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Sosox3

Cinnemont's Accento | 17

Cinnemont's Accento | 17
Sosox3, 15 Mai 2020
    • Sosox3
      Pflegebericht
      2013
      Erster Besuch bei Sevannie

      Ich schlug die Autotüre zu, nachdem ich mich von meiner Mum verabschiedet hatte. Heute würde ein langer Tag werden, da ich Sevannie versprochen habe alle ihre Pferde zu versorgen. Ich würde sicherlich das ein oder andere Pferd ein wenig auf dem Platz bewegen, aber ob ich dazu kommen würde, wusste ich nicht. Ansonsten würde ich es auf zwei tage aufteilen. Ich ging nun die Auffahrt entlang, bis ich von rießen Stallungen und Gebäuden umgeben war. Ich schaute mich erstmal neugierig um und ging dann auf das Haupthaus zu. Dort drückte ich auf die Klingel und wartete. Als nach ein paar minuten die Türe aufging und ein Mädchen erschien, begrüßte ich sie und stellte mich vor. Als wir uns begrüßt hatten, gingen wir gemeinsam zur Weide, wo die Fohlen standen. "Also, bei den Fohlen musst bzw kannst du eh nicht viel machen", fing sie an zu erzählen, "du kannt sie betüddeln oder sogar versuchen sie zu bürsten, da das mit dem anbinden noch nicht so klappt." Nun zeigte sie mir noch die große geräumige Sattelkammer und ging dann wieder ins Haus. Ich schnappte mir eine Bürste und ging zu der Fohlenweide. Dort betrat ich diese und ging dann vorsichtig auf das erste Fohlen zu. Die kleine Rappstute namens Royal Rubina, wie ich an ihrem Halfter sehen konnte, schaute mich mit neugierigen Augen an. Ich streckte meine Hand aus und lies sie daran schnuppern. Ich sprach ruhig auf sie ein und setzte die Bürste am Hals an und fuhr damit langsam über den Hals. Die kleine Stute genoss dies anscheinend, also bürstete ich sie etwas kräftiger, aber so das es ihr nicht weh tat. Die Stute lies das putzen brav über sich ergehen, bis sie mir zeigte das sie keine Lust mehr hatte, indem sie einfach weiter lief. Also lies ich sie in Ruhe. Nun wandte ich mich dem nächsten Fohlen zu, einem kleinen braunem Hengst, der frech aussah. Der kleine Hengst kam sofort auf mich zugerannt als er mich sah und beschnupperte mich von oben bis unten. "Ich habe leider nichts für euch dabei, kleiner", sagte ich lächelnd und kraulte ihn hinter den Ohren. Bei ihm ging ich gleich vor wie schon bei der Stute. Er beschnupperte andauernd die Bürste, das ich kaum zum putzen kam, also lies ich es irgendwann sein und ließ ihn die Bürste so lange beschnuppern bis er keine Lust mehr hatte. Jetzt kam das nächste Fohlen dran. Ebenfalls ein kleiner brauner Hengst. Er knapperte sofort an meiner Jackentasche, das ich schmunzeln musste. "Nein, es gibt leider nichts", sagte ich und versuchte ihn zu bürsten. Was ebenfalls etwas schwer ging, da er immer wieder meinte frech um mich herumspringen zu müssen. Also lies ich es bleiben und wandte mich dem nächsten Fohlen zu, einem kleinen Rapphengst namens Romerico. Der kleine Hengst beäugte mich neugierig und kam langsam auf mich zu. Ich streckte ihm ebenfalls die Hand entgegen und lies ihn daran schnuppern. Nun legte ich auch bei ihm erst vorsichtig die Bürste am Hals an und fuhr langsam über sein Fell. Er genoss es offensichtlich noch nicht so ganz, daher ließ ich ihn auch in Ruhe und wandte mich wieder dem nächsten Fohlen zu. Eine kleine Rappstute, die ebenfalls ziemlich frech aussah und auch einen ausgefallenen Namen hatte: Soulmate´s Death. Die kleine Stute wollte erst nicht, sie rannte immer wieder vor mir weg. Nach einer Weile gab ich es dann ganz auf. Also zum nächsten Fohlen. Dieses mal fiel mir ein kleiner Palominohengst auf, der ganz hinten im Eck stand. Uff, solangsam verlor ich aber wirklich noch die Übersicht. Ich ging auf den kleinen Hengst zu und lies ihn erstmal an meiner Hand schnuppern. Ich schaute auf sein Halfter und las das er Dark sweet Temptation heißt, auch ein ausgefallener Name. "Hey, was soll denn das?", rief ich, als er frech nach mir schnappte. Nun gut, dann lass ich ihn eben in Ruhe und widme mich dem nächsten Fohlen, dachte ich mir. Aufeinmal stupste mich etwas am Bein an. Ich sah nach unten und sah einen kleinen Hengst der mich mit seiner Nase angestupst hatte. Ich ging in die Knie und streichelte ihn hinter den Ohren und am Hals. "Frye heißt du also", sagte ich, "ein sehr schöner Name. Mal sehen ob du gerne geputzt wirst." Und schon machte ich mich daran ihn zu putzen. Doch ich merkte auch, das er trotz allem sehr zurückhaltend und vorsichtig war. Als ich fertig war, lies ich ihn laufen. Nun kam das letzte Fohlen dran. Es war ein Rappschecke, wobei die Scheckung sehr ausgefallen war. Und der Name erst: Cinnemonts Accento. Ich kraulte ihn am Hals und fing dann langsam und vorsichtig an ihn zu bürsten, er hatte offenbar keine Probleme damit, denn ich hatte das Gefühl, das er sich am liebsten auf mich stürzen wollte. Als ich mit dem putzen fertig war, machte ich mich wieder auf den Weg in die Sattelkammer, wo ich die Bürste wieder zurücklegte.

      ( © Kuschelmonster | 4729 Zeichen mit Leertaste / 3910 Zeichen ohne Leertaste)
    • Sosox3
      Pflegebericht
      2013
      Heute fuhr ich zu dem Hof von Sevannie um mich um ihre Pferde zu kümmern. Nachdem ich angekommen war ging ich in den Stall der Ponys und begrüßte die dort stehenden Ponys. Ich holte die Stuten Fly Quest, La Luna, Püppchen`s Dream, Miss liddle Sunshine, Tringle, Love me Lara, Apfelblüte und Trust me aus ihren Boxen und band sie am Putzplatz an. Anschließend holte ich ihr Putzzeug und putzte sie. Nach dem Putzen führte ich Fly, Luna und Dream auf die Weide und ließ sie laufen. Ich schnappte mir eine Peitsche und scheuchte sie ein bisschen. Als alle ausgepowert waren fing ich sie wieder ein und brachte sie zum Putzplatz die anderen Stuten warteten bereits schon ungeduldig. Ich putzte schnell über und brachte sie dann in ihre Boxen. Dann nahm ich die Stuten Sunshine, Tringle, Lara, Apfelblüte und Trust me mit und ließ sie ebenfalls auf dem Platz laufen. Ich fing sie wieder ein nachdem sie ausgepowert waren und brachte sie nach kurzem Überputzen in ihre Boxen. Anschließend holte ich die Hengste Sweet Poison, Winters End, Wild Affair, Take a Bow, Landweins Erdbeerpflücker, Miro, Amaretto und Ludwig der Sonnenkönig aus ihren Boxen und band sie wie die Stuten am Putzplatz an. Ich putzte sie über und brachte dann Sweer, Winter, Wild und Bow zusammen auf den Platz. Ich scheuchte sie allerdings nicht wie die Stuten sondern ließ sie normal auf dem Platz stehen. Das Scheuchen wäre auch nicht nötig gewesen da die Hengste von selbst los rannten und sich selber scheuchten. Ich ging also wieder zu den anderen Hengsten. Diese standen geduldig, dösend am Putzplatz und warteten auf mich. Ich band Erdbeer, Miro, Amaretto und Ludwig los und führte sie auf den anderen Platz. Wie die anderen Hengste liefen sie direkt los und ich musste sie nicht scheuchen. Ich ging wieder zu den anderen Hengsten und sie standen bereits pumpend und friedlich am Eingang und warteten auf mich. Ich hakte die Stricke ein und führte die Hengste vom Platz, dann putzte ich sie über und brachte sie schließlich in ihre Boxen. Dann holte ich die anderen Hengste vom Platz und putzte sie ebenfalls über und brachte sie dann in ihre Boxen. Ich war mit den Ponys fertig und widmete mich nun mit den Fohlen von Sevannie, es waren insgesamt acht Stück. Ich holte als erstes Royal Rubina und Souldales Death aus ihrem Auslauf. Ich band die beiden Stutfohlen nebeneinander an und fing an sie zu putzen. Als ich mit dem putzen fertig war führte ich die Beiden eine runde spazieren. Ich ging mit ihnen eine Asphaltstraße entlang und besuchte einige Geschäfte im Dorf in dem Sevannie lebt. Die Stuten beschnupperten alles Interessiert und befanden es für nicht gefährlich. Als ich wieder zuhause war brachte ich die Beiden in ihren Auslauf und holte anschließend die Hengstfohlen Sinnemonts Avvento, Ironic, Antaris und Romerico aus ihren Paddocks und band sie an. Nach dem Putzen führte ich die vier auf den Platz und ließ sie laufen. Ich holte anschließend Dark sweet Temptation und Frye aus dem Paddock, putzte sie und ging mit ihnen die selbe Strecke wie mit den Stuten vorher. Nachdem ich wieder am Stall angekommen war putzte ich sie über, holte die Hengste vom Platz und brachte sie zusammen auf ihren Paddock. Dann ging ich in den Stall und kümmerte mich um Sevannies Hannoveraner. Ich holte Alice Cullen, Mistery und Veronica raus und band sie am Putzplatz an. Ich putzte sie, nachdem sie sauber waren stellte ich Veronica zurück in den Stall. Alice Sattelte und Trenste ich Mistery bekam einen langen Strick ins Halfter. Dann setzte ich mich auf Alice und ritt eine große runde ins Gelände. Nachdem ich wieder am Stall war band ich die Beiden Stuten am Putzplatz an, sattelte sie ab, putzte sie über und brachte sie anschließend in den Stall. Danach holte ich Café Latte und Admiral`s Wings aus ihren Boxen und band sie am Putzplatz an, Ich putzte die beiden und ließ sie dann auf dem Platz laufen. Anschließend holte ich die Stuten Linara, Muemmi, Shiny Sunlight und Game Over aus ihren Boxen, putzte sie und ließ sie dann mit den anderen Stuten auf dem Platz laufen. Als sie sich ausgerannt hatten fing ich sie wieder ein und brachte sie in den Stall. Anschließend holte ich Cloud`s Angel, Alors on Chante, Scottland Yard, Irritable und CH`s Lotusblüte aus ihren Boxen und putzte sie. Danach brachte ich sie nach geschlecht getrennt auf die Weide. Den Rest der Hannoveraner teilte ich anschließend auch auf und brachte sie auf die Weiden auf denen die anderen schon standen. Da ich mit den Hengsten fertig war kümmerte ich mich nun um Sevannies Privatpferde. Ich holte als erstes Little Lady, Already, Calvados und Paperheart aus ihren Boxen und putzte sie. Ich kämmte ihre Mähnen und Schweife und brachte sie dann getrennt auf die Paddocks des Hofes. Nun kümmerte ich mich noch um die Fohlen von Sevannie, Ich kümmerte mich um Velverde, Crown Jewel, Wild reflex und Iberia indem ich sie putzte und ein Paar Führübungen machte. Dann kümmerte ich mich noch um die Junghengste Abendprinz und ZM`s Zanaro Ich putzte sie und ging dann mit ihnen spazieren. Nachdem ich wieder am Stall angekommen war brachte ich die Hengste zurück in ihre Paddocks. Anschließend holte ich alle Pferde von den Weiden und stellte sie in ihre Boxen. Dann verabschiedete ich mich von allen Pferden und fuhr dann nach Hause.
      5284 Zeichen by AliciaFarina
    • Sosox3
      Pflegebericht
      2013
      Ich hatte mich schon wieder viel zu lange davor gedrückt, mal wieder ordentlich mit meinen Pferden zu arbeiten. Ehrlich gesagt machte die Hitze es einem aber auch nicht gerade leicht, denn erst gestern waren wieder 36° gewesen. Doch dann hatte es gestern Abend gewittert und geregnet wie in Strömen, so dass nun herrliche 20° herrschten und ich wesentlich motivierter war, als ich aufstand und mich fertig machte. Als erste begab ich mich zur Morgenfütterung und brachte danach alle Pferde auf die Weide, um mich dann der Stallarbeit zuzuwenden. Nachdem dann alle Boxen wieder ordentlich hergerichtet waren, machte ich mir einen Plan, wer heute alles an der Reihe war. Als erstes wollte ich mich um meine Privatpferde kümmern. Ich überlegte nicht lange, sonder holte mir direkt meine Jungspunde Zanaro und Crown Jewel zum Putzplatz. Dort ging ich kurz über beide drüber und übte nochmal mit Zanaro das Hufe auskratzen, was bei dem Vollbluthengst immer noch ein Problemchen darstellte. Dann brachte ich beide in die Führanlage, damit sie weiter ihre Kondition aufbauen konnten. Dies betraf jedoch nur zehn Minuten Schritt, zehn Minuten Trab und wieder fünf Minuten Schritt zum Abkühlen. In dieser Zeit holte ich mir Abendprinz und Velvedere, um auch die beiden zu putzen. Jedoch gingen wir zum Waschplatz. Dort spritzte ich beide gründlich ab und schäumte sie dann von oben bis unten ein. Bei dem schönen Wetter war waschen genau das richtige. Als beide dann fertig waren, ging ich mit ihnen noch eine kleine Runde spazieren, damit sie noch etwas trocknen konnten, ehe es wieder auf die Weide ging. Dann holte ich auch schon Zanaro und Crown Jewel wieder ab. Beide waren doch recht verschwitzt, so dass ich auch sie nochmal abspritzte, ehe es wieder auf die Weide ging. Nun standen noch Already und Paper Heart untätig auf der Weide. Ich schnappte mir meine beiden Sportstuten und brachte dann auch sie in die Führanlage. Die beiden Stuten würde etwas mehr tun müssen, als die Fohlen. Aber noch war es schön kühl und die Führanlage lag im Schatten, sodass es hier sogar recht kalt war. Ich schnappte mir stattdessen meinen Vollbluthengst Calvados. Ich putzte den hübschen Fuchs und sattelte ihn dann auf. Calvados hatte erst kürzlich ein Rennen hinter sich, so dass er heute eine Auszeit haben dürfte. Deswegen gingen wir ein wenig ins Gelände. Wir genossen den schattigen Wald und fetzten einmal Querfeldein über die großen, frisch gemähten Wiesen. Es war herrlich, mal wieder die Ruhe genießen zu können, obwohl sonst immer Stress herrschte. Als wir wieder da waren, machte ich schnell Calvados fertig und brachte ihn wieder auf die Weide, ehe ich Already und Paper Heart holte, um auch die Stuten wieder auf ihre Weide zu schaffen. Somit hatte ich meine Vollblüter alle bewegt und konnte beruhigt zu den Ponies übergehen. Denn während der Mittagshitze wollte ich nichts anstrengendes machen, sodass ich meine Hannoveraner an das Ende des Tages verschob. Stattdessen schnappte ich mir Julä und Primadonna, um die beiden zu waschen. Primadonna hasste es abgespritzt zu werden, während Julä stockbrav dastand und alles mit sich machen ließ. Als die beiden fertig waren, machte ich das gleiche mit Fly Quest und Apfelblüte. Danach holte ich mir meinen Hengst Amaretto und longierte den jungen Kerl. Denn selbst bei dem Wetter sorgte er für Chaos auf der Weide, weil ihm langweilig war. Danach war aber auch er k.o. und graste zufrieden im Schatten der Bäume. Mit Love me Lara und Tringle musste ich heute nichts mehr machen, die beiden waren gestern auf einem Führzügelturnier gewesen und so noch kaputt genug. Stattdessen wurde es Zeit, mich um das Ponyreiten zu kümmern. Heute war bei uns Dorffest und ich hatte mich bereit erklärt, mit fünf Ponies aufzukreuzen. Deshalb begann ich nun, Sweet Poison, Miro, Take a Bow, Erdbeerpflücker und Winters End herzurichten. Es kamen auch noch drei weitere Helfer, welche mir bei den Tierchen halfen. Eine Stunde lang vergnügten sich junge Kinder mit den Ponies, bis wir uns auf den Heimweg machten. Zu Hause besuchte ich noch die restlichen Stuten, welche heute frei hatten. Erst schaute ich bei La Luna und Wild Affair vorbei. Meine beiden Rappstuten lagen im Schatten und dösten friedlich vor sich hin. Bei Dream und Liddle Sunshine war hingegen mehr los. Die beiden tobten soeben fröhlich über ihre Weide und begrüßten mich mit einem Brummeln. Dann huschte ich rüber zur Fohlenweide. Diese Wetterumschwünge machten meinen Kleinen ziemlich zu schaffen. Besonders der kleine Frye hatte tüchtig zu tun. Als ich nun vorbeischaute, lag er dösend im Schatten und erhob sich auch nicht, als ich kam. Stattdessen ließ er sich ein wenig kraulen. Dark Sweet Temptation und Accento gesellten sich dazu und wir kuschelten ein wenig. Dann erhob ich mich wieder und schaute noch nach den anderen. Soulmate`s Death und Royal Rubina sprangen leichtfüßig hintereinander her und schienen das Wetter zu genießen. Romerico und Antaris standen sich gegenüber und kraulten sich am Widerrist. Suchend schaute ich mich um, Ironic fehlte. Wo war denn nur mein hübscher Brauner? Gerade als ich leicht verzweifelte, sah ich ihn am Wassertrog stehen und trinken. Kurz darauf spielte er mit dem Huf im Wasser. Inzwischen war es schon 16 Uhr, so dass nun die Großen an der Reihe waren. Ich machte mir gleich einen Plan, wer heute nicht an die Reihe kam. Einmal war das Mistery, da sie morgen an einem Treffen der Nasty Past Pferde teilnehmen würde. Dann waren da noch Veronica und Linara, die erst gestern auf einem Probeturnier mit dabei gewesen waren und auch Cafe Latte bekam frei. Irritable und Muemmi wusch ich heute gründlich, danach hatten auch sie frei. Alors on Chante und Gameover kamen in die Führanlage. Währenddessen trainierte ich mit Belstaff für unser nächstes Springturnier. Nach den beiden Stuten steckte ich Scottland Yard und Clouds Angel in die Führanlage. Mit einer ausführlichen Putzprozedur, weil die beiden Morgen Turnier hatten, verwöhnte ich Shiny Sunlight und Alice Cullen. Die beiden letzten, welche auch morgen aufs Turnier gehen würden, waren Admiral's Wings und Invincible. Auch die beiden wusch ich nochmal ordentlich. Danach machte ich mich daran, alle Pferde in den Stall zu schaffen und die Abendfütterung durchzuführen.

      [by Gwen]
    • Sosox3
      Pflegebericht
      2013
      Als ich heute den Offenstall der Fohlen betrat, standen alle schon neugierig blickend vor mir. Schnell schloss ich hinter mir das Gatter und begrüßte jeden einzelnen, ehe ich die Schubkarre zum Futterunterstand schob, um das frische Heu zu verteilen. Sofort stürzten sich die Jungpferde auf ihr Frühstück. Nur der kleine Frye kam kaum dran, sodass ich ihn aus der Schubkarre fressen ließ. Heute hatte ich viel Zeit, dafür aber auch wieder viele Pferde die versorgt werden wollten. Nachdem das Futter also verteilt war, begann ich den Offenstall abzuäppeln und die Streu im Unterstand gegen frisches Stroh auszuwechseln. Der kleine Frye blieb bei mir und ließ sich ein wenig verwöhnen. Also halfterte ich ihn direkt auf und nahm mir auch noch Accento mit. Beide band ich am Zaun an und putzte sie gründlich. Vor allem kontrollierte ich währenddessen, ob alles bei ihnen okay war und es keine Wehwehchen gab. Danach waren Soulmate's Death und Dark Sweet Temptation an der Reihe. Der junge Palominohengst hatte ein paar aufgeschürfte Stellen, anscheinend hatte er sich wieder mit Romerico gezankt. Ich seufzte leise und begann seine Abschürfungen einzucremen. Bei Soulmate war alles in Ordnung, außer dass die Kleine bald mal wieder zum Hufschmied müsste, ihre Hufen wuchsen einfach viel zu schnell! Als ich die beiden wieder abgebunden hatte, fing ich Romerico und Antaris ein. Wie schon gedacht, war der Rappe mit in die Zankereien involviert gewesen, aber auch Antaris schien diesmal etwas abbekommen zu haben. „Lange werde ich euch wohl nicht mehr zusammenlassen können.“ murmelte ich genervt und säuberte gründlich die Wunden, ehe ich sie desinfizierte und eincremte. Die letzten waren Ironic und Royal Rubina, die beiden Ruhigen der Gruppe. Sie ließen sich brav putzen und schienen auch keine Probleme zu haben. Als ich mit allem fertig war, öffnete ich das Tor zur großen Weide, damit die Fohlen sich nach Belieben austoben konnten. Sofort verschwand die Herde auch auf die grüne Wiese und genoss ihre Freiheit. Auf mich warteten jedoch schon die nächsten Pferde.
      Dabei handelte es sich um Velvedere und Abendprinz. Die beiden standen im Stall, weshalb es erst einmal Frühstück gab und ich in aller Ruhe kontrollieren konnte, wie es den beiden ging. Dann putzte ich den Fuchs und die Scheckin in aller Ruhe, ehe ich Abendprinz ans Halfter nahm und mit ihm in die Halle ging, um ihn ein wenig zu longieren. Er machte heute richtig gut mit und ich lobte ihn ausgiebig. Danach durfte er auf seine Weide. Denn ich wollte noch Velvedere longieren, nur dass sie heute wesentlich zickiger war und keine richtige Lust hatte. So gab ich schnell auf und ließ sie sich noch ein wenig austoben, ehe sie dann auch auf ihre Weide durfte. Ich kümmerte mich stattdessen um die Boxen der beiden und machte dann direkt mit dem Rest des Stalles weiter. Erstmal mussten alle Pferde auf ihre Weiden, ehe ich dann den großen Stall ausmisten konnte. Als ich fertig war, stöhnte ich genervt auf, denn es war so viel Arbeit! Ich würde bald dringend ein paar Mitarbeiter gebrauchen, denn die Stallarbeit raubte mir so viel Zeit, dass kaum noch was für die Pferde übrig blieb. So auch heute wieder, also begann ich, die Liste der Ponys abzuarbeiten. Julä und Primadonna hatten heute frei, dafür würden sie morgen longiert werden. Stattdessen holte ich mir Fly Quest, putzte die Stute gründlich und longierte sie dann in der Halle, ehe sie wieder auf die Weide durfte. Als nächstes holte ich Amaretto, welcher momentan Schonfrist hatte, wegen einer Prellung. Ich kühlte lieber sein Bein noch ein wenig und putzte ihn, ließ ihn aber sonst in Ruhe. Meine Stute Apfelblüte sattelte ich hingegen für einen Ausritt, als Handpferd nahm ich gleich noch Love me Lara mit. Als wir wieder da waren, musste ich auch direkt weitermachen. Tringle und Miro putzte ich und longierte beide, Mit Miss Liddle Sunshine machte ich ein wenig Bodenarbeit, damit sie ihren Kopf anstrengend musste. Den gleichen Gefallen tat ich auch Landweins Erdbeerpflücker. Take a Bow und Püppchens Dream hatten heute frei, genauso wie La Luna und Wild Affair durften sie den Tag auf der Weide verbringen. Nur Winters End und Sweet Poison ritt ich noch.
      Doch damit war ich noch längst nicht fertig, denn auch meine Hannoveraner wollten gearbeitet werden. Dabei war der Tag doch schon fast rum und ich war jetzt schon k.o.! Dennoch machte ich mich auf den Weg, um Invincible und Belstaff von der Weide zu holen, zu putzen und dann ein wenig Freispringen zu lassen. Als nächstes war Admirals Wings an der Reihe, welchen ich ein wenig Dressur ritt. Clouds Angel brachte mit dem Springtraining ein wenig Abwechslung in meinen Tag. Shiny Sunlight und Alice Cullen hatten heute frei, ebenso wie Gameover und Alors on Chante, da ich einfach nicht die Zeit für die vier Stuten fand. Scottland Yard musste ich longieren, damit er seinen Bewegungsdrang los wurde. Das Gleiche galt für Irritable, die hyperaktive Stute. Muemmi und Linara bereitete ich auf das morgige Turnier vor, denn dafür sollten sie doch schick aussehen. Veronica, Mistery und Café Latte ritt ich noch und so war dann der Tag schnell um. Müde und geschafft brachte ich alle Pferde wieder in ihre frisch eingestreuten Boxen und machte flott die Abendfütterung. Dann schloss ich noch das Gatter bei den Fohlen, ehe ich mir eine heiße Dusche nahm und dann todmüde ins Bett verschwand.

      [by Gwen]
    • Sosox3
      Tierarztbericht
      Juni 2014
      Vom 12.06.2014

      Nach längerem hatte ich mir mal wieder gedacht meine Pferde durch zu checken. Ich hatte soviel Stress in den letzten Monate gehabt und die guten etwas vernachlässigt. So machte ich mich sofort in den Stall und lief als erstes zu den Fohlen. Während meiner Abwesenheit hatte sich wer um die Pferde natürlich gekümmert. Im Fohlenstall angekommen betrachtete ich diese. Fohlen konnte man sie eigentlich nicht mehr nennen eher Jährlinge bzw. bald schon richtig schöne stattliche Pferde. Vor allem Rubina. Sie war schon immer mein Liebling und würde es auch immer bleiben. Ich machte mich mit meinem kleinem Köfferchen zu der Stute und schmunzelte. ,,Na meine Große.'',,murmelte ich ihr sanft zu und sah sie an. Sie war groß geworden und hatte eine wunderschöne lange Mähne. Den Fohlenblick hatte sie auch schon abgelegt aber nicht die Zuneigung zu mir. Ich hab ihr ein Leckerchen und machte mich daran sie abzutasten. Da war soweit alles gut. Als ich mich meinem Koffer zuwandte um die Spritze zu holen zeigte sich ihr altes Verhalten: Sie wollte immer noch die Aufmerksamkeit für sich alleine. Ich schmunzelte und tastete kurz nochmals ihren Hals ab ehe ich vorsichtig die spritze injizierte. Die Stute quickte kurz auf und legte die Ohren an. ,,Alles gut.'',schmunzelte ich und lobte sie. Damit war sie erstmals wieder geimpft.! Ich schaute auch kurz nach den Zähnen was sie sich auch nicht so gefallen ließ,aber es klappte dennoch. Ich lobte die Stute und gab ihr einen Apfel. Sie war damit fertig und nun ging es zu Dark sweet Temptation. Der Hengst hatte sich früher das beißen abgeguckt aber mein Stallbursche Tyler meinte dies sei nun vorbei und er wäre nun recht freundlich aber dennoch manchmal frech. Tyler sollte auch bald kommen ich hatte eigentlich gesagt das er mir helfen sollte bei den Pferden versorgen im Sinne von tierärztlich. Naja. Ich machte mich weiter dran. Ich machte mich auch hier erstmals wieder mit ihm vertraut,bevor ich dann ihn langsam abtastete. Beine,Bauch,Hals und Rücken. Danach das übliche Fieber messen und den anderen Kram wie Herzfrequenz,Atmung.. Alles war auch bei ihm ok,was mich freute. Ich schnappte mir auch bei ihm wieder die Impfspritze mit den verschiedenen Wirkstoffen und injizierte ihm diese. Auch er war davon nicht begeistert und legte die Ohren an. Schnappen tat er aber nicht,was mich erneut schmunzeln ließ. Ich lobte auch ihn und auch er bekam einen Apfel bevor ich mich dann an Ironic machte. Ironic der Vollbruder zu Royal Rubina und doch waren sie so unterschiedlich,aber das war ja auch gut so. Der kleine Hengst der eigentlich auch nicht mehr so klein war wie die anderen starrte mich mit aufrichtigem und neugierigem Blicke an. Ich schmunzelte und streichelte ihn. Bei ihm dauerte das abtasten länger da er mich anstupste und auch an meine Tasche wollte. Er war immer noch so neugierig! Ich lächelte und nahm auch wieder eine Spritze raus wo er kurzweilig die Ohren anlegte. ,,ganz ruhig mein Kleiner.'',meinte ich zu ihm,rieb die Stelle am Halse etwas und injizierte auch ihm den Impfstoff. 3 von 7 geschafft und nun war auch endlich Tyler da! Ich begrüßte ihn und er mich. Er meinte es wäre schön das ich auch endlich wieder die Zeit hätte für dies alles. Ich nickte nur und dirigierte ihn mit zu Antaris. Antaris war ein Fohlen welches immer den großen Macho raushängen ließ, ganz gut das Tyler nun schon da war. Tyler hielt ihn am Strick fest als ich ihn aufgehalftert hatte, ehe ich ihn rasch abtastete und dennoch gründlich. Dann spritze ich auch ihm den Impfstoff und der Kleine machte anstalten steigen zu wollen doch Tyler hatte Kraft genug. Ich bedankte mich bei Tyler und lobte Antaris kurz. Auf zu Romerico. Halbbruder von Ironic und Royal Rubina. Und ebenfalls wie Rubina – ein Rappe! Der mittlerweile 3 Jährige Rapphengst lief zur Boxenwand und sah mit aufgestellten Ohren zu mir. Auch ihn hielt Tyler zur Sicherheit fest und der Hengst ließ alles brav mit sich machen. Sogar bei der Spritze hatte er kaum gezuckt. Ich lobte ihn und ging zu Cinnemonts Accento. Bei diesem geschenktem Hanno-Hengst hatte ich schon die Erfahrung gemacht das er etwas wilder ist wie Antaris. Auch hier hielt Tyler wieder. Ich tastete ihn ab und da begann er schon die Ohren anzulegen. Ich staunte nicht schlecht als er regelrecht anfing mit seinem Wiehern zu meckern. ,,Ist doch gut..'',murmelte ich und holte die Spritze aus meinem Koffer. Er legte die Ohren regelrecht bis an den Hals an und wieherte leicht bedrohlich. ,,Klappt das Tyler?'',fragte ich verwundert und er nickte nur zuversichtlich. Ich beeilte mich und achtete dennoch drauf Accento nicht weh zu tun. Er schnappte sogar leicht nach mir als ich die Spritze weg packen wollte nachdem der Impfstoff injiziert war.. Daran musste man noch arbeiten. Tyler ließ ihn los und wir gingen zum letzten ,Fohlen'. Soulmates Death. Diese Rappstute war ein Vollgeschwisterchen von Antaris. Bei ihr ging alles recht flott. Sie war brav gewesen das abtasten war schnell rum, sowie das Spirtzen und das Abhören. Ich lobte auch sie nochmals ehe dann Tyler sich schonmal Royal Rubina schnappte und sie in ihre neue Box verfrachtete. Die anderen würden demnächst auch bald umziehen. Ich verabschiedete mich für's erste von ihnen und ging..


      [5243 Zeichen mit Leerzeichen. By Sevannie]
    • Sosox3
      Pflegebericht
      Dezember 2014
      Mein Besuch bei Sevannie

      Ich hatte von Sevannie den Auftrag bekommen ihre Pferde zu füttern und auf die Weide zu bringen. Nachdem ich mich angezogen und gefrühstückt hatte, schnappte ich mir meinen Autoschlüssel und ging zum Auto. Als ich eingestiegen war, gab ich die Adresse ins Navi ein und fuhr los. Nach 1 ½ stunden fahrt kam ich auf ihrem Hof an. Als ich einen freien und schattigen Parkplatz gefunden hatte, stieg ich aus und ging auf das Stallgebäude zu. Sevannie hatte mir alles genau beschrieben wo ich was fand. Also ging ich in die Futterkammer und bereitete dort das Futter für die Fohlen vor. Nach und nach brachte ich den Eimer zu dem entsprechenden Fohlen. Als alle gefressen hatten, räumte ich die Eimer wieder auf und ging in die Sattelkammer. Dort nahm ich jeweils Halfter und Führstrick von Royal Rubina, Ironic, Antaris, Romerico, Soulmate´s Death,Dark sweet Temptation und Cinnemonts Accento mit. Ich ging wieder zu Royal Rubina´s Box und betrat diese. Nachdem ich ihr das Halfter angelegt hatte, befestigte ich den Führstrick daran und brachte sie auf die Weide. Anschließend holte ich Ironic aus der Box heraus und brachte ihn auf die Weide, wo er sofort zu Royal Rubina hinrannte und sie zum spielen aufforderte. Nun holte ich Antaris aus seiner Box und brachte ihn ebenfalls zu den anderen auf die Weide. Ich beobachtete die drei kurz und ging dann zurück in den Stall, um Romerico auf die Weide zu bringen. Anschließend holte ich Soulmate´s Death und Dark sweet Temptation aus der Box und brachte beide auf die Weide. Zum schluss holte ich noch Cinnemonts Accento. Jetzt waren die Hannoveraner an der Reihe. Nachdem ich auch denen ihr fressen gegeben hatte, holte ich Halfter und Führstrick von Café Latte, Mistery, Veronica, Linara, Muemmi, Irritable, Scottland Yard, Alors on Chante, Gameover, Shiny Sunlight, Alice Cullen, Clouds Angel, Admiral´s Wings, Belstaff und The Invincible. Ich ging zu der Box in der Café Latte stand und betrat diese. Nachdem ich ihm sein Halfter angelegt und den Führstrick daran befestigt hatte führte ich ihn aus der Box heraus und brachte ihn auf die Weide. Anschließend ging ich zu Mistery´s Box, betrat die Box und legte ihr das Halfter an. Nachdem ich den Führstrick befestigt hatte, führte ich sie aus der Box und brachte sie auf die Weide. Nun holte ich Veronica und Linara und brachte beide auf die Weide. Danach kamen Muemmi und Irritable auf die Weide. Ich machte nun eine kleine Pause und holte mir was zum trinken. Nachdem ich getrunken hatte, ging ich zu Scottland Yard und brachte ihn auf die Weide. Nun holte ich Alors on Chante, Gameover und Shiny Sunligt und brachte die drei ebenfalls auf die Weide. Als nächstes holte ich Alice Cullen und Clouds Angel und brachte die beiden auf die Weide. Zum Schluss holte ich noch Admiral´s Wings, Belstaff und The Invincible und brachte diese ebenfalls auf die Weide. Nun warteten noch zwei Fohlen darauf, auf die Weide gebracht und gefüttert zu werden. Also ging ich in die Futterkammer und bereitete dort das Fressen für die beiden vor. Anschließend brachte ich die Eimer zu den beiden Fohlen und lies sie fressen. Als die beiden fertig waren, räumte ich die Eimer wieder auf und holte Halfter und Führstrick von Velvedere undAbendprinz. Nachdem ich beide auf die Weide gebracht hatte, stieg ich wieder ins Auto und fuhr nach Hause.

      3326 Zeichen © Yvan
    • Sosox3
      Pflegebericht
      Februar 2015
      Ein großer Tag stand mal wieder auf unserem Gestüt an. Accento würde heute wieder zurück kehren und eine neue Zuchstute hatte ich von dem gleichen Hof gekauft, Sie trug den Namen Epona. Nun sind Tyler und ich sind gerade auf dem Weg dorthin. Ich freute mich den kleinen Scheckhengst wieder auf dem Gestüt begrüßen zu dürfen. Nun wurde er nicht mehr verkauft werden, ganz sicher nicht und Epona würde ich auch nicht mehr hergeben.. Nach gut drei Stunden Fahrt waren wir auf dem Hof von Salera angekommen. Als wir dort aufführen kam sie gerade aus ihren Stallungen mit einem dicken Grinsen und hatte Accento auch schon im Schlepptau! Ich stieg lächelnd auf und öffnete den Hänger, dann lief ich zu ihr. ,,Hallo.",lächelte ich und streichelte Accento nachdem ich Salera die Hand gegeben hatte. ,,Hey. Hier ist schon mal dein Kleiner.",lächelte sie und ich schmunzelte weiterhin. ,,Mein Kleiner.", - meiner. Und er würde auch bis zum Gnadenbrot hin bei mir bleiben! Wir verluden Accento und verstauten auch das ganze Zubehör von ihm. Tyler passte auf ihn auf und ich ging mit Salera Epona holen. Als wir vor der Box der Stute standen meinte sie wir würden den Vertrag und weiteres im Reiterstübchen abhandeln. Ich nickte und sie halfterte die Stute aus. ,,Na du hübsche.",murmelte ich zur braunen Stute und streichelte über ihre weichen Nüstern. Die Stute grummelte kurz , ehe sie dann aber bereitwillig mit ihr lief. Man sah Salera an das es ihr schwer fiel diese Stute abzugeben aber ich versprach ihr sie könnte jeder Zeit vorbei kommen um sie zu besuchen. Als auch Epona und ihr Zubehör verladen waren unterschrieb ich noch den Vertrag und übergab Salera das Geld. Als alles geklärt war führen Tyler und ich auch wieder los.

      Als wir Zuhause ankamen liefen Tyler und ich als erstes tun Hänger wo wir dann diesen öffneten und dann die Pferde ausluden. Ich hatte Accento genommen und Tyler Epona. Accento kam zu den anderen Jahrlingen und Fohlen auf die Koppel. Sie kannten sich ja noch alle außer eben die Neuzugänge wie Hero of Heaven aber das hatte sich alles schnell geklärt. Epona wurde auf ein abgetrenntes Stück der Hannoveranerstuten-Koppel gebracht. Dort dürfte sie erstmal alle kennen lernen aber dies schien auch alles reibungslos zu verlaufen und so dürfte sie auf die ganz normale Koppel zu den anderen Stuten ohne Abtrennung. Tyler und ich machten uns an das Boxen misten und später wurden wir die Pferde wieder reinholen,füttern und dann auch schlafen gehen. Immer hin war es ja schon 16 Uhr. Somit dürften sie noch zwei Stunden draußen auf den Koppeln bleiben, die Pferde hatten ja dann noch ihre Paddok's an den Boxen dran.
    • Sosox3
      Pflegebericht
      Februar 2015
      Es war schon um acht, als ich mich mühsam aus dem Bett hievte. Irgendwie schlief ich in letzter Zeit nicht sonderlich gut und das schlug sich natürlich auch mal gut und gerne auf meine Laune aus. Während ich gerade darüber philosophierte, fiel mir plötzlich ein, welcher Tag heute war! „Verdammt!“, stöhnte ich genervt, rannte ins Bad um mich fertig zu machen und dann direkt hinunter in die Küche. Dort begrüßte ich nur kurz Mum und machte mich dann direkt daran, unser Gästezimmer auf Vordermann zu bringen. Also es war immer gepflegt und alles war ordentlich, aber war schon seit einigen Monaten nicht benutzt worden, so dass ich einmal durchlüftete, Staub wischte und einmal durchsaugte. Dann bezog ich das Bett frisch und schon sah alles aus wie neu und das innerhalb einer Stunde. Zufrieden schloss ich das Fenster und verließ dann das Haus. Im Stall musste ich auch noch ein Gäste“zimmer“ vorbereiten, denn heute wollte Sevannie mit ihrem jungen Hengst zu uns kommen und natürlich wollte auch dieser gut untergebracht sein.
      Kathy hatte bereits die Pferde gefüttert und auf die Weide gebracht, so dass ich ungestört hantieren konnte. Zuerst kehrte ich die leere Box gründlich aus, ehe ich sie einstreute. Dann wischte ich Tränke und Trog mit einem feuchten Lappen aus und kontrollierte auch, ob alles funktionierte. Für den kleinen Hengst hängte ich einen Leckstein und ein frisch gefülltes Heunetz in die Box und dann war ich auch schon fertig. Keine Sekunde zu früh, denn die anderen Boxen mussten noch gemistet werden und dann würde Sevannie auch schon bald hier eintrudeln! Trotz Verschlafens würde ich es aber doch noch gut schaffen, ohne großartig unter Stress leiden zu müssen.
      Pünktlich um zehn trudelte der Trailer dann auch bei uns auf der Ranch ein. Ich nahm Sevannie herzlich in Empfang und half ihr beim Ausladen des Hengstes. Accento war doch etwas größer, als ich es mir vorgestellt hatte, aber der Gute war inzwischen auch schon vier Jahre alt, also hatte ich ihn eigentlich fälschlicherweise als „Fohlen“ bezeichnet. Dennoch sah er nicht wirklich wie ein vierjähriger Hengst aus. Sein Fell wirkte matt und struppig, man sah seine Rippen deutlich hervorstechen und generell wirkte er eher wie ein Skelett mit Haut. Sein Zustand war auch der Grund, weshalb Sevannie und er die kommenden zwei Wochen bei uns verbringen würden: Accento stammte aus schlechter Haltung und war stark vernachlässigt worden und das nicht nur körperlich. Auch seelisch wies er das ein oder andere Manko auf und das wollten wir gemeinsam beheben.
      Doch nun durfte Accento sich erst einmal ein wenig auf der Weide bewegen, denn die Fahrt war lang und anstrengend gewesen. Das war auch der Grund, weshalb er sich problemlos ausladen und führen ließ, denn sonst war das eher weniger der Fall, aber ich ahnte schon, dass ich ihn noch schnell gut genug kennenlernen würde. Nach einer halben Stunde brachten wir Accento in seine Box, in welcher er sich erst einmal ein wenig ausruhen konnte. Sevannie half ich hingegen, die Koffer in ihr Zimmer zu tragen und dann konnte sie auch den Rest der Familie kennenlernen. Ich gab den beiden Neuankömmlingen erst einmal über Mittag Zeit, sich auszuruhen und ein Päuschen zu machen. Nach dem Essen wollte ich dann gerne mit Sevannie die grobe Planung besprechen, welche ich jetzt bereits noch etwas ausfeilte.
      Wir hatten uns ins Reiterstübchen verzogen und ich machte uns beiden geraden einen koffeinfreien Milchkaffee, während mir Sevannie ausführlich Accentos Geschichte erzählte. Ich hörte nur still zu, während mein Kopf aber bereits ratterte. Als die Maschine fertig war, reichte ich Sevannie ihre Tasse und setzte mich ihr gegenüber an den Tisch. „Ich habe bereits einen groben Plan ausgearbeitet“, erklärte ich und zückte meine Mappe, in welcher sich allerhand Papiere befunden. „Zu allererst brauchen wir einen guten Ernährungsplan“, erklärte ich ihr. Dabei wollte ich vor allem alle Mängel ausgleichen, die er in letzter Zeit gehabt hatte, so dass der Futterplan zwar übervoll aussah, aber für Accento genau das richtige war. Ich hatte von allem eine Kopie, welche ich immer Sevannie gab. „Es ist eben alles drin und ich habe hier auch alles parat, von daher werde ich ab Morgen mit dieser Art der Fütterung beginnen“, meinte ich lächelnd. „Des Weiteren habe ich einen Trainingsplan schon einmal grob ausgearbeitet: Wir arbeiten mit Accento täglich dreimal, immer 30 Minuten. Eine Einheit dient des reinen Muskelaufbaus, die zweite des reinen Vertrauens und die dritte je nach Bedarf“, ich unterhielt mich noch lange mit Sevannie und wir entschieden, heute noch mit nichts anzufangen, sondern die beiden erst einmal ankommen zu lassen.

      Am nächsten Morgen ging es dafür direkt los. Während Kathy unsere Pferde bei der Fütterung übernahm, mischte ich Accentos spezielles Futter zusammen. Dieses bestand als Grundlage aus Aufbaumüsli und Hafer. Dazu kamen Salbei, Thymian, Hagebutten, Mineralstoffe und die zu guter Letzt zwei Esslöffel Leinöl und zwei Löffel Lebertran darüber. Zu Mittag und Abend gab es das Gleiche, oftmals aber noch mit Frischfutter, also Äpfel und Karotten. Accento schien sichtlich zufrieden mit dem neuen Futterplan zu sein. Und direkt begannen wir mit dem Benehmen im Alltag. In der ersten Woche wollte ich das übernehmen, ehe ich es in Sevannies Hände geben würde. Dazu gehörte direkt, dass er beim Öffnen der Boxentür zurückwich und mir Platz machte, statt mir am liebsten den Futtereimer aus der Hand zu reißen. Ich verbrachte am ersten Tag eine geschlagene halbe Stunde mit Accento, ehe dieser zu seinem Futter kam, aber ich musste konsequent bleiben. Accento war ein halbstarker Hengst, der sich seiner Kräfte bewusst war, aber keine Manieren hatte und das war gefährlich.
      Fast genauso lange brauchten wir dann zum Verlassen des Stalles und den Weg zur Weide. Ich übte direkt das Führen mit Accento und ehe er nicht brav mit einer Armlänge Abstand neben mir her lief, durfte er nicht raus, Punkt. Es lief keinesfalls direkt alles perfekt, im Gegenteil, ich musste mich erst einmal mit den kleinsten Anzeichen zufrieden geben. In der Zwischenzeit hatte Sevannie geduscht und gefrühstückt und ich zeigte ihr als Zeitvertreib erst einmal unsere Ranch, ehe wir uns Accento von der Weide holen. Das war auch nicht so einfach, denn der Schecke sah es nicht ein, zu uns zu kommen. Für sein Benehmen schickte ich ihn immer von uns weg, statt ihm hinterherzulaufen und da Accento alleine auf seiner kleinen Weide stand, war es ihm irgendwann unangenehm, immer weggeschickt zu werden und so schloss er sich uns lieber an. Das Führen war auch wieder ein Akt und obwohl er so heruntergekommen wirkte, hatte er enorme Kraft. Durch enge Volten und Kreise ließ ich es aber gar nicht erst dazu kommen, dass er abhaute. „Das wichtigste ist, du selbst musst immer ruhig bleiben und dich gar nicht von seinem Verhalten beeindrucken lassen oder dich gar reizen lassen. Wenn er der Meinung ist loszurennen, dann lass ihn so lange um dich herumrennen, wie er lustig ist, irgendwann wird er von selbst aufhören. Man muss sich nur merken: Druck erzeugt immer Gegendruck“, und nach dem Motto arbeiteten wir eben nicht. Auch das Putzen war anstrengend, da ich aber bei uns die Pferde in der Stallgasse mittig anbinden konnte, so dass sie links und rechts einen Strick hatten, konnte Accento und gar nicht so ärgern, wie er es wohl gerne getan hätte.
      Als er dann einigermaßen ordentlich aussah, machten wir uns auf den Weg zur Halle. Im Anfangsstadium wollte ich lieber in einer ordentlichen Abgrenzung arbeiten. In der Halle hatte ich meinen Roundpen aufgebaut und ließ Accento darin frei laufen. Ich wollte mir das Wissen Monty Roberts zu nutzen machen und Accento erst einmal zeigen, dass er mir als Mensch vertrauen konnte. Während Accento im Kreis trabte und nach einem Schlupfloch Ausschau hielt, bot ich ihm jedes Mal ohne jeglichen Zwang meine Hilfe an, dass er zu mir kommen dürfte. Es dauerte lange, ehe er meine Einladung annahm, doch irgendwann blieb er stehen und irgendwann kam er zu mir in den Kreis. Der erste Schritt war also getan. Accento merkte, dass ihm bei mir nichts geschah und direkt folgte er mir wie ein Hund bei Fuß. Da er immer noch über seine Wahlmöglichkeit zweifelte, ließ ich ihm mehr Freiraum und zeigte ihm, dass er auch gehen durfte, aber ich mich freute, wenn er bei mir war.
      Ab da war das Eis gebrochen und Accento begann auf mich zu hören und langsam schien der Wunsch aufzukommen, dass er mir recht werden wollte. Die Tatsache, dass er so schnell Vertrauen zum Menschen fand zeigte, dass er nicht misshandelt oder falsch behandelt worden war, sondern das wirklich die reine Vernachlässigung zu seinem Verhalten geführt hatte. Nach dem Motto: „Du hast nichts für mich getan, also tu ich auch nichts für dich.“, sobald aber dieses Missverständnis aus dem Weg geräumt war, wurde er sofort offener.
      „Ich glaube das werden zwei schöne Wochen für euch!“, rief ich grinsend Sevannie zu. Damit hatten wir die erste Einheit abgeschlossen und ich brachte Accento in seine Box, denn dort bekam er seine Mittagsportion, ehe es wieder auf die Weide ging. Schon jetzt merkte man einen Unterschied: Er forderte mich nicht mehr direkt heraus, fragte aber immer noch nach, was er sich nun wie und wo leisten konnte. Ich war inzwischen positiv aufgeschlossen, dass das Ganze ein schnelleres und schöneres Ende nehmen würde, als gedacht.
      Die zweite Einheit am Tag begann ich mit dem Longentraining. Schnell merkte ich, dass Accento die Grundlagen schon kannte und wir so auch recht fix vorankamen. Ich arbeitete schon jetzt viel mit Hütchen und Stangen, denn ich wollte Accento auch geistig fördern. Um Abwechslung einzubringen, nutzten wir die gesamte Halle und auch die ein oder anderen Trailhindernisse. Danach hatte er wieder eine Pause und gegen späten Abend gingen Sevannie, Accento und ich gemeinsam spazieren. Der hohe Schnee forderte von uns allen einen Tribut, denn so war der Spaziergang wesentlich anstrengender. Ich beruhigte aber Sevannie, denn demnächst würden wir reiten und Accento würde als Handpferd mitlaufen, ich musste nur erst einmal testen wie er sich benahm und ihn darauf gut vorbereiten.
      So gestalteten sich also unsere kommenden Tage: Accento bekam seine großen Futterportionen und wurde dreimal am Tag von uns beschäftigt. In der ersten Einheit festigte ich sein Vertrauen in den Menschen und ging mit ihm die Ausbildung durch, die jeder Vierjährige besitzen sollte. Die zweite Einheit beschäftigte sich vor allem mit seinen Muskeln und seinem Köpfchen und in der dritten Einheit brachte ich ihm bei, als Handpferd zu laufen. Erst ließ ich ihn gemeinsam mit meinem Ponyhengst Altair in der Halle laufen. Dann sattelte ich meinen Braunen und ritt mit ihn umher, immer Accento einladend, dass er neben uns laufen durfte. Dann halfterte ich auch Accento auf und führte ihn neben uns, brachte ihm bei, einen Abstand zu halten und stets auf Höhe meiner Hand zu bleiben. Als weiterführendes Ziel gewöhnte ich Accento bereits an die Trense, denn es war mir doch tausendmal lieber, den Halbstarken fest in den Händen zu haben, denn in Kanada traf man auf das ein oder andere Tier in der Natur, was Pferden nicht ganz so geheuer war und ich wollte den Schecken immerhin nicht verlieren.
      In der ersten Woche war Sevannie meistens nur Beobachterin, allerdings arbeitete ich auch mit ihr. Dafür wählte ich aber immer eines meiner erfahrenen Pferde und so lernte Sevannie allerhand über die Körpersprache, die Sprache der Pferde. Und so verging die erste Woche eigentlich rasend schnell für uns drei. Accento machte riesige Fortschritte und das Futter schien seine Wirkung zu haben. Der Glanz kehrte in seine Augen zurück und er wirkte schon viel vitaler. Auch Sevannie hatte in der Zeit einiges gelernt und betrachtete ihren Hengst nun mit anderen Augen.
      In der zweiten Woche brachte ich dann Sevannie und Accento zusammen. Beide durchliefen das Gleiche Schema wie ich mit ihm in der ersten Woche. Das Ganze war wirklich von Erfolg gekrönt und die beiden wurden schnell ein verdammt gutes Team! Nebenbei gewöhnten wir Accento auch schon an Trense und Sattel, denn es würde ja eh langsam so weit sein. Am Ende der Woche wagte ich einen ganz besonderen Schritt, denn die beiden hatten sich so toll gemacht, dass ich mich einfach trauen wollte. Accento lief einwandfrei als Handpferd und vertraute Altair vollkommen. Inzwischen hatte er sogar zum ersten Mal einen Reiter getragen, ohne jegliches Aufmucken. Also sollte Sevannie heute auf ihm ausreiten, als mein Handpferd.
      Ich überraschte sie damit, als ich bereits mit beiden fertigen Pferden vorm Stall stand. Anfangs wollte sie protestierten, aber dann bat ich sie darum es einfach zu versuchen und ich glaube es war die beste Entscheidung die sie je getroffen hatte. Wir waren fast zwei Stunden unterwegs, zwar fast nur im Schritt, aber die beiden schienen überglücklich. Der Grundstein für eine perfekte Beziehung war also gelegt und ich konnte die beiden guten Gewissens nach Hause schicken. Sevannie dankte mir auch noch einmal vielmals und war sichtlich zufrieden mit ihrem kanadischen Urlaub. Ich gab ihr auch eine Mappe mit, in welcher alle wichtigen Dokumente für Accento waren: Der Trainingsplan, der Futterplan und die Ergebnisse der vergangenen zwei Wochen. Glücklich fuhren die beiden nun nach Hause und ich hatte wieder einen schönen Erfolg zu verzeichnen!

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    • Sosox3
      Einreiten
      April 2015
      Fast zwei Monate später sollte ich einen altbekannten Hengst wiedertreffen. Joyce hatte mich schon bei unserem ersten Treffen damit betraut, dass sie sich sehr freuen würde, wenn ich ihren Hengst Cinnemont’s Accento auch einreiten würde. Neuer Monat, neues Glück und Joyce hatte es direkt genutzt, dass ich wieder Zeit hatte und so traf der Rappschecke auch schon bald wieder bei mir ein, dieses Mal nur ohne seine Besitzerin. Inzwischen hatte sich Accento richtig gemacht, war er doch während unseres Aufbautrainings noch ein kleiner Schwächling gewesen. Inzwischen wirkte er wie ein ordentlicher Hengst und ich konnte mich auch guten Gewissens an das Einreiten machen.
      Montagfrüh traf Accento dann auch direkt bei uns auf der Ranch ein. Da Joyce nicht mitkommen konnte, hatte der Hengst seine Reise „alleine“ zurücklegen müssen. Dementsprechend aufgeregt war er auch, als er ankam. Aber sein Pfleger hatte sich dennoch gut um ihn gekümmert und nach ein paar Stunden Ruhe war auch alles wieder gut und Accento stand zufrieden grasend auf seiner Weide. Ich ließ ihm noch etwas Zeit und widmete mich stattdessen seiner Box, ehe wir schon heute mit den ersten Arbeiten anfangen würden.
      Als Accento schon einmal dagewesen war, hatten wir bereits schon viel in Richtung Reiten erarbeitet, aber das war gute zwei Monate her und sollte erst einmal wieder aufgefrischt werden. Dementsprechend würde Accento heute nur eine leichte Trainingseinheit erhalten. In dieser putzte ich ihn in aller Ruhe, sattelte und trenste ihn auf. Über die Trense bekam er sein Halfter und dann gingen wir erst einmal in die Halle, wo ich ihn ein wenig herumführte, nachgurtete und dann irgendwann auch das Halfter abnahm. Accento sollte sich wieder an Sattel und Trense erinnern und das schien auch gut zu funktionieren, so dass wir dann noch in voller Montur einen kleinen Spaziergang wagten.
      Danach ging es für Accento auch schon in die Box und er hatte Feierabend. Sein Trainingsplan war bereits fertig und sollte ihn in aller Ruhe auf das Leben als Reitpferd vorbereiten, denn wir wollten nichts überstürzen. Die nächsten zwei Tage longierte ich Accento mit Sattel und Trense und ging danach immer mit ihm spazieren. Dabei zeigte ich ihm schon sanft, was der Druck des Gebisses zu bedeuten hatte. Auch stützte ich mich ab und an schon leicht in die Steigbügel und machte Accento mit der Aufstieghilfe bekannt und dass er brav daneben stehen bleiben sollte.
      Die ganzen Übungen verliefen problemlos und Accento war schnell sowohl körperlich als auch geistig so weit, dass wir das „erste“ Mal einen Reiter auf ihn setzen konnten. Dafür stand mir als Hilfe Elisa zur Hilfe, natürlich schwang ich mich in den Sattel, aber Elisa führte uns in der ersten Trainingseinheit vorbildlich im Schritt durch die Halle. Schon am darauffolgenden Tag longierte sie uns gemeinsam, auch wenn erst einmal nur im Schritt. Doch schon bald nahmen wir auch den Trab dazu und testeten auch den Galopp, obwohl Accento da noch große Balanceschwierigkeiten aufwies und ich so teilweise wieder die Galopparbeit an der Longe fokussierte.
      Circa eine Woche nahm Elisa uns an die Longe und wir erarbeiteten mithilfe der Stimmkommandos die Hilfen zum Anreiten und Durchparieren. Accento lernte sehr schnell und so sah ich uns schon bald alleine durch die Halle reiten, zumindest im Schritt. Wir übten die ganze Bahn, den Zirkel und den Wechsel durch die ganze Bahn. Alles erst einmal im Schritt, aber als das immer besser klappte, nahm ich den Trab mit dazu. Damit Accento auch besser ausbalancierte, ging ich öfters gemeinsam mit Elisa ausreiten. Auf den geradeverlaufenden Wiesen oder Wegen konnten wir auch den Galopp üben, so dass Accento sich in Ruhe ausbalancieren konnte, ohne sich in die Kurve legen zu müssen.
      Ab da ging auch alles recht schnell. Regelmäßig ritt ich den Hengst jetzt täglich eine halbe Stunde, entweder in der Halle oder im Gelände und immer mit Begleitung. Zeitgleich nahm ich auch vermehrt die Longenarbeit auf, wo ich Accento die Selbsthaltung beibrachte und das vorwärts-abwärts. Dann fiel es ihm auch leichter, dass unter dem Sattel zu zeigen und verstand schon bald meine Zügelhilfen besser als gedacht. Für einen jungen Hengst lernte er enorm schnell und der Monat war gut geplant gewesen.
      In der letzten Woche verbrachten wir unsere Zeit nur mit üben und wiederholen. Inzwischen konnte Accento auf der ganzen Bahn Schritt, Trab und Galopp. Er verstand die Hilfen der Grundgangarten und ließ sich aus dem Schritt auch anhalten und leicht rückwärtsrichten. Zirkel und Handwechsel gingen bereits sehr gut im Schritt und Trab, den Galopp ließ ich noch etwas außen vor. Volten bekam der junge Hengst auch schon im Schritt gut hin.
      Außerdem suchte er inzwischen vorbildlich den Weg nach unten und man konnte schon immer leichte Andeutungen des vorwärts-abwärts sehen, bis er das und vor allem auch die Anlehnung dauerhaft aushalten würde, würde es noch ein ganzes Weilchen dauern, zumal er schonend ausgebildet werden sollte. Doch die Grundlagen beherrschte der Hengst inzwischen und so war er bereit, um wieder nach Hause zu kehren. Ich überbrachte Joyce die frohe Kunde und schon zwei Tage später verließ Accento unsere Ranch wieder.

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    • Sosox3
      Trainingsbericht
      August 2015
      Sammelbericht (Stufenerhöhung) E → A für die Hengste Café Latte, Scottland Yard und Cinnemonts Accento
      Tag 1:
      Mein Wecker scheuchte mich aus dem Bett und ich ging gähnend ins Bad um mich fertig zu machen. Im Haus roch es nach Pancakes und Ahornsirup, Angie musste schon Frühstück gemacht haben. Fertig im Bad, aber dennoch müde, ging ich schlürfend die Treppe runter und setzte mich an den Tisch. "Morgen Angie sorry kann nicht viel essen muss gleich los!", sagte ich zu ihr und signalisierte so meine Eile. Schnell aß ich einen Pancake und setzte mich ins Auto. Im Radio kam nichts anständiges und ich war gelangweilt. Heute musste ich zu Joyce McConnor einer Hannoveraner Züchterrin, denn ich sollte ihre Pferde im Gebiet Springen fordern. Ich kam an und es schüttete wie aus Gießkannen. Mit der Kapuze auf dem Kopf lief ich zum Stall und dort begrüßte mich eine junge, schlanke Frau, Joyce. Gott sei Dank beherbergte Joyce' Hof eine Reithalle. sie führte mich zum ersten Hengst, Scottland Yard, lieb genannt Scottie. In der Reithalle waren bereits 7 Sprünge aufgebaut die eine Höhe von 90-100 cm hatten. Joyce sattelte und trenste Scottie und führte ihn anschließend in die Halle. Der große Hengst imponierte mir er sah toll aus und hatte eine ausgefallene Farbe für Hannoveraner. In der Halle angekommen stieg ich auf und erwärmte Scottie, denn man muss die Gelenke eines Pferdes aufwärmten, genauso wie die Musklen, sonst zerrt es sich etwas. Scotti war sehr angenehm zu reiten, auch wenn manchmal die Hengstmanieren durchkamen. So mit ein paar Cavalettis machten wir Sprungübungen, die ersten Sprünge waren ca. 90 cm hoch und die meisterten wir mit bravour. "Prima Scotti weiter so!", lobte ich den stattlichen Hengst, während ich seinen Hals klopfte. Nun wagten wir uns an die 100 cm hohen Sprünge. Wir rissen bei den ersten Malen die zwei obersten Stangen, doch nach ein paar Runden klappte es immer besser und besser.

      Nach einer Pause wagten wir uns an die Hindernisse draußen im Gelände, denn die waren genauso wichtig wie die in der Halle. Scotti war ein sehr lernwilliger Hengst und so viel es uns nicht schwer das Training an einem Tag zu schaffen. Im Gelände waren Baumstämme, kleine Wassergraben und jede Menge Häcken. Im gemäßigtem Galopp überwanden wir die Sprünge mühelos. "Toll hast du das gemacht!", sagte ich zu scotti nachdem wir den Pacours überwunden hatten. Nun war Joyce an der Reihe den Parcours zu überwinden. Heute hatte Scotti einen wirklich guten Tag, denn das Training viel im nicht schwer. Ich habe heute nur die Grundsteine für das weitere Training gelegt. "So Joyce Scotti hat erfolgreich das A Niveau im Springen gemeistert!", sagte ich zu ihr mit etwas stolz in der Stimme. Joyce war so nett mich bei ihr schlafen zu lassen um am nächsten Tag die anderen Hengste zu trainieren...

      Nach einer erholsamen Nacht und einem leckeren Frühstück machten wir uns an das weitere Training. Heute war Joyce dran und ich gab nur Anweisungen vom Boden aus. Heute war Café Latte dran ein Hengst der eine Farbe hatte die ich noch nie gesehen hatte, ich dachte ja schon Scotti ist schon selten, weil er ein Schimmel ist, aber Café übertraf alles. Joye hatte ihn bereits gesattelt und wir gingen in die Halle. Nach dem Aufwärmen wagte sie sich an Sprünge, Café war sogar so gut, dass er keine einzige stange riss. Im Gelände war er genau so gut wie in der Halle. "Prima hast du das gemacht!", lobte ich Café vom Boden aus. Joyce ritt echt gut und ich war mir sicher, dass das weitere Training mit den Hengsten kein Problem werden sollte.

      Nun machten wir eine Mittags Pause und holten Cinniemonts anschließend. Der Hengst in einer tolle Farbe war sehr neugirig und voller Energie. Mit ihm machten wir das gleiche wie mit allen anderen auch, aufwärmen, Cavalettis und dann die Sprünge. Wie auch Scotti riss Cinnemonts die ersten stangen und dann wurde es besser. Er sprang immer und immer besser. Nach einer Pause gingen wir erneut ins Gelände und übten dort. Ich half noch mit die Pferde zu versorgen und machte mich dann auf den Heimweig, doch vorher redete ich noch mit Joyce...

      "So meine Arbeit ist getan nun musst du noch weiter trainieren und dann werden sie auch die nächsten Stufen einwandfrei schaffen!", sagte ich zu Joyce und lobte sie noch.
      "Ok danke das werde ich!",erwiederte sie und nickte.

      Nach einer umschwänglichen Verabschiedung fuhr ich nach Hause.

      Die drei Hengste haben erfolgreich das A springniveau erreicht!
      [c] DisneyHorse
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  • Album:
    RS Zuchtanwärter
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    Sosox3
    Datum:
    15 Mai 2020
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    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Cinnemonts Accento

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Abstammung

    Von
    Angel's Mind
    Von After Angel's fallin Aus der Minority

    Aus der Unwritten
    Von Malibu Aus der Lovely Letter

    Exterieur

    Hannoveraner
    04.04.2009| Hengst|161 cm

    Black with White Spotting| Rappe mit White Spotting
    Ee aa W5

    Interieur

    Accento erbte seine taktreinen, schwungvollen Gänge von seinem Vater Angel's Mind. Von seiner Mutter dagegen hat er eindeutig den Charakter geerbt: wenn ihm etwas nicht gefällt, weigert er sich. Dennoch ist er verlässlich und treuherzig, wenn man erstmal sein Vertrauen gewonnen hat.

    Besitzer: Nathan Scott (25)
    Züchter: Unbekannt| Deutschland
    VKR/Ersteller: Uni
    Kaufpreis: 500 Joellen

    Karriere
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    Platzierungen 1/3/4
    Trainingsstatus aktiv
    Registriert in -

    Dressur E A L M S
    Springen E A L M S
    Military E A L M

    Distanz E A L M
    Rennen E A L
    Western E A
    Fahren E A L M



    Klasse E

    315. Dressurturnier, 2. Platz
    335. Dressurturnier, 3. Platz
    312. Springturnier, 1. Platz
    315. Springturnier, 3. Platz
    318. Springturnier, 3. Platz
    319. Springturnier, 2. Platz
    346. Springturnier, 3. Platz
    234. Militaryturnier, 2. Platz

    Inoffiziell
    -

    Zuchtverband
    -
    Zuchtinformation


    Zuchtverfügbarkeit [​IMG] Geschlossen [​IMG]
    Zuchtbedingungen:
    Nur offen für Deutsche Warmblüter
    Hengste müssen mind. im L Springen platziert erreicht haben
    Name des Fohlens muss bei Stutfohlen den Anfangsbuchstaben der Mutter erhalten
    Decktaxe: -

    Nachkommen:
    1.
    2.
    3.
    4.
    5.

    Zuchtpotenzial:
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