Maleen

Come to an end // ♂ // Barockpinto-Hannoveraner-Mix

[b][font='courier new'][color=#808080]Rufname:[/color][/font][/b] [color=#808080][font='courier new']Ernie[/font][/color] [img]http://www.abload.de/img/trennlinnieivko9.png[/img] [font='courier new'][color=#808080][b]Mutter:[/b][/color][/font][font='courier new'][url="http://www.joelle.de/gallery/image/103327-orca-barockpinto/"]Orca[/url] [b][color=#808080][b]Vater:[/b][/color][/b][url="http://www.joelle.de/gallery/image/116918-giacomo-casanova/"]Giacomo Casanova[/url][/font] [b][img]http://www.abload.de/img/trennlinnieivko9.png[/img][/b] [b][font='courier new'][color=#808080][b]Geburtsdatum:[/b][/color][/font][/b] [i][font='courier new'][color=#808080]27.11.2009 - 3 Jahre[/color][/font][/i] [b][font='courier new'][color=#808080][b]Geschlecht:[/b][/color][/font][/b] [i][font='courier new'][color=#808080]Hengst[/color][/font][/i] [b][font='courier new'][color=#808080][b]Rasse:[/b][/color][/font][/b] [i][font='courier new'][color=#808080]Barockpinto [50%] Hannoveraner [50%][/color][/font][/i] [b][font='courier new'][color=#808080][b]Fellfarbe:[/b][/color][/font][/b] [font='courier new'][color=#808080][i]Rappe[/i][/color][/font] [b][font='courier new'][color=#808080]Abzeichen:[/color][/font][/b] [color=#808080][font='courier new']Blesse; zwei weiße Beine, einmal hochweiß gestiefelt[/font][/color] [b][font='courier new'][color=#808080][b]Stockmaß:[/b][/color][/font][/b] [font='courier new'][color=#808080][i]1,70 m[/i][/color][/font] [b][font='courier new'][color=#808080][img]http://www.abload.de/img/trennlinnieivko9.png[/img][/color][/font][/b] [b][font='courier new'][color=#808080][b]Charakter:[/b][/color][/font][/b] [color=#808080][font='courier new']Come to an End ist ein sehr ruhiger Hengst. Zu Beginn ist er etwas distanziert, aber trotzdem brav und stets gehorsam; verbringt man mehr Zeit mit ihm, zeigt er sich als sehr menschenbezogen und verschmust. [/font][/color] [color=#808080][font='courier new']Unter dem Sattel ist er noch etwas unerfahren, doch für sein junges Alter macht er sich sehr gut und man merkt ihm kaum an, dass er erst seit kurzer Zeit unter dem Sattel ist. Seine Gänge sind zwar schwungvoll, aber Ernie ist eher von der langsamen Sorte, sodass man ihn trotzdessen total bequem sitzen kann.[/font][/color] [b][img]http://www.abload.de/img/trennlinnieivko9.png[/img][/b] [b][font='courier new'][color=#808080][b]Gekört:[/b][/color][/font][/b] [font='courier new'][color=#808080][i]Nein[/i][/color][/font] [b][font='courier new'][color=#808080][b]Nachkommen:[/b][/color][/font][/b] [i][font='courier new'][color=#808080]Keine[/color][/font][/i] [b][img]http://www.abload.de/img/trennlinnieivko9.png[/img][/b] [b][font='courier new'][color=#808080][b]Besitzer:[/b][/color][/font][/b] [i][font='courier new'][color=#808080]Maleen[/color][/font][/i] [b][font='courier new'][color=#808080][b]Pfleger:[/b][/color][/font][/b] [i][font='courier new'][color=#808080]//[/color][/font][/i] [b][font='courier new'][color=#808080][b]Pferd erstellt von:[/b][/color][/font][/b] [i][font='courier new'][color=#808080]Maleen[/color][/font][/i] [color=#808080][font='courier new'][b]VKR:[/b][/font][/color] [color=#808080][font='courier new']Chequi[/font][/color] [b][img]http://www.abload.de/img/trennlinnieivko9.png[/img][/b] [b][color=#808080][font='courier new'][b]Eingeritten:[/b][/font][/color][/b] [color=#808080][font='courier new'][img]http://www.abload.de/img/reitstil4qex8.png[/img][/font][/color] [color=#808080][font='courier new'][Englisch][/font][/color] [b][font='courier new'][color=#808080]Dressur: E/S[/color][/font][/b] [i][font='courier new'][color=#808080]Springen: E/E[/color][/font][/i] [font='courier new'][color=#808080][i]Military: E/E[/i] [b][i]Fahren: E/M[/i][/b][/color][/font] [font='courier new'][color=#808080][i]Galopprennen: E/E[/i][/color][/font] [i][color=#808080][font='courier new']Distanz: E/A[/font][/color][/i] [i][color=#808080][font='courier new']Western: E/A[/font][/color][/i] [color=#808080][size=2][font='courier new'][b]Fett > besonderes Talent // [/b][i]kursiv > dafür geeignet // [/i][/font][font='courier new'][i][s]durchgestrichen[/s][/i][s] > keine Begabung[/s][/font][/size][/color] [b][img]http://www.abload.de/img/trennlinnieivko9.png[/img][/b] [b][color=#808080][font='courier new'][b]Turnierschleifen:[/b][/font][/color][/b] [i][font='courier new'][color=#808080]keine[/color][/font][/i] [b][img]http://www.abload.de/img/trennlinnieivko9.png[/img][/b] [b][color=#808080][font='courier new']Zubehör:[/font][/color][/b] [font='courier new'][size=2]Stecki © Maleen 2012[/size][/font]

Come to an end // ♂ // Barockpinto-Hannoveraner-Mix
Maleen, 23 Sep. 2012
    • Maleen
      Alte Pflegeberichte:
      Edfriend sagte am 20 July 2011 - 01:45 PM:
      20.07.2011
      - Ankunft -

      Gähnend stand ich gemeinsam mit Stoebsl schon vor dem großen Stall, denn wir warteten auf einen Neuankömmling. Heute sollte Come to an End ankommen, ein hübsches Fohlen aus der Zucht von Delilah. Und damit der Kleine Freunde zum Spielen besaß, hatte Stoebsl sich für den Stall einer Bekannten entschieden. Eine noch recht neue Anlage in der momentan sieben Jungpferde von 0-3 Jahre untergebracht waren. Es war ein hübscher, großräumiger Laufstall und rund herum gesäumt von frischen Weiden. Außerdem gab es einen Longierzirkel und einen Reitplatz, beides überdacht, damit man auch im Winter mit den Pferden arbeiten konnte. Wir beide waren begeistert hier würde es dem jungen Hengst sicherlich gefallen. Delilah hatte versprochen ihn gegen neun zu bringen. Fünf nach bog dann tatsächlich ein schicker Wagen mit Hänger um die Ecke und Stoebsl war auf einmal richtig aufgeregt. Delilah begrüßte uns fröhlich und dann öffnete sie die Laderampe. Aus dem Hänger hörte man ein lautes Wiehern und Hufgetrappel. Ein hübscher kleiner Rappe sprang wild aus dem Hänger und blieb plötzlich wie erstarrt stehen, als er die fremde Umgebung sah. Seine Ohren wippten hin und her und er stieß ein schrilles Wiehern aus. Daraufhin antworteten ihm mindestens drei andere Pferde und er hörte sich wieder vorsichtig um. Er trug ein schickes, dunkelbraunes Halfter, eine dazu passende mintgrün karierte Decke und gleichfarbige Bandagen. Delilah führte ihn ein wenig im Kreis eh sie ihn an Stoebsl übergab. Ich zeigte ihnen den Weg zur abgesteckten Weide. So konnten sich die Fohlen erstmal über den Zaun kennenlernen. Wir nahmen dem Kleinen Decke und Bandagen ab und ließen ihn dann los. Er buckelte wild davon und imponierte den anderen Pferden am Zaun. Wir drei schauten ihm lachend zu, während Delilah auch etwas über seinen Charakter erzählte. "Er hat tolle Gänge." sagte ich grinsend, während der Zwerg seine Beine in die Luft schmiss. "Aber ich glaube ihm wird es hier gefallen." lächelte Delilah und schaute sich noch einmal kurz um. Dann musste sie auch schon los und verabschiedete sich schnell. Stoebsl und ich blieben noch ein wenig und betüddelten den kleinen Hengst. "So ich muss aber auch." sagte ich und Stoebsl nickte, sie würde auch nur noch kurz bleiben, um mit der Hofbesitzerin die wichtigen Dinge wie Futterplan und Tagesablauf des Hengstes zu klären. Ich verabschiedete mich von ihr und Come to an End und fuhr nach Hause. Ich hatte Stoebsl versprochen, dass ich mich immer um den Kleinen kümmern würde, wenn sie keine Zeit hatte.


      Edfriend sagte am 29 August 2011 - 10:39 PM:
      28.08.2011
      - Fohlen ABC | Teil 1 -

      Heute machte ich mich auf den Weg zu Come to an End. Denn das Fohlentraining stand an. Doch ich wollte es langsam angehen lassen, heute würde ich ihn nur ein wenig führen, mal schauen wir er darauf reagierte, immerhin war er eher der ruhige, menschenbezogene Typ. Nach einer halben Stunde kam ich bei der Anlage an. Dort hielten sich schon einige andere Pferdebesitzer auf und arbeiteten mit ihren Jungpferden. Ich holte mir das braune Halfter von Ernie und auch den dazugehörigen Strick. Als ich den Laufstall betrat, kamen mir gleich einige der Fohlen entgegen, beschnupperten mich neugierig mit ihren weichen Nüstern und suchten nach Leckerlies. Ich hielt Ausschau nach einem kleinen Rappen und wurde auch schnell fündig. Lächelnd lief ich langsam auf ihn zu. "Ernie." sagte ich fröhlich und als er seinen Spitznamen hörte schaute er kurz auf, eh er sich wieder dem Heu widmete. Ich kraulte ihn leicht am Widerrist und ließ ihn noch etwas futtern, doch dann sollte es langsam losgehen. Halftern war für den Kleinen kein Problem, das konnte er inzwischen einwandfrei. Wie von elbst schlüpfte er in das Halfter und ich schloss es nur schnell, eh ich den Strick einklinkte. Dann zupfte ich sanft daran. Ernie sah erst den Strick und dann mich verdutzt an und ich musste mir ein Lachen verkneifen. Ich ging einige Schritte weg und zupfte nochmals. Ernie tat einen zögernden Schritt und musterte mich misstrauisch, bis ich ihm eine Karotte hinhielt. Seine Ohren gingen nach vorne und er schnupperte in der Luft, eh er auf mich zutrat. Während er die Karotte fraß, lobte ich ihn und begann ihn hinter mir herzuziehen. Da er gerade mit fressen beschäftigt war, merkte er nicht, wie er mir fast von selbst folgte. erst am Tor bemerkte er, dass wir dabei waren, den Stall zu verlassen. Er zögerte wieder und lehnte sich gegen den Strick. Seufzend streckte ich ihm noch eine Möhre hin und er folgte mir wieder. Als wir dann draußen waren, schloss ich schnell das Tor und lief dann mit ihm los. Da ihm diese Umgebung eher fremd war, blieb er nah an meiner rechten Seite, schaute sich aber neugierig um. Ich hielt mich leicht vor seiner Schulter und führte ihn im ruhigen Schritt um den Stall. Allmählich verstand er, dass er, wenn er mir brav folgte, auch was Leckeres bekam. Zwischendurch ließ ich ihn auch einmal grasen und er schien schnell Gefallen am spazieren gehen zu finden. Ab und an erschrak er sich jedoch und sah mich dann immer beleidigt an, wenn ich ihn festhielt und nicht fliehen ließ. Doch ich redete beruhigend auf ihn ein und schnell war das Unglück wieder vergessen. Manchmal war er schneller als ich und ich ließ ihn warten. Immerhin führte ich ihn und nicht er mich. Schnell schien er auch das zu verstehen. Nach der dritten Runde um den Stall lief er mit leicht gesenkten Kopf und war viel entspannter, als beim ersten Mal. Ich lobte ihn wieder ausgiebig und beschloss, dass es für heute genug war. Gemeinsam ging es wieder zum Laufstall. Als wir drinnen standen, wollte Ernie schon davontraben, doch ich hatte ihn noch an der Hand. Mahnend schaute ich ihn an und er wartete brav bis ich das Halfter abgemacht hatte, dafür wollte er dann jedoch noch ein Leckerli und ich musste mich beeilen, wieder zu gehen, eh die anderen Fohlen alle auf mich stürzten. Für heute war das Training schon ein Erfolg gewesen. Ernie nahm alles gelassen hin und wir würden bestimmt noch einige schöne Zeiten haben. Zufrieden machte ich mich auf den Heimweg, während ich Stoebsl noch eine SMS schrieb. Heute hatten wir einen kleinen Schritt zum großen Ziel gewagt.


      Edfriend sagte am 07 November 2011 - 11:43 PM:
      07.11.2011
      - Fohlen ABC | Teil 2 -

      Ich hatte es schon lange nicht mehr zu Ernie geschafft. Mein letzter Besuch war ewig her. Deshalb hätte ich mich am liebsten selbst geohrfeigt. Dafür wollte ich heute wieder einmal richtig mit dem Jungspund trainieren. Schnell zog ich mir meine Stalljeans und Turnschuhe an und dazu ein T-Shirt, worüber ich meine warme Fleece-Jacke zog. Dann packte ich noch schnell die Umhängetasche und packte Apfel-Zimt-Leckerlies ein. Ich beeilte mich während der Fahrt, um möglichst schnell am Hof anzukommen. Denn die Zeitumstellung war inzwischen rum, das hieß es wurde eher dunkel und es war schon um drei. Doch der diesjährige Herbst war fantastisch. Schönes Wetter, angenehme Temperaturen, kein Regen oder großartiger Nebel, einfach toll. Deshalb plante ich heute auch einen längeren Spaziergang mit Ernie zu machen. Bei meinem letzten Besuch hatte ich schon einmal mit dem Führen begonnen und der junge Hengst hatte schnell verstanden um was es dabei ging. Zu meinem Unglück stand ich in einem kleinen Stau, der durch eine Baustelle verursacht wurde. So kam ich eine Viertelstunde später als gedacht an. Wie immer war ich begeistert von der Anlage. Stöbsl hatte wirklich eine gute Wahl getroffen. Schnell sprang ich aus dem Auto, nachdem ich geparkt hatte, und lief dann Richtung Paddock.
      "Ernie!” rief ich fröhlich und sofort schoss der dunkle Kopf in die Höhe und das Fohlen spitzte die Ohren. Ich lächelte. Er kam auch sofort, als er sah, dass ich in meinen Taschen wühlte. Ein Leckerli holte er sich immer zu gern ab. Doch ich verschwand noch einmal kurz im Stall und holte sein braunes Halfter und den dazu passenden Strick. Ohne Probleme ließ sich Ernie aufhalftern und von dem Paddock führen. Ich musste die anderen Jungpferde jedoch zurückschieben, damit wir wohlbehalten rauskamen. Dann band ich Ernie am Putzplatz an und holte die Putzbox. Der Hengst hatte einige verklebte Fellstellen, also musste er nun geputzt werden. Ich hatte Schlimmes geahnt, aber Ernie blieb brav und still stehen, verlangte jedoch öfters ein Leckerli, sonst wurde er unruhig. Zuerst schnappte ich mir Striegel und Kardätsche und begann Ernie gründlich zu putzen. Seit meinem letzten Besuch hatte er kräftig an Winterfell zu gelegt und sah inzwischen aus wie ein richtiger Teddybär. Knuffig! Die Hufen ließ ich noch weg, denn das würden wir ein anderes Mal üben. Zum Schluss machte ich den Hengst noch mit Mähnenspray bekannt, nach erstem Misstrauen entspannte er sich wieder und ich kämmte kurz sein Fohlen-Wuschel-Langhaar. Als er wieder richtig schön aussah, band ich Ernie los und wir konnten losgehen. Ich war richtig stolz, dass das Putzen so gut klappte. Doch ich würde warten müssen wie es das nächste mal aussah. Heute hatte Ernie es noch nicht gekannt, es war neu gewesen. Da waren die meisten Fohlen eher vorsichtig und brav. Beim zweiten Mal testeten sie es jedoch meistens aus. Inzwischen kam auch eine andere Einstellerin mit ihrem Jungpferd. Eine junge, hibbelige Stute. Ich bot ihr an, das Putzzeug von Ernie zu nehmen, dann würde sie die Stute nicht alleine lassen müssen, denn das wäre sicherlich recht gefährlich geworden.
      Wegen des schönen Wetters wollte ich in den Wald, denn der sah momentan einfach herrlich aus. Ernie bockte anfangs ein wenig rum und wieherte seinen Freunden zu, also begann ich mit ihm zu reden. Nach einiger Zeit entspannte er sich und beobachtete die Umgebung, während er mir nebenbei zuhörte. Lächelnd liefen wir über das bunte Laub unter uns. Als ein herab fallendes Blatt auf Ernies Kruppe landete, sprang der junge Hengst erschrocken zur Seite, ließ sich aber schnell wieder beruhigen und es konnte weitergehen. Doch schon bald folgte das nächste Hindernis, eine Brücke. Ernie schien nicht sehr begeistert zu sein. Gott sei Dank hatte ich Leckerlies mitgenommen und mit viel Zureden brachte ich den Hengst dazu, die Brücke zu überqueren. Wasser schien ihm nicht wirklich geheuer zu sein. Ich merkte es mir für unser späteres Training. Ich entschloss mich jedoch schon bald zur Rückkehr. Ernie kannte das noch nicht lange und hatte auch noch keine große Ausdauer. Deswegen wäre es nicht klug gewesen, ewig unterwegs zu sein. Wieder auf dem Hof wieherte Ernie erfreut seinem Kumpel zu. Ich gab Ernie noch ein mitgebrachtes Leckerli und dann durfte der Gute wieder auf den Paddock. Begeistert begrüßte er seine Freunde und tobte sofort mit ihnen rum. Ich brachte Halfter und Strick weg, räumte das Putzzeug weg, kehrte den Putzplatz und holte mir nun noch Schubkarre und Mistgabel. Ich hatte mich freiwillig für das Abäppeln des Laufstalles gemeldet, denn das musste man auch mal machen und sonst machten dies immer die anderen Einsteller, so konnte ich mich auch einmal nützlich erweisen. Nach einer halben Stunde war ich dann fertig und es dämmerte. Die Hofbesitzerin kam um die Fohlen zu füttern und wir unterhielten uns noch einmal kurz. Dann musste ich aber auch wieder los. Ich verabschiedete mich von der Hofbesitzerin, einigen Einstellern und schrieb Stöbsl eine SMS, eh ich in das Auto stieg und nach Hause fuhr.


      [quote name='Edfriend' timestamp='1322499851']
      28.11.2011- Umzug -Heute stand ich extra früh auf, denn ein großes Ereignis stand auf dem Plan. Der junge Hengst Come to an End würde nun umziehen. Stöbsl verließ uns leider und hatte Ernie an Chequi verkauft. Ich hätte ihn auch gerne genommen, aber ich hatte keinen Platz für ihn gehabt. So hatten Chequi und ich beschlossen, dass ich mich weiterhin um ihn kümmern würde. Somit wollte ich auch den Umzug organisieren. Schon gestern hatte ich alles mit Chequi ausgemacht und heute beeilte ich mich extra mit Anziehen und frühstücken. Für Ernie nahm ich eine köstliche Banane mit und dann ging es auch schon los. Den Hänger hatte ich auch schon gestern vorbereitet und konnte sofort losfahren. Schon um acht kam ich auf dem kleinen Hof an und begrüßte die Hofbesitzerin. Es tat mir schon leid, dass Ernie umzog, denn die Einsteller und der gesamte Stall waren so nett und gemütlich gewesen, doch bei Chequi würde es nicht anders sein. Bevor ich jedoch zu Ernie ging, gings in die Sattelkammer. Dort packte ich alle Sachen des Fohlens zusammen, also Putzzeug, Salben, Halfter, Stricke und so weiter. Die Stallbesitzerin hatte die Fohlen heute extra eine halbe Stunde länger im Stall als sonst, damit Ernie sich vor dem Umzug nicht so eindreckte, ich auch ni8cht so weit laufen musste und Ernie seine Freunde auch nicht sah oder zu ihnen wollte.Schnell schnappte ich mir Halfter, Strick, Decke und Bandagen und machte das Fohlen in der Box fertig. Gott sei Dank waren wir im Fohlen-ABC schon recht weit und ich hatte somit kaum Probleme. Schnell hatte ich das Fohlen fertig und als Belohnung gab es die Banane. Die Stallbesitzerin und eine Einstellerin halfen mir beim Einladen, denn bisher hatten wir das noch nicht geübt und Ernie war nur einmal Hänger gefahren, nämlich als er hierher gekommen war. Doch zu dritt bekamen wir das Fohlen recht schnell in den Hänger, aber nicht auf rustikale Art mit Longen und Peitsche, nein ganz einfach mit Leckerlies und gutem Zureden. Als Ernie in dem Hänger stand wurde er auch ausgiebig gelobt und wir schlossen die Klappe. Ich bedankte mich bei den beiden Helferinnen und verabschiedete mich auch sogleich, da ich kaum noch einmal auf den Hof kommen würde. Ich würde die schöne Gegend sicherlich vermissen. Doch Ernie erinnerte mich daran, dass ich mich beeilen sollte und so stieg ich dann auch ein und fuhr vorsichtig los. Zu meinem Glück lag Chequis Hof nicht gar so weit weg und ich würde nach einer halben Stunde schon da sein.Gesagt, getan und beruhigt fuhr ich die Auffahrt des Gestütes hoch. Ernie hatte sich die Fahrt über recht brav benommen, würde aber sicherlich froh sein, endlich aus dem Hänger herauszukommen. Chequi wartete schon auf uns und half mit auch sogleich beim Öffnen der Klappe. Ich band Ernie flott los und führte ihn vorsichtig rückwärts hinaus, sodass er sich nichts tun konnte. Mit erhobenen Schweif und bespitzten Ohren zog er die neuen Gerüche ein und wieherte dann einmal ohrenbetäubend. Ich beruhigte ihn ein wenig und folgte Chequi. Sie hatte einen Paddock für ihn vorbereitet. Zu zweit nahmen wir schnell Decke und Bandagen ab und ließen ihn dann erstmal laufen, damit er sich beruhigte. Das dauerte ein Weilchen, doch dann entspannte er sich und begann das Heu zu fressen. "Er gewöhnt sich bestimmt schnell ein." lächelte ich Chequi an und beobachtete den jungen Hengst noch ein wenig. Dann beschloss ich ihn in die Box zu bringen. Chequi hatte schon eine große, geräumige Box vorbereitet und dazu gab es warmes Mash mit Mineralbricks und Möhrchen. Ich nahm Ernie das Halfter ab und dieser stürzte sich sofort auf den Trog. Zufrieden mit der Situation verabschiedete ich mich von Chequi, schloss den Hänger und fuhr dann wieder nach Hause. Denn dort wartete auch noch Arbeit auf mich.​

      [/quote]
      [quote name='Chequi' timestamp='1326150410']
      Nachtrag: 27. November - Vorweihnachtliche ÜberraschungenIn unserem Reitverein hatte es dieses Jahr eine große Wichtelaktion gegeben und heute sollte es endlich soweit sein, heute sollten die Geschenke ausgetauscht werden.Gespannt packte ich mein Geschenk ein und machte mich auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt, wo viele schon warteten. Ich traf ein paar Freunde, plauderte mit ihnen und trank dabei einen Glühwein, der mir in die Hand gedrückt worden war. Dann ging es auch schon los: Jeder wuselte umher und suchte seinen Wichtelpartner. Ich hatte Glück und wurde mein Geschenk schnell los. Aufgeregt guckte ich mich um und versuchte herauszufinden, wer etwas für mich hatte.Plötzlich tippte mich Stoebsl strahlend an und drückte mir einen Umschlag in die Hand. Verblüfft öffnete ich ihn und holte einen Pferdepass heraus. Verwirrt schaute ich meinen Wichtel an. "Ein Pferdepass?"Stoebsl lachte laut auf. "Plus zugehöriges Pferd natürlich!" Vor Erstaunen klappte mir die Kinnlade runter, ich war sprachlos. Dann fragte ich nach, ob sie das ernst meinte. Sie nickte lächelnd und erklärte mir, dass ich Come to an End ab jetzt mein Eigen nennen durfte. Freudig fiel ich ihr um den Hals und bedankte mich überschwänglich. Mit so einem wahnnsinns Geschenk hatte ich nie gerechnet!Der Abend verlief weiter sehr schön, aber ich konnte den morgigen Tag kaum abwarten, denn da sollte Ernie, wie der Kleine genannt wurde, bei mir einziehen.***Aufgeregt lief ich hin und her und schaute mich gespannt um, ob Stoebsl schon zu sehen war. Ich konnte den Moment kaum abwarten! Und siehe da: Ein roter Jeep bog samt Pferdehänger um die Ecke. Verwundert stellte ich fest, dass ein junger Mann am Steuer saß, doch ich wartete erstmal ab und winkte den Fahrer auf einen Parkplatz.Als er ausstieg und mir die Hand entgegenstreckte, erklärte er direkt: "Hallo, ich bin Lucky. Stoebsl war leider verhindert, sie hat mich geschickt, um dir dein Wichtelgeschenk zu bringen." Ein charmantes Grinsen huschte über sein Gesicht, doch das beeindruckte mich nicht, wahrscheinlich, weil ich viel zu gespannt auf Ernie war. Wir luden das Hengstfohlen also rasch und problemlos aus, sodass ich ihn erstmal bewundern konnte. Seine aufgeweckten, dunklen AUgen zogen mich sofort in seinen Bann! Ich bedankte mich bei Lucky und verabschiedete mich dann mit entschuldigendem Blick, denn erstmal wollte ich mich jetzt um meinen Neuankömmling kümmern.Ich führte Ernie als erstes zum Putzplkatz und bürstete ihn etwas ab, weil er auf der Fahrt etwas geschwitzt hatte. Brav ließ er sich alles gefallen, doch er schien erschöpft zu sein. Ich brachte ihn also zeitig auf die Koppel, wo er von meinen anderen Fohlen freudig in Empfang genommen wurde. Vorallem Heroin Junkie schien sich super mit ihm zu verstehen. Ich schaute meinen Kleinen noch kurz zu und verabschiedete mich dann für heute, um mich um meine anderen Pflichten zu kümmern.
      ***
      Gerade schaufelte ich fleißig Mist, als mein Handy klingelte. Ich ging dran und hatte Jule am Apperat. Leider hatte sie keine guten Neuigkeiten: Sie wollte für längere Zeit ins Ausland gehen und musste deswegen ihre Pferde abgeben. Ich hatte ihr Chardonnay vor kurzem verkauft und war jetzt natürlich ziemlich bestürzt. Allerdings bot mir meine Freundin direkt an, dass ich ihn wieder zurücknehmen könne, aber dass es ziemlich dringend sei. Natürlich war ich sofort einverstanden und war bereit, Chardonnay noch heute wieder in Empfang zu nehmen.
      Gesagt, getan. Etwa zwei Stunden später rollte Jule auf meinen Hof, im Hänger hörte man schon unruhiges Stampfen und Schnauben. Besorgt drängte ich die Fahrerin zur Eile. Ich wusste, dass Chaddy enge Räume hasste und generell schnell panisch wurde, immerhin hatte er eine schreckliche Vergangenheit hinter sich. Hastig luden wir den schönen Lusitanohengst aus. Er war nass geschwitzt und total nervös, doch er schien sich über mein vertrautes Gesicht zu freuen. Meinen Hof schien er auch noch zu kennen, denn sein Blick gin direkt in Richtung Hengstweide und ein gellendes Wiehern schien ihn bei seinen altbekannten Kumpels zurückzumelden. Ich drückte Jule flüchtig und meinte, sie solle sich nochmal melden, bevor sie weg war, dann wandte ich mich ab und führte meinen aufgeregten Hengst in Richtung Reithalle, wo ich ihn sich erstmal wälzen ließ und dann noch einige Runden Schritt mit ihm ging, bis er trocken war und sich sein Atem beruhigt hatte. Zärtlich streichelte ich meinem Schützling über die Stirn und murmelte "Jetzt bleibst du erstmal bei mir, mein Großer. Keine Angst! Ich passe auf dich auf."
      Als hätte er mich verstanden, begann Chardonnay zu kauen und streckte sich entspannt. Glücklich streichelte ich ihn nochmal und führte ihn dann zur Koppel, wo er schon erwartet wurde. Glücklicherweise schienen auch meine neueren Pferde den Lusitano zu akzeptieren, sodass alles sauber und reibungslos von Statten ging. Ich beobachtete Chardonnay und die anderen noch kurz und überließ sie sich dann, um mich abermals an die Arbeit zu machen. Der Zwischenfall hatte mich aus meinem Zeitplan gebracht, doch das war es mir wert gewesen.5.115 Zeichen © by me
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      [quote name='Chequi' timestamp='1326152063']
      10. Januar - Kurzer Besuch bei meinen FohlenHeute war ich etwas unter Zeitdruck, doch ich wollte mir meinen Besuch bei meinen Fohlen nicht nehmen lassen. Ich düste also rasch an den Stall und steuerte direkt die Fohlenkoppel an.Heroin Junkie und sein neuer Freund Ernie kamen sofort an den Zaun, um sich ihre Begrüßungszärtlichkeiten, sowie ein Äpfelchen abzuholen. Ich schaute mir die beiden Hannoveranerjungs direkt genauer an und prüfte, ob es irgendwelche Verletzungen gab. Wie erwartet hatte mein kleiner Rüpel Junkie mal wieder eine neue Schramme, diesmal mitten auf der Stirn. Es war zum Glück nur etwas Fell abgeschabt, sodass ich etwas Wundsalbe auftrug und mich dann Made of Steel widmete, der mittlerweile auch angetrottet gekommen war. Auch ihm kamen die üblichen Begrüßungsrituale zu, sowie ein kruzer Gesundheitscheck. Alles in Ordnung!Mein Kleinster, Inside, stupste mich freundlich von hinten an. Er schien wohlauf und glänzte sogar, seine Reitbeteiligung Becca war wohl vor Kurzem erst da gewesen.Als letztens schaute ich mir jetzt noch meine Mädels Nessaja und Landmädchen an. Die beiden waren mittlerweile unzertrennlich, was mich aber auch nicht wunderte. Unter so vielen -und vorallem so verrückten- Jungs mussten die Ladies einfach zusammenhalten!Ich steckte also auch ihnen ein Leckerchen und ein paar Zärtlichkeiten zu und schaute nach dem Rechten. Da alles gut war, ließ ich die Fohlen zurück und kümmerte mich um den Rest. Frisches Heu, Abäppeln und das Überprüfen der Selbsttränken waren leichte Arbeiten, die ich im Nu erledigt hatte. Prüfend schaute ich auf meine Uhr und stellte fest, dass es an der Zeit war, mich zu verabschieden.Meine Rasselbande bekam noch ein Küsschen zu geworfen und etwas trocken Brot zum Knabbern, dann verließ ich sie und machte mich an die Arbeit.1.815 Zeichen © by me
      [/quote]
      [quote name='Chequi' timestamp='1333200735']
      31. März - Frühjahrsputz!Da endlich mal wieder schönes Wetter war, die Sonne nur so lachte und sich die Winterkälte wohl endgültig verzogen hatte, war heute ein großer Frühjahrsputz angesagt. Dieser sollte jedoch nicht wie üblich bei mir Zuhause stattfinden, sondern vorallem am Stall.Jedes meiner Pferde sollte heute ausgiebig geputzt und geschrubbt werden, damit sie endlich ihre dicke Wolle und den festgesetzten Staub loswerden und mal wieder richtig glänzen konnten.Weil ich alleine für meine ganze Herde wahrscheinlich bis zum nächsten Winter gebraucht hätte, hatte ich mir ein ganzes Einsatzkommando einberufen: Meine Mama, mein Freund Max, Meine Patentante Simi, meine 7-jährige Cousine Malou, ihr 9-jähriger Bruder Jano und meine Freundinnen Lara und Janina, alle wollten sie heute helfen.So trafen wir uns morgens früh um 10 Uhr auf dem Hof und hielten eine kurze Teambesprechung ab. Hoch motiviert ging es dann an die Arbeit; wir begannen mit den sechs Stuten. Als erstes holte ich Nanu Nana für Jano und Malou, denn sie war die kleinste und liebste meiner Damen. Sofort freundeten sich die Drei an und die Kids hatten viel Spaß mit der gescheckten Ponystute.Lara übernahm Cinnemont's History, Janina pflegte Cassini's Girl und Mama sowie meine Tante, die übrigens Mama's Zwillingsschwester ist, übernahmen gemeinsam Tears in Heaven.Max nahm sich Ocean Water an und ich sorgte mich um Rabenkönigin. Leider war die Reitponystute immer noch relativ scheu und neigte zu aggresivem Verhalten in Situationen, die ihr unbehaglich vorkamen. Aus diesem Grund wollte ich ihr den Tumult am Putzplatz nicht antun und putzte sie kurz auf der Koppel, um dann einen gemütlichen, ruhigen Spaziergang zu machen. Die Sonne schien ihr zu gefallen und so war Rabi ziemlich entspannt. Nach zwanzig Minuten kehrten wir auf den Hof zurück, wo meine Freunde noch voll im Gange waren. Ich brachte meinen Schützling auf die Koppel zurück und half dann hier und da bei den Anderen, bis die Stuten allesamt glänzten und vom größten Winterpelz befreit waren.Als nächsten waren die Hengste an der Reihe.Dass die Kinder Landzauber übernahmen, verstand sich von selbst, immerhin hatten sie schon öfter Bekanntschaft mit dem kleinen Pony gemacht und kannten ihn und seine Späße, wobei die natürlich nie böse gemeint waren und nur noch mehr Vergnügen bei Jano und Malou erzeugten.Wie erwartet kam es fast zum Streit, weil meine Helferlein sich nicht einigen konnten. Alle Hengst -bis auf Monte- waren nahezu Engelchen, sodass ich niemandne zuteilen wollte. Schließlich entschied sich Janina für Horshoe and Handgrenades und Lara für Donut, Mama übernahm Louis und Simi durfte Velino übernehmen, was sie zu einem stolzen Strahlen brachte. Kopfschüttelnd lachte ich und schaute Max mit hochgezogenen Augenbrauen an. Er wusste genau, was gemeint war und erwiderte mein Grinsen.Da nun nur noch Monte und Chiccory über waren, war relativ schnell klar, dass mein Liebster sich um Chicco kümmern würde. Er grummelte ein bisschen vor sich hin, doch fand sich damit ab. Schadenfroh streckte ich ihm die Zunge raus, allerdings war ich mir nicht sicher, ob es anders rum nicht gerechtfetrigter gewesen wäre. Immerhin war Chicco nur ein bisschen zappelig; Monti hingegen war tatsächlich ziemlich fies. Seufzend überließ ich die anderen abermals sich selbst und wandte mich dem auffälligen Schecken zu, der mich schon argwöhnig aus den Augenwinkeln heraus anschielte und mir den Po zu wand. Ich schluckte und wagte mich dann doch, auf den Hengst zuzugehen. Immerhin wusste ich ja, dass er nichts für sein Verhalten konnte und eigentlich auch ein liebes Pony war. Er wusste es nur noch nicht!Wie bei Rabi stellte sich jedoch heraus, dass Monte dank dem schönen Wetter wohl besser drauf war, als gewöhnlich. Er versuchte lediglich zweimal nach mir zu schnappen, als ich den Strick in sein Halfter, welches er sicherheitshalber immer trug, einklinkte und unterließ es ganz, nachdem ich ein deutliches 'Nein!' ertönen ließ. Überrascht lobte ich ihn überschwänglich, was er mit einem genervten Seufzen quittierte. Ich kicherte und ließ ihm dann seine Ruhe, in dem ich das Putzen weg ließ und ihn am langen Strick bei einem Spaziergang hinter mir her laufen ließ, ohne ihn auch nur anzusehen. Als wir wieder daheim waren, passierte etwas unerwartetes, was eigentlich nichts Besonderes war, mir jedoch unheimlich viel bedeutete. Als ich Montes Strick löste, rannte der Hengst nicht wie gewöhnlich mit angelegten Ohren, zischendem Schweif und Austreten davon, sondern er lief seelenruhig zwei Schritte weiter, schaute mich kurz an und begann dann zu fressen, ohne die Flucht zu ergreifen. Zwar würdigte er mich keines Blickes mehr, doch für mich war das ein Zeichen der Besserung.Noch fröhlicher als zuvor gesellte ich mich zu den anderen und berichtete von dem schönen Vorfall. Die anderen schienen etwas verständnislos, lediglich Max kannte Monte so wie ich und schenkte mir ein zärtliches Lächeln und einen anerkennenden Blick. Er wusste, wieviel mir dieser Schritt des problematischen Ponies bedeutete.Als die anderen Hengste auch wieder auf der Koppel waren, ging es als letztes an die Fohlen. Meine Cousine und mein Cousin bekamen auch hier wieder den Kleinsten, Inside.Janina entschied sich für Ballerina und Lara nahm sich Come to an End an. Mama und meine Tante kümmerten sich zusammen um die Reitponyfohlen Love is on Fire und Nessaja.Weil ich heute schon so viel gekämpft hatte, überließ Max mir meinen Liebling, Heroin Junkie und er opferte sich für den frechen Made of Steel. Dankbar drückte ich ihm einen Kuss auf die Stirn.Dieses Mal konnten wir alle gemeinsam putzen und es stellte sich als mega lustig heraus. Wir quatschten viel und genossen die Arbeit, die sich eingentlich gar nicht wie richtige Arbeit anfühlte, sondern ein richtiges Vergnügen war. Auch den Fohlen schien die Pflege Spaß zu machen, sie waren alle super drauf und sorgten für eine Menge Lacher. Weil die Zeit wie im Fluge verging und wir rasch mit dem Putzen fertig waren, machten wir noch einen gemeinschaftlichen Spaziergang im goldenen Licht mittlerweile abendlichen Sonne. Es wurde nun jedoch rasch kühl und da wir alle nur T-Shirts anhatten, machten wir und wieder auf den Heimweg.Wir brachten die Fohlen auf die Weide, knuddelten noch eine Runde und setzten uns dannach noch zusammen ins Reiterstübchen, um gemeinsam den Tag ausklingen zu lassen. Noch einige Zeit saßen wir zusammen, ehe wir uns voneinander verabschiedeten, natürlich mit dem Versprechen, so etwas bald zu wiederholen.6.560 Zeichen © by me

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      17. Juli - Endlich mal wieder zu den Pferden!Genauso wie das Wetter war heute auch meine Laune; alles andere als sonnig. Wenig Schlaf und zu viel Arbeit sorgten seit Wochen dazu, dass ich enorm erschöpft und ausgelaugt war und es kaum mehr zu meinen Lieblingen schaffte.Heute allerdings wollte ich mich endlich mal wieder meinen Pferden widmen. Anstatt also auszuschlafen, machte ich mich um Acht Uhr schon auf den Weg auf den Hof. Und obwohl ich total fertig war, ging mir das Herz auf und ein freudiges Lächeln huschte über mein Gesicht, als ich die drei Herden auf ihren Koppeln erblickte, friedlich grasend und entspannt, trotz des wolkenverhangenen Himmels.Wie immer war es als erstes Cassini's Girl, die mich erblickte und freudig begrüßte. Sie begleitete mich schon seit Fohlenalter und hatte mich noch nie im Stich gelassen. Liebevoll begrüßte ich sie mit einem Küsschen und nahm sie mit an den Putzplatz, um sie ein wenig zu verwöhnen eine gemütliche Runde auszureiten. Mittlerweile vertraute ich ihr blind, sodass ich einfach einen Strick zu Zügeln an ihr Halfter bastelte und mich ohne Sattel auf den gut bemuskelten Rücken meines Lieblings zu schwingen. Wir waren eine Einheit, gaben uns Sicherheit. Der Ausritt half mir, wieder mein inneres Gleichgewicht zu finden und auch wenn er von nicht allzu langer Dauer war, fühlte ich mich gleich besser und fitter. Auch Girlie genoss unseren Ausritt und lief zufrieden am langen Zügel vorwärts. Nach etwa einer halben Stunde kehrten wir auf das Gut zurück und ich brachte meine Schönheit wieder auf die Koppel, natürlich nicht, ohne ihr noch ein Leckerchen zuzustecken.Prüfend schaute ich auf die Uhr. In zehn Minuten sollten meine Reitschülerinnen kommen, denen ich seit einigen Wochen Unterricht auf meinen Pferden gab. Rasch schaute ich auf die Liste, wer heute kommen sollte und entschied, dass ich den Kleinen heute mal die Ponystuten überlassen wollte. Die vier Mädchen saßen mittlerweile sicher, sodass ich nebenbei auch noch reiten konnte. So waren die fünf Damen bewegt, Tears in Heaven würde nachher Besuch von ihrer Reitbeteiligung Jeannie bekommen. Auch Horseshoe and Handgrenades hatte eine Reitbeteiligung, Kaja. Die beiden waren 16 Jahre alt und ritten wirklich gut. Ich wusste, dass die beiden Hannoveraner bei ihnen gut aufgehoben waren und freute mich über die Hilfe mit den Pferden. Nicht selten halfen die jungen Mädchen nicht auch noch anderweitig im Stall und griffen mir bei den anderen Pferden unter die Arme.Nun widmete ich mich aber erstmal meinen anderen Reitschülerinnen, die freudig auf mich zugestürmt kamen. Ich hatte gar nicht mitgekriegt, wie sie gebracht worden waren und war deshalb erstmal etwas verdutzt, als mir vier kleine Mädels im Alter von sieben bis zehn am Arm hingen, doch rasch stimmte ich in ihr Gelächter mit ein und schüttelte die Damen ab, um für Ruhe zu sorgen."Na, na, meine Lieben! Nicht so stürmisch", erwiderte ich grinsend. Als sich die Meute etwas beruhigt hatte, begann ich mit der Pferdezuteilung.Maja, der kleine siebenjährige Engel mit den goldenen Löckchen, durfte wie fast immer ihren Liebling Cinnemont's History reiten.Den neunjährigen Zwillinge Jill und Lacey teilte ich Ocean Water und Zaubermaus zu, und die noch etwas unsichere Älteste, Luisa, Majas Schwester, durfte Nanu Nana reiten. Alle Vier waren glücklich über ihr Pony, sodass wir die Vierbeiner direkt von der Weide holten, ich nahm Rabenkönigin für mich mit.Hier und da musste ich beim Fertig machen noch etwas helfen und das Satteln ging größentechnisch natürlich auch noch nicht alleine, aber ansonsten arbeiteten mittlerweile alle ziemlich selbstständig. Als alle ihren Schatz fertig hatten, marschierten wir auf den Platz. Ich half den Kindern hoch und stieg dann selbst auf. Eine dreiviertel Stunde unterrichtete ich und bewegte nebenbei Rabenkönigin, die mehr oder weniger arbeitswillig war und sich relativ gut benahm.Als wir allesamt fertig und geschafft, aber zufrieden waren, machten wir die Ponydamen wieder fertig und entließen sie auf die Koppel.Anschließend kam ich natürlich nicht drum herum, mit meinen Schülerinnen die Jungpferde zu knuddeln. Quietschend stürmten sie auf meine Jünglinge zu, die -bis auf Heroin Junkie- erstmal die Flucht ergriffen. Mit betroffenen Gesichtern und offenen Mündern starrten mich Maja, Jill, Lacey und Luisa an. Ruhig erklärte ich, dass Ruhe bei Pferden doch das A und O war, woraufhin mein Lieblingskind Maja mir bejahend zustimmte und mahnend den Finger symbolisch auf ihren Mund legte und ein "Sschhhh!" von sich gab.Nach und nach näherten sich auch die anderen Fohlen wieder an, sodass wir nicht mehr zu fünft an Junkie hängen mussten, sondern sich jedem seinem persönlichen Liebling zu wenden konnte.Während Maja ihren heißgeliebten Inside flauschte und die Zwillinge an Made of Steel und Love is on Fire hingen, widmete sich Luisa den beiden Stuten, die heute etwas ruhiger waren; Nessaja und Ballerina. Allerdings drängte sich plötzlich Junkie so sehr auf sie, dass sie kaum noch flüchten konnte. Und obwohl sie sonst immer Angst hatte, wenn ein Pferd etwas aufdringlicher war, kicherte die Zehnjährige und beschäftigte sich dann mit meinem kleinen Raudi. Ich hingegen ging zu Talitha, die etwas abseits stand und nicht so recht wusste, was sie tun sollte und streichelte meine kleine Schönheit ein wenig.Schließlich wurden die Mädchen abgeholt und ich merkte, wie sich mein Rücken bemerkbar machte. Seufzend blickte ich zur Hengstkoppel."Tut mir Leid, meine Dicken, ihr werdet bis morgen warten müssen", murmelte ich leise und seufzte abermals. Für heute reichte es, ich konnte es mir nicht leisten, am nächsten Tag auf der Arbeit zu schwächeln und wollte mich deswegen noch etwas ausruhen.Dennoch ging ich nochmal hin und kraulte allesamt. Chiccory und Landzauber hatten mal wieder Macken, die ich noch versorgte und Come to an End bekam noch seinen Hustensaft, da er sich vor Kurzem etwas unterkühlt hatte, als er im Regen gestanden hatte und seitdem ab und an hustete. Velino und Louis wurden mal wieder aufdringlich und wichen mir nicht von der Seite. Mir fiel es schwer, mich von ihnen loszureißen, doch ich musste ja.Gerade, als ich unter dem Zaun durchschlüpfte und die Weide verließ, liefen mir Kaja und Jeannie winkend entgegen. Die beiden fragten, ob sie gemeinsam ausreiten dürften, was ich natürlich bejahte. Dann erkundigten sie sich, was es noch zu tun gäbe. Zögerlich erwiderte ich, dass Donut, Douglas, Day by Day und Zott Monte noch ein bisschen Zuneigung gebrauchen konnten und sie sich generell an den Hengsten austoben könnten. Freude strahelnd erklärten mir die Mädchen, dass sie heute nichts mehr vorhatten und sich liebend gerne um die Jungs kümmern würden. Erleichtert, dass die männlichen Pferde auch noch etwas mehr Zuneigung bekommen würden, bedankte ich mich bei den fleißigen Helferinnen und verabschiedete mich dann.Niedergeschlagen dachte ich über Zeit- und Pferdeverhältnis nach und kam zu dem Schluss, dass ich demnächst eventuell den Bestand verkleinern sollte. 'Aber erst demnächst', dachte ich und schob den Gedanken schnellstmöglich in die hinterste Ecke meines Kopfes.7.171 Zeichen © by me

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    • Abajo
      verschoben am 17.12.2013
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Maleen
    Datum:
    23 Sep. 2012
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