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Ivi.Kiwi

Cinnemont Moon │ Holsteiner

SteckbriefPferdename: Cinnemont MoontRufname: Cinni_____________________Aus der: CinnemontM: -V: -Von: MoonM: -V: -_____________________Geburtstag: 25. Juni 2004Geburtsort: DeutschlandGeschlecht:StuteRasse: HolsteinerFellfarbe: Bay / BraunerKopfabzeichen: -Beinabzeichen:r.r, h.r und h.l halbweiße FesselCharakter: temperamentvoll und schwer zu reiten aber lieb und lernfreudigStockmaß: 179 cmGesundheit: Sehr gut!Eingeritten: ja_____________________Züchter: -Besitzer: Ivi.KiwiVorbesitzer: -Pferd erstellt von: Ivi.KiwiUmgemalt von: -Vorkaufsrecht: Ivi.Kiwi_____________________Reitbeteiligung: -Trainer: -Hufschmied: -Tierarzt: Clinic Caen │ Letzter Besuch am 9.02.2014_____________________QualifikationenGalopprennen Klasse: E - EinsteigerWestern Klasse: E - EinsteigerSpring Klasse: L - LeichtMilitary Klasse: E - EinsteigerDressur Klasse: M - MittelDistanz Klasse: E - EinsteigerFahren Klasse: E - Einsteiger_____________________Beschreibung-Besondere Eignung/-en:Dressur | Springen │ MilitaryZubehör und Bilder:Cinnemon Moon - PNGCinnemont Moon im Gebirge │ Cinnemont Moon auf dem Reitplatz _____________________Schleifen[BSK 197] Mixe & HolsteinerGewinnerin [BSW 95] Braune & Füchse mit min. 3 AbzeichenGewinner [SW 139] Holsteiner1. Platz der Wahl zur Stute des Monats Juni 20091. Platz der Wahl zur Stute des Monats November 20094. Platz der Wahl zur Stute des Monats Februar 20102. Platz 80. Dressurturnier3. Platz 69. Springturnier1. Platz 114. Dressurturnier3. Platz 189. Dressurturnier1. Platz 212. Springturniers____________________ZuchtdatenIn der Zucht:Zuchtgestüt Burnin' ValentineDecktaxe:9500 JoellenNachkommen:Cinnemonts DreamgirlValentines Candy FirefliesValentines Ke Zee BonanzaBurnin' Nero

Cinnemont Moon │ Holsteiner
Ivi.Kiwi, 25 Juli 2008
    • Ivi.Kiwi
      _____________________
      Regen ohne Ende
      by Ivi.Kiwi │ 29. Mai 2014

      Nach einer wunderbaren hitzewelle, war es bereits seit Tagen nur noch am regnen. Missmutig sah ich aus dem Fenster. Bei dem Wetter konnte man einfach nichts tolles machen, das einzige was mir übrig blieb war nass werden (mal wieder) oder mit meinen Pferden in den Halle hocken. Trotzdem nahm ich noch den letzten Schluck Tee, der bereits kalt geworden war, schlüpfte in meine Regenjacke und die Stallschuhe. Dann öffnete ich die Tür, blickte in den Regen, und griff grummelig zum Haustürschlüssel.
      Heute mussten mal wieder alle Boxen des Zuchtstalls ausgemistet werden. Zwar hatte ich meine Stallburschen, die den größten Teil der Arbeit übernahmen, aber ich selbst wollte natürlich auch nicht untätig herumsitzen. Ich betrat den Zuchtstall und kramte mir direkt die Sachen zum Ausmisten zusammen. Ich grüßte meine Mitarbeiter, die bereits angefangen hatten die Boxen zu Misten. Die Boxen von Evenfall, Unique Affair, Ellesméra, Laufa, Figero, Cinnemont Moon, Satchmo, Naminé, Flying Princess, Warrenbri Warrego, Cataract, Another Way, Bleeding Blizzard, Hopeless, Franzhl und Paradise Snow waren bereits fertig. Um die Boxen von Vilnir, Mánadís, Ivi, Alejandro, Baldur, Grey Storm, Glóblesi, Elfi, Fight Back Tears, Necromancer, Baldrianus und Old God waren in Arbeit, also blieben nur noch Todis, Aminas, Hide And Seeks, Lothloriens, Delta Queens, Belindas und Laudates Box übrig. Nachdem ich mich über den Stand der Dinge informiert hatte, begann ich mit der Box von Laudate. Ich begrüßte den Hengst, halfterte ihn auf und band ihn vor der Box an. Heute sollte die Einstreu mal wieder komplett gewechselt werden. Also nahm ich das komplette Stroh aus der Box und fegte sie gut durch. Dann holte ich frisches Stroh von dem Ballen, die bereits vor der Stallgasse bereit standen. Laudate schaute mir die ganze Zeit über interessiert zu. Als ich mit Laudates Box fertig war, durfte er in seine Box zurück. Natürlich kontrollierte ich auch ob seien Tränke einwandfrei funktionierte. So arbeitete ich mich weiter vor, bis wir am Ende alle Boxen komplett neu mit frischem Stroh eingestreut hatten.
      Zufrieden wischte ich mir den schweiß von der Stirn. Obwohl es die ganze Zeit regnete, war die Luft schrecklich feucht-warm. Ich leerte die letzte Schubkarre aus und räumte alles weg. Da die Pferde wegen der starken regens die letzten paar Tage nicht draußen waren, musste die Weide nicht abgeäppelt werden.
      Der Regen motivierte mich nicht gerade zu einem Ausritt, dewegen ging ich in die Sattelkammer, um diese eine Wenig aufzuräumen. Ich wischte das ganze Sattelzeug mit einem leicht feuchten Tuch sauber. In den nächsten Tagen sollte ich mich mal wieder dransetzen und es einfetten..puh, wieder eine Stundenlange Arbeit. Ich räumte alles Zubehör ordentlich an seinen Platz und kontrollierte auf Vollständigkeit. Als ich fertig war, fegte ich die Sattelkammer noch einmal durch. Nun ging ich noch einmal durch die Stallgasse und räumte den Besen dann weg. Zur Zeit war ich auf der Such nach einem neuen Hofgelände, da mein derzeitiges nicht mehr meinen Ansprüchen entsprach. Die Suche war jedoch gar nicht so einfach, zumal ich mir nicht sicher war, ob ich innerhalb Deutschlands bleiben wollte, oder lieber in Richtung Holland.Gedankenversunken kraulte ich Unique Affairs Stirn, der fordernd seine Nase aus der Box gesteckt hatte um mich anzustupsen. Ich verabschiedete mich wieder von Unique Affair und ging die Stallgasse entlang. Hier und da streichelte ich eines meiner Pferde. Am Eingang zog ich mir wieder die Kapuze über den Kopf und stapfte in den Regen zurück zu meinem Haus.
      Ich sah mir verschiedene Anmeldungen zu Wettbewerben an und merkte gar nicht wie die Zeit verstrich. Als ich auf die Uhr blickte war es schon 18 Uhr und Zeit noch einmal die Pferde zu füttern. Ich raffte mich auf und ging zurück in den Zuchtstall. Ich schaltete das Licht an und wurde aufgeregt brummelnd in Empfang genommen. Ich ging in Richtung Futterkammer und stellte das Futter zusammen. Jedesmal wenn ich los ging um einen Trog aufzufüllen, blickten mich meine Pferde Erwartungsvoll aus ihren Boxen an, in der Hoffnung als nächstes an der Reihe zu sein. Schließlich waren alle versorgt und ich hörte zufriedenes kauen aus den Boxen. Ich stellte den Futtereimer beiseite und machte mich wieder auf den Weg zurück ins Haus. Für heute gab es nichts mehr zu tun, also machte ich mir wieder einen Tee, legte mich auf die Couch und nahm das Buch in die Hand, welches ich zurzeit las. Draußen prasselte weiter der Regen gegen die Fenster...was auch sonst?
    • Snoopy
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      Tag 1 | Teil 2/2
      Cinnemont Moon - Hufkontrolle, Ausschneiden, Beschlagen (4x)
      Sie kam nun mit einer Holsteinerstute um die Ecke, ihr Name war Cinnemont Moon. Als sie angebundenerweise da stand erklärte mir Ivi.Kiwi ein paar Einzelheiten über die Stute: ,,Also sie ist temperamentvoll und zwar nicht leicht zu reiten, aber sonst lieb und lernfreudig, also müssen wir uns überraschen lassen wie sie drauf ist Heute. Sagen wir so sie hat noch keine Hufeisen dran, aber sie kennt das Ausschneiden der Hufe.´´ Ich nickte und sah mir die Stute an, ein hübsches Tier, mal sehen wie sie auf Hufeisen ran machen reagiert.
      Mit einen Schmunzeln holte ich sogleich mal vier Hufeisen und glitt dann an der Schulter der Stute herab, ehe ich das Eisen daran testete. Da musste ich noch ein wenig arbeiten dran, also sah ich nun bei den Hinterläufen nach und bemerkte auch hier das ich die Hufeisen anpassen musste. Von dem her legte ich das erste Eisen rein, ehe ich zurück zu Moon kehrte und erneut an der Schulter herab glitt. Recht brav hob sie dieses an und ich begann mit den Hufkratzer alles zu reinigen, gründlich kratzte ich Steine aus und putze den Staub auf den Boden Dann sah ich mir alles an, der Huf war in guter Form. Von daher entfernte ich mit dem Hufmesser abgestorbenes Horn und besserte den Strahl etwas aus, ehe mir Ivi.Kiwi den Hufbock hinstellte und ich ihr dankte, ehe ich das Huf der Stute darauf stellte. Sie schnaubte ein wenig genervt, doch ich ließ mich nicht davon abhalten und begann mit dem Schneidemesser gründlich überstehendes Horn zu entfernen. Als alles entfernt war raspelte ich den Rest gründlich, bis es in einer passenden Form war und ich den Hufbock wegnahm und das Huf der Stute wieder sanft zu Boden gleiten ließ. Nun kümmerte ich mich um das Eisen im Gasofen und holte die glühende Form heraus, ehe es auf dem Amboss passend bearbeitete. Dadurch das ich sehr erfahren war in diesen Beruf konnte ich die richtige Größe meist super einschätzen, doch bevor ich weiter machte, legte ich das zweite Hufeisen hinein. Dann legte ich das bearbeitete Eisen an das Huf der Stute, das Ivi.Kiwi schon erhoben hatte und Moon zuckte nervös mit den Ohren. Sie lauschte dem Geschehen und rührte sich nicht, was mich ein wenig erleichterte also blickte ich in Ruhe auf die Druckstelle und war zufrieden, sodass ich das Hufeisen kurz in den Wassereimer versinken ließ und es abkühlte. Dann kehrte ich zu der Stute und ihrer Besitzerin zurück und übernahm das Huf der Stute, ehe ich das Hufeisen anlegte und den ersten Nagel befestigte. Die Stute warf den Kopf kurz hoch und wollte schnappen, doch Ivi.Kiwi kam ihr zuvor und schimpfte sie kurz. Währenddessen befestigte ich die restlichen Nägel und ließ das Huf wieder herab sinken. Dann kümmerte ich mich um die herausstehenden Nägel und merkte das die Stute nun wieder etwas gelassener da stand. Wenn sie brav blieb, würde ich ihr ein Leckerli geben, doch erstmal musste ich schauen wie es auf der anderen Seite weiter ging. Also glitt ich an der rechten Schulter herab und die Stute hob ihr Bein, ehe ich es fest in Griff nahm und begann mit dem Hufkratzer gründlich zu reinigen. Als der ganze Dreck am Boden lag, nahm ich mir mein Hufmesser, bearbeitete den Sohlenbereich und den Strahl. Als Beides wieder in einen Guten Zustand war, kam der Hufbock erneut zum Einsatz, denn ich passend vor die Stute stellte und ihr Huf darauf stellte. Das äußerliche Horn wurde nun bearbeitete und ich schnitt wie immer überstehendes Horn weg, ehe ich mit der Raspel den Rest korrigierte und nun fertig war. Ich stellte den Bock zur Seite und übergab Ivi.Kiwi das Huf der Stute, ehe ich zum Gasofen ging und das glühende Eisen mit der Zange hinausholte und ein neues hinein tat. Daraufhin bearbeitete ich es gründlich auf den Amboss und hatte in Kürze die passende Form, dann passte ich diese am Huf der Stute an und die Druckstelle erwies keinerlei Fehler. Also konnte ich das Eisen abkühlen und dann befestigen. Schon kehrte ich zurück zu den Beiden und übernahm das Huf der Stute, ehe ich das Hufeisen gründlich festnagelte. Als es nun fest an Moon war, ließ ich das Huf langsam herab und machte die herausstehenden Nägel Gefahrlos. Nun waren die Hinterhufe an der Reihe und ich ging zu diesen, ehe ich langsam an der rechten Flanke der Stute herab glitt und diese es anhob. Mit dem Hufkratzer in der Hand säuberte ich den Huf erstmal gründlich, ehe der Dreck am Boden lag und ich mir mein Hufmesser zur Hand nahm. Mit diesem begann ich den Huf ordentlich auszuschneiden und entfernte das ganze abgestorbene Horn im Sohlenbereich, ehe ich bei dem Strahl ein paar Kleinigkeiten wieder in Ordnung brachte und zufrieden den Innen-Gut-Aussehenden Huf anblickte. Nun nahm ich mir den Bock zur Hand und stellte Moon's Huf sorgfältig darauf, ehe ich mir mein Hufschneidemesser schnappte und begann das überstehende Horn weg zu schneiden. Dann raspelte ich mit voller Konzentration das Huf in eine gleichmäßige Form, bis ich zufrieden war mit dem Ergebnis. Ich bat Ivi.Kiwi, das Huf wieder zu übernehmen, damit ich das Hufeisen bearbeiten konnte. Ohne zu zögern tat sie es und ich ging zum Gasofen dort angekommen nahm ich mir mit der Zange das glühende Eisen heraus, legte ein Neues hinein und bearbeitete das glühende gründlich am Amboss. Nach ein paar Hammerschlägen, war die Form passabel und ich ging zurück zu der Besitzerin und Moon. Dort angekommen legte ich das heiße Eisen an das Huf und Moon schnaubte kurz erschrocken, ehe sie zurück blickte und ich das Eisen abnahm. Gut alles passte, also konnte ich das Eisen abkühlen und festnageln. Als ich vom Wassereimer zurückkehrte übernahm ich das Huf der Stute und begann gründlich das Eisen an dem Huf des Pferdes festzunageln. Als alle Nägel saßen, ließ ich ihr Bein vorsichtig sinken und kümmerte mich dann um die herausstehenden Nägel. Schon waren sie beseitigt und ich machte mit dem letzten Huf weiter. Sanft glitt ich an der linken Flanke herab und ergriff das erhobene Huf, ehe ich mir meinen Hufkratzer zur Hand nahm und ihre Hufe gründlich säuberte. Als diese sauber waren, kam das Hufmesser zur Stelle und ich begann vorsichtig das Innenhorn zu bessern. Gründlich beseitigte ich altes, abgestorbenes Horn und besserte den Strahl aus. Nun griff ich nach meinen Hufbock und stellte das Huf der Stute darauf. Gründlich schnitt ich überstehendes Horn weg und begradigte mit der Hufraspel ungerade und raue Stellen. Als das Huf der Stute nun passend zugeschnitten wurde, ging ich zum Gasofen und holte das heiße Eisen mit der Zange heraus. Während ich mich um die Form des Hufeisens kümmerte, hatte Ivi.Kiwi den Huf von Moon schon erhoben und den Hufbock zur Seite gestellt. Als ich mit dem Bearbeiten des Eisen fertig geworden war, schnappte ich mir die Zange und probierte es kurz an ihrem Huf. Es passte alles. Mit zufriedenen Lächeln blickte ich die Druckstelle an und ging zum Wassereimer, wo ich das Eisen abkühlte und zurück zu Moon ging, ihr Huf übernahm und begann das Eisen gründlich festzunageln. Als es fest saß, ließ ich ihr Bein vorsichtig herab und kümmerte mich um die herausstehenden Nägel. Als diese beseitigt waren, stand auch sie auf vier neuen Hufeisen.
      ,,Lass sie mal Probelauf gehen!´´, sprach ich zu ihr und Ivi.Kiwi drehte eine Runde. Zufrieden mit dem Gang der Stute nickte ich ihr zu: ,,Alles passt!´´. Dann wand sich die Dame ab und brachte die Stute in ihre Box zurück. Währenddessen, beseitigte ich den Dreck der am Boden lag und hatte im Nu den Boden wieder sauber gemacht.
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    • Snoopy
      Sammelpflegi Zuchtpferde

      Heute war ich bei Ivi.Kiwi zu besuch um mich um ihre Pferde zu kümmern, also legte ich gleich mal mit Evenfall einer schweren Warmblut Stute los. Ich holte die Stute aus ihrer Box und begann sie gründlich zu striegeln, ehe ich ihre Hufe gründlich säuberte und ihr Langhaar ordentlich durchkämmte. Schon war die Stute sauber und ich legte ihr Ausrüstung an um sie etwas zu bewegen. Also brachte ich sie zum Springplatz und trainierte sie etwas. Dann brachte ich sie auf die Weide und legte ihre Ausrüstung davor ab, ehe ich ihren Stall ausmistete und sie wieder holte.
      Dann machte ich mit einem DRP Hengst weiter namens Unique Affair, diesen holte ich aus seiner Box und begann sein Fell zu striegeln, ehe ich seine Hufe säuberte und sein langhaar gründlich durch kämmte. Schon war er fertig und ich legte ihm seine Ausrüstung an, ehe ich mit ihm auch ein wenig am Springplatz trainierte. Dann war ich fertig und brachte ihn ohne Ausrüstung auf die Weide. Dann mistete ich seinen Stall und holte ihn zurück ins eine Box.
      Nun ging es weiter mit einer Irish Tinker Stute. Also holte ich Ellesméra aus ihrer Box und begann ihr Fell gründlich zu striegeln, ehe ich die lange wilde Mähne, der Stute kämmte und dieser wieder gesund glänzte. Daraufhin kümmerte ich mich um die dreckigen und schweren hufe der Stute und säuberte alle gründlich. Dann legte ich ihr die Longierausrüstung an und longierte die Stute konzentriert auf dem Platz. Dann führte ich sie zur Box zurück, legte ihr die Ausrüstung ab und brachte sie auf die Weide, ehe ich ihre Box gründlich ausmistete. Als diese fertig war holte ich die Tinkerstute zurück und stellte sie in ihre Box.
      Nun machte ich weiter und holte den Isländer Laufa aus ihrer Box. Dann machte ich weiter mit der Fellpflege und striegelte sie gründlich bis zum Glanz. Dann machte ich weiter mit der Langhaarpflege und kämmte dieses gründlich, bis ich nirgendswo mehr hängen blieb. Dann machte ich mit den Hufen weiter und säuberte jedes einzelne gründlich aus, bis all der dreck am Boden lag und ich nun nur noch trainieren musste, also holte ich ihre Vielseitigkeitsausrüstung und bewegte sie etwas auf dem Platz, wo ich verschiedenste Gangarten und Bahnfiguren absolvierte. Danach führte ich sie zum Stall zurück und legte ihre Ausrüstung ab, ehe ich sie auf die weide stellte und ihre Box ausmistete. Als diese wieder sauber war, holte ich die Isländerstute von der Weide und brachte sie wieder in ihre Box.
      Nun kam das Shire Horse Figero an die reihe und ich führte das große Pferd aus der Box und begann sein Fell zu striegeln. Dann kämmte ich sein wildes und langes Langhaar bis es wieder gut aussah und mit den Hufen weitermachen konnte. Diese waren zwar ziemlich groß und schwer, aber schnell sauber, sodass ich ihm die Dressurausrüstung anlegte und ihn auf den Dressurplatz etwas trainierte. Als ich fertig war brachte ich ihn, ohne Ausrüstung auf die weide, verstaute diese und begann mich um seine Box zu kümmern, diese ich flott ausmistete. Dann holte ich ihn von der weide und brachte ihn in seine Box.
      Schon ging es mit der Stute Cinnemont Moon weiter und begann ihr Fell ordentlich zu striegeln. Als sie sauber war, ging es weiter mit der Langhaarpflege und ich kämmte dieses gründlich, ehe ich die Hufe säuberte und ihr Die Springausrüstung anlegte und am Hindernisplatz trainierte. Dann brachte ich sie zurück und legte ihr die Ausrüstung ab, brachte sie auf die weide und fing mit dem Stall ausmisten an. Als ich fertig war, holte ich Moon zurück und machte mit dem nächsten Pferd weiter.
      Nun Kam Satchmo ein dunkler Saddlebredhengst. Diesen striegelte ich gründlich und kämmte sein Langhaar, sowie die säuberte Hufe. Dann trainierte ich mit ihm etwas auf dem Platz und führte ihn danach auf die Weide, ehe ich den Stall ausmistete und Satchmo wieder rein brachte.
      Nun holte ich eine Welsh B Stute namens Naminé und striegelte gründlich sein Fell, ehe ich ihr Langhaar kämmte und ihre Hufe ordentlich säuberte. Dann legte ich ihr die Springausrüstung an und trainierte sie etwas auf dem Hindernisplatz, ehe ich sie mit abgelegter Ausrüstung auf die Weide brachte. Nun mistete ich ihre Box gründlich aus und holte sie, nachdem ich fertig war wieder von der Weide und stellte sie in die Box.
      Flying Princess, das Englisches Vollblut war an der Reihe. Also striegelte ich die Stute, kämmte ihr Langhaar und säuberte gründlich die Hufe der Braunen. Dann legte ich ihr die Ausrüstung an und trainierte sie auf der Rennbahn. Danach brachte ich sie ohne Ausrüstung, die ich schon mal verstaut hatte, auf die Weide brachte. Dann säuberte ich ihre Box aus und brachte sie wieder in ihre Box.
      Nun kam der Hengst Cataract an die Reihe und ich striegelte sein Fell, säuberte seine Hufe und kämmte sein Langhaar, ehe ich ihn ebenfalls auf der Rennbahn trainierte und danach auf die Weide brachte und seine Box ausmistete.
      Nun kam Another Way, ein kleiner Welsh B Hengst, den ich gründlich striegelte, sein Langhaar kämmte und seine Hufe gründlich säuberte. Dann trainierte ich ihn etwas an der Longe, ehe auch er auf der weide entspannen konnte. Währenddessen mistete ich die dreckige Box des kleinen Rackers aus und brachte ihn danach wieder hinein.
      Bleeding Bizzard ein großer Saddlebred Hengst war an der Reihe und ich begann gründlich sein Fell zu striegeln und sein Langhaar zu kämmen. Nun säuberte ich seine Hufe un trainierte ihn etwas am Platz. Nachdem er etwas Bewegung genossen hatte, legte ich die Ausrüstung ab und brachte ihn auf die weide. Nun kümmerte ich mich um die Boxenpflege und mistete diese gründlich aus, ehe ich den 1,75 m großen Hengst wieder in die Box brachte.
      Warrenbri Warrego ein wunderschönes ASH. Ich holte ihn aus der Box und begann mit der Pflege, also striegelte ich sein Fell, kämmte sein Langhaar und säuberte gründlich seine Hufe aus. Nun legte ich den Guten die Ausrüstung an und trainierte ihn auf dem Reitplatz. Dort trainierte ich ihn eine weile und brachte ihn dann ausgepowert auf die Weide. Dort entspannte er sich und ich kümmerte mich um seine Box. Als diese wieder ordentlich aussah, konnte er wieder rein.
      Nun kam Hopless an die Reihe, eine feuerrote DRP-Stute von feinster Abstammung. Ich holte sie raus und begann ihr Fell zu striegeln, ehe ich ihr Langhaar kämmte und ihre Hufe säuberte. Dann war ich endlich fertig, legte ihr die Springausrüstung an und trainierte mit der Stute auf den Hindernisplatz. Als ich fertig war, legte ich ihr alles ab, brachte sie auf die Weide, verstaute das ganze zeug und begann ihre Box zu säubern. Als ich endlich fertig war, durfte die Reitponystute wieder rein und ich machte mit den nächsten Pferd weiter.
      Der Haflinger Franzl von Falkenstein war nun an der Reihe und ich begann ihn zu putzen. Als ich sein Fell gestriegelt habe, sein Langhaar durchgekämmt hatte und seine Hufe gesäubert hatte, legte ich ihm die Vielseitigkeitsausrüstung an und trainierte mit dem Fuchs auf dem Reitplatz. Als er ausgepowert war, legte ich ihm beim Stall alles ab, brachte ihn auf die Weide und begann die Box auszumisten. Als diese sauber war, brachte ich ihn zurück in die Box.
      Somit ging die Pflegerunde weiter und ich holte den nächsten Kandidaten aus der Box.Paradise Snow ein Schneeweißes American Saddlebredstütchen. Dieses striegelte ich gründlich, säuberte die Hufe ordentlich und kämmte das wilde Langhaar, ehe ich sie im Round Pen longierte. Als ich fertig war, brachte ich sie samt Decke auf die weide und kümmerte mich um das Ausmisten der Box. Diese war schnell sauber und ich konnte die Stute wieder reinstellen.
      Vilnir ein Clydesdalehengst war der Nächste und ich begann ihn komplett zu putzen samt Hufe, langhaar und Fell. Als dies erledigt war legte ich ihn seine Ausrüstung an und trainierte ihn auf dem Reitplatz, ehe ich ihn auf die weide brachte und den stall ausmistete. Als dieser sauber war, kam der Große Kerl auch schon wieder hinein.
      Mánadís eine Pintostute war die Nächste. Diese holte ich heraus und putzte ihr Fell, ehe ich das Langhaar kämmte und die Hufe gründlich säuberte. Dann legte ich ihre Ausrüstung an und trainierte sie auf dem Platz. Als ich fertig war, landete die Ausrüstung wieder da wo sie hingehörte, die Stute auf die Weide und ich in der Box, wo ich sogleich alles grünlich säuberte. Dann holte ich die Stute wieder und brachte sie in ihre Box.
      Nun machte ich weiter und holte Ivi, die Mutter einer meiner Stuten aus der Box. säuberte sie komplett und trainierte sie auf dem Reitplatz, wo ich sie sogleich danach auf die Weide brachte und ihre Box mistete. Als diese wieder sauber war, holte ich den Pinto wieder und brachte sie in ihre Box.
      Nun holte ich den Paso Fino Hengst Alejandro aus der Box, striegelte ihn, säuberte seine hufe und kämmte sein langhaar, ehe ich ihn auf dem Platz im Bereich Dressur trainierte. Dann brachte ich ihn auf die weide, säuberte seine Box und brachte ihn zurück in seine, nun, saubere Box.
      Nun kam ein Isländerhengst dran, er hieß Baldur. Also holte ich ihn aus der Box, striegelte sein Fell bis es glänzte, bändigte sein Langhaar und säuberte sein hufe. Dann bekam er seine Ausrüstung angelegt und ich trainierte mit ihm die Gangarten Pass und Tölt. Dies machte ich solange, bis der Rappe ausgepowert war und ich ihn ohne alles auf die weide brachte, alles verstaute und mich um die pflege der Box kümmerte. Als diese fertig ausgemistet war, konnte der Hengst auch schon wieder rein.
      Dan kam ein Pinto namens Grey Storm an die Reihe, also holte ich den Grauschecke aus der Box und striegelte gründlich sein Fell, kämmte sein Langhaar und säuberte seine Hufe. Dann legte ich ihm seine Ausrüstung an und trainierte ihn auf dem Platz. Dann war er ausgepowert und ich brachte ihn auf die Weide, ehe ich seine Box gründlich mistete, als ich fertig war konnte Storm wieder ins eine Box.
      Glóblesi ein wunderschöner Isländerhengst war an der Reihe und ich führte ihn aus seiner Box, ehe ich sein Fell striegelte, sein Langhaar kämmte und seine Hufe säuberte. dann trainierte ich mit ihm seine Spezialgangarten und brachte ihn anschließend auf die Weide, ehe ich seine Box ausmistete und ihn wieder in seine Box brachte.
      Nun kam ein Paso Fino Hengst namens Fight Back Tears. Also striegelte ich sein buntes Fell, kämmte sein Langhaar und säuberte seine Hufe. Dann trainierte ich mit dem Hengst auf dem Platz und brachte ihn anschließend auf die Weide. Dann säuberte ich seine Box und schon konnte der Hengst wieder auf seine Box.
      Nun ging es nach einer kleinen Pause weiter und ich holte den HolsteinerhengstNecromancer aus der Box. Dort striegelte ich sein Fell, kämmte sein Langhaar und säuberte seine dreckigen Hufe. Dann trainierte ich ihn im Springen auf dem Platz und machte dies solange bis er ausgepowert war und ich ihn auf die Weide stellen konnte. Dies tat ich auch, währenddessen mistete ich seine Box aus und holte ihn wieder.
      Elfi kam nun dran, eine wunderschöne Isländerstute. Diese striegelte ich gründlich, kämmte ihre Mähne und säuberte ihre hufe, ehe ich ihr die Ausrüstung anlegte und etwas im Bereich Tölt, Pass trainierte. Als ich fertig war, kam sie auf die Weide und ich säuberte in der zeit ihre Box, als diese fertig war holte ich Elfi wieder und stellte sie in ihre Box.
      Nun holte ich den Hengst Burnin' Baldrianus aus der Box und striegelte sein dunkles Fell, kämmte seine wilde Mähne und säuberte seine zierlichen Hufe. Dann legte ich ihm seine Ausrüstung an und trainierte das gleiche wie bei Elfi. Als dies abgeschlossen war, brachte ich den Rappen auf die Weide und säuberte seine Box, bis kaum mehr Dreck darin lag und ich neues Stroh verteilte. Somit durfte der Hengst wieder in seine Box, wo er sich gleich umsah und etwas am Stroh nagte.
      Nun kam noch ein Isländer, dieser besaß einen langen Namen, Old God On New Streets. Doch um dies ging es nicht, sondern eher um die Pflege der Stute. Also fing ich an ihr Fell zu striegeln, ihre Hufe zu säubern und ihr Langhaar zu kämmen, ehe ich ihr die Ausrüstung anlegte und sie ebenfalls im gleichen Bereich wie bei den Beiden zuvor trainierte. Als ich mit ihr fertig war, kam sie auf die Weide und ich kümmerte mich um ihre Box, die in Kürze endlich wieder sauber war und ich den Isländer zurück brachte.
      Ein Irish Tinker mit viel Langhaar kam an die Reihe und ich holte den Hengst Acapulcos Todi aus der Box. Dann begann ich mit der Komplettpflege, legte ihm dann die Longierausrüstung an und begann den hengst einw enig zu longieren. Als dies sich dem Ende neigte, brachte ich Todi auf die Weide und verstaute alles in seinem Spind, ehe ich mit dem Säubern der Box begann. Als ich endlich fertig war, kam der Hengst zurück in seine Box und ich machte mit den nächsten Pferden weiter.
      Amina, ebenfalls ein Isländer kam nun dran und ich holte sie aus der Box und begann ihr Fell zu striegeln, ihre Mähne zu kämmen, ihre Hufe zu säubern und sie zu trainieren. Als dies sich dem Ende neigte, kam sie auf die Weide und die Ausrüstung landete in der Sattelkammer. Dann säuberte ich ihre Box und brachte sie dann wieder hinein.
      scs Hide an Seek ein hübscher Mischlingshengst kam an die reihe und ich begann gründlich sein Fell zu striegeln, seine hufe zu säubern und sein schwarzes Langhaar zu kämmen, ehe ich ihm die Springausrüstung anlegte und ihn auf dem Platz im Bereich A/L trainierte. Dann brachte ich ihn gut trainiert auf die Weide und kümmerte mich um seine dreckige Box, die ich ordentlich ausmistete und neu einstreute. Dann konnte Seek auch schon wieder in seine Box.
      Erneut kam ein Shire Hengst, dieser besaß den Namen Lothlorien. Diesen holte ich, wie alle anderen, aus der Box und begann mit der Pflege. Also kümmerte ich mich um sein braunes Fell, sein schwarze Langhaar und seine großen schweren Hufe. Als ich mit dem Shire fertig war, legte ich ihm die Longierausrüstung an und trainierte den Hengst ein wenig im Round Pen. Als wir mit dem Longieren fertig waren, brachte ich ihn auf die Weide und säuberte gründlich seine dreckige Box, ehe er wieder rein konnte.
      Somit kam nun eine weltbekannte Vollblutstute Delta Queen an die Reihe. Also striegelte ich ihr Fell, kämmte ihr Langhaar und säuberte ihre Hufe gründlich aus. Nun war ich fertig und trainierte mit ihr auf die Rennbahn, sie war besser als ich sonst immer dachte. Als trainierte ich ein wenig mit ihr, ehe ich sie auf die Weide brachte und ihre Box ausmistete. dann holte ich sie von der weide und stellte sie in ihre Box.
      Nun kam Belinda dran, wieder ein EVB nur nicht so weltbekannt. Also striegelte ich ihr braunes Fell, kämmte ihr schwarzes Langhaar und säuberte ihre Hufe gründlich aus. Dann war ich fertig und legte ihr die Rennausrüstung ab, während ich mit ihr etwas auf der Bahn trainierte, sie danach auf die Weide brachte und ihre Box ausmistete. Als diese sauber war, brachte ich die Stute wieder zurück und machte weiter.
      Das letzte Pferd vom Zuchtstall kam endlich dran. Er hieß Laudate und war ein DRP, also holte ich ihn aus der Box und begann sein Fell gründlich zu striegeln. Dann kämmte ich sein langhaar und säuberte seine Hufe, ehe ich ihn seine Ausrüstung anlegte und ihn etwas auf dem Platz im Springen trainierte. Als ich endlich fertig war, brachte ich ihn auf die Weide und mistete seine Box gründlich aus. Als diese endlich sauber war, holte och Laudate wieder und stellte ihn in seine Box.
      Schon war ich fertig und machte die Stallgasse sauber, sowie füllte alle Tröge auf und machte mich mit einem guten Gefühl auf den Weg nach Hause. Den Morgen waren die anderen Pferde dran und da musste ich erstmal Kraft tanken.


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    • Eddi
      Der Frühling beginnt
      by Eddi │ 23. März 2015

      Es war erst um fünf als mein Wecker schon klingelte und ich hätte mich tausendmal lieber umgedreht und einfach weiter geschlafen. Tja, aber das konnte ich nicht. Stattdessen stand für mich heute verdammt viel Arbeit an und vorher musste ich auch noch eine Stunde Auto fahren. Also hievte ich mich müde aus dem Bett und schleppte mich ins Bad. Nach einer Dusche fühlte ich mich dann etwas wacher und den Rest tat der Kaffee, den ich in der Küche aufsetzte und wovon ich mir auch direkt eine Thermoskanne mitnahm. "Auf auf...", murmelte ich leise und stieg ins Auto, um die einstündige Fahrt zu Ivis Gestüt hinter mich zu bringen.
      Pünktlich um sieben war ich dann auch dort und das definitiv nicht zu spät. Ich betrat den großen, schon von der Sonne erhellten Stall, und sofort richteten sich allerhand Pferdeköpfe auf mich. "Schon okay! Ich mach ja schon", beruhigte ich die hungrige Horde und begann direkt mit der morgendlichen Fütterung. Besonders Roheryn und Donnerwetter machten ein riesiges Theater und waren erst ruhig, als sie endlich fressen konnten. Der Rest benahm sich wenigstens, auch wenn alle schon wieder sehnsüchtig darauf warteten, bei dem herrlichen Wetter über die Weiden zu toben.
      Dabei fing ich mit den drei Isländerfohlen Hvítasunna, Trífari und Eimyja an. Ihre Namen versuchte ich gar nicht auszusprechen. Danach durfte Ivi's Pleasure Lady auf ihre kleinere Weide. Es versetzte mir immer einen leichten Stich, wenn ich die hübsche Scheckin sah, denn ich musste stets unwillkürlich an Ividi denken, eine wunderbare Zuchtstute, die uns aber schon lange verlassen hatten. Ihre Mutter Ivi und ihre Schwester standen noch bei Ivi.Kiwi und lebten hier sehr zufrieden.
      Nachdem der kleinere Teil des Stalles endlich auf der Weide stand (und die beiden Streithähne vom Morgen hatten es mir echt nicht leicht gemacht), ging es nun flugs weiter mit dem Rest der Herde. Die beiden Vollblutstuten Belinda und Delta Queen benahmen sich ausgesprochen gut und begannen direkt gelassen zu grasen. Hingegen waren die Ponys alle auf 180. Laudate konnte gar nicht darauf warten, endlich Unique Affair in die Flanke zu beißen und den anderen Hengst zum Spielen aufzufordern. "Kerle", seufzte ich nur und schüttelte den Kopf. Vor Lothlorien, Ellesméra, Figero und Todi hatte ich wegen ihrer Größe ein wenig Sorge, aber wie immer bewahrheitete sich dass alte Sprichwort, dass die Größten die Ruhigsten waren. Auch Vilnir und Hide and Seek gingen problemlos auf die Weide.
      Irgendwann standen dann alle draußen und der Stall war wie leergefegt. Perfekt für mich, denn jetzt hieß es ausmisten und das war bei der Anzahl von Boxen nicht ohne, aber mir blieb nicht anderes übrig, also legte ich mich ordentlich ins Zeug und kurz nach Mittag sah der Stall aus wie geleckt und ich war ernsthaft zufrieden mit meinem Werk. Das schreite nun förmlich nach einer kleinen Erholpause, ehe ich weiter machen würde.
      Nun wurden die Pferde bewegt, da hatte ich ja ein wenig Sorge, denn alle von Ivis Pferden waren top, da stellte man schnell seine Reitkünste in Frage. Aus dem Grund begann ich erst einmal locker vom Boden aus und da ich mit Fünfgängern nicht umgehen konnte, fing ich direkt mit den Isländern an. Und davon besaß Ivi nicht wenige: Es waren sieben Stück und ich hoffte niemanden vergessen zu haben. Mit Laufa und Glóblesi machte ich nacheinander lockere Bodenarbeit und ich war erstaunt, wie fit die beiden darin waren. Die hübsche Elfi (ich fand ihre Fellfarbe wirklich faszinierend!) wurde longiert und machte dabei eine super gute Figur. Mit Baldur und Baldrianus machte ich einen Spaziergang. Die beiden waren Vater und Sohn und irgendwie schienen sie das auch zu wissen. Und beide waren todschick! Nun standen nur noch Old God on New Streets und Amina auf dem Plan. Den Hengst longierte ich, während ich mich danach tatsächlich auf Amina traute und mit der Stute einen kleinen Ausritt machte. Dabei kam ich in den Genuss des weichen Tölts und war sofort total fasziniert! Ein Isländer musste auch unbedingt bei mir einziehen!
      Ich hatte ziemlich schnell entschieden, dass die Giganten in Ivis Stall heute frei hatten, denn an die traute ich mich nicht heran, außerdem gab es ohne die auch so noch genug Pferde die bewegt werden wollten. Zum Aufwärmen schnappte ich mir deshalb die liebe Ivi und machte mit ihr einen Ausritt. Danach wagte ich mich dann hoch motiviert in den Sattel von Necromancer und ich war fasziniert. Der Hengst lief einfach so hammer! Und ich hatte das Gefühl kaum was zu machen, da kam man sich als Reiter beinahe nutzlos vor, der Hengst wäre eine Kür auch ohne mich geritten. Die Stute Fight Back Tears strahlte eine enorme innere Ruhe aus, so dass ich auch sie ein wenig in der Dressur ritt und es letzten Endes auch keineswegs bereute.
      Mit Grey Storm machte ich nur lockere Gymnastizierung in Form von Longieren. Ich konnte es gar nicht glauben, dass dieser bekannte Zuchthengst inzwischen 15 Jahre alt war und hoffte inständig auf weitere 15 Jahre. Der Paso Fino Alejandro war ja ein Hengst der ganz besonderen Sorte und deswegen reizte es mich sehr, mit ihm Bodenarbeit zu machen. Und dabei war er sehr aufmerksam, schnell und gelehrig und es machte so viel Spaß wie schon lange nicht mehr. Im Übrigen stand in Ivis Stall der lebendige Gegenbeweis für alle Vorurteile gegenüber Haflingern (außer eventuell in Bezug auf den Namen...). Franzl von Falkenstein war einer der rittigsten und schönsten Haflingerhengste in meinem Leben, die ich je sehen und reiten durfte und das beweiste er mir auch heute wieder. Mit der Pintostute Mánadís kam ich hingegen eher weniger auf den gleichen Nenner, sie war mir zu schreckhaft und ich forderte sie manchmal zu sehr, aber irgendwie schafften wir es doch heil durchs Gelände.
      Danach longierte ich, langsam in Eile, Hopeless und den Hengst Warrenbri Warrego. Dann machte ich mit Paradise Snow ein wenig Bodenarbeit und das war mit einem Saddlebred wirklich interessant! Ich vergötterte die schneeweise Stute sowieso. Die Liste der restlichen Pferde war noch so lang und so strich ich Bleeding Blizzard, Flying Princess und Naminé herunter. Die drei hatten heute frei, Punkt. Dafür musste ich mich jetzt beeilen. Als erstes stand Longieren mit Another Way an. Danach kam mein Sorgenkind Cataract, ich kannte den Hengst noch aus Entes Zeiten und war ihn bereits dort das ein oder andere Mal geritten. Inzwischen hatte sich der Vollblüter wirklich gemacht, aber seine Charakterzüge waren einfach unverkennbar. Satchmo und Cinnemont Moon machten sich bei der Bodenarbeit wundervoll und als letztes machte ich noch einen abendlichen Ausritt mit Evenfall.
      Wieder im Stall versorgte ich schnell die Warmblutstute und dann hieß es auch schon wieder: Alle Pferde in den Stall bringen und füttern. Als das dann erledigt war, jeder seine abendliche Portion Futter und Heu hatte, konnte ich beruhigt das Licht löschen und müde nach Hause fahren. Ivi schrieb ich nur fix noch eine SMS mit: "Wie immer erfolgreich", und dann sehnte ich mich nur noch nach einem Bad.
    • Friese
      Besuch bei Ivi:

      Heute machte ich mich auf den Weg zu Ivi. Sie hatte in letzter Zeit leider keinen freien Raum um zu ihren Pferden zu fahren. Ich hatte mich also angeboten. Am Hof angekommen stieg ich aus meinem Wagen und ging direkt in den Stall. Dort holte ich als erstes die Pferde aus den Boxen und brachte sie auf die Weiden. Ich mistete alle Boxen aus und fuhr dann den Mist zum Misthaufen. Auf dem Rückweg nahm ich mir frisches Einstreu mit und verteilte dies dann in den Boxen. Dann richtete ich das Heu für alle Pferde her und verteilte es in den Boxen. Nun fehlte nur noch das Kraftfutter. Dies kippte ich nach Anweisung der Boxenschilder in die Futternäpfe in den Boxen. Ich kontrollierte alle Wassertränken und ging dann wieder zur Weide. Von dieser holte ich Delta Queen und Hide and Seek. Immer wieder sah ich auf meine Uhr. Eigentlich wollte Rachel schon lange da sein doch irgendwie war dies nicht der Fall. Ich putzte beide Pferde und sattelte sie dann auch.
      Ich rief sie an und hörte auch schon wie ein Wagen auf den Hof fuhr. Meine werte Freundin kam dann also doch auch mal. Ich tippte genervt auf meine Uhr und sie sah mich nur entschuldigend an. Gemeinsam gingen wir nach draußen und stiegen dann auf die Rücken der zwei Schecken. Gemeinsam gingen wir auf den Platz und ritten dort ein bisschen mit den beiden. „ Danke, dass du mir hilfst“ meinte ich danach kleinlaut zu Rachel. Eigentlich war ich ja echt froh, dass sie da war, weil ich es allein nicht geschafft hätte, aber sie war zu spät und es nervte mich doch ein bisschen.
      Im Stall angekommen nahm sie mir die beiden Pferde ab und machte sie für die Boxen fertig. Ich ging in der Zwischenzeit zur Weide und holte von dieser zwei weitere Pferde. Das eine war Evenfall und das andere Belinda. Gemeinsam putzten wir die beiden Pferde und gingen dann mit ihnen auch auf den Platz. Dort übten wir die grundlegenden Dressuraufgaben und ritten dann auch schon wieder ab. Bei so vielen Pferden fehlte einfach die Zeit mit allen eine gründliche und lange Arbeit zu machen. Dieses Mal brachte ich die Pferde in den Stall und Rachel holte die nächsten. Ich war schon gespannt wen von beiden sie uns raussuchen würde. Wir wollten eine kleine Runde ausreiten gehen. Ich brachte die beiden Pferde wieder in die Boxen und schaute, ob bei ihnen alles passte.
      Rachels Wahl war auf Lothlorien und Unique Affair gefallen. Das Kaltblut hatte sie sich ausgesucht und da sie wusste, dass ich auf Deutsche Reitponys stand und dann auch noch Schecken war ihre Wahl für mich auch schon klar gewesen. Wir putzten die beiden und suchten uns dann den nächstmöglichen Weg ins Gelände. Gut, dass wir beide mit Handys ausgestattet waren, denn so wie ich uns kannte würden wir ohne diese nie wieder zum Stall zurück kommen. Nachdem wir lang genug unterwegs waren und auch wieder einen passablen Weg zurück gefunden hatten, drehten wir um. Am Stall stiegen wir wieder von den Pferden und brachten sie in ihre Boxen.
      Danach holten wir zwei neue Pferde von der Weide. Der Tag war langsam schon sehr weit vorangeschritten und diese waren die vorletzten, welche wir noch reiten konnten. Ich seufzte leise und suchte mir dann mein Pferd aus. Mein Pferd war Cinnemont Moon und Rachel würde Figero reiten. Wir putzten die beiden Pferde und gingen dann in die Sattelkammer. Wir holten Sattelzeug und Trense und platzierten dies dann auf den beiden Pferden. Wir gingen wieder nach draußen und stiegen dann auf die Rücken der beiden Pferde. Gemeinsam ritten wir zum Platz und lobten dort erstmal die beiden. Dann ritten wir in Ruhe warm und redeten ein bisschen. Danach ging es wieder mit entspanntem Training weiter und danach wieder mit einer langen Abreitrunde im Schritt. Wir brachten die beiden Pferde in ihre Boxen und holten dann die restlichen Pferde von den Weiden, da es mittlerweile dunkel wurde.
      Nachdem wir damit fertig waren holte ich Necromancer aus der Box und Rachel Elfi. Wir hatten beide einige Pferde hier im Stall gesehen die es uns echt angetan hätten und die super in unsere Zucht passen würde. Ich putzte den Hengst gründlich und ging dann mit meiner Freundin in die Halle. Ich streckte mich im Sattel kurz und gähnte dann. Der Tag heute war echt anstrengend gewesen und ich war froh, wenn ich zuhause ins Bett konnte. Wir übten vorher noch ein paar Übungen mit den Pferden und brachten sie dann auch wieder in die Boxen. Dann sahen wir nach ob bei allen Pferden alles in Ordnung war. Dies schien der Fall zu sein.
      „ Endlich können wir heim“ meinte ich und stieg dann in mein Auto. Unterwegs rief mich Rachel an und teilte mir mit, dass sie beim Pizzaladen um die Ecke halten würde und dort Pizza mitnehmen würde. Ich sollte schon mal heimfahren und den Tisch decken. Dies tat ich auch und dann gab es Pizza und einen Film. Wir gingen danach jeder noch duschen und gingen dann ins Bett.​
    • Ivi.Kiwi
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      Neujahrsbesuch


      1. Januar 2016 │ by Ivi.Kiwi

      Erster Tag des neuen Jahres. Ich kann Silvester überhaupt nicht leiden und somit hatte ich auch am ersten Tag des Jahres schlechte Laune, obwohl der Silvesterabend sogar ganz schön war. Nachdem ich eine Waschmaschine an gestellt hatte schlüpfte ich in meine Stallschuhe. Auch an Neujahr war alles wie immer. Also schloss ich den Reißverschluss meiner Jacke, zog den Schal schön hoch und ging in die Kälte. Zum Jahresende hin war es viel zu warm und pünktlich zu beginn des neuen Jahres wird es auf einmal kalt. Noch mehr Grund für schlechte Laune.

      Als ich den Stall betrat in dem meine Pferde standen, wurde meine Laune jedoch Schlagartig etwas besser. Wie kann man beim Anblick seiner geliebten Pferde noch miesepetrig dreinschauen? Lothlorien war heute sie erste, die mich freudig anbrummelte. Ich strich ihr sanft über den Nasenrücken und ging die Stallgasse entlang zur Futterkammer. Stumpfes arbeiten war genau das, was ich an einem Tag wie heute tun wollte. Also machte ich nacheinander die Futtereimer für Belinda, Lothlorien, Delta Queen, Laudate, Amina, Hide an Seek, Evenfall, Cataract, Acapulcos Todi, Baldrianus, Old God on New Streets, Necromancer,Vilnir, Glóblesi, Alejandro, Fight Back On Tears, Hopeless, Baldur, Elfi, Ivi, Manádis, Grey Storm, Franzl von Falkenstein, Paradise Snow, Naminé, Another Way, Bleeding Blizzard, Warrenbi Warrego, Flying Princess, Cinnemont Moon, Figero, Unique Affair, Satchmo, Laufa und Ellesméra fertig. Nebenbei kontrollierte und reinigte ich die Tränken. Die Boxen würde ich später misten, ersteinmal sollten meine Pferde in Ruhe fressen.

      Also zog ich weiter zu meinen Weiden. Auf der Jungpferdeweide kamen Hvítasunna, Tvífari und Eimyja freudig angaloppiert. Ich wusste gar nicht wo ich anfangen sollte zu begrüßen, da alle drei versuchten als erste an die Reihe zu kommen und evtl. noch etwas leckeres dabei abzustauben. Es dauerte eine kleine Weile, bis ich mich frei gekuschelt hatte und meinen Weg zum Heu fortsetzen konnte. Ich füllte eine Ordentliche Protion Heu in den Trog bei den drei kleinen und ging weiter zu den anderen. Auch Ivi's Pleasure Lady, Donenrwetter und Roheryn bekamen ihr Futter. Da nun alle beschäftigt waren, konnte ich ganz in Ruhe die Weiden abäppeln. Dabei verging einige Zeit und mit einem Blick auf die Uhr stellte ich fest, das es schon fast mittag war.

      Ich ging zurück zum Stall und genehmigte mir einen Schluck Wasser. Heute hatten alle Pfleger frei bekommen, daher war das Misten der Boxen heute ebenfalls meine Aufgabe. Aber ich wollte die Ablenkung ja. Ich holte mir Schubkarre, Mistgabel, Schaufel und Besen und begann der Reihe nach die Boxen zu misten. Die Pferde stellte ich jeweils auf den Paddock ihrer Box, damit ich ín Ruhe misten konnnte. Unique Affair machte sich jedoch einen Spaß darauf mich immer von hinten zu beknabbern, sobald er die Gelegenheit dazu hatte und ich nahe genug an seinem Fenster stand. Als ich schließlich alle Boxen fertig gemistet hatte, war es schon später nachmittag. Zum Reiten war ich heute gar nicht in Stimmung, also machte ich noch ein paar Kleinigkeiten, wie Stallgasse und Putzplatz fegen und die Sattelkammer etwas aufräumen.

      Am Abend verteilte ich nochmal etwas Heu für meine Stallpferde, dann ging ich erschöpft nach Hause. Nach einer schönen heißen Dusche, kuschelte ich mich mit einem Buch auf die Couch. Besonders konzentrieren konnte ich mich jedoch nicht, viel mehr machte ich mir Gedanken über die kommenden Monate und welche Pläne ich für meine Pferde und mich hatte.
    • Canyon
      Besuch von Bracelet
      by Bracelet | 10. August 2016

      Es war ein regnerischer, relativ kalter Spätsommertag auf dem Gestüt Burnin' Valentine, welches ich heute besuchen sollte. Die Inhaberin des Gestüts, Ivi.Kiwi, hatte leider heute keine Zeit und mich deswegen gebeten nach einigen Ihrer Pferde zu sehen.
      ,,Bracelet?",hörte ich eine Stimme hinter mir rufen. Ich drehte mich etwas verdutzt um und sah in das freundliche Gesicht eines Stallmitarbeiters. ,,Ich zeige Ihnen schnell die Pferde und das Anwesen. Dann muss ich leider auch los aber Sie wissen dann ja über alles Bescheid.",meinte er dann etwas hektisch. Dies tat er auch und verließ anschließend das Gestüt.
      Ich war nun also ganz alleine hier. Dennoch fühlte ich mich beinahe wie zu Hause, da das hübsche Sport und Zuchtpferdegestüt ähnlich war wie mein jetziger Hof und wirklich einlud seinen Aufenthalt hier zu genießen.
      ,,So. Dann wollen wir mal.",murmelte ich zu mir selbst und holte mir zwei Stricke aus der Sattelkammer. Mit diesen schlenderte ich dann hinüber zu den großflächigen Wiesen des Gestüts, wo die Pferde genüsslich grasten. Lantinus, ein hübscher Nachwuchshengst, und der etwas ältere Roheryn waren die ersten Beiden die ich von der Weide in den Stall brachte um sie anschließend zu versorgen. Satchmo, Scs Hide and Seek, Alejandro, Ivi und Ivi's Pleasure Lady folgten.
      Nun, wo alle Pferde im Stall waren, ging es für mich ans Putzen, Füttern und Misten. Mit den beiden zuletzt genannten Aktivitäten begann ich, wofür ich wohl um die zwei bis drei Stunden brauchte - immerhin hatte Ivi wirklich eine ganze Menge Pferde.
      Dann, schon völlig eingesaut, holte ich Putzzeug aus den Spinden und begann damit Evenfall, eine wirklich wunderschöne Cremellostute, zu putzen. Sie schien es zu genießen und schnaubte immer wieder genüsslich ab, was mich irgendwie glücklich machte. Danach putzte ich die Schecken Mánadís, Grey Storm und Fight Back Tears sehr gründlich, da sich diese drei Pferde besonders dreckig gemacht hatten. Die übrigen folgten.
      Da der Regen dann nachgelassen hatte und die Sonne langsam wieder durch die Wolkendecke fiel beschloss ich nun einigen Pferden etwas Bewegung zu geben. Paradise Snow war dabei mein erstes Opfer. Es wurde longiert und anschließend Freigelaufen in der leeren Halle. Dann ging ich mit Bleeding Blizzard und anschließend auch mit Warrebri Warrego an der Hand auf dem Gestüt spazieren. Und damit war ich noch nicht fertig mit meiner Bewegungssession. Cinnemont Moon dürfte in der Halle Können beim Freispringen unter Beweis stellen. Dies klappte ausgezeichnet. Was für ein tolles Pferd!
      Last but not least sollte ich, auf Ivis Wunsch, auch Necromancer bewegen. Laut ihrer Beschreibung war er ein tolles Nachwuchspferd mit viel Potential aber einem großen Dickschädel. Ebenso war er von Fremden nicht allzu begeistert was möglicherweise ein paar Hürden darstellen könnte. Ich wollte ihn nämlich über ein paar Stangen longieren und da nich der Holsteiner nicht kannte war ich das Fremde in Person. Dennoch schlug ich mich ganz gut und er schien Spaß an der Arbeit zu finden.
      Nachdem ich den Rappen wieder in seine Box gebracht hatte brachte ich nochmal alle Pferde auf die Weide. Dann setzte ich mich gemütlich mit einem Kaffee ins Haupthaus und wartete bis Ivi zurück war, welche mich dann dankend verabschiedete.
      Auch wenn der heutige Tag anstrengend war, war er wirklich schön gewesen und ich war froh Ivi helfen zu können.
    • Canyon
      Tag der offenen Tür
      (c) Canyon | 17. März 2017

      Ein Tag der offenen Tür auf dem berühmten Gestüt Burnin' Valentine! Das ließ ich mir doch nicht entgehen. Der Weg war nicht weit und schnell war mein kleiner Hund ins Auto gepackt und der Motor gestartet und nur eine Stunde später versuchte ich auf dem bereits überfüllten Parkplatz noch ein freies Stückchen für meinen Wagen zu finden.
      Etwas Leid taten mir die Pferde schon, als ich die Massen an Menschen sah, welche auf das Stallgebäude zuströmten. Dagegen hatte die Gestütsführung jedoch auch etwas unternommen. Ein fester Zeitplan sorgte dafür, dass alle Pferde genügend Verschnaufpausen hatten und nicht überfordert mit den Besuchern waren. Ich wollte mir jedoch das Gedrängel noch nicht antun, sondern schlug den Weg zu den Weiden ein, wo ich auch gleich meinem eigenen Hund den von ihm gewünschten Auslauf bieten konnte. Auf den Weiden standen vor allem die Stuten des Gestüts. Damit man diese jedoch auch bestaunen konnte, waren Informationszettel angebracht und mir machte es jede Menge Spaß, die Pferde auf den Bildern auch auf den Weiden wiederzufinden. Auf der ersten Weide sah ich einige Vollblüter. Delta Queen erkannte ich sofort, so eine markante Zeichnung war weithin zu sehen. Belinda und Flying Princess konnte ich aus der Ferne jedoch nicht auseinanderhalten, da beide einen hübschen, aber gleichen Braunton hatten. Friedlich, jedoch recht weit entfernt vom Weg, grasten die drei und ließen sich von uns nicht stören.
      Als nächstes waren die Warmblüter an der Reihe. Hier gab es einiges zu entdecken und da es ein paar mehr Pferde waren, durften diese auch einen etwas größeren Besucheransturm ertragen. Eine Stute, ich glaube sie war Evenfall, schien meinen kleinen Hund gar nicht zu mögen und zog mit angelegten Ohren ab, als ich näher kam. Ivi hingegen ließ sich über den Zaun hinweg sogar von mir streicheln und Mánadis blickte dabei neidisch zu. Eine Stute, welche laut Informationsblatt bestimmt Cinnemont Moon war, stand etwas abseits und ignorierte die Menschen. Ivi's Pleasure Lady und Roheryn konnte ich leider nicht ausfindig machen, da ein Teil der Weide von dichtstehenden Bäumen bedeckt war, wo sich die beiden Stuten bestimmt aufhielten.
      Ich rieb mir wenig später umgläubig die Augen, als ich eine riesen Weise mit noch mehr Pferden vor mir hatte. Sie erstreckte sich über ein gigantisches Areal und war von vielen Kleinpferden gepickt, welche vor allem friedlich grasten, oder das Treiben außerhalb des Zauns begutachteten. Es waren so viele Pferde, dass ich total durcheinander kam mit den Namen. Da gab es eine Amina, eine Old God On New Streets (was für ein Name), eine Fight Back Tears, eine Hopeless, eine Elfi, eine Naminé und eine Laufa und alle sahen anders aus und waren trotzdem mit bloßem Auge kaum zu unterscheiden.
      Auf einer etwas versteckten Weide standen noch einige der hübschen Tiere. Hier waren es vor allem Kaltblüter, wie Lothlorien und Ellesméra, aber ich konnte auch ein schneeweißes Saddlebred namens Paradise Snow ausfindig machen.
      Mittlerweile hatte sich vor die Sonne eine dicke Wolkenwand geschoben und leicht frierend machte ich mich zurück auf den Weg zum Gestüt. Mein Weg führte mich am Offenstall der Jungtiere vorbei und ich nutzte gleich die Chance, diese zu erkunden. Gerade standen hier drei kleine Gangponys mit unaussprechbaren Namen: Hvítasunna Van Frelsi, Tvívari Van Frelsi und Eimyja.
      Im Hauptstall warteten dann natürlich noch die Hengste darauf, bestaunt zu werden. Fast alle waren angesehene Deckhengste und natürlich waren deswegen auch einige hier, in der Hoffnung, ein Zuchtfohlen fürs nächste Jahr für sich ergattern zu können.
      Das war allerdings nicht mein Interesse und so laß ich nur kurz die Namen und warf einen Blick in das Innere der Box, um für einen kurzen Moment das hübsche Tier dahinter bestaunen zu können.
      Donnerwetter, Laudate, scs Hide an Seek, Cataract, Acapulcos Todi, Burnin' Baldrianus, Necromancer, Vilnir, Glóblesi, Alejandro, Baldur, Grey Storm, Another Way, Bleeding Blizzard, Warrenbri Warrengo, Figero, Unique Affair und Satchmo. Als ich durch war, hatte ich die Namen der ersten Pferde bereits wieder vergessen, ich wusste nur, dass alle eine tolle Ausstrahlung gehabt hatten und das ich ziemlich neidisch auf dessen Besitzer war.
      Den restlichen Tag verbrachte ich damit, mir einige tolle Shows anzusehen, bei welchen die Pferde des Gestüts ausreichend präsentiert wurden und erst am späten Abendstunden stieg ich wieder in meinen Wagen und verließ, den mittlerweile leer gewordenen, Parkplatz.
    • Occulta
      Verschoben am 08.12.2017
      Grund:
      6 Monate keine Pflege.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Ivi.Kiwi
    Datum:
    25 Juli 2008
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