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Mohikanerin

Dáti | Ungekört

3 Punkte | by Mohikanerin | 5 1/2 Jahre | Stall 1: Box 1 - W2

Dáti | Ungekört
Mohikanerin, 3 Aug. 2016
    • Mohikanerin
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      Pflegeberichte

      Pflegebericht
      21. August 2015 | (c) Mohikanerin
      2942 Zeichen | - Vina

      Der Tag begann bereits früh, weil ich heute mal wieder nach Slowenien. Ich wurde angerufen von jemanden, der einen Islandpferde Hengst besitzt, aber nun die Zucht aufgibt. Sie hat gehört, dass ich in Tschechien langsam wieder meine Zucht aufbauen möchte, aber nicht so viele Pferde habe. Also bin ich jetzt auf dem Weg und gucke mir diesen Hengst an.

      Auf dem Gestüt wartet bereits eine braunhaarige Frau mit einem kleinen Kind an der Hand. Langsam fahre ich mit Auto die Auffahrt rauf und Parke direkt. „Ahoj!“, begrüße ich sie. Nach einem Gespräch gehen wir zum Pferd. Der Hengst steht alleine auf einer recht großen Weide, aber wirkt nicht so sozialisiert. Er rennt am Zaun entlang und freut sich, dass mal jemand kommt. Ich lge ihm das Helfter herum und wir gehen zum Stall. Vor dem Gebäude binde ich ihn an und putze ihn zunächst. Die Besitzerin erzählt mir, dass es ein ganz tolles Pferd ist. Dáti, so heißt der Hengst, zeigt viel Charakter und ist immer bei der Sache dabei, deshalb kann er schon sehr viel aus der Freiheitsdressur. Bei dem Kommando klingeln meine Ohren! Jetzt muss das Pferd mich noch Akzeptieren und dann ist alles super. Sie sattelt den Hengst schon mal und ich hole in der Zeit mein Helm aus dem Auto und meine eigene Trense. Es ist eine schwarze Ledertrense, die oben an der Stirm und zwischen den Augen verläuft. Als Gebiss ist eine Halbkadarre angeschnallt.

      Wir laufen alle zur Ovalbahn. Die Frau schließt die Tür und hilft mir auf's Pferd. Dann geht es los. Sie stellt sich an den Rand und ich mache erst mal den Sattel gerade. Eifrig geht Dáti voran und der Kopf ist in Haltung. Zunächst gebe ich ihm mehr Zügel, dass er sich strecken kann, doch er tut es nicht. „Wenn Sie auf der Ovalbahn sind, dann sraltet dieses Pferd sofort auf Arbeitsmodus, da ist nichts mit entspannen und warm werden.“, ruft mir Margaretha zu. Dem Hengst lasse ich trotzdem die Zügel locker und reite ein paar Schlangenlinien an der langen Seite der Bahn, ohne Zügel. Wunderbar reagiert der Hengst auf den Schenkel.

      Nach einigen Runden Schritt tölte ich den Hengst an und arbeitswillig läuft er los. Das Tempo ist ziemlich niedrig aber umso mehr Vorderbein Bewegung legt das Pferd an den Tag. Auch in höheren Tempistufen wird die Bewegung nicht weniger. In der Ecke galoppiere ich ihn an und gucke, wie weit er mit dem Rennpass ist. An der nächsten langen Seite setze ich mich in den Sattel und hole ihn zurück. Problemlos geht er im Rennpass die lange Seite entlang. Die Frau am Zaun guckt mich schockiert an. Als wir dann wieder im Schritt sind, erzählt sie mir, dass das das einzige war, was niemand hinbekam.

      Als wir wieder zum Hof gehen, erzählt sie mir auch, dass der Hengst gerne springt und auch gut ist. Für mich klingt das nach einem Allrounder. Finde ich gut.

      Dáti steht verlanden im Hänger und ich verabschiede mich noch von der Frau. Anschließend gucke ich noch mal in den Hänger: „Wir haben jetzt eine lange Reise vor uns.“

      Pflegebericht
      19. März 2016 | (c) Mohikanerin
      7260 Zeichen | - Vriska

      Die Sonne scheint in unser Wohnzimmer und entspannt sitzen wir am Frühstückstisch. Nora isst genüßlich ihr Brötchen und wir unterhalten uns nett. Auch Percy spricht mit.
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      Neugierig steht Dáti am Zaun und beobachtet uns dabei, wie wir die Paddocks abäppeln. Alle helfen mit, sogar Emma und Percy. Jedes Pferd hat seinen eigenen Eimer, in dem wir für jeden schon Futter vorbereitet haben. Heute bekommt die Kleine Reitunterricht und wir arbeiten weiter mit ungerittenen Pferden.
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      “Mama, ich habe Topa schon geputzt und gesattelt, wir könnten los.”, sagt Emma und guckt mich mit ihren großen grünen Augen an. Ich nicke und wir laufen zum Reitplatz, der sich etwas weiter weg vom Stall befindet. An den Bäumen bilden sich langsam Knospen und das Wetter wird auch langsam besser. Der Frühling rollt schon langsam voran. “Dann gurte noch mal nach und dann kannst du aufsteigen.”, sage ich zu Emma, diese dann auch bereits anfängt. “Erst mal warm reiten, da brauchst du mich nicht.” Lächelnd guckt sie zu mir und treibt die Stute vorwärt. Topa kennt Emma nun schon eine Weile und die beiden Weiber sind ein gutes Team. Demnächst werden die Beiden sich auf einem Turnier vorstellen können, doch dafür muss Emma noch eine Weile. “So, du kannst jetzt die Zügel etwas mehr aufnehmen und einige Bahnfiguren reiten. Achte darauf, dass du nicht nach vorne kippst und Topa schneller wird. Die Figuren müssen sauber und genau geritten sein.”, erzähle ich Emma. Zielstrebig setzt sie das gesagte in Tat um.
      “Nicht so unkordiniert leichttraben. Wenn du es nicht schaffst, sitz aus!”, rufe ich Emma zu, die wie ein Hase die ganze Zeit in Topas Rücken fällt. “So ist es schon besser”, lobe ich. Ausgesessen trabt die Stute viel besser und Emma kann sich auf den Rest ihres Körper konzentrieren. Immer wieder korrigiert sie ihre Füße und auch ihre Handhaltung.
      “Heute wart ihr wieder super”, lobe ich die Mädchen am Anbinder. Emma füttert Topa gerade, die eine Abschwitzdecke drauf hat. “Können wir bald dann mal auf’s Turnier, Mama”, fragt sie. Ich nicke mal wieder. “Wenn sie aufgegessen hat, bringe sie bitte wieder auf die Weide. Ich mache jetzt was mit Héla.”, sage ich zu ihr und gehe auf den Paddock um Héla zu holen.
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      Die Jungstute soll langsam sich an longieren und putzen gewöhnen, da sie bald angeritten werden soll. In ihr schlummert viel Potenzial, was wir ausnutzen wollen. Neugierig guckt sie mich bereits an und kommt einige Schritte auf mich zu, als ich ihren Namen sage, kommt sie komplett zu mir. Langsam und vorsichtig lege ich ihr das Halfter um und gehe zum Anbinder. Emma hat bereits Topa weggebracht und ist zusammen mit Percy ins Haus gegangen. Wahrscheinlich machen die beiden jetzt Hausaufgaben. Ilja ist mit Ruvik beschäftigt, der die ganze Zeit auf dem Paddock herum trabt und nicht aufgehalftert werden will. “Nur Geduld, irgendwann ist er Müde.”, rufe ich ihm zu. Mit einer Grimasse antwortet er mir nur und ich binde Héla an. Ruhig kann sie bereits stehen, was ein großer Vorteil ist. Aus den Putzkoffer hole ich eine Bürste, um den Schmutz und die lockeren Haare zu entfernen. Im Moment haaren alle Pferde wie verrückt, dass wir uns bald ein Pullover daraus machen könnten. Als die Scheckstute einigermaßen sauber ist, gehe ich zusammen mit ihr ins Roundpen, dass sie sich etwas auspowern kann, obwohl sie dafür gar nicht der Typ Pferd ist. Trotzdem hüpft sie etwas wild herum und kommt dann wieder zu mir. Ich treibe die Stute mit der Peitsche nach draußen.
      Nach einigen Runden laufen und traben, sind wir schon fertig, da sie nicht richtig arbeiten soll, sondern sich daran gewöhnen kann. Am Anbinder bekommt sie ihr fressen und darf dann wieder zu ihren Mädels.
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      “Soll ich dir helfen?”, frage ich meinen Mann, der noch immer mit Ruvik kämpft. “Ja, bitte”, antwortet er leicht erschöpft. “Du hast ihn dir ausgesucht.” Langsam gehe ich auf den Hengst zu, der nervös etwas am Gras zupft. Er atmet ziemlich schnell, da er die ganze Zeit herum gerannt ist. Vorsichtig lege ich ihm das Halfter um und das Pferd selbstist sehr überrascht darüber und läuft erst mal nicht weiter. “War das für dich so schwer?”, frage ich ihn scherzhaft. Er wirft mir einen bösen Blick zu und läuft mit dem Hengst zum Anbinder. Ich beobachte die Beiden, Ruvik möchte wie immer nicht Stillstehen und spielt zappel Phillip. Nach dem das Pferd einigermaßen sauber ist, geht er mit ihm ins Roundpen, um etwas mit ihm zu arbeiten.
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      Ich hole mir Willa von der Koppel, die erst mal etwas geputzt wird. Die Stute ist ziemlich fett geworden und muss erst mal wieder Musklen aufbauen. Sie war die Einzige, die Pause über den Winter hatte. Neugierig guckt sie mir hinterher, als ich die Bürste aus dem Koffer hole. Noch etwas putze ich sie und gebe ihr das Fressen. Auch Ilja gibt Ruvik sein Fressen. “Wollen wir gleich noch ausreiten?”, frage ich ihn. Ilja nickt. “Gut, dann nehme ich Thögn”, antworte ich.
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      Die beiden Isländer stehen ruhig am Anbinder und wir putzen sie. Aus der Sattelkammer hole ich Thögns Sattel und Zaumzeug. “Und wie weit bist du?”, fragt Ilja. “Fast fertig”; antworte ich ihm. Zusammen laufen wir ein Stück vom Anbinder weg und steigen auf. Der Weg geht gerade aus Richtung Wald. Die Pferde sind entspannt und unterhalten uns etwas. “Müssen wir nicht noch Einkaufen?”, fragt Ilja. “Ja, naja. Du kannst ja nach her mit Emma einkaufen gehen und ich warte mit Percy zu hause.”, antworte ich. “Willst du nicht? Ich muss heute Abend noch Arbeiten gehen.”, sagt Ilja. “Okay, dann fahre ich einkaufen. Gehst du dann wenigsten mit Elsa gassi?”, erwidere ich. “Emma freut sich bestimmt, wenn sie gehen darf mit Percy” - Langsam tölten wir durch den Wald und Dáti ist etwas zickig heute. Ilja muss ziemlich mit dem Hengst kämpfen, dass er nicht mit ihm wegrennt. “Wollen wir wieder langsam?”, frage ich ilja und bremse meine Stute. Thögn ist sofort im Schritt. “Piep, Piep, Piep”, laut ertönt Iljas Pieper im Wald. In seinem Gesicht sehe die Wut aufsteigen. Gemeinsam drehen wir die Pferde um und reiten zum Hof zurück.
      Ich füttere Dáti und auch Thögn, während Ilja zum Haus läuft und sich umziehen geht. “Sir”, grüßt Percy ihn. “Kannst du mir meine Arbeitskleidung her holen.”, antwortet Ilja. “Selbstverständlich.”, erwidert Percy.
      Die Isländer kommen zurück auf ihren Paddock. In den nächsten Tagen kommen die Pferde langsam auf die Weide.
      -
      “Emma willst du mir bei Voodoo helfen”, frage ich meine Tochter, als ich kurz im Haus bin. “Jaaaa”, freut sie sich. “Ma’me, wollen sie ein Glas Wasser?”, fragt Percy, der gerade das Geschirr abwäscht. “Gern”, antworte ich und er reicht mir das Glas. Dann geht es auch schon wieder nach hinten zu den Pferden. “Wenn du möchtest, kannst du ihn holen gehen”, biete ich Emma an. Erfreut nimmt sie das Halfter entgegen und läuft zum Paddock auf dem Voodoo steht. Gemeinsam kommen die beiden Kleinen wieder zum Anbinder. “Mittlerweile läuft er ohne treiben los”, sagt Emma zu mir. Ich nicke zustimmend. “Dann putzen wir ihn mal und ich gehe anschließend mit ihm ins Roundpen.”, sage ich und wir fangen kann.
      Im Roundpen habe ich ihn etwas laufen lassen und seine Aufmerksamkeit gestärkt durch kleine Spielerein. Voodoo arbeitet gerne und auch viel. Zufrieden laufen wir wieder zum Haus. “Vielleicht zieht bald ein neues Pferd ein”

      Tierarzt
      5. Juni 2016 | (c) Eddi
      1418 Zeichen - Eddi

      Kürzlich war Hákur umgezogen, nach Atomics Valley und er schien sich dort auch wirklich wohlzufühlen. Ich hatte Vriska direkt angeboten, noch einmal als Tierärztin vorbeizuschauen und so machte ich mich auch heute auf den Weg. Begrüßt wurde ich von ihrer Hündin Elsa, welche mich auch gebührend ankündigte und so blieb ich nicht lange hilflos auf dem Hof stehen, sondern wurde herzlich in Empfang genommen. Hákur stand gerade auf dem Paddock und wurde von Vriska geholt, damit ich ihn kurz unter die Lupe nehmen konnte.
      Zuerst schaute ich einmal in Augen und Maul, ehe ich ihn gründlich abhörte und abtastete. Hákur schien aber fit zu sein und auch seine Werte lagen im Normalbereich. Ich frische noch eine Impfung auf und gab ihm die Wurmkur, ehe er schon wieder zurück auf die Weide durfte. "Wenn du magst, kann ich auch noch das ein oder andere Pferd anschauen", bot ich Vriska an und sie nickte begeistert. "Zwei könnten das definitiv gebrauchen!"
      Und so holte mir Vriska ihre Stute Thögn von der Weide. Auch sie nahm ich genauer unter die Lupe, hörte und tastete sie ab. "Alles bestens", meinte ich lächelnd und frischte die Impfungen und die Wurmkur auf. Als letztes sollte ich auch noch Dáti untersuchen. Auch er hielt brav still und ließ alles über sich ergehen. Sowohl Spritzen als auch Wurmkuren und dann war ich bei Vriska auch schon fertig. Ich verabschiedete mich von ihr und wünschte ihr noch viel Spaß mit Hákur.
    • Mohikanerin
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      Trainingsberichte

      - folg -
    • AliciaFarina
      Kurzer Besuch bei Vriska



      Heute statte ich Vriska einen kurzen Besuch ab, sie hatte momentan viel um die Ohren, sodass ihre Pferde derzeit etwas kurz kamen.

      Nachdem ich angekommen war suchte ich die Isländer. Auf der einen Weide sah ich schon von weiten viele Isis mit ihren typischen voluminösen Langhaar. Auf der Stuten Weide standen: Willa, Òfeig, Throwa, Fjara, Grima, Kvika und Aska. Die hübschen Stuten standen einträchtig auf der Wiese und fraßen, sie kuckten hoch als ich sie alle kurz unter die Lupe nahm, aber fraßen schnell weiter. Nun besuchte ich die Hengte, hier standen: Mökkur, Dáti und Hervir. Die drei Herren machten ebenfalls einen guten Eindruck, sodass ich mich wieder auf den Weg nach Hause machte.



      717 Zeichen by AliciaFarina
    • Eddi
      Verschoben am 20.07.2017
      Grund:
      6 Monate Pflege.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Mohikanerin
    Datum:
    3 Aug. 2016
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    Kommentare:
    4

    EXIF Data

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    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

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    Dáti
    Hengst

    Isländer, *28.8
    Rappe (Splash), EEaanSpl
    142 cm

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    Dáti ist ein guter, treuer Hengst, der immer auf seine Befehle hört und sein bestes tut. Für ihn gibt es keine Schwäche. Der Hengst ist ein Arbeitstier und hat viel Kraft, trotzdem achtet er immer auf seinen Reiter und ist sehr vorsichtig. Im Gelände ist er am liebsten, die Reithalle kann manchmal etwas gruselig sein.

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    Vater
    Opa | Oma

    Mutter
    Opa | Oma

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    Nachkommen

    Nachkomme | Mutter

    Schleife
    Thema
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    Dressur A | L
    Gangreiten E | S
    Distanz E | L

    Ganveranlagung 5 Gänge

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    117. Synchronsp. | SW 440 | x |


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    Ausbildungsdaten
    Anbinden | Führen | Longe | Sattel | Reiter |
    Ausreiten | Eingetöltet | Dressur A

    Zirkuslektionen
    Komplimet | Pilé | Knien | Liegen | Flachliegen | Steigen |
    Sitzen | Spanischer Schritt | Spanischer Gruß | Polka | Bergziege
    Ja-Nein Sagen| etwas im Maul tragen | Appotieren | Winken mit Tuch

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    Tierarzt | Tag. Monat Jahr
    Influenza Nein
    Tetanus Nein
    Herpes Nein

    keine Beschwerden

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    Hufschmied | Tag. Monat Jahr
    Hufeisen Ja

    keine Beschwerden

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