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Elsaria

Connery/Trakhener/geköhrt

Decktaxe:

Connery/Trakhener/geköhrt
Elsaria, 19 Juni 2015
    • Eddi
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      Heute ging es für mich mal wieder auf das Gestüt Van Helsing. Dort hatte sich inzwischen echt viel getan, denn seit kurzem verfügte Adrianne über ihre erste Trakehner-Zuchtstute und das allererste Fohlen war auch bereits unterwegs. Da die Züchterin heute aber verhindert war, wurde ich von ihrer Nichte Brooke betreut. Das junge Mädchen war mir von Beginn an sympathisch. Als ich auf das Gestüt kam, wartete sie bereits vor dem Stall auf mich und begrüßte mich herzlich. Gemeinsam machten wir uns dann auch direkt auf den Weg zum ersten Patienten.
      Der war selbst noch ganz neu im Stall. Er hieß Schwarzgold und war ein Rappe, ein ausgesprochen schöner sogar. Charakterlich konnte man sich auch nicht beklagen, dementsprechend würde die Untersuchung ganz schnell von Statten gehen. Zuallererst sollte Brooke mir den Hengst einmal im Schritt und einmal im Trab die Stallgasse entlang führen, damit ich mir ein Urteil über seine Gänge machen konnte. Diese waren jedoch taktklar und Schwarzgold schien keine Problemchen zu haben.
      Am Putzplatz begannen wir dann mit der ausgiebigen Untersuchung. Zuerst kontrollierte ich den Pupillenreflex und dann warf ich einen Blick in Schwarzgolds Maul, um seine Zähne zu kontrollieren. Danach hörte ich den jungen Hengst an der Brust ab. Seine Werte lagen im Normalbereich, genauso wie seine Körpertemperatur, welche ich daraufhin gemessen hatte.
      Nun musste ich Schwarzgold nur noch abtasten. Dabei begann ich am Genick und ging dann die Wirbelsäule entlang hinunter bis zum Schweifansatz. Abschließend überprüfte ich auch noch seine Beine und schon waren wir fertig. Schwarzgold war kerngesund und konnte nun geimpft und entwurmt werden. Vier Impfungen erhielt der Hengst: Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut.
      Tapfer hielt er diese aus und abschließend gab es noch die Wurmkur ins Maul, ehe wir auch schon fertig waren. Ich lobte Schwarzgold ausgiebig, damit er mich in guter Erinnerung behielt und dann durfte der Hengst auch schon zurück in seine Box. Mein nächster Patient würde Connery sein. Den Braunen kannte ich bereits, aber heute musste ich ihn leider wegen eines sehr unschönen Themas besuchen.
      Adrianne vermutete, dass der Hengst eine Sehstörung besaß, da er sich in letzter Zeit sehr auffällig verhielt. Auch Brooke bestätigte diese Vermutung, weshalb ich mir heute den jungen Hengst ein wenig genauer anschauen wollte. Zuerst ließ ich auch ihn einmal im Schritt und Trab vorführen, doch Connery lief taktklar und balanciert, also würde es zumindest nichts zu schwerwiegendes sein.
      Am Putzplatz kontrollierte ich den Pupillenreflex beider Seiten, welcher wunderbar funktionierte. Die Augen verfügten auch über keinen Ausfluss oder Trübungen. "Seltsam", murmelte ich. Da Adrianne sein fehlendes Sehvermögen auch erst während eines Ausritts aufgefallen war, konnte es nichts schwerwiegendes sein. Eine Möglichkeit wäre tatsächlich die Kurzsichtigkeit. Darunter litten gut 60% unserer Pferde, oftmals in sehr geringem Maße, aber manchmal durchaus auch etwas stärker.
      Aus dem Grunde kontrollierte ich den Pupillenreflex von weiter weg & testete mit einigen Gegenständen aus und wie Connery darauf reagierte, je nachdem wie weit sie weg waren. "Der ist kurzsichtig", meinte ich nach einer Viertelstunde austesten. "Oh, und was kann man da tun?", meinte Brooke unsicher. Doch ich grinste sie nur an. "Nichts, es sei denn du willst ihm eine Brille aufsetzen. Letztendlich sieht er alles, aber weit entfernte Gegenstände oder eben welche, die sich sehr schnell nähern, werden dann zum Problem. Das lässt sich aber leicht lösen, indem der Reiter einfach aufmerksamer ist und Connery dabei unterstützt", erklärte ich ihr und danach sah sie wesentlich beruhigter aus.
      Ich war hier nun fertig und Connery durfte zurück in seine Box. Ich verabschiedete mich von Brooke und machte mich dann auch schon auf den Heimweg. Ich würde froh sein, wenn ich bei diesem regnerischen Herbstwetter endlich meine Haustür hinter mir zuschlagen könnte. Mein Sofa samt Tee und Decke wartete schon auf mich!
    • Elsaria
      Das Herbstunwetter

      <<Knarx, klirr whuhhuuuuu schsch >> Ich konnte kaum die augen zu machen. Das Unwetter hatte uns in der Nacht erreicht und treibt nun sein Unwesen. Uns hat das völlig überrascht, den sonst hätten wir die Pferde von ihren Weiden reingeholt, jetzt bleibt nur noch zu hoffen das nichts passierte. Das Tief war nun über unser Haupthauses man spürrte wie die wände leicht bebten und somit konnte ich erst recht nicht schlafen. Ein Blick auf die Uhr verriet mir das es gerade mal nach zwölf war und ich erst 2h lang geschlafen hatte. Das kann ja heiter werden murmelte ich im kopf und tapste leise im dunkeln in die küche um die anderen nicht zu wecken. Hin und wieder wurde der lange Gang von den blizten erhellt. Auf dem Weg in die Küche kam ich an Adria´s Zimmer vorbei dessen Tür ein spalt offen war was sie tagsüber auch gerne lies um Frodo ihren alten Goldenretriver einen Rückzugsort zu bieten. Leise schaute ich hinein und endeckte nur Frodo auf ihrem Bett schlafen, wo war adria? Ist sie nicht nachhause gekommen? Oder hatte sie einen unfall? Unwillig kroch mir die Panik an mir hoch, ich hatte bereits meine Eltern verloren und wollte jetzt nicht auch noch meine Tante verlieren. Mit einem Herzrasen ging ich weiter in die Küche dort machte ich mir einen warmen Kakao und setzte mich an den Tisch. Auf dem Tisch fand ich einen zettel dort stand drauf:

      Hallo Brooke!

      Ich weiß ich hätte es mit dir bereden müssen,aber es kam immer was dazwischen und heute schliefst du schon und wollte dich nicht wecken. Ich bin zuerst in England eine Kundin bedienen dann in Amerika um mich Fortzubilden und danach brauche ich eine Auszeit für mich.

      Ich muss klar werden wie es weiter gehen soll. In letzter Zeit kam soviel neues, du, die nachricht das meine Schwester und mein Schwager tot sind. Auch wenn wir uns nie sonderlich verstanden haben,wenn es darauf ankam hielten wir doch zusammen., Und du Brooke, weißt du eigentlich wie sehr du deiner Mutter ähnelst??Manchmal glaubte ich da kommt sie durch die Tür derweil warst es du Brooke.

      Bitte versteh mich einwenig.

      Es kommen noch leute fürs Vorstellungsgespräch Stalljungen und Bereiterin die auch auf Tunieren geht. Und außerdem kommen noch 2 Hengste, Schwarzgold und Golden Jam, beide Hengste gehören dir Brooke.

      Ich weiß das du das packst, es ist alles gesorgt.

      Deine Tante, Adria

      Ich musste den Brief zweimal lesen, Adria war also weg und ließ mich alleine. Auch wenn ich mich freute das ich zwei Hengste von nun an mein eigen nennen konnte, hatte ich angst das ich das nicht alles schaffen werde. In genau 6h hatte ich 3 Vorstellungsgespräche und das Unwetter ließ noch nicht nach. Ich beschloss daher nochmal ins bett zu gehen.

      Nach einiger zeit klingelte das Handy erneut . Nun war es an der zeit aufzustehen. Ich weckte die anderen und machte das Frühstück. Beim Frühstücktisch möchte ich die neuigkeiten verkünden. Grace Ethan und emily trudelten ein. „ Morgen! Bei dem unwetter kann man ja kaum pennen!“ raunte ethan. Ich erzählte den dreien die neuigkeiten. Da ich ja den Tag mit vorstellungsgesprächen beschäftigt bin, beauftragte ich die drei zuerst die tägliche stallarbeiten zu machen und dann die pferde zu longieren. Grace sollte außerdem zu der weide gehen und schauen ob alles in ordnuing war. Es waren eigentlich nur Skadi, Mystical Star mit ihrem Fohlen auf der weide und ich bereitete mich schon mal psychisch vor. Gegen 10 uhr kam eine junge frau. Rieke ullenson las ich auf ihre Bewerbung als Bereiterin und Tunierreiterin. Ich bat ihr einen Kaffee an und hörte mir sie an. Dann ließ ich sie mir auf Connery vorreiten. Rieke hatte eine sehr feine hand und ist sehr einfühlsam. Ich beschloss sie einzustellen als ich das mit ihr besiegelt hatte kamen die brüder Finn und Phil, sie wollten als Stalljungen arbeiten, dies hieß boxen misten, anlage sauber und instant halten und weiden und wenn was außergewöhnliches ist da mithelfen. Auch diese stellte ich ein. Zufrieden machte ich mittagessen, um 14 uhr würde Schwarzgold und Golden Jam kommen. Zu mittag gab es für alle Lasagne. Rieke blieb da um sich mit den anderen zu beschäftigen. Am Mittagstisch teilte ich nun neu ein. Rieke sollte Skadi, Bargeld, S´Cada und Donnerschall reiten. Grace bekam Mystical star mit ihrem fohlen, die sie in der halle einwenig laufen lassen sollte und shari durfte sie heute reiten, Ethan und Emily durften sich um Bifröst und Jayaprada kümmern. Ich bereitete mit Phil und Finn die zwei neuen boxen für die Hengste vor. Gegen 14 Uhr kam Muemmi mit Schwarzgold an. Der junge Rapphengst war ein juwel für unsere Zucht. Ich beschloss Schwarzgold und Golden Jam sofort für die Körungen vorzubereiten. Wir luden Schwarzgold aus dem hänger und brachten den etwas aufgeregten hengsten erstmal in die box, morgen werde ich ihn zum ersten mal reiten. Ich verabschiedete mich von meiner Freundin und sie fuhr los. Bald kam auch Golden Jam an. Der braune war wesentlich entspannter als der rapphengst. Jam bekam die box neben schwarzgold. Auch ihn wollte ich morgen reiten. Nun waren wir fertig und wir gingen schlafen.
    • Canyon
      Bifröst auf Endeckungsreise​



      Und andere Probleme​

      Es war nun ein monat vergangen als bekannt wurde das meine Tante in Amerika verschollen war. Jedes mal wenn eine Tür aufging hatte ich immer noch die Hoffnung Adrianne war endlich heimgekommen. Doch es war nur Phil, der aufgeregt in die küche rannte. „ Brooke, ich hab ja keine ahnung wieviele pferde du hast, aber ich glaube es fehlt eins!“ meinte er und klopfte der schnee von der Hose. Es hatte heute nacht geschneit und es schneit immer noch, wir hatten heute morgen nur das nötigste gemacht, die Pferde gefüttert und die Tränken frei gemacht und da waren alle noch da. „ Was bist du dir sicher Phil?!“,sagte ich und stand sofort auf. „ Ja ich glaube schon!“ . „ Gut, trommel alle zusammen wir treffen uns im Stall!“ In windeseile zog ich mich an und stapfte in den stall und schaute alle boxen durch. Tatsächlich Bifröst mein 5 monate altes Fohlen ist verschwunden. „ Was ist los?!“ fragten Rieke, Grace und Emily. „ Bifröst ist abgehauen, wo sind eigentlich Ethan und Finn?!“ fragte ich. „ Ethan schlich sich heute früh raus, er ist sowieso seit ein paar tagen sonderbar, hat ständig neue sachen, ich hoffe nicht das er rückfällig wurde!“ meinte Emily besorgt. Grace und Emily hatten wohl begriffen, das ihre vergangenheit nicht gut war. „ Ähm Finn ist krank, hab ich vergessen zu sagen sorry!“ entschuldigte sich Phil. „ Na gut, um Ethan kümmern wir uns später! Phil du bleibst bitte hier, falls er zurück kommt oder jemand kommt fals ihm aufgefallen war das irgendwo ein pferd rumgeistert, die anderen schnappen sich die pferde und wir teilen uns auf in 10 min abständen rufen wir uns gegenseitig an!“. Grace sollte Shari nehmen, Emily nahm Petit jayaprada, Rieke Skadi und ich nahm Schwarzgold. Wir waren nun auf den Pferden, Grace und Emily ritten richtung wald, Rieke richtung Autobahn und ich nahm den weg in die Stadt, irgendwo musste der kleine Lauser schon sein.
      „Bifrööööööööööööst!“ rief ich immer wieder, die Hauptstraße war heute sehr stark befahren, ich hoffte das er einen anderen weg genommen hatte. Hin und wieder hielt ich autos an um zu fragen ob sie eventuell ein cremfarbiges fohlen gesehen haben. Die Fahrer bedauern es und wünschten mir glück. Nach einer weile rief ich die anderen an um zu fragen ob sie schon was gesichtet haben. „ Bist du Gagga? Der Wald ist rießig, wir sehen schon fast die bäume nicht mehr!“ versuchte Grace etwas lustig zu wirken, doch man merkte, das sie in panik ist, Bifröst war ihr ein und alles. Sie liebte das kleine unschuldige ding. Naja streichen wir unschuldig mal kurz.
      Ich seufzte auch Rieke hatte kein glück.
      „Na schwarzi, wohin würdest du stiften gehen?!“ fragte ich meinen rapphengsten. Ich kam nun langsam in die Stadt herein, die blicke zogen auf uns, als ob sie noch nie einen rappen gesehen haben. Zugegeben mein Rappe war am schönsten!
      Ich dachte immer wieder wo mein kleines freches Fohlen stecken könnte, wir suchen inzwischen schon eine Stunde fieberhaft nach ihm.
      Da viel mir ein, das heute in der stadt markt Tag war, eventuell wäre er dort aufzufinden. Ich bog weiter in die Stadt ab und suchte nach dem kleinen fohlen.
      „Wirst du wohl das sein lassen du freches ding!“ hörte ich einen Markthändler wütend kreischen. Das konnte nur Bifröst sein! Wenn es um Unsinn und Quatsch geht, ist er Nummer eins. Ich lenkte meinen hengsten in diese Richtung und siehe da, ich hab ihn gefunden.
      Schnell tippste ich eine rundmeldung an die anderen.
      „ Ich hab den ausreiser gefunden, könnt nachhause reiten, der kleine wollte wohl einkaufen gehen!“. Ich stieg von Schwarzgold ab und entschuldigte mich bei dem Händler.
      „Der kleine ist uns entwischt, anscheinend wollte er einkaufen gehen!“ scherzte ich.
      Ich bezahlte den Sachschaden und entschuldigte mich abermals. Der händler sah es jetzt gelassen und schenktem jedem Pferd einen apfel. „ Eigentlich hast du dir das nicht verdient Bifröst!“ ermahnte ich ihn lachend. Ich klickte den strick ein und schwang mich auf meinen Hengsten.
      Nun ritt ich heimwerts mit Bifröst im Schlepptau.
      Ich war froh das alles gut gegangen ist.

      Auf dem Hof angekommen wurden wir schon erwartet. „ Da ist der kleine, und zufrieden sieht er aus!“ kreischte Grace. „zum glück ist nichts passiert!“ riefen Phil,emily und rieke gleichzeitig aus. „ Ist ethan inzwischen zurück, und was macht das Polizei auto da!“.
      „Die Herrschaften kamen 10 minuten später als ihr wegwart, und ich dachte, es wäre besser wenn deine leitung frei wäre wegen bifröst, die warten in der küche, muss wohl um ethan oder adrianne gehen, sie wollten mir nichts sagen um was es geht!“ sagte Phil.
      Ich überlegte kurz und sah in die runde. Grace schüttelte den kopf ethan war wohl immer noch nicht zurück. Langsam machte ich mir schon sorgen, Grace hatte recht Ethan ist in letzter Zeit sonderbar geworden!. Mein Bauchgefühl sagte mir nichts gutes. „ Macht bitte die pferde boxfertig und beginnt weiterzuarbeiten, alles hört auf Rieke!“ sagte ich und ging in die küche.
      Dort wurde ich von einem Polizisten und einer Polizistin erwartet. „ Tut mir leid, aber uns ist heut morgen ein Fohlen abgehauen.!“ Sagte ich , nichts ahnend, das dies ein ablenkungsmanöver von Ethan gewesen war. Ich blickte in die Runde und endeckte Ethan wie ein häufchen elend am stuhl sitzen. „ Ethan? Was ist los?!“ fragte ich ihn. „ Er versteht kein Deutsch, nur englisch!“ meinte die Polizisten. „ so ein Quatsch ethan ist inzwischen 3 Monate hier und kann sehr wohl deutsch!“ klärte ich verärgert auf. „ Was hat er angestellt?“ fragte ich nun.“ „ Herr Brudway hatt in letzter zeit einige Raubüberfälle begangen und der letzter sogar mit Körperverletzung mit Todesfolge! Er wird nun ins Gefängnis kommen.!“ Sagten mir die Polizisten.
      „Ethan du hast was? Warum was soll das, ich dachte du willst dein leben ändern? Adrianne hat dir die Chance gegeben, dir und Grace und Emily, ist das der Dank, das du in Deutschland weiter machst, wie in den Staaten?!“ brülllte ich ihn an.
      „E.E.s tut mir leid. Und Bifröst ist wegen mir abgehauen, ich brauchte zeit das es nicht gleich auffiel wenn ich fehlte!“ gestand ethan noch

      Ich war fassungslos. „ Du hast was? Bist du vollkommen bescheuert, was hätte da alles passieren können. Ich werde nun in Amerika im Gefängnis anrufen die sollen dich holen nach dem Prozess hier in Deutschland, du kannst von hier verschwinden, ich will dich nie wieder sehen!“

      Ich hatte alles gesagt, was zu sagen gab, wutentbrand stampfte ich aus dem Haus richtung stall.
      „ So was, so ist der dank dafür das man leute die keine chance mehr hätten im leben doch noch eine chance gibt es besser zu machen, und dann das, und dann lässt er ein unschuldiges Fohlen frei, nur das er zeit schinden kann, so ein arsch aye, warum hat sich adria dieses Projekt ausgesucht, kann doch nicht gut gehen!“ schimpfte ich vor mich hin, ich merkte nicht , das die anderen vorallem grace und emily mithörten.

      Grace und emily sahen sich verdutzt und etwas verängstigt an.
      Ich knallte die Sattelkammertüre zu nachdem ich Golden Slam´s sachen geholt hatte.
      Eine gute Dressurstunde würde mir bestimmt gut tun nein besser noch einen Ausritt.
      Schnell griff ich mir das nächstbeste Halfter mit strick und stampfte weiter schimpfend in Richtung Golden Jam´s Box. Jam erhob seinen Kopf als ich die Türe regelrecht aufprügelte weil sie nicht gleich von anfang an aufging. „ so einen scheiß aye! Gibt’s doch nicht!“ murrte ich und zog etwas unsanft das halfter auf, war natürlich unbeabsichtig.
      Rieke platzte der kragen und nahm mir Jam weg.
      „Brooke, jetzt beruhig dich mal und erklär uns was da drinnen abgelaufen ist, so hab ich doch noch nie erlebt und Grace und Emily machen sich sorgen weil das wort Projekt gefallen war!“ sagte sie mir und band Jam am Putzplatz an. Verdutzt sah ich in die Runde, ihr habt das mitgehört? Ich dachte ich hab es mir gedacht.
      „Nein, wir haben es gehört!“ sagte grace eingeschüchtert und leise.
      Ich ließ einen seufzer aus und tätschelte meinen braunen hengst. „ Na gut, Ethan hat mist gebaut, sehr großen mist, er hat einige Überfälle beganngen und der letzte war sogar mit gewalt und das Opfer verstarb wenig später im krankenhaus!“ erzählte ich. „ Und das bedeutet wir müssen zurück? Wir wollen nicht mehr ins gefängnis, wir haben nichts gemacht!“ schrieen die zwei schon in panik. „Hey ruhig mädels, klar der Gefängnisleiter von amerika wollte das gesamte projekt absagen, da es die vereinbarung war, aber ich konnte überzeugen, das ihr zwei auf dem weg der besserung seit, und ihr dürft bleiben.! „,,,, vorausgesetzt ihr baut keine Scheiße!“ nur Ethan wird nach dem Prozess hier in Deutschland zurück nach Amerika müssen, und eins steht schon fest noch so eine chance wird er nicht mehr bekommen. Es tut mir leid das ihr meinen Ärger und zorn abbekommen habt, ich konnte einfach nicht mehr, vorallem weil er Bifröst mit in Gefahr gebracht hat!“ sagte ich und striegelte weiter.
      „Wie Bifröst in Gefahr gebracht?!“ fragte Grace nun. Wenn es um ihren Liebling ging kennt sie nichts.
      „Naja, er hat Bifröst heut morgen aus dem Stall gelassen, damit es in der aufregung nicht auffiele das er nicht da ist!“ sagte ich und sattelte nun Jam auf.
      „ Ich geh ausreiten, füttert alles und macht dann feierabend!“ sagte ich und ritt los.
      Ich spürte den Wind in meinem gesicht und merkte wie dier meine hitze abkühlte, das tat gut​
    • sadasha
      05. Mai 2016
      Hufschmiedebericht Glorieas
      Es war der Tag der Körung von Joicys erstem Trakehnerhengst. Connery. Es stand daher nichts anderes an, als den Braunen für den Transport vorzubereiten und anschließend zum Veranstaltungsgelände zu fahren und Joicy und ihrem Hengst bei der Kür zuzusehen. Jedenfalls war so der Plan. Als ich den Hengst auf der Stallgasse sah fielen mir eine viel zu langen Hufe auf. Ich zückte mein Smartphone und rief meine Chefin kurzerhand an: „Connery's Hufe sind zu lang, schaffen wir das zeitlich noch ihn neu auszustatten?“ fragte ich und hob einen der Vorderhufe an um darunter zu schauen. „Die Eisen fallen ja fast von selbst ab...“ fügte ich anschließend hinzu. Joicy, die noch im Bad stand, stimmte mir zu. Es musste also fix gehen. Während Joicy sich weiter frisch machte und umzog und alle möglichen Papiere zusammen kramte, begann ich damit die Eisen von Connerys Hufen zu entfernen und dann einen nach dem anderen auszuschneiden. Wenigstens musste ich mir keine Sorgen um den dämlichen transportablen Ofen machen. Die Schmiede hier vor Ort war purer Luxus. Das erste Eisen lag jetzt im Feuer. Stahleisen brauchten etwas länger zum heiß werden, als Alueisen. Keine günstige Eigenschaft, wenn man es eilig hatte. Aber trotz allem Stress blieb ich penibel und passte jedes einzelne Eisen genau auf die frisch ausgeschnittenen Hufe an. Desto besser der Beschlag, desto besser wird er heute laufen, auch wenn er vielleicht eine kurze Eingewöhnungsphase brauchte nachdem er bis heute noch mit lockeren Eisen herumlief. Mit allen vier Hufen und Eisen durch pinselte ich noch einen nach dem anderen ein. Bei den schwarzen Hufen nutzte ich ein „Spezialfett“, damit sie noch schwarzer wurden und umso mehr glänzten. Die hellen bekamen wie üblich das transparente. Alle Arbeitsmaterialen wieder verstaut und den Hengst in Transportzubehör, inklusive neuer Schuhe in den Transporter gestellt rief ich Joicy abermals an um ihr zu berichten, dass ihr Pferd jetzt soweit war. Ihre Stallmitarbeiter kümmerten sich noch darum Sattel und Trense im Transporter unterzubringen. Für mich war die Arbeit für heute beendet.
      Hufschmiede Glorieas | 2.099 Zeichen
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    • Eowin
      Tierarztbesuch bei Connery
      Ich war gerade auf dem Weg nach Hause, als das Notfalltelefon der Tierarztpraxis klingelte. Sofort ging ich eilig dran. „Ja?“
      „Du sollst den Hengst Connery von Angy durchchecken. Eilt ziemlich“, wurde mir knapp von meinem Freund erklärt, der das Gespräch wohl zuhause angenommen hatte.
      Also drehte ich direkt um und machte mich auf den Weg zu Connery.
      Nach einer guten halben Stunde Fahrt kam ich an und wurde von BearBrook begrüßt, die das Ganze organisiert hatte. Ich begrüßte sie und wir wandten uns dem Hengst zu, der auf der Stallgasse bereits bereit stand.
      Ich begrüßte den jungen Hengst, indem ich ihn an meiner Hand schnuppern ließ und ich ihm sacht den Hals kraulte.
      Der erst Vierjährige war eine imposante Gestalt und eine ganz schöne Tonne von Pferd.
      Sogleich begann ich, den jungen Kerl durchzuchecken. Dazu tastete ich die Gelenke und Muskeln ab, kontrollierte Schleimhäute, Augen, Nüstern und Genitalien. So weit war nichts zu finden. Dann hörte ich den Hengst ab, maß die Temperatur und den Puls. Anschließend ließ ich ihn mir einmal vortraben, um sicher zu gehen, dass er auch in Bewegung fit war.
      Es war alles in Ordnung. Connery sprühte vor Energie und war vollkommen gesund.
      Anschließend zog ich die Spritzen mit den Impfungen auf. Er bekam Herpes, Influenza und Tetanus, sodass er zwei Spritzen erdulden musste.
      Er war beim Spritzen jedoch sehr anständig und zuckte zwar kurz, blieb aber an Ort und Stelle und wehrte sich nicht. Dafür bekam er einen Keks von mir, den er mit Begeisterung herunter schlang.
      Zu guter Letzt verabreichte ich ihm die Wurmkur. Er bekam Banminth mit dem Wirkstoff Pyrantelembonat.
      Dies fand er nicht ganz so witzig, kaute unruhig und schlug mit dem Kopf, als er versuchte, die gelbliche Paste wieder los zu werden. Es gelang ihm jedoch nicht, sodass er widerwillig schluckte und sich ein paar Mal angeekelt die Lippen leckte. Doch dann beruhigte er sich wieder und es war gut.
      „So, das war’s schon!“, sagte ich und klopfte ihm noch einmal den Hals.
      BearBrook bedankte sich bei mir, dass ich so kurzfristig Zeit gehabt hatte, und ich verabschiedete mich.
      „Viel Glück bei der Körung!“, rief ich grinsend hinterher, denn ich war sicher, dass dies der Grund für den eiligen Check gewesen sein dürfte.

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    • Elsaria
      Meine Teilnahme mit
      Connery
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      Connery

      Abstammung

      Vater: E.H.Buddenbrock
      Vater Vater: E.H. Sixtus
      Mutter Vater: Est. Ballerina
      Uhropa vaterlinie: Habicht
      Uhroma Vaterlinie: Stradelle
      Uhroma Mutterlinie: Diamant
      Uhroma Mutterlinie: Blinklicht

      Mutter: Caro Dame
      Vater Mutter: Karo-As
      Mutter Mutter: Cornau
      Uhropa Vaterlinie: Volkorn
      Uhroma Vaterlinie: Karawane
      Uhropa Mutterlinie: Lothar
      Uhroma Mutterlinie:Corry

      Grunddaten
      Rasse: Trakhener
      Geschlecht: Hengst
      Farbe: Brauner
      Alter: 4 Jahre
      Charakter: Nervenstark, Leistungbereitschaft

      Qualifikation
      Dressur: S
      Springen: S*
      Gallopprennen: M
      Western: A

      Schleifen
      302. Galopprennen | 95.Synchronspringen | 309. Westerntunier | 313 Galopprennen | 330. Springtunier
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      101. Synchronspringtunier | 339.Dressurtunier | 342. Dressurtunier | 114 Synchronspringen
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      Besitzdaten
      Besitzer: Elsaria
      Züchter + VKR: Auguri
      Reitbeteiligung: wird gesucht
      Hufschmied: Hufschmiede Ivanhoe
      Tierarzt: Klinik Cean

      Beschreibung
      Der wunderschöne junge Hengst ist sehr vielversprechend. Er hat schöne ausgewogene Bewegungen. Er arbeitet stets mit Eifer mit.
      Tierarztbesuch bei Connery
      Ich war gerade auf dem Weg nach Hause, als das Notfalltelefon der Tierarztpraxis klingelte. Sofort ging ich eilig dran. „Ja?“
      „Du sollst den Hengst Connery von Angy durchchecken. Eilt ziemlich“, wurde mir knapp von meinem Freund erklärt, der das Gespräch wohl zuhause angenommen hatte.
      Also drehte ich direkt um und machte mich auf den Weg zu Connery.
      Nach einer guten halben Stunde Fahrt kam ich an und wurde von BearBrook begrüßt, die das Ganze organisiert hatte. Ich begrüßte sie und wir wandten uns dem Hengst zu, der auf der Stallgasse bereits bereit stand.
      Ich begrüßte den jungen Hengst, indem ich ihn an meiner Hand schnuppern ließ und ich ihm sacht den Hals kraulte.
      Der erst Vierjährige war eine imposante Gestalt und eine ganz schöne Tonne von Pferd.
      Sogleich begann ich, den jungen Kerl durchzuchecken. Dazu tastete ich die Gelenke und Muskeln ab, kontrollierte Schleimhäute, Augen, Nüstern und Genitalien. So weit war nichts zu finden. Dann hörte ich den Hengst ab, maß die Temperatur und den Puls. Anschließend ließ ich ihn mir einmal vortraben, um sicher zu gehen, dass er auch in Bewegung fit war.
      Es war alles in Ordnung. Connery sprühte vor Energie und war vollkommen gesund.
      Anschließend zog ich die Spritzen mit den Impfungen auf. Er bekam Herpes, Influenza und Tetanus, sodass er zwei Spritzen erdulden musste.
      Er war beim Spritzen jedoch sehr anständig und zuckte zwar kurz, blieb aber an Ort und Stelle und wehrte sich nicht. Dafür bekam er einen Keks von mir, den er mit Begeisterung herunter schlang.
      Zu guter Letzt verabreichte ich ihm die Wurmkur. Er bekam Banminth mit dem Wirkstoff Pyrantelembonat.
      Dies fand er nicht ganz so witzig, kaute unruhig und schlug mit dem Kopf, als er versuchte, die gelbliche Paste wieder los zu werden. Es gelang ihm jedoch nicht, sodass er widerwillig schluckte und sich ein paar Mal angeekelt die Lippen leckte. Doch dann beruhigte er sich wieder und es war gut.
      „So, das war’s schon!“, sagte ich und klopfte ihm noch einmal den Hals.
      BearBrook bedankte sich bei mir, dass ich so kurzfristig Zeit gehabt hatte, und ich verabschiedete mich.
      „Viel Glück bei der Körung!“, rief ich grinsend hinterher, denn ich war sicher, dass dies der Grund für den eiligen Check gewesen sein dürfte.
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      05. Mai 2016
      Hufschmiedebericht Glorieas

      Es war der Tag der Körung von Joicys erstem Trakehnerhengst. Connery. Es stand daher nichts anderes an, als den Braunen für den Transport vorzubereiten und anschließend zum Veranstaltungsgelände zu fahren und Joicy und ihrem Hengst bei der Kür zuzusehen. Jedenfalls war so der Plan. Als ich den Hengst auf der Stallgasse sah fielen mir eine viel zu langen Hufe auf. Ich zückte mein Smartphone und rief meine Chefin kurzerhand an: „Connery's Hufe sind zu lang, schaffen wir das zeitlich noch ihn neu auszustatten?“ fragte ich und hob einen der Vorderhufe an um darunter zu schauen. „Die Eisen fallen ja fast von selbst ab...“ fügte ich anschließend hinzu. Joicy, die noch im Bad stand, stimmte mir zu. Es musste also fix gehen. Während Joicy sich weiter frisch machte und umzog und alle möglichen Papiere zusammen kramte, begann ich damit die Eisen von Connerys Hufen zu entfernen und dann einen nach dem anderen auszuschneiden. Wenigstens musste ich mir keine Sorgen um den dämlichen transportablen Ofen machen. Die Schmiede hier vor Ort war purer Luxus. Das erste Eisen lag jetzt im Feuer. Stahleisen brauchten etwas länger zum heiß werden, als Alueisen. Keine günstige Eigenschaft, wenn man es eilig hatte. Aber trotz allem Stress blieb ich penibel und passte jedes einzelne Eisen genau auf die frisch ausgeschnittenen Hufe an. Desto besser der Beschlag, desto besser wird er heute laufen, auch wenn er vielleicht eine kurze Eingewöhnungsphase brauchte nachdem er bis heute noch mit lockeren Eisen herumlief. Mit allen vier Hufen und Eisen durch pinselte ich noch einen nach dem anderen ein. Bei den schwarzen Hufen nutzte ich ein „Spezialfett“, damit sie noch schwarzer wurden und umso mehr glänzten. Die hellen bekamen wie üblich das transparente. Alle Arbeitsmaterialen wieder verstaut und den Hengst in Transportzubehör, inklusive neuer Schuhe in den Transporter gestellt rief ich Joicy abermals an um ihr zu berichten, dass ihr Pferd jetzt soweit war. Ihre Stallmitarbeiter kümmerten sich noch darum Sattel und Trense im Transporter unterzubringen. Für mich war die Arbeit für heute beendet.
      Hufschmiede Glorieas | 2.099 Zeichen
      Rennen A-L
      Kaum war ich wieder zu Hause und hatte das Wochenende in Ruhe und Entspannung verbracht, fuhr ein Transporter auf den Hof, als es am Montag zwölf Uhr schlug. Es waren zwei Hengste, von Adrianna. Es wunderte mich nicht, dass sie zwei ihrer Hengste vorbeibrachte. Für ihre zukünftige Trakehnerzucht war das Training der beiden Warmblüter essentiell wichtig.
      Connery war ein stattlicher brauner Hengst, der vom Körpertyp eher dem alten Trakehner entsprach. Die modernere 'Form' war eher schlank und hochgewachsen, aber auch der gutmütige Junghengst hatte seinen Charme. Am ersten Tag war ich hochmotiviert, mit ihm unsere neue Rennbahn auszutesten. Da er noch frisch eingeritten war und eine gute Ausdauer besaß, hoffte ich auf schnelle Ergebnisse. Der Trakehner stand schon gestriegelt und aufgesattelt am Stall. Eher verwunderlich, denn eigentlich kümmerte ich mich selber um meine angetrauten Schätze. Doch ich wusste schon, wer dahinter steckte. Kurz darauf, als ich auf Connery zur Rennstrecke ritt, lief Danielle gut gelaunt zu mir hin und lächelte wie ein Honigkuchenpferd. Der Junghengst ließ sich seelenruhig von ihr am Maul kraulen, und nieste einmal. Sofort verzog die Tochter von Maxine ihr Gesicht und machte ein „Ürg“-Geräusch. Lachend trieb ich den Hengst auf die Bahn, die einer ganzen englischen Meile entsprach. Wobei...wir waren ja in England, da galt es ja nur als eine Meile.
      Die Basis jeden Renntrainings war das Aufwärmen. Da der Rücken des Hengstes sehr breit und der Leichttrab ultra gemütlich war hatte ich ein gutes Gefühl was die folgenden Tage anging. Connery schnaufte. Nach Erreichen der halfmile – also 804,5 Meter gab es eine großzügige Pause. Ich gab die Zügel etwas vor, damit er seinen Kopf strecken konnte, und übte mit ihm das Parieren. Vor allem der schnelle Gangwechsel war bei dem jungen Hengst wichtig, da die Muskeln durch das teilweise ständige Galoppieren und das abrupte Wechseln überstrapaziert werden konnten. Das war bei Connery nicht unbedingt der Fall; aber Verschleißerscheinungen in jungen Jahren war keine ansehnliche Erkrankung oder Verletzung, die man so schnell wieder heilen konnte.
      Der kräftige Braune wirkte beim Galopp recht ungestüm. Er holte mit der Vorderhand kräftig aus, und schob sich weiter – okay, so stand die Rhythmikdefinition in keinem Lehrbuch – sodass er schon recht stark ruckelte. Der Vormittag und halbe Nachmittag wurde dann also genutzt, um ihn gut zu zügeln und dann gut einzureiten. Obwohl der Connery ja kein reines Rennpferd sondern eher ein Vielseitigkeitspferd war, gab er sich recht Mühe.
      Abends gab es noch eine Einheit an der Longe zum Runterkommen. Man merkte dem Warmblut an, dass die heutige Lektion ein Crash-Kurs in Sachen Galopp war. Wie gesagt, er entstammte keiner reinen Rennpferderasse.
      Schon am nächsten Morgen zeigte England seine unschöne Seite. Es nieselte. Davon ließ ich mir aber die gute Laune am Frühstückstisch nicht nehmen. Zu den Pancakes gab es ein Erdbeerfruchtgelee, flüssiger als Marmelade und kleine Fruchtspießchen. Maxine war wohl wieder auf ihrem Obsttrip. Immerhin: Connery würde dann mittags eine gute Portion aus Äpfeln, Birnen und Bananen bekommen, und so gab ich ihm zum Frühstücken schon einen kleinen sauren Apfel. Der verschwand sofort und ich konnte ihn in Ruhe putzen und aufsatteln. Trotz des Nieselregens war Training angesagt. Mit einer dünnen Regendecke und einer warmen Regenjacke für uns beide ging es dann zum Aufwärmen wieder nach draußen. Ein Glück brauchte ich meine Brille nicht draußen aufzusetzen. So konnte ich durch den leichten Film gut sehen, wie wir uns auf dem Untergrund fortbewegten und dabei auch das Tempo wechselten. Connery schnaufte ein wenig, als wir dann angaloppierten und auf dem weichen Boden eine halbe Runde schafften. Lobend klopfte ich seinen Hals, und wir gingen in die Reithalle, um dort weiterzuarbeiten.
      Schon nach einer Woche zeigte sich ein großer Fortschritt im Verhalten des Trakehners. Sein Galopp war viel selbstbewusster, aktiver auch nicht mehr so steif wie es vor sieben Tagen war. Er strotzte nur so vor Energie und hatte Spaß daran, die dreckige Rennbahn mal so richtig aufzumischen – was für mich natürlich Putzen bedeutete. Auch die Konditionsausritte in das Tal und den Wald sorgten für einen regelmäßigen Gebrauch der Muskeln. Obwohl natürlich der Galopp am meisten genutzt wurde, kam auch der Trab nicht zu knapp: denn wenn die Muskeln gerade 'heiß liefen' und man abrupt im Schritt weiterging konnte dies sogar zur Verkürzung von Muskeln und Sehnen führen – allenfalls waren die Muskeln auch einfach strapaziert und das durchparieren konnte zu einem Blutstau führen. Nicht besonders angenehm. Aber immerhin waren Adrianna und ich gemeinhin zufrieden mit der erbrachten Leistung von Connery.
      [3741 Zeichen|Catalina|Ausbildungsbetrieb Olsen]
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      Dressur E auf A
      (c) Ravenna | 3622 Zeichen
      Connery stand vor mir in der Box, beobachtete wie ich den Strick an das Halfter machte um ihn anschließend heraus zu holen. Dies war bereits mein erster Tag, erst gestern hatten wir ein erstes Kennlerntraining gemacht, bei dem ich sein bisheriges Können getestet hatte. Eine gute Ausbildung hatte der wissbegierige Trakhener genossen, eine solide Basis auf die Saria bereits wunderbar aufgestockt hatte, auch wenn der Hengst noch nicht allzu lange in ihrem Besitz war.
      Mit ruhiger Hand nahm ich den großen Hengst aus seiner Box, vorschnell drängelte er sich an mir vorbei um auch ja endlich an die Arbeit zu gehen. Connery war jung, nicht sonderlich hengstig, aber viel zu Begeistert an seiner Arbeit, bei dem jungen Hengst war deshalb eine gewisse Ruhe in der Arbeit von gewisser Wichtigkeit. Auch jetzt ließ ich mich nicht beirren, schob seinen Kopf aus der Putzkiste um mir den Striegel zu nehmen. In dieser Ruhe fuhr ich fort, bis zum Satteln und machte mich auf den Weg zum Platz. Zunächst longierte ich den jungen Hengst, damit er einiges an seiner überschüssigen Energie abbauen konnte bevor ich von ihm richtige Konzentration verlangte. Mein heutiges Training stand ganz im Fokus der Übergänge zu Mittelschritt, Trab und natürlich dem Mitteltrab, nebenbei musste er auch konsequenter an den Zügel gestellt werden. Oft hebelte sich Connery noch über die Schulter aus der Anlehnung, da ihm die nötige Übung noch etwas fehlte, aber dafür war er ja auch im Training. Mit schweren Beinen wegen dem Muskelkater vom Zaunbau machte ich bin bereit um auf den Hengst zu steigen, aber ich hatte ja zugestimmt Cayden dabei zu helfen und da Aiden auf Caed Crevan zu tun hatte. Nun ja hatte ich mich also breitschlagen lassen. Unbekümmert ordnete ich meine Zügel, gab eine leichte Hilfe und dann ging die Trainingseinheit für Connery los. Im Trab auf dem Zirkel geritten, viele Wendungen und Biegungen um ihn besser auf die Reiterhand einspielen zu lassen. Neben den Zirkeln, Volten und Viereck verkleinern und vergrößern gab es immer wieder schnelle Wechsel in denen Connery doch ganz schön ins Schwitzen kam – nicht nur wegen der knapp 29 Grad im Schatten.
      Auch der zweite Tag des Trainings im Sattel lief ähnlich ab wie der zuvor, hierbei legte ich besonderes Augenmerk auf die Galopparbeit und das bremsen in den Stand oder Schritt, dies alles sollten Arbeitsschritte in Richtung des einfachen Galoppwechsels sein. Alles in allem stellte sich der junge Hengst wirklich gut an, zum Ende hin war ich jedoch nicht allein in der Halle, sodass er sich schneller ablenken ließ. Deswegen verlangte ich eine weitere Übung, die gut verlief und beendete das Training. Am Abend unterrichtete ich Saria noch auf ihrem Hengst, damit sie auch wusste was mit ihm zu tun war, da sie doch öfters mit Hektik an ihn heran kam und er dann dazu neigte sich quer zu stellen. Dabei übten wir gleich einmal das Rückwärtsrichten – Saria gab von unten die Hilfe und zeitgleich gab ich eine Hilfe von oben. Mit der Bodenarbeit zusammen begriff er zunehmend was von ihm verlangt wurde und im Laufe der Woche die ich auf Sarias Hof war meisterte er diese Übung ohne Federlesen.
      Fazit am Ende der Woche war vollkommen zu meiner Zufriedenheit, denn er hatte sich in der Zeit wirklich zu einem viel aufmerksameren Burschen entwickelt, dem man nicht mehr mit sanfter Gewalt ein Kommando geben musste, sondern eine leichte Hilfe genügte.Der Galoppwechsel hatte nach unseren ganzen Übungen mit dem Wechsel in den Gangarten wunderbar funktioniert. Ich konnte also den Hof mit einem guten Gewissen verlassen, freute mich von ersten Erfolgen von Connery zu hören.

      Die Kür
      Heute stand ein wichtiger Termin im Haus. Auf dem Hof wuselten schon meine Angestellten Ken und Linda herum. Sie fütterten und streuten in Rekordzeit ein. Danach wurde der Trakehner Hengst Connery für seine Körung fertig gemacht und zum Verladen vorbereitet. Ich hoffte, dass alles gut ging, denn ich kannte ihn kaum. Ich hatte den Hof samt Pferden erst vor einer Woche ersteigert und bemerkte, dass Connery für dieses Turnier gemeldet war. Viel Training hatten wir nicht, aber es dürfte reichen. Auf dem Platz angekommen, überprüfte ich meine Sachen und Linda sattelte und trenste Connery für mich auf. Zum Warmreiten gingen wir auf den Außenplatz. Das Wetter spielte mit, es war wunderschön, fast zu heiß. Zumindest kam es mir so vor in meinem Tunieroutfit.
      „Meine Damen und Herren, als nächstes sehen wir Connery unter Joicy!“ hörten wir über den Lautsprecher rufen. Das war unser Stichwort. „Gib dein Bestes, Conny!“ flüsterte ich meinem braunen Hengst zu und tätschelte leicht seinen Hals. In einem wunderschönen Arbeitstrab ritten wir in die Halle ein. Bei X hielten wir an. Connery stand perfekt geschlossen da und ich grüße die Richter. Nun trieb ich meinen Hengst in den Schritt und zeigte ihnen seinen Schritt auf dem Zirkel. Connery´s Schritt war jetzt schon raumergreifend. Nun trieb ich meinen Hengst in den Trab. Ich fand der Trab von Connery einfach am besten, schön untertretend, raumgreifend und leicht zu sitzen. Im Trab zeigten wir eine Traversale, nach dieser Aufgabe trieb ich meinen Hengst in den Galopp. Dort buckelte er leicht, ich hatte ihn aber noch unter Kontrolle. Dies war jetzt nicht so gut, aber es kann nicht immer alles perfekt laufen. Nun parierte ich ihn wieder durch und machte eine Volte. Nun zeigten wir das Ganze auf der linken Hand nochmal. Connery arbeitete gut mit. Ich lobte meinen Hengst und parierte bei X wieder durch und verabschiedete mich von den Richtern.
      Im Schritt verließen wir die Halle und warteten auf das Ergebnis.​
      1972 Zeichen | gezählt mit charcount.com | by Elsaria

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    • sadasha
      03.07.2016
      Auszeit

      Pflege für alle Pferde von Elsaria

      Mit einer großen Reisetasche, einem Wanderrucksack und Autoschlüsseln ging ich den am wenigsten besuchten Weg zum Parkplatz und bekud den Wagen. „Wo geht’s hin?“ Isaac stand mit Come Back Cupcake am Rand des Springplatzes und konnte durch die Bäume den Parkplatz und somit auch mich sehen. Als er mich ansprach fuhr ich zusammen und wandte mich hektisch um. „Ehm, ich bin für eine Woche in Deutschland.“ erklärte ich kurz und öffnete die Fahrertüre zum Auto. Isaac grinste jetzt breit über's ganze Gesicht. „Und da tust du so geheimnisvoll?“ Da hatte er recht, für einen Außenstehenden sah das vermutlich komisch aus. Aber meine Psychologin meinte, dass es keine gute Idee für mich wäre den Hof großartig zu verlassen, da ich mich noch immer nicht an alles erinnerte. Meine Eltern standen voll hinter ihr und so würden sie mich nie einfach so fahren lassen, wenn ich ihnen davon erzählt hätte. Das alles musste also niemand wissen. Isaac's Eingeweihtheit war da lediglich ein zu verkraftendes Übel. „Es soll niemand wissen.“ sagte ich schließlich eindringlich, stieg in den Wagen und bekam beim rückwärtssetzen noch Isaac's verwirrtes Gesicht mit, bis ich den Wagen umlenkte und den Hof in Richtung Fähre verließ.

      Nach etwa einem halben Tag Reise konnte ich endlich das Eifelgebirge vor mir sehen. Joicy hatte mich kurzfristig gebeten nach ihren Pferden zu sehen, sie war außer Haus und hatte mir den Schlüssel unter einer Pferdefigur auf einem Sockel am Tor hinterlassen. Soweit so gut. Der Schlüssel war tatsächlich an besagter Stelle und so lud ich erstmal meinen Krempel aus. Es war schon seltsam niemanden auf dem Hof zu sehen, aber es war mir recht so. Vom Innenhof aus konnte ich die Ponystuten Talya, Schlumpfine und Dream of Linnea sehen, die gemeinsam in einem großen Offenstall standen. Da Joicy mich nur um eine schnelle Pflege bat würde ich heute nur für die Verpflegung und Pflege sorgen. Morgen gibt es dann zusätzlich etwas Bewegung. Beim Betreten des Wohnhauses wurde mir mulmig. Spuren des Lebens waren hier deutlich zu sehen, aber es war niemand da. Es war als würde man in ein fremdes Leben unerwünscht einbrechen. Das besserte auch der Blick in den Kühlschrank nicht. Zwar lebte ich für meine Ausbildung zeitweise bei Joicy und kannte so ihre Gepflogenheiten, aber ganz alleine in ihrem Haus zu stehen war ungewohnt und unangenehm für den Moment. Plötzlich klingelte auch noch das Telefon. Ich beschloß es zu ignorieren und stattdessen meine Taschen ins Gästezimmer zu bringen, eine Dusche zu nehmen und dann mit dem Misten der Boxen zu beginnen. Circa 20 Pferde warteten außerdem auf ihr Futter. Auf dem Nachttisch im Gästezimmer lag eine Notiz.


      „Hey Hunter,

      ich hoffe dir geht es gut?

      Heute morgen hab ich es noch geschafft zu misten und gefüttert habe ich die Pferde auch.
      Die Futterpläne hängen an den Boxen. Mittags brauchen nur die Zuchtpferde eine kleine Ration und Abends nochmal alle.
      Danke, dass du dich kümmerst! Wir sehen uns die Tage, ich hoffe etwas früher fertig zu sein.

      Bis dann!“


      Ein riesengroßer Stein fiel mir vom Herzen als ich las, dass ich heute so gut wie Nichts mehr tun musste. Die Reise hierher hatte mich schon sehr ausgelaugt. An Schlaf dachte ich allerdings noch nicht. Stattdessen machte ich mir erstmal in Ruhe einen Kaffee, setzte mich damit ins Wohnzimmer und schaltete den Fernseher ein um etwas Leben in die Räume zu bringen. Die unangenehme Stille war verschwunden und ich fühlte mich gleich etwas wohler. Der Kaffe wirkte seinen Zweck und so machte ich mich keine fünfzehn Minuten später schon wieder auf in den Stall. Bei jeder Box blieb ich kurz stehen und versuchte mir so gut es ging die Futterpläne einzuprägen. Direkt nebeneinander standen Bargeld, Skadi und Bifröst. Skadi war ein besonderer Schatz von Joicy, den sie niemals hergeben würde. Die hübsche Schimmelstute hatte es mir schon beim ersten Treffen angetan und ich machte auch heute immer noch gerne Scherze darüber, dass ich sie irgendwann stehlen würde, wenn Joicy mal nicht hinsieht. Hmm... das wäre wohl jetzt DIE Gelegenheit für einen Meisterstreich. Aber es war nicht meine Art. So seltsam wie ich zur Zeit auch gestimmt war, Pferde würde ich nicht verschwinden lassen. Die restlichen Boxen waren leer. Die Trakehnerstuten standen in Herdenhaltung auf einer großen Weide draußen. Die Hengste waren nach Verträglichkeit sortiert und so auf ein paar kleinere Wieden und Offenställe verteilt. Übrig blieben danach nur noch die beiden Fohlen Sacre Fleur und Magic Lanijos. Wie geplant fütterte ich den Zuchtpferden mittags ihre Portion Extra-Futter und abends bekam die ganze Meute ein Mahl.

      Hier in Deutschland herrschten zur Zeit große Unwetter. Kurz bevor es dunkel wurde entschied ich mich die Pferde, die jetzt noch draußen standen in die Ställe zu holen. Es stellte sich schnell heraus, dass das länger dauern würde als gedacht. Die Fohlen brachte ich als erste rein. Als nächstes die drei Ponystuten. Auch diese stellten mich vor keine Heruasforderung. Von meinen Pferden wusste ich, dass sich Hengste sehr gerne von ihren Stuten ablenken ließen und so holte ich erst die Trakehnerstuten in den Stall. Währenddessen begann es fürchterlich an zu regnen. S'cada und ich hatten Glück noch einigermaßen Trocken die Box zu erreichen. Gut für sie, ich musste nochmal raus. Bolonya Joleen, Shari, Petit Jayprada, Mystical Star und Celebration of Dance waren plitschnass als ich sie reinbrachte. Da es mittlweile dämmerte, konnte man den Regen auch nicht als angenehm erklären. Er war nicht nur nass sondern auch kalt und hart. Der Wind dabei war unerbitterlich. Die Hengste wiehrten und liefen zum Teil wie die Bekloppten am Zaun entlang. „Mein Gott...“ fluchte ich als ich Donnerschall tänzelnd und feixend am Strick hatte. „Jetzt reichts!“ Mit einem kräftigem Ruck vorwärts brachte ich den Hengst aus seiner Fassung und er lief irritiert mit. Auch die anderen Hengste ließen sich nicht so einfach abtransportieren wie erhofft. Der Sturm hatte ihnen wohl das Hirn weggeblasen. Nach gut einer Stunde waren auch Schwarzgold, Golden Jam, Sir Outlaw und Connery in ihren trockenen Boxen. Da die Hälte der Pferde nun klatschnass war hatte ich noch keinen Feierabend. Den Rest des ersten Abends verbrachte ich mit dem Auflegen von Decken auf nasse Pferderücken. Nach Mitternacht ließ ich mich totmüde aufs Gästebett fallen und schlief schneller ein als mir lieb war.

      Die restlichen Tage verbrachte ich wie auf meinem eigenen Gestüt damit, die Pferde zu beschäftigen. Ich brachte die Pferde abwechselnd auf Wieden, wo ich sie am häufigsten sehen konnte, wenn ich +ber den Hof lief und reiten war nur in der Halle möglich, da der Platz von der ersten Nacht einem See glich. Besonders die Hengste und etwas aufmüpfigeren Stuten versuchte ich mittels Longieren und Bodenarbeit auszulasten. Weitestgehend gelang mir das auch. Irgendwann nachmittags am dritten Tag der Woche in Deutschland hörte ich dann einen Wagen auf den Hof rollen. Joicy war wieder da!

      Mit einem strahlenden Lächeln kam sie mir entgegen und umarmte mich kurz zur Begrüßung. „Gut dich zu sehen. Siehst geschafft aus.“ Die Braune Shari schnaubte ungeduldig und riss den Kopf hoch um einem Wiehren hinterherzusehen, das aus dem Stall kam. „Alleine auf zwanzig Pferde aufzupassen und darauf zu achten, dass das Wetter keine größeren Schäden anrichtet laugt etwas aus.“ erklärte ich ebenfalls lächelnd. „Du solltest die Hengstpaddocks ablaufen, da waren zwei, drei Pfosten beschädigt, weil die Hengste abgedreht sind am ersten Abend.“ Joicy nickte. „Komm gleich mal rein.“ schlug sie vor und verschwand im Haupthaus, während ich Shari zurück in ihre Box brachte. Im Haus erklärte mir Joicy dass das diese Woche nicht so oft vorkäme und entschuldigte sich für die Kurzfristigkeit. Für mich war das kein Problem, es war eine Auszeit und neben dem etwas stressigen ersten Tag lief es ja ganz gut. „Wann geht es mit deiner Ausbildung weiter?“ fragte sie schließlich. „Wahrscheinlich nächstes Jahr. Sicher weiß ich es noch nicht.“ meinte ich schulterzuckend. Zwei Tage blieb ich noch auf dem Hof, bis ich meine sieben sachen abermals packte und zurück nach Hause fuhr.

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    • Elsaria
      Der Giftanschlag



      Seit einigen monaten hatten wir einen komischen Nachbarn, der irgendwie nie gut auf uns zu sprechen war. Wir wussten nicht warum. „ joicy? Schwarzgold sieht komisch aus!“ hörte ich meine neue mitarbeiterin Kate mir sagen. Ich ließ alles liegen und rannte in den Stall. Mein Rapphengst war gerade dabei für die körung vorzubereiten das er jetzt krank werden würde, passte so gar nicht in unser Zeitplan. Ich erreichte Schwarzgold´s Box und da lag er schon nassgeschwitzt im stroh. „ holt den Tierarzt!“ schrie ich und in die Box. Ich versuchte meinen Rapphengsten wieder auf die beine zu kriegen. „ komm schon du schaffst das!“ munterte ich ihn mit zittriger stimme auf. Es stand fest das jemand ihn vergiftet hatte, den Schwarzgold, lief derzeit sehr gut im synchronspringen und desshalb stand er in der Box und wurde per hand zum graß geführt. Schwarzgold war einer meiner hoffnungsträger der werdenden Trakehnerzucht die ich mir mühsahm aufbaue. Inzwischen hatte ich bereits 2 Deckhengste und 1 Zuchtstute. Wobei Donnerschall nur noch 2 Jahre Deckzeit hatte bevor ich ihn in Rente schicken werde. Der Alte Hengst hatte dies wohl gut verdient, jedoch müssten die anderen hengste schon geköhrt sein, und dieser Giftanschlag schlug uns wieder einen meilenstein zurück. „Kate ruf den tierarzt an!“ rief ich. Ich wartete im Stroh auf den tierarzt. Von der box aus wies ich meinen Mitarbeitern an,die arbeiten zu erledigen. „Kate heute kommen noch 2 Neuankömmlinge an, um du dich dann kümmerst, davor, bringt ihr die fohlen auf die weide, dann kümmerst du dich um die Stuten, skadi, Petit Jayaprada, Shari, Scada Schlumpfine.. Somit war kates aufgaben gesagt. Elena sollte sich um Tayla.Dream of Linnea,celabration of Dance, mystical star kümmern. John sollte sich um die hengste widmen, donnerschall, connery, Sir outlaw der seit kurzem wieder hier war,und golden jam kümmern. Bolonya joleen würde ich mich nach dem tierarzt kümmern. Nun herrschte ein reges treiben auf meinem hof, Es wurden die Pferde nach einander aus den Boxen geholt und gearbeitet. „ Der Tierarzt kommt so schnell wie möglich!“ rief kate mir zu. Ich versuchte meinen Hengsten mit stroh zu trocknen. Es gingen ewigkeiten bis der Tierarzt endlich da war. Nun musste ich ihn arbeiten lassen und hoffte auf das beste.



      Der Tierarzt war gerade vom Hof abgefahren und ließ mich noch im dunkeln. Nun schaute ich mich um und sah das bereits alle Pferde gemacht worden waren nun konnte ich zu Bolonya Joleen. Die Rappstute mit blauen augen, hat es fast dick hinter den ohren, aber ich liebte die Stute. Ich striegelte die stute, die heute außnahmsweiße mal ruhig da stand. Ich legte dann den Sattel auf und trenste sie . Dann longierte ich die stute ab. Und schwang mich in den Sattel. Heute würde ich nur leichte arbeit machen, den meine Gedanken waren nun wirklich nicht bei ihr sondern bei Schwarzgold.

      Nachdem ich mit der Stute fertig war, ging ich ins haupthaus in der hoffnung das mein Tierarzt sich meldete.
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    • sadasha
      12. Januar 2017
      Pflege aller Pferde von Elsaria
      Celebration of Dance, Iceflower, Princess Sansa, Schlumpfine, Dream of Linnea, Skadi, Belijana, Bifröst, Sacre Fleur, Jinx, Bolonya Joleen, Mystical Star, PetiteJayaprada, Horik, Lindwedel, Schwarzgold, Golden Jam, Sir Outlaw, Donnerschall, Connery

      Es war mal wieder an der Zeit Fleur einen Besuch abzustatten. Die Schwangere war noch immer ein wenig überfordert mit der Situation und zur Zeit fielen auch noch ein paar ihrer Mitarbeit wegen Krankheit aus. Für mich war es daher selbstverständlich ihr auszuhelfen. Gut einen Tag dauerte die Reise von England nach Deutschland, mit zwei großzügigen Pausen dazwischen.
      Voller Freude empfing mich meine Freundin. „Danke, dass du gekommen bist!“ ein wenig überschwänglich umarmte sie mich und schob mir dabei ihre Babykugel in den Bauch. Behutsam drückte ich sie von mir weg. „Das ist doch klar. Wie geht es dir denn?“ - „Im Moment ganz gut, meinst du du könntest damit anfangen die Hengste zu misten und auf die Weide zu bringen? Die kriegen langsam Langeweile...“ besorgt sah sie zu den Stallungen aus denen das muntere Gewieher und Klopfen der Pferde zu hören war. „Darf ich mich vorher irgendwo ablegen?“ Ich hob meine Tasche von der Schulter auf den Boden und streckte mich einmal komplett durch. So lange zu sitzen tut einfach niemandem gut.
      Nach einer viertelstunde Regenerationszeit stand ich halbwegs wach im Hengststall und brachte Horik, Lindwedel, Schwarzgold, Golden Jam, Sir Outlaw, Donnerschall und Connery nacheinander auf ihre Weiden, damit ich mit dem Misten anfangen konnte. Je länger ich arbeitete, umso müder wurde ich. Irgendwann kam jedoch die Routine zurück und ließ mich wie von alleine die Abläufe abarbeiten. Das verleitete mich dazu die Schubkarre ständig in die falsche Richtung zu fahren, bis ich merkte dass ich ja in Deutschland war und nicht auf meinem eigenen Hof. Nachdem die Hengste soweit wieder sauber standen machte ich bei den Stuten und Fohlen weiter. Celebration of Dance, Iceflower, Princess Sansa, Schlumpfine, Dream of Linnea, Skadi, Belijana, Bifröst, Sacre Fleur, Jinx, Bolonya Joleen, Mystical Star und PetiteJayaprada waren bereits gefüttert und standen glücklich und zufrieden im Herdenverband auf einer Weide. Als ich den Stall betrat sah ich endlich einen Mitarbeiter und grüßte ihn freudig. „Hey! Die Seite hab ich schon fertig, ich geh jetzt rüber zu den Hengsten -“ - „Die sind schon gemistet und stehen auf ihren Weiden.“ warf ich ein. „Gut, dann mach ich mit der Bewegung weiter.“ Wir nickten uns gegenseitig ab und liefen dann zu unserer Aufgabe. Als auch hier alle Boxen frisch gemistet und neu eingestreut waren kümmerte ich mich wieder um Fleur. Sie saß in ihrem Büro und brütete über einigen Papieren. Bemüht leise setzte ich mich neben sie. „Kann ich helfen?“ - „Du stinkst.“ Verwirrt sah ich sie an. „Ich hab deine Boxen gemistet, was erwartest du?“ - „Geh dich duschen.“ - „Yes, Madame.“ Ich salutierte ihr und machte dann auf dem Absatz kehrt und genoß die Dusche, die mich endlich weckte. Erfrischt und mit zwei Tassen Kaffee in der Hand kam ich zurück ins Büro und half Fleur endlich bei ihrem Papierkram. Erst als wir beide hungrig waren verließen wir den Raum und ließen den Abend mit Pizza und Fernsehen ausklingen.
    • Elsaria
      Seit einigen Tagen hatte ich meine Tochter Lucie geboren, destotroz musste ich weiter arbeiten, den ich war selbstständig und die Pferde wollten versogt werden. Nachdem ich Lucie gestillt hatte machte ich auf den weg in den stall heute musste ich die pferde selbst bewegen da mein Team heute mal frei bekommen hatte. Ich fing zuerst mit den ponys und Privatpferde an. Iceflower die scheckstute war eine geköhrte Drp stute heute wollte ich sie nur etwas longieren. Iceflower arbeitete sehr gut mit, sie wurde lockerer Nachdem ich ice wieder versorgt hatte holte ich Princess Sansa mit ihr wollte ich etwas im gelände rumdümpeln. Ich striegelte die junge stute über sattelte sie auf und trenste sie auf. Kate passte in der zwischenzeit auf lucie auf und ich ritt vom hof. Die kurze zeit wo ich alleine sein konnte genoss ich sehr. Nach einer halben stunde kehrte ich vom Ausritt zurück nachdem ich sansa wieder in die box gestellt hatte holte ich linea heraus die stute hatte bald einen umzug. Ich striegelte die falbstute und brachte sie auf die weide, heute durfte sie sich selbst die beine vertreten, Dann ging ich in den Trakehnerstall. Ich kontrollierte die Stuten die tragend waren wann ungefähr soweit sein würde. Fix the Flame war die Stute eines Freundes, die ich ausgeliehen hatte und die zeit wo sie tragend und das fohlen bei fuß hatte bei mir auf dem hof lebte. Die Fuchsstute versprach tolles Fohlen. Ich fing zuerst mit Mystical Star an. Ihr bauch war dick, wie ein wal, aber sie hatte noch nicht genug aufgeäutert, ein zeichen das sie noch nicht soweit war, also durfte sie auf die weide. Als nächstes kam meine Gaststute Fix the Fame, sie war von meinem Hengst Connery tragend, da könnte es heute nacht so weit sein könnte trozdem durfte sie heute noch auf die weide. Nun ging ich zu Bolonya Joleen, die Rappstute stand in ihrer box. Und wartete auf ihre entlassung zur weide sie kommt mit Petit Jayaprada und Jinx zusammen auf die weide, danach brachte ich noch die Hengste auf die entfernteste weide die mein hof zu bieten hatte. Connery stand zusammen mit Schwarzgold und Golden Jam sollte zusammen mit meinem neuen Trakehnerhengst Orpheo auf die weide. Donnerschall und Sir Outlaw waren als letzter an der reihe.
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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Elsaria
    Datum:
    19 Juni 2015
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    Kommentare:
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    EXIF Data

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    Height:
    637px
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    2015:06:18 22:40:15
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Connery

    Abstammung:
    Vater: E.H.Buddenbrock
    Vater vater: E.H. Sixtus
    Mutter Vater: Est. Ballerina

    Uhropa vaterlinie: Habicht
    Uhroma Vaterlinie: Stradelle

    Uhroma Mutterlinie: Diamant
    Uhroma Mutterlinie: Blinklicht


    Mutter: Caro Dame
    Vater Mutter: Karo-As
    Mutter Mutter: Cornau

    Uhropa Vaterlinie: Volkorn
    Uhroma Vaterlinie: Karawane

    Uhropa Mutterlinie: Lothar
    Uhroma Mutterlinie:Corry


    Grunddaten:
    Rasse: Trakhener
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: brauner
    alter: 4
    charakter: Nervenstark, leistungbereitschaft

    Qualifikation:
    Dressur: S
    Springen: S*
    Gallopprennen: M
    Western: A

    Schleifen:
    3. Platz in 302 Gallopprennen
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    1. Platz in 95.Synchronspringen
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    1.Platz im 309 Westerntunier
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    3.Platz im 313 Gallopprennen
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    3.Platz im 330 Springtunier
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    1. Platz im 101. Synchronspringtunier
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    3.Platz im 339.Dressurtunier
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    2.Platz 342. Dressurtunier
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    1. Platz, 114 Syncronspringen
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    HK479 Großpferde
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    Besitzdaten:
    Besitzer: Elsaria
    Züchter + VKR: Auguri
    Reitbeteiligung: wird gesucht
    Hufschmied: Hufschmiede Ivanhoe
    Tierarzt: Klinik Cean

    Beschreibung:
    Der wunderschöne junge hengst ist sehr vielversprechend. Er hat schöne ausgewogene Bewegung. Er arbeitet stehts mit eifer mit.


    Nachkommen:
    Con Heartlife aus der Fix the Fame
    Connery´s Brownie aus der unbk.