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Pharlap

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Rennpferd - Hengst

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Pharlap, 30 Sep. 2014
Cooper gefällt das.
    • Eddi
      Gekonntes Einspringen

      Es war bereits nach 17 Uhr als mich plötzlich ein wichtiger Anruf ereilte. „Eddi? Oh Eddi! Gott sei Dank! Endlich erreiche ich jemanden!“, ertönte eine erleichterte Stimme. „Ich bins! Fiona! Du kannst dich nicht zufällig die kommenden drei Tage um meine Pferde kümmern? Ich hatte einen bösen Unfall und liege im Krankenhaus und Melissa schafft das nicht alleine!“, erzählte Fiona mir die Kurzfassung und natürlich sagte ich sofort zu! Nachdem ich aufgelegt hatte, scheuchte ich Ethan und Kat auf, damit sie sich um unsere Vierbeiner kümmern würden, während ich mich bereits warm einpackte und dann ins Auto stieg, um mich auf den Weg zum Rosenhof.
      Eine Stunde später war ich auch dort und fand eine definitiv gestresste Melissa. Na ja, eigentlich war sie mit den Nerven schon am Ende. „Ich schaffe das einfach nicht!“, stöhnte sie und schüttelte den Kopf. Ich munterte sie auf und gönnte ihr eine kurze Pause, ehe wir die letzten Boxen im Stall misteten und frisch einstreuten. Zu zweit ging das natürlich definitiv schneller von der Hand, aber mit den Pferden würden wir noch die Hände voll zu tun haben! „Also ich habe heute nicht annähernd alle geschafft. Alleine ist das fast unmöglich!“, erklärte sie mir und zählte dann, was sie geschafft hatte.
      Das Stutfohlen Perfect Noblesse hatte seine tägliche Portion Erziehung erhalten. Danach hatte sie Citation und Dahiba longiert, ehe sie noch Refren geritten war. „Ich dachte ja, ich schaffe alle…“, murmelte sie, während sie mir zwei Halfter zuwarf, doch dann schüttelte sie nur den Kopf. Draußen war es bereits fast dunkel, dabei mussten noch alle Pferde in den Stall. Die kamen dafür aber auch direkt freiwillig zu uns. Ich holte Black Dragon und Fada Fid von ihren Paddocks in den Stall, während Melissa die beiden Stuten Vai Alida und Moulan einfing. Dann waren noch Morengo, Efeu und Opium an der Reihe.
      Während wir zu den weiter entfernten Weiden liefen, erzählte Melissa weiter. „Ich bin dann mit Cazador ausgeritten und hatte Morrigan als Handpferd. Eigentlich wollte ich mit Chaira auch eine Runde drehen, aber die muss heute eine Auseinandersetzung mit Elanor gehabt haben, weil sie ein wenig lahmte“, das überprüften wir direkt, aber auf dem Weg zum Stall lief Chaira wieder viel klarer, trotzdem zickten sich die beiden Stuten weiterhin an. Ich führte Rubina und Angels Kiss und die beiden wollten sich dann tatsächlich auch noch zoffen! Umso froher war ich, als die dann in ihren Boxen standen. Melissa bereitete dann bereits das Abendbrot für die Pferde vor, während ich die Hengste Requiem und Race is Hope in den Stall holte.

      Auch Saphira und Far Cry folgten mir brav und ließen sich dann ihr Futter schmecken. Shihan hingegen machte ein riesiges Theater, weil er mich nicht kannte und lief mit mindestens einem Meter Abstand neben mir. Dafür begrüßte mich Pharlap mit einem Wiehern, der Hengst war einfach ein Engel! Plötzlich ertönte ein leises Wiehern und beinahe hätte ich die kleine Becks Experience vergessen! Als dann auch der Zwerg im Stall stand, half ich Melissa noch bei der restlichen Fütterung und dann hatten wir es geschafft. Nun machten wir uns an die Planung für den morgigen Tagesablauf und das Training.
    • Canyon
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      15. Dezember 15 | 10077 Zeichen

      Und mal wieder wollte ich einer Freundin einen Besuch abstatten, welche dringend übers Wochenende Hilfe brauchte. Diesmal ging es auf den Rosenhof, was für mich bedeutete: Fliegen.
      Früher, dachte ich, als ich meinen Koffer die Treppen am Flughafen hinunter schliff, wollte ich immer fliegen. Dieser Wunsch war mir aber erst mit sechzehn erfüllt wurden und nun ist es gar nichts besonderes mehr. Eigentlich schade.
      Ich hatte mich mal wieder dazu bereit erklärt die Pferde zu versorgen, da die gesamte Mannschaft bei einem Turnier teilnehmen wollte.
      Klar, ich freute mich drauf, aber aufgeregt und vielleicht etwas ängstlich was mich erwarten würde, war ich schon.
      Wie immer fuhr ich vom Bahnhof mit dem Taxi zu dem Hof, zu dem Rosenhof, wie er genannt wurde. Mir wurde gesagt, dass er recht groß war und viele Boxen besaß, zum Glück musste ich mich nur um einen Teil der Pferde kümmern und das würde schon anstrengend genug werden!
      Während der Fahrt zum Hof drehte der Taxifahrer das Radio so laut auf, dass ich fast einen Ohrschaden bekam. Eigentlich hatte ich ja nichts gegen laute Musik, aber diese, die noch nicht mal eine Melodie besaß, konnte ich nicht ab.
      Ich startete also super in den Tag!
      Das einzige was ich wirklich genoss war die Kälte. Klar, das mochte jetzt komisch sein, aber ich lebte nun weit im Süden und die Adventszeit ohne Schnee, das passte einfach nicht.
      Schnee lag zwar auch hier noch nicht, aber jedenfalls war es weit unter 10° und das war Rekord für mich!
      Sobald das Taxi auf dem Parkplatz anhielt, bezahlte ich den Fahrer, sprang sofort aus dem Wagen und schnappte mir meinen Rucksack. Dann lief ich zur Stallanlage, wo mir schon ein freundlich lächelnder Mann entgegen kam.
      Im Gehen versuchte ich mir meine Winterjacke anzuziehen, allerdings war mir die wohl schon zu klein geworden, denn ich bekam sie vorne nicht mehr zu und die Ärmel gingen mir kaum noch bis zu den Handgelenken.
      Na super, dann durfte ich die nächsten Tage wohl frieren.
      Ich nahm es zurück, was ich gerade über die Kälte gesagt hatte. So toll war sie nun auch wieder nicht.
      Ich stellte meinen Koffer irgendwo in einer Ecke ab und folgte dem Mann dann in die Stallanlage, in welcher mich schon der gewohnte Duft nach Pferd, Schweiß und Stroh entgegen kam.
      Der Mann zeigte mir die Pferde, welche ich morgen alleine versorgen sollte und erklärte mir wo was war und wer was bekam.
      Dann versorgten wir zusammen diese Pferde, damit ich morgen alles richtig machte.
      Bereits hier fand ich ein paar besonders tolle, bei welchen ich mich gleich noch mehr auf Morgen freute.
      Da ich heute schon den ganzen Tag unterwegs gewesen war, ging ich heute recht früh ins Bett. Ich hatte ein kleines Gästezimmer mit Bett bekommen, in welchem ich das Wochenende wohnen dufte. Es war sehr gemütlich und nachdem ich mir eine Scheibe Toastbrot reingedrückt hatte, fiel ich in mein Bett und schlief, bis am nächsten Morgen der Wecker klingelte, durch.

      „Blöder Wecker!“, knurrte ich und ließ meine Hand auf den Nachttisch neben mir fallen. Unerwarteterweise war dort kein Nachtisch und erst nach einigen Sekunden klingelte es in meinem Kopf. Ich war ja gar nicht zu Hause und da stand der Wecker natürlich auch nicht an erwarteter Stelle.
      Noch etwas sehr träge und müde, schleppte ich mich aus dem Bett, zog mich an und kochte mir einen Kaffee, das Wichtigste bei mir am Morgen.
      Dann ging ich, mit drei Pullis, einem Schal, Mütze und Handschuhen, hinaus in die morgendliche Kälte, welche mir alles gefrieren ließ.
      Zum Glück war es im Stall wärmer und mir wurde gleich wieder etwas wohler.
      Alle Pferde schienen schon gefüttert wurden zu sein und so musste ich sie nur noch nach draußen bringen und dann die Boxen ausmisten.
      Meiner Gewohnheit nach, ging ich erstmal jede Box ab, schaute mir das Pferd genau an und entschied dann, mit wem ich anfangen würde.
      Das waren heute zwei Hengste. Pharlap und Shihan, ein Englisches Vollblut und ein Araber, welche unzertrennlich miteinander befreundet waren und so zusammen auf die Koppel kamen.
      Ich betrat zu erst die Box von Pharlap. Mir wurde gesagt, dass er ein bekanntes Rennpferd sei, obwohl ich zugeben musste, noch nie etwas von ihm gehört zu haben.
      Das lag aber wohl eher daran, dass ich in der Rennszene noch nie aktiv war und so auch keine Ahnung von guten oder bekannten Hengsten hatte.
      Ich legte dem hübschen Fuchs sein Halfter an und legte den Strick erstmal über seinen Rücken. Die Tür der Box ließ ich leicht angelehnt, als ich auch schnell seinen Freund Shihan fertig machte.
      Soweit ich wusste, war der Araber sehr schreckhaft und ängstlich und ich ließ mir extra viel Zeit, um sein Vertrauen zu gewinnen.
      Dann führte ich ihn aus der Box, schnappte mir Pharlap von nebenan und brachte die beiden über den frostigen Hof in Richtung ihrer Koppel.
      Dort entließ ich sie in die Freiheit und beide galoppierten glücklich ans andere Ende, wo sie dann zusammen stehen blieben.
      Die restlichen Hengste brachte ich nur auf ihre Paddocks.
      Ich fing mit Requiem an, einem Araber und Rappen. Er tänzelte auf dem Weg zum Paddock ungeduldig neben mir her und ich musste alle Mühe aufwenden, um ihn wohlbehalten zum Ziel zu bringen. Zu ihm stellte ich noch den kleinen Beck's Experience, welcher sich genauso wie sein Kollege über die frische Luft freute.
      Danach kam ein weiteres Vollblut. Ein hübscher Schimmel namens Morengo, welchen ich sofort ins Herz schloss.
      Bei ihm verlief alles viel ruhiger und ich konnte sogar etwas mit ihm arbeiten, auf der kurzen Strecke.
      Der dritte Hengst hieß Sterrenhof's Opium. Bei ihm brauchte ich mal wieder etwas länger, denn auf halber Strecke entschied er sich dafür, stehen zu bleiben, den Kopf nach unten zu reißen und das trockene Gras zu fressen, welches am Wegesrand wuchs. Ich brauchte meine ganze Überredungskunst, bis ich ihn wieder auf meiner Höhe hatte.
      Der nächste Hengst war Black Dragon. Er stand erst recht ruhig in seiner Box, wurde jedoch temperamentvoller, als es darum ging, ihn auf sein Paddock zu verfrachten. Er schien noch recht jung zu sein, sein Alter fand ich allerdings nirgends. Zu ihm stellte ich noch das Englische Vollblut Citation, welches auch noch nicht allzu alt zu sein schien.
      Ich beobachtete sie noch eine Weile, allerdings schienen sie sich gut zu vertragen.
      Nach all den Hengsten kamen noch die Stuten auf eine gemeinsame große Weide.
      Zu erst schnappte ich mir dir junge Perfect Noblesse, zusammen mit Vai Alida, welche mir beide brav zur Koppel folgten.
      Zum Schluss brachte ich noch die Stute Efeu und ihre Freundin Saphira zu den anderen beiden Stuten auf die Koppel, wo sie sich genüsslich ich im Schlamm wälzten. Efeu hatte es mir mit ihrer besonderen Zeichnung sehr angetan und ich beobachtete die vier noch einen Moment, bevor mich wieder auf den Weg zum Stall begab.
      Den restlichen Vormittag verbrachte ich damit, die Boxen übergründlich zu reinigen, um ja keinen Fehler einzugehen. Box für Box holte ich die Hinterlassenschaften der Pferd aus dem Stroh, brachte sie zum Misthaufen und streute neu ein. Die ganze Zeit über, hatte ich meine Kopfhörer im Ohr und zog mir winterliche Musik rein, denn immerhin war bald Weihnachten.
      Am Nachmittag entschloss ich mich dafür, mich nochmal ein paar Stunden aufs Ohr zu hauen, denn die nächste Nacht würde wieder nicht sehr lang werden, da mein Flieger bereits in morgendlicher Frühe starten würde.

      Die Mittagspause tat mir sehr gut und ich merkte, wie ich mit neuer Kraft und Energie. am späteren Nachmittag wieder das Stallgebäude betrat. Da die Boxen ja bereits sauber waren, entschloss ich mich dafür die Stallgasse zu kehren.
      Also machte ich mich auf die Suche nach einem Besen, was tatsächlich zeitaufwändiger war als ich zu Anfang dachte!
      Irgendwo, weiß gar nicht mehr wo, fand ich eine Besenkammer und darin da war doch dann tatsächlich der lang gesuchte Besen.
      Die Gasse war fast schneller gekehrt als der Besen gefunden und so hatte ich immer noch Zeit, bis die Pferde wieder von der Koppel rein mussten.
      Zu erst entschied ich mich dafür, den Stuten einen Besuch abzustatten und die Koppel etwas abzuäppeln. Bei der Gelegenheit schnappte ich mir gleich noch meinen Fotoapparat. Man konnte ja nie wissen, ob sich nicht eine Gelegenheit ergab, ein schönes Bild zu schießen.
      Dies war leider nicht der Fall, da sich alle Stuten sehr dazu gezwungen sahen, mir ständig zu folgen und zu schauen, was ich hier denn so trieb.
      Als ich auch damit fertig war, holte ich die Stuten gleich mit rein.
      Ich fing wieder bei den beiden jüngsten an, dann kamen die älteren.
      Auch alle Hengste waren innerhalb einer halben Stunde wieder wohlbehalten zurück im Stall und stürzten sich auf das Futter, welches ich ihnen zubereitete.
      Ich verweilte noch eine ganze Zeit vor den Boxen der Pferde, bevor ich mich, wegen Kälte und Dunkelheit, wieder ins Haus begab.
      Dort setzte ich mich noch etwas vor meinen Laptop, bevor ich auch diesen schloss und mich in mein Bett verkrümelte.
      Schnell war ich eingeschlafen, schliff auch die Nacht mehr als ruhig durch und erwachte erst am nächsten Morgen, als mein Wecker, schon wieder dieser blöder Wecker, mich aus meinen Träumen riss.
      Wie immer noch vollkommen müde, zog ich mich an, kehrte mein Gastzimmer nochmal und rief mir dann ein Taxi.
      Als dieses, zehn Minuten später, auf den Hof einfuhr, schnappte ich mir meinen schweren Koffer, von dem Inhalt hatte ich nicht mehr als ein Zehntel gebraucht, und lief über den Hof zu dem kleinen Taxi.

      Als ich in den Flieger stieg und einen letzten Blick auf das Land warf, flog eine Schneeflocke gegen die Scheibe meines Fensters. Ich konnte es kaum fassen, es schneite wirklich!
      Immer mehr weiße Flocken glitten vom Himmel herab und ließe sich sanft überall nieder.
      Kindisch presste ich mein Gesicht gegen die Fensterscheibe und genoss jede Schneeflocke herab segelte.
      Als das Flugzeug startete, hatte sich schon eine leichte weiße Schicht auf den ganzen Flughafen gelegt und fast war ich traurig, dass mich der Flieger nach Südfrankreich bringen würde und nicht in verschneite Landschaften.
      Als das Flugzeug die dicke Wolkenschicht durchbrach, war über mir nur noch blauer Himmel und der Schnee schon längst Vergangenheit.
    • Pharlap
      Frühlingsgefühle
      "Pharlap! Shihan!", rief ich und lief lachend zur Koppel. Die beiden Hengste waren seit Jahren unzertrennlich und waren immer zu zweit auf der Weide und Boxennachbarn. Beide kamen gemählich an den Zaun gelaufen und freuten sich über die Apfel die ich ihnen brachte. Die zwei waren meine Lieblingspferde. Pharlap war ein sehr erfolgreiches Rennpferd gewesen und nun der gutmütigste meiner Deckhengste. Shihan war für mich ein ganz aussergewöhnliches Pferd, zuerst wollte ihn niemand und er landete beim TSV, nun war er ein echtes Prachtexemplar. Der graue Hengst war sehr ängstlich und geriet schnell in Panik. Solange Pharlap da war, blieb er aber ruhig und war gut händelbar. "Geniesst das schöne Wetter!", sagte ich zu den beiden und lief weiter zu den Stallungen. Auch nachdem Pharlap kein aktives Rennpferd mehr war, ritt ich noch Rennen. Ich hatte ein paar Nachkommen von ihm und Race is Hope die ich nun trainierte. Citation war einer davon. Ihn ritt ich heute auf der Bahn und er entwickelte sich prächtig. Wir galoppierten einige Runden danach beendete ich das Training und er durfte auf die Weide. Anschliessend waren Vai Alida und Black Dragon an der Reihe. Mehr Rennpferde gab es im Moment leider nicht auf dem Rosenhof. Ich bin allerdings sehr stolz, das alle drei von meinen ehemaligen Rennpferden abstammen. Vai Alida konnte es kaum erwarten nach draussen zu kommen. Sie liebte es zu rennen. Black Dragon war noch stürmischer als die kleine Stute. John mein Pferdepfleger ritt ihn. Er war ein grossartiger Reiter und seit Jahren hier auf dem Rosenhof. Er hatte mir oft beigestanden und aus der Patsche geholfen. "Ich bin froh das du Dragon behalten hast und natürlich noch froher das du wieder zurück auf dem Hof bist", sagte John und lächelte. Ich hatte den Hof im Herbst verlassen und war durch ganz Europa gereist. Ich hatte alte Freunde besucht und viele verschiedene Pferde geritten. Ich war gegangen um neue Erfahrungen zu sammeln und um zu lernen. Nun war ich zurück und hatte wieder neue Pläne. Der Rosenhof sollte so erfolgreich werden wie damals Gestüt Galoppewunder. Im Moment hatten wir jede menge leerer Boxen, aber diese sollten sich bald wieder füllen. "Ich habe grosse Pläne", sagte ich zu John und tätschelte Alidas Hals. Wir erreichten die Galopprennbahn und begannen mit dem Training.

      Nach dem Morgentraining sattelten wir die beiden Pferde ab und fütterten sie. Die zwei würden erst nach dem sie ihren Hafer gefressen hatten, auf ihre Paddocks kommen. In der zwischen zeit brachten wir Efeu, Requiem, Opium und Morengo auf die Weide.

      "Das wird wohl Morengos letztes Jahr auf der Rennbahn", sagte ich und seufzte ich wehmütig. Der Hengst war immerhin schon sechs Jährig. "Es werden neue Rennpferde kommen die in seine Fussstapfen treten", sagte John. "Da hast du recht. Trotzdem werde ich es vermissen in fliegen zu sehen," sagte ich. John sah mich lächelnd an und schloss die letzte Boxentür. Wir waren fertig mit ausmisten. Es waren aber auch nur noch 11 Pferde. Er kam auf mich zu legte mir den Arm um die Schulter und meinte:" Ach Mimi, es gibt doch noch soo viele tolle Pferde!" Ich sah ihn an un musste lächeln. Was würde ich bloss ohne ihn tun?

      Im Verlauf des Nachmittags ritt ich noch Efeu und Opium auf dem Dressurplatz. Abends brachten wir alle Pferde in ihre Boxen und fütterten sie. Perfect Nobless das letzte Fohlen aus der Zucht entwickelte sich prächtig. Saphira war hochtragend von Pharlap und würde in den nächsten Wochen fohlen. ​
    • Pharlap
      Schneller als der Wind

      Pflegebericht für alle Pferde des Rosenhofs

      Schon um fünf Uhr morgen herrschte auf dem Rosenhof reger Betrieb. In einem Rennstall wurden die Rennpferde noch vor dem Frühstück trainiert. Ich trug bereits meinen Helm und meine Schutzweste, als ich auf der grossen Tafel am Eingang des Stalls mit Kreide das heutige Training plante. Ausserdem durfte ich nicht vergessen, das drei neue Pferde heute ankamen. Ich hatte die drei von einer alten Freundin geschenkt bekommen. Hidden-Flyer und Exciting Force waren schon als Fohlen bei mir gewesen und ich freute mich riesig die beiden wieder zu sehen. Horror Destiny kannte ich noch nicht, aber ihr Vater war Pharlap und deswegen hatte ich sie, ohne mir sie vorher anzusehen, auch genommen.
      Nachdem ich mit der Planung fertig war und John mitgeteilt hatte, das er heute Black Dragon, Citation und Race is Hope reiten würde, ging ich zu Vai Alidas Box. Die kleine Stute war hier geboren und ich war mächtig stolz auf sie. Ich würde heute sie und Morengo auf der Bahn reiten. Ausserdem würde ich am Nachmittag noch mit meinen beiden Warmblütern Efeu und Opium trainieren. Nachdem ich Alida gesattelt hatte, half mir John in den Sattelt. "Du hast einen echten Knackarsch", neckte er mich und grinste. "John, ich bin dein Boss", sagte ich gespielt empört und lächelte. Ich musste mir allmählich eingestehen das ich John ziemlich gern hatte. Wir hatten letztes Wochenende ein Date gehabt und es war einfach richtig toll gewesen. Nachdem er auch auf sein Pferd gestiegen war, er ritt als erstes Black Dragon, ritten wir zur Bahn.

      Beim heutigen Training war wirklich die Post abgegangen. Vai Alida und Dragon waren wahnsinnig schnell gewesen und beide hatten sich richtig angestrengt. Auch das Training mit Morengo und Race war super. Die zwei Hengste waren Schulter an Schulter über die Bahn geflogen. Beide waren zwar für den Rennsport nicht mehr die allerjüngsten, aber sie waren sehr erfahren und zeigten seit Jahren gute Leistungen. Ausserdem war Race noch im Deckeinsatz und Morengo wurde auf seine Körung vorbereitet.

      Zurück im Stall kriegten die vier Rennpferde von meinem Vater ihr Kraftfutter und Heu. Die Rennpferde wurden erst um elf Uhr auf ihre Paddocks und Weiden gebracht. Dafür durften sie aber dann länger draussen bleiben, als die Sport und Zuchtpferde die bereits um neun Uhr raus durften.

      Nachdem John mit Citation von der Rennbahn zurück waren. Frühstückten wir gemeinsam in der Sattelkammer. John war richtig gut drauf und erzählte mir von den grossen Galopprennbahnen dieser Welt. Er war schon überall Rennen geritten. In Dubai, Melbourne, Kentucky und noch an vielen anderen Orten war er Rennen geritten. Ich hörte ihm gerne zu und dachte mir wie glücklich wir uns schätzen konnten einen solchen brillianten Jockey zu haben.

      Nachdem Frühstück misteten wir zu dritt die Boxen aus und als wir um zehn Uhr fertig waren mit der Stallarbeit. Anschliessend erledigte den Bürokram. Nach dem Mittagessen ritt ich dann meine zwei Schätze Opium und Efeu. Die Zwei vielen auf zwischen all diesen Rennpferden, aber ich hatte nun mal eine Schwäche fürs Spring- und Dressurreiten.

      Um die Zuchtpferde Pharlap, Shihan, Saphira und Reqiuem kümmerte sich mein Vater. Nadeln in Dir hatte heute Frei und kam nur in die Führanlage.

      Am späten Abend als dann alle Pferde versorgt waren, fuhr endlich der LKW mit den Neuankömmlingen auf den Hof. Ich war so aufgeregt als die drei Prachtexemplare ausgeladen wurden und bedankte mich tausend mal bei Eddi. Diese drei Vollblüter waren Blitzschnell und würden mir viele Schleifen nach Hause bringen.
    • Occulta
      Verschoben am 15.01.2017
      Grund: 6 Monate lang keine Pflege
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Pharlap
    Datum:
    30 Sep. 2014
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    Kommentare:
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  • Citation

    Abstammung
    M♀: Saphira
    V♂: Race is Hope

    Rasse 100% Englisches Vollblut
    Geschlecht ♂
    Geburtsjahr: 2012

    Stockmaß: 1,60
    Frabe: Brauner

    Charakter & Beschreibung:
    Citation ist ein sehr kleiner Hengst, wo hingegen sein Rennpotential sehr hoch ist. Er ist meist zurückhaltend, jedoch wenn er zeigen soll was er kann, dann tut er das auch. Er ist ein liebevoller Hengst zu zeigt gerne seine Zuneigung gegenüber Lebewesen. Er nimmt auf viel Rücksicht und lässt sich kaum von Dingen aus der ruhe bringen, bei Trubel zieht er sich gerne mal zurück. Er hat vertrauen in jeder Person, doch als absolute Vertrauenspersohn sieht er nur mich an. Natürlich hat er wie jedes Pferd auch, ab und an auch seine 'fünf Minuten'. Citation wird zunächst als Rennpferd ausgebildet. Wie schon vermutet wird er auch an Körungen teilnehmen, um Nachfahren erhalten zu können.

    Geschichte:
    Citation stammt von zwei Englischen Vollblütern aus der Zucht vom Rosenhof ab. Nachdem er ein halbes Jahr alt war, wurde er von seiner Mutter getrennt und verkauft. Leider sorgte sich sein neuer Besitzer nicht besonders gut um ihn. Völlig vernachlässigt wurde er vom Gestüt Rosenhof zurückgekauft und wieder aufgepäppelt. Citation erholte sich sehr gut und konnte schon bald wieder geritten werden. Er wird nun auf der Rennbahn getestet werden.

    Besitzer: Pharlap
    Vorbesitzer: Snoopy, Cooper
    VKR: Snoopy
    Kaufpreis: 500 Joellen

    Erfolge:

    Qualifikationen:
    Dressur E
    Springen E
    Military E
    Distanz E
    Galopprennen E

    Punkte: 4