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Gwen

Chatana

New Forest Pony ♀

Tags:
Chatana
Gwen, 8 Apr. 2020
Zion, Bracelet, adoptedfox und 2 anderen gefällt das.
    • Gwen
      Leben auf Rook's Bay Stable

      Freudig stapfte ich früh am Morgen in die Stutenstallung. Gestern hatte uns ein Neuankömmling erreicht. Die Foreststute Chatana. Eine sportliche Falbstute die optisch wunderbar mit meinen Falbhengsten harmonierte, leider keine Reitponystute. Dennoch war sie eine große Errungenschaft für unser Gestüt. Die anderen Stuten waren bereits auf der Weide. Chatana sollte aber nicht gleich die geballte Stutenzickenpower abgekommen und kam demnach erst einmal auf ein abgetrenntes Stück wo sie die Chance hatte die anderen zu beschnuppern..
      Zeitgleich machte ich mich an ihre Box zu schaffen und bereitete das Futter für heute Abend und morgen früh vor.
      Nachdem viel zu verspätet auch bei uns der Sommer angekommen war und sich bereits jetzt von der sonnigsten Seite zeigte, begann der Tag heute ebenso früh. Als ich die Stallung hinein ging, war meine Stallhilfe bereits dabei die Stuten auf die Wiese zu bringen. Unser Neuankömmling Chatana hatte sich bereits gut eingelebt und hatte in Chou eine Freundin gefunden. Unsere Stutenherde stand gemeinsam auf einer weiten Wiese direkt hinter dem Hauptstall. Als alle Stuten draußen standen, brachten wir gemeinsam die Hengste und die Minis auf die Weiden und begannen schließlich die Boxen zu misten. Nach und nach trudelten einige Reitbeteiligungen und Pfleger ein, welche sich auch einige Boxen vornahmen. Es herrschte also schon am frühen Morgen Hochbetrieb auf dem Gestüt.
      Da ich heute den ganzen Tag Zeit hatte ging ich am Mittag zu allererst zu den Verkaufspferden des Gestüts. Es hatten sich einige Interessenten angekündigt, daher sollten die Hübschen ein wenig hübsch gemacht werden. Nabiri, die kleine Lewitzer Stute war erst seit kurzem wieder hier, dennoch suchte sie wieder ein perfektes Zuhause auf Lebenszeit. Auch der freche Minihengst Cesar wurde ordentlich herausgeputzt und ging anschließend mit Floriano und Woezel ein wenig in die Führanlage, welche von einer Hilfe beaufsichtigt wurde. Ein weiteres Verkaufspferd war Elliot, ebenfalls ein Lewitzer. Er war bereits gekört und bereits für die Zucht eingesetzt. Elliot hatte bisher keine Anfragen und durfte somit seinen freien Tag genauso genießen wie D'Artagnan und Märchenerzählerin.
      Die ganzen Fohlen des Gestüts standen auf einem seperaten Weidestück bei den Stuten und tobten wild miteinander rum. Das Gestüt hatte zur Zeit 8 Fohlen. Royal's Daydream, ein Fohlen einer ehemaligen sehr erfolgreichen Stute, Elmo, ebenfalls ein eigenes gezogenes Fohlen von DéjàVu, Bacardi Mojito, Applaus, Cruel Twist of Fate, Foggy Dew, Nabiri und Little Lioness. Die Fohlen hatten alle ein festes Ritual. Am Morgen bekamen alle ihr Müsli, anschließend wurden sie wie alle anderen Pferde auch auf die Weide gebracht und Mittags in die Halle. Je nachdem wer sich mit ihnen beschäftigte absolvierte mit ihnen ein spielerisches Schrecktraining mit Flatterbändern, Reifen, Schirme etc. Wir hatten mit dieser Methode bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Unsere Pferde waren schrecklos und absolut Geländetauglich.
      Es war inzwischen früher Nachmittag als ich an das Arbeiten der Pferde kam. Zuerst schnappte ich mir gemeinsam mit einer Freundin die beiden Stuten Blondie und Ronja und putzten diese gründlich, bevor wir sie auftrensten und eine gemütliche Runde ins Gelände gingen. Blondie war mit ihren 27 Jahren noch topfit aber aufgrund einer alten Sehnenverletzung bereits in Rente. Ronja dagegen war vom Gemüt einfach eine sehr ruhige sodass die dem langsamen Tempo der Haflingerstute gerne folgte. Um Blondie nicht zu über anstrengen liefen wir nur die kleinere Runde, die allerdings auch schon 30min dauerte. Am Hof wieder angekommen, spritzten wir den Stuten noch die Beine mit kaltem Wasser ab und reichten beiden eine Möhre, ehe sie zurück auf die Weide durften und sich dort erst einmal ausgiebig wälzten.
      Der nächste Kandidat war Gregor. Seine Reitbeteiligung hatte abgesagt also übernahm ich heute die Reitstunde mit ihm. Auch Windrose nahm an dieser teil. Die Reitstunde begann mit einer Aufwärmphase im Schritt und vielen Schlangenlinien, anschließend bestehend aus Schritt-Trab Wechsel. Um den Pferden dieses typische Abteilungsreiten ja nicht anzugewöhnen überließ uns der Reitlehrer relativ viel Freiheit war Bahnfiguren anging. Er bestimmte lediglich das Tempo und korrigierte ab und zu Fehler, sowie wenn wir zu häufig auf der ganzen Bahn ritten. Auch als später das Mädchen, welches sich um die Stute DéjàVu kümmerte in die Halle eintritt, funktinierte alles bestens. Gregor machte sich immer besser und lernte schnell. Auch Windrose schien Spaß an der Arbeit zu haben. Die Halle hatte an der nördlichen kurzen Seite ein langes Fenster von dem man hinausschauen konnte - vorrausgesetzt man sitzt nicht auf einem Pony wie Déjà es war. Draußen war Santino auf dem Springplatz und war fleißig am trainieren. Es war wieder Turniersaison für ihn. Seine Trainerin teilte aber regelmäßig mit wie wunderbar er mitmachte und nur am Wassergraben noch etwas üben musste. Dieser war dann doch noch manchmal etwas gruselig, sodass die Sprünge nicht perfekt saßen. Das war auch seine größte Schwierigkeit im Military. Was jedoch seltsam war, da er im Gelände sehr gerne schwimmen ging.
      Zu guter Letzt erwartete mich heute noch eine kleine Überraschung. Vor langer Zeit hatte ihc mich schweren Herzens von meinen Andalusierhengsten trennen müssen, doch als ich sah wie ein dunkelroter Pickup mit Hänger auf den Hof rollte und ein sehr bekanntes Wiehern ertönte, konnte ich mir meine Tränen nicht zuruck halten. Suger war einer der verkauften Andalusier.. Eine Freundin hatte wohl mitbekommen, dass er wieder ein neues Zuhause suchte und hatte die Initiative ergriffen und ihn zuruck geholt. Schnell bereitete ich eine Box vor und knnuddelte den Hengst einmal kräftig durch, ehe er auf einen großen Paddock kam um sich nochmal die Beine vertreten zu können. Damit ich hatte ich heute absolut nicht mehr gerechnet.
      Es war inzwischen Abend als die Pferde wieder draußen standen und ihren Feierabend genossen. Nur Kiona, Yoshi und Lady Lou wurden heute noch nicht bewegt, obwohl es eigentlich so sein sollte.. Ich war allerdings von der Arbeit heute und dem sehr warmen Wetter fix und fertig, weshalb ich mich entschied die 3 am nächsten Tag erst zu reiten. Schnell bereitete ich noch das Abendessen der Vierbeiner vor und schüttete es schon einmal in die Eimer, damit sie sofort essen konnten, wenn sie in wenigen Stunden zurück in die Box kamen. Dann machte auch ich mich daran mein eigenes Abendessen, welches ich mir wohl ebenso verdient hatte, zu machen.
      Heute war ich bei meiner Freundin Floooh zu Besuch, da sie mich bat ein wenig mit den Pferden unter die Arme zu greifen. Dies tat ich natürlich super gerne. Also führte sie mich kurzerhand herum und ich sah mir alles genau an, ehe ich mit der Arbeit beginnen würde. Von der Weide holte zum Glück immer ein Stallarbeiter von Floooh, sodass ich mich nicht immer um das Kümmern musste.
      Daher sah ich mich kurz um und entdeckte ein mir alt bekanntes Gesicht, Chatana, ich grüßte sie mit einem Leckerli und holte sie darauf gleich heraus. Da band ich sie fest und nahm mir den Striegel mit dem ich das Fell reinigte, ehe ich mir den Hufkratzer schnappte, alle Hufe säuberte und dann das Langhaar kämmte. Nun legte ich ihr Sattel und Trense an und brachte sie zum Reitplatz, dort begann ich den Falben warm zu reiten und dann ein paar Bahnfiguren zu üben. Wir brauchten nicht lange und waren schnell fertig, sodass ich sie absatteln und abtrensen konnte, dann brachte ich sie auf die Weide. Weiter ging es nun mit Chou, einer Quarter Horse Stute, welche ich von der Box holte und sie zu putzen begann, ich striegelte ihr Fell, säuberte die Hufe und kämmte das verzwirbelte Langhaar. Sie stammte von einem wundervollen Hengst ab, von den man nur träumen konnte, weswegen ich sie auch gleich mal am Reitplatz 'Probieren' wollte. Also legte ich ihr die Westernausrüstung an und ging zum Platz. Wir ritten verschiedene Figuren und machten typische 'Westerndinge', sodass ich bald aufhörte und ihr die Ausrüstung abmachte, damit ich sie auf die Weide bringen konnte. Weiter ging es mit einer Deutschen Rasse, nämlich der Stute Windrose die ein Trakehner war. Die Stute musste ich von der Weide holen, da sie schon dort stand, zum Glück dauerte es nicht lang und ich hatte sie, sodass die Pflege beginnen konnte. Somit striegelte ich ihr dreckiges Fell, säuberte die steinigen Hufe und kämmte das Wirre Langhaar. Danach, legte ich ihre Ausrüstung an und begann ein wenig mit den Bahnfiguren, wo ich sichtlich merkte das die Stute etwas eigenwilliger und sturer war als die anderen. Zum Glück kam ich mit sowas klar und steckte mich schnell als Boss bei uns beiden dar. Somit konnte das Training auch mäßig entspannt laufen. Nachdem Training stellte ich sie dann getrockneter- und geputzerweise in die Box. Weiter ging es nach einem kurzen Schluck frischen Mineralwasser. Diesmal war was kleines oder eher gesagt junges an der Reihe. Nämlich das Fohlen Foggy Dew ein Anglo Araber, was man nicht sofort erkannte aber am Charakter merkte. Ich musste sie zum Glück nur aus der Box hole, weshalb ich sie nachher auf die Weide bringen würde. Doch zuerst wurde sie etwas geputzt, damit sie schließlich gut aussah und wir ein wenig Probearbeit ohne Dreck machen können. Also begann ich den Staub aus dem Fell zu putzen, bevor ich mit den Hufen weiter machte und das Langhaar frisch machte. Dann ging ich auf den Reitplatz, wo ich ein paar typische Fohlenübungen machte, ehe ich die Stute auf die Weide zum Toben brachte. DéjàVu war das nächste Pferd welches ich aus der Box holte und erstmal putzte. Somit Striegelte ich das Fell, kämmte das Langhaar und säuberte die Hufe aus. Dann schnappte ich mir Sattel und Trense und begann mit ein wenig Reiten. Das begann mit ein paar Bahnfiguren und endete mit ein paar kleinen Stangenübungen. Danach brachte ich das Classicpony auf die Weide und räumte auf. Nun ging es mit dem nächsten Pferd weiter, welches sich Slimpy's Ronja nannte. Sie war eine Trakehnerstute und Dressur begabt, also wusste ich was ich dann tat, doch vorher musste ich das Pferd pflegen. Das Striegeln war das erste was passierte, ehe die Hufe kamen und dann das Langhaar. Als das passiert war, ging es weiter mit dem Satteln und Trensen, ehe wir auf den Platz gingen und mit dem Training begannen. Wir übten ein paar Dressurfiguren und ich ritt am Ende die Stute erstmal Trocken, ehe ich die Stute auf die Weide brachte. Kiona ein buntes Scheckentier, war das nächste Pferd in der Runde, welches ich Putzen und Bewegen musste. Also begann ich mit der Fellpflege, säuberte ihre Hufe und kämmte das Wirre Langhaar, ehe ich sie sattelte und trenste. Sie wollte ein wenig Spielen, was ich mit ihr auf dem Platz auch tat. Wir machten einen kleinen Spaßparcours um die junge Dame etwas auszupowern, ehe ich sie am ende absattelte und auf die Weide brachte. Weiter ging es mit der schönen Märchenerzählerin, eine süße Scheckenstute mit viel weiß und wenig Fuchs. Zufrieden begann ich mit der Fellpflege, wo ich erstmal alles gründlich striegelte und dann die Hufe säuberte, ehe das Langhaar an die Reihe kam und ich die Stute zum Longieren auf den platz holte, wo wir nach einer halben Stunde aufhörten und ich die Stute auf die Weide brachte. Weiter ging es nun mit Little Lioness, wieder einem kleinen Fohlen, wo ich zuerst mit der Pflege begann. Diese war das Striegeln was eine Weile dauerte, dann säuberte ich ihre Hufe und begann das Langhaar zu kämmen. Dann brachte ich die Stute zum Roundpen, wo wir ein paar einfache Lernübungen machten. Die Stute wollte die ganze Zeit schmusen und war immer nah bei mir. Machte ich natürlich mit ihr ein wenig aber nicht zu lange, weswegen ich sie bald in ihre Box brachte und weiter machte. His Lady Lou eine mir schon gut bekannte Stute, ich fand sie immer schon interessant und fand es super mal mit ihr zu arbeiten. Doch erstmal musste die Pflege erfolgen, wo ich mit dem Striegeln des Felles begann und dann die Mähne kämmte. Man merkte schnell das sie ziemlich zickig war und gerne testete. Ich ließ mich aber nicht stören und putzte sie sauber, dann bekam sie Sattel und Trense angelegt und ich ging zum Platz und begann mit ein paar Bodenübungen. Es war ein kleiner Kampf zwischen mir und der Stute, doch legte sich langsam als sie merkte, das nichts wirklich bei mir durchgeht. Wir machten noch ein wenig weiter und hörten dann bald auf, da sie ziemlich kaputt vom Training war, also stellte ich sie wieder in ihre Box und tätschelte den Hals zum Abschied. Nun kam HGT's Royal's Daydream an die Reihe, bei dem Namen denkt man nicht sofort an eine Stute aber es war eine. Sie war Braun und eine Hannoveranerdame. Die Dame war ziemlich eigensinnig und etwas komplizierter, doch ich ritt sie ja nicht da sie noch ein Fohlen war. Also ging es um die Fellpflege, die Hufpflege und dann anschließend das Langhaar. Als sie sauber war, brachte ich sie auf die Weide, wo sie herum toben konnte, da sie ziemlich kaputt heute aussah und sich auch auf der Weide entspannt in die Sonne stellte. Nun kam Blondie, Miris Liebling, sie war auch besonders hübsch auch wenn ich nicht der Fan von Haflingern war aber sie war zum Anbeißen. Die alte Dame putzte ich heute nur und hatte einen Spaziergang vor. Somit begann ich das Fell des Lichtfuches zu säubern und machte anschließend weiter mit den Hufen. Zuguterletzt kam dann das Langhaar an die Reihe. Zufrieden mit dem Ergebnis von dem sauberen Pferd, legte ich das Halfter an und ging eine Runde mit dem Haflinger spazieren.
      Nun kamen die Zwerge an die Reihe, zuerst Woezel auch einer der Lieblinge von Miri. Der Kleine wieherte mir schon von der Weide entgegen obwohl er mich nicht so gut kannte, er wusste wohl das es un heißt runter und sauber werden. Zumindestens dachte ich mir das noch vor 30 Minuten Einfangzeit. Wo ich nur noch froh war, als ich ihn hatte und am Putzplatz festband. Dort begann ich auch schon meine Tortour mit allen drei 'Pflegeabteilen'. Also ging das Striegeln los, gefolgt von Langhaar und am Schluss die Hufe. Dann übten wir ein wenig auf dem Reitplatz Zirkuslektionen, natürlich nur die die er schon halbwegs kannte. Dannach brachte ich den kleinen dunkeln Mini in seine Box und machte mit dem nächsten Shetty weiter. Dann kam ein wuscheliger Hengst namens Cesar, denn ich aus der Box holte und erstmal gründlich striegelte, das Langhaar bändigte und anschließend die Hufe nach ein paar sturen Momenten des Hengstes sauber hatte. Mit dem kleinen würde ich nicht viel machen, außer vielleicht ein wenig Springen lassen, damit er sich abreagieren würde. Er folgte mir relativ brav und tobte ziemlich im Round-Pen herum, während er sprang und durch die Gegend jagte. Er war bald etwas ausgepowert und ich konnte den nun enspannteren Mini auf die Weide bringen, wo er sich natürlich weltzen musste. Männer... Nun kam Floriano, der dritte im Bunde. Er soweit ich weiß war ein kleiner Springer, weswegen ich wohl das un Angriff nehmen würde, doch vorher wurde der Schecke erstmal rundum gesäubert. Hufe, Langhaar und Fell waren in Kürze wieder in Ordnung sodass ich mit dem Springen weiter machen konnte. Er machte fleißig mit und ich forderte ihn ein wenig, machte aber bald Ende, da er ja dich schon ein paar Jahre auf den Buckel hatte. Zur Entspannung durfte Flori auf die Weide, während ich eine kleine Pause einlegte und was aß.
      Slush ein richtig schicker Criollohengst war an der Reihe. Ich holte ihn von der Weide und begann sein Fell zu striegeln, ehe ich mit der Hufpflege weiter machte. Zuletzt kam das Langhaar welches ich gründlich kämmte und anschließend seine Ausrüstung für Dressur anlegte. Dann ging es auf den Platz zum üben und trainieren von Bahnfiguren und der Piaffe. Er arbeitete fleißig mit und ich brachte den dunklen Kerl anschließend in seine Box. Sugar ein Andalusierhengst, war der nächste. Der Schimmel war recht sauber aber dennoch kümmerte ich mich nochmal um das Genaue. Also pflegte ich sein Fell, bis es seidig glänzte, kratze und putzte die Hufen aus und kämmte dann das lange Langhaar, welches ich anschließend zu einem Zopf band. Dann legte ich ihn Sattel und Trense an und ritt ein wenig auf dem Platz, ehe wir nach ca. 20 Minuten aufhörten und ich ihn samt Weidendecke auf die Koppel stellte. Nun kam ein hübscher Reitponyhengst, den ich ja richtig zucker schon von Anfang an fand, nämlich Bacardi Mojito. Der Braunfalbe war ziemlich neugierig und machte sofort mit, bei dem was ich machen wollte. Also begann ich mit der Fellpflege und Striegelte den Guten und säuberte seine Hufe. Nun kämmte ich sein wenig da seiendes Langhaar und führte den Hengst zum Platz, dort übten wir ein wenig Bodenarbeit, ehe ich ihn zufrieden auf die Weide stellte. D'Artagnan ein süßer Rappschecke war nun dran und ich begann mit dem Fell, bis es sauber war, machte weiter mit den Hufen und kümmerte mich anschließend um das Langhaar. Dann legte ich ihn Ausrüstung an und trainierte ein wenig auf dem Reitplatz. Wir machten nicht lange und bald konnte ich den Guten die Ausrüstung ablegen und auf die Weide stellen. Elmo ein schnuckeliger Fuchsschecke war der nächste, also holte ich ihn von der Weide, kämmte sein kleines Langhaar und säuberte die Hufen, ehe ich mit ihm auf den Reitplatz ging und ein paar kleinen Stangenübungen machte. Dann kam er auf die Weide und ich machte weiter. Yoshi, ein mir auch sehr bekanntes süßes Pony, der verschmuste Kerl ist immer wundervoll zu reiten, weshalb ich mich schnell beeilte beim Putzen und das Fell schnell gestriegelt war, das Haar gekämmt war und die Hufe sauber. Dann legte ich ihm seine Ausrüstung an und ging zum Platz, stieg auf und ritt ihn warm. Wir übten ein paar Bahnfiguren und machten bald Schluss, da ich ja noch weitere Pferde hatte. Also brachte ich ihn zurück zum Putzplatz und legte die Ausrüstung ab, ehe ich ihn auf die Weide brachte und weiter machte. Gregor ein Oldenburger, von dem ich auch schon öfter was gehört habe war der nächste nun. Also holte ich ihn aus der Box, säuberte sein Fell, kratzte seine Hufe und kämmte sein Langhaar durch. Dann Legte ich ihn seine Ausrüstung an und brachte ihn zum Reitplatz, dort stieg ich auf und begann mit ein paar einfachen Bahnfiguren, ehe wir ein paar Dressurlektionen durchnehmen. Der Braune war angenehm zu reiten, sodass ich gar nicht runter wollte aber musste. Doch es war nun mal so, also nahm ich die Ausrüstung ab und brachte ihn in seine Box. Pünktlich zur Abenddämmerung war das letzte Pony dran, was ich von der Weide holte und mit der Pflege begann. Santino war ein Reitponyhengst der gelassenen Art und ziemlich gutmütig, weswegen ich schnell mit der Fellpflege begann, dann weiter machte mit den Hufen und zuguterletzt sein Langhaar kämmte. Den jungen Kerl bewegte ich nun nicht mehr, da es ja schon spät war und er eh die meiste Zeit auf der Weide stand.
      Somit half ich den Stallarbeitern noch bei den letzten Pferden und fegte die Stallgasse, ehe ich mit Miri zufrieden einen warmen Kakao trank und wir uns ein wenig vor dem knisternden Ofen wärmten. Sie lud mich ein bei Ihr zu Schlafen, als Dankeschön und nicht den Stress zum losfahren, was ich natürlich gerne annahm und wir noch einen Pferdefilm zusammen sahen.
      Mein gute alte Freundin Mia hatte dieses Wochenende nicht viel Zeit für ihre Pferde durch Turniere und andere Dinge. So hatte ich mich schnell entschlossen vorbei zu tüdeln und ihre geliebten Vierbeiner zu beschäftigen und zu verpflegen. Ich war am Freitagabend angekommen und früh am Samstagmorgen hatte ich Mia schon verabschiedet. Morgen Abend würde sie zu später Stunde wieder auf den Hof kommen. So drehte ich mich auf dem Absatz um und lief zu den Stallungen. Dort bereitete ich das Futter vor und gab zunächst jedem Pferd sein verdientes Fressen. Während die Pferde genüsslich vor sich her fraßen, bereitete ich die Heuraufen auf den Koppeln vor, denn dies war die nächste Station für die Pferde.
      Die Pferde waren fertig mit ihrem Fressen und so fing ich mit den beiden Zwergen an und brachte sie auf ihre eigene Koppel. Woezel und Floriano waren meine beiden Lieblinge, schon immer gewesen. Es war für mich relativ leicht die Beiden auf ihre Koppel zu bringen, auch wenn Woezel das kleine Monster wie immer einige Schwierigkeiten mit sich brachte. Sobald die Zwerge auf ihrer Wiese waren, ging es an die Stuten. Zuerst nahm ich Little Lioness und Chatana an die Halfter und Stricke und führte sie auf die nahe gelegene Koppel. Die beiden Stuten preschten sofort los, als ich die Halfter von ihren Köpfen abmachte und gesellten sich dann an die Heuraufe. So ging ich wieder in den Stall zurück und brachte nach und nach Chou, Windrose, Foggy Dew, DéjàVu, Silmpy's Ronja, Kiona, Märchenerzählerin, HGT's Royal's Daydream und Blondie auf die Koppel. Somit waren die Stuten und die Zwerge schon draußen und nun kamen die Wallache dran. Natürlich besaßen auch diese eine extra Koppel. So brachte ich Slush, Suger, Bacardi Mojito, D'Artagnan, Elmo, Yoshi, Gregor und Santiano raus.
      Nun war der halbe Vormittag auch schon von flöten, so begann ich mit dem Boxenmisten. Die Mittagshitze war zum Ausruhen gedacht, da es für die Pferde nur eine Qual wäre, würde ich nun jetzt etwas mit ihnen machen wollen. So machte ich mich weiter an die zahlreichen Boxen und mistete zuerst die von den Hengsten. Am späten Nachmittag war ich dann auch mit allen Boxen durch und schnappte mir die beiden Zwerge Floriano und Woezel. Mit ihnen machte ich mich in die Halle und ließ sie etwas freilaufen. Auf den Hallenboden standen zwei Cavalettis, wo ich die beiden Shetties immer wieder drüber schickte. Nach einer guter haben Stunde ließ ich sie noch etwas umherlaufen, ehe ich etwas abduschte für eine kleine Abkühlung, bevor es dann wieder in die Box ging. Chou, Windrose, DéjàVu und Kiona longierte ich an diesem Samstag noch, ehe ich dann auch schon das Futter für den Abend vorbereitete und es den Pferden gab. Heu gab es nun in der Box.
      Am nächsten Morgen fing das gleichen Spiel wieder an, füttern und dann rausstellen, doch diesmal ließ ich mir Foggy Dew und HGT'S Royal's Daydream in den Boxen. Die beiden Stutfohlen brachte ich in die Halle und führte das gleiche fort, wie gestern bei den Zwergen. Ich ließ sie über Cavalettis laufen und ließ sie auch so noch traben und galoppieren, ehe es auch für die beiden Stuten auf die Wiese zum Heu ging. Ich machte danach dort weiter, wo ich gestern aufgehört hatte. Ich longierte Märchenerzählerin, Blondie und Silmpy's Ronja. Damit waren die Stuten in den letzten beiden Tagen auch bewegt worden und ich machte mit den Hengsten und Wallachen weiter. Slush und Suger, sowie D'Artagnan wurden longiert. Danach folgte erneut die Mittagspause. Als diese dann jedoch unterbrochen wurde, da das Wetter umschwenkte zu bewölkt, machte ich mich an Bacardi Mojito und Elmo. Die beiden Fohlen bekamen das gleiche Programm wie die Zwerge und die anderen beiden Stutfohlen. Übrig für den späten Nachmittag blieben also Yoshi, Gregor und Santiano. Nachdem diese drei Pferde nun auch longiert waren, streute ich die Boxen nochmal neu ein und brachte alle Pferde wieder in ihre Boxen. Ich gab ihnen ihre Fressen und kehrte nochmals vor der Halle und im Stalltrakt. Als ich gerade fertig wurde, kam Mia schon die Türe rein und begrüßte mich lächelnd. ,,Ich bin wieder da.'' - Wir sprachen noch etwas über die Geschehnisse der letzten beiden Tage, ehe ich auch wieder meinen Heimweg antrat.
      Heute war mal wieder viel zu viel los und viel zu wenig Zeit. Einige Reitbeteiligungen waren abgesprungen und durch das heranhaschen der Turniersaison war viel zu tun. Bereits am morgen hatte ich alle Boxen mit Hilfe einige Stallhilfen auf Vordermann gebracht. Seitdem standen die Pferde glücklich auf der Wiese. Da die Fohlen des Hofes HGT's Royal Daydream, Foggy Dew, Elmo und PFS' Bacardi Mojito separat standen und ihr bisher laues Leben genossen, wollte ich diese dabei auch nicht stören. Vielleicht würde ich sie heute Abend nochmal ein wenig in der Halle bespaßen. Stressiger wurde es da bei den anderen Pferden. Jedes wollte irgendwie bewegt und bespaßt werden. Nach kurzer Besprechung mit vorhanden Personal ging es dann los. Kurzerhand starteten wir einen großen Ausritt mit unseren Classics D'Artagnan und Yoshi, sowie unseren Bären Gregor. Gefolgt von einem weiteren Wanderritt mit Kiona, Märchenerzählerin, DejaVu und Blondie an dem ich jedoch nicht teilnahm. Da allerdings unsere zwei Altstuten dabei waren, nahmen sie sich Floriano und klein Woezel als Handpferde mit. Woezel und Blondie waren eh ein eingeschweißtes Team, sodass problemlos ging. Währendessen startete ich mit Little Lioness und longierte sie in dem großen Zirkel neben den Weiden. Sie war konzentriert bei der Sache aber deutlich aus der Übung. Zeitgleich bemerkte ich wie eine Reitbeteiligung eintraf und sich ebenfalls gleich an die Arbeit machte. Sie hatte eine Freundin mitgebracht und kümmerte sich liebevoll um Chatana, welche bereits mitten in ihrer Turniersaison war. Sie wurde auf dem Springplatz etwas warm gemacht, bevor sie mit Chatana etwas sprang. Es herrschte inzwischen ein reges Treiben hier auf dem Hof. Als ich nun fertig war, kümmerte ich mich noch um Lioness und brachte sie anschließend zurück auf die Weide zu den anderen Pferden. Windrose und Silmpy's Ronja grasten dort genüsslich und genossen ihren Ruhetag. Als ich mir nun Slush, den hübschen Criollohengst schnappte und ihn für ein wenig Dressur fertig machte, kamen die ersten bereits vom Ausritt zurück. Und taten es mir gleich und gingen mit Suger und Santino ein wenig in die Halle um dort mit ihnen zu arbeiten. Für alle eine Meisterleistung und sicher ungewohnt so viele Pferde an einem Tag zu reiten, zu putzen und fertig zu machen. Am Abend staunte ich nicht schlecht was wir alles erreicht hatten und wie glücklich und zufrieden die Pferde in der Box standen und auf ihrem Futter herumkauten.
      Heute machte ich mir auf den Weg zu Mia. Sie hatte mich gebeten, dass ich mich um ihre Pferde kümmern sollte. Ich hatte natürlich ja gesagt, denn ich hatte gerade Zeit und wollte auch zwei meiner ehemaligen Pferde wieder besuchen. Ihr Helfer hatte die Pferde bereits rausgebracht und ich konnte somit gleich anfangen die Boxen sauber zu machen. Nachdem ich damit fertig war, streute ich sie wieder ein und füllte dann das Heu auf. Zum Schluss richtete ich noch das Zusatzfutter und kontrollierte alle Tränken. Ich holte als nächstes Suger wieder nach drinnen und band ihn vor seiner Box an. Dort putzte ich ihn und klopfte seinen Hals noch ausgiebig. Nachdem ich damit fertig war, holte ich seinen Kappzaum und die Longe. Ich hängte sie ein und führte ihn dann in die Halle. Dort ging ich ein paar Runden mit ihm und klopfte danach seinen Hals. Bei der Longierarbeit war der Hengst wirklich sehr brav und ich konnte das Training mit ihm mehr wie positiv abschließen. Er bekam noch seine Belohnung in Form einer Banane und durfte danach wieder zurück auf die Koppel. Als nächstes wollte ich mein zweites, ehemaliges Pferde bewegen. Hierbei handelte es sich um Slush, einen Criollohengst. Er schien mich sogar wenigstens ein bisschen wieder zuerkennen. Nachdem ich ihn geputzt hatte, holte ich mir seinen Sattel und seine Trense. Beides platzierte ich auf seinem Rücken beziehungsweise seines Kopfes. Ich stieg vor dem Stall auf ihn und ritt dann mit ihm Richtung Platz. Dort durfte er ein paar Runden am langen Zügel drehen und in aller Ruhe erstmal noch entspannen. Nachdem er warm war, begann ich mit der Arbeit. Diese bestand nur aus den drei Grundgangarten und ein paar einfachen Bahnfiguren. Hierbei ließ er hin und wieder seine sture Art raushängen, aber im Großen und Ganzen machte er eigentlich ganz brav mit. Ich lobte ihn jedes Mal und ließ ihm zur endgültigen Belohnung die Zügel lang. Ein weiteres Mal klopfte ich noch seinen Hals, bevor ich dann abstieg. Ich führte ihn wieder in den Stall und band ihn an. Nachdem ich damit fertig war ihn abzusatteln und abzutrensen, brachte ich ihn wieder auf die Weide. Als nächstes wollte ich mich ein bisschen mit den Zwergen des Gestütes beschäftigen. Hierbei handelte es sich um die beiden Shetlandpony Woezel und Floriano. Ich putzte die beiden und lobte sie dann wirklich lange. Die beiden durften ein paar Runden auf dem Platz spielen beziehungsweise laufen. Ich ging mit den beiden zum Platz und machte den Strick am Eingang zu. Danach hackte ich die Stricke der Hengste aus und klopfte ihnen noch kurz die Hälse. Ich trieb die beiden mit der Gerte ein bisschen an und sie sprangen wie wild über den Platz. Scheinbar hatten sie in letzter Zeit doch deutlich an Bewegungsmangel zu leiden gehabt. Floriano buckelte über den Platz und Woezel ihm direkt hinterher. Die restliche Zeit über durften sie so laufen wie sie wollten. Ich fing sie danach wieder ein und klopfte ihm wieder den Hals. Ich ging mit beiden wieder zu den Koppel und ließ sie dort in Ruhe weiter Fressen. Mittlerweile war es schon nachmittags und ich musste mich entscheiden wen ich bewegen wollte. Ich entschied mich dafür ein bisschen mit Foggy Dew zu üben. Die Stute hatte es mir schon sehr lange angetan und ich klopfte seinen Hals. Die Stute war mittlerweile bereits fünf Jahre alt und ich wollte mir ihren aktuellen Stand anschauen. Ich band sie vor der Box an und ließ sie kurz in Ruhe stehen. Nachdem sie dies brav mit sich machen ließ, gab ich ihr einen Schnitz Karotte. Ich klopfte ihr ebenso noch den Hals und ließ sie danach noch die Hufe geben. Auch dies machte sie halbwegs ordentlich mit. Danach putzte ich sie noch komplett und übte mit ihr das laufen am Strick. Eigentlich begann man dies früher, aber Miri hatte einiges um die Ohren gehabt und so wollte ich, mich heute ein bisschen intensiver damit beschäftigen. Nachdem dies geschafft war, brachte ich sie in ihre Box und sie stürzte sich auf ihr Fressen. Ich holte noch die restlichen Pferde rein und fegte schlussendlich die Stallgasse. Aus den Boxen kam nur leises kauen und schnauben. Ich löschte das Licht und machte mich auf den Weg zu meinem eigenen Gestüt.
      Es wird wärmer - Sonntag, 17. Februar 2019
      POV: Hunter
      Ganz langsam wurde es in Italien wärmer und das Wetter besser, das zog alle nach draußen sodass der Hof nicht mehr wie ausgestorben wirkte. Ende letzten Jahres waren ein paar neue Vierbeiner zu uns gekommen, die sich mittlerweile prima eingelebt hatten.
      Auf meinem Weg den Hügel hinunter zur Weide der Ponystuten, machte ich halt bei Liara. Dass sie ein Pony aus dem Tierschutz war, sah man ihr überhaupt nicht mehr an. Der Beritt tat ihr sichtlich gut und auf Turnieren war sie regelmäßig ganz vorn mit dabei. Neugierig kam sie zu mir als sie mich am Zaun ihres Paddocks entdeckte, sie schien darauf zu warten dass sie wieder etwas tun drufte. Ich strich ihr kurz über die Stirn und kraulte sie hinter ihren Ohren, dann ging ich weiter.
      Es dauerte ein paar Minuten bis man die Ponyweide erreichte, da sie etwas weiter vom Stall entfernt war. Aber das machte nichts, der Weg dorthin war inzwischen nicht mehr matschig und ich genoss das schöne Wetter.
      Noch bevor ich den Zaun erreichte starrten mich einige interessierte Augen an, ganz vorne natürlich Funkenflug di Royal Peerage, die es mittlerweile wohl echt satt hatte ohne ihre Mädels bei den Pony herum zustehen. Gleich dahinter Chatana und Wednesday, nur Happy Steffi schien sich nicht so sehr zu interessieren und graste etwas Abseits. Nachdem ich über den Zaun geklettert war, gab es wie immer für alle zur Begrüßung ein Stückchen Apfel. Ich schaute mir alle Stuten an um zu sehen ob sie in Ordnung waren und von Funkenflug ließ ich mir zur Übung kurz die Hufe geben. Dann gab es zum Abschied noch einige Streicheleinheiten und ich verschwand wieder in Richtung des Hofs.
      Ankaufsuntersuchung bei Chatana und Liara - 27. Juni 2019
      Sebastian O´Melly (Jamie Lewis, Chatana und Liara)

      Sicher Parkte ich den Wagen auf dem Parkplatz. Als ich ausstieg kam mir eine Frau entgegen. Sie stellte sich mir als Miss Lewis vor, ich begrüßte sie ebenso freundlich. Dann führte sie mich über den Hof in einen Stall. Bereits vor einpaar Tagen hatte sie einen Termin für eine Ankaufsuntersuchung für zwei ihrer Stuten gemacht. Die erste der beiden zeigt sie mir nun. Chatana eine hübsche Falbstute. Diese nahm sie nun aus der Box nach draußen. Erstmal sah ich mir die Stute nur an. Checkte ihre Zähne, die im Guten Zustand waren. Sah mir das Fell an, das glänzte. Dann bat ich darum die Stute mir kurz in Schritt und Trab auf der Stallgasse vorzuführen, sie lief klar und Taktvoll. Da alles ok war führte ich nun die Beuge-probe bei ihr aus und auch hier war alles in Ordnung. Schließlich kam das Röntgen. Ich reichte Miss Lewis eine Schutzweste und zog selbst eine an. Dann machte ich aufnahmen von allen vier Beinen die ich ihr dann in den kommend Tagen zukommen lassen würde. Die Stute verhielt sich während der Untersuchung vorbildlich. Nun nahm ich ihr noch Blut ab, um auch hier auf der Sichern Seite zu sein. Auch hier würde ich das Ergebnisse nachreichen. Da man sich das Pferd auch immer in voller Bewegung anzusehen, bat ich nun mir die Stute noch mal in einer Halle oder einem Platzt anzusehen. Miss Lweis nichte, meinte das es kein Problem sei und so folgte ich den beiden. Dort ließ sie Chatana frei und ich sah sie mir an. Auch hier auf dem weichen Sand war alles Top. Ich gab also mein ok und wir gingen in den Stall zurück. Miss Lewis brachte Chatana in ihre Box zurück. Nun ging es weiter für uns. Wir kamen an die Box einer Fuchsstute die ihren Kopf nach draußen steckte. Liara war der Name, erklärte mir Miss Lewis nun. Auch die holte sie nun aus der Box. Ich sah sie mir an. Schön gewachsen, treue Augen, gute Zähne, glänzendes Fell. Auch Liara war optisch in Guten Zustand. Wie bei der Stute zuvor sah ich mir nun auch hier alles genau an. Ließ sie mir im Schritt und Trab, ohne und mit der Beuge-probe auf der Gasse zeigen auch hier war alles Klar und Taktvoll. Dann kam wieder der Röntgenapparat zum Einsatz. Hier war Liara etwas skeptisch und Miss Lewis musste sie etwas beruhigen. Aber sie ließ es zu. Etwas mehr machte ihr dann die Blutabnahme aus. Hier war sie zwar zu halten, aber sie mochte es nicht. Schließlich ging es auch mit ihr nach draußen auf den Platz. Hier zeigte Liara was sie konnte. Ich war mit ihr zufrieden und würde auch hier die Ergebnisse nachreichen, wenn ich sie aus dem Labor bekommen hatte. Zufrieden mit den beiden verabschiedete ich mich nun von der Stute und Miss Lewis und ging zum Wagen zurück.
      Besuch in Italien
      Arec di Royal, Rosenkavalier,Nevio,Aphelion,Jejota,Lykke, BS´Jetaime, Funkenflug, Chatana, Liara
      Ein Besuch in Italien
      "Luna magst du mit kommen nach Italien?!" rief ich über den Hof luna war gerade beschäftigt den Hofeinfahrt vor dem Unkraut zu befreien. " Ja wieso?!" fragte sie mich verdutzt. " Ein Züchterfreund bat mich um Hilfe bei einigen seiner Pferde und das wäre für dich die optimale Lernprozedur als Lehrling, auch mit komplett fremden pferden und Rassen zu beschäftigen!"erklärte ich ihr. Wir beluden mein auto und machten uns auf den Weg. " von dort kommt Cielo her!" sagte ich ihr als wir gerade die Österreichische Grenze verließen. " Ah cool!" sagte Luna. Sie freute sich, sie war noch nie in einem anderen Land. In den Tagen wo wir mit den PFerden beschäftigt sind würden wir im Gästehaus des Gestütes wohnen dürfen. Da wir abends los fuhren würden wir frühst morgens ankommen. Die Fahrt war anstrengend wir machten einige Pausen aber wir kamen gut an. " Hallo Juna, danke das du mir hilfst!" wurde ich schon von Hunter begrüßt. " Nicht´s zu danken, ich hab meine Azubine mitgenommen, damit sie mir hilft und auch was neues sieht und lernt, hoffe es ist okay. Sie kommt sehr gut mit Cielo klar, die zwei sind ein herz und eine Seele!" erzählte ich. " Kein Problem, das ist schön das er sich so gut eingelebt hat!" sagte er. Er brachte uns ins Gästehäuschen und sagte das wir gerne zu frühstücken mittagessen und abendessen ins haus kommen können. Und das wir nicht an zeiten gebunden sind und so lange bleiben können wie es nötig ist. er wäre ja froh ne Hilfe gefunden zu haben, da er momentan einfach viel um die ohren hatte und diese 10 Pferde einfach zu kurz kämen. Wir richteten uns also häuslich ein, wir beschlossen mit den Pony´s am Vormittag anzufangen und am nachmittag mit den Stuten. Die Hengste werden wohl bis morgen warten müssen. Jedoch gönnten wir noch 2h schlaf bis wir dann zu Liara und chantana. Ich nahm die Fuchsstute Liara und band sie am Putzplatz an. Luna nahm Chantana. Wir putzten unsere Ponys sauber und sattelten sie auf. " Kennst du dich hier aus?!" fragte mich luna. " einwenig wieso?!" fragte ich. " Naja das sind ponys für richtige arbeit sind wir zu groß aber für einen ausritt würde es doch gehen!" meinte luna und grinste. " Keine Schlechte idee!" gab ich zu. Ich stieg auf meine Ponystute auf und wartete bis Luna bereit war. Ich hoffte chantana war brav, den luna war noch nicht lange im sattel, eigentlich erst als sie cielo kennenlernte und der ist brav manchmal bräver als ein wallach. Als Luna auf Chatana kam ritten wir im schritt über den hof und bogen dann richtung wald ab. Wir hatten heute vor es gemütlich zu beginnen. Italien war wirklich schön, ich war leider viel zu selten dort. Liara und chatana benahmen sich vorbildlich und luna kam wirklich gut zuerecht. Nach einer Stunde ausritt kamen wir auf den Hof zurück Wir versorgen die pferde und gingen zu den stuten. Wir holten Funkenflug und Je t´aime wir wollten die beiden longieren. Auch diese hübschen Stuten putzen wir zuerst sauber und legten das zubehör an das wir brauchten. Ich zeigte luna genau wie sie richtig longierte und sagte das sie Je t ´aime ruhig etwas mehr antreiben durfte. nach einer halben stunde brachten wir die 2 stuten in ihre Boxen und holen Jejota und Lykke. Luna war etwas zu stürmisch und riss die boxtür unbeachtet bei Lykke auf. Die stute erschrack und zeigte sofort ihr wesen. Ich riss Luna weg und zog die tür wieder zu ehe die stute nach luna schnappen konnte. " Luna, seitwann nähert man sich so den pferden?!" rügte ich sie " Du nimmst das fohlen Jejota, ich werde mich um lykke widmen!" sagte ich. Nachdem die Stute sich wieder beruhigt hatte holte ich sie aus ihrer Box und fing an die junge Stute an zu putzen. Nach dem ich sie geputzt hatte versuchte die Stute mich zu zwicken. Die kleine war ein echtes Biest, aber ich war wachsammer. dann longierte ich die stute. Sie zeigte ihren Temprament und pfefferte durch die luft. " hoho süße!" beruhigte ich sie, nach dem sie sich ausgebuckelt hatte arbeitete sie sehr gut mit. Nach 20 minuten beendete ich die longierstunde und brachte die stute zurück in die box. Luna war imer noch am Jejota betüdeln. " sie ist ja wirklich ein süße maus. Ich habe mir ihr das FohlenAbc gemacht und sie um den Hof geführt sie ist soo brav." Schwärmte Luna Wir hatten den vormittag gut gemeistert und gingen gemeinsam mittagessen. Hunter fragte uns wie es uns erginge. wir erählten ihm das am nachmittag die Hengste waren und wir auch mit ihnen ausreiten wollen, den die Natur in italien war einfach wunderschön.
      Frisch gestärkt gingen wir in den Hengstall. Rosenkavalier und Nevio kamen als nächstes. ich nahm den Schimmelhengst aus seiner Box und luna nevio ein Murgese Hengst. Wir striegelten unsere Hengst sauber. Mein Hannoveraner alberte etwas herum dann sattelten wir auf . " Traust du dich ins Gelände mit dem Hengst?" fragte ich meine Azubine. " Ich denke schon, nevio ist süß!" sagte luna verträumt. " Na Gut aber immer aufpassen!" ermante ich sie und stieg auf. Wir ritten im Schritt vom Hof herunter. Wir trabten an als es uns erlaubte. Die raumgreifenden Gänge vom Murgese hatten mich verblüfft. Hunter hatte echt schöne Schätze im Stall stehen, und das er uns so vertraute. Dann gallopierten wir ein stück. Luna hielt sich sehr gut auf dem Rücken des Blue Roan hengstes. Wir ritten an einem malerischen romantischen Dörfchen vorbei und kamen von oben wieder auf den Hof. Wir brachten unsere Hengste in die Boxe. " Willst du Apheliii...." " ahhhhhhhhhhhh ist der niedlich!" ich kam gar nicht meine Frage zu beendet so kreischte Luna mir ins Ohr. " Das Fohlen ist so niedlich!" japste sie. " Dann wirst du dich wohl um Arec kümmern!" lachte ich und schnappte mir ein Halfter um den Fuchshengst zu holen. Aphelion werde ich heute in der Halle etwas Dressur reiten. Ich putzte den Hengst sauber und Sattelte ihn auf. Dann führte ich ihn in die halle , dort stieg ich auf und ritt ihn warm. "Ich geh mit Arec spazieren!" rief luna in die halle. " Nur um den Hof!" sagte ich. Ich konnte nicht gebrauchen das Arec sich losriss und davonrannte, oder schlimmer Luna sich verläuft und nicht mehr zurück findet. Aphelion war nun genügend aufgewärmt. Nun trabte ich ihn an, im leichttrab ritten wir einige Runden, dann wechselte ich zwischen durch die seiten, verkürzte die Tritte und gab ihm die zügel nahm sie wieder auf, und machte einige Hufschlag figuren. Der Lusitanohengst bemühte sich wirklich sichtlich. Ich tätschelte ihm sanft den Hals. Ich brachte den Hengst nach dem Training in die box und verräumte das Sattelzeug. Da kam Arec schon angelaufen. Ich erschrack und fing den kleinen Ausreißer ein. Einen kurzen blick über das fohlen sah ich das es unverletzt war ich brachte ihn in die box und Suchte nach luna. Die mir bei den großen weiden entgegenlief, der strick hatte sich durch ihre hände gezogen diese nun mit Brandblasen und blut zierten. " Hast du keine Handschuhe getragen?!" schimpfte ich im ersten moment. Dann verarztete ich sie erstmal. Dann gingen wir abendessen und schlafen. Morgen haben wir einen freien Tag und am abend flogen wir zurück.
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    • Gwen
      Leben auf Royal Peerage

      Hufschmiedbesuch 27.02.2020 - Zum Goldenen Hufeisen
      © Elsaria
      Heute fuhr ich wieder nach Italien um eine Kundin ihr Pferd zu machen. Jamie wollte ihre New Forrest pony an der körung teilnehmen lassen dazu sollten die Hufen schön gemacht werden. Dafür war ich um 10 uhr zur Stelle. Jamie begrüßte mich freudig und bot mir einen Kaffee an. Auch in Italien war es etwas kälter geworden. Nach dem Kaffee ging ich zur Falbstute und holte sie aus ihrer Box. Da ich nur die Hufen ausschneiden musste brauchte ich heute keinen Ofen. Die freundliche Stute folgte mir willig. Am Putzplatz angekommen streichelte ich sie einwenig. Dann nahm ich ihren ersten Huf auf und knippste das überschüssige horn weg. Wie zu erwarten waren Chatana´s Hufen im einwandfreien Zustand. Dann raspelte ich die ränder rund und ging zum hinterbein . dort wiederholte sich der Arbeitsvorgang. Chatana machte alles brav mit und blieb stehen. Immer wieder lobte ich sie. Dann wechselte ich die seiten und machte die 2 anderen beine auch noch. Als sie fertig war fettete ich die Hufen noch ein und brachte sie zurück in ihre Box. Dann machte ich alles sauber und verabschiedete mich von jamie und fuhr wieder zurück nachhause.

      Tierarztbesuch 28.02.2020 - Pferdepraxis Sapala
      © Eddi
      Heute machte ich mich auf den Weg zu Jamie Lewis. Mein heutiger Patient war eine achtjährige Ponystute. Routinemäßig stand eine simple Untersuchung mit Impfen und Entwurmen an. Geplant pünktlich kam ich an und wurde herzlich in Empfang genommen. Chatana stand bereits angebunden am Platz und spitzte neugierig die Ohren, als wir um die Ecke kamen. Nachdem ich meine Tasche abgestellt hatte, machte ich mich direkt an die Arbeit.
      Von Jamie ließ ich mir Chatana im Schritt und Trab auf dem Hof vorführen. Einmal auf der geraden Linie und einmal gebogen. Die Gänge waren taktklar und auch in der Biegung zeigte Chatana keinerlei Schwierigkeiten. Somit war beim Bewegungsapparat alles einwandfrei. Also konnten wir zum Putzplatz zurückkehren und mit der Untersuchung weitermachen.
      Zunächst schaute ich in die Ohren, danach leuchtete ich die Augen ab und zuletzt der Blick ins Maul und auf die Zähne.
      Alles war in bester Ordnung und ich konnte mit dem Abhören weitermachen. Herz, Lunge und Darm hörte ich in Ruhe ab, aber alles klang einwandfrei. Kurz lobte ich das Pferd, ehe ich noch die Lymphknoten abtastete und zu guter Letzt die Beine hinabtastete. Ich konnte keine Auffälligkeiten entdecken und machte mich noch daran, die Körpertemperatur zu messen. Alles war im grünen Bereich.
      Damit konnten wir guten Gewissens impfen. Ein kurzer Blick in den Impfpass genügte und ich wusste, was heute alles anstand. Wir begannen mit dem Kombipräparat für Influenza und Herpes. Danach folgten noch Tetanus und Tollwut und dann waren die Impfungen auch schon geschafft. Abschließend gab es noch die Wurmkur ins Maul und direkt hinterher einen Apfel, damit die Paste auch schon im Pferd landete.
      Ich lobte Chatana ausgiebig und erneuerte noch den Impfpass, während Jamie bereits die Stute wieder wegbrachte. Zu guter Letzt stellte ich noch das Gesundheitszertifikat für entwaige Wettbewerbe aus und verabschiedete mich dann von Jamie, ehe ich mich auf den Weg zum Auto und damit zum nächsten Patienten machte.

      Trainingsbericht 12.03.2020 - Dressur E auf A
      © Friese
      Nachdem ich meinen Auftrag bei den Geschwistern Blake vollendet hatte, ging es nun für mich nach Italien. Dort warteten bereits die nächsten beiden Pferde auf mich. Beide standen bei Jamie Lewis, welche ich durch meine Stute Sissi bereits kurz kennenlernen durfte. Hierbei hatte sie mir auch gleich den Auftrag erteilt. Heute sollte es auch endlich soweit sein. Am Flughafen wartete bereits mein gebuchter Fahrer inklusive Namenschild auf mich. Nachdem Jamie auf dem Hof noch einiges zu organisieren hatte, konnte sie mich derzeit nicht abholen. Für mich war das nicht weiter schlimm gewesen. Ich hatte sie bereits vor meiner Abreise gebeten mir ein paar Details zu den Pferden zu schreiben. Diese hatte ich mir ausgedruckt und ging sie während der Fahrt immer wieder durch. Hin und wieder kam es zu einem kleinen Wortwechsel zwischen mir und dem Fahrer. Er erklärte mir kurz, dass er den Hof von Jamie vom Hören bereits kannte, jedoch noch nie vor Ort gewesen war. Ich nickte nur knapp. Eigentlich hatte ich aktuell nicht sonderlich Lust auf Small Talk. Schließlich wollte ich mir bereits ein paar Gedanken zum Training mit den beiden Pferden machen. Hunter hatte bereits mit der Bodenarbeit mit Funkenflug begonnen. Dies würde mir beim Einreiten sehr gelegen kommen. Es gab Besitzer, die das Fohlen ABC und die erste Bodenarbeit lieber selbst übernahmen, jedoch gab es auch einige die auch diese Aufgaben lieber bei einem Trainer als sich selbst sahen. Dies konnte ich natürlich beides nachvollziehen, denn man hatte meistens doch eine bessere Beziehung zum eigenen Pferd. Gerade wenn jedoch nicht das Wissen vorhanden war, dann war es meistens besser, wenn man sich Hilfe suchte. Die Fahrt neigte sich immer weiter dem Ende und ich begann meine ausgepackten Sachen wieder in die Tasche zu räumen. Am Hof angekommen, bedankte ich mich und bezahlte den Fahrer. Mein Gepäck holte ich danach noch selbstständig aus dem Kofferraum und schaute mich kurz um. Bisher konnte ich noch niemanden entdecken. Der Taxifahrer trat ein bisschen zu sehr auf das Gas und wirbelte somit einiges an Staub um mich herum auf. Genervt schnaubte ich kurz und schaute mich kurz auf dem vorderen Teil des Hofs um. Nachdem ich nicht einfach auf einem fremden Hof umherwandern wollte, nahm ich kurzerhand mein Handy und rief Jamie an. „Du bist schon da?“ hörte ich die Stimme an der anderen Leitung nervös fragen. „Ich steh draußen, wollte mich nicht neugierig umschauen“ sprach ich in den Hörer. Hinter dem Stall erschien Jamie. Ich begrüßte sie kurz und sie zeigte mir mein Zimmer für die nächsten Tag. Sie hatte mir angeboten hier zu übernachten. Ich war hierüber sehr dankbar, denn für mich hieß dies, dass ich mich nicht zusätzlich noch um ein Hotel kümmern musste und der Fahrtweg blieb mir dadurch natürlich auch erspart. Ich wollte mir heute noch den Hof kurz ansehen und mich auch kurz mit den beiden Pferden bekannt machen. Den Job des „Reiseführers“ würde heute Jenna übernehmen. Jamie war sehr beschäftigt mit der Planung der Zucht, aber sie hatte mir vergewissert, dass sie die nächsten Tag mehr Zeit für mich haben würde. Jenna begann damit mir die Stallungen der Pferde zu zeigen und auch die Pferde, welche aktuell in den Boxen waren kurz vorzustellen. Ich konnte mir leider nicht alle Namen merken, dafür war mein Gedächtnis doch zu schlecht. Weiter ging es mit der Sattelkammer, dem Putzplatz und allen anderen wichtigen Orten, die ich im Stalltrakt kennen musste. Nachdem wir hiermit fertig waren, zeigte sie mir meine Arbeitsplätze für die nächsten Tag. Zum einen die Reithalle, falls es schlechtes Wetter sein sollte, und zum anderen den Reitplatz, welchen ich natürlich nutzen wollte so oft sich die Gelegenheit bat. Jenna zeigte mir noch die restlichen Ecken des Gestüts und führte mich noch zu meinen beiden Berittpferden. Sowohl Funkenflug, als auch Chatana standen auf der Weide. Die beiden fraßen in Ruhe und vermittelten aktuell noch nicht den Eindruck, dass sie wirklich wussten was auf sie zu kam. Das war wahrscheinlich aber auch besser so. Jenna holte als erstes Funkenflug von der Weide und zeigte mir was die kleine Dame bisher so gelernt hatte, danach folgte Chatana. Sie führte mir die Stute vom Boden aus vor. Ich sah bei beiden Stuten bereits ganz genau hin, damit ich mir schon Gedanken über die Trainingspläne machen konnte. Ich wollte bereits etwas vorweißen können, wenn ich mich heute Abend mit Jamie unterhalten würde.

      Mittlerweile waren die ersten Tage bereits vergangen. Jamie hatte mir die beiden Pferde nochmal selbst vorgeführt und wir hatten zusammen einen variablen Trainingsplan ausarbeitet. Mit beiden Stuten würde ich zwei Mal am Tag arbeiten, wobei ich jeweils schauen wollte, dass ich sie nicht zu sehr überforderte. Beide bekamen auch einen Tag in der Woche komplett frei, damit sie sich auf der Koppel entspannen konnten. Wir hatten den Plan für alle öffentlich am schwarzen Brett ausgehangen, damit auch jeder wusste, wann die beiden Pferde durch mich beschlagnahmt wurden. Mit beiden Stuten hatte ich erstmal mit leichten Vertrauensübungen und Muskelaufbautraining begonnen. Beide standen zwar schon gut da, dennoch wollte ich vor dem Einreiten von Funkenflug ein bisschen mit ihr gearbeitet haben, damit ich nicht gleich als erstes schon mit den richtigen Trainingsübungen einen schlechten Eindruck bei ihr hinterließ. Mir war wichtig, dass die Stute nicht gleich dem Thema Arbeit mit dem Menschen negativ gegenüber stand. Zu beiden Stuten baute ich während der gemeinsamen Zeit vom Boden aus eine gute Bindung auf. Mit Funkenflug festigte ich danach das bereits erlernte. Ich wollte, dass sie mir hierbei ebenfalls vertraute und alles saß, bevor wir mit neuer Arbeit begannen. Chatana und ich starteten unser Training mit leichten Ritten auf E-Niveau. Hierbei wollte ich mich erstmal an die Stute gewöhnen und sie an mich.

      Nachdem eine weitere Woche vergangen war, wollte ich mit dem richtigen Training der beiden Pferde beginnen. Immerhin war ich nun schon lange genug auf dem Hof der beiden Stute. Mit Chatana wollte ich anfangen an den neuen Gangarten zu arbeiten. Diese hatten meistens die Eigenschaft den Pferden schwieriger zu fallen als die neuen Bahnfiguren. Ich klopfte Chatana regelmäßig während des Training den Hals und lobte sie nach der Übung der Gangarten ausgiebig. Mir war wichtig, dass sie auch hierbei immer das Positive sah. Während der ersten Versuche hatte die Stute noch sehr arge Schwierigkeiten sich selbst zu tragen und die Hinterhand richtig mitzunehmen. Aber dies war anfangs noch relativ normal und würde mit dem Training besser werden. Funkenflug ging es nun mit dem Longiergurt an den Kragen. Sie durfte jeden zweiten bis dritten Tag einen Tag an der Longe drehen. Hierbei achtete ich darauf, dass ich die Halle leer war. Mir war wichtig, dass Funkenflug an der fast kompletten Longe laufen konnte. Dies beanspruchte die Gelenke nicht so sehr wie bei kleineren Kreisen. Aus diesem Grund wurde sie auch nicht jeden Tag von mir longiert. Während der restlichen Tage gewöhnte ich die Stute an den Sattel. Ebenso übte ich mit der Stute bei der Bodenarbeit wie sie auf die Stimme zu reagieren hatte. Nachdem sie sich halbwegs mit dem Sattel angefreundet hatte, begannen wir damit ihr die Bügel vorsichtig an den Bauch zu reiben. Schließlich sollte die Stute beim Reiten keine Panik bekommen, wenn der Bügel ihren Bauch straf.

      Beide Stute machten rasche Fortschritte. Bei Chatana beschloss ich, dass ich die Gangarten erstmal sacken lassen wollte. Ich wollte mit ihr beginnen an den Bahnfiguren zu arbeiten. Als erstes begann ich damit den Zirkel immer weiter zu verkleinern. Die Stute sollte langsam an die Volte herangeführt werden. Chatana kannte bereits Schlangenlinien durch die Bahn in drei Bögen. Diese versuchte ich nun ein bisschen enger zu reiten, damit wir langsam anfangen konnten den vierten Bogen einzubauen. Als dritte und letzte, neue Bahnfigur musste die Falbstute noch das Wechseln durch die Länge der Bahn lernen. Da Chatana bereits gute Grundlagen hatte und ebenfalls im Springen erfolgreich war, konnte ich auf eine gewisse Wenigkeit der Stute zählen. Diese kam uns gerade bei der Volte und den Bögen gelegen. Funkenflug hingegen lernte weiter, dass es nichts Schlimmes war, wenn der Bügel ein bisschen fester gegen ihren Bauch schwang. Hin und wieder begannen wir ebenfalls sie mit dem Sattel zu longieren. Nachdem sie hierbei immer entspannter wurde begannen wir mit dem sogenannten Bügeltritt. Meine Helferin hierfür war Jamie selbst. Ich hielt die Stute vorsichtig vorne fest und hielt den gegenüberliegenden Bügel. Jamie setzte danach immer wieder ihren Fuß in den Bügel. Funkenflug spürte nun von beiden Seiten den Druck, welcher auf dem Sattel lag. Ziel der Aufgabe war es, dass sie irgendwann hierbei komplett ruhig stehen blieb, aktuell tänzelte sie nämlich immer noch ein Stück nach vorne oder nach hinten. Für die ersten Versuche war dies vollkommen in Ordnung. Nur wenige Pferde blieben bei den ersten Versuchen ruhig stehen. Für uns hieß es nun das Training in diese Richtung weiter zu intensivieren. Hierfür benötigte ich Jamie oder einer ihrer Helfer. Alleine war dieser Schritt aktuell kaum möglich beziehungsweise nur schwer umsetzbar. Ebenfalls fingen wir langsam damit an, dass sich mein Trainingspartner sich in den Bügel stämmte und damit ein Aufsteigen simulierte. Dies gefiel der Stute natürlich nicht sonderlich und sie legte immer wieder die Ohren tief in den Nacken.

      Kurz vor meiner Abreise war das Aufsteigen jedoch gar kein Thema mehr. Für Funkenflug war dies in den letzten Wochen schon fast zur Routine geworden. Ebenfalls hatten wir am Aufsteigen und Reiten an der Longe gearbeitet. Auch dies lief mittlerweile immer besser. Anfangs hatten wir das ganze behandelt wie normales Longieren. Meine Seine Reiterin blieb hierbei eher passiv. Je weiter wir im Training kamen, desto weniger wirkte ich auf die Stute ein und überließ Jamie immer mehr die Führung der Stute. Mir war wichtig, dass während des Reitens an der Longe, diese bereits relativ locker war. Natürlich nur ab dem Punkt, wo ich wusste das Pferd verließ sich auf den Reiter auf seinem Rücken und er konnte das Pferd unter sich auch wenn es durchging kontrollieren. Das Pferd sollte sich bereits an der Longe mehr auf den Reiter konzentrieren, als auf die Person, die in der Mitte stand. Schließlich würde beim freien Reiten auch der Reiter die Kommandos geben und niemand in der Mitte. Je früher die Pferde sich an diesen Fakt gewöhnten, desto leichter war es später. Bei Chatana saßen bereits die Gangarten und Bahnfiguren. Auch mit den zusätzlichen Lektionen hatten wir bereits begonnen. Hier fehlten uns nur noch ein paar weitere Lektionen.

      Einen Tag vor meiner Abreise war es soweit, dass wir die Fortschritte der Pferde nochmal festhalten wollten. Funkenflug war mittlerweile soweit, dass sie die ersten Mal Freireiten gut hinter sich gebracht hatte. Den Galopp würde Jamie später mit ihr erarbeiten oder sich einen Trainer zur Hilfe holen. Da die Stute aktuell noch nicht ausreichend ausbalanciert war, wollten wir diesen Schritt noch nicht gehen. Gemeinsam hatten wir beschlossen, dass sie hierfür noch Zeit hatte und erst das Erlernte durch Jamie gefestigt werden sollte. Ich war mir jedoch sicher, dass mit weiterer Arbeit ein sehr tolles Reitpferd aus der Fuchsstute werden würde. Chatana und ich hatten in den letzten Tagen die Lektionen fertig erarbeitet. Für uns sollte es heute noch auf ein Turnier gehen. Hier wollten wir zeigen, dass die Stute das Niveau auch abliefern konnte. Natürlich saß noch nicht alles einwandfrei perfekt, dennoch war ich mir sicher, dass sie heute einiges zeigen konnte. Gemeinsam mit Jamie hatte ich bereits am Vorabend den Hänger gepackt und so mussten wir nun nur noch die Stute aufladen. Wir waren noch rechtzeitig in der Zeit und ich wurde genug Ruhe haben, dass ich die Stute noch entspannt warm reiten konnte. Auf dem fremden Hof angekommen machten wir die Ponystute gemeinsam fertig und ich ritt sie ab. Genau rechtzeitig wurde unsere Nummer aufgerufen und wir konnten mit dem Ritt starten. Am Ende vom Tag waren wir nicht platziert, aber das war auch nicht schlimm. Die Richter waren mit unserer Leistung zufrieden und konnten bestätigen, dass Chatana ein A-Niveau aufwies. Durch das weitere Training würden sich alle neu erlernten Aufgaben setzten und die Stute würde auch ihre ersten Erfolge verzeichnen können. Gemeinsam mit der Stute und Jamie fuhr ich zurück zum Hof. Dort hieß es für mich nun noch Koffer packen, denn der Flieger würde bereits früh am nächsten Morgen zurück in Richtung Heimat gehen. Ich schrieb Jamie noch einen Bericht über meinen Aufenthalt, damit auch die zukünftigen Trainer und gegebenenfalls auch Besitzer über das Training informiert werden konnten. Ebenfalls bescheinigte ich ihr das Einreiten und das Dressurtraining von E auf A-Niveau.

      Pflegebericht 17.03.2020 - Der Frühling kommt
      © Maleen
      In meiner Heimat könnte man jetzt wohl sagen 'Löppt'.
      Ja, derzeit lief bei uns wirklich alles gut, die Weiden waren endlich wieder nutzbar und die Pferde genossen die ersten Stunden in Freiheit, auch in Sachen Zucht und Verkauf lief es bestens. Das erste Fohlen in diesem Jahr war bereits knapp einen Monat alt und hatte genauso viel Charme wie ihre Mutter Yuki. Einige Pferde hatten ihre lang ersehnte Zuchtzulassung bekommen einige andere stehen in den Startlöchern für die nächste Zuchtshow. Auch zwei oder drei Pferde würden uns in den nächsten Wochen wieder verlassen, für sie hatte das Schicksal anderes geplant als das gemühtliche Leben auf Royal Peerage. Ich bin gespannt ob wir diesen Pferden irgendwann nochmal über den Weg laufen und sie im internationalen Sport antreffen werden.
      Auf den Koppeln herrschte derzeit zwar noch ein bisschen Chaos, weil sowohl die Großen als auch die Ponys sich eine Weide teilen mussten. Für die genaue Aufteilung der großen Weideflächen und die Zusammensetzung der kleinen Herden müsste ich mich nochmal mit Jenna und Blake zusammensetzen. Die beiden wussten genau welche Pferde zusammen harmonieren und welche eher weniger. Außerdem hatte Blake immer im Blick welche Pferde gerade im Training waren und deshalb näher am Stall stehen mussten. Die Stuten behamen sich zum Glück alle vorbildlich in ihrer großen Gruppe, bei den Hengsten gab es ein paar kleine Kloppereien, vor allem die Ponyhengste wollten sich nicht so leicht unterbuttern lassen. Für kurze Zeit musste das alles aber nun so funktionieren.
      Ich ließ mir ein paar Minuten die warmen Sonnenstrahlen ins Gesicht scheinen während ich die Stuten beobachtete und freute mich auf die nächsten Fohlen und meine zukünftige Welshzucht.
    • Gwen
      Pflegebericht 13.04.2020 - Ankunft

      "Hör auf zu diskutieren", meinte ich nur halbherzig und ließ unsere neue Stute auf den Hänger führen. "Die ist mein Geburtstagsgeschenk an mich", meinte ich grinsend zu Ciaran. Der schüttelte nur den Kopf. Hazel hingegen war mehr als begeistert von unserem neuen Pferd. Es war noch früh am Morgen. Wir waren um fünf gestartet, um die Stute möglichst früh abholen zu können. Es handelte sich (Überraschung!) um ein New Forest Pony. Ich kannte die Stute schon länger, sowohl durch eine Bekannte als auch durch Turniere und sie hatte mich schon immer begeistert. Dementsprechend war ich förmlich aufgesprungen, als ich die Verkaufsanzeige gesehen hatte und nun gehörte sie mir: Chatana.
      Ich hatte schon einige Pläne mit ihr, besonders, da sie erst vor kurzem prämiert worden war und ich zumindest ein Fohlen aus ihr züchten wollen würde. Doch das würde wenn überhaupt erst nächstes Jahr passieren, vielleicht auch erst 2022, mal schauen, wie sich unsere weitere Zucht gestaltete, denn momentan standen andere auf dem Plan. Zufrieden dankte ich der Vorbesitzerin und wir machten uns auf den langen Heimweg.

      Zu Hause durfte die Stute direkt auf ein abgestecktes Stück Weide neben unsere kleinere Stutenherde. So konnte sie sich gut die Beine vertreten und schon einmal die ersten anderen Pferdenasen kennenlernen. Die ersten beiden Tage würde sie nur daneben stehen, dann würde ich sie vermutlich mit unserer Herdenchefin Nayala zusammenstellen und dann würde sie schon bald eingegliedert werden können. "Sie ist toll!", meinte ich nur begeistert zu mir selbst, während ich auf den Zaun lehnte und die Pferde beobachtete.
    • Gwen
      Pflegebericht 14.07.2020 - Umbau

      Einige Veränderungen standen bei uns aus. Lange hatte ich überlegt und mit mir gerungen, doch die Ranch sollte einen neuen Anstrich und einige kleine Veränderungen bekommen. Bisher hatte das uns nicht wirklich beeinträchtigt. Es hatte sich um neue Trainingsmöglichkeiten und Weiden gehandelt, so dass wir ganz gut normal hatten weiterarbeiten können. Doch auch das Stallgebäude sollte komplett erneuert werden und somit mussten die Pferde zwischenzeitlich umziehen.
      Vorgestern waren die vorerst letzten Berittpferde abgeholt worden, so dass nur noch unsere eigenen da waren. Zum Glück hatte ich tolle Freundinnen und damit Nachbarn, die zu gerne meine Vierbeiner für einige Wochen bei sich aufnahmen. Mit den Jungpferden war das sowieso kein Problem, die vier Chaoten brachte ich für die Zeit auf die Bergwiesen, welche ich grundsätzlich sowieso jährlich für die Jungpferde pachtete. Aber die anderen sollten natürlich weiterhin im Training stehen.
      Außerdem hatten Lena, Elena und Elisa mir zugesagt, mich beim Training zu unterstützen, weil natürlich die zusätzlichen Wege auch Zeit fressen würden. Ich war mehr als dankbar.
      So teilte ich die Pferde so auf, dass jeder einen Teil zu trainierender Sportler hatte und aber auch welche, die aktuell eher nicht auf Turniere mussten. Das funktionierte besser als gedacht und da ich den Wechsel schon länger plante, waren auch alle vorbereitet. Auch mein Team teilte ich zu den Nachbarstallungen auf, so dass jeder immer nur zu einem Stall fuhr und dort die jeweiligen Pferde arbeitete. Effizienz war das Stichwort.
      Hazel würde sich um unsere Schützlinge auf Crescent Acres kümmern. Ciaran und Celeste schickte ich nach Sanssouci, denn dort standen die zweitmeisten Pferde von uns. Und ich kümmerte mich um die Schützlinge, welche Zuflucht auf Townsend Acres fanden. Dementsprechend zogen dort auch meine Kandidaten ein: Altair, Ohnezahn, Ohnegleichen...
      Dieses Wochenende standen die Umzüge statt und wir ritten zum großen Teil die Pferde in ihre jeweiligen neuen Stallungen. Ich dankte meinen Freundinnen tausend Mal als wir abends dann alle beisammen saßen und von den Männern begrillt wurden, während wir mit einem guten Sekt anstießen. "Ich bin ja echt gespannt, was du dir alles so ausgedacht hast", meinte Elena und grübelte. Ich hatte bisher nicht verraten, was alles angedacht war, umso gespannter waren natürlich alle.
    • Gwen
      Pflegebericht 06.08.2020 - Morgenrundgang

      Es war ein kühler Morgen und als ich das Fenster öffnete, fröstelte ich leicht. Tief über die Wiesen zogen die Nebenschwaden hinweg und man beinahe gar nichts bei der weißen Wand. Gähnend streckte ich mich und schlüpfte in warme Sachen, um hinunter in die Küche zu gehen.
      Dort setzte ich mein Teewasser auf und fütterte die Hunde und Ivy. Alle drei warteten bereits ungeduldig auf ihr Frühstück. Ich goss mir meinen Tee auf und setzte mich, in eine warme Jacke gekuschelt, auf die Terrasse, während die Hunde das erste Mal herauskonnten.
      Nachdem ich meinen Tee getrunken hatte, ging es hinaus in den Stall. Es war erst kurz nach sechs und dementsprechend döste auch der Großteil der Pferde noch. In aller Ruhe begann ich das Kraftfutter zu verteilen und während alle fraßen, teilte ich schon das frische Stroh und Heu vor den Boxentüren auf.
      Danach ging es für alle hinaus auf ihre Weiden. Manch einer war noch nicht so überzeugt von dem Nebel und lief eher zögerlich los, während andere wie gewohnt in Galopp davonstürzten. Ich huschte wieder in den Stall und begann die Boxen zu misten. Da die Pferde nur nachts drinstanden, war das im Nu erledigt.
      Neues Stroh hinein, dann das Heu für die kommende Nacht und abschließend das Kehren der Stallgasse. Dann konnte ich in der Futterkammer bereits die Dosen für den Abend vorbereiten, und während ich das tat, hatte ich die großen Stalltüren geöffnet, damit es einmal kühl durchlüftete. Unser Stall war immer sehr gut durchlüftet, aber es schadete auch nie, nochmal die Morgenluft hinein zu lassen.
      Alles war fertig, so konnte ich die Hunde und die Katze einsammeln, die munter ihre Morgenrunden über die Ranch machten und zurück zum Haus gehen, um selbst erst einmal zu frühstücken und dann mit der Arbeit mit den Pferden zu beginnen.
    • Gwen
      Pflegebericht 03.12.2020 - Familienausflug!

      Anlässlich des ersten Advents besuchten mich meine Mutter und meine Schwester. Wir verbrachten das gesamte Wochenende zusammen und ließen unsere jährlichen Weihnachtsrituale aufleben. Der Rest des Hofes musste eben einfach mitmachen. Zum Glück hatten weder Ciaran noch Hazel oder Celeste etwas gegen Bekochen von meiner Mutter, Plätzchen backen, Weihnachtsmusik oder Dekorieren. In den ersten Advent starteten wir jedoch mit meiner Tradition und die hieß: Ausreiten!
      Seit Tagen schneite es und inzwischen lag alles unter einer dicken Schneeschicht versteckt und ich freute mich riesig auf den Ausritt. Heute zeigte sich auch seit langem der blaue Himmel wieder und die Sonne schien. Ich hatte entschieden, dass heute mal die Mädels Auslauf bekommen würden. Während ich als meine beiden Ab-und-zu-Reiter auf Tawny Bawny und Golden Flair setzte, schnappte ich mir Chatana, gab Ciaran Ameya und die beiden Auszubildenden durften sich um Snow White Cassedy und Nayala streiten.
      Nachdem alle ihre Pferde geputzt und gesattelt hatten, versammelten wir uns auf dem Hof und schwangen uns in die Sättel. Meine Mutter ritt oft Tawny Bawny, wenn sie bei uns war. Die Palominostute war ideal für sie. Kathy hatte ich auf Golden Flair gesetzt, denn auch die ältere Buckskindame machte ihren Job wirklich bestens. "Auf gehts", meinte ich fröhlich und ritt voran.
      Wir ritten zunächst durch den Wald, dann über die verschneiten Wiesen des Nationalparks, überquerten an einer flachen Stelle den Fluss und machten uns irgendwann auf der anderen Seite zurück auf den Heimweg, während wir das herrliche Wetter genossen und allesamt mehr als zufrieden mit unserem Leben waren.
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  • Album:
    Südstallungen
    Hochgeladen von:
    Gwen
    Datum:
    8 Apr. 2020
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  • Rufname: Chatana
    Geburtsjahr: 2011

    Von: unbekannt
    Aus der: unbekannt

    Rasse: New Forest Pony
    Geschlecht: Stute
    Fellfarbe: Buckskin
    Stockmaß: 142 cm

    Beschreibung:
    Chatana ist selbstbewusst und neugierig, sie geht interessiert auf neue Dinge zu und lernt sehr schnell. Sie ist genügsam und braucht nicht durchgehend Beschäftigung, wenn sie mal mehrere Tage nicht gearbeitet wird, ist sie damit vollkommen zufrieden.
    Beim Reiten ist Chatana ein Traum von Pferd, sie ist trittsicher und legt ein fleißiges Grundtempo an den Tag. Sie hat taktklare GGA mit gutem Raumgriff.

    Ersteller: Maleen
    Besitzer: Gwen
    Vorkaufsrecht: Maleen

    Dressur A - Springen L - Gelände L - Fahren E - Rennen A - Distanz L

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