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Daim

[font="Century Gothic"][color="#000080"][center][u][b][size="3"]Daim[/size][/b][/u] [size="1"][b]Rufname:[/b] Daim[/size] [u][b]Geburtsdaten:[/b][/u] [b]Geboren am:[/b] 08. 07. 2006 [b]Von:[/b] Damien [b]Aus der:[/b] Drag Queen [b]Geschlecht:[/b] Hengst, ♂ [u][b]Erscheinungsbild:[/b][/u] [b]Stockmaß:[/b] 1,19 cm [b]Rasse:[/b] Welsh a [b]Blut:[/b] Warmblut [b]Besonderes:[/b] /// [b]Seltenheitsgrad:[/b] nicht selten [b]Fellfarbe:[/b] Brauner [b]Augenfarbe:[/b] Braun [b]Abzeichen:[/b] [b]Kopf:[/b] Schnurblesse [b]Beine:[/b] Hinten Links: weiße Krone [b]Sonstige:[/b] /// [u][b]Charakter:[/b][/u] Daim ist ein junger Welsh Hengst der Sektion A. Er ist recht kräftig, daher ist es gut, dass er wenig Hengstmanieren zeigt. Gegenüber Kindern ist er nicht ganz umgänglich, das kann daran liegen, dass er früher schlechte Erfahrungen gemacht hat. Unterm Sattel ist er recht stürmisch und wenn man nicht aufpasst rennt er einem weg [kein Anfängerpony]. Wenn er erstmal Vertrauen gefasst hat kann man ihn ohne Halfter auf die Weide bringen, er geht dann "bei Fuß". Mit Spritzen kann er sich gar nicht anfreunden und mag den Tierarzt deswegen eher nicht. Mit dem Beschlagen hat er kein Problem. Er geht ohne zu Zögern auf den Hänger. [u][b]Fitness und Ausbildung:[/b][/u] [b]Gesundheit:[/b] sehr gut [b]Hufzustand:[/b] sehr gut [b]Eingeritten:[/b] ja [b]Eingefahren:[/b] ja [b]Eignung:[/b] Dressur, Springen, Fahren, Distanz [b]Qulaifikationen[/b] Distanzreiten Klasse E Dressurreiten Klasse E Fahren Klasse A Galopprennen Klasse L [size="1"]Military Klasse A[/size] Springreiten Klasse L [size="1"]Westernreiten Klasse E[/size] [b]Turniererfolge:[/b] 2. Platz beim 226. Galopprennen [IMG]http://www.joelle.de/uploads/1234370819/gallery_5_4350_2853.gif[/IMG] 1. Platz beim 149. Fahrturnier [IMG]http://www.joelle.de/uploads/1241369550/gallery_5_5269_4485.gif[/IMG] 1. Platz beim 240. Springturnier [IMG]http://www.joelle.de/uploads/1234302890/gallery_5_4346_3868.gif[/IMG] 1. Platz beim 229. Galopprennen [IMG]http://www.joelle.de/uploads/1234370819/gallery_5_4350_1316.gif[/IMG] 1. Platz beim 142. Militaryturnier [img]http://www.joelle.de/uploads/1234302890/gallery_5_4349_309.gif[/img] 3. Platz beim 33. Synchronspringturnier [IMG]http://www.joelle.de/uploads/1234302890/gallery_5_4346_2328.gif[/IMG] [b]Andere Erfolge:[/b] /// [u][b]Zuchtdaten:[/b][/u] [b]Gekört/ Gekrönt:[/b] nein [b]Decktaxe/ Leihmutterschaft:[/b] /// [b]Vererbung:[/b] unbekannt [b]Zuchtpotential:[/b] unbekannt [b]Nachzucht:[/b] keine [u][b]Kaufinformationen:[/b][/u] [b]Gekauft am:[/b] 14. August 2011 [b]Zum Kaufpreis von:[/b] 20000 Joellen [b]Besitzer:[/b] lemone [b]Vorbesitzer:[/b] Toffifee [b]Züchter:[/b] Fratzi [b]Vorkaufsrecht:[/b] (inoffiziell Janina2604) [b]Zu verkaufen:[/b] nein [b]Kaufpreis:[/b] /// [u][b]Zubehör/ Fotos:[/b][/u] ///[/center][/color][/font]

Daim
lemone, 14 Aug. 2011
    • lemone
      [quote name='Toffifee' date='27 May 2011 - 08:21 PM']
      Wenn mich jemand sucht, ich bin in der Besenkammer und ess' kiloweise Schokolade.


      Leise knarrte das Leder, als ich mich im Sattel aufrichtete. Ein Blick nach vorne zeigte einen hellen Feuerball, Wärme kroch meine Arme hinauf. Ein zufriedenes Brummeln entfuhr Chalil, ehe er sich freudig in Bewegung setzte. Noch bevor irgendein Trubel losgehen konnte, wollte ich einen Morgenstundenausritt mit meinem Criollo machen.
      Am langen Zügel folgte mein Mr. Saufproblem dem Weg, prustete ab und ab leise, bis ich die Zügel einen Ticken aufnahm und ihn antraben ließ. Eine Weile trabte ich leicht, ehe ich im Sattel aussaß und die Landschaft genoss. Man konnte der Sonne beim Aufgehen zusehen, traumhaft. Perry unter mir wurde langsam munter, sein Trab verschnellte sich. „Heeey, Süßer, wir sind noch nicht auf der Galoppstrecke!“ lachte ich, nahm die Zügel leicht an und gönnte ihm eine ausgiebige Schrittpause. Wälder wechselten sich mit Feldern ab, ehe zu unserer Rechten eine riesige Wiese lag.
      Perry spitzte die Ohren, als ich ihn mit federleichtem Schenkeldruck auf das Gras lenkte und den äußeren Schenkel zurücklegte. Noch gab ich keinen Druck, ich wollte die Reaktion des Criollo abwarten. Seine Muskeln spannten sich an, doch er trabte immer noch locker vor sich hin. Erst, als ich beide Beine an den Pferdebauch drückte und laut in die Luft küsste – schließlich wollte ich mit Perry irgendwann auf Western umsteigen – machte er sich lang, streckte sich unter mir und legte dann los.
      Wind fuhr mir durch die Haare, kühlte mein Gesicht. Es fühlte sich wirklich an, als würde ich fliegen. Klar, das Gefühl war bekannt, doch bei Chalil durchfuhr mich diese bitzelnde Wärme immer wieder. Man merkte ihm seine Schnelle nicht an, so weich war sein Galopp.
      Das Ende der Wiese war viel zu schnell erreicht und ich nahm wieder ebenfalls nur leicht die Zügel an. Dafür saß ich mich tief in den Sattel, ließ die Hilfen weg und sagte in einem langen Atemzug: „Hooooo.“
      Wie eine Eins stand Perry da, den Kopf aufmerksam in die Höhe gereckt. Auf Schnalzkommando ging es dann wieder in Richtung Heimat.

      Kaum hatte ich Perry auf die Weide gelassen, summte mein Handy. Eva, eine Bekannte, bei der ich vorgestern ein Welsh Pony gekauft hatte. Nur eine SMS, die bei mir gleich Bauchkribbeln auslöste.
      Du kannst Siana später abholen! :)
      Bevor ich zum nächsten Pferd ging, schnappte ich mir mein Do-it-yourself-Elektrozaun-Paket und steckte ein kleines Quadrat, passend für eine Ponystute, inmitten der Stutenweide ab. Baghira knabberte sanft an meiner Sweatjacke, bis ich mich grinsend zu ihr umdrehte. Mit ihren braunen Kulleraugen sah sie mich an, ehe sie den Kopf ins Gras senkte. „Jaja“ murmelte ich, lächelte und holte mir einen frischen Kübel Eimer. Wenn ich Siana – so hieß die schöne Welshstute – abholen würde, dann spätestens in eineinhalb Stunden. Danach würden die Straßen voll sein, und mit einer jungen Stute im Gepäck wollte ich nicht unbedingt in einen Stau kommen.
      Sianas Neuheim für die ersten Tage war fertig, also krallte ich mir Baghira. Ein bisschen Longenarbeit, bei Gelegenheit weiter an den Zirkustricks arbeiten. Baghi freute sich, als ich ihr nur den Kappzaum und den Longiergurt anlegte und sie anschließend zum Longierzirkel führte, sodass sie gleich ein paar Bocksprünge hinlegte, kaum dass die Longe ein paar Zentimeter länger war. Sie ließ sich aber sofort wieder beruhigen und die Arbeit konnte beginnen.
      Meine Hand an der Longe spiegelte die Reiterhand wieder; locker, annehmend und nachgebend, nicht zu weich und nicht zu hart. Baghira hob ihren Rücken sauber an, während sie ihre Beine weit unter treten ließ. „So ist’s fein, Baghira“ sagte ich laut, aber sanft, damit sie es als Lob verstand. Leckerli gab es unter der Arbeit nicht, wenn erst am Putzplatz.
      Als Belohnung für ihre tolle Mitarbeit ließ ich die Mixstute am Ende noch ein wenig frei galoppieren. Ohne Longe, ohne Ausbinder, ohne Longiergurt. Übermütig schlug sie ein paar Haken, ehe sie einen Vollstopp hinlegte und sich genüsslich wälzte.
      „So, jetzt ist gut“ unterbrach ich ihr Gescharre im Boden und legte ihr ein bequemes Knotenhalfter an. Die Touchierpeitsche lag ebenfalls bereit, doch noch waren wir bei dem Einfachsten der Zirkustricks; dem Ja-Sagen.
      Der Clicker lag ebenfalls bereit, genauso wie die erforderlichen Belohnungen, kleine Apfelstückchen. Ein kleiner Test folgte natürlich, damit ich wusste, was die Kleine behalten hatte.
      „Bist du ein liebes Pony?“
      Richtig überzeugend schwang Baghi ihren feinen Kopf nach oben, ließ ihn wieder nach unten fallen und immer so weiter, bis ich clickte und ihr ein Apfelstückchen hinhielt. Mit samtweichen Lippen nahm sie es auf, malmte – und guckte mich bettelnd an. „Erst, wenn du sie dir verdienst“ grinste ich und legte die Touchierpeitsche weg. Das nächste Mal konnten wir dann bestimmt schon mit dem Drehen weitermachen.
      Den Hals klopfend brachte ich Baghi zurück, putzte sie kurz über und brachte sie dann zurück. Auf dem Weg zum Auto aß ich mein Schokocroissant, mein Frühstück sozusagen. Der Weg zu Evas Hof war nicht lang, ich kaute immer noch, als ich in der Einfahrt parkte. Ein kleines Gespräch entstand, dann führte Eva mir eine wunderschöne Kohlfuchsstute vor. „Pass gut auf sie auf“ sagte sie leise, als ich die Hängerrampe hochstemmte und mich verabschiedete. Schließlich musste ich daheim noch mit etlichen Pferden etwas unternehmen. Die Fahrt verlief totenstill, wir begegneten kaum einem Auto. Zum Glück. Später würden die Straßen voll sein von Urlaubsreisenden, die zurückkamen, weil sie noch etwas zuhause erledigen mussten.
      Es wurde immer wärmer, meine Sweatjacke verabschiedete sich schon bald von mir. Während Siana ruhig an einem Grasstreifen stand und das frische Grün rupfte, räumte ich den Hänger auf und das Zubehör aus dem Auto. Dressursattel, Springsattel, 2 Schabracken, blaue Bandagen, eine Wassertrense und ein Schenkelgebiss, eine Abschwitzdecke und ein englisches Reithalfter. Fürs erste genug.
      Auf der Weide wurden Siana und ich mit leisem Brummeln begrüßt, Vanity stupste die Kohlfuchsstute sogar aufmunternd an. Verfolgt wurden wir von den meisten Ponys, während Dahiba, It’s the CSI Girl und Creepin Up The Backstairs ruhig weiter grasten. Siana steckte gleich wieder ihren Kopf ins Gras und ließ sich von den Ponys begutachten. Ochrasy, Tiffi und Vanity verließen aber mit mir die Weide und ließen sich am Putzplatz anbinden. Nessa war auch schnell angerufen, einer Kutschfahrt stand also nichts im Wege. Da es aber irgendwie blöd war, drei Pferde einzuspannen, putzte ich Daim ebenfalls und legte den vier Welsh A’s das Kutschgeschirr an. Nessa half mir beim Einspannen, dann setzten wir uns auf den Kutschbock und ließen die vier Ponys losgehen. Daim und Tiffi vornweg, da sie sich am besten verstanden und am längsten kannten, Vanity und Ochrasy hinten. Entspannt zuckelte das Gespann über den Feldweg.
      „Schon mal wieder was von Manu gehört?“ brach Nessa schließlich die Stille und grinste mich an. Ich konnte es nicht verhindern, dass ich feuerrot anlief. „Nein, nichts, aber alleine geht’s viel besser“ konterte ich. Allerlieblingsthema, oh ja. Vor allem von meiner besten Freundin.
      „Wirklich? Keinen neuen…’Pfleger’ in Sicht?“ Nessa kicherte wie ein Mädchen neben mir auf, ehe ich ihr meinen Ellenbogen in die Seite rammte. „Gehen wir lieber zurück, ehe du noch irgendwelche anderen Sachen sagst“ murmelte ich und ließ die Ponys umdrehen. Keine halbe Stute später standen die vier am Putzplatz und genossen das kühle Wasser an ihren Beinen. Nessa wollte noch den ganzen Tag bleiben, die Pferde konnten wir uns aufteilen. Aber erstmal ging es zu den Fohlen.

      „Alle drei sind ans Halfter gewöhnt, ich würde jetzt gern mit dem Longieren anfangen“ teilte ich Nessa mit, als wir Chloe gerade für die Arbeit fertig machten. Die fast Einjährige war schon an die Longe gewöhnt, Cabal an Love, Nessaja und Zauberflöte jedoch nicht. „Ich hol Kabel schon mal, wenn du auf dem Platz bist“ seufzte meine Freundin und überreichte mir die Longe. Chloe quietschte freudig und folgte mir dann zum Reitplatz. Erst, wenn sie älter war, ging es in den Longierzirkel.
      Die Euphorie, die das Stutfohlen umgab, war fast ansteckend. Brav hörte sie auf jedes Stimmkommando, galoppierte sogar richtig an. Ein Ohr war zu mir gedreht, das andere gespitzt nach vorne gerichtet. Ihre kleinen Hufe wirbelten ein wenig Sand auf, ehe ich sie mit einem lauten „Wooooooohoo“ wieder zum Schritt durchparierte. Danach wechselte ich die Hand und ließ Chloe nochmal ihre drei Gangarten vorzeigen, ehe sie zurück zum Putzplatz kam. Nessa putzte gerade den Zappelphilipp über und übernahm dann den Rappschimmel. „Viel Spaß, er sieht sehr motiviert aus“ seufzte sie.
      Es dauerte eine geschlagene dreiviertel Stunde, bis Cabal es langwierig gecheckt hatte, dass er in einen großen Zirkel um mich herum laufen sollte. Nessa half mir eine Zeit, bis sie dann mit Nessaja, ihrer Namensverwandten, zum Reitplatz stiefelte. Eine Weile arbeiteten die beiden miteinander, ehe ich und Zauberflöte ebenfalls den Platz betraten. Nessa wechselte gerade die Hand und bemerkte mich erst gar nicht. „Willst du nicht mit Zauberflöte weitermachen? Bei dir klappt das viel besser, ich bin eher fürs Einreiten geeignet“ bat ich grinsend. Meine Freundin zuckte zusammen, nickte dann jedoch. „Ja, von mir aus. Aber einreiten musst du alle alleine“ Sie lachte ebenfalls und beendete wenige Minuten später die Arbeit mit dem Rabicano-Stutfohlen. Nessaja hatte ordentlich geschwitzt, aber sie sah glücklich aus. Nessa und ich tauschten die Fohlen aus und ich brachte das kleine Fohlen zurück zum Putzplatz. Wasserfest war sie, also war das kurze Abspritzen kein Problem für Saja. Danach putzte ich sie über und brachte sie zurück in den Fohlenoffenstall, in dem Chloe und Cabal munter kabbelten. Das kleine Ponyfohlen nahmen sie sofort auf und jagten sich gegenseitig über das Grasstück.
      Es dauerte nicht lange, da brachte auch Nessa Zauberflöte zurück. Anscheinend konnte die kleine Scheckstute schon ziemlich viel und hatte bei Hedone eine gute Ausbildung genossen. Trotzdem, erstmal sollte sie alles von vorne lernen, damit sie perfekt auf meinen Hof passte.

      „Und jetzt?“ Nessa grinste. „Ausritt?“
      Mein Blick fiel auf die Weiden. „Okay, Ausritt. Wen nehmen wir?“
      „Ich reite Creepi“ entschloss sich meine Freundin, stiefelte los und nahm sich ein Halfter. Grinsend rannte ich hinterher, meine Entscheidung war auf Dahiba gefallen.
      Keine viertel Stunde später sattelten wir die beiden (Fast-)Schimmel und verließen den Hof in Richtung Wald. Inzwischen war es warm geworden, es ging auf Mittag zu. Dahiba und Creepi waren vollkommen locker geworden, vor wenigen Wochen waren beide noch total verkrampft und aufgeladen unterm Sattel gewesen. Auch im Trab konnten wir die Zügel lang lassen und die schließlich locker angaloppieren. Die beiden Stuten genossen es, über die Felder zu rasen und Creepi buckelte einmal übermütig. Nach fast eineinhalb Stunden kehrten wir zurück, machten Creepin Up The Backstairs und Dahiba fertig, brachten sie zurück und aßen erstmal was.
      Weitere eineinhalb Stunden beschlossen wir, Siana ein bisschen laufen zu lassen. Schließlich sollte sie sich mal richtig austoben, damit ich die nächsten Tage gleich ein bisschen mit ihr üben konnte. Putzen musste man den Kohlfuchs nicht, schließlich sollte sie dreckig werden, bzw. sich wälzen.
      Wir brachten sie in den großen Round Pen und ich nahm gerade rechtzeitig meine Kamera hoch und fokussierte. Siana schlug mit dem Kopf und fing an, wild zu buckeln. „Yeeaaah!“ rief Nessa und klatschte in die Hände. Wie von der Tarantel gestochen raste Siana über den Sand, machte eine Vollbremsung und machte kehrt. Fast eine viertel Stunde lang, ehe sie trabend auf uns zukam, einen Meter von meinen Füßen stoppte und sich genüsslich wälzte. Sie fühlte sich also wirklich wohl.

      „Ich hab Calina einen Ausritt versprochen. Wir müssen also noch einmal“ grinste ich, als wir Siana zurück brachten. Nessa seufzte. „Klar, wenn bis dahin noch ein Pferd frei ist? Aber bitte an irgendein Wasser, es ist unsäglich heiߓ
      Ich nickte, entließ Siana auf ihren Paddock und legte dann ihr Halfter zu den anderen. „Soweit wie ich gerechnet habe, müssten noch 4 Ponys bewegt werden. Spirit fällt weg, mit dem gehen wir später noch grasen, da können wir Siana auch nochmal mitnehmen. Dann müssten wir noch Vanilla Twilight, Prejudice, Topar und Barquillero Mojito frei sein. Und eben noch Victim und Calina“
      Eine Weile überlegte meine Freundin. „Mit Victim und Barqui könnten wir mal wieder springen, außerdem hab ich grade Lust drauf. Und wolltest du Topar nicht mal tölten? Dann machen wir mit ihm und Prejudice ein bisschen Gymnastik-Dressur, Pedi ist ganz schön fett geworden“ Sie grinste und wich noch schnell aus, ehe ich sie wegstoßen konnte. „Und mit Calina und Twilight machen wir dann einen schönen, entspannten Ausritt“ schlussfolgerte ich. „Na, dann mal los!“
      Nessa nahm – welch große Überraschung – Victims Halfter und lief gut gelaunt auf den großen Rappen zu. Die beiden waren irgendwie schon ein Dreamteam, außerdem wollte ich im Moment lieber keinen anderen auf Barqui setzen, bis er wieder besser lief. Es ging bergauf, er buckelte nur noch selten, aber den unkontrollierten Galopp hatte er noch drauf.
      Zehn Minuten später führte ich Barqui hinter dem großen Rappen in die Reithalle, in der eine angenehm kühle Temperatur herrschte. Während Nessa bereits aufsaß und ihre Aufwärmrunden drehte, stellte ich den Grauen auf die Mittellinie und baute Cavalettis und Trabstangen auf, die richtigen Hindernisse kamen erst später. Barquillero blieb die ganze Zeit auf seinem Platz stehen und ging erst fleißig los, als ich auf ihm saß und die Schenkel anlegte. Ziemlich zügig wärmten wir die Pferde auf, ließen sie über die Trabstangen laufen und auch vereinzelt über die Cavalettis springen. Für Victim waren sie nichts, er galoppierte erst über sie, als zwei aufeinander standen. Barqui brauchte jedoch die Unterstützung der Hilfe, vor allem bei zweien. Aber irgendwann ging es flüssig und wir gönnten den beiden Hengsten eine kurze Pause. Zusammen bauten Nessa und ich erstmal kleine Hindernisse auf, nachdem die Trabstangen und ein paar Cavalettis aus der Bahn verschwunden waren. Sie waren hoch genug für den Anfang. Bei einem Oxer hatten wir zwei extra Stangen draufgelegt – für den Fall der Fälle.
      Da es gleichzeitig ein wenig blöd war, wechselten wir uns ab. Der andere konnte dann etwas Reitlehrer spielen. Nessa wollte anfangen, was mir ganz recht war.
      Sie lenkte Viccie auf den Zirkel, galoppierte ihn an und stellte ihn dann auf einen kleinen Steilsprung. Die Ohren des Hannoveraners zuckten augenblicklich nach vorne, seine Galoppsprünge wurden raumgreifender und in einem Zug sprang er über die blau-weißen Stangen. Sofort war der Blick auf das Nächste, ein kleines Kreuz, gerichtet. Ebenso schwungvoll nahm er es, ließ sich versammeln und für die Kombination vorbereiten. Ohne Probleme nahm er auch die zwei Hindernisse und fiel danach in den Trab und schließlich in den Schritt. Victim atmete heftig, aber er sah nicht müde aus. Nessa ließ die Zügel ein Stück länger, damit er sich ein wenig strecken konnte. „Na, sah das nicht toll aus?“
      Ich grinste. „Sehr toll. Wirklich, ich hab nichts zu meckern.“
      „Okay, dann seid ihr wohl dran. Ich verkleinere die Hindernisse schnell, du kannst ihn ja schon mal ein bisschen vorbereiten“

      Zehn Minuten später war Nessa dann endlich fertig. Barquillero hatte sich beim Vorbereiten anständig aufgeführt, war in schöner Anlehnung gegangen und hatte kaum gespackt. Wie Nessa vorhin ritt ich ihn auf den Zirkel, galoppierte an und steuerte das Kreuz, dass ich als erstes nehmen wollte, an. 5, 4, 3, 2, 1 – hopp, wir waren drüber.
      Beim Steilsprung und der anschließenden Kombination machte er sich richtig schön rund und galoppierte danach noch freiwillig eine Runde. Danach ritten wir noch trocken, ehe Victim und Barqui die Freiheit auf der Weide genossen.

      Gerade, als wir Calina und die wieder trächtige Vanilla Twilight von den Weiden führte, bekam ich zwei SMS. Eine von Ivonne, einer ziemlich bekannten Züchterin und Jacqueline. Bei beiden hatte ich für zwei Pferde – einem Holsteinerfohlen und einer Haflingerstute – geboten und anscheinend bekommen. Später, wenn Nessa gegangen war, würde ich Mahira und Little Baby abholen.
      Meine Freundin putze die Fuchsstute, bei der sich noch kein großer Babybauch zeigte und wollte sie später auch bewegen, während ich bei meinem Liebling war. Calina döste und ließ sich die Nachmittagssonne auf den Rücken scheinen, während ich über ihr reinweißes Fell strich. Nur ein kleiner Mistfleck an der Flanke war vorhanden, aber auch nur noch blass. „Feines Schimmelchen“ flüsterte ich und holte dann mit Nessa die Sättel und Trensen. Ein paar Minuten später waren wir auf dem Weg in den schattigen Wald.
      Erst, als der Weg richtig breit und eben war, trabten wir die beiden Stuten an und ließen die Zügel lang. Der Wald lichtete sich, führte zu den Wiesen und Felder um das Gestüt Sanssouci. Hibbelig wie Calina und Vanilla waren, tänzelten sie, bis wir sie endlich lospreschen ließen. Der langbeinige Warmblüter hing das Pony ab und wir mussten schließlich eine Weile warten, bis Nessa und Vanilla wieder da waren.
      Als wir zurückkamen, war es bereits kurz vor halb sechs. Nessa verabschiedete sich recht rasch, sie hatte ja auch eine Herde Pferde und Ponys bei sich stehen. Ich setzte mich ebenfalls ins Auto und machte mich auf den Weg zu Ivonne. Mahira hieß die kleine Trakehnerstute, die ich abholen wollte. Ich hatte mich sofort in sie verliebt, als ich sie entdeckt hatte. Eine kleine Fuchsscheckin mit einer atemberaubenden Aura eben.
      Nachdem wir das Fohlen verladen hatten, fuhr ich noch zu Jacqueline, um die Haflingerstute abzuholen. Sie war gekört und hatte eine wundervolle Fellzeichnung. Bei ihr hatte es den Haben-Blick gegeben und ich wusste, ich musste sie haben. Little Baby fand neben Mahira ihren Platz im Hänger, dann ging es nach Hause.

      Baby band ich für die ersten Minuten an der Stutenweide an, damit sie grasen und ein wenig runterkommen konnte. Mahira, die komplett halfterführig war, folgte mir zum Fohlenoffenstall. Chloe war die Sozialste aus der Gruppe, sie begrüßte die Neue sofort freundlich und verteidigte sie gegen Kabels Angriffe. „Demnächst fangen wir dann mit der Arbeit an, kleine Mira“ flüsterte ich, ehe ich das Tor hinter mir schloss und wieder zur Stutenweide ging. Baby sah mich unschuldig an, aber in ihren Augen blitzte keine Hinterfotzigkeit. Ein wunderschöner Haflinger mit astreinem Charakter. Ihre neue Box war bereits beziehbar, also kam sie als erstes rein, zwischen It’s The CSI Girl und Vanilla Twilight. Die Nächte waren noch zu lau, über Nacht kamen alle Pferde rein.

      Als ich fertig war und die Stalltür für heute schloss, zeigten sich bereits die ersten Sterne auf dem lila-blauen Nachthimmel.
      [/quote]

      [quote name='Toffifee' date='16 April 2011 - 08:58 PM']
      Waschtag​


      Eli seufzte. „Okay, wenn du meinst. Lass uns anfangen“
      Grinsend öffnete ich die Augen, sah kurz zu ihr rüber und sprang dann von den Stufen auf. Genug gesonnt, jetzt sollten die Pferde auch mal den Winterdreck abkriegen. Außerdem würden gleich vier neue Ponys kommen – drei Welsh Ponys und mein über alles geliebter Prejudice.

      Das Wetter heute war perfekt für einen Großwaschtag – Sonne, kein Wind, wolkenfreier Himmel und 25°C. Und wir wollten schnell fertig sein, damit wir noch einen Ritt unternehmen konnten. Fröhlich schnappte ich mir das erste Halfter, welches mir ins Auge stach; azurblau, reißfestes Nylon.
      Ein langer Pfiff ertönte, dann löste sich eine helle Gestalt aus der Stutenherde. Natürlich hatten alle geguckt, aber beherzt weitergegrast, als nicht ihr Name gefallen war. Mit großen Sprüngen galoppierte Dahiba auf mich zu, fiel etwa zehn Meter vorm Zaun in den Schritt und hielt standesgemäß direkt an den Holzbalken. Die feinen, weißen Ohren gespitzt, hoffte sie natürlich auf Leckerlis, ließ sich aber bereitwillig das Halfter überstreifen. Eli selbst war gerade damit beschäftigt, Chante einzufangen, die sich mal wieder auf ein Fangen spielen einstellte. Ein kleines Grinsen konnte ich mir dann doch nicht verkneifen, während Dahiba mir zum überdachten Putzplatz folgte.
      Damit es schneller ging, wollten wir die Pferde immer zu zweit waschen, jeder von uns sollte zwei an der Backe haben. Meine zweite Wahl fiel sofort auf Creepi, CSI war im Moment ja Vollzeitmama. Das Calina-Double freute sich, ihre Freundin nach ‚so langer Zeit’ wieder zu sehen und begrüßte die Schimmelfreundin am Putzplatz lautstark. Grummelnd band ich Creepin Up The Backstairs neben Dahiba an, holte dann den Wasserschlauch, das milde Babyshampoo und normale Shampoo und fing an. Erst wurde Dahiba eingeschäumt und abgewaschen. Obwohl der Putzplatz im Schatten lag, fing ich an, zu schwitzen. Die einzelnen Wassertropfen, die auf mich fielen, kühlten nicht besonders. Genervt pustete ich mir die Strähnen aus dem Gesicht, während ich den bald wieder reinweißen Schweif der Hannoveranerstute ausspülte. Danach war nur noch die Mähne daran, dann konnte ich Dahiba zum Grasen und Trocknen in die Sonne stellen. Wieder gab es ein lautes Wieherkonzert, diesmal fing Creepi aber auch an, zu tänzeln. Gespannt folgte mir Dahiba in die Sonne und ließ sich an einen Zaun in der Nähe der Weide anbinden. Sofort steckte sie die Nase ins Gras und schnaubte zufrieden.
      Kaum eine viertel Stunde später durfte auch Creepi zu ihrer Freundin. Beide grasten sie nebeneinander, friedlich, ohne Anzeichen von Zicken. „Brave Pferde“ flüsterte ich, während ich wieder zur Weide stapfte. Bevor die dunklen Pferde drankamen, wollte ich mit den Schimmeln fertig sein. Bei den Braunen, Füchsen und Rappen brauchte es keine so aufwendige Prozedur; abspritzen, damit der Winterdreck rausging und danach das Langhaar waschen. Die Mistflecken sah man auf braunem oder schwarzem Fell so gut wie gar nicht.
      Als nächstes fanden sich Topar und Spirit auf dem Putzplatz wieder. Beide waren mit Wasser vertraut und mochten es, wenn der kalte Strahl im Sommer nach der Arbeit kühlte.
      Beide shampoonierte ich kräftig ein, wusch zuverlässig jedes kleinste Schaumwölkchen aus und ging dann zum Langhaar über. Nach der Prozedur erinnerte Spirit wieder an einen Schimmel und Topar an einen Apfelschimmel. Doch bevor die zwei grocknen – Mixwort aus grasen und trocknen – konnten, musste ich Creepi und Dahiba kurz verlegen. Die Stuten bekamen nämlich noch ihr Langhaar verlesen und danach die Hufe mit Huffett eingeschmiert, damit alles passte. Die Aufgaben waren ziemlich schnell erledigt, und da beide Schimmel so gut wie trocken waren, stellte ich sie auf den Paddock.
      Spirit und Topar grockneten Seite an Seite, während ich gleich zwei Stuten behandelte. Ochrasy, die kleine Welsh A Stute, sollte später noch mit auf einen Ausritt kommen, während Baghira zu den anderen auf den Paddock durfte. Danach musste nur noch Barquillero Mojito gewaschen werden, und schon waren fast alle Schimmel fertig. Denn als ich den Schlauch aufdrehte, um den Schaum aus der Mähne zu spülen, klingelte mein Handy. Die ersten Takte von Rock’n’Roll Queen. Seufzend stellte ich den Strahl ab, wischte meine Hände an der Jeans und nahm ab. Es war Tesa, eine gute Freundin von mir, über die der Verkauf von Vanity, einer bereits gekörten Welsh A Stute, ging. „Du hast Glück, sie gehört dir. Kann ich sie gleich vorbei bringen?“
      Ich blies die Backen auf und stieß die Luft wieder aus. „Klar, wenn du dich beeilst, könnte ich sie sogar noch waschen. Wenn sie das noch nicht ist“ Tesa verabschiedete sich, ich konnte also weitermachen. Wollte weitermachen. Bis mir etwas einfiel und ich sofort Nessa und Janina anrief. Von beiden bekam ich heute noch Ponys, vielleicht konnte ich die auch gleich abholen.
      Nessa würde eh vorbeikommen, sie konnte Pedi also gleich mitbringen. Und mit Janina machte ich aus, dass Tesa Daim und Tiffi, meine zwei anderen Neuen, auch gleich vorbeibringen würde. Tesa war auch sofort einverstanden und ich konnte entspannt weiter waschen.

      Der Wagen fuhr um kurz vor vier vor. Gerade hatte ich Calina gewaschen und ließ sie jetzt grocknen, als Tesa mit ihren flammroten Haaren ausstieg. Frisch gefärbt, wie mir sofort in den Sinn kam, schlenderte sie auf mich zu, begrüßte aber erst die Stute, die sich aber beim Fressen nicht beirren ließ. Erst dann umarmte sie mich.
      „Ich hab drei kleine Überraschungen für dich“ Tesa schien gut gelaunt und fuhr sich durch die hellroten Haare. „Ich lad sie eben aus, dann kannst du bei Lina bleiben“ Wieder machte sie kehrt und verschwand dann aus meinem Blickwinkel. Calina prustete ins Gras, hob den Kopf und stupste mich an. Ihr Fell war beinahe trocken, ebenso ihre Mähne und der Schweif. Ich hatte bis jetzt noch keine Rampe gehört, noch kein aufgeregtes Klackern, also brachte ich die Stute zurück in ihre Box, später wollten wir noch ausreiten oder auf den Platz gehen. Als ich ihr Halfter an die Boxentür hängte und Calina eine Weile betrachtete, wurde ich doch ein wenig aufgeregt. Jetzt hatte ich neben Ochrasy noch drei weitere Welsh Ponys der Sektion A. Wenn’s so weiter ging, konnte ich locker eine Zucht aufmachen oder vermieten.
      Wenige Sekunden später verließ ich den Stall und sah Tesa, wie sie drei kleine Ponys an ihren Händen führte. Ein Cremello neben einem Schabracktiger, auf der anderen Seite einen Falben. Vanity, Tiffi und Daim.
      Mein Schritt verschnellte sich, ich nahm Tesa sofort alle Ponys ab und kniete mich auf den Boden. Alle drei sahen sie mich neugierig an, schnüffelten an meinen Händen und wieherten lautstark. Vanity und Tiffi schienen sich sofort zu verstehen, ich steckte sie sofort zu Ochrasy auf den Paddock. Und siehe da, die drei schienen sich prächtig zu verstehen!
      Bei Daim wusste ich auch schon einen Weg. Seine Freunde, zumindest seine ersten, sollten ungefähr seine Größe haben. Spirit bot sich da am besten an. Und da der Shettywallach mit Topar auf dem Paddock stand, hatte Daim gleich zwei neue Freunde.

      Nachdem Tesa gegangen war, konnte ich weiter machen mit dem Waschen. Chalil, Cabaniro, Victim und It’s the CSI Girl inklusive Cabal and Love waren ziemlich schnell fertig, auch Vanilla Twilight, Nessaja und Zauberflöte durften nach kurzer Zeit wieder grasen. Und dann kam Nessa. Ohne Jeremy und Joey, wie ich sah, aber dafür mit Anhänger. Sie brauchte Pedi wieder.
      Zusammen mit ihm am Strick kam sie und begrüßte mich erstmal. „Ich bring ihn gleich auf die Weide, wenns recht ist. Und wäre dir Platz auch Recht?“ Sie machte große Kulleraugen und ich zuckte mit den Schultern. „Klar und klar. Ich muss nur noch schnell Calina fertig machen, du kannst dir ruhig nehmen, wen du möchtest“ Ich lächelte und verschwand dann in den Stall. Während ich Calina kurz überputzte, kam Nessa mit Barqui die Stallgasse entlang und putzte auch ihn rasch über, ehe wir beide sattelten und auf den Reitplatz wechselten. Barqui, jetzt ganz ohne Macken, ging unter Nessa erstaunlicherweise sehr gut.
      Sehr lange ritten wir nicht, ließen aber nach der Arbeit die Pferde einzeln freilaufen. Danach sammelten wir sie wieder ein, fütterten noch schnell durch und gingen dann ins Haus, um ein wenig unserer Zweitlieblingsbeschäftigung nachzugehen – dem Essen.
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    • lemone
      Neue Freundschaften werden geknüpft

      „Der frühe Vogel fängt den Wurm“, dachte ich mir, als ich morgens bei viel zu kalter Temperatur in den Stall kam. Ich fütterte die Pferde und holte schließlich Mirror aus dem Stall, als ich ein Auto auf dem Hof rollen hörte. Ich ließ Mirror kurz allein und schaute, wer da wohl gekommen sein mochte. Ein Auto mit Anhänger stand auf dem Hof und Toffifee stieg aus dem Wagen. Wir begrüßten uns kurz und ich stieg vorne in den Anhänger und löste die Strick der Beiden schönen. Dann folgte ich Toffifee zur Hängerklappe, die sie schon heruntergelassen hatte und löste mit ihr die Stangen, die hinter den Ponys festgemacht waren. Tiffi und Daim, so hießen die beiden, gingen selbstständig herunter und ich konnte noch nicht glauben, das diese beiden nun wirklich meine sein sollten. Ich hielt die Scheckstute am Strick und Toffifee drückte mir jetzt auch Daims Strick in die Hand, damit sie Die Hängeklappe schließen konnte. Wir unterhielten uns kurz und ich informierte mich noch, ob es bei den beiden irgendetwas zu beachten gäbe. Doch sie winkte ab und meinte, dass Tiffi und Daim sehr verträglich wären. Als wir uns verabschiedeten, war ich schon auf dem Weg zum Ponystall, wo Mirror sie begrüßte. Er weitete sein Augen, sodass man das weiße darin sehen konnte und fing an zu tänzeln. Ich lachte leise und stellte Tiffi und Daim in den Laufstall, den ich durch eine Art Zaun in Stuten und Hengste geteilt hatte. Dann widmete ich meine Aufmerksamkeit wieder Mirror zu und putzte den Falabellahengst ausgiebig. Er liebte es geputzt zu werden und spielte sich danach immer wie ein Macho auf. Ich bearbeitete sein Fell nach und nach mit jeder Bürste, seine Beine mit einer Wurzelbürste und sein Langhaar mit einer kammähnlichen Bürste. Schon sehr bald sah er wunderschön aus, trotz dass er sehr dünnes Langhaar hatte. Ich legte die Bürste zurück in den Putzkoffer und schloss ihn, wonach ich zur Sattelkammer ging und seine Gamaschen und Glocken holte. Auf dem Weg zur Sattelkammer liefen zuerst Daim, und dann Tiffi neben mir her, als ob sie sich erhofften etwas zu fressen zu bekommen. Doch ich gab ihnen nichts, schließlich konnten sie ja auf die Weide und Heu hatten sie auch noch. Wieder bei Mirror angekommen, legte ich ihm die Gamaschen und Glocken an. Grün stand ihm wirklich gut. Danach löste ich den Knoten des Stricks und führte Mirror in die Halle. Er wieherte nach den anderen und ich löste seinen Strick, was er jedoch erst begriff, als ich ihn nicht beachtete und ein paar Sprünge in die Halle Holte. Ich hatte mich entschlossen ihn heute einmal frei Springen zu lassen und zu schauen, ob er überhaupt Springen würde und wenn ja, wie seine Springmanier war. An der langen Seite standen nun drei Sprünge, wobei ich bei den ersten beiden die Stangen vorerst auf den Hallenboden gelegt hatte und die dritte etwa 15 cm über dem Boden eingehängt hatte. Ich führte Mirror erst am Halfter im Trab über Die Stangen und ließ ihn vor dem Dritten Sprung los, lief aber weiter. Mirror betrachtete die „hohe Stange“ erst ein wenig misstrauisch und ging dann doch im Schritt herüber. Wir übten es noch einmal und er galoppierte dieses mal herüber. Dafür lobte ich ihn und wiederholte die Übung zur Sicherheit. Dann ließ ich ihn einen Moment lang frei laufen, was er eigentlich die ganze Zeit schon konnte, jedoch nicht tat und legte die letzte Stange auf 20 cm und die Ersten beiden aufs niedrigste. „Mirror“, rief ich den Kleinen und er kam her. Ich lief an und er galoppierte neben mir. Wir sprangen gemeinsam, was ich für die beste Methode hielt ihm beizubringen zu springen. Er nahm es gut an und lief eifrig neben mir her, war mit seinen kurzen Beinen Teilweise gar nicht so leicht war. Ich baute die Hindernisse jeweils noch einmal fünf cm höher und lief noch einige Male mit ihm über die erhöhten Stangen, wobei er schon gute Springqualitäten zeigte. Mirror war nicht der hübscheste, doch ein super Freizeitpartner und Freund.
      Bald brachte ich ihn wieder aus der Halle, wovor ich die Sprünge wegräumte und dann seine Hufe von Sand befreite. Mirror versuchte sich auf dem Weg zurück in den Stall an meinem Bein zu scheuern, woran ich ihn durch mein Weitergehen jedoch hinderte oder störte. „Der kleine Fratz ist ganz schön frech“, dachte ich mir, als ich Mirror zurück in den Laufstall stellte und er erst einmal mit Daim die Rangordnung klärte. Schnell stand fest, dass Mirror nicht unterzukriegen war und Daim sich nicht durchsetzen konnte, Leithengst zu werden. Völlig in Gedanken versunken und Tiffis Nase streichelnd, nahm ich nicht wahr, wie jemand den Stall betrat. Erst als ich mich umdrehte um zur Halle zu gehen und den Sand aus Mirrors Hufen wegzufegen, bemerkte ich, wie Salera den Stall betraten hatte. Wir begrüßten uns gegenseitig und luden dann den kleinen Scheckhengst Frechdachs aus. Er war sehr zierlich gebaut und noch recht jung, was mich jedoch nicht dazu brachte, ihn zu Daim und Mirror zu stellen. Die drei begrüßten einander erst einmal und Tiffi lief bei dem ganzen Hengstgewieher an dem Zaun auf und ab. Schnell bildete sich eine leichte Furche und es war ein interessantes Schauspiel, wie die beiden kleinsten sich anstiegen und mit den Vorderhufen versuchten den anderen zu erwischen. Salera und ich fingen an zu lachen, als sie wie verrückt sich gegenseitig jagten. Es würde wohl noch einige Zeit dauern, bis einer der beiden nachgab. Daher verließen wir aus dem Stall.​
    • lemone

      14 Septmeber- Tierartztbesuch bei Daim & Tiffi
      Wurmkur-Impfen-Klinikhalfter
      Heute war ein sonniger Tag und ich war super drauf, ich hatte wieder Zeit für ein paar Tierartzterledigungen und dachte mir ich geh mal zu lemone dir mir schon vor ein paar Tagen den Auftrag gegeben hatte ihre zwei Ponys Daim und Tiffi Impfe sie Entwurme und ihr jeder ein Klinikhalfter verpasse. Ich konnte nur die letzten Tage schlechte weil ich viel mit Puu über die Zucht geredet habe. Aber jetzt hatte ich Zeit, also packte ich mir meinen Hofhund Merry und fuhr zu lemone. Als ich angekommen ware hab ich mich erstmal groß Entschuldigt. Doch sie war freundlich und war überhaupt nicht böse. Sie war direckt sehr nett und führte mich zu den zwein. Sie erzählte mir das Daim, der Hengst, problem mit Tierärtzten und Spritzen hatte. "Na das kann was werden" sagte ich als ich den 1,19 großen welsh A anschaute. Sein braunes Fell schimmerte in der Sonne und ich begrüßte ihn erstmal. Immer weider kam er vor schnüffelte und lief wieder zurück, das machte er fast vier mal, dann kam er wieder und ließ sich auch von mir anfassen, ich war erleichtert und gab ihm ein stück Apfel damit er keinen Verdacht schiebt. Doch spätestens als er die Wurmkurtube sah riss er die Augen auf und wurde nevös. "schh...kleiner das ist nur eine Wurmkur" sagte ich und ließ ihn dran schnuppern. Ich hebte sie auf und lief zu ihm ich steckte die Tube in die Backe und enließ die Paste, der bittere geschmack ließ ihn den Kopf schütteln doch lemone hatte ihm schon ein Eimer Wasser hingestellt. Er war verwirrt, warscheinlich hat er wirklich gedacht das dieses große ding geimpft werden muss. Doch die Impfungen kamen erst jetzt. Ich holte versteckt die Kombiimpfung heraus und dann auch die Herpez Impfung. Lemone hielt den Welshhengst fest, wiederwillig schüttelte er sich dauernd und bewegte sich. "Ich glaub der weiß was passiert" sagte ich aber ließ mich dann nicht ablenken. Ich machte es ganz schnell, er dreht zwar sowas von am Rad ich wurde zwei mal getreten und einmal gebissen, viel machte mir das nicht aus, denn miene Arbeit ist meine Arbeit, das lasse ich dann nicht durchgehen. Ich war nach den zwein Impfungen völlig fertig und machte ne kleine Pause bevor ich dann weiter zu Tiffi wanderte.
      Ich war immernoch ein wenig erschöpft wegen Daim. Aber Tiffi war eine sehr liebe Stute, das sah man schon an ihrem süßen Blick. Als sie mich anschaute drehte sie ihren Kopf zu Lemone und wieder zu mir und sie streckte sich um an mir dran zu kommen. "Na du kleine" sagte ich lächelnd und sie schmuste ein wenig mit mir. "Okay, okay, bevor ich hier ganz vergesse muss ich jetzt anfangen" sagte ich und gab ihr ein Apfelstück. Mein Schienbein tat ein wenig weh, vom dem Tritt des Hengstes, doch der Schmerz verging als ich Tiffi Entwurmte. Wie jedes Pferd war sie vom Geschmack auch nicht grade begeistert. Doch auch sie hatte die möglichkeit sofort was Wasser zu trinken. Ich machte weiter und gab ihr die Kombispritze und dann noch die Herpez, da sie nur einzelnd gespritz werden darf. "So fertig" sagte ich lachend und gab der kleinen süßen Sute einen Apfel. Sie mochte ihn und aß ihn genüsslich auf. Nachträglich gab ich Lemone die zwei Klinikhalfter die sie dazu Bestellte. Und dann verabschiedete ich mich herzlich und fuhr vom Hof.

      Daim
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      Tiffi
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    • lemone
      Ein herrlicher Tag

      Optimistisch sprang ich an diesem Tag aus dem Bett. Es wurde schönes Wetter gemeldet, das ich natürlich ausnutzen wollte. Heute wollte ich mit Floooh Tiffi und Daim etwas in der Disziplin Military trainieren. Schließlich mussten sie auch dort trainiert werden. Gerade, als ich den letzten Bissen meines Brotes heruntergeschluckte hatte, klingelte es an der Haustür. Schnell trank ich einen Schlick Kakao hinterher und öffnete die Tür. Wie zu erwarten stand Floooh draußen. „Hi“, meinte ich, al ich die Tür geöffnet hatte, „Willst du kurz noch mit hereinkommen, ich muss noch eben abdecken.“ Sie antwortete: „ Hi, gerne.“ Wir sprachen über dieses und jenes, über Daim und Tiffi, auch über Flooohs Pferde. Kurz danach war ich fertig und wir gingen gemeinsam in den Stall, wo und schon vier gierige Pferde erwarteten. Shirley stand momentan bei Tiffi, damit keiner von den beiden allein war und Merlin und Daim standen zusammen.
      Zuerst fütterten wir den Ponys Müsli. Merlin, Daim und Tiffi bekamen eine Schippe, Shirley einen Becher voll. Innerhalb weniger Minuten hatten sie aufgefressen und wir holten Daim und Tiffi aus den Laufställen. Ihre Putzkästen standen bereits auf der Stallgasse und wir fingen an zu putzen. Floooh Daim, ich Tiffi. Sie waren schnell sauber und wir packten sie in Decken und Transportgamaschen. Schließlich mussten wir eine Weile bis zum Gelände fahren. Dann packten wir das Auto, luden die beiden Ponys auf und fuhren los. Das Gespräch drehte sich hauptsächlich um Blondie. So kamen wir schnell an.
      Auf dem Platz parkten schon einige Hänger, doch das Gelände war groß, sodass wir uns war4scheinlich nicht begegnen würden. Floooh und ich luden die beiden Welsh Ponys ab, sattelten und trensten sie auf und saßen schließlich auf. Daim brummelte nervös und schaute sich aufmerksam um. Wir ritten erst einmal im Schritt umher und schauten uns die verschiedenen Möglichkeiten an. Es gab mehrere Wassergräben, Auf- und Absprünge und die verschiedensten, meist festen, Hindernisse. Tiffi geilte sich mehr und mehr auf. Daher entschlossen wir uns mit der Trabarbeit zu beginnen. Doch vorher gurteten wir nochmals nach und überprüften, ob alles richtig saß. Dann ritten wir die beiden warm, doch sie waren ununerbrochen glotzig und Tiffi geilte sich ziemlich auf. Ich seufzte und schaute zu Floooh, der mit Daim wohl offenbar mehr glück hatte. Er schien recht ruhig und ausgeglichen, doch neugierig. Der Platz war erstaunlich und ich schaute zu den anderen Reitern, die ihn auch besucht hatten. Ich entschied mich mit Tiffi erst einmal kurz ins Wasser zu gehen und fing dann langsam an zu springen. Es gab genug Möglichkeiten zum Warmspringen. Tiffi wurde ruhiger sobald sie erst galoppiert war und den ersten Sprung gesprungen war. Sie wölbte ihren Hals und hatte sichtlich Spaß an der Angelegenheit. Nachdem wir einige Baumstämme gesprungne waren, galoppierte ich mit ihr durch den See, machte einen Aussprung und ritt einen kleineren Berg hoch, von dem wir dann wieder einen Absprung ritten. Tiffi und Daim machten gerne alles voller Freude mit und sprangen jedes Hindernis, das wir anritten: einen Karren, die Baumstämme, die so genannte Brezel und schließlich auch einen etwas höhere Astgabelung, die nach am Boden gelegen war. Wir beendeten das Training und ließen die beiden am langen Zügel austraben. Schnell ritten wir zum Hänger, holten ihre decken und warfen sie den beiden über. Wir redeten viel und ritten zusammen trocken. Tiffi und Daim liefen gerne nebeneinander. Sie waren schon so lange zusammen. Als sie einigermaßen trocken gelaufen waren, stiegen wir ab, trensten- und sattelten ab und tauschten die decken gegen noch trockene, die ich noch im Hänger hatte. Wir tränkten sie schnell und luden sie dann auf, nachdem ich ihnen die Transportgamaschen wieder angelegt hatte. –die beiden schienen sich pudelwohl zu fühlen und fraßen auf dem Hänger Heu. Floooh und ich räumten alles wieder in den Sattelschrank und stiegen dann ins Auto. Bald fuhren wir wieder in die Einfahrt meines Hofes und wir luden die beiden Welsh a’s ab und stellten sie in den Stall. Zombie war bewegt worden während wir weg waren.
      Merlin freute sich, als ich ihn aus dem Laufstall holte. Er freute sich eigentlich immer, wenn er mit mir arbeiten durfte. Heute wollte ich einen kleinen Ausritt mit ihm machen. Floooh verabschiedete sich und ich wand mich dem Säubern von Merlins Fell zu. Ich liebte seine goldgelbes Fell über alles und der kleine Hengst liebte lange Massagen. Das waren einige der vielen Dinge, in denen wir perfekt zusammen passten. Sein seidiges Fell bekam nach und nach einen schönen Glanz. Gerne ließ er sich das Langhaar kämmen und verlesen und sich die Hufe auskratzen. Er wusste ganz genau, was kam, als ich meinen Helm aufsetzte und seine Einohrtrense anschlappte: Es stand ein Ausritt bevor. Mit wachsamen Blick schaute er mich an und blähte seine Nüstern. ER liebte das Gelände, die Halle war dem kleinen viel zu öde und langweilig. ER stand mehr auf Abenteuer, wieder eine Sache, in der wir übereinstimmten. Ich lächelte als ich ihn auftrenste und warf ihm die Zügel über den Hals: „So Dicker, ab ins Gelände.“
      Grinsend schwang ich mich auf seinen Rücken und ritt los. Wir musste erst kurze Zeit an einer Straße entlang, dann über eine Brücke und kamen dann zu einem Feldweg. Ich ließ die Zügel lang und hielt sie nur mit einer hand, dabei dachte ich über Merlin nach und spielte mit seiner Mähne. Wie schön seidig sie sich doch anfühlte. Gleichmäßig schritt Merlin den Weg entlang, dann überquerten wir eine zweite Brücke, die nur den Feldweg kurz unterbrach. Schließlich bogen wir links ab und der weg wurde an da von Kuhwiesen und Pferdeweiden gesäumt. Einige schwere Tinker schauten auf, als Merlin an ihrer Wiese entlang lief. Ich genoss das Wetter und schaute auf den weg. Bald sah ich Birken zu meiner rechten und dann auch zu meiner linken. Nach einer Kreuzung, an der ich rechts abbog, kam ich über eine schöne Wiese in den Wald. Merlin schnaubte und ich trieb ihn in den Trab. Er wusste, dass er so lange lange Zügel haben durfte, biss er sich schlecht benahm, daher lief er brav. Wieder bogen wir rechts ab und ich parierten den kleinen durch zum Schritt. Es war bergig in dieser Gegend. Rechts fiel das Gelände etwas ab, links stieg der Berg an. Gerade, als ich überlegte, ob die Wege wohl von Natur aus da waren, kamen mir einige Reiter entgegen. Ich grüßte sie und kam zu dem Entschluss, dass ein so breiter Weg im Wald, in den Bergen nicht natürlich sein konnte. Der Sand wurde weniger, dafür die erde mehr. Wieder trabte ich und ließ Merlin schließlich angaloppieren. Er nahm den Kopf herunter, bekam Sand in die Nüstern und schnaubte stark. Seine Sprünge wurden größer und ich genoss das Gefühl zu fliegen. Genüsslich atmete ich die Luft des Waldes tief ein und lehnte mich nach vorne. Bald wurde er langsamer und fiel in den Trab. Wieder schnaubte er, doch jetzt zufrieden. Ich lobte den kleinen und beschäftigte mich wieder mit seiner Mähne. Ich hatte gerade einen Zopf geflochten, als rechts im Wald etwas raschelte. Merlins Aufmerksamkeit richtete sich darauf und seine Ohren schnellten hoch. Gerade auf der Waldgrenze saß etwas weiter ein Kaninchen. Merlin sah es und rannte darauf zu. Sein erhabener Trab war schlecht zu sitzen, doch er sprang nach links und wir jagten das Kaninchen übers Feld. Schließlich grinste ich breit als Merlin wieder in den Trab zurückfiel und dem Häschen nachstarrte. Über das Feld waren wir wieder in die Näher der Brücke gekommen. Wir überquerten sie und waren bald zu hause angekommen. Im laufen stieg ich ab und brachte Merlin zurück auf die Stallgasse, wo ich seine Hufen kontrollierte. Sie waren Makellos und so stellte ich ihn nach einem Leckerli wieder zurück zu den anderen.
      Als nächste holte ich Zombie. Sie war in letzter Zeit etwas rundlich geworden und brauchte viel Bewegung. Schnell flog ich mit den verschiedenen Bürsten über ihren Körper und schnallte ihr dann einen Longiergurt an. Daran befestigte ich die Gummiausbinder und trenste die kleine Stute. In einen weiteren Gang zur Sattelkammer holte ich eine Longe und eine Peitsche. Dann ging es los in die Halle. Es goss nun wie aus kübeln und so rannte ich mit Zombie über den Hof. Merlin und ich schienen gerade nicht rechtzeitig wieder nach hause gekommen zu sein. Zombie lief träge im Kreis, doch bald wurde sie aktiver uns fand Spaß am Longieren. Sie schien den sinn erst nicht verstanden zu haben. Schnell waren wir fertig und ich brachte sie zurück in den Stall.
      Nachdem ich Zombies Sachen weggeräumt hatte, holte ich Shirley und My Apocalypse in die Halle. Caly war gestern angekommen und praktisch ein einziger Wonneproppen. Die beiden sollte sich kennen lernen. Zuerst schienen sie gar keine Interesse aneinander zu haben, och nach einiger Zeit beschnupperten sie sich und liefen dann zusammen durch die Halle. Es schien. Als ob die beiden sich vertrügen. So sperrte ich die Halle zu und packte den Hänger um, denn ich hatte einen Tekken Hengst neu erworben und wollte ihn noch heute zu mir holen.
      Die Fahrt kam mir vor wie eine Ewigkeit, doch dann kam ich pünktlich um vier bei niolee auf dem Hof an. Wir begrüßten uns und ich schaute mir noch einmal Coffetimer an. Er war groß gewachsen, harmonisch vom Körperbau her und zeigte keine Mängel oder auffallend viel Hengstmanier. Wir luden ihn auf, nachdem wir den großen eingedeckt hatten und ich fuhr wieder zurück. Zuhause angekommen stellte ich ihn in den Stall. Er wurde von den anderen Begrüßt und durch die Türen beschnuppert.
      Schließlich holte ich die beiden kleinsten noch wieder in den Stall und fütterte alle Pferde. So schloss sich wieder einmal die Stalltür nach einem schönen Tag.​
    • niolee
      sry, aber du bist schon länger nicht on und ich will nicht dass sie in den Himmel kommen =)


      Ein herrlicher Tag

      Optimistisch sprang ich an diesem Tag aus dem Bett. Es wurde schönes Wetter gemeldet, das ich natürlich ausnutzen wollte. Heute wollte ich mit Floooh Tiffi und Daim etwas in der Disziplin Military trainieren. Schließlich mussten sie auch dort trainiert werden. Gerade, als ich den letzten Bissen meines Brotes heruntergeschluckte hatte, klingelte es an der Haustür. Schnell trank ich einen Schlick Kakao hinterher und öffnete die Tür. Wie zu erwarten stand Floooh draußen. "Hi", meinte ich, al ich die Tür geöffnet hatte, "Willst du kurz noch mit hereinkommen, ich muss noch eben abdecken." Sie antwortete: " Hi, gerne." Wir sprachen über dieses und jenes, über Daim und Tiffi, auch über Flooohs Pferde. Kurz danach war ich fertig und wir gingen gemeinsam in den Stall, wo und schon vier gierige Pferde erwarteten. Shirley stand momentan bei Tiffi, damit keiner von den beiden allein war und Merlin und Daim standen zusammen.
      Zuerst fütterten wir den Ponys Müsli. Merlin, Daim und Tiffi bekamen eine Schippe, Shirley einen Becher voll. Innerhalb weniger Minuten hatten sie aufgefressen und wir holten Daim und Tiffi aus den Laufställen. Ihre Putzkästen standen bereits auf der Stallgasse und wir fingen an zu putzen. Floooh Daim, ich Tiffi. Sie waren schnell sauber und wir packten sie in Decken und Transportgamaschen. Schließlich mussten wir eine Weile bis zum Gelände fahren. Dann packten wir das Auto, luden die beiden Ponys auf und fuhren los. Das Gespräch drehte sich hauptsächlich um Blondie. So kamen wir schnell an.
      Auf dem Platz parkten schon einige Hänger, doch das Gelände war groß, sodass wir uns war4scheinlich nicht begegnen würden. Floooh und ich luden die beiden Welsh Ponys ab, sattelten und trensten sie auf und saßen schließlich auf. Daim brummelte nervös und schaute sich aufmerksam um. Wir ritten erst einmal im Schritt umher und schauten uns die verschiedenen Möglichkeiten an. Es gab mehrere Wassergräben, Auf- und Absprünge und die verschiedensten, meist festen, Hindernisse. Tiffi geilte sich mehr und mehr auf. Daher entschlossen wir uns mit der Trabarbeit zu beginnen. Doch vorher gurteten wir nochmals nach und überprüften, ob alles richtig saß. Dann ritten wir die beiden warm, doch sie waren ununerbrochen glotzig und Tiffi geilte sich ziemlich auf. Ich seufzte und schaute zu Floooh, der mit Daim wohl offenbar mehr glück hatte. Er schien recht ruhig und ausgeglichen, doch neugierig. Der Platz war erstaunlich und ich schaute zu den anderen Reitern, die ihn auch besucht hatten. Ich entschied mich mit Tiffi erst einmal kurz ins Wasser zu gehen und fing dann langsam an zu springen. Es gab genug Möglichkeiten zum Warmspringen. Tiffi wurde ruhiger sobald sie erst galoppiert war und den ersten Sprung gesprungen war. Sie wölbte ihren Hals und hatte sichtlich Spaß an der Angelegenheit. Nachdem wir einige Baumstämme gesprungne waren, galoppierte ich mit ihr durch den See, machte einen Aussprung und ritt einen kleineren Berg hoch, von dem wir dann wieder einen Absprung ritten. Tiffi und Daim machten gerne alles voller Freude mit und sprangen jedes Hindernis, das wir anritten: einen Karren, die Baumstämme, die so genannte Brezel und schließlich auch einen etwas höhere Astgabelung, die nach am Boden gelegen war. Wir beendeten das Training und ließen die beiden am langen Zügel austraben. Schnell ritten wir zum Hänger, holten ihre decken und warfen sie den beiden über. Wir redeten viel und ritten zusammen trocken. Tiffi und Daim liefen gerne nebeneinander. Sie waren schon so lange zusammen. Als sie einigermaßen trocken gelaufen waren, stiegen wir ab, trensten- und sattelten ab und tauschten die decken gegen noch trockene, die ich noch im Hänger hatte. Wir tränkten sie schnell und luden sie dann auf, nachdem ich ihnen die Transportgamaschen wieder angelegt hatte. –die beiden schienen sich pudelwohl zu fühlen und fraßen auf dem Hänger Heu. Floooh und ich räumten alles wieder in den Sattelschrank und stiegen dann ins Auto. Bald fuhren wir wieder in die Einfahrt meines Hofes und wir luden die beiden Welsh a’s ab und stellten sie in den Stall. Zombie war bewegt worden während wir weg waren.
      Merlin freute sich, als ich ihn aus dem Laufstall holte. Er freute sich eigentlich immer, wenn er mit mir arbeiten durfte. Heute wollte ich einen kleinen Ausritt mit ihm machen. Floooh verabschiedete sich und ich wand mich dem Säubern von Merlins Fell zu. Ich liebte seine goldgelbes Fell über alles und der kleine Hengst liebte lange Massagen. Das waren einige der vielen Dinge, in denen wir perfekt zusammen passten. Sein seidiges Fell bekam nach und nach einen schönen Glanz. Gerne ließ er sich das Langhaar kämmen und verlesen und sich die Hufe auskratzen. Er wusste ganz genau, was kam, als ich meinen Helm aufsetzte und seine Einohrtrense anschlappte: Es stand ein Ausritt bevor. Mit wachsamen Blick schaute er mich an und blähte seine Nüstern. ER liebte das Gelände, die Halle war dem kleinen viel zu öde und langweilig. ER stand mehr auf Abenteuer, wieder eine Sache, in der wir übereinstimmten. Ich lächelte als ich ihn auftrenste und warf ihm die Zügel über den Hals: "So Dicker, ab ins Gelände."
      Grinsend schwang ich mich auf seinen Rücken und ritt los. Wir musste erst kurze Zeit an einer Straße entlang, dann über eine Brücke und kamen dann zu einem Feldweg. Ich ließ die Zügel lang und hielt sie nur mit einer hand, dabei dachte ich über Merlin nach und spielte mit seiner Mähne. Wie schön seidig sie sich doch anfühlte. Gleichmäßig schritt Merlin den Weg entlang, dann überquerten wir eine zweite Brücke, die nur den Feldweg kurz unterbrach. Schließlich bogen wir links ab und der weg wurde an da von Kuhwiesen und Pferdeweiden gesäumt. Einige schwere Tinker schauten auf, als Merlin an ihrer Wiese entlang lief. Ich genoss das Wetter und schaute auf den weg. Bald sah ich Birken zu meiner rechten und dann auch zu meiner linken. Nach einer Kreuzung, an der ich rechts abbog, kam ich über eine schöne Wiese in den Wald. Merlin schnaubte und ich trieb ihn in den Trab. Er wusste, dass er so lange lange Zügel haben durfte, biss er sich schlecht benahm, daher lief er brav. Wieder bogen wir rechts ab und ich parierten den kleinen durch zum Schritt. Es war bergig in dieser Gegend. Rechts fiel das Gelände etwas ab, links stieg der Berg an. Gerade, als ich überlegte, ob die Wege wohl von Natur aus da waren, kamen mir einige Reiter entgegen. Ich grüßte sie und kam zu dem Entschluss, dass ein so breiter Weg im Wald, in den Bergen nicht natürlich sein konnte. Der Sand wurde weniger, dafür die erde mehr. Wieder trabte ich und ließ Merlin schließlich angaloppieren. Er nahm den Kopf herunter, bekam Sand in die Nüstern und schnaubte stark. Seine Sprünge wurden größer und ich genoss das Gefühl zu fliegen. Genüsslich atmete ich die Luft des Waldes tief ein und lehnte mich nach vorne. Bald wurde er langsamer und fiel in den Trab. Wieder schnaubte er, doch jetzt zufrieden. Ich lobte den kleinen und beschäftigte mich wieder mit seiner Mähne. Ich hatte gerade einen Zopf geflochten, als rechts im Wald etwas raschelte. Merlins Aufmerksamkeit richtete sich darauf und seine Ohren schnellten hoch. Gerade auf der Waldgrenze saß etwas weiter ein Kaninchen. Merlin sah es und rannte darauf zu. Sein erhabener Trab war schlecht zu sitzen, doch er sprang nach links und wir jagten das Kaninchen übers Feld. Schließlich grinste ich breit als Merlin wieder in den Trab zurückfiel und dem Häschen nachstarrte. Über das Feld waren wir wieder in die Näher der Brücke gekommen. Wir überquerten sie und waren bald zu hause angekommen. Im laufen stieg ich ab und brachte Merlin zurück auf die Stallgasse, wo ich seine Hufen kontrollierte. Sie waren Makellos und so stellte ich ihn nach einem Leckerli wieder zurück zu den anderen.
      Als nächste holte ich Zombie. Sie war in letzter Zeit etwas rundlich geworden und brauchte viel Bewegung. Schnell flog ich mit den verschiedenen Bürsten über ihren Körper und schnallte ihr dann einen Longiergurt an. Daran befestigte ich die Gummiausbinder und trenste die kleine Stute. In einen weiteren Gang zur Sattelkammer holte ich eine Longe und eine Peitsche. Dann ging es los in die Halle. Es goss nun wie aus kübeln und so rannte ich mit Zombie über den Hof. Merlin und ich schienen gerade nicht rechtzeitig wieder nach hause gekommen zu sein. Zombie lief träge im Kreis, doch bald wurde sie aktiver uns fand Spaß am Longieren. Sie schien den sinn erst nicht verstanden zu haben. Schnell waren wir fertig und ich brachte sie zurück in den Stall.
      Nachdem ich Zombies Sachen weggeräumt hatte, holte ich Shirley und My Apocalypse in die Halle. Caly war gestern angekommen und praktisch ein einziger Wonneproppen. Die beiden sollte sich kennen lernen. Zuerst schienen sie gar keine Interesse aneinander zu haben, och nach einiger Zeit beschnupperten sie sich und liefen dann zusammen durch die Halle. Es schien. Als ob die beiden sich vertrügen. So sperrte ich die Halle zu und packte den Hänger um, denn ich hatte einen Tekken Hengst neu erworben und wollte ihn noch heute zu mir holen.
      Die Fahrt kam mir vor wie eine Ewigkeit, doch dann kam ich pünktlich um vier bei niolee auf dem Hof an. Wir begrüßten uns und ich schaute mir noch einmal Coffetimer an. Er war groß gewachsen, harmonisch vom Körperbau her und zeigte keine Mängel oder auffallend viel Hengstmanier. Wir luden ihn auf, nachdem wir den großen eingedeckt hatten und ich fuhr wieder zurück. Zuhause angekommen stellte ich ihn in den Stall. Er wurde von den anderen Begrüßt und durch die Türen beschnuppert.
      Schließlich holte ich die beiden kleinsten noch wieder in den Stall und fütterte alle Pferde. So schloss sich wieder einmal die Stalltür nach einem schönen Tag.
    • Jackie
      ​Verschoben am 21.08.2013 um 12:30Uhr
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    lemone
    Datum:
    14 Aug. 2011
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