Elii

Csíny* -- Furioso-North Star

*2007, im Besitz seit 26. Juni 2013

Csíny* -- Furioso-North Star
Elii, 17 Mai 2017
Zaii, Samarti, Occulta und 2 anderen gefällt das.
    • Elii
      Pflegebericht 27. September 2015 - Wikipediageschichte
      3598 Zeichen

      Mehr oder weniger begeistert stand ich in der Stallgasse und sah alle paar Minuten auf meine Ohr. Nicht nur, dass mein Begleitungen mal wieder viel zu spät waren, nein - ihre Pferde musste ich auch noch allein fertig machen. Zugegeben, Colin und Nate waren mir etwas zur Hand gegangen, aber das spielte keine Rolle, schließlich war das die Aufgabe von Jojo, Gwen und Elisa gewesen!
      Als sie dann gemeinsam auf dem Hof auftauchten, bewaffnet mit Sicherheitsweste und Helm, konnten wir auch bald schon starten.
      „Jojo musste uns noch unbedingt etwas geschichtliches erzählen“, entschuldigte sich Gwen und schnappte sich Pajtás. „Unterstützung - Akzeptanz - Ignoranz“, sagte Jojo gedankenverloren auf, „und daraus folgt..“ „Halt die Fresse!“, zischte Elisa und unterbrach den Vortrag unserer Geschichtsdozentin. Schnippisch warf sie ihren Kopf zur Seite und stieg in Csínys Sattel. Netterweise hatte ich ihr den kleinsten zugeteilt, auch wenn er sie immer noch gut zehn Zentimeter überragte. Glücklich stieg auch Elisa auf, sie hatte mit Dark Intention das größte Pferd und konnte so alle überragen, um ihr Ego zu pushen.
      Obwohl ich langsam keine Lust mehr auf die verrückte Mannschaft hatte, setzte ich mich auf Ékes und führte den Trupp an. Nach unserer Aufwärmrunde im Gelände mit Schritt, Trab und Galopp, steuerten wir auf den Geländeplatz zu. Während immer zwei gleichzeitig auf dem Platz unterwegs waren, mussten die anderen Zwei an der Seite warten. Ich hatte das Glück mit Jojo hier zu stehen, die mir nun seit geraumer Zeit das Ohr abkaute. „Völkermord war eine ziemlich komplexe Sachlage, aber es gab Informationen darüber von Soldaten oder Wachpersonal, die auf Fronturlaub aus den besetzten Ländern kamen. Nicht zu vergessen ist auch..“ Ich blendete aus. Wieso sie schon wieder freiwillig (!) Wikipediaseiten auswendig lernte wusste niemand, vor allem weil es nicht Elisas Towscend Acres-Möchtegern-Professionelle-Seite war, die absolut und zu hundert Porzent der Wahrheit entsprach. Diese winkte uns nun hektisch mit beiden Händen entgegen und verdeutlichte uns so, dass wir starten konnten. Auch wenn Jojo enttäuscht war, dass sie sich nichtmehr auf ihren Vortrag konzentrieren konnte, ritt sie brav hinterher und schaffte es tatsächlich mit ihrem riesengroßen Pferd durch den Parcours.
      Zum Abschluss gingen wir noch mit großen Abständen über die Strecke im Wald, die (leider) alle unbeschadet überstanden. So mussten wir uns auch auf dem Rückweg Jojos Wikipediaseitenvortrag anhören und auch noch mitmachen, wenn sie uns Fragen stellte. Endlich daheim warf ich alle von den Pferden und war gerade dabei alle vom Hof zu schieben, als Elisa sich aus meiner Umarmung wand und ins Haus rannte. Die anderen beiden zaten es ihr gleich, auch wenn Jojo sich bei ihrem Vortrag verhaspelte und aus „Verfolgung" „Verfolung“ wurde und sie dafür viel Spott von Elisa abbekam.
      Nate, der gerade mit Fekete aus dem Stall kam, schaute kurz die Weiber an, dann mich und lief im nächsten Moment mit dem Hengst so schnell weg wie er konnte. Anscheinend hatte er zu viel mit Matthew unternommen, mittlerweile wusste er zu gut, wann er abhauen sollte.
      Nachdem ich also völlig allein und verlassen die Pferde absattelte und wieder zur Koppel brachte, schlappte ich ins Haus um die drei Grazien faul auf dem Sofa sitzend zu finden. Elisa musste auch wiedermal ihrer völlig irrationalen Rache verfallen sein, denn sie hatte die gesamte Schüssel Himbeernachtisch vor sich stehen und löffelte diese mit einer Schöpfkelle aus. Für heute hatte sie gewonnen, aber ihr nächster Kühlschrankinhalt würde mir gehören.
    • Elii
      Pflegebericht 12. Oktober 2015 - Thanksgiving
      3981 Zeichen

      Auch wenn ich heute von meinem Jolympia-Dienst befreit war, hatte ich eine andere, noch viel wichtigere Aufgabe bekommen. Ich sollte für die gesamte Mannschaft Essen kochen, nachdem mir erklärt wurde, dass immer der vorbereiten muss, der am meisten isst. Ich war bestimmt nicht die einzige, die sich heute Abend den Bauch vollschlagen würde, für was war Thanksgivinig denn sonst?! Nach meinem Ausritt mit den Jungs und den drei Hengsten Pajtás, Csíny und Fekete, machten wir uns mit einem langen Einkaufszettel auf den Weg. Am liebsten hätte ich Jojo mitgenommen, denn die saß schon wieder in der Kälte und musste die Zeit von den Reitern bei der Geländestrecke stoppen.
      Ich weiß nicht wie sie es geschafft hatte Elisa so zu verärgern, denn sie musste die Aufgabe schon den dritten Tag in Folge übernehmen. Und es war kein Ende in Sicht. Da lobte ich mir meine Security Aufgabe am Abreiteplatz. „Du siehst zwar nicht gefährlich aus, aber die merken schnell genug, wie gemein du sein kannst“, hatte Gwen damals gesagt und sich anscheinend an den ein oder anderen Vorfall erinnert.
      Das Einkaufen dauerte tatsächlich fast zwei Stunden, hauptsächlich weil wir uns nicht entscheiden konnten, was für Alkohol ausgeschenkt werden soll und weil Colin immer wieder versuchte eine ganze Palette Tequila mitzunehmen. Statt Truthahn würde es bei uns Chicken Nuggets und Wings geben, die Kartoffeln würden Pommes ergeben und das einzig halbwegs gesunde würde ein grüner Salat sein. Am Ende würde eine große Schüssel Schokopudding die ganzen Kalorien wieder zurück bringen. Nicht dass ich mir deswegen Sorgen machen müsste, andere aber schon. Nicht wahr?
      Um wieder mit einem Kater aufzuwachen, hatten wir genug Alkohol eingepackt - der Alkoholvorrat daheim, war schon wieder vollends aufgebraucht.
      Den restlichen Nachmittag verbrachte ich in der Küche, aber auch nur, weil der blöde Pudding mit gefühlte zehn Mal anbrannte und ich erst beim elften Mal Hilfe bekam. Meine Angestellten waren zum Glück immer zur Stelle, wenn auch eine Ewigkeit zu spät.
      Um kurz vor 18 Uhr kam unser selbst ernannte Offizier und überprüfte die Lage indem sie von allem etwas probierte. Auch den Alkohol, was sie mit „hatte einen harten Tag“ kommentierte.
      Eine Stunde später traf auch der Rest ein und überprüfte, ob sich Elisa schon komplett abgeschossen hatte. Sie schaffte es tatsächlich doch noch an den Tisch, nur ihre Stimme hatte die doppelte Lautstärke erreicht. Während sie über den Tisch gröhlend Nachschlag forderte, unterhielt sich der Rest gesittet - eine Seltenheit.
      Beim Nachtisch war alles vorbei, der elfte Pudding brachte tatsächlich alle zum strahlen. Elisa und Jojo hatten sich auch wieder vertragen und so bekam der Zwerg vom Offizier eine große Portion Pudding und eine noch größere Portion Apfelkompott auf den Teller geklatscht. Jojo verzog ihren Mund zu einem Strich, um ihren Unmut zusätzlich zu unterstreichen.
      „Ich bin allergisch, Elisa.“
      „Jetzt stell dich nicht so an!“
      „Ich kann auch eine Rasierklinge runterschlucken, kommt au…“
      Jojo konnte nicht einmal ihren Satz beenden, da hatte Elisa ihr schon einen Löffel mit Apfelkompott in den Mund geschoben und diesen sofort zugehalten, damit auch nichts mehr raus konnte.
      Jojo schluckte widerwillig, hatte sie keine andere Chance, um nicht sofort zu ersticken. „Und jetzt sag, wie toll es schmeckt!“, forderte Elisa in ihrer Feldwebelstimme und knuffte Jojo in die Seite. Diese keuchte nur noch und brachte ein unverständliches ‚super‘ heraus, bevor sie sich totstellte. Elisa sollte wohl ein schlechtes Gewissen bekommen, doch die einzige, die es mit der Angst bekam, war Gwen. Sie hatte das schonmal in einem Horrorfilm gesehen und danach wurden alle zu Zombies. Laut ihr war der einzige Ausweg Alkohol, aber sie suchte ja doch nur nach einer Ausrede, um mit Colin Tequila zu trinken.
      Eine Untote, eine Besoffene, eine Alkoholikerin und eine, die den ganzen Schlamassel aufräumen musste. Familienfeste waren einfach etwas tolles.
    • Elii
      Pflegebericht 27. November 2015 - Black Friday Wahn
      2526 Zeichen

      An Tagen wie diesen zweifelte ich an meiner Entscheidung nach Kanada zu ziehen. Es hatte - 15 Grad und ich kam gerade aus der Trainingsstunde mit Csíny wieder. Meine Hände erschienen mir als nicht mehr lebensfähig und das trotz der gefütterten Winterhandschuhen. Für das nächste Mal würde ich wohl auf beheizbare zurückgreifen, auch wenn dann kaum noch Zügeleinwirkung möglich war. Mit Müh und Not fummelte ich solange an den Schnallen der Trense herum, bis sie endlich aufging und ich Csíny befreien konnte. Der Hengst stand schon deutlich gelangweilt am Putzplatz herum, und das obwohl gerade sein Vollbruder neben ihm stand und von Colin gesattelt wurde.
      „Wenn du willst kümmer ich mich auch noch um Kalzifer und du gehst schon mal ins Haus“, schlug dieser vor, nachdem ich Csíny auf die Koppel gebracht hatte. Bevor er es zurücknehmen konnte, nickte ich schnell und rannte ins Haus. Dort feuerte ich sogleich den Kamin an und kochte mir eine große Tasse Tee. Dann mit der Kuscheldecke auf das Sofa und mit dem Laptop ins Internet.
      Wenn das Wetter eklig war, konnte ich umso besser shoppen. Und da „Black Friday“ war, gab es zusätzlich noch jede Menge Rabatte. Auch die Reitsportläden zogen großzügig mit und man konnte dank mindestens 20% einige Schnäppchen machen. Vorausgesetzt man kaufte nicht mehr als man wollte… Aber so etwas würde mir nicht passieren. Viele Schnäppchen kaufen, hieß viel Sparen! Die Geissens wussten schließlich wovon sie sprachen.
      Zwei Stunden später und viel Geld weniger kamen Colin und Nate ins Haus, um sich erst einmal vor den Ofen zu stellen. Neben Pajtás und Kalzifer, waren auch Fekete und Dark Intention für den heutigen Tag fertig und genossen nun den Nachmittag auf der Koppel, bevor es zum Schlafen wieder in den Stall ging.
      Von meinen Einkäufen erzählte ich besser nichts, denn die beiden Männer würde ich damit nur ein weiteres Mal in den Wahnsinn treiben. Dabei waren die bestickten Teamsoftshelljacken ganz sicher notwendig! Genauso wie die Stirnband - Schal - Kombi in rot für mich und die passende Schabracke mit Bandagen und Abschwitzdecke für eines der Pferde. So kurz vor Weihnachten konnte ich nur schwer an etwas Rotem vorbeigehen. Auch der dunkelgrüne Hoodie musste in den Warenkorb und die passenden Kniestrümpfe natürlich auch!
      Als ich meinen Einkauf bei Skype für Gwen und Elisa aufzählte, kamen nur noch die Dollar-Smileys, egal was ich sagte. Es hörte erst auf, als ich ihnen versprach, wieder für den Spieleabend die Snacks zu besorgen. Verfressene Nervensägen.
    • Elii
      Pflegebericht 26. Januar 2016 - Neujahrsfreuden
      8956 Zeichen

      Der ist immer noch verschwunden, hihi.
    • Elii
      Pflegebericht 13. Mai 2016 - Allein Allein
      5227 Zeichen

      Mein Tag versprach anstrengend zu werden, da Nate und Colin nur Dark Intention und Cloud Nine machen konnten, bevor sie ihren freien Tag antraten.

      Für mich stand Kalzifer früh morgens gleich als erster auf dem Plan, da wir unbedingt noch ein paar Lektionen vor der anstehenden M Dressur üben mussten und anscheinend hatte er nach der ersten Nacht auf der Koppel überhaupt keine Lust mehr irgendwas zu tun. Er war einer der wenigen, die jetzt schon manche Nächte auf der Koppel verbrachte, da auf seinem Koppelbereich eine Weidehütte stand und er sich so vor der recht kalten Nacht schützen konnte. Auch Csíny stand bereits das erste Mal nachts draußen, hatte aber recht viel Lust, beim Geländeparcour mitzuarbeiten. Wir nahmen nur vereinzelte Sprünge und konzentrierten uns darauf viel Schritt zu gehen, da auch er am Wochenende eine Vielseitigkeit gehen sollte und dafür in top Kondition sein musste. Auch Flavor of the Month sollte am Wochenende in der Dressur vorgestellt werden, allerdings arbeitete ich bei ihm nur an lockeren, fleißigen Gangarten im vorwärts/abwärts. Wie gewohnt arbeitete er fleißig mit.

      Bei den Stuten standen zum Glück nicht so viele an, da wir bei Coloured Belle momentan wieder Rückschläge verzeichneten, Ékes und Tavasz ihren freien Tag hatten und Golden Lights noch immer in der Aufpäppelphase war und nur jeden dritten Tag longiert wurde oder an der Hand ins Gelände ging. Übrig blieb also Poppysmic, die mich kauend am Zaun begrüßte. Die kleine Reitponystute sollte heute auf den Springplatz, Nate hatte mir dafür extra einen Parcours in E-Höhe und ein paar Cavalettis und Trabstangen aufgebaut. Diese galt es als erstes zu überwinden, bevor wir uns dann langsam an den Parcours machten. Die Stute konnte zwar unheimlich gut springen, war aber sehr unsicher am Sprung und bremste sofort ab, wenn der Reiter ihr nicht die nötige Sicherheit gab. Am heutigen Tag parkte sie nur zwei Mal, weil ich kurz zur Seite blickte, aber die ansonsten arbeitete sie konzentriert mit.

      Als ich abgesattelt und Poppysmic aufgeräumt hatte, schaute ich kurz bei Cressi und Baila vorbei. Die beiden Jungspunde hatten ihre Vier-Tage-Arbeitswoche ebenfalls hinter sich und freuten sich über ihren Tag auf den Koppeln. Da Weltwunder dieses Jahr ihren dritten Geburtstag feiern konnten, durften sie nun zwei Mal die Woche für zehn Minuten an der Longe joggen und das ein oder andere Mal den Sattel anprobieren. Da Dauen heute als erstes Mal den Sattel aufbekommen sollte und meist sehr skeptisch allem gegenüber stand, legte ich nur den leichten Lammfellsattel auf ihren Rücken. Mit Widerwillen duldete sie das komische Ding auf ihren Rücken und vergas es recht schnell, als sie mit Mohrenstücken vollgestopft wurde. Weltwunders Joggingrunde verlief wie immer sehr gut, denn momentan durfte sie noch munter in der Gegend rumschauen, ohne korrigiert zu werden.
      Nach gefühlten hundert Stunden konnte ich mich endlich unter die warme Dusche stellen und danach in Jogginghose und Hoodie vor den PC setzen. Eigentlich wollte ich nur kurz ein paar Dinge checken, bevor ich die anderen nach ihren Plänen für den Abend fragen wollte.
      Das hatte sich allerdings schnell geklärt, als ich die Startseite von Facebook vor mir hatte..

      Erneut schüttete ich Rotwein in mein Glas. Zugegeben, manch einer meinte schon, es wäre nur für Dekozwecke. Aber wo Rotweinglas drauf steht, muss Rotwein rein.
      Ich leerte es mit einem großen Schluck und setzte dann das genervte Anstarren meines PC Bildschirms fort. Kaum war man einen Tag in der Stadt, machten sich alle anderen Bewohner unseres Hof-Fünfecks auf den Weg nach England. Zaii zählte nicht, denn diese machte mal wieder Urlaub in Deutschland, während ihre Bediensteten sich um die Pferde hier kümmerten. Doch nicht nur Jojo, Gwen und Elisa hatten mich verlassen. Auch Nate und Colin verbrachten ihren freien Abend damit, durch die Nacht zu ziehen, sodass ich ganz alleine daheim rumsaß.
      Meine Beine hatte ich zu mir auf den Schreibtischstuhl gezogen, sodass ich meinen Kopf auf die Knie legen konnte und so in meiner Einsamkeit langsam aber sicher einen Nackenkrampf bekam.
      Sollten die Spaß haben, würden sie es bereuen. Ich murmelte einige Schimpfwörter in die um mich gewickelte Kuscheldecke und klickte dann den Facebookbeitrag über die Versteigerung der Pineforest Stables mit dem dazugehörigen Bild weg. Breit grinsend standen diese vermaledeiten dort. Ohne mich. Dabei hätte ich mich gerne mal wieder richtig schön angezogen.

      Ich rutschte von meinem Stuhl, schnappte mir mein Notebook und sprang mit Anlauf auf das Sofa. Man könnte meinen, dass um 20.15 Uhr gute Filme kommen könnten, aber anscheinend hielt man das nicht für nötig, war ich ja die einzige die ihr armes, tristes Leben heute auf dem Sofa verbrachte. Ich schaltete also die Stereoanlage ein, suchte bei Spotify nach Polarkreis 18 und ließ das Lied durch das ganze Haus schallen. Und dann tat ich das, was in solchen Situationen das einzig richtige war: Frustshoppen. Und während ich bei Kiko Nagellacke in den Warenkorb dachte, erinnerte ich mich an die Worte der anderen, doch für sie das nächste Mal mitzubestellen.
      HA! Rache ist süß. Ich würde schon dafür sorgen, dass sie den Kiko Karton sehen würden.
    • Elii
      Pflegebericht 31. Oktober 2016 - Herbsttag
      5806 Zeichen

      Clouded Sky stand entspannt am Putzplatz und genoss wie der Rückenwärme seine Körperwärme reflektierte. Das Solarium war momentan von Kalzifer und Csíny besitzt, welche in kurzer Zeit mit Colin und Nate ins Gelände gehen sollten. Die Pferde freuten sich immer über die angenehme Wärme und gerade im Winter konnte man sie nicht genug verwöhnen. Die Trainingspause ging dem Ende zu und langsam nahmen wir unsere Arbeit wieder auf.

      Clouded Sky gehörte mit Császári und Dark Rubin zu den Pferden, die keine Pause hatten, da sie bis jetzt auch keine Turniersaison liefen. Die drei neusten Hofmitglieder arbeiteten fleißig mit und schritten schnell voran im Training. Bis jetzt stand nur Dressur und das Entspannen im Gelände bei gemütlichen Ausritten auf dem Plan, doch heute durfte Clouded Sky das erste Mal wieder springen. Das letzte Mal durfte er das Mitte August beim Probereiten, sonst hatte er bis auf Trabstangen nichts in diese Richtung gemacht.

      Voller Vorfreude zog ich den Rückenwärmer vom Körper des Hengstes und nahm den Schoner vom Springsattel. Ich hatte für ihn das selbe Modell wie für Cloud Nine gewählt, waren Vater und Sohn doch fast identisch im Körperbau. Da ich noch ein paar Feinheiten ändern musste bei diesem nagelneuen Sattel, trug Cloud ihn ohne Schabracke. So würde sich ein klares Bild abzeichnen und ich konnte problemlos sehen, wo das Polster noch geändert werden musste.

      Das farblich passende Vorderzeug hatte ich bereits seit mehreren Wochen im Stall, doch erst seit zwei Tagen hatte ich es geschafft, ein paar größere Swarovskis einzusetzen. Nate hatte das Ganze als „Zerstörung der Männlichkeit“ betitelt, aber was wusste der schon. Mehr als einmal saß er schon auf einem Pferd mit knallpinker Schabracke und es hatte absolut nichts an seiner (nicht vorhandenen) Männlichkeit geändert. Außerdem musste das Vorderzeug zum Stirnriemen der Trense passen, welche noch dazu Steine am Nasenriemen besaß. Zugegeben, man könnte meinen es wäre vielleicht ein kleines bisschen zu viel des Guten, aber als gelernter Sattler musste man irgendwo sein Handwerk ausüben.

      Gamaschen hatte der junge Hengst auch spendiert bekommen. Mit Lammfell-Einlage, damit auch alles schön weich und angenehm für Cloud war.

      So konnten wir flotten Schrittes zum Springplatz gehen, der bei diesem wunderschönen Oktobermorgen in ein tolles Licht gehüllt war. Ich benutzte die Aufstiegshilfe am Eingang und ritt dann erst eine Runde um den Hof zum Aufwärmen. Der Hengst kannte das bereits und fand auch ohne Anleitung den Weg. Als ich wieder ankam, machten sich gerade Colin und Nate auf den Weg, dick eingehüllt in Jacke und Schal, während ich mir gerade selbiges auszog. Im Pullover begann ich dann Cloud zu arbeiten, bevor ich die ersten kleinen Sprünge mitaufnahm. Wir hatten viel auf dem Springplatz trainiert, ohne jedoch über die Hindernisse zu reiten, was dazu führte, dass Cloud nichtmehr in vollem Tempo auf die Sprünge zuraste, sondern ruhig und kontrolliert den Kommandos des Reiters folgte.

      Zwar beherrschte Cloud schon weit größere Höhen, doch momentan arbeiteten wir vor allem am ruhigen und sicheren Abspringen auf A Höhe. Man merkte, dass der springbetonte Hengst nur zu gerne höher wollte, doch dafür musste es erst auf niedrigerem Niveau sitzen. Wir machten nur eine kleine Einheit, strahlte die Sonne heute doch besonders stark und ließ das Thermometer in die Höhe schnellen.

      Der Hannoveranerhengst hatte zwar keine Probleme mit Wetterumschwüngen, aber provozieren musste man es nicht. Dadurch dass er bereits eine Schur verpasst bekommen hatte, war er nur an einzelnen Stellen etwas verschwitzt. Diese trockneten schnell in der Zeit als Cloud unter den roten Solariumlampen stand, also konnte er schon bald wieder auf die Koppel. Seine Decke musste er nichtsdestotrotz aufbehalten, dafür wurde diese von dunkelgrün in matschbraun gefärbt.

      Als nächstes widmete ich mich Császári. Er wartete bereits am Koppeltor und brummelte mir freundlich zu, als ich zu ihm kam. Wir würden uns heute vor allem im Galopp weiter vorarbeiten, denn für die Dressurturniere in der nächsten Saison müssen wir noch einige Defizite dort abbauen.

      Nach der Verwöhnphase im Solarium wurde Csázsári gesattelt und getrenst, sowie mit Bandagen ausgestattet. Passend zum goldenen Herbst ritten wir in einem hellen Orange. Und ja, vielleicht hatte ich das Set gekauft, um auch bei schwarzem Lederzeug in meinen hellbraunen Dressurstiefel reiten zu können, ohne modisch durchzufallen.

      Wieder wärmte ich mit einer Schrittrunde durchs Gelände auf, bevor ich auf den Platz ritt und dort anfing zu traben und abzugaloppieren. Die Startschwierigkeiten im Galopp konnten wir von Mal zu Mal weiter abbauen, was eventuell auch daran lag, dass ich seinem Rücken immer zusätzliche Wärme spendierte vor dem Reiten. Unsere ersten Annäherungen an den Außengalopp hatten wir heute auch auf dem Plan, wenn Császári zuerst noch im Handgalopp ansprang. Ich korrigierte ihn vorerst aber nicht, sondern verschob dies auf spätere Einheiten. Zunächst war ich einfach froh, dass er überhaupt so locker und rund angaloppierte. Auch die Trab-Halt Übergänge verbesserten sich immer weiter und das Rückwärtsrichten funktionierte nun ohne größere Einwirkungen mit der Hand. Anfangs hatte er sich immer wieder gesträubt und gegen die Hand gedrückt, doch mittlerweile freute er sich mitzuarbeiten und es dem Reiter angenehm zu machen.

      Mit Zügel aus der Handkauen im Trab beendete ich das Training und ging wieder meine gewohnte Runde um den Hof. Wieder zurück folgte das gleiche Prozedere wie bei Clouded Sky. Und natürlich verpasste auch Császári seiner Decke eine weitere Dreckschicht. Vom dunkelblau der Decke sah man schon lange nichts mehr, doch jedes Pferd liebte es Salz in die Wunde seines sauberkeitsliebenden Besitzers zu streuen.
    • Elii
      Pflegebericht 22. Dezember 2016 - Weihnachtslieder
      2597 Zeichen

      „Was ist eigentlich mit der versprochenen Weihnachtsüberraschung?“, fragte Nate während er sich in meinen Weg stellte. Ich verdrehte die Augen und quetschte mich zwischen ihn und den Türrahmen. „Es ist noch nicht Weihnachten. Wir reiten jetzt erstmal aus.“

      Er seufzte und folgte mir schließlich, natürlich nicht ohne mehrere Male zu raten, was es sein könnte. Doch ich hielt dicht. Weil ich noch keine Idee hatte.

      Nate kuschelte gerade mit Cresant Moon am Koppeltor, bevor er sich uns anschloss und sich Csíny als Reittier aussuchte. Cressi hatte sich seine Möhren heute mit einer Springstunde verdient, wo er laut Colins Erzählungen wie immer hervorragend mitgemacht hatte. Elisa hatte Colin mittlerweile als Cressis Reiter akzeptiert und gab ihm regelmäßig Unterricht. Er hatte das nicht zwangsweise nötig, aber es gab Elisa Sicherheit und das war wichtig.

      Colin schnappte sich Clouded Sky und ich führe Császári von der Koppel. Die beiden Hengste waren das letzte Wochenende auf einem Synchronspringen und brachten Schleifen für den dritten Platz mit nach Hause. Auch sonst verstanden sie sich sehr gut und gingen gerne miteinander raus, um sich dann Wettrennen zu liefern.

      Nachdem alle drei Hengste vorbereitet waren, ging es auch schon hinaus in die weiße Schneelandschaft. Kanada war zwar kalt, aber wenigstens gab es hier im Schnee. Die Weihnachtsstimmung ging dadurch in nullkommanix in die Höhe, sodass meine zwei Begleiter wiederwillig meinen Gesang von Weihnachtsliedern zuhören mussten. Auch während unseres Wettrennens grölte ich begeistert weiter, was Colin und Nate zu einem einstimmigen „Booooah“ verleitete.

      Der Todesblick unterbrach es, wussten die beiden doch, dass sie keine Freude haben würden, wendeten sie sich gegen ihre Chefin.

      Wieder am Hof angekommen, sattelten wir gemeinsam ab und während die Pferde unter ihren Abschwitzdecken warteten, öffnete ich Spotify und spielte Weihnachtslieder. Auch sorgte ich dafür, dass Colin und Nate nicht davonkamen. Sie sollten auch endlich mitsingen! Leider waren die Pferde zu schnell trocken, sodass ich die Lieder stoppen musste und die Hengste zurück auf die Koppel brachte. Als ich zurückkam, war auch sonst niemand mehr auf dem Hof zu finden.

      Nur die Decken von Cloud Nine und Dark Intention lagen am Putzplatz. Anscheinend hatten sich Nate und Colin mit den Hengsten aus dem Staub gemacht.

      Ihr Versteck in der Reithalle war zwar schlecht, aber wenigstens arbeiteten sie. Über die Musikanlage der Reithalle spielte ich dann doch noch meine Weihnachtslieder und dieses Mal gab es wirklich kein Entkommen für die zwei Männer.
    • Elii
      Pflegebericht 31. Januar 2017 - Stallalltag II
      3396 Zeichen

      Wenn ich etwas liebte, dann waren dass gemütliche Nachmittage vor dem Ofen mit einer guten Tasse Tee. Mein Kuchenstück (andere würden es als halben Kuchen bezeichnen) wertete das ganze noch auf. Doch absolut unschlagbar machten es die beiden Fellknäule, die links und rechts neben mir lagen. Irgendwie war ich auf den Hundezug aufgesprungen den schon der gesamte Umkreis bestiegen hatte, obwohl ich doch eher der Katzenmensch war. Ayumi und Yuki sorgten seit Weihnachten für Aufsehen auf dem Hof. Die zwei Hunde liebten den Schnee und nutzten jede Gelegenheit kopfüber darin zu versinken. Dass sie die Pferde nicht verärgern durften, hatten die Zwei sehr schnell verstanden. Poppysmic musste inzwischen nur einmal deutlich aufstampfen und schon gaben Ayumi und Yuki Ruhe. Zumindest für eine kurze Zeit. Während ich ritt, kuschelten sie sich in ihr Körbchen auf der Reithallen Tribüne - Nicht ganz freiwillig, denn momentan brachte ihnen noch eine Leine bei, brav liegen zu bleiben. Poppysmic festigte in der Winterpause die M Lektionen, damit sie in der nächsten Turniersaison absahnen konnte. Die Buckskinstute gab wie eh und je ihr Bestes, wodurch ich weiter darin bestärkt wurde, sie für 2018 decken zu lassen. Es würde allerdings noch schwierig genug werden einen Hengst zu finden der ihr charakterlich gewachsen sein würde. Sie hatte sich zwar seit ihrer Ankunft gebessert, jedoch waren immer mal wieder Aussetzer vorprogrammiert. Ein solcher Riss mich auch wieder aus Gedanken, denn ich hatte Mühe das Hakenschlagen im Galopp auszusitzen. Ein Glück hatte ich mich für die großen Pauschen an ihrem Sattel entschieden.
      Nachdem der Ausrastet überstanden war, hatten wir noch fünfzehn Minuten Arbeit vor uns, dann war auch schon Feierabend und die Stute stapfte im Schritt ihre Runden. Im nächsten Moment kündigte sich Nate an und kam mit Baila Conmigo an der Longe in die Halle. Kurz darauf kam auch Colin auf Dark Intention hinein. Der Hengst war im Springoutfit gekleidet, hatte aber heute nur ein paar Gymnastiksprünge auf dem Plan. Poppysmic und ich verließen daraufhin die Halle und ich kümmerte mich darum, sie schnell wieder auf die Koppel zu entlassen.

      Im Gegenzug kam Csíny mit mir mit, da ich mit ihm eine Runde ins Gelände gehen wollte. Während er im Solarium wartete, ging ich eine Runde mit Yuki und Ayumi, um sie kurz danach ins Haus zu bringen. Für kurze Zeit konnten die Kleinen schon allein blieben und nach einem Spaziergang waren sie meistens zu müde, um etwas anzustellen.

      Eine knappe halbe Stunde später war ich wieder bei Csíny und machte ihn für unseren Ausritt fertig, dieses Mal ganz in dunkelblau.

      Nach einer Stunde war ich zurück, sattelte ab und stellte den Hengst mitsamt Abschwitzdecke wieder unter das Solarium, bevor er zurück nach draußen durfte. Inzwischen hatten sich Nate und Colin auch um Kalzifer und Cresant Moon gekümmert, sodass ich in aller Ruhe nach drinnen gehen und mich zu meinen Wollknäueln gesellen konnte. Die Zwei lagen schlafend vor dem Ofen; hin und wieder zuckte sogar ein Beinchen. Als ich in die Küche schlich, sprangen die zwei doch noch auf und begrüßten mich schwanzwedelnd. Kurz geflauscht, dann machte ich mir mein Teewasser und blätterte im Kochbuch, um nach dem passenden Abendessen zu schauen. Wahrscheinlich war es noch notwendig einkaufen zu gehen, also packte ich mir gleich Block und Stift und setzte mich damit aufs Sofa.
    • Elii
      Pflegebericht 24. April 2017 - Osterbrunch
      2055 Zeichen

      „Was machst du da?“
      „Wir suchen Ostereier!“
      „Aber… Das sind Hunde…“
      „Hunde die Ostereier suchen wollen!“
      „Aber…“

      Langsam aber sicher reichten mir die Aber von Nate und ich stoppte ihn mit dem Schweigefuchs. Etwas verblüfft brach er seinen Satz ab und schaute dann weiter zu wie ich mit Yuki und Ayumi durch das Gras robbte. Die Hundekinder wussten nicht so ganz was ich von ihnen wollte, machten aber brav mit.
      Als ich mich völlig überschwänglich über das Osternest vor uns freute, bellten die beiden Hunde im Chor und hüpften wild um mich herum.
      „Ich dachte die Hunde sollen suchen und nicht…“ - „Klappte, Nate“
      Ich ermahnte ihn erneut und tänzelte dann zusammen mit Osternest und Hunden zurück zum Haus. Dass Nate mir auf Schritt und Tritt folgte, verwirrte mich etwas.
      Ja, ich hatte einen Osterbrunch versprochen, nachdem die Pferde versorgt waren und ja, eventuell auch ein kleines Osternest für alle. Aber er musste mich nicht so unter Druck setzen, das jetzt sofort zu machen. Also bitte. Zwei Stunden Wartezeit waren doch nichts und so konnte er wenigstens neben Cloud Nine und Dark Intention auch noch Paint it Black reiten.
      „Ich kümmer mich um den Brunch, in der Zeit kannst du noch Flavio longieren“, kommandierte ich, woraufhin Nate nur seufzte. Weil er mir und meinem Charms aber nicht widerstehen konnte, trottete er zur Koppel und holte den Schimmelhengst. Flavor of the Month wusste was sich gehört und folgte Nate artig, ließ es sich aber auch nicht nehmen den Hengst raushängen zu lassen, als es an der Stutenkoppel vorbeiging.
      Ich öffnete die Haustür, sodass Yuki und Ayumi reingaloppieren konnten und machte mich dann an den Brunch. Colin, der bis jetzt verbindlich seine Pferde geritten hatte, schaute kurz zur Tür hinein und gab mir Bescheid, dass Csíny und Kalzifer für heute fertig waren und auch Colored Belle hatte ihr Training bereits hinter sich.
      Und weil Colin so ein netter Kerl war, half er mir beim Zusammenstellen unseres Brunches. Sogar die Hunde bespaßte er, bis Nate endlich herein kam und nach Essen verlangte.
    • Elii
      Pflegebericht 25. Juli 2017 - Büroarbeit
      2753 Zeichen

      Der Sommer war immer besonders stressig. Jedes Wochenende standen Turniere an, denn fast alle Pferde liefen in den unterschiedlichsten Klassen, was ein besonders gutes Zeitmanagment erforderte.
      Auch heute reichte es nur für einen kurzen Durchgang, da einiges an Bürokram anstand. Colin und Nate konzentrierten sich dafür auf das Training und waren gerade mit Coloured Belle und Golden Lights auf dem Springplatz. Danach sollten auch Dark Rubin, Colour GH’s Baila Conmigo und Long Island Icetea auf den Platz gehen. Der etwas mildere Tag heute sollte genutzt werden für Springgymnastik und Parcourspringen, je nachdem wie weit das jeweilige Pferd war.
      Poppysmic, Ékes und Tavasz hatten heute frei, genauso Kiss me Quick und Liscalina. Beides neue Stuten, die ich aus einer Insolvenz übernommen hatte. Auch Minstrel und Jacarta kamen auf diesem Weg zu uns, sowie Back to Business und die zwei Vierjährigen Dark Prince und Déchante. Da ich nicht alle behalten wollte und konnte, wurden die Pferde auf meine Freundinnen verteilt. Nur Jacarta und Minstrel würden letzten Endes bleiben.
      Da ich doch noch etwas Zeit hatte, drehte ich noch eine Runde bei den Koppeln. Am Morgen war alles noch etwas aufregender für die Pferde. Obwohl sie jeden Tag draußen standen, mussten vor allem die Hengste ihre Energie rauslassen. Cloud Nine und Clouded Sky galoppierten Seite an Seite über die Koppel, während Flavor of the Month und Flavor of the Weak bereits fertig waren mit Toben und sich eine schöne, braune Schicht aufgetragen haben. Mit dabei von der Vater-Sohn Partie waren auch Liberté’s Cresant Moon und Crescent Jewel und auch Csíny und Kalzifer standen in ihrer Nähe. Die vier grasten und sahen nur kurz hoch, als ich vorbei stiefelte.
      Die Büroarbeit sorgte nach drei Stunden doch für Kopfschmerzen, weshalb ich eine erneute Pause einlegte. Mittlerweile waren Colin und Nate mit Couleur du Deuil und Dark Chocolate aus dem Gelände zurück und berieten sich, welche Pferde als nächstes kamen. Die Wahl fiel schließlich auf Paint it Black und Császári. Für beide stand die Dressur heute an.
      Später würde wohl auch noch Romerico an die Longe kommen und ich reservierte mir Weltwunder für einen Ausritt. Dajeen hatte Glück und durfte heute freimachen.
      Bei meiner jetzigen Runde schaute ich noch bei den Kleinen vorbei. Millennium Falcon, Éllovas und Golden Cascade standen friedlich in ihrem Offenstall. Cover the Stars würde ich heute nicht besuchen. Da er momentan der einzige Junghengst war, stand er nicht am Hof.
      Seufzend schlappte ich schließlich zurück zum Haupthaus, um mich dort erneut vor meinen PC zu setzen. „Geh endlich! Du kannst morgen wieder mitmachen!“, rief mir Nate noch hinterher, was ich allerdings nur mit einem bösen Blick kommentierte.
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  • Album:
    1.7 Hengste in der Zucht
    Hochgeladen von:
    Elii
    Datum:
    17 Mai 2017
    Klicks:
    590
    Kommentare:
    25

    EXIF Data

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    Rufname: //
    geboren: April 2007

    von: The Whole Story – Furioso-North Star
    aus: Furmint – Furioso-North Star

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    Rasse: Furioso-North Star
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: Brauner
    Stockmaß: 165 cm

    Besitzer: Elii
    Ersteller: Elii
    Vorkaufsrecht: Elii

    Beschreibung
    Csíny (ungr. Schabernack) macht seinem Namen alle Ehre. Ihm sitzt der Schalk im Nacken und wenn man nicht genau auf den Hengst aufpasst, hat er sich schon eine neue Schandtat ausgedacht. Er liebt es, genau das Gegenteil von dem zu machen, was der Reiter von ihm verlangt. Nur wer konsequent genug ist, kann Csíny im Zaum halten und eine angenehme Trainingsatmosphäre schaffen.
    Hat man ihn einmal durchschaut und hält seinen Eskapaden auch stand, arbeitet er fleißig und konzentriert.

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    Erfolge

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    2. Platz 238. Dressurturnier

    1. Platz 334.Militaryturnier

    Military E – Dressur A

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    Gewinner [HK443] Hengste mit Joelle-Eltern

    1. Platz 61. Hengst des Monats Wahl
    1. Platz 64. Hengst des Monats Wahl
    2. Platz 69. Hengst des Monats Wahl

    Decktaxe: 104 Joellen
    Zuchtverleih: //
    Nachkommen:
    Császári* / Furioso-North Star [2011] - aus Ékes / Furioso-North Star
    PFS' Reverie / Furioso-North Star [2017] - aus Parányi / Furioso- North Star

    offizieller Hintergrund
    Zubehör