Cascar

Cyclone

Hengst | Achal Tekkiner | * 13.03.2012 | im Besitz seit 15.07.2017 | gekört: nein | gechippt: nein | geimpft: nein | Decktaxe/Leihgebühr: - (6 Punkte + HS + TA + Bild mit Zubehör)

Cyclone
Cascar, 15 Juli 2017
adoptedfox und Zion gefällt das.
    • Cascar
      Ankunft von Cyclone
      [15.07.2017]

      Gegen 21:45 begann es zu regnen. Und ausgerechnet dann machte sich mein Dad auf, noch einmal Reitsachen anzuziehen und den gemütlich Platz zwischen meiner Mum und mir auf dem Sofa vor dem Fernseher zu verlassen. Er verabschiedete sich von uns und machte sich dann auf dem Weg zum Flughafen: Vor knapp zwei Wochen hatte Alois von einem weiteren Tekkinerhngst erzählt, der die Reihen unseres Gestüts verstärken würde. Cyclone war sein Name und der Name war den Mails der Besitzer zufolge Programm. Trotzdem freute sich Dad total auf das neue Pferd und ich mich mit ihm, weil der Typ auf den Fohlen- und Showbildern sehr ausdrucksstark wirkte.
      Am hetigen Abend aber hielt mich alles zurück, auf dem Sofa. Was im Fernseher lief, bekam ich dann aber doch nicht so richtig mit - ich kaute auf meiner Lippe und wartete auf Alois' Rückkehr. Alle Ablenkungsversuche meiner Mum schlugen fehl, wenn ich mich auch mit ihr unterhielt. Circa 23:30 dann wurde ich erlöst, als ich vor der Haustür Hufegtrappel und ein tiefes, lautes Wiehern in der Dunkelheit vernahm. Ich sprang auf, zog Regenjacke und Stiefeletten an und trat aus der Haustür in die Nacht. Da standen mein Dad und mein Opa, ersterer hielt ein großes, scheinbar dunkelbraunes Pferd an der Führkette. der Hengst schien davon schonmal nicht viel zu halten und tänzelte ungeduldig, sodass Papa ihn um sich im Kreis laufen lassen musste.
      Ich begrüßte kurz meinen Opa, bevor wir uns nunmehr zu viert auf den Weg zum Oststall machten. Dort brannte nur wegen unserem späten Neuzugang noch Licht und als wir eintraten, ertönte vielstimmiges Gewieher. Im Vorbeigehen streichlte ich Dizzys Stirn, der neugierig und mit gespitzten Ohren aus seiner Box lugte. Cyclone selbst hielt davon nicht viel und führte sich tänzelnd und ietzend auf dem Weg zu seiner frisch eingestreuten Box auf. Er stand zwischen Worgait und Rhodus, was vielleicht nicht die beste Idee war, für die eine Nacht aber funktionieren musste.
      Futter, Wasser und reichlich Streu standen bereits in der Box bereit. Der Hengst bekam außerdem von mir eine dunkelblaue Abschwitzdecke abgelegt, damit er sich nach dem langen Transport und dem Regen draußen nicht erkältete. Bals darauf begann er auch - alle Personen und Pferde um ihn herum ignorierend - an seinem Heu zu knabbern und da wandten wir drei Winterscapes uns ab und hasteten, nachdem wir das Stallicht gelöscht hatten, eilig zum Wohnhaus. Dort verabschiedeten wir noch Opa, wünschten uns eine gute Nacht und verschwanden in das Innere des warmen Hauses.
    • Cascar
      Bericht
      [16.07.2017]

      Ich war an diesem frischen und überraschenderweise sonnigen Morgen die Erste, die den Tekkenstall im Osten des Hofes betrat. Die meisten Hengste sah ich schon von draußen auf den Paddocks dösen. Einzig auf dem Paddock der vorletzten Box war kein Pferd zu sehen. Grund war, dass Cyclones Paddocktür über Nacht verschlossen gewesen war, sodass sich der Dunkelbraune stattdessen leidenschaftlich seinem Stallnachbarn zuwandte und Worgait fortwährend mit angelegten Ohren provozierte. "Na. Jetzt ist aber mal gut!", rief ich die beiden zur Ordnung, worauf alle vier Ohren gespitzt wurden. Ich streichelte im Näherkommen Cyclones Nase, der daraufhin versuchte, an meinen Fingern zu knabbern. "Ganz schön frech, der Herr.", mahnte ich ihn, nahm sein hellbraunes Lederhalfter (noch aus den USA) vom Haken an der Boxentür und legte es ihm kurz darauf an. Cyclone wurde sofort hibbelig, als er bemerkte, dass wir Box und Stall verließen und wieherte aufgeregt und tief. Etwa zwanzig Meter nach Passieren des Stalltors wurde mir seine Ignoranz deutlich zu viel und ich richtete das Pferd konsequent rückwärts, bis der Tekke etwas verwirrt stehen blieb. Als ich mich umwandte und wir weitergingen, fiel er neben mir in den Trab, versuchte mich wieder zu überholen und bekam aus diesem Grund die gleiche Prozedur von vor wenigen Minuten noch einmal verpasst. Noch zwei weitere Male setzte ich mich mit dem Pferd auseinander, bevor es sachte zu kauen begann. So war unser Gang zur Koppel dennoch ziemlich zeitintensiv und für mich anstrengend. Als ich das Halfter vom Kopf Cyclones löste, drehte jener auf der Hinterhand von mir ab und begann einen waghalsigen Sprint mit schüttelndem Kopf über das ganze, ihm zur Verfügung stehende, Gelände. Ich seufzte und blickte wohl eher besorgt in die Zukunft. Das dürfte wohl ein ziemlich langer Trainingsweg werden.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [04.08.2017]

      Es ist tatsächlich sehr zu merken, wenn ein paar Leute in den WCS fehlen. Weniger wegen der Betriebsamkeit auf dem Hof, als vielmehr im Aufgabenpensum eines jeden Pflegers. Ich, Oliver, muss allein heute fünf Pferde reiten und Diego, Ruby's Bruder, ist der einzige, der mir dabei helfend zur Seite steht. Abgesehen davon sind es die Winterscapes selbst, also Jeannine und Alois, sie sich um die Pferde kümmern.

      Wir treffen uns zu unserer alltäglichen Monsteraufgabe früh morgens am Wohnhaus der Stallbesitzer. Dort einigen wir uns darauf, wer wo und was füttert. Mit diesem Arbeitsteil sind wir gegen sieben fertig; alle Pferde mampfen friedlich ihr Kraftfutter und Heu; die Paddocktüren sind schon sperrangelweit geöffnet, als die Sonne über die Baumwipfel des Geländes steigt.
      Jetzt können wir uns der Pflege widmen. Unser Programm starten wir im Südstall. Zu vier tauchen wir dort auf und jeder schnappt sich ein Pferd - Alois CH's Unglück, Jeannine nimmt sich Charelle an und ich sehe bei Devrienterreuth vorbei.
      Ruby's Stute hat sich mittlerweile zwar seelisch ganz gut von ihrem Sturz erholt, einen gesunden Appetit und ist auch sonst hellwach und eifrig bei der Physiotherapie, allerdings ist ihr die körperliche Beeinträchtigung sehr anzumerken; Devri ist etwas schmaler geworden und lahmt immer noch stark vorne rechts. Um das kranke Bein zu schonen, Binde ich die Stute deshalb heute im hohen Stroh ihrer Box an und widme mich ausgiebig der Fell-, Huf- und Langhaarpflege. Außerdem wechsle ich behutsam den Verband; die Fäden sind schon gezogen, er dient jetzt nur noch als Schutz für die frische Haut, damit Devri sie nicht abschuppert.
      Die Pflege an Devri übernehme ich nun schon seit einigen Wochen - Ruby sitzt mit ihrer Wirbelfraktur noch immer im Rollstuhl und kommt einmal in der Woche vorbei, um nach ihrer Stute zu sehen. Sie bekommt die Fortschritte ihres Pferdes so ganz sicher und erfreut mit und es tut ihr leid, dass wir uns nun auch noch um diesen Einsteller kümmern müssen. Aber ich mache das gern, zumal Devri ein recht dankbares Pferd ist - so bemüht sie sich auch heute, still zu halten und auf der alltäglichen Spazierrunde über den Hof zügig neben meiner Schulter herzugehen. Wir lassen uns damit Zeit, sind aber schließlich wieder im Südstall angelangt. Dort glänzt Charelles Fell bereits wieder und Blomquist, ihr Fohlen trinkt ab und zu mal, taperte ansonsten aber übermütig auf der Stallgasse herum. Er beäugt mich neugierig, als ich Devri in ihre Box bringe und das Halfter abnehme. Dann wende ich mich dem Jungspund zu: "Na du?" Als ich in die Hocke gehe, kommt das gecheckte Hengstfohlen zutraulich, aber vorsichtig auf mich zu und lässt sich die Nase streicheln. Ich rede leise mit ihm, muss mich aber schließlich verabschieden - die Arbeit ruft und die erwachsenen Stuten Unglück und Nelly sind fertig geputzt. Auf die Weide werden sie in Sichtweite von Devris Paddock von uns bieten zusammen gebracht.
      Danach gehe ich mit Diego in den Turnierstall. Dort erwartet uns Cascars Stute Spearmint mit ihrem Fohlen Spearmint's Cavale Miellée sehnsüchtig und lässt sich öußdrst bereitwillig, wenn auch etwas träge aufhalftern und vor dem Stall anbinden. Diego putzt sie anschließend und albert ein wenig mit Walli herum, während ich im Stall Spotted Frischkäse putze. Die junge Ponydame ist ruhig und entspannt und wird später am Tag noch auf eine Longenrunde entführt werden.
      Mit ihr in der Box war Lucifer, unser Waisenkind. Er hat heute schon mehrmals die Flasche bekommen. Von mir bekommt er deshalb seine dritte Mahlzeit und außerdem bürste ich ihn sorgsam mit einer weichen Fohlenbürste. Er grummelt daraufhin leise und wohlig.
      So können wir dieses zusammengewürfelte Vierergespann schließlich auch auf die Weide entlassen und zwar auf die der Tekkinerstuten. So haben auch die Fohlen einander und die "Großen" können in Ruhe das saftige Gras genießen.
      Nun geht es für uns alle zu den Stuten in den Stallungen im Nordes des Geländes. Ich treffe dort auf Cheetah. Die Rotbraune sieht mir schon zeitig neugierig entgegen und lässt sich enthusiastisch aufhalftern und putzen. Sie ist heute die erste, die ich reite - bevor stehen uns knappe anderthalb Stunden Arbeit auf dem von der Sonne aufgeheizten Reitplatz. Mit uns sind Alois und Razita da und nach einiger Zeit und zu meiner Überraschung auch Carina und ihre Stute Earl Grey's Darjeeling. Im Großen und Ganzen verläuft das Training entspannt und recht ereignislos; ich bin zufrieden mit Cheetah, als ich sie wenig später auf die Weide bringe.
      Es ist jetzt Mittag und nach einer kurzen Pause geht's zum Hengststall. Jeannine putzt dort bereits Klappstuhl, an dem sie einen Narren gefressen hat, und Diego widmet sich ganz der Fellpflege und auch der Bewegung in Form des Reitens von Empire of Darkness. Ich selbst begrüße meinen Hengst Empire of Grace, der mir übermütig, aber mit gespitzten Ohren entgegen sieht. Ich streichle seine Stirn, dann üben wir beim Putzen und Spazieren ausgiebig Disziplin.
      Zuletzt an diesem Tag steht der Tekkenstall bevor, im Osten. Er ist aufgrund des Wanderritts in Europa mächtig ausgedünnt - Kazoom und Distraction sind nämlich nicht da. Ansonsten putze und longiere ich hier Yacedor Gepir. Der Cremefarbene macht elanvoll mit und scheint sich während der Abwesenheit seiner Reiterin, Ann, von der besten Seite präsentieren zu wollen. Nach der Bewegung darf er zu den übrigen Hengsten auf die Weide. Nun fehlen nur noch Cyclone und Worgait.
      Ich nehme mir zuerst Letzteren vor: Der Falbe sieht mir etwas skeptisch entgegen. Abgesehen davon finde ich aber, er ist den Menschen viel zugänglicher geworden. Seit unser Freund und Pferdeflüsterer Matt regelmäßig mit ihm arbeitet, ist er nicht mehr das schwierigste Pferd im Stall. Und nur aus diesem Grund kann ich den Hengst auf der Stallgasse anbinden und recht problemlos - bis auf die Bauchregion und den Kopf - putzen und die Hufe auskratzen. Auch mit Worgait gehe ich des Weiteren in das Roundpen und lasse ihn sich kontrolliert und mit teilweise zu mir gewandten Ohren die Beine vertreten. Nach einem angefügten Lob darf er dann auf die Koppel.
      Im Oststall macht nun nur noch Cyclone ordentlich Radau. Der große Hengst dreht Runden auf Paddock und Box und lässt sich von mir zwar widerwillig aufhalftern, aber nicht beruhigen. Das führt zu einer Konfrontation vor dem Stall, wo ich den Lieben einmal so konsequent rückwärts richte, dass er danach nur noch zögerlich versucht, mich zu überholen. So schaffe ich es auch mit ihm an den Anbindebalken und irgendwie durch die Putzprozedur und auf die Weide. Auf dem Rückweg kommt mir dann Alois mit Hic Rhodus, hic salta!, Paul's Ardennerhengst entgegen. Auch sein Fell ist augenscheinlich geputzt und er wird als letzter zu den anderen Hengsten auf die Weide entlassen. Gegen 16:00 sind so endlich alle Vierbeiner versorgt - aber die Boxen noch nicht ausgemistet. Das und das Anrichten des Futters ist tatsächlich erst gegen 20:00 vollbracht. Ich bin erleichtert, als es Alois ist, der am Ende des Tages äußert, wir bräuchten mehr Personal auf dem Hof, um die ganze Arbeit zu stemmen.
    • Cascar
      Bericht
      [28.10.2017]

      Cyclon schnaubt und senkte dann brav den Kopf. "Suuper, Junge, das machst du guut.", lobe ich ruhig, während der Dunkelbraune um mich im Kreis trabt. Er schwitzt schon ein wenig am Hals, aber nicht vor Anstrengung, sondern vor Aufregung. Umso erfreulicher ist seine entspannende Reaktion. Er läuft jetzt in einer gesunden Haltung - wenn auch nur für circa zwei Minuten, denn dann kommt Marc mit Empire of Darkness am Roundpen vorbei und Cyclone sieht sich gezwungen, den Kopf zu heben und zu wiehern. Ich verzweifle darüber ein bisschen, fange mich dann rasch wieder und dirigiere den Hengst erneut in seine vorbildlichere Haltung. Der Liebe gehorcht - überraschenderweise - bereitwillig und ich freue mich noch mehr, weil das Training so gut läuft. Ich pariere an dieser Stelle durch, um die Arbeit mit etwas Gutem zu beenden, hole Cyclone mit einem entlasten des linken Beines und einem Schräglegen des Kopfes zu mir in die Mitte und lobe ihn schließlich ausführlich.

      Noch vor wenigen Wochen war das so undenkbar gewesen: Sein nätürlicher und auch wunderschöner Ausdruck und sein starker Charakter hatten es dem Dunkelbraunen schlicht unmöglich gemacht, sich auf den Menschen als Bezugsperson einzulassen. Dabei war er nicht etwa unmotiviert, sondern eher unsicher. Er wusste nichts mit dem zweibeinigen Wesen anzufangen. Und so war es das Kernstück meiner Arbeit gewesen, den großen Tekkiner mit viel Bodenarbeit, Lob und Geduld zum Vertrauen zu bewegen. Geritten habe ich ihn bis heute nicht.

      Das ist allerdings etwas, das für die kommenden Tage geplant ist und ich bin mehr als gespannt. Cyclones Gänge sehen von "unten" sehr raumgreifend aus und sein Rücken schwingt stark. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass er ein wenig quirlig unter dem Sattel ist, da Rücken, Beine und Hals enorm lang sind.
      Aber das wird sich ja zeigen. Für heute darf das Pferd bei herbstlichem Wetter und mit einer orangefarbenen Decke noch für einige Stunden auf die Weide, bevor es am Abend in den frisch ausgemisteten Stall geht.
    • Cascar
      Weihnachten
      [24.12.2017]

      Weihnachten ist ja eigentlich immer ein Grund zu feiern. Es heißt aber auch, vor dem Vergnügen kommt die Arbeit und genau so ist es im Winterscape Stud: Weihnachten bedeutet vor allem die alltägliche Arbeit. Heute allerdings erschwerend hinzu kommt, dass der Boden des Reitplatzes seit gestern gefroren ist und er deshalb kaum mehr benutzbar ist. Außerdem ist Alois noch unterwegs, kann uns Stallmenschen also nicht helfen. Ich vermute, er ist in Auckland und kauft Weihnachtsgeschenke.
      Obwohl in dieser Hinsicht wirklich mehr als genug Arbeit vor mir und meinen Freunden liegt, bin ich fröhlich. Das liegt zum einen bestimmt an Weihnachten, zum anderen an dem lautstarken Gewieher der Pferde, als ich den Stall an unserem Haus betrete. Wie immer zaubert mir das ein Lächeln ins Gesicht - da weiß man doch gleich, wozu man am Morgen aufgestanden ist.
      Gefüttert sind die Stuten und Lucifer schon, das hat Oliver schon vor sieben Uhr gemacht. Ich bin nun in erster Linie hier, um mich um meine Schätze zu kümmern. Meine Mum begleitet mich, während Tommy drinnen auf die Weihnachtsgans im Ofen für morgen aufpasst. Die ist also schonmal nicht mein Sorge.
      In meinem Schaffensfeld aber steht zum Beispiel meine heißgeliebte Spearmint. Die gescheckte Stute wartet förmlich darauf, dass ich sie aufhalftere und - ohne ihr Fohlen - auf die Stallgasse führe und anbinde. Spearmint wird von mir nur mit Kraftfutter versorgt und geputzt, mehr mache ich mit ihr immer noch nicht. Dazu sind Mutter und Kind noch zu fixiert aufeinander. Die Scheckin genießt es trotzdem sichtlich, dass ich sie betüdle und macht anschließend auch keine Probleme, als ich Spearmint's Cavale Miellée - kurz "Walli" - ebenfalls anbinde und putze. Die junge Stute ist mächtig gewachsen, sie ist ja genau so alt wie Lucifer. Auch ihre Mähne beginnt langsam zu kippen und ist zu meiner Freude alles andere als dünn. Bei dem Papa sollte das auch so sein. Ansonsten ist die Liebe sehr aufgeweckt und auch heute verdammt hibbelig. Ich bin heilfroh, Spearmint und ihr Kind dann auf die Koppel hinter dem Stall entlassen zu können.
      Wenig später folgen den beiden dorthin Versatilely Gold und Spotted Frischkäse. Der Ponystute hat sich Jeannine angenommen, während ich mich um die alte Araberin kümmerte. Wobei VGold ja alles andere als senil ist - sie ist zwar ruhig, gelassen und döst gerne während des Putzens, hat aber nach wie vor einen ordentlichen Appetit und ordentlich Feuer unter dem Hintern. So ist es auch primär sie, die man auf der Weide beim Spielen mit Walli beobachten kann.
      Als ich nach dem kurzen Weidenbesuch in den Stall zurückkehre, kommt mir meine Mum mit der frischgeputzten Cheetah entgegen. Dann ist nur noch Lucifer übrig, der ganz wild Runden in seiner Box läuft und lauthals wiehert. Ich beruhige ihn mit Mühe, aber letztendlich doch, überrede ihn schließlich mit einer Möhre und seiner täglichen, verbliebenen Milchration aus der Flasche. Danach ist er schon wieder ansprechbar und wir können friedlich zur Fellpflege und zu einem kleinen Spaziergang schreiten. Letztendlich hat es aber auch dieser Schecke geschafft und darf zu seiner besten Freundin Spotti auf die Koppel.

      In der Zwischenzeit haben - wie ich mitbekomme - Ann und Oliver schon fast den Ganzen Südoststall auseinandergenommen: Worgait und Cyclone stehen schon geputzt auf dem Paddock schräg gegenüber des Wohnhauses und ich sehe hinter den geöffneten Paddocktüren zwei Schatten die Boxen ausmisten. Ich zögere nicht lange und geselle mich zu den Beiden. "Ahoi!", sagt Olli, als ich einen Gruß in den Stall rufe und mir eine Mistgabel schnappe. In dem Moment kommt auch Jeannine und beginnt, Kazooms ohnehin schon spiegelndes Fell noch glänzender zu putzen. Der Tekke bekommt daraufhin eine Decke auf den Rücken und wird auch auf die Weide gebracht. Mehr Arbeitsaufwand haben nach dem Putzen Distraction und Gepir. Der Rappe wird von mir geputzt und gesattelt, Ann nimmt sich ihrer Reitbeteiligung an und wir begeben uns zusammen für eine Runde um die westlich liegende, große Koppel auf den Feldweg. Vorrangig gehen wir Schritt und Trab, verbringen aber vor allem gut Zeit mit unseren Pferden. Als wir zurückkehren, ist Olli gerade fertig damit, Ashqar zu putzen. Der Araber hat quasi - wie Kazoom - Winterferien und ich nehme ihn dann mit Dizzy und Gepir mit auf die Weide. Im Stall ist dann nur noch unser Cherti, der unter der Abwesenheit seiner Freunde zunehmend unruhig wird und den ich deshalb am Anbindebalken auf dem Hof putze und sattle, im Sichtkontakt mit Cyclone und Worgait. Da wird Cherti auch wieder entspannter und ich gehe auch mit ihm noch eine Runde, bevor der Hengst auf die Koppel darf.
      Als ich dann auf den Hof zurückkehre, ist es schon nach 15:00 und die Sonne neigt sich bereits dem Horizont entgegen. Ich mache mich auf die Suche nach meinen Freunden und finde sie an der Stutenkoppel. Die Pferde des Hauptstalls sind nämlich heute Morgen direkt auf die Weide gegangen und werden jetzt erst zurechtgemacht, bevor sie wieder in ihre ausgemisteten Boxen dürfen. Dazu gehören unter anderem Himmawallajugaga, die ich zusammen mit Charelle und so auch Blomquist an den Anbindebalken im Windschatten des Stallgebäudes nehme. Dort macht sich Olli an Himmis kurzem Fell zu schaffen, ich kümmere mich behutsam um Mutterstute und Fohlen. Blomquist ist nämlich der jüngste und an das Absetzen ist noch gar nicht zu denken. Nelly passt auch auf ihn auf wie ein Fuchs. Deshalb dreht sie sich während des Putzens ständig um die Vorderhand, um ja ihren Sohn im Blick zu haben. Ich mache da mal geduldig mit - es ist ja Weihnachten - und atme sehr erleichtert auf, als Charelle fertig ist. Blomquist holt sich dann erstmal eine Milchration ab, dann dürfen alle drei Pferde - auch Himmi - in den warmen Stall. In der Zwischenzeit sind dort bereits auch CH's Unglück und Earl Grey's Darjeeling eingetroffen - zu meiner Überraschung geführt von Carina. Ich begrüße sie herzlich, nachdem die Pferde weggebracht sind und wünsche ihr frohe Weihnachten.
      Dann geht es wieder an die Arbeit. Jeannine holt und putzt Devrienterreuth, die mittlerweile langsam wieder fit ist, und Carina und ich begeben uns mit Ann und Oliver in den letzten Stall, den Südweststall. Auch dort sind die Boxen schon ausgemistet, die Hengste, die hier wohnen, tummeln sich zufrieden auf den Offenstallweiden zur Straße hin. Und sie sind natürlich richtig schön dreckig. An erster Stelle steht da Hic Rhodus, hic salta!. Er ist gleich zwei Nuancen hellbrauner durch den verkrusteten Schlamm und wird deshalb zielstrebig von Carina zum Putzen in die Stallgasse gezogen. Ich wähle kurzerhand Empire of Darkness und Oliver überlassen wir damit sein Pferd Empire of Grace. Während des Putzens bekommen die Hengste gleich ihr Futter - nach den genannten auch der gute Klappstuhl und Bem-Te-Vi. Damit sind dann alle Pferde versorgt und ich atme mehr als erleichtert auf, als ich die letzte Boxentür schließe. Mehr Personal ist definitiv ein Verbesserungspunkt für 2018.
      Es ist schon 18:00 und ich beeile mich an diesem Abend, noch duschen zu gehen, bevor wir zur Weihnachtsmesse nach Auckland fahren. Die Bescherung im Kreise meiner Familie wird wohl noch ein paar Stunden auf sich warten lassen …
    • Cascar
      Stufenerhöhung Springen (E/A)
      [30.12.2017]

      Es ist der dreißigste Dezember und weil Alois zum ersten Januar neu einstellen will, sind heute zwei eventuelle Bereiter zu Gast. Seit Weihnachten mit von der Partie ist - zu meinem Leidwesen - auch ein Hund. Mein Papa hat ihn meiner Mama geschenkt und weil mir absolut klar ist, wer mit dem Kerl - oder besser der Dame - abends um 23:00 rausgeht, habe ich schon überlegt auszuziehen. Die Hündin heißt Kira und ist ein schwarz-weiß gefleckter Australian Shepherd. Im Moment scharwenzelt sie hechelnd und bellend mit mir über den Hof. Mein Papa vor mir, Jeannine ist im Haus und beseitigt zurzeit die Spuren des Mittagessens.
      Ich stöhne auf, als ich Cyclone erblicke, der sehr weit draußen auf seiner Koppel steht und außerdem außerordentlich dreckig ist. Ich mache mich also auf den beschwerlichen Weg durch den Schlamm zu ihm, halftere den Kerl wortlos auf und beobachte ein wenig unausgeschlafen und desinteressiert, wie Kira bellend um Cyclone hetzt, worauf der Hengst ihr neugierig entgegensieht. "Komm jetzt!", maule ich ihn an und als wir den Putzplatz erreichen, hat meine Laune ein Tief. Selbst Oliver und Bem-Te-Vi und Paul mit Rhodus können meine Stimmung nicht heben. Ich putze Cyclone schweigend, aber gründlich. Irgendwann gesellt sich Alois mit Celli und Spotti zu uns und er hat die Schecken beide so schnell fertig gemacht, wie ich mein Pferd in der gleichen Zeit. Ich frage ihn gar nicht, warum er das macht. Stattdessen ermahne ich ihn irgendwann bissig, seinen Hund doch mal aus dem Weg zu nehmen. Als hätte Kira das verstanden, bleibt sie hechelnd stehen und sieht mich wehleidig an. Ich will nicht hinschauen, so sehr habe ich Angst, sie vielleicht süß zu finden und zu mögen. Ich schnaube also nur abfällig und schließe den Kehlriemen von Cyclones Trense. Alois hat indes keine Zeit, auf meine Bitte einzugehen, denn es nähern sich zwei gut-jugendliche Männer unserem Putzplatz. Sie haben die Sonne im Rücken, deshalb erkenne ich ihre Gesichtszüge erst sehr spät. Sie wollen ja auch nur mit meinem Dad reden. Ich höre neben dem Satteln mit zu und es stellt sich heraus, dass beide Männer - Louis und Cedric - als Bereiter in das WCS kommen. Das heute ist sozusagen eine Bewerbung und Celli und Spotti sind die Vorführpferde. Meine Pferde.
      Ich bin so schlecht drauf, dass mich das alles unsagbar reizt und so ziehe ich Cyclone strenger als sonst zum Reitplatz. Alois, Louis und Cedric folgen uns redend und lachend, Paul und Olli sind noch nicht so weit. Mein Pferd selbst ist völlig verdutzt von meiner plötzlichen Konsequenz und lässt sich beinahe demütig und fromm von mir Longieren. Louis und Cedric einigen sich kurzerhand darauf, wer welche Stute reitet. Deshalb führt der Jüngere - Louis - Celli warm, während Cedric sich Spotted Frischkäse annimmt. Ich beobachte beide aus dem Augenwinkel, besonders Cedric. Erst ist vielleicht Ende dreißig und macht auf mich zwar einen souveränen Eindruck, aber man weiß ja nie den Grund, warum ein Bereiter Arbeit sucht.
      Knappe zwanzig Minuten später sind alle da und sitzen auf - auch Paul und Olli. Für Paul ist es heute das erste Mal, dass er überhaupt wirklich mit seinem Pferd trainiert und wie er mit Rhodus spricht und umgeht, entlockt mir tatsächlich ein leises Lächeln.
      Dann geht es an das Warmmachen der Pferde. Jeder sucht sich seinen Hufschlag und seine Bahnfiguren. Zwei Mal macht Cyclone unter mir einen Satz, lässt sich aber immer wieder gut einfangen und beruhigen. Mein Vater baut indes die Sprünge auf E- und A-Niveau auf. Für alle Pferde hier sind die Sprünge eine gewisse Premiere - für Celli und Spotti ist es sogar eine Art der Hindernisgewöhnung. Umso gespannter bin ich auf die angehenden Bereiter. Beide scheinen mit ihren Pferden bisher ganz gut klar zu kommen - obgleich sie mit keinem von uns anderen bisher auch nur ein Wort gewechselt haben. Schließlich galoppieren wir und beginnen mit der Konfrontation mit den Sprüngen.
      Zuerst versuchen sich Bemme und Olli am ersten Sprung. Bemme kennt das vom Freispringen, Olli kennt den Schecken, beide kennen das A-Niveau schon und so ist die Hürde für Pferd und Reiter kein Problem.
      Paul und Rhodus sind an zweiter Stelle und auch die beiden sind zweifellos ein eingespieltes Team. Ich finde es immer wieder bemerkenswert, wie achtsam die Beiden miteinander umgehen, sie sind zweifellos füreinander bestimmt. Am Sprung ist diese Beziehung zwar zu Beginn recht schwerfällig und zögerlich, Paul macht seinem Hengst aber recht schnell und deutlich klar - auch mit der Gerte - dass er gerne über die bunten Stangen springen möchte. Während der ungezählten Runden bessert sich dieses Verhältnis rapide und schließlich schaffen auch Kaltblut und Reiter die neue Höhe mehrmals fehlerfrei.
      Währenddessen sieht das bei Cyclone und mir recht lustig aus, denke ich. Der Hengst ist gut warm und galoppiert seit knapp vierzig Minuten ausgesprochen aufmerksam und frisch. Er geht mit halb angelegten Ohren auf den Sprung zu, lässt sich kaum mehr zurücknehmen und setzt ohne Probleme über ein E-Hindernis. Trotzdem ist der Dunkelbraune schlicht unerfahren. Ich will ja nicht nur die Höhe auf die Reihe bekommen, Cyclone soll ja auch auf mich achten und kontrollierbar bleiben, das ist im Parcours das A und O. Und deshalb üben wir eher das Steuern und ruhig werden als einfach nur das Bestehen einer Höhe.
      Ganz anders sehen das wohl unsere neuen Bereiter. Der mir wesentlich sympathischer erscheinende Louis sitzt zwar gut auf Celli und reitet sie sehr konsequent, hat aber mit dem Abschätzen der Galoppsprunglänge vor dem Absprung ziemliche Probleme. Trotzdem scheint er Celebration of Dance eine gute Hilfe zu sein, denn die Stute springt und sie springt sicher - gar nicht so, als würde sie das zum ersten Mal machen. Und das A-Niveau scheint ihr erst ein wenig den Atem zu rauben, doch dann bekräftigt Louis sie noch mehrmals vor dem Absprung und so ist auch das kaum ein Problem für die talentierte junge Stute.
      Cedric und Spotti haben - muss man sagen - hier die allermeisten Probleme. Ich kann von hier aus erkennen, dass Cedrics Hilfen hart und konsequent sind. Er duldet keine Wiederrede. Der Trubel auf dem Reitplatz, Kiras Gebell und die Herausforderung des Springens geben der Stute den Rest. Den allerersten Sprung verweigert die Scheckin konsequent und sie schwitzt jetzt schon viel mehr, als die anderen Pferde. Mit tut es ziemlich weh, sie so zu sehen, ist sie doch eigentlich einfach eine sensible Stute.
      Cedric scheint das auch irgendwann zu verstehen, jedenfalls lässt er ihr mehr Freiraum und Zeit, hilft aber schließlich auch ganz schön kräftig mit der Gerte nach, um Spotti zum Springen zu bewegen. Nicht nur ich atme verdammt erleichtert auf, als auch dieses Paar die A-Höhe zum ersten Mal fehlerfrei überspringt.
      Meine schlechte Laune ist dann einem bangen, lauten Herzklopfen gewichen und Cyclone scheint auch von dieser Ernsthaftigkeit sehr eingeschüchtert. Wie vorher scheren sich beide Bereiter natürlich nicht um die Pferde nach dem Training und ich komme in die Verlegenheit, neben Cyclone auch Spotti und Celli abzusatteln und zu putzen. Spotted Frischkäse schiebe ich da schon eine gut gemeinte Karotte zu. Für mich steht fest, dass sie von niemand unbekannten mehr geritten wird, egal in welcher Situation.
      Alois lässt sich nichts anmerken, schon gar nicht, wie zufrieden oder unzufrieden er mit den Bewerbern ist. Die drei Männer verziehen sich ins Wohnhaus und nehmen zu meiner Freude Kira mit. Wegen mir muss ich weder den einen, noch den anderen noch einmal auf dem Hof sehen.
      Paul und Olli sind sehr zufrieden, beschweren sich aber auch ganz schön über die neuen Männer. Sie sind wenigstens gut gelaunt - besonders, da Rhodus die Stufenerhöhung geschafft hat. Ich gratuliere Paul deshalb flüchtig; mir macht es angesichts des Anblicks meiner jungen Stute Mühe, mich über Cyclones Erfolg zu freuen. Dennoch - erfolgreich war der Tag zweifellos.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [03.05.2018]

      An diesem Morgen ist mein erstes Ziel - wie üblich - Mrs. Fluffy. Die kleine Ponystute lümmelt mit halb geschlossenen Augen unter der Rotlichtlampe und gerät ganz plötzlich aus dem Häuschen, als sie mich mit der Milchflasche erblickt. Ich lache und rede mit ihr, während sie wie die übrigen Pferde ihr morgendliches Futter bekommt. Es ist um sechs und in den Ställen des WCS herrscht rege Betriebsamkeit. Ewa und Stani sind zurzeit die einzigen Stallarbeiter, was angesichts der knapp dreißig Pferde eine große Herausforderung ist. Zwei helfende Hände mehr machen da schon viel aus – meine zum Beispiel.
      So bin ich es heute, die Versatilely Gold, Spearmint und Walli (Spearmint's Cavale Miellée), Spottted Frischkäse und Cheetah Heu- und Kraftfutter ausgibt. Die Wege in diesem Stallgebäude sind nicht sonderlich lang, sodass ich recht zügig durchkomme.
      Danach geselle ich mich zu Ewa in den Hauptstall. Das Mädchen versorgt die Stuten, so ist das hier. Grinsend begrüße ich sie mit einer Umarmung, bevor wir fortfahren. Omega knabbert bereits an ihrem Heu, Himmawallajugaga hat noch mit dem Kraftfutter zu tun. Ewa ist gerade bei Earl Grey's Darjeeling und wirft ihr noch eine Möhre in den Trog. Eine Box weiter wartet Charelle, der ich eine größere Portion Heu mit der Heugabel zuschiebe, weil auch ihr Fohlen Blomquist langsam ernsthaft auf feste Nahrung umsteigt. Dann ist da noch Devrienterreuth, die mit Schwung von ihrem Paddock nach drinnen kommt, um ihre Futterration hastig zu verschlingen. Ich mahne sie scherzhaft zur Ruhe, dann geht es auch schon weiter. Ewa hat inzwischen Taste of Desire und Ashinta versorgt und so bleibt noch CH's Unglück, die fortwährend leise wiehert, als ich ihren Futtertrog fülle.
      Halb sieben ist der Stall also auch fertig. Draußen treffen wir auf Oliver, der gerade mit dem Fahrrad in die Hofeinfahrt biegt. Er winkt und mit einem strahlenden Lächeln. Wir treffen ihn bald darauf im ersten Hengststall. Stani war bereits hier und die Pferde kauen zufrieden. Ich gehe einfach einmal durch die Stallgasse - Hic Rhodus, hic salta! schaut nicht einmal auf, mit ihm, Empire of Darkness, Bem-Te-Vi und Klappstuhl ist alles in Ordnung.
      Den Pfleger finden wir letztendlich in den Südweststallungen, bei den Tekkinerhengsten. Und bei Ashqar, der mir mit Distraction und Lucifer entgegenwiehert. Außer den dreien steht hier noch Worgait, der sein Futter auf der Koppel vor seiner Box bekommt, dann noch Cyclone, Yacedor Gepir und Kazoom. Zuletzt ist da noch Cherti zu nennen. Der Schecke hat es mir besonders angetan, er gehört nur leider nicht mir und ich gebe zu, ich bin nicht der optimale Reiter für ihn als Gang- und Dressurpferd. Da passt Louis schon besser.

      Um sieben sind also alle Pferde versorgt. Keine Stunde später bringen wir die Pferde alle auf die Koppeln. Der nächste Marathon beginnt, das Ausmisten der Boxen. Ich bewahre mir, die Boxen meiner eigenen Pferde selbst auszumisten, also die von Spearmint, Dizzy, Ashqar und Omega, einfach weil ich der Meinung bin, dass es dazu gehört. Alle anderen übernehmen Ewa und Stani.
      Louis und Cedrick treffen am Vormittag ein und bewegen - an der Longe oder im Sattel - ausgewählte Pferde. Ich selbst gehe mit Ashqar, Oliver und Bem-Te-Vi ins Gelände. Als wir wieder da sind, macht Paul mit Rhodus im Roundpen Bodenarbeit und Carina verliest Earlys Schweif. Später, nach dem Mittagessen, trifft auch Ann ein und reitet Gepir. Am Ende des Tages dann, gegen sieben, bringen wir die Pferde alle in den Stall, wo sie ihr Futter genießen und den Tag auf dem Paddock ausklingen lassen können.
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  • Album:
    WCS - Südweststallung
    Hochgeladen von:
    Cascar
    Datum:
    15 Juli 2017
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  • Stallinterne Informationen
    _________________________________

    Zuchtname des Pferdes: Cyclone
    Rufname(n):
    Besitzer: Winterscape Stables (WCS)
    Reitweise: Rennen, Klassisch
    Vorbesitzer:
    Vorkaufsrecht: Zambi

    Tierarzt: Eddi Caen
    Hufschmied:
    Ausbilder: Cascar Winterscape
    Reitbeteiligung:

    Stall: Oststall
    Weide: nordöstlich des Stalls
    mit beheiztem Unterstand
    Einstreu: Stroh
    Futter: Heu, Saftfutter;
    Kraftfutter 2x täglich
    Anmerkungen:

    Portrait:


    Abstammung
    _________________________________

    Von: Caradix
    Colorado x Lambada

    Aus der: Vendetta B
    Lumar x Vendetta A

    Zur Zucht zugelassen:


    Züchter: unb.
    Eingetragene Zucht:
    Akhal Theke Breeding Association (ATBA)
    / Winterscape Stables (WCS)
    Gencode: n. g.
    Vererbung: n. g.
    Nachkommen:


    Exterieur
    _________________________________

    Geschlecht: Hengst (männlich)
    Geburtsdatum: 13.03.2012
    Rasse: Achal Tekkiner
    Herkunft: USA

    Stockmaß/Endmaß: 162 cm
    Art: Pferd
    Typ: Vollblut

    Fellfarbe: Dunkelbrauner
    Langhaar: schwarz
    Abzeichen: Keilstern; Blesse
    auslaufend bis zur linken Nüster
    Sonstige Erkennungsmerkmale:
    Kupfermaul, keine Beinabzeichen;
    auffällig starke Beine


    Interieur
    _________________________________


    freundlich ◆◆◆ bösartig

    introvertiert ◆◆◆ extrovertiert

    intelligent ◆◆◆ unintelligent

    selbstbewusst ◆◆◆ unsicher

    sozial ◆◆◆ unsozial

    nervös ◆◆◆ beständig

    ausgeglichen ◆◆◆ unausgeglichen

    temperamentvoll ◆◆◆◆ ruhig

    aufmerksam ◆◆◆◆ unaufmerksam

    streitlustig ◆◆◆◆ friedlich

    naiv ◆◆ dominant

    loyal ◆◆◆ untreu

    arbeitsfreudig ◆◆◆◆ faul

    geduldig ◆◆ ungeduldig


    Charakterbeschreibung: Cyclone macht seinem Namen alle Ehre und ist somit zwar kein
    Anfängerpferd, aber ein wunderschöner, ausdruksstarker und stolzer Tekkinerhengst; ein Pferd
    mit Persönlichkeit. Der Dunkelbraune ist so gegenüber anderen Hengsten recht verschlossen,
    teilweise streitlustig, sehr stuteninteressiert und imponiert hin und wieder auch dem ein oder
    anderen Wallach. Arbeitet man mit ihm allein, wird viel gewiehert und getänzelt und
    grundsätzlich bringt der Achal Tekkiner eine Menge Energie und Temperament mit.
    Für den Reiter bedeutet das zwar eine gewisse Anstrengung, ist man aber einmal zu dem
    Hengst durchgedrungen, findet man eine wahre Goldmine - denn Cyclone ist nicht nur
    intelligent, sondern auch arbeitsfreudig und mit seinen Gängen und seinem Auftreten
    besonders für den Dressursport geeignet.

    Geschichte: Cyclone stammt von einem privaten, aber recht bekannten Achal-Tekkiner-
    Tekkiner-Gestüt im Westen der USA. Dort erhielt er zum einen seine Grundausbildung und
    wurde auch schon auf Shows präsentiert. Unter dem Sattel geht der Hengst dennoch erst seit
    einem knappen Jahr; vorher war er vor allem im Freispringen aktiv.
    Die WCS erwarben den Hengst nun nach langen Verhandlungen und nicht ohne
    Schwierigkeiten, sehen die hauseigene Tekkinerzucht aber um einen hervorragenden
    Gesellen erweitert und stecken deshalb viel Liebe und Energie in das beginnende
    Training dieses Jungspundes.


    Qualifizierungen & Erfolge
    _________________________________


    Eignung: Dressur, Distanz

    Springen: E A L M S
    Military: E A L M
    Western:
    Distanz: E A L M S S* S** S***

    Fahren: ✘
    Galopprennen: E A L M S

    Dressur: E A L M S S* S** S***
    Gangreiten:
    Wendigkeit: E A L

    Turnierbedingter Aufstieg | Trainingsaufstieg | Potential


    Auszeichnungen:

    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]

    2. Platz; 457. Springturnier | 3. Platz; 458. Dressurturnier
    2. Platz; 488. Springturnier | 3. Platz; 492. Springturnier
    2. Platz; 359. Militaryturnier



    Ausbildungsstand
    _________________________________


    Fohlen ABC:
    Longiert:
    Eingeritten:
    Eingefahren: ✘

    Beurteilung: Anfangs mächtig durch den Wind,
    nach der ersten Bewegung aber konzentriert und
    arbeitsfreudig.

    Gelassenheitstraining:
    Hindernisgewöhnung:
    Hängergewöhnung:
    Startboxgewöhnung:

    Roundpen: sehr übermütig, temperamentvoll
    Reitplatz/Reithalle: schwer allein zu arbeiten;
    erfordert zu Beginn viel Durchsetzungsvermögen
    Gelände: sehr lauffreudig, schwer zu halten


    Gesundheitszustand
    _________________________________

    Gechippt:
    Geimpft:
    Bekannte Krankheiten:
    Anmerkungen: keine Auffälligkeiten

    Hufzustand: gut
    Prüfstand: verfallen
    Beschlag vorn:
    Beschlag hinten:
    Anmerkungen: schmiedtauglich,
    nicht beschlagen