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Julie

Conversano India

Hengst | Lipizzaner

Conversano India
Julie, 15 Sep. 2015
Jackie gefällt das.
    • Julie
      Pflegebericht 1
      Urlaub in Schottland

      Ich brauchte ein wenig Abwechslung, um endlich meine Gedanken wieder klar ordnen zu können. Aus dem Grunde nutzte ich die Gelegenheit, gute alte Pferdefreunde auf der ganzen Welt zu besuchen. Fast eine Woche hatte ich bei Abajo in Japan verbracht und es war faszinierend gewesen, eine völlig andere Kultur anzutreffen. Nun war ich über Deutschland zurück allmählich auf den Heimweg, bis ich im World Wide Web eine Nachricht von Julie las. Sie hatte momentan etwas Stress und wäre sehr dankbar gewesen, eine helfende Hand an ihrer Seite zu haben. Schottland war jetzt nicht ein sonderlich großer Umweg, weshalb ich schon ein paar Tage später unangemeldet bei ihr aufkreuzte.
      „Wah, Eddi! Mit dir habe ich ja gar nicht gerechnet!“, lachte sie ungläubig und umarmte mich zur Begrüßung. „Ich mache dir direkt das Gästezimmer fertig.“, meinte Julie und wollte schon ins Haus eilen, doch ich hielt sie zurück. „Kein Stress! Mir reicht ein Bett mit Kissen und Decke und das hat bis heute Abend Zeit.“, meinte ich lachend und erklärte Julie wie es kam, dass ich hier vorbeischaute. Leider hatte Julie mit dem Herbstwetter in Schottland nicht untertrieben, denn ab dem ersten Tag regnete es fast ununterbrochen, dennoch wollte ich Julie vor allem im Stall eine Hilfe sein.
      Momentan zog Julie selbst um und musste deshalb allerhand hin und her transportieren, also versorgte ich in der Zeit die Pferde, während Julie ihre Sachen von A nach B transportierte. Am ersten Tag hatten wir uns so viel zu erzählen, dass wir erst spät Abends in den Stall kamen. Da half ich nur noch flott mit bei der Fütterung und viel dann auch nach dem Abendessen hundemüde ins Bett.
      Der nächste Tag brachte schon wesentlich mehr Zeit mit sich. Schon kurz nach sieben stand ich unten in der Küche und bekam von Julie ein köstliches Frühstück serviert. Gemeinsam frühstückten wir, ehe es hinaus in den Stall ging. Dort standen die alltäglichen Arbeiten an: Erst Füttern, dann auf die Weide und dann Boxen misten. Bei elf Pferden ging das aber ganz fix. Julie verschwand unter die Dusche und verabschiedete sich schon einmal für den restlichen Tag. Ich wollte trotz des Regens die Pferde bewegen.
      Also holte ich eine höchst motivierte Ayumi von der Weide, rubbelte sie einigermaßen trocken und putzte sie gründlich. Die extra Aufmerksamkeit schien dem Stutfohlen zu gefallen und sie genoss es sichtlich. Ich wollte die Kleine longieren und das klappte auch mit uns beiden ganz gut. Danach betüddelte ich die Haflingerstute Amadea, welche dringend Bewegung zu brauchen schien. Also putzte und sattelte ich sie, um mit ihr in der Halle zu arbeiten.
      Als Abschluss für heute holte ich die Zuchtstute Lady Äppel von ihrer Weide, putzte sie gründlich und suchte dann ihren Springsattel heraus. Schon lange war ich selbst nicht mehr gesprungen, weshalb wir klein anfingen und dann immer höher wurden. Nach dem Training war es schon nach Mittag. Ich sprang schneller unter die Dusche und fuhr dann in die Stadt, natürlich wollte ich auch etwas Sightseeing machen! Am Abend kamen Julie und ich beinahe gleichzeitig auf dem Hof an. Von dem Tag erschöpft machten wir uns daran, die Pferde in den Stall zu bringen und zu füttern, für heute reichte es!
      Der nächste Morgen lief fast schon routiniert ab und heute nahm ich mir den ganzen Tag für die restlichen Pferde. Nach der Stallarbeit longierte ich den Hengst Burberry, ehe ich einen Ausritt mit Guinness machte. Zwar wurden wir dabei nass, aber etwas anderes blieb einem in Schottland eh nicht übrig, wenn man mal an die frische Luft wollte. Also hieß es danach erst einmal trocknen.
      Frisch und trocken angezogen verwöhnte ich die kleine Stute Salea und übte mit ihr einige von Julie begonnene Zirkustricks. Damit konnte ich bei Lambardo direkt weitermachen und so waren auch die kleinsten versorgt.
      Als letztes holte ich Maestoso India von der Weide und putzte den schicken Schimmel. Er wurde auch longiert und wir machten viel Stangenarbeit. Da ich heute Julie eine Auszeit gönnen wollte, hörte ich eher mit den Pferden auf und kümmerte mich noch um die anstehenden Stallarbeiten. So war alles schon fertig, als Julie geschafft nach Hause kam. Wir aßen noch gemeinsam und dann verschwanden wir auch schon ins Bett.
      Trotz der anstrengenden Tage war ich schon um sechs hellwach. Ich sprang aus dem Bett und machte mich fertig, denn draußen wartete schon die Stallarbeit. Erneut hieß es Füttern und misten und danach bewegen. Heute durfte ich mich auf den Rücken des edlen Van Deyk schwingen und mit ihm etwas Dressur trainieren. Als wir die Halle wieder verließen, hatte es tatsächlich aufgehört zu regnen! Also sattelte ich spontan Conversano India und machte mit der hibbeligen Stute einen lockeren Herbstausritt. Danach longierte ich noch den jungen Appollino, ehe ich tatsächlich mit allen fertig war.
      Zwei Tage blieb ich noch in Schottland, einen davon verbrachte ich in der Nähe von Julies Gestüt und den anderen mitten in einer großen Stadt. Schottland war ein faszinierendes Land und war froh, diese Chance genutzt zu haben, doch allmählich wurde es auch für mich Zeit, nach Hause zurückzukehren.

      (c) Eddi

      Pflegebericht 2
      Key kommt an!

      Endlich hatte ich mal wieder einen Grund, um bei Julie in Schottland vorbeizuschauen. Insgeheim hoffte ich ja, dass die Sonne scheinen und man etwas von der herrlichen Landschaft sehen würde. Als ich aber den Flughafen verließ, begrüßte mich bereits der Nebel und machte meine Hoffnungen allmählich zu nichte. Seufzend schaute ich mich um und suchte die Halle Nummer 45. Dort wartete meine Mitreisende auf mich. Diese besaß vier Hufen, konnte wiehern und war der Grund, weshalb wir in Schottland waren. Mit dem kleinen Rettungshof Nasty Past war es allmählich zu Ende gegangen und so suchte nun auch die Vollblutstute Key einen wundervollen Endplatz. Und diesen fand sie hier in Schottland bei Julie und ich hatte mich bereit erklärt, die Hübsche zu begleiten. Bisher war alles planmäßig abgelaufen und auch den letzten Check überstand Key problemlos. So standen wir eine Stunde später gemeinsam auf dem Parkplatz und warteten ungeduldig auf Julie. Key graste in der Zwischenzeit zufrieden auf dem kleinen Fleckchen Grün und zog allerhand neugierige Blicke auf sich. Dann kam endlich Julie und wir konnten uns auf den Weg zum Gestüt machen. Dort war Key die erste auf der Liste ganz oben. Sie wurde versorgt und in ihre neue Box gebracht. Alle mochten sie von Anfang an. Während wir sie glücklich beobachteten, wollte auch ihre Boxennachbarin Lady Äppel Aufmerksamkeit, weshalb ich mich der Haflingerstute zuwand und sie ein wenig kraulte. Danach zeigte mir Julie erst einmal mein Gästezimmer und sagte mir dann Bescheid, wenn es Mittagessen geben würde. Anlässlich meines Besuches hatte Julie extra selber gekocht und es gab köstliche Spaghetti. Frisch gestärkt und umgezogen ging es dann wieder in den Stall und Julie holte die beiden Hengste Van Deyk und Burberry von der Weide. Ich durfte den bequemen Haflinger während unseres Ausrittes reiten. Mir reichten aber auch schon die zwei Stunden im Gelände und ich war dank dem kalten, nassen Wetter direkt durchgefroren. "Wäh, das ist echt nichts für mich!", seufzte ich bibbernd, als Julie mir im Stall eine Tasse Tee anbot. Sie sah aus wie vor dem Ritt und grinste nur. Nachdem ich wieder aufgetaut war, betüddelten wir die beiden Jungpferde Ayumi und Appollino. Erst wurden sie ordentlich geputzt und dann gingen wir zusammen eine kleine Runde spazieren. "Gibts hier auch noch anderes Wetter?", fragte ich ironisch und starrte in den bewölkten Himmel. Nach dem Spaziergang zeigte mir Julie ihre Freiarbeit mit den beiden Zwergen Salea und Lambardo. Es war faszinierend wie die beiden auf ihre Kommandos reagierten, man hätte meinen können, sie wären die Stars von einer dieser großen Pferdeshows. Dann neigte sich der Tag auch langsam dem Ende zu und Julie longierte nur noch flott die Haflingerstute Amadea, ehe wir die Pferde alle in ihre frisch gemachten Boxen brachten und die Abendfütterung machten. Dann gab es auch für uns Zweibeiner Abendbrot. Währenddessen plante Julie schon aufgeregt den nächsten Tag. "Morgen soll tatsächlich die Sonne scheinen! Dann können wir einen Ausritt mit Guinness und Maestoso India machen!", meinte sie grinsend zu mir. "Oh und ich muss dir noch meine neue Stute Conversano India zeigen! Ich liebe sie!", fügte sie noch aufgeregt hinzu. Wir unterhielten uns noch eine Weile, ehe ich fix unter eine heiße Dusche sprang und dann auch schon hundemüde ins Bett fiel.

      (c) Eddi
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Julie
    Datum:
    15 Sep. 2015
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  • Conversano India


    Abstammung:
    Von:
    Conversano Tropea
    Von: Conversano Harmonia
    Aus der: Tropea


    Aus der: India
    Von: Favory Trompeta
    Aus der: Birta 351


    Alter: [2009] 6 Jahre
    Geschlecht: Hengst
    Rasse: Lipizzaner
    Fellfarbe: Rappschimmel
    Abzeichen: /
    Besonderheiten: schimmelt nicht aus
    Seltenheitsgrad: sehr selten
    Stockmaß: 157 cm

    Charakter | Beschreibung
    Lebhaft | intelligent | kontaktfreudig

    Conversano India vereint alle typischen Eigenschaften, die einen Lipizzaner auszeichnen. Sowohl unter dem Sattel auch als am Boden zeigt er sich interessiert und gelehrig. Er verfügt über ein hohes Maß an körperlicher und mentaler Stärke, was ihn absolut ungeeignet für unsichere und unerfahrene Reiter macht. Weiß man mit diesen Eigenschaften umzugehen, hat man einen tollen Partner, unsicheren Menschen tanzt er aber gerne auf der Nase herum. Er liebt allerdings die Nähe zum Menschen und geht eine sehr enge Bindung zu „seinem“ Menschen ein.

    Kein Anfängerpferd

    Zuchtpapiere: nicht gekört
    Zuchteinstellung: /

    Vererbung
    Farbe: unbekannt
    Charakter: unbekannt
    Potential: unbekannt



    Qualifikationen:
    Primäre Eignung:
    Dressur
    sekundäre Eignung: Fahren, hohe Schule

    Dressur: E
    Springen: /
    Military: /
    Distanz: /
    Galopprennen: /
    Western: /
    Fahren: E

    Erfolge: /

    Besondere Erfolge: /

    Ausbildungsstand: eingeritten
    Reitstil: klassischer Reitstil
    Ausbilder: -
    Trainer: -

    Reitbeteiligung: -
    Besitzer: Julie
    Ersteller/VKR: Talissa
    Pferdewert: /

    Tierarzt: Eddi
    Hufschmied: Rhapsody
    Gesundheitszustand: sehr gut
    Letzte Impfung: /
    Letzte Wurmkur: /
    Krankheiten/Beschwerden: keine


    Hufzustand: sehr gut
    Letztes mal ausgeschnitten: /
    Beschlagen: nein
    Probleme/Besonderheiten: keine