Auguri

Charlotte

Achal Tekkiner

Charlotte
Auguri, 21 Sep. 2015
Cascar, Cooper und Occulta gefällt das.
    • Auguri
      Pflegebericht
      Lynna, Azazel & Charlotte

      18.9.2015

      Die Blätter färbten sich bereits gelb und es war ein sonniger Septembermorgen.
      Mürrisch verließ ich das Haus, ich bin ein Sommermensch, mit Kälte und Nässe kann ich nichts anfangen, im Gegensatz zu meinen zwei Shettys, welche im Laufstall auf mich warteten. Lynna und Azazel wurden bereits plüschig, was mich erneut auf den nahenden Winter aufmerksam machte.
      Als ich den Stall betrat, grummelten mir die beiden Zwerge entgegen, welche ebenfalls gerade vom Paddock eintrudelten.
      "Ich weiß schon was ihr wollt, ihr Zwerge!" begrüßte ich meine Kleinen.
      Schnell kraulte ich beide hinter den Ohren und machte mich dann daran, die Heunetze einzusammeln. Anschließend schlüpfte ich aus der Box und ging die breite Stallgasse entlang, in welcher ebenfalls meine beiden Kutschen, die für die Großen und die Zukünftige für meine Shettys standen, zum Heuballen und füllte die Netze auf.
      Beide Shettys machten große Fortschritte bei der Bodenarbeit und waren sehr lernwillig, wobei Lynna wie immer Azazel ein kleinen Schritt voraus war.
      Trotzdem passten sie gut zueinander und ich war froh, die beiden Wonneproppen zu haben.
      Ich hängte die vollen Heunetze auf und mistete anschließend den Laufstall.
      Aus Angst vor Hufrehen und da die kleinen auf Grasweiden quasi explodierten, bewohnten beide einen geräumigen Paddock mit wenigen Grasbüscheln, dafür gab es immer Heu und die passenden Mineralien für eine ausgewogene Ernährung.
      Die Großen standen immer noch Tag und Nacht auf den Wiesen, aber ab Oktober würden auch sie Nachts wieder in die Ställe kommen, um die Wiesen ein wenig zu schonen und damit die Tiere im trockenen standen, dennoch war ja jede Box mit einem Paddock versehen.
      Bevor ich mich von den kleinen verabschiedete kraulte ich sie noch einmal ausgiebig, sie hatten heute einen Ruhetag, gestern waren beide als Handponys bei einem Ausritt dabei.

      Nun machte ich mich auf zur Stutenweide, im Gepäck ein leuchtend rotes Halfter, es gehörte Charlotte.
      Die bildhübsche Achal Tekkiner Stute hatte ich erst vor kurzem auf einer Auktion erworben und ich bereute den Kauf kein wenig.
      Irgendwie hatte es mir diese grazile Rasse angetan, dachte ich, als ich durch das Tor kletterte und die Stute rief. Ruckartig drehten sich die Pferdeköpfe in meine Richtung und ich machte mich auf zum Schimmelstütchen.
      "Na Maus?" begrüßte ich das Tier, welches mich noch immer skeptisch beäugte und ließ sie meine Hand beschnuppern. Dann halftere ich sie auf und führte sie zum Putzplatz.
      Als der gröbste Dreck entfernt war, drehte ich mit ihr eine kleine Runde um das Hofgut, einfach um sie ein wenig an das spazieren gehen und die einfachsten Kommandos zu gewöhnen, immerhin war sie noch völlig unerfahren.
      Anschließend ließ ich sie wieder auf die Weide und wendete mich meinen anderen Arbeiten zu.
    • Auguri
      Pflegebericht
      Arika, Charlotte, Lespoire,
      The Unritten Performance & Chepi

      28.10.2015

      Vor einigen Wochen zog Arika zu uns auf den Hof. Ich sah ihre Anzeige im Internet und hatte mich sofort in die hübsche Gidranstute verliebt.
      Außerdem hatte ich mit ihr eine Trainigspartnerin für Lespoire und Chepi gefunden.
      Schon nach kurzer Zeit freundete sich Arika mit Charlotte, welche nur kurz vor ihr einzog an.
      Die gelassene Stute ergänzte sich perfekt mit dem Temperament von Charlotte, die manchmal wie ein blanker Nerv wirkte.
      Ich nutzte diese Chance, indem ich das Training der beiden koppelte.
      Heute wollte ich Lotte das erste mal als Handpferd mitnehmen. Die letzten Wochen hatten wir mit Bodenarbeit und Spaziergängen verbracht um das Vertrauen und die Gehorsam zu schulen, trotzdem reagierte sie sehr stark auf Unbekannten und Erschreckendes.
      Aus diesem Grund ritt ich heute Arika, denn ihre ruhige Art übertrug sich ein wenig auf Lotte, was den Umgang mit dem Nervenbündel erleichterte.
      So machte ich mich also auf den Weg um Arika von der Wiese zu holen.
      Sie teilte sich den Wiesenabschnitt mit Charlotte, Chepi und The Unwritten Performance.
      Als ich ihren Namen rief, hob sie ihren Kopf und kam auf mich zugetrabt. Obwohl sie noch nicht lange hier lebte, war sie sehr anhänglich und menschenbezogen.
      "Na Süße", begrüßte ich die Fuchsstute.
      Ich legte ihr das Halfter an und brachte sie zum Putzplatz. Ihr Fell war schon ziemlich plüschig, trotzdem war sie schnell sauber und gesattelt.
      Anschließend holte ich Charlotte von der Wiese.
      Sie tänzelte neben mir her bis zum Putzplatz, ließ sich dann aber doch lieb anbinden und putzen.
      Ich zog ihr ihre Trense über den Kopf, zum ersten mal wollte ich sie nicht gebisslos als Handpferd mitnehmen, dass war mir dann doch zu riskant.
      Ich war fast fertig, da entschied sich Lisa mich auf Lespoire zu begleiten.
      Ich wartete also noch ein paar Minuten, bis der Wallach fertig war, dann ritten wir los.
      Wir entschieden und für unsere Waldrunde, sie war nicht all zu lang und Lotte kannte sie von unseren Spaziergänge.
      Anfangs verstand sie nicht so recht, was sie tun sollte, doch schon nach wenigen Minuten lief sie relativ brav neben Arika her, nur ab und zu guckte sie etwas hektisch und mit gespitzten Ohren in eine Richtung und schnaubte dabei aufgebracht, aber immerhin blieb sie lieb an unserer Seite.
      Auch Arika benahm sich vorbildlich und lief entspannt durch den Wald. Lespoire trottete den Mädels gelangweilt hinterher, die ruhige Schrittrunde unterforderte ihn, doch Traben wollte ich mit dem Nervenbündel neben mir noch nicht.
      Als wir nach einer Dreiviertelstunde wieder am Hof ankamen, gab es zum Glück keine Zwischenfälle und wir sattelten flott die Pferde am Putzplatz ab und kontrollierten die Hufe.
      Dann kamen alle wieder auf die Weiden.
    • Auguri
      Pflegebericht
      Arika, Charlotte, Chepi, Cooper's Azazel,
      Lespoire, Lynna, Oreo, Seneca & The Unwritten Performance

      30.11.2015

      Seit Tagen fegte ein starker Herbststurm über das Land, dass bedeutete mal wieder viel Regen und viel Wind. Auf einen Teil der Wiesen, welche etwas tiefer lagen, entstanden nach einigen Tagen Dauerregen die ersten Seelandschaften und auch der Reitplatz blieb nicht ganz verschont, trotz Dränage.
      Folglich blieben die Pferde im Stall, die Wiesen mussten geschont werden, wenn sie auch im Winter nutzbar bleiben sollten.
      Zum Glück waren alle Boxen mit großen Paddocks ausgestattet, was die Langeweile aber nicht lange fernhielt und auch den Bewegungsdrang der Tiere nicht stillen konnte.
      Cooperś Azazel und Lynna hatten immer noch ihren, für sie relativ großen, Offenstall, trotzdem scheuchte ich sie ein zwei mal am Tag durch die Halle, damit sich die dicken Fellknäule ein wenig bewegten.
      Auch die Großen kamen schichtweise für jeweils ein paar Stunden in die Halle, zum Reiten wurde sie, wenn überhaupt, deshalb nur Abends genutzt, wenn alle Pferde in ihren Boxen waren.
      Die Tiere, welche sonst die meiste Zeit auf der Wiese verbrachten, waren die Boxenhaltung nicht gewöhnt, vor allem bei den Jüngeren staute sich schnell eine Menge Energie an.
      Aus diesem Grund kamen einmal die Stuten, also Arika, Uni, Charlotte und Chepi zwei mal am Tag für jeweils 3 Stunden in die Halle und die Hengste, bzw. unser Wallach auch.
      An Reiten oder Kutsche Fahren war in den letzten Tagen nicht zu denken. Viel Zeit ging für das Misten der Boxen, zum zusätzlichen Füttern und auffüllend er Heunetze und das Sauberhalten der Halle drauf, aber nun mussten auch alle Pferde irgendwie beschäftigt werden, damit sich die angestaute Spannung die der Sturm verursachte nicht anderweitig entlud.
      Vor allem Seneca war wie besessen. Er trabte und schnaubte andauernd durch die Gegend, das Pferd stand total unter Strom.
      Abends ließ ich ihn ein wenig Freispringen, aber der Effekt hielt nicht lange an, aber reiten wollte ich ihn in diesem Zustand auch nicht. Ich hatte einen Hof voll Pferde zu versorgen, eine Verletzung wollte ich nicht riskieren.
      Also machte ich das Beste aus der Situation und wartete darauf, dass sich das Wetter wieder besserte!
    • Auguri
      Pflegebericht
      Arika, Charlotte, Chepi, Cooper's Azazel,
      Lespoire, Lynna, Oreo, Seneca & The Unwritten Performance

      31.12.2015


      Es schneite.
      Das hatte es in diesem Winter noch kein einziges mal getan, selbst an Weihnachten nicht.
      Doch pünktlich zum Jahreswechsel schien es, als wolle jemand das ganze Jahr mit samt den Erinnerungen unter einem weißem, weichem Samttuch begraben.
      Aber noch war das Jahr nicht vorbei.
      Die feine weiche Schneeschicht funkelte im Licht der aufgehenden Sonne. Die letzten Tage war es trocken geblieben, die Pferde standen bereits wieder auf den Wiesen, nur Nachts kamen sie in die Boxen.
      Mit einer Schubkarre voll Heu betrat ich den Paddock von Lynna und Azazel, die einzigen die nicht auf die Wiesen durften.
      "Ihr seit einfach zu dick, meine Plüschponys!" begrüßte ich die beiden, die bereits auf mich zutrabten. Oder eher auf die Schubkarre mit ihrem Futter.
      Das Heu stopfte ich in die Heunetze, nahm mir die Halfter und Stricke und befestigte diese an den Ponyköpfen. Etwas widerspenstig folgten sie mir, da hatte sie Futter bekommen und durften es nicht fressen!
      Am Putzplatz angekommen, wurden sie geputzt und gestriegelt, dann verließ ich mit ihnen den Hof.
      Es schneite noch immer, als wir von unserem kleinen Spaziergang durch den Wald, welcher einem Winterwunderland glich, zurück kamen.
      Als die Ponys wieder auf dem Paddock waren widmeten sie sich vollkommen zufrieden ihrem Futter, während ich begann ihren Stall zu misten.
      Nachdem die Ponys versorgt waren ging ich zur Hengstweide. Dort standen Lespoire, Oreo und Seneca. Ich fütterte ihnen ihre Ration an Futter und kontrollierte die Tränken. Bei der Kälte waren die automatischen Tränken schon vor Tagen eingefroren und abgestellt worden, jetzt musste eine alte Badewanne herhalten, aber das Wasser war dort wohl schon von einem der Stallhelfer aufgefüllt worden.
      Bei der Stutenweide wiederholte ich das ganze, nur nahm ich anschließend Arika mit auf den Hof.
      Momentan wurde die Stute nur freizeitmäßig geritten, im Frühjahr sollte auch für sie die Turniersaison beginnen. Wie auch für den Rest meiner Turnierpferde. Doch zur Zeit hatten auch sie eine wohlverdiente Pause.
      Nachdem sie gesattelt war, ritten wir in Richtung Wald, bogen jedoch vorher ab. Wir hielten uns am Waldrand und ritten später über die Felder zurück auf den Hof. Arika schien der Galopp durch den Schnee fast noch mehr Spaß zu machen als mir.
      Zurück am Stall packte ich sie erst mal in eine Abschwitzdecke, nicht dass sie sich noch verkühlte und stellte sie für kurze Zeit auf einen Paddock.
      Später brachte ich sie wieder auf die Wiese.
      Vorerst verabschiedete ich mich von meinen Lieblingen, doch um Mitternacht würde ich wieder kommen, um da zu sein, falls meinen Lieben etwas passieren würde, weil sie sich vorm Feuerwerk und dem Lärm erschrecken würden.
      Und dann würde auch schon 2016 beginnen...
    • Auguri
      Pflegebericht
      29.01.2016

      Die Welt war noch immer unter einer dicken Schneeschicht begraben und alles schien wie verzaubert.
      Nachts waren die Pferde in den Boxen, tagsüber durften sie jedoch auf die Weide, den Paddock oder Platz, je nach Wetterlage.
      Der Schnee wollte noch immer nicht weichen und ich war froh darüber, im Sommer genügend Heu und Stroh gelagert zu haben, ansonsten wären wir jetzt wirklich aufgeschmissen.

      Es war ein heller, klarer Morgen, die meisten Pferde waren schon draußen, als ich Charlotte als letzte aus ihrer Box holte.
      "Na süße Maus!?" begrüßte ich Lotte. Sie war ein wenig aufgeregt, immerhin waren schon all ihre Freunde auf der Wiese, nur sie musste alleine in der blöden Box warten. Sie verstand die Welt nicht mehr.
      Vorsichtig betrat ich ihre Box und streichelte ihren plüschigen Kopf, wãrend sie skeptisch schnaubte.
      Dann zog ich ihr das Halfter über und führte sie aus der Box, um sie in der Stallgasse festzubinden.
      Bei den eisigen Temperaturen wollte ich nicht draußen putzen, hier würde es genauso gut funktionieren.
      Schnell war ihr Fell vom gröbsten Dreck befreit, sodass ich ihr das Kappzaum anlegte und mit ihr in Richtung Reithalle ging. Dort angekommen ließ ich sie erst einmal 10 Minuten durch die Halle wetzen, damit sie die überschüssige Endergie loswerden konnte und einen freien Kopf für die nachfolgende Lektion bekam.
      Als ich sie wieder an der Longe hatte, begann ich mit der Longenarbeit.
      Mittlerweile hatte Lotte das Prinzip des Longierens verstanden und es klappte auch ganz gut, dass ich schließlich nach dem Aufwärmen eine alte Schabracke und den Longiergurt anlegte.
      Natürlich durfte sie beides vorher gründlich Untersuchen und ganz fremd waren ihr diese Utensilien auch nicht, trotzdem schnaubte sie ein wenig nervös und schaute mich skeptisch an, ganz geheuer war ihr das ganze ja noch nicht, aber es gelang mir, sie weitesgehend zu beruhigen.
      Als ich jedoch wieder zurück in der Zirkelmitte war und sie mit einem Schnalzen zur Bewegung aufforderte, bockte sie wie wild los. Aber auch hier beruhigte sie sich wieder relativ schnell und schon bald trabte sie locker um mich herum.
      Nach einigen Minuten, als es gerade hervorragend klappte, rief ich sie wieder zu mir in die Mitte, lobte sie überschwänglich und befreite sie von Decke und Gurt, welche jetzt nicht mehr ganz so schlimm waren.
      Anschließend durfte sie noch etwas in der Halle toben und kam dann, mit einer Abschwitzdecke, auf den Paddock und wenig später zu den anderen auf die Wiese.
    • Auguri
      Pflegebericht
      alle Pferde
      31.03.2016

      "Hallo meine Süßen!" begrüßte ich meine Stuten, als ich zu ihnen ins Paddock kletterte. The Unwritten Performance, Charlotte, Lysanne, Chepi und Arika schauten auf und mich erwartungsvoll an. Ich ging zu Lyssi hin, beim vorbeigehen streichelte ich Chepis weiche Schnauze, und legte der sanften Stute ihr Halfter an. "Du haarst aber auch ganz schön," stellte ich lachend fest, als ich ihre lange Mähne zurück strich und ihren Hals streichelte.
      Lysanne folgte mir bereitwillig zum Ausgang, die anderen hatten sich wieder dem Heu in der Raufe zugewannt, und gemeinsam gingen wir zum Putzplatz. Nach dem ich das Tier in der wärmenden Morgensonne festgebunden hatte, begann ich die losen Haare mit dem Federstriegel zu entfernen. Schon bald umgab uns ein weiß-grauer Teppich. Als das Tier zwar sauber, aber noch immer sehr plüschig war, holte ich das Reitzeug aus der Sattelkammer und sattelte sie. Heute probierte ich eine neue weinrote Satteldecke aus, welche perfekt zu ihrem Fell und der schwarzen Ausrüstung passte. Ich führte sie zur Aufstiegshilfe und stieg auf. Zuerst wollte ich ausreiten, entscheid mich dann aber doch für den Reitplatz, wir hatten schon länger keine Gymnastik gemacht. Vor dem Reitplatz stellte ich fest, dass ich noch einmal absteigen musste, weil ich das Tor von dem riesen Tier weder auf noch zu machen konnte, mangels Geschick meinerseits. Also stieg ich schnell ab, führte Lyssi auf den Platz und stieg wieder in den Sattel.
      Nach einer langen Schrittphase nahm ich die Zügel auf und die Arbeitsphase begann. Ich übte mit ihr ein wenig die Versammlung und beschränkte mich später auf Stangenarbeit und am Ende machten wir ein paar Cavaletti "Sprünge".
      Nach dem sie gut mitgearbeitet hatte drehten wir doch noch eine kleine Runde um den Hof, wobei wir eine kleine Rehherde am Waldrand entdeckten, welche Lyssi gespannt beobachtete. Zurück am Stall sattelte ich sie ab und brachte sie, nach dem die Hufe noch einmal kontrolliert wurden, auf den Paddock zu den anderen zurück.
      Nun ging ich zu meinen beiden Shettys Azazel und Lynna. Die beiden machten sehr große Fortschritte bei der Arbeit mit dem langen Zügel. Ich war richtig stolz auf meine Kleinen! Ich mistete ihren Stall und reinigte den Paddock, anschließend füllte ich die Heunetze auf. Die beiden Ponys brachte ich in die Halle, nachdem ich den groben Dreck beseitigt hatte. Dort baute ich einige Hindernisse an der Bande auf und ließ die Ponys freispringen, nach dem sie sich aufgewärmt hatten.
      Als die Ponys sich etwas ausgepowert hatten, brachte ich sie zurück in ihren Offenstall. Nun ging ich zu meinen Hengsten Seneca und Oreo und dem Wallach Lespoire. Ich nahm Oreo mit zum Putzplatz, wo ich ihn ordentlich putzte und anschließend sattelte. Oreo entwickelte sich zu einem anständigen Reitpferd, worüber ich sehr glücklich war. Ich verließ mit ihm den Hof und ritt in Richtung Wald. Nach einem langen und entspannten Ausritt kamen wir Nachmittags wieder am Hof an. Ich versorgte ihn und brachte ihn zurück zu seinen zwei Freunden. Ich beobachtete noch, wie sich das saubere Pferd genüsslich im Staub wälzte und ging dann zurück ins Haus.
    • Auguri
      Pflegebericht
      The Unwritten Performance, Chepi, Arika,
      Charlotte, Coopers Azazel & Lynna
      15.10.2016



      "Naa, kleine Maus!", sagte ich, als The Unwritten Performance auf mich zugetrottet kam. Ich stand mit Halfter und Strick am Weidetor um Uni abzuholen. Lisa und ich wollten gleich eine Runde Ausreiten, sie putzte bereits Chepi. Ich halfterete Uni auf und führte sie aus der Wiese. Die anderen Stuten auf der Weide schauten kurz hoch und Arika grummelte ihr zum Abschied zu. Brav folgte Uni mir zum Putzplatz im Innenhof. Es war ein klarer Vormittag, doch der Herbst machte sich bereits bemerkbar. Chepi spitzte gespannt die Ohren, als sie uns bemerkte. Die Pferde beschnupperten sich kurz, als ich Uni neben der Criollostute festband. Lisa hatte mein Putzzeug bereits raus gestellt und so putzte ich flott den Dreck aus dem plüschigen Fell, dabei unterhielten wir uns.
      Schnell war geputzt und gesattelt, sodas wir schon bald den Hof in Richtung Wald verließen. Die Pferde liefen entspannt und schienen den schönen Vormittag, genau wie wir, sehr zu genießen.
      Nach dem Ausritt machten wir die Pferde wieder fertig und brachten sie zurück zur Weide.
      Ich ging nun zum kleinen Offenstall meiner beiden Shettys Azazel und Lynna. Beide schauten von ihrem Heunetzen auf, als ich den Stall betrat. Ich begrüßte meine kleinen Fellknäule und kraulte sie hinter den Ohren. Vor allem Lynna liebte es dort und streckte ihren Kopf genüsslich nach vorne. Dann halfterte ich beide auf und brachte sie zum Putzplatz. Schnell waren auch sie sauber, immerhin hatte es die letzten Tage nicht geregnet, sodass es nicht matschig war. Anschließend ging ich mit ihnen eine Runde um den Hof spatzieren. Von Azazel´s Scheu ganz am Anfang merkte ich nichts mehr, der Kleine war in letzter Zeit wunderbar aufgeblüht und hatte sich zu einem richtigen Frechdachs entwicktelt.
      Nach dem Spaziergang brachte ich die Ponys auf einen der Paddocks, wo sie ein wenig Gras mümmeln durften. Am Abend würden sie wieder in ihren Offenstall kommen, aber so hatten sie wenigstens ein wenig Abwechslung.
      Später am Nachmittag statte ich Charlotte noch einen Besuch ab. Ich holte sie von der Weide und machte sie für einen kleine Longeneinheit fertig. Ich schaltete die Beleuchtung des Platzes ein und begann mit der heutigen Übung. Nachdem sich die Stute aufgewärmt hatte platzierte ich zusätzlich ein paar Stangen auf dem Boden, damit sie drüber laufen musste. Die Übung stärkt vor allem dem Gleichgewichtssinn, was nicht schlecht war, da sie schon bald zum Reitpferd ausgebildet werden sollte. Den Sattel kannte sie zumindest mittlerweile schon.
      Nach dem Training, welches sie schön bewältigt hatte, machte ich sie wieder fertig für die Weide und brachte sie zu den anderen Stuten.
    • Auguri
      Pflegebericht

      10.11.2016

      (Aus der Sicht von Azazel)
      Eigentlich war heute ein Tag wie jeder andere, doch nach dem Frühstück, passierte etwas seltsames.
      Das Mädchen das uns unser Futter brachte, vergaß die Tür zu schließen. Zuerst hatten Lynna und ich es gar nicht bemerkt, aber nach dem fressen, wenn unser kleiner Verdauungsgang durch den Paddock anstand, bemerkte ich es. Die Tür war nur ein kleinen Spalt offen, aber das sollte kein Problem sein. Ich grummelte Lynna zu und sie kam sofort mit gespitzten Ohren auf mich zu.
      Vorsichtig ging ich auf die Tür zu und lauschte aufmerksam. Nicht auffälliges. Also steckte ich vorsichtig meinen Kopf durch den Spalt und schaute mich um, alles war normal, keine Menschen in Sicht. Lynna grummelte hinter mir drängend und ich schlüpfte durch die Tür, gefolgt von meiner plüschigen Freundin.
      Lespoire und Monster Delusion standen auf ihren Paddocks und blickten sehr erstaunt, als sie uns bemerkten. Sie riefen uns zu sich und Lynna und ich beschlossen, ihnen einen kleinen Besuch abzustatten. Nach einem kleinen Plausch empfahlen sie uns durch Senecas Box, welche leer und offen war, da Seneca gerate auf Arbeit war, in den Stall zu schlüpfen.
      Vorsichtig krabbelten wir unter die Absperrung des Paddocks von Seneca und prüften die Luft. Seneca gehörte nicht zu den nettesten Pferd, seine Box hatte etwas bedrohliches und verbotenes. Trotzdem nahmen wir beide uns eine kleine Portion von seinem Heu mit und traten dann auf die Stallgasse. Oreo döste in seiner Box und bemerkte uns nicht. Aber wir bemerkten das offene Tor, welches in den Innenhof führte und den Sack Karotten, welcher an ihm lehnte.
      Ein Kurzer Blick zu Lynna und die Sache war abgeklärt. Genüsslich verspeisten wir das Gemüse, bis uns Hufgetrappel aufscheuchte. Seneca musste von der Arbeit zurück kommen!
      Eilig huschten wir durch die nächstbeste Tür und fanden uns vor Charlottas Box wieder. Na super!
      Sie rief uns laut zu und schon gehörte die gesamte Aufmerksamkeit im Stutenstall uns. Lysanne und Arika starten uns mit großen Augen an, als wir die Stallgasse entlang huschten, nach rechts abbogen und an The Unwritten Performance, welche sich empfindlich in ihrer Morgenruhe gestört fühlte, und Chepi vorbei sausten. Jedoch kam unser Ausflug abrupt zu Ende, als ich ich das Stallmädchen am Ende des Ganges sah und eine Vollbremsung hinlegte und Lynna mir rumpelnd hinten auflief.
      Ungläubig starte sie uns an, rief einmal laut nach den anderen Menschen und Lynna und ich machten einfach nur auf dem Absatz kehrt, aber zu spät. Unser Fluchtweg wurde uns versperrt und ehe wir uns versahen hatte jeder einen Strick um den Hals. Wir wurden an Seneca vorbei geführt, welcher uns wie immer wie Luft behandelte, und zurück auf unseren Paddock gebracht.
      wurde auch die Tür verschlossen, worüber wir nur froh waren, denn ein wütender Seneca schien in seiner Box zu toben. Er hatte also doch bemerkt, dass wir an seinem Heu waren. Zumindest verriet es sein tödlicher Blick.
    • Auguri
      Pflegebericht
      03.05.2017

      Die Weidesaison hatte endlich wieder begonnen, nun standen die Pferde nicht mehr nur auf den Paddocks oder den abgenutzten Winterwiesen, sondern nach dem erfolgreichen anweiden 24/7 draußen. Alle Pferd? Nein, die beiden Shettys Cooper´s Azazel und Lynna mümmelten genüsslich Heu in ihrem Offenstall. Shettys und firsches Gras ergaben keine gute Kombi, zum einen schienen sie dann förmlich zu explodieren, zum anderen war die Hufrehegefahr dadurch zu hoch. Deshalb mussten sie mit ihrem Sandpaddock und dem Heu vorlieb nehmen. Trotzdem schielten sie immer wieder neidisch zur angrenzenden Weide rüber, auf der Seneca, Oreo, Lespoire und Monster Delsuion genüsslich am Gras knabberten.
      Ich grüßte die beiden Shettys beim vorbeigehen, sie drehten sich kurz zu mir um und wendeten sich gleich wieder ihrem Futter zu. Typisch. Mit einem Halfter bewaffntet machte ich mich auf dem Weg zur Stutenweide. Dort angekommen rief ich Arika zu mir. Die hübsche Fuchsstute kam an den Zaun getrottet und steckte bereitwillig ihren Kopf in das Halfter. Chepi und Lysanne schauten neugierig hinterher, die anderen nahmen keine Notiz von uns, auch gut. Das putzen ging recht flott, das Winterfell war so gut wie weg und das bisschen Staub im Fell war schnell raus gebürstet. Nach dem Satteln drehen wir eine gemütliche Runde durch den Wald. Arika war eine wahre Lebensversicherung im Gelände, nichts konnte sie aus der Ruhe bringen.
      Anschließend brachte ich sie wieder zurück auf die Weide, dort wurde sie von The Unwritten Performance freudig angebrummelt, anscheinend war ihr mittlerweile aufgefallen das eine ihrer Damen fehlte. Ich streichtle Uni über die Nüstern, als ich an ihr vorbei lief um Charlotte mit von der Weide zu nehmen. Sie hatte bereits große Fortschritte unter dem Sattel gemacht.
      Nach dem Putzen ging ich mit ihr auf den sonnigen Reitplatz, nach dem Aufwärmen platzierte ich mehrere Trabstangen auf dem Boden und bezog diese in einige Übungen mit ein. Charlotte entwickelte sich zu einer sehr lernwilligen und menschenbezogenen Stute, ich war stolz auf das Schimmelchen.
      Nachdem auch sie wieder auf der Weide war, verteilte ich an alle Pferde ihre Portionen Mineralfutter und verabschiedete mich dann von ihnen.
    • Auguri
      Pflegebericht
      27.10.2017


      Lynna und Cooper´s Azazel mümmelten genüsslich ihr Heu, als ich deren Paddock verließ und Richtung Stall ging. Bei der Herrengemeinschaft angekommen, halfterte ich zu erst Lespoire und Monster Delsuion auf um sie auf die Weide zu bringen und anschließend Seneca und Oreo. Die Stuten standen bereits draußen.
      Ich nahm Charlottes Halfter und holte diese von der Weide, Arika schaute uns interessiert hinterher, der Rest war zu sehr mit fressen beschäftigt. Lotti hatte sich mittlerweile zu einen lieben und zuverlässigen Reitpferd entwickelt. Die Hilfen saßen und auch ihr Gleichgewicht unterm Reiter hatte sie gefunden. Eine Stunde trainierten wir in der Halle, nachdem wir eine kleine Runde im Schritt zum aufwärmen um den Hof geritten sind. Nachdem sie wieder auf der Weide stand, holten Lisa und ich Chepi und The Unwritten Performance von der Weide. Wir sattelten beide und unternahmen einen schönen Ausritt durch den Wald. Die Sonne schien ihr bestes zu geben und es war ein wunderschöner Herbsttag. Als wir die beiden zurück auf die Weide brachten, wurden sie freudig von Lysanne begrüßt.
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  • Album:
    Hofgut "alter Silberhof"
    Hochgeladen von:
    Auguri
    Datum:
    21 Sep. 2015
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    EXIF Data

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    54,6 KB
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    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Charlotte
    *Lotte*

    von: Unbekannt
    Unbekannt x Unbekannt

    aus der: Unbekannt
    Unbekannt x Unbekannt
    •◆ —————————————————————————————————— ◆•
    Grundinformationen

    Geburtsjahr: 2013
    Alter: 6 Jahre
    Geschlecht: Stute
    Rasse: Achal Tekkiner (100%)
    Stockmaß: 159 cm
    Deckhaar: Rappschimmel
    Abzeichen: Blesse, v.l. weiße Fessel,
    h.l. weiße Fessel, h.r. weiße Fessel

    Besitzer: Auguri
    Vorbesitzer: --
    Ersteller/Züchter: Occulta
    Um-/Großgemalt von: --
    VKR: Occulta


    Pfleger: --
    Reitbeteiligung: --


    Kaufpreis: 600
    verkäuflich [✗]
    Verkaufspreis: n. v.

    •◆ —————————————————————————————————— ◆•
    Beschreibung

    ausdrucksstark, aufbrausend, treu
    •◆ —————————————————————————————————— ◆•
    Ausbildungsstand

    eingeritten []
    eingefahren []
    Reitstil: --


    für Anfänger geeignet []
    geländesicher
    []
    verladefromm []
    schmiedefromm []
    longiert [✓]
    Schwerpunkt-Disziplin(en):
    Rennen, Military, Distanz
    Eignungen

    Freizeit – Zucht – Sport
    ----
    Dressur:E ★ A ☆ L ☆ M ☆ S ☆ S* ☆ S** ☆ S*** ☆
    Springen:
    E ★ A ☆ L ☆ M ☆ S ☆ S* ☆ S** ☆ S*** ☆
    Military: E ★ A ☆ L ☆ M ☆ S ☆ S* ☆ S** ☆ S*** ☆
    Distanz:
    E ★ A L M S S* ☆ S** ☆ S*** ☆
    Rennen:
    E ★ A L M ☆ S ☆ S* ☆ S** ☆ S*** ☆
    Western: E ★ A ☆ L ☆ M ☆ S ☆ S* ☆ S** ☆ S*** ☆
    Fahren: E ★ A ☆ L ☆ M ☆ S ☆ S* ☆ S** ☆ S*** ☆
    Wendigkeit:
    E ★ A ☆ L ☆ M ☆ S ☆ S* ☆ S** ☆ S*** ☆

    Blauer Stern: Aufstieg durch Turniererfolg // Roter Stern: Aufstieg durch Training


    2. Platz
    269. Distanzturnier
    [​IMG]

    1. Platz
    270. Distanzturnier
    [​IMG]

    3. Platz
    357. Galopprennen
    [​IMG]

    1. Platz
    397. Distanzturnier
    [​IMG]

    1. Platz
    483. Galopprennen
    [​IMG]

    1. Platz
    399. Distanzturnier
    [​IMG]

    •◆ —————————————————————————————————— ◆•
    Zuchtdaten

    zur Zucht zugelassen [✗]
    steht als Leihstute zur Verfügung [✗]
    Momentane Punktzahl: 0 Punkte


    Erbkrankheiten: keine
    Eingetragene Zucht: --
    Carenté-Pferd [✗]
    Decktaxe: --
    Nachkommen --

    •◆ —————————————————————————————————— ◆•
    Körperliche Gesundheit

    gechippt [✗]
    Letzte Impfung: --
    Letzte Wurmkur: --
    Krankheiten: keine
    Beschwerden: keine


    Hufzustand

    beschlagen [✗]
    Letzte Kontrolle: --
    Letzter Beschlag: --
    Beschlag: --
    Beschwerden: keine

    •◆ —————————————————————————————————— ◆•
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