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Cooper

| CHH' Elhae ♂ | EVB | 19p. |

Middle Distance/ Meiler (Racing), Military

| CHH' Elhae ♂ | EVB | 19p. |
Cooper, 9 Nov. 2018
Mohikanerin, adoptedfox, Tassila und 2 anderen gefällt das.
    • Cooper
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      Alle Pflegeberichte bis Dezember 2018
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      10.01.2017 | Birth of Elhae
      Es war ein typischer kalter Wintertag auf Chattahoochee Hill's. Minus 10 Grad um genau zu sein. Der Tag war verhältnismäßig ruhig verlaufen, wenn man auf die letzten Wochen zurückblickte. Hunter war hin und wieder für einige Wochen zu uns nach Kanada gereist um Simon und mir über die Runden zu helfen, was ich als sehr unangenehm empfand, dieses Angebot aber auch nicht ausschlagen konnte. Heute hatten wir alle Pferde bewegt trainiert bekommen und ihnen Abwechslung geboten weiter wurden alle Boxen erneuert und den neuen Zaun hatten Simon und Hunter ebenfalls aufgestellt. "Ich habe euch doch gesagt das ich auch Handwerker anrufen hätte können. Ihr müsste euch nicht zusätzlich soviel Mühe machen" sagte ich kleinlaut. Alle Beide schauten mich an und lächelten. Ich schnaufte und war eigentlich erleichtert das es nicht noch mehr Ausgaben gab. Natürlich schauten wir alle drei gespannt jeden Tag nach der hoch trächtigen Sekuoia, diese wurde vor 11 Monaten von A Winters Day aus Pineforest Stables, gedeckt. Weiter hatten wir alle alle Vorbereitungen getroffen, die essentiell waren wie, regelmäßige leichte und stressfreie Bewegung, besondere Hufpflege, sowie auch die wichtige Equine Herpesvirus Impfung, diese mindert das Risiko einer Fehlgeburt und sorgt dafür das die Muttermilch die entsprechenden Abwehrkräfte enthält um das Fohlen vor dem Virus zu schützen.
      Zudem haben wir unseren kleinen Zuchtstall erneuert und haben für die Stute eine große Box mit Stroh ausgelegt, sowie nachgeschaut das keine Verletzungsgefahren bestehen. Nachdem wir bemerkten das sie 'harzt', verlegten wir sie in die Box im Zuchtstall und schalteten zusätzlich eine Wärmelichtlampe an, da die Stute unerklärlicherweise eine leichte untertemperatur hatte."Harzen!" lachte Simon nachdem ich dies bemerkt hatte. "So nennt man das halt. Das ist wenn an den Zitzen sich durchsichtige harzige Tropfen bilden" sagte ich und versuchte ernst zu bleiben, da die Mischung aus Verdutzung und lachen von Simon, mich ebenfalls zum lachen anstecken versuchte, was auch gelang. "Und jetzt?!" fragte Simon. "Naja, jetzt warten wir" war meine Antwort. Es vergingen zwei Tage, die wir damit verbrachen und um alles zu kümmern und jede halbe Stunde nach Sekuoia zu sehen. Mittlerweile hatte Simon eine gute Idee, er hat die Box von der braunen Stute mir einer Kamera ausgestattet, so konnten wir sie dauerhaft über eine App oder dem Laptop beobachten, ohne unsere Arbeit für einige Zeit zu unterbrechen. "Ganz schön gute Idee, bin dafür das wir alle belegten Boxen damit ausstatten" erwiderte ich nach dem anbringen der Kamera bei Sekuoia. Hunter fand die Idee auch ganz gut und half Simon am Abend alle Kameras anzubringen. Der letzte Abend von Hunter war damit schon eingetroffen, wir spazierten gemeinsam durch die kalte Luft und aßen ein großes Abendessen. Simon schaute nach Sekuoia, beim ersten Blick den er mit zuwarf, wusste ich schon was in diesem Moment geschieht. Ich rannte voller Vorfreude aus dem Haus. Natürlich wusste ich wie Geburten abliefen, wie es ist und was alles dazugehört. Dennoch ist es was anderes, wenn einer der eigenen Stuten ein Fohlen bekommt, anstatt nur bei einem Kunden dafür zu Sorgen das es ohne Komplikationen und gesund auf die Welt kommt, was natürlich auch wunderschön ist, aber nicht mit dem zu Vergleichen ist, das dieses Fohlen bei einem bleibt und in deinem Beisein aufwächst. Geburten werden immer in drei Phasen aufgeteilt, als ich angekommen war, befand Sekuoia sich mitten in der ersten Phase. Zu erkennen war dies an ihrer übertriebenen Schweiß Absonderung, Nervosität und ab und an starkes stampfen. In dieser Phase setzten die Wehen ein und die Gebärmutter beginnt zu kontrahieren zudem öffnet sich der Geburtskanal. Ich wusste das es wichtig war die Stute in ruhe zu lassen und sie Mutter Natur in die Hände zu geben, solange es keine schwerwiegenden Gründe gab einzugreifen. Als Hunter und Simon hinterher kamen, bat ich die beiden sich aus dem Blickfeld von Sekuoia zu halten, da es für die Stute besser ist, wenn so wenig Menschen wie Möglich beteiligt sind. Knapp eine Stunde verging in diesem Zustand bis ihre Fruchtblase platzte und nach medizinischer Theorie die zweite Phase eintrat. Ich schaute auf die Uhr um die Zeit im Blick zu haben, denn nach spätestens dreißig Minuten muss das Fohlen geboren sein, anderenfalls muss Hilfeleistung gegeben werden. Angespannt warteten wir ab. Viele Stuten legen sich bei der Geburt hin, Sekuoia aber blieb stehen. "Ist das normal?" fragte Simon. Ich erklärte ihm das sich die meisten Stuten zum abfohlen hinlegen, einige wenige bleiben stehen. Er machte sich Sorgen, da es so tief fallen würde. Diese Angst nahm ich ihn aber wieder, da wir die Box mit ausrechenden Stroh abgepolstert haben. Schon nach kurzer Zeit konnten wir die Vorderfüße des Fohlens erkennen. "Da kommt der große Kerl" sagte Hunter und lachte. Der Kopf sowie Oberkörper folgte. Ich hatte Tränen in den Augen, nicht nur das es die erste Geburt sein langem war, sondern auch, das ich sah das das Fohlen sehr hell war, was ich mir auch erhofft hatte. Kurze Zeit darauf hatte ein dominant White Fohlen das Licht der Welt erblickt. Überwältigt umarmte mich Simon und Hunter gleich darauf. "Es sieht schleimig aus, aber es ist wunderschön dabei". Simons Aussagen waren immer sehr humorvoll, was nicht immer gut ankam, mir aber immer die Nervosität und Anspannung nahm, er war eben perfekt. Zwischen der Freude schaute ich noch Sekouia und dem Fohlen genau zu, da es wichtig war das Sekuoia die Eihülle beseitigt, was sie erfolgreich tätigte. Ich beobachtete dies sorgfältig, da ich sicher gehen wollte das Elhae luft bekam. "Alles ist gut! Sie haben es geschafft" lächelte ich. Das weiße Fohlen stand umgehend auf seinen noch wackeligen Beinen, wobei die Nabelschnur riss, so wie es seien muss. Nachdem fing das zierliche Hengstfohlen an sich direkt an der Milch der Stute zu vergreifen. Was jetzt noch wichtig war, war die wiederholende Desinfektion von der Nabelschnur. Nun wartete ich noch auf die dritte und letzte Phase, den Ausstoß der Nachgeburt die schnell erfolgte. Diese behielte ich und schickte Teile und Proben in ein Labor um krankhafte Veränderungen auszuschließen. Fohlen und Stute ließen wir anschließend alleine, um die natürlichen Ablauf nicht zu stören. Die beiden standen unter ununterbrochenen Beobachtung und nach zwei Tagen untersuchte ich Stute und Fohlen erneut, beide Untersuchungen waren unauffällig. Somit ging der normale Alltag auf Chattahochee Hill's weiter.

      Kurzer Besuch bei Coopers Pferden @Veija

      Heute hatte ich mir zur Aufgabe gemacht, einmal bei Coopers Pferden vorbei zu schauen. Ich hatte ihr versprochen, dass ich mich um die Tiere kümmern würde, während sie keine Zeit hatte, also tat ich das dann auch.
      Bei den Jungpferden waren es Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié, die meiner Aufmerksamkeit bedurften. Ich schaute sie mir alle genau an, kontrollierte ihre Beine auf Verletzungen und ließ sie dann auf der Koppel in Ruhe. Als nächstes folgten jetzt die Stuten von Chattahoochee Hills. Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaela, Tabita, Felicita II und Sekuoia brachte ich alle zu erst auf die Koppel, ehe ich die Boxen ausmistete und nach dem Futter schaute. Als ich damit fertig war, folgten die Hengste. So brachte ich Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn ebenfalls auf die Koppel. Danach mistete ich die Boxen und kümmerte mich, genau wie bei den Stuten, um das Futter. Das waren jedoch noch nicht alle Pferde, ein paar fehlten noch. Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage und Moment of Truth brachte ich zuletzt auf die Koppel, bevor ich auch ihre Boxen mistete und nach dem Futter schaute. Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg, bis zu einem nächsten Besuch.

      Chattahoochee Hill's
      Jährlinge und Fohlen @sadasha
      Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah, Laarnié
      Eigentlich war auf dem Bear Brook EC genug zu tun. Zeit für einen Abstecher über den großen Teich war im Grunde nicht. Dennoch kam ich nicht umher doch für ein paar Tage zu verreisen um wenigstens dafür zu sorgen, dass alle Pferde von Cooper versorgt waren. Das Nötigste eingepackt machte ich mich auf die Reise und sah angekommen zuerst nach den Jüngsten. Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié standen gemeinsam auf einer Koppel. Sofort ins Auge fiel mir natürlich meine Glamour of Death, mein erstes gezüchtetes Vollblutfohlen. Sie war nach wie vor lackschwarz und hatte sich prächtig entwickelt. Leider konnte ich nicht noch länger bei den Kleinen bleiben. Mein Weg führte mich sofort ins Büro um zu sehen ob die Pferde hier in nächster Zeit alles hatten, was sie brauchten. Cooper war leidr verhindert und hier vor Ort konnte ich mir einfacher ein Bild der Lage machen. Schnell sah ich, dass sich bereits um alles gekümmert wurde. Trotzdem blieb ich noch um auch den Rest des Pferdebestandes einmal persönlich zu prüfen.


      Chattahoochee Hill‘s Stables
      03.April 2017 | 6459 Zeichen von @sadasha
      Pflegebericht für alle Pferde
      Nein, es sieht im Moment noch immer unverändert stressig aus. Es wäre super, wenn du nochmal aushelfen könntest! Du bist der Beste! – Cooper
      Genau diese Antwort hatte ich bereits erwartet. Da für den eigenen Hof endlich eine Aushilfe (die sich gut einfügte und für nichts zu schade war) gefunden wurde, konnte ich mich ohne schlechtes Gewissen auf den Weg machen. Eine Aushilfe, damit man selber aushelfen konnte. Die Ironie wurde mir erst so richtig bewusst, als Isaac mich mit der Nase drauf stieß. Würde ich nicht nach Amerika fliegen und die Pferde von Cooper versorgen, wer tat es dann? Meine Vernunft sagte mir zwar, dass Cooper da schon jemanden finden würde, mein Gewissen redete mir ein, dass ich unabdingbar war um die Situation zu retten. Also packte ich meine Tasche. Eine Woche wollte ich in Amerika bleiben.
      Der Flug nach Georgia war unruhig und an Schlaf war die meiste Zeit nicht zu denken. Entsprechend fertig sah ich aus, als ich endlich auf dem Gestüt ankam. „Ach Hunter!“ seufzte Cooper und umarmte mich herzlich. „Du brauchst Kaffee, oder?“ mitleidig musterte sie mich.

      Cooper gab mir gut drei Stunden Zeit mich zu sortierten, ehe sie mir zeigte, dass sich auf dem Gelände nichts Gravierendes verändert hatte. Sogar die Pferde belegten noch die gleichen Boxen, wenn ich mich recht erinnerte. Dieser Umstand machte es mir leichter mich wieder einzufinden. Für heute jedoch war nicht mehr viel mit mir anzufangen. Das Jetlag hing mir nach und zog mich wie ein schwerer Sack Kartoffeln nach unten. Im Vorbeigehen erhaschte ich aber schon einen Blick auf die Youngsterkoppel und erkannte sofort Glamour of Death wieder. Das erste von mir gezogene Fohlen. Wie immer war ich stolz zu sehen wie gut sich mein Nachwuchs entwickelt hatte. Den Abend verbrachten wir damit die Woche zu planen. Wir waren zu zweit, also konnten wir uns aufteilen. Cooper würde sich jeden Tag um die Fohlen und Jährlinge kümmern, während ich die ausgewachsenen Pferde so gut es mir möglich war bewegte und bestenfalls etwas förderte.
      Nach einer durchgezechten Nacht wachte ich immer noch totmüde auf. Es hatte die Nacht lang heftig Gewittert und draußen war es nass, aber immerhin warm. Als ich das Haus verließ kam mir Cooper mit Sorayia undCyoue entgegen. Sie waren auf dem Weg zur Weide. Wir brauchten nicht viele Worte um abzuklären, dass sie mit den Jungpferden weiter machen würde, während ich schon anfing die Boxen zu misten. Das Misten war mühselig, weckte meine müden Knochen. CHH‘ Elhae beobachtete mich neugierig von der Box gegenüber. Neben ihr drehte Nour schon Kreise, weil er endlich raus wollte. Doch Cooper holte vorher Light up Hellund Aywy ab. Mit dem Misten kam ich gar nicht hinterher so schnell fertigte sie ihre Jungpferde ab. Auch Taliah Cableah und Laarnié waren jetzt schon auf der Weide. Am Ende fehlte nur noch Pantoffelchen, die sogar fast vergessen wurde. „Man, immer wieder das Gleiche!“ beschwerte sich Cooper und beeilte sich etwas um vor 9am noch die Verkaufspferde rausbringen zu können. Mich hatte sie noch gut zwei Stunden beschäftigt bis ich mit dem Misten der Fohlen- und Verkaufspferdeboxen durch war.
      Die einzigen Pferde draußen, die wohl älter als ein Jahr waren, waren Morgaine, Sence of Humor und Neela. Die drei Pferde standen zum Verkauf und standen zusammen mit einem Knabstrupper Stutfohlen sowie einem Paint Horse Jährling auf der Weide direkt am Eingang des Gestüts. Schließlich sollte jeder, der her kam ein Auge auf diese Pferde werfen und vielleicht Gefallen an einem oder zwei finden. Für einen kurzen Moment blieb ich am Zaun stehen und sah den Pferden beim Herumtollen zu. Die nassen Wiesen boten viel Spaß und während ich mir die nach wenigen Minuten bis zum Scheitelverdreckten Tiere ansah überlegte ich mir die restlichen Pferde heute erst zu reiten und sie danach ins Paradies zu entlassen. Cooper hatte wohl den gleichen Gedanken, denn als ich mich wieder dem Stallzuwandte, sah ich wie sie zusammen mit der gesattelten Cryfirra in Richtung Reithalle verschwand. Im Stall hatte ich nun die Qual der Wahl. Ich entschied mich aber einfach der Reihe zu folgen und zuerst Sajé zu reiten. Mittlerweile war es nach 10am. In der Halle plauderte ich ein wenig mit Cooper, die mir erklärte, dass sie gleich bei den Jungpferden weiter machen würde. Den Ritt brauchte sie als kleinen Motivationskick. Eine Stunde später hatte ich Sajé am langen Zügel und ließ sie noch ein paar Runden abkühlen, bevor sie direkt von der Halle auf die Weide kam. Übrig blieb nur ihr Reitzubehör, dass ich zurück in die Sattelkammer brachte. Auf keinen Fall würde ich heute alle Pferde reiten. Das war leider nicht drin. Daher brachte ich eine Hand voll Stuten schon auf die Weide. Deadly Ambition, Smelyalata, PFS‘ Phaeleh, Tabita und Felicita II wirkten soweit ganz zufrieden mit dieser Entscheidung. Sekuoia hingegen fand es nicht so prickelnd jetzt alleine auf der Stallgasse zu stehen und von mir geputzt und gesattelt zu werden. Die Zuchtstute schrie förmlich nach Bewegung und die Stunde in der Halle mit ihr bereitete mich nur schon darauf vor, was mich Nachmittags bei den Hengsten erwarten würde. Als ich die Reithalle verließ sah ich, dass Cooper Aikon Aszu und Eskador schon raus gelassen hatte. Auf dem Weg zur Sattelkammer kam sie mir entgegen. „Ich helfe doch noch kurz bei den Hengsten. Ich nehm CHH‘ Guinness und du London Grammar und danach nur noch die letzten beiden.“ Gesagt getan. Die Hengste waren anspruchsvoller und so beschäftigen wir uns jeweils zwei Stunden mit ihnen, ehe sie in ihre Offenställe entlassen wurden. Auch Losco und Odyn platzten fast vor überschüssiger Energie.

      Am Abend waren wir beide froh, dass alle Pferde soweit versorgt waren. Auch die nächsten Tage wurden nicht ruhiger und wir lernten uns die Zeit noch besser einzuteilen. Wir bauten hier und da kleine Verschnaufpausen ein und schafften es ein gutes Gleichgewicht zu finden, sodass jedes Pferd mindestens alle zwei Tage bewegt wurde. Vor allem die Jungpferde mussten täglich trainiert werden, damit sie nicht auf dumme Gedanken kamen. Nach der Woche war ich froh wieder nach Hause zu fliegen, wo der Alltag etwas ruhiger verlief. Cooper hatte nun wieder die Unterstützung ihres Personals und würde ebenfalls zurechtkommen. Vermutlich würde es nächstes Jahr wieder um exakt die gleiche Zeit eng werden. Sie wusste, dass sie sich auf mich verlassen könnte. Auch dann würde ich wieder zur Stelle sein und ihr über die harte Zeit helfen.

      Chattahooche Hill's Stables
      06. Oktober 2017 | 1512 Zeichen von @sadasha
      Chattahooche Hills. Wiedermal. Ich musste mich beeilen nicht zu spät zu kommen, denn die Pferde von Cooper waren seit ein paar Tagen ohne Aufsicht. Als ich auf dem Hof ankam wirkte jedoch alles ruhig. Zuerst ging ich zu den Jährlingen und Fohlen. Aywy, CHH’ Elhae, Cyoue und Glamour of Death kamen mir gleich freudig entgegen getrabt, als ich an der Weide vorbeilief. Auch Laarnié, Light up Hell, Nour und Sorayia wirkten sehr fit auf mich. Doch das Futter war leer und so ging ich gleich durch zum Stall, wo Cryfirra und Deadly Ambition gierig aus ihren Boxen schauten. Vermutlich waren auch hier die Futterkrüge leer. Nachdem die Jungpferde versorgt waren ging ich also bei den Stuten die Boxen ab. Am Ende hatten auch Felicita II, PFS’ Phaeleh, Sajé, Sekuoia, Smelyalata und Tabita neues Futter. Nun waren noch die Hengste übrig. Ian, Losco, Aikon Aszu, CHH’ Guinness, Eskador, London Grammar und Odyn hatten nicht nur Hunger, sie waren außerdem maßlos unruhig. Auch die Showpferde Aldaire, Moment Of Truth, Quiet Giant und Siropòn liefen in ihren Boxen einen Hufschlag ins Stroh. Doch viel Zeit hatte ich dieses mal nicht. Auch die Verkaufspferde brauchten neues Futter und das war erstmal wichtiger als Bewegung. CHH’ Emanaé, Morgaine, Taliah Cableah und Vintage waren die letzten, die ich heute fütterte.
      Nachdem alle Pferde versorgt waren beeilte ich mich Cooper eine Nachricht zu hinterlassen. Ihre Mitarbeiter würden sich ab morgen wieder kümmern, sodass alle Pferde weiter bewegt und gefördert würden.

      Chattahooche Hill's Stables
      Zu Besuch bei Cooper - 26. April - 2141 Zeichen @Quinzel
      An diesem sonnigen Donnerstag im Spätapril, beschloss ich Coopers Vierbeiner auf dem CHH' Gestüt zu besuchen. Sie hatte aktuell nicht so viel Zeit, deswegen dachte ich mir, ein kurzer Besuch um ihr unter die Arme zu greifen, würde sie bestimmt freuen. Ich spazierte als erstes auf dem großen Gelände herum und kontrollierte Zäune und Zauntore. Alles stand wie es sollte - Coopers Abwesenheit war kaum zu bemerken. Zuerst kümmerte ich mich um alle Jungpferde, also Aywy, CHH' Elhae, Light up Hell, Cyoue, Laarnié, Glamour of Death, Nour und Sorayia. Anschließend kümmerte ich mich um die Stuten. Ich mistete die Boxen vonIan und Losco, als ich danach in den Ställen den Gang entlang lief, stellte ich fest, dass Aikon Aszu, London Grammar und Eskador's Futter sich dem Ende neigte. Nachdem alle gefüttert wurden, führte ich CHH' Guinness und Odyn zu den Jungpferden auf die Weide. Auf der Hengstweide galoppierten Cryfirra, Deadly Ambition und Felicita II entspannt umher. Sekuoia stand etwas abseits und graste ruhig vor sich hin. Gegen Vormittag kümmerte ich mich noch um die Boxen von Sajé und PFS' Phaeleh. Als Weidenwechsel anstand, führte ich auch noch Smelyalata, Aldaire, Moment Of Truth und Tabita auf die Weide. Anschließend füllte ich das Futter von Siropòn und Quiet Giant auf. Bei Coopers Verkaufspferden kontrollierte ich nur die Boxentüren und ob noch genug Futter da war. Vintage begrüßte mich freundlich mit einem wiehern und auch Morgaine schaute mich mit großen Augen an. Die Boxentür von Taliah Cableah war nicht gut verschloßen, also half ich nach. CHH' Emanaé ist so zuckersüß, am liebsten hätte ich den Kleinen mitgenommen, leider ging das nicht. Am Ende des Tages waren alle versorgt. Langsam brauch auch schon die Dunkelheit an, also beschloss ich mich auf den Heimweg zu machen. In den nächsten Tagen war Coopers Team wieder da und würde sich um ihre Pferde kümmern. Bevor ich ins Auto stieg, musterte ich den gesamten Hof noch einmal um mir zu versichern, dass ich nichts vergessen hatte. Auf dem Telefon teile ich Cooper mit, dass ich mich um alles gekümmert habe, ehe ich mit dem Auto davon fuhr.

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      29th May 18
      Aywy | CHH' Elhae | Cyoue | Glamour of Death | Sorayia | Nour | Light up Hell

      Seit einigen Tagen sind Simon und ich wieder fest in Kanada auf Chattahoochee Hill's. Als mich ein Stallmitarbeiter fragte ob ich mich wieder eingelebt hätte, fühle ich mich so, als hätte ich alle verraten und verlassen. Ich schnautze ihn nicht an, sagte nur das ich mich nirgendwo mehr Zuhause fühle wie hier. Es ist auch unser Zuhause, dachte ich mir. Aufgrund das ich allgemein nie einen festen Sitz hatte und immer wo anders wohnte, kannte ich dieses Gefühl von einem festen Sitz nicht so wirklich, ich kann mich überall wohl fühlen. Voraussetzung hierfür sind aber die wichtigsten Personen in meinem Leben sowie die wichtigsten Tiere, und die sind hier. Es war sicherlich keine Absicht, jedoch schwirrte mir der Satz den ganzen Tag im Kopf herum.

      Nachdem ich mich um die Verkaufspferde kümmerte, wollte ich sofort zu den Fohlen. Zwei fehlten jedoch, Nour und Light up Hell standen nun auf der Hengstweide. Da ich aber noch gewohnt bin Sie als Fohlen zu betrachten, statte ich den zweien einen Besuch ab und schaute nach ob sie gut von den anderen Hengsten angenommen wurden und sich in den neuen Stallungen wohl fühlten.
      Auch Aywy, Sorayia und Cyoue wurden langsam sehr groß. Aywy ist sehr zutraulich und offen geworden, sogar frech. Als ich nach dem streicheln ihre Box verließ, tritt sie immer wieder gegen die Boxentüre. Elhae ist im Verhältnis zu anderen Vollblutfohlen in seinem Alter noch relativ klein und Kompakt. Das ist jedoch kein Grund zur Sorge und kann sogar für die Teilnahme an Rennen, später vom Vorteil sein. Sie sucht sehr ebenfalls sehr viel nähe und kann mit ihrem schnellen lernen beeindrucken. Cyoue hat sich nicht verändert, sehr neugierig und stürmisch, und bereit endlich neues zu lernen. sie besitzt unglaubliche Ausdauer, somit steht schon fest das sie vor allem in Distanzrennen ihr Potential ausschöpfen kann. Wie ich schon gehört habe ist Glamour eine wahre Zicke. Das durfte ich schnell erfahren als Sie es gar nicht toll fand als ich in ihre Box eintrat. Sie posierte herum und versuchte mich zu schnappen.
      Sorayia erscheint sehr bodenständig und robust. Sie hatte früher ein paar Probleme mir unbekannten Geräuschen oder Situationen, diese hat sie vollständig abgelegt. Ihr selbstsicheres Auftreten zeigt sich in ihren Gängen, die sehr kontrolliert von ihr ausgeführt werden.
      Nach dem Rundgang der Fohlen bzw. jetzt nicht mehr Fohlen, war ich erleichtert. Ich hatte nichts wichtiges verpasst und alle haben sich zum positiven Entwickelt und ihre Persönlichkeit gefunden. Nun kamen sehr anstrengende Tage auf uns zu, denn alle Jährlinge, Fohlen und neue jung Pferde müssen nun neues lernen.

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      Pflegebericht | Yearlings/Foals and Kholáya
      Nachdem ich von meinen Aufträgen zurück kam war es Zeit mich für einen Tag intensiver um die Jährlinge zu kümmern. Viele der ehemaligen Fohlen waren nun im Pre- Training
      und bald würden sie eingeritten werden und ihre ersten Rennen oder Disziplinen laufen. Das einzige Fohlen was somit noch blieb war Primary Secession. Sie bleib aber auch noch bei Sekuoia.
      Die Jährlinge waren alle samt auf der Weide. Zuerst sah ich Aywy, die freudig auf mich zu stürmte. Ich streichelte die mittlerweile fast ausgewachsene Stute und kontrollierte ihre Extremitäten, die schon darauf hinwiesen das sie einmal Sprinten würde. Ich suchte sie weiter nach Verletzungen oder der gleichen ab und trainierte mit ihr ein paar Gewichte um sie an das Reitgewicht zu gewöhnen. Weiter ging esGlamour of Death sowie CHH' Elhae. Auch bei den beiden trainierte ich den Sattel aufzulegen und die Trense anzuziehen. Sie hatten zwar schon ihr tägliches Training, dennoch wollte ich sicher gehen das sie auch Fortschritte machten. Zudem war es mir wichtig die zukünftigen Galopper mit so wenig Stress wie möglich auf die Rennbahn zu schicken. Das nahm eben Zeit und Mühe in Anspruch. Aber es lohnt sich. Dee und El waren schon sehr weit und eher ruhig im Umgang. Die schwarze Stute hatte oft keine Lust, und wir hatten seit einigen Monaten Probleme damit, das sie einfach zu biss. "Ich hoffe der Jungpferde Kurs hilft dabei" sagte ihr Groomer. "Ich auch" erwiderte ich besorgt und streichelte Dee's Nase. Als ich aus ihrer Box ging schnappe sie nach mir und tritt gegen die Boxenwand. "Hey, ganz ruhig. Was soll denn das?!". Erschrocken kam ihr Groomer zurück. "Alles klar bei dir?". "Ich glaub die hat mich am Rücken erwischt". Das hatte sie. "Ich hol dir eine Salbe, die hab ich mir letztens geholt weil sie mich auch erwischt hatte" sagte er. "Ich danke dir". Ich schaute die schwarze Stute leicht verzweifelt an und schmierte mir die Salbe drauf. Ich unterhielt mich noch mit dem Groomer von Dee und machten einen Termin aus um ihr Verhalten in den Griff zu bekommen. Dann schaute ich nach meinem einzigen Marwari Jährling Cyoue. Sie war mittlerweile kein Fohlen mehr. Sie freute sich über meinen Besuch und ich ging mit ihr eine kleine Runde spazieren. Danach schaute ich auf ihren Körper um festzustellen ob sie sich korrekt entwickelt hatte. "Keine Fehlstellungen, nichts" lächelte ich un trug es in dem Buch ein das jedes Pferd von CHH besitzt. Dort wurden alle Auffälligkeiten, Trainingseinheiten, Krankheiten, Notizen etc. von den Pferden festgehalten. Zuletzt ging ich Kholáya, unserer Paint Horse Stute. Simon hatte sie ohne Vorwarnung gekauft, da sie sonst zu einem Schlachter gekommen wäre. Sie Stute war noch jung, hatte einen sehr schönen Charakter wurde aber noch nie trainiert. Die Farm von der Sie stammt züchtete Westernpferde bis diese sich stark verschuldeten und dort nicht mehr heraus kamen. Sie hatten Glück genug Pferde zu haben mit guter Abstammung und Erfolgen, somit konnten sie ihr Haus erhalten. Kholáya blieb übrig. Sie wollten die Pferdezucht nicht mehr angehen und mussten sie los werden, auch der Schlachter war für sie ein Ausweg. Simon sah die Stute auf ihrer Internetseite und kaufte sie. Er erklärte mir das er einfach nicht mehr wegklicken konnte und die Stute mit Sicherheit uns gute Dienste leisten konnte. Ich bewunderte seine Gutmütigkeit und akzeptierte den Kauf sobald ich Kholáya in die Augen sah. "Sie ist wunderschön, und unglaublich lieb" sagte ich zu Simon der neben mir stand und sie streichelte. Er lächelte mich an. "Nun. Du hast sie gekauft, sie ist dein Pferd. Ich hoffe du kommst dann mehr aus deinem Büro raus" lachte ich und wir führten die Stute auf die Weide.
    • Cooper
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      Privat | Prävention (CheckUp) im Fohlenstall | 04.05.2017
      Es waren sonnige neun Grad in Québec, was mir immer noch nicht genügte, ich konnte es nicht abwarten bis es wieder wärmer wurde. "Zumindest regnet es nicht" sagte Simon und stolzierte mir hinterher. "Alle, heute...?" fragte er, diese Frage bejahte ich und hängte dran, das wir sogar noch Smelyalata untersuchen mussten, da diese bald auf einer Körung lief, die ihr sicherlich Ihre Prämierung einbringen würde. Zuerst kümmerte ich mich um die fast zwei Jahre alte Sorayia. Sorayia war ein Marwarifohlen und ist sehr robust und hat eine leichte Handhabung. Als wir sie aus der Box holten und in der großen Stallgasse anbanden, stand sie, im Gegensatz zu in der Box, sehr gelassen da. "Als hätte die Platzangst!". Ich schaute Simon verwirrt an. "Die Box ist schon für ein ausgewachsenes Pferd groß, wie in aller Welt soll die Platzangst haben". "Naja. Es gibt da immer noch Wände, die sie daran hindert, sich frei zu Bewegen, vor allem kann sie durch die nicht hindurch schauen". Simon hatte recht, warum bin ich nicht auf so eine Idee gekommen. Sorayia war in der Box wirklich sehr nervös. "Dann lass uns die Box umbauen, ich mach da Stäbe dran, anstatt das da dann nur eine Holzwand ist" sagte Simon. "Ok. Und wenn das Wetter ok ist, kann sie ja auf der Weide bleiben" erwiderte ich und gingen dem Prinzip in den anschließenden Wochen mit Erfolg nach. Jetzt kümmerte ich mich um die Untersuchung, das Entwurmen sowie um die Impfung. Ich schrieb Simon alles was ich an Immunisierungen brauchte auf einen Zettel und er Sorgte dafür, was alles etwas Zeit effizienter gestaltete. 8x Grundimmunisierung, 9x Wurmkur, 2x Fohlenlähme Für Elhae und Dee stand darauf. Simon würde wohl eine Weile brauchen und ich fing derzeit mit der Untersuchung von Sorayia an. Zuerst begutachtete ich ihre Ohren, Nüstern, Augen un testete ihre Reflexe, zudem noch Zähne, Haut, Fell und Hufen. Sie ließ alles mit sich machen, auch abtasten, zur Untersuchung auf Verletzungen, lief ohne Probleme. Ich dokumentierte alles und führte die Untersuchung mit der Untersuchung der Vitalzeichen weiter. Puls, Atmung, Temperatur und Herzfrequenz waren unauffällig. "Na dann, sehr gut" lächelte ich. Nachdem ich schon mit Nour weiter machte und ebenfalls den ersten Teil der Untersuchung vollbracht hatte, erschien Simon mit den Immunisierungen. "Es tut mir Leid, es kam so viel dazwischen" erklärte er sich und ich machte ihm deutlich das wir unter keinerlei Zeitdruck oder sonstiges standen, wobei er sich dann wieder beruhigte. Wenn Simon ein Makel hatte, dann war es dass, das er viel zu hektisch wird, schnell hochfährt und sich selbst unter Zeitdruck setzt, was wirklich nicht gut war. Während ich Nour zu ende behandelte und auch Light Up Hell, Laarnié, Dee, Cyoue, Elhae und Aywy untersuchte, sprach ich mit ihm darüber. Wirklich für voll nehmen wollte er mich nicht, bis ich ihm klar und deutlich sagte das es für die außenstehenden Menschen sehr anstrengend ist und für ihn körperliche negative Konsequenzen, wie Bluthochdruck, entstehen. Erst dann zeigte er sich was einsichtig und beschloss das er darauf achten wird. Die kurze Spannung zwischen uns war schon nach einigen Minuten verflogen und als nächstes standen Immunisierungen an. Wenn eins schlimm ist, dann ist es Englische Vollblüter zu spritzen, wenn es dann noch Fohlen sind, sollte man sich gut darauf einstellen. Glücklicherweise verlief jede Immunisierung bei jedem Fohlen ganz gut. Der schwierigste war El. Dieser quietschte drauf los wie ein irrer und es war fast unmöglich ihn still zu halten, dies schafften wir auch, mit einer großen Unterbrechung um ehrlich zu sein, und weitere Unterstützung von zwei Stallmitarbeitern. Letztendlich schlossen wir den medizinischen Rundgang bei den Fohlen mit der Wurmkur und Belohnungen ab.

      ...bei Smelyalata
      Es war schon einige Zeit vergangen und wir liefen zu Smelyalata rüber. "Hallo Yalata" sagte ich sanft und streichelte ihre Nüstern. Ich war mir sicher das sie auf dieser Körung Ihre verdiente Prämierung erlangen würde. Die vier Jahre alte Stute war eine wunderhübsches Englisches Vollblut. Vor allem konnte man bei ihr bestaunen, das sie nicht in ihrer Rassenspezifischen Disziplin gut machte, sonder eher in der entgegengesetzten, Westernreiten. Das machte sie irgendwie, besonders. Smelyalata und ich hatten eine sehr gute Beziehung zueinander, sie kam damals als Fohlen schon zu mir auf Chattahoochee Hills, damals noch Sennevills Stables. Sie brachte mir viel ärger ein, wie ein kaputter Zaun und blaue Flecken, wenn sie mich wiedereinmal wieder gezwickt hatte. Heute ist Yalata aber eine sehr liebe Stute, sie kann zwar schnell ihrer Fassung verlieren, gewinnt diese aber äußert schnell wieder zurück und kann sich zusammenreißen. Die Untersuchung, verlief dementsprechend unproblematisch. Zuerst begutachtete ich Ohren, Nüstern, Augen mit Pupillenreflex, Haut und Hufen. Weiter tastete ich ihren gesamten Körper ab um Verletzungen und Parasiten auszuschließen und dokumentierte dies. Dann folgte das abhören von Herz und Lunge sowie Kontrolle der Vitalzeichen wie Temperatur, Puls und Atmung. Zudem tastete ich noch ihren Rücken ab um Verspannungen un weiteres auszuschließen. Ohne jeglichen Protest ließ die Palominostute auch die Immunisierungen sowie Wurmkur über sich ergehen. "Brav bist du". Nachdem ich die Beugprobe durchführte und ihre Bewegungen im Trab beobachtete gab ich ihr zur Belohnung einen Apfel und stellte sie auf die Weide. Ich hatte auch von der Stute Blut genommen, nur um hundert Prozent sicher zu sein das es ihr vor dem großen Tag gut ging.​
    • Cooper
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      Pflegebericht | Stallions
      Ein weiteres Jahr auf Chattahoochee Hill’s neigte sich dem Ende zu und ein neues Jahr begann. Anders als die anderen Jahre hatten wir dieses Jahr nicht wirklich vorgeplant, wir ließen alles auf uns zu kommen. Das einzige interessante war, dass wir mit dem Gedanken spielten Chattahoochee Hill’s umzubenennen, aber ich befand mich mit dieser Entscheidung in einem Zwiespalt und ging davon aus, dass es sowieso so bleiben würde wie es ist. Zudem würden einige unserer Jungpferde bald an den Start gehen und an Wettbewerben teilnehmen und unser Stall füllte sich langsam mit Zuchtfähigen Tieren. Die Klinik lief mäßig gut, aber da das nicht unsere Haupteinkommensquelle ist, ist das auch nicht schlimm.

      Die ganze Woche schon war ich sehr produktiv. Heute stand die Pflege bei den Hengsten an. Da der Zeitplan meiner Pferde relativ eng getaktet ist, muss ich vorher immer bescheid geben wann ich mal zur Routine hinzustoße und welche Kandidaten ich mir herauspicke. Heute aber hatte ich es komplett anderes geplant. Den Tag zuvor hatte ich mit meinen Mitarbeitern gesprochen und genau eingeteilt wann welches Tier zu mir kommt, aber sodass es auch mit seiner Routine übereinstimmt. Ohne große Probleme lief diese Planung auch. Zunächst, wie immer, half ich bei der Stallsäuberung und Organisation mit und brachte Aikon Aszu, London Grammar, Odyn, CHH’ Chroma sowie Losco auf die Weide. Die anderen, CHH’ Elhae, Light up Hell, CHH’ Guinness, CHH’ Ian und CHH’ Jeevan hatten heute frühes Training. Nachdem die anderen fünf vom Training kamen, setzten wir diese auf die Weide und die anderen gingen zu Training. Ich holte ein Hengst nach dem anderen von der Weide und begutachtete sie flüchtig. Dann putze ich sie ausgiebig und lief mit manchen noch auf das Wasserlaufband oder ging mit ihnen unter die Wärmelampe. Das gleiche tat ich auch mit den Nachzüglern. Bevor ich mich versah war wieder fast ein kompletter Tag um. Ich rieb mir die Augen und schrieb noch in die individuellen Bücher der Pferde. Auch von den Büchern von allen anderen Pferden auf CHH überprüfte ich und änderte das, was geändert werden musste. Ich nahm einige sogar mit ins Haus ums sie da fertig zu stellen. Simon stoppte mich kurz vor Mitternacht und erinnerte mich an die Showpferde die morgen dran waren. “Keine Sorge, morgen kann ich dir helfen” lächelte er.
    • Cooper
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      Pflegebericht | All Horses!
      „Wenig Zeit, wenig Zeit“ sagte ein Mitarbeiter genervt zu mir und verdrehte die Augen, als ich genau diese Worte sagte. Ich ignorierte den Vorfall, würde aber keinen zweiten mehr dulden, obwohl er Recht hatte und ich auch mit der Größe die CHH in den letzten Jahren angenommen hat, überfordert war. Ich überlegte mich demnächst zu verkleinern, eventuell mich auch komplett zurückzuziehen. Diese Entscheidung war aber noch unschlüssig.

      Ich besuchte erst die Fohlen, Newton, CHH‘ Primary Secession, Aywy und Cyoue. Ich streichelte alle einmal durch, schrieb neue Daten in ihr Buch und ging sofort weiter in den Stutenstall.

      Dort stand Glamour of Death, Sekuoia, Smelyalata, Sajé, Deadly Ambition, Felicita ||, Cryfirra, PFS‘ Phaeleh, CHH‘ Lethal Combination und Sorayia. Auch bei ihnen ging ich Box für Box durch, schaute mir Grob ihren Zustand an, ließ mir Leistungen sowie Komplikationen und physische Probleme Berichten. Ich gab jeder Stute einen Apfel, notierte alles in die individuellen Bücher und rannte zu den Hengsten, da ich erneut im Zeitdruck stand. „Ich werde den Tierarztjob aufgeben müssen. Zumindest im Ausland“ sagte ich leise zu mir selbst. Aikon Aszu, London Grammar, Odyn, CHH‘ Chroma, Losco, CHH‘ Elhae, Light up Hell, CHH‘ Guinness, CHH‘ Ian und CHH‘ Jeevan standen auf meine Anweisung hin ebenfalls alle in der Box. Auch hier ging ich die Prozedur wie bei den Stuten durch. „Ich weiß, etwas Herzlos“ sagte ich traurig als eine treue Trainerin der Hengste vorbei lief. Sie schüttelte den Kopf und sagte „Ich werde immer hinter dir stehen, das weißt du. Es ist doch vollkommen nachvollziehbar das auf lange Dauer eine Tierklinik auf der kompletten Erdkugel zu viel wird. Vor allem wenn man sich auch noch einen Namen gemacht hat. Lass die Leute doch hier her kommen wenn sie unbedingt dich als Ärztin haben wollen und nimm nicht unlimitierte Aufträge an sondern reduziere sie auf ein paar im Monat“. Ich schaute sie an, lächelte, bedankte mich und nahm sie in den Arm. Sie hate auch Grundsätzlich einfach recht.

      Die letzte Station war für mich der Stall der Showhorses. Dort standen Quiet Giant, Kholáya und Siropón. Sie waren alle sehr gut trainiert und auch Kholáya hatte Muskelmasse aufgebaut. Ich lobte die Trainer die für diesen Abteil zuständig waren und gab ihnen den Wohlverdienten Mehrlohn. Erneut inspizierte ich alle Tiere und notierte die Daten.

      Zum Ende rief ich alle zu einem Teamgespräch.
    • Rhapsody
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      03.11.19 | Galopprennen A-L | CHH' Elhae
      Nach langer Zeit war Leslie wieder einmal auf der Galoppbahn. Andere Jocks hatten das Galopptraining übernommen, während sie sich langsam mit Bernies Hilfe an die klassische englische Reitweise gewöhnte. Aber sie konnte es einfach nicht verleugnen – im Rennsattel fühlte sie sich immer noch am wohlsten. Und vor allem natürlich auf dem Rücken eines so schicken Vollbluthengstes.

      CHH‘ Elhae hatte den weiten Weg aus Kanada nach England gemacht und war durch Zufall in Leslies Arbeitsplan gerutscht. Nach der ersten Eingewöhnungszeit stand erst ein bisschen Konditionstraining auf dem Plan, ehe es auch nur in die Nähe der Bahn ging. Gemeinsam mit den anderen Vollblütern ging es also über Stock und Stein – vor allem aber über Hügel, und das in allen drei Gangarten. Leslie hatte bei diesen Ausritten schnell gespürt, dass der junge Hengst schon Erfahrung auf der Bahn hatte – trotzdem schickte Ezra Leslie jedes Mal weg, wenn sie auch nur daran dachte, ihn um eine Sonderbehandlung zu bitten.

      Also hieß es erst einmal: Ausdauertraining, zur Abwechslung irgendetwas einfallen lassen. Einige Male ließ Leslie Elhae einfach auf einem Reitplatz und sah ihm dabei zu, wie er selbstständig seine Runden drehte. Als sie eines Tages dann einen großen Gymnastikball mit in die Bahn legte, war das anscheinend das Highlight des bisherigen Trainings; immer wieder schubste er ihn vor sich hin und wenn er dann doch sonst ein bisschen unsicher wirkte – fast wie ein 13-jähriger, der seinen Platz in der Welt finden wollte – ließ man ihn sich eine Zeit mit variablen Spielsachen alleine, mutierte er zum anmutigen Hengst, der in ihm schlummerte. Mit einem Pfiff holte Leslie ihn wieder aus seiner Spielmanie – sie merkte ganz genau, dass Elhae gut damit leben konnte, wenn sie von heute auf morgen plötzlich verschwinden würde, aber seinen Respekt hatte sie sich schnell verdient.

      Alle paar Wochen durften Leslie und Elhae dann doch mal auf die Bahn – unter Ezras strenger Aufsicht, und mehr als eine Runde war es meistens auch gar nicht. „Nur um zu gucken, in welcher Verfassung er ist,“ meinte Ezra jedes Mal, bevor er Leslie auf die Bahn ließ. „Nicht viel. Nur kurz.“

      Deswegen war Leslie angenehm überrascht, als Ezra bei einer Morgenrunde Mitte Oktober von ihr verlangte, ihn in zwei Stunden an der Bahn zu treffen – und eben nur das verlangte. Normalerweise folgte dann noch eine Aufzählung an Dingen, die Leslie vor Ende des Tages noch mit Elhae zu tun hatte. Mit Schmetterlingen im Bauch putzte sie den Vollbluthengst, sattelte und trenste und kontrollierte dann alles noch fünf Mal, damit auch alles ordentlich passte.

      Kurz vor 10 stand sie vorm Zaun der Galopprennbahn und wartete darauf, dass der Jock vor ihr die Bahn freimachte. Ihr kribbelten die Hände – das war schon beim Warmreiten eine kleine Ablenkung gewesen, und sie hoffte, sie konnte es beim Training unterdrücken.

      Ezra konnte sie vage an der gegenüberliegenden Längsseite erkennen – wie er erst am Zaun stand, dann das Walkie Talkie in der Hand hob und wieder senkte. Ein paar Sekunden später ließ der Jock sein Pferd ausgaloppieren, ehe er ein paar Runden später Platz für Leslie machte. Die ließ Elhae durch das kleine Tor gehen und schloss es vom Sattel aus. Der Kopfhörer in ihrem Ohr knackte, dann hörte sie Ezras Stimme. „Wir fangen erst einmal langsam an, okay? Erstmal locker galoppieren.“

      Sie nickte, als könnte Ezra sie sehen, und nahm die Zügel ein Stück auf. Elhae spitzte die Ohren, wartete aber brav auf Leslies Hilfen, ehe er losschoss. Das hatte Leslie erwartet – möglicherweise konnten sie nun endlich auch ein bisschen Startboxtraining machen, wenn sie schon direkt auf der Rennbahn trainieren durften. Mit einer kleinen Parade sammelte sie den Vollbluthengst unter sich wieder ein und ließ ihn erst einmal locker vor sich her galoppieren, während sie die Bewegungen mit den Knien abfederte. Sobald das Go von Ezra kam, duckte sie sich ein bisschen mehr über den Hals, nahm die Zügel noch ein Stück mehr auf und gab auch dem Hengst mit gezielten Schenkelhilfen die Erlaubnis. Elhae streckte sich, verlängerte die Schritte und flog nur so über die Bahn. In ihrem Ohr hörte Leslie immer wieder Anweisungen von Ezra, die sie so gut wie möglich umsetzte. Es war doch ein bisschen ungewohnt, plötzlich wieder auf der Bahn zu sein und ein Pferd auch wirklich dafür zu trainieren – aber ohne groß darüber nachzudenken wusste sie sofort, was sie machen musste.

      Die nächste halbe Stunde ging das Training ähnlich weiter: immer wieder vom gestreckten Galopp zurücknehmen, um dann wieder ordentlich Gas zu geben. Ezra wollte damit noch einmal Elhaes Ausdauer testen – und der Hengst schien sich gut zu machen.

      Die nächsten Tage über behielten Leslie und Ezra dieses Training bei, immer wieder unterbrochen von Startboxtraining. Leslie merkte, dass der Hengst unruhig wurde, sobald das Tor hinter ihnen geschlossen war – auch, wenn er die Startbox eigentlich schon kennen sollte, immerhin war er schon Rennen gegangen. Aber er spielte nervös mit den Ohren, jedes kleinste Geräusch ließ ihn zusammenzucken. Leslie versuchte ihn, mit gutem Zureden zu beruhigen, aber als sich die Startbox öffnete, machte Elhae nur einen kurzen Satz nach draußen – dann blieb er wie angewurzelt stehen. Leslie hingegen machte eine Rolle vorwärts über seine Schulter und landete unsanft auf der Schulter.

      Als sie sich zu Elhae umdrehte, betrachtete sie der Hengst mit neugierigen Augen. Ihr Kopfhörer knackte. „Alles gut bei dir?“ kam Ezras Stimme – aber auch nur aus Anstand, wirklich besorgt klang er nicht. Leslie winkte der Figur, die in etwa 100 Meter Entfernung am Zaun stand, ab – alles gut, kein Problem, lass uns weitermachen.

      Beim nächsten Mal war sie dementsprechend gefasst und konnte sich noch auf dem Rücken halten. Als Elhae auch beim dritten Mal einfach aus der Box sprang und sich danach nicht mehr bewegte, bequemte sich Ezra dann doch einmal an die Startbox.

      „Gibt’s Probleme?“ fragte er, die Stirn in Falten gelegt.

      „Die Startbox ist ihm einfach nicht geheuer,“ antwortete Leslie. „Ich versuch schon, ihn so gut wie möglich zu beruhigen, aber viel hilft es nicht.“

      Ezra sagte daraufhin nichts, sondern betrachtete eine Weile nur den Hengst. Dann strich er ihm über den Hals. „Also haben wir hier Baustelle Nummer 1.“

      Baustelle Nummer 1 sollte dann in den nächsten Tagen intensiv geübt werden. Erst einmal ohne Start – wichtig war, dass Elhae die Startbox einfach akzeptierte und sich nicht verrückt machte, während er darinstand. Das würde mit seiner eigentlichen Bezugsperson wohl besser klappen – so wie es jetzt war, musste er aber mit Leslie vorliebnehmen. Die tat ihr bestes, den Hengst zu beruhigen – sie streichelte ihm über den Mähnenkamm, erzählte ihm in leiser Stimme von all den Dingen, die sie in den letzten Tagen gemacht hatte, versuchte, ihre Atmung so zu regulieren, dass sie auf den Hengst überging. Nach einigen Tagen spielte er dann nur noch mit den Ohren, sobald das Tor hinter ihm schloss. Dann konnte es endlich ans Starten gehen.

      Elhae ging entspannter in die Startbox, war dann aber doch froh, als sie sich öffnete und er endlich wieder ins freie Stürmen konnte. Das Starten war seine Stärke, und wer einen starken Start hinlegte, der hatte das halbe Rennen schon gewonnen. Im gestreckten Galopp flog er über die Bahn, und auch in einem kleinen Testrennen gegen ein anderes Trainingspferd bekam er durch einen schnellen Start einen klaren Vorteil.

      Somit ging die Zeit mit dem Vollbluthengst zuende. Am Abend vor seiner Abreise zum Flughafen stahl sich Leslie noch einmal in die Box und schob ihm zwei Möhren zu. „Wir sehen uns bestimmt bald wieder,“ flüsterte sie, während Elhae auf den Karotten herumkaute.

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    • Cooper
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      Pflegebericht | Stallions
      „Ein Grad, Schneeschauer. Niederschlag 81 Prozent, Luftfeuchte 90%, Windstärke 5km/h“ hörte ich aus dem Fernseher. Ich nahm ein Löffel Porridge und machte mir über das Wetter nicht zu viele Sorgen. Heute stand die monatliche Teamsitzung für die Pferde an und ich bereitete schon am Frühstückstisch um sechs Uhr morgens alles vor. Mudge war Fit und schwirrte im Haus herum. Kurze Zeit später, als ich am Laptop Turnieranmeldungen machte, pienste er herum. „Schon gut. Ich lass dich ja raus, ich komme heute etwas später“ sagte ich und öffnete die Glastür zum Gelände. Der Collie stürmte hinaus, drehte sich um einen Baum, der schon fast eine Blätter mehr hatte und pieselte. Ich schmunzelte und setzte mich dann wieder da die Vorbereitungen.

      Das monatliche Teamgespräch lief gut. Zudem hatten wir einiges an Zielen aufgestellt und uns geeinigt, welche Tiere auf welche Turniere gehen. Zudem hatten wir einige Pferde wie London Grammar, in den Fokus gesetzt. Da diese bald zur Körung gehen sollten. Aber auch der Aufbau für die Marwaris sollte stärker in den Fokus rücken, obwohl die Nachfrage für die englischen Vollblüter deutlich mehr sind und die Marwaris eher meinem persönlichen Interesse diente.

      Heute hatte ich die Möglichkeit die Hengste zu besuchen. Derzeit beherbergten wir vier Vollblüter, einen Araber und zwei Marwaris. Der Araber Akion Aszu, ist zur Zucht zugelassen und wird bald zwei Decksprünge abgeben können. London Grammer war er wundervoller Vollbluthengst, der bald zur Körung ging. CHH‘ Chroma und CHH‘ Elhae waren zwei Vollblüter, die sich kaum ähnelten. Beide hatten noch einige Arbeit zu tun, bevor sie zur Körung gingen. Beide Hengste waren aber vielversprechende Turniergänger. CHH‘ Ian ist einer unserer Marwarihengste und ist durch seine außergewöhnliche Farbgebung eine echte Attraktion, wenn auf dem Gelände Besucher da sind. Zumal Marwaris sowieso eher selten sind. Er tut sich schwer mit den Gewinnen auf Turnieren und steht im intensiven Training. CHH‘ Guinnes ist ein Steel Grey und begleitet Chattahoochee Hill’s schon länger. Mit ihm haben wir viel geübt, leider aber keine guten Turniererbegnisse erzielt. Wir ließen ihm eine Weile eine Pause und greifen jetzt das Training wieder auf. Zuletzt war noch unser CHH‘ Jeevan. Ebenfalls ein Marwarihengst. Er lebt seit letztem Jahr auf Chattahoochee Hills und hat noch nicht als zu viel zeigen können. Aber wir haben große Hoffnungen.

      Den restlichen Morgen verbrachte ich dann damit alle Fortschritte und Rückgänge der Hengste zu dokumentieren und ging bei verschiedensten Trainingseinheiten mit. Alle sieben Hengste putze ich nach ihrer Einheit und gab ihnen ein wenig Aufmerksamkeit indem ich paarweise mit ihnen eine halbe Stunde in den Wald spazieren ging. Somit ging der Tag sehr schnell vorbei und es wurde dunkel. Ich schaute auf die Uhr. Es war aber erst sechs Uhr. „Fühlt sich an wie zehn“ sagte ich zu mir selbst und schloss die Boxentür von Jeevan. Ich hörte ein Krähen die noch draußen herumflogen. Der Schneeregen, der angekündigt war, kam erst gegen Nachmittag und fing jetzt an stärker zu werden. „Ich verschwinde dann jetzt. Bis morgen“ sagte ich dann zu einem Mitarbeiter, der heute den Nachtdienst hatte und für die Hengste grade die Fütterung vorbereitete. „Alles klar“.

      2760Z. | ohne Leerzeichen | by Cooper
    • Friese
      Platzhalter Trainingsbericht Januar​
    • Cooper
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      Pflegebericht | Stallions
      Es gab nach einigen Wochen Ruhe, wieder viel Trubel auf Chatthoochee Hills. Die Equine Klinik lief wieder gut und man musste sich um den Umsatz keine Sorgen mehr machen. Die Turniere der Pferde verliefen ebenfalls sehr erfolgreich, vor allem CHH‘ Elhae räumte gleich zwei Tribühnenplätze ab und Qualifizierte sich somit für die Hengstkörung. Daraufhin erarbeitete ich mir Elhae eine Kür. „Ich freue mich so dass die Zucht langsam wächst. Bin so sehr auf die Fohlen von Elhae gespannt“. Joey schaute ein wenig desorientiert. „Eine neue Blutlinie hat er dennoch nicht“. Meine Blicke waren der Aussage entsprechend nicht sehr freundlich. Er zuckte mit den Schultern, nahm die Zigarette aus dem Mund, um den Qualm auszupusten und ging dann Richtung Rennbahn, wo er grade London Grammar und Losco trainierte. Ich lief ihm provokant wie er selbst war hinterher. Ich wollte mir so oder so mal den Stand der Dinge der zwei Hengst ansehen. Sie liegen laut Joey gut in der Zeit. Ich fragte mich, warum er heute so launisch war und kam zum Schluss das wir zwar viele Turniere gewannen, aber die Galopprennen im Einzelnen nicht gut liefen. Ich munterte meinen Jockey mit einem Freundschaftsrennen mit Akion Aszu und CHH‘ Chroma auf. „Das wird schon. Ich verspreche dir die nächsten Wochen werde ich wieder mehr für dich und die Rennis da sein. Es gab halt derzeit viel zu tun bei den Pferden, die eben nicht Rennen“. Er schmunzelte und nahm mich in den Arm. „Passt schon“. Zufrieden mit der Antwort ging ich auf das Gelände zurück, um mir das Training von den Marwaris anzuschauen. CHH‘ Ian und CHH‘ Jeevan sowie auch Èlon machten sich prächtig. Mit Èlon beübte ich noch die allgemeine Rittigkeit und überarbeitete den Trainings sowie Futterplan der Hengste. Ian gefiel die Aufmerksamkeit und wollte beim Training in der Halle nicht mehr von mir los. Somit überzog ich meine Zeit und nutze diese, um mit ihm ein wenig spazieren zu gehen. Langsam wurde das Wetter auch immer wärmer. Leider war die Sonne aber am heutigen Tage etwas verhalten. Der nächste Besuch fand bei CHH‘ Guinness statt. Ich schaute mir sein Buch an und evaluierte alle Prozesse. „Hmm“. Ich biss mit auf die Unterlippe und bewegte sie nach rechts und links. Es war derzeit recht still um ihn und teilte ihn für ein aktiveres Training ein. Zusätzlich machte ich mir noch selbst ein Bild von seinem Trainingsstand indem ich heute als Trainer fungierte. Guinness hatte sichtlich Spaß am Geschehen, hatte aber sichtlich Trainingsmäßig abgebaut. Ich trommelte alle zuständigen Mitarbeiter für den Hengst zusammen und sprach die Veränderung offen an. Es fühle sich keiner Angesprochen. Ich blieb sehr sachlich und verordnete Guinness dann eine speziellere Routine, in der ich selbst eine größere Rolle spielte.

      Unser Neuankömmling Mellow hatte sich recht gut in Chattahoochee Hill’s eingelebt. Im Sozialverhalten gegenüber den anderen Pferden war er noch eher schüchtern und verhalten, machte sich aber im Hinblick auf das Training sehr gut. Ich las im Buch nur positives und konnte eine deutliche Verbesserung zum Vormonat beobachten, wie ich selbst anhand des heutigen Trainings meinerseits in Erfahrung bringen konnte. Zufrieden ging ich zum letzten Tier des heutigen Rundganges. CHH‘ Polychromed Biosphere. Der Bay Tobiano Overo wurde erst von kurzem von uns aus der USA importiert und bereichert CHH mit seiner Farbvielfalt. „Poly“ wie er hier liebevoll genannt wird ist im Galopprennen als Steher unterwegs und holte schon in seiner zweiten Disziplin, Distanz, einen Treppchensieg. Laut Buch macht er sich auch im Training besser in der Distanz als im Galopprennen. Vom Charakter her ist der Hengst wohl schwer einzuschätzen. So ganz nach dem Motto „Mal so, mal so“. Eines stand aber fest, der Hengst hatte sehr viel Freude an Arbeit. Das konnte mir jeder aus dem Team bestätigen. Auch bei meinem Erstkontakt mit ihm erschien der Hengst Aufmerksam und wartete auf Anweisungen, die er auch gern befolgte. Wie bei jedem Neuankömmling testete ich zunächst seine Kraft der Vorder und Hinterhand. Beide waren recht normal ausgeprägt. Die Ausdauer schien bei ihm außergewöhnlich gut zu sein, welche sich auch im Laufe dann Bestätigte. Seine Sprungkraft lag minimal unter dem Durschnitt. „Ich bin grundsätzlich sehr zufrieden“ sagte ich am Ende des Tages als ich noch mal alle Dokubücher der Hengste durch ging. Zudem änderte ich einige Tests und Überprüfungen bei den Neuankömmlingen ab, da diese nicht alle Trainingsrelevanten Merkmale der Tiere erfassten.

      3789 Zeichen | by Cooper
    • adoptedfox
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      CHH’ Mr. Buckminster | Sorayia | CHH’ Fleeing Skipping Stone | CHH’ Mahduri | Tag, you’re it!
      CHH’ Comeath | CHH’ Zéniba | CHH’ Stanley | Newton | Aywy
      Sajé | Glamour of Death | Smelyalata | Sekuoia | Cryfirra
      PFS’ Phaeleh | Bear Brooks Denahi | Flúx | CHH’ Primary Secession | Seoki
      Siúil A Rún | Amplitude | Sweet Disaster | Northern Downpour | Cyoue
      London Grammar | Losco | Aikon Aszu | CHH’ Elhae | CHH’ Chroma | Mellow
      CHH’ Ian | CHH’ Guinness | CHH’ Jeevan | CHH’ Polychromed Biosphere | Élon
      Percy | Wilfred | Quiet Giant | Pudgy | Liav HMJ 4549

      Die letzten Tage des Sommers vergingen wie im Flug. Ich sog die frische Luft des Morgens tief ein und machte mich, mit einem lachenden und einem weinenden Auge, auf den Weg zu den Pferden. In zwei Wochen würde mein Praktikum auf den Chattahoochee Hill’s enden. Ich würde vieles hier vermissen, doch ich freute mich auch schon auf meine bevorstehende Ausbildung als Trainerin. “Guten Morgen!” rief ich in den Stall und half dabei die Pferde auf die Weiden und Paddocks zu bringen. Sekuoia, Flúx und CHH’ Guinness blieben als einzigste im Stall zurück. Nach einer kurzen Besprechung in der Sattelkammer trennten sich die Wege der Pfleger und Trainer in verschiedene Richtungen. Bevor ich mich meinen Aufgaben widmete, ging ich an den Zaun der großen Weide und beobachtete eine Weile die Pferde. “Sei nicht traurig. Wer weiß, vielleicht sitzt du in ein paar Jahren selbst am Schreibtisch und planst das Training der Pferde hier.” munterte Cooper mich auf und stieß mir ihren Ellenbogen sanft in die Rippen. Ich lächelte.
      “Vielleicht hast du Recht.”

      17. September 2020 - Pflegebericht - 1046 Zeichen
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  • Album:
    |CHH Stallions|
    Hochgeladen von:
    Cooper
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    9 Nov. 2018
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    CHH' Elhae
    El's
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    Exterior
    Rasse Englisches Vollblut
    Herkunft Canada
    Geschlecht ♂
    Alter 6

    Stockmaß 162 cm
    Deckhaar Dominant White

    Langhaar grau/ weiß
    Abzeichen
    vr [] | vl [] | hr [] | hl []


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    Interior

    loyal | hektisch | frech

    Charakter/ nature
    Elhae ist ein sehr unsicherer Junghengst und verhält sich dementsprechend hektisch aber
    Aufmerksam. Er hat nur wenige Bezugspersonen und fühlt sie ohne diese noch unsicherer
    als er so schon ist. Für das spielen und herumtollen ist er aber immer zu haben und legt
    seine Unsicherheit ab. Gefällt ihm etwas nicht kann er jedoch auch mal zubeißen oder es
    anders Ausdrücken somit besitzt er ein typisches Vollblutverhalten.

    Beschreibung/ description
    Elhae besitzt eine kompakte, zierliche, fast eckige Figur.
    Er hat lange Beine ohne Fehlstellung, einen schlanken Rumpf
    sowie auch einen langen Rücken. Sein Kopf ist typisch grade und trocken.

    Geschichte/ history
    Elhae wurde durch einen Decksprung eines
    Pferde's von Pineforest Stables gezeugt
    und auf Chattahoochee Hill's geboren.

    Sozialverhalten/ social behavior
    1 (schwierig)-5 (unproblematisch)
    herd [5] | conspecific [4] | towards humans [3]


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    Breed Information

    Gekört []
    Nachkommen
    Geschwister: PFS' Northern Dancer, PFS' Captured in Time, Valentine's Alysheba, PFS' A Winter's Tale, PFS' Whirlwind
    Gencode

    Besitzer Cooper Chattahoochee
    (User: Cooper)
    VKR sadasha
    Ersteller sadasha
    Zucht CHH

    Ancestry
    aus der♀ Sekuoia
    von Aestas Amor
    aus der Ariana


    von♂ A Winters Day

    von
    aus der

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    Achievements & Qualifications
    eligbility: Galopprennen | Military
    Dressur E A L M S S* S** S***
    Springen E
    A L M S S* S** S***
    Military E A L M S S* S** S***
    Distanz E
    A L M S S* S** S***
    Rennen E A L M S S* S** S***
    Western E A L M S S* S** S***
    Fahren E A L M S S* S** S***


    [​IMG]

    Grinds & Successes

    488. Galopprennen | 500. Galopprennen | 412. Military | 414. Military | 432. Military | 417- Galopprennen
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    Training & Educational State
    Fohlen ABC [] | Eingeritten [] | Rittigkeit [] | Gelassenheit []
    1[schwierig]-5[unproblematisch]
    Halftern [3]
    Trensen []
    Satteln []
    Führen [5]
    Putzen [4]
    Anfassen [4]
    Ladefromm [3]
    Schmiedefromm [2]

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    Health Condition
    (TA + HS) Verzeichnis
    Chronische Erkrankung:
    Akute Erkrankung: