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jojomaus

Cetera

Cetera
jojomaus, 30 Okt. 2014
    • jojomaus
      Bericht vom 9.08.2013

      Überraschung im Stall
      In letzter Zeit sind 2 neue Pferde bei uns eingezogen. Da wäre einmal die Trakehner Stute Cetera und dann der Tinker Hengst Geoffreys Brother. Cetera habe ich damals selbst gezüchtet und großgezogen, deshalb kenne ich sie noch. Ihre vorherige Besitzerin hatte sich leider nur zu Anfang gut um sie gekümmert. Als sie keine Lust mehr auf das Pferd hatte, hat sie Cetera einfach verwahrlosen lassen. Als ich dies mit bekam, kaufte ich sie sofort zurück, da dieses Pferd viel Potenzial hat und es viel zu Schade wäre, wenn dieses Tier auf irgendeiner ungepflegten Weide vergammelt. Also hatte ich unseren Pferdehänger angehängt und sie zu uns geholt. Heute folgte dann Geoffrey. Jojo hatte ich regelrecht mit diesem Hengst überrascht, da es eine spontane Entscheidung war. Ich hatte in der Zeitung eine Anzeige gelesen, dass ein Stall in der Nähe seinen Bestand verkleinern möchte. Mir viel sofort der Hengst mit dem langen wuschligen Langhaar auf. Die Beschreibung gefiel mir auch super. Er hatte schon einiges an Schicksalen hinter sich und ich wollte ihm ein schönes Leben bei uns bereiten. Denn trotz seinen Schicksalen hat er seine freundliche Art und die Freude an Turnieren behalten. Also holte ich den Hengst heimlich am Morgen ab. Das war bevor Jojo aufgestanden war. Als sie aufstand ging sie in den Stall um die Pferde zu füttern und ich mistete die Boxen. Fünf Minuten später rief sie mir zu: „Sag mal Jay, seit wann haben wir einen Apfelschimmel Hengst?“. Ich konnte mir ein kichern nicht verkneifen und erzählte ihr von ihm. Jojo war sofort begeistert von diesem Tier. Zumal sie Tinker ziemlich gern hat. Also stellten wir auf den Tagesplan, dass wir heute mit Cetera und Geoffrey arbeiten würden.

      Nach der Stallarbeit und nachdem alle Pferde, außer Geoffrey und Cetera, auf der Weide standen, begannen wir mit den beiden zu arbeiten. Wir putzen sie erst einmal gründlich. Ich gab mir gerade bei Cetera sehr viel Mühe, da ihr Fell sehr stumpf ist. Nachdem wir mit dem Putzen fertig waren, holte ich die Longe für Cetera, um mit ihr ein Aufbautraining zu machen. Jojo wollte mit Geoffrey Bodenarbeit machen, damit er Vertrauen aufbauen konnte.
      Ich ging mit Cetera auf eine Ecke des Reitplatzes. Wir brauchten nur einen kleinen Zirkel, da wir nur etwa 10 Minuten Trabarbeit machen würden. Ich ließ Cetera erst einmal im Schritt ein paar Runden gehen, damit sie locker wurde. Als sie sich etwas gelöst hatte, gab ich ihr das Kommando zum antraben. Sie wollte direkt lospreschen, also zog ich die Longe leicht zu mir und gab wieder nach sobald sie langsamer wurde. „Ganz ruhig“, sagte ich sanft zu ihr. Cetera trabte jetzt ganz langsam und locker. Nach ein paar Runden trieb ich sie etwas an und ließ sie etwas später wieder verlangsamen. Nach ca. 10 Minuten beendeten wir unsere Arbeit und ich lobte sie ausgiebig. Nachdem ich sie abgezäumt hatte, durfte sie zu den anderen auf die Weide.
      Jojo nahm der Weile Geoffrey mit auf die andere Hälfte des Reitplatzes. Dort hatte sie einen alten Autoreifen mittig zwischen 2 Stangen gelegt. Sie nahm Geoffrey neben sich am Führstrick und führte ihn in die schmale Gasse zu dem Autoreifen. Als er keine Anstalten machte zurückzuschrecken, ließ sie den Führstrick etwas länger. Er schaute sich das neue „Etwas“ genau an. Schnell erkannte er, dass es ungefährlich war. Jetzt konnte Jojo mit der Arbeit beginnen. Sie forderte ihn dazu auf einen Vorderfuß in den Reifen zu setzen, indem sie sein Vorderbein mit der Hand antippte. Es klappte sofort. Also legte Jojo einen zweiten Reifen daneben, so dass Geoffrey mit beiden Vorderbeinen in die Reifen gehen konnte. Auch jetzt machte er wieder keine Anstalten. Zum Schluss stand er sogar mit allen vier Beinen in je einem Autoreifen und schaute nur nach dem Motto „Und jetzt?“. Über den Blick musste Jojo lachen. Er ist halt die Ruhe selbst. Also ließ sie ihn wieder aus den Autoreifen heraustreten und lobte ihn mit einer Karotte für seine tolle Mitarbeit. Dann brachte sie ihn zur Weide und entließ ihn zu den anderen.
      Wir schauten den Pferden noch einige Zeit zu und unterhielten uns über die Vorschritte, die die Pferde und der Hof in letzter Zeit gemacht hatten. Wir waren rundum zufrieden mit unserem Leben.
      © JayPie
    • jojomaus
      Bericht vom 1.09.2013

      Neue Reitstrecke
      Das Füttern der Pferde nahm nun mehr Zeit in Anspruch, da wir heute mit allen ein wenig Arbeiten wollten, holten wir sie von der Weide und brachten sie in den renovierten Stall. Dort bekam jedes Pferd, in seiner eigenen Box samt Namensschild, eine Portion Kraftfutter, frisches Heu und Wasser. Während die Tiere fraßen kümmerte Jay sich zusammen mit mir um die Koppeln. Wir überprüften die Zäune, befüllten die Tränken und sammelten die Hinterlassenschaften der Pferde ein. Anschließend nahm sich Jay Cetera und ich mir den kleinen French Lover. Wir Putzen die zwei ausgiebig. Jay longierte Cetera eine kleine Weile damit sie Kondition und Muskeln aufbauen konnte, es war ihre zweite Longiereinheit. Zuerst sollte die Stute zum Aufwärmen einige Runden im Schritt auf der rechten Hand und dann auf der linken Hand laufen, bis sie sich löste. Nur wollte das Cetera nicht wirklich. In der Hoffnung das sie sich endlich löste trieb Jay das Stütchen immer wieder vom Schritt in den Trab und wieder in den Schritt. Als Cetera dann endlich anfing den Kopf zu senken und den Hals zu strecken und leicht über den Rücken zu schwingen lobte Jay sie ausgiebig mit ruhiger Stimme und ließ sie wieder die Hand wechseln. Auf der rechten Hand klappte das Lösen schon etwas schneller. Nachdem die Stute auch hier einige Runden in den beiden Gangarten in halbwegs gelöstem Zustand gelaufen war beendete Jay das Training.
      Währenddessen versuchte ich French Lover an eine Decke zu gewöhnen. Ich ließ ihn an der Decke herum schnuppern, wobei er schnell das Interesse daran verlor. Dann Strich ich mit ihr über seinen Rücken und lobte ihn immer wenn er stehen blieb. Der kleine Hengst fand gefallen an dem Spiel, sodass ich recht schnell die Decke auf seinem Rücken liegen lassen konnte. Mit der Decke auf dem Rücken führte ich ihn auf dem Hof herum und animierte ihn auch einmal zum Traben. Ich band French noch einmal an den Anbindepfosten, nahm ihm die Decke wieder ab und lobte ihn mit einem Leckerli. Dann holte ich Clair de Lune aus ihrer Box und Putzte sie ein wenig. Als Jay mit dem Longieren fertig war führten wir unsere drei Pferdchen gemeinsam auf die Koppeln.

      Sobald wir wieder am Stall waren holten wir Biene und Geoffreys Brother aus ihren Boxen, Putzten sie und kratzten fix ihre Hufe sauber, anschließend wurden beide gesattelt und getrenst. Wir wollten heute einmal gemeinsamen unsere neue Hindernisstrecke ausprobieren. Biene war ein Lamm im Pferdepelz, sie gehorchte Jay auf die kleinsten Hilfen. Während ich mich bei Geoffrey richtig gehend durchsetzten musste ehe er sich einmal in Bewegung setzte und das ohne Gerte da er vor ihr panische Angst haben soll. Im Schritt ging es zuerst an den Koppeln vorbei vom Hof hinunter. Die Bahn war ungefähr fünf Minuten Wegstrecke vom Wolkenhof entfernt. Als wir bei ihr ankamen waren die Pferde soweit warm geritten. Wir kontrollierten noch einmal unsere Sattelgurte und trieben die Pferde dann an. Jay ritt voraus auf das erste Hindernis zu, einem Baumstamm. Mit einem einfachem Hüpfer übersprang Biene das leichte Hindernis auch Geoffrey schaffte es mit Leichtigkeit. Die ersten paar Meter gingen über eine offene Wiese mit leichten Hindernissen zum warm werden, dann führte die Strecke in den Wald hinein. Biene vertraute Jay, man sah ihr aber an, dass die Hindernisse ihr nicht geheuer waren. Der Weg war breit genug, sodass man an einem Hindernis bequem vorbei reiten konnte, wenn es für das Pferd aufgrund der Ausbildung noch unüberwindbar war. Jay machte sich das zu Nutze und ließ ihre Stute im Trab an einigen Hindernissen vorbei reiten ehe sie wieder in den Galopp wechselte. Die Stute sollte lernen das sie vor den Hindernissen keine Scheu haben brauchte. Mit Goffrey schaffte ich weitest gehend alle Hindernisse mit Leichtigkeit. Wobei ich bei einigen wenigen noch etwas das Anreiten üben sollte, da wir sie nur knapp übersprungen waren. Nachdem Wald kam dann wieder offenes Gelände auf der sich dann ein schöner Wassergraben befand. An diesen ritten wir langsam heran, ließen die Pferde alles genug beschnuppern und ansehen und stiegen schließlich ab um die beiden in das seichte Wasser zu führen. Hengst und Stute benahmen sich vorbildlich und blieben ruhig. Ob Biene bei mir auch so ruhig geblieben wäre? Sie ist sonst viel Schreckhafter. Bevor es zurück zum Hof ging powerten wir uns noch mit einem erfrischenden Jagdgalopp aus und ritten den Rest des Weges im gemächlichem Schritt nach Hause. So waren Biene und Geoffrey halbwegs trocken geritten als wir sie schließlich absattelten und zur Weide brachten. Dort bekamen beide noch ein Stückchen Apfel zum Abschied.
    • jojomaus
      Hufschmiedbericht Cetera; Geoffrey's Brother vom 4.09.2013
      Es war bereits 14:20 als in meiner Schmiede das Telefon an der Rezeption klingelte und ein weiterer Auftrag flog in meine Schmiede und besorgte mir zwei Pferde zum kontrollieren, korrigieren und Beschlagen ein. Es war eine Neue Kundin; JayPie, welche für 2 ihrer Pferde einen Auftrag gab. Ich sagte das ich nicht lange brauchte um zu ihr zu kommen und fuhr auch direkt los, zum Glück war kein Stau


      Beide Pferde fand ich angebunden vor und wurde direkt von der jungen Frau mit einem Handschlag begrüßt.
      Ich sah ein Wamblut und einen Kräftigeres Pferd vor welches ich als Tinker einstufte. Es wäre mein erstes Kaltblütiges Pferd gewesen was ich beschlug und ich fing auch direkt bei der Stute an. Der Fuchs schaute mich neugierig an während ich sie begrüßte und ihr ein Leckerli gab. Ich hob den Huf hoch und nahm das vorige Eisen ab und schaute mir den Huf an. Mir viel auf Anhieb auf das es nicht viel zu korrigieren gab und schon raspelte ich das zu lange Hufhorn ab. Gleich danach wiederholte ich diesen Vorgang bei allen 3 anderen Hufen und ließ die neuen Hufeisen erhitzen, damit ich sie anpassen konnte. Fertig angepasst, beschlug ich jeden Huf einzeln und hämmerte die Nägel in den Huf. Die Stute war nach einiger Zeit fertig beschlagen und lief gut, nun war der große Hengst an der Reihe. Ich brauchte mehrere Anläufe um den Huf hoch zu bekommen, er so wie es schien ein wenig faul war. Ich sah mir den Huf an und fand nichts auffälliges außer das das Horn gut war. Ich korrigierte ein wenig an allen Hufen und fing dann an, die Hufeisen zu erhitzen. Es dauerte die Richtigen Hufeisen zu finden,hatte sie aber glücklicher Weise im Auto. Die erhitzten Hufeisen nagelte ich ihm an und ließ ihn vortraben. Er schien sich gut präsentieren zu können und es saß alles. Jay übergab mir das Geld und ich fuhr zufrieden wieder nach Hause.
      © Sosox3
    • jojomaus
      Bericht vom 19.09.2013

      Ausritt am Morgen
      Nachdem sich Clair de Lune nach dem Turnier, auf dem sie zweiter wurde, und einem freien Tag wieder nach Beschäftigung sehnte schnappte ich sie mir nachdem wir alle morgentlichen Arbeiten erledigt hatten und führte sie zum Putzplatz. Jay gesellte sich mit Biene zu uns. Wir putzen unsere zwei Damen ausgiebig, wobei ich länger brauchte Clair sauber zu bekommen als Jay ihre Biene. Denn die gute Clair hatte sich sichtlich im Dreck gewälzt. Während Jays Stute nun warten musste brachte meine Freundin Cetera zu uns an den Putzplatz um auch sie ein wenig über zu putzen. Sie hatte echt Glück mit ihren zwei Damen, da sie sich recht sauber hielten. Ich dagegen brauchte schon eine ganze Weile um Clair sauber zu bekommen und dann noch einmal genauso lange um French Lover zu putzen, den ich von der Weide holte nachdem meine Stute fertig war. Jay holte in der Zeit gemächlich Sattelzeug, und Stricke für unsere Pferde und Sattelte schon ihre Biene. Cetera bekam den neuen, etwas längeren Strick um. Nachdem ich auch endlich mit dem Putzen fertig war, konnte ich Clair satteln und French einen längeren Strick ans Halfter klicken. So waren wir fertig für unseren Ausritt mit Cetera und French als Handpferde. Wir gingen es langsam an, um erst einmal zu schauen wie die Pferde als Handpferde reagierten und so ging es Richtung Weiden vom Hof hinunter. French tänzelte nervös neben mir her, selbst beruhigende Worte halfen nur wenig. Als der Weg breiter wurde lenkte Jay ihre Biene neben French und siehe da er passte sich dem Schritt der Stute an und wurde ruhiger. So verlief unser kleiner Ausritt ohne weitere Probleme, Der Junghengst und Cetera genossen es sichtlich mal mit der "Herde" unterwegs zu sein und auch mal was anderes zu sehen zu bekommen. Wieder zurück auf dem Wolkenhof, sattelten wir die Stuten ab und führten unsere 4 Pferde auf die Weiden, wo sie noch ein kleines Leckerli zugesteckt bekamen.
    • jojomaus
      Bericht vom 26.10.2013

      Herbstbeginn
      Der Morgen begann nebelig und feucht, nichts desto trotz versorgten wir unsere Pferde mit frischem Heu, Wasser und ihrer jeweiligen Portion Kraftfutter in ihren Boxen und anschließend gingen wir die Koppeln ab. Die Hengstkoppel musste etwas ausgebessert werden, da wir einen kleinen Raudi auf ihr laufen haben. Einer der Hengste hat wohl mit den Pfosten gespielt und um sicher zu gehen das sonst nichts weiter kaputt war wurde alles abgelaufen. Nach der Reparatur ging es zurück zum Stall, die Pferde waren mit ihrem Frühstück fertig. Jay griff sich Cetera und ich mir Flying Star und zusammen ging es zum Putzplatz wo wir unsere Vierbeiner mit dem Striegel verwöhnten. Beide Stuten blieben ruhig stehen, genossen die Streicheleinheiten und die Sonne, welche sich durch den Nebel kämpfte. Nach dem Hufe auskratzen half mir Jay noch mit dem einschmieren der Hufe von Fly, so wie es uns der Schmied angeordnet hatte. Danach waren wir soweit für einen kleinen Spaziergang. Fly musste erst noch Vertrauen aufbauen und so sollte Cetera ihr etwas Sicherheit bieten, da diese Stute die Umgebung und uns schon kennt und vertraut. Außerdem war ein Spaziergang zu zweit, bzw. zu viert, viel schöner. Die Stuten ließen sich leicht händeln und damit das so blieb wurde gelegentlich Stehen bleiben und Rückwärtsrichten geübt. Hier und da ließen wir unsere Trakehner auch einmal bei einer kleinen Pause an Grasbüschel zupfen. Zurück auf dem Hof hatte die Sonne sich den Himmel erobert und der Nebel ist gewichen und wir brachten Cetera und Fly auf die Weide. Cetera trabte davon, kaum das der Strick vom Halfter war, und forderte Fly zum spielen auf. Es war einfach herrlich anzusehen wie beide Pferde allmählich wieder auf blühten.
    • jojomaus
      Bericht vom 12.12.2013

      Morgentlicher Ausritt
      Es nieselte als ich zur Tür hinaus trat. Das versprach kein so schöner Tag zu werden. Ich sehnte mich nach einer Reithalle, aber dieser Wunsch muss noch warten und so trat ich missmutig in den Stall. Die Tiere hatten sich schnell daran gewöhnt die Nacht im Stall zu verbringen, für uns wurde so das Füttern einfacher. Das Füttern ging schnell, Jay und ich waren ein eingespieltes Team. Danach fegten wir den Hof und entsorgten das viele Laub das sich angesammelt hatte, in der Zeit hörte der Regen auf. Flying Star hat ihre Lahmheit überwunden und schon vertrauen zu mir aufgebaut und so wollte ich sie heute endlich einmal reiten. Jay ging es mit Cetera genauso. Um die zwei Stuten nicht zu überfordern wollten wir für den Anfang nur einen kurzen Ausritt wagen. Etwas Schritt reiten, etwas Traben, je nachdem wie die Damen sich unter dem Sattel benahmen. Das Putzen verlief ganz entspannt, beim Satteln blähte meine Stute sich auf und beim Trensen testete sie mich ebenfalls, indem sie den Kopf hob und die Zähne zusammen biss. Aber mit schmeichelnden Worten und beherzten Griffen hatte sie keine Chance gegen mich. Jay brauchte auch zwei Anläufe bei Cetera bis die Trense so saß wie sie sollte. Nach dem Nachgurten stiegen wir in den Sattel und brachen auf. Die Stuten liefen entspannt neben einander her. Ich schloss die Augen um mich ganz auf Fly zu konzentrieren und lauschte den klappernden Hufen und dem leisen knirschen der Sättel. „ Was machst du denn da?“ fragte mich Jay amüsiert. „Tja, ich entspanne mich nur bei einem sonnigen Ausritt. Ich stell ihn mir einfach vor.“ erwiderte ich grinsend. Während ich mit Jay weiter scherzte, erreichten wir die Waldwiese. Vergnügt trabten dort unsere Stuten an bis wir sie am Ende der Wiese wieder durch parierten. Schon nach einer halben Stunde war unser kleiner Ausritt zu Ende und wir kamen wieder auf dem Hof an. Wir kontrollierten noch einmal die Hufe beider Stuten und entließen sie dann zusammen auf die Koppel.
    • jojomaus
      Bericht vom 4.01.2014

      Eine traurige, aber zugleich schöne Zeit
      Ich stieg aus dem Auto aus und rannte ins Haupthaus. „Jojo! Ich hab die Anstellung!“, rief ich noch während ich zu ihr rannte. Jojo lächelte mich an und sagte: „Super, da wären unsere Geldprobleme wohl bald gelöst.“. Ja wir haben Geldprobleme, das will ich nicht verleugnen. Klar, wenn man nur einen Verdiener hat, der Pferde ausbildet. Jetzt bin ich Ärztin im nahe liegenden Krankenhaus. „Allerdings müssen wir uns jetzt von ein paar Pferden trennen. Ich schlage Hollywood und Berry vor. So leid es mir auch tut, aber da ich eh Englischreiterin bin ist es wohl das Beste.“, sagte ich traurig. „Ja da hast du wohl recht Jay.“. Also setzten wir gleich Annoncen für die beiden ins Internet.
      Jojo hatte heute Morgen schon die Pferde alleine gefüttert und raus gebracht. Jetzt holten wir sie zusammen rein und aßen dann gemeinsam Mittag. „Ich würde nachher noch etwas mit French arbeiten.“, sagte Jojo. „Ok, dann trainiere ich noch mit Biene und Cetera, damit sie wieder bei Turnieren starten können.“, erwiderte ich daraufhin.
      Jojo holte also French und machte mit ihm Bodenarbeit. Ich schnappte mir erst Biene und dann Cetera. Nach einer Stunde waren wir fertig und schmusten noch mit den anderen Pferden. Den Rest des Abend genossen wir unsere Ruhe und plauderten.
      © JayPie
    • jojomaus
      Trainingsbericht vom 12.01.2014

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      Ausbildung Dressur von Klasse E auf A

      Cetera stand als letztes noch in der Box und ich erlöste sie nun von der Einsamkeit und führte sie zum Putzplatz. Jay hatte nichts weiter zu tun und half mir die Stute fertig zu machen für das Dressurtraining. Ich wusste das die Trakehnerstute etwas schwierig sein konnte, doch bisher kam ich gut mit ihr zurecht. Bei der Arbeit machte sie meist begeistert mit, wenn sie nicht gerade einen schlechten Tag hatte. Wir hatten heute einen Zuschauer beim Training, aber eigentlich dürfte das kein Problem werden. Cetera war unruhig als ich sie, in Begleitung von Jay, zum Reitplatz führte. Das lange warten in der Box hatte ihr wohl nicht gefallen. Beim Aufsteigen hielt Jay ihre Stute fest, damit sie stehen blieb. Scheinbar musste ich sie vor dem eigentlichen Training ein wenig auspowern. Damit sie die verschiedenen Übungen überhaupt aufnehmen kann. Ich begann Cetera im Schritt einige Runden aufzuwärmen und trieb sie dann in den Trab. Sie zerrte am Zügel und warf den Kopf herum. Korrekte Anlehnung sieht anders aus. Nachdem ich sie ordentlich aufgewärmt hatte forderte ich sie vorerst mit Gangarten- und Tempiwechsel, letzteres vor allem im Trab, denn Mitteltrab war mein erstes Ziel. Cetera wurde lockerer und setzte mehr die Hinterhand ein.Zuerst verbesserte ich die Reaktion der Stute auf die Hilfen mit verschiedenen kleinen Übungen. Zum Beispiel nahm ich das Pferd auf, indem ich mich schwer hinsetzte, eine halbe Parade gab und den Oberschenkel kurz schloss. Sobald Cetera darauf reagierte, ritt ich wieder vorwärts, in dem ich die Oberschenkel öffnete, mit den Unterschenkeln weiter trieb und dabei die Hand leicht vorschob. Dann konnte ich mir langsam den Mitteltrab erarbeiten, welchen man am besten auf einer geraden übte. Cetera arbeitete mittlerweile super mit, lief in korrekter Anlehnung und nahm die Hilfen gut an. Nach und nach streckte sich Cetera, trat deutlich an und setzte größere Schritte. Ich lobte sie nach wenigen Tritten und fing sie wieder ab und kehrte zum Arbeitstempo zurück. Ich wollte Taktfehler vermeiden und die Stute nicht überfordern. Wir beherrschten nun den Mitteltrab, wenn auch nur auf kurzen Strecken, mit Zeit und vielen Übungen würde sie den Mitteltrab auch länger schaffen. Ich lies der Trakehnerstute die Zügel aus der Hand kauen und gönnte uns eine Pause. Danach übte ich die in der A-Dressur geforderten Bahnfiguren, welche sür die Fuchsstute keinerlei Probleme darstellten. In den Zirkeln, Schlangenlinien und Volten bog sie sich fein und korrekt und das auf beiden Händen. Sie besaß wirklich Talent zur Dressur und zeigte durch ihre Mitarbeit auch ihren Spaß daran. Als nächstes Arbeitete ich mich auch langsam an den Mittelgalopp heran. Immer nur kurz, dafür aber öfter. Allmählich erlangte Cetera auch im Galopp eine merkliche Rahmenerweiterung. Nach einem weiterem Päuschen übte ich das Rückwärtsrichten, auch wieder Schritt für Schritt und mit vielem Loben. Jetzt fehlte nur noch der einfache Galoppwechsel, welchen man am besten auf dem Zirkel übte, da es den Pferden auf gebogenen Linien leichter fällt Paraden durchzulassen und an zu galoppieren. Wieder fingen wir klein an und erarbieteten uns alles Schritt für Schritt. Vorerst übten wir die Übergänge Galopp-Schritt-Galopp ohne die Hand zu wechseln.
      Eserforderte einige Zeit bis Cetera das auf beiden Händensauber umsetzten konnte. Nun erweiterte ich den Zirkel anhand von durch den Zirkel wechseln und aus dem Zirkel wechseln um den Handwechsel langsam mit einzuarbeiten. Nach jedem erfolgreichem einfachem Galoppwechsel lobte ich und mit einem Positiven Erlebnis beendete ich das Training mit der fuchsfarbenen Stute.
      Nicht zu knapp, den viel Konzentration hatte sie nicht mehr zu bieten. Ziemlich verschwitzt wie sie war gab mir Jay die Abschwitzdecke, welche wir der Stute überlegten und sie dann gemeinsam trocken führten. "Ihr wart wirklich fabelhaft, ich wusste doch das ihr die Arbeit liegt.", Schwärmte Jay. "Ja sie hatte wirklich Spaß heute, morgen hat sie sich einen Ruhetag verdient. Und du darfst dich Glücklich schätzen das deine Stute nun die Klasse A in der Dressur erreicht hat." teilte ich meiner Freundin stolz mit.
    • jojomaus
      Bericht vom 17.02.2014

      Schneegestöber
      Es schneite fürchterlich, als ich mit zügigem Schritt zur Futterkammer ging und mit der Morgenration der Pferde anschließend zum Stall eilte. Der Wind wehte mir hart die Flocken ins Gesicht. Im Stall war es mollig warm, es roch nach Pferden und Heu, man hörte die Tiere schnauben und grummeln. Kaum hatten sie mich bemerkt wurde es unruhig im Stall, ungeduldiges Wiehern und Stampfen. Mit routinierten Handgriffen verteilte ich jedem Pferd seine Ration und am Ende hörte man nur noch zufriedene Kaugeräusche. Während alle am Fressen waren, machte ich mich schon daran den gröbsten Mist aus den Boxen zu nehmen und neu Einzustreuen. Fertig mit der Arbeit, schaute ich kurz hinaus, es schneite immer noch, aber mir kam es weniger Windig vor.
      ...​

      Da es bis zum Mittag heftig schneite, ließ ich die Pferde im Stall und verdonnerte mich selber zur Hausarbeit und suchte nebenbei nach einer Möglichkeit trotz des Wetters meine Pferde trainieren zu können. Nach und nach ließ der Schnee dann doch nach. Die Pferde wollten nach dem längerem Stalltag beschäftigt werden. Als ich den Stall betrat wurde ich auch sogleich lautstark begrüßt.
      Vorerst brachte ich Jay´s Pferde auf die Koppel. Biene und Cetera stürmten auch sogleich freudig durch den noch unberührten Schnee. Schnell beeilte ich mich auch Hollywoods Lil Naomi und Panthera zu den beiden auf die Koppel zu bringen. Naomi durfte vorerst doch noch bei uns bleiben, da die Käuferin abgesprungen war. Mich störte es nicht im geringstem, von mir aus durfte die freundliche Quarter Horse Stute für immer bei uns bleiben. Als letztes brachte ich noch die kleine einjährige zu den großen Mädels hinaus. Sie wurde von allen recht freundlich in die Herdengemeinschaft auf genommen. Somit hatte ich ein Problem weniger.
      ...​
    • jojomaus
      TA-Bericht vom 21.04.2014
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      Von dem einem vernachlässigten Pferd fuhr ich heute direkt zum nächsten. Diesmal zu meiner guten Freundin Jay und deren geretteten Stute Cetera. Stirnrunzelnd stieg ich aus dem Auto und begrüßte Jay. Als erstes wollte ich möglichst viel über die vergangenen Umstände der Stute erfahren, denn laut Jay nahm sie kaum zu und irgendwie ging es ihr nicht wirklich besser. Im Stall wartete dann meine Patientin auch schon auf mich. Ich musterte die Fuchsstute gründlich und machte mich erst einmal mit ihr bekannt, damit ich sie überhaupt anfassen durfte. Dann kontrollierte ich kurz Augen und Zähne, doch dort war alles in Ordnung, ihre Zähne sahen sogar sehr gesund aus. Als nächstes hörte ich Herz und Lunge ab, konnte aber auch da nichts auffälliges entdecken. Eindeutig sah man jedoch ihre Rippen, obwohl es ihr bisher ganz gut zu gehen schien. Ich erklärte Jay, dass ich erst einmal impfen würde und so hielt sie die Stute gründlich fest, während ich die vier Spritzen setzte. Cetera wurde gegen Influenza, Tetanus, Herpes und Tollwut geimpft und alle Spritzen hielt sie tapfer aus. Danach gab es direkt die Wurmkur und ich warnte Jay vor, dass sie eventuell auch einfach Würmer haben könnte. Als die Stute auch das geschafft hatte, nahm ich ihr ein wenig Blut ab, um das in meinem mobilen Labor direkt zu testen. „Ich denke sie leidet an irgendeinem Mangel, aber ich bin nicht sicher an welchem.“ murmelte ich und wartete auf die Ergebnisse. Während wir warteten, schaute ich mir noch einmal genauer die Schleimhäute an und entdeckte, dass diese leicht gelblich verfärbt waren. Auch der Test bestätigte meinen Verdacht und ich musterte die Stute eingiebig. „Ich glaube Cetera hat eine Lebererkrankung, weshalb sie auch kaum frisst und trinkt und nicht wirklich zunimmt.“ erklärte ich Jay und zeigte ihr die auffälligen Symptome. „Die Leber ist das größte Organ des Pferdes und so gesehen die Stoffwechsel-Zentrale. Wenn dort etwas nicht rund läuft, dann geht es dem gesamten Körper nicht gut.“ meinte ich und überflog die Testergebnisse. Schnell stand fest, dass Cetera an einer leichten Leberinsuffizienz litt, gegen welche man jedoch aktiv vorgehen konnte. „Wir werden ihren Kreislauf wieder anregen müssen und dafür gebe ich dir Nahrungszusätze. Zum einen dieses Pulver zur Glukose-Zugabe und dann gilt ab sofort eine Eiweißkarenz, dass heißt, die Gute soll erst einmal so wenig wie möglich Eiweiße zu sich nehmen.“ erklärte ich Jay und beschrieb ihr, dass die Stute wenn, dann nur auf eine sehr abgefressene Weide sollte, am besten aber eher auf einen Sandplatz. Zu guter Letzt bekam die Stute noch Penicillin und dann hatte sie es für heute geschafft. Mit den Zusätzen und der strengeren Ernährung sollte sich ihre Leber wieder einbekommen und wenn der Stoffwechsel wieder funktionierte, würde auch Cetera wieder fressen und zunehmen. Ich verabschiedete mich von Jay und erklärte ihr, dass sie sich bei Fragen jederzeit melden könnte.
      © Edfriend
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    jojomaus
    Datum:
    30 Okt. 2014
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    20
  • Rufname: Cetera

    Abstammung


    Von: Unbekannt (Ceron)
    Aus der: Unbekannt (Etera)

    Grunddaten

    Rasse: Trakehner
    Rassetyp: Warmblut
    Geschlecht: Stute
    Alter: 7 Jahre
    Stockmaß: 1.64m
    Fellfarbe: Fuchs
    Abzeichen: Blesse; Vr und Hl halbweißer Fuß; Hr weißer Fuß


    Beschreibung

    ruhig, leistungsbereit, inteligent, dominant
    Cetera ist ein Trakehner nach Maß, sie besitzt alle Rassemerkmale ausgeprägt. Cetera ist eine inteligente undleistungsbereite Stute. Ihr Verhalten ist zumeist ruhig, sie zeigt aber auch gerne ihre schwierige dominante Seite und ist daher kein Anfängerpferd. Ihre vorherige Besitzerin konnte sie nicht händeln und hat sie deshalb auf die Weide gestellt und ihrem Schicksal überlassen. Wir befreiten sie aus der Vernachlässigung und versuchten die Fuchsstute aufzupäppeln. Da sie aber nicht groß an Körpermasse zulegte wurde sie noch einmal intensiv von der Tierärztin untersucht und diese stellte eine Niereninsuffizienz fest, weshalb Cetera so wenig Eiweiß wie möglich fressen sollte. Sattdessen bekommt sie jetzt ein Glucosepulver und wir hoffen, dass es ihr bald besser gehen wird.

    Zuchtdaten

    Züchter: //
    Zur Zucht vorgesehen: Ja
    Gekört/ Gekrönt: Nein

    Besitzer: Jojomaus
    Vorbesitzer
    : TierraNevada
    Ersteller/Vkr: JayPie

    Qualifikationen

    Eignung: Dressur, Springen, Military, Distanz

    Dressur: E A L M S S* S** S***
    Western: E A L M S S* S** S***
    Springen: E A L M S S* S** S***
    Distanz: E A L M S S* S** S***
    Military: E A L M S S* S** S***
    Fahren: E A L M S S* S** S***
    Galopp: E A L M S S* S** S***

    Erfolge

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    3. ter Platz 163. Distanzturnier
    1. ter Platz 274. Springtunier

    3. ter Platz 275. Springturnier
    1. ter Platz 208. Distanzturnier


    Sonstiges

    HS-Besuch: war am 25.04.14
    Hufe: Beschlagen (normales Eisen)

    TA-Besuch: war am 21.04.14
    (geimpft, entwurmt, Gesundheitskontrolle)
    Gesundheit: Sehr gut

    Tierarzt: Eddi
    Hufschmied: //