1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Bracelet

CHH' Sence of Humor ♥

ubk. x ubk. <3 (8 Punkte: 1 TB, 7 Schleifen)

CHH' Sence of Humor ♥
Bracelet, 30 Juni 2018
Cooper und Zion gefällt das.
    • Bracelet
      Sences Vergangenheit

      2. April 2016 | CreepyGirl
      Gähnend stand ich auf und rieb mir die Augen. Dann sah ich mich in meinem Zimmer um alles hielt sich in den Farben schwarz und rot. Für manche zu depri oder so aber für mich genau richtig. Ich gähnte nochmal und zog mich um. Ich zog mir ein rotes Shirt, wo man mein weißes Top darunter sah, und eine Jean an. Ich ging ins Bad, machte mir die Haare und putzte meine Zähne. Dannach setzte ich mich in das offene Esszimmer beim Eingang und bis von meinem Marmeladen Toast ab. Während ich aß und meinen Kakao schlürfte sah ich mir eine Zeitung an die ich gestern von der Stadt mitgenommen hatte. Ganz hinten waren verkaufsanzeigen zu sehen. ich staunte als ich sah wieviele pferde dort zum Verkauf angeboten wurden. Mir vielen beinahe die Augen raus und ich konnte nicht anders als bei einpaar dieser verkäufer anzurufen. 2 Stuten und 2 hengste hatten es mir angetan. Alle Verkäufer sagten das ich die Pferde sofort abhollen könnte.
      Sofort willigte ich ein die Pferde in einer Stunde abzuhollen. Schnell lief ich in den Flur schlüfte in meine Schuhe und meine Jacke und lief in den Stall zu Mäddi und Moon River. ,,Hey meine süßen!", lächelte ich und streichelte beide Stuten zur Begrüßung die Nüstern. Beide wieherten glücklich. ,,Ich kann euch leider nicht auf die Weide bringen da ich nicht weiß ob ein paar Zäune morsch sind... also müsst ihr leider hier bleiben...", seufzte ich und streichelte beide dann, tat ich ihnen Wasser und Heu in die Trogen und gab beiden noch eine Karotte.
      ,,Ich fahre jetzt weg euch neue Freunde kaufen.", grinste ich und streichelte Moon River. Dabei dachte ich mir, jetzt rede ich schon so mit meinen Pferden. Schade das ich mir nicht selbst Freunde kaufen kann... Auf meinen Zettel hat auch noch keiner geantwortet...
      Seufzend schüttelte ich den Kopf und ging aus dem Stall zu meinem Auto, dann fuhr ich los zum ersten Hof wo ich den Junghengst Sence of Humor abhollen sollte. Ich stieg bei dem Hof aus und ging zu einer jungen Frau sie zeigte mir den Hengst und ich war mir sicher das er gut in meine Herde passen würde. Ich bezahlte und führte Sence in meinen Hänger. Als er sicher verstaut war fuhr ich zurück zu meinem Hof. ,,Schau Sence dein neues Zuhause! Herzlich willkommen!", lächelte ich und streichelte den Süßen.
      Ich entschied mich ihn zuerst im Roundpen laufen zu lassen während ich die anderen Pferde hollte. ich wollte ihn nicht so einsam im Hengststall stehen lassen...
      Gedacht getan! Kurz darauf rannte der Junghengst im Roundpen herum und sprang glücklich herum. ich grinste und stieg wieder in mein Auto. Das nächste Pferd das ich abhollte war Just like the Wind die schöne dunkelbraune Stute hatte es mir sofort angetan. Ich fuhr zu dem Hof ihres (noch) Besitzers und stieg aus. Bald hatte ich ihre Besitzerin gefunden und wir redeten über den Preis, während sie mich zu Just brachte. Ich und Just begrüßten uns und uns beiden wurde klar das wir Best Friends Forever werden würden.
      Ich streichelte die schöne und bezahlte. Dann brachte ich sie in den Hänger und fuhr weiter zur zweiten Stute die ich heute kaufen wollte. Je T'aime hieß sie und sie war eine bezaubernde Fuchs- Gidran Stute. Ich stieg aus und hollte die Stute ab, ich stellte sie neben Just in den Hänger und gott sei dank schienen die beiden sich zu mögen.
      Als ich zuhause angekommen brachte ich als erstes Je T'aime zu Mäddi und Moon River in den Stall. ich stellte sie neben Moon in die bereits hergerichtete Box. Schnell tat ich ihr noch Futter und Wasser in die Troge und meinte:,,Viel Spaß auf unserem Hof je T'aime."
      Dann ging ich zurück zum Hänger und hollte auch Just heraus, ich streichelte sie und kuschelte einwenig mit ihr bevor ich sie auch in den Stall brachte. In die Box neben Je T'aime. Auch diese Box war bereits hergerichtet und mit Futter und Wasser ausgestattet. ,,Willkommen Zuhause meine schöne.", lächelte ich und streichelte Just's großen Kopf.
      Dannach ging ich nach draußen schaute schnell nach Sence und stieg dann zum letzten Mal in mein Auto. Nun fuhr ich zu dem letzen Pferd das ich heute kaufte. Ein wunderschöner deutscher Reitpony Hengst namens Cedric. Ich stieg bei dem andern Hof aus und ging zu der Besitzerin wir redeten ein wenig, lachten und ich gab ihr das Geld. Dann brachte sie mich zu dem Pracht Hengst.
      Ich streichelte den kleinen und verstand mich auf Anhieb mit ihm. Ich bedankte mich bei der Besitzerin und brachte Cedric in den Hänger. Zuhause angekommen brachte ich Cedric in die erste Box im Hengststall die ich auch schon hergerichtet hatte. Dann hollte ich Sence und brachte ihn in die Box neben Cedric. Die beiden wieherten einwenig und beide wollten Chef sein doch noch 2 Minuten war das erledigt und Cedric war der Chef.
      Ich streichelte die zwei nochmal und verlies dann den Stall. Ich ging nochmal in den Stuten stall und entschied mich mit Just auszureiten. Ich hollte die neue Stute heraus und sattelte sie. Ich stieg auf und die Schöne ging los.
      Ich entschied mich mit ihr in die Stadt zu reiten, und so tat ich es auch. Während ich ritt spürte ich mein Handy vibrieren. ,,Ho!", sagte ich zu Just und sie blieb stehen. Ich hob bei meinem Handy ab und sagte:,,Michelle Destiny. Gestüt Destiny. Was kann ich für Sie tun?" Eine Stimme mit einem eindeutigen Akzent sagte am anderen Ende des Hörers:,,Hallo, ahm... wir haben ihren Zettel gefunden und... suchen sie noch Helfer?" Freudig rief ich in den Hörer:,,Ja! Ich suche noch Helfer!" ich hörte den Mann am anderen Ende lachen. ,,Wann sollen wir kommen und wohin?", fragte der Mann. ,,Ich wäre gerade in der Stadt sind sie auch hier in der Stadt?",fragte ich. ,,Ja. Wir sind beim Spar." Ich trieb Just an und sie trabte zu dem Spar, dort sah ich einen Mann am Telefon und zwei andere neben ihm stehen. Alle drei machten eher südländische Eindrücke aber das war mir egal. ich ritt zu ihnen und sprang von Just. ,,Hallo!", rief ich und zwei der drei schreckten sich. Mehr vor Just als von mir. ,,Habt ihr mich angerufen? ich bin Michelle Destiny.", lachte ich. Der größte der drei nickte und sagte:,,Ja wir."
      ,,Wollt ihr heute schon mit zu meinem gestüt?", fragte ich die drei. Die sahen sich an und nickten. ,,Wie heißt ihr überhaupt?", stellte ich jetzt eine Frage. ,,Mein Name ist Afridi.", sagte der relativ kleinste der drei. Er hatte wuscheliges schwarzes Haar, sehr dunkle Augen die mich an schokolade erinnerten und wie gesagt war er der kleinste der drei ich schätze ihn so auf 1.75 Also immernoch größer als ich. ,,Ich heiße Masoom.", sagte der nächste, er war der dünnste der drei. Auch er hatte schwarzes Haar welches aber leicht lockig war und dunkle Augen, im Gegensatz zu Afridi war sein Bart ein wenig angedeutet, Afridi hingegen hatte seinen Bart ganz abrasiert. Nun stellte sich der letzte und größte der drei vor:,,Und ich bin Ibrar." ,,Meinen Namen kennt ihr ja schon! Und das ist Just!", grinste ich und deutete auf die Stute welche daraufhin wieherte.
      ,,Schönes Pferd.", meinte dieser Masoom und ging zu Just, vorsichtig streichelte er die Stute. ,,Ja das ist sie.", lächelte ich und ssteig wieder auf sie. ,,Also kommt ihr?", fragte ich nochmal und trieb Just an. Sie trabte zu einem Waldweg. Der Weg war kürzer und außerdem eine Galoppstrecke! ,,Folgt einfach dem Weg der führt direkt zum Hof.", meinte ich. ,,Und was machst -", weiter kam Afridi nicht. Just war schon los galoppiert. Im Renngalopp flog Just über den Weg. ich schloss die Augen und streckte die Arme von mir.
      Das ist das beste Gefühl auf der Welt! Es fühlt sich an wie... FLIEGEN!
      Leider war der Weg bald zu Ende und Just parrierte zum Schritt. ich sah zurück und merkte das die drei versucht hatten uns nachzulaufen. Jetzt standen sie da und husteten. ,,Hahaha!", lachte ich nur, dann stieg ich ab und ging durch das Hoftor. ,,Willkommen!", grinste ich und breitete meine Arme aus. ,,Wow!", staunte Afridi. ,,Wonderful.", murmelte Ibrar und Masoom stand nur mit offenem Mund da. ,,Also für heute ist es schon zu spät um ihrgendwas zu machen also würde ich sagen geht ihr jetzt einfach mit mir ins Haus, esst was und dann zeige ich euch eure zimmer! Aber zuerst müssen wir Just in den Stall bringen.", erklärte ich.
      Die Jungs nickten alle gehorsam, worauf ich lachen musste. Wir brachten just in den Stall, sattelten sie ab und so weiter. ,,Ich kann euch ja jetzt noch schnell die Stuten vorstellen!",grinste ich.
      ,,ich habe mir überlegt das jeder von euch ein pferd von mir zugewiesen bekommt um welches er sich anfangs kümmern muss, aber nebenbei muss er auch andere Aufgaben erledigen.", meinte ich. ,,Ibrar du musst dich um Moon River kümmern.", meinte ich und schob den großen (ca 1.85) mann zu der schweren Warmblut Stute. ,,Okay ich werde es versuchen.", murmelte dieser und streichelte Moon welche ihn liebevoll anstupste. ,,Afridi, du kümmerst dich um Je T'aime.", meinte ich und wurde leicht rot, hoffentlich kann er kein Französisch. Afridi nickte nur und streichelte die Fuchs-Stute. ,,Just habt ihr ja schon kennen gelernt sie ist aber meine Aufgabe. Achja das da ist unser Shetty Mäddi. um sie kümmern wir uns alle!"
      ,,Jetzt kommt wir gehen noch in den Hengststall.", sagte ich und führte die Jungs zum Hengststall. Dort angekommen stellte ich ihnen Sence vor. ,,Er ist unser jüngstes Pferd und kann noch nicht geritten werden! Sein Training müssen wir auch erledigen. Achja Masoom dir teile ich Cedric zu.", erklärte ich. Masoom nickte und streichelte sein Pony. ,,Kommt jetzt es ist spät.", lächelte ich.
      Und führte die Jungs ins Haus. ,,Danke das ihr mir Helfen wollt.", sagte ich und lächelte die drei an. ,,Nichts zu danken.", erwiderte Afridi lachend. ,,Eure Zimmer sind hier oben.", erklärte ich und ging die Stufen hoch in den zweiten Stock. ,,Hier sind 5 Schlafzimmer und 2 Badezimmer und 2 extra Toiletten. Ihr könnt euch aussuchen welches Schlafzimmer wer nimmt.", murmelte ich und gähnte schon leicht. ,,Und wo schläfst du?", fragte mich Afridi. Wieder wurde ich leicht rot sagte dann aber:,,Im Erdgeschoss."
      ,,Gute Nacht Jungs!", rief ich dann ging ich nach unten und machte mich fertig. Was für ein toller Tag! Neue Pferde und Helfer!
      3. Juli 2016 | CreepyGirl
      Diese Nacht schlief ich wirklich nicht gut... lag es daran das ich, blind wie ich war, drei fremde Männer in meinem Haus schlafen lies? Mit tiefen Augenringen lag ich in meinem Bett und starrte meinen Wecker an der in meinem zittrigen Händen stand. 1:30. ,,Erst 1:30!", fluchte ich und ging in mein Bad ich wusch mir das Gesicht und sah in den Spiegel. Immer noch zitterte ich. Hatte ich wirklich solche Angst vor diesen drei Jungen die so nett gewirkt hatten? Ich seufzte und ging in meinem Pyjama aus meinem Zimmer, in der Küche machte ich mir ein Glas Milch und trank es in einem Zug aus. Dann ging ich nach draußen und atmete die frische Luft ein.
      Ich setzte mich unter die große alte Eiche und schloss meine Augen. Ich wollte wieder runter kommen. ,,Hey du! Warum schläfst du nicht?", riss mich eine Stimme aus meinen Gedanken.
      Vor Panik riss ich die Augen auf und wollte zurück schrecken doch die Eiche hielt mich auf. ,,Keine Angst! Ich bin es doch nur.“, lachte Afridi und sah mir in die Augen. ,,Achso…“, murmelte ich nur und starrte ihn weiter an.
      Er setzte sich vor mir auf den Boden und sah mich fragend an. ,,Hey ich habe dich etwas gefragt!“, grinste er. Dass er mich mit „du“ angesprochen hatte war mir egal. ,,Ahm… was?“, fragte ich ihn. ,,Warum schläfst du nicht? Du siehst müde aus.“, meinte er und sein grinsendes Gesicht wechselte in besorgt. Der kennt mich gerade mal einen Tag und macht sich sorgen um mich? Okay?
      Er stand plötzlich auf und hielt mir seine Hand hin, als erstes zögerte ich dann reichte ich ihm aber meine Hand. Mit einem kurzem Ruck half ihr mir auf und sagte: ,,Ich weiß zwar nicht warum du nicht schlafen konntest aber ich kann dir versichern dir wird nichts passieren. Bitte vertrau mir oder besser uns.“ Er lächelte und ich fragte mich ob er Gedankenlesen kann.
      Ich nickte und ging mit ihm ins Haus, er stellte sicher dass ich in meinem Bett lag dann ging er ebenfalls in sein Schlafzimmer.
      Müde als hätte ich seit Jahren nicht mehr geschlafen fielen mir die Augen zu.
      Am nächsten Morgen streckte ich mich und gähnte herzhaft.
      Ich stand auf, ging in mein Bad und machte meine Morgenroutine. Als ich in das Esszimmer trat saßen die Jungs schon dort und tranken eine Art Tee mit Milch.
      „Morgen.“, gähnte ich und setzte mich zu ihnen. Masoom schob mir einen Tee hin und ich nahm ihn dankbar an. Ich hatte zwar noch nie so einen Tee getrunken aber probieren schadet nicht! So kostete ich und stellte fest dass das sehr lecker war!
      „So Jungs! Jetzt aber an die Arbeit!“, grinste ich und stand auf. Ibrar sah mich an und fragte: „Was sollen wir machen?“ „Als erstes müssen wir die Weiden abgehen und alle morschen Zäune ersetzen!“, erklärte ich und ging nach draußen, die drei folgten mir. Ich ging in den Stall und holte Mäddi aus ihrer Box. Ich zäumte sie auf und machte ihr die Kutsche an. „Hier können wir dann die morschen Zäune rauf tun genauso wie die neuen!“
      Ich ging mit den Jungs in die Scheune wo bereits neue Zäune waren und wir luden ein paar auf Mäddi’s Kutsche. Mir war klar dass wir mit Mäddi nur die kleinste Weide richten konnten am besten sollte ich mir noch ein Kaltblut und Kutsche für den Rest anschaffen.
      Während Ibrar und Masoom mit Mäddi die Zäune bei der kleinen Weide und den Paddocks austauschten kümmerten ich und Afridi uns um die Reitplätze und den Stall.
      Nach einer Weile waren wir endlich mit den kleineren Sachen fertig. Auch das Gerümpel im Stall war endlich entsorgt. Nun lagen wir alle müde vom Arbeiten in der Wiese und dösten vor uns hin.
      Aber ich stand dann auf und streckte mich. ,,Es wird zeit uns um die Pferde zu kümmern!“, rief ich und ging in den Stuten stall, Mäddi stand bereits wieder in ihrer Box. Ich tat Mäddi, Je T’aime und Moon River ihr Futter und Wasser in die Troge und kraulte sie. Just sah mich verwirrt an worauf ich lachte:,,Keine Sorge meine Süße! Wir reiten noch aus und dann bekommst auch du dein Essen!“ Ich tat Just ihr Halfter rauf und führte sie nach draußen wo die Jungs standen. ,,Ich gehe jetzt mit Just ausreiten! Könnt ihr euch bitte um die Stuten kümmern und die hengste auf die Weide bringen?“, fragte ich und sattelte Just. ,,Klar!“, riefen die Jungs und machten sich an die Arbeit. Ich sprang auf Just und trieb sie an. Ich lies meine Stute einen Feldweg lang traben als ich plötzlich ein klagendes Miauen hörte. Ich stoppte Just und sah mich um. Ich stieg ab und folgte dem Mauzen. Plötzlich fand ich einen schwarzen klumpen fell im Grass. Ich hob es auf und sah das es ein kleiner schwarzer Kater mit giftgrünen Augen war. ,,Ouuu… du armes kleines Ding!“ Ein anderes Miauen erweckte meine Aufmerksamkeit. Ich drehte mich um und sah einen weißen Kater. ,,Wer seit ihr zwei denn?“ Ich beugte mich hinab und lies den weißen Kater an meiner Hand schnüffeln. Ich hob auch ihn auf und trug beide zurück zu Just. Ich stieg auf, hielt die beiden Katzen in einer Hand und ritt im Schritt nachhause.

      23. November 2017 | Zion
      In Deutschland kehrte der Herbst ein und das Wetter glich dem des Aprils. Es wurde spät hell und früh dunkel, die Pferde sind eingedeckt und alle rennen eingemummelt über den Hof und versammeln sich in der beheizten Sattelkammer.
      Schon wieder neigte sich der Tag dem Ende und ich befüllte die Futtertröge meiner Pferde. Ein Maß Hafer, faserreiches Müsli, Mineralien und Leinöl. Havana Girl befand sich mittlerweile in der Obhut eines guten Freundes und wird bald in den Norden Deutschlands ziehen. Also trieben wir die Pferde von den Weiden und nahmen sie am Treibeweg entgegen. Bei der ersten Fuhre nahmen wir zu dritt erst die Stuten California Dreamin‘, Adrenaline, Esmeralda und BS Je t‘aime. Danach folgten die Hengste Colorido, Dulce Soñador, Fenicio, Descarado, Sence of Humor, Castiel, Wild Cherry, Xinu und Major Jetsetter Oak. Alle stürzten sich freudig auf ihr Futter und schienen die Wärme des Stalls zu genießen.
      „Guten Appetit meine Liebe!“, sagte ich und fing an die Stallgasse zu fegen. Später würde ich noch einen Teil der Pferde bewegen.

      [​IMG]
      25. Februar 2017 | Distanz E->A | Canyon
      Argwöhnisch betrachte ich die große Stute vor mir, welche mir noch nicht so ganz geheuer ist. Vor allem was Petyr so anschleppt ist es eine Pflicht von mir, erstmal Respekt zu haben. Bei seinem Papagei bin ich das erste und auch das letzte Mal darauf reingefallen, bevor ich drei Tage lang einen blutenden Finger gehabt habe und ja, das hat wehgetan!
      "Alter Malte, die tut dir nichts! Die ist lieb und artig und brav und alles drum und dran, glaube mir man!" Petyr ist schon wieder von mir genervt. Trotz seiner Worte halte ich zu der hübschen Stute einen gewissen Sicherheitsabstand, als ich ihr den Distanzsattel auf den Rücken hieve. Petyr, Charly und auch Nico tun mir es gleich und so blöd wie ich es finde, schon wieder mit Nico trainieren zu müssen, so sehr freue ich mich auch, dass Charly und Petyr mitkommen. Mit zwei Freunden und einem Feind einen Distanzritt zu machen wird bestimmt witzig.
      Petyr hat Charly erlaubt, seinen Hengst Humor zu nehmen, während Nico niemanden als sich selbst an seinen Deo Volente ran gelassen hat. Sein Leitspruch schien zu sein: "Vetraue nur dir selbst!" Ich mag ihn nicht.
      Für mich ist also, nachdem Petyr unbedingt seine Phenomena hatte reiten wollen, nur noch diese Scheckstute mit dem unnatürlich langem Haar namens Give me Chocolate übrig geblieben. Ja, Schokolade könnte ich jetzt auch gut gebrauchen, das wäre nicht schlecht.
      Auch heute scheint die Sonne, wie bereits die letzten Tage und so können wir den geplant gewesenen Distanzritt ohne Probleme beginnen. Ich muss zugeben, Choco ist eine angenehme Partnerin. Ruhig, gelassen und mit viel Selbstbewusst sein, reiht sie sich gleich hinter den beiden Hengsten Humor und Volente ein, während Phenomena den Schluss bildet.
      Die ersten hundert Meter bleiben wir im Schritt, sortieren unsere Zügel und bereiten die Pferde seelisch und körperlich auf den Ritt vor. Für uns vier ist das Ganze mittlerweile Routine, während die Pferde jedoch in diesem Gebiet noch vollkommene Neulinge sind. Nach einigen hundert Metern die Landstraße am Fjord entlang, geben wir ihnen das Zeichen zum Antraben und beginnen unseren Distanzritt.
      Selbst im Winter ist die Landschaft wunderschön. Die Sonne spiegelt sich auf dem leicht welligen Wasser und an den Bäumen glitzert der letzte Tau der Nacht. Kurz gesagt, es ist ein Distanzritt zum genießen. Während ich mich fröhlich mit Petyr über seine Erlebnisse in Deutschland austausche, welche er in der letzten Woche dort gesammelt hatte, unterhalten sich Charly und Nico über etwas wo von ich anscheinend nichts wissen soll. Sie sind einige Pferdelängen vor uns unterwegs und so vertieft in ihr Gespräch, dass ich Angst habe, dass der ungeschickte Humor über eine der Wurzel strauchelt, welche hier in Massen aus dem Waldboden sprießen. Charly ist jedoch eine geschickte Reiterin und wie es scheint, auch noch multitaskingfähig.
      Unsere erste Pause legen wir auf einer kleinen Lichtung mit einem kleinen Bächlein ein. Die Pferde können trinken und wir können auch einen Schluck Wasser zu uns nehmen, nachdem wir die Pulswerte genommen haben. Obwohl alle vier Pferde keine typischen Distanzpferde sind, liegen ihre Werte im ordentlichen Bereich. Wir notieren diese auf unseren Checkkarten, nein, nicht alle tun dies. Nico hat eine nagelneue App und darauf notiert er sich die Werte von Volente. Petyr ist sofort neidisch, ich empfinde es als überflüssig und Charly hat dazu keine Meinung. Perfekte Misschung, wie immer. Nachdem alle erholt sind, länger durften wir sowieso nicht warten, da es dann kein Distanzritt mehr war, schwingen wir uns wieder in die Sättel und setzen unseren Weg fort.
      Im zweiten Teil des Ritts galoppieren wir längere Strecken, machen dafür öfter Schrittpausen, vor allem dann, wenn das Gelände gerade nicht so einfach zu reiten ist. Die langen Strecken durch den Wald bieten sich aber perfekt dafür an, einfach zu galoppieren. Bei Choco ist es kein Problem, die Zügel einfach über den Hals hängen zu lassen. Sie genießt dies sogar und läuft freier und unbeschwerter. Ich beginne tatsächlich die Stute zu mögen.
      Nach der zweiten Pause ist es nicht mehr weit bis nach Hause. Die Pferde sind erschöpft, das merke ich, jedoch wird bei allen die Kraft bis nach Hause reichen. Das letzte Stückchen führt wieder die Landstraße am Fjord entlang, diesmal kommen wir jedoch aus dem Süden. Ich merke, wie Choco ihre Heimat erkennt und obwohl sie so langsam schwächelt, ist nun die Motivation wieder da, nach Hause zu kommen. Kurz vor dem Ziel parieren wir aus dem Trab in den Schritt durch und versuchen den Puls unserer Tiere soweit wie möglich zu senken. Ich mache mir bei Choco keine Sorgen, jedoch pustet Volente ganz schön und seine Nüstern sind stark geweitet. Ich bin gespannt, ob er die Kontrolle schaffen wird.
      Endlich zurück auf dem Gestüt werfen wir vier unseren Pferden die Abschwitzdecken über und während Phenomena, Humor und Choco es geschafft haben, ist Volente wie befürchtet einen Punkt drüber. Nico scheint ziemlich enttäuscht, Charly schafft es jedoch, ihn schnell wieder zu beruhigen. Während wir anderen unsere Pferde absatteln und dann auf die Weiden bringen, muss Nico zwanzig Minuten warten, bevor er den Puls nochmal nehmen kann.
      Nico sieht erleichtert aus, als auch Volente den richtigen Puls hat und er seinen neuen Hengst auf die Weide bringen darf.
      Zufrieden flätze ich mich nun auf der Couch von Petyr, während dieser seinem blöden Vogel einen sich noch windenden Mehlwurm entgegen hält. Napoleon scheint den genauso eklig zu finden wie ich und dreht sich angewidert weg, während Petyr noch einen vergeblichen Versuch unternimmt.
      Ich stoße einen glücklichen Seufzer aus und schließe die Augen. Ich mochte mein Leben an solchen Tagen.

      [​IMG]
      25. Mai 2018 | Cooper
      Lange konnten Simon und Ich uns nicht um unseren Stall kümmern, da wir finanzielle sowie auch familiär Probleme hatten. Somit zogen wir uns zurück um dieses zu regeln. Während dieser Zeit standen uns viele Freunde und freiwillige Helfer zur Verfügung die bei unserer Abwesenheit sich gut um unsere Tiere sowie den Hof gekümmert haben. Simon und Ich schrieben jedem einzelnen einen Dankesbrief mit Auslohn.

      Wir waren grade einige Tage zurückgekehrt, schon bahnte sich neues an. Durch eine Bestandsverkleinerung kamen zwei ehemalige Pferde, die wir damals für unsere Kunden erhalten haben, zurück auf Chattahoochee Hill's. Da finanziell wieder alles in Ordnung war, war dies auch kein Problem. Wir nahmen Sence of Humor und auch Tiago kurz nach einem Telefonat wieder auf und importieren Sie nach Kanada. Der Plan war nun Sie für den Weiterverkauf fit zu bekommen, sie zu Fördern und für Sence bestand die Chance gekört zu werden. Da Sence nicht in unserer Zucht aufgenommen werden kann, werden wir ihn an Zuchten verleihen und ihn auch gern in neue Hände geben, sobald sich jemand ernsthaft für ihn interessiert.
      Tiago ist mittlerweile ein Wallach. Sein Zustand ist jedoch etwas kritisch. Er hat seit Fohlen an Probleme mit Koliken und auch jetzt noch scheint dies ein Problem zu sein. Als ehemalige Tierärztin weiß ich zwar wie sowas behandelt werden kann, jedoch ist man bei Koliken meist machtlos.
      Emanaé ist inzwischen ein Jährling und hat sich gut eingelebt. Sie hat weiterhin keine Spur an Dickköpfigkeit aufgenommen, was uns und den zukünftigen Besitzern sehr zuvorkommend ist. Zudem ist dies für ein Shetty eher ungewöhnlich. Ihre rötliche Farbe behielt sie, jedoch ist ihre Mähne etwas dunkler geworden und viel viel mehr. Sie ist sehr lernwillig und hat keine Berührungsängste. Simon fragte ob wir Sie nicht eventuell behalten können, das tut er aber fast bei jedem Pferd das wir nur für kurze Zeit aufnehmen.
      Bei Laarnié wussten wir auch nicht genau, wie und was wir mit ihr machen. Sie ist ebenfalls nun eine Jährlingsstute und besitzt typische Araberzüge. Mit ihr ist rassentypisch schwer zu arbeiten, aber Sie lernt schnell. Wir haben uns dazu entschieden uns von Laarnié zu verabschieden, bevor Sie in die Adoleszenzphase eintritt. Nur somit können wir ihr einen erfolgreichen Weg bieten.
      Morgaine ist schon eine ganze Weile bei uns. Besonders ich habe sie sehr ins Herz geschlossen und nehme mit ihr an Dressur und Springturnieren teil. Aber auch hier habe ich das Gefühl ihr Potential nicht vollständig auszuschöpfen und wünsche mit für Sie ein Zuhause, indem Sie das geboten bekommt. Die Stute ist unglaublich umgänglich und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Zudem liebt sie Gesellschaft! Von ihren Artgenossen aber auch von Menschen, deshalb käme für Sie auch eine Reitschule in frage.
      Vintage ist ebenfalls ein Pferd, den wir schon lange im Verkauf stehen haben. Als Trotteur Francias dachte ich hätte er es nicht schwer ein neues Zuhause zu finden, das stellte sich aber als falsch heraus. Zumal er auch immerhin schon Schleifen im Gangreiten bestitzt und sehr umgänglich ist.
      An diesem Tag besuchte ich die Pferde im Verkaufsstall und schaute selbst nach der Lage. Ich beschloss neue Stellenanzeigen raus zu geben und neue Bilder von den Pferden zu machen, um somit neue Interessenten zu erlangen. Auch versuchte ich durch Teilnahmen an Wettbewerben Aufmerksamkeit zu bekommen. Jetzt hieß es abwarten. Zum Abschluss schaute ich mir bei allen Pferden nochmal die Grundgangarten an, Fütterte sie mit und mistete die Ställe aus.
    • Mohikanerin
      Besuch aus Berlin - zwei Tage in Schweden
      15. September 2018


      Balounito | CHH' Sence of Humor | Brouk | Poltergeist | Costa de la Bryére | N'oubliez jamais | Party Shaker | Seattle's GT'aime | Batman's Rendezvous | Waldjunge | Master of Gold | It's Showtime | Roommate | Traumfänger
      Cherokee Gold | HGT's Nightmare | Takada | Christmas Joy | Dreaming Of Better Days |

      Winterzauber | Vaconda | Vintage Gold | Dempsey | Hummels Enterprise | Raffinessca |
      Akira | Give me Chocolate | Take my Hand
      Magic Attack | Dreammaker | Mihály | Lead me Home | Cornetto | Last in Love | Cotsworlds Eik | Romulus | Sir Donnerhall | Wastl | Hollywood King Gun | Pinochio | Nephilim Son Of Angel & Devil | Black Pearl | Golden Eye
      Scarlet Sun | Sookie | Angels Kiss | Birdcatcher | Donella | Herbstblüte | I've got the moves like Jagger | Simple Little Melody
      DVTS' Takinou | DVTS' Magic Movements | Sir Bacardi | DVTS' Cascadeur de la Vie | Capri
      Aiana | DVTS' Seattle's Wintertime | DVTS' Colour the Nightsky | Backfett | Bambina


      “Ich hab eine Überraschung für euch”, erzählt Vater beim Essen und wir gucken ihn Gespannt an.
      “Wir fahren zu Bracelet auf den Vackra Trakehner Stud nach Schweden. Sie züchtet Trakehner und hat auch noch ein paar andere Großpferde zu stehen.Deshalb habe ich organisiert, dass wir alle dort einen Tag verbringen. Vriska kommt auch mit.”, beendet er die Überraschung.
      “Um 23 Uhr geht es dann los. Also packt eure Reitsachen und alles ein. Wir fahren eine Weile.

      Der Weg dauert ewig und ich schlafe immer wieder ein. Wir alle wirken sehr gelangweilt.
      “Links seht ihr die ersten Weiden. Wir sind also so gut wie da.”, sagt Vater. Ein Jubeln geht durchs Auto. Die 10h Fahrt war ziemlich anstrengend und ich bin froh mich erstmal strecken zu können.
      “Willkommen, ich bin Bracelet. Wahrscheinlich war die lange Fahrt anstrengend. Wir haben was zu Essen vorbereitet. Kommt mit. Wollt ihr vorher eure Zimmer sehen?”, erzählt Brace und Vater nickt. Aus dem Auto nehmen wir also die Sachen und gehen zu den Zimmern. Es stehen drei Schlafzimmer zur Verfügung. Also müssen wir nur noch die Einteilung klären, aber das läuft schneller ab als Gedacht. Tyrell und Ilja teilen sich ein Zimmer, eine Eltern und Vriska und ich gehen in das “Kinderzimmer”. Dort steht nämlich ein Hochbett.
      Wir haben ein Frühstücksbuffet vorbereitet. Also bedient euch. Zusammen mit den Angestellt stärken wir uns, bevor es los geht. Hier wirkt alles sehr familiär wie bei uns.
      Nach einer Hoftour geht es an die Pferde. Als erstes stellt sie uns die Fohlen vor, bei denen wir noch nicht waren. Die Stuten stehen natürlich getrennt von den Hengst. Dieser riesige Hof ähnelt unserem in vielen Punkten, was mich überrascht und fasziniert.
      Sie erzählt: “Aktuell haben wir 5 Hengste und 5 Stuten wovon 4 bald an den Hof kommen, um mehr und besser mit ihnen zu arbeiten.” Gemeinsam gehen wir auf die Hengstweide und Brace stellt uns die Pferde vor. “Der Graue hier, Tacki, stammt aus unserer Zucht. Magic, der mit den Punkten auch. Casi, der Schecke dort hinten dürfen wir auch schon von Anfang an begleiten. Ansonsten sind das noch Capri und Backi.”, stellt sie und die Pferde vor. Wir streicheln die kleinen Großen und geben ihnen einige Leckerein, bevor wir weiter zu den Stuten gehen. “Aus unserer Zucht sind Winter und das Prinzesschen hier.”, erzählt ihr als eine Overo Stute streichelt. “Ansonsten sind hier noch Aina, Backfett und Bambi.”, stellt sie uns die anderen Stuten vor. Auch die bekommen ein paar Leckerchen von uns und wir gehen zurück zum Hof. Nebenbei erzählt Brace ein paar Geschichten der Pferde.
      “Was haltet ihr von Ausreiten?”, fragt sie als wir wieder angekommen sind. Ein positives Feedback kommt aus der Gruppe und wir gehen gemeinsam in den Trakehner Stall. Brace sagt uns, wer welches Pferd nehmen könnte und hilft uns dann beim holen der Pferde. Ich habe mir einen tollen Hengst ausgesucht - Traumfänger. Er soll ein absolutes Traumpferd sein. Ich bin gespannt und freue mich schon. Vriska hat sich auch schon mit ihrer Wahl angefreundet. Hummelchen ist auch eine hübsche Stute. Ich bin fast neidisch. Tyrell hat Raffinesca, eine Dunkelfuchsstute, bekommen. Vater kann sich mit Handy begnügen, die laut der Beschreibung eine freundliche Stute ist. Bisher gibt es keine Schwierigkeiten. Mutti hat auch eine liebe Stute bekommen, die Dreamy heißt. Choco, ebenfalls eine Scheckstute, kann Ilja nehmen. Sie ist wohl im Gelände etwas schwieriger, aber er packt das schon. Am Hof arbeitet schließlich mit Ponys, die auch nicht immer ganz leicht zu händeln sind. Bruce nimmt ihren Brouk, dann sie wohl vorher schon als Reitbeteiligung hatte. Gemeinsam machen wir die Pferde fertig. Im gleichen Moment arbeiten bereits Bracelets angestellten mit den Zuchthengsten. Costa und Party werden gerade auf dem Reitplatz longiert, während Schnuller und Seattle in der Halle geritten werden.
      Der Ausritt beginnt völlig entspannt, auch Ilja kommt mit Choco gut klar. Nach einigen Diskussionen sind die Beiden sich einig. Traumfänger ist wirklich so toll wie versprochen. Auch alle Anderen wirken sehr zufrieden, besonders Mutti, die ungern andere Pferde reitet nach ihrem Unfall vor ein paar Jahren. “Ich hatte die Idee, dass wir einen kurzen Abstecher zu den Zuchtstuten machen. Aktuell sind sie alle noch trächtig. Deshalb kann ich euch keine niedlichen Fohlen zeigen, außer die Anderen, bei denen wir bereits waren”, sagt sie und trabt Brouk an. Mit ein paar Schwierigkeiten trabt auch Vriska an und ist ganz hinten. Ich pariere den Hengst wieder durch um auf Vriska zu warten. “Wäre nicht nötig gewesen”, witzelt sie und wir schließen zusammen zur Gruppe auf.
      An der Weide angekommen, passen Mutti und Vati auf die Pferde auf, während wir die Weide betreten, um nach den Stuten zu schauen. Neugierig kommen bereits sie bereits zum Zaun. “Aww, da ist ja die Mutter von Amnesia”,sage ich begeistert und gehe sofort zu Takada. Bracelet lacht und geht zu Vintage. Danach wirft sie noch einen Blick auf Jagger. Vriska folgt mir, während Ilja Winter und Tyrell Nighti kontrolliert. Alles okay und wir steigen wieder auf die Pferde. Der Ausritt geht genauso entspannt weiter und nach einer Stunde sind wir zurück am Hof. Die Angestellten sind gerade dabei Baty und Bubi zu reiten auf dem Dressurplatz und zwei andere sind wieder am lonigieren von Magic und Wastl. Wir versorgen die Pferde und bringen sie zurück in den Stall. Für mich, Vriska und Tyrell ist keine Pause angesagt. Wir bekommen eine Reitstunde von Brace im Springen. Vriska hat noch etwas Angst, weshalb sie eine freundliche Stute bekommt - Chero. Ich darf Nino nehmen und Tyrell Ghost. Nephilim wird nebenbei auch mit geritten auf dem Springplatz. Die Anderen der Truppe helfen beim Pferde versorgen.
      Die Reitstunde war ein Traum. Nino zeigte sich ähnlich wie mein Rappe, den ich gehen lassen musste. Auch Vriska hat sich getraut über ein Kreuz zu springen und eine zweifache Kombination. Das hat sie echt gut gemacht.
      Langsam naht der Abend und wir umsorgen noch Sence, Showtime, Mate, Joy, Waldjunge,
      Vaconda, Dempsey, Akira, Dreamaker, Lead me Home und Cornetto. Die Pferde bekommen eine Fuhre Heu und etwas Aufbau fressen.
      Für uns gibt es ein Abendbuffet und freue mich schon sehr aufs Essen. Auch jetzt ist die Auswahl ziemlich groß. Auf dem Zimmer gucken wir alle zusammen noch einen Film und reflektieren den heutigen Tag. Morgen gucken wir uns noch ein paar Pferde an, bevor die Heimfahrt antreten.
      Der nächste Tag begann ziemlich früh und Bracelet hat uns direkt mit eingeplant. Beim Frühstücker zählt sie uns den Plan. Heute ist Dressur angesagt. Ich darf Mihály nehmen, Vriska bekommt Sookie, Tyrell Birdy und Ilja Herbstblüte. Nach dem Frühstück geht es dann auch schon los. Die Angestellten haben zuerst die Führanlage angemacht in der Eik, Love, Romulus und Scarlet ihre Runden drehen. Auch meine Eltern sind auf dem Hof noch etwas unterwegs. Mama bekommt Unterricht auf King Gun, da sie zuhause selber die Westernpferde reitet. Man lernt schließlich nie aus. Papa wird gleichzeitig von einem kleinen Schlingel beknabbert. Pinochio durfte mit die Halle um sich zu bewegen, aber lieber nervt er Vati. Der Reitunterricht läuft gut. Bracelet hat mich noch ein paar Tricks gezeigt, was mir bei den Jungpferden helfen kann, da es mir noch schwer fällt die Gerte zu verwenden in der Dressur. Im Springen ist diese schließlich viel kürzer. Als wir zurück kommen stehen wieder andere Pferde in der Anlage. Es sind Donnerhall, Angel, Donella und Melody. Gegen Mittag machen wir uns auf den Rückweg. Zuvor haben wir und noch mit Bracelet über den Hof und einzelne Pferde unterhalten. Die beiden Tage auf einem Hof waren eine ganz neue Erfahrung für mich und trotzdem freue ich mich wieder auf meine Tiere zuhause. Wir verabschieden uns und fahren los. Die meiste Zeit schlafen wir, weil es schon ziemlich anstrengend war.
      Bracelet gefällt das.
    • Bracelet
      Frühlingsüberlegungen
      14. März 2019

      Zur Zeit standen einige Veränderungen auf dem Gestüt an. Es ging mal wieder darum welche Pferde in der kommenden Saison aktiv im Turniersport gehen sollten und welche eventuell verkauft werden sollten. Ebenfalls standen einige Fellnäschen auf der Liste für eine mögliche Rente; ob bloß aus dem hohen Sport oder allgemein.
      Balounito, CHH' Sense of Humor, Brouk und Poltergeist sollten dieses Jahr turniertechnisch häufig zum Einsatz kommen. Immerhin versprach ich mir von diesen jungen Nachwuchstalenten früher oder später einen Körerfolg. Das selbe galt für It's Showtime, Roommate und Traumfänger. Take my Hand sollte 2019 auf einer Stutenkörung vorgestellt werden. Am liebsten würde ich dies gleich zusammen mit Give me Chocolate abhandeln, die letztes Jahr unfassbar erfolgreich gewesen war. Raffinessca, Akira, Cherokee Gold, Christmas Joy, Dreaming Of Better Days, Waldjunge, Vaconda, Hummels Enterprise und Dempsey sollten im Training noch weiter ausgebildet werden um sich später behaupten zu können. Vintage Gold, HGT's Nightmare, Takada und Winterzauber könnten ein Fohlen bekommen. Costa de la Bryére, N'oubliez Jamais, Party Shaker, Seattle's GT'aime, Batman's Rendezvous und Master of Gold sollten auch dieses Jahr wieder decken.
      Von der Trakehnerseite her schien also alles klar zu sein.​
    • Bracelet
      Irische Aussichten
      September 2019

      Das letzte Jahr über hatte ich intensiv daran gearbeitet meinen Zweitstall, einen idyllischen Hof in Irland, bezugsbereit für einige meiner Pferde, die zur Zeit auf dem DVTS standen, vorzubereiten.
      Es handelte sich dabei um ein nun wieder unbezahlbares Juwel in Mitten der weitläufigen, märchenhaften Natur, die es umgab. Bevor die letzten Besitzer es besaßen, war es bereits vor über 50 Jahren erbaut worden, hatte einen altertümlichen Cham, konnte jedoch locker mit all den neuen Reitställen mithalten, die ich so kannte. Es hatte etwas magisches; man fühlte sich hier sofort wohl, geborgen.
      Aber was das wichtigste war: es war ein Paradis für meine Vierbeiner. Untertags bat es die Möglichkeit alle Pferde auf weitläufige Graskoppeln zu stellen und auch Schlechtwetterkoppeln standen zur Verfügung. Im letzten Jahr hatte ich auf sämtlichen Wiesen und Paddocks Selbsttränken installiert und überdachte Heuraufen, sowie Unterstände, aufgestellt. Einige Wiesen hatte ich neu umzäunt, andere waren nach wie vor in gutem Zustand geblieben. So zum Beispiel auch die von Èamonn und Belmonts Beo, die ich damals ja samt Hof übernommen hatte und praktisch komplett in Gingers Obhut standen; damit also bloß auf dem Papier mir gehörten.
      Das hübsche Angus Og Stud besaß einen hübschen Stall, dessen Stallgebäude aus 2 Trakten bestand und Platz für 30 Pferde besaß. Es handelte sich dabei um ein lichtdurchflutetes Gebäude, was den vielen Glasfenstern zu verdanken war. Auch ein großer Pluspunkt war einerseits die wirklich optimale Belüftung; dennoch zog es zu keinem Zeitpunkt, andererseits die pferdegerechte Haltungsmöglichkeit; die Boxen waren nämlich so konzipiert, dass die Vierbeiner Kontakt zu einander hegen konnten, auch größere Pferde genug Bewegungsfreiheit hatten und in die Stallgasse blicken konnten. In der wärmeren Jahreszeit konnte man die Fenster öffnen, wodurch die Fellnäschen auch das Geschehen außerhalb des Stalles mitverfolgen, oder sich auch einfach nur ein wenig die Sonne aufs Köpfchen scheinen lassen konnten.
      Als ich das AOS übernommen hatte, bot es ebenso Platz für Pferde in insgesamt 4 Offenställen, wovon ich nur zwei so beibehielt. Die übrigen beiden wollte ich zu Schlechtwetterkoppeln umfunktionieren; einer erneuten Umwidmung stand jedoch nichts im Wege, falls die Kapazität einmal nicht mehr genügen würde.
      Abgesehen davon besaß das Gestüt ein hübsches Haupthaus, wie auch die übrigen Gebäude in einer netten Steinoptik, mit einer hölzernen Veranda davor. Ein bisschen Efeu schlängelte sich gleich einiger Kletterrosen an den Wänden empor. Im Gebäude fand man einen leicht rustikaler Look, klassisch mit einem Kamin im Wohnzimmer, vor. Ginger besaß ein nettes Zimmer im zweiten Stock und auch ich hatte mir eines für die Tage eingerichtet, in denen ich hier war.
      Allmählich hatte ich es hier lieben gelernt. So gerne ich auch auf dem DVTS in Schweden war, war dieser Ort ein wahrer Traum; nicht unweit der Cliffs of Moher, an der Westküste Irlands. Umso schöner, dass dieses Juwel tatsächlich mir gehörte.
      Zum Glück hatte dieser Platz etwas, was einem einem neue Energie gab, denn die Vorbereitungen für den Umzug, Renovierungsarbeiten und die Leitung eines Zucht- und Sportpferdestalls war wohl keine leichte, unanstrengende Aufgabe. Ebenso die Entscheidungen zu treffen welche Pferde denn nun tatsächlich umziehen sollten.
      Die Youngsters Caddylack, VK Gunna Whiz, Vina und Chestnut waren davon genauso wenig betroffen wie meine Fohlen. Immerhin sollten diese die Grundausbildung bei mir und meiner besten Bereiteren genießen.
      Bei den Trakehnern war die Entscheidung durch die gleiche Überlegung geprägt; Balounito, CHH’ Sence of Humor, Cherokee Gold, Brouk, Poltergeist, Waldjunge, Vaconda, Dreaming of better days, Christmas Joy, It’s Showtime, Dempsey, Hummels Enterprise, Roommate, Traumfänger, Raffinessca, Akira, Give me Chocolate und Take my Hand sollten weiterhin gefördert werden und ihre Turniere laufen. Costa de la Bryére, HGT’s Nightmare, N’oubliez Jamais, Party Shaker, Seattle’s GT’aime, Takada, Batman’s Rendezvous, Master of Gold, Winterzauber und Vintage Gold standen als Zuchtpferde; aktiv oder nicht, ebenso nicht zur Disposition.
      Interessant war es also bei den Pferden die zur Zeit in den ,,Nebenstallungen’’ standen. Für meine beiden Vollblüter Last in Love und Cotsworlds Eik würden sich durch die zahlreichen Galoppstrecken um das AOS herum eine gute Trainingsmöglichkeit bieten. Dennoch haderte ich nach wie vor mit mir, da ich bei ihrem Training sehr heikel war. Magic Attack hingegen war ein Kandidat bei dem ich mir ziemlich sicher war, dass der gute bald den weg nach Irland einschlagen würde. Er hatte schon einige Fohlen gezeugt und Tiefkühlsperma war von ihm auch noch reichlich vorhanden. Schon länger hatte ich darüber nachgedacht ihn denn nicht in seine wohlverdiente Pension zu schicken; nicht endgültig, geritten werden sollte er sehr wohl noch und eventuell eignete er sich auch als Lehrmeister um mit Ginger noch ein paar kleine Turniere zu gehen. Immerhin war der Zwölfjährige noch gut in Form und wusste sich zu präsentieren. Wastl war ebenso ein Kandidat dafür, weswegen er Magic wohl folgen würde und wo wir schon bei Warmblütern waren: Sir Donnerhall, Scarlet Sun und Golden Eye sollten ebenso schon sicher nach Irland ziehen. Nephilim Son of Angel & Devil, Cornetto und Mihály hingegen würden zu 100% bei mir in Schweden bleiben. Bezüglich Dreammaker, Lead me Home, Romulus, Hollywood King Gun, Pinochio, Sookie, Birdcatcher, Angels Kiss, Black Pearl, Donella, Herbstblüte und I’ve got the moves like Jagger war jedoch noch alles offen.
      Einige Pferde überlegte ich auch in die Vollpension, in einen der Offenställe in Irland, zu schicken. Genau genommen handelte es sich dabei um Donella, Angels Kiss und Golden Eye. Dies stand allerdings noch in den Sternen.
      Nun hieß es erstmal den September über noch alle nötigen Handlungen durchzuplanen, die notwendigen Papiere zu besorgen und die Transportfirmen zu engagieren und anschließend hoffte ich, dass alles gut ging. Die Vorfreude auf meinen zweiten Stall überwiegt jedoch gegenüber allen Sorgen.
    • Bracelet
      Sichelöhrchen
      März 2020

      Ich stand gerade in der Dressurarena des Den Vackra Trakehner Stud, wo Anastasia Master Of Gold arbeitete. Da der Hengst nicht mehr aktiv im Turniersport eingesetzt wurde eignete er sich wunderbar als Lehrpferd für meine Bereiterin. Nebenher führte mir unser Stallbursche Melvin unseren Neuzugang Pluie warm, den ich eigentlich gleich reiten wollte. Das Ganze wurde allerdings durch einen lauten Rums unterbrochen, denn Pluie, ,,Plüsch’’, wie wir ihn bereits nannten, machte einen Satz und landete etwas unsanft mit einem Bein an der Bande. Überrascht drehte ich mich um und sah, dass Amelia, unsere Pferdepflegerin, sprichwörtlich mit der Tür ins Haus gefallen war. „Ist etwas passiert?“, wollte ich natürlich wissen, ehe ich bemerkte, dass sie wild wedelnd mit einer Pferdezeitschrift auf mich zukam. „Tüüür frei“,rief sie, nun natürlich viel zu spät, und nahm jedem die Möglichkeit vorweg entsprechend zu reagieren, geschweige denn zu antworten. „Das musst du dir unbedingt ansehen!“,rief sie ganz aufgeregt und drückte mir kurz darauf das Magazin in die Hand: „Da! Schau mal, wäre das denn nichts für uns?“
      Stirnrunzelnd betrachtete ich die geöffnete Seite mit den Verkaufsanzeigen. Ganz oben nahm ich sofort zwei Fotos von zwei außergewöhnlich aussehenden Pferden wahr. „Das sind Marwaris! Pferde aus Indien. Die haben diese niedlichen Sichelöhrchen!“,fuhr Amelia fort und machte ein ziemlich lustig aussehende Handbewegung über ihrem Kopf. „Mmhm“,murmelte ich ehe es, nun in meinem Kopf, zu rattern begann. Das Angus Og Stud, das ich mir ja geleistet hatte, hatte definitiv noch Kapazitäten frei und genau genommen fehlte dort ohnehin ein konkretes Zucht- oder Sportziel. Abgesehen davon gefielen mir diese beiden blütigen Pferde wirklich gut. Sie wirkten überaus edel und schienen tatsächlich eine Rarität zu sein.
      Schlussendlich bat ich Amelia den Plüsch zu longieren und selbst die Zahlen zu checken, ehe ich mich ein paar Tage darauf tatsächlich entschied die beiden zu kaufen. „Meereen“ und „Tamana“. Alleine was für klingende Namen die beiden hatten.
      Die kommende Woche verbrachte ich noch auf dem DVTS; immerhin war hier wirklich überaus viel zu tun im Moment. Auch wenn ich vor hatte einige Pferde und Tätigkeiten damit auf das AOS auszulagern, musste ich mir langsam eingestehen, dass ich wohl mehr Personal brauchte. Vor allem Bereiter würde ich wohl ein paar mehr einstellen müssen, denn ich und Ana alleine konnten all die Pferde kaum stemmen. Meine Zuchtstuten HGT‘s Nightmare, Takada, Winterzauber, Vintage Gold, I’ve got the moves like Jagger und Donella gingen zur Zeit überhaupt nur ihre Runden in der Schrittmaschine. Mehr Bewegung konnten sie sich zwar selbst auf den Paddocks holen, doch alleine schon Longearbeit gab es nur, wenn Amelia die Zeit fand. Sie durfte nämlich immer mal wieder wenn sie die notwendigen Aufgaben erledigt hatte ein wenig lockere Arbeit vom Boden aus mit den Pferdchen machen. Meist entschied sie sich dann aber doch dafür entweder Feierabend zu machen oder ihrem Lieblingspferd Dreaming Of Better Days, die ja ein wahres Goldstück war, Boden- oder Freiarbeit zu machen, was für mich, trotz der stetig bergauf gehenden Dressurkarriere der Stute, absolut in Ordnung ging; immerhin machte es ihr uns Dreamy immer super viel Spaß, weshalb ich dabei ab und an auch ganz gerne mal zusah. Für mich selbst blieb leider, wohl auch bedingt durch den eben erwähnten Personalmangel, für solche Dinge leider kaum Zeit mehr, wenn es nicht gerade für die Jungpferdeausbildung von Nöten war. Hier war ich allerdings zur Zeit mit den meisten meiner Youngsters an anderen Punkten. Mit DVTS’ Daeny und Aiana war ich gerade noch mit den Basics wie dem Halftern und Führen in Schritt und Trab beschäftigt. DVTS’ Takinou, Backfett, DVTS’ Magic Movements und Sir Bacardi waren da schon deutlich weiter. Alle vier Jungpferde waren bereits mit den Basics vertraut und wurden bereits longiert. Hierbei hatte ich auch schon Stangen integriert, was den Muskelaufbau begünstigte, der bei mir immer vor den ersten Steps des Anreitens kam.
      DVTS’ Seattle’s Wintertime, DVTS’ Cascadeur de la Vie, Caddylack, Bambina und DVTS’ Colour the Nightsky waren bereits recht weit, was die Longearbeit betraf. Sie reagierten alle schon sehr fein auf die Stimm-, wie auch Peitschenhilfe. Außerdem waren sie bereits an das Gebiss gewöhnt, das sie bisher alle schon super annahmen. Handarbeit hatte ich auch schon in die Arbeit mit dazu genommen, genauso wie im Zuge dessen die ersten Anfänge der Seitengänge. Casi machte sich dabei besonders gut und mauserte sich trotz leichtem hengsteln als Musterschüler. Die Ausbildung dieses Pferdes war für mich im Generellen etwas ganz besonderes. Auch wenn ich tatsächlich auf meinen gesamten ersten Fohlenjahrgang sehr stolz war, war Cascadeur für mich in der Arbeit der, der momentan am positivsten heraus stach. Der dressurgezogene Hengst schien ganz nach seinen Eltern zu kommen. Charakterlich zeigte er sich jetzt schon besonders stark, obwohl er ein wirkliches Prachtexemplar an Hengst zu werden schien und sich so langsam richtig zu präsentieren begann. Er war auch stets bedacht dem Menschen nichts zu tun, obwohl ihm das Testosteron nun sehr deutlich einschoss, was bei einem Hengst auch etwas sehr angenehmes war.
      Chestnut und Vina waren schon noch weiter. Bei Chestnut war es bald soweit, als dass er offiziell als Angeritten und auf E-Niveau befindlich gelten konnte.
      Für VK Gunna Whiz und Hollywood King Gun hatte ich seit einigen Wochen einen professionellen, externen Westernbereiter am Hof, der die beiden zwei bis dreimal ritt und sie, sobald alles harmoniert, auch auf Turnieren vorstellen würde. Auch wenn ich eiinige Stunden Westernunterricht hinter mir hatte und mich regelmäßig fortbildete wurde ich den Beiden so einfach nicht gerecht. Immerhin hatte ich am Ende des Tages eine englische Reitausbildung. Trotzdem war ich sehr stolz auf meine beiden Schätze und sah immer gerne beim Training zu.
      Abgesehen davon starteten mit Vaconda und Give me Chocolate nun aktiv die Vorbereitungen auf die jeweilige Stutenkrönung. Vaconda war im Training unfassbar stark; Choco ritt ich beinahe nur noch locker Dressur, in Kombination mit einigen Gymnastikreihen, denn die hohen Sprünge und der Parcours lief mit ihr wie von selbst, da war sie unfassbar sicher geworden.
      An der Sicherheit arbeiten musste ich noch mit meinen Nachwuchspferden. Brouk war leider nach wie vor schwierig, auch wenn er sich schon deutlich verbessert hatte. Er war nunmal von Natur aus schon kein Anfängerpferd, wie ich es von seiner Mutter auch schon gewohnt war, und im Zusammenspiel mit seiner Vorgeschichte war es oft wirklich ein Kampf, den ich nicht führen wollte. Deshalb hatte ich vor einigen Wochen beschlossen, ihm einfach die Zeit zu lassen die er zur Entwicklung benötigte und alle Ambitionen bei ihm runter zu schrauben; auch wenn der Hengst eigentlich ein enormes Talent hatte, nicht nur vor der Kutsche, wovor er allerdings leichter zu händeln war als beispielsweise am Sprung oder gar in Parcours oder Dressuraufgabe. Hier hatte ich mit Balounito überhaupt kein Problem, denn der junge Hengst zeigte deutlich, dass er auch ein Springpferd sein wollte. Sein bester Koppelbuddy CHH’ Sence Of Humor hatte zur Zeit auch eine super Phase und war ebenso eine Freude zu Reiten. Ebenso It’s Showtime, Waldjunge, Poltergeist, Christmas Joy, Dempsey, Hummels Enterprise, Roommate, Cherokee Gold, Traumfänger, Akira, Take my Hand, Scarlet Sun, Cornetto, Lead me Home, Romulus, Pinochio, Simple little Melody, Birdcatcher, Sookie, Golden Eye und Sir Donnerhall. Ich hatte also im großen und Ganzen wirklich Glück mit meinen Schätzen.
      Etwas intensiver musste das Training zur Zeit mit Mihály sein. Der Hengst hatte nämlich zur Zeit eine kleine Flegelphase und etwas zu viel Energie. Schaffte ich es aber dies zu Ausdruck in der Arbeit umzuwandeln lief der wunderschöne Fuchs wirklich unfassbar toll.
      Nur locker ritt ich zur Zeit meine Deckhengste Costa de la Bryére, Seattle’s GT’aime, N’oubliez Jamais, Party Shaker und Wastl. Etwas mehr Aufmerksamkeit bekam Nephilim Son Of Angel & Devil, da ich bei ihm immer all meinen Stress vergessen konnte und dies gewissermaßen seelenstreichend wirkte.
      Magic Attack befand sich genauso wie Angels Kiss, Black Pearl und Dreammaker noch in der Winterpause. Bei Magic war dies gewissermaßen eine Art wohlverdienter Semiruhestand. Dies hatte ich auch seiner Vorbesitzerin versprochen, denn der hübsche Hengst hatte in seinem Leben bereits genug geleistet und sich etwas mehr Ruhe und Pferd-sein-dürfen mehr als nur verdient.
      Breathing your Love und Cotsworlds Eik wurden zur Zeit ausschließlich von Anastasia trainiert.
      Diese vertrat mich auch so gut sie konnte, während ich ein paar Tage auf dem Angus Og Stud war, um Meereen und Tamana im neuen Heim willkommen zu heißen. Ginger freute sich dabei auch wie immer über meinen Besuch und berichtete mir von den Fortschritten, die Belmonts Beo seit meinem letzten Besuch gemacht hatte. Abgesehen davon hatte sie auch viel über An Affair to Remember zu zählen, die sich, höchstwahrscheinlich nur vorübergehend, bei uns befand.
      Während die beiden Marwaristuten sich bereits einige Tage eingelebt hatten gab es noch eine große Überraschung für mich, denn wir hatten einen weiteren Neuzugang zu begrüßen: For Pleasure, ein wunderschöner und überaus begabter Fuchs, der bereits einige Erfolge in der Sparte Springen verbuchen konnte. Ein Ausnahmehengst wie er im Buche stand; bei dem ich nie erwartet hätte, dass dieses tolle Pferd tatsächlich in meinen Besitz kommen würde. Aber nicht nur ich war hin und weg als er ankam: auch Ginger strahlte über beide Augen, was auch verständlich war denn sie hatte erstmal das Vergnügen wohl die meiste Zeit mit dem Hübschen zu verbringen.
      Nachdem ich mit Ginger noch einen Plan bezüglich dem Training von Tamana, Meereen, Beo und For Pleaure ausgetüftelt hatte, musste ich leider auch schon wieder auf das DVTS zurück. Bald würde ich aber wieder kommen um etwas mehr Zeit auf dem Hof zu verbringen.
    • Bracelet
      der ganz normale, alltägliche Wahnsinn

      „Ruuhiger. Ruhiger. Ruhiger.“,wiederholte ich mantraartig. Anastasia saß gerade auf Take my Hand und versuchte bereits das dritte Mal auf der Mittellinie Viererwechsel zu reiten. Handy spielte da allerdings wenig mit und raste los sobald Ana abwendete. „Parier die mal durch.“,sagte ich schließlich kopfschüttelnd. Meine Bereiterin seufzte: „Ich verstehe das einfach nicht. Was hat sie denn plötzlich?“ „Sie läuft nicht weg weil sie heiß wird. Ich glaube sie hat genug für heute. Sie kann’s einfach noch nicht. Nicht weil du’s ihr nicht gut genug erklärst, sondern weil sie es körperlich nicht schafft und das hat sie wohl schon im Kopf wenn wir sie abwenden.“,analysierte ich. Ana schaute traurig. „Komm, lass mich das nochmal testen. Sie soll noch einen schönen Fliegenden springen, dann reicht‘s für heute. Aber du bist jetzt auch schon so verkopft.“,sagte ich schließlich mit ziemlich neutralem Tonfall, auch wenn ich wusste, dass Anastasia das sicher zu denken gab. Die Brünette stieg ab und ich klopfte ihr auf die Schulter. „Mach dir keinen Kopf. Morgen wird’s wieder besser! Mach du in der Zwischenzeit schon mal Akira warm. Amelia hat sie bestimmt schon gesattelt. Ich reite dann anschließend die Aky und du lässt dir Simple Little Melody fertig machen und holst sie sobald ich Akira übernehme. Spiel ein wenig mit ihr. Üb das mit den Fliegenden, für dich. Du weißt, dass du eine gute Reiterin bist.“,versuchte ich Ana aufzumuntern. Ich wusste wie viel Spaß es ihr machte mit Melody, die ja mittlerweile S*** fertig und top im Training war, an den Lektionen zu feilen. Grundsätzlich war Anastasia ja einer sehr einfühlsame Reiterin, der es ein leichtes war Pferden neue Lektionen beizubringen oder bereits erlernte zu verbessern. In Handy hatte sie wohl gerade einmal wieder ihre Grenzen kennengelernt. Die Stute wusste schon wie sie uns austricksen konnte. Hier kam mir jedoch meine langjährige Erfahrung in der Pferdeausbildung zu Gute. Und auch reiterlich war ich schließlich auch schon weiter als Anastasia und konnte so noch ein paar Knöpfe mehr drücken als Ana.

      „Na komm.“,sagte ich ruhig, während ich mich auf den Rücken der braunen Stute setzte. Diese sah Anastasia hinterher wie sie die Halle verließ. „So du Filou. Konzentrier dich.“,gab ich grinsend von mir und holte mir die Stute im Schritt rasch ans Bein, ehe ich sie locker nach vorne trabte. Sie schnaubte bereits ganz schön, da wir schon über ihrer normalen Arbeitszeit lagen. Deswegen wollte ich die Wechselgeschichte nun auch rasch hinter mich bringen. Bevor ich allerdings an die Fliegenden ging ließ ich Handy ordentlich vor galoppieren, führte sie wieder zurück und ließ sie wieder nach vorne ziehen. Anschließend holte ich sie mir schön aufs Hinterbein und ritt einen Umkehrtwechsel. „Auußengalopp.“,nörgelte ich leicht mit dem Trakehnertier unter mir, das in diesem Moment nur so auf den Wechsel lauerte. Erst eine halbe Runde später ließ ich sie schließlich umspringen und wiederholte das Spiel in die andere Richtung. Da sie hier gut bei mir war ging’s dann wieder auf die Diagonale. Ich spürte schon davor wie Handy sich anspannte, den Rücken wegdrücken wollte und ordentlich Gewicht in den Zügel gab. „Neein.“,sprach ich ruhig mit ihr und führte sie absichtlich einmal mehr zurück. Schrittübergang. Angaloppieren. Schritt. Galopp. Wechsel! „Braaaaav!“,rief ich und lobte die Stute. Auf der nächsten Diagonale wiederholte ich das Ganze. Wieder gesetzt und durch. „Seehr Brav.“,lobte ich, ehe ich nach vier Sprüngen noch einen Wechsel einbaute. „Guuut!“,gab ich schließlich von einmal von mir, parierte sie zum Schritt durch und ließ die Zügel lang. Ich klopfte sie und ritt mit ihr aus der Halle hinaus. Da am Dressurviereck gerade Melvin mit dem Traktor unterwegs war und den Boden machte beschloss ich kurzerhand noch eine kleine Runde um die Koppeln mit ihr zu drehen. Als wir wieder zurück waren übergab ich sie an Amelia und sputete zur Dressurarena, wo Ana gerade Akira abtrabte. „Du kannst sie schon haben wenn du willst.“,rief mir meine Bereiterin gleich entgegen. „Gerne.“,gab ich zurück und wir vollführten den zuvor angesprochenen Pferdetausch.

      Nachdem ich Aky fertig gearbeitet hatte wies ich Anastasia noch an als nächstes unseren Neuzugang Hokuspokus zu longieren, wenn sie mit Melody fertig war. Anschließend war auch noch Hannifee an der Reihe, die heute einen ruhigeren Trainingstag am Programm hatte. Sie hatte sich die letzte Zeit gut gemacht, wurde zur Zeit nur dreimal richtig dressurmäßig gearbeitet, einmal die Woche ausgeritten und einmal longiert. Für mehr bot sich leider auch nicht die Zeit im Moment, da gerade andere Prioritäten anstanden. Trotzdem baute die außergewöhnlich gefärbte Stute stetig an Muskeln auf und machte weiterhin ihre Fortschritte. So war es dann im Endeffekt auch gar nicht so wichtig, dass sie wohl auch fünfmal die Woche auf Pump Dressur geritten hätte werden können. Generell war sie ja zur Zeit noch am Anfang ihrer Karriere bei uns. Dennoch brachte mich das wieder an den Punkt, dass ich mir eingestehen musste, dass wir eigentlich mehr Personal hier auf dem DVTS brauchen würden.

      Nachdem das mit Anastasia geklärt war brachte ich Aky zurück in den Stall, wo sie unsere Pflegerin, aka Mädchen für Alles, Amelia, übernahm um sie zu versorgen.

      Es war nun kurz vor Acht, morgens, und somit also höchste Zeit, dass die Pferde auf die Koppel kamen. Melvin war gerade dabei den Beinschutz und die Fliegenhauben an die Pferde zu montieren. „Hej!“,grüßte ich ihn, was er freundlich erwiderte. „Sehr gut ihr seit ja schon voll bei der Sache.“,stellte ich fest als ich auch die übrigen Stallburschen in den Boxen entdeckte. „Jaja. Schon fast ein wenig spät.“,erwiderte er kritisch während er Vacondas Ohr durchs Koppelhalfter fädelte. Die Stute machte es ihm nicht leicht. Sie hatte noch Heu und wollte sichtlich lieber darin ihre Nase drin versenken. „Ach, das passt schon. Hauptsache richtig.“,merkte ich locker an. HGT‘s Nightmare in der Nebenbox wartete auch schon und steckte ihr Köpfchen in die Stallgasse; auch sie bereits im Alienlook.

      „Ich mache Takada rasch die Gamaschen drauf und nehme sie dann zusammen mit Nighti.“,sagte ich. „Okay, dann mach ich noch Christmas Joy und wir gehen gleich mit allen Vieren.“,meinte Melvin. Gesagt getan.

      Erst warteten die vier Grazien geduldig. Dann beschloss Nightmare los zu traben und Joy quittierte das mit einem heftigen Buckeln. Von jetzt auf gleich liefen sie los und galoppierten wild über die Wiese. Ein wunderschöner Anblick! Es dauerte nicht lange, da kamen sie an Winterzauber und Vintage Gold vorbei, die zuvor schon rausgebracht wurden und eben noch genüsslich gegrast, sich nun aber anstecken hatten lassen und mitliefen. Ich musste lächeln. Was eine Rasselbande. Viel Zeit zum Zusehen blieb allerdings leider nicht.

      Nachdem wir die nächste Partie bestens aus Dempsey, Hummels Enterprise, Cherokee Gold und Give me Chocolate raus gebracht hatten ließ ich Melvin zusammen mit den anderen weiter machen und huschte zu den Fohlen, beziehungsweise Jungpferden, hinüber. Backfett entdeckte mich als erste und streckte mir sofort ihr graues Näschen entgegen. „Helloow.“,begrüßte ich sie mit viel zu hoher Tonlage. Mit meinen Fohlen redete ich tatsächlich wie mit Kleinkindern, was auch nicht aufhörte wenn sie etwas älter wurden. Mit DVTS‘ Magic Movements zum Beispiel sprach ich auch nach wie vor so, obwohl der schicke Vollbluthengst von Magic Attack und aus meiner Roanstute I‘ve got the moves like Jagger mittlerweile überhaupt nicht mehr nach Babypferd aussah. „Wiieh.“,unterbrach Aiana meinen Gedankenausflug und holte mich zurück in die Realität. Auch sie wollte nun endlich etwas zu naschen haben. „Jaaja. Ihr seit mir ja welche.“,meinte ich seufzend und holte zwei kleine Äpfelchen aus meiner Tasche hervor. „Stopp!“,rief ich schließlich als auch DVTS‘ Daeny mich von hinten überfiel. „Ich muss den erst teilen.“,jammerte ich und halbierte die beiden rotgrünen Früchte mit meinem Taschenmesser: „So. Na da habt ihr.“

      Nachdem ich im alles kontrolliert und die Mäuse auf die Koppel entlassen hatte ging es noch zu DVTS‘ Takinou, der zur Zeit in einer der Abfohlboxen stand. In den nächsten Tagen sollte er in die Youngsterstallungen übersiedeln, wobei ich schon alles hergerichtet hatte, die Tränke in der entsprechenden Box aber einfach nicht funktionieren wollte, weshalb zur Zeit diese Zwischenlösung gefunden werden musste. „Na komm, Hüscher.“,sprach ich ihn an, bevor ich auch ihm die Gamaschen anlegte und Fliegenhaube, wie Halfter aufsetzte. „Los geht’s.“,sagte ich dann und ging mit ihm zu den Koppeln, wo er zusammen mit Pluie und Brouk stand, was ganz gut funktionierte. Takinou zeigte sich im Gegensatz zu den Stuten von vorhin ziemlich unspektakulär. Keine zwei Trabtritte von mir weg, gerade so, dass er das Gefühl hatte ich würde ihn nicht sofort wieder greifen und mitnehmen, steckte er die Nase auch schon in die leider nicht mehr ganz so saftige Wiese. Leider waren Teile schon sehr angefressen und ob es sich auszahlte jetzt noch ein weiteres Wiesenstück abzusperren wusste ich auch nicht. Immerhin begann ja schon der September und damit war die Koppelsaison erfahrungsgemäß ja leider auch schon bald wieder an ihrem Ende angelangt; vollkommen kaputtgetreten, weil zu feucht, sollte sie ja auch nicht werden um nächstes Frühjahr wieder ganz regeneriert zu sein.

      „Brace, wen soll ich denn als nächstes fertig machen?“,rief Amelia schließlich. „Äää.“,stammelte ich erstmal und musste erst überlegen wer heute aller noch auf dem Plan stand. „Springen will ich erst am Nachmittag. Anastasia soll heute noch Waldjunge, N‘oubliez Jamais, Seattle‘s GT‘aime, Master of Gold, Costa de la Bryére und Party Shaker longieren, bitte. Die brauchen nur ein wenig Bewegung, aber keine richtige Arbeit. Ich werde jetzt den Vormittag noch Dressur reiten. Starten wir vielleicht mit It‘s Showtime, dann Roommate, Traumfänger und zu guter letzt würde ich gerne noch Sir Donnerhall machen.“,beschloss ich dann. „Ach und Amelia?“,rief ich dann noch als sie sich schon auf den Weg machen wollte: „Hast du die Körung von Lead Me Home schon genannt?“ „Nein das mache ich aber heute Mittag gleich noch.“,kam zurück. „Mhm.“,murmelte ich darauf, ein wenig besorgt darüber, dass wir die Prüfung verpassen könnten wenn sie vergessen sollte. Ich hatte immer gerne alles rasch geregelt und in trockenen Tüchern.

      Bevor ich mit der Dressurarbeit für heute begann holte ich noch Dreaming Of Better Days zusammen mit HMJ Grace aus der Box. Die Beiden waren wirklich vom ersten Tag an ein Herz und eine Seele und stritten auch praktisch nie, was ich für Stuten schon in gewisser Weise untypisch fand. Allerdings waren ja sowohl Grace als auch Dreamy wirklich zwei Schätze. „Na kommt ihr Zwei.“,sagte ich, nachdem sie erstmal stehen blieben und sich gegenseitig beschnupperten, nachdem ich die Pflugel aus ihrer Box geholt hatte. Für die Beiden ging es leider nach wie vor am Vormittag auf die Schlechtwetterkoppel, um Grace‘ Gewicht weiter gut im Auge behalten zu können, wobei man wirklich schon sagen musste, dass sie nicht wiederzuerkennen war.

      Der Vormittag endete zur Abwechslung mal ohne weitere, außergewöhnliche Vorkommnisse. Ich hatte also endlich mal in Ruhe Zeit mir etwas warmes zu essen zu kochen. Anschließend telefonierte ich noch mit Ginger, die mir von Tamana, Meereen, For Pleasure, Belmonts Beo und An Affair to Remember berichtete, denen es wohl zur Zeit allen ganz gut ging. In Zukunft wollte ich mir trotzdem irgendwann mal wieder selbst ein Bild machen und vorbei schauen.

      Nach dem Essen ging es für mich wieder zurück zum Stall. I‘ve got the moves like Jagger, Scarlet Sun, Donella, Birdcatcher, Sookie, Angels Kiss, Pinochio, Wastl, Hollywood King Gun, Romulus, Cornetto, Dreammaker, Cotsworlds Eik, Magic Attack, Mihály, Black Pearl und Golden Eye waren bereits schon wieder auf der Koppel. Zu Mittag waren sie nämlich zum Kraftfutter herein geführt worden, wie es bei den meisten meiner Pferde der Fall war. Drinnen geblieben war CLC‘ Papermoon, mein Neuzugang, den ich vor kurzem sehr spontan übernommen hatte. Für ihn war es der letzte Ausweg. Leider waren dabei aber Seiten seines Passes verloren gegangen und seine Vorgeschichte nicht mehr komplett rekonstruierbar, was ich wirklich schade fand. Trotzdem war ich froh das hübsche Pony gerettet zu haben und war gespannt auf den gemeinsamen Weg, wobei vor allem Anastasia ihn zur Zeit ritt, da sie nochmal etwas zierlicher war als ich.

      Ich hingegen wollte als nächstes Breathing your Love reiten, gefolgt von meinen beiden ebenfalls neu hinzugekommenen Barockpintos Miss Moonlight und Averything Black.

      Am Nachmittag folgte dann das Springen mit meinen Spring- und Vielseitigkeitspferden für diesen Tag.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    DVTS' Hauptstallungen ♥
    Hochgeladen von:
    Bracelet
    Datum:
    30 Juni 2018
    Klicks:
    469
    Kommentare:
    6

    EXIF Data

    File Size:
    456,5 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • __________________

    CHH' Sence of Humor
    Sence
    __________________


    Ancestry
    aus der♀:
    von:
    aus der:


    von♂:
    von:
    aus der:


    Exterior
    Rasse: Trakehner
    Herkunft: Deutschland
    Geschlecht: Hengst
    Alter: 2012

    Stockmaß: 1,70m
    Deckhaar: Dunkelbraun/ Weiß Scheckung
    Langhaar: Weiß/ Schwarz
    Abzeichen
    | vr: | vl: | hr: | hl: |


    Interior
    leistungsbereit | sensibel | temperamentvoll

    Charakter/ nature
    Sence ist ein außergewöhnlich sensibles Pferd. Er merkt sich
    wer mit ihm gerecht umgeht und wer nicht. Dem entsprechend
    Verhält er sich auch gegenüber der Person, oder auch dem Artgenossen.
    Zudem sind seine Ohren sehr empfindlich, dort mag er auch nicht angefasst
    werden. Geschieht dies, oder etwas anderes was er nicht mag kann er schon
    mal temperamentvoll werden und sich drohend abwenden.
    Im großen und ganzen ist der Hengst jedoch Problemlos und ist während
    Unterrichtsstunden mit voller Konzentration dabei. Auch wenn es sich um
    unbekannte Einheiten geht bleibt der Hengst gelassen. Er mag es
    lieber eine Bezugsperson zu haben, diese sollte ihn aber auch jeden Tag
    besuchen, sonst verfällt er wochenlang in unangenehme Verhaltensweisen.

    Beschreibung/ description
    Sence hat ein sehr grades Profil uns besitzt einen rassetypischen
    langen und eleganten Hals. Gut zu erkennen ist sein stark bemuskelter
    Rücken sowie Kruppe. Zudem besitzt er einen ausgeprägten Widerrist.
    Seine GGA's sind sehr lang und ausgreifend. Zudem ist sein Trab und
    Galopp sehr energisch und beinhaltet lange Schwebephasen.


    Gesichte/ history
    Sence wurde sehr oft von Hof zu Hof geschickt, und stand teilweise Wochenlang
    ohne Zuneigung auf Weiden oder in Boxen herum, was starke Folgen mit
    sich trug. Der Hengst ist sehr sensibel und verträgt es nicht wenn er
    nicht beachtet wird oder von seiner Bezugsperson nicht besucht.
    Nun hat der Hengst Probleme mit Boxenlaufen, Headshaking und
    Trennungsschwierigkeiten.


    Sozialverhalten/ social behavior
    1 (schwierig)-5 (unproblematisch) points
    herd [3]
    conspecific [4]
    towards humans [4]

    Breed Information
    Gekört []
    Nachkommen:
    Gencode:

    Besitzer: Bracelet
    VKR: Cooper
    Ersteller: Cooper
    aus der Zucht: CHH

    Achievements & Qualifications
    eligbility: Fahren | Distanz | Springen
    Dressur E A L M S S* S** S*** S****
    Springen E A L M S S* S** S***
    Military E A L M S S* S** S***
    Distanz E A L M S S* S** S***
    Rennen E A L M S S* S** S***
    Western E A L M S S* S** S***
    Fahren E A L M S S* S** S*** S****
    X = current state

    Grinds & Successes

    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]

    267. Fahrturnier | 298. Fahrturnier | 369. Westernturnier | 299. Fahrturnier | 301. Fahrturnier | 277. Distanzturnier | 254. Synchronspringen

    Training & Educational State
    Fohlen ABC [] | Eingeritten [x] | Eingefahren[x]
    1(schwierig)-5(unproblematisch) points
    Halftern [5]
    Trensen [4]
    Satteln [5]
    Führen [5]
    Putzen [4]
    Anfassen [3
    Ladefromm [3]
    Schmiedefromm [3]

    Rittigkeit [4]
    Gelassenheit [3]
    Trennung von Bezugsperson
    Ohren anfassen

    Ängste
    Trennung von der Bezugsperson
    Ohren berühren

    Health Condition
    (TA + HS) Verzeichnis


    Chronische Erkrankung
    leichte Verhaltensstörung | headshaking und Boxenlaufen