Sevannie

Ch's De la Luna - Tinker

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Ch's De la Luna - Tinker
Sevannie, 18 Feb. 2015
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    • Sevannie
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      Nachdem ich Goldi versorgt hatte holte ich Luna von der Weide und führte sie auf den Putzplatz wo ich sie anband. Sanft streichelte ich die Stute und schmunzelte. Mit ihr hatte ich auch einen guten Fang gemacht. Als ich so mit ihr kuschelte legte sie den Kopf weiter runter und im nächsten Moment stupste sie mich mit ihrer Kraft weg von mir. Oh man. ,,So geht's nicht,Fräulein!'', warnte ich vor und sie legte kurz die Ohren an. Ich putzte die Stute und ab hier benahm sie sich. Luna war schnell sauber und so führte ich sie dann in den Round Pen, bewaffnet mit zahlreichen Mini-Möhren. Ich blieb in der Mitte des großen Zirkels stehen und sie lief um mich herum, das konnte sie, das war ja schon ein Anfang. Ich ließ sie sich warm laufen und legte eine Stange auf den Boden, ähnlich wie ein Radius, also von der Außenseite nach innen. Die Stute hatte anscheinend einigen Übermut, da sie den Kopf herum schlug und im Schritt schneller wurde. Gut dann war sie wohl warm. Ich schnalzte einmal und sie sprang sofort in den Trab, jedoch nahm sie die Stange auf dem Boden nicht war und schlug oft mit den Hufen dagegen. Ich parierte sie wieder und machte ihr die Stange deutlich, indem ich mit ihr zu dieser ging. Sie schnupperte an dieser und brummelte leise. ,,Genau, da musst du drüber und nicht hinter dir her schleifen.'',meinte ich lächelnd und streichelte sie, ehe ich mich wieder in die Mitte entfernte und erneut schnalzte. Wieder sprang sie sofort in den Trab und nahm nun auch die Stange richtig wahr. Sie trabte mit einer großer Freude über diese, nach einer Viertelstunde parierte ich sie wieder mit meiner Stimme durch und lobte sie ebenfalls mit der Stimme. Ich lief zu der Stute und führte sie in die Mitte. Erst bekam sie ein Möhrchen, ehe ich mir ihr Vorderbein nahm und dieses vorsichtig nach vorne zog, wobei sie dann kurz die Ohren anlegte, aber dann das Bein streckte. Das gleiche machte ich mit dem anderen vorderen Bein. Hinten nahm ich ihr Bein dann ebenfalls an mich und zog dieses nach hinten. Auch hier streckte sie sich und das andere hinter Bein kappte auch gut. Ich nahm mir ein Möhrchen zur Hand und hielt es zwischen ihre Vorderbeine. Die Stute nahm den Kopf herunter und lehnte sich etwas zurück, sie ging in die leichte Verbeugung. Ich lobte sie und gab ihr das Möhrchen, dies führten wir einige Male fort und immer benannte ich dieses 'Kunsstück': ,,Verbeugen!'' Langsam verstand die Stute was ich von ihr wollte und ich ließ sie dann weiter traben. Nachdem sie dann weiter getrabt war, schnalzte ich erneut und die Stute sprang nun in ihren raumgreifenden Galopp. Ich lächelte kurz und sie schlug erneut mit dem Kopf, auch wirbelte sie ihren Schweif kurz herum. Wieder nahm sie die Stange nicht war und ich mahnte sie auf. Nach einige Malen begriff sie es und sprang dann mit einem gewaltigen Galoppsprung über die Stange. Luna fing an zu schwitzen, so hörte ich dann mit ihr auf. Noch ein paar Mal übte ich das Verbeugen, ehe ich sie dann auf die Weide stellte. Sie war zwar geschwitzt aber es war schönes, sonniges Wetter und somit sollte dies kein Problem sein. Ich machte mich nun an das Misten der Box und streute diese dann mit frischen Stroh ein, als ich den ganzen Mist draußen hatte. [3225 Zeichen by Sevannie]
    • Vhioti
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      A-Fahren (c) Catalina
      Das große Rundherum-Training
      (Nadel in dir – A-Galopp; Augenblick, Golden Gate – A-Dressur; CH's De la Luna – A-Fahren)

      Tag 1
      Mit Rucksack und Leinentasche stieg ich aus dem Taxi in Norddeutschland aus. Es war bewölkt (wieder einmal) und im Schnellschritt stiefelte ich am Stall und Anbindeplatz vorbei zum Gutshaus. In der Leinentasche befanden sich braune Bananen. Golden Gate, Joy's Tinkerstute, hatte wohl einen sehr schwachen Kern für die Früchte. Doch heute wollte ich zuerst mit Nadel in dir arbeiten, eventuell auch mit Augenblick. Joy fand ich nach langem Suchen in der Dressurhalle. Dort arbeitete sie mit Get. "Hey! Glückwunsch zur bestandenen Körung!", rief ich von der Bande aus. Joy hielt den Hanno direkt vor mir. "Danke.", sie kicherte. "Hast du dich schon bei uns einquartiert?" "Ich muss vier Pferde trainieren, das schaffe ich nicht mal so eben in zwei Tagen.", antwortete ich. "Hast echt was gut bei mir." "Aber wirklich! Ständig zwischen Kanada, Deutschland und Schottland rumfliegen ist gesundheitlich nicht sehr toll!" Joy grinste. "Und was machen die Pferde?" "Benny läuft wieder super. Dorn hat immer noch einen Haschmich, aber das kenne ich ja nur zu gut, und Steel mag mich mehr und mehr. Ach, und ich habe neue Pferde bekommen." "Soll ich die mal durchchecken für dich?" Ich nickte. Danach lief ich zu den Paddocks, um das Vollblut zu reiten. Ich entdeckte die Stute an einer der Tränken. Sie sah wohl, dass jemand auf sie zu ging, trank jedoch in Ruhe aus und hob dann den Kopf, um das Halfter angelegt zu bekommen. Am Anbindeplatz putzte und sattelte ich sie. Aus Ermangelung eines Rennsattels nahm ich einfach einen Lammfellsattel, der war sehr leicht und bequem zu sitzen. Ich saß auf, und ritt mit ihr in die Dressurhalle. Joy ritt immer noch auf Get, daher beließen es wir in der Halle nur beim Galopp zum Aufwärmen. Die Stute strotzte nur so vor Energie, und ich musste sie zügeln, herumzupesen. Ich merkte der 12jährigen an, wie sehr sie ein Rennen machen wollte, obwohl sie sich nun bemühte, ruhiger zu traben. "Wo kann ich hier am Besten mit ihr üben?" "Dressurplatz ist leer.", erwiderte Joy, als sie mit dem Hanno einen Zirkel ritt.
      Draußen also war es etwas windig, und die Stute stand stolz auf dem Platz und wartete. "Ja, lass mich nur aufgurten.", ich lachte kurz und zog den Sattelgurt enger, ehe ich sie dann auf den Hufschlag ließ im Mitteltrab. Ich stand langsamer auf, damit sie ruhiger trabte, und saß in der Ecke aus. Keine weiteren Hinweise brauchte sie; sie sprang kurz darauf an und galoppierte los. Ich gab die Hand etwas vor und führte sie wieder auf den Hufschlag, da sie drohte, die Kurven abzuschneiden. "Weiter, na los!", die Runden summierten sich langsam. Etwa vier Minuten später legte ich eine Pause ein. Der Stute merkte ich an, dass sie gerne weitergerast wäre, aber ich brauchte einen Seitenwechsel und Luft zum Atmen. Die Vollblutstute schnaufte, kratzte sich am Schnienbein und wieherte einmal. "Na los, weiter gehts." Diesmal dauerte es länger, denn sie ließ sich deutlich Zeit beim Anspringen. Aber sie galoppierte viel ruhiger und schnitt keine Ecken. Und so verbrachten wir eine weitere Viertelstunde damit, weiter zu trainieren, bis sie dann mit Abschwitzdecke in ihre Box durfte.

      Die Füchsin graste auf der Weide neben Luna und Golden Gate. Eigentlich hätte ich jetzt jede andere Stute nehmen können, doch ich blieb bei meinem Plan und holte die Tinkerstute Augenblick zum Putzen auf den Platz. Sie war heute etwas drösig und verschmust. Trotzdem putzte ich sie. Beim Hufekratzen legte sie die Ohren an und verweigerte mir die Hilfe. "Fräulein, lass es.", warnte ich einmal und klopfte dann wieder gegen das Fesselgelenk. Zögerlich hob sie ihn und wiederholte es auch bei den anderen. Beim Aufsatteln legte sie die Ohren wieder an, gab aber beim Trensen Ruhe. Dann führte ich sie in die Dressurhalle. Beim Aufsitzen merkte ich schon, wie unmotiviert sie schon am frühen Morgen war, daher schnappte ich mir noch ein Stöckchen und fing mit dem Training an.

      Tag 2
      Am nächsten Tag hatte ich noch Muskelkater vom Dressurtraining mit Augenblick. Sie war sehr faul und unzugänglich, hatte noch nicht mal Lust für einige Galoppsprünge, daher kamen Schenkel, Gewichtshilfen und Stöckchen ständig in Benutzung, bis die Stute endlich machte, was ich von ihr wollte. Es hatte mir wirklich Kraft gekostet, nicht einfach aufzuhören.
      Heute waren Luna und Golden Gate dran. Das Fahrtraining würde nur heute stattfinden; für die nächsten zwei Tage war ein hundsmiserables Wetter vorhergesagt, daher wollte ich mich mächtig ins Zeug legen. Die junge Stute stand auf der Weide, neben ihr – was ein Zufall – auch Goldi, wie sie liebevoll genannt wurde. Da ich schon eine Banane mithatte, fand die auch direkt ihren Weg zum Magen der Falbscheckin. Luna hatte sehr viel Ungeduld, als ich mich erst mit ihr bekannt machte und sie dann auf dem Putzplatz anband. Als ich ihr Fell bearbeitete, damit es mit dem Training losgehen konnte, knirschte es hinter mir. Joy stand schräg hinter mir mit einer Kaffeetasse und Augenringen bis zu den Kniekehlen. "Was ist denn mit dir passiert?", prustete ich los. Ich legte den Striegel kurz auf dem Rücken der Tinkerstute und lehnte mich mit den Armen an ihr ab. "Schlecht geschlafen und zu früh wach geworden." "Zu früh?", geistesabwesend putzte ich die Stute weiter. "Es ist halb acht, Joyce. Um die Zeit bin ich schon putzmunter." Joy seufzte. "Das Leben ist einfach kein Ponyhof." "Eher ein Pferdehof, meine Liebe. Würdest du mir helfen, den Sulky zu holen?", fragte ich nun. Sie nickte, trank dann ihren Kaffee aus und zog mit mir dann den Großpferdesulky aus den Stallungen. Danach verabschiedete sich die Tierärztin ins Gutshaus, und ich war mit Luna alleine. Mit viel Gefriemel spannte ich die kräftige Stute vor, und klopfte ihren Hals. Ihre Augen funkelten, als ich auf dem Bock saß und sie vom Gelände runterbrachte, denn auf dem Hof alleine war nicht genug Platz. Ich kannte ein kleines Dorf, nicht mal sechs Kilometer von hier entfernt. Das wäre eine gute Strecke, die man auch im Mitteltrab hinter sich bringen konnte. Die Peitsche lag neben mir, denn die Palominostute strotzte nur so vor Energie und gab die Beine richtig vor. Vom Dorf aus dann ging es wieder zurück, und es war schon kurz nach acht, als ich die Stute dann auf die Weide brachte. Keinen Moment zu früh, denn der Himmel öffnete schon seine Pforten und es fing an zu regnen. Mit dem Strick in der Hand rannte ich direkt zum Sulky und zog ihn, so gut es ging in den Stall, damit ich dann die in einer Box stehenden Golden Gate vorbereiten konnte. Wegen des Wetters stellte ich sie an der Box ab, und schüttelte mich kurz. Daraufhin schaute mich die Dame doch recht verwirrt an. "Ja, ich bin kein Hund aber trotzdem bin ich nass und muss das irgendwie beheben, nicht?" Belustigt – nun, anders konnte ich es nicht beschreiben – schnaubte sie und ließ sich von mir satteln und dann streicheln. Ich hatte sie direkt lieb gewonnen.
      In der Halle rieb ich den Sattel noch trocken, dann saß ich auf. Schnaubend beschleunigte und parierte sie, wenn ich es von ihr wollte. Ein wahres Verlasspferd, und trotz ihres Körperbaus sehr gelenkig und geschmeidig, was Zirkel und größere Volten anging. Die A-Dressur war eigentlich nur eine Auffrischung von den Bahnfiguren, die meistens bei Freizeitpferden bereits vorhanden waren, daher ging es heute auch um die Tempowechsel. Die hatte die Stute allerdings recht gut drauf, nachdem wir vor allem den Wechsel Leicht-/Mitteltrab geübt hatten und wir zum Abschluss etwas galoppierten. Wir schafften so auch eine Runde auf dem Zirkel, ehe sie durchparierte, sich kurz kratzte und dann im Schritt eine Volte und im Anschluss eine Schlangenlinie bei B vollführte. Zufrieden saß ich ab, und entschied mich dann, auch mit Augenblick weiterzumachen. Es war ja schließlich noch recht früh, kaum zehn Uhr war es...
      Und so fand ich mich auch mit der letzten Tinkerstute in der Dressurhalle wieder. Die äußerst hübsche Stute hatte es faustdick hinter den Ohren, wie ich feststellen musste. Beim normalen Aufwärmen – sprich dem Vorbereiten der Gelenke – gab es Andeutungen von Buckeln, beim Bahnwechsel schnappte sie kurz nach meinem Bein, und beim Angaloppieren ging das selbe Spiel wieder von vorne los. Buckelte wie ein störrischer Esel – tut mir Leid -, und gab sich dabei sogar Mühe, in der Halle zu bleiben. Daher blieb mir nur eines übrig. Im Trab aussitzen, bis sie vernünftig mitlief und -dachte. Mitdenken klappte bei ihr wohl heute überhaupt nicht. Zirkel hingegen schon. Auch wenn sie den Kopf nicht richtig in die Biegung legte, buckelte sie nicht und blieb ganz ihrem Rassetyp her ruhig, auch beim folgenden Galopp aus der zweiten Ecke.

      Tag 4
      Gestern war das Wetter immer noch grauenvoll. Daher hatte ich den ganzen Tag mit Augenblick trainiert, vor allem deshalb, weil sie immer noch gerne buckelte und ich daher sehr intensiv mit ihr im Trab arbeitete, und so konnten wir nach erfolglosen Versuchen auch wirklich trainieren. Joy war ganz davon angetan, denn sonst hatte sie auch nur magere Erfolge erzielt.



      Heute ging es zur finalen Überprüfung von Luna und Nadel in dir. Da Joy im Dorf einige Sachen abholen musste wie zum Beispiel eine Futtermischung für ihre Jungpferde und auch für die Kaltblüter, war dies die Gelegenheit. Gemeinsam machten wir die doch sehr aufgeregte Stute fertig. Wie ich erfahren hatte, gab es für sie nur Bodenarbeit gestern und das hatte ihr nicht wirklich gutgetan. Mit der Kutsche und dem kleinen Verdeck ging es los. Durch die schnelle Gangart wurde das Brackwasser der Pfützen bis zum Bock hochgejagt, und als wir im Dorf dann die Ladung abholten, war meine graue Hose dreckig braun gefärbt. Joy gab ihrer Stute einen kleinen Apfel, auf dem sie dann den Weg aus dem Dorf herumkaute, bis sie dann im Trab wieder an Feldern und Gestüten vorbeizog. Die Luft war sehr klar und frisch, und ich freute mich schon wieder, in Schottland wieder bei meinen Pferden sein zu dürfen. Damit war dann auch Lunas Sequenz beendet und als wir kurz geduscht und zu Mittag gegessen hatten, nahm ich mir wieder die Vollblutstute vor. Nadel war auf dem Paddock, und visierte ein Wasserloch an. "Oh nein.", mir schwante Übles. Joy stand neben mir und grinste gemein. In dem Moment, als sich die Braune in das Wasser legte, warf ich die Hände über den Kopf, als Joy einfach loslachte. "Tja, viel Spaß wünsch ich dir dann.", sie klopfte mir auf die Schulter, als ich mit Halfter und Strick auf die mittlerweile sandbraune Stute zum Waschen an den Anbindeplatz stellte und ihr eine Dusche gab. Die hatte sie dringend nötig und als sie dann wieder trocken war, sattelte ich sie wie gewohnt auf und ging mit ihr auf den Platz. Nachdem ich erneut nachgegurtet hatte, setzte ich mich schwerer in den Sattel und trieb sie leicht an. Schon nach der dritten Runde galoppierten wir auf dem Zirkel an, und behielten das Tempo. Ich gab die Hand vor, drückte die Schenkel enger an ihren Bauch und achtete auf meine Position. Denn da wir leider keine Bahn zur Verfügung hatten, sondern einfach 'nur' ein kleines Rundherum veranstalteten, war es angebracht, nicht bei einem plötzlichen Parieren die Haltung zu verlieren. Trotzdem legte sich die ehrgeizige Stute richtig ins Zeug. Ihre schwungvollen Gänge kamen in den Ecken gut zum Vorschein, und deshalb musste ich sie abbremsen. Aber sie hatte wirklich Spaß daran, und das war das Wichtigste für mich. Solange es dem Pferd gefiel, war meine Arbeit getan.

      Die Pferde
      -> Nadel in dir (A-Rennen)
      ->
      Augenblick (A-Dressur)
      -> Golden Gate (A-Dressur)
      -> CH's De la Luna (A-Fahren)
      haben erfolgreich am Training der
      Legacy of Scotland Trainerin Catalina Dixon teilgenommen.
    • Sosox3
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      Da Joyce heute nur wenig Zeit zwischen ihren Aufträgen als Tierärztin bat sie mich darum vier ihrer Pferde zu versorgen, welche die Tinkerstuten De la Luna und Golden Gate und die anderen beiden Pferde Cloud’s Angel und Nadeln in dir wären. Ich hatte mir überlegt einen langen gemütlichen Ausritt mit meinem Bruder Simon, meinem Freund Max und Serena, einer meiner Pferdepflegerinnen zu machen. Max würde das Verlasspferd Goldy bekommen, ich würde De La Luna nehmen und Simon würde Nadeln in dir reiten während Serena Cloud’s Angel nahm. So hatte jeder ein Pferd mit welchem er zurecht kommen würde und somit betraten wir den Stall.
      Während ich den dreien die Pferde zeigte, erklärte ich was wir vor hatten. Da alle einverstanden waren machten wir kurzerhand die Pferde fertig und putzten sie gründlich. Die Pferde bekamen jeweils eine Blaue, eine Petrole, eine Grüne und eine Pinke Schabracke rauf und dann wurden sie auch schon gesattelt. Max trug zur Sicherheit einen Helm und dann stiegen wir auch schon auf. La Luna war gleich drauf und dran mich zu verarschen, zumindest versuchte sie es die ersten Meter. Doch dann als sie merkte das sie mit mir nicht machen konnte was sie wollte, gab sie Ruhe und ließ mir die Führung. Die anderen auf ihren Pferden hatten bis auf Max einen ähnlichen Spaß und er war auch froh das er Golden Gate unterm Sattel hatte. Wir ritten und unterhielten uns ziemlich viel über verschiedene Themen und fanden auf dem Weg eine neue Galoppstrecke, welche wir alle gleich testeten. Wir lieferten uns ein Rennen und es verlief sehr knapp. Nadeln buckelte beim Angaloppieren , doch Simon konnte sich halten sodass wir unversehrt ins Ziel kamen. Dann ritten wir durch den Wald, ehe wir wieder auf dem Hof nach drei Stunden ankamen. Wir waschten die Pferde nach dem Absatteln und stellten sie dann auf’s Paddock wo sich alle vier auch gleich wälzten und in der Abendsonne trockneten während wir uns einen Kaffee gönnten.
    • AlfurElfe
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      DRESSURTRAINING CH'S DE LA LUNA E -> A | 3368 ZEICHEN | (c) SEIMURE
      "Kennst du De La Luna von Joyce, Bella?", fragte ich sie, während ich die neuesten Auftrags-Mails durchklickte und Bella in einer der Schreibtischschubladen nach irgendetwas suchte. "De La Luna? Ich glaube, dass das eine ihrer Tinkerstuten ist. Worin soll sie denn trainiert werden?", fragte Bella. "A-Dressur", erwiderte ich, während ich mir die e-Mail noch einmal durchlas. "Das ist doch wie auf dich zugeschnitten", grinste Bella. Meistens bearbeitete ich die Dressuraufträge, weil es mir einfach viel mehr Spaß machte, während Bella lieber andere Aufträge bearbeitete. Schnell war beschlossen, dass ich in der nächsten Woche zu Joyce reisen würde.

      Eine Woche später stand ich schließlich mit Joyce im Stall, wo mich die Tinkerstute De La Luna mit einem freundlichen Stupser begrüßte. Zusammen holten wir sie aus der Box und banden sie auf dem Hof an. Schnell hatten wir ihr Fell geputzt, dass es glänzte und Joyce sattelte die Stute. Sie übergab mir die Zügel und begleitete uns noch zur Reithalle, bevor sie sich wieder ihrer Arbeit zuwenden musste.

      Schon beim Aufsitzen merkte ich, dass die Stute ziemlich Feuer im Hintern hatte, was ich so nicht erwartet hatte. Wie es mir mittlerweile schon zur Routine geworden war, Verband ich das Aufwärmen mit dem Abrufen der Lektionen der vorigen Ausbildungsstufe, in diesem Fall der E-Dressur. De La Luna konnte alle Lektionen, die ich bei ihr abrief sehr gut und mit viel Ehrgeiz ausführen. Zugegeben, Tinker waren nicht gerade meine Lieblingsrasse, aber Luna hatte es bei den vielen Pferden, die ich schon trainiert hatte, auf Anhieb in die Top Ten geschafft. Auch als wir mit dem eigentlichen Training begannen, merkte ich, wie viel Talent in der Stute steckte. Klar, bei einer Zehn-Meter-Volte, einer Schlangenlinie in drei Bögen oder dem Handwechsel durch die ganze Bahn kam es so gesehen nur darauf an, dass der Reiter das Pferd lenken konnte und dieses auch auf den Reiter hörte, aber ein Pferd, das sie Vorhandwendung und das Verkleinern und Vergrößern des Vierecks nach nur wenigen Versuchen fest im Repertoire hatte, das hatte wirklich was im Kopf. Genaosu reibungslos ging es auch weiter, wobei De La Luna das Rückwärtsrichten schon aus ihrer Grundausbildung kannte und auch das Zügel aus der Hand kauen lassen im Schritt und im Trab natürlich nicht sehr schwierig war. Wie immer wendete ich mich den Galopplektionen erst gegen Ende der eingeplanten 60 Minuten zu. Bei A ließ ich De La Luna antraben und trieb sie in der Ecke nach der kurzen Bahn in den Galopp. Wie auch die meisten meiner eigenen Pferde hatte sie einen sehr schnellen Galopp, den ich jedoch, wie bei jedem Pferd erst einmal kennen lernen musste. Nachdem ich mir absolut sicher war, dass De La Luna, trotz der fremden Reiterin auf ihrem Rücken, nicht durchgehen würde, überstrich ich die Zügel an der langen Seite des Vierecks ein erstes Mal, wodurch die Stute noch schneller wurde und ich sie wieder etwas zurück nehmen musste. Nach mehreren Versuchen, bei denen ich sie wiederholt zurück nehmen musste, schien die Stute verstanden zu haben, dass die Lockerung der Zügel keine Aufforderung zum schneller werden war. Somit parierte ich sie wieder durch zum Schritt und ließ mir die Zügel aus der Hand kauen. Zufrieden beendete ich das Training. De La Luna war nun in jedem Fall dazu bereit, auf A-Dressurturnieren vorgestellt werden zu können.
    • Rhapsody
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      Ein Sturm namens Bucky hatte den Termin mit Joyce McConnor nach hinten verschoben, aber anscheinend war die USA jetzt von diesem schlimmen, schlimmen Sturm namens Bucky befreit. („Bucky. Wer nimmt einen Sturm namens Bucky ernst?“ – „Fox News“ – „Der Name kommt doch von ‘nem Fünfjährigen.“ – „Heißt das, wir können eine Bucky-Party machen? Und Bucky steht im Mittelpunkt?“ – so ähnlich liefen die Gespräche zuhause ab, als wir davon erfuhren. Zur Feier des Tages bekam besagte Bucky eine Möhre mehr dafür, dass sie die USA ein bisschen verwüstete.) Doch jetzt war anscheinend alles wieder tutti frutti und ich hatte das kürzeste Streichholz gezogen. Also durften Zoe und Adèle Lesja einlernen, während ich ein bisschen herumreiste. Eigentlich war meine Situation fast schöner.
      Nach einem kürzer-als-gewohnten-Flug und einer nicht-ganz-so-kurzen-Autofahrt erreichte ich dann schließlich Briar Cliff. Eigentlich sollte ich hier von Joyce McConnor begrüßt werden, doch das erste, was mir entgegen kam, war ein kleiner Jack Russel Terrier. Erst, als ich von der Hündin schon total belagert wurde, hörte ich Schritte und eine Frauenstimme, die nach einer Aika rief. Fast zeitgleich hörte der Terrier auf, meine Hand zu lecken und rannte hinter ein Gebäude. Dann, kurz darauf, endlich ein Mensch – Joyce kam mit etwas unsicherem Gesichtsausdruck und einer ausgestreckten Hand auf mich zu. „Tut mir leid, sie meint das eigentlich nicht böse,“ meinte sie nach einem ersten Händeschütteln und Hallo zaghaft. Aika hatte sich neben sie gesetzt aber sah mich trotzdem noch aufmerksam an. Joyce lächelte ich freundlich an. „Mach dir keine Sorgen, ich hab‘ selbst eine Horde daheim, die sich gerade auf dem Sofa breit macht.“
      Auf dem Weg zum Stall, in dem CH’s De La Luna stand, quetschte Joyce mich fast über Ella und Khaleesi aus, dann öffnete sie eine Boxentür und auf einmal stand eine eigentlich nicht viel größere aber durchaus präsentere Sabinostute auf der Stallgasse. „Und der muss ich jetzt die Nägel feilen?“ fragte ich, etwas unsicher, doch das konnte ich schnell mit einem schiefen Lächeln vertuschen. Gut, das war vielleicht mein erster Tinker, sowohl beruflich als auch privat. Aber das würde ich schon schaffen. Entschlossen griff ich nach meiner Tools-Tasche während Joyce De La Luna anband, und dann konnte es losgehen. Da die Palominostute unbeschlagen war, war der Großteil der zeitaufreibenden Arbeit schon erledigt – das Anpassen der Hufeisen konnte ziemlich dauern – also brauchte ich mich nur an die Barhufpflege machen. Zuerst wurde der Huf ausgeschnitten, damit er gesund nachwachsen konnte. Damit er auch wieder plan auflag und De La Luna keine Probleme beim Laufen bekam, knipste ich anschließend den Tragrand noch ab und bockte dann den mehr als wuchtigen Huf auf, um auch die Hufwände wieder zu begradigen. Ich hatte es mir im Flugzeug, als ich den Auftrag mental durchging, fast ein wenig leichter vorgestellt, denn damals hatte ich den Behang nicht einberechnet. Doch zum Glück blieb De La Luna relativ ruhig stehen, sodass ich Joyce‘ helfende Hände einsetzen konnte.
      Um auch sicherzugehen, dass alles in Ordnung war, ließ ich Joyce die Tinkerstute noch vortraben, als auch der letzte Huf fertig war. Es gab keine Auffälligkeiten, also packte ich mein Zeug zusammen und packte es, von Aika verfolgt, wieder in das Leihauto. Anschließend, weil mein Flug nicht bis morgen früh ging und es noch nicht einmal vier Uhr nachmittags war, half ich Joyce noch beim Kehren der Stallgasse und beobachtete ein wenig, wie De La Luna auf der Weide spielte und raste. „Das hätte ich ihr nie zugetraut,“ staunte ich, als die Stute quasi einen Sliding Stop hinlegte, danach mit einem Rollback in die andere Richtung drehte und dort wieder abdüste, gefolgt von einem Falbschecken. Das veranlasste Joyce dazu, mir mehr über meine letzte Kundin zu erzählen. Schließlich lud sie mich noch auf eine Tasse Kaffee ein – und das war nun wirklich ein Angebot, dass man nicht ablehnen konnte!
    • AlfurElfe
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      DRESSURTRAINING CH'S DE LA LUNA A -> E | 3026 ZEICHEN | (C) SEIMURE


      Diesen Monat stand zum zweiten Mal der Besuch bei Joyce McConnor und ihrer Tinkerstute Ch's De La Luna an. Die Stute hatte dich schon im letzten Monat als großes Dressurtalent entpuppt, und auch dieses Mal wollten wir daran weiter arbeiten.

      Joyce war nirgendwo zu sehen, als ich nach einer langen Fahrt etwas später als von mir geplant, aber immernoch pünktlich, auf dem Hof ankam. Nach aber nur ein paar Minuten hatte man mich gefunden und zusammen mit Joyce holte ich De La Luna aus ihrer Box. Die Stute schien mich noch vom Training im vergangenen Monat her zu kennen, jedenfalls rieb sie ihren großen Kopf zur Begrüßung an meine Jacke, die danach vollends behaart war. Joyce und ich putzten die Stute gründlich, bevor ich mich mit ihr auf den Weg zur Reithalle machte, damit wir mit dem Training beginnen konnten.

      Vor dem Aufsitzen überprüfte ich wie immer noch einmal den Sattelgurt. Zum Aufwärmen gingen wir - wie immer - noch einmal die Lektionen der E-Dressur durch. Man merkte schon bei der Kehrtvolte und der Acht-Meter-Volte, die siewohl auch blind und ohne Reiter perfekt ausgeführt hätte, dass De La Luna seit dem letzten Training gut geritten worden war. Auch die halbe Zehn-Meter-Volte im Trab und aus der Ecke kehrt stellten ihr keine unerwarteten Schwierigkeiten in den Weg, weshalb wir uns nun einer etwas schwierigeren Übung zuwenden konnten. Zwar kannte De La Luna schon die Kehrtwendung auf der Vorderhand, aber die Kehrtwendung auf der Hinterhand war für sie neu, weshalb ich diese Übung lieber erst einmal vom Boden aus erarbeiten wollte. Die Tinkerstute schien zu wissen, dass jetzt etwas neues kommen würde und spitzte gespannt die Ohren, während ich sie richtig an die Bande stellte. Beim ersten Versuch zeigte ich ihr die Übung ganz langsam, damit sie sie verstand. Mit jedem Versuch wurden wir etwas schneller, bis ich beschloss, wieder aufzusitzen. Auch so konnte De La Luna die Kehrtwendung perfekt ausführen, weshalb ich mir wegen dieser Lektion keine Sorgen mehr machen musste. Auch diverse Schlangenlinien im Schritt hatten wir schnell hinter uns gebracht, weshalb wir uns nun dem Zügelüberstreichen im Trab zuwendeten. De La Luna hatte einen sehr raumgreifenden Trab, den sie, wie auch Schritt und Galopp, sehr fleißig vorwärts ging, womit das Überstreichen der Zügel keine Schwierigkeiten darstellte. Mit einem Blick auf die Uhr bemerkte ich, dass wir mittlerweile schon seit mindestens einer Stunde trainierten, weshalb ich mir die Zügel aus der Hand kauen ließ und schließlich absaß.

      Als wir zurück auf den Hof kamen, trafen wir sogleich wiederauf Joyce. Nachdem diese das Pferd, welches sie gerade abgesattelt hatte, wieder auf die Weide gebracht hatte, nahm sie mir De La Luna ab, welche schon ungeduldig auf ihr Futter wartete, aber und bedankte sich noch einmal bei mir. Wir verabschiedeten uns noch herzlich voneinander, bevor ich ins Auto stieg und mich auf den Heimweg machte. Vielleicht hatte ich ja das Glück und durfte im nächsten Monat wieder kommen, um De La Luna zu trainieren.
    • Eddi
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      Mein zweiter Termin für heute führte mich zu Joyce auf das Briar Cliff Gestüt. Dort sollte ich ihre Tinkerstute CH's De la Luna untersuchen. Der Weg dorthin wurde mir leider durch einen Stau und ziemlich plötzlichen Unwetter-Regen erschwert, doch ich kam heile an. Auf dem Gestüt machte ich mich erstmal auf die Suche nach Joyce, welche ich im Stall beim Aufstellen des Trainingsplans fand. Sie begrüßte mich herzlich und führte mich direkt zu meiner heutigen Patientin.
      Luna war an sich ein Sonnenschein, konnte es aber auch faustdick hinter den Ohren haben. Für einen Tinker war sie sehr groß und kolossal, was ihr jedoch stand. Zuerst bat ich Joyce, mir ihre Stute im Schritt und Trab vorzuführen, damit ich mir ein Bild von dem Bewegungsablauf machen konnte. Danach gingen wir gemeinsam zum Putzplatz, wo Luna angebunden wurde und ich mit der allgemeinen Untersuchung begann.
      Zuerst kontrollierte ich den Pupillenreflex und die Beschaffenheit der Zähne. Da war alles in Ordnung, weshalb ich mein Stethoskop holte und direkt Herz und Lunge abhörte. Außerdem kontrollierte ich auch die Pulsfrequenz. Alles war einwandfrei. Als nächstes tastete ich Luna einmal von oben bis unten ab und war mehr als zufrieden mit dem Körperbau der Stute, weshalb ich direkt noch die Körpertemperatur kontrollierte. Auch dort war alles gut.
      Deshalb schaute ich mir fix den Impfpass an und holte dann alle fehlenden Impfungen nach, so dass Luna für die kommende Turniersaison wieder fit war. Abschließend musste die Stute dann nur noch die Wurmkur schlucken und schon waren wir mit allem drum und dran fertig. Wie immer ging eine Grunduntersuchung sehr fix von Statten, denn gar so viel gab es da ja auch nicht zu tun, besonders nicht, wenn die Pferde in so einer guten körperlichen Verfassung waren wie die von Briar Cliff - da konnte man sich als Tierarzt wirklich nicht beschweren. Luna durfte zurück in ihre Box und ich unterschrieb noch im Impfpass, ehe ich mich von Joyce verabschiedete und in den Feierabend fuhr.
    • AlfurElfe
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      In letzter Zeit häuften sich immer mehr Aufträge der gleichen Art bei mir, ich vernachlässigte schon meine Trainerpflichten. Diese Woche war es unsere Tierärztin Joyce McConnor, welche Hilfe beim Pflegen ihrer Pferde brauchte. Schon bald nachdem ihre Anfrage eingeflattert war, machte ich mich zu ihr auf den Weg.

      Ich war schon ein paar Mal auf Joyces Hof gewesen, weshalb sie mich nicht lange einweisen musste, was auch gut war, denn heute musste ich insgesamt 26 Pferde putzen, füttern und ihre Boxen ausmisten. Ich beschloss, im Hengststall zu beginnen und holte zuerst Antaris aus seiner Box. Der Hannoveraner war schnell glänzend geputzt und freute sich sehr über sein Futter, auch wenn die Portion heute kleiner ausfiel, da er ja nicht arbeiten musste. Während er fraß holte ich Schubkarre und Mistgabel und säuberte seine Box, bevor ich Antaris auf den kleinen Paddock vor der Box brachte. In der Box neben Antaris' stand Hero of Heaven, den ich zusammen mit Cinnemonts Accento, Cloud Angel und Get a Movie draußen auf dem Hof anband und sie putzte, bis sie glänzten. Die vier Boxen in der Zeit, in der die vier Hengstefraßen auszumisten war nicht gerade einfach, da ich immer damit rechnen musste, dass sie sich draußen kabbelten. Aber auch Hero of Heaven, Cinnemonts Accento, Clouds Angel und Get a Movie könnten bald auf ihren Paddock, sodass ich mich Schwachkopf und Burnin' Awake and Lifelesszuwenden konnte. Schwachkopf hatte es geschafft, sich vollkommen mit Streu zu bedecken, sodass das Putzen ziemlich lange dauerte, was bei Burnin' Awake and Lifeless zum Glück nicht der Fall. Nachdem ich auch die beiden auf ihren Paddock gebracht hatte, ging ich in den Fohlenstall, wo ich Dark Sweet Temptation, Krisu, Rando und Soulmate's Death allesamt auf Wunden vom Spielen auf der Weide kontrollierte und den gröbsten Dreck aus dem Fell entfernte. Dann kontrollierte ich noch bei jedem Fohlen die Hufe und sah nach, ob sie noch genug Futter hatten, bevor ich in den Stutenstall rüber ging. Eine der Stuten, Epona, kannte ich von einer Stute-des-Monats-Wahl, aber auch von Mistery, die ich zuerst umsorgte, hatte ich zuvor schon gehört. Dann holte ich Veronica, die wie die anderen auch eine Hannoveraner-Stute war, aus der Box, um ihr das falbfarbene Fell zu putzen. Die Stuten kamen nach dem Füttern auf die Weide, weshalb ich mir mit dem Ausmisten der Boxen etwas Zeit lassen konnte. Auch Linara und Muemmi putzte ich gründlich und gab ihnen ihr Futter, bevor ich sie auf die Weide brachte und dann weiter in den Stall der Kaltblutstuten ging, wo mich Augenblick, Ch's De La Luna, Wolkentraum und Golden Gate mit freudigem Wiehern begrüßten. Golden Gates gelblich gescheckte Fell war schon fast sauber, die Stute hatte sich wohl in der Nacht nicht hingelegt. Auch Augenblicks Fell war schnell glänzend geputzt und so brachte ich die beiden auf ihren gemeinsame Weide, bevor ich De La Luna aus ihrer Box holte. Die Stute hatte ich schon zwei Mal trainiert und mich sofort in sie verliebt, weshalb ich mich sehr freute, dass ich mich auch um sie kümmern durfte. Nachdem Luna versorgt war und bei ihrer Herde auf der Weide war, ging ich weiter zu den Kaltblüterhengsten, wo ich mir die Halfter von Sharon IV, Time to Go Darling, A Brave Hearts Freedom und King of Night, die ich, mit einigem Sicherheitsabstand auf dem Hof anband. Bei Sharon und King of Night dauerte das Putzen nur wenige Minuten, während ich bei A Brave Heart's Freedom und Time to go Darling länger als eingeplant brauchte, aber schließlich konnte ich auch sie auf ihren Paddock bringen. Nun standen auf meiner Liste nur noch Staccato und Velvedere, welche ich beide im Privatstall fand. Staccato war ein American Saddlebred mit einer interessanten Schabrackenscheckung, die ich jedoch erst einmal unter den Streustückchen, die er sich ins Fell 'eingearbeitet' hatte, freiputzen musste, bevor er sein Futter bekam und auf den Paddock durfte. Nun wartete nur noch Velvedere, eine junge Holsteiner-Mixstute auf mich. Ihr geschecktes Fell war staubig, aber es dauerte nich lange, bis auch sie ihr Futter bekam und schließlich auf die Weide durfte. Mittlerweile war es schon früher Nachmittag, weshalb ich Joyce aufsuchte um mich zu verabschieden. Sie dankte mir für meine schnelle Hilfe und wir verabschiedeten uns voneinander, bevor ich wieder den Heimweg antrat.
    • Friese
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      Es war noch dunkel als ich die große Stalltüre aufschob und den Geruch der Pferde tief in meine Nase zog. Doch das war auch nötig. Es standen immerhin 34 Pferde auf meiner Liste, diese waren allesamt nur Stuten. Anfangen wollte ich damit erst mal meine Stuten auf die Weide zu bringen. Ich fing mit Northern Dancer und Hollywood Undead II an. Nachdem die beiden auf der Koppel waren, holte ich Kristy Killings und Elanor. Ich lobte die beiden und ließ sie dann auch laufen. Sie freuten sich natürlich alle über den Auslauf. Ich ging den Weg wieder zum Stall zurück und holte dann Kahlua und Bellami. Die beiden waren erst vor ein paar Tagen aus Kanada wieder gekommen. Ich war sehr froh, dass sie wieder einmal dort ins Training gehen konnten. Ich lobte die beiden als wir an der Weide ankamen und ließ sie dann laufen. Nun fehlten nur noch drei meiner eigenen Pferde. Ich holte Cup Cake und Face Down. Ich ließ die beiden auch laufen und holte zu letzt Spotted Face. Danach ging ich wieder nach drinnen. Nun waren Joyce Stuten an der Reihe. Als erstes holte ich Walking tot he Moonlight und Calacirya. Ich brachte die beiden auf die Koppel und ging dann wieder nach drinnen. Bei ihren Stuten musste ich mich ein bisschen mehr beeilen, da es um einige mehr waren. Roxy und Grey Love durften als nächstes auf die Weide. Besonders mit Roxy musste ich gerade noch kurz kuscheln. Ich ging wieder nach drinnen und holte Hermelin Jaela und Winter Cloud aus der Weide. Ich brachte die beiden nach draußen und ließ auch sie dann in Ruhe mit den anderen laufen und fressen. Es standen immer noch 19 Pferde auf meiner Liste und ich hatte das Gefühl ich war schon ewig beschäftigt. Das konnte aber auch daran liegen, dass die Sonne mittlerweile schon fast ganz aufgegangen war. Ich holte Augenblick und Golden Gate nach draußen. Die Aussicht die Boxen zu misten war auch nicht gerade aufbauend. Ich ging dennoch schnell wieder nach drinnen und holte Ch’s De la Lune und Wolkentraum. Somit waren meine Pferde und ihre Kaltblüter auf der Weide. Ich zog meine Weste aus und legte sie im Stall über einen der Sattelhalter. Durch das viele laufen war mir mittlerweile doch warm geworden. Ich ging zu den nächsten beiden Boxen und holte Alice Cullen und Lotte Buff aus ihren Boxen. Gemeinsam ging ich mit den beiden wieder zur Koppel und lobte sie dann. Ich ließ sie vom Strick und ging wieder nach drinnen. Ich holte Epona und Golden Wonder nach drinnen. Ich klopfte den beiden ihre Hälse und streckte mich danach einmal kurz. 34 Pferde hatten es schon gehörig in sich. Ich ging wieder nach drinnen und holte Millenium GC und Royal Rubina nach draußen. Wieder lobte ich sie und überlegte dann kurz. Nun waren es nur noch neun Pferde. Es ging halbwegs voran. Ich holte Gameover und Shiny Sunlight aus den Boxen und lief dann mit ihnen zur Weide. Als nächstes folgten Muemmi und Irritable. Ich brachte die beiden auf die Weide und ging dann schnell wieder in den Stall. Dort ging es auch sofort weiter mit Pferde holen. Nun waren es nur noch 4. Soweit ich das noch richtig im Kopf hatte. Ich führte Linara und Veronica auf die Weide und schaute dann kurz nach allen. Danach holte die nächten zwei Stuten. Diese waren eine Hannoveranerdame und das weiße EVB. Ich ließ Wild Reflex und Mistery auf der Weide laufen. Mir viel ein, dass ein Pferd noch fehlte. Naja eher gesagt Pony. Aus genau diesem Grund ging ich Klein aber Oho holen. Ich stellte sie auf die Weide und klopfte dann kurz ihren Hals. Danach ging ich wieder in den Stall und machte alle Boxen sauer. Dies dauerte natürlich sehr lange und ich war danach auch echt müde. Ich ging wieder nach draußen und schaute nach den Pferden. Ich ging wieder nach drinnen und streute die Boxen ein. Ich hatte eigentlich schon gar keine Lust, aber wenigstens meine Stuten mussten noch ein bisschen arbeiten. Vor allem Bellami und Kahlua. Ich streckte mich nach dem Misten und Einstreuen. Ich ging in die Sattelkammer und holte dort Bellamis Sattel und ihre Trense. Diese platzierte ich vor ihrer Box. Dann fegte ich die Stallgasse. Ich holte ihren Putzkoffer noch und stellte ihn dann vor die Box. Müde ging ich wieder zur Weide und holte dann meine Stute. Ich band sie vor der Box an und putzte sie dann ausgiebig. Danach platzierte ich das Sattelzeug auf ihr und ging mit ihr nach draußen. Ich stieg auf ihren Rücken und ritt dann los. Nachdem ich sie warmgeritten hatte, ging es auf die Geländestrecke. Dort übten wir die Sprünge für das nächste Turnier mal wieder genauer. Die Stute machte wirklich gut mit. Bald würde sie auch wieder häufiger ins Training gehen dürfen, da ich ja jetzt selber Trainer war. Nach dem Training ritten wir zurück zum Hof und ich sattelte und trenste sie ab. Dann putzte ich sie nochmal und brachte sie wieder auf die Weide. Solange ich noch mit Kahlua trainieren würde dürfte sie noch ein bisschen in Ruhe grasen. In diesem Zuge nahm ich Kahlua gleich mit und klopfte sanft ihren Hals. Ich gähnte einmal müde und putzte dann meine Stute. Danach holte ich ihren Sattel und die Trense. Ich platzierte beides auf ihr und stieg draußen auf seinen Rücken. Ich trieb sie an und klopfte nochmal sanft ihren Hals. Meine Stute trottete brav nach vorne und langsam kamen wir auf unseren Trainingsweg. Die Stute war mittlerweile warm geworden und so trabte und galoppierte ich sie noch ein bisschen. Dann ritt ich auf den Geländeweg und sprang die Sprünge mit ihr. Brav nahm sie jeden Sprung und schnaubte dann danach ab. Ich klopfte ihren Hals und ritt sie auf dem Weg zurück ausgiebig trocken. Im Stall angekommen brachte ich sie in die Box und füllte dann das Heu und Kraftfutter für alle Pferde auf. Nun kam der anstrengende Part. Ich musste alle Pferde wieder reinholen. Nachdem dies endlich erledigt war, kehrte ich nochmal die Stallgasse und kontrollierte dann alles.
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  • Album:
    ~ Gnadenweide ~
    Hochgeladen von:
    Sevannie
    Datum:
    18 Feb. 2015
    Klicks:
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    Kommentare:
    13
  • Ch's De la Luna
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    Abstammung
    Unbekannt x Unbekannt
    Ubk. x Ubk. Ubk. x Ubk

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    Exterieur
    Rasse Tinker
    Geschlecht Stute
    Alter 4 Jahre [26.07.2011]
    Stockmaß 1.56 m
    Fellfarbe Palomino Sabino
    Abzeichen 2x hochweiß, Schnurblesse

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    Interieur & Beschreibung
    Hinterlistig | Temperamentvoll| Verlässlich

    De La Luna ist sehr temperamentvoll, auch wenn man es ihr nicht sofort ansieht. Feuer im Hintern hat sie alle Male. Man sieht es schon wenn sie im Galopp über die Weide brettert. Dennoch hat sie eine gute Erziehung genossen, sodass man sie gut händeln kann. Ab und zu testet sie aus, wie weit sie gehen kann, da sie gar nicht einschätzen kann, was für eine Kraft sie eigentlich hat.

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    Gesundheit & Wohlbefinden
    Gechippt [x]
    Letzte Impfung /
    Letzte Wurmkur /

    Beschlagen []
    Letztes mal Ausgeschnitten ??.??.????
    Letztes mal Geprüft ??.??.????
    Mängel/Welche? -//-

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    Besitzerdaten
    Besitzer Sevannie
    VKR BluePearl
    Verkaufspreis Nicht zu verkaufen

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    Qualifikationen
    Dressur E
    Springen E
    Military E
    Distanz E
    Rennen E
    Western E
    Fahren S***
    Wendigkeit E

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    Ausbildungsstand & Zuchtdaten
    Eingeritten [x]
    Eingefahren [x]
    Potential Distanz, Dressur , Fahren, Wendigkeit


    Gekört/Gekrönt [ ]
    Eingetragene Zucht /
    Gencode ee aa ff Crcr +Sb

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    Zu den Schleifen
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    3. Platz 1. Synchronfahren, 2. Platz 3.Synchronfahren, 2. Platz 243. Fahrturnier, 2. Platz 248. Fahrturnier, 3. Platz 251. Fahrturnier, 3. Platz 5. Synchronfahren, 2. Platz 6. Synchronfahren, 1. Platz 262. Fahrturnier

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