Cooper

| CHH'Ian ♂ | Marwari | 14p. |

Stayter/ Steher & long distance racing

| CHH'Ian ♂ | Marwari | 14p. |
Cooper, 20 Mai 2017
    • sadasha
      Chattahooche Hill's Stables
      06. Oktober 2017 | 1512 Zeichen von sadasha


      Chattahooche Hills. Wiedermal. Ich musste mich beeilen nicht zu spät zu kommen, denn die Pferde von Cooper waren seit ein paar Tagen ohne Aufsicht. Als ich auf dem Hof ankam wirkte jedoch alles ruhig. Zuerst ging ich zu den Jährlingen und Fohlen. Aywy, CHH’ Elhae, Cyoue und Glamour of Death kamen mir gleich freudig entgegen getrabt, als ich an der Weide vorbeilief. Auch Laarnié, Light up Hell, Nour und Sorayia wirkten sehr fit auf mich. Doch das Futter war leer und so ging ich gleich durch zum Stall, wo Cryfirra und Deadly Ambition gierig aus ihren Boxen schauten. Vermutlich waren auch hier die Futterkrüge leer. Nachdem die Jungpferde versorgt waren ging ich also bei den Stuten die Boxen ab. Am Ende hatten auch Felicita II, PFS’ Phaeleh, Sajé, Sekuoia, Smelyalata und Tabita neues Futter. Nun waren noch die Hengste übrig. Ian, Losco, Aikon Aszu, CHH’ Guinness, Eskador, London Grammar und Odyn hatten nicht nur Hunger, sie waren außerdem maßlos unruhig. Auch die Showpferde Aldaire, Moment Of Truth, Quiet Giant und Siropòn liefen in ihren Boxen einen Hufschlag ins Stroh. Doch viel Zeit hatte ich dieses mal nicht. Auch die Verkaufspferde brauchten neues Futter und das war erstmal wichtiger als Bewegung. CHH’ Emanaé, Morgaine, Taliah Cableah und Vintage waren die letzten, die ich heute fütterte.
      Nachdem alle Pferde versorgt waren beeilte ich mich Cooper eine Nachricht zu hinterlassen. Ihre Mitarbeiter würden sich ab morgen wieder kümmern, sodass alle Pferde weiter bewegt und gefördert würden.
    • Quinzel
      Chattahooche Hill's Stables
      Zu Besuch bei Cooper - 26. April - 2141 Zeichen

      An diesem sonnigen Donnerstag im Spätapril, beschloss ich Coopers Vierbeiner auf dem CHH' Gestüt zu besuchen. Sie hatte aktuell nicht so viel Zeit, deswegen dachte ich mir, ein kurzer Besuch um ihr unter die Arme zu greifen, würde sie bestimmt freuen. Ich spazierte als erstes auf dem großen Gelände herum und kontrollierte Zäune und Zauntore. Alles stand wie es sollte - Coopers Abwesenheit war kaum zu bemerken. Zuerst kümmerte ich mich um alle Jungpferde, also Aywy, CHH' Elhae, Light up Hell, Cyoue, Laarnié, Glamour of Death, Nour und Sorayia. Anschließend kümmerte ich mich um die Stuten. Ich mistete die Boxen von Ian und Losco, als ich danach in den Ställen den Gang entlang lief, stellte ich fest, dass Aikon Aszu, London Grammar und Eskador's Futter sich dem Ende neigte. Nachdem alle gefüttert wurden, führte ich CHH' Guinness und Odyn zu den Jungpferden auf die Weide. Auf der Hengstweide galoppierten Cryfirra, Deadly Ambition und Felicita II entspannt umher. Sekuoia stand etwas abseits und graste ruhig vor sich hin. Gegen Vormittag kümmerte ich mich noch um die Boxen von Sajé und PFS' Phaeleh. Als Weidenwechsel anstand, führte ich auch noch Smelyalata, Aldaire, Moment Of Truth und Tabita auf die Weide. Anschließend füllte ich das Futter von Siropòn und Quiet Giant auf. Bei Coopers Verkaufspferden kontrollierte ich nur die Boxentüren und ob noch genug Futter da war. Vintage begrüßte mich freundlich mit einem wiehern und auch Morgaine schaute mich mit großen Augen an. Die Boxentür von Taliah Cableah war nicht gut verschloßen, also half ich nach. CHH' Emanaé ist so zuckersüß, am liebsten hätte ich den Kleinen mitgenommen, leider ging das nicht. Am Ende des Tages waren alle versorgt. Langsam brauch auch schon die Dunkelheit an, also beschloss ich mich auf den Heimweg zu machen. In den nächsten Tagen war Coopers Team wieder da und würde sich um ihre Pferde kümmern. Bevor ich ins Auto stieg, musterte ich den gesamten Hof noch einmal um mir zu versichern, dass ich nichts vergessen hatte. Auf dem Telefon teile ich Cooper mit, dass ich mich um alles gekümmert habe, ehe ich mit dem Auto davon fuhr.
    • Cooper
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      Pflegebericht | Mares and Stallions
      Der Tag auf Chattahoochee Hill's begann wie jeder andere Tag auch. Die Pferde wurden um 6 Uhr gefüttert.
      Simon und ich machten unseren Rungang und prüften die Extemitäten der Tiere. Dann wurden die einen auf die Weide gebracht, die anderen genossen ein Training in der Fühmaschine oder hatten Frühsport in den Trainingsringen. Dadurch das die Pferde eigene Reiter und Pfleger haben, konnten wir sicher stellen das wenn ein Problem, physischer oder psychischer Natur auftritt, wir diese sofort beheben können, ohne das es sich weiter verfestigt. Sekuoia und Smelyalata wurden erst vor kurzen gedeckt und erhielten somit Fohlenpause. Ich hatte die beiden heute Morgen untersucht und sie schienen beide Fit zu sein. Nach der morgendlichen Routine erhielt ich von jedem Pfleger Auskunft über den Zustand unserer Pferde und dokumentierte sie.
      Sajé und Sorayia erhielten heute Konditionstraining, Deadly Ambition und Felicita || durften heute zum ersten mal in den Seawalker, deswegen beschloss ich, sie selbst zu begleiten. Felicita mochte den Seawalker und empfand das Training als sehr angenehm, jedoch ließ ich das Tempo nicht steigern und ließ auch den Strick dran damit wir, falls sie Panik bekommt, Kontrolle über sie hatten. Ambition fand das alles nicht sehr toll. Sie konnte die Situation nicht einschätzen und verfiel in große Hysterie. Wir beschlossen somit das Training doch an Land fortzusetzen. Da sie aber ein Springer war wurde sie auf dem Platz trainiert. Cryfirra war einer der großen Nachkommen von Affirmed. Sie erhielt heute Morgen schon Training und konnte am Nachmittag entspannen. Auch sie ist noch sehr jung, erzielte jedoch schon deutliche Erfolge. PFS' Phaeleh ist im gleichen Alter wie sie und gewann bis jetzt nur erste Plätze in Sprintrennen. Die zwei wurden als Paar trainiert, welches ich heute mit einer Stoppuhr und einen außenstehenden Trainier beobachtete und leitete. Lethal Combination war erst vor einigen Tagen auf CHH angekommen und befindet sich derzeit noch in der Eingewöhnungsphase. Lethal ist allgemein kein einfaches Pferd, wie uns von unseren irischen Freunden gesagt wurde. Sie sollte für die Dressur eingesetzt werden, konnte davon aber nichts umsetzen. Wir erhielten dann vor einigen Tagen einen Anruf, und boten uns die Stute zu einem sehr guten Preis an. Nun wird die Stute behandelt wie eine zweijährige und absolviert zunächst das Pre-Training.

      Bei unseren Hengsten sah die Routine genauso aus. Aikon Aszu ist einer unserer nicht englischen Vollblüter. Er ist ein arabisches Vollblut und begleitet mich schon lange. Aikon Aszu war eines der ersten Pferde die ich mir zugelegt hatte. Damals gab es unseren Rennstall von nicht. Ich hatte ihn damals schon auf vielen Rennen gesehen und war geschockt als er zum verkauf stand. Durch ein Sehnenverletzung wurde er schnell aussortiert. Unser Glück ihn bei uns zu haben. Seine Verletzung ist nun vollends geheilt, jedoch läuft er nur noch in Dressur und dient als Deckhengst für Interessierte. Aszu war heute im Seawalker.

      London Grammar war für uns ein schwieriger Kandidat. Wir sind auf Rennen spezialisiert, jedoch war unser Schimmel in recht vielen Disziplinen begabt. Um dies zu fördern anagierten wir einen speziellen Trainer. Heute hatte Grammer Tempotraining, das ich ebenfalls ein bisschen beobachtete um Fortschritte zu dokumentieren. Eines unserer älteren Pferde Odyn diente uns heute als Leithengst im Pre-Training und gab den unerfahrenen Pferde somit ein bisschen Sicherheit. CHH' Chroma hatte ich besonders unter Beobachtung. Er war in der ersten Woche des Pre-Trainings uns hatte den Tag voll zu tun. Ich lobte den Schecken als die Gelegenheit kam und freute mich darauf ihn laufen zu sehen. Mit Simon lief ich dann über das Gelände. Wir besprachen die anstehenden Aufgaben und trennten uns dann. Er war heute dabei Pferde für Turniere anzumelden und machte neue Trainings und Fütterungspläne. Ich ging weiter um den Pflegern und Trainern beiseite zu stehen. Losco ist einer unserer größten Vollblüter und hatte heute Tempotraining gemeinsam mit CHH' Ian und unserem neuen Marwari CHH' Jeevan. Ich beobachtete die drei, untersuchte sie nach dem Training nochmal und dokumentierte die Fortschitte. Vor allem Ian hatte einen sehr guten Tag. Glücklich mit den dreien ging ich auf die Suche nach Light Up Hell. Der junge Hengst war grade aus dem Pre-Training raus und sah in Bestform aus. Ich besuchte ihn auf der Weide und streichelte ihn für eine Weile. Zwischendrin wurde ich angerufen. Es war einer unserer Trainer, er arbeitet grade mit CHH' Guinness und Nour. Leider hat Guinness die letzten Monate keine großen Erfolge erzielt. Deshalb hatten wir für ihn einen sehr speziellen Trainingsplan erstellt und freuten uns auf das Ergebnis. Ich schaute bei dem Training kurz rein um sicher zu stellen das wir den Hengst nicht überforderten. Guinness schien aber Spaß zu haben und meckerte nicht. Ich lobte ihn und suchte Simon.
    • FrauHolle
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      Dressur E -> A | 23.08.2018 | FrauHolle

      Montagmorgen um 4 Uhr klingelte mein Wecker. Aufgeregt hüpfte ich aus dem Bett, packte die letzten Sachen ein und machte mich mit meinem Koffer auf den Weg nach draußen. Auf meinem Hof war alles ruhig. Meine Pferde wurden in den nächsten fünf Tagen von einer guten Freundin von mir versorgt und so konnte ich mich beruhigt auf die Reise nach Kanada machen.
      Mit dem Taxi fuhr ich zum Flughafen nach Hamburg, wo um 8 Uhr mein Flieger nach Kanada startete. Für den Flug hatte ich mir ein Buch über Galopprennen eingepackt, damit ich während des Fluges einen Trainingsplan für London Grammar ausmalen konnte. Mit einer guten Lektüre verging die Zeit wie im Fluge und gute 10 Stunden später landete ich in Kanada. Am Flughafen stand bereits Cooper, die fröhlich winkend auf sich aufmerksam machte. Vom Flughafen aus brachte Cooper mich mit dem Auto zu ihrem Hof, wo wir am späten Abend ankamen. Ganz zu meiner Freude hatte Cooper ein kleines Abendbrot für mich vorbereitet und ich stürzte mich auf das Käsebrot. Nachdem Cooper mir gezeigt hatte, wo ich die nächsten Tage schlafen durfte, fiel ich völlig erschöpft ins Bett.
      Am nächsten Morgen wurde ich mit frischen Brötchen in der Küche erwartet. „An so einen Service kann man sich echt gewöhnen“, grinste ich Cooper zu. Während wir unseren Kaffee tranken, erzählte Cooper mir einiges über den Hof und ihre Pferde. Nach ihren spannenden Geschichten beim Frühstück konnte ich es kaum abwarten, ihren Hof endlich kennenzulernen. Wir zogen uns Stallklamotten an und gingen nach draußen. Während wir die Pferde auf die Weide brachten, die Tränken füllten und die Pferde mit frischem Heu versorgten, lernte ich Chattahoochee Hill’s immer besser kennen. Und nun durfte ich auch endlich meine zwei Trainingspferde für die nächsten Tage kennenlernen. „Das ist Ian“, Cooper zeigte mir einen jungen Marwarihengst. Ian schnupperte neugierig an meiner Hand. Wir gingen einige Boxen weiter zu London Grammar, mein zweites Trainingspferd. Cooper erzählte mir über die Geschichte und den Ausbildungsstand der beiden Hengste und erklärte mir, worauf ich bei den beiden achten soll. Dann machte ich mich an die Arbeit.
      Anfangen wollte ich heute mit Ian. Mit ihm stand Dressurtraining auf dem Plan. Nachdem ich Ian geputzt, gesattelt und getrenst hatte, schnappte ich mir meinen Helm und ging zum Reitplatz, wo ich Ian erst einmal einige Runden über den Platz führte, bevor ich in neben der Aufstiegshilfe parkte und mich in den Sattel setzte. Wir drehten unsere ersten Runden am langen Zügel, bevor wir uns an die Arbeit machten. Im Trab fing ich mit ein paar lockeren Bahnfiguren an und übte im Anschluss Schritt-Trab Übergänge. Auch wenn Ian und ich am Anfang kleine Kommunikationsprobleme hatten, hatten wir uns relativ schnell aneinander gewöhnt. Auch die Galopparbeit klappte erstaunlich gut und so machte ich nach einer gelungenen dreiviertel Stunde Training Feierabend.
      Nach einer kleinen Mittagspause machte ich mich ans Training mit London Grammar. Galopprennen war wirklich nicht mein Fachgebiet, doch umso mehr freute ich mich auf eine neue Herausforderung. Doch bevor ich mich mit dem Hengst auf die Rennbahn traute, wollte ich mich erstmal entspannt auf dem Reitplatz an die ganze Sache herantasten. Und das war auch ganz gut so, denn unser Training startete etwas holprig. Nicht nur die Sache mit dem Tempo, sondern auch die Richtung stimmte nicht immer ganz. Mit viel Kraft und Überzeugung schaffte ich es gegen Ende dann aber doch noch, und das hatte ich am Anfang nie erwartete, eine einigermaßen gute Trainingseinheit draus zu machen, auch wenn ich dem morgigen Training auf der Rennbahn mit einem gemischten Gefühl entgegensah.
      Am Abend saß ich zusammen mit Cooper im Wohnzimmer. Wir knabberten Chips, spielten Karten und später sahen wir uns alte Bilder aus Coopers Fotoalben an. Erschöpft aber sehr zufrieden machte ich mich spät in der Nacht auf den Weg in mein Zimmer, wo ich sofort einschlief.
      Am nächsten Morgen versorgte ich zusammen mit Cooper die Pferde, bevor ich mich ans Training mit London Grammar machte. Wir starteten auf dem Reitplatz und wechselten später zur kleinen Rennbahn. Auf dem Reitplatz lief es um einiges besser als gestern, wenn auch nicht wirklich perfekt. Umso mehr wunderte es mich, dass London Grammar und ich später auf der Rennbahn doch ganz gut miteinander zurechtkamen. Wir drehten einige Übungsrunden und machten schließlich nach einer sehr guten Runde Feierabend. Die Sache war zwar noch sehr ausbaufähig, doch immerhin hatten wir den ersten Schritt gemacht.
      Gegen 15 Uhr holte ich Ian von der Weide und machte ihn fürs Dressurtraining bereit. Heute standen die Seitengänge und das Rückwärtsrichten auf dem Plan und auch an den fliegenden Galoppwechsel trauten wir uns am Ende der Trainingseinheit. Ian war fast unermüdlich, doch nach über einer Stunde machte ich schließlich doch Feierabend für heute.
      Während Ian sich seinen Feierabend wirklich verdient hatte, ging es für mich heute noch einmal auf die Rennbahn. Gegen Abend, als die Sonne hinter den Bergen verschwand und es etwas kühler wurde, schnappte ich mir erneut London Grammar. Nachdem ich ihn warm gemacht hatte und einige Testrunden auf der Galoppbahn gemacht hatte, nahm Cooper die Zeit, während London Grammar und ich über die Rennbahn düsten. Cooper gab mir einige Verbesserungsvorschläge und ich konnte bei dieser Abendeinheit noch richtig was lernen. Nach einer kleinen Schrittpause nahmen wir das letzte Mal die Zeit, dann hatten auch London Grammar und ich Feierabend.
      Mit einem romantischen Liebesfilm ließen Cooper und ich den Abend ausklingen, bevor wir noch einmal nach den Pferden schauten und uns schließlich beide auf den Weg ins Bett machten.
      Der letzte Tag begann mit einem leckeren Frühstück und wurde dann mit der morgendlichen Stallarbeit fortgeführt. Inzwischen kannte ich mich auf Chattahoochee Hill’s schon ziemlich gut aus und hatte das Gefühl, dass ich Cooper bei der Arbeit eine echte Hilfe war. Nach dem Misten machte ich mich ans Dressurtraining mit Ian. Das Training machte von Tag zu Tag mehr Spaß und ich war wirklich froh, dass der Hengst so schnell lernte. Heute stand das volle Programm zum Abschluss auf dem Plan: Übergänge, Bahnfiguren, Galopparbeit, Seitengänge, Rückwärtsrichten und Tempowechsel meisterte Ian mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu bewundern war. Sehr zufrieden mit der Einheit und dem gesamten Training brachte ich Ian gegen Mittag zurück in seine Herde.
      Nach dem Mittagessen packte ich meinen Koffer, denn heute Abend ging es für mich leider schon wieder nach Hause. Doch bevor Cooper mich zum Flughafen fahren wollte, stand natürlich noch ein letztes Training mit London Grammar auf dem Plan. Heute starteten wir direkt auf der Rennbahn und Cooper stand uns wieder mit Rat und Tat zur Seite, während sie die Zeiten einiger Runden notierte. „Gute Arbeit, Denise“, lobte Cooper mich, als ich nach dem Trockenreiten neben ihr am Zaun anhielt und vom Pferd stieg. „Das ist echt krass, mal ein echtes Rennpferd unterm Hintern zu haben“, erzählte ich begeistert. Der Rennsport war zwar weiterhin absolut nicht meine Lieblingsdisziplin, doch ab und zu würde ich bestimmt Gefallen daran finden. Ich brachte London Grammar zurück auf die Weide und verabschiedete mich von ihm. „Hat Spaß gemacht mit dir, Großer. Hoffentlich sehen wir uns bald wieder!“, flüsterte ich ihm zu. Nachdem ich auch Ian noch einmal einen Besuch auf der Weide abgestattet hatte, holte ich meinen Koffer aus dem Zimmer und packte ihn in Coopers Auto.
      Kurze Zeit später waren wir bereits auf dem Weg zum Flughafen, wo wir uns herzlich verabschiedeten. „Ich komme dich ganz bestimmt bald wieder besuchen“, versprach ich Cooper und ging mit meinem Koffer Richtung Sicherheitskontrolle. Cooper winkte mir noch einmal zu, dann machte sie sich auf den Weg zurück zu ihrem Hof. Und auch ich machte mich auf den Weg zurück zur Küstenranch, auch wenn ich eine etwas längere Reise vor mir hatte. Gegen 22 Uhr startete mein Flieger. Den Flug über hatte ich die meiste Zeit geschlafen und so kam es mir doch gar nicht so lange vor, als wir morgens um halb 9 in Hamburg landeten. Ich sendete Cooper eine Nachricht, als ich auf meinem Hof ankam: "Ich bin gut gelandet und heil zu Hause angekommen. Danke für die schönen Tage. Wenn du mal wieder Lust hast nach Deutschland zu kommen, bist du auf meinem Hof jederzeit willkommen! LG Denise“.
      Cooper gefällt das.
    • Cooper
      Trainingscenter Hochsetten | @Elsaria
      CHH'Ian ♂ L-M | Cooper Chatochee

      Tag 1: Ankunft und leichte Arbeit
      Heute riss das erste Kundenpferd an es war ein Mawarihengst. Der Transportteuer teilte mir mit das sie um 4 uhr morgens ankamen. Ja es war in der Nacht, aber das kann mal passieren, Darum stellte ich mir den Wecker um 3 uhr und erwartete bereits den ankömmling gespannt. Und so konnte ich ihn am späten nachmittag leicht arbeiten zum Kennenlernen. Bis dahin konnte er sich eingewöhnen. Der Zeiger war bereits auf 4 angekommen und ich wartete draußen auf den Transporter. Da er Verspätung hatte hoffte ich das nichts schlimmes sei. Bald kam der Transporter und ich wickelte zuerst das schriftliche ab und lud dann den Minimalscheckenhengsten ab. Ich brachte ihn in seine box und ging erstmal frühstücken. Danach machte ich die Tägliche Stallarbeiten am Nachmittag hatte ich die Halle für mich reserviert . Nach dem mittagessen ging es los um Ian zu holen. Der Hengst ging brav und benahm sich gut. Wenigen Minuten später standen wir gesattelt in der Halle. Ich stieg auf und ritt einige runden schritt um ihn sorgsam aufzuwärmen. Ich testete ihn heute nur das verhalten vom Sattel und seine Gänge. Er lief locker unter mir und streckte ab und an den Kopf vorwärts nach unten. wir trabten jetzt einige runden auf der linken und rechten seide. Später galoppierte ich ihn und er galoppierte was das zeug hielt. Dann beendete ich die Leichte Arbeit wieder, dies diente ja nur zum Kennenlernen und Beine vertreten.

      Tag 2: Lernen von neuen Aufgaben
      Nachdem ich die Pferde gefüttert hatte und ich mein Frühstück intus hatte ging ich sofort zu meinem Ausbildungspferd Ian heute war Dressur angesagt und deshalb wollte ich so schnell wie möglich anfangen. Ich putzte den Hengsten der erst gestern ankam und sattelte ihn auf. Heute wollte ich vermehrt an flüssigerem Übergängen und Tempowechsel arbeiten so das er lockerer wurde. Da die sonne scheint und die halle gerade abgezogen wird und der Außenplatz noch nicht gefroren war gingen wir dort hin auch wenn es kalt war. Ich stieg auf und wärmte ihn sorgfältig auf. Nach dem er nun warm war trabte ich ihn an versammelte ihn unter mir und verlangte aber eine konstante taktvolle und kraftvolle Schnelligkeit. Und nun trieb ich ihn in den Galopp ohne die Versammlung aufzulösen das strengte ihn an und man merkte wie schwer es ihm viel. Ich gab ihm immer wieder die Hilfestellungen und lobte ihn wenn ich merkte das er sich bemühte. Im Galopp ritt ich ihn einige runden versammelt dann ließ ich ihn galoppieren, sofort streckte er sich und machte seinen runden. Ich bremste ihn wieder in den Trab ritt einige zirkel und Schlangenlinien und galoppierte ihn wieder an. Dies wiederholte ich einige Runden und mit seiner guten mitarbeit konnte ich beruhigt das Training für heute beenden. Ich ritt ihn im schritt trocken, meine Schenkel und Hände fühlten sich eingefroren an, ich beschloss nachdem ich das Pferd versorgt hatte eine schöne Tasse Kaffee zu trinken. Im Stall angekommen nahm ich sattel und Trense ab und putzte ihn nochmal über legte ihm die Abschwitzdecke auf und brachte ihn in die Box er bekam noch Möhren und Müsli für seine gute Arbeit und widmete mich nun meinem Tagesablauf des Gestütes.

      Tag 3: Training des Vortages Fortsetzen
      Tag 3 begann genau gleich wie Tag 2 ich gab zuerst meinen Pferden und Gastpferden ihr futter und frühstückte selbst. Am Küchentisch verteilte ich meinen Mitarbeitern die Aufgaben . Sonja sollte mit Dusty Catcher mit in die halle, ich wollte so die Konzentration von Ian testen und wie er sich benahm. Die letzten Tage waren wir alleine bei der arbeit. Nachdem wir gefrühstückt hatten gingen wir in den Stall. Ich machte Ian fertig und Sonja und Dusty. Zeitgleich trafen wir in der Halle ein. Ian spielte den großen Macker er tänzelte und wieherte aufgeregt und schlug mit dem schweif. Na das konnte ja was werden aber trotzdem fuhr ich fort. Mit einem leichten energischen ruck machte ihm klar das er nichts zu melden hatte ich stieg auf wärmte meinen Hengsten auf und begann mit der Arbeit. Heute war er extrem guggig und wieherte immer wieder, aber er lief schon lockerer und viel durchlässiger. Ich arbeitete nun an seiner Balance und baute einige Hufschlagfiguren ein wie Piaffe und Passage. Nach einer weile arbeitete Ian richtig gut mit. Ich lobte ihn dafür. Hin und da haperte es noch in der Ausführung von dem was ich verlangte aber mit geduldiger Hilfe konnte er es festigen. Der Hengst war echt toll zu reiten. Ich wiederholte noch einige male die aufgaben und wechselte nun die Seiten auch da war er konzentriert bei der Sache. Dusty hatte er wohl vergessen oder merkte einfach das von dem Schimmel keine Gefahr ausging. Würde jetzt eine Stute reinkommen sah die Sache natürlich anders aus. Nun waren wir wieder am ende des Training angelangt und Ian war auf Stand M in der Dressur. Die restlichen Tage verbringen wir nur noch in Wellnessen und festigen ehe er nach hause konnte

      Tag 4: Wellnesspause
      Auch wenn man gerade im Training ist fand ich es wichtig das das Pferd wenigstens 1 Tag keinen Reiter tragen musste und so wie man so schön sagt die Seele baumeln lassen konnte. Darum hatte ich beschlossen heute bei Tag 4 mit Ian spazieren zu gehen und danach durfte er auf das Paddock die Wintersonne genießen. Nachdem ich gefrühstückt hatte machte ich Ian fertig. Ich legte ihm eine dünne Decke über und zäumte ihn auf. Ich ging nie ohne Trense mit Gebiss ins Gelände war mir einfach zu riskant. Ich zeigte meinem Gast das Ausreitgelände Salzburg. Nach einer stunde waren wir wieder im Stall ich brachte ihn auf das Paddock und ging meiner Stallarbeit nach.
      Am Abend holte ich Ian wieder in seine Box und verabschiedete mich von ihm

      Tag 5: Festigen des Gelerntes
      Heute war der letzte Tag an dem Ian hier war, und heute wollte ich einfach nochmal das gelernte abrufen, deshalb hatte ich ihn fertig gemacht und ritt ihn gerade in der Halle warm. Der Minimalschecke schien müde zu sein deshalb beschloss ich heute ihn nicht all zu lange zu ärgern, den morgen hatte er eine lange fahrt. Und das vorreiten da die Besitzerin diesmal selbst kam. Nach dem der Hengst nun warm war konnte ich mit der Arbeit beginnen, ich ritt die Hufschlagfiguren die er schon kannte und gelernt hatte Piaffe und Passage konnte er nun sehr gut. Ich lobte den Hengsten wie immer war er voll bei der Sache. Auch da wiederholte ich einige male und wechselte die Seite. Auf der anderen Seite klappte das auch sehr gut. Ich war zufrieden mit meiner Arbeit und ich hoffte das meine erste Kundin auch zufrieden ist, dies wird sich morgen zeigen. Ich war aufgeregt. Nachdem er so gut mitarbeitet hatte durfte er wieder auf ein Paddock bis zum Abend da wo ich ihn dann reinholte um zu fressen

      Tag 6: Vorreiten und Abfahrt
      Ich war aufgeregt gegen 10 Uhr morgens hatte sich Cooper angemeldet. Die Nacht konnte ich kaum schlafen und hoffte das heute alles klappte. Ich machte zuerst meine morgendliche runde fütterte die Pferde lies einige aus ihren Boxen und ging dann ins haus um dort zu frühstücken und alles herzurichten was Cooper dann mitnehmen musste. Es waren 6 arbeitsreiche aber erfolgreiche Tage. Gegen 10 kam Cooper an, ich hatte Ian schon gesattelt und aufgewärmt. Auf dem Pferd begrüßte ich die Besitzerin. Ich erzählte ihr was in den 6 Tagen passierte und zeigte die Fortschritte. Sie war zufrieden das konnte ich an ihrem Ausdruck erkennen und ich war froh Nachdem das Vorreiten beendet war verluden wir den Hengst regelten alles und schon fuhren sie Richtung Heimat.
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    • Cooper
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      Pflegebericht | Stallions
      Ein weiteres Jahr auf Chattahoochee Hill’s neigte sich dem Ende zu und ein neues Jahr begann. Anders als die anderen Jahre hatten wir dieses Jahr nicht wirklich vorgeplant, wir ließen alles auf uns zu kommen. Das einzige interessante war, dass wir mit dem Gedanken spielten Chattahoochee Hill’s umzubenennen, aber ich befand mich mit dieser Entscheidung in einem Zwiespalt und ging davon aus, dass es sowieso so bleiben würde wie es ist. Zudem würden einige unserer Jungpferde bald an den Start gehen und an Wettbewerben teilnehmen und unser Stall füllte sich langsam mit Zuchtfähigen Tieren. Die Klinik lief mäßig gut, aber da das nicht unsere Haupteinkommensquelle ist, ist das auch nicht schlimm.

      Die ganze Woche schon war ich sehr produktiv. Heute stand die Pflege bei den Hengsten an. Da der Zeitplan meiner Pferde relativ eng getaktet ist, muss ich vorher immer bescheid geben wann ich mal zur Routine hinzustoße und welche Kandidaten ich mir herauspicke. Heute aber hatte ich es komplett anderes geplant. Den Tag zuvor hatte ich mit meinen Mitarbeitern gesprochen und genau eingeteilt wann welches Tier zu mir kommt, aber sodass es auch mit seiner Routine übereinstimmt. Ohne große Probleme lief diese Planung auch. Zunächst, wie immer, half ich bei der Stallsäuberung und Organisation mit und brachte Aikon Aszu, London Grammar, Odyn, CHH’ Chroma sowie Losco auf die Weide. Die anderen, CHH’ Elhae, Light up Hell, CHH’ Guinness, CHH’ Ian und CHH’ Jeevan hatten heute frühes Training. Nachdem die anderen fünf vom Training kamen, setzten wir diese auf die Weide und die anderen gingen zu Training. Ich holte ein Hengst nach dem anderen von der Weide und begutachtete sie flüchtig. Dann putze ich sie ausgiebig und lief mit manchen noch auf das Wasserlaufband oder ging mit ihnen unter die Wärmelampe. Das gleiche tat ich auch mit den Nachzüglern. Bevor ich mich versah war wieder fast ein kompletter Tag um. Ich rieb mir die Augen und schrieb noch in die individuellen Bücher der Pferde. Auch von den Büchern von allen anderen Pferden auf CHH überprüfte ich und änderte das, was geändert werden musste. Ich nahm einige sogar mit ins Haus ums sie da fertig zu stellen. Simon stoppte mich kurz vor Mitternacht und erinnerte mich an die Showpferde die morgen dran waren. “Keine Sorge, morgen kann ich dir helfen” lächelte er.
    • Cooper
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      Pflegebericht | All Horses!
      „Wenig Zeit, wenig Zeit“ sagte ein Mitarbeiter genervt zu mir und verdrehte die Augen, als ich genau diese Worte sagte. Ich ignorierte den Vorfall, würde aber keinen zweiten mehr dulden, obwohl er Recht hatte und ich auch mit der Größe die CHH in den letzten Jahren angenommen hat, überfordert war. Ich überlegte mich demnächst zu verkleinern, eventuell mich auch komplett zurückzuziehen. Diese Entscheidung war aber noch unschlüssig.

      Ich besuchte erst die Fohlen, Newton, CHH‘ Primary Secession, Aywy und Cyoue. Ich streichelte alle einmal durch, schrieb neue Daten in ihr Buch und ging sofort weiter in den Stutenstall.

      Dort stand Glamour of Death, Sekuoia, Smelyalata, Sajé, Deadly Ambition, Felicita ||, Cryfirra, PFS‘ Phaeleh, CHH‘ Lethal Combination und Sorayia. Auch bei ihnen ging ich Box für Box durch, schaute mir Grob ihren Zustand an, ließ mir Leistungen sowie Komplikationen und physische Probleme Berichten. Ich gab jeder Stute einen Apfel, notierte alles in die individuellen Bücher und rannte zu den Hengsten, da ich erneut im Zeitdruck stand. „Ich werde den Tierarztjob aufgeben müssen. Zumindest im Ausland“ sagte ich leise zu mir selbst. Aikon Aszu, London Grammar, Odyn, CHH‘ Chroma, Losco, CHH‘ Elhae, Light up Hell, CHH‘ Guinness, CHH‘ Ian und CHH‘ Jeevan standen auf meine Anweisung hin ebenfalls alle in der Box. Auch hier ging ich die Prozedur wie bei den Stuten durch. „Ich weiß, etwas Herzlos“ sagte ich traurig als eine treue Trainerin der Hengste vorbei lief. Sie schüttelte den Kopf und sagte „Ich werde immer hinter dir stehen, das weißt du. Es ist doch vollkommen nachvollziehbar das auf lange Dauer eine Tierklinik auf der kompletten Erdkugel zu viel wird. Vor allem wenn man sich auch noch einen Namen gemacht hat. Lass die Leute doch hier her kommen wenn sie unbedingt dich als Ärztin haben wollen und nimm nicht unlimitierte Aufträge an sondern reduziere sie auf ein paar im Monat“. Ich schaute sie an, lächelte, bedankte mich und nahm sie in den Arm. Sie hate auch Grundsätzlich einfach recht.

      Die letzte Station war für mich der Stall der Showhorses. Dort standen Quiet Giant, Kholáya und Siropón. Sie waren alle sehr gut trainiert und auch Kholáya hatte Muskelmasse aufgebaut. Ich lobte die Trainer die für diesen Abteil zuständig waren und gab ihnen den Wohlverdienten Mehrlohn. Erneut inspizierte ich alle Tiere und notierte die Daten.

      Zum Ende rief ich alle zu einem Teamgespräch.
    • Cooper
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      Pflegebericht | Stallions
      „Ein Grad, Schneeschauer. Niederschlag 81 Prozent, Luftfeuchte 90%, Windstärke 5km/h“ hörte ich aus dem Fernseher. Ich nahm ein Löffel Porridge und machte mir über das Wetter nicht zu viele Sorgen. Heute stand die monatliche Teamsitzung für die Pferde an und ich bereitete schon am Frühstückstisch um sechs Uhr morgens alles vor. Mudge war Fit und schwirrte im Haus herum. Kurze Zeit später, als ich am Laptop Turnieranmeldungen machte, pienste er herum. „Schon gut. Ich lass dich ja raus, ich komme heute etwas später“ sagte ich und öffnete die Glastür zum Gelände. Der Collie stürmte hinaus, drehte sich um einen Baum, der schon fast eine Blätter mehr hatte und pieselte. Ich schmunzelte und setzte mich dann wieder da die Vorbereitungen.

      Das monatliche Teamgespräch lief gut. Zudem hatten wir einiges an Zielen aufgestellt und uns geeinigt, welche Tiere auf welche Turniere gehen. Zudem hatten wir einige Pferde wie London Grammar, in den Fokus gesetzt. Da diese bald zur Körung gehen sollten. Aber auch der Aufbau für die Marwaris sollte stärker in den Fokus rücken, obwohl die Nachfrage für die englischen Vollblüter deutlich mehr sind und die Marwaris eher meinem persönlichen Interesse diente.

      Heute hatte ich die Möglichkeit die Hengste zu besuchen. Derzeit beherbergten wir vier Vollblüter, einen Araber und zwei Marwaris. Der Araber Akion Aszu, ist zur Zucht zugelassen und wird bald zwei Decksprünge abgeben können. London Grammer war er wundervoller Vollbluthengst, der bald zur Körung ging. CHH‘ Chroma und CHH‘ Elhae waren zwei Vollblüter, die sich kaum ähnelten. Beide hatten noch einige Arbeit zu tun, bevor sie zur Körung gingen. Beide Hengste waren aber vielversprechende Turniergänger. CHH‘ Ian ist einer unserer Marwarihengste und ist durch seine außergewöhnliche Farbgebung eine echte Attraktion, wenn auf dem Gelände Besucher da sind. Zumal Marwaris sowieso eher selten sind. Er tut sich schwer mit den Gewinnen auf Turnieren und steht im intensiven Training. CHH‘ Guinnes ist ein Steel Grey und begleitet Chattahoochee Hill’s schon länger. Mit ihm haben wir viel geübt, leider aber keine guten Turniererbegnisse erzielt. Wir ließen ihm eine Weile eine Pause und greifen jetzt das Training wieder auf. Zuletzt war noch unser CHH‘ Jeevan. Ebenfalls ein Marwarihengst. Er lebt seit letztem Jahr auf Chattahoochee Hills und hat noch nicht als zu viel zeigen können. Aber wir haben große Hoffnungen.

      Den restlichen Morgen verbrachte ich dann damit alle Fortschritte und Rückgänge der Hengste zu dokumentieren und ging bei verschiedensten Trainingseinheiten mit. Alle sieben Hengste putze ich nach ihrer Einheit und gab ihnen ein wenig Aufmerksamkeit indem ich paarweise mit ihnen eine halbe Stunde in den Wald spazieren ging. Somit ging der Tag sehr schnell vorbei und es wurde dunkel. Ich schaute auf die Uhr. Es war aber erst sechs Uhr. „Fühlt sich an wie zehn“ sagte ich zu mir selbst und schloss die Boxentür von Jeevan. Ich hörte ein Krähen die noch draußen herumflogen. Der Schneeregen, der angekündigt war, kam erst gegen Nachmittag und fing jetzt an stärker zu werden. „Ich verschwinde dann jetzt. Bis morgen“ sagte ich dann zu einem Mitarbeiter, der heute den Nachtdienst hatte und für die Hengste grade die Fütterung vorbereitete. „Alles klar“.

      2760Z. | ohne Leerzeichen | by Cooper
    • Friese
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      Pflegebericht | Stallions
      Es gab nach einigen Wochen Ruhe, wieder viel Trubel auf Chatthoochee Hills. Die Equine Klinik lief wieder gut und man musste sich um den Umsatz keine Sorgen mehr machen. Die Turniere der Pferde verliefen ebenfalls sehr erfolgreich, vor allem CHH‘ Elhae räumte gleich zwei Tribühnenplätze ab und Qualifizierte sich somit für die Hengstkörung. Daraufhin erarbeitete ich mir Elhae eine Kür. „Ich freue mich so dass die Zucht langsam wächst. Bin so sehr auf die Fohlen von Elhae gespannt“. Joey schaute ein wenig desorientiert. „Eine neue Blutlinie hat er dennoch nicht“. Meine Blicke waren der Aussage entsprechend nicht sehr freundlich. Er zuckte mit den Schultern, nahm die Zigarette aus dem Mund, um den Qualm auszupusten und ging dann Richtung Rennbahn, wo er grade London Grammar und Losco trainierte. Ich lief ihm provokant wie er selbst war hinterher. Ich wollte mir so oder so mal den Stand der Dinge der zwei Hengst ansehen. Sie liegen laut Joey gut in der Zeit. Ich fragte mich, warum er heute so launisch war und kam zum Schluss das wir zwar viele Turniere gewannen, aber die Galopprennen im Einzelnen nicht gut liefen. Ich munterte meinen Jockey mit einem Freundschaftsrennen mit Akion Aszu und CHH‘ Chroma auf. „Das wird schon. Ich verspreche dir die nächsten Wochen werde ich wieder mehr für dich und die Rennis da sein. Es gab halt derzeit viel zu tun bei den Pferden, die eben nicht Rennen“. Er schmunzelte und nahm mich in den Arm. „Passt schon“. Zufrieden mit der Antwort ging ich auf das Gelände zurück, um mir das Training von den Marwaris anzuschauen. CHH‘ Ian und CHH‘ Jeevan sowie auch Èlon machten sich prächtig. Mit Èlon beübte ich noch die allgemeine Rittigkeit und überarbeitete den Trainings sowie Futterplan der Hengste. Ian gefiel die Aufmerksamkeit und wollte beim Training in der Halle nicht mehr von mir los. Somit überzog ich meine Zeit und nutze diese, um mit ihm ein wenig spazieren zu gehen. Langsam wurde das Wetter auch immer wärmer. Leider war die Sonne aber am heutigen Tage etwas verhalten. Der nächste Besuch fand bei CHH‘ Guinness statt. Ich schaute mir sein Buch an und evaluierte alle Prozesse. „Hmm“. Ich biss mit auf die Unterlippe und bewegte sie nach rechts und links. Es war derzeit recht still um ihn und teilte ihn für ein aktiveres Training ein. Zusätzlich machte ich mir noch selbst ein Bild von seinem Trainingsstand indem ich heute als Trainer fungierte. Guinness hatte sichtlich Spaß am Geschehen, hatte aber sichtlich Trainingsmäßig abgebaut. Ich trommelte alle zuständigen Mitarbeiter für den Hengst zusammen und sprach die Veränderung offen an. Es fühle sich keiner Angesprochen. Ich blieb sehr sachlich und verordnete Guinness dann eine speziellere Routine, in der ich selbst eine größere Rolle spielte.

      Unser Neuankömmling Mellow hatte sich recht gut in Chattahoochee Hill’s eingelebt. Im Sozialverhalten gegenüber den anderen Pferden war er noch eher schüchtern und verhalten, machte sich aber im Hinblick auf das Training sehr gut. Ich las im Buch nur positives und konnte eine deutliche Verbesserung zum Vormonat beobachten, wie ich selbst anhand des heutigen Trainings meinerseits in Erfahrung bringen konnte. Zufrieden ging ich zum letzten Tier des heutigen Rundganges. CHH‘ Polychromed Biosphere. Der Bay Tobiano Overo wurde erst von kurzem von uns aus der USA importiert und bereichert CHH mit seiner Farbvielfalt. „Poly“ wie er hier liebevoll genannt wird ist im Galopprennen als Steher unterwegs und holte schon in seiner zweiten Disziplin, Distanz, einen Treppchensieg. Laut Buch macht er sich auch im Training besser in der Distanz als im Galopprennen. Vom Charakter her ist der Hengst wohl schwer einzuschätzen. So ganz nach dem Motto „Mal so, mal so“. Eines stand aber fest, der Hengst hatte sehr viel Freude an Arbeit. Das konnte mir jeder aus dem Team bestätigen. Auch bei meinem Erstkontakt mit ihm erschien der Hengst Aufmerksam und wartete auf Anweisungen, die er auch gern befolgte. Wie bei jedem Neuankömmling testete ich zunächst seine Kraft der Vorder und Hinterhand. Beide waren recht normal ausgeprägt. Die Ausdauer schien bei ihm außergewöhnlich gut zu sein, welche sich auch im Laufe dann Bestätigte. Seine Sprungkraft lag minimal unter dem Durschnitt. „Ich bin grundsätzlich sehr zufrieden“ sagte ich am Ende des Tages als ich noch mal alle Dokubücher der Hengste durch ging. Zudem änderte ich einige Tests und Überprüfungen bei den Neuankömmlingen ab, da diese nicht alle Trainingsrelevanten Merkmale der Tiere erfassten.

      3789 Zeichen | by Cooper
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  • Album:
    |CHH Stallions|
    Hochgeladen von:
    Cooper
    Datum:
    20 Mai 2017
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    10

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    CHH' Ian

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    Exterior
    Rasse Marwari
    Herkunft Indien, Navi Mumbai
    Geschlecht ♂
    Alter 4
    Stockmaß 151cm
    Deckhaar Minimalschecke

    Langhaar weiß
    Abzeichen
    vr [] | vl [] | hr [] | hl []


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    Interior

    zutraulich | robust| arbeitswillig

    Charakter/ nature
    Ian ist unglaublich zutraulich und geht bereitwillig auf jeden zu.
    Ian tänzelt gerne und interagiert viel, wobei eine Antwort sehr wichtig ist,
    egal von nonverbal oder verbal.
    Zudem hat man das Gefühl es geht ihm viel um Respekt.
    Respektiert man ihn, respektiert er einen zurück.
    In Indien hat man sich vor ihm verbeugt bevor man in seine Box eintrat
    oder ihn anfasste, was ich nun weiter führen werde und bei den anderen Marwaris
    ebenfalls anwenden möchte. Er verbeugt daraufhin ebenfalls.

    Beschreibung/ description
    Der mittelgroße Kopf hat ein gerades Profil und
    besitzt die Rassetypischen sichelförmigen Ohren. Der Hals ist lang und leicht,
    zudem hat der Hengst Starke, schräge Schultern.
    Der Rücken ist lang, gerade und endet in einer schrägen Kruppe.
    Die Beine sind stark, trocken und schmal sowie lang.
    Zudem ist das Fell weich und das Langhaar nicht zu dicht.
    Der Hengst ist extrem Belastbar, ausdauernd aber auch bockig.
    Um ihn bestens zu trainieren brauch er intensives Training.
    Er verfügt ebenfalls über den Revaalpass.
    Seine GGA sind sehr bequem, schwungvoll aber aber auch nicht leicht zu handeln.


    Sozialverhalten/ social behavior
    1 (schwierig)-5 (unproblematisch)
    herd [5] | conspecific [4] | towards humans [5]


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    Breed Information

    Gekört []
    Nachkommen
    Gencode

    Besitzer Cooper Chattahoochee
    (User: Cooper)
    VKR sweetvelvetrose
    Ersteller sweetvelvetrose
    Zucht CHH

    Ancestry
    aus der♀
    von
    aus der


    von♂

    von
    aus der

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    Achievements & Qualifications
    eligbility: Distanz | Gang
    Dressur E A L M S S* S** S***
    Springen E
    A L M S S* S** S***
    Military E A L M S S* S** S***
    Distanz E
    A L M S S* S** S***
    Rennen E A L M S S* S** S***
    Western E A L M S S* S** S***
    Fahren E A L M S S* S** S***
    Gang E A
    L M S S* S** S***




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    Grinds & Successes

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    519. Dressurturnier

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    441. Distanzturnier

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    414. Distanzturnier | 422. Distanzturnier

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    228. Gangturnier | 230. Gangturnier


    unofficial

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    Training & Educational State
    Fohlen ABC [] | Eingeritten [X] | Rittigkeit [5] | Gelassenheit [4]
    Probmemverhalten
    1(schwierig)-5(unproblematisch)
    Halftern [5]
    Trensen [4]
    Satteln [4]
    Führen [5]
    Putzen [5]
    Anfassen [5]
    Ladefromm [3]
    Schmiedefromm [3]

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    Health Condition
    (TA + HS) Verzeichnis
    Chronische Erkrankung:
    Akute Erkrankung: