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Janina2604

Criollo | Charia | *gekrönt*

[font=georgia][color=#696969][font=georgia][color=#696969][color=#696969][font=georgia][b]Mutter[/b]: [url="http://www.joelle.de/gallery/image/93492-chaira-criollo/"][color=#0f72da]Chaira[/color][/url][/font][/color] [size=2][color=#696969][font=georgia]MM: Cardal Malvita[/font][/color][/size] [size=2][color=#696969][font=georgia]VM: Guampa Flamenco[/font][/color][/size][/color][/font][/color][/font] [font=georgia][color=#696969][font=georgia][color=#696969][color=#696969][font=georgia][b]Vater: [/b][url="http://www.joelle.de/gallery/image/116354-fire-of-xaras/"][color=#0f72da]Fire Of Xaras[/color][/url][/font][/color] [size=2][color=#696969][font=georgia]VM: Fire[/font][/color][/size] [size=2][color=#696969][font=georgia]VV: Xaras[/font][/color][/size][/color][/font][/color][/font] [font=georgia][color=#696969][font=georgia][color=#696969][color=#696969][font=georgia][b]Rasse[/b]: Criollo[/font][/color] [color=#696969][font=georgia][b]Stockmaß/Endmaß[/b]: 1,50m[/font][/color] [color=#696969][font=georgia][b]Abzeichen[/b]:[/font][/color] [size=3][color=#696969][font=georgia]Beine: [/font][/color][/size] [size=3][color=#696969][font=georgia]Kopf[b]:[/b][/font][/color][/size] [color=#696969][font=georgia][b]Fellfarbe[/b]: Lobuno[/font][/color] [color=#696969][font=georgia][b]Gesundheit[/b]: sehr gut[/font][/color][/color][/font][/color][/font] [font=georgia][color=#696969][font=georgia][color=#696969][i]mutig, freundlich, aufgeschlossen[/i] [color=#696969][font=georgia][b]Beschreibung[/b]: [/font][/color] [color=#696969][font=georgia]Charia erbte Farbe und Körperbau komplett von ihrer erfolgreichen Mutter. Das Einzige was sie auch wirklich von ihren Vater erbte war der Charakter. Sie ist eine freundliche, aufgeschlossene Stute und liebt es abwechslungsreich. Sie hat sehr gute Zuchtvorraussetzungen und auch hervorragende Chancen auf eine Turnierkarriere.[/font][/color][/color][/font][/color][/font] [font=georgia][color=#696969][font=georgia][color=#696969][color=#696969][font=georgia][b]Besitzer[/b]: Edfriend[/font][/color] [color=#696969][font=georgia][b]Züchter[/b]: sweetvelvetrose, Janina2604[/font][/color] [color=#696969][font=georgia][b]Vorbesitzer[/b]: /[/font][/color] [color=#696969][font=georgia][b]VKR[/b]: Janina2604[/font][/color] [color=#696969][font=georgia][b]Erstellt von[/b]: Janina2604[/font][/color][/color][/font][/color][/font] [font=georgia][color=#696969][font=georgia][color=#696969][color=#696969][font=georgia][b]Western Klasse[/b]: E[/font][/color] [color=#696969][font=georgia][b]Distanz Klasse[/b]: E[/font][/color][/color][/font][/color][/font] [font=georgia][color=#696969][font=georgia][color=#696969]Gewinnerin der [SK 374] 1D Pferde & Ponys[/color][/font][/color][/font] [size=3][b]Hufschmied[/b][/size] [size=3][url="http://www.joelle.de/topic/61571-hufschmiede-happy-hooves/"]Happy Hooves[/url][/size] [size=3][b]Tierarzt[/b][/size] [size=3][url="http://www.joelle.de/topic/61429-pferdeklinik-international-health/"]International Health[/url][/size]

Criollo | Charia | *gekrönt*
Janina2604, 18 Feb. 2013
    • Janina2604
      Letzter Pflegebericht:
      [quote name='Edfriend' timestamp='1344608206']
      10.08.2012 - Besuch bei den Stuten

      Nachdem ich aus der Stadt wieder da war, wo ich für Mokka neue Reitausstattung bestellt hatte, sah ich noch einmal kurz bei den Stuten vorbei. Ich schnappte mir das Halfter von Apache und ging zu ihrer Box. Die Stute war vor kurzem gekrönt worden, nach langer langer Zeit konnte ich sie nun endlich in meiner neuen Zucht einsetzen. Ich begrüßte die Appaloosastute und streichelte ihr über die Nase. Dann halfterte ich sie auf und führte sie zur Halle, wo ich sie laufen ließ. Sie tobte ein paar Minuten herum, bevor sie sich in den Sand schmiss, um sich zu wälzen. Danach schnoberte sie im Sand herum und drehte ein paar Runden. Ich ließ sie allein, um Rubina zu holen. Auch sie stellte ich mit zu Apache. Rubina Ravenclaw, sie entwickelte sich im Moment hervorragend und erst kürzlich hatten wir nun ihren bekannten Vater auf unserem Hof willkommen heißen dürfen. Ich kraulte sie hinter den Ohren und gab ihr dann einen Klaps auf die Schulter, worauf sie losraste und durch die Halle spurtete. Apache nahm diese Herausforderung gern an und die beiden rangelten ein bisschen, trabten Seite an Seite durch die Halle und fingen danach an, sich zu beknabbern. Ich fand es immer wieder schön, wie der Auslauf in der Halle den Tieren Spaß machte. Doch manchmal waren sie auch unterfordert, selten, aber besonders Antigone litt darunter. Ich band sie vor ihrer Box an und holte ihr Longierset. Nachdem die Stute aufgetrenst und gegurtet war brachte ich sie zum Roundpen, der, weil er im Schatten der Halle und des Stalls stand, zu dieser Zeit besonders angenehm war. Zudem war ich letzte Woche mit einer Harke im Roundpen unterwegs gewesen und hatte den Boden aufgelockert. Ich ließ Antigone erst warmwerden im Schritt und longierte die Stute dann etwas eine Dreiviertelstunde. Sichtlich entspannter brachte ich die Stute danach wieder zurück in den Stall, putzte sie und stellte sie wieder in ihre Box. Dann holte ich Capallonia aus ihrer Box, ging mit ihr zur Halle und ließ sie dort laufen. Apache fing ich wieder ein und brachte sie zum Stall, wo ich die Stute so gut es ging putzte und dann auf ihre Weide brachte. Auch Cappa putzte ich noch gründlich, eh die Rappstute auf die Weide durfte. Der Rest würde heute Nachmittag an die Reihe kommen. Deshalb halfterte ich erst einmal Chaira, Charia und Kürbis auf, um sie auf die Weide zu bringen. Danach folgten Farasha, Joyna und unsere Zicke Khiara. Es dauerte nicht lange und bald standen alle Stuten auf ihren Weiden. Zufrieden begann ich den Stutenstall auszumisten. Ich war schnell damit fertig und konnte noch frisch einstreuen und bereits das Abendheu verteilen. Dann verschwand ich im Büro und schnappte mir einen Zettel. Mein Team sollte wissen, wen ich noch machen würde und wen sie machen sollten. Ich würde noch mit Sonja spazieren gehen und Friendsship reiten, außerdem würde ich auch Little Big Girl für die Bodenarbeit in Anspruch nehmen. Hingegen brauchten aber auch Lapis Lazuli, Napayné und Primadonna Bewegung. Ebenso wie Charia, welche auf ein Turnier vorbereitet werden sollte. Als mein Plan fertig war, riss ich das Blatt ab und pinnte es an unser schwarzes Brett.
      3134 Zeichen © by me
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    • Eddi
      Pflegebericht
      Auszeit bei Janina

      „Guten Morgen Janina!“ rief ich fröhlich und holte noch schnell meine Tasche aus dem Kofferraum. „Hast du Gott bestochen oder warum hast du so schönes Wetter?“ sagte ich seufzend. Janina hatte mich für dieses Wochenende zu sich eingeladen, damit ich mal wieder aus dem Stress herauskam. Bei uns ging es nämlich momentan drunter und drüber mit Hochwassermeldungen und Unwettern. Ich hatte eigentlich so gut wie alles für die kommenden Wochen absagen müssen und so hatte meine Zuchtpartnerin beschlossen, dass ich mir bei ihr eine Pause gönnen könnte. Denn auf dem Gestüt „Gates of Heaven“ strahlte mich ein blauer Himmel und die Sonne an, es war einfach herrlich – und verdammt warm! -. „Na dann zeig ich dir schnell dein Zimmer und dann wäre ich erst einmal für einen Ausritt.“ lachte Janina und ich konnte nur erfreut grinsen. Nachdem ich mich umgezogen hatten liefen wir zu den Weiden und Janina drückte mir ein Halfter in die Hand. Dank der Gravur wusste ich auch sofort, wen ich reiten durfte. „Shády!“ rief ich fröhlich, ich hatte die Araberstute schon lange nicht mehr gesehen, dabei war sie damals sogar meine Reitbeteiligung gewesen. Zusammen liefen wir auf die große Stutenweide, während ich zu der grauen Stute lief, holte Janina sich ihre geliebte Wita. Eine Schönheit von schweren Kaltblut. Gemeinsam wanderten wir zum Putzplatz und begannen die beiden gründlich zu putzen und danach zu satteln. Ich liebte das Ausreitgelände um das Gestüt herum. Es war eine Abwechslung zwischen Wald und Wiesen und bei den herrlichen Wetter blühte hier alles in voller Pracht. „Wie ich den Sommer vermisste habe!“ lachte ich und wir ließen die Stuten antraben, um schneller vorwärts zu kommen. Insgesamt waren wir wohl zwei Stunden unterwegs, weil wir uns so viel zu erzählen hatten, dass wir gar nicht fertig wurden. Als wir dann wieder da waren, versorgten wir die Pferde und brachten die Stuten wieder auf die Weide. „Ich hatte vor, dass Stalltor mal wieder neu zu streichen, magst du mir helfen?“ fragte Janina lächelnd und nickte zustimmend. Ich hatte kein großes Talent, was das Malern betraf, aber wir schafften es letzten Endes doch. „Dann wäre ich dafür, dass wir heute noch die Privatpferde machen und die nächsten Tage dann die Zuchtpferde.“ grinste Janina. „Suche dir raus, mit wem du was machen magst.“ Gesagt getan und schon war ich an der Arbeit. Während Janina mit Bordeaux und Little Song ihre Freiarbeit verfeinerte, schnappte ich mir die wilde Mustangstute Wings of Butterfly und longierte die Gute ordentlich, damit sie mal wieder ein wenig ausgepowert wurde. Danach entschied ich mich zu einem Spaziergang mit Morgentau, einer kleinen, aber feinen Shettystute. Janina drückte mir direkt noch ihr Falla Caphalor in die Hand und meinte, dass auch er eine Spazierrunde vertragen könnte. Sie kam mit, und zwar mit den beiden Fohlen Understand und Fire of Dream. Gemeinsam wanderten wir über die schönen Wiesen und als wir wieder da waren, war es bereits sechs Uhr. „Nun aber husch husch, sonst schaffen wir die restlichen nicht mehr.“ rief Janina und drückte mir das Halfter von drei Fohlen in die Hand. „Lässt du sie in der Halle frei laufen? Dann kann ich noch mit Animby ihre Dressurarbeit beenden.“ lächelte sie und ich nickte zustimmend. Schnell holte ich Mellow, Tagträumer und Goldbell von ihrem Paddock und ließ die halbwüchsigen Hengste in der Halle laufen und baute direkt ein wenig Scheutraining mit ein. Nach dem Tag fiel ich neben Janina k.o. auf das Sofa und wir schauten uns einen Film an. So viel Wärme und schönes Wetter war ich gar nicht mehr gewöhnt.

      Janina war dieses Wochenende gnädig zu mir und so standen wir erst um acht auf, frühstückten in Ruhe, eh wir zum Stall liefen. Andererseits standen ihre Pferde sowieso alle auf den Weiden, so dass niemand in der Frühe warten musste. „Heute machen wir die Zuchtstuten, die haben mal wieder einen Tag für sich verdient.“ grinste Janina. Gemeinsam stellten wir uns an den Weidezaun und beobachteten die bunte Gruppe. Ich konnte mich noch gut daran erinnern, wie viele dieser Tierchen ich angeschleppt hatte. „Darf ich Lady Gina und Florentinchen nerven?“ fragte ich grinsend und lief schon los, um die beiden Shettystuten von der Weide zu holen. Ich machte mit beiden ein wenig Bodenarbeit, um das Gedächtnis der Stuten wieder aufzufrischen. Janina longierte in der Zeit Nachtelfe und Rapunzel. Kurz danach gliederte ich mich mit ein und longiere noch Dolce Vita. Es war immer schwer, eine ordentliche Beschäftigung für Falabellas zu finden, dennoch schafften wir es. Nach dem Mittagessen ritten wir wieder aus. Diesmal saß ich auf Fade to Black und Janina hatte sich Golden Diamond, die hübsche Haflingerstute geschnappt. Janina zeigte mir jedes Mal einen neuen, noch mir vollkommen unbekannten Weg. Nach dem Ritt zum See, wollten wir ein wenig Arbeiten, so schnappte sich Janina Charia und ich mir Antigone. Gemeinsam wanderten wir auf den Reitplatz und bauten Trabstangen, Cavaletti und kleine Sprünge auf. Es war interessant den Alltag auf einem anderen Hof zu erleben, bei Janina lief alles viel ruhiger ab, als auf Hayes End. Doch die Arbeit hörte nicht auf und inzwischen war es schon später Nachmittag. Wieder mussten wir uns ranhalten. So ging ich mit Biene Maya und Pflaumenkuchen spazieren, während Janina die kleine Piroschka longierte. Maifee und Tiffi waren die letzten Kandidaten und gemeinsam gingen wir nochmal spazieren. Auch dieser Tag hatte mich total ausgelaugt, dennoch musste ich heute dringend zu Hause anrufen und fragen, wie es dort aussah.

      Der letzte Tag war angebrochen und nach einem ausgiebigen Frühstück standen die Zuchthengste auf dem Plan. Von den letzten zwei Tagen hatte ich Muskelkater bekommen, auch wenn ich nicht wusste warum. Als ich die Herde betrachtete, bestand sie größtenteils aus Zwergen. „Das wird ja lustig, was sollen wir denn mit denen alles machen?“ fragte ich seufzend, mir viel kaum was ein. „Keine Sorge.“ lachte Janina. „Heute steht Ponyreiten vor dem Rathaus an. Da sind einige schon weg, also an die Arbeit.“ grinste sie. Wir nahmen insgesamt 5 Ponys mit, welche nun hergerichtet werden mussten. Ich kümmerte mich um Philip und Avero, während Janina sich Dukat, Stups und Pfannkuchen annahm. Alle fünf wurden geputzt und gesattelt und dann wanderten wir los. Vor dem Rathaus erwarteten uns noch drei weitere Helfer, so dass jeder ein Pony nehmen konnte. Mir wurde Avero zugeteilt. Insgesamt verbrachten wir den ganzen Vormittag im Dorf und erfreuten kleine Kinder. Wieder auf dem Gestüt schienen auch die Hengste froh zu sein, endlich wieder auf der Weide zu stehen. Nun hatten wir nicht mehr gar so viel zu tun. Janina kümmerte sich um die Fallas Gabani und Glenns Caress, während ich Frisco reiten sollten. Den krönenden Abschluss bildeten wir mit einem Ausritt mit Bonito und Armani. Es war ein herrliches Wochenende gewesen und ich war Janina für diese Auszeit sehr dankbar.
    • Pepe
      Hufschmiede "Happy Hooves"
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      Heute stand ein langer Tag für mich an; Janina hatte mich per Telefon gebeten, mich um ihre acht Stuten zu kümmern. Ich willigte ein und so stand ich eine Tage später auf ihrem großen Hof.
      Janina erwartete mich schon und begrüßte mich herzlich. „Schön, dass du es so schnell einrichten konntest.“ „Gerne, ich denke wir fangen sofort an?“, antwortete ich und Janina nickte. „Wir beginnen mit meinen beiden Shetlandponys, die beiden stehen noch auf ihrem Paddock, später kommen sie dann raus.“ Janina zeigte mir zwei hübsche Ponys, eine Schimmelstute und eine Blauschimmelstute, „Das hier ist Florentinchen, mit ihr fangen wir am besten an.“, entgegnete mir die Besitzerin. Ich nickte und sie führte das Pony raus auf den Hof und band es an. Ich betrachtete die Hufe der Stute genau und hob dann ihren ersten Vorderhuf an. Sorgsam kratzte ich den Huf aus und begann ihn mit einem Hufmesser zu bearbeiten. In aller Ruhe schnitt ich den Huf aus und feilte ihn dann anschließend mit der Feile glatt und eben. Florentinchen blieb bei allem ruhig und gelassen, ein guter Anfang für heute. Nachdem alle vier Hufe ausgeschnitten und abgefeilt waren klopfte ich die Stute. „Beim Ausschneiden sind mir keine Besonderheiten aufgefallen, keine der Huf ist auffällig warm und zeigt Veränderungen. Alles in bester Ordnung. Kannst du sie bitte auf dem Hof im Schritt und im Trab führen?“, bat ich Janina. Schnell war die Stute abgebunden und lief zusammen mit ihrer Besitzerin über den Hof. Ich betrachtete den Gang und die Abfußung der Hufe von jeder Seite. Florentinchen lief gleichmäßig und fußte auch im Trab korrekt ab. „Okay, danke. Einen Huf müsste ich noch etwas nachfeilen, ansonsten läuft sie sehr schön.“, lobte ich die gute Pflege der Stute. Janina lächelte und kurz darauf war der linke Vorderhuf korrigiert. „Sie ist dann fertig, bringst du bitte die nächste Stute mit?“, bat ich sie und Florentinchen war für heute fertig.
      „Das ist Pflaumenkuchen, sie hat schon viele bekannte Nachkommen.“ Um die Ecke kam ein hübscher Blauschimmel, neugierig beschnupperte sie meine Hand. „Sie ist sehr brav, du wirst also in Ruhe arbeiten können, ich müsste nämlich kurz für zehn Minuten weg.“, informierte mich Janina. „Ist in Ordnung, bis gleich.“ Ich hob den ersten Huf des Shetlandponys an und kratzte ihn aus. Pflaumenkuchens Hufe waren etwas kürzer als die von Florentinchen, demnach hatte ich weniger Arbeit, was das Ausschneiden anging. Schnell waren die Hufe ausgeschnitten und ich machte mich ans Feilen. Die Hufe der Stute waren vorne etwas länger als hinten, das korrigierte ich mit der Feile. Völlig in Ordnung, die Hufe waren auch nicht warm, es kann vorkommen, dass ein Hufpaar schneller wächst als das andere. Nachdem die Hufe gefeilt und auf gleicher Höhe waren band ich Pflaumenkuchen ab und lief mit ihr über den Hof. Im Schritt und im Trab lief das Shetty ausbalanciert, auch die Abfußung jedes Hufes war vollkommen korrekt. Einzig das rechte Hinterbein lief etwas weit außen, darum würde ich mir aber keine Sorgen machen. In dem Moment kam Janina wieder zurück. „Alles in bester Ordnung, sie ist fertig für heute!“, rief ich ihr zu und gab ihr den Strick. An der Putzstange wartete ich auf die nächste Stute.
      „Darf ich vorstellen? Charia, meine Criollo-Stute.“ Ich streichelte die Stute am Hals. „Schöne Farbe hat sie.“, sagte ich und die Stute beknabberte meine Jacke. „Hey, Leckerlis sind da aber keine drin.“, lachte ich und machte mich an die Arbeit. Routiniert schnitt ich das alte, zu lang gewachsene Horn aus und feilte den Huf gerade und glatt. Charia beobachtete meine Arbeit an ihren Füßen ganz genau, störte mich dabei aber auch nicht, da sie ruhig und gelassen blieb. Das Feilen dauerte bei ihr etwas länger, ihr Horn war sehr hart. „Ich würde dir empfehlen, ihren Barhuf dringend mit etwas Hufgel zu pflegen, ihre Hufe sind doch sehr unelastisch, einfach nur zur Vorsorge, das nichts wegbricht.“, erklärte ich Janina. Ich zeigte ihr, dass schon am linken Hinterhuf ein kleines Stück Horn abgebrochen war. Die Bruchstelle schnitt und feilte ich nachträglich noch aus, dann ging es wieder raus auf den Hof. „Einmal bitte wieder im Schritt und Trab führen!“, rief ich der Pferdebesitzerin zu. Charias Schritt war in Ordnung, im Trab jedoch strauchelte sie. „Könnten wir noch in die Halle gehen? Es könnte sein, dass ihr der Boden zu hart ist und deswegen etwas verklemmt läuft. Ist das möglich?“ Janina bejahte und auf dem weichen Sand lief die Stute klar und schwungvoll. „Okay, sie ist dann auch fertig.“
      Als nächstes kam die zweite Criollo-Stute Piroschka an die Reihe. Schon von weitem erkannte ich ihr Problem – extrem ungleiche Hufe. Schon als Janina ansetzen wollte unterbrach ich sie: „Ich hab das Problem schon erkannt, das bekommen wir hin.“ Zuerst brachte ich die Hufe von Piroschka mit dem Hufmesser auf eine gleiche Länge. Anschließend feilte ich die Hufe ab und wollte dann zur Analyse übergehen. „Würde es dir etwas ausmachen, sie kurz vorzureiten?“, fragte ich Janina. Schnell war die Stute gesattelt und wir gingen zur Halle. Janina stieg auf und ritt die Stute in einem flotten Schritt quer durch die Halle. Durch das Kürzen der Hufe lief sie schon deutlich besser. Dennoch war besonders im Trab auffällig, dass Piroschka nicht mit der ganzen Huffläche den Boden berührt sondern nur seitlich. „Okay, ich hab genug gesehen.“ Ich schilderte Janina das Problem das sich mir zeigte. „Piroschka tritt nur seitlich mit den Hufen auf, möglich durch die zu lang gewachsenen Hufe. Einen Schaden der Gelenke oder eine Fehlstellung der Knochen halte ich für unmöglich. Ich würde dir vorschlagen, wir setzten ihr Kunststoffeisen, die ich präpariere für einige Wochen dran, ich habe sogar noch welche übrig, die schenke ich dir. In einigen Wochen kannst du die abmachen und sehen, ob sie besser läuft oder nicht. Der Vorteil von Kunststoffeisen ist einfach der, dass ich sie leicht ändern kann und sie für Piroschka nicht so schwer wie normale Eisen sind.“ Janina war einverstanden und ich ging zu meinem Wagen. Ich richtete die Kunststoffeisen so aus, dass die Stute wieder mehr Auflagefläche hatte und sicher werden würde. Zurück bei dem Criollo passte ich die Eisen an und befestigte sie auf den Hufen. „So. Jetzt noch einmal bitte kurz in der Halle traben.“, bat ich Janina. In der Halle wurde schnell klar, dass die Stute mit dieser Lösung besser zurecht kam als vorher. „Das gefällt mir definitiv besser. Du kannst sie absatteln und zurück in den Stall bringen.“ Während Janina Piroschka versorgte und das nächste Pferd vorbereitete, ging ich kurz zu meinem Wagen um ein wenig zu Essen und zu trinken.
      Weiter ging es mit Walking In The Air. Die große Warmblutstute stand bereits angebunden an der Putzstange, Janina hatte bereits die Hufe ausgekratzt. „Los geht’s!“, rief ich in die Stallgasse und begrüßte Walking. Die Stute stand ruhig und gab willig die Hufe. So waren ihre Hufe schnell ausgeschnitten, die Hufe waren von Natur aus schon kurz und scheinbar langsam wachsend. „Ich feile nur schnell etwas nach, viel zu machen ist hier ja nicht.“, meinte ich zu ihrer Besitzerin. Schon ging es raus auf den Hof, viel gekürzt hatte ich nicht, demnach war ich optimistisch, dass sich keine Besonderheiten bei der Laufanalyse zeigten. Alle Hufe machten einen gesunden Eindruck und waren auch nicht warm oder druckempfindlich. Walking In The Air lief sicher im Schritt und Trab über den Huf, jeder Huf fußte korrekt ab. „Die Nächste ist dann dran!“, rief ich Janina lächelnd zu.
      Nun führte Janina die Araberstute Shády vor. Sie beschnupperte neugierig meine ihr hingehaltene Hand und ließ sich brav anbinden. Ich betrachtete die Hufe der Stute von der Seite und von vorne und hob dann einen ihrer Vorderhufe an. Ich griff nach meinem Hufmesser und begann mit dem Ausschneiden. Shády blieb ruhig stehen und döste etwas. „Mensch, du hast echt so tolle, liebe Pferde. Letztens hat mich das Pferd eines Kunden fast mit seinen Hufen erwischt.“ Janina grinste geschmeichelt und kraulte den Kopf der Stute. Schnell waren alle vier Hufe ausgeschnitten. Für Shády kam mein Hufbock für die Vorderhufe zum Einsatz, bei ihr musste ich auf etwas die Hufwand gerade feilen. Auch das konnte die Stute nicht aus der Ruhe bringen. Willig stellte sie ihre Vorderfüße auf den Bock und ich konnte in aller Ruhe abfeilen. Auch die Hinterhufe waren schnell glatt gefeilt. „Gleiche wie immer, bitte einmal auf den Pflastersteinen führen.“, bat ich Janina. Sie band die Stute ab und wir gingen raus aus dem Stall. Shádys Schritt war ausgreifend, die kleinen Hufe verteilten das Gewicht gut und gleichmäßig. Im Trab hob die Stute imposant ihren Schweif, doch auch hier war nichts Auffälliges. „Das Einzige was mir nur auffällt ist, dass Shády recht hart läuft. Ich werde da noch einmal die Hufe überprüfen.“ Janina band die Stute wieder an und überprüfte, ob ihre Hufe warm oder auf Druck reagierten – negativ. „Rammt die Kleine gerne ihre Füße so in den Boden?“, fragte ich Janina. „Ja, das macht sie eigentlich schon immer, dachte das wäre normal.“, entgegnete mir die Besitzerin des Arabers. „Ist auch völlig in Ordnung, zumindestens sind ihre Hufe in Ordnung.“ Janina brachte Shády wieder zurück in ihre Box.
      Die Vorletzte Stute war nun an der Reihe, die Welsh A Ponystute Tiffi. Die Tigerscheckstute machte einen freundlich Eindruck und ließ sich auch von mir begrüßen. Wieder betrachtete ich die Hufe der Stute sorgfältig und griff dann zum Hufmesser. Routiniert und vorsichtig schnitt ich die kleinen Hufe von Tiffi aus, auch sie schloss entspannt die Augen und döste. Nachdem die Hufe sauber gekürzt waren überprüfte ich diese auf Wärme und Empfindlichkeit. Auch hier war alles in bester Ordnung. Feilen musste ich relativ wenig, auch das war schnell erledigt. Ich sah Janina an: „Du weißt, das übliche, aber bald ist die Arbeit ja geschafft.“, lachte ich sie an. Tiffi lief auf dem harten Boden gleichmäßig und keine der Hufe lief außerhalb der Spur – weder im Schritt noch im Trab. „Okay, bringst du mir die letzte Stute?“
      Fade to Black, auch ein Welsh Pony, allerdings gehörte sie zur b Sektion, war die letzte Stute, um die ich mich heute bei Janina kümmerte. Ich streichelte sie und hob dann auch gleich den ersten Huf an. Jeden Huf säuberte ich zuerst und schnitt dann das überflüssige Horn weg. Fade to Black zuckte manchmal etwas mit dem jeweiligen Huf, ließ mich aber in Ruhe meine Arbeit machen. Schnell waren die Hufe gekürzt und ich feilte sie glatt und eben. Auch der Hufbock für die Vorderhufe war kein Problem für die Welshstute. „Die Hufe sind in gutem Zustand, nichts, was mir Sorgen machen könnte.“, informierte ich ihre Besitzerin. Nach dem Feilen trat ich einige Schritte zurück und betrachtete die Hufe von allen Seiten. Die beiden Hinterhufe feilte ich nochmals nach und schon ging es auch mit Fade to Black raus auf den Hof. Janina führte die Stute vor und ich beobachtete ihr Gangverhalten. Alle vier Hufe fußten gut und sicher ab, keine Einseitige- oder Fehlbelastung war zu erkennen. „Danke, Fade to Black ist dann auch fertig.“, rief ich Janina zu.
      „So wir haben es geschafft. Die Rechnung schick ich dir die Tage zu. Danke für deinen Auftrag.“ Mit diesen Worten verabschiedete ich mich von Janina und am späten Nachmittag verließ ich dann ihren Hof, meine eigenen Pferde warteten daheim auf mich.
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    • Janina2604
      Pflegebericht
      Großes Boxenmisten

      Das monatliche Boxenmisten war heute angesagt. Einer meine Pferdepfleger und ich brachten die Pferde dazu erst mal auf die Weiden. Zuerst sollte der Stutenstall dran sein. Dafür mussten Shády, Charia, Piroschka und Walking erst mal gehalftert werden. Phil holte die Halfter und Stricke aus der Sattelkammer und brachte mir zwei davon. Während er die beiden Criollos auf halfterte legte ich Shády und Walking die Halfter an. Die Pferde waren ungeduldig, denn sie mussten die letzten Tage leider vorlieb mit der Führanlage nehmen, da die Weiden durch den gefallenen Schnee zu matschig waren und ich die Gefahr von Mauke so gering wie möglich halten wollte. Die Stuten tänzelten also nervös neben Phil und mir her als wir uns auf den Weg zu den großzügigen Weiden machten. Sie konnten es sichtlich nicht abwarten bis das Tor endlich geöffnet wurde und sie lospreschen konnten. Phil konnte mit Müh und Not die Pferde zurückhalten als er das Tor öffnete. Kaum hatte er die Stricke gelöst sprangen Charia und Piroschka los und machten sich im Jagdgalopp vom Acker. Walking und Shády wieherten den beiden hinterher und sprangen direkt los als auch sie die Stricke los waren. Flo, Pflaume, Tiffi und Fade wurden bereits von den Reitschülern aus ihren Boxen geholt und auf der Stallgasse für den Unterricht geputzt und gesattelt. Phil holte den kleinen Trecker mit der Gabel als ich schon mal die Wände der Boxen löste, zur Seite drehte und dort befestigte. Gekonnt bog Phil in die Boxen ein und schob behutsam den Mist der letzten vier Wochen aus den Boxen zum Misthaufen. In der Zeit, in der Phil den Mist sorgfältig aufstapelte, kletterte ich auf den Boden und warf einige Strohballen herunter um die Boxen neu ein zu streuen. Für die vier mal vier Boxen brauchte ich immer zwei Ballen Stroh, die ich auf die Boxen verteilte. Bevor ich allerdings einstreuen konnte klappte ich die Wände wieder zurück und befestigte sie wieder an den Harken in der Wand. Schnell waren die Boxen wieder eingestreut. So konnte Phil, der grade fertig war mit dem Aufschichten des Mists, sich um die Fütterung der Pferde und Ponys kümmern. Er holte den Futterwagen und jeder bekam seine Ration, wie sie auf den Boxenschilden festgehalten waren. Um das Heu kümmerte ich mich. Zu guter Letzt kontrollierte ich noch die Selbsttränken. Alles in Ordnung, auch die Lecksteine mussten noch nicht wieder ausgetauscht werden. Die Stuten sollten ruhig noch ein bisschen die Zeit auf der Weide genießen können, denn die Hengstställe musste ja auch noch gemacht werden. Sophie, meine zweite Pferdepflegerin, hatte Bo, Dukat, Pfanni Philip und Stups schon auf die Weiden gebracht und machte in der Zeit, in der Phil und ich die Boxen säuberten, einen Ausritt mit Armani und nahm Träumer als Handpferd mit.
      Als wir auch die Boxen der Hengste ausgemistet und eingestreut hatten kontrollierte ich auch dort die Funktionalität der Selbsttränken und ob die Lecksteine ausgetauscht werden mussten. Auch bei den Hengsten war alles okay. Phil hatte schon die Fütterung übernommen und so konnten die, zwar matschigen aber glücklichen Pferde und Ponys ihre Boxen wieder beziehen und sich über das Futter her machen. Geputzt wurden sie später, da der Matsch im Fell erst mal ein wenig trocknen musste.
    • Eddi
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      Der Besuch bei Tequila war schnell von Statten gegangen, so dass ich mir tatsächlich noch etwas zu Essen kaufen konnte, bevor ich mich auf den Weg zu Janina machte. Ich runzelte die Stirn, im Dunkeln sah hier irgendwie alles anders aus und so richtig die Einfahrt auf das Gestüt fand ich nicht. Irgendwann war ich so verzweifelt, dass ich das Navi anschaltete, welches mir kurz darauf zeigte, dass ich etwa zwei Kilometer zu weit gefahren war. Stöhnend drehte ich um und kam dann doch endlich noch bei Janina an. Sie grinste mich nur vorwurfsvoll an, nachdem ich ihr von meiner Panne erzählt hatte. „Und da möchte man eigentlich meinen, dass du weißt, wo ich wohne, so oft wie du schon hier warst!“ lachte sie und führte mich in den Stall. Dort erwartete mich schon mein erster Patient, denn Janina hatte bereits die Araberstute Shády am Putzplatz angebunden. Neugierig beobachtete ich mich, während ich mich auf dem kleinen Tisch mit meinen Werkzeugen ausbreitete. „Ich freue mich, dich mal wiederzusehen.“ lächelte ich und machte mich erst einmal mit der Stute bekannt. Wobei wir uns eigentlich schon kannten, denn sie war mehr oder weniger mein Lieblingspferd bei Janina. Nur als Tierarzt kannte sie mich noch nicht und ich hoffte, ich würde keinen allzu schlechten Eindruck hinterlassen. Als erstes begann ich mit der Grunduntersuchung, dabei begann ich beim Kopf und kontrollierte Augen, Nüstern und Ohren. Doch Shády war topfit, so dass ich direkt mit dem Abtasten des restlichen Körpers weitermachen konnte. Auch da hielt die Stute wunderbar still und ich war schnell damit fertig. Zuletzt machte ich mich noch daran, ihre Temperatur zu messen, welche aber auch im Normalbereich lag. Nun konnte ich mich an die nähere Untersuchung von Augen und Gebiss machen. Zuerst waren die Augen an der Reihe. Bei der Grunduntersuchung hatte ich bereits den Pupillenreflex getestet, welcher einwandfrei funktionierte. Nun machte ich Shády in jede Seite Augentropfen hinein, damit sich die Pupille von selbst weitete. Andere Pferde bekamen davor bevorzugt eine Beruhigungsspritze, aber bei Shády konnte ich diese weglassen. Durch die Tropfen sah sie nun für etwa eine halbe Stunde schlechter, aber die liebe Stute schien das nicht zu stören. Ich konnte dafür ihre Augen bestens überprüfen und hielt Ausschau nach Verengungen oder Trübungen. Aber beide Augen der Stute waren in Ordnung, nur die Hornhaut des linken Auges war leicht zerkratzt, was aber kein Handicap war. „So etwas passiert schnell, wenn sie auf der Weide oder auf dem Platz mal ein oder zwei Sandkörner ins Auge bekommt. Die zerkratzen dann leicht die Hornhaut, aber das ist nicht schlimm.“ klärte ich Janina auf und konnte kurz darauf die Untersuchung der Augen beenden. Shády schien froh zu sein, als dass helle Licht der Taschenlampe endlich wieder weg war. „Du bist eine angenehme Patientin.“ lächelte ich, aber ich wollte ihr erst einmal eine kleine Pause gönnen, denn als nächstes wären theoretisch noch die Zähne an der Reihe. Janina war einverstanden und holte Chaira, die junge Criollostute zum Putzplatz. Während Shády sich ein wenig ausruhen konnte, konnte ich genauso gut schon mit der nächsten Patientin anfangen. Auch bei Chaira begann ich mit der Grunduntersuchung und außer einer Schramme am Bauch und ein wenig verschleimte Nüstern, ging es ihr einwandfrei. Die Schramme kam eindeutig vom Toben von der Weide und für ihre Atemwege gab ich Janina ein Präparat, welches sie ab und an unter das Futter mischen konnte. „Es ist aus natürlichen Kräutern und stärkten einfach nur das Immunsystem.“ lächelte ich und drückte es ihr in die Hand. Dann konnte ich noch die Temperatur bei Chaira messen, ehe es auch bei ihr schon an die Augen ging. Den Pupillenreflex wies auch sie ohne Auffälligkeiten auf, nur mit den Augentropfen tat sich Chaira sehr schwer, so dass ich ihr doch lieber eine Beruhigungsspritze gab. So konnte ich dann in aller Ruhe die Augen untersuchen, ohne dass Chaira ständig umherzappelte. Bei der jungen Stute war alles in Ordnung, sie wies hervorragende Augen auf. „Man sieht, dass sie jünger ist.“ lächelte ich und lobte die Stute ausgiebig. Damit hatte sie die erste Untersuchung auch schon hinter sich und ich beschloss, die zweite direkt anzuschließen, da bei Chaira die Beruhigungsspritze noch wirkte. Also bekam sie direkt die Maulsperre, so dass ich gut an alle Zähne herankam. Janina half mir und hielt den Kopf der jungen Stute leicht erhoben. In aller Ruhe überprüfte ich alle Zähne und konnte keine Auffälligkeiten finden, außer die Reste von Chairas Abendbrot. Nur einer der oberen Schneidezähne stand ein wenig schief, aber das schien schon immer so zu sein und er machte auch keine Probleme. Ich zeigte es Janina nur kurz, denn sollten doch einmal ungeklärte Probleme auftreten, könnte er die Ursache sein. „So, und bevor Chaira dann ihre Spritzen bekommt, hat sie jetzt erst einmal Pause.“ meinte ich und wand mich wieder Shády zu. Diese blickte mich schon wieder neugierig an und schien schon auf die zweite Untersuchung zu warten. Ohne Probleme ließ sie sich die Maulsperre einsetzen, ich musste ihr keine Beruhigungsspritze geben, denn sie machte wunderbar mit. So konnte ich ihre Zahnreihen nacheinander überprüfen. Eine kleine Kante fand ich allerdings am Oberkiefer, aber mit meiner Feile konnte ich diese Unebenheit schnell beheben, so dass sie keinen Schaden mehr anrichten würde. Ansonsten war auch Shádys Gebiss in Ordnung und ich befreite die Stute wieder von der Maulsperre. „Braves Mädchen.“ lobte ich sie und während Janina auf ihre beiden Stuten aufpasste, begann ich, die Spritzen aufzuziehen. Als erstes war Shády an der Reihe und ohne Probleme ließ sie sich gegen Influenza, Tetanus, Herpes und Tollwut impfen. Sie zuckte nicht einmal mit der Wimper und selbst gegen die Wurmkur sagte sie nichts. „Und schon ist die erste fertig.“ lächelte ich zufrieden und Janina brachte ihre Stute weg. Ich machte derweil die Spritzen für Chaira fertig, welche als nächste an der Reihe war. Janina hielt die Stute am Kopf fest, denn Spritzen mochte die Kleine ganz und gar nicht. Dennoch waren die vier Spritzen schnell injiziert und zum Schluss kam noch die Wurmkur. Chaira schien sie zwar gar nicht zu schmecken, aber wir hatten sie erfolgreich einflößen können. So brachte Janina auch meine zweite Patientin wieder in die Box. Ich packte meine Sachen zusammen und verabschiedete mich von Janina. „Bis zum nächsten Mal!“ rief ich noch, ehe ich nach Hause in meinen Feierabend fuhr.​
    • Jackie
      ​Verschoben am 23.07.2014
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Janina2604
    Datum:
    18 Feb. 2013
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