Cascar

Cyclone

Hengst | Achal Tekkiner | * 13.03.2012 | im Besitz seit 15.07.2017 | gekört: nein | gechippt: nein | geimpft: nein | Decktaxe/Leihgebühr: -

Cyclone
Cascar, 15 Juli 2017
adoptedfox und Zion gefällt das.
    • Cascar
      Ankunft von Cyclone
      [15.07.2017]

      Gegen 21:45 begann es zu regnen. Und ausgerechnet dann machte sich mein Dad auf, noch einmal Reitsachen anzuziehen und den gemütlich Platz zwischen meiner Mum und mir auf dem Sofa vor dem Fernseher zu verlassen. Er verabschiedete sich von uns und machte sich dann auf dem Weg zum Flughafen: Vor knapp zwei Wochen hatte Alois von einem weiteren Tekkinerhngst erzählt, der die Reihen unseres Gestüts verstärken würde. Cyclone war sein Name und der Name war den Mails der Besitzer zufolge Programm. Trotzdem freute sich Dad total auf das neue Pferd und ich mich mit ihm, weil der Typ auf den Fohlen- und Showbildern sehr ausdrucksstark wirkte.
      Am hetigen Abend aber hielt mich alles zurück, auf dem Sofa. Was im Fernseher lief, bekam ich dann aber doch nicht so richtig mit - ich kaute auf meiner Lippe und wartete auf Alois' Rückkehr. Alle Ablenkungsversuche meiner Mum schlugen fehl, wenn ich mich auch mit ihr unterhielt. Circa 23:30 dann wurde ich erlöst, als ich vor der Haustür Hufegtrappel und ein tiefes, lautes Wiehern in der Dunkelheit vernahm. Ich sprang auf, zog Regenjacke und Stiefeletten an und trat aus der Haustür in die Nacht. Da standen mein Dad und mein Opa, ersterer hielt ein großes, scheinbar dunkelbraunes Pferd an der Führkette. der Hengst schien davon schonmal nicht viel zu halten und tänzelte ungeduldig, sodass Papa ihn um sich im Kreis laufen lassen musste.
      Ich begrüßte kurz meinen Opa, bevor wir uns nunmehr zu viert auf den Weg zum Oststall machten. Dort brannte nur wegen unserem späten Neuzugang noch Licht und als wir eintraten, ertönte vielstimmiges Gewieher. Im Vorbeigehen streichlte ich Dizzys Stirn, der neugierig und mit gespitzten Ohren aus seiner Box lugte. Cyclone selbst hielt davon nicht viel und führte sich tänzelnd und ietzend auf dem Weg zu seiner frisch eingestreuten Box auf. Er stand zwischen Worgait und Rhodus, was vielleicht nicht die beste Idee war, für die eine Nacht aber funktionieren musste.
      Futter, Wasser und reichlich Streu standen bereits in der Box bereit. Der Hengst bekam außerdem von mir eine dunkelblaue Abschwitzdecke abgelegt, damit er sich nach dem langen Transport und dem Regen draußen nicht erkältete. Bals darauf begann er auch - alle Personen und Pferde um ihn herum ignorierend - an seinem Heu zu knabbern und da wandten wir drei Winterscapes uns ab und hasteten, nachdem wir das Stallicht gelöscht hatten, eilig zum Wohnhaus. Dort verabschiedeten wir noch Opa, wünschten uns eine gute Nacht und verschwanden in das Innere des warmen Hauses.
    • Cascar
      Bericht
      [16.07.2017]

      Ich war an diesem frischen und überraschenderweise sonnigen Morgen die Erste, die den Tekkenstall im Osten des Hofes betrat. Die meisten Hengste sah ich schon von draußen auf den Paddocks dösen. Einzig auf dem Paddock der vorletzten Box war kein Pferd zu sehen. Grund war, dass Cyclones Paddocktür über Nacht verschlossen gewesen war, sodass sich der Dunkelbraune stattdessen leidenschaftlich seinem Stallnachbarn zuwandte und Worgait fortwährend mit angelegten Ohren provozierte. "Na. Jetzt ist aber mal gut!", rief ich die beiden zur Ordnung, worauf alle vier Ohren gespitzt wurden. Ich streichelte im Näherkommen Cyclones Nase, der daraufhin versuchte, an meinen Fingern zu knabbern. "Ganz schön frech, der Herr.", mahnte ich ihn, nahm sein hellbraunes Lederhalfter (noch aus den USA) vom Haken an der Boxentür und legte es ihm kurz darauf an. Cyclone wurde sofort hibbelig, als er bemerkte, dass wir Box und Stall verließen und wieherte aufgeregt und tief. Etwa zwanzig Meter nach Passieren des Stalltors wurde mir seine Ignoranz deutlich zu viel und ich richtete das Pferd konsequent rückwärts, bis der Tekke etwas verwirrt stehen blieb. Als ich mich umwandte und wir weitergingen, fiel er neben mir in den Trab, versuchte mich wieder zu überholen und bekam aus diesem Grund die gleiche Prozedur von vor wenigen Minuten noch einmal verpasst. Noch zwei weitere Male setzte ich mich mit dem Pferd auseinander, bevor es sachte zu kauen begann. So war unser Gang zur Koppel dennoch ziemlich zeitintensiv und für mich anstrengend. Als ich das Halfter vom Kopf Cyclones löste, drehte jener auf der Hinterhand von mir ab und begann einen waghalsigen Sprint mit schüttelndem Kopf über das ganze, ihm zur Verfügung stehende, Gelände. Ich seufzte und blickte wohl eher besorgt in die Zukunft. Das dürfte wohl ein ziemlich langer Trainingsweg werden.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [04.08.2017]

      Es ist tatsächlich sehr zu merken, wenn ein paar Leute in den WCS fehlen. Weniger wegen der Betriebsamkeit auf dem Hof, als vielmehr im Aufgabenpensum eines jeden Pflegers. Ich, Oliver, muss allein heute fünf Pferde reiten und Diego, Ruby's Bruder, ist der einzige, der mir dabei helfend zur Seite steht. Abgesehen davon sind es die Winterscapes selbst, also Jeannine und Alois, sie sich um die Pferde kümmern.

      Wir treffen uns zu unserer alltäglichen Monsteraufgabe früh morgens am Wohnhaus der Stallbesitzer. Dort einigen wir uns darauf, wer wo und was füttert. Mit diesem Arbeitsteil sind wir gegen sieben fertig; alle Pferde mampfen friedlich ihr Kraftfutter und Heu; die Paddocktüren sind schon sperrangelweit geöffnet, als die Sonne über die Baumwipfel des Geländes steigt.
      Jetzt können wir uns der Pflege widmen. Unser Programm starten wir im Südstall. Zu vier tauchen wir dort auf und jeder schnappt sich ein Pferd - Alois CH's Unglück, Jeannine nimmt sich Charelle an und ich sehe bei Devrienterreuth vorbei.
      Ruby's Stute hat sich mittlerweile zwar seelisch ganz gut von ihrem Sturz erholt, einen gesunden Appetit und ist auch sonst hellwach und eifrig bei der Physiotherapie, allerdings ist ihr die körperliche Beeinträchtigung sehr anzumerken; Devri ist etwas schmaler geworden und lahmt immer noch stark vorne rechts. Um das kranke Bein zu schonen, Binde ich die Stute deshalb heute im hohen Stroh ihrer Box an und widme mich ausgiebig der Fell-, Huf- und Langhaarpflege. Außerdem wechsle ich behutsam den Verband; die Fäden sind schon gezogen, er dient jetzt nur noch als Schutz für die frische Haut, damit Devri sie nicht abschuppert.
      Die Pflege an Devri übernehme ich nun schon seit einigen Wochen - Ruby sitzt mit ihrer Wirbelfraktur noch immer im Rollstuhl und kommt einmal in der Woche vorbei, um nach ihrer Stute zu sehen. Sie bekommt die Fortschritte ihres Pferdes so ganz sicher und erfreut mit und es tut ihr leid, dass wir uns nun auch noch um diesen Einsteller kümmern müssen. Aber ich mache das gern, zumal Devri ein recht dankbares Pferd ist - so bemüht sie sich auch heute, still zu halten und auf der alltäglichen Spazierrunde über den Hof zügig neben meiner Schulter herzugehen. Wir lassen uns damit Zeit, sind aber schließlich wieder im Südstall angelangt. Dort glänzt Charelles Fell bereits wieder und Blomquist, ihr Fohlen trinkt ab und zu mal, taperte ansonsten aber übermütig auf der Stallgasse herum. Er beäugt mich neugierig, als ich Devri in ihre Box bringe und das Halfter abnehme. Dann wende ich mich dem Jungspund zu: "Na du?" Als ich in die Hocke gehe, kommt das gecheckte Hengstfohlen zutraulich, aber vorsichtig auf mich zu und lässt sich die Nase streicheln. Ich rede leise mit ihm, muss mich aber schließlich verabschieden - die Arbeit ruft und die erwachsenen Stuten Unglück und Nelly sind fertig geputzt. Auf die Weide werden sie in Sichtweite von Devris Paddock von uns bieten zusammen gebracht.
      Danach gehe ich mit Diego in den Turnierstall. Dort erwartet uns Cascars Stute Spearmint mit ihrem Fohlen Spearmint's Cavale Miellée sehnsüchtig und lässt sich öußdrst bereitwillig, wenn auch etwas träge aufhalftern und vor dem Stall anbinden. Diego putzt sie anschließend und albert ein wenig mit Walli herum, während ich im Stall Spotted Frischkäse putze. Die junge Ponydame ist ruhig und entspannt und wird später am Tag noch auf eine Longenrunde entführt werden.
      Mit ihr in der Box war Lucifer, unser Waisenkind. Er hat heute schon mehrmals die Flasche bekommen. Von mir bekommt er deshalb seine dritte Mahlzeit und außerdem bürste ich ihn sorgsam mit einer weichen Fohlenbürste. Er grummelt daraufhin leise und wohlig.
      So können wir dieses zusammengewürfelte Vierergespann schließlich auch auf die Weide entlassen und zwar auf die der Tekkinerstuten. So haben auch die Fohlen einander und die "Großen" können in Ruhe das saftige Gras genießen.
      Nun geht es für uns alle zu den Stuten in den Stallungen im Nordes des Geländes. Ich treffe dort auf Cheetah. Die Rotbraune sieht mir schon zeitig neugierig entgegen und lässt sich enthusiastisch aufhalftern und putzen. Sie ist heute die erste, die ich reite - bevor stehen uns knappe anderthalb Stunden Arbeit auf dem von der Sonne aufgeheizten Reitplatz. Mit uns sind Alois und Razita da und nach einiger Zeit und zu meiner Überraschung auch Carina und ihre Stute Earl Grey's Darjeeling. Im Großen und Ganzen verläuft das Training entspannt und recht ereignislos; ich bin zufrieden mit Cheetah, als ich sie wenig später auf die Weide bringe.
      Es ist jetzt Mittag und nach einer kurzen Pause geht's zum Hengststall. Jeannine putzt dort bereits Klappstuhl, an dem sie einen Narren gefressen hat, und Diego widmet sich ganz der Fellpflege und auch der Bewegung in Form des Reitens von Empire of Darkness. Ich selbst begrüße meinen Hengst Empire of Grace, der mir übermütig, aber mit gespitzten Ohren entgegen sieht. Ich streichle seine Stirn, dann üben wir beim Putzen und Spazieren ausgiebig Disziplin.
      Zuletzt an diesem Tag steht der Tekkenstall bevor, im Osten. Er ist aufgrund des Wanderritts in Europa mächtig ausgedünnt - Kazoom und Distraction sind nämlich nicht da. Ansonsten putze und longiere ich hier Yacedor Gepir. Der Cremefarbene macht elanvoll mit und scheint sich während der Abwesenheit seiner Reiterin, Ann, von der besten Seite präsentieren zu wollen. Nach der Bewegung darf er zu den übrigen Hengsten auf die Weide. Nun fehlen nur noch Cyclone und Worgait.
      Ich nehme mir zuerst Letzteren vor: Der Falbe sieht mir etwas skeptisch entgegen. Abgesehen davon finde ich aber, er ist den Menschen viel zugänglicher geworden. Seit unser Freund und Pferdeflüsterer Matt regelmäßig mit ihm arbeitet, ist er nicht mehr das schwierigste Pferd im Stall. Und nur aus diesem Grund kann ich den Hengst auf der Stallgasse anbinden und recht problemlos - bis auf die Bauchregion und den Kopf - putzen und die Hufe auskratzen. Auch mit Worgait gehe ich des Weiteren in das Roundpen und lasse ihn sich kontrolliert und mit teilweise zu mir gewandten Ohren die Beine vertreten. Nach einem angefügten Lob darf er dann auf die Koppel.
      Im Oststall macht nun nur noch Cyclone ordentlich Radau. Der große Hengst dreht Runden auf Paddock und Box und lässt sich von mir zwar widerwillig aufhalftern, aber nicht beruhigen. Das führt zu einer Konfrontation vor dem Stall, wo ich den Lieben einmal so konsequent rückwärts richte, dass er danach nur noch zögerlich versucht, mich zu überholen. So schaffe ich es auch mit ihm an den Anbindebalken und irgendwie durch die Putzprozedur und auf die Weide. Auf dem Rückweg kommt mir dann Alois mit Hic Rhodus, hic salta!, Paul's Ardennerhengst entgegen. Auch sein Fell ist augenscheinlich geputzt und er wird als letzter zu den anderen Hengsten auf die Weide entlassen. Gegen 16:00 sind so endlich alle Vierbeiner versorgt - aber die Boxen noch nicht ausgemistet. Das und das Anrichten des Futters ist tatsächlich erst gegen 20:00 vollbracht. Ich bin erleichtert, als es Alois ist, der am Ende des Tages äußert, wir bräuchten mehr Personal auf dem Hof, um die ganze Arbeit zu stemmen.
    • Cascar
      Bericht
      [28.10.2017]

      Cyclon schnaubt und senkte dann brav den Kopf. "Suuper, Junge, das machst du guut.", lobe ich ruhig, während der Dunkelbraune um mich im Kreis trabt. Er schwitzt schon ein wenig am Hals, aber nicht vor Anstrengung, sondern vor Aufregung. Umso erfreulicher ist seine entspannende Reaktion. Er läuft jetzt in einer gesunden Haltung - wenn auch nur für circa zwei Minuten, denn dann kommt Marc mit Empire of Darkness am Roundpen vorbei und Cyclone sieht sich gezwungen, den Kopf zu heben und zu wiehern. Ich verzweifle darüber ein bisschen, fange mich dann rasch wieder und dirigiere den Hengst erneut in seine vorbildlichere Haltung. Der Liebe gehorcht - überraschenderweise - bereitwillig und ich freue mich noch mehr, weil das Training so gut läuft. Ich pariere an dieser Stelle durch, um die Arbeit mit etwas Gutem zu beenden, hole Cyclone mit einem entlasten des linken Beines und einem Schräglegen des Kopfes zu mir in die Mitte und lobe ihn schließlich ausführlich.

      Noch vor wenigen Wochen war das so undenkbar gewesen: Sein nätürlicher und auch wunderschöner Ausdruck und sein starker Charakter hatten es dem Dunkelbraunen schlicht unmöglich gemacht, sich auf den Menschen als Bezugsperson einzulassen. Dabei war er nicht etwa unmotiviert, sondern eher unsicher. Er wusste nichts mit dem zweibeinigen Wesen anzufangen. Und so war es das Kernstück meiner Arbeit gewesen, den großen Tekkiner mit viel Bodenarbeit, Lob und Geduld zum Vertrauen zu bewegen. Geritten habe ich ihn bis heute nicht.

      Das ist allerdings etwas, das für die kommenden Tage geplant ist und ich bin mehr als gespannt. Cyclones Gänge sehen von "unten" sehr raumgreifend aus und sein Rücken schwingt stark. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass er ein wenig quirlig unter dem Sattel ist, da Rücken, Beine und Hals enorm lang sind.
      Aber das wird sich ja zeigen. Für heute darf das Pferd bei herbstlichem Wetter und mit einer orangefarbenen Decke noch für einige Stunden auf die Weide, bevor es am Abend in den frisch ausgemisteten Stall geht.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    WCS - Oststall
    Hochgeladen von:
    Cascar
    Datum:
    15 Juli 2017
    Klicks:
    184
    Kommentare:
    4

    EXIF Data

    File Size:
    312,2 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Stallinterne Informationen
    _________________________________

    Zuchtname des Pferdes: Cyclone
    Rufname(n):
    Besitzer: Winterscape Stables (WCS)
    Reitweise: Rennen, Klassisch
    Vorbesitzer:
    Vorkaufsrecht: Zambi

    Tierarzt: Eddi Caen
    Hufschmied:
    Ausbilder: Cascar Winterscape
    Reitbeteiligung:

    Stall: Oststall
    Weide: nordöstlich des Stalls
    mit beheiztem Unterstand
    Einstreu: Stroh
    Futter: Heu, Saftfutter;
    Kraftfutter 2x täglich
    Anmerkungen:

    Portrait:


    Abstammung
    _________________________________

    Von: Caradix
    Colorado x Lambada

    Aus der: Vendetta B
    Lumar x Vendetta A

    Zur Zucht zugelassen:


    Züchter: unb.
    Eingetragene Zucht:
    Akhal Theke Breeding Association (ATBA)
    / Winterscape Stables (WCS)
    Gencode: n. g.
    Vererbung: n. g.
    Nachkommen:


    Exterieur
    _________________________________

    Geschlecht: Hengst (männlich)
    Geburtsdatum: 13.03.2012
    Rasse: Achal Tekkiner
    Herkunft: USA

    Stockmaß/Endmaß: 162 cm
    Art: Pferd
    Typ: Vollblut

    Fellfarbe: Dunkelbrauner
    Langhaar: schwarz
    Abzeichen: Keilstern; Blesse
    auslaufend bis zur linken Nüster
    Sonstige Erkennungsmerkmale:
    Kupfermaul, keine Beinabzeichen;
    auffällig starke Beine


    Interieur
    _________________________________


    freundlich ◆◆◆ bösartig

    introvertiert ◆◆◆ extrovertiert

    intelligent ◆◆◆ unintelligent

    selbstbewusst ◆◆◆ unsicher

    sozial ◆◆◆ unsozial

    nervös ◆◆◆ beständig

    ausgeglichen ◆◆◆ unausgeglichen

    temperamentvoll ◆◆◆◆ ruhig

    aufmerksam ◆◆◆◆ unaufmerksam

    streitlustig ◆◆◆◆ friedlich

    naiv ◆◆ dominant

    loyal ◆◆◆ untreu

    arbeitsfreudig ◆◆◆◆ faul

    geduldig ◆◆ ungeduldig


    Charakterbeschreibung: Cyclone macht seinem Namen alle Ehre und ist somit zwar kein
    Anfängerpferd, aber ein wunderschöner, ausdruksstarker und stolzer Tekkinerhengst; ein Pferd
    mit Persönlichkeit. Der Dunkelbraune ist so gegenüber anderen Hengsten recht verschlossen,
    teilweise streitlustig, sehr stuteninteressiert und imponiert hin und wieder auch dem ein oder
    anderen Wallach. Arbeitet man mit ihm allein, wird viel gewiehert und getänzelt und
    grundsätzlich bringt der Achal Tekkiner eine Menge Energie und Temperament mit.
    Für den Reiter bedeutet das zwar eine gewisse Anstrengung, ist man aber einmal zu dem
    Hengst durchgedrungen, findet man eine wahre Goldmine - denn Cyclone ist nicht nur
    intelligent, sondern auch arbeitsfreudig und mit seinen Gängen und seinem Auftreten
    besonders für den Dressursport geeignet.

    Geschichte: Cyclone stammt von einem privaten, aber recht bekannten Achal-Tekkiner-
    Tekkiner-Gestüt im Westen der USA. Dort erhielt er zum einen seine Grundausbildung und
    wurde auch schon auf Shows präsentiert. Unter dem Sattel geht der Hengst dennoch erst seit
    einem knappen Jahr; vorher war er vor allem im Freispringen aktiv.
    Die WCS erwarben den Hengst nun nach langen Verhandlungen und nicht ohne
    Schwierigkeiten, sehen die hauseigene Tekkinerzucht aber um einen hervorragenden
    Gesellen erweitert und stecken deshalb viel Liebe und Energie in das beginnende
    Training dieses Jungspundes.


    Qualifizierungen & Erfolge
    _________________________________


    Eignung: Dressur, Distanz

    Springen: E A L M S
    Military: E A L M
    Western:
    Distanz: E A L M S S* S** S***

    Fahren: ✘
    Galopprennen: E A L M S

    Dressur: E A L M S S* S** S***
    Gangreiten:
    Wendigkeit: E A L

    Turnierbedingter Aufstieg | Trainingsaufstieg | Potential


    Auszeichnungen: ✘


    Ausbildungsstand
    _________________________________


    Fohlen ABC:
    Longiert:
    Eingeritten:
    Eingefahren: ✘

    Beurteilung: Anfangs mächtig durch den Wind,
    nach der ersten Bewegung aber konzentriert und
    arbeitsfreudig.

    Gelassenheitstraining:
    Hindernisgewöhnung:
    Hängergewöhnung:
    Startboxgewöhnung:

    Roundpen: sehr übermütig, temperamentvoll
    Reitplatz/Reithalle: schwer allein zu arbeiten;
    erfordert zu Beginn viel Durchsetzungsvermögen
    Gelände: sehr lauffreudig, schwer zu halten


    Gesundheitszustand
    _________________________________

    Gechippt:
    Geimpft:
    Bekannte Krankheiten:
    Anmerkungen: keine Auffälligkeiten

    Hufzustand: gut
    Prüfstand: verfallen
    Beschlag vorn:
    Beschlag hinten:
    Anmerkungen: schmiedtauglich,
    nicht beschlagen