Elii

Dajeen* -- Hannoveraner

*2013, im Besitz seit 29. August 2014

Dajeen* -- Hannoveraner
Elii, 22 Okt. 2016
Veija, Friese, Bracelet und 2 anderen gefällt das.
    • Elii
      Berichte bei Samarti

    • Elii
      Pflegebericht 10. September 2014 -- Ankunft
      1687 Zeichen

      Ungeduldig lief ich auf dem Hof auf und ab, ohne auch nur einen Moment meinen Blick von der Einfahrt abzuwenden.
      Nach gefühlten hundert Runden hörte man endlich den Motor eines Autos und das Klappern des Anhängers, den ich so sehnsüchtig erwartete. Als Elisa ihren Wagen zum Stehen brachte und ausstieg, stand ich bereits hinten am Anhänger und hüpfte nervös hin und her. Warum benötigte sie auch so lange bis sie hier hinten war?
      Die Begrüßung fiel recht hektisch aus, da ich endlich sehen wollte wie mein kleines Stütchen seine Reise überstanden hatte.
      Die Klappe ging runter und sofort nahm Dajeen, die mittlerweile schon wieder ein gutes Stück in die Höhe geschossen war, ihren hübschen Kopf in die Höhe. Das Heu hing ihr immer noch im Maul, als sie auf dem Hof stand und sich neugierig umsah. "Kennst du das noch?", fragte ich sie, während ich ihr vorsichtig den Hals streichelte.
      "Und wehe du verkaufst sie an irgendjemanden außer mich!", zischte Elisa, als sie mir Dajeens Papiere in die Hand drückte. "Die bleibt sowieso hier.", entgegnete ich grinsend und führte sie in eine Box neben Fagy. Lange würde sie hier nicht bleiben, da sie schon morgen zu einer Jungstuten-Koppel umziehen und dort ihre Jugendzeit verbringen würde.
      Elisa konnte es sich nicht entgehen lassen ohne den Besuch ihres Lieblings Cressi abzureisen. Sie erkundigte sich, wie immer, nach der Körung an der er teilgenommen hatte, doch das Ergebnis ließ immer noch auf sich warten.
      Nach ein paar Fotos von Fagy und Kedves für Gwen zog es Elisa schließlich wieder zurück nach Hause. Die Schoko-Brownies, die ich extra für ihre Heimreise gebacken hatte, nahm sie gierig an und verschwand wenig später vom Hof.
    • Elii
      Pflegebericht 29. November 2014 - Fütterung
      2272 Zeichen

      Heute war es gefühlte zehn Grad kälter als sonst, weshalb ich das erste Mal meine dicken Winterjacke aus dem Schrank nahm, bevor ich in den Stall ging. Als ich die Stallgasse betrat, lugten schon einige der Pferdeköpfe aus den Boxen. Schnell sammelte ich die Eimer in der Futterkammer auf und stellte sie in eine Schubkarre. Langsam schob ich diese die Stallgasse entlang und hielt immer nach drei bis vier Boxen, um den Pferden das Frühsück zu servieren. Zuerst waren Unwritten, Jumina und Jewel an der Reihe, die beglückt brummelten als ich an das Tor kam. Danach waren Saphir und Falada an der Reihe. Beide waren zwei hübsche Knabstrupper, die ich erst vor eine Weile für meine Zucht erstanden hatte. Alors on Chante, Altbekannte und Neuzugang zugleich, bekam anschließend ihr Futter. Furmint und Ostara kamen erst von ihren Paddocks, als sie das Futter in den Trog rieseln hörten, während Pipcas und Ékes ungeduldig hin und her tippelten. Als die zehn Stuten versorgt waren, lief ich zu den Hengsten, die mir, wie gewohnt, kaum Beachtung schenkten, als ich die Stallgasse betrat. Zuerst kamen Dark Firestorm und Decission an die Reihe, die neben Tiny und Diome, unglaublich quengelig wurden, wenn ich nicht schnell genug war. Flavio bekümmerte es recht wenig, dass ich etwas länger brauchte und Story sich erst von seinem Paddock runter begab, als ich bereits an der nächsten Boxentür stand. Dann bekamen Fekete und Kalzifer ihr Futter, gefolgt von den Jungspunden Csiny, Cressi Patjás. Der Nachwuchs bekam morgens kein Futter, nur nach der Arbeit gab es ein paar Krümel als Belohnung. Fagy, Undisclosed Desires, Dajeen und Baila standen zusammen im groß geratenen Offenstall direkt am Hof. Kedves war momentan außerhalb in einer Hengstgruppe, bis er im Frühjahr zum Antrainieren zurück kommen sollte. Eine gute halbe Stunde später waren die Pferde fertig mit ihrem Frühstück und kamen auf die Koppeln. In ihren gefütterten Decken konnte ihnen trotz Schur die Kälte nichts anhaben und gegen den Regen gab es Unterstände. Die Stuten kamen in Gruppen auf die Koppel, während die Hengste einzeln standen. Da ich heute einiges außerhalb des Hofes zu tun hatte, gönnte ich den meisten Pferden eine Ruhetag. Nur wenig würden später noch von Jack und Mel bewegt werden.
    • Elii
      Pflegebericht 12. März 2015 - Frühlingsgefühle
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      Schon vor einiger Zeit kam eine Altbekannte zurück auf den Hof. Es war eine wunderschöne Zweijährige Hannoveranerjungstute, die ich nach dem Absetzen zur Aufzucht abgegeben hatte, da ich in diesem Jahr selbst keine Fohlen da hatte.
      Weltwunder war ihr Name und mittlerweile zeichnete sich aus ihrem hellbraun bis weißem Fell eine dunkelbraune Gesichtsmaske ab. Bisher sah es so aus, als wollte die linke Seite ihres Gesichtes nicht mit-ausschimmeln sondern farblich ihrem Fohlenfell treu bleiben.
      Zusammen mit Dajeen, die aus dem selben Jahrgang war, stand sie nun auf der Koppel mit dem großen Unterstand, wo bis vor kurzem auch Baila Conmigo ihren Plaz hatte. Diese stand seit wir mit dem Anreiten begonnen hatten bei den anderen Stuten in einer Doppelbox mit Ékes.
      Sowohl Dajeen, als auch Weltwunder, knabberten in gewohnter Zweisamkeit am Heu in ihrem Unterstand, als ich zu ihnen kam.
      Gemistet war die Box bereits, auch das Heu war gefüllt, aber jetzt wurden zusätzlich noch die Zäune für den großen Paddock geöffnet, was die Jungstuten in hellen Aufruhr versetzte. Kaum hatte ich den Zaun offen, galoppierten die Stuten los und buckelten überglücklich über den Erdboden. Die warmen Temperaturen und die Sonne verfrachtete die Pferde in einen Glücksrausch, sodass sie kaum noch zu bändigen waren und auf der Koppel Runde um Runde rennen konnte, ohne müde zu werden.
      Auch jetzt galoppierten die beiden Stuten unermüdlich ihre Runden, spielten und tobten miteinander und ließen sich es nicht nehmen, kurz vor mir aus dem vollem Galopp zu stoppen. Zum Stehenbleiben konnte ich die jungen Hüpfer momentan überhaupt nicht bewegen, gab es doch an jeder Ecke etwas neues zu entdecken. Gerade als sie begangen auszutraben, kam Mel mit Baila um die Ecke und die zwei Verrückten galoppierten aufs Neue los.
      Einige Minuten später zupften Wina und Dajeen friedlich nebeneinander Grashalme, sodass ich zurück zum Stall gehen konnte.
    • Elii
      Pflegebericht 26. März 2015 - Umzug Teil 1
      4091 Zeichen

      „Was ist denn jetzt schon wieder los?“, murmelte ich im Halbschlaf und schlug mit der Hand solange auf der Matratze herum bis ich mein Handy traf. Mit halb zugekniffenen Augen schaute ich auf das Display und entdeckte neben dem Whatsapp-Symbol Elsas Namen. Darunter befand sich in riesigen Ziffern die Uhrzeit, kurz nach ein Uhr nachts. Ich seufzte und sah dann nach, was Elisa mir wertvolles mitzuteilen hatte.
      ‚#dinnertimewithcressi’ und ein Bild das meinen Reitponyhengst zeigte, den Elisa irgendwie zu sich ins Bild gezogen hatte. Seine Schnauze war voll mit Mash, das ich mit ihm in Kanada gelassen hatte. ‚Lasd ihn jn ruhs.‘, tippte ich mehr schlecht als recht in den Textblock und hoffte dass sie meine kryptische Nachricht verstand. Verbessern konnte ich es ohne meine vollen acht Stunden Schlaf beim besten Willen nicht.
      ‚Cressi ist traurig, wenn du trinkst.’ war das letzte was ich sah, bevor mir meine Augen zufielen und ich meinen wohlverdienten Schlaf weiterführen konnte.
      Am nächsten Morgen wurde ich vom nervösen Blinken meines Handys geweckt, dass mir damit verkünden wollte schleunigst meine Nachrichten zu lesen.
      ‚Bist du eingeschlafen?‘ ‚Ich hab dir hundert Mal gesagt, dass Alkohol keine Lösung ist‘ ‚Hallooooo‘ ‚:'( :'( :'(‚ ‚ICH REDE MIT DIR‘ …
      Gefühlte 100 Nachrichten und mindestens halb soviel Beleidigungen war ich durch und schloss den Chat mit Elisa. Die sechs Stunden Zeitverschiebung konnte sie sich immer noch nicht merken und ich wusste genau, das nächste Mal würde ich ihr eine Uhr gegen den Kopf werfen.
      Ich streckte mich noch einmal ausgiebig und stand dann endlich auf, die Pferde warteten auf Futter und einige würde morgen nach Kanada reisen. Cressi und Baila befanden sich bereits dort und standen unter Elsas Fuchtel, die Beide allem Anschein nach wie ein Königspaar verwöhnte.
      Weltwunder, Dajeen, Furmint, Fekete, Flavio und Tiny waren auch bald an der Reihe. Mein neu gebauter Stall in Kanada war endlich fertig und die immer mehr Pferde durften in ihre neue Heimat ziehen. Die restlichen fünf würden am nächsten Wochenende zusammen mit mir fliegen, bis dahin musste ich noch einige Sachen packen und alles wichtige verstauen.
      Beim Gedanken daran Deutschland völlig zu verlassen schauderte es mich immer noch. Allerdings war das ganze schon viele Monate geplant, sodass ich sogar jemanden fand, der meinen Hof übernehmen wollte. Auch einige Pferde würden schweren Herzens zurück bleiben, aber da diese alle einen schönen Platz bei Privatpersonen gefunden hatten, machte ich mich wegen ihnen keine Sorgen. Mel nahm Unwritten an sich, während Dark Decission, Dark Firestorm und Diome in Jacks Hände übergingen. Auch diese Beiden würden nicht mit nach Kanada reissen, sondern weiterhin in Deutschland bleiben.
      Die große Abschiedsfeier hatten wir bereits hinter uns und zwei Tage vor meinem Abflug wollten wir noch einmal alle zusammen grillen, wer konnte wissen, wann wir uns das nächste Mal wieder sehen würden.
      „Hast du schon die Sachen für die Pferde rausgelegt?“, fragte mich Mel und riss mich aus meinen Gedanken. „Wollte ich gerade machen.“, entgegnete ich und seufzte. Mel kannte ich schon viele Jahre, doch zum mitkommen konnte ich sie nicht überreden. „Ich werd dir jeden Tag Bilder von Unwritten schicken! Und du musst deinen ganzen Hof filmen, wenn alles fertig ist. Ich bin so gespannt wie er jetzt aussieht. Letztes Jahr konnte man ja noch nichts erkennen.“, quatschte Mel und umarmte mich anschließend. „Das wird schon.“
      Zusammen sammelten wir alle Transportdecken, - Gamaschen und Halfter ein, die die Pferde auf ihrer großen Überfahrt anziehen sollten. Wie immer war alles farblich passend, schließlich sollten sie perfekt angezogen in Kanada ankommen.

      Die Zeit verging und am frühen Abend verluden wir die vorgesehenen Pferde, um sie anschließend dem Personal am Flughafen zu übergeben.
      ‚Pferde sind auf dem Weg, WEHE ihr passt nicht ordentlich auf sie auf.‘
      Die Drohung bezog sich mehr auf Elisa, als auf Gwen. Von ihr wusste ich, dass sie mehr als nur zuverlässig war. Elisa hingegen… Naja, darüber musste man nicht sprechen.
    • Elii
      Pflegebericht 23. Juni 2015 - Anti-Schrecktraining mit Matthew
      2559 Zeichen

      „Wir haben uns hier versammelt, um“- „Schnauze!“, schnitt Elena Elisa das Wort ab und funkelte sie fuchsteufelswild an. Ich war gerade erst dazu gekommen, obwohl ich eigentlich diejenige war, die das Ganze eingefädelt hatte. „Wo ist Matthew?“, fragte ich stirnrunzelnd und schaute mich um. Ich hatte dem Kerl nicht mein gesamtes Zeug in die Hände gedrückt, damit er damit nun abhaute!
      Kurzerhand nahm ich Elisa den Strick von Rozene aus der Hand und bat sie, ihren Freu- ja was auch immer zu suchen. Und da Elisa sehr durchsetzungsstark war, kam sie fünf Minuten später auch mit Matthew im Schlepptau wieder. Der schaute mich nur vorwurfsvoll an. „Ich. Will. Nicht.“

      Elena lag zwei Sekunden später beinahe lachend auf dem Boden, Grund hierfür war Matthews Aufzug (also ich fand ihn ja ganz hübsch!). Wir wollten mit unseren Jungpferden ein wenig Anti-Schrecktraining und mir war ehrlich gesagt nichts Schrecklicheres eingefallen als ein Matthew im Clownskostüm, der Seifenblasen machte, bunte und leuchtende Sachen mit sich herumschleppte.
      Rozene und Pinero waren da auch definitiv einer Meinung und verkrochen sich direkt hinter mir. Pinero wäre wohl lieber weggerannt, als auch nur einen Schritt auf Matthew zu zumachen. Dajeen schaute nur ein wenig komisch aus der Wäsche, aber die junge Stute war immerhin schon einmal selber als pinkes Schaukelpferd verkleidet herumgelaufen, wahrscheinlich verstand sie als einzige Matthews Leid.

      „Perfekt! Dann können wir anfangen“, meinte ich grinsend und erklärte Matthew noch einmal kurz, wie der Parcours auszusehen hatte. Rozene und Pinero hatten sich inzwischen wieder einigermaßen einbekommen, auch wenn Elisa immer noch kichernd am Rand stand. Den „Wow, siehst du sexy aus!“-Kommentar hatte sie sich natürlich nicht verkneifen können.
      Während Matthew Hauptgesprächsthema bei uns war, lernten Rozene, Dajeen und Pinero, dass weder Clowns, noch Blubberblasen, noch bunte Flatterbänder auch nur irgendwie gefährlich waren. Das Training zeigte auf jeden Fall seine Wirkung und danach konnten wir große Erfolge erzielen. Pinero ließ sich sogar von Matthew anfassen! Auch wenn sein Blick alles andere als Vertrauen bedeutete, aber immerhin!
      Matthew nutzte auch sofort die Gelegenheit, als wir uns verquatschten und haute ab, um aus seinem albernen Kostüm rauszukommen. „So, was bekommt er zum Dank?“, fragte ich grinsend, doch Elisa schaute mich nur vorwurfsvoll an. „Als Dank? Er ist hier angestellt, das ist Dank genug, bei meinen tollen Führungsqualitäten!“, meinte sie lachend und Elena verdrehte nur die Augen.
    • Elii
      Pflegebericht 13. Juli 2015 - Kriminelle Nachbarn
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      Dieses elendige… Klauschwein. Was zur Hölle hatte diese kleptomanische Frau schon wieder an meinem Koppeltor zu schaffen, noch dazu mit Bailas hellgrünem Halfter in der Hand.
      „Elisa?! ELISA?! Bleib gefällig stehen, wenn ich mit dir rede!“, rief ich ihr entgegen und sprang hektisch von Flavor of the Months’ Rücken.
      Gerade eben noch ritt ich völlig entspannt mit Flavio auf dem Springplatz und im nächsten Moment musste ich Elisa hinterher rennen. Sie hatte sich inzwischen Baila unter die Finger gerissen und ‚joggte‘ mit der jungen Stute in die Richtung ihres Hofes. Anscheinend reichte es ihr nicht mehr aus, immer wieder Cressi auf ihren Hof zu verfrachten, nun musste auch noch seine Freundin dran glauben. Ein Glück hatte ich die Springstiefel an, mit den hohen Dressurstiefel hätte ich mich bestimmt schon mehrmals überschlagen oder mir vor Schmerzen die Beine abgeschnitten.

      Elisa drehte sich immer wieder panisch um und langsam merkte man, wie ihr die Puste ausging. Jetzt oder nie! Nach einem weiteren Sprint, sprang ich ihr direkt in den Rücken, warf sie so auf den Boden und fasste schließlich nach Bailas Strick.
      „Wenn ich heute keinen verdammt netten Tag hätte, würde ich dir jetzt die Kniekehle durchschneiden, du Diebin!“, zischte ich ihr entgegen, während sie sich langsam aufrappelte. Meine Drohung nahm sie nicht ernst, denn sie verdrehte nur die Augen und murmelte ein leises ‚jajaja‘, bevor sie mir hinterherlief.
      „DRPs haben es bei mir einfach besser, da sind die in ihrer natürlichen Umgebung und haben lauter Artgenossen. Die werden von deinen Warmblütern doch gemobbt!“, quasselte sie schließlich und versuchte so anscheinend ihre Straftat zu rechtfertigen. Sie konnte von Glück reden, dass die Polizei sie für unzurechnungsfähig halten würde, sonst wäre sie schon lange hinter schwedischen Gardinen.

      Während sie mir weitere hundert Gründe nannte, die vor allem davon handelten, dass sich DRPs nur unter ihresgleichen wirklich wohl fühlten, nickte ich nur fleißig mit dem Kopf und verfrachtete Baila so schnell wie möglich wieder auf die Koppel. Auch nach zehn ‚Neins' meinerseits woltle sie nicht aufhören und zog dann auch noch Nathan in die Diskussion hinein.
      „DU bist doch sicher auch dafür dass die armen Ponys endlich zu mir kommen, oder?!“, rief sie ihm entgegen und packte ihn am Arm, um seinen Fluchtversuch zu unterbinden. Nach dem Nathan verzweifelt erst mich, und dann Elisa ansah, entschied er sich dazu, lieber nichts zu sagen. Er wusste wohl, dass er sich auf dünnem Eis befand, wenn er einer von uns zustimmen würde. Hatte ihm Matthew also doch etwas beigebracht.
      Nathan ging kurz darauf wieder seiner Arbeit nach, während ich, mit Elisa am Rockzipfel, in den Stall ging, um nach Colin zu sehen. Er war heute wieder mit Cressi unterwegs, hatte allerdings noch ein paar Probleme in der Anlehnung, weswegen ich heute helfen sollte.

      Doch als ich am Putzplatz ankam, stand dort nicht nur Colin mit einem schick angezogenen Cressi, sondern auch Jojo und Gwen, die sich an Ostara und Furmint zu schaffen machten.
      „Was habt ihr hier zu suchen?“, fragte ich vorsichtig, auch wenn ich vor der Antwort Angst hatte. Meine Pferde waren also nicht genug, auch meine Mitarbeiter wurden unter Beschlag genommen. Entführung und Diebstahl waren tolle Straftaten, die Prima Hand in Hand gehen konnten. „Wir.. gehen jetzt ausreiten. Mit Colin!“, plapperte Gwen mit einem breiten Grinsen und setzte sich im gleichen Atemzug den Helm auf. Jojo nickte nur hastig und stieg dann schon in den Sattel von Furmint.
      Der einzige, der nichts zu lachen hatte, war Colin, den die Beiden anscheinend dazu gezwungen hatten. Nun gut, Cressi würde sich über den Ausritt bestimmt mehr freuen, als über die Arbeit auf dem Platz und morgen war ja auch noch ein Tag.

      Als Elisa begriffen hatte, dass sie weder Cressi reiten, noch mitkommen konnte, war sie fast den Tränen nach. War es doch IHR Cressi. IHR Lieblingspony. Und jetzt setzt sich da einfach jemand anderes drauf, armes Mädchen. Damit die anderen los konnten, zog ich, die inzwischen wild um sich schlagende, Elisa am Kragen hinter mir her, um mit ihr Weltwunder und Dajeen zu füttern.
      „Komm schon, die Zwei magst du doch auch.“, beruhigte ich sie und streichelte ihr zärtlich über den Kopf. Schlug sie wieder um sich, wurde darauf aber sehr schnell ein Klaps. Als sie am Koppelzaun der beiden jungen Stuten stand, war sie endlich wieder brav und fütterte ihnen Apfelstücke. Zum Glück war das kleine Kind in der Trotzphase jetzt endlich wieder ruhig.
    • Elii
      Pflegebericht 30. August 2015 - Mama-Kind-Gruppe
      2396 Zeichen

      Dajeen und Weltwunder standen brav am Putzplatz und warteten darauf, dass endlich Elisa mit Dajeens Mama um die Ecke kam. Als Dahiba endlich vor uns stand wieherte die Tochter aufgeregt und auch Weltwunder begrüßte sie freundlich. Gemeinsam stapften wir also los in den Wald, wo anders war es viel zu warm, auch wenn wir nur Spazieren gingen.
      Die drei Schimmel liefen brav an unserer Seite, auch wenn Dajeen immer wieder in ihre Rolle als Fohlen verfiel und sich an Dahiba kuschelte. Dass sie bereits zwei Jahre alt war, störte die Beiden überhaupt nicht, Hauptsache sie waren wieder vereint. 
Elisa machte schon nach kurzer Zeit schlapp und krabbelte auf den Rücken ihrer Schimmelstute, elegant konnte man es zwar nicht nennen, aber wenigstens funktionierte es. „Wenn du fällst, bist du selbst Schuld, verstanden?“, sagte ich mit erhobenem Zeigefinger und deutete auf ihren nicht vorhandenen Helm. Zwar war in ihrem Kopf nicht immer viel drin, aber Matthew zu Liebe sollte sie am Leben bleiben. Sie verdrehte die Augen und winkte mich ab, nahm mir dafür aber auch Dajeen ab, da sie sowieso nur noch an ihrer Mutter klebte.
      Mit Weltwunder konnte ich nebenher ein paar Führübungen machen, die sie auch brav befolgte, als es Leckerlies gab.
      „Mama und Kind wollen auch“, nervte Elisa und streckte mir immer wieder ihre Hand ins Gesicht. Als ich ihr ein paar in die Hand drückte, verfütterte sie diese sogleich an die zwei Schimmel und lobte sie ausgiebig - fürs Nichtstun.

      Aus dem Wald heraus, gingen wir noch eine Runde in den Weiher auf meinem Hof. Die zwei jungen Stuten kannte das schon zur Genüge, Dahiba hingegen stand schnaubend davor und blähte ihre Nüstern weit. Als ihr Baby vergnügt ins Wasser sprang, tippelte sie nervös von links nach rechts und wieherte kläglich. Daraufhin stieg Elisa ab und versuchte so ihre Stute ins Wasser zu locken. Mit ein paar Leckerlies aus meiner Tasche kam sie immer weiter hinein, doch mehr als die Fesseln wollte die Stute nicht nass werden lassen.
      Kurze Zeit später verließen wir den Weiher wieder, woraufhin es zu einer erneuten, schmerzverzerrten Trennungsszene der beiden Warmblüter kam. Elisa schaffte es irgendwie doch noch ihr Pferd Richtung Heimat zu führen, auch wenn sie ihre ganze Kraft dafür aufbringen musste. Die beiden Jungstuten hatten die Trennung schnell vergessen, als sie wieder zusammen vergnügt über die Koppel stürmen konnten.
    • Elii
      Pflegebericht 25. September 2015 - Qualen einer Elisa
      1859 Zeichen

      „Du kannst sie ruhig ein bisschen vorwärts treiben, die kann mehr als nur im Kreis schlurfen“, erklärte ich Elisa zum gefühlten hundertsten Mal, nachdem sie mit Undisclosed Desires immer noch nicht mehr als auf dem Zirkel geritten ist. „Ich bin der Trainer also lass mich!“, meckerte sie zurück un ritt im selben Moment einen Wechsel durch den Zirkel, auf den eine Volte folgte - und das sogar in einem annehmbaren Tempo. Die fast fünfjährige Stute befolgte Elisas Anweisungen brav und galoppierte mit ihr sogar drei Runden auf dem Zirkel.
      Kurz darauf beendeten wir das Training auch schon und die Weltwunder und Dajeen durften in die Halle. Elisas Pferd wurde vom allseits geliebten Colin entgegen genommen und natürlich auch versorgt. Er war anscheinend der einzige, dem Elisa auf dem Hof vertraute - wenn auch sehr missmutig. Aber um die wenigen DRPs (die auf Townsend Acres viel besser aufgehoben wären!) kümmerte er sich gut. Bei Cressi hatte sie selbst jetzt noch ein schlechtes Gefühl, ihr armer Schatz konnte doch nicht allein gelassen werden mit einem Kerl. Der war nicht so einfühlsam wie sie und auch sonst konnte sich niemand so gut um ihn kümmern, wie sie.
      Als ich sie irgendwann aus ihren gedanklichen Horrorszenarien reissen konnte, absolvierte sie brav mit mir und den zwei Jungstuten das Schrecktraining. Man konnte ihr zwar ansehen, dass sie viel lieber ein Pony, anstatt ein Warmblut an ihrer Seite haben wollte, aber da musste der Sturkopf eben durch. Eine halbe Stunde später lobte ich vor allem meine Freundin, so konnte sie sich nicht mehr so sehr über die schreckliche, reitponylose Zeit beschweren.
      „Aber das nächste Mal darf ich Cressi reiten, ok?“, fragte sie schluchzend und klammerte sich an meinen Arm. „Natüüüürlich“, bejahte ich ihre Frage und nickte schnell. Zum Glück durfte ich noch selbst bestimmen, wann nächstes Mal war.
    • Elii
      Pflegebericht 10.Oktober 2015 - Rapidol
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      „ICH CHILL MIT NUTTEN AM POOL. WAS BITTE, WAS WILLST DU HU..“ - „Fresse, Elisa!“
      Seit wir Türkisch für Anfänger angeschaut hatten, hielt sich für einen Goldketten-Adidasjogginganzug-Rapper und lies jeden daran teilhaben. Auch wenn es niemand wollte. Weder sehen, noch hören. „Nur weil du von Rap keine Ahnung hast, brauchst du mir nicht den Mund verbieten“, nervte sie und wedelte mit erhobenem Zeigefinger vor meinen Gesicht herum. „Ich bin hier um auszureiten, nicht um im Bikini am Pool zu liegen, um deinen… Gesang… zu untergraben“, erklärte ich ihr zum hundertsten Mal und schleppte sie dann nach draußen.
      Ékes wurde immer noch von Matthew festgehalten. Dieser warf mir einen vorwurfsvollen Blick zu, wahrscheinlich hätte ich ihn nicht so lange warten lassen sollen. Aber es war schließlich Elisas Schuld!
      Als sie sich dann noch Beverly für den Ausritt aussuchte, durfte sie sich von ihrem Fast-aber-doch-nicht-Freund eine Standpauke anhören, die sie wie immer gekonnt ignorierte.
      „Was soll schon schief gehen?“, fragte sie genervt und schwang sich schließlich in den Sattel. „Sie ist so toll auf dem Platz und in der Halle, da muss es doch auch im Gelände klappen. Ékes ist doch auch brav, Bee wird sich schon ein Beispiel daran nehmen“, plapperte sie ohne Pause, sodass ich irgendwann ausblendete. Stattdessen lenkte ich sie geschickt in den Wald, wo wir dann einen geschotterten Weg entlang galoppierten. Bee kommentierte das ganze mit waghalsigen Bocksprüngen, bei denen ihrem Reiter nichts anderes als Augen zu und durch übrig blieb. Während ich mit Ékes am Ende des Weges wartete, kam das Duo im Stechtrab angeflitzt. Elisa lag auf dem Hals und hatte die Füße fast schon auf der Sitzfläche des Sattels. „Es ist nichts passiert!“, schrie sie mir entgegen, bevor sie zurück in den Sattel kletterte und mit hoch erhobenem Kopf weiter ritt. Wenn sie glaubte, ich würde das Matthew verschweigen, hatte sie sich geschnitten. Das nächste Mal würde ich gleich ein paar Fotos machen, Elisa war zu gut im Leugnen und ohne Beweise oder ihren Anwalt beharrte sie darauf, unschuldig zu sein.
      Auf dem weiteren Weg benahm sich die junge Stute vorbildlich, auch wenn sie vor den ein oder andern Ästen aus Furcht zur Seite sprang und Elisa aus dem Sattel warf. Tatsächlich konnte sie sich oben halten, auch wenn ich gerne etwas anderes gesehen hätte. Auf dem Restweg passierte leider auch nichts mehr, nur Matthew stand bereits an der Hofeinfahrt und sah uns mit hochgezogener Augenbraue an.
      „Bee war so brav!“, kreischte Elisa und schlug mir in den Arm, damit ich es mit einem Nicken bestätigte. Nur blöd, dass das Bee zum Erschrecken animierte und Elisa unsanft auf dem Boden landete. Die Stute trabte darauf mit hocherhobenem Schweif zu Matthew, der sie mit einem Ich-habs-dir-doch-gesagt-Blick einfing und zum Stall führte.
      „Naja, jetzt schaffst du es auch ohne mich nach Hause. Bis dann.“
      Schneller als sie antworten konnte, ritt ich davon. Auch Ékes wollte Feierabend, besonders nachdem sie so ein verrücktes Pony an ihrer Seite ertragen musste. Als ich sie auf die Koppel verfrachtet hatte, sah ich noch schnell bei Dajeen und Weltwunder vorbei, die nebeneinander unter einem Baum standen und dösten. Die Möhren, die ich aus der Jackentasche zauberte konnte die Zwei dann doch noch dazu animieren vorbeizuschauen. Als die beiden Jungstuten ihre Extra-Vitamine verputzt hatten, machte ich mich zurück ins Haus, um mich aufzuwärmen. Und um Matthew von Elisas Galoppkatasprohe im Wald zu erzählen.
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  • Album:
    1.6 Nachwuchspferde
    Hochgeladen von:
    Elii
    Datum:
    22 Okt. 2016
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    Rufname: //
    geboren: Januar 2013

    von: Burnin’ Diome – Hannoveraner
    von: Dark Firestorm, aus: Cherokee

    aus: Dahiba – Hannoveraner
    von: unbekannt, aus: unbekannt

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    Rasse: Hannoveraner
    Geschlecht: Stute
    Farbe: Porzellanschecke (Grundfarbe Fuchs)
    Stockmaß: 173 cm

    Besitzer: Elii
    Ersteller: Elii
    Vorkaufsrecht: Elii

    Beschreibung
    Kurz und knapp könnte man sie mit folgenden Worten beschreiben: eigenwillig, bleibt lieber auf Abstand mit Fremden, arbeitet fleißig mit und unerschrocken.
    Dajeen ist eine fleißige Hannoveranerstute, die konzentriert mitarbeitet und immer versucht, allen zu gefallen. Sie kommt ganz nach ihrer Mutter - auch sie ist Fremden gegenüber eher misstrauisch und man muss erst ihr Vertrauen gewinnen, bis sie ihre Scheu ablegen kann. Dementsprechend ist es wichtig, auf ihre Bedürfnisse zu achten und sich mit ihr anzufreunden, denn sonst kann sie ganz schnell ganz schön dickköpfig werden. Sie hat ihren eigenen Willen und zeigt das auch gern.
    Die Stute ist nicht leicht zu schocken. Ihr entgeht so gut wie nichts, doch ebenso wenig kann man sie mit etwas aufschrecken. Sie liebt es, neue Erkundungen machen zu können und geht neugierig und unerschrocken auch an unbekanntes heran.

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    Erfolge

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    Gewinnerin [ZSW 407] Narrenkönig

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    1. Platz 443. Springturnier
    1. Platz 444. Springturnier
    1. Platz 448. Springturnier
    3. Platz 375. Militaryturnier

    Springen E – Dressur A

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    Gewinnerin [FS 245] Schecken und Tinker

    Gewinnerin [FS 251] Großpferde

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    und somit gekört

    Decktaxe: 95 Joellen
    Zuchtverleih: //
    Nachkommen: //

    offizieller Hintergrund
    Zubehör