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Cooper

| CHH' Guinness ♂ | EVB | 9p. |

Middle Distance/ Meiler, Military

| CHH' Guinness ♂ | EVB | 9p. |
Cooper, 8 Dez. 2015
Mohikanerin und Flair gefällt das.
    • Cooper
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      5|2|15
      Lange war es her als ich mir flairi über Affiremed gesprochen hatte. Jeden Tag jedoch ging ich zu seinem Grab im Waldstück von Chattahoochee Hill's, dort ruht mein kleiner Champion. Heute war ein besonderer Tag. Denn flairi hatte mir geschrieben dass sie einen neuen Schützling hatte. Er hieß Guinness und war bereit ihren Hof zu verlassen. Da sie wusste das ich vor kurzer Zeit einen großen Verlust gehabt habe kam sie heute mit einem neuen Vollblüter für meinen Hof. Sicherlich würde er nicht Affiremed ersetzen, jedoch könnte er in seine Fußstampfen treten. Es war lange die Rede von einem neuen Champion auf Chattahoochee Hill's und heute war der Tag gekommen. Guinness hat eine perfekte Abstammung, jedoch erzählte mir flair nichts von seinem Aussehen, seinem Charackter oder sonstige wichtige Daten. Alles sollte eine Überraschung bleiben. Aufgeregt wartete ich den ganzen morgen, ging dennoch meiner Arbeit auf dem Hof nach, denn Guinness sollte nicht der einzige Neuankömmling sein. Neben ihm wartete ich noch auf ein Araber Zuchtfohlen vom Gestüt Federsee in Polen. Die Neugier auf Guinness stieg als ich hörte das flair mit ihren großen Anhänger auf meinen Hof fuhr. Aufgeregt und mit Vorfreude lief ich ihr zum Parkplatz entgegen. Sie strahle mich an. "Und gespannt?!" frug sie und umarmte mich direkt darauf. "Ach, er ist ein Traumpferd, wirklich. Du wirst ihn lieben" sagte sie und öffnete langsam die Anhängertür, Es bllickten mich große braune Augen an als die Tür aufging und flairi Guinness aus den Hänger führte. Überwältigt von seinem schönen grauen Fell und seiner ruhigen Art begrüßte ich ihn. Schnaubend und schnuppernd erkundete er mich und spielte mit seiner Oberlippe an meinen Armen herum."Hallo großer. Willkommen in deinem neuen Zuhause" sagte ich und streichelte ihn die Stirn, was er sichtlich genoss. "Ach, das magst du?. Dann weiß ich ja schon bescheid" sagte ich und lief dann mit flair in den Stall um den Grauen aus der Kälte zu bringen, was ihn aber nicht sonderlich störte, sonder uns. Neugierig blickter der junge Hengst sich um und war dennoch froh in einer warmen Box zu sein, wo er erstmal den 'Willkomensapfel' aß und etwas trank. Flair schaute glücklich in die Box und schaute wieder zu mir. "Du bist glücklich oder?" frug sie mit einem lächeln. "Ja, aufjedenfall. Er ist wirklich ein Traumpferdchen. Ein richtig süßer. Ich mag seine rosa Unterlippe" lachte ich, schaute nochmal in die Box und klärte dann im Büro die Papiere mit flair. "Wie gesagt er ist ein unglaublich zuverlässiges Pferd und eher ruhig für einen Vollblüter auch in extremeren Situationen. Er ist sehr lernfähig und erbringt schon jetzt überduchschnittliche Leistungen. Seine Talente sind Distanz, Geländespringen und natürlich Galopprennen, er ist eben wie jeder sagt ein Traumpferd" sagte sie und man sah das es ihr schwer fiel den kleinen gehen zu lassen. "Du darfst wie immer gern vorbei schauen und auch gern mal zu besuch bleiben, oder wir kommen mal" sagte ich und das hielt sie für einen gute Idee. "Wir bleiben ja in Kontakt, ich schreib dir wie es dann läuft mit ihm und dann schauen wir mal" sagte ich als mir nochmal in den Stall gingen wo sich flair nochmals von Guinness verabschiedete. "Ja genau. Das ist das beste. Ich wünsch dir viel Erfolg mit deinem neuen Schützling und ich hoffe ich konnte deinen Kummer ein weinig entgegen wirken" sagte sie. "Ja, mehr als dass" sagte ich lächelnd und wir verabschiedeten uns wieder mit einer Umarmung und dann fuhr flairi vom Hof.
    • Cooper

      Rennen E auf A
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      (c) Ravenna | 5114 Zeichen

      Eigentlich hatte ich vorgehabt keine weiteren Aufträge anzunehmen, während ich meine Trainingspferde daheim hatte und auch noch so viel im Haus zu tun. Mich hatte jedoch eine Nachricht von Hansi erwischt ein knapp vierjähriger Vollbluthengst sollte im Rennen trainiert werden – mein Mitarbeiter jedoch war für ihn zu groß. Also hatte ich den nächsten Flieger in Richtung Quebec genommen, einem Teil von Kanada in dem auch Französisch gesprochen wurde. Zum Glück für mich sprachen sie jedoch auch Englisch, denn meine anderen Sprachkenntnisse waren tief verbuddelt.

      Auf dem Hof dessen ersten Namen ich mir partout nicht merken konnte, war irgendwas mit „Hill´s“ konnte ich den Mietwagen auf einen schön angelegten Parkplatz stehen lassen. Noch etwas verloren und erschlagen von den herrschenden Temperaturen sah ich mich auf dem großen Hof um. Ich hievte den Wanderrucksack aus dem Kofferraum, holte mühsam mein Handy aus der Hosentasche um Cayden zu fragen wie der Hof lief. Erst vor kurzem hatten wir ein Adoptivkind bei uns aufgenommen, da war es komisch jetzt für knapp drei Tage weg zu sein.

      Als ich dem einzigen Weg vom Parkplatz weg folgte traf ich auch schon auf eine junge Frau, die der Stimme zu urteilen die selbe war mit der ich telefoniert hatte. Als sie sich kurz darauf mit Cooper Chattahoochee vorstellte Ha das war der Name! wusste ich das ich mich nicht verfahren hatte. „Ich bin etwas spät, das tut mir Leid!“ entschuldigte sie sich. „Hab dir allerdings den Guinness schon fertig gemacht und darüber hinaus einfach die Zeit vergessen.“ Ich winkte ab, ließ mich dann von Cooper zum Stallgebäude mit den Hengsten führen. Dort erwartete mich der gräuliche Hengst mit neugierigem Blick, beim Satteln zeigte er mir sein ruhiges Gemüt. Es war eine willkommene Abwechslung, da mein letztes blütiges Pferd doch ziemlich anstrengend zu trainieren gewesen war. Auf den ersten Metern in seinem Sattel musste ich mich an seine ungewöhnlich kraftvollen und großen Schritte gewöhnen, bei meinen Ponys war das alles so ganz anders. Auf dem Platz testete ich herum wie er auf meine Hilfen reagierte ehe ich zu einem ersten Kantern von Cooper auf die Galoppbahn gebracht wurde. Im Rennen gab es soweit ich dies wusste keine direkten Abstufungen von Klasse A bis L, allerdings mussten die Pferde verschiedene Distanzen überwinden, danach folgten bestimmte Distanzen in Zeiten und manchmal auch ging es nur um die Ausdauer. Für seine ersten Rennen musste Guinness eine Distanz von knapp 1200 Metern schaffen, die für seine Rennkonstitution nicht sonderlich schwer sein sollten. Guinness war zwar jung an Jahren aber hatte bereits eine solide Grundausbildung genossen weshalb auch seine Ausdauer und Muskulatur ausreichend trainiert waren. Nach diesem ersten Training auf der Bahn genoss ich mit Cooper ein leckeres Abendessen, bevor ich mich in ihrem Gästezimmer ins Bett fallen ließ.


      Der nächste Tag war in Sachen Training schon ein wenig spektakulärer. Wir sattelten gemeinsam allerdings verzog ich mich als erstes wieder auf die Bahn, Cooper wohl eher Richtung Gelände wie ich das einschätzen konnte. Zunächst machte ich ihn mit Schritt – Trab Übergängen ein wenig warm, dann ließ ich mir von einem der Pfleger die 1200 Meter Markierung zeigen und unternahm einen ersten Ritt im Galopp mit Guinness. Während dieser ersten Runde langsamen Kanterns stoppte ich die Zeit, schaute mir meine Vergleichszeiten von anderen Galoppern an. Schon nur im Trainingstempo zeigte er ein gutes Tempo, welches es jetzt nur noch zu erweitern galt, doch die Ausdauer für weitere Strecken müsste im Nachhinein weiter von Cooper trainiert werden. Nach dem ersten Morgentraining ließ ich den Hengst sich auf den Weiden ausruhen, doch am Nachmittag kam der Gute noch einmal in die Führanlage. Am nächsten Tag sprach ich gemeinsam ein kleines Übungsrennen ab, dort wollte ich sehen wie sich Guinness sich mit einem anderen auf der Bahn benahm. Antreten sollte er gegen Aszu, da dieser Hengst bereits etwas weiter im Rennen trainiert war als Guinness.


      Jetzt saß ich zum ersten Mal im richtigen Galoppersattel, musste mich ein wenig an die extrem kurzen Steigbügel und die Rennbox gewöhnen, aber ansonsten sollte das alles klappen.

      Guinness schien fast ruhiger in der Box als mir zumute war. Mein Herz klopfte bis zur Halsschlagader zwei Boxen weiter hockte Cooper locker grinsend auf Aszu. Das Signal wurde gegeben, beide Pferde preschten aus der Box, während wir erst einmal den Sand zu fressen bekamen als sich der kleinere braune Hengst an die Spitze setzte. Ich leitete Guinness auf die innere Seite der Bahn, gab ihm wie zuvor manchmal im Training die Zügel und der graue Hengst zog sein Tempo ordentlich an. Mit jedem Herzschlag kamen wir Cooper und dem Araberhengst näher, setzten uns neben die beiden und anschließend auch gleich noch vor die beiden. Der Wind der mir ins Gesicht peitsche ließ auch mein Adrenalin wirbeln, sodass es schwer für mich war Guinness nach der Zielgeraden wieder bremsen zu können, da ich selbst noch weiter reiten wollte.


      Herzlichen Glückwunsch Guinness hat erfolgreich die Rennklasse E auf A erreicht.
    • Cooper
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      Monday 20 July 15'
      min: 15°C sunny
      max: 30° sunny
      sunrise: 5:25 am
      sunset: 8:36 pm

      *riiiiiiiiing* *riiiiiiiiiiiing*
      Ich haute den altmodischen Wecker direkt auf die Mitte und schaltete ihn damit aus, ich streckte mich. Es war das erste mal seit langem, dass ich bei mir Zuhause geschlafen hatte und wie sehr hatte ich nur dieses Bett vermisst. Nicht nur das Bett, die Sonne, der Geruch des Holzes und dass wenn ich meine Augen auf machte auf eine grüne große Weide und den Wald dahinter sehen konnte. Simon war schon wach, was untypisch für ihn war, aber ich roch den Geruch von Eiern und Speck und wusste, dass er von seinem Hunger geweckt worden war, anstatt von mir. Ich lief die geräumige und offene Treppe hinunter, einige Treppen gaben ein kleines qietchen von sich, dass ich sogar in den Füßen spüren konnte. Es war so, als würde man durch den Schnee stampfen, nur nicht so stark. Ich kam am Ende der Treppe an und sah nochmal zur Treppe rauf, jedoch ein bisschen weiter rechts. Dort hangen einige Bilder von meinen Pferden, entweder auf Tunieren oder Körungen. Am Ende war ein Bild von Affiremed, als er einen großen Sieg errungen hatte. Ich schaute das Bild mit einem lächeln an. "Manchmal, da fühlt es sich an als wäre er noch da" sagte ich als Simon zu mir kam und mich in den Arm nahm. "Das stimmt wohl. Komm, ich hab dir auch schon was vorbereitet. Damit du Kraft für den perfekten neuen Anfang hast" sagte er und führte mich zu dem großen Tisch, der auch aus Holz bestand. Auf dem Tisch standen die Blumen die wir gestern zusammen gepflückt hatten, zwei Kannen von verschiedenen Säften eines mehr Orange wie das andere, eine Obstschale, die nur wegen mir mir allen möglichen Früchten gefüllt war, verschiedene Brötchen und Kaffe. "Ich hab natürlich nicht deinen Tee vergessen" sagte er und stellte mir ein Glas kalten grünen Tee, mit Orangen und Zitronen hin. Ich war unglaublich überrascht, nicht das er sowas noch nie getan hätte, aber heute war es einfach perfekt. "Oh, vielen lieben Dank. Wirklich, das hättest du echt nicht machen brauchen" lächelte ich. Simon schlug sich den Finger vor dem Mund und heraus kam nur ein "Psssst", dann lächelte er und setze sich zu mir.

      Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt hatten liefen nach draußen. Kalt war es nicht, jedoch war ich kälteempfindlich und hatte einen grauen Pullover angezogen. "Die Pferde sind schon gefüttert. Schön das du wieder hier bist" sagte mir eine Stallmitarbeiterin und lächelte. ich lächelte zurück. "Na dann können wir sie ja schon auf die Weide tun". Mit vollem Tatendrang ging ich in den Stutenstall wo elf Stuten sehnsüchtig darauf warteten die Sonne zu genießen bevor einige Trainieren mussten. Die ersten waren Sookie, Laarnié die noch ein kleines Fohlen war, Birdcatcher, Felicita, Taliah und Sajé. Simon tat sich nicht mehr schwer damit Pferde auf die Weide zu bringen, doch man sah im trotzdem noch etwas nervosität an. Viele meiner Pferde werden hibbelig und freuen sich sehr wenn sie auf die Wiede kommen, vor allem die, die sich austoben wollen. Meist führt das zu kleinen tänzeln und ziehen, damit muss man erstmal umgehen lernen, wenn man vorher wirklich nichts mit Pferden zu tun hatte. Aber Er machte das super. Nachdem folgte Phaeleh, Sekuoia, Cryfirra, Quiet und Truth. Ich hatte Phaeleh und Cryfirra auf die Weide gebracht die nah am Wald lag, mit viel Schatten und sogar einem winzigen See wo sie sich abkühlen konnten. Ich hatte Phaeleh schon los gelassen und schaute mir Firra an, die in der Zeit wo ich weg war unglaublich gewachsen war. Ich wollte lächeln, es kam jedoch nur eine Seite hoch und dann schossen mir schon die Tränen in die Augen. "Du siehst immer mehr aus wie sein Dad. Du wirst ihn sicherlich irgendwann mal richtig stolz machen, dass weiß ich". Ich rieb mir mir den Handballen die Augen und ließ auch nach eine ganze Weile kuscheln auch sie auf die Weide. Zusammen erledigten wir noch die anstrengende Stallarbeit und machten dann eine kurze Pause.

      Wir setzten uns vor dem Hengststall auf die Bank. Mittlerweile war es 10 Uhr und die Sonne wurde stärker, das spürte man mit jeder Bewegung. "Heute wird es sehr warm" sagte Simon "schau mal nach dem Wetter". Ich zückte mein Handy und schaute nach dem Wetter. "Also, maximal werden es an die dreisig Grad. Das is ziemlich warm" sage ich und steckte das Handy wieder weg. Mein Bein wurde in der kurzen Hose von der Sonne angestrahlt und dem entsprechend warm. "Hmmm, lass uns mal mit der Stallarbeit fertig werden, sonst wird es noch zu warm" sagte Simon als er seine Hand auf meinem Bein plazierte und merkte wie stark die Sonne jetzt schon war. "Da hast du Recht". Wir tranken noch einen Schluck, er wie immer Wasser, ich meinen gekühlten Tee. Im Eingang des Modernen aber schön gehaltenen Stalls regelte ich die Temperatur und schloss alle Lucken, sodass es später eine angemessene Temperatur herrschen konnte, sobald die Pferde wieder in der Box waren. Guinnes, Odyn und Aszu waren zurzeit meine einzigen Hengste und sie verstanden sich auch nur mäßig gut. Die drei Herren hatten wir in kurzer Zeit auf die Weide gebracht. Dennoch standen wir noch eine halbe Stunde oben um Absperrungen zu ziehen, damit die drei ihre Herdenkämpfe nicht ausführen konnten. Zumindest hatten wir dort aber ab und an den Schatten der großen Bäume.
      Im Stall angekommen war es angenehm kühl und wir konnten ohne das wir schweißgebadet am Ende waren, in ruhe die Boxen ausmisten und neu bestreuen. "Endlich fertig" sagte Simon und gab mir einen Kuss. Wir räumten alles weg und sortierten noch die Sattelkammern, in denen es nach Leder und Lufterfrischer roch.

      Es war noch einiges an Arbei im Büro zu erledigen. Gemeinsam liefen wir ins Haus, die Treppe hinauf, die wieder einige Geräuche von sich gab und geradeaus in das Zimmer. Die Tür war wie fast alles in diesem Haus aus Holz und darauf war ein Schild mit Büro. Ich zückte meine Augen zusammen und schaute nochmal auf das Schild. "Is es dir schon aufgefallen?" frug Simon und kam wieder um mich zu umarmen. "Ich hab es noch machen lassen bevor wir hergekommen sind. Und, ich habe noch eine Überraschung für dich. Die bekommst du aber erst Morgen" sagte er, setzte sich auf den Bürostuhl und kramte. Ich setzte mich dazu und blätterte durch die Pferdepässe, durch den Termin sowie Trainingskalender.​
    • Cooper

      24. Juli 2015 by Veija
      Trainingsbericht
      Besuch bei Cooper- Sajé Distanz E nach A, Felicita II Distanz E nach A, Sekouia Distanz E nach A, Odyn Distanz E nach A, Sookie Distanz E nach A, Birdcatcher Distanz E nach A, Aikon Aszu Distanz A nach L, CHH' Guinness Military E nach A, London Grammer Military E nach A, Quiet Giant Galopprennen E nach A, Moment of Truth Western M nach S

      Gut gelaunt fuhren meine 5 Mitarbeiter und ich auf das Gelände von Cooper- Chattahoochee Hills, wie ihr Hof hieß. Wir stiegen aus und machten uns sofort auf die Suche nach ihr. Mich kannte sie ja schon, doch die anderen 5 stellte ich ihr kurz vor, ehe wir den Trainingsplan anfertigten. Wir würden nur eine Woche bleiben, also mussten wir uns an die Arbeit geben. Als erstes waren Sajé, Felicita II, Sekouia, Odyn, Sooki und Birdcatcher an der Reihe, die wir alle in der Distanz von E nach A bringen wollten. Alle zusammen sattelten wir die Pferde und entschieden uns dann, Cooper auch noch auf eines der Pferde zu setzen. Da sie selbst sehr viel Ahnung vom Training von Pferden hatte, konnten wir sie auf Aikon Aszu setzen, den sie in Distanz von A nach L bringen sollte.
      Als wir dann alle Pferde gesattelt hatten, ritten wir sie kurz auf dem Reitplatz und in der Halle warm, gurteten nochmal nach und verließen den Hof- allen voran Cooper, da sie sich am besten hier auskannte. Aus Gewohnheit hatte ich mir in Google Maps zwar die Landschaft ausgedruckt, aber die Karte half ja immer noch, sollten wir uns verreiten. Geplant für heute waren 20km. 10 hin, 10 zurück. Morgen würden es dann 15km sein. Dann einen Tag Pause, wo wir die Pferde nur longierten und auf dem Platz ritten, dann 20km. Cooper würde dann die 25km reiten, das war jedoch auch kein Problem.
      Nach guten 5km fingen alle an zu quasseln und konzentrierten sich nicht mehr wirklich auf die Pferde. "Leute, das hier ist kein Ausritt, das ist Training!", sagte ich, musste aber selbst ein wenig lachen. Nach guten 2 Minuten trabte Cooper zunächst an, gab dann jedoch Galopphilfen, denn wir hatten für die nächsten 2-3km eine schöne, gerade Galoppstrecke vor uns. Wir anderen 6 taten es ihr gleich und galoppierten an. Ich bildete mit Odyn den Schluss, da ich alle meine Mitarbeiter im Blick haben wollte. Zwar konnte jeder von ihnen sehr gut reiten, wir ritten aber fremde Pferde und da konnte man ja nie wissen!
      Irgendwann parierte Cooper dann zum Trab durch und wir trabten bis zu der Stelle, an der die 10km gefüllt waren. "Hier ist ein kleine Bachlauf, da können die Pferde kurz etwas trinken und ein wenig grasen", warf Cüp beiläufig ein. Ich nickte und wir verweilten hier an dieser Stelle eine Weile, ehe wir über einen anderen Weg nach Hause ritten. "Gut, dass du dich hier so gut auskennst Cooper", sagte ich lachend und klopfte Odyns Hals. Er machte seine Sache wirklich gut! Auch die anderen Pferde waren sehr fließig und immer bei der Sache. Zurück am Hof machten wir die Pferde für die Koppel fertig und schnappten uns dann die Militarycracks. Es waren jedoch nur zwei Pferde, CHH' Guinness und London Grammar, die wir von E nach A bringen sollten. Um Aaron ein wenig Abwechslung zu bieten, nahm ich ihn mit auf den Militaryritt und überließ Aliena und Alexis Quiet Giant, um ihn im Galopprennen von E auf A zu bringen. Caleb, mein Westernspezialist, und Riley kümmerten sich derweil zusammen mti Cooper um Moment of Truth, weshalb Aaron und ich etwas mürrisch gelaunt auf den Springplatz gingen. Wir waren beide noch immer sehr sauer auf Aliena und Caleb. Das würde wohl auch noch eine Weile andauern.
      Auf dem Platz angekommen wärmten wir die beiden Pferde zunächst auf, ehe wir ein paar E-Sprünge sprangen. Dann erhöhten wir die Höhe und nahmen ein paar A-Sprünge. Das klappte soweit gut, so dass wir ins Gelände gehen konnten. Ich fand Military immer recht einfach zu trainieren, wenn die Pferde einmal verstanden hatten, dass man durch Hecken durchspringen konnte, ohne dass es den Tieren Schmerzen zufügte. Das schwierigste waren allerdings die Tiefsprünge ins Wasser oder auch auf Land. Das war ein Grund, weshalb ich nur kleine Klassen von Military trainierte. Gegen 16 Uhr kamen wir dann wieder auf dem Hof an. Guinness und London hatten heute die Angst vor den Tierfsprüngen verloren, waren in den Wassergräben plantschen und sprangen solide durch Hecken. Ein großer Fortschritt!
      Beim Abendessen hörte ich mir dann an, wie sich Giant und Moment of Truth machten. Giant war wohl eine Kanone beim Rennen! Sie hatten alle Mühe gehabt, ihn zurück zu halten, weil er einfach nur rennen wollte. In den nächsten Tagen würden sie also trainieren, dass er solide und locker galoppierte, am Ende jedoch nochmal alles rausholen konnte! Auch Moment of Truth machte sich sehr gut. Caleb hatte zwar ein paar Meinungsverschiedenheiten mit ihr, doch zum Schluss hatte sie alles locker gemeistert und sich nicht mehr gegen Caleb gewehrt.
      Am nächsten Morgen ritten wir die Distanzler wieder zu erst- 15km. Hier gab es so viele schöne Wege, so dass Cooper uns sehr viel von der Landschaft zeigen konnte. Am Nachmittag waren die Military-Pferde dran. Auch Giant und Moment wurden am Nachmittag trainiert, so dass alle Pferde am Abend frei hatten. Am dritten Tag hatten die Distanzer alle frei, so dass wir den Focus mehr auf die Military Pferde sowie Giant und Moment legen konnten. Jeden Tag wurden die Pferde besser, so dass wir am Ende der Woche sagen konnten, dass alle Pferde eine Stufe aufgestiegen waren!
    • Cooper

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      05|11|15'
      Nachdem ich bei den Fohlen war und anschließend bei den Stuten war, waren zum Schluss meine Jungs dran. Im laufe des Rundganges fühlte ich mich immer schlechter und machte mir schwere Vorwürfe. Ich war kaum hier, es schien mir fast so, als würde mir all dies nicht mehr gehören. Meine Pferde hatten inzwischen andere Bezugspersonen, obwohl man merkte das sie sich gefreut hatten das ich da war. Betrübt, dennoch voller Vorfreude ging ich in den Hengststall. Dort wurde ich, wenn nicht etwas zufällig, lautstark von Aszu begrüßt. Ich stürmte in seinen Stall und umarmte ihn mit kullernden Tränen. "Och Aszu. Ich weiß wirklich nicht was ich machen soll. Ich hab so wenig Zeit für euch, ihr habt das garnicht verdient. Ihr braucht doch zuneigung un......". Nichtssagend schaute ich zu wie Aszu seinen Kopf gegen meinen Bauch presste. Ein Gefühl von Erleichterung glitt durch meinen Körper und ich genoss die Zeit mit ihm, die mir so sehr gefehlt hatte. Auch wenn meine plagenden Gedanken und Gefühle nicht komplett vergangen waren, konnte ich dennoch alle Hengste guten Gewissens putzen und einfach die Zeit genießen die ich mir nur für sie genommen hatte.​
    • Cooper
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      Heute stand für mich ein Großauftrag an, dementsprechend war ich schon früh auf den Beinen und bereits kurz nach neun auf CHH. Dort wurde ich herzlich von Cooper in Empfang genommen und zu einem zweiten Kaffee eingeladen - bei so etwas sagte ich natürlich nicht nein! Es standen allerhand Pferde an, es wäre schon gut, wenn wir gegen Mittag fertig werden würden. Aus dem Grund wollte ich auch gar nicht großartig länger fackeln, sondern bat Cooper direkt, den ersten Patienten zu holen.
      Der Einfachheit fingen wir mit den Fohlen an, denn jetzt waren wir noch motiviert und entspannt. Als erstes kam Coopers Zwerg Pantoffelchen zum Putzplatz. Die kleine Stute war noch gar nicht so lange auf CHH und deshalb auch noch etwas unsicher, aber bei ihrer Größe würden wir keine Probleme haben. Cooper führte mir die kleine Stute kurz vor, ehe ich einen Blick in Augen und Maul warf. Danach hörte ich das kleine Stütchen ab und abschließend wurde sie noch abgetastet.
      Nachdem sie rundum gesund war, konnte ich sie guten Gewissens impfen und entwurmen. Sie bekam insgesamt fünf Impfungen: Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut. Brav stand sie alle Spritzen aus und nachdem sie die Wurmkur geschluckt hatte, durfte sie auch schon wieder gehen. Als nächstes kam direkt Cryfirra an der Reihe. Das Vollblutfohlen kannte ich bereits, dementsprechend war sie auch superlieb und ließ sich problemlos untersuchen, impfen und entwurmen. Sie war in der letzten Zeit wirklich gewachsen und machte langsam was her.
      Dennoch war sie noch wesentlich kleiner als PFS Phaeleh. Die Gute durfte sich inzwischen schon einen Jährling nennen, dementsprechend temperamentvoll war sie aber auch geworden und hüpfte während des Vorführens förmlich neben Cooper her. Auch bei der Untersuchung und besonders beim Impfen hielt sie kaum still. Umso froher war ich, als wir mit ihr fertig waren und nun Taliah Cableah an der Reihe war.
      Bei ihr handelte es sich um einen Araberjährling, aber Taliah war vom Charakter her ein Träumchen und wirklich lieb. Deshalb hatte ich es ganz einfach und sogar die Impfungen stand sie wirklich tapfer aus. Zwar zuckte sie kurz zusammen, aber das durfte sie schließlich auch, ich konnte es ihr wirklich nicht verübeln, denn die Impfungen waren wirklich unangenehm. Als Abschluss gab es direkt noch ein Leckerli als Belohnung und schon waren wir fertig.
      Nun kam Laarnié um die Ecke und ich musterte die junge Stute ausgiebig, denn sie war mir neu. Während des Vorführens zeigte sie mir ihre taktklaren Gänge und auch bei der Untersuchung war alles in Ordnung. Laarnié konnte ich also guten Gewissens impfen. Danach gab es noch die Wurmkur und schon waren wir laut Cooper auch schon mit den Jungpferden fertig. "Ein Viertel des Stalls wäre geschafft!", meinte sie lachend.
      Im fliegenden Wechsel ging es dafür nun mit den Stuten weiter. Als erstes traf ich dabei auf Sekuoia. Die Stute kam erst kürzlich von einem Training zurück, weshalb sie momentan auch sehr gut aussah. "In Distanz wurde sie trainiert", erklärte Cooper mir lächelnd, als ich nachfragte. Ich ließ mir die Stute vorführen und dann untersuchte ich sie fix. Sekuoia war genauso fit wie sie aussah. Also frischte ich fix die nötigen Impfungen auf und gab der Stute die letzte Wurmkur für dieses Jahr.
      Leider ging das mit Felicita II nicht so schnell. Die Vollblutstute war nicht nur scheu, sondern auch verdammt zickig und diese Kombination war definitiv nicht die beste. Aus diesem Grunde brauchten wir bei ihr wesentlich länger. Ich muss bei der Untersuchung äußerst umsichtig handeln und das Impfen war eine wahre Tortur. Aber irgendwann war auch Felicita geimpft und ich war froh, als Cooper die Stute wieder in die Box brachte.
      Umso mehr freute ich mich, als Sajé um die Ecke kam. Die Marwaristute war mir da wesentlich sympathischer. Sie war ruhig und sehr gelehrig, dementsprechend benahm sie sich auch sehr vorbildlich beim Tierarzt und wir waren schnell mit ihr fertig. Ich erneuerte den Impfpass und Cooper holte das nächste Pferd: Tabita. Eine Berberstute, die auch erst seit kurzem auf CHH lebte. Tabita war nicht nur hübsch sondern auch super lieb. Dementsprechend war sie schnell untersucht, geimpft und entwurmt.
      Hintereinanderweg ging das auch mit Coopers beiden Trabern Sookie und Birdcatcher. "Ach, also Birdcatcher würde ich dir auch klauen", meinte ich lachend, denn die Stute war todschick. Beide Stuten waren wohlerzogen und ließen sich ohne Probleme untersuchen und impfen. Wir waren schnell fertig und nun standen stutentechnisch nur noch Quiet Giant und Moment Of Truth auf dem Plan. Erstere war generell sehr schüchtern, kannte mich aber bereits und so hatten wir kaum Probleme. Und Moment war ein Engel auf vier Hufen. Ich war froh, dass es so schnell ging.
      Doch dann kamen die Hengste und ein Teil von ihnen hatte es faustdick hinter den Ohren. Aikon Aszu war mega misstrauisch und konnte deshalb auch den Tierarzt nicht ausstehen. Mit dem Araberhengst hatten wir alle Hände voll zu tun, ehe er endlich geimpft und entwurmt war. Als nächstes war Coopers neuster Schützling an der Reihe: Losco. Er war wirklich hübsch, charakterlich aber sehr schwer einzuschätzen.
      Da Cooper ihn selbst noch nicht lange besaß, konnte auch sie ihn nur schwer einschätzen. Aber er benahm sich relativ akzeptabel beim Tierarzt und war schnell fertig. Im Gegensatz zu Odyn, der war kein Pferd was gerne zum Tierarzt ging. Er war scheu, misstrauisch und hasste Spritzen. Keine guten Voraussetzungen... Nur mit Coopers Hilfe konnte ich den Hengst still halten, untersuchen und impfen.
      Abschließend hatten wir nur noch CHH' Guinness auf dem Plan und London Grammar. Zwei todschicke Schimmel und beides Vollblüter. Sie waren zwar beide recht eigen, aber Cooper kannte sie nun schon länger und so konnte sie beide gut händeln und ich konnte sie in aller Ruhe untersuchen, impfen und entwurmen. Nach den beiden war dann auch endlich Schluss. Alle Pferde waren versorgt und ich konnte mich von Cooper verabschieden und in meinen Feierabend fahren.
    • Cooper
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      London Grammar|Eskador|Aikon Aszu|Guinness

      05.03.16
      Es war weiterhin in Kana ziemlich kalt. Ich schaute gegen Nachmittag auf das Thermometer, -7 Grad. Es lag immer noch Schnee, und es sollte wieder neuer kommen. Dennoch waren wir gut auf die weiteren Schneetage vorbereitet und glaubte das wir auch das noch überstehen. Grade erst waren wir von einem erfolgreichen Galopprennen nach Hause gekommen. London Grammar hatte dort den dritten Platz erzielt. Er war zwar nicht so gut, wie wir uns erhofft hatten, dennoch war der dritte Platz mehr als verdient. Im Lauf war er sogar kurz mal Erster, dennoch haperte es an seiner Ausdauer un fiel somit nach der Hälfte der Bahn wieder nach Hinten. Freudig und in Gedanken lief ich zu Hengststall. Zuerst begrüßte ich Grammy und öffnete seine Box, mit dem Putzkasten in der Hand. Unsere Stallboxen waren relativ geräumig, somit konnte ich die Pferde auch innerhalb putzen, was sehr praktisch war. Nach einer Weile stieß auch Simon dazu. "Was tust du?" frug er. "Ähm...ich putze, Grammy...und wollte den Hengsten heute mal was gutes tun". Wir beide Lachten. "Ja, das sehe ich. Ich helfe dir ok?. Ein Ausritt mit Aszu und Eskador wäre doch schön". Ich wusste nicht warum, aber Simon konnte seine Finger von Eskador nicht lassen, er liebte dieses Pferd, von Anfang an. "Klar. Ich putze und massiere aber noch Grammar und Aszu. Würdest du Eskador und Guinness übernehmen?". "Sicher" lächelte er und gab mir einen Kuss. Es verging einige Zeit, da waren wir mit allen Hengsten fertig. Guinnes und Grammy stellte ich auf die Weide, damit die beiden auch etwas Auslauf hatten und sagte einem Mitarbeiter das er beide für eine halbe Stunde an den neuen Selbsttainer stellen sollte. Er nickte und schrieb es sich zu Sicherheit noch mal auf. "So wir können loslegen". Simon war so aufgeregt, dass er innerhalb ein paar Minuten mit Eskador schon fertig war. "Moment mal, ich muss auch noch" und holte den Sattel und die Trense von Aszu. Dann packte ich mich warm ein und steckte mit sogar noch ein paar Wärmekissen in die freien Zwischenräume. "Jetz können wir". Simon saß schon ein wenig genervt da. "Na endlich". Wir führten die Pferde hinaus, stiegen auf und verschwanden in den Wald. Aszu hüpfte hin und her und hin und her. "Er ist es absolut nicht mehr gewohnt". Da es sowieso schon dämmerte, viel ihm der Ausritt nicht leicht. Ich blieb souverän und konnte ihn somit seine Unsicherheit etwas nehmen und ansonsten war es ein relativ ruhiger und gemütlicher Spaziergang. Auf dem letztn Stück des Waldes testete ich den Boden. Er war gut von Blättern bedeckt und daher was weicher wie der Rest des Bodens. "Fertig?" rief ich und schon gings los. Eskador und Aszu galloppierten um die Wette. Aszu wurde erster, dennoch war Simon mit Eskador knapp hinter uns. Die zwei Hengste schnaubten und holten Luft. "Es macht zwar Spaß, dennoch weiß ich nicht, wie du das einfach so machst, ohne Angst zu haben. Vor allem, habe ich Angst um dich" er schaute mich liebevoll an. "Ich, mache das schon immer. Ich liebe es einfach. Es ist eine Sache die ich mit meinem Dad teile, nur er, konnte es nicht so ausleben, ich ja. Zwar darf ich nicht an offiziellen Rennen Teilnehmen, weil ich ja zu groß bin. Aber alleine mit den schönen Tieren zu arbeiten...du weißt du langsam selbst, was ich meine. Oder?". "Ja na klar" er lächelte ritt neben mich, versuchte mir einen Kuss zu geben, was nicht so klappte. Ich konnte nicht mehr vor Lachen, und er warf mir seinen bestimmten Blick zu und lachte dann auch.

      Zuhause angekommen versorgten wir die Pferde und gingen ins Haus und zu Abend zu Essen. "Heute war schön" sagte Simon und nahm mich an die Hand.
    • Veija
      Kurzer Besuch bei Coopers Pferden

      Heute hatte ich mir zur Aufgabe gemacht, einmal bei Coopers Pferden vorbei zu schauen. Ich hatte ihr versprochen, dass ich mich um die Tiere kümmern würde, während sie keine Zeit hatte, also tat ich das dann auch.
      Bei den Jungpferden waren es Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié, die meiner Aufmerksamkeit bedurften. Ich schaute sie mir alle genau an, kontrollierte ihre Beine auf Verletzungen und ließ sie dann auf der Koppel in Ruhe. Als nächstes folgten jetzt die Stuten von Chattahoochee Hills. Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaela, Tabita, Felicita II und Sekuoia brachte ich alle zu erst auf die Koppel, ehe ich die Boxen ausmistete und nach dem Futter schaute. Als ich damit fertig war, folgten die Hengste. So brachte ich Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn ebenfalls auf die Koppel. Danach mistete ich die Boxen und kümmerte mich, genau wie bei den Stuten, um das Futter. Das waren jedoch noch nicht alle Pferde, ein paar fehlten noch. Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage und Moment of Truth brachte ich zuletzt auf die Koppel, bevor ich auch ihre Boxen mistete und nach dem Futter schaute. Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg, bis zu einem nächsten Besuch.​
    • sadasha
      Chattahoochee Hill's
      Hengste
      Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew, Odyn

      Mittlerweile war ich drei Tage lang auf Coopers Hof unterwegs und die Ruhe hier ließ mich nun in eine tiefe Entspannung fallen. Die Zeit schien hier im Moment still zu stehen und dennoch schritt sie stetig voran. Heute kümmerte ich mich um die Hand voll Hengste des Gestüts. Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn warteten bereits freudig darauf beschäftigt zu werden. Die Vollblüter hatten mächtig Feuer und so stand für mich fest, dass ich sie rennen lassen würde. Mit Hilfe eines Mitarbeiters bereitete ich die Rennstrecke vor und hole dann nacheinander die Hengste. Der Mitarbeiter wusste was zu tun war. Als Rennbahn-Noob hatte ich keine Ahnung davon wie man die Zeit misst und vom Ablauf kannte ich ebenfalls nur Bruchteile. Mein Spezialgebiet war nach wie vor der Geländeritt. Nach ein paar Stunden hatten wir alle Hengste bewegt und die Zeiten im Logbuch eingetragen. Am schnellsten war heute übrigens Guiness. Der graue Schimmel lag mit seiner Zeit einige Millisekunden vor Eskador.
    • sadasha
      Chattahoochee Hill‘s Stables
      03.April 2017 | 6459 Zeichen von sadasha
      Pflegebericht für alle Pferde


      Nein, es sieht im Moment noch immer unverändert stressig aus. Es wäre super, wenn du nochmal aushelfen könntest! Du bist der Beste! – Cooper

      Genau diese Antwort hatte ich bereits erwartet. Da für den eigenen Hof endlich eine Aushilfe (die sich gut einfügte und für nichts zu schade war) gefunden wurde, konnte ich mich ohne schlechtes Gewissen auf den Weg machen. Eine Aushilfe, damit man selber aushelfen konnte. Die Ironie wurde mir erst so richtig bewusst, als Isaac mich mit der Nase drauf stieß. Würde ich nicht nach Amerika fliegen und die Pferde von Cooper versorgen, wer tat es dann? Meine Vernunft sagte mir zwar, dass Cooper da schon jemanden finden würde, mein Gewissen redete mir ein, dass ich unabdingbar war um die Situation zu retten. Also packte ich meine Tasche. Eine Woche wollte ich in Amerika bleiben.
      Der Flug nach Georgia war unruhig und an Schlaf war die meiste Zeit nicht zu denken. Entsprechend fertig sah ich aus, als ich endlich auf dem Gestüt ankam. „Ach Hunter!“ seufzte Cooper und umarmte mich herzlich. „Du brauchst Kaffee, oder?“ mitleidig musterte sie mich.

      Cooper gab mir gut drei Stunden Zeit mich zu sortierten, ehe sie mir zeigte, dass sich auf dem Gelände nichts Gravierendes verändert hatte. Sogar die Pferde belegten noch die gleichen Boxen, wenn ich mich recht erinnerte. Dieser Umstand machte es mir leichter mich wieder einzufinden. Für heute jedoch war nicht mehr viel mit mir anzufangen. Das Jetlag hing mir nach und zog mich wie ein schwerer Sack Kartoffeln nach unten. Im Vorbeigehen erhaschte ich aber schon einen Blick auf die Youngsterkoppel und erkannte sofort Glamour of Death wieder. Das erste von mir gezogene Fohlen. Wie immer war ich stolz zu sehen wie gut sich mein Nachwuchs entwickelt hatte. Den Abend verbrachten wir damit die Woche zu planen. Wir waren zu zweit, also konnten wir uns aufteilen. Cooper würde sich jeden Tag um die Fohlen und Jährlinge kümmern, während ich die ausgewachsenen Pferde so gut es mir möglich war bewegte und bestenfalls etwas förderte.
      Nach einer durchgezechten Nacht wachte ich immer noch totmüde auf. Es hatte die Nacht lang heftig Gewittert und draußen war es nass, aber immerhin warm. Als ich das Haus verließ kam mir Cooper mit
      Sorayia und Cyoue entgegen. Sie waren auf dem Weg zur Weide. Wir brauchten nicht viele Worte um abzuklären, dass sie mit den Jungpferden weiter machen würde, während ich schon anfing die Boxen zu misten. Das Misten war mühselig, weckte meine müden Knochen. CHH‘ Elhae beobachtete mich neugierig von der Box gegenüber. Neben ihr drehte Nour schon Kreise, weil er endlich raus wollte. Doch Cooper holte vorher Light up Hell und Aywy ab. Mit dem Misten kam ich gar nicht hinterher so schnell fertigte sie ihre Jungpferde ab. Auch Taliah Cableah und Laarnié waren jetzt schon auf der Weide. Am Ende fehlte nur noch Pantoffelchen, die sogar fast vergessen wurde. „Man, immer wieder das Gleiche!“ beschwerte sich Cooper und beeilte sich etwas um vor 9am noch die Verkaufspferde rausbringen zu können. Mich hatte sie noch gut zwei Stunden beschäftigt bis ich mit dem Misten der Fohlen- und Verkaufspferdeboxen durch war.
      Die einzigen Pferde draußen, die wohl älter als ein Jahr waren, waren
      Morgaine, Sence of Humor und Neela. Die drei Pferde standen zum Verkauf und standen zusammen mit einem Knabstrupper Stutfohlen sowie einem Paint Horse Jährling auf der Weide direkt am Eingang des Gestüts. Schließlich sollte jeder, der her kam ein Auge auf diese Pferde werfen und vielleicht Gefallen an einem oder zwei finden. Für einen kurzen Moment blieb ich am Zaun stehen und sah den Pferden beim Herumtollen zu. Die nassen Wiesen boten viel Spaß und während ich mir die nach wenigen Minuten bis zum Scheitelverdreckten Tiere ansah überlegte ich mir die restlichen Pferde heute erst zu reiten und sie danach ins Paradies zu entlassen. Cooper hatte wohl den gleichen Gedanken, denn als ich mich wieder dem Stallzuwandte, sah ich wie sie zusammen mit der gesattelten Cryfirra in Richtung Reithalle verschwand. Im Stall hatte ich nun die Qual der Wahl. Ich entschied mich aber einfach der Reihe zu folgen und zuerst Sajé zu reiten. Mittlerweile war es nach 10am. In der Halle plauderte ich ein wenig mit Cooper, die mir erklärte, dass sie gleich bei den Jungpferden weiter machen würde. Den Ritt brauchte sie als kleinen Motivationskick. Eine Stunde später hatte ich Sajé am langen Zügel und ließ sie noch ein paar Runden abkühlen, bevor sie direkt von der Halle auf die Weide kam. Übrig blieb nur ihr Reitzubehör, dass ich zurück in die Sattelkammer brachte. Auf keinen Fall würde ich heute alle Pferde reiten. Das war leider nicht drin. Daher brachte ich eine Hand voll Stuten schon auf die Weide. Deadly Ambition, Smelyalata, PFS‘ Phaeleh, Tabita und Felicita II wirkten soweit ganz zufrieden mit dieser Entscheidung. Sekuoia hingegen fand es nicht so prickelnd jetzt alleine auf der Stallgasse zu stehen und von mir geputzt und gesattelt zu werden. Die Zuchtstute schrie förmlich nach Bewegung und die Stunde in der Halle mit ihr bereitete mich nur schon darauf vor, was mich Nachmittags bei den Hengsten erwarten würde. Als ich die Reithalle verließ sah ich, dass Cooper Aikon Aszu und Eskador schon raus gelassen hatte. Auf dem Weg zur Sattelkammer kam sie mir entgegen. „Ich helfe doch noch kurz bei den Hengsten. Ich nehm CHH‘ Guinness und du London Grammar und danach nur noch die letzten beiden.“ Gesagt getan. Die Hengste waren anspruchsvoller und so beschäftigen wir uns jeweils zwei Stunden mit ihnen, ehe sie in ihre Offenställe entlassen wurden. Auch Losco und Odyn platzten fast vor überschüssiger Energie.

      Am Abend waren wir beide froh, dass alle Pferde soweit versorgt waren. Auch die nächsten Tage wurden nicht ruhiger und wir lernten uns die Zeit noch besser einzuteilen. Wir bauten hier und da kleine Verschnaufpausen ein und schafften es ein gutes Gleichgewicht zu finden, sodass jedes Pferd mindestens alle zwei Tage bewegt wurde. Vor allem die Jungpferde mussten täglich trainiert werden, damit sie nicht auf dumme Gedanken kamen. Nach der Woche war ich froh wieder nach Hause zu fliegen, wo der Alltag etwas ruhiger verlief. Cooper hatte nun wieder die Unterstützung ihres Personals und würde ebenfalls zurechtkommen. Vermutlich würde es nächstes Jahr wieder um exakt die gleiche Zeit eng werden. Sie wusste, dass sie sich auf mich verlassen könnte. Auch dann würde ich wieder zur Stelle sein und ihr über die harte Zeit helfen.
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  • Album:
    |CHH Stallions|
    Hochgeladen von:
    Cooper
    Datum:
    8 Dez. 2015
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  • [​IMG]
    CHH' Guinness
    Gin
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    Exterior
    Rasse Englisches Vollblut
    Herkunft England
    Geschlecht ♂
    Alter 8

    Stockmaß 150cm
    Deckhaar Steel Grey

    Langhaar schwarz
    Abzeichen Blesse
    vr [] | vl [] | hr [] | hl []


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    Interior

    intelligent | ruhig| temperamentvoll

    Charakter/ nature
    Der junge Hengst Guinness profiliert sich nicht nur durch seine interessante Abstammung, sondern auch durch seinen unverkennlichen Charakter. Sowohl im Umgang als auch unter dem Sattel zeigt er sich als sehr zuverlässiges und ruhiges Pferd, welches ein gutes Maß an Mitarbeit an den Tag legt. Selbst mit extremen Stresssituation kommt der graue Hengst gut zurecht, welches ihm besonders viel Coolness verleiht. Dennoch fehlt im das Temperament eines Vollblutes nicht, welches er gerne beim Führen oder der Herde auslässt.


    Beschreibung/ description
    Seine besonderen Talente liegen im Geländespringen und im Rennsport; mütterlicherseits vererbte Mikke ihm ihre Ausdauer und ihr Temperament und Warrior verlieh ihm einen besonders kühlen Kopf - Demnach ist er das ideale Pferd für den Sport der Extravaganz. Sowohl auf der Rennbahn als auch im Busch lasst sich der Graue gut händeln, und erbringt eine überdurchschnittliche Leistung. Er ist geduldig und gelassen, weiß, wie er seinen Job zu erledigen hat und lässt jedes Reiterherz höher schlagen.
    Gin hat einen trockenes Fundament und besitzt starke Gelenke und einen kompakten, Körperbau.

    Geschichte/ history
    Guinness stammt aus Green Hill's. Gezüchtet, geboren und aufgewachsen ist er dort. Mit vier Jahren kam er zu Chattahoochee Hill's was ihm bisher auch sehr gut gefällt. Hier wir er seine Jugendjahre verbringen und gleichzeitig als Rennpferd und auch in anderen Kategorien ausgebildet.

    Sozialverhalten/ social behavior
    1 (schwierig)-5 (unproblematisch)
    herd [5] | conspecific [5] | towards humans [5]


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    Breed Information

    Gekört []
    Nachkommen
    Gencode

    Besitzer Cooper Chattahoochee
    (User: Cooper)
    VKR Flair
    Ersteller Flair
    Zucht CHH

    Ancestry
    aus der♀ Mikke
    von
    aus der


    von♂ Warrior

    von
    aus der

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    Achievements & Qualifications
    eligbility: Galopprennen | Military
    Dressur E A L M S S* S** S***
    Springen E
    A L M S S* S** S***
    Military E A L M S S* S** S***
    Distanz E
    A L M S S* S** S***
    Rennen E A L M S S* S** S***
    Western E A L M S S* S** S***
    Fahren E A L M S S* S** S***


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    Grinds & Successes

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    313. Militaryturnier

    unofficial

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    Training & Educational State
    Fohlen ABC [] | Eingeritten [x] | Rittigkeit [5] | Gelassenheit [4]
    Probmemverhalten
    1(schwierig)-5(unproblematisch)
    Halftern [5]
    Trensen [4]
    Satteln [4]
    Führen [5]
    Putzen [4]
    Anfassen [5]
    Ladefromm [5]
    Schmiedefromm [5]

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    Health Condition
    (TA + HS) Verzeichnis
    Chronische Erkrankung:
    Akute Erkrankung: