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Sosox3

Croatoan | American Quarter Horse

Körpunkte: 15 | Turnierpferd - Stallwechsel

Croatoan | American Quarter Horse
Sosox3, 25 Aug. 2016
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    • Sosox3
      1. Pflegebericht - Januar 2015
      Pflegebericht und Western E auf A

      Heute war wieder einer der Tage, an denen ich gar nicht aus dem Bett aufstehen wollte. Ich hatte mir so viel vorgenommen, was ich am Ende des Tages erledigt haben wollte, dass ich es jetzt schon für einen Fehler hielt und am morgigen Tag vor Muskelkater sterben würde.
      Seufzend erhob ich mich aus dem Bett und ging duschen, ehe ich mir meine Thermoreithose und einen warmen Pulli anzog. Dazu meine gefütterten Stiefel. Mit einer dicken Jacke bewaffnet ging ich nach unten, um etwas zu essen. Caleb und die anderen waren schon im Stall und machten ihre Pferde fertig. Natürlich war ich wieder die Letzte. Doch da ich die Chefin war, war das egal.
      Ich zog also meine dicke Jacke an und ging in den Stutentrakt, wo ich zunächst Bella auf die Koppel brachte. Sie brauchte heute nicht trainiert zu werden, weshalb sie ihr Leben heute im Schnee genießen durfte. Zwar stand sie alleine draußen, doch es kamen später noch andere Pferde dazu.
      Caleb hatte sich Lil Princess Gun geschnappt, Aaron machte Vice fertig, ich holte Devil aus der Box und Alexis sattelte gerade Cherokee Rose. Princess sollte in Western von der LK 5 auf die LK 4 in der Reining gebracht werden, Vice ebenfalls, Devil von der LK 4 auf die LK 3 und Rosy ebenfalls auf die Lk 4. Doch das war noch nicht alles. Ich wollte heute alle meine Pferde mit Hilfe meiner Angestellten weiterbilden. Also ans Werk:
      Devil zickte mal wieder rum wie sie es so oft tat, doch nach einer Weile war sie genau wie die anderen Pferde gesattelt und wir gingen in die Halle. Nach dem Nachgurten schwangen wir uns alle in die Sättel und ritten die Pferde warm. Während Caleb Alexis und Aaron erklärte, wie sie die Pferde zu trainieren hatten und anfingen erste Spins zu drehen, übte ich mit Devil das angaloppieren auf der richtigen Hand, das Stoppen und die Roll Backs. Immer wieder schaute ich zu meinen Angestellten rüber, wie sie die Pferde ritten. Doch mit Calebs Hilfe hatten sie die Tiere bald so weit, dass sie ordentliche Spins konnten, Back Ups kein Problem mehr waren, sie einfache Galoppwechsel ritten konnten und die Tiere langsame Roll Backs konnten. Zufrieden lächelte ich und klopfte Devil den Hals, ehe ich eine leichte Pattern durchritt und sie definitiv in der LK 3 starten konnte. Ich schwang mich vom Pferd, schnappte mir Vice und schwang mich auf ihren Rücken, während Aaron Devil wegbrachte. Auch mit Vice ritt ich eine einfache Pattern um zu schauen, ob sie in der LK 4 starten konnte. Ja, sie konnte. Ich stieg ab, übergab sie Alexis und setzte mich auf Cherokee, die natürlich total rumzickte und es nicht einsah, mit Sporen geritten zu werden. Doch sie fügte sich ihrem Schicksal und ritt Caleb und Princess genau hinterher, da wir die selbe Pattern ritten. Es war zwar etwas umständlich, doch es klappte. Sehr zufrieden lobten wir die Pferde und brachten sie wieder in den Stall, wo Aaron und Alexis schon Summer und Honey sattelten. Ich machte mein Pferd fertig und brachte sie mit Decke auf die Koppel zu den Anderen. Auch Princess kam auf die Koppel, ehe Caleb und ich uns Amarula und Moon fertig machten. Moon wurde mit Bosal geritten, weshalb ich sie lieber selber übernahm, als sie dem radikalen Caleb zu überlassen. Auch wenn es mir nicht gefiel, dass er meine Zicke Amarula ritt. Nach und nach waren wir fertig mit satteln und gingen in die Halle, wo wir uns nach dem Nachgurten in die Sättel schwangen. Da wir alle Pferde von der LK 5 in die LK 4 bringen mussten, war das Training klar: Caleb und ich machten vor, Aaron und Alexis machten nach. So dauerte es nicht lange, bis die Pferde langsame Spins beherrschten, Back Ups kein Problem mehr waren und die Roll Backs einigermaßen klappten. Alles musste heute etwas schneller gehen, weshalb wir die Pferde schon in den Stall brachten, sie absattelten, ihnen die Decken auflegten und sie auf die Koppel brachten.
      Die nächsten Pferde waren die neueren Pferde, mit denen wir etwas langsamer machen mussten. So waren wir sehr schnell mit Angelic Desolation, Born to Die, Goddess und Croatoan in der Halle und brachten ihnen die Grundlagen der Westernkunst bei. Jedoch dauerte es bei ihnen doch etwas länger, so dass wir Goddess, also das Pferd, das schneller lernte, gegen Sheza tauschten. Sheza war durch ihre Platzierungen sehr talentier, weshalb wir sie auch sehr schnell fertig hatten und alle Pferde absatteln und auf die Koppel bringen konnten. Nun folgten die Hengste.
      Genuine Lil Cut, Funky Powerbabe, Dead or Alive und What Lies Ahead waren die nächsten Kandidaten. Auch diese mussten in der Westernklasse von der LK 5 auf die LK 4 gebracht werden.
      Nach dem putzen und satteln waren wir erneut schnell in der Halle und ritten die Pferde warm, ehe die Übungen an der Reihe waren. Die 4 lernten schnell, weshalb wir nach knapp einer halben Stunde richtigem Training fertig waren und wir sie wieder in den Stall bringen konnten. Wir sattelten ab, legten die Decken auf und brachten sie auf die Koppel. Mittlerweile schneite es einzelne Flöckchen, weshalb die nächsten Pferde leider nicht mehr auf die Koppel kommen würden.
      Es folgten die letzten vier Pferde. Zues konnte man ja sowieso nicht anpacken- noch. So machten wir Gun and Slide, Flintstone, Sympathy for the Devil und Siku fertig. Auch sie waren alle relativ neue Pferde und brauchten lange zum warm werden mit uns. Doch es dauerte nicht lange, da liefen sie einzelne Figuren der Westernreitere beinahe perfekt, weshalb wir hier auch nach knapp einer Stunde fertig waren. Wir brachten sie zurück in den Stall und stellten sie dann doch auf die Koppel. Hengste waren nicht so empfindlich wie die Stuten oder unsere Fohlen.
      Draußen war es jetzt schon dunkel, doch die restlichen Pferde wollten auch noch trainiert werden. Doch nun wurde es kompliziert: Ich sollte Gipsy reiten und von der LK 4 in die LK 3 bringen, Aaron würde Emilio im Springen von E nach A bringen, Alexis würde Black Ops von E nach A im Springen bringen und Caleb würde Snuff in der Dressur weiterbringen. Das sah nach einem riesen Durcheinander in der Halle aus, als Caleb Trabstangen aufbaute, Alexis und Aaron die Hindernisse richteten und ich mittendrin mit Gipsy lief. Wir entschieden uns dann um, so dass Alexis und Aaron die Hälfte der Halle nutzen konnten, sowie Caleb und ich die Andere, da wir weniger Utensilien brauchten. Gipsy war wie immer leicht zu reiten und war sehr schnell in allen Lektionen sicher, weshalb ich ihn rasch gegen Steel Heart tauschte, die ich vor kurzem erst eingeritten hatte. Aber auch sie machte gut mit und wir hielten und sehr an Snuff und Caleb, da sie ja die selben Übungen machten wie wir. Aaron und Alexis waren schon vor uns aus der Halle verschwunden, da sie ja auch früher angefangen hatten. Auch Caleb ging irgendwann, so dass ich alleine mit Snuff in der Halle war. Lächelnd lobte ich die Stute, als sie sich schön bog, um die Kehrtvolte zu reiten. Sie war wirklich talentiert, weshalb ich es auch für heute gut sein lies.
      Als ich mit ihr in den Stall ging um sie abzusatteln, waren schon alle Boxen gemistet und alle Pferde wieder in ihren Boxen. Zufrieden sattelte ich die Stute ab und stellte sie weg, nachdem ich sie gelobt hatte. Nächsten Monat hatte ich mehr Zeit für die Pferde und würde sie alle ordentlich trainieren.
    • Sosox3
      1. Trainingsbericht - Januar 2015
      Pflegebericht und Western E auf A

      Heute war wieder einer der Tage, an denen ich gar nicht aus dem Bett aufstehen wollte. Ich hatte mir so viel vorgenommen, was ich am Ende des Tages erledigt haben wollte, dass ich es jetzt schon für einen Fehler hielt und am morgigen Tag vor Muskelkater sterben würde.
      Seufzend erhob ich mich aus dem Bett und ging duschen, ehe ich mir meine Thermoreithose und einen warmen Pulli anzog. Dazu meine gefütterten Stiefel. Mit einer dicken Jacke bewaffnet ging ich nach unten, um etwas zu essen. Caleb und die anderen waren schon im Stall und machten ihre Pferde fertig. Natürlich war ich wieder die Letzte. Doch da ich die Chefin war, war das egal.
      Ich zog also meine dicke Jacke an und ging in den Stutentrakt, wo ich zunächst Bella auf die Koppel brachte. Sie brauchte heute nicht trainiert zu werden, weshalb sie ihr Leben heute im Schnee genießen durfte. Zwar stand sie alleine draußen, doch es kamen später noch andere Pferde dazu.
      Caleb hatte sich Lil Princess Gun geschnappt, Aaron machte Vice fertig, ich holte Devil aus der Box und Alexis sattelte gerade Cherokee Rose. Princess sollte in Western von der LK 5 auf die LK 4 in der Reining gebracht werden, Vice ebenfalls, Devil von der LK 4 auf die LK 3 und Rosy ebenfalls auf die Lk 4. Doch das war noch nicht alles. Ich wollte heute alle meine Pferde mit Hilfe meiner Angestellten weiterbilden. Also ans Werk:
      Devil zickte mal wieder rum wie sie es so oft tat, doch nach einer Weile war sie genau wie die anderen Pferde gesattelt und wir gingen in die Halle. Nach dem Nachgurten schwangen wir uns alle in die Sättel und ritten die Pferde warm. Während Caleb Alexis und Aaron erklärte, wie sie die Pferde zu trainieren hatten und anfingen erste Spins zu drehen, übte ich mit Devil das angaloppieren auf der richtigen Hand, das Stoppen und die Roll Backs. Immer wieder schaute ich zu meinen Angestellten rüber, wie sie die Pferde ritten. Doch mit Calebs Hilfe hatten sie die Tiere bald so weit, dass sie ordentliche Spins konnten, Back Ups kein Problem mehr waren, sie einfache Galoppwechsel ritten konnten und die Tiere langsame Roll Backs konnten. Zufrieden lächelte ich und klopfte Devil den Hals, ehe ich eine leichte Pattern durchritt und sie definitiv in der LK 3 starten konnte. Ich schwang mich vom Pferd, schnappte mir Vice und schwang mich auf ihren Rücken, während Aaron Devil wegbrachte. Auch mit Vice ritt ich eine einfache Pattern um zu schauen, ob sie in der LK 4 starten konnte. Ja, sie konnte. Ich stieg ab, übergab sie Alexis und setzte mich auf Cherokee, die natürlich total rumzickte und es nicht einsah, mit Sporen geritten zu werden. Doch sie fügte sich ihrem Schicksal und ritt Caleb und Princess genau hinterher, da wir die selbe Pattern ritten. Es war zwar etwas umständlich, doch es klappte. Sehr zufrieden lobten wir die Pferde und brachten sie wieder in den Stall, wo Aaron und Alexis schon Summer und Honey sattelten. Ich machte mein Pferd fertig und brachte sie mit Decke auf die Koppel zu den Anderen. Auch Princess kam auf die Koppel, ehe Caleb und ich uns Amarula und Moon fertig machten. Moon wurde mit Bosal geritten, weshalb ich sie lieber selber übernahm, als sie dem radikalen Caleb zu überlassen. Auch wenn es mir nicht gefiel, dass er meine Zicke Amarula ritt. Nach und nach waren wir fertig mit satteln und gingen in die Halle, wo wir uns nach dem Nachgurten in die Sättel schwangen. Da wir alle Pferde von der LK 5 in die LK 4 bringen mussten, war das Training klar: Caleb und ich machten vor, Aaron und Alexis machten nach. So dauerte es nicht lange, bis die Pferde langsame Spins beherrschten, Back Ups kein Problem mehr waren und die Roll Backs einigermaßen klappten. Alles musste heute etwas schneller gehen, weshalb wir die Pferde schon in den Stall brachten, sie absattelten, ihnen die Decken auflegten und sie auf die Koppel brachten.
      Die nächsten Pferde waren die neueren Pferde, mit denen wir etwas langsamer machen mussten. So waren wir sehr schnell mit Angelic Desolation, Born to Die, Goddess und Croatoan in der Halle und brachten ihnen die Grundlagen der Westernkunst bei. Jedoch dauerte es bei ihnen doch etwas länger, so dass wir Goddess, also das Pferd, das schneller lernte, gegen Sheza tauschten. Sheza war durch ihre Platzierungen sehr talentier, weshalb wir sie auch sehr schnell fertig hatten und alle Pferde absatteln und auf die Koppel bringen konnten. Nun folgten die Hengste.
      Genuine Lil Cut, Funky Powerbabe, Dead or Alive und What Lies Ahead waren die nächsten Kandidaten. Auch diese mussten in der Westernklasse von der LK 5 auf die LK 4 gebracht werden.
      Nach dem putzen und satteln waren wir erneut schnell in der Halle und ritten die Pferde warm, ehe die Übungen an der Reihe waren. Die 4 lernten schnell, weshalb wir nach knapp einer halben Stunde richtigem Training fertig waren und wir sie wieder in den Stall bringen konnten. Wir sattelten ab, legten die Decken auf und brachten sie auf die Koppel. Mittlerweile schneite es einzelne Flöckchen, weshalb die nächsten Pferde leider nicht mehr auf die Koppel kommen würden.
      Es folgten die letzten vier Pferde. Zues konnte man ja sowieso nicht anpacken- noch. So machten wir Gun and Slide, Flintstone, Sympathy for the Devil und Siku fertig. Auch sie waren alle relativ neue Pferde und brauchten lange zum warm werden mit uns. Doch es dauerte nicht lange, da liefen sie einzelne Figuren der Westernreitere beinahe perfekt, weshalb wir hier auch nach knapp einer Stunde fertig waren. Wir brachten sie zurück in den Stall und stellten sie dann doch auf die Koppel. Hengste waren nicht so empfindlich wie die Stuten oder unsere Fohlen.
      Draußen war es jetzt schon dunkel, doch die restlichen Pferde wollten auch noch trainiert werden. Doch nun wurde es kompliziert: Ich sollte Gipsy reiten und von der LK 4 in die LK 3 bringen, Aaron würde Emilio im Springen von E nach A bringen, Alexis würde Black Ops von E nach A im Springen bringen und Caleb würde Snuff in der Dressur weiterbringen. Das sah nach einem riesen Durcheinander in der Halle aus, als Caleb Trabstangen aufbaute, Alexis und Aaron die Hindernisse richteten und ich mittendrin mit Gipsy lief. Wir entschieden uns dann um, so dass Alexis und Aaron die Hälfte der Halle nutzen konnten, sowie Caleb und ich die Andere, da wir weniger Utensilien brauchten. Gipsy war wie immer leicht zu reiten und war sehr schnell in allen Lektionen sicher, weshalb ich ihn rasch gegen Steel Heart tauschte, die ich vor kurzem erst eingeritten hatte. Aber auch sie machte gut mit und wir hielten und sehr an Snuff und Caleb, da sie ja die selben Übungen machten wie wir. Aaron und Alexis waren schon vor uns aus der Halle verschwunden, da sie ja auch früher angefangen hatten. Auch Caleb ging irgendwann, so dass ich alleine mit Snuff in der Halle war. Lächelnd lobte ich die Stute, als sie sich schön bog, um die Kehrtvolte zu reiten. Sie war wirklich talentiert, weshalb ich es auch für heute gut sein lies.
      Als ich mit ihr in den Stall ging um sie abzusatteln, waren schon alle Boxen gemistet und alle Pferde wieder in ihren Boxen. Zufrieden sattelte ich die Stute ab und stellte sie weg, nachdem ich sie gelobt hatte. Nächsten Monat hatte ich mehr Zeit für die Pferde und würde sie alle ordentlich trainieren.
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      1. Tierarztbericht - Februar 2015
      Tierarztbericht für alle Pferde, 02.02.2015, by Yumika

      Heute hatte ich wieder einen Großauftrag vor mir. Ich sollte alle Pferde von Verena behandeln. Von meiner Wohnung bis zu ihr war es nicht sehr weit, weshalb ich sehr schnell bei ihr war. Außerdem freute ich mich, da ich meine Beiden Pferde Snuff und Steel Heart besuchen konnte. Leider mussten mich meine Pferde verlassen, da ich beruflich bedingt umziehen musste und die Pferde nicht mitkommen konnten.
      Bei Verena angekommen verwickelte mich Caleb zunächst in ein Gespräch und wollte mich gar nicht mehr gehen lassen. Als ich mich dann endlich von ihm lösen konnte, kam mir Verena auch schon entgegen und umarmte mich lächelnd. Wir redeten eine Weile, bevor wir uns zu dem ersten Pferd begaben. Die erste war Drag me to Hell, die ihre alte Besitzerin sofort erkannte. Sie wiehrte mir freudig entgegen und streckte ihren Kopf aus der Box heraus, um gestreichelt zu werden. "Na mein Mädchen?", sagte ich und nahm sie raus. Es folgte eine allgemeine Untersuchung aller Vitalwerte, doch die waren top in Ordnung. Ich schaute mir ihren Pass an, ehe ich die nötigen Impfungen auffrischte und ihr die Wurmkur verpasste. Zum Schluss wurde sie gechippt, was ihr nicht so wirklich gefiel, aber das musste sein.
      Schon waren wir mit ihr fertig, ehe Verena schon das zweite Pferd holte. Es war Supernova, die mich auch noch erkannte. Lächelnd streichelte ich ihren Kopf und überprüfte ebenfalls ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie. Fertig war auch Nova.
      Nun kam Verena mit einer wunderschönen Red Roan Sabino Stute. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
      Als nächstes war Faster an der Reihe. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
      Nun war ein Hengst an der Reihe. Firewalker hies der Gute. Auch seine Vitalzeichen wurden überprüft, seine Imfpungen aufgefirscht, die Wurmkur verpasst und der Chip unter die Haut gesetzt. Das Selbe geschah auch mit dem kleinen Hengst Filly. Augen auf betrachtete ich nur durch die Box hindurch, ihr fehlte nichts, da der Tierarzt erst vor Kurzem nach ihr geschaut hatte.
      Wir waren fertig mit den Englischen Vollblütern und gingen zu den 3 Pferden der Angestellten. Der alte Wallach Emilio war der erste, um den ich mich kümmerte. Ich checkte seine Vitalzeichen, frischte Impfungen auf, gab ihm die Wurmkur und setzte den Chip unter seine Haut. Alles lies er brav über sich ergehen, ehe ich ihm ein Lekerli hinstreckte, welches er genüsslich fraß.
      Das nächste Pferd war Black Ops. Sie kannte ich auch noch, auch wenn sie sich nicht mehr an mich erinnern konnte. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
      Das letzte Pferd der drei war ein Isländer Mix, mit einer sehr schönen Farbe. Die Kleine war zunächst etwas zickig, doch auch hier klappte alles. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
      Der erste im Sportstall war Gipsy. Ihn kannte ich auch noch. Er war neben Bella Verenas Lieblingspferd. Ich konnte mir nicht vorstellen, was wohl geschehen würde, wenn einem der Beiden etwas zustoßen würde. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor seine Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihm eine Wurmkur und chippte ihn. Schon war der Wallach fertig.
      Die nächste war eine sehr ungewöhnliche Stute. Eine Kreuzung aus Quarter Horse und Andalusier. Doch auch ihre außergewöhnliche Rasse konnte sie nicht vor dem Tierarzt schützen. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
      Es folgten Skrúður, Vin, Hængur, Gulrót, Harley, Náttdís und Eldrian Antrax, deren Vitalzeichen alle in Ordnung waren, weshalb ich sie impfen konnte bzw die Impfungen auffrischen konnte. Allen verpasste ich eine Wurmkur und chippte die Pferde, die noch nicht gechippt waren.
      Bei Snuff und Steel Heart ging ich besonders gründlich vor, da die Beiden erst vor ein paar Tagen in Verenas Stall gewechselt hatten. Die beiden hatten etwas erhöhte Temperatur, doch das kam durch den Stress und die ganzen neuen Pferde. Dennoch konnte ich impfen, Wurmkur verpassen und chippen. Schon waren wir mit den Sportpferden fertig, weshalb Verena und ich zu den Westernpferden gingen. Zu erst waren die Hengste dran.
      Die ersten waren Genuine und Spooky. Es folgten Ready for Action und Stütchen. Mit Stütchen war natürlich Funky Powerbabe gemeint, doch für mich und Verena war er mehr weiblich, als männlich. Genau so stellte er sich auf an, als wir chippen wollten. Doch es sei ihm verziehen. Die nächsten waren King Bee, Enjoy und Ali. Gefolgt von What Lies Ahead, Gun and Slide und Charly. Bei ihnen klappte auch alles super, weshalb ich schnell bei Flintstone, Sympath und Siku war.
      Nun kam der schwierigste Kandidat: Zues. Impfen mussten wir mit dem Blasrohr, die Wurmkur mischten wir ihm in sein Futter. An chippen war nicht zu denken.
      Schon waren wir fertig mit den Hengsten, weshalb es zu den Stuten ging. Die erste war Bella, die mich neugierig beäugte. Sie kannte mich ja auch schon lange. Lächelnd klopfte ich ihren Hals, ehe ich ihre Vitalzeichen untersuchte, sie impfte, ihr die Wurmkur gab und schließlich chippte.
      Bei Snapper Little Lena war das Ganze etwas schwieriger. Die Stute war nämlich blind und reagierte auf alles ganz anders, als die anderen Pferde. Wir holten ihr Holly Golightly zur Hilfe, damit sie sich an ihr orientieren konnte. Ständig hatte sie ihre Nase an Hollys Fell, um sich zu vergewissern, dass sie noch da ist. Die Untersuchung verlief noch sehr gut. Das impfen und die Wurmkur ging auch noch, nur das chippen machte ihr und Holly ein wenig Probleme. Doch alles verlief gut, weshalb wir uns den restlichen Pferden widmen konnten.
      Princess Gun, Vice, Devil, Cherokee Rose, Amarula, Moonrise, Summertime, Dawn of Hope, Honey, Angelic Desolation, Born to Die, Comeback of a fallen Goddess, Croatoan, Raised from Hell, Sheza, Secret, Wusel und Crow. Mal verlief die Untersuchung sehr gut, mal hatten wir ein paar Probleme. Doch nun waren wir fertig und Verena zeigte mir noch voller Stolz ihr erstes Paint Horse Fohlen. Aquila. "Wirklich eine Schönheit", sagte ich und wir gingen noch ein wenig ins Haus, um zu reden. Schließlich verabschiedete ich mich von ihr und ihren Mitarbeitern, ehe ich nach Hause fuhr.
    • Sosox3
      2. Trainingsbericht - Februar 2015
      Veija 28.2 2015
      Distanztraining: Toy E auf A

      Im Moment war mal wieder gar keine Zeit für die Pferde. Ein Wunder, dass ich mit dem Trainieren nachkam. Doch heute würden wir uns um alle Tiere kümmern, schließlich sollten sie bald Kör- und Krönbereit sein!
      Ich schmiss Bellas Vielseitigkeitssattel auf ihren Rücken, Aliena kümmerte sich um Princess, Alexis kümmerte sich um Wimpy, Caleb um Amarula und Aaron um Shadow, die mit Abstand die bravste von allen war.
      Die Strecke war schnell ausgesucht: die selbe wie für alle anderen Pferde, die wir auf A bringen wollten. Also ging es nach dem satteln schon los. Zunächst über den Hof, auf den Feldweg. Dann eine lange Schrittstrecke, einen Berg hoch im Galopp, ein wenig Trab, eine lange Schritstrecke, eine Galoppstrecke und eine lange Trabstrecke. Dann waren wir auch schon wieder daheim und konnten sagen, dass die Pferde mit ein wenig mehr Training fertig für die Klasse A waren. Fertig für ihre Box stellten wir die 5 Pferde weg, ehe 5 andere an der Reihe waren.
      Nun ging es um Summer, Honey, Ally, Bailey und Goddess. Wir entschieden uns spontan, wer wen reiten sollte, wobei ich mich für Goddess entschied. Schließlich konnte ich nicht immer die selben Pferde reiten- aber es gab welche, auf die ich niemand sonst lies; normalerweiße. Zu diesen Pferden gehörten Gipsy und Bella.
      Also ging es ans satteln. Wir brauchten ein wenig länger, als vorher, weil die 5 auf der Koppel gestanden hatten und dementsprechend aussahen. Doch endlich ging es los!
      Wir ritten die selbe Strecke wie eben: zunächst über den Hof, auf den Feldweg. Dann eine lange Schrittstrecke, einen Berg hoch im Galopp, ein wenig Trab, eine lange Schritstrecke, eine Galoppstrecke und eine lange Trabstrecke. Dann waren wir auch schon wieder daheim. Leider dämmerte es nun, weshalb diese fünf die Letzten für heute waren. Nach dem absatteln kamen sie in die Box, wo sie reichlich Heu und Kraftfutter bekamen, damit das Training in den nächsten Tagen besser weitergehen konnte. Nun gingen alle ins Bett und freuten sich auf morgen- oder auch nicht. Denn es stand noch mehr Arbeit an.
      Schon am frühen Morgen waren wir alle auf den Beinen und machten Toy, Sheza, Grace, Gen und Spooky fertig.
      Nun standen wir vor der Frage, wer die Hengste reiten sollte. Zum Schluss entschieden wir uns dafür, dass ich meinen geliebten Spooky ritt und Caleb sich Gen schnappte. Aliena ritt Toy, Alexis Sheza und Aaron Grace. Nach dem satteln also ritten wir auf den Hof, wo wir uns nach dem nachgurten auf die Pferde setzten. Wir ritten die selbe Strecke wie am Tag zuvor und konnten am Ende des Trainings 5 erfolgreich in der Klasse A laufenden Pferde vorstellen. Etwas schneller als gestern machten wir die Tiere für die Koppel fertig, ehe neue fünf folgten. Funky, Ali, Winny, Blue und Flint. Auch mit ihnen waren wir ruck zuck auf der Strecke und wieder zurück. Für zehn Pferde hatten wir heute noch Zeit. Doch wir alle wollten Feierabend machen, weshalb wir uns doch sehr beeilten. Die nächsten waren: Dash, Suke, Sol, Gipsy und Emil.
      Hier waren die Reiter sofort klar- naja, zwei davon. Gipsy würde ich reiten und Emilio würde von keinem Anderen außer außer Aaron geritten werden. Nach dem satteln ging es auf die Pferde und auf die Strecke. Weil wir ein wenig auf den alten Wallach achten mussten, blieben Aaron und ich ein wenig zurück, während die anderen drei ihre Pferde ganz normal trainierten. In dieser Zeit verquatschten Aaron und ich uns, so dass wir viel zu spät am Hof ankamen, und es schon dunkel wurde. Da wir nichts riskieren wollten, beließen wir es für heute dabei und brachten alle Pferde weg.
      Am morgigen Tag waren alle ziemlich schlecht gelaunt. Sie hatten alle Muskelkater- verständlicherweise. Doch die Arbeit musste getan werden und wir waren fast fertig!
      Es fehlten nur noch: Skrudi, Vin, Hartmut, Letty, Ops, Snuff, Heart und Maracuja, die bald wieder zurück an Ofagwa gehen würde. Nichts desto trotz, trainierte ich sie mit.
      Wir mussten die Pferde zwar aufteilen, und mit Snuff, Heart und Cuja zu dritt gehen, doch es lohnte sich allemal.
      Am Ende des Tages waren alle Pferde in Distanz auf der Klasse A angelangt! Wir hatten zwar über einen Monat mit dem ganzen Training gebraucht, doch hauptsache wir konnten sie jetzt weiter fördern.
    • Sosox3
      3. Trainingsbericht - März 2015
      Veija, 30.3.15
      Distanztraining A auf L mit Comeback of a fallen Goddess, Croatoan, Sheza bat cat und Goodbye Graceful

      Nun war der Tag fast rum, doch eine Abteilung bekamen wir noch hin. So sattelte ich Goddess, Aaron Croatoan, Aliena Sheza und Alexis Grace. Caleb musste leider zu Hause bleiben und die Ställe misten.
      Das satteln der vier Pferde verlief recht schnell, so dass wir wirklich fix auf den Rücken der Pferde saßen und im Wald unterwegs waren. Ich hatte mir für diese Gruppe eine kleine Übung ausgedacht. So eine Art Staffellauf. Aliena und ich waren ein Team sowie Alexis und Aaron.
      Aliena und Aaron starteten am See, Alexis und ich standen ein riesiges Stück weiter hinten und warteten. Aliena und Aaron galoppierten von ihrer Position an und bestritten einen Wettkampf. Wenn sie dann bei uns ankamen, schlugen sie ab und Alexis und ich galoppierte ebenfalls an, zurück zum Stall. Wenn Alexis vor mir ankam, hatten sie und Aaron gewonnen. Kam ich vor ihr an, hatten Aliena und ich gewonnen.
      So starteten wir den Wettkampf auch. Aaron auf Croatoan war ein gutes Stück schneller als Aliena auf Sheza, doch nachher hatte Alexis auf Grace keine Chance gegen mich und Goddess, so dass letztendlich mein Team gewann. Caleb kam etwas verwundert aus der Stallung, als er ein auf den Hof galoppierendes Pferd nach dem anderen sah. "What's going on?!", fragte er mich. Ich antwortete ihm nur knapp: "Just a little game.", ehe ich mich von Goddess's Rücken schwang und sie ihm in die Hand drückte. "I have lots of other work so...", sagte ich und bekam nur einen grimmigen Blick zugeworfen. Die anderen kümmerten sich selbst um ihre Pferde.
    • Sosox3
      2. Pflegebericht - April 2015
      Veija, 2.4.15
      Pflegebericht für alle meine Pferde
      "Darling"

      Schon früh am Morgen waren meine Mitarbeiter und ich auf den Beinen. Schließlich stand heute eine Art "Frühlingsputz" an, in dem wir alle Pferde bewegen wollten und ihnen ein wenig Aufmerksamkeit zukommen lassen.
      Wir begannen im Stutentrakt, wo Caleb, Aaron, Alexis, Aliena und ich nacheinander Bella, Princess, Devil Rosy, Amarula, Shadow, Summer und Like Honey and Milk in die Führanlage brachten, ehe wir uns um die Boxen kümmerten. Nach einer halben Stunde waren diese wieder sauber, so dass wir in jede Box einen Sack "Streupellets" schütteten, ehe wir die Heunetze auffüllten, das Wasser kontrollierten und jedem Pferd seine Ration Kraftfutter dosierten. Dann kamen die 8 Pferde wieder rein. An eine Pause war jedoch nicht zu denken, da wir nun Angelic Desolation, Bailey, Goddess, Croatoan, Sheza, Crow, Grace & Pluie in die Führanlage brachten, ehe wir auch deren Boxen ausmisteten. Raised from Hell und Annie blieben im Stall. Annie sollte sich noch ein wenig einleben, bevor es an die Arbeit ging. Raised from Hell bekamen wir nur mit Mühe ausgemistet, da sie noch nicht wirklich händelbar war. Seufzend schüttelte ich den Kopf. Sie war wohl ein Pferd, dass man brechen musste, um mit ihr arbeiten zu können. Caleb und ich würden uns in der nächsten Zeit wohl mit ihr beschäftigen müssen... Nun kamen die 8 wieder rein und stürzten sich auf ihr Kraftfutter.
      Weiter ging es zu den Hengsten. Gen, Spooky, Funky, Ali, Winny, Blue, Flint und Pathy kamen ebenfalls in die Führanlage. Siku stellten wir in den Round Pen, Sol kam kurz auf die Koppel. Zues stand noch immer in Penals eingezwängt auf einem Stück der Koppel, weshalb wir ihn nicht ausmisten mussten. Erneut waren wir nach einer guten halben Stunde fertig, so dass alle Pferde wieder in ihre Boxen zurück konnten- ganz zum Leidwesen von Sol, dem das bisschen Gras, was zur Zeit auf der Wiese war, sichtlich schmeckte.
      Weiter ging es zu den Vollblütern, wo wir in den letzten Tagen zwei Neuzugänge bekommen hatten.
      Erneut brachten wir die Pferde in die Führanlage. So waren Hell, Nova, Jagger, Faster, Abby, Zucker, Manni und April innerhalb 5 Minuten in Bewegung. Faster stellten wir in den Round Pen, da wir ihn nicht gerne mit den Stuten zusammenliesen. Nach etwa einer halben Stunde waren wir soweit fertig, dass die Pferde wieder reinkonnten.
      Es war fast geschafft, denn es fehlten nur noch 2 Stallteile. Nun waren wir also bei den Sportpferden angelangt: Gipsy kam auf die Koppel, Skrudi, Vin, Haengur und Glaeta kamen zusammen mit Ops, Oca, Snuff und Heart in die Führanlage. Emilio, Antrax, Maracuja, Callus und Kunis stellte ich auf verschiedene Koppeln. Für die Pferde viel zu schnell waren wir fertig mit der Arbeit, denn sie wollten liebend gerne noch weiter grasen. Doch alles fanden wieder ihren Platz in ihren Boxen.
      Nun gingen wir zu den Jungpferden in den großen Offenstall. Lächelnd begrüßten wir Lil, Holly, Action, King, Enjoy, Striga, Gulrót, Peppy, Dawn, Wildfire, Harley, Charly, Secret, Wusel, Náttdís, Aquila, Nucu und Nani. Wir verbannten alle Fohlen aus dem überdachten Bereich des Stalls, so dass wir in Ruhe ausmisten konnten. Aliena und Alexis gingen zudem noch über die Koppel und äfpelten diese ab. Als wie fertig waren, konnten die Fohlen und Jungpferde wieder unter den überdachten Teil. Es fing nun ziemlich stark an zu regnen, weshalb alle unter Dach wollten. Natürlich spielte Wildfire wieder mit dem Stroh und schmiss alles durch den Stall. Lachend schauten wir den Tieren zu, ehe wir überlegten, ihnen beim nächsten Misten auch Pellets zu geben. Doch uns war es lieber, die Fohlen schliefen im warmen Stroh.
      Wieder im Hauptstall angekommen, zog mich Caleb zur Seite. "So... something changed", sagte er unerwartet zu mir und ich merkte, wie mein Herz in meiner Brust hämmerte. "Something changed?", fragte ich ihn. "Yes, darling", sagte er in seinem charmanten Ton. In letzter Zeit hatte er mich immer öfter darling genannt, ohne dass er mir wirklich aufgefallen war- naja, jetzt viel es mir auf. "I'm sorry..", sagte er noch leise, ehe er seine Lippen auf die Meinen presste. Völlig verwirrt reagierte ich einfach gar nicht und stand stocksteif vor ihm, ehe ich den Kuss leicht erwiderte. Viel zu plötzlich löste er sich von mir und verschwand einfach in der regnerischen Nacht. "Wow..", sagte ich leise und strich mir über die Lippen, bevor ich ein unterdrücktes Lachen hörte. Aaron hatte uns gesehen. "Na was der Kerl vorhat...", sagte er unschuldig und zuckte mit den Schultern. Natürlich wusste er über Calebs Vorhaben bescheid, doch er wollte mir nichts verraten. Verwirrt ging dann also zurück ins Haus, wo ich mich nach dem Duschen sofort ins Bett legte.
    • Sosox3
      3. Pflegebericht - Juli 2015
      Ankunftsbericht
      Wolfs Bane - Croatoan - Born To Die - Abigail

      Momentan war ich auf der Suche nach etwas Abwechslung und durch Zufall kam ich mit Rachel Wincox ins Gespräch. Hauptthema waren natürlich Pferde und da sie einen Reitponyhengst verkaufte, den ich nur zu gerne meiner Freundin Elisa schenken wollte, hatten wir direkt gleiche Interessen. Der Verkauf war auch schnell abgewickelt und dann kamen wir noch darauf zu sprechen, dass Rachel bald vier neue Pferde erwartete, zu dem Termin aber leider nicht anwesend sein konnte. Ich hatte bei so etwas damals in meinem Beruf als Pferdepflegerin einiges gelernt und bot an, direkt einzuspringen.
      Dementsprechend hatte mir Rachel vor einer Woche den Ablaufplan gemailt und was ich einzuhalten hatte und dann konnte es auch schon losgehen und ich machte mich auf dem Weg zu ihrem Gestüt. Da stattete ich kurz dem Reitponyhengst einen Besuch ab, denn er würde mich heute Abend mit nach Hause begleiten, ehe ich mich darum kümmerte, die To-Do-Liste abzuarbeiten. Und das hieß als allererstes vier Boxen vorbereiten: eine im Hengststall und drei im Stutenstall. Erst schön einstreuen und dann noch die Tränke und den Trog kontrollieren.
      Danach mischte ich anhand des „Rezepts“ das Willkommensmash für die vier Pferde und ließ es schön quellen. Es würde nicht mehr lange dauern, bis zumindest schon der erste ankommen sollte. Also kehrte ich noch als Ablenkung die Stallgasse und dann war es auch schon so weit: Herzlich Willkommen Wolfs Bane! Der Braune war ein Englisches Vollblut und noch relativ jung, aber wirklich schon todschick! Unsicher tapste er hinter mir her aus dem Hänger und schaute sich seine neue Umgebung an. Ich dankte dem Fahrer, unterschrieb die Papiere und verabschiedete ihn dann.
      Wolfs Bane führte ich erst einmal über den Hof, damit er die neue Gegend kennenlernen konnte. Danach ließ ich ihn auf den umzäunten Platz, wo er sich seine Beine vertreten durfte und sich austoben konnte. Motiviert sprang er von einer Ecke zur anderen und schien sichtlich zufrieden. Nachdem er sich dann auch noch gründlich gewälzt hatte, sammelte ich ihn wieder ein und brachte ihn in seine neue Box. Wolfs Bane war total fasziniert und erkundete erst einmal Box und den dazu gehörigen Paddock, ehe er sich über das Mash hermachte, was ich ihm gebracht hatte.
      Während Wolfs Bane sichtlich glücklich schien, trudelte nun auch schon der zweite Fahrer ein und diesmal hatte ich alle Hände voll zu tun, denn drei Stuten waren nicht gerade ohne. Zuerst luden wir Croatoan aus. Ich begrüßte die Stute herzlich, führte sie eine kleine Runde über den Hof, ehe ich sie auf dem Reitplatz abstellte. Dann holte ich Born To Die aus dem Hänger, auch sie führte ich kurz herum und band sie dann erst einmal am Putzplatz an. Letztere war Abigail und der Fahrer schien von meinen Begrüßungsrunden über den Hof sichtlich genervt zu sein, aber die Pferde gingen nun einmal vor. Abigail stellte ich mit an dem Putzplatz, damit ich fix noch die Papiere unterschreiben und den Fahrer wegschicken konnte.
      Dann band ich Born To Die und Abigail los und führte die beiden zum Reitplatz. Croatoan hatte sich eindeutig schon gewälzt und ausgetobt und begrüßte nun mit einem lauten Wiehern die anderen beiden. Zuerst ließ ich Born To Die dazu, damit die beiden sich in Ruhe begrüßen konnten und dann Abigail. Schnell waren die drei Stuten recht dicke und trabten mit erhobenen Schweifen nebeneinander her. Außerdem wurde sich noch einmal ausgiebig gewälzt, ehe ich entschied, dass es nun langsam reichte. Als erstes holte ich Croatoan und brachte die Stute in den Stall. Ihre neue Box schien sie klasse zu finden und steckte auch neugierig den Kopf zum Paddock raus. Danach holte ich noch Born To Die und Abigail.
      Nachdem alle drei Stuten im Stall standen, gab es auch für sie das Willkommensmash, was sie zufrieden vertilgten. Danach würden sie sich erst einmal in aller Ruhe mit ihrer neuen Umgebung bekannt machen dürfen. Ich wollte in der Zeit noch einmal Wolfs Bane einen Besuch abstatten und ihn ein wenig putzen, damit er sich im neuen Zuhause wohler fühlte. Anscheinend hatte aber auch er keine Probleme mit dem Umzug, denn er lag dösend im Stroh, so dass ich nur ein bisschen kuschelte und ihn dann weiter in Ruhe ließ. Stattdessen schaute ich noch einmal bei den Stuten nach, aber auch da war alles in Ordnung. Also konnte ich Rachel die „Alles in Ordnung“-SMS schreiben und mich dann zufrieden auf den Heimweg machen.
    • Sosox3
      4. Pflegebericht - März 2016
      Pflegebericht - März 2016

      Allmählich wurde es wieder wärmer, doch die 10°C-Marke wurde nicht geknackt. So lief ich wieder mit Schal und Mütze über den Hof. Mein erstes Opfer heute war Meister Propper, welchen ich nun schon gut geputzt auf der Stallgasse stehen hatte und mich nun in den Sattel schwang. Ich legte mir die Abschwitzdecke über die Beine und ritt ich ihn zur Halle, dort ritt Jack gerade meine faule Stute Croatoan und trieb sie gezielt etwas stärker im Trab, da sie sonst wieder einzuschlafen schien. Triumph war gerade mit Abby auf einem Spaziergang und stellte sich dort super an, während Born to Die in der Bahn ihren Dampf abließ und nur so davon buckelte. Meister Propper jedoch behielt seine Ruhe und arbeitete gut und konsequent mit. Nach ein paar Übungen gab ich ihm eine Schrittpause und er kaute brav die Zügel aus der Hand. Danach wiederholte ich das Prozedere und ich ritt ich ihn trocken. Er bekam beim Hufe auskratzen sein wohlverdientes Leckerli und ich brachte ihn wieder in die Box.
    • Sosox3
      5. Pflegebericht - August 2016
      August 2016
      • „Was bin ich froh, dass du wieder da bist.“ Endlich war ich wieder zuhause bei Smetti, bei meinen Pferden und trotzdem hatte ich noch keinen Abschied von meinem Hengst genommen. Aber die anderen Pferde halfen mir dabei schon ziemlich, denn ich musste weitermachen. „Komm wir gehen ausreiten, ich erzähl dir, wie es in Dänemark war“, und schon machten wir uns auch auf den Weg in den Stall. „Welches nimmst du Rachel?“ „Croatoan, mein faules Lieschen. Die wird immer fetter. Ich weiß gar nicht wie sie im letzten Turnier noch auf dem Siegertreppchen landen konnte“, ich musste Lachen und steckte auch Smetti damit an. „du bist fies“, lachte er und schaute sich um. „Dann nehme ich…puh. Soviel Auswahl steht ja gar nicht. Kann ich Sweety nehmen?“ Die Frage klang ziemlich zögerlich. „Klar, hol sie dir und mach sie fertig. Bis dahin sitze ich dann im Westernsattel und komm im Schneckentempo dann vorbei.“ Er lächelte und ich grinste kurz. Croatoan war einfach verdammt faul. Anders kann man das nicht nennen. Ich wanderte zur Weide und sah mich nach der Bay Roan Stute um und fand sie liegend und fressend auf der Weide unter einem schattenspendenden Baum. „Du faules Stück“, murmelte ich und nahm mir das Halfter vom Haken. Bald würden alle eine neue Ausrüstung bekommen auf dem Hof, zumindest, wenn wir in Mazedonien angekommen waren. „Tony!“, rief ich und die Stute riss den Kopf hoch und sah aufmerksam zu mir rüber. Nur sehr langsam rappelte sie sich auf und schüttelte den Staub aus ihrem hellen Fell. „Komm her du Fettsack“, grinste ich und lächelte das pummelige Pony an. Langsam stapfte sie auf mich zu uns legte erst mal ihren Kopf an meinen Körper und wir schmusten ein bisschen ehe ich ihr das Halfter anlegte und sie zum Stall führte. Ich machte sie rasch fertig nach dem langen Putzen und legte ihr auch die grünen Gamaschen an. Dann stieg ich auch schon auf. Genau in diesem Moment kam mir Smetti auf dem Schimmel schon durch die Stallgasse entgegen. „Und du bist nicht mal losgeritten“, grinste er mich an und ich trieb Croatoan an. Im Schritt ritten wir eine kleine Runde um den Hof. An manchen Stellen trabten wir auch, aber hauptsächlich waren wir im Schritt unterwegs, damit ich in aller Ruhe von der Woche in Dänemark erzählen konnte. „Bonbone hat sich super gemacht. Unterm Reiter nimmt sie wie vorher auch schon die feinsten Hilfen an, hat dabei aber keinen starken eigenen Kopf mehr wie vorher. Sie kooperiert endlich mit dem Reiter“, erzählte ich mit aller Freude. „Das freut mich so sehr für dich“, lächelte er mich an und gab der ruhigen Schimmelstute eine kurze Parade. „Ich bin stolz auf dich Smetti.“ „Warum?“, fragte er etwas verwirrt und sah mich an. „Weil du ganz schön beim Thema reiten hinzugelernt hast.“ Wir ritten wieder zurück zum Hof und spritzten die beiden Pferde ein wenig ab um auch sie von der Hitze ein wenig zu erlösen. Dann brachten wir die Pferde gemeinsam auf die Weide für den Rest des Tages.
        13 Aug. 2016BearbeitenLöschenMelden
      • Sosox3 Hufschmiedbericht - August 2016

        Smetti saß gerade im Büro und heftete bearbeitete Aufträge in die verschiedenen Aktenordner. Die ganzen Aufträge lagen vor ihm auf dem Bürotisch, verstreut bis in die hinterste Ecke und er hatte es sich genau Heute vorgenommen, alles zu sortieren, da uns nur noch wenig Zeit hier in Canada blieb, bis wir endgültig von diesem Kontinent verschwanden. „Wo war das andere davon?“, maulend suchte er das zugehörige Blatt zu seinem letzten Auftrag. „Ich frag einfach Rachel nach dem Blatt, die weiß eh alles…“, murmelte er und griff nach seinem Smartphone und entdeckte einen entgangenen Anruf einer unbekannten Nummer. Nicht einmal die Vorwahl kannte er. „Erst rufe ich Rachel an und dann kümmere ich mich darum.“ Beep. Beep. Beep. „Was gibt’s?“, fragte ich gefasst auf seine Frage. „Weißt du, wo das andere Blatt zum Auftrag hin ist? Ich finde das nicht.“ „Schau mal unter den Ordner“ Kurz darauf fand Smetti das Blatt und heftete auch dies ab ehe er noch einmal zum Telefon griff und die unbekannte Nummer wählte. „Nicolaus du Martin. Freut mich, dass sie zurückgerufen haben. Wir haben einen Stall in Norwegen und eines unserer Pferde bräuchte einen neuen Duplo-Beschlag. Wäre es möglich in näherer Zukunft vorbeizuschauen?“ Smetti brauchte einen Moment zum Nachdenken und zum Durchdenken der Termine für die nächste Woche. „Hm, ich würde den Flug morgen nehmen und wäre so gegen 15 Uhr bei ihnen und ihrem Hengst. Den Rest klären wir dann morgen.“ Der Kunde am anderen Hörer stimmte zu und legte kurz darauf auf. Dann rief er mich noch einmal an und erzählte mir, dass er den Flug in der Frühe buchen würde und jetzt noch Croatoan die Hufe machen würde. Ich antwortete ihm, dass das wohl klarginge und ich hoffte, dass er rechtzeitig wieder da sein würde, weil wir noch einiges zu tun hatten und ich gerade auf Candypies Rücken saß um sie in der Dressur zu fördern und gegenfalls ein paar Übergange zu üben wie den Stand-Schritt und den Schritt-Stand um sie langsam fortzubilden, bis wir in der neuen Heimat auf Hochtouren trainieren würden. Denn vor uns lag eine weitere Saison voller Turniere und die Möglichkeit mit Haustrainer zu arbeiten und voran zu kommen. Smetti machte sich also auf den Weg zur Weide um das Roan Getier zur Schmiede zu führen und wie immer, dauerte es so seine Zeit, da Tony einfach verdammt faul war. Auf den Turnieren musste man sie richtig überzeugen und wüsste man bei uns am Stall nicht, wie wir sie motivierten, so würde man uns höchstwahrscheinlich Doping vorwerfen. „Komm schon du Trantüte. Geht das nicht schneller?“, moserte Smetti rum. Auch er hatte heute keinen wirklich guten Tag gehabt und ihn nervte Croatoan’s langsame Art. Sie lernte zwar schnell, bewegte sich aber fast schon in Zeitlupe. So schleichend wie sie sich auch bewegte, war er froh, wenn er sie in der Reitstunde mitreiten konnte um sich durchzusetzen. „Weißt du was Tony? Ich setz mich einfach auf dich drauf“, entschlossen blieb er stehen und mit ihm auch sie und sah ihn nur verwundert an, als er ihr auf den Rücken sprang. „So ist’s fein“, lobte Smetti sie und trieb die Stute energisch vorwärts. Gleich schritt sie auch schneller voran und sie erreichten die Schmiede schneller als zu Fuß. „Geht doch. Ich glaub ich mach das auf dem Rückweg auch…“, murmelte er und band Croatoan an beiden Seiten an. Da sie sowieso stehen blieb und gleich wahrscheinlich dösend dastand, würde es so oder so keinen Unterschied machen. Der junge Hufschmied kratzte ihr erst fein säuberlich die Hufe und schaute sie sich genau an. Er kontrollierte bis hin zu den Trachten und schnitt dann ruhiger Hand aus. Sie hatte ein wenig lange Hufe und so schnitt er mehr aus als normal und raspelte sie dann in zurecht. Wie vorhergesagt döste die junge Stute bereits und Smetti hatte seine Arbeit bereits getan. Mit dem Klicken beim Öffnen der Stricke, öffnete auch unsere kleine Schlafmütze ihre Augen und sah Smetti müde an. „Ach komm schon“, lächelte er und begann die Schlafmütze zu kraulen. „Was hätte ich nur ohne dich gemacht.“ Ein paar Momente später saß er auf der Stute und trieb sie wieder zur Weide um endlich für heute Schluss zu machen. Er musste noch Sachen zusammenpacken und morgens in der Frühe aufstehen.

        „Tschüss meine Kleine“, lächelte er mich an und gab mir wie immer einen Abschiedskuss auf die Stirn. Es war so unser ‚Ritual‘ geworden und es schmerzte immer ein wenig wenn er mit einer dieser Maschinen losflog um seine Arbeit zu erledigen. Dieses Mal waren es gut 5800 km bis nach Norwegen und ich machte mir, glaubte ich zumindest, mehr Sorgen als er. Auch wenn ich später auf Magic Attack noch einen Ausritt machte und Abby auf Acacia mitnahm, würden meine Gedanken wohl nur um das Wohl meines Freundes drehen.

        Während des gesamten Fluges hörte er seine Playlist rauf und runter und schlief eigentlich die meiste Zeit mit den Kopfhörern in den Ohren. In Norwegen angekommen, mietete er sich erst einmal einen Jeep um mobil zu sein, morgen würde er auch wieder zurückfliegen, also wurde es nicht ganz so teuer mit dem Mietwagen. Schlafen würde er in einem günstigen Motel und auch sonst beschränkte er bei seinen Aufenthalten die Zeit auf das geringste. Er hatte jetzt noch gute 3 Stunden auf den langen Straßen Norwegens vor sich bis er die Tyrifjord Ranch erreichen würde um zu seinen heutigen Kunden zu stoßen. Auch die Fahrt gestaltete sich eher unkompliziert, nur eben verdammt langwierig. Hier und da erspähte er mal einen Elch und anderes Wild, ließ sich davon jedoch nicht ablenken. Nach langer Fahrt sah er die kleine Einfahrt vor sich und lenkte den Wagen hindurch um auf dem Parkplatz zu halten. Einen Moment genoss er noch die Ruhe und vergaß den Stress den ihn zuhause wieder erwartete. „Nur noch zwei Wochen, dann ist der Stress vergessen“, murmelte er und begab sich aus seinem Wagen, packte seine Sachen zusammen und machte sich auf die Suche nach Nicolaus du Martin aka Nico und ging erst einmal zum Haupthaus rüber, fand ihn dort aber nicht. Da er sich ein wenig schlau gemacht hatte über die Ranch, wusste er, dass dies ein Trainingshof war und versuchte es am Reitplatz. Dort wurde er auch fündig und sah wie er einen Norweger gerade abritt. „Ist das der Hengst, der neue Hufeisen braucht?“, fragte Smetti direkt und recht unvorsichtig dem Unbekannten gegenüber. „Sie haben aber recht schnell den Weg nach Norwegen zu unserer Ranch gefunden, aber leider muss ich Sie enttäuschen. Der Hengst steht gerade noch in seiner Box dort hinten im Stall. Ich bin in 5 Minuten fertig und bringe den Wallach hier auf die Weide, dann komm ich zu ihnen und bleibe bei Marid, weil er ziemlich irre ist.“ „Alles klar, ich mache mich schon mal auf den Weg zur Box und bereite meine Utensilien vor, bis gleich“, gab Smetti von sich und packte dann seine Sachen um den Stall zu betreten. Sie beherbergten hier viele verschiedene Rassen und hatten zwischendurch auch ein paar Wallache untergebracht und während er sich Gedanken machte, kam Nico auch schon vorbei um den aufgebrachten Hengst aus seiner Box zu führen. Für Smetti würde dies hier zu einer Herausforderung werden, hoffte aber inständig, dass er und das Pferd alles gut überstehen würden. Unruhig tänzelte Marid auf der Stelle und blähte Smetti gegenüber die Nüster, ehe er einmal schrill wieherte. „Ruhig jetzt!“, sagte der Mann barsch gegenüber seinem Hengst und ließ ihn zurückweichen. Der Hengst brauchte wohl die starke Hand und so blieb Nicolaus du Martin die ganze Zeit über bei Smetti und Marid und unterhielt sich mit dem jungen Hufschmied. „Wie kamen Sie eigentlich so jung an eine eigene Hufschmiede?“, fragte der werte Herr etwas barsch, doch das machte ihm nichts. „Meine Chefin hat sie mir übergeben, sie hat sich nun auf die Pferdezucht spezialisiert und zieht ihr Ding durch. Ich habe mit der Hufschmiede und unserem Umzug schon genug zu tun.“ „Kann ich verstehen. Wohin geht’s denn?“, Smetti hatte seine Neugierde geweckt. „In die Heimat meiner Freundin Rachel. Wir ziehen auf einen neu erbauten Hof in Mazedonien, nahe der Hauptstadt Skopje“, lächelte Smetti und nahm dem unruhigen Araber die alten Beschläge ab. „Achso, das Land ist mir nicht gänzlich unbekannt. Es liegt doch im Balkan oder?“ „Jap, das schon. Grenzt an Serbien, Albanien, Kosovo und Griechenland.“ Smetti hatte alle Mühe sich seine Hufe anzuschauen, da der Hengst zappelte wie eh und je. „Interessant“, sagte Nico und beruhigte, während Smetti die Hufe kürzte und anschließend raspelte, seinen Hengst. Das Feilen gelang ihm trotz Aufregung, nur beim Aufnageln der neuen Duplobeschläge gab es ein paar Komplikationen, aber auch die meisterte Smetti hervorragend. „Ich bin dann fertig.“ Smetti wischte sich etwas Schweiß von der Stirn und wischte es sich an der Schürze ab. „Der Kerl hat jetzt neue Duplo-Beschläge der Standartreihe und hat tolle Hufe.“ „Tut mir leid für die Komplikationen, er ist etwas sehr anstrengend, wobei es sich aber auch schon gelegt hat.“ Smetti sah ihn verwirrt an. „Er war schlimmer?!“ „Jap, mit mir in der Nähe geht es ja noch, aber ohne mich dreht Marid ganz ab.“ „Hallelujah“, murmelte der Hufschmied und packte seine Sachen zusammen. Nicolaus brachte in der Zeit Marid wieder in die Box. Smetti stellte noch eine Rechnung aus und machte sich dann ab. Er brauchte den Schlaf, schließlich hatte er morgen wieder einen langen Tag vor sich.
    • Eddi
      Verschoben am 18.05.2017
      Grund:
      6 Monate keine Pflege.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Sosox3
    Datum:
    25 Aug. 2016
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    10

    EXIF Data

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    371,6 KB
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    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • CroatoanTony


    Abstammung

    Unbekannt x Unbekannt
    Unbekannt x Unbekannt| Unbekannt x Unbekannt



    Exterieur

    Rasse American Quarter Horse
    Geschlecht Stute
    Alter 3 Jahre [**.**.2013]
    Stockmaß wird ~ 1. 56m
    Fellfarbe Bay Roan
    Abzeichen Unregelmäßige Blesse
    v.l. Socke
    v.r. -
    h.l. Socke
    h.r. -



    Interieur & Beschreibung

    Faul | Liebevoll | Ausgelassen | Neugierig
    Croatoan, oder auch Toy oder Tony genannt, ist ein, man kann es beim Wort nennen, faules Pferd. Sie bewegt sich nicht mehr als es sein muss, und wäre für Anfänger geeignet, wenn sie sich dann mal bewegen würde. Jedoch hat sie panische Angst vor Gerten, Peitschen und Sporen, was sie widerrum zu einem sehr schwierigen Pferd macht, da sie ja an sich faul ist und sich nicht bewegen will. Es steckt also noch ein ganz schönes Stück Arbeit in ihr, bis sie ein vernünftiges Reitpferd wird.


    Gesundheit & Wohlbefinden

    Gechippt [ ]
    Letzte Impfung Mon Jahr
    Letzte Wurmkur Mon Jahr

    Beschlagen [Nein]
    Letztes mal Ausgeschnitten August 2016
    Letztes mal Geprüft August 2016
    ♣--------------------------------------♣

    Besitzerdaten

    Besitzer Rachel Wincox
    VKR Rain

    Verkaufspreis Nicht zu verkaufen ; 700 Joellen


    Qualifikationen


    Dressur A
    Springen A
    Military E
    Distanz L
    Rennen E
    Western : L
    Reining:- | Trail: -

    Fahren E
    Wendigkeit E


    Ausbildungsstand & Zuchtdaten

    Eingeritten [x]
    Eingefahren []
    Potential Reining , Springen, Distanz, Dressur


    Gekört/Gekrönt
    Eingetragene Zucht BC
    Gencode

    Nachfahren



    Zu den Schleifen
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    [1] 246. Westernturnier , 2. Platz
    [2] 337. Westernturnier, 3. Platz
    [3] 343. Westernturnier, 3. Platz
    [4] 346. Westernturnier, 2. Platz
    354. Westernturnier, 2. Platz
    355. Westernturnier, 3. Platz
    365. Westernturnier, 1. Platz
    371. Westernturnier, 1. Platz
    380. Westernturnier, 2. Platz
    389. Westernturnier, 3. Platz


    Zu dem Zubehör
    PNG | PNG - getrennt