Elii

Dahiba* -- Hannoveraner

*1990; im Besitz seit: 04. Oktober 2015

Dahiba* -- Hannoveraner
Elii, 4 Okt. 2015
Zaii, Gwen und Samarti gefällt das.
    • Elii
      Pflegebericht 12. März 2015 - Gekonntes Einspringen
      3190 Zeichen, von Eddi

      Es war bereits nach 17 Uhr als mich plötzlich ein wichtiger Anruf ereilte. „Eddi? Oh Eddi! Gott sei Dank! Endlich erreiche ich jemanden!“, ertönte eine erleichterte Stimme. „Ich bins! Fiona! Du kannst dich nicht zufällig die kommenden drei Tage um meine Pferde kümmern? Ich hatte einen bösen Unfall und liege im Krankenhaus und Melissa schafft das nicht alleine!“, erzählte Fiona mir die Kurzfassung und natürlich sagte ich sofort zu! Nachdem ich aufgelegt hatte, scheuchte ich Ethan und Kat auf, damit sie sich um unsere Vierbeiner kümmern würden, während ich mich bereits warm einpackte und dann ins Auto stieg, um mich auf den Weg zum Rosenhof.
      Eine Stunde später war ich auch dort und fand eine definitiv gestresste Melissa. Na ja, eigentlich war sie mit den Nerven schon am Ende. „Ich schaffe das einfach nicht!“, stöhnte sie und schüttelte den Kopf. Ich munterte sie auf und gönnte ihr eine kurze Pause, ehe wir die letzten Boxen im Stall misteten und frisch einstreuten. Zu zweit ging das natürlich definitiv schneller von der Hand, aber mit den Pferden würden wir noch die Hände voll zu tun haben! „Also ich habe heute nicht annähernd alle geschafft. Alleine ist das fast unmöglich!“, erklärte sie mir und zählte dann, was sie geschafft hatte.
      Das Stutfohlen Perfect Noblesse hatte seine tägliche Portion Erziehung erhalten. Danach hatte sie Citation und Dahiba longiert, ehe sie noch Refren geritten war. „Ich dachte ja, ich schaffe alle…“, murmelte sie, während sie mir zwei Halfter zuwarf, doch dann schüttelte sie nur den Kopf. Draußen war es bereits fast dunkel, dabei mussten noch alle Pferde in den Stall. Die kamen dafür aber auch direkt freiwillig zu uns. Ich holte Black Dragon und Fada Fid von ihren Paddocks in den Stall, während Melissa die beiden Stuten Vai Alida und Moulan einfing. Dann waren noch Morengo, Efeu und Opium an der Reihe.
      Während wir zu den weiter entfernten Weiden liefen, erzählte Melissa weiter. „Ich bin dann mit Cazador ausgeritten und hatte Morrigan als Handpferd. Eigentlich wollte ich mit Chaira auch eine Runde drehen, aber die muss heute eine Auseinandersetzung mit Elanor gehabt haben, weil sie ein wenig lahmte“, das überprüften wir direkt, aber auf dem Weg zum Stall lief Chaira wieder viel klarer, trotzdem zickten sich die beiden Stuten weiterhin an. Ich führte Rubina und Angels Kiss und die beiden wollten sich dann tatsächlich auch noch zoffen! Umso froher war ich, als die dann in ihren Boxen standen. Melissa bereitete dann bereits das Abendbrot für die Pferde vor, während ich die Hengste Requiem und Race is Hope in den Stall holte.

      Auch Saphira und Far Cry folgten mir brav und ließen sich dann ihr Futter schmecken. Shihan hingegen machte ein riesiges Theater, weil er mich nicht kannte und lief mit mindestens einem Meter Abstand neben mir. Dafür begrüßte mich Pharlap mit einem Wiehern, der Hengst war einfach ein Engel! Plötzlich ertönte ein leises Wiehern und beinahe hätte ich die kleine Becks Experience vergessen! Als dann auch der Zwerg im Stall stand, half ich Melissa noch bei der restlichen Fütterung und dann hatten wir es geschafft. Nun machten wir uns an die Planung für den morgigen Tagesablauf und das Training.
    • Elii
      Pflegebericht 29. Juli 2015 - Von „Schlafwandlern", den Neuen und Verschwörungen
      11179 Zeichen, von Samarti

      Es war mal wieder eine dieser Nächte, in denen man sich stundenlang schlaflos im Bett wälzte und darauf hoffte, dass man a. endlich einschlafen konnte oder b. es wieder hell werden würde, damit man aufstehen könnte.
      Bei mir trat aber keiner der beiden Fälle ein. Als ich das letzte Mal auf die Uhr gesehen hatte, war es 3:42 Uhr gewesen, inzwischen war es kurz nach 5 und ich hatte noch immer keinen Schlaf gefunden. Nicht nur die Kopfschmerzen beeinträchtigten mich erheblich, auch mein Kopf wollte einfach nicht seine Klappe halten und aufhören, mich mit unnötigen Dingen vollzulabern, über die ich mir momentan eben keine Gedanken machen wollte. Dennoch bombardierte er mich förmlich mit jenen Gedankengängen, obwohl mein Hirn schon mehr als nur randvoll war – als wäre er ein Postbote, der in den sowieso schon überfüllten Briefkasten mit Ach und Krach noch mehr Briefe hineinquetschen musste. Nur leider ließ die langersehnte Briefbombe auf sich warten.
      Nachdem ich mich noch ewig immer wieder auf die andere Seite gedreht hatte, legte ich mich auf den Rücken, streckte meine Gliedmaßen von mir fort und seufzte laut auf. Wenn das so weiterging, würde ich diese Nacht wohl durchgehend wach bleiben. Ob ich wollte oder nicht – und ich wollte definitiv nicht.
      Also krabbelte ich unter meiner Bettdecke hervor, tapste auf nackten Füßen über den Holzboden in meinem Schlafzimmer, öffnete die Tür und trat auf den Flur. Den Weg hätte ich wahrscheinlich auch im Schlaf noch auswendig gekonnt, denn so anstrengend war er nicht. Dem Flur folgen, dann nach rechts abbiegen und sofort die erste Tür links.
      Direkt, als ich das Zimmer betrat, vernahm ich eine gleichmäßige, ruhige Atmung. Daraufhin hörte ich, wie sich der Körper im Bett wandte, aber er wachte nicht auf. Tief atmete ich durch, dann schloss ich die Zimmertür hinter mir, ging zum Bett, hob die Bettdecke leicht und vorsichtig an, um darunter zu kriechen, und legte mich dann neben den warmen Körper. Mit einem wohligen Seufzen schlief dann auch ich endlich ein, nachdem sich ein Arm um meinen Oberkörper gelegt und mich an sich gezogen hatte.

      „Elisa?“ Matthews raue Morgenstimme war eine dieser Dinge, an die ich mich gewöhnen könnte. Nichtsdestotrotz war sie mir in diesem Moment eher unsympathisch.
      „Hm?“, murmelte ich nur in mein Kissen und vergrub mein Gesicht tiefer darin.
      „Bist du betrunken oder was machst du in meinem Bett?“
      Langsam hob ich den Kopf und drehte mein Gesicht dann in seine Richtung, um Matthew in seines blicken zu können. „Darf ich nachts nicht mal ein anderes Bett ausprobieren?“
      „Ich denke, so langsam sollte dir mein Bett eigentlich bekannt genug sein.“ Er schmunzelte. „Aber ich glaube wirklich, dass du getrunken hast“, stellte er dann trocken fest und wollte gerade aufstehen, da streckte ich meinen Arm aus und griff nach Matthews Oberarm, um ihn am Gehen zu hindern.
      Er wusste, dass es keinen Zweck haben würde, denn gegen eine Elisa im Halbschlaf kam so niemand an. Da gab es zwar genug Möglichkeiten, mich loszuwerden, doch die wenigsten kannten sie. Matthew gehörte zu dieser Minderheit.
      (Okay, eigentlich gab es genau zwei Möglichkeiten:
      Nummer 1: Versprecht mir einen Ausritt. Mit Cressi.
      Nummer 2: Droht mir mit Cressi-Verbot.)

      Mühsam streckte ich mich, gähnte laut und bemerkte dann erst, dass ich nicht in meinem eigenen Bett lag.
      Wie von einer Tarantel gestochen jagte mein Oberkörper in die Luft und nur den Bruchteil einer Sekunde saß ich aufrecht im (fremden!) Bett, mehr als überfordert mit der jetzigen Situation. Die Erinnerung an letzte Nacht setzten sich aber langsam dann auch zusammen und als ich endlich alles beisammen hatte, stöhnte ich genervt von mir selbst auf, schlug mir die Hände ins Gesicht und wollte mich am liebsten nur noch darin verstecken – oder gleich im Erdboden versinken.
      Um es klarzustellen: Schlafentzug hatte ähnliche Auswirkungen auf mich wie Alkoholeinfluss. Ich wurde sentimental(er), anhänglich und brauchte Körperkontakt. Besonders, wenn ich diesen nicht bekam, kuschelte ich mich einfach an die nächste Person, die mir in die Quere kam und besorgte mir dann eben so meine menschliche Nähe (oder tierische. Manchmal mussten auch Fay und Pebbles dran glauben, aber die störte das eher weniger).
      Im nächsten Moment fühlte ich mich wie in einem dieser schlechten Filme, in denen der Protagonist einen One Night Stand gehabt hatte und dann auf die leere Bettseite neben sich blickte, auf der nur ein Zettelchen lag. Auf diesem stand aber weder etwas von wegen „Ruf mich an“, noch „War 'ne geile Nacht!“, also war es dann doch nicht mehr ganz so tauglich für einen Blockbuster.
      Stattdessen hatte Matthew nur ein „Ich bin nicht mehr da, aber dafür etwas Anderes. Komm raus, ich muss mit dir reden.“ auf dem Zettel hinterlassen und mir fielen natürlich auf Anhieb dreiundzwanzig Dinge ein, die ich falsch gemacht haben könnte.

      Eine knappe halbe Stunde später stand ich draußen – frisch geduscht, angezogen, geschminkt, aber noch mit klatschnassen Haaren. Das Traurige an der Sache war, dass mich das nicht einmal im Geringsten interessierte. Erstens würden meine Haare an der Sonne eh wieder trocknen und zweitens juckte es mich kein bisschen, dass die mich mit nassen Haaren sehen würden. Ich meine, hey, die kannten mich alle schon besoffen! Schlimmer konnte es eh nicht mehr werden.
      Meine schlechte Laune, die sich in jeder Faser meines Körpers ausgebreitet hatte, als ich das Zimmer erkannt hatte, in welchem ich aufgewacht war, war wie weggeblasen und verflogen, als ich bemerkte, was mich im Garten erwartete: Unser Pool war fertig!
      Seit einigen Wochen war daran gearbeitet worden, auch, wenn Matthew davon anscheinend nichts mitgekriegt hatte, was mich ja schon … verwunderte? Auf jeden Fall war er es, der mit einem skeptischen Blick auf mich zu gestampft kam und wissen wollte, woher der Pool denn auf einmal käme.
      „Hast du in den letzten Wochen denn nicht ein einziges Mal in den Garten geguckt?“, hakte ich ungläubig nach und schüttelte den Kopf. Das ging doch nicht?
      „Nein.“ So, so. Wir wurden also mal wieder wortkarg. Aber gut, das konnte ich auch!
      „Okay.“
      Dann drehte ich mich um und ging.

      Mein Weg führte mich – natürlich – direkt zu Ace of Clubs. Die war sichtlich überrascht, als in ihrer Box auftauchte (wieso stand sie überhaupt noch mittags in ihrer Box? Ich musste dringend mal mit meinen Angestellten schimpfen!), widmete sich dann aber wieder ihrem Heu, nachdem sie einen Apfel von mir zugesteckt bekommen hatte. Den hatte sie erst fröhlich zerkaut, mich danach immer wieder mit der Nase angestupst und sich letztendlich dann doch wieder dem Heunetz zugedreht. Das brachte mich dazu, mich auf ihren Rücken zu setzen, um mich dann auf ihren Hals zu legen und sie einfach nur eine ganze Weile lang zu umarmen. Nur kurz drehte der Multivitaminsaft seinen Kopf in meine Richtung, dann nickte sie nur und fraß weiter.
      Ich war zugegebenermaßen mehr als nur stolz auf ihre überwiegend positive Entwicklung. Dadurch, dass ich ihr bereits zu Beginn ziemlich viel Vertrauen geschenkt hatte, hatte die Stute gelernt, mir dasselbe zurückzugeben und mir blind zu vertrauen. Wahrscheinlich könnte ich mit ihr eine dieser Öko-Tanten mit Knotenhalfter und Fellsattel (sorry, Gwen! Nimm's nicht persönlich, hab' dich lieb!) werden und sie würde es mitmachen. Einfach, weil sie jeden Blödsinn mitmachte, wenn man sie nur machen ließ.
      Tatsächlich hatte ich es geschafft, auf dem Rücken des Ponys einzuschlafen. Als hätte ich nicht lange genug geschlafen – es war übrigens sechzehn Uhr –, nope. Ich schlief auch noch ein, wenn ich ohne alles auf einem Pony saß. Wie durch ein Wunder lag ich aber nicht im Stroh, als ich aufwachte, sondern noch immer auf Ace, die ebenfalls am Dösen war. Lächelnd klopfte ich ihren Hals, glitt dann von ihrem Körper und verabschiedete mich mit einer Möhre; sie musste ihrem Namen ja irgendwie gerecht werden.
      Dann verließ ich auch Aces Box wieder und ließ die Stute dort zurück; würde wohl seinen Grund haben, warum sie nicht auf der Weide stand.
      Apropos Weide: Als ich das Stallgebäude verließ, konnte ich aus dem Augenwinkel Romantica erkennen, die am Zaun stand und Rozene praktisch an sich kleben hatte. Das Stutfohlen war jetzt knapp sechs Monate alt und würde bald entwöhnt werden können, je nachdem, wie ihre weitere Entwicklung aussehen würde. Wir wollten mit der jungen Stute nichts überstürzen, denn eilig hatten wir es mit ihrer Ausbildung keineswegs.

      Ich wurde allerdings schon bald jäh aus meinem Tun gerissen, denn als ich hörte, wie ein Auto auf den Hof fuhr, ahnte ich bereits, wer mich dort erwartete. Um niemanden warten zu lassen, drehte ich also wieder um und lief zum Parkplatz, wo das Auto schon gehalten hatte und die Laderampe des Hängers gerade geöffnet wurde. Domenic hatte mir zuvor zugesagt, die zwei Neuankömmlinge vom Flughafen abzuholen. Es handelte sich hierbei um Refren, einen Deutschen Reitponyhengst, und Dahiba, die nicht zum ersten Mal zu uns gefunden hatte. Sie hatte zuerst Michelle gehört, hatte dann bei uns gelebt, bis Michelle sie wieder zurück zu sich genommen hatte und jetzt sollte sie wieder auf Townsend Acres leben, worüber ich mehr als nur glücklich war. Die schicke Schimmelstute war mir eben auch ans Herz gewachsen, als sie hier mehrere Monate lang gewohnt hatte, da ging so etwas nicht spurlos an einem vorbei.
      Der Grund für das Eintreffen der beiden war aber nicht sonderlich erfreulich, ganz im Gegenteil: Michelle wollte ihr Gestüt weitestgehend auflösen, da sie einfach überfordert mit der gesamten Situation war und es auch verlockender klang, sich einfach zurückzuziehen. So hatte es sich ergeben, dass Dahiba wieder zu uns kommen würde; Refren begleitete sie, weil Michelle sich sicher war, dass er sich unter seinesgleichen wohlfühlen würde. Deutsche Reitponys gehörten eben immer noch auf das Townsend Acres, da konnte Wikipedia meine IP so oft blocken, wie es wollte, das änderte ja nichts an den Tatsachen!

      Am späteren Nachmittag hatten Gwen und ich es uns an unserem neuen Pool gemütlich gemacht. Elena wollte ich noch nicht herholen, weil die Dahiba direkt sehen würde, da würde sie den ganzen Abend nicht mehr die Box der Schimmelstute verlassen, weil sie Dahiba besessen hatte, als die Stute noch ein Fohlen gewesen war. Und Jojo? Der hatte Dahiba auch einmal gehört; eigentlich müsste Gwen sie auch noch besitzen. Aber so schnell wollte ich sie dann doch nicht wieder hergeben.
      Also waren es heute nur Gwen und ich, die Cocktails schlürfend neben dem Pool saßen und das Wasser beobachteten. Es waren sogar knapp 26°C und das, obwohl es bereits 16 Uhr war – so oft hatten wir das dieses Jahr noch gar nicht erleben dürfen.
      Viel hatten wir von unseren Cocktails dann allerdings auch nicht mehr, denn irgendwann zog ich Gwen hoch, die sich natürlich wehrte („leider“ erfolglos), und schubste sie mit Müh und Not in das kühle Nass.
      Womit ich nicht gerechnet hatte, war dann aber, dass Matthew (woher auch immer der jetzt wieder kam?!) mich hoch hob, mich direkt hinterher schmiss, selbst dann hineinsprang und er und Gwen sich einen Spaß daraus machten, mich immer wieder unterzutauchen.
      Jetzt verschworen die sich auch noch gegen mich.
    • Elii
      Pflegebericht 30. August 2015 - Mama-Kind-Gruppe
      2396 Zeichen

      Dajeen und Weltwunder standen brav am Putzplatz und warteten darauf, dass endlich Elisa mit Dajeens Mama um die Ecke kam. Als Dahiba endlich vor uns stand wieherte die Tochter aufgeregt und auch Weltwunder begrüßte sie freundlich. Gemeinsam stapften wir also los in den Wald, wo anders war es viel zu warm, auch wenn wir nur Spazieren gingen.
      Die drei Schimmel liefen brav an unserer Seite, auch wenn Dajeen immer wieder in ihre Rolle als Fohlen verfiel und sich an Dahiba kuschelte. Dass sie bereits zwei Jahre alt war, störte die Beiden überhaupt nicht, Hauptsache sie waren wieder vereint. 
Elisa machte schon nach kurzer Zeit schlapp und krabbelte auf den Rücken ihrer Schimmelstute, elegant konnte man es zwar nicht nennen, aber wenigstens funktionierte es. „Wenn du fällst, bist du selbst Schuld, verstanden?“, sagte ich mit erhobenem Zeigefinger und deutete auf ihren nicht vorhandenen Helm. Zwar war in ihrem Kopf nicht immer viel drin, aber Matthew zu Liebe sollte sie am Leben bleiben. Sie verdrehte die Augen und winkte mich ab, nahm mir dafür aber auch Dajeen ab, da sie sowieso nur noch an ihrer Mutter klebte.
      Mit Weltwunder konnte ich nebenher ein paar Führübungen machen, die sie auch brav befolgte, als es Leckerlies gab.
      „Mama und Kind wollen auch“, nervte Elisa und streckte mir immer wieder ihre Hand ins Gesicht. Als ich ihr ein paar in die Hand drückte, verfütterte sie diese sogleich an die zwei Schimmel und lobte sie ausgiebig - fürs Nichtstun.

      Aus dem Wald heraus, gingen wir noch eine Runde in den Weiher auf meinem Hof. Die zwei jungen Stuten kannte das schon zur Genüge, Dahiba hingegen stand schnaubend davor und blähte ihre Nüstern weit. Als ihr Baby vergnügt ins Wasser sprang, tippelte sie nervös von links nach rechts und wieherte kläglich. Daraufhin stieg Elisa ab und versuchte so ihre Stute ins Wasser zu locken. Mit ein paar Leckerlies aus meiner Tasche kam sie immer weiter hinein, doch mehr als die Fesseln wollte die Stute nicht nass werden lassen.
      Kurze Zeit später verließen wir den Weiher wieder, woraufhin es zu einer erneuten, schmerzverzerrten Trennungsszene der beiden Warmblüter kam. Elisa schaffte es irgendwie doch noch ihr Pferd Richtung Heimat zu führen, auch wenn sie ihre ganze Kraft dafür aufbringen musste. Die beiden Jungstuten hatten die Trennung schnell vergessen, als sie wieder zusammen vergnügt über die Koppel stürmen konnten.
    • Elii
      Pflegebericht 27. September 2015 - Wie immer halt
      3047 Zeichen, von Gwen

      „Falte ich meine Hosen einmal oder zweimal?“, fragte Elisa uns und zog eine Augenbraue hoch. Wie immer rückte Elena ab und versuchte das Gleiche selbst, aber möglichst so, dass wir es nicht sehen konnten. „Elena. An meinem Schrank ist ein Spiegel.“ – „Oh.“
      Nachdem wir die Faltfrage ausdiskutiert hatten, kam auch Jojo dazu und brachte neuen Gesprächsstoff: Leggings. Da waren unsere Meinungen zum ersten Mal gespalten. Ich unterstützte ja eindeutig Elisa (die im Übrigen bisher nichts weiter im Koffer hatte, als eine Jeans und bei der wusste sie noch nicht mal, wie oft sie diese nun faltete). Es entfachte eine wilde Diskussion, die ich mit Nicken und Kopfschütteln brav unterstützte. Ich diskutierte nicht gerne, ich stimmte gerne zu oder lehnte gerne ab, mehr aber nicht.
      Nach einer gefühlte Stunde kam Jojo dann dazu, mal zu fragen, wohin es denn überhaupt gehen sollte. Elisa rollte genervt die Augen und erklärte Jojo, wo sie für die kommende Woche hinfahren würde. „Sie verlässt uns einfach!“, tönte es von Elena, die sich theatralisch auf das Bett warf. Das beanspruchte sie schon die gesamte Zeit für sich selbst und der Rest durfte im Schneidersitz auf dem Boden hocken. Zum Glück besaß Elisa Teppiche. Einen. Und auf dem saß sie selbst.

      Elisa war immer noch nicht über die Jeans hinaus und entschied stattdessen, dass sie dringend nochmal Pferde bespaßen musste. „Ich nehm DAHIBA!“ – „Elena. Nein. Nein!“
      Hätte nie gedacht, dass Elisa tatsächlich mal ein Pferd besitzen könnte, auf das Elena scharf war, aber tatsächlich auch so etwas gab es. Jojo vermutete bereits, dass wir uns in einem Paralleluniversum befanden.
      Elena hatte zwei Minuten später die große Schimmelstute am Halfter und betüddelte sie ausgiebig. Sie fing schon langsam so an wie Elisa von wegen „Bei mir würde es dir gaaaanz gut gehen. Mit gaaanz vielen anderen Hannoveranern!“. Das musste irgendein Virus sein, hoffentlich war er nicht ansteckend.
      Elisa hatte sich Dajun geholt. Ihr kleiner Liebling, den ich mit einem „Hallo Briddle!“, begrüßte und deshalb wieder strafende Blicke erhielt. Ich hatte mir selbst Andvari mitgebracht und Jojo für Ginny rekrutiert. Hatte sie mit einigen Keksen bestochen und sie getröstet, dass auch ich noch nie einen Bratapfel gegessen hatte. Bei Jojo war das nämlich besonders kritisch wegen ihrer Apfelallergie. Die vergaßen Elisa und Elena aber gerne mal und das frustrierte Jojo noch mehr.
      Auch heute war das wieder Gesprächsthema. Kurz, bis wir uns mit den Pferden auf den Weg machten. Ein kleiner Spaziergang, besonders gut mit uns vier sportlichen Grazien. So wirklich Lust auf Dinge tun hatten wir nämlich nicht und während die Pferde zufrieden neben uns herliefen, konnten wir weiter quatschen.
      Es war heute sogar recht warm und angenehm für Ende September und uns gruselte es schon vor dem Winter. Also Elisa und mir. Die anderen beiden erahnten noch nicht einmal annähernd, was auf sie zukommen würde. Wenn es hier einmal schneite, dann schneite es und zwar ordentlich. Elena würde sich sicherlich riesig darüber freuen.
    • Elii
      Pflegebericht 04. Oktober 2015 - Versalzen
      2277 Zeichen

      „Schluck endlich“, motzte ich Elisa an und boxte sie in die Seite, „Stell dich nicht so an, es bringt dich nicht um.“
      „Aber es schmeckt so salzig“, jammerte sie, bevor sie sich zusammenreissen konnte und das Karottenstück runterwürgte. Matthew saß uns geknickt gegenüber und stocherte traurig in seinen Karotten herum. Das gerade die von ihm zubereiteten Karotten Elisa so verachtete machte ihm anscheinend schwer zu schaffen. Vielleicht hätte ich schon beim Kochen davon abhalten sollen fast die ganze Salzpackung drüber zu schütten, aber irgendwann musste er das ja lernen.
      Eigentlich hatte ich nicht geplant zum Mittagessen zu bleiben, denn ich wollte nur Dahiba abholen und so schnell wie möglich wieder abhauen. Doch meine Rechnung ging nicht auf, wurde ich doch sofort ins Haus gezerrt, als ich den Hof betrat und zu einem Ausritt verurteilt. So konnte ich immerhin auch Shakoor besuchen, der bei Elisa seinen Endplatz gefunden hatte - dafür würde ich sorgen.
      Während Matthew den Abwasch machen musste, schlichen wir uns in die Ställe und machten Shakoor und Dahiba fertig. Bevor die Stute den Hof verlassen würde (und einen hannoveranergerechten Platz auf meinem Hof einnehmen konnte), wollte Elisa noch einmal mit ihr ausreiten. Ich wurde auf Shakoor gesetzt, der mittlerweile das doppelte an Pferd war und seit dem Einreiten in allen Richtungen zugelegt hatte.

      „Weißt du, du könntest wenigstens so tun, als würde dir das, was Matthew dir gibt, schmecken.“
      „Hast du überhaupt probiert? Sowas kann man nicht runterschlucken!“
      „Es war salzig, nicht vergiftet.“
      „Du hast es also nicht probiert…“
      „Natürlich nicht, es ist dein Fast-Freund, ich habe keine Verpflichtungen ihm und seinem Essen gegenüber.“

      Noch ein böser Blick, dann schwieg mich Elisa an und galoppierte die Schimmelstute an. Ich folgte mit Shakoor, der schneller aufholte als gedacht, das Distanztraining hatte also doch etwas gebracht. Nicht viel, aber schnell und lang galoppieren konnte er jetzt wenigstens.
      Als wir wieder beim Mekka der DRPs ankamen, wechselten wir flink die Pferde und ich spazierte mit meiner neuen Errungenschaft zufrieden nach Hause. Matthew wusste davon anscheinend noch nichts, auch wenn es ihn sicherlich freute dass jetzt ein weiterer Platz für eines der Ponys frei wurde.
    • Elii
      Pflegebericht 22. November 2015 - Wintereinbruch
      7546 Zeichen

      Mal wieder hatte ich mich dazu breit schlagen lassen einen Monopolyabend bei mir Zuhause zu veranstalten. Das ganze hatten „wir“ auf einem Ausritt beschlossen, bei dem ich meine Schimmelstute Dahiba und ihre Tochter Dajeen ausführte. Auch wenn ich erst Nein sagen wollte, schaffte Elisa mit ihren Drohgebärden mich irgendwie zu überreden. Eigentlich wollte ich Gwen auf meine Seite ziehen, doch diese jammerte nur davon, dass es keinen Spaß machen würde immer wieder Monopoly zu spielen. Vor allem weil Elisa alle abzockte und außerdem die Bank ausräumte. Leider konnten wir es ihr bisher nicht nachweisen, sonst hätte sie schon lange Spielverbot bekommen. „Man ist so lange unschuldig, bis das Gegenteil bewiesen wird!“, zitierte sie auch heute, nachdem wir mal wieder darauf zu sprechen kamen. Gwen murmelte mir unbekannte Schimpfworte, die mit Sicherheit weit über FSK 18 waren.
      Wir versprachen Gwen also, dass sie 2000 Mark mehr bekommen würde, damit sie wieder mit einer weniger schlechten Laune mit uns durch die Gegend streifte. Anderthalb Stunden später kamen wir wieder am Stall an, wo ich sogleich absattelte und das Mutter-Tochter-Gespann zurück auf die Koppeln stellte.
      Nicht nur, dass ich als Spielelocation ausgesucht wurde, auch für die Snacks war ich zuständig. Mir war zwar so, dass diese Aufgaben sonst auf zwei Personen wurden, aber bevor ich wieder in der nächsten Diskussion landete, nickte ich es einfach ab. Sogleich setzte ich mich in mein Auto und machte mich auf den Weg in die Stadt. Da der Wocheneinkauf anstand, hatte ich Nate im Schlepptau, der nörgelnd auf dem Beifahrersitz saß. Müsste ich keine neuen Getränke mitbringen, hätte ich ihn erst gar nicht mitgenommen, denn von Nörgeleien hatte ich heute schon genug gehabt. Mit zwei Kisten Bier konnte ich ihn wieder zur Raison bringen, so dass er halbwegs gut gelaunt hinter mir durch den Supermarkt schlappte.
      Nachdem ich eine Stunde mit einem Kleinkind unterwegs war, konnte ich endlich mit einem vollgepackten Auto zurück nach Hause fahren. Vor meiner Haustür warteten Gwen und Elisa schon wie bestellt und nicht abgeholt. Laut ihnen warteten sie schon seit einer Ewigkeit und wurden nur noch wütender, als sie drinnen Colin vor der Konsole sitzen sahen. Er hatte Kopfhörer an, doch das entschuldigte nichts, weshalb er die ganzen Abend die bösen Blicke der zwei Mädels auf sich hatte. Zum Glück war das Spiel spannender, sonst hätten sie ihn vermutlich ständig mit irgendetwas abgeworfen.
      Elisa hatte einen schweren Start und kam am Anfang drei Mal hintereinander auf bereits verkauften Straßen. Alle waren ins Gwens Hand, weshalb diese immer wieder schäbig lachte. Es war gruselig eine so nette Person in Abgründe stürzen zu sehen. Unauffällig schnappte ich mir die Bahnhöfe und die Schloßallee, sowie einige andere Straßen. Heute war ich bereit zum Gewinnen und niemand würde mich daran hindern! Bis ich auf Gwens Hotel in der Bahnhofstraße kam. Dreimal.
      „Ich geb dir die Bahnhöfe, ok?“, handelte ich resigniert, nachdem ich nicht noch einmal die unmögliche Summe aufbringen konnte.
      „Die und 2000 Mark“, entgegnete sie knallhart und spielte mit ihrer Sonnenbrille. Da ihre anderen Angebote nur noch unverschämter waren, willigte ich schließlich ein und würfelte erneut. Das musste man leider bei einem Pasch. Ein Glück landete ich nur auf Elisas Badstraße.
      „HA, ich bekomme 80 Mark von dir!“, schrie sie lauthals und hüpfte aufgeregt auf ihrem Stuhl auf und ab. Ich gab ihr einen Hunderter und ließ ein lässiges „Behalt den Rest“ raus. Auch wenn ich am Existenzminimum hing, die Freude ließ ich mir nicht nehmen. Während Multimillionär Gwen ihre Spielfigur gekonnt nur auf ihren Straßen landen ließ, zehrte auch Elisa an ihren letzten Scheinen. Straßen hatte sie fast keine abbekommen, dafür gehörten ihr beide ‚Du kommst aus dem Gefängnis frei‘ Karten. Die ihr nichts brachten außer zusätzliche Frustration.
      Gwen und ich wechselten ständig die Positionen, während McMoneysack ausnahmsweise auf dem Zahnfleisch kroch. Richtig verlieren wollte sie allerdings auch nicht. Das könnte noch eine Weile dauern...

      Nachdem wir gestern noch bis halb 3 Monopoly gespielt hatten, fiel es mir unglaublich schwer um kurz vor sieben aus dem Haus zu gehen. Die Fensterläden öffnete ich erst gar nicht, denn auch draußen würde es noch dunkel sein. Gähnend öffnete ich die Tür, woraufhin mir sofort ein eiskalter Wind entgegen kam. Anscheinend hatte es gestern Nacht geschneit und nicht mehr aufgehört, kein Wunder bei den -5° Celsius die das Thermometer anzeigte. Ohne zu zögern schloss ich die Tür wieder, stapfte zurück ins Ankleidezimmer und zog die dicke Winterjacke aus dem Schrank. Auch ein zweiter Pullover und ein Stirnband kamen mit, ebenso ein zweites paar Socken.
      In der Küche begrüßte mich Colin, der mit nassen Schuhen und Schnee in den Haaren vor der Kaffeemaschine stand.
      „Die zieht man aus!“, zischte ich und zeigte auf die von den Schuhen verursachten Spuren. Während ich zum Ausgang ging drohte ich ihm noch einige Male, ihn zusammen mit Cressi zu Elisa zu schicken. Das letzte Training bei ihr hatte er knapp bestanden, da er einmal den inneren Zügel zu sehr aufgenommen hatte und Elisa um das Wohlergehen ihres Lieblingsponys fürchtete. Ein zweites Mal würde sie das nicht durchgehen lassen.
      Mit den Gummistiefeln an den Füßen stapfte ich durch den Schnee. Die Pferde waren dank Colin schon auf der Koppel, das war auch das mindeste, dafür dass mich ins Messer von zwei durchgefrorenen Zicken hat laufen lassen. Poppysmic stand bereits am Koppelzaun und schaute mir aufmerksam entgegen, als ich ihr entgegen ging. Die kleine Stute hatte nur noch am Kopf und an den Beinen ihre goldgelbe Farbe, ansonsten hatte sie sich durch das Scheren silbergrau gefärbt. Brav folgte sie mir in den Stall, wo ich sie auch gleich von ihrer Decke befreite. Während des Putzens im kalten Stall bekam sie eine Abschwitzdecke über den Rücken, die auch nach dem Satteln dort verweilte. Während ich mir meine Lammfellstiefel anzog, kam Nate mit Tavasz und Furmint vorbeigestiefelt. Mit den beiden Stuten waren er und Colin schon vor sieben unterwegs gewesen. Nun durften sie zurück auf die Koppel zu den anderen Stuten, von denen jetzt Ostara und Ékes an der Reihe waren. Inzwischen unen stieß auch Colin mit zwei Thermoskannen voll Kaffee zu uns.
      Nachdem ich mich auf Poppys Rücken geschwungen hatte ging es zuerst einmal durch die weiße Winterwunderwelt, bevor das Training in der Halle anstand. Heute standen Seitengänge und das Verstärken auf dem Plan, sollte die Stute doch schon so gut wie möglich vorbereitet sein, bevor Elisa ihre „Arbeit“ tat. Meistens war es eher ein Draufsitzen und kurz Überprüfen, ob Poppy bereits alle Lektionen kannte - Natürlich kannte sie die, was auch sonst.
      Auch jetzt schon konnte ich sie bequem von Arbeitstrab in de n starken Trab versetzen und auch das Tempo zurückführen. Im Galopp hatte sie ihre größten Schwierigkeiten war es doch ihre schwächste Gangart. Zu meinem Verwundern klappten dort die Traversansätze am besten.

      „Seid ihr am Putzplatz eingeschlafen?“, rief ich Colin und Nate entgegen, als die Beiden mit ihren Stuten entgegen kamen. Daran dass sie besonders ordentlich bandagieren wollten, lag es auf jeden Fall nicht, denn Ékes und Ostara hatten nur Dressurgamaschen an. Sie murmelten irgendwelche Gründe vor sich hin, doch da war ich mit Poppy bereits fast aus der Halle. Nach einer weiteren Runde um den Hof packte ich die Stute wieder in ihre Winterjacke ein und brachte sie zurück zu ihren Freundinnen.
    • Elii
      Pflegebericht 26. Januar 2016 - Neujahrsfreuden
      8956 Zeichen

    • Elii
      Pflegebericht 11. Februar 2016 - Groundhog Day
      2843 Zeichen

      „HABT IHR ES SCHON GEHÖRT? DAS.. DAS MURMELTIER.. ES“ - „Jojo, beruhig dich erstmal.. Bist du den ganzen Weg hier her gerannt?!“, sagte Elisa genervt, während sie in einer dicken Decke eingekuschelt ihren Tee trank. Jojo keuchte erschöpft und bekam nur noch ein leichtes ‚Hiich‘ oder ‚Heech’ raus, was Gwen dazu veranlasste ihr Handy hervorzukramen und schon einmal den Notruf zu wählen. Sicherheitshalber, falls in den nächsten Minuten keine Besserung ihrer Atmung auftrat. „Es ist tooooooot“, brachte die erschöpfte Marathonläuferin endlich hervor und hob blitzschnell ihren Zeigefinger, als Zeichen dafür, dass sie uns gleich alles genau erklären wollte. Die zerknüllte Zeitung schmetterte sie nun auch noch auf den Tisch. Auf dem Titelblatt prangerte unübersehbar ‚Winnipeg Willow is DEAD. Apocalypse NOW?!‘. Irgendwie hatte sie das Talent dafür gehabt eine kanadische Zeitung zu finden, die der deutschen Bild nicht nur äußerlich sondern auch vom Schreibstil glich und erzählte uns jetzt, dass es ganz bestimmt ein Zeichen für den Weltuntergang sei. „Das Murmeltier kann nicht mehr sagen ob der Frühling kommt oder noch mehrere Wochen Winter vor der Tür stehen. Natürlich kommt dann der Weltuntergang!“, beschwichtigte ich die wild gestikulierende, und immer noch keuchende, Jojo und tätschelte ihren Rücken. Um die Zeit vor der kommenden Katastrophe sinnvoll zu nutzen, schleppte ich alle in den Stall und zu einem Ausritt. Unsere Weltuntergangsprophetin setzte sich auf Poppysmic, die mit ihren schnuckeligen 1,42 m ihre Reiterin sicher durch die Gegend trug. Elisa verfrachtete ich Gegen ihren Willen auf Baila, wollte sie doch viel lieber wieder Cressi in ihrer Obhut haben. Aber da auch die ein DRP war, war es letzten Endes für sie halb so schlimm. Zai hatte sich den Vater ihrer Esteem, Flavor of the Month, ausgesucht. Gwen durfte ebenfalls auf einem Schimmel Platz nehmen und saß grinsend auf Dahiba, die dank einiger Leckeres ihrer Reiterin vollkommen verfallen war. Ich selbst stieg in den Sattel von Tavasz und kurz darauf konnten wir los reiten. Je länger wir ritten, desto mehr verstrickten sich Zai und Jojo in eine Was-bedeutet-der-Murmeltiertag-wirklich Diskussion und ersuchten dadurch gleichzeitig den Sinn des Lebens. Wir anderen hatten keine Ahnung wovon die Beiden quatschten und vor allem wie sie auf solche Dinge kamen, also beschäftigten wir uns mit den wirklich wichtigen Dingen im Leben: Wettrennen! 
Von hinten kamen mehrere Schimpfwörter und ich konnte Zai ganz genau fluchen können, aber sie waren selbst schuld. Schließlich war es mehr als wichtig beim Reiten aufs Pferd zu achten, tiefgründige Diskussionen hatten da nichts zu suchen.
      Wieder daheim angekommen wurden uns die Pferde von Nate und Colin abgenommen, sodass wir sofort ins Haus lauen konnten, um uns bei Tee und Keksen am Holzofen aufzuwärmen.
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  • Album:
    2.0 Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Elii
    Datum:
    4 Okt. 2015
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  • Rufname: --
    geboren: August 1990

    von: unbekannt -- Hannoveraner
    aus: unbekannt -- Hannoveraner

    Rasse: Hannoveraner
    Geschlecht: Stute
    Farbe: Schimmel
    Stockmaß: 170 cm

    Beschreibung:
    Dahiba ist eine zurückhaltende, aber willensstarke Stute. In der Herde bekleidet sie meist die höheren Ränge und ist auch sehr beliebt bei den anderen Pferden. Dem Menschen gegenüber ist sie eher scheu, gerade bei Fremden. Bis auf eine gewisse Distanz und dass man sie erst zum Schmusen überreden muss, merkt man ihr das aber kaum an. Sie ist sehr leicht zu händeln, absolut brav im Umgang und ihre Gänge lassen ein Talent für die Dressur erkennen, dennoch scheint ihr Springen persönlich mehr Spaß zu machen.

    Ersteller: headless
    Besitzer: Elii
    Vorkaufsrecht: --

    Dressur E – Springen E

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    [BSK 323] Warmblüter
    1. Platz 45. SdM-Wahl


    offizieller Hintergrund

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    Decktaxe: 70 Joellen
    Zuchtverleih: //
    Nachkommen:
    Dajeen / Hannoveraner [2014] - von Burnin' Diome / Hannoveraner