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Elsaria

Crazy In Love / shire x Hanno mix/ geköhrt

in besitz seit 25.9.18

Crazy In Love / shire x Hanno mix/ geköhrt
Elsaria, 25 Sep. 2018
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    • Elsaria
      Zasa Berichte

      • ITS Canterbury | (c) Vhioti
        Ich war noch nicht ganz auf der Welt, als mich um fünf Uhr morgens Zasa aufgeregt anrief. Ihre Stute würde bei einer SK mitmachen und bräuchte vorher noch ein schnelles Dressurtraining. Benommen sagte ich zu und stand auf. Gähnend tapste ich ins Badezimmer, wo ich mich rasch fertigmachte und dann kurze Zeit später mit einem Frischkäsebagel vor dem Stall stand. Eigentlich sollte ich heute "nur" Eldrian Antrax einreiten und ein paar Pferde von Sevannie antrainieren, aber dies war ein Notfall.
        Zasa fiel mir seufzend um den Hals und ohne ein Wort rauschte sie zu dem Transporter und führte Crazy heraus. Die Jungstute sah auch noch etwas verschlafen aus. "Ich werde hier bleiben und dem Training beiwohnen. Und nochmals vielen vielen Dank für die spontane Hilfe!", bedankte sich die Besitzerin der Kaltblutstute und half mir dann, mit Pferd, Sattelzeug und Putzzeug zum Putzplatz zu gehen. Dort putzte ich die Stute alleine, da Zasa ihr Auto umparken musste; sie hatte sich fast quer über zwei Plätze gestellt. Crazy in Love war ruhig, als ich sie putzte, und schien auch die Flechtaktion meinerseits hinzunehmen. Beim Satteln musste Zasa mir helfen. Der Sattel war doch schwer für meine kaputten Arme und der Rücken der Stute etwas hoch. Beim Gurten streckte sie sich einmal langgiebig und genoss dann die Streicheleinheiten ihrer Besitzerin, während ich sie auftrenste und die Ausbinder befestigte. Zu dritt machten wir uns auf zur Halle. Dort stieg ich auf – via Leiter, da die Hübsche einen Stockmaß von 1,63 hatte und so deutlich größer war als ich – und begann mit dem Aufwärmtraining. Zasa hatte mir bereits erzählt, dass sie erste Anlehnungen in die A-Dressur bereits selber vorgenommen hatte, aber beim Zirkelreiten noch Schwierigkeiten vorhanden waren, nach X anzugaloppieren.
        Nach zwei Runden Schritt und zwei im Trab begann ich mit dem Zirkel. Dort stellte ich sie so, dass ich ihr inneres Auge, im diesen Fall das linke, sehen konnte, ohne dass Kopf- und Halsgelenke zu überspannt wurden. Im ruhigen Trab gab ich die Hände vor, sodass ihr Kopf abnicken konnte. Als ich bei F die Zügel umstellte, stellten sich automatisch die Ohren der Stute auf. Ich drückte meine Hacken in ihre weiche Flanke, hielt mich ein wenig am Hilfszügel fest und drückte den Rücken gerade. Bei X saß ich dann aus und sie galoppierte an. Doch es fühlte sich falsch an, etwas ruckelig, sodass ich sofort parieren ließ und eine Runde im Trab verstreichen ließ, ehe sie wieder auf den Zirkel ritt. Das selbe Spiel nochmal, und schwungvoll gelang der Übergang zum Galopp. Ich vergrößerte den Zirkel so weit, dass er über eine halbe Halle ging und achtete darauf, die Zügel fest in der Hand zu halten. Bereits zwei Runden danach wurde sie unruhiger und zuckte mit den Ohren. Entspannt fiel sie in den Trab und drehte eine Runde. Währenddessen klopfte ich ihren Hals beruhigend und stand langsamer auf, da sie vom Galopp noch Schwung in den Hufen hatte. Schon wurde ihre Atmung ruhiger und sie verlangsamte das Tempo. Nachdem wir das zweite Mal bei K angelangt waren, wechselten wir durch die Bahn und wiederholten dies bei H noch einmal.

        Wir legten eine Schrittpause ein. Die Stute nieste zweimal hintereinander und schien mir der Ruhepause ganz zufrieden zu sein. Zasa schaute uns zu, ich gab ihr ein Daumenhoch und lächelte aufmunternd. Sie machte sich unnötig Sorgen. Zehn Minuten später waren wir wieder am Traben. Geschmeidig folgte sie meinen Anforderungen und schaffte Volten, Zirkel und Schlangenlinien ohne Probleme. Am Ende durfte sie noch einmal galoppieren und sich austoben. Danach wurde die Kaltblutstute von mir abgesattelt, geputzt und mit Leckerchen verwöhnt.

        Crazy in Love hat erfolgreich am A-Dressurtraining und SK-Vorbereitungstraining der ITS-Trainerin Catalina teilgenommen.

        Dressur A-L



        Es war ein kalter, regnerischer Morgen als ich mich mit Schmetterlingen im Bauch auf zu Elisas Hof machte. Dort wartete mein erster Trainingsauftrag - und Crazy in Love sollte mir helfen, viele Dinge auf meiner noch-nie-gemacht-Liste abzuhaken.
        Zum einen war sie mein erstes Auftragspferd. Dann war sie das erste Kaltblut, das ich reiten sollte. Und auf ihr würde ich meine erste Matthew-Stunde haben. Gwen und Elisa hatten sich schon so oft über die berühmt berüchtigten Dressurstunden bei Elisas Co-Trainer beschwert, und jetzt durfte ich das selbst ausprobieren.
        Ich seufzte als ich den Stalltrakt für die Ausbilderpferde betrat. Vielleicht würde ich wenigstens ein bisschen Wadenmuskeln bekommen. Wie hieß es doch so schön? Always look on the bright side of life!
        Die große Scheckstute war gerade 4 Jahre alt und schon größer als ich. Deswegen tat ich mich ein bisschen schwer, ihren Rücken zu putzen, doch auch das meisterte ich. Beim Satteln wurde es mir dann zu blöd und ich stellte mich auf einen Schemel.
        Und dann konnte mein erster Kaltblut-Ritt und meine erste Horror-Stunde beginnen. Zum Glück kam Matthew erst, als ich die Stute schon gelockert und mich mit ihr ein wenig bekannt gemacht hatte. Doch dann konnte ich mich vor Schritt-Galopp-Übergangen und Kehrtwendungen gar nicht mehr retten. Als Matthew immer mehr Befehle von der Mitte der Reithalle rief – Hacken runter, Hände aufstellen, Becken entspannen – bekam ich das Gefühl, dass Crazy in Love fast noch ein bisschen überfordert war; sie reagierte zwar auf die feinsten Hilfen, aber sie hatte eindeutig Probleme, diese Hilfen umzusetzen. Und das, obwohl sie doch schon eigentlich A-Dressuren gehen sollte. Das hieß dann wohl, dass sie ein paar Wochen länger hierbleiben musste, um diese Lektionen noch zu festigen.
        Nach einer Woche konstantem Muskelkater und fast täglichem Training waren wir dann soweit, uns an die ersten L-Lektionen zu tasten. Am einfachsten verstand Crazy in Love die Bahnlektionen – sogar die fünfbögigen Schlangenlinien und die Schlangenlinien im Galopp, mit denen schon so manches Pferd auf Kriegsfuß gestanden war – und das Überstreichen. Eine weitere Woche dauerte es, bis die versammelten Gangarten bombenfest saßen. Die dritte Woche war voll mit Galopp (und Rückenschmerzen für mich) – die einfachen Galoppwechsel liefen besser als ich gedacht hatte, und auch den Außengalopp hatte Crazy in Love schon bald heraus.
        Nach einer zweitägigen Pause durfte dann Matthew übernehmen (teils weil ich seine Kommentare nicht mehr ertragen konnte – die arme Elisa – und teils weil ich mit der Kurzkehrtwendung selbst auf Kriegsfuß stand) und die restlichen Lektionen durchmachen.

        Es war das Ende der vierten Woche, als ich wieder auf die schöne Scheckstute stieg. Ich fühlte mich ziemlich wohl auf ihrem Rücken – wer weiß, vielleicht würde ich Elisa überreden müssen, Kaltblüter in unser Zuchtprogramm aufzunehmen – und traute mich so, unter Matthews wachem Auge eine kleine L-Kür zu reiten.
        Als ich abstieg und Matthews Gesicht nicht aussah, als wolle er mir gleich an die Gurgel gehen, wusste ich, dass ich meinen ersten Auftrag vollends zufrieden ausgeführt hatte.
        Wenige Tage später ging es für Crazy in Love zum Flughafen.

        Diesen Monat war Crazy in Love bei uns zu Besuch, um in der Dressur Klasse M ausgebildet zu werden. Als ich die Hängerklappe öffnete, war ich sehr überrascht. Am Telefon war die Rede von einem Kalbblut gewesen, doch für ein Kaltblut sah sie sehr sportlich aus. Im Pass konnte ich später auch nachlesen, wie es dazu kam: Ihre Mutter war eine veredelte Hannoveraner Stute.

        Die ersten paar Tage musste Crazy noch nicht so viel arbeiten, da sie sich erst einmal eingewöhnen sollte. Als sie sich dann aber mit den anderen Ausbildungspferden bekannt gemacht hatte, fing ich an mit ihr richtig zu Arbeiten. Zuerst ritt ich mit ihr die Lektionen, die sie bereits können sollte. Wie sich herausstellte, war sie für ihr Kaliber ausgesprochen sensibel und hatte ein feines Temperament. Je feiner ich die Hilfen gab, desto besser reagierte sie und desto mehr Mühe gab sie sich auch. Die Lektionen der bisherigen Klassen konnte sie alle einwandfrei, was mir schon eine gewisse Vorfreude auf das weitere Training bescherte.

        Anfangen taten wir mit den Gangarten. Ich probierte mit ihr den verstärkten Schritt, Trab sowie Galopp an und nahm den versammelten Schritt gleich hinzu, da sie die Übergänge ohne großes Üben bereits sehr gut hinbekam. Das lag mit Sicherheit daran, dass sie in der Ausbildungsskala schon komplett ausgebildet war und somit schon das Maximum an Versammlung erreicht hatte. Als nächstes übten wir das halten aus dem Galopp. Da sie sehr sensibel auf Paraden reagierte, war das nicht sonderlich schwer und wir mussten nur ein wenig an der Balance beim stehen bleiben arbeiten. Das Schulterherein fiel ihr auch sehr leicht, und sie hatte bald den dreh raus. Travers, Traversale und Traversalverschiebungen waren für Crazy nicht wirklich schwer, da sie in ihrem Lauf lagen. Die fliegenden Galoppwechsel waren zu Anfang etwas aufwendiger, wurden aber mit reichlich Übung deutlich besser. In Gegensatz waren die verschiedenen Schlangenlinien sehr einfach. Die schwierigste und letzte Lektion war die halbe Pirouette im versammelten Schritt. Sie erforderte die meiste Arbeit, aber als Crazy sie konnte, führte sie sie mit unbeschreiblicher Genauigkeit aus.

        Jetzt wo Crazy alles konnte, übten wir es noch etwa eine Woche. Danach durfte dann ihre Besitzerin kommen und ausprobieren, ob sie mit der Ausbildung zufrieden war. Sie wirkte sehr glücklich über die neuen Lektionen, die sie nun mit ihrer Stute reiten konnte. Ein paar Tage später durfte Crazy dann wieder nach Hause fahren.

        Trainingsbericht "Dressur von M auf S
        Mein Trainingsstall erfreute sich regem Zuspruch und das freute mich natürlich. Ich hatte mit Zasa Levy einen Termin ausgemacht und machte mich gleich am frühen Morgen auf den Weg zu ihr. Ich brauchte ungefähr acht Stunden, um an ihrem schönen Hof in Irland anzukommen. Es war eine schöne Umgebung. Ich parkte mein Auto und ging zum Haupthaus hinüber. Nachdem ich geklingelt hatte, dauerte es nicht lange, bis Zasa die Tür öffnete. Ich begrüßte sie lächelnd und ließ mich dann von ihr direkt zu meinem Trainingspferd Crazy in Love führen. Die Stute stand in einer geräumigen Box und beäugte uns aufmerksam. Ich ließ mir von Zasa ein bisschen was über die Stute erzählen. Sie sei sehr fein und bräuchte eine starke Hand, die ihr zeigte, dass sie nicht alles machen könne, was sie wolle, erklärte sie mir. Nachdem ich mich mit der Stute bekannt gemacht hatte, begann ich sie zu putzen. Ich sattelte und trenste sie, bevor ich mit ihr auf den Dressurplatz ging. Dort gurtete ich nach und stieg auf. Ich merkte schnell, dass die Stute nicht ganz einfach war. Einerseits reagierte sie fein auf meine Hilfen, andererseits hatte sie ihren eigenen Kopf, sodass ich mich wirklich durchsetzen musste, um ihr begreiflich zu machen, dass sie mit mir nicht machen konnte, was sie wollte. Da sie sich aber nach einer Weile gut anstellte, beschloss ich heute die erste Lektion bereits zu üben. Ich entschloss mich heute die Galoppwechsel und die halbe und ganze Pirouette im Galopp mit ihr zu üben. Diese waren meiner Meinung nach wichtig, aber auch noch einfach genug für den Anfang. Die folgenden Tage übte ich mit der Stute und stellte schnell fest, dass sie - wenn man sich durchsetzte - großes Potential hatte. Nachdem ich jeden Tag intensiv trainiert hatte, beherrschte sie die Lektionen, die sie für eine S-Dressur brauchte und war soweit, dass Zasa sie verfeinern konnte. Die Stute hatte in relativ kurzer Zeit alle Lektionen gelernt, die notwendig waren und ich war begeistert von ihr. Sie hatte wirklich großes Talent. Ich unterhielt mich noch ein bisschen mit ihr über die Stute und wie sie die Lektionen am besten mit ihr üben konnte, bevor ich mich wieder auf den Heimweg machte. Es war schön in Irland gewesen, aber ich freute mich auch schon wieder auf zu Hause.© Samanta Thomsen - Trainingsstall zur Roten Rose 2262 Zeichen (überprüft mit lettercount.com)
        9 Dez. 2017 Melden
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      • Zasa Kurzer Pflegebericht für alle Pferde

        Es frostet bereits also bepackte ich mich mit sämtlichen Jacken und marschierte los zu den Ställen. Mein morgendlicher Kaffee hielt mich wenigstens etwas warm.
        Im ersten Offenstall begrüßte ich Thorin und All Pride. Die zwei Hengste mit großem Größenunterschied verstanden sich prächtig.
        Ich mistete etwas, streute ein und gab den Burschen Heu und Kraftfutter. Genau so machte ich es auch im zweiten Offenstall bei Calle Cool, Caplin van Hoel und Appolinaris. Im dritten Offenstall begrüßte ich die letzte Gruppe von Hengsten. Hier wohnen Colour Paint, Nachtschwärmer und Alvari. Die bunte aber ruhige Mischung klappte auch hier super. Auch die drei mistete und fütterte ich. Die Stuten stehen alle zusammen im vierten Offenstall. Kabaal, Fraena, Mahamadou, Glamour's Rubina, Happy Steffi und Shari wohnen hier. Im Stutenstall gab es immer mehr zutun, mehr zu misten, mehr zu füttern, weshalb es bereits kurz vor 12 war, als ich alles geschafft hatte. In den nächsten Tagen stand wieder etwas Training auf dem Plan.
        27 Dez. 2017 Melden
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      • Zasa Kurzer Pflegebericht für alle Pferde

        Mittlerweile kehrte endlich der Frühling in Luggala wieder ein. Die Sonne blinzelte bereits, als ich meine Augen langsam öffnete. Etwas verschlafen kroch ich aus meinem Bett und stolperte in die Küche hinunter. Ich wollte heute schnell die Pferde versorgen, ehe ich die Planungen für die kommende Zeit starten werde.
        Viel hat sich hier getan, und endlich werden die Pferde wieder mehr im Mittelpunkt stehen können.
        Nach einem kleinen Frühstück mit Denkpause, startete ich in den Offenstall 1 zu Thorin und dem kleinen All Pride. Da beide gut im Futter standen und aktuell nicht viel arbeiten, bekamen sie nur ihre Ration Heu und ein paar Möhren, nachdem ich den Offenstall abäppelte und neu einstreute.
        Die Ställe waren noch abgesteckt, da es die letzten Wochen so extrem matschig war, jedoch durften sie ab heute wieder die kompletten Ausläufe betreten.
        Im nächsten Offenstall standen Calle Cool, Caplin v. Hoel und Apollinaris. hier fütterte ich noch zusätzlich ein wenig Hafer bei. Auch sie mistete ich und steckte den Bereich wieder zurück. Nur noch zwei Gruppen an Pferden mussten versorgt werden, bevor es mit dem Auto in die Stadt ging.
        Colour Paint, Nachtschwärmer und Alvari waren nach schnellen zehn Minuten glücklich und auch im letzten Stall beeilte ich mich voran zu kommen.
        Hier brauchte ich allerdings am längsten, denn Kabaal, die kleine Fraena v. Hulshof, Mahamadou, Glamour's Rubina, Happy Steffi und Shari brauchten ein wenig mehr Aufmerksamkeit.
        Nun mussten ein paar Besorgungen gemacht werden, Papiere weg geschickt und noch nötige Dinge eingekauft werden.
        17 März 2018 Melden
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      • Zasa Kurzer Pflegebreicht für alle Pferde

        *brrr* Trotz Sonne wurde dieser Tag mit klappernden Zähnen begonnen. Keine 10 Grad waren es die Nacht gewesen, sodass ich meinen Kaffee schnell schlürfte um mich ein wenig aufzuwärmen und Motivation zu schöpfen. Nun machte ich das Kind fertig, ja es gab Nachwuchs in Luggala. Die kleine, Nora, hatte einen guten Tag, sodass ich sie ohne Bedenken in die Obhut von einer Freundin geben konnte. Sie kam täglich, damit ich wenigstens ein wenig für meine Pferde da sein konnte..außerdem hatte sie meine Pferde während meiner Schwangerschaft geritten. Im ersten Offenstall begrüßten mich lautstark Thorin und All Pride. Die beiden Jung warteten auf ihren Hafersnack. Nach dem Füttern, mistete ich schnell ab und streute neues Stroh über. Ich kontrollierte auch die Tränke ehe es in den nächsten Offenstall zu Caplin v. Hoel, Calle Cool und Appolinaris ging. Die drei Barocken Hengste genossen ein paar Streicheleinheiten. Auch hier mistete ich und gab den Burschen noch frisches Heu. Da alle derzeit pausierten, gibt es immer nur am Abend Kraftfutter. Nun warteten Colour Paint, Nachtschwärmer, und Alvari auf ihr Frühstück. Das selbe Spiel, jedoch putzte ich Cloud schnell über um ihn später schneller fertig machen zu können. Die Stuten Kabaal, Fraena v. Hulshof, Mahamadou, Glamours Rubina, Happi Steffi und Shari. Hier dauerte es am längsten, ehe alle an ihrem Platz waren und gemächlich fraßen. Nur klein Fräni holte sich noch ein paar extra Möhren bei mir ab, indem sie mächtig nervte. Nach dem misten rief auch schon meine Freundin an. Das Kind rufte.
    • adoptedfox
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      Ein Besuch auf Clair Stud High | 3910 Zeichen von adoptedfox
      Käthe | “When you left this town, with your windows down and the wilderness inside…” Wenn ich eines gern tat, dann war es singen. Vielleicht nicht immer richtig oder besonders schön, aber sobald ich das Radio anstellte dauerte es nicht lang bis die ersten Silben meine Lippen verließen. Ich war gerade auf dem Weg an die Küste von Lincoln, wo Jayden Bucks, ein guter Bekannter von Hunter, auf dem Clair Stud High Shire Horses züchtete. Nach einer persönlichen Notlage benötigte er Hilfe mit den Pferden. Da auch Hunter in letzter Zeit viel um die Ohren hatte, bot ich mich an. Keine zwei Stunden später fand ich mich auf dem hiesigen Hof wieder und sah mich um. Vom Zaun der Weiden konnte man das Meer sehen und ich zog mein Telefon aus der Tasche um ein Bild zu machen, als Erinnerung. Ich schloss die Augen und atmete tief ein um das Meersalz zu schmecken, welches in der Luft lag. “Ein wundervoller Ort!” sagte ich und sprang vom Zaun herunter um zu den Pferden zu gehen. Gewissenhaft mistete ich die Boxen und streute sie frisch ein, bevor ich die letzte Schubkarre weg brachte und mich dem Hengst Pimp my Salt widmete. Der große Hengst hatte ein sanftes Wesen und genoss die Massagen, die ich ihm gab wenn ich eine besondere Stelle an seinem Körper gefunden hatte. Der Hengst streckte sich dann, so gut es ihm nur möglich war und schloss die Augen. Ich schüttelte lachend den Kopf und putzte den Hengst gründlich bevor ich ihn auf die Weide brachte wo er laut wiehernd davon galoppierte. Noch war er allein draußen, doch das änderte sich in den folgenden Stunden. Luzia, Sir Lancelot II und Butterblümchen genossen ebenfalls die “Grundreinigung” bevor sie ihren freien Tag auf der Weide verbringen durften. Für Bad Medicine nahm ich mir besonders viel Zeit. Die Stute hatte in ihrer Vergangenheit schlechte Erfahrungen gesammelt was den Umgang mit Menschen betraf. “Na mein großes Mädchen?” begrüßte ich sie und hielt ihr meine Hand hin damit sie mich kennenlernen konnte. Sanft mit ihr sprechend streichelte ich sie erst am Kopf, dann am Hals und am Rücken bevor ich das Halfter holte und es ihr anzog um sie in die Stallgasse zu führen. Dort angebunden, striegelte ich ihr dichtes Fell und kämmte die lange Mähne. Vorsichtig nahm ich jeden Huf hoch und kratzte ihn aus. “So ist’s fein!” lobte ich sie und klopfte ihren Hals. Wie viele Shire Horse hatte sie ein sanftes Wesen, sie brauchte nur etwas mehr Zeit und ich wusste, dass sie mit viel Geduld und Nachsicht noch zeigen würde, was in ihr steckte. Da die Sonne sich gerade durch die dichten Wolken geschoben hatte, entschloss ich mich sie etwas zu arbeiten. Ich holte eine Longe und einen Kappzaum aus der Sattelkammer und führte die große Stute auf den Mittelzirkel. Im Schritt und Trab wärmte ich Bad Medicine auf, ließ sie parieren und die Hand wechseln, ja sogar galoppieren. Nach einer guten halben Stunde beendete ich die Einheit und brachte sie auf die Weide. Nachdem auch Mayalie und der Hengst Clairkson sich auf der Weide befanden und ein paar Grashalme zupften, ging ich zu Crazy in Love, die schon aufgeregt in ihrer Box auf und ab lief. Ich öffnete die Boxentür und schob die Stute zurück damit ich ihr das Halfter anziehen konnte. Auch die hochbeinige Hannoveraner-Shire Horse Stute wurde gründlich von mir geputzt bevor ich sie auf die Weide brachte. Immer wieder versuchte sie mich zu überholen, doch ich machte ihr schnell klar, dass es so nur länger dauern würde wenn wieder und wieder blieb ich stehen, richtete sie rückwärts und ging dann erst weiter. “So, ab mit dir!” sagte ich und und nahm ihr das Halfter wieder ab. In rasantem Galopp zog sie davon und fand sich wenig später neben Luzia wieder. Ich beobachtete die Pferde auf den Weiden für ein paar Minuten, ehe ich in den Stall ging und die Gasse kehrte. Irgendwann würde ich wiederkommen und vielleicht erlaubte mir Jayden, mit einem seiner Pferde am Strand ausreiten zu gehen.
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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Elsaria
    Datum:
    25 Sep. 2018
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    EXIF Data

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    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Name: Crazy in Love
    Geboren: 03.05.2011
    von Bearbrook
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    Rasse: Shire Horse x Hannoveraner
    Stockmaß: 1,72m
    Farbe: Rappeschecke EeaaToto
    Geschlecht: Stute
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    A. d.: Millenium GC
    Manchester's Memory x All in All
    V.d.: Big John
    Tigra x Black Darkness
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    Geschichte:
    Crazy in Love entstammt einem deutschem Hof. Dort wuchs sie wohlbesonnen auf und
    zog in jungen Jahren nach Luggala. Dort bildete ich sie aus und lies sie kören. Nach einem Zwischen-Zuhause, kam
    sie nun wieder zurück in die Ställe Luggalas.

    Charakter:
    Crazy in Love ist eine junge dynamische Kaltblutstute, welche vom Interieur, sowie Exterieur viele positive Punkte hat.
    Charakterlich ist sie ausgeglichen, aber dennoch temperamentvoll und nix für den Anfänger.
    Reiterlich wird die bunte Stute wahrscheinlich in der Dressur ihr Talent beweisen.
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    Ausbildungsstand & Erfolge:
    Cap lernte bereits die Grundlagen der Dressur, und steht momentan auf sicherem A Niveau.
    Er arbeitet gut mit, ist sehr fein an den Hilfen und mag alles richtig machen.

    431. Stutenkörung / Alle Rassen
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    347. Dressurtunier
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    80. Synchronspringen
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    81. Synchronspringen
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    Dressur: S* | Springen: L | Distanz: E | Military: E | Rennen: E | Western: E | Fahren: E
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    TA: - | HS: -
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