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Raven

Ciara La Perla

Name des Pferdes: Ciara La Perla Mutter: Pearls Blue Passion Vater: Dark Secret of the Holy Angel Geburtsdatum: 25.06.2007 Geschlecht: Stute Rasse: Quarter Horse Fellfarbe: Mausfalbe - roan? Charakter: ruhig, ausgeglichen und verschmust Stockmaß: wird ca. 1,60 Gesundheit: 100% gesund Besitzer: Raven Pferd erstellt von: Sweetvelvetrose VKR: Sweetvelvetrose Galopprennen Klasse: E Western Klasse: E Spring Klasse: E Military Klasse: E Dressur Klasse: E Distanz Klasse: E Gewinnerin der [FS 93] Füchse und Graue [url="http://www.joelle.de/index.php?app=gallery&module=images&img=41135"][img]http://www.joelle.de/uploads/1235734961/gallery_5_4523_2895.png[/img][/url] Beschreibung: Ciara la Perla ist eine kleine Schönheit. Etwas scheu und doch, wenn sie jedoch Vertrauen gefasst hat, sehr anhänglich, findet das Stutfohlen schnell Anschluss. Kennt man sie erst einmal, muss man sie einfach ins Herz schließen und kommt nie wieder von ihr los. Sie wird bestimmt später einmal ein tallentiertes Westernpferd. Auslauf für Ciara: [url="http://www.joelle.de/index.php?app=gallery&module=images&img=76354"][img]http://www.joelle.de/uploads/1263504468/gallery_10915_6153_56568.jpg[/img][/url]

Ciara La Perla
Raven, 13 Sep. 2009
    • Raven
      Die Ankunft:

      Mein Traum war war geworden. eher sogar mehr als wahr. Ich hatte mir einen süßen spielkameraden für adicted player und heute sollte er einen bekommen. dali, deren westernfohlen ich leidenschaftlich gerne pflegte, hatte mir die kleine gekauft. nun fuhr ich voller erwartung los. als ich endlich mit auto und pferdehänger auf dem hof von dali ankam, sah ich sie schon mit einem fohlen am strick dort stehen. schnell parkte ich und stieg aus um sie zu begrüßen. ich unterhielt mich noch kurz mit ihr, dann war alles geklärt. ich würde natürlich bald wiederkommen um mich um mein liebgewonnenes pflegefohlen zu kümmern. das stutfohlen, welches ich nun am strick hielt war umwerfend schön. ihre augen waren eisblau und ihr fell schimmerte fast silbern in der sonne. sie hieß ciara la perle und la perla passte wirklich ausgezeichnet zu ihr. nun sollte sie aber ihn neues zuhause erleben. also lud ich sie in den pferdehänger ein. als sie versorgt war, ging es los. nachdem wir angekommen waren, lud ich die kleine aus und brachte sie in ihre box. über die niedrigeren wände der fohlenboxen zwischen den boxen konnte sie zu ihrem nachbarn kontackt auf. adicted player und ciara la perla beschnupperten sich. das halfter und die restlichen transportsachen hatte ich ihr abgenommen. kurz wich sie mit einem quieken zurück, aber man konnte erkennen, dass es nicht böse gemeint war, denn sie trat sofort wieder zu ihm. in der nächsten zeit wollte ich ihr eine neue fohlendecke und ein halfter anfertigen lassen. so zu sagen als willkommensgeschenk. nun sollte ich sie aber erst einmal in ruhe lassen. sie war bestimmt angestrengt von der reise und den vielen neuen eindrücken hier. aber ich war mir sicher, dass ich alles tun würde um ihr das leben so schön wie nur möglich zu gestalten. den beiden fohlen würde es an nichts mangeln. nun verabschiedete ich mich jedoch von dem kleinen stutfohlen. sie hatte bereits stroh, heu, futter und frisches wasser bekommen. im moment konnte ich ihr nicht mehr gutes tun als sie sich ausruhen zu lassen. also verlies ich wiedereinmal schweren herzens den fohlenstall.
    • Raven
      Verwöhnprogramm und Spielstunde der Fohlen:
      Heute war ein besonderer Tag. Ich hatte ein Verwöhnprogramm für meine Fohlen geplant. Deshalb ging ich so schnell wie möglich zu den Boxen. Die kleine Herde wartete schon ungeduldig. Zuerst holte ich Hajira und Jade aus ihren Boxen. Die zwei Stutfohlen waren gemeinsam auf der letzten Fohlenschau gewesen und so hatte ich sie auch diesmal als Pärchen eingeteilt. Die beiden brachte ich nun aus den Putzplatz und band sie an. Dann ging ich zurück und mistete ihre Boxen aus. Anschließend bekamen beide noch Futter und Wasser. Als auch dies erledigt war, begann ich die zwei jungen Ladies zu putzen. Ich striegelte und bürstete die zwei und auch ihr Langhaar pflegte ich. Nun wurden noch die acht Hufe ausgekratzt und dann waren sie auch schon fertig, beziehungsweise sauber. Dann ging ich zu den Boxen zurück und holte nun auch ciara la perla und silver spring aus ihren Boxen. Auch sie wurden angebunden. Dann mistete ich ihre Boxen aus und brachte auch Futter und Wasser. Die Versorgung musste heute etwas schneller gehen, da ich noch eine Spielstunde geplant hatte. Auch Silver Spring und Ciara la Perla bekamen ihr Recht auf ein gründliches Putzen mit Striegel und Bürste. Dann kratzte ich auch ihnen die Hufe aus und kümmerte mich um das Langhaar. Die vier Stutfohlen Silver Spring, Jade, Hajira und Ciara la Perla bekamen nun bunte Bänder in die Mähne geflochten. Später würde ich einige Andenkensbilder machen. Jetzt durften die Stütchen erst mal in die Halle. Eine Freundin passte auf sie auf, während ich noch schnell die Hengstfohlen holte. Zuerst waren Adicted Player und Eternity an der Reihe. Auch sie wurden geputzt und gekämmt. Dann kratzte ich auch ihre Hufe aus und pflegte ihr Langhaar. Als die beiden Hengstfohlen angebunden waren, ging ich zu ihren Boxen zurück. Ich mistete und brache erneut Futter und Wasser. Nun war das letzte Paar des Tages an der Reihe. Temptations Love und Black little Riley gaben zusammen ein farbenfrohes Bild ab. Die zwei kleinen Jungs putzte ich ebenso und auch ihre Hufe wurden ausgekratzt. Dann waren noch einmal die Boxen dran. Ausmisten, Futter bringen und schließlich auch noch Wasser bringen. Jetzt durten auch die vier Hengstfohlen Adicted Player, Temptations Love, Eternity und Black Little Riley in die Halle. Ich hatte ihnen Fohlenbandagen angezogen, deren Farben zu den Bändern der Stutfohlen passten. Jetzt fehlte nur noch eine kleine Maus. Valéla war das letzte Fohlen. Sie wurde noch schnell gestriegelt und gebürstet, dann war ihr Langhaar an der Reihe und schließlich auch die Hufe. Dann noch schnell sie Box ausmisten, Futter bringen und Wasser ebenfalls, dann konnte es auch mit dem Fleckenmonster in die Halle gehen. Alle spielte und hatten viel Spaß. Sie tobten wild durcheinander und spielten Fangen. Später machte ich Bilder von denen sie wohl nicht mitbekamen. Schließlich waren die neun ganz in ihr Spiel vertieft. Ich hatte die Halle gewählt, da sie wärmer und nicht so matschig wie die Koppel war. Auch Gruppenbilder wurden gemacht. Alle hatten viel Spaß. Zum Ende hin verteilte ich noch Leckereien und schließlich brachte ich alle wieder zurück in ihre Boxen. Sie waren merklich müde und hatten auch nicht mehr so viel Lust zu spielen. So brachte ich der Reihe nach Ciara la Perla und Jade, Valéla und Hajira und dann Silver Spring, die größte der Fohlen in ihre Boxen. Die Hengstfohlen folgten sogleich. Erst Adicted Player und Black little Riley und dann Temptations Love und Eternity. Als alle in ihren Boxen waren mache ich noch einen letzten Rundgang. Ich verabschiedete mich und dann fuhr ich nach einem langen aber wunderschönen Tag nachhause.
    • Raven
      Weihnachten im Stall:

      Heute ar es endlich soweit. es war weihnachten. der schnee war leider weggeschmolzen. also wieder keine weiße weihnacht. ich seufzte. dann ging ich schnell in den stall. ich brachte alle meine fohlen af die koppel. so musste ich relativ oft gehen, doch das machte nichts. ich hatte unkaputtbare laune. mit einem grinsen im gesicht lief ich immer wieder den weg zur koppel. erst mit adicted player und ciara la perla, dann mir eternity und jade, darauf folgten temptations love und black little riley, judy und hajira, valéla und silver spring und schließlich auch noch chucky und dancing is like heaven. sie tobten fröhlich auf der morgendlichen weide, während ich mich an dei stallarbeit machte.
      Mit einer schubkarre bewaffnet machte mich daran die fohlenställe auszumisten. es entfernte sorgsam das alte stroh aus allen boxen. dann entleerte ich diese. wie oft war ich wohl gerannt? es war mir egal. dann brachte ich neues einstreu. als alle ställe dick eingedeckt waren, machte ich mich ans eimerschleppen. jedes meiner fohlen bekam frisches wasser und dannach auch futter. als auch das erledigt war, gab es noch heu zum knabbern für alle.
      dann waren die großpferde an der reihe. Jaras luzie jarock, bloue sue und call me a twist waren einfach meine drei engel. call me a twist musste zwar alleine auf der koppel stehen, doch seine koppel grenzte an die der fohlen. so war es nicht ganz so schlimm für ihn. er war nunmal ein hengst, und dies war der preis dafür. ich schmunzelte und ging zu den boxen der großpferde. Erneut holte ich eine schubkarre und rollte damit zu den ställen. ich mistete erneut. diesmal waren es ja nur drei boxen. das ging ja noch. als alle drei boxen leer waren, holte ich dann auch noch neues einstreu. bald war die rutienearbeit erledigt. das war so eine art winterputz. wieder lächelte ich. futter und wasser brachte ich ebenfalls. jetzt war ich soweit feritig.
      Darauf foglend holte ich mir der reihe nach all meine pferde und fohlen und putzte sie. dannach durften sie wieder in die frisch gemachten boxen. Anfangen wollte ich diesmal mit call me a twist. die anderen folgten. jaras luzie jarocks, bloue sue, chucky, dancing is like heaven, silver spring, valéla, hajira, judy, black little riley, temptations love, jade, eternity, ciara la perla und adicted player. die reihnfolge hatte ich umgekehrt, um alle gleich zu behandeln. Jedes meiner pferde wurde gestriegelt, gebürstet, bekam das gesicht gewaschen und die hufe ausgekratzt.
      dann durften die fohlen zusammen in die reithalle und wir spielten alle gemeinsam. dannach holte ich mir die zwei stuten jaras luzie jarock und bloue sue. auch mit ihnen verbrachte ich eine gnze weile in der halle. mit call me a twist machte ich einen weihnachtlichen ausritt durch den winterwald. zugegebenermaßen lag zwar immernoch kein schnee, doch es war ein irgendwie magische umgebung. ich ritt grinsend weiter.
      als es langsam dunkel wurde durften oder mussten alle wieder in ihre ställe zurück. ich brachte jedem noch ein leckerchen in form eines weihnachsmannes und verabschiedete mich dann von meinen lieblingen. es war ein schöner tag gewesen.
    • Raven
      Ein spannender Ausflug:

      Die Schau:

      Nun war der Moment gekommen. Die Stimme des Mannes am Lautsprecher tönte mir noch in den Ohren. Er hatte soeben unsere Namen aufgerufen. So liefen wir los. Ciara la Perla lief neben mir. Ich hörte ihre schwebenden Tritte neben mir auf dem sandigen Hallenboden, während wir uns immermehr auf den Punkt zubewegten, an dem ich Ciara loslassen musste. Ich parrierte sie durch und nahm ihr den Strick ab. Sie wich, da sie es so gewohnt war, auf den Hufschlag und trabte, ja fast tanzte entlang der Menschenmenge, die auf ihren Stühlen saßen. Einige beugten sich nach forn, um besser sehen zu können, andere beschwerten sich über die zuvor genannten. Dann war ich wieder bei meinem Mädchen und so hakte ich den Führstrick in ihr Fohlen halfter ein. Nun würden wir wieder gemeinsam weitermachen. Wir wandten uns der Hallenmitte zu und liefen schließlich zu X. An der Stelle angekommen, parrierte ich mein Stütchen zum Stand durch. Erfreulicherweise stand sie geschlossen. So nervös schien sie überhauptnicht. Ciara war zwar scheu, doch vertraute mir und jeder Tumult hätte sie weiter von mir fort gebracht. So vertraute sie mir einfach und blieb stehen. Ich grüßte die Richter. Dann waren die Gangarten an der Reihe. Ich hatte beschlossen, sie der Reihe nach mit zunehmender Geschwindigkeit vorzuführen. So brachte ich mein Mädchen wieder in den Schritt und führte sie eine Runde. Dannach folgte der Trab. Ich ruckte kurz und nicht sehr fest am Strick und lief los. Ciara folgte mir mit langen und raumgreifenden Schritten. Ich liebte es, neben meinen Fohlen herzulaufen und ärgerte mich fast, dass dies bei ausgewachsenen Pferden nicht mehr so gut möglich war, weil es doch so die Nähe zwischen Mensch und dem viel schnelleren und stärkeren Tier vermittelte.Doch ich schwiff mit den Gedanken ab. Es galt nun, den Galopp zu Präsentieren. Mein Fohlen gehorchte wieder gut und ich rannte schneller. Nun wurde es auch für mich anstrengend, denn Ciara hatte große Galoppsätze. Sie senkte den Kopf und schnaubte genüsslich. Ich hoffte darauf, dass sie für einen kurzen Moment all die Menschen vergessen hatte und sah erfreut, dass der Führstrick locker durchhing, ihne eine Gefahr zu bilden. Jetzt durften wir wieder Schritt gehen und die blaue Plane kam auf uns zu. Ciara mochte die Plane und ging nur all zu gerne hinauf. Ich musste lächeln. Dann war das Tor an der Reihe. Etwas über ihrem Kopf, behagte ihr nicht so und ich hatte oft trainieren müssen, dass sie so brav darunter hindurch schritt, wie sie es heute tat. Dies war nun also das Ende unserer Fohlenschau gewesen. Ich fand, dass Ciara sich mehr als bewehrt hatte und hoffte für sie, dass sie ein Schleifchen bekam. So gingen wi gemeinsam vom Tor aus zu X. Dort blieben wir wie auch am Anfang der Schau stehen und für mich schloss sich innerlich der Kreis. Ich grüßte die Richter und alle Anspannung war von mir abgefallen. Ich hoffte, dass es meinem Stutföhlchen nicht anders ging, als wir gemeinsam im gleichmäßigen Galopp die Reithalle verließen.
    • Raven
      Ostern im Stall:

      Es war nun ostern und ich wollte es nicht versäumen auch dieses fest gemeinsam mit meinen pferden zu feiern. sie sollten schließlich auch etwas davon haben. eigentlich hatte ich etwas mit wasser machen wollen, doch dafür schien es nun doch noch etwas kalt. dann hatte ich überlegt, in jeder box eine kleinigkeit zu verstecken, doch irgendwie konnte ich mich nun, wo ich im stall stand nicht mehr so richtig für die idee begeistern. ratlos begann ich, die pferde und fohlen der reihen nach zu begrüßen. ich begann bei call me a twist, ging dann zu meinen beiden stuten sue und luzie und dann startete das bunte fohlenbegrüßen. ich grinste. dann lief ich erst zu addi, dann zu ciara, meiner schön reichlich gewachsenen jade, dannach zu meinem geliebten TL, riley, der so eine rührende geschichte gehabt hatte, judy und hajira, dem kleinen wildfang, dann zu valéla, chucky, die damals meine rb gewesen war, dann heaven und meine blauäugige summer, die beiden hellen stütchen easy und aby und schließlich kam ich auch bei loveaffaire und odin an. alle hatten ein leckerli bekommen. aber was würde ich nun mit ihnen unternehmen?
      schließlich fand ich die idee mit dem verstecken von kleinen überraschungen doch keine soo schlechte idee. gut gelaunt, lief ich auf die koppel und versteckte dort lauter kleinigkeiten. ich achtete darauf, dass alles gesund und gut für die pferde und besonders die noch zum teil sehr jungen fohlen verträglich war. ich hatte schon geahnt, dass ich am ende doch in das typische osterverstecken verfallen würde und so hatte ich junge und so noch kleinere möhrchen, äpfer, leckerlis, kleine stücke getrocknetes brot und klee dabei.
      nachdem alles sorgsam versteckt war, machte ich mich daran, alle zu putzen. wieder begann ich mit dem hengst, daraufhin folgten die stuten und dann waren auch die fohlen an der reihe. jedes der tiere wurde einzeln zum putzplatz geführt. ich begann immer mit dem striegeln, daraufhin bürstete ich den nun losen dreck und die haare, die nun durch den fellwechsel in hülle und fülle anfielen heraus. dann kratzte ich nach einander alle vier hufe auch und dann kam das langhaar an die reihe. bei dem drei großen kämmte ich die mähne, die fohlen behandelte ich etwas vorsichtiger, aber genauso gründlich. den schweif bekamen twist, luzie und sue verlesen. ich gab mir extra viel mühe, denn sie solltne alle wunderschön sein, wenn sie auf die koppel kamen. so reinigte ich auch noch die augen und nüstern der pferde und fohlen mit je einem dafür bereitgelegten schwamm. als dann nach und nach alle feritg waren, machte ich mich noch ans boxenausmisten.
      so bewaffnete ich mich mit einer schubkarre und karrte karre für karre auf den misthaufen. weil ostern war, nahm ich alles aus den boxen. an einem feiertag konnte man ruhig spendabel sein. ich grinste wieder. als alle boxen leer waren, beeilte ich mich dann doch, sie wieder mit neuem einstreu zu füllen. die stuten durften schon auf ihre koppel und auch twist durfte auf seine. die drei kannten mich schon lange genu, um zu wissen, dass ich etwas vorhatte und waren unrihg geworden. als ich nach einiger zeit dann die ganzen boxen wieder aufgefüllt hatte, brachte ich noch frisches wasser und futter für alle. es war mitlerweile zwar nichts besonderes mehr und doch brachte ich in jeden der ställe etwas heu zum knabbern. auch gewohnheiten musste man weiterführen.
      dann durften auch die fohlen raus. die kleine meute stürmte wie wild auf der koppel rum. schon nach kurzen hatten einige die leckereien entdeckt. odin war der erste, der freudig eine möhre kaute. summer preschte noch mit hajira über die wiese, ganz in ihr spiel vertieft. sie achtet eben auf ihre figur. ich musste lächeln. dann entdeckte sie, dass riley einen apfel im maul hatte und stopte aus dem galopp ab. chucky und addi zogen an der gleichen möhre und ich wunderte mich schon, warum sie nicht zerbrach, als schon beide fohlen hinten über ins weiche gras fielen. beide hatten wohl etwas abbekommen. es wurde mir lange nicht langweilig, ihnen zu zu sehen. auch, als alle leckerbissen aufgefressen waren, tollten die fohlen noch ausgelassen herum .die stimmung war wohl durch die osterüberraschung gestiegen.
      so lies ich die junge meute noch ein wenig spielen und holte erstmal twist in seine box zurück. dann waren die zwei stuten an der reihe. da sue und luzie sich verstanden, konnte ich beide nebeneinander führen. als auch sie in ihren nun sauberen boxen untergebracht waren, ging ich erneut zur fohlenkoppel. ich wollte die kleinen am liebsten nie wieder von dieser koppel holen. sie hatten so einen spaß und ich wollte nicht die böse sein. trotzdem entschied ich, dass es nun lange genug war. aby und heaven lagen schon im gras und waren bereits im land der träume. so führte ich immer zwei gemeinsam in ihre boxen zurück. dann, als ich auch damit fertig war, verabschiedete ich mich von all meinen lieblingen und verließ dann den hof.
    • Raven
      Übung- Die Fohlenschau:
      Bei X stellte ich Ciara la Perla auf. Das Fohlen betrachtete ruhig die ganzen Menschen um es herum. Ciara war kaum aus der Ruhe zu bringen und gerade dies schätzte ich so an ihr. Selbst auf Schauen mit so vielen neuen Eindrücken blieb sie gelassen. Ich achtet darauf, dass alle ihrer Beine sichtbar waren und sie im richtigen Sektor stand. Dann trat ich etwas zur Seite um dem Richter, welcher nun mein Fohlen umschritt nicht im Wege zu stehen. Er musterte die junge Stute und ich hätte in diesem Moment alles dafür gegeben in seine Gedanken blicken zu können. Sein Gesicht war ausdruckslos und nicht die kleinste Regung verriet seine Meinung. Ciara schielte neugierig zu dem Fremden, stand aber weiterhin gerade. Dann endete er und gesellte sich wieder zu den anderen Richtern. Nun bewegten wir uns. Auch dies war gefordert. Schon waren wir bei der ersten Pilone angelangt. Ich führte Ciara nach rechts und lief dann schneller, damit sie traben konnte. Trab war ihre liebste Gangart und ich staunte immerwieder, wie dieses sonst so zierliche Fohlen die Beine heben konnte. Als wir die Pilone bei K erreicht hatten, mussten wir wieder halten. Es war kein Schritt verlangt und so musste mein Stütchen aus dem Trab stehen. Sie machte das gut, sah mich aber vorwurfstvoll an, auch wenn ich mir das wahrscheinlich nur einbildete. Wieder sollte es nach rechts gehen. Ich führte den hellen Falben seitlich, sodass sich die langen Beine des Fohlens kreuzten. Sie hatte ihren Spaß dabei und das sah man ihr an. Ich hatte sie bei uns zuhause des öfteren erwischt, wie sie auch seitlich lief, wenn es garnicht gefordert war. Damit hatten wir noch so unsere Probleme, aber sie war nunmal erst ein Fohlen und liebte das Spielen. Im Trab ging es dann zu A. Ich merkte, dass Ciara am liebsten weiter seitlich gelaufen wäre und mit mir gespielt hätte, doch ich ging so neben ihr, dass sie nicht anders konnte als gerade zu A zu traben. Von A ging es zu X. Wir kamen schnell in der Hallenmitte an. Dort war ein Stop gefordert. Wir hielten und ich musterte kurz die Kleine. Sie sah nicht erschöpft aus. Ich hatte mir vorgenommen eher die Fohlenschau abzubrechen, als ein müdes Fohlen weiter durch das geforderte Programm zu quälen. Zum Glück machte es ihr Freude. So ging es mit einem Turn nach rechts weiter. Wer auch immer sich die Kür ausgedacht hatte, hatte offensichtlich ein Konzept dahinter, welches eher rechts als links bevorzugte. Dann war die Fohlenschau auch schon vorbei und wir hatten und wieder bei X aufzustellen. Dort angekommen achtete ich erneut darauf, dass die Süße mit allen Beinen sichtbar und im richtigen Sektor stand. Diesmal kam jedoch kein Richter mehr. Ich grüßte sie freundlich mit einem Lächeln, dann verlies ich an Ciaras Seite und im entspannten Schritt die Reithalle. Draußen angekommen würde meine feine Maus gleich einen saftigen Apfel bekommen. Sie hatte ihre Sache meiner Meinung nach gut gemacht. Mit diesen Gedanken durchquerten wir das Hallentor und es war wie so oft vorbei.
      (3000 Zeichen by me[Raven])
    • Raven
      Heute wollte ich mich jedem meiner Pferde einzeln zuwenden. Ich fand diese Art persönlicher und so konnte ich besser auf die jeweiligen Pferde eingehen. Trotzdem musste ich mich an einen strengen Zeitplan halten. Ich würde in zwei Tagen verreisen und hatte noch keine Tasche gepackt. Mich schauderte es kurz beim Gedanken an den Reisestress, doch nun war ich schließlich im Stall und mich um meine Pferde zu kümmern. So betrat ich das schon etwas ältere Stallgebäude. Wieder überkam mich Vorfreude. Irgendwann in den Sommerferien würden wir unser neues Gestüt beziehen können. Die erste mit der ich mich heute beschäftigte, war Jade. Die junge Stute war schon beträchtlich gewachsen und mitlerweile an die Longe gewöhnt. Nun sollte sie langsam auch Sattel, Trense und Reiter kennenlernen. Ich ging zu ihrer Box und begrüßte die Stute. Dann halfterte ich sie auf und wir gingen gemeinsam zum Putzplatz. Ich lies den seit kurzem eingestellten Stallburschen ihren Stall misten und begann Jade zu stiegeln. Sie genoss die Nähe und ich freute mich bei ihr zu sein. Jade war das erste Fohlen gewesen, das ich eigenständig großgezogen hatte, und sie hatte mehrere Fohlenschauen gewonnen. Ich hatte sie immer geliebt. Das sie noch eine Zwillingsschwester hatte, wusste ich auch, doch diese fand bei mir einfach keinen Platz mehr. Irgendwo musste ich mich einschränken. Irgendwann begann ich mit dem Bürsten. Gründlich arbeitete ich mich vor der Vorderseite bis zur Kruppe vor. Dann waren die Hufe dran. Auch diese kratzte ich überaus gründlich aus. Hufe waren wichtig. Dabei fiel mir ein, dass ich auch mal wieder einen Hufschmied bestellen könnte. Gerade die jungen Hufe wuchsen schnell und Fohlen mit Huffehlern konnten Gebäudefehler bekommen. Ich wollte nicht, dass sie wegen solch einer Kleinigkeit wie einem ausgelassenen Hufschmiedtermin Schmerzen litten. Ich nahm mir vor, ihn gleich heute abend anzurufen. Nach dem Putzen ging ich mit Jade in die Halle. Ich wärmte sie an der Longe auf, dann konnte die Überzeugungsarbeit beginnen. Wir stellten uns in die Hallenmitte und ich wartete, bis sie ganz ruhig geworden war. Dann legte ich ihr vorsichtig die Satteldecke auf den Rücken. Sie tollerierte sie, machte sich jeodch ganz ofensichtlich Gedanken darüber. SO schob ich ihr das Gebiss ins Maul. Jetzt war das neu und sie vergas ganz die Satteldecke. Ich führte sie und die jeunge Stute spielte mit der Zunge am Gebiss. Sie mochte es nicht besonders. Nach einigen Runden hielten wir dan erneut. Diesmal war der Sattel an der Reihe. Jade legte die Ohren an und wich aus. Wir rangen ein bisschen, doch schließlich hatte ich auch den Sattel auf ihrem Rücken befestigt. Wir gingen wieder ein paar Runden. Erst lahmte die junge Stute empört, dann gewöhnte sie sich nach und nach an das Gewicht auf ihrem Rücken. Ich beshloss, nicht viel weiter zu gehen. Ich wiederholte die Übungen noch ein paar Mal, dann durfte sie zurück in ihre frische Box. Die nächste war Caresse. Die Tigerscheckstute war das letzte Mal brav neben Jara ins Gelände gegangen. Das wollte ich heute wiederholen, denn die Sonne strahlte herrlich am Himmel. Diesmal würde ich jedoch Caresse reiten, soweit das ging. Zuchtstuten wurden manchmal nur noch zur Zucht genommen und verlernten dann all zu schnell einen Reiter zu tragen. Weil ich mit ihr später oft ins Gelände wollte und auch auf Westerntuniere, wählte ich nun sie. Caresse wartete lieb an der Boxentür. Ich gab ihr eine Möhre, dann führte ich sie hinaus und vor Jaras Box. Dort lies ich ihren Strick zu Boden hängen und hoffte, sie würde es verstehen. Schnell begrüßte ich die andere Stute und halfterte auch sie. Nun ging es zum Putzplatz. Dort fand ich den Stalljungen und wies ihn an, auch die Ställe der Stuten zu machen. Er verschwand komentarlos und ich begann zu putzen. Diesmal kämmte ich zuerst die Mähnen der Damen. Erst die helle und gestrehnte von Caresse, was eteas schneller ging, das sie ja kürzer war, dann die von Jara. Ich liebte diese Mähne, ich liebte die ganze Stute so sehr. Jara war beinahe sehr jung auf eine Gnadenweide geraten und ich hatte sie da rausgeholt. Viele hielten sie nicht für die schönste und sie würde wohl nie eine Schau gewinnen, doch das war mir egal. Für mich war sie mehr als wunderschön. Ich verlas noch die Schweife, dann stiegelte ich die beiden Westernstuten. Sie benahmen sich vorbildlich und ich war glücklich. Nachdem ich auch die Hufe ausgekratzt hatte, sattelte ich Caresse. Ich nahm Jara am Zügel und stieg dann auf. Caresse benahm sich gut. Wir verliesen in einem etwas flotteren Schritt den Hof. Ich hatte eine Strecke gewählt, die ich normalerweise im Galopp ritt, um Caresse möglichst viele unterschiedliche Strecken zu zeigen, wenn wir irgendwann alleine ausritten. Wir hielten uns auf einem Feldweg der lange geradeaus führte. Hier waen kaum Bäume. Die Sonne schien auf uns nieder und ich war froh, mich mit Sonnenmilch eingeschmiert zu haben. Jara schien es zu genießen einfach durch das Gelände laufen zu können ohne alleine zu sein, oder mich tragen zu müssen. Ich gönnte es ihr. Ich überforderte sie sonst auch nicht, doch ein entspannter Tag tat uns allen gut. Nachdem wir länger als für die Aufwärmphase nötig gewesen wäre Schritt geritten waren, trabte ich die Stute auf deren Rücken und saß mit Schenkelhilfen an, gab aber auch gleichzeitig mündliche Anweisungen, damit die neben uns laufende Jara nicht aus allen Wolken fiel, wenn Caresse plötzlich trabte oder dachte, sie hätte sich womöglich erschreckt und mitlief. Ich wollte nicht gerne eine der beiden Stuten irgendwo im Wald oder an der Straße wieder einfangen müssen. Solche Gefahren mied jeder. In Gedanken machte ich einen Plan was als nächstes zu tun sein.Ich würde wohl Chucky und Galena an das Abspritzen gewöhnen. Sie kannten das noch nicht. Als wir an einer scharfen Kurve ankamen, parrierte ich vorzeitig zum Schritt durch. Erst einige Meter nach ihr trabten wir dann wieder. EInige Mäuse flitzten vor uns über die Wegen. Ihre Löcher mussten das ganze Feld untergraben haben, wenn man darauf achtete, wo sie überall auftauchten und wieder verschwanden. Wir waren gerage an ein Stück geraten das etwas bergab ging. Caresse hatte wohl die Angewohnheit wie viele Pferde schneller zu laufen wenn es nicht nach oben ging. Ich war daran gewöhnt und es wäre mir kaum aufgefallen, hätte ich nicht irgendwann ein Reh vor uns auf dem Weg gesehen. Ich war unsicher, ob die Stuten es beide bereits gesehen hatten und so parrierte ich lieber schnell zum Schritt durch. Jara war die Ruhe selbst, Caresse fand das nicht so witzig. Sie legte die hübschen Ohren an. Daraufhin machte Jara einen kleinen Satz zur Seite, erkannte dann jedoch offensichtlich, dass sicht sie gemeint gewesen war und begann entspannt zu kauen. Wir ritten im Schritt an der Stelle vorbei, wo das Reh im Gebüsch verschwunden war. Ich konnte nicht sicher sein, on es nicht vielleicht zurück gelaufen kam, oder andere ihm folgten. Vorsicht war besser als Nachsicht. Bald waren wir auch wieder auf dem Hof angekommen und ich machte mich daran, den Stuten Sattel und Zaumzeig abzunehmen. Anschließend durften die beiden gemeinsam auf die Koppel. Der Stalljunge würde sie später holen. Ich ging zu Chucky. Die junge Stute war mitlerweile fast so groß wie Jade, doch da ich sie erst das letzte mal an der Longe gehabt hatte, entschloss ich mich ihr einen entspannten Tag zu gönnen. Chucky hing an ihrer Zwillingsschwester Galena. So holte ich auch diese aus deren Box. Gemeinsam standen sie dann am Putzplatz. Der Stallbursche putzte sien, nachdem ich sicher war, dass er das auch gut und gepflissendlich tat und nicht brob schluderte. Dann kontrollierte ich seine Arbeit in den anderen Ställen und machte mich anschließend daran die Boxen von Chucky und Galene zu misten. Ich konnte auch nicht immer nur die schönen Dinge tun, redete ich mir ein. Dem Stalljungen schien es egal zu sein .Er tat was ich verlangte ich freute sich erst, als ich ihm sein Geld bar in die Hand drückte, wie er es zu Anfang ausdrücklich gewünscht hatte. Ich konzentrierte mich auf die Arbeit und sah immerwieder bei Galena und Chucky vorbei, wenn ich dort entlang kam um die Schubkarre zu leeren. Bald war ich mit dem Misten fertig und brachte neues Einstreu. Als auch dies erledigt war, wischte ich die Tränken und Tröge ordentlich mit einem sauberen Lappen aus und füllte neues Futter nach. Sauberkeit war nach Platz das Wichtigste, was den Stall betraf. Die Boxen des neuen Gestüts würden sogar noch größer werden. Ich freute mich so sehr darauf. Ein Liedchen vor mich hin pfeifend ging ich zu dem Stallbursch zurück. Er hatte sich offensichtlich Zeit gelassen, denn ich hatte lange gemistet und er war trotzdem nicht zu den Hufen gekommen. Da es jedoch das erste Mal war, das er geputzt hatte und ich verstehen konnte, dass manche Leute Angst vor Pferdehufen hatten, dankte ich ihm und schickte ihn eine Pause machen. Schnell kratzte ich erst Galenas und schließlich auch Chuckys Hufe aus. Die beiden hatten so vielfältige Färbungen, dass es mir jedes Mal auf ein neues auffiel. Auch sie waren aus schlechten Verhältnissen gekommen, doch das war mir egal. Ich liebte sie so wie sie waren und war nicht bereit sie abzugeben. Galena war die erste, die ich abspritze. Ich begann bei den Hufen. Sie hatte keine Angst, zumindest wirkte es so, doch das konnte auch täuschen. Sie war jedoch die Mutiger der Zwei, wesshalb es auch sein konnte, dass es ihr wirklich nichts ausmachte. Es wäre schön, denn Westernpferde die ruhig in neuen Situationen reagierten waren verlässlich und genau so, wie es von ihnen gewünsch war. Also war das Interieur, oder wie man das nochmal nannte, wohl erfüllt. Ich hatte nie viel auf Theorie gegeben, die nicht mit Praxis vrbunden war und warum konnte man es nicht einfach das Innere, oder eben das Äußere des pferdes nennen? Ich ging zu den Hinterbeinen über. Als sie immernoch still stehenblieb spritzte ich sie bis zum Bauch ab. Es war die ganzen letzten Tage um die 30 Grad heiß gewesen und die junge Stute genoss die kühle Dusche ganz offensichtlich. Ich lies mir Zeit, beim Kühlen, schließlich war dann aber Chucky an der Reihe. Sie hatte die ganze Zeit über die Möglichkeit gehabt sich das Wasser zu betrachten und so hoffte ich, dass es ihr nicht mehr fremd erscheinen würde. Sie hatte gesehen, dass ihre Schwester das kühle Nass sogar genossen hatte. Ob sie daraus wohl schloss, dass es nicht gefährlich war? ich ging mit dem Schlauch zu ihr. Sie schien das Geräusch nicht zu mögen, wenn der Wasserschlauch über den Boden schlefte und so bemühte ich mich, ihn möglichst och zu hlten um sie nicht unnötig nervös zu machen. Dann spritzte ich ihre Hufe an. Ich begann wieder vorne und anrbeitete mich nach hinten. Dann langsam nach oben. Die junge Stute duldete mich, war jedoch nicht ganz so locker wie ihre Schwester. Auch Zwillinge konnten nicht gleich sein. Sie sahen sich schließlich auch nicht so ähnlich. Als ich mit dem Abspritzen fertig war, löste ich die Stricke der Schwestern und führte sie ein bisschen auf dem Weg zur Weide in der Sonne herum. Sie sollten wenigstens etwas trocknen, bevor sie dann in der Erde wälzten und ich das alles wieder abschrubben konnte. Als sie trockener waren, ging es dann zur koppel. Sie durften zu Jara und Caresse und ich ging zum nächsten Stall um das nächste Pferd zu versorgen. Summer erwartete mich bereits ungeduldig an ihrer Boxentür. Sie hatte wohl Hufgetrappel gehört und sich gefragt, wann sie endlich an der Reihe war. Nun konnte ich sie mit einem WIllkommensgeschenk beruhigen. Sie schlang das Leckerli gierig herunter und war dann wieder das zurückhaltende Fohlen, dass ich mit dieser wunderschönen Scheckung in Verbindung brachte. Eigentlich war sie ruhig und verlangte nichts, doch manchmal hatte auch die kleine Summer temperamentvolle Ausbrüche. Ich grinste bei dem Gedanken an ihr Spiel auf der Koppel, vor ein paar Tagen. Sie war so ausgelassen und froh gewesen, dass sie ihre Freundinnen ganz überascht hatte. Nun halfterte ich dei kleine Stute und wir verließen den Stall. Der Stallbursche stand bereits mit der Schubkarre wartend da und so sparte ich mir die Worte. Er schwieg ja auch lieber, zumindest kam es so rüber. Am Putzplatz striegelte ich das samtige Fell. Es war in der Sonne an den schwarzen Stellen schnell warm geworden, doch noch schine es das kleine Wesen nicht zu stören. Die Stute entlastete ein Hinterbein und sah verträumt aus, während ich nun zu bürsten begann und überlegte, was ich mit ihr unternehmen könnte. Schließlich entschied ich mich für einen Spaziergang mit ihr und Odin. Der junge Hengst war noch ganz Fohlen und so bestand keinerlei Gefahr, dass ich Probleme mit den beiden bekommen würde. Es musste ein witziges Bild abgeben, wie ich mit den zwei auf dem Feldweg unterwegs war. Ich hatte Odin schnell aus der Box geholt und ebenfalls erst gestriegelt, dann gebürstet. Er hatte freudig zu Summer hinübergeschnaubt und sie hatte mit einem Quieken geantwortet. Trotzdem hatte ich sie um ein Verletzungsrisiko zu vermeiden weit genug von einander weg angebunden, dass sie sich nicht erreichen konnten. Wir waren schon eine Weile unterwegs, nachdem auch die Hufe ausgekratzt waren, als ich von hinten Motorgeräusche hörte. Odin und Summer hielten mir gehorchend inne und drehten neugierig die Hälse. Odin tänzelte. Trotzdem ließen sie das Kraffahrzeug nah genug an uns heran. Der Fahrer gab extra acht und fuhr Schrittgeschwindigkeit. Er hatte das Fenster heruntergekurbelt. Der ältere herr lächelte freundlich und machte mir ein Kompliment zu den beiden Fohlen. Er sei kürzlich erst hier hergezogen und würde sich sehr freuen, nette Leute wie mcih zu treffen. Ich musste grinsen und dankte dem netten Herren. Dann fuhr er weiter und nachdem er das Umziehen erwähnt hatte, war ich wieder voll und ganz bei meinem neuen Gestüt. Wie es wohl werden würde? Wir gingen also weiter und trafen sonst niemanden mehr. Die Fohlen beschäftigten sich mit ihrer Umwelt und nur selten untereinander. Beide gingen gut am Strick. Wie viele Fohlen hatte ich schon ausgebildet, die wie bekloppt gezerrt hatten? Ausbildung war wirklich wichtig, gerade in einem noch so jungen, formbaren Alter. Nach einer Stunde hatten wir meinen kleinen aber feinen Hof erreicht und die beiden durften wieder in ihre Ställe zurück. Die Weiden waren ziemlich abgefressen und so konnte ich nicht allen den Gefallen tun sie rauszulassen. Ich blieb aber noch bei den beiden Kleinen. Der Feldweg war neu gemacht worden und an manchen Stellen hatten sie zu unserem Unmut Schotter gestreut. Ich würde sicherheitshalben besonders gründlich die acht Hufe auskratzen, nur um sicher zu gehen, dass es keine Entzündungen oder Lahmheiten gab. Es musste ja nicht sein. Ich begann mit Odin und er dachte erst, es ginge erneut an den Putzplatz. Nachdem ich mit dem kleinen fertig war, war dann noch Summer an der Reihe. Sie ließ mich einfach machen und belastete das gehobene Bein mit vollem Gewicht. Ich war froh, dass sie noch ein Fohlen war. Immernoch grübelte ich, ob sie nicht doch auf die Koppel dürfen sollte. Schnell verlies ich ihre Box und holte die anderen wieder rein. Dann durften Odin und Summer gemeinsam raus. Einen Moment blieb ich am Koppeltor und dachte darüber nach, ob ich nicht auch noch ein paar andere Fohlen rausstellen sollte. Eigentlich waren alle draußen gewesen, bis auf Ciara, die ja heute auf die Fohlenschau musste und Hajira, die mit meiner Freundin ebenfalls dort sein würde. Ich hatte mich also zu beeilen. Die beiden Fohlen waren schon geputzt undfertig für den Hänger. So führte ich sie eine nach der anderen die Rampe hinauf, kontrollierte und verschloss alles und lief dann noch schnell los um Riley noch zu Odin und Summer auf die Weide zu stellen. Dann fehlten nur noch zwei. Die befreundeten Stütchen Easy und Abby. Sie verstanden sich ausgezeichnet und so konnte ich beide nebeneinander führen. Wir waren schnell bei der Koppel und ich sah ihnen noch kurz zu, bis ich los musste. Dann rief mich der Stallbursche, dass die Freundin da war und ich beeilte mich zu meinem Auto zu gelangen. Als ich dort ankam, war sie bereits eingestiegen. Wir begrüßten uns eilig und dann ging es auf eine kleine Weltreise zu dem Ort, an dem die Fohlenschau für. Hajira und Ciara sein würde.
    • Raven
      Pflegi für Ciara la Perla:

      Heute besuchte ich meine süße Ciara. Das Föhlchen hatte der Stallbursche folgsam auf die Weide gebracht, so musste ich sie nicht erst hinausbringen um die Box zu machen. Ciara war ein sauberes Fohlen, so musste ich nicht lange den Dreck suchen. Wie so oft schleppte ich eine Schubkarre vor die Stallbox und nahm die Mistgabel, um alles war nicht mehr frisch aussah in die Karre zu schaufeln. Anschließend nahm ich diese und es ging zum Misthaufen. Ich kam an den beiden leeren Boxen von Jade und Caresse vorbei, doch sie waren ja nicht für lange Zeit weg. Es ging ihnen im neuen Hof sicher noch besser, wenn möglich, und die anderen würden ja auch bald folgen. Nach dem Ausleeren der Schubkarre ging ich am Lager vorbei und holte frisches Einstreu. Ich hatte meinen spendablen Tag und so streute ich schön dick ein, ohne zu viel zu nehmen. Das hatte ja dann auch keinen Sinn. Schließlich wischte ich mit einem Eimer Wasser und einem alten aber sauberen Lappen die Tränke aus und danach den Futtertrog. Der letzte Handgrif den Stall betreffend war dann noch Futter aufzufüllen und die mechanische Tränke zu überprüfen.
      Nun ging ich zur Koppel und sah nach Ciara. Ich fand die kleine Stute in der Mittel der Weide grasen. Das Halfter und den Strick in der Hand und mit Leckereien bewaffnet ging ich zu ihr hinüber. Die Karotte wurde ich schnell los, dann halfterte ich das Tier und es ging nebeneinander und in gesittetem Tempo zum Putzplatz. Dort band ich den Strick fest und holte den Putzkasten. Anschließend begann ich mit dem Striegeln. In kreisenden Bewegungen glitt ich über das weiche Fell meines Pferdes und entfernte den groben Dreck. Die übrigen losen Haare und den Staub beseitigte ich dann noch mit der weichen Bürste. Nach der Fellpflege widnete ich mich dem Pferdegesicht. Ich nahm einen Eimer mit frischem Wasser und einen neuen Lappen und säuberte erst die Augen, nach dem Ausspülen machte ich dann auch noch die Nüstern. Dann kratzte ich einen Huf nach dem anderen aus. Ausnahmsweise hatte ich heute wirklich Zeit. Eilig brachte ich den Putzkoffen zurück an seinen Platz und lief in die Halle um einige Stangen bereit zu legen und Kavalettis, sowie einige höhere Stangen. Heute durften alle springen üben, doch die Fohlen durfte ich natülich nicht überfordern.
      So ging es anschließend in die Halle. Dort verbrachten wir gemeinsam ungefähr eine Stunde. Schließlich musste sich jedes Lebewesen vor Ansträngungen erst aufwärmen und ich lies mir dafür lieber zu viel Zeit als zu wenig. Dann waren die kleinen oder großen Hindernisse an der Reihe. Meine Süße hatte offensichtlich Spaß. Ich brauchte kaum etwas zu machen. Es lief ohne mich. Dann natürlich, nach geschaffter Arbeit, das Spielen in der Halle. Wälzen, herumspringen. Müde und entspannt ging es dann, nachdem ich noch ein letztes Mal die Hufe kontrolliert hatte, in die frische Box. Ich nahm das Halfter und tauschte es gegen einen saftigen Apfel. Dann verabschiedete ich mich mit einem Halsklopfen und verlies den Stall.
    • Raven
      Aufgeregt reckte ich den Kopf um etwas erkennen zu können. Etwas unnötig, denn in diesem Moment gab der Lautsprecher über uns unsere Starterlaubnis bekannt. Auf ein leichtes Rucken am Strick hin hatte ich die ungeteilte Aufmerksamkeit meines Fohlens. Das so zierliche Quartermädchen spitzte die Ohren. Wir bewegten uns in die Halle und immer weiter auf X zu. Während ich noch leicht joggte, trabte Ciara. Wenn sie beschäftigt war, hatte sei keinen Anlass nervös zu werden. Als wir schließlich bei X stehen blieben, beäugte sie neugierig die ganzen Zuschauer. Da dies nun nicht mehr die erste Schau war, sah ich in den blauen Augen mehr Interesse und Neugierde als Furcht. Gut so. Dann kam der Richter auf uns zu. Der ältere Mann glitt mit der Hand prüfend an den Beinen des Fohlens hinab und musterte die Kleine gründlich. Er machte sie einige Notizen auf seinem Klemmbrett, dann kehrte er wieder an seinen Ursprungsort zurück. Das Stutfohlen sah ihm hinterher, bis ich loslief und sie im Schritt folgte. Wir zeigten einige Runden Schritt, während ich das Tempo so wählte, dass Ciara raumgreifende Schritte machte und die Hinterhand nicht vergaß zu benutzen. Dann ging es in den Trab. Zwischendurch führte ich einen Handwechsel, um die junge Stute nicht nur einseitig zu belasten. Ich joggte in mittlerem Tempo. Das Fohlen war noch nicht groß genug, als das ich hätte schneller laufen können, ohne es zum Galopp zu zwingen. Aber auch dieser kam irgendwann an die Reihe. Darauf achtend, den Führstrick nicht zu straff zu halten, beschleunigten wir gemeinsam. Mein Mädchen setzte nur in den noch so fohlentypischen Galoppsprüngen neben mir her. Sie senkte sogar kurz den Kopf und stob mit den Nüstern vor uns in die Luft. Durch meine Geschwindigleit, ließ ich die Kleine jedoch nicht unkontrollierbar schnell werden. Sie sah es als ein Spiel und hatte offensichtlich Spaß. Schließlich parrierte ich wieder zum Trab und danach zum Schritt durch. Wir kamen der Plane näher. Ciara hatte schon während dem Rest der Schau immer mal wieder einen Blick auf das große blaue Ding geworfen. Als ich auf sie trat, folgte die Stute mit tief gesenktem Kopf. Sie untersuchte die Plane mit ihren geblähten Fohltennüstern und schien dabei kaum zu bemerken, wie wir sie passierten. Auf der anderen Seite angekommen, sahen wir bereits die Flatterbänder vor uns. Mein Fohlen mochte die DInger nicht. Da konnte selbst die sonst so schüchterne Ciara mal von ihren Zähnen gebrauch machen und schon waren die Bänder ab. Mir dessen bewusste führte ich sie einfach zügig darauf zu und durch ohne ihr viel Zeit zu lassen, sich eine Strategie auszudenken. Jetzt durfte sie ohne Halfter laufen. Ciara war nicht die Ballanbeterin, aber er faszinierte sie. So beschnupperte sie das Gummiding von oben bis unten und von allen Seiten. Nachdem sie es dann angestupst hatte, der Ball aber nur minimal Regung zeigte, verlor sie das Interesse. Ich halfterte wieder. Sie freute sich über meine Aufmerksamkeit und wir trabten aus der Halle.
    • Raven
      Fleißig huschte ich auf dem Hof herum. So ein großes Gehöft wollte schließlich in Ordnung gehalten werden. Das Futter verteilte ich in Eimern. Der schiebbare Futterwagen würde erst nächste Woche geliefert werden. Bis dahin würde eine Übergangslösung schon ausreichen. Jedes Pferd bekam seine eigene Zusammenstellung an Futter. Rose, Roanoke und Inocence bekamen eine Gerstemischung, um sie für das Training fit zu halten. Es war auch ein Anteil von Hafer dabei. Die Criolloherde ,bestehend aus Caresse, Rock und Tahoma, sollte ein Müsli erhalten, das hauptsächlich aus Gerste bestand. Gemmycon und Jade Bekamen Hafer und Gerste zu ungefähr gleichen Anteilen. Für Jade mischte ich dann noch etwas Mais dazu, da sie noch im Wachstum war und die zusätzlichen Kalorien brauchte. Dann waren noch die Kleinen an der Reihe. Ciara und Dise, sowie Angel würden ein spezielles Fohlenfutter erhalten. Da Summer mitlerweile doch schon deutlich größer war, als ihre drei Freundinnen, mischte ich ihr Fohlenfutter mit etwas Hafer und Gerste.
      Nun stapfte ich von Box zu Box und verteilte die Nahrung. Dann ließ ich sie ersteinmal fressen, während ich mich an das Misten der Boxen machte. Nach und nach arbeitete ich mich durch. Als ich bei der Hälfte der Ställe angekommen war, hatten alle zuende gefressen und ich brachte sie auf die drei verschiedenen Koppeln. Fohlen von Stuten und diese von Hengsten getrennt. Dann beendete ich noch meine Arbeit und versorgte alle Boxen mit Stroh und Heu.
      Mittags holte ich dann einen nach dem anderen von der Koppel, um mit ihm zu arbeiten. Die drei Jüngsten: Dise, Angel und Ciara durften sich in der Halle gemeinsam austoben, dann gab es noch einen gemeinsamen Ausflug. Die Stütchen benahmen sich gut. Anders hätte ich den drei Stricken in meiner Hand auch nicht standhalten können. Als nächstes war dann Summer dran. Sie wurde zum ersten Mal longiert. Zum eingewöhnen ließ ich es erstmal bei Schritt und Trab. Wir übten, bis ich merkte, dass bei der Kleinen die Konzentration merklich nachließ. Heute war erst zum Eingewöhnen und das hatte mehr als gut funktioniert.
      Die Großpferde trainierte ich heute ebenfalls ausgiebig. Ein Freundin kam vorbei und half mir. Da es früh dunkel wurde, gingen wir davor noch mit Caresse und Tahoma ins Gelande. Ich ritt Flying Rock und hatte die liebe Caresse als Handpferd, während neben mir die Freundin auf Tahoma saß. Wir ließen sie Criollos sich richtig auspowern, dann kamen sie zurück in ihre Boxen und wir zogen in die Halle um. Während ich erst Rose ausgebunden longierte, ritt sie Roanoke. Dann setzte ich mich zum zweiten Mal auf Jade und schritt fort sie einzureiten. Dafür hatte ich die Halle für mich. Meine Freundin, für deren Hilfe ich ihr wirklich sehr dankbar war, fütterte in der Zwischenzeit. Dann ritten wir gemeinsam die beiden Hengste, achteteen jedoch darauf, dass jeder in seiner Hälfte der Halle blieb. Ich überließ ihr den gehorsamen Inocence und wandte mich dem Mustang Gemmy zu.
      Als dann irgendwann alle zufrieden kauend in ihren Boxen standen, ging ich noch ein letztes Mal die Reihe durch um mich zu vergewissern, dass sie alle für die mitlerweile doch schon recht kalten Winter eingedeckt waren. Dann verabschiedete ich mich und fuhr noch meine Assistentin nachhause.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Raven
    Datum:
    13 Sep. 2009
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