Cooper

| Cyoue ♀ | Marwari | 6p. |

| Cyoue ♀ | Marwari | 6p. |
Cooper, 19 Nov. 2019
Snoopy, Zion und Sosox3 gefällt das.
    • Cooper
      Datum: ?
      Wiedermal bekam ich ein neues Pferd, beziehungsweise Fohlen. Zum einen war es auch nicht das letzte, da noch drei Pferde folgten, die meisten davon, Fohlen. "Wieso tu ich mir das eigendlich an" sagte ich mir selbst und dann kam auch schon Nuray, die Züchterin von Sorayia. "Marwaris sind unglaublich sensible andererseits aber auch robust, Sorayia ist eine besondere Stute, sie ist sehr weich und anhägnlich" erzählte mir Nuray als sie dann endlich ankamen und wir uns begrüßt hatten. Ich hatte im Stutenstall alles vorbereitet und ging sofort mir ihr in ihre neue Box. Ich hoffe das sie sich hier wohl fühlen würde und stellte ihr erstmal war zu essen hin, da es immerhin schon spät war und sie lange unterwegs. "Dann wünsch ich dir viel spaß mit ihr, und du?, sei lieb" sagte Nuray zu Sorayia und tätchelte und knuddelte sie nochmal. Wie gingen zum Auto und verabschiedeten uns. "Ich wünsch dir viel Glück und Erfolg mit ihr" sagte sie und ich bedankte mich

      Art: TA
      Datum: ?
      Eddie war fertig mit ihrem Papierkram und wollte wieder Abwechslung haben. Ich erzählte ihr davon das ich eventuelle Hilfe gebrauchen könnte, da ich alle meine Pferde auf Chattahoochee Hills Untersuchen, Immunisieren und Entwurmen musste. Es waren ebenfalls einige neue Pferde auf meinem Gestüt und eins davon, Scoubidou wusste ich nicht wie ich behandeln sollte, da er sich sowieso kaum anfassen ließ. Ich fing an mit Moment of Truth, Smelyalata, Quiet Giant, Cryfirra, Sorayia, Yukon, Cyoue, Phaeleh und Zuckerschock. Ich reihte die Pferde in der Stallgasse auf, und beschäftigte sie mit ein wenig zu knabbern. Eddie half mir die zahlreichen Impfungen auf zu ziehen und die Geräte in Position und in funktion zu bringen. "Man, hier sieht es ja schon aus wie in der Klinik" lachte sie und kramte weiter in den Impfpässen meiner Pferde um sie später mit unserem Stempel und dem Datum zu Aktualisieren. Ich ging zu Truth um bei ihr mit der Routineuntersuchung an zu fangen. "So meine kleine, einmal Gesundheitscheck" lachte ich und kontrolliere ihren Puls, Herzrythmus, die Temperatur und kontrollierte ebenfalls ihre Reflexe. Danach schaute ich mir ihren ganzen Körper an um sicher zu gehen das sie keinerlei Wunden oder ähnliches hat, zudem tastete ich ihre Organe von außen ab. Neugierig schauten die anderen schauten zu mir rüber. "Ihr seit auch gleich dran" sagte ich und kontrollierte ihre Ohren nach Parasiten und ihren Mundbereich nach eventuellen Entzündungen. Diese Routine wiederholte ich mit Eddie bei Smel, Eleh, Quiet, Cry, Yukon, Cyoue und Zucker. Cryfirra, Phaeleh, Cyoue, Yukon und Sorayia waren davon natürlich total überrascht da es ihr erster 'Tierarztbesuch' war, jedoch war es ein großer Vorteil das sie mich und Eddie kannten. "Jetz gehts ans eingemachte" sagte ich aufgeregt und nahm von allen Pferden mal mehr mal weniger unfreiwillig Blut ab und gab sie Eddie die sie dann in die Zentrifuge legte und einstellte. "Jetz die Mundschleimhautproben und die Ohrenabstriche" sagte ich und nahm alle Proben, die ich ebenfalls Eddie in die Hand gab, nachdem ich sie beschriftet hatte. Eddie nahm sie alle an und legte sie in die zweite Zentrifuge die wir erst neu gekauft hatten. "Das die so schnell zum Einsatz kommt hätte mich jetz nicht gedacht" sagte Eddie und stelle die Zeit ein. Wir gönnten uns eine kurze Pause von zehn Minuten und aßen was von der Spaghetti die ich am Abend gekocht hatte. Es war ein grauer Nachmittag geworden und nachdem wir den Kaffe ausgetrunken hatten gingen wir wieder in die Stallgasse, wo die sechs Stuten an ihrer MIttagskleinigkeit knabberten. Da alle Blutergebnisse ohne weiteres negativ auffiehlen konnten wir jetz die Immunisierungen holen. Eins nach der andren Impfte ich bei den Stuten Influenza, Tetanus, Herpes ud Hepatitis. Alle sichtlich nicht erfreut darüber, aber die Fohlen hatten es mit der zickerei immernoch am meisten drauf. Angestrengt waren letztendlich fertig und mussten nurnoch die Wurmkur verabreichen. Dann Chippten wir noch die Fohlen und prüften die Indetifikationsnummer. Die Zentrifugen piepsten und wir konnten letztendlich auch die Mundschleimhautproben untersuchen, hier und da war ein Enzündungswert zu hoch, was jedoch nicht bedeutete das einer meiner Stuten es nicht gut ging. Um die Werte handelt es sich um einen allgemeinen Enzündungswert und man muss nur Sorgen wenn die weit über dem norm schreiten. Ich packte die Wurmkuren aus und Eddie und ich gingen damit nochmal einmal durch die Reihe. "So, fertig für heute" sagte ich und setzte mich erschöpft auf den Boden. Eddie lachte und half mir hoch "Na komm, wir müssen noch die Impfpässe aktualisieren". "Och neeee" sagte ich und lief ihr dann nachdem wir die Stuten wieder auf die Weide gebracht hatten und die Stallgasse aufgeräumt, in das Büro hinterher.

      Datum: ?
      Es war früh am morgen als ich am Tisch saß und gemütlich Frühstückte. Sonne war keine zu sehen und die Wetteranzeige berichtete -1 Grad, es war Winter. Ich trank meinen Tee aus, zog mich warm und und ging nach draußen. Ich hatte heute vor mit allen meinen Fohlen etwas zu machen, bis jetz wusste ich aber noch nicht was. Meine Fohlen die ich hatte waren Cryfirra, Phaeleh, Sorayia und Cyoue, Seattle war jetz aus dem Fohlenalter raus und zu einem Jährling gerworden und Yukon wurde an eine gute Freundin weiter gegeben die sich mühe gab ebenfalls eine Existenz als Gestütsleiterin mit späterer Zucht auf zu bauen. In Gedanken und am Überlegen was ich jetz mit den vier Stuten anstellen sollte lief ich in den Stutenstall und fütterte die Pferde mit. Als ich damit fertig war brachte ich die entsprechenden Pferde noch auf die Weide und tätigte ein paar Anrufe, dann viel mit endlich was ein. Ich machte einfach einen Speiltag. Ich verfolgte meinen plan und rüstete die große Halle mi Bällen, Seilen, Folien etc. aus. Dann bürstete ich erstmal alle Fohlen um die Weidereste aus ihrem Fell zu bekommen und ihre Mähnen und Schweife wieder in Ordnung zu bringen. Dann brachte ich sie zweienweise in die Halle. Erstmal wussten sie nicht was zu tun war, dennoch gingen sie nach einer weile anstarren auf die Sachen zu un spielten damit. Ich nutzte das spontan als ein Intelligenztest und beobachtete meine kleinen gut und schaute wie sie schwierige Situationen lösten, einiger besser, einige weniger besser. Froh darüber das keiner weniger Punkte in dem Test hatte wie befürchtet machte ich langsam Schluss und packte nach und nach die Sachen weg. Dann beruhigte ich erstmal die Fohlen indem ich sie Auspowerte und dann streichelte. Als das geschafft war konnte ich sie ohne Probleme zurück in ihre Box stecken, wo sie gemütlich vor sich hin ein bisschen Stroh knabberten.

      Datum: ?
      Ich war schon um sechs Uhr auf den Beinen, am heutigen Nikolaustag. Es war kaum was los auf meinem Hof, doch ich musste hinunter, die Pferde füttern und verpflegen, ich hatte meinen Stallhelfern für heute Frei gegeben. Gut gelaunt, nachdem Frühstück ging ich hinunter. Als ich die Tür aufmachte schoss mir ein kalter Wind durch die Haare und an meinen Hals. "Sehr kalt geworden" sagte ich zu mir selbst als ich mich schüttelte. Keine zwei Minuten später war ich dennoch im warmen Stutenstall angekommen. Alle warteten sehnsüchtig auf ihr Frühstück, das ich ab Abend vorbereitet hatte, einige bekamen speziell angemischtes Futter und einige normale Pellets und Haferflocken. Nachdem ich alle sichtlich zufriedenstellte ging ich rüber in den Hengststall und wiederholte den Vorgang. Nachdem zog ich mich in mein Haus zurück wo ich schnell einen Tee trank und eine Stunde vergingen ließ. Ich stellte die bestimmten Weidepferde auf die Weide mit gepolsterten Decke, die anderen Band ich im Stall an. Dann fing ich an zu misten. Das Radio ließ Weihnachtslieder spielen und mir gab es einen Ohrwum von We wish you a Merry Christmas. Ich sang fröhlich die Lieder mit und verbrachte einige Stunden mit den sauber machen der Ställe, aber für meine Lieblinge tut man ja alles, dachte ich mir. Als ich endlich fertig war holte ich die Pferde wieder von der Weide und stellte auch die Pferde die in der Stallgasse standen wieder in die Box. Einige Pferde schauten mich nervös an, da sie es nicht kennen so kurz auf der Weide zu sein, oder eben auch garnicht. "Sorry meine kleinen, heute ist es einfach zu kalt, da hilft selbst eine Decke nicht" sagte ich und hatte eher Sorgen das sie mir auf eisigen Stellen ausrutschten. Dennoch waren sie glücklich über die warme, gemachte Box und mein kleines Nikolausgeschenk, für jeden zwei Äpfel und ein selbst gemachten Pferdekeks. Zufrieden über die ruhe und die Stimmung im Stall lief ich zurück ins Haus wo aber noch mehr Arbeit auf mich wartete.

      Datum: 22.01.15
      Heute war ein besonderer Tag. Heute wollte ich alle meinen Pferden einen besuch abstatten, das hieß Putzen, knuddeln und Bewegen. Zur Unterstützung hatte ich heute meinen Freund Simon, der immernoch am grübeln war ob er auf meinen Hof ziehen soll, dann Jojodie zu besuch auf Chattahoochee Hill's war, sowie Stefanie, die mit ihrer Vollblutstute Sympathy ebenfalls auf meinem Hof zu besuch war. Alle zusammen saßen wir am diesen Morgen am Frühstückstisch und besprachen wie wir das heute alles machen. Mein allgemeines Personal hatte ich einen Tag frei gegeben, den sie wirklich verdient hatten. "Also, erstmal alle Füttern. Dann kommen nur Truth, Smel, Sajé, Scoubi und Seattle auf die Weide. Bei den anderen ist das mit zu gefährlich" sagte ich. Anschließend gingen wir zusammen raus und erledigten erstmal dass. Nachdem die bestimmten Pferde ihr Frühstück genießen durften kamen sie auf die Weide. Truth undSmel nahm ich, Simon nahm Sajé, da sie am liebsten war und Jojo nahm Scoubi, sie war immerhin Trainerin und konnte somit Scoubisicher auf die Weide führen, auch wenn er mal wieder Faxen machte. Wir trafen uns nach dem langen Weg wieder im Stutenstall und holten zusammen Quiet, Cryfirra und Sekuoia aus der Box. Neugierig schauten sie uns an. Die drei waren schön aufgereiht in der Stallgasse angebunden und warteten. Simon ließ ich zu Seattle Slew, da er den Junghengst beäugelte und ihn interessant fand. Außnahmsweise durfte er mit Seattle zum Stutenstall kommen und ihn auch dort anbinden, jedoch an einer Box wo keine Stute drin stand und weit genug von den anderen drei Stuten entfernt. Allerdings waren alle Stuten aufgeregt und schnupperten in Seattle's Richtung. Simon hatte den Putzkasten von Seattle mitgenommen und find ihn schonmal an langsam und behutsam zu striegeln. "So Männerkontakt tut ihm glaub ich auch mal gut" lachte ich als Seattle so ruhig wie nie zuvor in Simons Händen stand. "Schön" sagte ich glücklich und fing nun auch an Cryfirra zu striegeln, Jojo nahm Sekuoia und Stefanie war zufrieden mit der keksfleckigen Stute. Mit Cry hatte ich heute ein wenig zu kämpfen, ihre zickige Laune konnte man kaum übersehen. Sie drängelte, kratze die Hufe und schnappte ab und zu auch mal als ich ihren Bauch striegelte. "Also, ne, so mach ich das nich mit" sagte ich und legte den Striegel hin und ging erstmal für einige Minuten weg. Cry war klar das sie sich falsch benommen hatte und konnte jetz erstmal zuschauen wie die anderen um sie herum geputzt werden, denn sie liebte es verwöhnt zu werden, jedoch mit so einem Verhalten geht das schlecht. Quiet war wie immer sehr schüchtern und ließ sich ohne weiteres von Stefanie putzen. Auch Jojo hatte mit Sekuoia keine Probleme, dies lag aber daran das Sekuoia eine ausgelassene Stute war und dadurch viel gelassener wirkt und Seattle war immernoch mit Simon genug beschäftig, obwohl sie schon mit dem putzen fertig waren. Als Cryfirra genug 'gelitten' hatte kam ich zurück. Mit Freude in den Augen sah sie mich an und ich konnte ohne weiteren Vorfälle auch Cryfirra gründlich putzen. Simon wusste nicht wirklich wie man Reitet, konnte jedoch mit der Longe schon umgehen, also schickte ich ihn mit Seattle in die kleine Reithalle. "Du kannst ihn auch ohne Trense longieren, er ist einfach zu händeln" sagte ich in der Reithalle als die anderen auf die Stuten aufpassten. Ich zeigte ihm noch welche Hilfen er nutzen sollte falls Seattle wieder anfing das Gleichgewicht oder das Rythmusgefühl zu verlieren und ließ ihn dann mit dem braunen nach einiger Beobachtungszeit alleine. "Du schaffst das schon" sagte ich laut. lächelte und lief zurück zu den Stuten und zu Stefanie und Jojo. Die beiden hatten die Vollblutstuten schon gesattelt und getrenst. "Ihr wolltet reiten?" sagte ich verwundert. "Was heißt reiten, wir dachten wir drehen ein paar Runden auf der Rennbahn mit ihnen, das ist wesentlich besser für sie als nur eine halbe Stunde Longieren" sagte Jojo. Ich lachte "Ja, ich weiß, nur können wir das nicht mit jeden Pferden machen, leider. Aber sie bekommen ja genug Auslauf, sowie Bewegung. Dann geht ihr mal ich Longiere dann Cryfirra". Und schon waren die beiden mit den zwei Stuten auf der kleinen Rennbahn verschwunden. In der Zwischenzeit longierte ich Cryfirra, die sich gut anstellte, jedoch nach einiger Zeit keine Lust mehr hatte und ich sie dann auch ließ. "So kleine, da hast du deine gemütliche Box wieder" sagte ich und streichelte die Jährlingstute über den Kopf. Ich nahm Sacramento aus der Box und lief mit ihm über den Hof bis zum Stutenstall. Dort bindete ich ihn in der Stallgasse an und holte Phaeleh raus, die ich einige Boxen weiter stellte. Diese beiden konnte ich gut und schnell putzen. Sie waren kaum dreckig und auch teilweise pflegeleichter wie die anderen Pferde. "Man Pheleh, du bist so groß gworden" sagte ich als ich die schöne Stute putzte. Dann kamen auch schon Jojo und Sefanie mit den Pferden zurück. Sie machten sie Boxfertig und nahmen sich Sacramento und Phaeleh mit. Diese beiden longierten sie und kamen dann zurück, während ich mit in dieser Zeit eine Pause gönnte und Simon zurück holte. Wir machten Seattle fertig und stellten auch ihn wieder in die Box. Das nächste liebste Pferd was ich besaß war Sajé, dieses durfte sich Simon ebenfalls schnappen und das wiederholen was er mit Seattle gemacht hatte. Es macht ihm Spaß, jedoch sah man es ihm an der Seattle es ihm mehr angetan hatte. Stefanie nahm sich die beiden Marwarifohlen und kümmerte sich um diese. Sie putzte sie und ging dann mit ihnen in die kleine Halle zum spielen. Jojo nahm sich Aszu und ich Scoubi. Dieser hatte in letzter Zeit unglaublich viel gelernt und ich konnte ihn fast problemlos putzen ohne hinterher Bisswunden zu haben. Jojo staunte und war froh das er sich gebessert hatte. "Ihr habt ja nicht an ihn geglaubt. Ich hab ja gesagt aus ihm kann noch was werden" sage ich stolz und wir liefen mit den geputzen Hengsten auf den großen Platz wo wir beide Longierten. Mit Scoubi war dies nicht so einfach, jedoch kontrollierbar. Aszu konnte wieder nicht genug haben und Jojo drehte mit ihm noch eine Runde auf der kleinen Rennbahn und ich brachte Scoubi wieder sicher auf die Weide. Auch Simon brauchte in der gleichen Zeit Sajé wieder auf ihre Wiede. "Macht Spaß, oder?" frug ich ihn. Er lachte und wir gingen gemeinsam in den Hengststall wo wir Odyn und Lamperd raus holten. Diese beiden putzen wir gemeinsam und er lernte mit temperamentvolleren Pferde um zu gehen, war er sehr gut konnte. Auch Stefanie brachte nach einiger Zeit die Marwarifohlen wieder in ihre Box und berichtete mir von der wertvollen Spielzeit. Glücklich darüber das die beiden Fortschirtte machten frug ich sie ob sie Odyn longieren würde, was sie gern machte. Mit Lamperd ging ich selbst mit Simon hinaus und gab Simon ein wenig 'unterricht' im longieren. Jojo brachte auch schließlich Aszu in seine Box und gesellte sich zu uns. Doch nicht lange und sie schnappte sich das nächte Jungpferd Taliah. Diese putze sie und ging auch mit ihr in die Halle um einige Sachen zu üben. Lamperd und Simon hatten die Unterrichtsstunde überstanden und Lamperd brachten wir wieder in die Box. Jetzt waren wieder zwei Zicken dran Nyander und Felicita. In der Zeit wo wir die beiden Stuten putzen war Stefanie fertig mit Odyn und frug eifrig nach dem nächsten Pferd. "Gern darfst du Birdcatcher und Amirah nehmen. Die beiden sind sehr unkompliziert" sagte ich und glücklich mit ihrem Auftrag holte sie die Stuten raus, putze sie und ging mit den beiden in die Halle. "Dann sind wir ja fast schon durch" sagte ich glücklich zu Simon, als wir Nyander und Felicita longierten. Jojo brachte Taliah wieder in den warmen Stall und berichtete mir vor ihrer Arbeit mit ihr, als ich mit Simon, Nyander und Felicita wieder in den Stall leifen. "Schön zu hören. Jedes Pferd macht in letzter Zeit große Fortschritte, freut mich" sagte ich und auch Stefanie gesellte sich nachdem sie die Stuten sicher untergebracht hatte zu uns in die Stallgassenecke an der Heizung. "Na, das war dann wohl Heute ein voller Erfolg" sagte ich glücklich. "Ihr seid die besten, ich bin froh das ihr da gewesen seit um mir so unter sie Arme zu greifen" sagte ich und umarmte sie. Leider musste ich mich von Jojo und Stefanie verabschieden, denn beide mussten heute wieder nach hause fahren. "War super, wir können uns ja alle nochmal treffen" sagte Jojo. "Aber dann auch für einen Ausritt" sagte Stefanie. Ich lachte. "Aufjedenfall" und dann fuhren die Beiden vom Hof. Simon schaute mich leibevoll an. "Baby, ich liebe dich. Ich glaube wirklich ich zieh zu dir auf deinen Hof. Es ist wirklich toll und ich kann mir das gut Vorstellen, vor allem mit dir" sagte er und überglücklich stürzte ich mich in seine Arme.
    • Cooper
      Ein ziemlich bedeckter Tag brach an und man sah nur ab und zu die Sonne durchblitzen. Aus diesen Grund musste ich wohl das trainieren, bzw. bewegen der Pferde auf die Halle verschieben. Doch zuerst war die Pflege dran und ich holte von Cooper's Gastpferden zuerst ihre Stute Amirah. Also holte ich den weißfarbenen Araber aus der Box und nahm mir den Striegel aus ihrer Box zur Hand und strich vorerst mit der Kardätsche über das Fell um den groben Dreck weg zu bekommen, dann striegelte ich ihr weißes Fell. Bald war der Schimmel wieder einigermaßen sauber, den Grasflecken, waren so oder so schlecht raus zubekommen, weshalb ich mir nun erstmal das Langhaar kämmte und mich dann um ihre Hufe kümmerte und diese gründlich säuberte. Bald war sie fertig und ich schnappte mir ihr Sattelzeug, wo sie etwas biestig wurde und herum zickte. Somit ermahnte ich sie öfters und zeigte ihr so, dass das nicht so geht. Bald war sie dann endlich fertig aufgetrenst und gesattelt. Daraufhin führte ich sie zur Halle und steig auf. Heute trainierte ich sie etwas in Dressur und machte ein paar einfache Übungen, die sie mit Bravour meisterte und ich sie ausgiebig lobte und dann noch im Schritt trocken ritt. Dann stieg ich ab und führte sie zurück zum Stall, dort angekommen legte ich ihre Ausrüstung ab und brachte sie auf die Weide. Dann verstaute ich ihre Sachen und mistete ihre Box, streute neues Stroh rein und füllte die Tränken auf. Dann machte ich weiter mit den zwei Fohlen von Cooper. Also holte ich mir Cyoue aus der Box und anschließend Sorayia, ehe ich die beiden festband und mit der Fellpflege begann. Bei beiden säuberte ich gründlich das helle Fell bis es glänzte und machte dann ihre kurzen Mähnen und Schweife sauber. Somit waren beide Fertig, Hufe gaben sie nicht, gut vielleicht lag es auch daran das sie mich nicht kannten. Schon war ich fertig und brachte die beiden Hübschen auf die Weide, dort konnten sie genug rumrennen. Derweil säuberte ich ihre Boxen und füllte ihre Wassertränken auf und gab ihnen etwas gesundes zum Fressen. Dann schnappte ich mir Charli und begann den Fuchs zu striegeln bis sein Fell wieder schön glänzte und ich mit seinen hufen weitermachte, die er ganz schön dreckig gemacht hatte. Deswegen säuberte ich sie gründlich und trug etwas Hufsalbe auf, da ein paar spitze Steine drinnen waren. Dann machte ich weiter mit seinem Langhaar und kämmte es sorgfältig. Schon war er sauber und ich beschloss ihn draußen im überdachten Round Pen zu Longieren. Also legte ich ihm alles Nötige an und führte ihn zum Round Pen, wo ich sofort begann den kleinen etwas zu bewegen. Ich wollte ihn nicht zu stark belasten wegen seinen Hufen, also machte ich nicht lange und ließ ihn bald seine Ruhe haben. Weswegen ich ihn nur auf eine kleine Koppel alleine ließ. Dann räumte ich seine Ausrüstung weg und mistete seinen Stall.
      Somit musste ich nur noch die Stallgasse fegen und den Mist zum Misthaufen bringen und schon war alles getan. Also kümmerte ich mich nur noch um die restlichen Tiere des Hofes und brachte die Pferde gegen 18 Uhr in die Boxen.

      Mal wieder ging es um die lieben Gastpferde auf meinen Hof, denn diese waren wieder mit Kümmern dran. Nattürlich machte ich das auch, also holte ich mir Amirah von der Weide und musste erstes Staunen, den die Stute hat sich dreckig gemacht wie als wäre sie in einen Sumpf geflogen. Überall grüne Flecken und braune Erde, einfach nichts mehr war weiß an der Stute. Naja... So ist das halt, zum Glück war heute warmes Wetter, den da konnte ich die junge Stute abduschen. Also schnappte ich mir das Wasser ähnlichste Shampoo, man wusste ja nie ob sie eine Allergie dagegen haben, dass ich hatte und spritzte sie erstmal mit dem lauwarmen Wasser ab. Sie genoss es, also machte ich sie schnell überall nass und schamponierte sie dann gründlich ein, der Schaum wurde sogar grün. So lief das jetzt eine Zeit lang ab, dass ich sie abspritzte, einschäumte, abspritzte, usw. Bis die Stute endlich nach drei Durchgängen wieder weiß strahlte, so passte das. Reiten war heute nicht drin, es war einfach zu heiß... Also brachte ich sie erstmal in die Box, denn Ausgang hatte sie die letzte Zeit genug. Somit machte ich mich an die Fohlen: Cyoue & Sorayia. Diese waren ebenso dreckig. Na wunderbar, also nochmal waschen, naja dann ist es so, also machte ich die Beiden ebenso nass, schäumte sie ein und wusch ihr den Dreck aus dem Fell, den Beiden gefiel es sogar. Mit einem Grinsen endte ich damit und brachte sie ebenso in die Boxen, den langsam kehrte Abend ein...

      Heute stand ich ziemlich unter Stress, da ich heute einige Lieferungen bekommen sollte, wo es hauptsächlich um Futter, Heu, Stroh, neuen Geräten und vieles mehr ging, also konnte ich nur kurz in den Gastpferdestall hineinschauen. Die Stute Amirah war die erste, also holte ich den schimmel aus seiner Box un begann mit der Fellfpflege, ehe ich mit ihren Hufen weitermachte und ihr wildes Langhaar bändigte. Als dies getan war, schwang ich ihr einen Sattel auf den Rücken und bewegte sie noch etwas auf den Platz, dann nahm ich ihre Ausrüstung ab und brachte die Stute auf die Koppel. Nun holte ich mir die beiden Fohlen Sorayia und Cyoue aus der Box und begann das helle Fell der beiden Marwari's zu striegeln, als die beiden hellen Fohlen sauber waren, kämmte ich die kleine Stehmähne zurecht und entfernte auch aus dem Schweif die Fitze. Nun säuberte ich die kleinen hufen etwas mit der Hufbürste, ja die Beiden hoben mittlerweile brav die Hufe hoch und legte ihnen dann ein Halfter und die Longierleine an. Mein Freund Max, half mir und übernahm Sorayia und ich Cyoue, also bewegten wir die zwei aufgedrehten kleinen Damen und brachten sie anschließend auch auf die Koppel. Nun konnten wir mit dem eigentlichen weiter machen.
    • Cooper

      Kurzer Besuch bei Coopers Pferden | Veija
      Heute hatte ich mir zur Aufgabe gemacht, einmal bei Coopers Pferden vorbei zu schauen. Ich hatte ihr versprochen, dass ich mich um die Tiere kümmern würde, während sie keine Zeit hatte, also tat ich das dann auch.
      Bei den Jungpferden waren es Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié, die meiner Aufmerksamkeit bedurften. Ich schaute sie mir alle genau an, kontrollierte ihre Beine auf Verletzungen und ließ sie dann auf der Koppel in Ruhe. Als nächstes folgten jetzt die Stuten von Chattahoochee Hills. Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaela, Tabita, Felicita II und Sekuoia brachte ich alle zu erst auf die Koppel, ehe ich die Boxen ausmistete und nach dem Futter schaute. Als ich damit fertig war, folgten die Hengste. So brachte ich Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn ebenfalls auf die Koppel. Danach mistete ich die Boxen und kümmerte mich, genau wie bei den Stuten, um das Futter. Das waren jedoch noch nicht alle Pferde, ein paar fehlten noch. Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage und Moment of Truth brachte ich zuletzt auf die Koppel, bevor ich auch ihre Boxen mistete und nach dem Futter schaute. Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg, bis zu einem nächsten Besuch.

      Chattahoochee Hill's
      Jährlinge und Fohlen
      Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah, Laarnié
      Eigentlich war auf dem Bear Brook EC genug zu tun. Zeit für einen Abstecher über den großen Teich war im Grunde nicht. Dennoch kam ich nicht umher doch für ein paar Tage zu verreisen um wenigstens dafür zu sorgen, dass alle Pferde von Cooper versorgt waren. Das Nötigste eingepackt machte ich mich auf die Reise und sah angekommen zuerst nach den Jüngsten. Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié standen gemeinsam auf einer Koppel. Sofort ins Auge fiel mir natürlich meine Glamour of Death, mein erstes gezüchtetes Vollblutfohlen. Sie war nach wie vor lackschwarz und hatte sich prächtig entwickelt. Leider konnte ich nicht noch länger bei den Kleinen bleiben. Mein Weg führte mich sofort ins Büro um zu sehen ob die Pferde hier in nächster Zeit alles hatten, was sie brauchten. Cooper war leidr verhindert und hier vor Ort konnte ich mir einfacher ein Bild der Lage machen. Schnell sah ich, dass sich bereits um alles gekümmert wurde. Trotzdem blieb ich noch um auch den Rest des Pferdebestandes einmal persönlich zu prüfen.
      by sadasha

      Chattahoochee Hill‘s Stables
      03.April 2017 | 6459 Zeichen von sadasha
      Pflegebericht für alle Pferde

      Nein, es sieht im Moment noch immer unverändert stressig aus. Es wäre super, wenn du nochmal aushelfen könntest! Du bist der Beste! – Cooper

      Genau diese Antwort hatte ich bereits erwartet. Da für den eigenen Hof endlich eine Aushilfe (die sich gut einfügte und für nichts zu schade war) gefunden wurde, konnte ich mich ohne schlechtes Gewissen auf den Weg machen. Eine Aushilfe, damit man selber aushelfen konnte. Die Ironie wurde mir erst so richtig bewusst, als Isaac mich mit der Nase drauf stieß. Würde ich nicht nach Amerika fliegen und die Pferde von Cooper versorgen, wer tat es dann? Meine Vernunft sagte mir zwar, dass Cooper da schon jemanden finden würde, mein Gewissen redete mir ein, dass ich unabdingbar war um die Situation zu retten. Also packte ich meine Tasche. Eine Woche wollte ich in Amerika bleiben.
      Der Flug nach Georgia war unruhig und an Schlaf war die meiste Zeit nicht zu denken. Entsprechend fertig sah ich aus, als ich endlich auf dem Gestüt ankam. „Ach Hunter!“ seufzte Cooper und umarmte mich herzlich. „Du brauchst Kaffee, oder?“ mitleidig musterte sie mich.

      Cooper gab mir gut drei Stunden Zeit mich zu sortierten, ehe sie mir zeigte, dass sich auf dem Gelände nichts Gravierendes verändert hatte. Sogar die Pferde belegten noch die gleichen Boxen, wenn ich mich recht erinnerte. Dieser Umstand machte es mir leichter mich wieder einzufinden. Für heute jedoch war nicht mehr viel mit mir anzufangen. Das Jetlag hing mir nach und zog mich wie ein schwerer Sack Kartoffeln nach unten. Im Vorbeigehen erhaschte ich aber schon einen Blick auf die Youngsterkoppel und erkannte sofort Glamour of Death wieder. Das erste von mir gezogene Fohlen. Wie immer war ich stolz zu sehen wie gut sich mein Nachwuchs entwickelt hatte. Den Abend verbrachten wir damit die Woche zu planen. Wir waren zu zweit, also konnten wir uns aufteilen. Cooper würde sich jeden Tag um die Fohlen und Jährlinge kümmern, während ich die ausgewachsenen Pferde so gut es mir möglich war bewegte und bestenfalls etwas förderte.
      Nach einer durchgezechten Nacht wachte ich immer noch totmüde auf. Es hatte die Nacht lang heftig Gewittert und draußen war es nass, aber immerhin warm. Als ich das Haus verließ kam mir Cooper mit Sorayia undCyoue entgegen. Sie waren auf dem Weg zur Weide. Wir brauchten nicht viele Worte um abzuklären, dass sie mit den Jungpferden weiter machen würde, während ich schon anfing die Boxen zu misten. Das Misten war mühselig, weckte meine müden Knochen. CHH‘ Elhae beobachtete mich neugierig von der Box gegenüber. Neben ihr drehte Nour schon Kreise, weil er endlich raus wollte. Doch Cooper holte vorher Light up Hellund Aywy ab. Mit dem Misten kam ich gar nicht hinterher so schnell fertigte sie ihre Jungpferde ab. Auch Taliah Cableah und Laarnié waren jetzt schon auf der Weide. Am Ende fehlte nur noch Pantoffelchen, die sogar fast vergessen wurde. „Man, immer wieder das Gleiche!“ beschwerte sich Cooper und beeilte sich etwas um vor 9am noch die Verkaufspferde rausbringen zu können. Mich hatte sie noch gut zwei Stunden beschäftigt bis ich mit dem Misten der Fohlen- und Verkaufspferdeboxen durch war.
      Die einzigen Pferde draußen, die wohl älter als ein Jahr waren, waren Morgaine, Sence of Humor und Neela. Die drei Pferde standen zum Verkauf und standen zusammen mit einem Knabstrupper Stutfohlen sowie einem Paint Horse Jährling auf der Weide direkt am Eingang des Gestüts. Schließlich sollte jeder, der her kam ein Auge auf diese Pferde werfen und vielleicht Gefallen an einem oder zwei finden. Für einen kurzen Moment blieb ich am Zaun stehen und sah den Pferden beim Herumtollen zu. Die nassen Wiesen boten viel Spaß und während ich mir die nach wenigen Minuten bis zum Scheitelverdreckten Tiere ansah überlegte ich mir die restlichen Pferde heute erst zu reiten und sie danach ins Paradies zu entlassen. Cooper hatte wohl den gleichen Gedanken, denn als ich mich wieder dem Stallzuwandte, sah ich wie sie zusammen mit der gesattelten Cryfirra in Richtung Reithalle verschwand. Im Stall hatte ich nun die Qual der Wahl. Ich entschied mich aber einfach der Reihe zu folgen und zuerst Sajé zu reiten. Mittlerweile war es nach 10am. In der Halle plauderte ich ein wenig mit Cooper, die mir erklärte, dass sie gleich bei den Jungpferden weiter machen würde. Den Ritt brauchte sie als kleinen Motivationskick. Eine Stunde später hatte ich Sajé am langen Zügel und ließ sie noch ein paar Runden abkühlen, bevor sie direkt von der Halle auf die Weide kam. Übrig blieb nur ihr Reitzubehör, dass ich zurück in die Sattelkammer brachte. Auf keinen Fall würde ich heute alle Pferde reiten. Das war leider nicht drin. Daher brachte ich eine Hand voll Stuten schon auf die Weide. Deadly Ambition, Smelyalata, PFS‘ Phaeleh, Tabita und Felicita II wirkten soweit ganz zufrieden mit dieser Entscheidung. Sekuoia hingegen fand es nicht so prickelnd jetzt alleine auf der Stallgasse zu stehen und von mir geputzt und gesattelt zu werden. Die Zuchtstute schrie förmlich nach Bewegung und die Stunde in der Halle mit ihr bereitete mich nur schon darauf vor, was mich Nachmittags bei den Hengsten erwarten würde. Als ich die Reithalle verließ sah ich, dass Cooper Aikon Aszu und Eskador schon raus gelassen hatte. Auf dem Weg zur Sattelkammer kam sie mir entgegen. „Ich helfe doch noch kurz bei den Hengsten. Ich nehm CHH‘ Guinness und du London Grammar und danach nur noch die letzten beiden.“ Gesagt getan. Die Hengste waren anspruchsvoller und so beschäftigen wir uns jeweils zwei Stunden mit ihnen, ehe sie in ihre Offenställe entlassen wurden. Auch Losco und Odyn platzten fast vor überschüssiger Energie.

      Am Abend waren wir beide froh, dass alle Pferde soweit versorgt waren. Auch die nächsten Tage wurden nicht ruhiger und wir lernten uns die Zeit noch besser einzuteilen. Wir bauten hier und da kleine Verschnaufpausen ein und schafften es ein gutes Gleichgewicht zu finden, sodass jedes Pferd mindestens alle zwei Tage bewegt wurde. Vor allem die Jungpferde mussten täglich trainiert werden, damit sie nicht auf dumme Gedanken kamen. Nach der Woche war ich froh wieder nach Hause zu fliegen, wo der Alltag etwas ruhiger verlief. Cooper hatte nun wieder die Unterstützung ihres Personals und würde ebenfalls zurechtkommen. Vermutlich würde es nächstes Jahr wieder um exakt die gleiche Zeit eng werden. Sie wusste, dass sie sich auf mich verlassen könnte. Auch dann würde ich wieder zur Stelle sein und ihr über die harte Zeit helfen.

      Privat | Prävention (CheckUp) im Fohlenstall | 04.05.2017
      Es waren sonnige neun Grad in Québec, was mir immer noch nicht genügte, ich konnte es nicht abwarten bis es wieder wärmer wurde. "Zumindest regnet es nicht" sagte Simon und stolzierte mir hinterher. "Alle, heute...?" fragte er, diese Frage bejahte ich und hängte dran, das wir sogar noch Smelyalata untersuchen mussten, da diese bald auf einer Körung lief, die ihr sicherlich Ihre Prämierung einbringen würde. Zuerst kümmerte ich mich um die fast zwei Jahre alte Sorayia. Sorayia war ein Marwarifohlen und ist sehr robust und hat eine leichte Handhabung. Als wir sie aus der Box holten und in der großen Stallgasse anbanden, stand sie, im Gegensatz zu in der Box, sehr gelassen da. "Als hätte die Platzangst!". Ich schaute Simon verwirrt an. "Die Box ist schon für ein ausgewachsenes Pferd groß, wie in aller Welt soll die Platzangst haben". "Naja. Es gibt da immer noch Wände, die sie daran hindert, sich frei zu Bewegen, vor allem kann sie durch die nicht hindurch schauen". Simon hatte recht, warum bin ich nicht auf so eine Idee gekommen. Sorayia war in der Box wirklich sehr nervös. "Dann lass uns die Box umbauen, ich mach da Stäbe dran, anstatt das da dann nur eine Holzwand ist" sagte Simon. "Ok. Und wenn das Wetter ok ist, kann sie ja auf der Weide bleiben" erwiderte ich und gingen dem Prinzip in den anschließenden Wochen mit Erfolg nach. Jetzt kümmerte ich mich um die Untersuchung, das Entwurmen sowie um die Impfung. Ich schrieb Simon alles was ich an Immunisierungen brauchte auf einen Zettel und er Sorgte dafür, was alles etwas Zeit effizienter gestaltete. 8x Grundimmunisierung, 9x Wurmkur, 2x Fohlenlähme Für Elhae und Dee stand darauf. Simon würde wohl eine Weile brauchen und ich fing derzeit mit der Untersuchung von Sorayia an. Zuerst begutachtete ich ihre Ohren, Nüstern, Augen un testete ihre Reflexe, zudem noch Zähne, Haut, Fell und Hufen. Sie ließ alles mit sich machen, auch abtasten, zur Untersuchung auf Verletzungen, lief ohne Probleme. Ich dokumentierte alles und führte die Untersuchung mit der Untersuchung der Vitalzeichen weiter. Puls, Atmung, Temperatur und Herzfrequenz waren unauffällig. "Na dann, sehr gut" lächelte ich. Nachdem ich schon mit Nour weiter machte und ebenfalls den ersten Teil der Untersuchung vollbracht hatte, erschien Simon mit den Immunisierungen. "Es tut mir Leid, es kam so viel dazwischen" erklärte er sich und ich machte ihm deutlich das wir unter keinerlei Zeitdruck oder sonstiges standen, wobei er sich dann wieder beruhigte. Wenn Simon ein Makel hatte, dann war es dass, das er viel zu hektisch wird, schnell hochfährt und sich selbst unter Zeitdruck setzt, was wirklich nicht gut war. Während ich Nour zu ende behandelte und auch Light Up Hell, Laarnié, Dee, Cyoue, Elhae und Aywy untersuchte, sprach ich mit ihm darüber. Wirklich für voll nehmen wollte er mich nicht, bis ich ihm klar und deutlich sagte das es für die außenstehenden Menschen sehr anstrengend ist und für ihn körperliche negative Konsequenzen, wie Bluthochdruck, entstehen. Erst dann zeigte er sich was einsichtig und beschloss das er darauf achten wird. Die kurze Spannung zwischen uns war schon nach einigen Minuten verflogen und als nächstes standen Immunisierungen an. Wenn eins schlimm ist, dann ist es Englische Vollblüter zu spritzen, wenn es dann noch Fohlen sind, sollte man sich gut darauf einstellen. Glücklicherweise verlief jede Immunisierung bei jedem Fohlen ganz gut. Der schwierigste war El. Dieser quietschte drauf los wie ein irrer und es war fast unmöglich ihn still zu halten, dies schafften wir auch, mit einer großen Unterbrechung um ehrlich zu sein, und weitere Unterstützung von zwei Stallmitarbeitern. Letztendlich schlossen wir den medizinischen Rundgang bei den Fohlen mit der Wurmkur und Belohnungen ab.

      ...bei Smelyalata
      Es war schon einige Zeit vergangen und wir liefen zu Smelyalata rüber. "Hallo Yalata" sagte ich sanft und streichelte ihre Nüstern. Ich war mir sicher das sie auf dieser Körung Ihre verdiente Prämierung erlangen würde. Die vier Jahre alte Stute war eine wunderhübsches Englisches Vollblut. Vor allem konnte man bei ihr bestaunen, das sie nicht in ihrer Rassenspezifischen Disziplin gut machte, sonder eher in der entgegengesetzten, Westernreiten. Das machte sie irgendwie, besonders. Smelyalata und ich hatten eine sehr gute Beziehung zueinander, sie kam damals als Fohlen schon zu mir auf Chattahoochee Hills, damals noch Sennevills Stables. Sie brachte mir viel ärger ein, wie ein kaputter Zaun und blaue Flecken, wenn sie mich wiedereinmal wieder gezwickt hatte. Heute ist Yalata aber eine sehr liebe Stute, sie kann zwar schnell ihrer Fassung verlieren, gewinnt diese aber äußert schnell wieder zurück und kann sich zusammenreißen. Die Untersuchung, verlief dementsprechend unproblematisch. Zuerst begutachtete ich Ohren, Nüstern, Augen mit Pupillenreflex, Haut und Hufen. Weiter tastete ich ihren gesamten Körper ab um Verletzungen und Parasiten auszuschließen und dokumentierte dies. Dann folgte das abhören von Herz und Lunge sowie Kontrolle der Vitalzeichen wie Temperatur, Puls und Atmung. Zudem tastete ich noch ihren Rücken ab um Verspannungen un weiteres auszuschließen. Ohne jeglichen Protest ließ die Palominostute auch die Immunisierungen sowie Wurmkur über sich ergehen. "Brav bist du". Nachdem ich die Beugprobe durchführte und ihre Bewegungen im Trab beobachtete gab ich ihr zur Belohnung einen Apfel und stellte sie auf die Weide. Ich hatte auch von der Stute Blut genommen, nur um hundert Prozent sicher zu sein das es ihr vor dem großen Tag gut ging.


      Chattahooche Hill's Stables
      06. Oktober 2017 | 1512 Zeichen von sadasha
      Chattahooche Hills. Wiedermal. Ich musste mich beeilen nicht zu spät zu kommen, denn die Pferde von Cooper waren seit ein paar Tagen ohne Aufsicht. Als ich auf dem Hof ankam wirkte jedoch alles ruhig. Zuerst ging ich zu den Jährlingen und Fohlen. Aywy, CHH’ Elhae, Cyoue und Glamour of Death kamen mir gleich freudig entgegen getrabt, als ich an der Weide vorbeilief. Auch Laarnié, Light up Hell, Nour und Sorayia wirkten sehr fit auf mich. Doch das Futter war leer und so ging ich gleich durch zum Stall, wo Cryfirra und Deadly Ambition gierig aus ihren Boxen schauten. Vermutlich waren auch hier die Futterkrüge leer. Nachdem die Jungpferde versorgt waren ging ich also bei den Stuten die Boxen ab. Am Ende hatten auch Felicita II, PFS’ Phaeleh, Sajé, Sekuoia, Smelyalata und Tabita neues Futter. Nun waren noch die Hengste übrig. Ian, Losco, Aikon Aszu, CHH’ Guinness, Eskador, London Grammar und Odyn hatten nicht nur Hunger, sie waren außerdem maßlos unruhig. Auch die Showpferde Aldaire, Moment Of Truth, Quiet Giant und Siropòn liefen in ihren Boxen einen Hufschlag ins Stroh. Doch viel Zeit hatte ich dieses mal nicht. Auch die Verkaufspferde brauchten neues Futter und das war erstmal wichtiger als Bewegung. CHH’ Emanaé, Morgaine, Taliah Cableah und Vintage waren die letzten, die ich heute fütterte.
      Nachdem alle Pferde versorgt waren beeilte ich mich Cooper eine Nachricht zu hinterlassen. Ihre Mitarbeiter würden sich ab morgen wieder kümmern, sodass alle Pferde weiter bewegt und gefördert würden.

      Chattahooche Hill's Stables
      Zu Besuch bei Cooper - 26. April - 2141 Zeichen, by Quinzel
      An diesem sonnigen Donnerstag im Spätapril, beschloss ich Coopers Vierbeiner auf dem CHH' Gestüt zu besuchen. Sie hatte aktuell nicht so viel Zeit, deswegen dachte ich mir, ein kurzer Besuch um ihr unter die Arme zu greifen, würde sie bestimmt freuen. Ich spazierte als erstes auf dem großen Gelände herum und kontrollierte Zäune und Zauntore. Alles stand wie es sollte - Coopers Abwesenheit war kaum zu bemerken. Zuerst kümmerte ich mich um alle Jungpferde, also Aywy, CHH' Elhae, Light up Hell, Cyoue, Laarnié, Glamour of Death, Nour und Sorayia. Anschließend kümmerte ich mich um die Stuten. Ich mistete die Boxen vonIan und Losco, als ich danach in den Ställen den Gang entlang lief, stellte ich fest, dass Aikon Aszu, London Grammar und Eskador's Futter sich dem Ende neigte. Nachdem alle gefüttert wurden, führte ich CHH' Guinness und Odyn zu den Jungpferden auf die Weide. Auf der Hengstweide galoppierten Cryfirra, Deadly Ambition und Felicita II entspannt umher. Sekuoia stand etwas abseits und graste ruhig vor sich hin. Gegen Vormittag kümmerte ich mich noch um die Boxen von Sajé und PFS' Phaeleh. Als Weidenwechsel anstand, führte ich auch noch Smelyalata, Aldaire, Moment Of Truth und Tabita auf die Weide. Anschließend füllte ich das Futter von Siropòn und Quiet Giant auf. Bei Coopers Verkaufspferden kontrollierte ich nur die Boxentüren und ob noch genug Futter da war. Vintage begrüßte mich freundlich mit einem wiehern und auch Morgaine schaute mich mit großen Augen an. Die Boxentür von Taliah Cableah war nicht gut verschloßen, also half ich nach. CHH' Emanaé ist so zuckersüß, am liebsten hätte ich den Kleinen mitgenommen, leider ging das nicht. Am Ende des Tages waren alle versorgt. Langsam brauch auch schon die Dunkelheit an, also beschloss ich mich auf den Heimweg zu machen. In den nächsten Tagen war Coopers Team wieder da und würde sich um ihre Pferde kümmern. Bevor ich ins Auto stieg, musterte ich den gesamten Hof noch einmal um mir zu versichern, dass ich nichts vergessen hatte. Auf dem Telefon teile ich Cooper mit, dass ich mich um alles gekümmert habe, ehe ich mit dem Auto davon fuhr.


      29th May 18
      Aywy | CHH' Elhae | Cyoue | Glamour of Death | Sorayia | Nour | Light up Hell
      Seit einigen Tagen sind Simon und ich wieder fest in Kanada auf Chattahoochee Hill's. Als mich ein Stallmitarbeiter fragte ob ich mich wieder eingelebt hätte, fühle ich mich so, als hätte ich alle verraten und verlassen. Ich schnautze ihn nicht an, sagte nur das ich mich nirgendwo mehr Zuhause fühle wie hier. Es ist auch unser Zuhause, dachte ich mir. Aufgrund das ich allgemein nie einen festen Sitz hatte und immer wo anders wohnte, kannte ich dieses Gefühl von einem festen Sitz nicht so wirklich, ich kann mich überall wohl fühlen. Voraussetzung hierfür sind aber die wichtigsten Personen in meinem Leben sowie die wichtigsten Tiere, und die sind hier. Es war sicherlich keine Absicht, jedoch schwirrte mir der Satz den ganzen Tag im Kopf herum.
      Nachdem ich mich um die Verkaufspferde kümmerte, wollte ich sofort zu den Fohlen. Zwei fehlten jedoch, Nour und Light up Hell standen nun auf der Hengstweide. Da ich aber noch gewohnt bin Sie als Fohlen zu betrachten, statte ich den zweien einen Besuch ab und schaute nach ob sie gut von den anderen Hengsten angenommen wurden und sich in den neuen Stallungen wohl fühlten.

      Auch Aywy, Sorayia und Cyoue wurden langsam sehr groß. Aywy ist sehr zutraulich und offen geworden, sogar frech. Als ich nach dem streicheln ihre Box verließ, tritt sie immer wieder gegen die Boxentüre. Elhae ist im Verhältnis zu anderen Vollblutfohlen in ihrem Alter noch relativ klein und Kompakt. Das ist jedoch ein Grund zur Sorge und kann sogar für die Teilnahme an Rennen, später vom Vorteil sein. Sie sucht sehr ebenfalls sehr viel nähe und kann mit ihrem schnellen lernen beeindrucken. Cyoue hat sich nicht verändert, sehr neugierig und stürmisch, und bereit endlich neues zu lernen. sie besitzt unglaubliche Ausdauer, somit steht schon fest das sie vor allem in Distanzrennen ihr Potential ausschöpfen kann. Wie ich schon gehört habe ist Glamour eine wahre Zicke. Das durfte ich schnell erfahren als Sie es gar nicht toll fand als ich in ihre Box eintrat. Sie posierte herum und versuchte mich zu schnappen.
      Sorayia erscheint sehr bodenständig und robust. Sie hatte früher ein paar Probleme mir unbekannten Geräuschen oder Situationen, diese hat sie vollständig abgelegt. Ihr selbstsicheres Auftreten zeigt sich in ihren Gängen, die sehr kontrolliert von ihr ausgeführt werden.
      Nach dem Rundgang der Fohlen bzw. jetzt nicht mehr Fohlen, war ich erleichtert. Ich hatte nichts wichtiges verpasst und alle haben sich zum positiven Entwickelt und ihre Persönlichkeit gefunden. Nun kamen sehr anstrengende Tage auf uns zu, denn alle Jährlinge, Fohlen und neue jung Pferde müssen nun neues lernen.

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      6174 Zeichen | Calypso
      Ereignisreiche Tage und viele Pferde standen mir bevor. Ich war mal wieder in Kanada unterwegs, mittlerweile war ich auf diesem Flecken Erde schon fast öfter als bei mir Zuhause, um mir einige von Cooper Chattahoochee´s Pferde anzuschauen. Ich war schon sehr gespannt was mich erwartete. Heute würde ich 4 der Showpferde untersuchen und morgen dann die Fohlen bzw. Jungpferde. Gegen Mittag kam ich an und wurde von Cooper herzlich begrüßt. Wir legten gleich los, also führte sie mich zu ihrem Marwari Hengst Siropòn. Bis dato hatte ich noch nie mit Marwari´s zu tun, aber der hier gefiel mir schon besonders gut. Natürlich hervorstechend waren die Sichelförmigen Ohren. Ich machte mich mit dem Hengst bekannt und fing sogleich an ihn abzutasten und mit dem Stethoskop abzuhören. Cooper führte ihn mir als nächstes im Schritt und Trab vor, beeindruckendes Gangwerk hatte er, da sah man sofort das er Hengst war. Beim Impfen machte er auch brav mit, er schlug zwar etwas unsanft mit dem Kopf in meine Richtung aber keineswegs bösartig. Lobend tätschelte ich seinen Hals und las mit dem Lesegerät noch die Chipnummer ab und verglich diese. „Okay dann darf schon der nächste kommen.“ meinte ich lächelnd und Cooper kam mit der Stute Quiet Giant. Die Besitzerin erklärte mir das Quiet Giant eher zurückhaltend und schüchtern sei, aber sehr sehr lieb. Ich konnte mit solchen Tieren gut umgehen, durch meine ruhige und unhektische Art wurde die Prozedur um einiges angenehmer. Beim abtasten merkte man es sofort, bei jeder Berührung zuckte sie etwas zusammen und fühlte sich unwohl. Da Cooper aber da war, zu der sie eine sehr innige Beziehung hatte, konnte sie es glaub ich ganz gut verkraften. Im Gangbild wäre mir auch nichts weiter aufgefallen und beim Impfen hatte ich noch nie so ein ruhiges Pferd an meiner Seite, trotz ihrer Ängste. Ich war schon etwas begeistert von der Stute das sie so toll mitgemacht hatte. Als nächstes war Moment of truth dran. Auch eine Stute. Schnell stellte sich heraus das es sich hierbei um ein sehr gelassenes Pferd handelte. Nichts konnte sie aus der Ruhe bringen. So waren wir mit abtasten, abhören, vorführen im Schritt und Trab und impfen sehr schnell fertig und hatten noch ein wenig Zeit für Streicheleinheiten. Als letztes für heute war noch ein Berber Hengst dran, Aldaire. Er gefiel mir auch besonders gut. Er war kräftig und gut bemuskelt, hatte imposante Gänge. Herz und Lungenfunktion hörten sich gut an und beim impfen machte er auch keinerlei Anstalten. Solche Patienten hatte ich doch gerne. Als ich auch hier die Chipnummer kontrolliert hatte und alle Impfpässe auf den neuesten Stand gebracht hatte, packte ich meine Sachen zusammen und gab Cooper für alle vier Pferde noch die Wurmkuren. „Gut, dann sehen wir uns morgen zur gleichen Zeit.“ mit den Worten verabschiedete ich mich von ihr und fuhr in mein Apartment.

      Ein neuer Tag und neue Patienten warteten auf mich. Ich freute mich immer wenn es um Jungtiere ging, ich hatte ein Händchen dafür. Cooper wartete schon auf mich und hatte eine Araberstute namens Aywy bei sich stehen. Sie war schon etwas älter, 2 Jahre um genau zu sein. Ich machte mich zunächst mit ihr bekannt und machte die Untersuchung eher spielerisch, mit immer wieder Streicheleinheiten und wieder abtasten usw. Auch sie brauchte ihre Besitzerin als Bezugsperson und war somit deutlich entspannter als ich sie abhörte und impfte. Dann schaute ich mir noch ihre Bewegungsabläufe im Schritt und Trab an. „Feines Mäuschen, gut gemacht.“ lobte ich sie mit sanfter Stimme. Jetzt kam noch ein recht junges Fohlen, CHH' Elhae. Ein Schimmel Hengst der sehr aufgeweckt wirkte. Cooper hielt ihn am Strick fest, angebunden wurde er aus Sicherheitsgründen noch nicht, falls er sich erstreckte oder sonst was war. Bei den Fohlen plante ich immer mehr Zeit mit ein, ich ließ sie alles beschnuppern und inspizieren damit der Tierarztbesuch, in Zukunft, keine negativen Erinnerungen bei ihnen auslöste.CHH Elhae war sehr neugierig und folgte mir mit der Schnauze überall mit hin. Abtasten und abhören war erledigt, als ich die Nadel ansetzte um ihn zu impfen schnaubte er etwas aufgeregt und zuckte zusammen. „Alles gut.“ beruhigte ich ihn. Dafür das er der jüngste war, wie Cooper mir erzählte, war er echt toll und hat das souverän gemeistert. Als nächstes war Cyoue dran. Wieder mal ein Marwari Stütchen. Sie war auch schon fast 2 Jahre alt und während der Untersuchung routiniert wie ein altes Pferd. Es machte Spaß mit ihr, allgemein mit allen bisherigen Pferden. Cooper führte sie mir auf dem Hof vor, ich tastete sie ab und hörte Herz und Lunge mit dem Stethoskop ab. Beim Impfen brauchte ich diesmal zwei Anläufe aber das war nicht weiter schlimm. Cyoue begutachtete meine Tierarzttasche und steckte schon halb mit ihrer Schnauze darin. Lachend zog Cooper sie weg und holte den nächsten Patienten. Glamour of Death, Stute, lackschwarz. Ich konnte mir gut vorstellen wie sie ausgewachsen aussehen würde. Sie war etwas hibbelig also ließ ich sie mir gleich im Schritt und im Trab vorführen, so konnte sie sich noch ein wenig bewegen. Hier sah alles gut aus und ich tastete sie vorsichtig ab. Beim abhören schlug ihr Herz ganz wild vor Aufregung. Die Besitzerin streichelte sie sanft über den Hals und sprach beruhigende Worte auf das Pferdchen ein. So bemerkte sie kaum das ich sie schon gepiekst hatte. „Super, das war die Vorletzte oder?“ Cooper nickte und kam kurze Zeit später mit Sorayia, wieder ein Marwari mit eher seltener Farbe. Sorayia war nicht besonders schüchtern und schmiegte sich mit dem Kopf an mich. Etwas überrascht war ich, aber musste unwillkürlich schmunzeln und erwiderte ihre Zuneigung. „Mein Gott bist du süß, da vergesse ich ja das untersuchen.“ scherzte ich und fing dann aber an. Nach 20 Minuten waren wir dann mit allem fertig. Auch Sorayia wurde abgetastet, abgehört, Gangwerk vorgeführt und geimpft. Cooper brachte sie dann wieder zurück zu den anderen und ich füllte wieder einmal alle Formalitäten aus und packte alle Wurmkuren in eine Tüte. Diese übergab ich Cooper und nach einem kleinen Plausch verabschiedeten wir uns voneinander. Vielleicht sahen wir uns ja schon bald wieder.
    • Cooper
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      Pflegebericht | Yearlings/Foals

      Ein weiteres Jahr auf Chattahoochee Hill’s neigte sich dem Ende zu und ein neues Jahr begann. Anders als die anderen Jahre hatten wir dieses Jahr nicht wirklich vorgeplant, wir ließen alles auf uns zu kommen. Das einzige interessante war, dass wir mit dem Gedanken spielten Chattahoochee Hill’s umzubenennen, aber ich befand mich mit dieser Entscheidung in einem Zwiespalt und ging davon aus, dass es sowieso so bleiben würde wie es ist. Zudem würden einige unserer Jungpferde bald an den Start gehen und an Wettbewerben teilnehmen und unser Stall füllte sich langsam mit Zuchtfähigen Tieren. Die Klinik lief mäßig gut, aber da das nicht unsere Haupteinkommensquelle ist, ist das auch nicht schlimm.

      An diesem Morgen wollte ich nach den Fohlen schauen. Die meisten Jährlinge waren schon in die Hengst und Stutenställe eingeteilt worden und nun war die Fohlenabteilung ziemlich leer. Lediglich zwei Fohlen blieben uns, Newton und CHH’ Primary Secession. Newton hatten wir im letzten Jahr noch aus der USA importieren lassen, was für Vollblüte nicht al zu typisch war. Dennoch wollten wir sicherstellen, dass wir mehrere Blutlinien in CHH verfügbar haben zudem wussten wir nicht zu was sich der kleine braune Hengst entwickeln würde. Sess hingegen wurde auf CHH geboren und wuchs zu einem sehr selbstbewussten Fohlen heran, war aber einige Monate jünger wie Newton.

      Zunächst half ich den Mitarbeiten ein wenig bei der Stallpflege und putze dann die beiden Fohlen sowie auch Aywy und Cyou, die noch auf eine Versetzung in einen anderen Stall warteten. Für jedes Tier nahm ich mir fast eine Stunde Zeit, vor allem um alle, zumindest flüchtig, medizinisch zu begutachten. Ohne große Auffälligkeiten bewegte ich die Fohlen mit einem großen Ball und Cyou und Aywy mit der Longe. Leider war es immer noch Winter und die Sonne ging schnell unter. Nachdem ich mit allen Tätigkeiten fertig war, war es stockdunkel. Ich ging ins Haus und freute mich auf ein warmes bad.​



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      Pflegebericht | All Horses! Juni 2019

      „Wenig Zeit, wenig Zeit“ sagte ein Mitarbeiter genervt zu mir und verdrehte die Augen, als ich genau diese Worte sagte. Ich ignorierte den Vorfall, würde aber keinen zweiten mehr dulden, obwohl er Recht hatte und ich auch mit der Größe die CHH in den letzten Jahren angenommen hat, überfordert war. Ich überlegte mich demnächst zu verkleinern, eventuell mich auch komplett zurückzuziehen. Diese Entscheidung war aber noch unschlüssig.

      Ich besuchte erst die Fohlen, Newton, CHH‘ Primary Secession, Aywy und Cyoue. Ich streichelte alle einmal durch, schrieb neue Daten in ihr Buch und ging sofort weiter in den Stutenstall.

      Dort stand Glamour of Death, Sekuoia, Smelyalata, Sajé, Deadly Ambition, Felicita ||, Cryfirra, PFS‘ Phaeleh, CHH‘ Lethal Combination und Sorayia. Auch bei ihnen ging ich Box für Box durch, schaute mir Grob ihren Zustand an, ließ mir Leistungen sowie Komplikationen und physische Probleme Berichten. Ich gab jeder Stute einen Apfel, notierte alles in die individuellen Bücher und rannte zu den Hengsten, da ich erneut im Zeitdruck stand. „Ich werde den Tierarztjob aufgeben müssen. Zumindest im Ausland“ sagte ich leise zu mir selbst. Aikon Aszu, London Grammar, Odyn, CHH‘ Chroma, Losco, CHH‘ Elhae, Light up Hell, CHH‘ Guinness, CHH‘ Ian und CHH‘ Jeevan standen auf meine Anweisung hin ebenfalls alle in der Box. Auch hier ging ich die Prozedur wie bei den Stuten durch. „Ich weiß, etwas Herzlos“ sagte ich traurig als eine treue Trainerin der Hengste vorbei lief. Sie schüttelte den Kopf und sagte „Ich werde immer hinter dir stehen, das weißt du. Es ist doch vollkommen nachvollziehbar das auf lange Dauer eine Tierklinik auf der kompletten Erdkugel zu viel wird. Vor allem wenn man sich auch noch einen Namen gemacht hat. Lass die Leute doch hier her kommen wenn sie unbedingt dich als Ärztin haben wollen und nimm nicht unlimitierte Aufträge an sondern reduziere sie auf ein paar im Monat“. Ich schaute sie an, lächelte, bedankte mich und nahm sie in den Arm. Sie hate auch Grundsätzlich einfach recht.

      Die letzte Station war für mich der Stall der Showhorses. Dort standen Quiet Giant, Kholáya und Siropón. Sie waren alle sehr gut trainiert und auch Kholáya hatte Muskelmasse aufgebaut. Ich lobte die Trainer die für diesen Abteil zuständig waren und gab ihnen den Wohlverdienten Mehrlohn. Erneut inspizierte ich alle Tiere und notierte die Daten.

      Zum Ende rief ich alle zu einem Teamgespräch. ​
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  • Album:
    |CHH' Mares|
    Hochgeladen von:
    Cooper
    Datum:
    19 Nov. 2019
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    EXIF Data

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    960px
    Height:
    640px
    Make:
    BeFunky
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • __________________

    Cyoue
    xxx
    __________________


    Ancestry

    aus der♀:
    von:
    aus der:

    von:
    aus der:


    von♂:

    von: -
    aus der: -


    Exterior

    Rasse: Marwari
    Herkunft: Kanada, CHH'
    Geschlecht: ♀
    Alter: 12.06.2016 | 2 Jahre

    Stockmaß:
    Deckhaar: Braunfalbe
    Langhaar: Weiß
    Abzeichen: Blesse
    | vr: | vl: | hr: | hl: |


    Interior

    sensibel | xxx| xxx
    Charakter/ nature
    Cyoue ist eine äußerst neugierige Stute, die liebend gerne alles um sich erkundet. Sie verfügt über ein überaus freundliches Wesen, was positive und negative Seiten hat.

    Beschreibung/ description
    Cyoue ist eine majestetische Marwaristute, die ihre Gänge nur allzu gut umsetzen kann und mit federnden Bewegungen heizt. Cyoue wird bei guter Ausbildung, ihre Gänge noch besser umzusetzen lernen. Viel Geduld muss man dennoch mitbringen, denn sie reagiert sehr sensibel auf bestimmte Hilfen, was sich im Maul wiederspiegelt. Hier dürfen nur erfahrene Kräfte mit ihr arbeiten.

    Geschichte/ history

    Cyoue wurde in Indien in der Wüste eingefangen, da sie dort ohne
    Mutter oder Herde herumlief. Kurz darauf kam sie auf Chattahoochee Hill's

    Sozialverhalten/ social behavior
    1 (schwierig)-5 (unproblematisch) points
    herd [5]
    conspecific [4]
    towards humans [5]

    Breed Information
    Gekört []
    Nachkommen:

    Geschwister:
    Gencode:

    Besitzer: Cooper Chattahoochee CHH'
    VKR: Snoopy
    Ersteller: Snoopy
    Zucht: Chattahoochee Hill's

    Achievements & Qualifications
    eligbility: Distanz | - | -
    Dressur E A L M S S* S** S***
    Springen E A L M S S* S** S***
    Military E A L M S S* S** S***
    Distanz E A L M S S* S** S***
    Rennen E A L M S S* S** S***
    Western E A L M S S* S** S***
    Fahren E A L M S S* S** S***

    X = current state

    Grinds & Successes
    xxx

    Training & Educational State
    Fohlen ABC [] | Eingeritten []

    1(schwierig)-5(unproblematisch) points
    Halftern [4]
    Trensen []
    Satteln []
    Führen [5]
    Putzen [5]
    Anfassen [5]
    Ladefromm [5]
    Schmiedefromm []
    Longieren [5]
    Hindernisse []

    Rittigkeit []
    Gelassenheit [4]

    schnell und laut bewegende Objekte

    Health Condition
    (TA + HS) Verzeichnis
    Chronische Erkrankung:
    Akute Erkrankung: