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Jenny

Chispa

♦Chispa♦ Name: Chispa Rasse: Lusitano Geschlecht: Hengst Mutter: ?? Vater: ?? Alter: 5 Jahre Fellfarbe: Falbe Stockmaß: 156 cm Charakter: frecher kleiner Hengst, setzt gerne seinen Willen durch Gesundheit: sehr gut Besitzer: du? VKR: Jenny Erstellt: rain Pfleger: wird gesucht Qualifikationen Galopprennen-Klasse: E Spring-Klasse: S*** Dressur-Klasse: S*** Military-Klasse: E Distanz-Klasse: S***

Chispa
Jenny, 12 Sep. 2008
    • Jenny
      Trainingsberichte



      Trainingsbericht von NoraS

      Ausbildung für Chipsa in Dressur von E nach A
      Traininstall Partyhof https://www.joelle.de/index.php?showtopic=29660&hl=


      Heute kam ich zu Jenny ich solte ihren CHipsa ausbilden in dressur. ich kam in den stall und ging zur box des hengstes. na du sagte ich. ich holte ihn aus seiner box und brachte ihn zum putzplatz wo ich ihn sauber machte. dann sattelte ich ihn und brachte ihn zum dressurplatz.
      ich machte ihn ersrtmal warm. dann stellte ich mich auf der mittlelinie auf . Am langen Zügel drückte ich den hengst in jede Ecke hinein. Am Anfang ging das nicht so wie ich wollte. Ich drückte ihm leicht vor jeder Ecke die Gerte auf die Schulter. Die neue Hilfe war zwar noch etwas eigenartig für ihn , aber er gehorchte brav und ging schön gebogen in die Ecke. Bei B versuchte ich - trotz langem Zügel - eine schöne Volte zu machen.Chipsa wollte am Anfang gar nicht erst vom Hufschlag abweichen, aber ich gab ihm festen Schenkeldruck und wurde auf der inneren Seite etwas schwerer. Obwohl es eher wie ein Ei aussah, hatten wir doch eine halbwegs gute Volte geschafft. Bei A das gleiche: Ich wurde wieder schwerer und gab ihm festen Schenkeldruck. Diesmal gehorchte er gleich und wir bekamen eine wunderschöne Volte hin. ich achtete darauf ihn schön durchs genick zur eiten und nach 90 minuten training reichte es. ich brachte ihn wieder zurückk und sattelte a dann brachte ich ihn in die box.

      Liebe jenny.
      dein hengst hat ein gutes talent und ich brachte deswegen nur 90 minuten zu trainierne. er wurde erfolgreich in dressur eine stute häher trainiert.





      Trainigsberichte von Leyla


      Trainingsbericht für Chispa.
      Dressur A-S

      1. Tag
      Heute kam ich das erste Mal zu Chispa. Ich würde noch längere Zeit mit ihm das Vergnügen haben. Ich hatte eine kleine Möhre für ihn zur Begrüßung mitgebracht. Er sah mich schon kommen und wieherte leise. Offenbar hatte er auch die Möhre bemerkt. Ich lächelte und gab sie ihm. Er verschlang sie regelrecht. Dann halfterte ich ihn auf und brachte ihn zum Putzplatz. Dort drehte er mir erstmal den Ar*** zu. "Hey!", beschwerte ich mich und drehte ihn erstmal wieder richtig. Dann begann ich zu putzen. Beim Hufe auskratzen versuchte er zu zwicken. "Hey Biestie", sagte ich scherzhaft und gab ihm einen kleinen Klaps. Beim Satteln legte er die Ohren und drehte sich wieder von mir weg. Allerdings half ihm das nicht viel, ich sattelte ihn trotzdem. Beim Trense versuchte er, einen halben Marathon rückwärts zu laufen, bis er einsehen musste, dass ich ihn trotzdem trenste. "Tja. Pech, Chispa", meinte ich grinsend zu ihm. Ich führte ihn zum Reitplatz, gurtete nach und stieg auf. Kurz nachdem ich im Sattel war, ging er los. Ich schüttelte nur den Kopf und hielt ihn wieder an. Ich stellte die Steigbügel richtig ein und ritt dann erneut an.
      Zunächst rief ich die "alten" Lektionen ab. Die beherrschte er recht gut, auch wenn er immer wieder versuchte, in eine andere Richtung zu laufen. Beim Rückwärtsrichten war er richtig genervt. Da ging aber kein Weg dran vorbei. Erst dann begann ich mit dem eigentlichen Training. Zu den neuen Lektionen gehörten: Versammeln, Kurzkehrt und die Hinterhandwendung; ingesamt sollte das Pferd sich besser biegen und besser am Zügel gehen. Dazu gehörten kleinere Volten.
      Also ritt ich Chispa zunächst gut am Zügel und begann dann mit ihm kleinere Wendungen zu reiten. Nach einiger Zeit ließ er sich recht gut biegen und ich konnte weitermachen. Kurzkehrt würde vor der Hinterhandwendung kommen und erst dann würde ich mit dem Versammeln beginnen. Also leitete ich eine Volte ein, verhinderte aber das Vorwärtsgehen. Stattdessen musste er mit den Vorderbeinen seitwärts gehen um schließlich wieder auf den Hufschlag zu kommen. "Brav", lobte ich ihn. Für das erste mal war das gar nicht schlecht. So ging es weiter. Nach einiger Zeit beherrschte er Kurzkehrt sowie die Hinterhandwendung.
      Danach übte ich fliegende Galoppwechsel mit ihm. Zunächst ging es von Zirkel zu Zirkel. Das konnte er bereits, doch es dauerte etwas, bis er tatsächlich umsprang. Dann wurde es komplizierter. Umspringen auf gerader Strecke. Allerdings nur mit einfachem Galoppwechsel. Fliegend würde das noch früh genug kommen. Das musste ich ein bisschen üben, bis er es konnte. Doch dann ging es und ich konnte mich dem letzten Punkt zuwenden.
      Versammlung war zwar ein bisschen schwieriger, aber nicht so schwierig zu lernen und letztendlich lernte er auch das.
      Ich beendete den Trainingstag mit Trockenreiten. Dann saß ich ab und führte ihn zurück zum Putzplatz. Chispa sah ziemlich fertig aus. Ich sattelte und trenste ihn ab. Dann putzte ich ihn noch einmal über und brachte ihn wieder in die Box. Ich streichelte ihn noch einmal zum Abschied und er bekam einen Apfel von mir.

      2. Tag
      Heute ging es wieder zu Chispa. Ich begrüßte ihn, und er schnappte erstmal nach mir. Ich lachte und halfterte ihn auf. Ich brachte ihn erneut zum Putzplatz, sattelte und trenste. Er probierte dieselben Tricks wie gestern, gab jedoch ein bisschen früher auf. Immerhin, auch da gab es einen Trainingseffekt.
      Weil es diesmal ein bisschen kälter und ziemlich bewölkt war, ging ich mit ihm zur Halle. Dort gurtete ich nach und stieg auf.
      Nach dem Warmreiten übte ich mit ihm zunächst die Lektionen von E-L. Als ich mir sicher war, dass er die beherrschte, konnte ich weitermachen. Zu den neuen Lektionen gehörten: Starker Trab und Starker Galopp, Schulterherein, Renvers und Traversale. Dazu würden Versammlungen noch wichtiger werden. Also begann ich damit. Ich übte Mitteltrab, versammelten Trab und begann dann mit starkem Trab. Da zeigte sich Chispa recht willig und er lernte schnell. Ich lobte ihn und es ging weiter. Seitengänge. Schulterherein war im Prinzip ähnlich wie Schenkelweichen, deswegen begann ich erstmal damit. Erst dann übte ich Schulterherein, bei dem das Pferd zusätzlich noch gebogen wird. Die Traversale baute auf Schulterherein auf. Das war ganz praktisch. Und tatsächlich: Nach einiger Zeit Übung beherrschte Chispa perfekte Traversalen. Ich lobte ihn. Und weiter gings, mit Renvers. Das war auch nicht einfach, aber Chispa war begabt genug, auch das zu lernen. (Beim Renvers läuft ein Pferd mit der Vorderhand auf dem zweiten Hufschlag, während es mit der Hinterhand auf dem ersten Hufschlag bleibt. )
      Als er das alles beherrschte, lobte ich ihn nocheinmal und ritt ihn trocken. Jetzt war schon der größte Teil geschafft. Ich stieg ab, führte ihn zum Putplatz, sattelte und trenste ihn ab und brachte ihn wieder in die Box.

      3. Tag
      Ich begann den Tag wie üblich.
      Zu den neuen Lektionen gehörten dieses Mal, Piaffen, Passagen, Pioretten im Galopp, Fliegender Galoppwechsel (Einer- und Zweierwechsel). ich begann mit den Galoppwechseln. ich übte fliegende Galoppwechsel mit ihm, und dann begann ich mit Zweierwechseln. Es dauerte eine Weile, aber dann beherrschte Chispa das und ich fand, dass er das echt gut machte. Dann kamen die Piouretten. Das waren nicht gerade meine Lieblingslektionen, aber egal. Ich begann mit Hinterhandwendungen, und letztendlich lernte er auch die Piouretten im Galopp. Dann übte ich mit ihm nochmal versammelten und starken Trab, bevor ich mich der Piaffe widmete. Und bald piaffierte er wunderschön. Ich lobte ihn. Dann kamen die Passagen. Auch die lernte er gut. Danach ritt ich ihn erneut trocken, ich stieg ab, sattelte und trenste ihn ab und brachte ihn in seine Box. Dort streichelte ich ihn noch einmal. Ein letztes Mal vermutlich. Zum Abschied bekam er noch eine Möhre von mir.

      Chispa ist jetzt in Dressur bis Klasse S ausgebildet.





      Trainingsbericht für Chispa
      Dressur S-S***
      Springen E-S***
      Distanz E-S***

      1. Tag
      Heute ging es mal wieder zu Chispa. Den kannte ich ja jetzt schon. "Na", begrüßte ich ihn. Ich halfterte ihn auf und band ihn in der Stallgasse an. Draußen regnete und hagelte es wie aus Eimern. Ich putzte, sattelte und trenste ihn. Er wollte mir seine Hufe nicht geben und zog sie immer wieder zurück. Ich gab ihm einen Klaps. "So nicht, Dicker!" Nach einiger Zeit kapierte er es dann und ich konnte ihm relativ entspannt die Hufe auskratzen. Beim Satteln legte er die Ohren an und ging rückwärts. Das half ihm natürlich wieder nicht. "Du lernst aber auch gar nichts", seufzte ich. Ich sattelte und trenste ihn natürlich trotzdem auf.
      Dann ging es zur Reithalle. Dort gurtete ich noch einmal nach und stieg auf. Ich ritt ihn zunächst warm und wiederholte alles Mögliche an Dressur von E-S. Das beherrschte er inzwischen recht gut. Aber jetzt würde es erst richtig kompliziert werden. Ich wollte Chispa etwas von der "Hohen Schule" beibringen. Das ganze grenzte an Zirkuslektionen und Barock. Dazu würde ich Reit- sowie Bodenarbeit machen müssen. Longe und Arbeit an der Hand war inzwischen unausweichlich. Also ritt ich zuerst, und machte dann auf dem Boden weiter. Es ging um spanischen Schritt, Terre à Terre etc.
      Am Ende dieser Trainingseinheit war Chispa praktisch zirkusreif, aber auch ein Dressurprofi. Ich war stolz auf ihn, auch wenn er mir nicht gehörte. Es so weit geschafft zu haben... Das war schon was. Nach der Arbeit ritt ich ihn noch trocken und stieg ein letztes Mal an diesem Tag ab. Dann brachte ich ihn wieder in den Stall, wo ich ihn absattelte und -trenste. Danach brachte ich ihn zurück in die Box. Dort bekam er eine kleine Belohnung in form eines Apfels von mir.

      2. Tag
      Heute stand etwas völlig anderes auf dem Programm. Ich wollte "ausreiten". Ich holte ihn wieder aus der Box, putzte, sattelte, trenste und stieg auf. Ich wollte den ganzen Vormittag beanspruchen. Ich ritt los und es ging über Feldwege und in den Wald. Ich ließ Chispa viel traben und viel galoppieren. Ich wollte bis zur totalen Erschöpfung reiten, Bis hart an die Grenze. Da würde er nicht drum herum kommen. Es ging entlang eines Flüsschens, einige Kilometer waren das wohl. Ich spürte, wie ihn das anstrengte. Den letzten Teil der Strecke hatte ich so angelegt, dass ich immer schnell zurück zum Hof kom men würde, falls ich mich verkalkuliert haben sollte. Doch Chispa schaffte die geplante Strecke. Aber danach war er "platt" und total nass geschwitzt. Ich stieg ab, sattelte und trenste ab und ließ ihn auf dem Paddock wälzen, bevor ich ihn zurück in die Box brachte. Dort gab ich ihm noch eine Möhre. Das war hart heute. Aber es ging nicht anders.

      3. Tag
      Heute wollte ich mich dem Springen widmen. Ich holte ihn aus seiner Box und machte ihn fertig wie an den vorangegangen Tagen. Ich spürte noch, wie ihm der vorangegange Tag in den Knochen saß. Aber ein bisschen Kondition würde ihm nicht schlecht tun. Allerdings merkte ich schon beim Warmreiten, dass dieser Tag unter "kein Bock" fiel. Er wollte einfach nichts machen. Ich musste mein Bein praktisch "reinhauen" damit er reagierte. Das ärgerte mich schon. Zuerst sollte er meine Hilfen akzeptieren, bevor ich auch nur ein Cavaletti mit ihm sprang. Obwohl der Parcours schon aufgebaut war. Es dauerte länger als geplant. Ich hoffte, dass ich trotzdem durchkommen würde heute. Dann begann ich alles ganz harmlos mit Trabstangen und Cavalettis. Als er sich dann geschlagen gab und ordentlich sprang lobte ich ihn und der Parcours wurde erhöht. Er verweigerte beim zweiten Sprung, obwohl ich nicht glaubte, dass das irgendwas mit Unvermögen oder Erschöpfung zu tun hatte. Also ritt ich den Sprung noch einmal an und wieder musste ich das Bein "reinhauen" damit er sprang. Das ärgerte mich schon ziemlich. Und Chispa musste wieder und wieder springen, bis er das ordentlich machte. Dann wurde aufgestockt. So ging es weiter, bis die Hindernisse auf A-Niveau waren. Inzwischen hatte er sich wohl mit seinem Schicksal abgefunden und er sprang gehorsam über die Hindernisse. Ich lobte ihn. Jetzt war Endphase. Einmal ließ ich ihn noch springen, dann ritt ich ihn trocken und stieg ab. Ich sattelte und trenste ihn ab und er kam wieder zurück in die Box. Bis jetzt waren wir schon ein gutes Stück weiter.

      4. Tag
      Heute war es wieder ein Distanztag. Chispa schien diesmal ziemlich sauer, als ich ihn aus der Box holen wollte. "Hilft nichts", erklärte ich ihm, putzte sattelte und trenste ihn und stieg auf. Und wieder ging es ins Gelände. Ich mochte keine Rennbahnen und es hätte keinen Sinn ergeben ihn Runde um Runde um die Rennbahn zu jagen. Das wäre nicht gerade förderlich für die Motivation. Normalerweise freuten Pferde sich über einen Ausritt.
      Nicht so Chispa. Er schlich nur so dahin und wollte keinen Schritt freiwillig tun. "So schlecht kanns dir doch gar nicht gehen", murmelte ich und er musste wohl oder übel einen Zahn zulegen. Dann ging es wieder in die Trab- und Galoppphase. Dieses Mal war die Strecke noch um einiges länger. Ich musste einige Wege sogar mehrmals entlangreiten, weil das Ausreitgelände dafür einfach nicht ausreichte.
      Als wir dann wieder auf dem Hof ankamen, war Chispa wirklich kaputt. Ich stieg ab, sattelte und trenste ab und ließ ihn wieder auf den Paddock zum Wälzen. Ich entschied mich dazu, ihm einen Ruhetag zu gönnen.

      5. Tag
      Ruhetag. Chispa sollte sich erstmal erholen.

      6. Tag
      Und schon wieder musste er ran. Der Arme. Er schien sich auch schon richtig wieder an die freien Tage gewöhnt zu haben, denn er legte die Ohren an und schnappte nach mir, als ich ihm das Halfter auflegen wollte. Ich gab ihm einen Klaps und halfterte ihn trotzdem. Er schaffte es tatsächlich, mich doch noch zu beißen. Aber dafür erntete er wieder einen Klaps auf die Nüstern und das schien er auch nicht so lustig zu finden. Ich putzte, sattelte und trenste ihn heute wie immer. Aber es war der Springsattel an der Reihe. Heute würde es zum ersten mal ein bisschen höher werden.
      Ich ritt ihn warm, übte mit ihm ein bisschen Dressur und sprang dann mit ihm über den vorbereiteten Parcours. Der war noch nicht so hoch und war nur zum "warmspringen". Dann wurde es langsam immer höher. Nach einiger Zeit schien es Chispa sogar Spaß zu machen. Er freute sich sogar, über die Hindernisse zu fetzen. Ich ritt jetzt nicht mehr nur auf Höhe, sondern auch auf Zeit. Und die Hindernisse wurden immer höher, bis wir bei L-Niveau angekommen waren. Dort ließ ich ihn noch ein bisschen "üben", dann ritt ich ihn trocken und stieg wieder ab. Das war wieder anstrengend gewesen, aber das würde alles noch anstrengender werden. Ich sattelte und trenste ihn wieder ab und brachte ihn in die Box.

      7. Tag
      Jetzt arbeitete ich schon wieder eine Woche mit ihm. Es stand wieder Distanz auf dem Programm. Ich machte ihn fertig wie an den anderen Tagen und stieg auf. Dieses Mal ritt ich tatsächlich um die Rennbahn, aber nur zum Warmwerden. Dann gings los. Die Strecken wurden immer weiter, ich musste jetzt wirklich lange Teile doppelt reiten um überhaupt das Pensum zu erfüllen. Das ging nicht nur Chispa auf die Knochen. Aber inzwischen konnte er schon sehr lange Strecken galoppieren. Er verausgabte sich nicht mehr so zu Anfang und schonte seine Kräfte so gut es ging. Er hatte wirklich etwas dazugelernt. Das brauchte er jetzt aber auch. Das war heute der letzte Trainingstag in diesem Gebiet. Das würde bald nicht mehr ausreichen. Wir kamen am Ende so erschöpft wie eh und je auf dem Hof an, wo ich ihn wieder absattelte und abtrenste, ihn wälzen ließ und wieder in die Box brachte.

      8.Tag
      Heute war wieder Springen an der Reihe. Ich putzte, sattelte, trenste wie gehabt. Es ging dieses Mal auf den Springplatz, der Reitplatz oder die Halle reichte nicht mehr aus. Dort übte ich mit ihm Dressur und sprang dann wieder über einen kleinen Parcours. Und wieder wurden die Hindernisse erhöht. Langsam wurden die Höhen ihm unheimlich. Es bedurfte schon einiger Überzeugungsarbeit, ihn da rüber zu komplimentieren. Doch das Potenzial hatte er und es schien ihm letztendlich auch ein wenig Spaß zu machen. Doch er musste auch beim Springen bis zur Erschöpfung ran, denn anders konnte er keine Hindernisse auf M-Niveau springen. Er riss zwar ab und zu eine Stange, konnte die Höhen aber alles in allem ganz gut bewältigen. Und wieder war ich richtig stolz auf ihn. Er hatte es schon wieder ganz schön weit geschafft. Als er dann auf M-Höhe nicht mehr verweigerte und nicht mehr serienmäßig Stangen riss, sondern ganz "entspannt" darüber sprang, erklärte ich das Trainingsziel für erreicht und ritt ihn trocken. Ich stieg ab, sattelte und trenste ab und brachte ihn wieder in die Box.

      9.Tag
      Es war ein neuer Distanztag. Für heute hatte ich mir was ganz besonderes ausgedacht. Ich wollte mit Chispa zur nächsten Stadt reiten und wieder zurück. Das war ein ganzes Stück, aber ein ganzes Stück war S-Distanz ja sowieso. Also ging es los. Ich würde wohl den ganzen Tag brauchen. Ich hatte also alles Notwendige eingepackt von wegen Essen, Trinken usw. Einen Hufkratzer natürlich auch, falls er mal einen Stein in den Huf bekam. Der Weg kam mir schon ziemlich lang vor, auch wenn Chispa mittlerweile ganz gut Kondition aufgebaut hatte. Als wir auf halber Strecke ankamen machte ich eine Pause, aß und trank und ließ Chispa ein bisschen grasen und bot ihm Wasser und Salz an bevor es zurück ging. Der Rückweg war um einiges mühseliger als der Hinweg. Aber irgendwann kamen wir dann doch an. Ich war völlig fertig, er war es auch. Ich glitt aus dem Sattel, sattelte und trenste ab, auch wenn das auf einmal sehr anstrengend wirkte. Ich ließ Chispa noch wälzen, aber selbst das schien ihn anzustrengen. Dann brachte ich ihn noch in die Box. Das war echt anstrengend heute.

      10. Tag
      Ruhetag. Nach so einer anstrengenden Tour brauch ein Pferd einfach mal seine Pause.

      11. Tag
      Es ging weiter mit Springen. Ich vefuhr wie gewohnt, ritt warm, übte Dressur und ließ ihn warmspringen. Und wieder wurden die Hindernisse höher und höher. Aber Chispa hatte inzwischen durch Distanz- und Springtraining unglaubliche Kondition aufgebaut. Er schaffte das noch an diesem Tag bis S-Niveau, auch wenn das wirklich anstrengend wurde und... echt "happig". Die Kombis wurden immer vertrackter, das Grundtempo immer schwieriger, die Hindernisse höher und weiter. Am Wassergraben schien er einige Probleme zu haben, aber mit ein wenig Training bekamen wir das hin. Am Ende dieser Trainingseinheit war er wieder ein gutes Stück weiter. Ich stieg ab, sattelte und trenste ab und brachte ihn wieder in die Box.

      12. Tag
      Das war jetzt vorraussichtlich der letzte Distanztag. Die Strecke würde noch länger werden. Noch länger. Das hieß, die Stadt vom letzten Distanzritt und dann noch weiter. Und dass hieß auch, dass wir diese Mal schneller ankommen mussten, sonst schafften wir die Strecke nicht an einem Tag. Das hieß wieder einen Zahn zulegen, wieder schneller werden, noch kräfteschonender arbeiten. Wir mussten einige Pausen einlegen, doch letzten Endes schaffte Chispa die Strecke. Das war unglaublich. Ich hatte das Gefühl am Boden zu zerfließen, als wir wieder angekommen waren und ich abstieg. Andere Leute fuhren die Strecke mit dem Auto und brauchten schon einiges an Zeit dafür. Aber gut. Ich ließ Chispa wieder wälzen und dann bekam er seine wohlverdiente Boxenruhe.

      13. Tag
      Der "verflixte" 13. Tag. Aber eigentlich war der 13. Tag gar nicht so schlimm. Das hier würde der krönende Abschluss werden. Ich begann so wie an jedem Springtag. Putzen, Satteln, Trensen, Warmreiten, Üben, Springen und dann immer höher und weiter und noch höher und noch weiter werden. Jetzt ging es um Mächtigkeitsspringen. Es war schon ein Kunsstück, überhaupt die Stangen für so einen Parcours aufzutreiben. Ihn dann zu reiten war schon nicht so einfach... Aber Chispa packte das. Er konnte so hoch und er konnte auch so weit, alles eine Frage des Willens =) Natürlich hatte er nach der Hammertour am Vortag überhaupt keinen Bock, was die Sache nicht gerade einfacher machte. Aber irgendwie ging es dann doch. Ich musste das Grundtempo raufsetzen, aber besser variieren. Das war alles nicht so lustig und höllisch anstrengend, aber Chispa sprang dann und er sprang hoch und weit genug. Er war ziemlich beeindruckend, wie er über Hindernisse sprang, die höher waren als er selbst. Und ich lobte ihn und lobte ihn. Ich war wirklich stolz auf ihn. Und so konnte ich auch diesen Tag beenden und lag innerhalb des Zeitplans. Ein schönes Gefühl... Dann ritt ich ihn wieder trocken, sattelte und trenste ihn ab und brachte ihn zurück in die Box. "So, Chispa. Jetzt ist deine Zeit als Champion gekommen!"

      Chispa ist jetzt in Dressur, Springen und Distanz bis Klasse S*** ausgebildet.
    • Michi
      darf ich ihn haben??Zahle 50000 und mehr
    • Jenny
      ok, wie hoch würdest du gehen??
      immerhin ist er ja bis S*** trainiert in manchem ;)
    • Michi
      so bis 300.000
    • Jenny
      ok gut,
      also was würdest du jetz für ihn bieten?? xD
      er wäre eigentlich für ne zucht gedacht,
      aber ich hab an keiner körung teilgenommen ;)
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Jenny
    Datum:
    12 Sep. 2008
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