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Calypso

Chulo - Hengst - 9 Punkte ○

Im Besitz seit Juni 2017

Chulo - Hengst - 9 Punkte ○
Calypso, 26 Feb. 2020
Veija und Zion gefällt das.
    • Calypso
      Alte Pflege,- und Trainingsberichte

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      Dressur Stufenerhöhung von E auf A

      09.Mai.2017 von Rinnaja

      Ich hatte ein wenig Zeit und konnte Zuhause ein paar Pferde Trainieren so machte ich mich an die Arbeit mit Chulo. Ich holte ihn von der Weide wo er mit Okoto zusammen stand und Fass. Ich streifte Chulo sein Halfter und streifte es ihn drüber um mit ihn zum Putzplatz zu gehen und ihn Gründtlich zu Putzen. Als das getan war machte ich ihn Fertig um ein wenig mit ihn auf Platz Dressurtraning mit ihn zu machen. Ich fing ganz Locker im Schritt an um Später auch mit ihn im Trab und Galopp zu Arbeiten. Wir machen paar paar Bahnlektionen und übten ein paar dinge wo er nicht so gut drine war. Aber mit mehr maligen wieder Holung klappte auch das. Er hatte hat Problem mit aus der Ecke kerht da die Biegung nicht so Klappte wie ich wollte aber mit mehr mals wieder Holungen war das einig massen Absebtabel. Also wir nach eine Guten Stunde Fertig war ritt ich Chulo wieder Trocken und wir liefen beide ganz ensapnnt auf Platz und machen unsere Kreise bis ich mit ihn zusammen wieder zum Putzplatz Ritt um ihn wieder zurück auf Paddock brachte zu Okoto der mich Zickig an sah mal wieder. Zum glück war ich das gewohnt und kümmerte mich nur um Chulo und streifte ihn sein Grünes Halfter ab und streichelte ihn noch mal bevor ich alles aufraumte für Heute.

      ©Rinnaja/1251


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      13.Mai.2017 von Rinnaja
      Ich war noch ganz verschlafen als mich meine Freundin wecke und mir sagte das, das Frühstück Fertig ware und mich anziehen sollte. Ich guckte sie verschlafen an und nickte ihr nur zu bevor mein Kopf wieder ins kissen viel. Als mich so aus Bett quellte zog mich an und machte mich auf in die Kuche. Ich muss mich erst mal an das Landleben gewöhne da ich aus der Stadt kam und erst vor Kurzen den Hof Zauberwald geöffnet hatte. Ich hatte von meine Cusine Rin ein paar Pferde bekommen mit den ich durch starten wollte in der Tunierlieger und Zucht. Mein Freundin **** kippe mir Kaffee ein und wir Frühstückten ganz gemütlich. Sie hatte die Pferde alle schön verogt. Bei uns lebten Chulo, Okoto, Piroschka mit ihren paar tagen alten Fohlen ZWÁshitaka Uschi mit ihren paar tage alten Fohlen ZW´Mohschi, Captain Morgan, Schneemann der ab und zu wenig komisch war wie Meayr, Jule die Delmara, The Papillon Pinata, Summer Holiday,Ventetia und der All Hope is Gone auf den ich Reiten gelernt hatte. Als ich Fertig war mit den Frühstück machte ich mich auf zu der Stuten Weide um alle Pferde & Fohlen zu kontrollieren und zu gucken ob alle Gesundwaren und keine wunden hatte es sag alles gut aus. Ich fuhle die 3 Badewannen noch mal nach mit Wasser und guckte auch gleich neben bei ob genug Heu noch auf der Weide war. Alles sah super aus so konnte ich mich auf dem weg zur Hengst weide machen. Okoto & Maeyr zickten sich mal wie die Weltmeister wieder an aber das kannt ich schon. Eigentlich gingen sich die beiden Hengst immer aus weg ab und an traff sie sich mal wer weiß aus welchen gründ aber es kam nie zum Kampf oder so. So konnte ich ohne Problem immer alle Hengst zusammen halten auf einer Weide. Zwar hatte ich Paddock und Boxen aber die waren mehr für den Winter gedacht und für Notfalle wie gesagt. Als auch ihr nach dem Wasser & Heu sah war alles Okay. Heute wollte nur paar sachen Reparieren und am Haus weiter Arbeit wie in den Stallen da es ein alter Hof war und vieles Reperatür durftig war da für hatte ich das gelande für super Preis bekommen.
      ©Rinnaja/2052

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      Juli 2017 - 5137 Zeichen - Ein arbeitsreicher Tag

      Es war noch früh, der Hof langsam am erwachen. Die Pferdepfleger, Emilia und ich hatten unsere Arbeit bereits aufgenommen und waren mit ausmisten und Pferde auf die Weiden bringen beschäftigt. Ich brachte gerade meine Criollo Hengste auf ihre Weide. Die Hengste durften bei uns im Herdenverband leben, praktisch wie in einer Männer WG. Ich war froh das sich dieses Konzept so gut bei uns bewährt hatte, denn ich hatte das große Glück das meine Hengste nicht besonders hengstig bzw. aggressiv zu ihren Artgenossen waren. Chulo, Companero, und Kantarro waren bereits draußen, jetzt kam ich noch mit Fantasio und El Alba Ardiente und entließ sie zu ihren Kumpels. Alba galoppierte sogleich los und ließ seine ganze Energie raus. Die anderen suchten sich eher Plätzchen zum grasen. Ich musste jetzt erstmal meiner Arbeit weiter nachgehen, es gab noch viele Boxen zum ausmisten. Gegen 10 Uhr waren wir mit misten, einstreuen und Heu auffüllen. Ich machte mir einen Plan im Kopf zurecht wie ich heute den restlichen Tag vorgehen würde. El Alba Ardiente und Kantarro durften heute ihren freien Tag genießen, mit den anderen würde ich etwas arbeiten. Fantasio und Companero reiten und Chulo longieren. Vielleicht würden sich ja dann noch freiwillige finden die vielleicht die anderen beiden putzen oder spazieren führen.

      Ich verschwand, bevor es los ging, nochmal schnell im Haupthaus und zog mich um. Dann holte ich Fantasio´s Dressurausrüstung, legte mir alles zurecht und holte schließlich den Hengst. Der Tigerschecke kam mir sogar entgegen und schien sich auf die bevorstehende Arbeit zu freuen, aber Fantasio war sowieso immer sehr motiviert. Das putzen verlief im Eilverfahren und schnell war er gesattelt und getrenst. Da das Wetter sich bis jetzt gut hielt, beschloss ich auf den Reitplatz zu gehen. Nach einigen Runden Schritt nahm ich die Zügel auf und fing mit einfachen Seitengängen an. Wir ritten viele Volten und Schlangenlinien und Fantasio wurde zunehmend lockerer. Er arbeitete sehr willig und fleißig mit und wurde immer mal wieder mit Schritt- oder Stehpausen von mir belohnt. Mir war es nämlich auch sehr wichtig das die Pferde das stehen bleiben als positiv wahrnahmen und zur Ruhe kommen. Ein Pferd das nur Vorwärtsdrang hat und man mit Zügel ziehen beschäftigt ist das es stehen bleibt, konnte ich nicht gebrauchen. Und meine Pferde genossen diese Pausen beim reiten auch. Nach 40 Minuten ließ ich es gut sein und stieg ab. Der Hengst wurde von mir schnell abgesattelt und dann wieder auf die Weide gebracht.

      Nach der ersten Reiteinheit war ich noch so voller Tatendrang das ich das Longieren mit Chulo vorzog und ihn als nächstes holte. Bei ihm ließ ich mir viel Zeit beim putzen. Wir mussten uns auch noch ein bisschen kennenlernen da Chulo noch nicht so lange bei uns auf dem Hof war. Er war wirklich ein Herzenspferd, man brauchte keine Bedenken bei ihm haben. Mit seiner Arbeitseinstellung allerdings hatten wir noch ein wenig zu kämpfen. Der Hengst wusste ganz genau wenn es raus ins Gelände ging dann war Spaß vorprogrammiert und er machte alles mit was man sich erträumen konnte. Merkte er aber das es in Richtung Halle oder Reitplatz ging, dann ging auch seine Motivation flöten. Er ließ sich schon oft gerne bitten oder verweigerte komplett die Arbeit mit stehen bleiben. Dieses Verhaltensmuster konnte ich zum Glück schon etwas eindämmen mit viel Bodenarbeit und so langsam schien er auch zu kapieren das niemand ihm was böses wollte oder ihn mit der Arbeit ärgern will. Heute also wollte ich ihn longieren und ein paar Stangen mit einbauen. Vielleicht weckte das Chulo´s Interesse. Nach dem putzen holte ich die Longe und hakte sie in sein Halfter ein, ich longierte immer mit Halfter. Auf dem Platz angekommen sah ich ihm sofort an was er dachte. Wenn er könnte, hätte er jetzt vermutlich mit den Augen gerollt. Ich trieb ihn von vornherein an und ließ ihn nichts durchgehen. Nach ein paar Trabrunden, die eher wie ein schleichen über den Boden waren, holte ich eine Stange dazu und siehe da, das Pony konnte ja doch die Füße heben. Ich war wirklich zufrieden mit ihm und hörte nach einer halben Stunde intensiven Training auch auf. Ich lobte ihn und streichelte ihm über den Kopf.

      Den restlichen Tag machte ich ein wenig Bürokram und führte unzählige Telefonate. Zu einem Tierarztbesuch musste ich schließlich auch noch im Nachbarort. Gegen späten Nachmittag, schon eher Abend, hatte ich dann endlich wieder Zeit und wollte mich jetzt Companero widmen. Der Hengst war mein stärkster Anwärter für die Zucht und ich steckte viel Zeit in ihn. Heute wollte ich allerdings nichts spezielles trainieren. Ich legte ihm seine Westernausrüstung an und ging, zum dritten mal für heute, auf den Reitplatz. Nach dem warmreiten trabten wir an, liefen über Stangen, machten Tempowechsel, Seitengänge,...das ganze Programm was Companero aus dem FF beherrschte. Ich fragte alles ab. Im Galopp genau das gleiche Spiel. Wobei ich hier vermehrt darauf achtete das er wirklich punktgenau ansprang oder durchparierte. Zum Abschluss legten wir noch einen guten Sliding Stop hin und ich ritt ihn am langen Zügel, tätschelnd ab.

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      November 2017 - 3763 Zeichen

      Bei uns in Wales zog langsam der Winter ein. Jetzt Ende November wurde es immer kühler und feuchter. Schnee gab es noch keinen, aber das war in unserer Region an der Küste eher selten der Fall das wirklich eine weiße Schneedecke zum Schneemann bauen einlud. Es war 7.30 Uhr und heute war ich mit dran zum ausmisten, da ein Pfleger aus gesundheitlichen Gründen ausfiel. Ich begann mit Mit meinen Hengsten und brachte sie auf ihre Winterkoppel. Die große Sommerkoppel war jetzt geschlossen und damit meine Jungs natürlich viel Bewegungsdrang hatten, bekamen sie eine extra Winterkoppel und den großen „Matsch“ Paddock gab es ja auch noch. Ich holte mir zuerst Companero und Fantasio und brachte die beiden nach draußen. Danach noch Kantarro, Fame, Chulo, Kajano und el Alba Ardiente. Ich war stolz darauf das ich meine Hengste zusammen in einer Junggesellen Herde halten konnte. Das Thema Hengsthaltung war immer noch sehr umstritten und ich hielt absolut nichts von Einzelhaft. Getrennt von den Stuten klappte das sehr gut und die Hengste hatten sowieso alle ein wunderbares Sozialverhalten, wie ich fand. Mein jüngster und neuester Hengst, PFS Dreaming of Revenge, wurde noch langsam an die anderen gewöhnt. Er stand im Nachbarpaddock während die anderen auf der Koppel waren und so konnten sie sich mit Sicherheitsabstand beschnuppern und kennenlernen. Aber auch das lief bis jetzt so gut das ich ihn wohl bald in die Herde lassen würde.

      Nach den Hengsten waren die Criollo Stuten an der Reihe. Auch sie hatten ein Winterdomizil bekommen und liefen zu viert brav am Strick neben mir her. Ashitaka, Caresse, Fermina und Sabandija warteten geduldig bis ich alle Stricke entfernt hatte und trotteten los um sich ein schönes Plätzchen zu suchen. Ashitaka fing gleich an sich zu wälzen und in kürzester Zeit war nicht mehr viel von der Rappstute zu erkennen. Ich hätte ihnen gerne länger zugesehen, aber die Arbeit machte sich nicht von alleine. Um kurz vor 10 Uhr war ich fertig mit ausmisten und neu einstreuen und musste jetzt nur noch zu meinen Offenstallpferden. Als ich an den Zaun heran trat und nach den Pferden pfiff, kam der kleine Maverick sofort angetrabt und reckte mir seinen Kopf entgegen. „Na du kleine Maus!“ ich kraulte ihn hinter den Ohren und da kam auch schon seine Mama Argo mit an den Zaun. Ich holte dann die Schubkarre und begann auch den Offenstall abzumisten. Löwenherz, auch ein Neuankömmling bei uns, stand etwas abseits und beobachtete mich interessiert. Er wurde gut aufgenommen in der kleinen Herde und machte sich gut. Aber trotzdem blieb er noch auf sicheren Abstand, er hatte schon viel mitgemacht in seinem Leben. Die Noriker Stute Rhoda lag im Unterstand im Stroh und machte keinerlei Anstalten sich zu bewegen, sodass ich misten konnte. „Auf geht’s Fräulein, hoch mit dir!“ spornte ich sie an und tippte sie etwas energischer am Po an. Irgendwann stand sie dann auch auf, schüttelte sich und lief von Dannen. Als ich auch hier endlich fertig war und noch eine ordentliche Portion Heu verteilt hatte, versuchte ich mich ein wenig Löwenherz zu nähern. Ich bedrängte ihn nicht, hielt meine Hand ihm entgegen und wartete darauf das er einen Schritt auf mich zu machte. Er war schon sehr interessiert und ließ sich dann auch von mir streicheln, aber auf schnellere unbedachte Bewegungen meinerseits reagierte er schreckhaft und ergriff die Flucht. Ich ließ es für heute sein und war sowieso schon sehr stolz das er sich in der kurzen Zeit doch sichtlich wohl hier fühlte, in seiner neuen Herde. Bevor ich ging kuschelte ich noch ein wenig mit Norisk, der es sichtlich genoss! Im Kopf ging ich schon wieder ein paar Termine durch und plante den Tag. Vielleicht hätte ich heute auch endlich mal wieder Zeit für einen Ausritt. Mal sehen.

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      3898 Zeichen by Calypso - 24.03.2018
      So langsam zog auch bei uns der Frühling ein. An ein paar Tagen hatten wir schon richtig schöne 13 Grad erreicht und trocken war es auch endlich. Es war Mittag und ich gab gerade zwei Mädchen auf Argo und Rhoda Reitunterricht. Beide zogen, unabhängig voneinander, im Trab ihre Runden. „Rhoda darf ruhig flotter laufen, musst nicht so zaghaft mit ihr sein! Und Argo nicht zu fest halten. Auch mal locker lassen......ja und wieder annehmen, locker lassen. Ich weiß heute ist sie spritzig, aber du machst das gut!“ Nach weiteren 15 Minuten war die Stunde beendet und die beiden ließen die Pferde noch am langen Zügel über den Platz schreiten. „Ihr zwei kommt ja jetzt allein zurecht oder? Ihr könnt dann absatteln, den beiden noch Futter geben und einfach wieder in den Offenstall stellen.“ Die Mädchen nickten und ich verließ zufrieden den Reitplatz, da kamen schon die nächsten um die Ecke die was von mir wollten. „Hey Veronica!“ grüßte mich mein Stallhelfer Harry und hatte seine Tochter Lilly im Schlepptau „Harry! Hallo Lilly“ grüßte ich sie zurück und lächelte. „Lilly ist heute zu Besuch und da wollten wir fragen ob wir uns eins der Pferde ausleihen dürfen für einen Spazierritt?“ fragte Harry. Ich musste nicht lange überlegen, Harry war sehr verantwortungsbewusst und ich vertraute ihm meine Pferde gerne an. „Natürlich, nehmt euch einfach Sabandija.“ Harry nickte und bedankte sich bei mir, Lilly strahlte übers ganze Gesicht, sodass ich auch grinsen musste. Nun machte ich mich daran den Pferden ihr Mittagessen zu geben, mein Verlobter Luke und Emilia halfen mit. Ich war beim Offenstall und hiefte das Heu aus dem Schubkarren und verteilte alles im Unterstand. Dawn und Time in a Bottle kamen sofort angetrabt und inspizierten alles. Es machte mich so glücklich das die beiden von Tag zu Tag zutraulicher wurden und ihren Platz hier gefunden hatten. Maverick und Horik kamen auch dazu und Norisk und Löwenherz blieben erst noch in ihrer Ecke stehen und beobachteten alles. Die zwei waren, seit Löwenherz bei uns eingezogen ist, fast unzertrennlich und ich hatte das Gefühl das Norisk dem Tinker eine gewisse Sicherheit gab. Nach ein paar Streicheleinheiten mit jedem machte ich mich weiter an die Arbeit. Ich brachte die Stuten Fermina und Ashitaka noch für ein paar Stunden auf die Weide und machte das selbe dann mit den Hengsten Chulo, Fantasio, Companero, PFS Dreaming of Revenge, El alba Ardiente und Kantarro. Als Luke mich dabei sah rief er mir zu „Vroni, Fame kannst du drinnen lassen, den nehme ich gleich für´s Training!“ ich nickte und setzte meinen Weg fort. Nachdem ich die Wassertröge auf den Weiden kontrolliert und aufgefüllt hatte, ging ich ins Haus und setzte mich an den PC. Ich war seit einiger Zeit in Kontakt mit einer jungen Dame, Mareth Lindström aus Schweden. Ich war auf sie aufmerksam geworden da sie eine Anzeige nach einem robusten Freizeitpony geschaltet hatte. Ich musste sofort an Horik denken, auch wenn ich ihn selbst erst wieder seit ein paar Monaten besaß, aber bei mir war seine Zukunft recht ungewiss. Es stellte sich schon die Frage ob er Hengst bleiben konnte oder wo ich ihn einsetzen sollte. Ich hatte viel zu tun mit der Criollo Zucht und einige Jungpferde deren Ausbildung im Vordergrund stand. Ich konnte mir Horik sehr gut im wilden Skandinavien vorstellen und vorallem das er ein treuer Freizeitkumpel werden könnte. Ich hatte der Familie Lindström schon einige Bilder und Videos von ihm geschickt und bald wollte Mareth nach Wales kommen um ihn sich anzusehen. Ich war gespannt und schrieb ihr eine E-Mail mit möglichen Terminen. Gegen Nachmittag sah ich Luke dann beim Training mit Fame zu, bis Jasmine kam und mich daran erinnerte das gleich eine kleine Gruppe von Kindern kommen würde und sie die zwei Fohlen El alba Ardiente und PFS Dreaming of Revenge bräuchte. Ich willigte ein und ging im Kopf schon wieder weitere Planungen durch.

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      2883 Zeichen by Calypso - 16.09.2018
      „Was für ein schöner Herbsttag“ „Ja, da haben wir wirklich Glück gehabt mit dem Wetter.“ entgegnete Jasmine und führte Löwenherz und Argo zum Putzplatz. Ich hatte Rhoda und Sabandija am Strick und führte sie zu den anderen. Jasmine übernahm heute für mich den Sonntagsausritt mit drei Kindern aus dem Dorf. Das veranstalteten wir fast jeden Sonntag wenn das Wetter passte. „Okay ich glaube die Kinder kommen gerade, du kommst jetzt alleine klar oder?“ Jasmine nickte und nahm die Kinder in Empfang. Ich vertraute ihr voll und ganz und konnte mich so meiner Arbeit widmen. Ich holte mit der Schubkarre Heu und verteilte dieses im Offenstall. Sogleich kam Maverick angelaufen und ich guckte mich nach Dawn um. Sie war weit und breit nicht zu sehen, hm komisch ich hatte gar nicht mitbekommen das sie jemand heraus geholt hatte. Das ließ mir keine Ruhe und ich sah mich auf dem Hof um. Jasmine sattelte gerade, mit den Kindern, die Pferde und Harrison kam aus dem Hengststall heraus. „Hey Harry, hast du Dawn gesehen? Sie war nicht im Offenstall.“ den Kopf schüttelnd kratzte Harry sich am Kopf „Nein, ich war die ganze Zeit beim ausmisten.“ „Okay, trotzdem danke.“ ich lief weiter meine Runde und kam zum Roundpen, wo ich eine mir wohl bekannte Stimme vernahm. Ich sah Luke mit der Mustangstute und war erleichtert. Er stand in der Mitte, seinen rechten Arm ausgestreckt und etwas in geduckter Haltung. Dawn kam langsam auf ihn zu und stupste ihn mit den Nüstern an der Hand an. Das war ihre Erlaubnis sie streicheln zu dürfen, und das tat Luke auch. Danach zogen die beiden ihre Kreise und Wendungen und Dawn folgte ihm, ohne Seil oder Hilfsmittel. Sie machte sich von Tag zu Tag besser, vertraute immer mehr und ich war guter Dinge das dieses Pferd ein treuer Wegbegleiter werden konnte. Ich ließ sie weiter arbeiten und beschloss mit Fermina zu arbeiten. Die Criollo Stute stand mit den anderen Stuten bereits auf der Koppel. Nachdem ich sie geputzt und gesattelt hatte, ging ich mit ihr in die Halle und wir trainierten gute 40 Minuten. Fermina war gut drauf und arbeite super mit. Ich war stolz auf meine junge Stute. Als sie versorgt war, ging ich ins Haus und machte etwas Büroarbeit. Kurze Zeit später sah ich durchs Fenster Jasmine mit der Ausreitgruppe zurück kommen. Alle sahen zufrieden aus, die Pferde, die Kinder und Jasmine auch. Ich ging derweil alle E-Mails durch, schaute nach zukünftigen Turnierstarts und organisierte alles was in nächster Zeit anstand.
      Gegen späten Nachmittag holten wir dann die Pferde von den Koppeln. Luke und Harry gingen zu den Hengsten und holten Companero, Kantarro, Fantasio, Fame, Norisk, Time in a Bottle, Colorido, El Alba Ardiente, Chulo und PFS Dreaming of Revenge. Ich holte inzwischen noch Ashitaka und Rovina. Dann machten wir zusammen das Futter fertig und gaben es allen Pferden. Somit ging wieder ein Tag auf unserem Hof zuende.

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      5637 Zeichen by Calypso - 20.01.2019
      Veronika & Luke
      Ein ganz gewöhnlicher Tag auf dem Rook´s Bay Stable. Es war Mittag und wir hatten das morgendliche Ausmisten und Füttern schon hinter uns. Die Pferde waren alle auf ihren Weiden und es kehrte etwas Ruhe ein. Ich war noch am überlegen mit welchem Pferd ich heute trainieren sollte und ging im Kopf den Tagesablauf durch. Jasmine hatte heute glaub ich eine Reitstunde und ich müsste Luke noch fragen was er heute vor hatte. Das Wetter war heute beständig, kalt aber immerhin nicht mehr so stürmisch wie in den letzten Tagen. Vielleicht könnte ich auch ausreiten gehen. „Hallo Veronika“ der gute alte Frank kam aus seinem Truck gestiegen.“Hallo Frank, ich habe heute gar nicht mit dir gerechnet.“ entgegnete ich. Frank kratzte sich am Kopf „Ach ich wollte nochmal nach der einen Boxentür schauen die klemmt und außerdem hat Elizabeth mir einen Rumkuchen für euch mitgegeben.“ Dankend nahm ich ihn entgegen und lächelte „Sag ihr vielen lieben Dank, wir alle lieben diesen Kuchen! Gut, ich bringe ihn mal ins Haus, wenn du irgendwas brauchst sag bescheid, ja?“ Frank nickte und machte sich an die Arbeit. Ich brachte den Kuchen in die Küche und schrieb eine kleine Notiz dazu, das sich jeder gerne nehmen dürfte. Draußen auf dem Hof traf ich auf Luke und er machte den Vorschlag ausreiten zu gehen. Ich überlegte erst hin und her, eigentlich wollte ich doch mit dem Training von Kantarro anfangen. „Nehmen wir ihn doch einfach als Handpferd mit.“ schlug Luke vor. Gar keine schlecht Idee, dachte ich und gemeinsam holten wir die Pferde. Mein Mann holte sich Norikerhengst Thorin und ich nahm Chulo und Kantarro mit. Wir mussten nur ein wenig über ihr Fell striegeln und konnten sogleich aufsatteln. Wir waren zwei Stunden unterwegs. Sogar eine kurze Galoppstrecke konnten wir bewältigen, Kantarro war sehr brav als Handpferd und auch Chulo war äußerst artig, wie immer im Gelände. Luke war auch ganz begeistert von Thorin. Er hatte ihn bis jetzt noch nie geritten.

      Jasmine
      „Serena du holst dir heute Rhoda, Will du hast Löwenherz und Phoebe Lamiro.“ die drei Kinder wuselten umher, holten Putzsachen und Halfter und gingen zum Offenstall um die Pferde zu holen, die ich ihnen zugeteilt hatte. Dies war schon meine Fortgeschrittene Gruppe und so musste ich nicht mehr all zu viel helfen. Wir gingen auf den Reitplatz und die Kinder stiegen auf. Die ersten 15 Minuten wurden zum aufwärmen genutzt und ich baute einen kleinen Trailparcour auf. Ich brachte viel Abwechslung in meine Reitstunden, das war mir wichtig. Nach ein paar Trabrunden erklärte ich ihnen den Parcour und jeder durfte ihn nacheinander absolvieren. Dabei gab ich Hilfestellungen und Tipps. Rhoda war wieder sehr faul heute, aber Serena wurde immer besser im sich durchsetzen und ich hatte das Gefühl das die beiden gut zusammen passten. Nach 60 Minuten war die Stunde vorbei und meine Reitschüler sattelten ihre Pferde ab und versorgten sie. Als sie später von ihren Eltern abgeholt wurden, beschloss ich noch etwas mit Zenja zu arbeiten. Die Stute sollte auch mal im Schulbetrieb und vielleicht sogar zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. Ich holte sie, putzte sie und ging mit ihr in den Roundpen. Dort machte ich Freiarbeit mit ihr, die grundlegenden Dinge, Vertrauen aufbauen. Sie sollte das arbeiten mit dem Menschen als spaßig empfinden und freiwillig mitarbeiten. Nach 25 Minuten ließ ich es gut sein und war sehr stolz auf die Stute.

      Veronika & Luke
      Wir kamen zum Hof zurück und brachten unsere drei Hengste zurück auf die Weiden. Ein zwei Stunden konnten sie noch draußen herum tollen. Ich sah Jasmine mit Zenja aus dem Roundpen kommen „Jasmine, wenn du fertig bist komm doch mit ins Haus, dann trinken wir bisschen Kaffee und essen Kuchen.“ „Ja gerne, ich komme gleich.“ antwortete die junge Frau und Luke und Ich gingen schon mal rein. Emilia war auch wieder Zuhause und gemeinsam genossen wir den Rumkuchen von Frank´s Frau. Wir erzählten uns Neuigkeiten, planten die nächsten Tage durch und ließen es uns gut gehen. Gegen 17 Uhr machten wir uns wieder an die Arbeit. Die Pferde mussten rein geholt werden. Harry war nun auch da, er hatte heute den halben Tag frei um bei seiner Tochter zu sein. Jasmine und Ich gingen zu den Stutenweiden und nahmen jeweils zwei Pferde. Jasmine nahm Fermina und Ashitaka ans Halfter und ich Sabandija und die kleine Rovina. Als nächstes holten wir noch Adrenaline und Princess Mononoke, die noch abgetrennt von den anderen standen und langsam aneinander gewöhnt wurden. Zum Glück gab es auch keine Zickereien in den Boxen. Die beiden Männer hatten sich in der Zwischenzeit um die Hengste gekümmert. Diese rein zu holen war etwas einfacher, da die Weiden direkt am Stallgebäude grenzten. Man musste nur den Weg zu den Koppeln absperren mit einem E-Zaun Band, die große Stalltür öffnen und schauen das sonst alle geschlossen sind. Dann die Weidezäune öffnen und die Hengste rein treiben. Sie wussten von selbst schon gut genug wo ihre Boxen waren und gingen sofort hinein um zu fressen. Thorin, Norisk und Fame waren meistens die ersten die sich sofort in Bewegung setzten. Gefolgt von Kantarro, Fantasio, Chulo und Companéro. El Alba Ardiente, PFS Dreaming of Revenge, Maverick, Colorido und Time in a Bottle ließen sich immer etwas Zeit bis der erste Ansturm vorbei war. Schließlich verschlossen wir alle Boxentüren und Harry ging nochmal zum Offenstall um dort zu gucken ob alles in Ordnung war. Dort war es bereits ruhig. Dawn, Lamiro und Zenja knabberten am Heu, Löwenherz lag im Unterstand und auch Rhoda war völlig entspannt. So neigte sich ein weiterer Tag, auf dem Rook´s Bay Stable, dem Ende zu.

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      2204 Zeichen by Calypso - 06.07.2019
      Der Sommer hat auch bei uns Einzug gehalten, zwar nicht so heiß wie in anderen Regionen, aber das brauchten wir auch gar nicht. Wir verbrachten viel Zeit mit der Ausbildung unserer Jungpferde, Reitunterricht und kurze Ferienprogramme für Kinder. Früh am Morgen ging ich meine Kontrollrunde über die Koppeln. Jetzt wo es so warm war, blieben die Hengste auch Nachts draußen. Diesmal waren sie weit hinten, sodass ich sie kaum sehen konnte. Ich lief also die Koppel ab, kontrollierte die Zäune und sah ob es den Pferden gut ging. Colorido, el Alba Ardiente und PFS Dreaming of Revenge lagen im Gras und dösten noch vor sich hin. Fame, Fantasio, Kantarro, Companero und Chulo standen verstreut herum und grasten. Kantarro kam zu mir angetrabt und holte sich seine Streicheleinheiten ab. Als ich fertig war ging ich zu den Stutenställen rüber und Luke kam mir entgegen „Lust auf einen Ausritt?“ fragte er und zog mich zu sich. „Du weißt doch das wir noch so viel zu erledigen haben. Ich muss noch....“ zählte ich auf aber Luke unterbrach mich „Nein nein nein, DU musst jetzt nur mit mir ausreiten. Komm schon, die anderen Sachen können jetzt mal kurz warten!“ er gab mir einen Kuss. Ich seufzte und lächelte ihn an „Na gut, aber nur einen kurzen Ausritt.“ er nickte und grinste dabei verschmitzt. Ich sagte ihm das ich mich schnell umziehen würde und er holte bereits die Pferde. Als ich zurück kam standen Princess Mononoke und Adrenaline bereit. Nachdem wir sie gesattelt hatten ritten wir los. Es war ein sehr schöner Ausritt und ich brauchte die Auszeit auch mal. In letzter Zeit war einfach so viel los, man ritt am Tag mehrere Pferde, gab Unterricht und machte etliche Telefonate. Aber sich wirklich mal wieder selbst entspannt in den Sattel zu setzen und einfach das Leben zu genießen war selten. Ich war meinem Mann sehr dankbar das er mich überredet hatte. Auch Princess Mononoke und Adrenaline gefiel die Abwechslung und beide hatten an diesem Tag viel Power. Nach 1 ½ Stunden kamen wir wieder zurück und versorgten die Pferde. Sabandija, Rovina, ZW Ashitaka und Fermina kamen sofort angaloppiert als wir die zwei zu ihnen zurück brachten. Den Rest des Tages erledigten wir unsere ganzen Aufgaben.

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      Dezember 2019 - 2497 Zeichen von Calypso
      Weihnachten stand vor der Tür und es gab noch so viel vorzubereiten. Luke und Harry stellten gerade auf dem Hof einen Tannenbaum auf und Jasmine war mit einer Reitgruppe auf dem Sprung zum Ausreiten. Wie ich sehen konnte hatte sie Löwenherz, Zenja, Cherry Blossom und Dawn als Handpferd dabei. Die Mustangstute machte sich gut und wurde immer souveräner und entspannter. Das freute mich sehr, doch leider hatte ich mich dazu entschlossen sie zu verkaufen. Ich wollte mich mehr auf die Criollozucht konzentrieren und das nahm sehr viel Zeit in Anspruch und Dawn braucht einen Besitzer der sich voll und ganz auf sie konzentriert und dem sie vertrauen kann. Ich hatte dazu leider keine Zeit. Aber in der Zeit wo sie bei uns war hat sie sich extrem positiv entwickelt.
      Ich lief über den Hof und raus zu den Hengstkoppeln. Wir hatten jetzt die ganz große offen und die Hengste genossen es zu spielen und zu toben. Auch mein Connemara Hengst Maverick hatte sich bei den Criollo Hengsten gut eingelebt. Genauso wie mein Neuzugang Coreando. Ich sah ihnen einen Weile zu. Colorido, el Alba Ardiente und PFS Dreaming of Revenge spielten ausgelassen, stiegen und bockten herum, aber alles aus Spielerei. Fame, Fantasio und Companero knabberten am Gras herum und Kantarro wälzte sich mehrere Male. Chulo kam tatsächlich an den Zaun und holte sich Streicheleinheiten ab, obwohl er nicht die Art von Pferd war der die Zuneigung des Menschen sonderlich genoss. Aber umso mehr freute es mich.

      Als ich wieder zum Hof zurück kam, stand der Tannenbaum bereits und Luke machte die Lichterkette dran. „Sieht doch schon gut aus.“ meinte ich und blieb kurz stehen um es genauer zu betrachten. „Wenigstens ein bisschen Weihnachtsfeeling wenn wir schon keinen Schnee kriegen.“ scherzte Luke und kam auf seiner Leiter runter um mich zu küssen. „Wer braucht schon Schnee. Weihnachten mit Nebel und viel Regen hat doch auch was.“ ich lächelte verschmitzt und blieb noch eine Weile in Luke´s Armen. „Ich hole jetzt noch Äste und Zweige für die Stuten zum knabbern. Wir sehen uns dann drin.“ dann ging ich zum Traktor und fuhr mit dem Hänger zur Stutenkoppel. Dort angekommen zog ich die Äste auf die Koppel und schon kamen Princess Mononoke, Sabandija, Adrenaline und Rovina angetrabt um zu sehen was ich da mache. ZW Ashitaka und Fermina kamen kurze Zeit später auch näher heran und fingen gleich an an den Ästen zu knabbern. Sie bekamen alle ein paar Streicheleinheiten von mir bis ich wieder weiter an meine Arbeit musste.
    • Calypso
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      Juni 2020

      Bei uns auf dem Hof lief alles seinen gewohnten Gang. Um 7.30 Uhr fingen wir an die Pferde raus auf die Koppeln zu bringen. Angefangen bei den Hengsten Drømmer Om Død, Chulo, Coreando, Colorido, El Alba Ardiente, Fame, Fantasio, PFS Dreaming of Revenge, Kantarro und Companero. Bei den Hengsten ging es sehr einfach, da wir einfach den direkten Weg zu ihren Koppeln mit einem Absperrband absperrten und sie alle selbst raus laufen ließen. Das funktionierte schon immer sehr gut. Die Stuten mussten wir separat auf die Koppel führen. Erst nahm ich Moon Kiddy und Princess Mononoke mit und Luke nahm Sabandija und Adrenaline. Zu guter Letzt holte ich noch Fermina, Rovina und ZW´s Ashitaka. Dann ging es weiter mit Boxen und Paddocks misten und Heu auffüllen. Bis 11 Uhr schafften wir es mit allem fertig zu werden, setzten uns nochmal mit einem Kaffee raus auf den Hof und besprachen den restlichen Tag. Es gab schließlich immer was zu tun!
    • Gwen
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      Juni 2020 - Dressur M auf S
      Wenige Tage nachdem uns der Criollohengst el Alba Ardiente verlassen hatte, kam der nächste als Berittpferd. Chulo war bereits 11 Jahre alt und ein erfahrenes Dressurpferd, denn er lief erfolgreich M. Meine Aufgabe würde es sein, ihm den Weg in die S-Klasse zu erleichtern. Seine Besitzerin beschrieb ihn als loyal, ruhig und nervenstark, hatte mich aber gewarnt, dass Chulo durchaus ein Sturkopf war und im Viereck nicht immer einfach zu reiten.
      Seine Reise zu uns verlief zumindest problemlos und er bekam die ersten paar Tage Zeit, sich in Ruhe einzuleben. Wir fingen damit an, uns kennenzulernen und lockernde Arbeit vom Boden aus zu machen. Ab dem 4. Tag war seine Schonfrist jedoch vorbei und wir starteten mit der Arbeit. Zunächst lernten wir uns auch reiterlich kennen und ich ritt nur die Grundlagen, bzw. fragte sein bereits gelerntes Wissen ab.
      Dann begannen wir mit dem neuen Trainingsplan. Der Sprung in die Klasse S war nicht gerade ohne. Zwar besaß Chulo bereits ein großes Repertoire an Lektionen, doch für die S kamen noch einige dazu. Neben den halben und ganzen Pirouetten, wurden auch fliegende Galoppwechsel, Piaffe und Passage gefordert.
      Ich merkte schnell, dass man Chulo deutlich motivieren und zu Beginn des Trainings erst einmal wach machen musste, bevor er gut mitarbeitete. Deshalb wechselten wir unser Training fiel ab. Einen Tag die Woche hatte er komplett frei, einen anderen ritten wir immer aus. Die restlichen Tage stand Dressurarbeit auf dem Plan, jedoch an unterschiedlichen Orten: Halle, Platz, Wiese, Wald.
      Das motivierte Chulo deutlich, gerade im Gelände hatte er einen guten Vorwärtsdrang bei den Lektionen und ich konnte mich wirklich nicht beschweren, denn wir kamen schnell voran. Noch arbeiteten wir auch auf Trense, aber nach der Hälfte der Zeit wechselte ich dann offiziell auf Kandare, nämlich dann, als die Lektionen schon gut saßen und wir an den Feinheiten weiterarbeiten konnten.
      Chulos Lieblingslektion schienen die Traversalverschiebungen im Galopp zu sein. Durch seine Kürze und Kompaktheit fiel es ihm auch nicht schwer, sich dort gut auszubalancieren und zu versammeln. Ebeno gelangen ihm Piaffe und Passage für seine Rasse sehr gut und ich glaube, unser Ergebnis konnte sich am Ende wirklich sehen lassen.
      Trotz seiner nur 1.54m Stockmaß, machte er einen sehr guten Eindruck im Viereck. Zum Abschluss des Trainings, ließ ich ihn auch nochmal von meinen Co-Trainer Probe reiten und ich war mehr als zufrieden. "Super!", meinte ich zufrieden und Ciaran war auch zufrieden und meinte, Chulo wäre schon ein gutes Pferd. Manchmal etwas unmotiviert, aber sonst top.
      Mit dieser Aussage konnte ich guten Gewissens seine Besitzerin anrufen und die Heimreise für Chulo organisieren. Sicherlich würde man sich international auf dem ein oder anderen Turnier wiedersehen und ich war ehrlich gesagt schon wirklich gespannt!
    • Calypso
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      November 2020

      Weihnachten stand vor der Tür und es gab noch viel zu erledigen auf dem Hof. Die Pferde waren auf ihre Winterkoppeln umgezogen und waren bereits so plüschig wie Teddybären. Unsere sieben Stuten Fermina, Rovina, Sabandija, Princess Mononoke, ZW Ashitaka, Adrenaline und Moon Kiddy warteten schon am Koppeleingang auf mich, denn jeden Tag gab es zusätzlich noch Heu auf die Koppel. Ich kam mit meiner großen Schubkarre mit einem Berg von Heu angefahren und öffnete das Tor. Adrenaline kam sofort angetrabt und bediente sich bereits von der Schubkarre. „Moment, Moment, gleich kriegt ihr es“ lachte ich und kippte meinen Heuhaufen auf den Boden. Teils waren die Koppeln schon abgefressen oder das alte Gras schmeckte ihnen nicht mehr so gut. Nach kurzen Streicheleinheiten mit Rovina und Princess Mononoke schnappte ich mir wieder meine Schubkarre und fuhr zurück zum Haupthof. Dort schnappte ich mir den Traktor mit dem Wasserfass und fuhr auf die Koppeln um die Bottiche wieder aufzufüllen. Als ich bei den Hengsten war, tobten und spielten sie gerade wild herum. Companero, Kantarro, Fantasio und Fame jagten sich über die weitläufige Koppel, galoppierten hin und her und machten Bocksprünge. El Alba Ardiente und Coreando stiegen sich spielerisch an und versuchten den jeweils anderen in den Mähnenkamm zu zwicken. Der noch junge Hengst PFS Dreaming of Revenge stieg sofort mit drauf ein und trabte in hengstlicher Manier zu den beiden. Colorido, Drommer om Dod und Chulo beobachteten das Geschehen, doch mir war klar das Chulo sich gleich noch mit anschließen würde. Er ließ keinen Machtkampf aus und musste immer gleich sein Revier markieren. Zum Glück aber alles noch spielerisch ohne ernsthafte Verletzungen. Ich war froh das unsere Hengste im Herdenverband leben konnten. Den Rest des Tages verbrachte ich damit mit Tannenzweigen und Lichterketten den Hof weihnachtlich zu dekorieren.
    • Calypso
      Rook´s Bay Stable
      Pflegebericht

      Mai 2021
      Es war ein typischer Sonntag, 8 Uhr Morgens. Das Wetter war bewölkt und seit ein paar Tagen ist es endlich mal trocken geblieben. Für walisische Verhältnisse ein Wunder zu dieser Jahreszeit. Die Pferde blieben jetzt schon 3 Stunden auf der Koppel, wir weideten seit 2 Wochen langsam an und natürlich genossen es die Pferde so lang wie möglich draußen zu bleiben. Bald schon würden sie wieder den ganzen Tag draußen bleiben können. Ich fing also an den Weg zur Hengstweide, wie gewohnt, abzusperren und ging dann durch den Stalltrakt um die Boxen der Hengste zu öffnen. Sie trabten dann meist schon selbst in die richtige Richtung. PFS`Dreaming of Revenge, Drommer Om Dod und Chulo rumpelten etwas unsanft aus ihren Boxen und suchten schnell das Weite. Coreando und Colorido blieben noch kurz am Heu in der Stallgasse hängen, wurden jedoch schnell von El Alba Ardiente weiter gescheucht. In den letzten Boxen standen noch Fantasio, Fame, Kantarro und Companero. Fame brummelte mir schon sehnsüchtig entgegen und lief dann schnellen Schrittes nach draußen. Auch Companero und Fantasio trabten ruhig zu den anderen und fanden schnell ein Plätzchen zum grasen. Ein Weilchen sah ich den Hengsten noch zu, aber die Damen wollten natürlich auch raus. Ich lief über den Hof, der langsam erwachte, mein Mann Luke kam mir schon mit dem Traktor und angehängtem Wasserfass entgegen. Ich winkte ihm zu das er bitte stehen bleiben soll „Füllst du dann bitte noch das bei den Stuten auf?“ erinnerte ich ihn, er nickte mir zu und fuhr weiter. Im Stutenstall angekommen wurde ich schon erwartet. „So die Damen, jetzt geht es nach draußen.“ sprach ich zu den Pferden und öffnete auch hier nach und nach jede Boxentür. Moon Kiddy und Princess Mononoke mit ihrem Fohlen RBS´Peregrina setzten sich langsam in Bewegung, wobei Princess Mononoke einen Zwischenstopp bei ihrer Freundin ZW´Ashitaka einlegte. Zuerst ließ ich aber noch Sabandija raus, Fermina, Rovina, dann ZW´Ashitaka, die sich an Princess Mononoke heftete und sie gemeinsam hinaus trabten, und schließlich noch Adrenaline mit ihrem Hengstfohlen RBS´Cubanito. Der Kleine entwickelte sich prächtig und hielt alle Stuten gut auf Trab. RBS´Peregrina war eher ein vorsichtigeres Fohlen und sehr unkompliziert. Nun wurde es aber Zeit zum Stall ausmisten. Das machten heute Frank und Harrison alleine. Luke machte noch ein paar Arbeiten auf dem Hof und ich nahm mir mal die Zeit einen Kuchen zu backen. Das hatte ich wirklich schon lange nicht mehr gemacht. Als er im Ofen war und es immer köstlicher roch aus der Küche, saß ich an meinem Schreibtisch und plante die diesjährigen Decksprünge und allgemein wie es mit manchen Pferden weiter gehen sollte. Aus Moon Kiddy wollte ich aufjedenfall noch ein Fohlen ziehen, danach würde man sehen ob wir sie noch weiter in der Zucht einsetzen könnten. Sie würde aufjedenfall ihren Platz bei uns haben, wenn nicht zur Zucht, dann als Therapiepferd wo sie auch schon große Dienste erledigte. Auch mein Hengst Fame war so ein Kandidat bei dem ich überlegte ihn noch einmal decken zu lassen und ihn dann aus der Zucht zu nehmen. Ich war so vertieft in die Arbeit das ich den Kuchen fast vergaß. Schnell eilte ich in die Küche und stellte fest, dass es zum Glück noch nicht zu spät war. Ich ließ den Kuchen auskühlen und erledigte auch noch ein paar Dinge auf dem Hof.
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  • Album:
    Rook´s Bay Stable - Criollozucht
    Hochgeladen von:
    Calypso
    Datum:
    26 Feb. 2020
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    Kommentare:
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  • Chulo

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    Rufname: Chulo
    Geburtsdatum/Alter: 05.09.2009, 11 Jahre
    Geschlecht: Hengst


    Stammbaum
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    aus der: ✗ ~ von: ✗
    aus der: ✗ ~ von: ✗ | aus der: ✗ ~ von: ✗


    Exterieur
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    Größe: 154 cm
    Rasse: Criollo
    Fellfarbe: Smoky Grullo mit Splash
    Gencode: Ee aa nCr Dd SplSpl



    Interieur
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    Charakter
    Loyal, Stur, Ruhig, Nervenstark, Selbstsicher


    Beschreibung
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    Chulo ist ein echter Sturkopf und ein 'Einman' Pferd. Im Gelände ist er eine absolute Lebensversicherung und trägt alle Reiter sicher durch die Natur. Nur in der Bahn ist der Hengst etwas schwierig. Er hält Gymnastizierende Arbeit schlichtweg für Schwachsinn. Im Gelände ist er jedoch zu allem zu überreden.Gerne absolviert er kleine Hüpfer über Baumstämme oder wartet durch Flüsse. Im Umgang ist Chulo nicht hengstig.



    Vorgeschichte
    //



    Zuchtinfos
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    Gekört/Gekrönt:
    Vorgesehen für die Zucht:
    Leihmutterschaft/Deckaxe:

    Abstammung: 0
    Schleifen: 8
    HS: 0
    TA: 0
    Trainer: 1
    Zubehör: 0
    Gesamt: 9

    Nachkommen


    ///

    Besitzer: Calypso
    Vorbesitzer: Rinnaja
    VKR/Ersteller: Rinnaja
    Aktueller Wert: 500 Joellen

    Trainingsstände
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Fohlen ABC ✓ | Eingeritten ✓ | Eingefahren ✗


    Bodenarbeit
    Treiben + Bremsen ✗ | Rückwärtsrichten ✗ | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Halten ✗
    Abstand halten ✓ | Wenden + Handwechsel ✗ | Abruf ✓

    Freiheitsdressur/Zirzensik
    Kompliment ✗ | Knien ✗ | Spanischer Schritt ✗| Piaffe ✗
    Passage ✗ | Steigen ✗ | Sitzen ✗ | Liegen ✗


    Reitpferde-Ausbildung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Dressur: E A L M S S*
    Galopprennen: E
    Springen: E A L
    Military: E A L M
    Fahren: E A L M S S*
    Distanz: E A L M
    Western: LK5 (E), LK4 (A), LK3 (L), LK2 (M)

    PotentialAufstieg durch Turnier | Training • nicht weiter gefördert


    Erfolge
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    316. Distanzturnier, 452. Dressurturnier, 341. Distanzturnier, 1. Platz 530. Dressurturnier, 1. Platz 531. Springturnier, 1. Platz 531. Dressurturnier, 2. Platz 537. Springturnier, 1. Platz 419. Distanzturnier


    Gesundheit
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯


    Gesundheitszustand

    Letzter Tierarztbesuch:
    Letzter Hufschmiedbesuch:
    Akute Krankheit/en: ✗
    Chronische Krankheit/en: ✗
    Erbkrankheit/en: ✗



    Hufe/Beschlag

    Beschlag Vorne ✗
    Beschlag Hinten ✗