Auguri

Cooper's Azazel

Shetlandpony

Cooper's Azazel
Auguri, 10 Juli 2015
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    • Auguri
      Pflegebericht
      Lynna & Azazel

      14.07.2015
      Vor wenigen Tagen, als Cooper´s Azazel bei mir einzog, brachte ich ihn zusammen mit seiner
      Freundin Lynna in einen neu hergerichteten Offenstall.
      Da mein "Hauptstall" nur Platz für wenige Pferde bot, verlegte ich die Jungpferde und Fohlen
      auf meinen neuen Offenstall, damit sie hier in aller Ruhe ihre Kindheit verbringen konnten.

      Die beiden Shetlandponys stammten von der selben Züchterin und auch die Vorbesitzerin teilten sie sich.
      Deshalb verstanden sie sich auf Anhieb, denn Lynna zog einige Tage vor Azazel bei mir ein und nun waren sie wieder vereint.
      Es freute mich, die beiden zusammen toben zu sehen,
      wenn sie alt genug waren, würden sie zusammen vor der Kutsche laufen dürfen.

      An diesem Tag machte ich einen Abstecher zur Weide der beiden, welche an einen Paddock mit Unterstand grenzte. Ich parkte meinen Wagen, stieg aus und marschierte zum Zaun, kletterte unter diesem hindurch und rief dabei die Namen der Ponys.
      Als sie mich bemerkten, liefen sie freudig auf mich zu, denn sie wussten, ich hatte immer einige Leckereien für sie dabei.
      "Na ihr Beiden!" begrüßte ich die Ponys und kraulte Lynnas Ohr, wobei sie genüsslich den Hals lang streckte und den Kopf zur Seite verdrehte. Dann machte ich mich in Richtung Paddock auf, beim Unterstand fand ich die Halfter der beiden und mein, dort deponiertes, Putzzeug.
      Die Ponys waren mir gefolgt und so zog ich als erstes Azazel sein Halfter über seinen kleinen Kopf und band ihn mit dem Strick an meinen provisorischem Anbindeplatz fest.
      Ich putzte sein seidiges Sommerfell und übte mit ihm das Hufe geben, so ganz traute er der Situation noch nicht, immerhin kannte er mich noch nicht so lange. Doch mit dem ein oder anderem Leckerli konnte ich ihn schließlich doch überreden.
      Die selbe Prozedur wiederholte ich mit Lynna, das Hufeauskratzen klappte bei ihr jedoch wesentlich besser.

      Anschließend führte ich die Ponys aus dem Paddock auf den angrenzenden Weg und ging mit ihnen eine
      kleine Runde spazieren.
      Azazel erkannte in einer flatternden Plastikplane ein schreckliches Ungeheuer, doch ansonsten verlief der Spaziergang mit den Kleinen ohne weitere Zwischenfällen.
      Ich ging mit den Ponys öfters Spazieren, damit sie später unerschrockener und sicherer vor der Kutsche liefen, und natürlich um Vertrauen aufzubauen.
      Nach dem Spaziergang kontrollierte ich noch einmal die Hufe, steckte jedem seine Portion Mineralien zu und sammelte den Mist vom Paddock. Anschließend füllte ich die Heuraufe auf, denn neben dem Gras hatten meine Pferde immer die Möglichkeit, Heu zu fressen.
      Danach räumte ich noch ein wenig auf, kontrollierte die Tränke und verabschiedete mich von den Kleinen.
    • Snoopy
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      22.07.2015 | Hufkontrolle

      Heute stand ein Termin bei Auguri an, wo ich ihren beiden Fohlen die Hufe kontrollieren musste. Es waren wirklich ziemlich kleine Shettys, wie mir Auguri sagte. Also stellte ich mich auf eine auf den Knien sitzende Untersuchung ein. Doch vorher musste ich mein Zeug packen, damit ich los machen konnte. Dies hatte ich schnell gemacht und ich machte mich auf den Weg, es war eine lange aber ruhige Fahrt und als ich auf Auguris Hof kam, schnaufte ich erstmal entspannt aus, hielt den Wagen an, machte den Motor aus und stieg aus dem Transporter. Da kam mir Auguri auch schon entgegen. Sie grüßte mich und ich sie ebenfalls, dann brachte sie mich zu ihren zwei Kleinen Fohlen.
      Sie waren wirklich zuckersüß! Also machte ich mich sofort an die Arbeit als erstes war Cooper's Azael an der Reihe, der kleine war sensibel, weshalb ich vorsichtig sein musste, da er dazu Fremde nicht mochte. Also informierte ich mich ob der kleine schon Hufe gab und war erleichtert das er das schon machte, also begann ich mit meiner Arbeit. Auguri hielt den kleinen fest, das er nicht schnappte, während ich seine Hufe säuberte und kontrollierte. Wiederwillig hob er sein Huf, weshalb ich dies schnell ausnutzte und sein Huf säuberte und dann einen Blick über das Innenleben des Hufes warf. Alles war in Ordnung! Nun begab ich mich auf die andere Seite und hob dort den Huf an, was einige Versuche brauchte, doch ein Hufschmied gab nicht auf, das war Alltag. Dieser Huf war auch völlig in Ordnung, das Innenhorn für Shettyhufe, sehr gut erhalten! Da sah ich schon schlimmeres bei Shettys. Nun machte ich mit den Hinteren Hufe weiter und hob das linke an, säuberte es und kontrollierte das Horn, wieder gesund wie eh und je, auch das letzte Huf war völlig in Ordnung und schon konnte Azazel entlassen werden und das nächste Fohlen war an der Reihe.
      Das nächste Fohlen hieß Lynna und war noch süßer als der kleine Kerl davor, gut ich war ein Fan von Schecken. Die kleine wie ich erfuhr, war sehr neugierig, aber auch manchmal ziemlich frech, gut das war ja noch harmlos im Gegensatz zu den kleinen Azazel, der Fremde nicht mochte. Nun ja genug des Hin und her Geliebe, es musste weiter gehen, also schnappte ich mir gleich mal den Ersten Huf der jungen Dame, die ständig schauen wollte was ich machte und mich von hinten anstupste. Auguri entfuhr ein Lachen und auch ich musste Kichern, Lynna blickte uns entsetzt an. Auguri schmunzelte und strich ihre jungen Stute über die Stirn, während ich das Innenhorn kontrollierte und vorsichtig ausbesserte, da es ein wenig beschädigt war. Dann machte ich mit den anderen Vorderhuf weiter, wo ich erstmals säuberte und dann kontrollierte, hier sah Innen- und Außenhorn gut aus. Bei dem linken Hinterhuf ging es weiter, diesen säuberte ich gründlich aus und begradigte hier auch überstehendes Horn und machte es wieder mit der Hufraspel glatt. Dann war ich auch schon am Ende angekommen, säuberte das letzte Huf und kontrollierte das Horn, keine Auffäligkeiten und somit hatte ich mein Urteil gefällt.
      ,,Also Auguri, bei Azazel sind die Hufe völlig in Ordnung und nichts musste ausgebessert werden, bei Lynna gab es ein paar überstehende Stellen vom Horn, aber die habe ich entfernt und begradigt. Somit sind die Hufe deiner beiden Kleinen wieder okay!", berichtete ich Auguri die Kontrolle und sie bedankte sich bei mir. ,,Keine Ursache, ist ja mein Job!", winkte ich lächelnd ab. Somit machten wir den Tag aus, wo ich die anderen Pferde mache und verabschiedete mich von ihr.

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    • Auguri
      Pflegebericht
      Lynna & Azazel

      06.08.2015

      Cooper´s Azazel und Lynna waren über die letzten Wochen sehr zutraulich geworden und machten viele Fortschritten. Sowohl das Hufe geben, als auch einige der Stimmkommandos waren kein Problem mehr für meine beiden Shettys.
      Als ich die Weide der beiden betrat, kamen mir bereits beide freudig entgegen getrabt, sie wussten, dass ich immer etwas fressbares dabei hatte und auch heute gingen sie nicht leer aus. Ich steckte jedem eine kleine Möhre zu und ging zum Paddock. Dort sammelte ich schnell den Mist ein und kontrollierte die Tränke. Während der heißen Sommertage wäre es fatal gewesen, wenn die automatische Tränke ihren Geist aufgegeben hätte, doch alles funktionierte einwandfrei.
      Als ich alle Arbeiten erledigt hatte, marschierte ich zurück auf die Wiese, mit zwei kleinen Halftern bewaffnet. Nach wenigen Augenblicken standen zwei kleine Ponys auf dem Paddock und ließen sich der Reihe nach putzen. Als die Felle glänzten und kein Knoten mehr im Schweif oder in der Mähne war, befestigte ich an jedem Halfter einen Strick und verließ, mit den beiden Ponys im Schlepptau, die Wiese.
      Heute würden wir einen Spaziergang zum nahe gelegenen See machen. Auf dem Weg dorthin
      trabten beide munter neben mir her, die regelmäßigen Spaziergänge waren eine willkommene Abwechslung vom Weidealltag der Kleinen und die abnehmende Schreckhaftigkeit war ein willkommener Nebeneffekt.
      Nach einigen Minuten erreichten wir den See, an einem etwas abseits gelegenem, seichtem Ufer führte ich die Kleinen bis ans Wasser, neugierig, aber auch etwas misstrauisch wurde es beäugt. Vor allem Azazel war das viele Nass nicht ganz geheuer. Lynna stand bereits mit den beiden Vorderbeinen im Wasser und paddelte mit den kleinen Hufen durchs Nass.
      Bei Azazel siegte dann doch der Spieltrieb und die Neugier und bald standen beide im Wasser und wirbelten mit den Vorderbeinchen durch die Luft.
      Nachdem meine Klamotten aussahen, als sei ich mit ihnen schwimmen gewesen, entschied ich, dass es Zeit für den Rückweg war.
      Etwas aufgeregt tribbelten die kleinen Ponys neben mir her und schienen auch als wir am Stall ankamen, keine Müdigkeit zu verspüren. Anscheinend hatte das Wasser eine belebende Wirkung auf sie gehabt.
      Ich brachte sie auf den Paddock, kontrollierte ein letztes mal die Hufe und entließ die Beiden auf ihre Weide.
      Ich überzeugte mich noch davon, dass im Zaun keine Lücken waren und machte mich dann auf den Weg nach Hause.
    • Auguri
      Pflegebericht
      Lynna, Azazel & Charlotte

      18.9.2015

      Die Blätter färbten sich bereits gelb und es war ein sonniger Septembermorgen.
      Mürrisch verließ ich das Haus, ich bin ein Sommermensch, mit Kälte und Nässe kann ich nichts anfangen, im Gegensatz zu meinen zwei Shettys, welche im Laufstall auf mich warteten. Lynna und Azazel wurden bereits plüschig, was mich erneut auf den nahenden Winter aufmerksam machte.
      Als ich den Stall betrat, grummelten mir die beiden Zwerge entgegen, welche ebenfalls gerade vom Paddock eintrudelten.
      "Ich weiß schon was ihr wollt, ihr Zwerge!" begrüßte ich meine Kleinen.
      Schnell kraulte ich beide hinter den Ohren und machte mich dann daran, die Heunetze einzusammeln. Anschließend schlüpfte ich aus der Box und ging die breite Stallgasse entlang, in welcher ebenfalls meine beiden Kutschen, die für die Großen und die Zukünftige für meine Shettys standen, zum Heuballen und füllte die Netze auf.
      Beide Shettys machten große Fortschritte bei der Bodenarbeit und waren sehr lernwillig, wobei Lynna wie immer Azazel ein kleinen Schritt voraus war.
      Trotzdem passten sie gut zueinander und ich war froh, die beiden Wonneproppen zu haben.
      Ich hängte die vollen Heunetze auf und mistete anschließend den Laufstall.
      Aus Angst vor Hufrehen und da die kleinen auf Grasweiden quasi explodierten, bewohnten beide einen geräumigen Paddock mit wenigen Grasbüscheln, dafür gab es immer Heu und die passenden Mineralien für eine ausgewogene Ernährung.
      Die Großen standen immer noch Tag und Nacht auf den Wiesen, aber ab Oktober würden auch sie Nachts wieder in die Ställe kommen, um die Wiesen ein wenig zu schonen und damit die Tiere im trockenen standen, dennoch war ja jede Box mit einem Paddock versehen.
      Bevor ich mich von den kleinen verabschiedete kraulte ich sie noch einmal ausgiebig, sie hatten heute einen Ruhetag, gestern waren beide als Handponys bei einem Ausritt dabei.

      Nun machte ich mich auf zur Stutenweide, im Gepäck ein leuchtend rotes Halfter, es gehörte Charlotte.
      Die bildhübsche Achal Tekkiner Stute hatte ich erst vor kurzem auf einer Auktion erworben und ich bereute den Kauf kein wenig.
      Irgendwie hatte es mir diese grazile Rasse angetan, dachte ich, als ich durch das Tor kletterte und die Stute rief. Ruckartig drehten sich die Pferdeköpfe in meine Richtung und ich machte mich auf zum Schimmelstütchen.
      "Na Maus?" begrüßte ich das Tier, welches mich noch immer skeptisch beäugte und ließ sie meine Hand beschnuppern. Dann halftere ich sie auf und führte sie zum Putzplatz.
      Als der gröbste Dreck entfernt war, drehte ich mit ihr eine kleine Runde um das Hofgut, einfach um sie ein wenig an das spazieren gehen und die einfachsten Kommandos zu gewöhnen, immerhin war sie noch völlig unerfahren.
      Anschließend ließ ich sie wieder auf die Weide und wendete mich meinen anderen Arbeiten zu.
    • Auguri
      Pflegebericht
      Oreo, Seneca,
      Copper's Azazel & Lynna

      28.10.2015

      Heute bauten wir, Lisa und ich, einen kleinen Parcours für die beiden Shettys auf dem Reitplatz auf.
      Der Parcours bestand aus kleinen Cavalettis, ein einzelnen und einem doppel Sprung, Stangentrainig, einer Plane und einen Slalom.
      Als wir zufrieden mit unserem Parcours waren, holten wir die beiden Ponys aus dem Offenstall und machten sie fertig.
      Sie glichen optisch schon dicken Plüschkugeln und wir hatten unsere Mühe den Dreck aus dem Fell zu bürsten.
      Lisa putzte Lynna und ich kümmerte mich um den kleinen Azazel. Als sie sauber waren, nahmen wir uns jeder noch eine Gerte und machten uns auf den Weg zum Platz.
      Dort ließen wir sie vorerst ein paar Runden im Schritt laufen, dann begann Lisa mit der kleinen Stute den Parcours. Sie fing mit dem Stangen an und Lynna hob fleißg die Beinchen.
      Azazel und ich wendeten uns vorerst der Plane zu. Der Kleine war ohnehin etwas schreckhaft, doch mit viel Geduld verlor die Angst vor dem blauen Knittermonster.
      Später übten wir eine Station nach der anderen, bis die Kleinen fit durch den Parcours liefen. Nach einer Stunde Übung hörten wir dann auf, mit einem positivem Gefühl.
      Als die Ponys wieder in ihrem Laufstall waren, veränderten Lisa und ich den Parcours ein wenig und schnitten ihn für große Pferde zu.
      Wir wollten Seneca und Oreo ein wenig auf die Probe stellen.
      Lisa übernahm Oreo und ich Seneca.
      Ich putzte das goldene Fell des Hengstes, was nicht mal ansatzweise so plüschig war wie das der Ponys.
      Daher waren wir auch schneller mit dem putzen fertig und begannen mit den Übungen.
      Wie bei den kleinen agierten Lisa und ich vom Boden aus, dennoch gehorchten die Pferd perfekt auf die Hilfen. Die abwechslungsreiche Bodenarbeit machte ihnen Spaß und förderte zur Abwechslung mal das Köpfchen der Hengste.
      Seneca tanzte quasi über die kleinen Hindernisse und Oreo hob ebenfalls die Beine, wenn auch nicht so grazil wie der Tekke.
      Nach dem Training brachten wir die beiden wieder auf die Weide und räumten unseren Parcours ab.
    • Auguri
      Pflegebericht
      Arika, Charlotte, Chepi, Cooper's Azazel,
      Lespoire, Lynna, Oreo, Seneca & The Unwritten Performance

      30.11.2015

      Seit Tagen fegte ein starker Herbststurm über das Land, dass bedeutete mal wieder viel Regen und viel Wind. Auf einen Teil der Wiesen, welche etwas tiefer lagen, entstanden nach einigen Tagen Dauerregen die ersten Seelandschaften und auch der Reitplatz blieb nicht ganz verschont, trotz Dränage.
      Folglich blieben die Pferde im Stall, die Wiesen mussten geschont werden, wenn sie auch im Winter nutzbar bleiben sollten.
      Zum Glück waren alle Boxen mit großen Paddocks ausgestattet, was die Langeweile aber nicht lange fernhielt und auch den Bewegungsdrang der Tiere nicht stillen konnte.
      Cooperś Azazel und Lynna hatten immer noch ihren, für sie relativ großen, Offenstall, trotzdem scheuchte ich sie ein zwei mal am Tag durch die Halle, damit sich die dicken Fellknäule ein wenig bewegten.
      Auch die Großen kamen schichtweise für jeweils ein paar Stunden in die Halle, zum Reiten wurde sie, wenn überhaupt, deshalb nur Abends genutzt, wenn alle Pferde in ihren Boxen waren.
      Die Tiere, welche sonst die meiste Zeit auf der Wiese verbrachten, waren die Boxenhaltung nicht gewöhnt, vor allem bei den Jüngeren staute sich schnell eine Menge Energie an.
      Aus diesem Grund kamen einmal die Stuten, also Arika, Uni, Charlotte und Chepi zwei mal am Tag für jeweils 3 Stunden in die Halle und die Hengste, bzw. unser Wallach auch.
      An Reiten oder Kutsche Fahren war in den letzten Tagen nicht zu denken. Viel Zeit ging für das Misten der Boxen, zum zusätzlichen Füttern und auffüllend er Heunetze und das Sauberhalten der Halle drauf, aber nun mussten auch alle Pferde irgendwie beschäftigt werden, damit sich die angestaute Spannung die der Sturm verursachte nicht anderweitig entlud.
      Vor allem Seneca war wie besessen. Er trabte und schnaubte andauernd durch die Gegend, das Pferd stand total unter Strom.
      Abends ließ ich ihn ein wenig Freispringen, aber der Effekt hielt nicht lange an, aber reiten wollte ich ihn in diesem Zustand auch nicht. Ich hatte einen Hof voll Pferde zu versorgen, eine Verletzung wollte ich nicht riskieren.
      Also machte ich das Beste aus der Situation und wartete darauf, dass sich das Wetter wieder besserte!
    • Auguri
      Pflegebericht
      Arika, Charlotte, Chepi, Cooper's Azazel,
      Lespoire, Lynna, Oreo, Seneca & The Unwritten Performance

      31.12.2015


      Es schneite.
      Das hatte es in diesem Winter noch kein einziges mal getan, selbst an Weihnachten nicht.
      Doch pünktlich zum Jahreswechsel schien es, als wolle jemand das ganze Jahr mit samt den Erinnerungen unter einem weißem, weichem Samttuch begraben.
      Aber noch war das Jahr nicht vorbei.
      Die feine weiche Schneeschicht funkelte im Licht der aufgehenden Sonne. Die letzten Tage war es trocken geblieben, die Pferde standen bereits wieder auf den Wiesen, nur Nachts kamen sie in die Boxen.
      Mit einer Schubkarre voll Heu betrat ich den Paddock von Lynna und Azazel, die einzigen die nicht auf die Wiesen durften.
      "Ihr seit einfach zu dick, meine Plüschponys!" begrüßte ich die beiden, die bereits auf mich zutrabten. Oder eher auf die Schubkarre mit ihrem Futter.
      Das Heu stopfte ich in die Heunetze, nahm mir die Halfter und Stricke und befestigte diese an den Ponyköpfen. Etwas widerspenstig folgten sie mir, da hatte sie Futter bekommen und durften es nicht fressen!
      Am Putzplatz angekommen, wurden sie geputzt und gestriegelt, dann verließ ich mit ihnen den Hof.
      Es schneite noch immer, als wir von unserem kleinen Spaziergang durch den Wald, welcher einem Winterwunderland glich, zurück kamen.
      Als die Ponys wieder auf dem Paddock waren widmeten sie sich vollkommen zufrieden ihrem Futter, während ich begann ihren Stall zu misten.
      Nachdem die Ponys versorgt waren ging ich zur Hengstweide. Dort standen Lespoire, Oreo und Seneca. Ich fütterte ihnen ihre Ration an Futter und kontrollierte die Tränken. Bei der Kälte waren die automatischen Tränken schon vor Tagen eingefroren und abgestellt worden, jetzt musste eine alte Badewanne herhalten, aber das Wasser war dort wohl schon von einem der Stallhelfer aufgefüllt worden.
      Bei der Stutenweide wiederholte ich das ganze, nur nahm ich anschließend Arika mit auf den Hof.
      Momentan wurde die Stute nur freizeitmäßig geritten, im Frühjahr sollte auch für sie die Turniersaison beginnen. Wie auch für den Rest meiner Turnierpferde. Doch zur Zeit hatten auch sie eine wohlverdiente Pause.
      Nachdem sie gesattelt war, ritten wir in Richtung Wald, bogen jedoch vorher ab. Wir hielten uns am Waldrand und ritten später über die Felder zurück auf den Hof. Arika schien der Galopp durch den Schnee fast noch mehr Spaß zu machen als mir.
      Zurück am Stall packte ich sie erst mal in eine Abschwitzdecke, nicht dass sie sich noch verkühlte und stellte sie für kurze Zeit auf einen Paddock.
      Später brachte ich sie wieder auf die Wiese.
      Vorerst verabschiedete ich mich von meinen Lieblingen, doch um Mitternacht würde ich wieder kommen, um da zu sein, falls meinen Lieben etwas passieren würde, weil sie sich vorm Feuerwerk und dem Lärm erschrecken würden.
      Und dann würde auch schon 2016 beginnen...
    • Auguri
      Pflegebericht
      alle Pferde
      31.03.2016

      "Hallo meine Süßen!" begrüßte ich meine Stuten, als ich zu ihnen ins Paddock kletterte. The Unwritten Performance, Charlotte, Lysanne, Chepi und Arika schauten auf und mich erwartungsvoll an. Ich ging zu Lyssi hin, beim vorbeigehen streichelte ich Chepis weiche Schnauze, und legte der sanften Stute ihr Halfter an. "Du haarst aber auch ganz schön," stellte ich lachend fest, als ich ihre lange Mähne zurück strich und ihren Hals streichelte.
      Lysanne folgte mir bereitwillig zum Ausgang, die anderen hatten sich wieder dem Heu in der Raufe zugewannt, und gemeinsam gingen wir zum Putzplatz. Nach dem ich das Tier in der wärmenden Morgensonne festgebunden hatte, begann ich die losen Haare mit dem Federstriegel zu entfernen. Schon bald umgab uns ein weiß-grauer Teppich. Als das Tier zwar sauber, aber noch immer sehr plüschig war, holte ich das Reitzeug aus der Sattelkammer und sattelte sie. Heute probierte ich eine neue weinrote Satteldecke aus, welche perfekt zu ihrem Fell und der schwarzen Ausrüstung passte. Ich führte sie zur Aufstiegshilfe und stieg auf. Zuerst wollte ich ausreiten, entscheid mich dann aber doch für den Reitplatz, wir hatten schon länger keine Gymnastik gemacht. Vor dem Reitplatz stellte ich fest, dass ich noch einmal absteigen musste, weil ich das Tor von dem riesen Tier weder auf noch zu machen konnte, mangels Geschick meinerseits. Also stieg ich schnell ab, führte Lyssi auf den Platz und stieg wieder in den Sattel.
      Nach einer langen Schrittphase nahm ich die Zügel auf und die Arbeitsphase begann. Ich übte mit ihr ein wenig die Versammlung und beschränkte mich später auf Stangenarbeit und am Ende machten wir ein paar Cavaletti "Sprünge".
      Nach dem sie gut mitgearbeitet hatte drehten wir doch noch eine kleine Runde um den Hof, wobei wir eine kleine Rehherde am Waldrand entdeckten, welche Lyssi gespannt beobachtete. Zurück am Stall sattelte ich sie ab und brachte sie, nach dem die Hufe noch einmal kontrolliert wurden, auf den Paddock zu den anderen zurück.
      Nun ging ich zu meinen beiden Shettys Azazel und Lynna. Die beiden machten sehr große Fortschritte bei der Arbeit mit dem langen Zügel. Ich war richtig stolz auf meine Kleinen! Ich mistete ihren Stall und reinigte den Paddock, anschließend füllte ich die Heunetze auf. Die beiden Ponys brachte ich in die Halle, nachdem ich den groben Dreck beseitigt hatte. Dort baute ich einige Hindernisse an der Bande auf und ließ die Ponys freispringen, nach dem sie sich aufgewärmt hatten.
      Als die Ponys sich etwas ausgepowert hatten, brachte ich sie zurück in ihren Offenstall. Nun ging ich zu meinen Hengsten Seneca und Oreo und dem Wallach Lespoire. Ich nahm Oreo mit zum Putzplatz, wo ich ihn ordentlich putzte und anschließend sattelte. Oreo entwickelte sich zu einem anständigen Reitpferd, worüber ich sehr glücklich war. Ich verließ mit ihm den Hof und ritt in Richtung Wald. Nach einem langen und entspannten Ausritt kamen wir Nachmittags wieder am Hof an. Ich versorgte ihn und brachte ihn zurück zu seinen zwei Freunden. Ich beobachtete noch, wie sich das saubere Pferd genüsslich im Staub wälzte und ging dann zurück ins Haus.
    • Auguri
      Pflegebericht
      The Unwritten Performance, Lespoire, Chepi
      Lynna & Cooper's Azazel
      15.6.2016

      The Unwritten Performance reagierte fein auf jede meiner Hilfen. Wir hatten heute an unseren Galoppwechseln gefeilt und die Einerwechsel gelangen uns immer besser. Wir trainierten momentan für die S** Prüfung und Uni machte großartige Fortschritte. Die Dressur lag ihr einfach. Ich ließ sie die Zügel aus der Hand kauen und klopfte ihr den Hals, dann drehten wir noch einige Runden auf dem Platz bis wir zum Putzplatz zurückkehrten wo Lisa mich empfang. "Hey, wollen wir gleich zusammen ausreiten?" fragte sie mich. Ich begrüßte sie ebenfalls und bejahte ihre Frage. Nachdem Uni abgesattelt war brachte ich sie zurück auf die Weide und kam mit Chepi zurück. Lisa hatte derweil Lespoire geholt und mit dem Putzen begonnen. Innerhalb kurzer Zeit waren die Pferde geputzt und gesattelt und wir stiegen auf. Wir einigten uns darauf zum nahegelegenen See zu reiten um die Pferde dort etwas planschen zu lassen. Gesagt getan und wir hatten einen wunderschönen Ausritt. Bsonderst Lespoire liebte es im Wasser zu paddeln, sodas Lisa ganz schön nass von unserem Ausritt zurückkehrte. Nachdem die Pferde versorgt wurden brachten wir sie wieder auf die Weide. Anschließend statteten wir den beiden Shettys Lynna und Azazel einen Besuch ab. Die beiden waren die einzigen welche nicht auf die Weide durften, da die Gefahr von Hufrehen für sie zu groß war. Dafür bewohnten beide einen großen Paddock mit Stall, von welchen sie einen großen Teil der Reitanlage im Blick behalten konnten. Bald würden wir mit dem Einfahren der beiden beginnen, wenn sie alt genug waren. Die Arbeit am langen Zügel meisterten beide schon fast perfekt.

    • Auguri
      Pflegebericht
      The Unwritten Performance, Chepi, Arika,
      Charlotte, Coopers Azazel & Lynna
      15.10.2016



      "Naa, kleine Maus!", sagte ich, als The Unwritten Performance auf mich zugetrottet kam. Ich stand mit Halfter und Strick am Weidetor um Uni abzuholen. Lisa und ich wollten gleich eine Runde Ausreiten, sie putzte bereits Chepi. Ich halfterete Uni auf und führte sie aus der Wiese. Die anderen Stuten auf der Weide schauten kurz hoch und Arika grummelte ihr zum Abschied zu. Brav folgte Uni mir zum Putzplatz im Innenhof. Es war ein klarer Vormittag, doch der Herbst machte sich bereits bemerkbar. Chepi spitzte gespannt die Ohren, als sie uns bemerkte. Die Pferde beschnupperten sich kurz, als ich Uni neben der Criollostute festband. Lisa hatte mein Putzzeug bereits raus gestellt und so putzte ich flott den Dreck aus dem plüschigen Fell, dabei unterhielten wir uns.
      Schnell war geputzt und gesattelt, sodas wir schon bald den Hof in Richtung Wald verließen. Die Pferde liefen entspannt und schienen den schönen Vormittag, genau wie wir, sehr zu genießen.
      Nach dem Ausritt machten wir die Pferde wieder fertig und brachten sie zurück zur Weide.
      Ich ging nun zum kleinen Offenstall meiner beiden Shettys Azazel und Lynna. Beide schauten von ihrem Heunetzen auf, als ich den Stall betrat. Ich begrüßte meine kleinen Fellknäule und kraulte sie hinter den Ohren. Vor allem Lynna liebte es dort und streckte ihren Kopf genüsslich nach vorne. Dann halfterte ich beide auf und brachte sie zum Putzplatz. Schnell waren auch sie sauber, immerhin hatte es die letzten Tage nicht geregnet, sodass es nicht matschig war. Anschließend ging ich mit ihnen eine Runde um den Hof spatzieren. Von Azazel´s Scheu ganz am Anfang merkte ich nichts mehr, der Kleine war in letzter Zeit wunderbar aufgeblüht und hatte sich zu einem richtigen Frechdachs entwicktelt.
      Nach dem Spaziergang brachte ich die Ponys auf einen der Paddocks, wo sie ein wenig Gras mümmeln durften. Am Abend würden sie wieder in ihren Offenstall kommen, aber so hatten sie wenigstens ein wenig Abwechslung.
      Später am Nachmittag statte ich Charlotte noch einen Besuch ab. Ich holte sie von der Weide und machte sie für einen kleine Longeneinheit fertig. Ich schaltete die Beleuchtung des Platzes ein und begann mit der heutigen Übung. Nachdem sich die Stute aufgewärmt hatte platzierte ich zusätzlich ein paar Stangen auf dem Boden, damit sie drüber laufen musste. Die Übung stärkt vor allem dem Gleichgewichtssinn, was nicht schlecht war, da sie schon bald zum Reitpferd ausgebildet werden sollte. Den Sattel kannte sie zumindest mittlerweile schon.
      Nach dem Training, welches sie schön bewältigt hatte, machte ich sie wieder fertig für die Weide und brachte sie zu den anderen Stuten.
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  • Album:
    Hofgut "alter Silberhof"
    Hochgeladen von:
    Auguri
    Datum:
    10 Juli 2015
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  • Cooper´s Azazel

    Rufname: Aza
    Abstammung:
    Mutter: wird gesucht
    Vater: Wird gesucht

    Grunddaten:
    Rasse: Shetlandpony
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: Braunschecke / Schabrackenschecke
    Alter: 24. Juni 2012 ( 4 Jahre )
    Stockmaß: noch im Wachstum wird vorraussichtlich 100 cm
    Charakter: sensibel, anhänglich
    Gesundheit: Sehr gut
    Ursprungsland: Kanada
    Eignung: Dressur, Fahren

    Besitzdaten:
    Besitzer: Auguri
    Züchterin: Cooper
    Vkr: Elsaria


    Beschreibung:
    Aza ist sehr sensibel und anhänglich. Früher hatte er Probleme mit Fremden, jedoch ist er mit der Zeit richtig aufgeblüht. Er hat Vertrauen zum Menschen gefasst und genießt die Aufmerksam die er bekommt, ganz gleich von wem. Er ist wie jedes junges Pferd ein Energiebündel, jedoch besitzt er durchaus seinen eigenen Kopf, was er gerne mal beweist.
    Ansonsten ist er umgänglich, sowohl mit Menschen, als auch mit anderen Pferden.


    weitere Informationen:
    Hufschmied: Snoopeisen
    letzte Kontrolle: 22.07.2015
    Tierarzt: -
    letzte Kontrolle: -​