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Nano

~Cerise Rêve~ ♀ (Mangalarga Marchador x Arabermix)

[color="#800080"][b]Name:[/b] Cerise Rêve [b]Rufname:[/b] Cerise, Eve [b]Beschreibung:[/b] der Charakter wird sich erst später zeigen. [b] Ursprung:[/b] Gut Pferdeglück [b]VKR:[/b] Gut Pferdeglück [maya & Fratzi] [url="http://www.joelle.de/index.php?autocom=gallery&req=si&img=64880"] [img]http://i25.tinypic.com/34panuh.jpg[/img][/url] [b] Geschlecht:[/b] Stute [b]Stockmaß:[/b] 1,52 m [b]Rasse:[/b] Mangalarga Marchador/Araber-Mix [b]Geburtsjahr:[/b] `09 [b]Abzeichen:[/b] weiße Unterlippe, vl. hl. weiße Abzeichen [b]Farbe:[/b] Tigerschecke [b] Besitzer:[/b] Nano [b]Pfleger:[/b] // [b]Reitbereiligung von:[/b] // [b]Mutter:[/b] [i]Cry For Moon[/i] [u]M-V:[/u] Joe [u]M-M:[/u] Indira [b]Vater:[/b] [i]Will Spot Ya[/i] [u]V-V:[/u] Unbekannt [u]V-M:[/u] Unbekannt [b]Unterbringung: [/b] [u]Weidegang:[/u] zsm. mit den anderen Fohlen [u]Weidezeiten:[/u] 10-12 Uhr, 17-19 Uhr [b]Wert:[/b] [u]Zu Verkaufen?:[/u] Nein [b] Futterplan:[/b] [u]Morgens:[/u] [u]Mittags: Abends: Zusätze:[/u] [b]Qualifikationen:[/b] [u]Dressur: E Springen: L Military: E Galopprennen: E Western: E Distanz: A Fahren: E Sonstiges: /[/u] [b]Erfolge:[/b] 80. BFS für Schecken und Vollblüter [img]http://i50.tinypic.com/29var5.png[/img] 3. Platz 188. Springturnier [img]http://www.joelle.de/uploads/1234302890/gallery_5_4346_2328.gif[/img] 2. Platz 108. Distanzturnier [IMG]http://i41.tinypic.com/2hf3mfb.gif[/IMG] [b]Tierärztliches Gutachten[/b] [u]Beine & Sehnen: Ohren & Augen: Atemwege: After: Zähne:[/u] [b]Impfungen[/b] [u]Tetanus: Influenza: Wurmkur:[/u] [b]Letze Untersuchung war am:[/b] 15.Mai [b]Gutachten des Hufschmiedes[/b] [u]Form: Zustand: In Ordnung [/u] [b]Beschlag[/b] [u]Vorne: Hinten: Spezialbeschlag:[/u] [b]Letze Behandlung war am:[/b] 28.Februar [b]Zuchtinformationen[/b] [u]Gekört/Prämiert?: Note: Decktaxe: Nachkommen: [/u] [b]Fotoalbum[/b] [i] Cerise als Fohlen [img]http://www.joelle.de/uploads/1253472180/gallery_3783_691_11647.jpg[/img] [/i][/color] [color="#006400"][b]Ummaler gesucht =) [/b][/color]

~Cerise Rêve~ ♀ (Mangalarga Marchador x Arabermix)
Nano, 21 Sep. 2009
    • Nano
      Pflegebericht

      Ich erwachte früh morgens wegen dem unbarmherzigen klingeln des Telefons und setzte mich gähnend auf. Dann hob ich ab und meldete mich. "Hier ist Fratzi, hey Nano. Dein Fohlen ist geboren worden, gestern Nacht. Komm doch vorbei, sobald du kannst", sagte Fratzi. Ich war sofort hellwach und richtig aufgeregt, da ich mir von Spot`s Fohlen ne Menge erwartet hatte. "Super, ich werd bald da sein, bis nachher!",sagte ich schnell und legte auf. Dann streckte ich mich noch ausgiebig und stand schliesslisch auf. Nachdem ich hastig gefrühstückt und geduscht hatte, zog ich mich in windeseile um und stand nach nur einer Stunde schon fertig draussen und stieg ins Auto. Ich fuhr los und konnte es kaum erwarten mein neues Fohlen zu sehen. Endlich, nach einer Stunde Fahrt kam ich bei Fratzi`s und Maya`s Zuchthof an. Gerade herrschte viel Betrieb und mehrer Pfleger führten oder ritten mit Pferden herum. Ich parkte,stieg aus und ging langsam über den Hof. Da, zum Glück kam mir Fratzi aus dem Stutenstall entgegen. Wir begrüssten uns und sie führte mich zu Cry for Moon`s Box, die MUtter meines Stütchens. Fratzi öffnete die Boxentüre und ich ging langsam hinter ihr hinein. Sie ging zu Cry und streichelte die Stute, da sie mich unruhig beobachtete. Da, ein Fohlen stackste hinter ihrer Mutter hervor und musterte mich mit neugierig spielenden Öhrchen. "Das ist Cerise Rêve",murmelte Fratzi und beobachtete mich gespannt. Meine Augen leuchteten und mein Gesicht strahlte. Sie war wunderschön! Das Stutfohlen hatte einen edlen,kleinen Kopf, der sehr an den Kopf eines Arabers erinnerte und lange Beine, die wircklich ungewöhnlich lang waren, noch länger als bei anderen Fohlen. Sie ging auf ohren langen,dünnen Beinen schon ziemlich sicher, man konnte schon ahnen, das sie später traumhafte, tanzende Gänge haben würde. Sie hatte einen schlanken Körper und kleine, spitze Öhrchen. Alles in allem, hatte sie einen perfekten Körperbau, so wie ich es mir erwünscht hatte. Den Kopf der eines Arabers ähnlich, lange Beine, wie die Mutter. Dann ihr schönes Fell. Es war schwarz, bis zur Kruppe, dort wurde es weiss, und ihr Fell war schwarz gepunktet. Ausserdem hatte sie hellbraunes,buschiges,weiches Langhaar, das in der Sonne rötlich schimmerte. Von der Farbe her, war sie ein Ebenbild ihres Vaters, Will Spot Ya. Ihr Vater gehörte zu meinen Pflegepferden und war ein wundervolles Pferd. Auch die Mutter hatte ich schon ein paar mal gesehen und ich hatte sie sorgfältig ausgewählt. Der Arabereinfluss zeigte sich bei ihrem Exterieur, und würde sich sicherlich auch bei ihren Gangarten auswirken. Sie schnupperte langsam, und vorsichtig über meine Hände und musterte mich forschend, aus ihren grossen dunklen Augen. Hach, ich war ihr vom ersten Moment an sofort verfallen! Nach einer Weile des kennenlernens führte Fratzi sie hinaus in meinen Hänger und überreichte mir ihre Papiere, und besprach mit mir noch den restlichen Kram. Dann verabschiedeten wir uns, und ich fuhr glücklich los. Auf meinem Hof angekommen öffnete ich den Hänger schnell und führte sie dann langsam hinaus. Sie sah sich neugierig um, schien leicht ängstlich dreinzublicken. Doch sobald ich sie in den Stall führte und sie die vielen anderen Pferde sah, die das fremde Fohlen neugierig musterten, fühlte sie sich wohl und schritt selbstbewusst dahin. Ich stellte sie zwischen Samaii und Emilia. Sofort freundete sie sich mit den beiden an, Emilie schien sie sogar schon sehr zu mögen und Samaii... Er schien richtig vernarrt in sie zu sein, denn er steckkte immer wieder den Kopf über die Trennwand und wieherte nach Cerise. Die warf seinen Annäherungsversuchen nur kurze Blicke zu und wandte sich wieder an Emilia. Da schoss ein bellendes Fellknäuel an mir vorbei und bäumte sich an der Boxentür von Cerise auf. Es war Joy, meine Hofhündin. Sie bellte leise und wedelte mit dem Schwanz, neugierig musterte sie das Fohlen. Cerise kam ihrerseits neugierig näher und schnupperte vorsichtig an der Schnauze von Joy. Es sah richtig süss aus. Joy schlabberte ihr freudig über die Nüstern und bellte glücklich. Cerise zuckte etwas zurück doch sie kam mit spielenden Ohren wieder näher. Sie schien nun schon drei neue,gute Freunde gefunden zu haben und ich liess die vier grinsend alleine.
    • Nano
      Pflegebericht für Samaii und Cerise I

      Ich blinzelte verschlafen, als eine warme,weiche Pferdenüster mich vorsichtig anstupste und mir übers Gesicht prustete. Es War Samaii, der kleine Schlingel. Ich lachte leise und hielt seinen kleinen,edlen Kopf zwischen meinen Händen und gab ihm einen liebevollen Kuss auf die Nüstern. Ich bin wohl eingedöst, als ich mich an einen Baum auf der Fohlenkoppel gelehnt hatte. Der freche Hengst wieherte leise und legte mir verschmust den Kopf auf den Bauch. Kichernd kraulte ich ihn zwischen den gespitzten Ohren. Nach einer Weile setzte ich mich auf und klopfte meine Kleider kurz ab. Samaii trottete davon. Ich ging zum Stall und holte sein und Cerise`s Halfter, denn ich wollte mit den beiden einen Spaziergang machen. Als ich mich wieder über den Koppelzaun schwang blieb ich erstaunt stehen. Samaii stand dicht neben Cerise und rieb gerade zärtlich seinen Kopf an ihrem Hals. Sie stand still da, mit gesenktem Kopf und schloss geniesserisch die Augen, als Samaii sie nun vorsichtig am Wiederrist beknabberte. Sie sahen echt süss zusammen aus, wie sie sich da liebkosten. Sie passten beide gut zusammen, auch wenn Samaii, der inzwischen schon bald ein Jahr alt wurde, um einiges grösser war. Er war auch ca. 7-8 Monate älter als sie. Nun hob sie den Kopf und zupfte spielerisch an seiner buschigen Mähne, die schon länger geworden war, später würde er sicher eine prächtige,lange Mähne haben. Ich traute mich kaum, den friedlichen Anblick zu stören und ging nur langsam näher. Bei einiger Entfernung begann ich leise die Melodie von "Nur einmal" zu pfeifen. Sofort warf Samaii tänzelnd den Kopf hoch und wandte seinen hübschen Kopf mit gespitzten Ohren mir zu. Da ich wollte, das beide freiwillig zu mir kamen, blieb ich stehen und pfiff weiter, etwas lauter. Auch Cerise Reve war nun auf mcih aufmerksam geworden und sah neugierig zu mir. Sie gehörte mir noch nicht lange und war auch noch nicht so alt, deshalb vertraute sie mir nicht allzu hoch. Samaii setzte sich mit federnden, leichten, tänzerischen Schritten in Bewegung, auf mich zu. Kurz zögerte das Stutfohlen noch,bevor sie Samaii, immer dicht hinter ihm, folgte. Sie sahen wircklich traumhaft zusammen aus, mit ihren pechschwarzen, seidig schimmernden Fellen. Als der Hengst bei mir war begrüsste ich ihn mit einem zuckerfreien(ich gebe meinen Pferden nur zuckerfreie Leckerlis)Aprikosenleckerli und strich ihm über den weichen Schopf. Zufrieden kauend schnaubte der Hengst und ich wandte mich an Cerise. Sie sah mich aus grossen Augen fragend/misstrauisch an, immernoch dichtgedrängt an Samaii. Sie schien ihm wircklich voll zu vertrauen, und das in ziemlich kurzer Zeit. Leise sang ich nun den Refrain und hielt ihr die flache Hand, mit dem Aprikosenleckerli hin. Sie lauschte mir mit spielendne Ohren, auch sie schien die Melodie gleich zu verzaubern, den ihre Augen nahmen einen träumerischen Ausdruck an und sie kam mutig einen Schritt näher. Hastig schnappte sie sich das Leckerli und ging dann wieder den Schritt zu Samaii zurück. Sie kaute und wieherte dann leise. Schien ihr zu schmecken, gut. Ich halfterte nun beide rasch auf und führte sie auf den offenen Putzplatz. Dort band ich beide vorsichtig an, damit ja keiner abhaute und holte die Putzkästen. Wieder bei ihnen, öffnete ich zuerst den Putzkasten von Samaii und begann ihn mit kräftigen Bürstenstrichen zu putzten. Als sein Fell ganz sauber war kratzte ich ihm die Hufe aus. Er hielt schons eit einiger Zeit alle Hufe brav und geduldig hin. Nachdem ich ihn gelobt hatte kämmte ich sei Langhaar vorsichtig durch. So, nun war ich mit ihm fertig. Jetzt wandte ich mich Cerise zu.
      (weiterer Text folgt im nächsten Pflegi)
    • Nano
      Pflegebericht für Samaii und Cerise II

      ...Ich redete wärend des Putzens die ganze Zeit beruhigend auf sie ein, da sie etwas ungeduldig herum hampelte. Als ihr Fell sauber war bückte ich mich zum ersten huf hinunter. Den gab sie nach kurzem zögern brav hin. Schnell hatte ich die zwei Vorderhufe ausgekratzt. Doch als mir den Hinterhuf einfach aus der Hand wegzog schimpfte ich leise mit ihr. Dann hob ich den Huf wieder auf, aber sie wieherte nur und machte Anstalten auszuschlagen. Ich gab ihr einen belehrenden Klapps auf die Kruppe, der sie schliesslich wieder zur Besinnung brachte. Sie hob nun die beiden letzten Hufe brav nacheinander auf und ich konnte die Hufe ohne weitere Zwischenfälle sauber auskratzen. Dann bürstete ich noch ihre verwegen abstehende,buschige rotbraune Mähne, bis sie einigermassen gebändigt war. Während ich versuchte ihren Schweif noch etwas durchzukämmen wedelte sie damit die ganez Zeit herum. Nach einer Weile gab ich auf und hackte nun bei beiden längere Führstricke ein. Dann ging ich zwischen die beiden, Samaii rechts, Cerise links. Nun ging ich los, aus dem Hof hinaus. Cerise ging gehorsam neben mir her, auch Samaii blieb dicht an meiner Seite, und sah sich mit gespitzten Ohren um. Als wir auf einen Feldweg abbogen, schnalzte ich mit der Zunge und zupfte an den Führstricken und begann zu joggen, damit sie sich etwas die Beine vertreten konnten. Die beiden Fohlen brauchten keine weitere Aufforderung und trabten gleichzeitig los. Samaii erstaunte mich wie immer. Er war nun bald ein Jahr alt und er hatte so wunderschöne, weiche Gänge, ich freute mich echt darauf in zu reiten. Ich musste immer schneller gehen, da ich sonst nicht mit Samaiis weit ausgreifenen Schritten mithalten konnte. Er liess seine Schritte noch länger werden und ging mit spielenden Ohren zufrieden neben mir her. Cerise war etwas langsamer, da sie auch etwas kleinere Schritte hatte. Sie lief mit dem Kopf auf meiner Höhe neben mir her, währenddem bei Samaii nur seine Kruppe und die Hinterbeine gleichauf mit mir waren, der lange Strick liess es zu. Ich zupfte leicht an Cerises Führstrick. Sie wurde nur etwas schneller. Sie war viel kleiner als Samaii, der in der letzten zeit in die Höhe geschossen waren, da sie auch jünger und zierlicher war. Als das Ende des Wegs in Sicht kam wurde ich langsamer, ausserdem ging mir die Puste langsam aus. Samaii brauchte eigentlich nur ein sanftes ziehen um langsamer zu werden, aber ihn schien es grad gepackt zu haben. Er wollte im Tempo bleiben und schüttelte unwillig den Kopf. Doch da ich nicht nachgab bockte er einmal kurz vor Freude und Übermut. Dann fiel er in einen zügigen Schritt, und ging immernoch leicht vor mir. Ich zupfte nochmals am Strick und rief "Samaii!" Er schnaubte und ging nun gemütlich an meiner Seite. Cerise hingegen ging nun im Stechschritt vor uns hin und warf ungeduldig den kopf auf und ab. "Cerise, nein!", sagte ich und zupfte an ihrem Strick, damit sie neben mich kam, frühe Erziehung schadete nicht. Sie wieherte und blieb dann dickköpfig stehen. Währenddessen ich auf sie einredete und sie immerwieder versuchte sie zum mitkommen zu bewegen, stand Samaii geduldig neben uns und zupfte an ein paar saftigen Grashalmen am Wegrand. Schliesslich wandte ich mich von Cerise ab und ging einfach mit Samaii weiter, ohne sie weiter zu beachten. Der lockere Strick wurde immer straffer, bis er sich ganz spannte. Doch da hatte sie sich schon umentschieden und trippelte hinter uns her. Sie wollte nicht alleine sein, sondern bei ihrer Herde. Ich lächelte und wir gingen zum Hof zurück. Joy sprang uns schon fröhlich bellend entgegen und umsprang uns auch immernoch als wir auf dem Putzplatz waren. "Hey Joy",sagte ich lachend. Samaii und Cerise wieherten ihr zu und wollten auch herum toben. "Gleich, meine süssen, nur Geduld", murmelte ich beschwichtigend und kratzte nochmals rasch ihre Hufe aus. Dann brachte ich die beiden, mit Joy im Schlepptau auf den grossen Sandpaddock, auf dem gerade nur Cheyenna stand. Die beiden waren heute schon genug auf der Koppel gewesen, hier konnten sie noch etws herum toben. Ich liess die beiden frei und zu viert tobten sie fröhlich herum.
    • Annikalihalimalischnali
      1.Pflegebericht für:
      Chicco ♥
      Scary ♥
      Vögelchen ♥
      und Reve ♥


      Nachdem ich mit Scarly spazieren gegangen war, ging ich natürlich auch zu Eisvögelchen. Die kleine war heute besser drauf als ich sie rausholte als gestern. Ich kratzte die kleinen hufe aus und fing an den Körper von der New-Forrest Stute zu putzen. Danach bürstete ich die etwas längere lockige mähne. Echt süß sah das aus. Bald war ich fertig und Vögelchen strahlte nur so vor sauberkeit. Also ging ich zur sattelkammer um Eis´s sattel und trense zu holen. Bevor ich sattelte ging ich noch schnell in die halle um die stangen etwas enger aneinander zu schieben. Vögelchen war ja ein Pony aber beträchtlich gröser als Scarly.Chicco , der mir gefolgt war, ließ ich auch kurz über ein paar stangen springen, was dem süßen auch richtig Spaß machte. „Na, du wärst auch ein prima Springpferd, was“, lachte ich ihn an. Nun kam ich zurück zu Vögelchen, die schon ungeduldig mit seinem rechten Huf scharrte. Ich befestigte zur sicherheit ihre beine mit Gamaschen und fing dann an zu satteln. Erstmal drehte Vögelchen sich etwas weg von mir als ich mit dem Sattel zu ihr kam, doch nachdem ich ihr zu Recht gewiesen hatte, ging alles reibungslos. Als ich dann auch getrenst hatte war Vögelchen fertig zum starten. Ich führte sie in die halle und vergaß auch nicht Chicco mitzunehmen, der schon die ganze Zeit zu warten schien, dass er irgendwas machen konnte. In der halle legte er sich wie selbstverständlich in die Ecke. „Feiner Junge“, lobte ich ihn. Nun stieg ich auf. Und genau wie das letzte mal wunderte ich mich beim aufsteigen wieder extrem, wie schnell ich oben war. An Vögelchen´s Größe würde ich mich wohl nie gewöhnen… . Nun Ritt ich eine Zeit lang Schritt wobei ich Vögelchen schon immer schön nach innen einstellte. Dann trabte ich an und trabte leicht. Viel größere Schritte machte Vögelchen im vergleich zu Scarly oder Chicco. Lustig war das. Ich Trabte jedenfalls weiter. Erstmal ließ ich Vögelchen etwas vorwärts-abwärts laufen. Das ging recht gut und nach einiger zeit kam ich zum aussitzen. außerdem fing ich an über die gerade liegenden trabstangen zu traben. Ich konzentrierte mich sehr und das schien dann auch auf Vögelchen über zu gehen. Ich trabte von beiden Händen aus über die Stangen. Vögelchen machte es ganz gut und so beschloss ich auch über die rundliegenden stangen zu traben. Das schien schon schwieriger für Vögelchen zu werden. Ich trabte völlig korrekt auf die stangen zu, doch schon bei der ersten stange verlor Vögelchen jegliche Konzentration und rannte einfach buckelnd weiter. Das machten wir sofort noch mal. Nach einigen weiteren fehlversuchen ging es einigermaßen. Ich trabte noch ein paar mal hinüber bis ich das Gefühl hatte, dass Vögelchen gebogen über die stangen geht und dass er auch versammelt ist. Nun machte ich einen Handwechsel und auch hier buckelte Vögelchen wieder wie wild bei den ersten malen. Bald kriegten wir es aber wieder in den Griff und ich beschloss anzugaloppieren. Erstmal galoppierte ich nun über die geraden galoppstangen. Nachdem ich eben völlig gebogen über die trabstangen getrabt war, fiel es Vögelchen nun schwer gerade zu galoppieren. Aber bald ging es ganz gut. Ich ritt ein paar zirkel um Vögelchen richtig gut zu versammeln und dann ritt ich auf die runden galoppstangen zu. Verwunderlicherweise buckelte Vögelchen im Galopp fast gar nicht obwohl es nun auch nicht so richtig klappte. Nach ein paar versuchen Galoppierte sie allerdings schon ganz gut und versammelt über die stangen. Da war ich jetzt aber echt baff, dass Vögelchen das im galopp besser konnte als im trab…. Naja, ich machte jedenfalls noch einen Handwechsel und auch auf der anderen hand klappte es besser als gedacht. Daraufhin parrierte ich druch in den trab und trabte noch kurz am langen zügel leicht. Nun war Vögelchen fertig, was er sich auch echt verdient hatte. Ich parrierte durch in den schritt und ritt noch 15 minuten trocken. Dann stieg ich ab und kratzte die kleinen hufe aus. Ich führte Vögelchen zurück bis vor ihre box wo ich sie absattelte, abrenste und das halfter dran mchte. Nachdem ich auch die gamaschen entfernt hatte, fettete ich noch hufe ein und verabschiedete mich dann mit leckerlis als belohnung von Vögelchen. Nun rief ich nach Chicco, der auch gleich kam. Ich packte ihn an sienem Halfter und führte ihn etwas in der Halle herum, das er sich auch mal die Füße vertreten kann.,,Na willst du mal Springen?", fragte ihc den kleinen. Chicco schnaubte und fiel in einen hüppelichen Trab. Mit der Hand auf dem Bauch stand ich an der Bande und sah dem kelinen Zu wie er über die Stangen hüpfte. Es sah so niedlich aus. Ich lobte den kleinen und kuschlete mit ihm. langsam hohlte ich eine Arbeiterin und sagte ihr das sie mal schnel auf den kleinen aufpassen sollte. Ich rannte in den Stall und brachte Scary zu Chicco. Die beiden sprangen wie "beklopte" in der Halle umher. Ich kichrte in meinen Pulli. Es wurde langsam dunkel und ich musste ja auch noch nach Hause fahren. Ich brachte die zwei kleinen in ihre Boxen und lobte sie ausgiebeg. Ich musste noch kurz Reve besuchen. Der kleine Hengst stand an der Boxentür und starrte auf die Stallgasse. "Na, du süße", begrüßte ich sie. Ich öffnete die Boxentür und strich ihr etwas Staub aus dem Fell. "z..z..z.., du bist aber dreckig", flüsterte ich der kleinen zu. Ich nahm ihren Putzbeutel und nahm die Bürsten heraus. Die kleine genoss es total. Ich putze ihr seidiges Fell und ihren Kopf und Hufe. Reve stand total entspannt in ihrer Box. Ich sah auf meine Uhr.
      *SCHOK*
      Schon halb 8!. Ich lobte die kleine und packte ihre Putzsachen wieder ein. Ich gab ihr ein küsschen und verabschidete mich auch noch ven den anderen. Ich spring auf mein Fahrad und fuhr so schnell wie es geht nach Hause.
    • Nano
      ~Die Schau~

      „Puh!“, stöhnte ich leise. Heute war es nämlich endlich so weit: Ich würde mit meinem Stutfohlen Cerise Rêve an der Fohlen-Show für Schecken und Vollblüter teilnehmen.
      Ich war schon richtig aufgeregt und mein Fohlen auch.Cerise Rêve scharrte mit ihren kleinen Hufen.Ich versuchte sie zu beruhigen. “Wird schon alles gut gehen, wir schaffen das!“, machte ich meinem Fohlen, aber auch mir ein bisschen Mut.Urplötzlich dröhnte es wieder aus den Lautsprechern: “Nano und Cerise Rêve! Nano und ihr Fohlen Cerise Rêve !“ Meine Stute schreckte zusammen.Ich tätschelte ihr den Hals und joggte dann auch gleich mit ihr am Strick im flottem Trab in die Halle.Beim X parriere ich sie durch und hielt meine Stute dann schließlich an.Nun grüßte ich die Richter höflich.Jetzt kam die Kür.Ich streichelte Cerise noch einmal und ging dann im Schritt mit ihr los.Wir gingen ganze Bahn bis zum A, wo ich sie auf den Zirkel abwenden wollte.Das klappte noch ganz gut, aber ich wollte aus dem Schritt mit ihr angaloppierte, doch es waren ein paar Schritte Trab mit drin.Es fiel aber doch nicht besonders auf.Ich galoppierte mit Cerise Rêve auf dem Zirkel.Nun wechselte ich mit Cerise Rêve, immmer noch im Galopp, aus dem Zirkel.Ich rannte weiter auf der ganzen Bahn. Cerise galoppierte schön weich und im richtigem Tempo neben mir her.Beim A parrierte ich meine kleine Stute durch und wechselte durch die läng der Bahn.Nun joggte ich auf die Wippe zu.Drei oder vier Meter vor der Wippe parrierte ich Cerise Rêve durch und ging langsam mit ihr auf die Wippe zu.Ich ging neben der Wippe, doch Cerise blieb vor ihr stehen!Ich geriet in Panik,aber zeigte es nicht.Ich griff in Cerise Rêve Halfter und führte sie weiter. “Du schaffst es meine süße!“, flüsterte ich.Zaghaft ging sie weiter. Cerise Rêve stand jetzt ganz in der mitte der Wippe.Sie kippelte. Cerise ging weiter. “Los, weiter so!“Sie ging weiter.Geschafft!, dachte ich.Nun ging ich mit Cerise Rêve wieder in die Mitte der halle zurück und musste etwas über Cerise Rêve erzählen.Ich fing an: “Cerise Rêve ist eine freche, aber doch sehr liebe Stute.Ihre Eltern sind Will Spot Ya und Cry For Moon die ausgefallenen Farben und die Scheckung hat meine Stute von ihrem Vater geerbt.Sie ist noch im Wachstum, daher weiss man nochnicht wie gross sie einmal werden wird.Sie ist ein Mangalarga Marchador/Araber-Mix von der Rasse her.Sie ist eine Perfekte Stute!“
      Cerise Rêve wieherte freudig und schnaubte danach nocheinmal.Ich tätschelte ihr den Hals und verabschiedete mich dann von den Richtern.Ich joggte wieder los und machte noch eine Volte mit meiner Stute Cerise Rêve vot dem Ausgang.Dann verlies ich die Halle.Puh, endlich geschafft!, dachte ich fröhlich. Cerise Rêve schnaubte und gab ihr ein Apfel-Zimt Leckerlie. Cerise Rêve kaute genüsslich darauf herum und durchsuchte mich weiter nach Leckerlies. “Nein jetzt gibt’s nichts mehr!“, lachte ich und kraulte meine Stute dann. Nun hies es warten, warten und nocheinmal warten....
    • Nano
      ~Die Körung

      Heute war es endlich so weit!Ich würde mit meinem kleinem Fohlen Cerise Rêve an einer Show Teilnehmen!Es war die 82. Fohlenshow und ich war schon sehr aufgeregt.Cerise auch, desshalb sprach ich beruhigend auf sie ein.Nun dröhnte es aus den Lautsprechern: “Nano und Cerise Rêve!Nano und Cerise Rêve bitte an den Start!“ Puh, jetzt geht’s los, dachte ich.Ich nahm den Strick in die Hand und joggte los.Cerise kam an meine Seite geschmust mit.“Nicht sabbern!“, lachte ich.Wir trabten in die Halle ein und ich hielt meine Stute beim X an.Ich grüßte die Richter.Die Zuschauer starrten uns an.Mir wurde es etwas flau im Magen.Doch ich machte einfach weiter.Ich redete mir ein die Zuschauer staunten über Cerises ausgefallene Scheckung.Nun kam die Kür darn.Ich ging im Schritt mit meinem Fohlen los.Wir machten eine Volte bei A,dann ging ich mit ihr auf der ganzen Bahn und dann bei C schließlich auf den zirkel.Ich hatte nicht besonderst spannende Übungen vorbereitet...Nun hielt ich sie an.Ich kloppfte ihr noch einmal beruhigend den Hals und sprach mit ihr.Danach rannte ich dann mit ihr los.Cerise Rêve verviel ion einen Traumhaften Galopp.Das Puplikum klatschte und die Richter sahen den Galopp skeptisch an.Ich ignorierte das und parrierte sie durch.Nun ging ich mit meiner Süßen wieder auf der ganzen Bahn und dann wechselten wir durch die halbe Bahn.Nun galoppierte ich wieder an.Das war der Höhepunkt.Ich lies Cerise Rêve laufen.Sich galoppierte brav weiter ganze Bahn.Dann pfiff ich und sie galoppierte zum X.Dort machte sie eine Vollbremsung.Nun kam der Gelassenheitsparcour. “Den schaffen wir“, flüsterte ich und ging mit Cerise auf deine Plastickplane zu.Ich führte sie ganz langsam darauf zu.Auf der Plane hielt sie an!Ich sprach auf sie ein,dann folgte sie zum Glück wieder.Nun die Wippe.Das konnte meine Stute!Ohne probleme ging sie darüber.Jetzt durch Wasser laufen.Auch kein Problem.Meine Stute folgte und war total gelassen.Ich lobte sie, da sie ja so brav und knuddelig gewesen war und ging dann mit ihr zum X.Dort erzählte ich etwas über ihren Carackter und ihre Abstammung.Ich begann mit anfangs etwas zittriger Stimme zu sprechen: “Cerise Rêve ist bis jetzt eine freche, niedliche, neugiereige kleine Stute.Der Charackter kann sich aber noch ändern.Sie stammte von zwei sehr erfolgreichen und lieben Reitpferden ab.Ihr Vater ist ein berühmtes Turnierpferd.Ihre Mutter ein Reitpferd, das Kinderlieb ist.“ Ich hatte meinen Arm um Cerise Rêves Hals gelegt und hatte angefangen sie zu kraulen.Schnell nahm ich den Arm weg und grüßte abermals.Nun joggte ich wieder mit meiner Stute los.Sie trabte geschmeidig und schnell.Ich verlies mit ihr die Halle und hielt sie dann an.Nun gabs Leckerchen!Ich zog einen Apfel aus meiner Tasche und gab ihn ihr.Schmatzend stürtzte sie sich darauf und ich musste grinsen.Nun gab es noch ein paar Apfel-Zimt Leckerlies, dann kraulte ich Cerise Rêve hinter den Ohren.Meine Stute Cerise war doch die beste!Vielleicht gewann sie ja noch ein zweites mal??
    • Nano
      Weihnachtspflegebericht für alle Pferde

      Ich schlang mir einen Schal um den Hals, schlüpfte in gefütterte Schuhe, zog eine Mütze über den Kopf und zog gefütterte beige Lederhandschue an. Doch ich zog die schnell wieder aus und holte mir weiche,warme Schokobraune Wollhandschuhe. Es war zu schade um die neuen Lederhandschuhe, die würden nur wieder wie die vorherigen, alten schnell voller Pferdehaare werden. Endlich für das draussen herschende kalte Wetter gerüstet ging ich nach draussen, es war ein kühler Morgen, und zwar der 24. Dezember!! Guter Laune hüpfte ich zu den Ställen und fütterte alle Pferde, die richtige,ausgiebige Begrüssung kam meistens erst nach dem Füttern, bevor ich das Pferd fürs Training fertig machte. Als ich auch im Zuchtstall alle gefüttert hatte ging ich in wieder ins Haus hinein, aber ins Dachzimmer hinauf. Hmm...irgendwo hier musste doch Weihnachtsschmuck sein...Ich fand ein paar Kisten voll und trug die hinunter. Ich überlegte in welcher Farbe ich es hauptsächlich halten sollte. Nach einer Weile des Nachdenkens entschied ich mich für silber,blau und rot. Nun begann die ganze Arbeit. Zum Glück hatte ich gestern schon alle Tannenzweige an allen möglichen Stellen, auch am Haus und am Koppelzaun, aufgehängt, dann kannte ich auch den Weihnachtsschmuck ranhängen. Ich holte eine Leiter und begann zuerst Lametta überall herum zu schlingen, nur silberne, dann kamen noch dunkelblaue und dunkelrote Kugeln und sonstige Figürchen hinzu, auch Pferdefigürchen waren dabei. Ich konzentrierte mich ganz darauf wo ich noch Sachen hinhängen könnte und darauf nicht von der Leiter zu fallen. Da ertönte ein plötzliches, lautes Hupen. Erschrocken, da ich gerade tief versunken eine blaue Kugel aufgehängt hatte, schwankte ich nach hinten und ruderte halt suchend mit den Armen. Doch dann verlor ich das Gleichgewicht endgültig und kam hart auf dem Boden auf. Fluchend versuchte ich wieder aufzustehen, anscheinend hatte ich mir zum Glück nichts gebrochen oder so. Da streckte jemand mir helfend eine Hand entgegen. Ich sah zuerst auf und funkelte Marco dann wütend an. "Verdammt, musst du mich so erschrecken? Bin glatt von der Leiter gefallen...", schliesslich nahm ich doch seine Hand und zog mich auf die Beine. Er grinste mich an. "Sorry, war keine Absicht. Soll ich dir helfen? Sieht gut aus", sagte er und warf einen Blick auf die geschmückten Stallungen. "Nee, danke. War gerade fertig, und wollte anfangen meine Pferde zu bewegen. Wenn du schonmal da bist kannt mir gleich helfen, alleine schaffe ich es garantiert nicht alle heute zu bewegen", ich lächelte ihm kurz zu und ging dann vorraus zum Stall. Er ging neben mir her und blieb im Tührrahmen der Sattelkammer stehen. Ich nahm mir Khiara`s dunkelblaues Halfter und dann noch Toska`s oranges Halfter, das ich ihm zuwarf. Er fing es geschickt auf, las das Namensschildchen und ging gleich zu Toska`s Box. Sie stand gleich neben Khiara und ich beobachtete ihn lächelnd wie er Toska liebevoll und vorsichtig begrüsste. Sie kannten sich beide nur vom sehen her, doch er war ein guter Reiter und sie eine zutrauliche Stute, sie würden schon klar kommen. Ich wandte mich Khiara zu und begrüsste sie. Nachdem putzen der beiden Pferde legten wir ihnen Sättel und Trensen auf. Zum Glück lag kein grosser Schnee auf dem Boden herum. Ich gab ihm rasche Anweisungen, das er mit Toska in der Halle Dressur reiten sollte, und sagte ihm an welchen Übungen sie arbeiten sollten. Er hörte gut zu, nickte und lenkte Toska dann in die Halle. Ich ritt mit Khiara auf den Springplatz zu und ritt sie warm. Sie war heute gut gelaunt und ging schwungvoll mit federnden Tritten unter mir her. Nun liess ich die Zügel lockerer und sie galoppierte fast von selber an. Eine Runde hielt ich sie auf dem Zirkel, bis ich ihr Tempo etwas reguliert hatte, dann gings auf den Parcours zu. Nach dem anstrengenden, harten Springtraining, waren wir beide verschwitzt und ich legte ihr eine dünne Decke über die Kruppe auf, beim Trockenreiten, damit sie sich nicht erkältete. Als sie trocken war lenkte ich sie auf den Stall zu und sass ab. In der Stallgasse band ich sie an und nahm ihr ihre Ausrüstung ab. Dann fuhr ich noch mit einem weichen Tuch über ihr Fell und gab ihr ein Leckerli. Nun folgte sie mir wieder hinaus, zur Stutenweide. Ich hatte ihr wieder eine Decke aufgelegt, eine leicht dickere als vorhin. Dann verabschiedete ich mich von ihr und ging zum Stall zurück, da standen schon Toska und Marco, beider verschwitzt aber zufrieden. "Gut gegangen?", fragte ich und er erzählte mir im ungefähren wie das Training gelaufen war. Ich war auch zufrieden und holte die nächsten Halfter. Für mich nahm ich Sirio, für ihn Paloma. "Hmm...wäre vielleicht besser wenn ich dir Sirio geben würde, er...Naja, er ist eben einer meiner absoluten Lieblinge und sehr sensibel. Aber Paloma...jaa, also sie braucht eigentlich eine Weile bis sie sich an einen gewöhnt, aber das sollte schon gehen, in den letzten Wochen hat sie immer mehr Vertrauen gewonnen, ausserdem bist du ja ein guter Reiter oder?", ich grinste ihn an und ging zu Sirio`s Box. Der prachtvolle Schimmelhengst wandte seinen schönen, edlen Kopf mir zu und wir begrüssten uns ausgiebig mit schmusen. Bei Marco und Paloma gings etwa genau so lange, auch wenn das eher daran lag, das sie ihn zuerst nicht an sich heran lies. Aber durch gutes Zureden lies sie sich endlich von ihm aufhalftern und hinasu führern. Auch beim Putzen hielt sie still, Sirio war da sowieso immer brav und gelassen. Beim Satteln spielte sie etwas nervös mit den Ohren und scharrte mit dem Huf, doch Marco gurtete unbeachtet davon weiter und zog ihr die Trense über den Kopf. Sie wurde bei seiner Gelassenheit und Ruhe die er ausstrahlte selber ruhiger und ihre Augen sahen ihn schon freundlicher an. Als wir beide Pferde fertig gemacht hatten führten wir sie auf den Innenhof hinaus. Wir wollten einen Ausritt machen. Ich sass geschmeidig auf, Sirio wartete geduldig bis ich draufsass und die Zügel aufgenommen hatte. Doch Marco hatte da mehr Schwierigkeiten. Kaum hatte er sich hinaufgeschwungen trippelte sie schon los, den Kopf hochgeworfen. Er lies sich davon nicht beeindrucken, nahm sofort die Zügel auf und hielt sie energisch an. Sie zuckte unwillig mit den Ohren gehorchte aber. Dann lenkte ich Sirio neben sie und wir ritten Seite an Seite los. Paloma wollte immer etwas schneller gehen als Sirio. Er ging ruhig, in gleichmässigem Tempp aber trotzdem frisch und munter unter mir her, mit aufmerksam spielendne Ohren. Ich sass locker und entspannt im Sattel und genoss seine langen Trabschritte, als wir antrabten. Marco dagegen, hatte schon mehr zu tun und versuchte Paloma zu einem ruhigen trab zu überreden, sie dagegen wollte ständig angaloppieren oder einfach schneller Traben. Nach einer Weile wurde sie plötzlich ruhiger und ihre Schritte gleichmässiger. Reiter und Pferd entspannten sich etwas mehr und genossen nun auch den Ausritt, durch die herrliche, zugegeben etwas karge Landschaft. Es war kühl und doch erfrischend. Wir legten auch noch einen kleinen Galopp ein, bei dem ich Sirio schon zurück halten musste, da Paloma, obwohl sie alles gab und ihre Beine sich richtig schnell bewegten, einfach die kürzen Beine hatte und langsamer war als der Vollbluthengst. Marco grinste nur herausfordernd: "Wenn wir dann nachher "gleichberechtigte" Pferde haben, wirst schon sehen. Dann gewinnt wircklich nur der bessere Reiter, obwohl du natürlich einen Vorteil hast, da die Pferde dich ja sehr gut kennen." Ich lachte nur und wir ritten langsam richtung meines Hofes zurück, im flotten Trab. Auf dem Hof angekommen stiegen wir beide ab und führten die Pferde inden Stall hinein, banden sie auf der Stallgasse an den Stangen an. Da fiel mir was ein, beim absatteln. "Hey, kennst du dich wircklich gut aus mit Isländern und sturen, dickköpfigen Ponys? Ich hätte da nämlich eine Isländerstute, die eingeritten werden müsste...Also bald noch nicht jetzt, und ich habe bis jetzt schon einige meiner Jungpferde eingeritten, aber so ein temperamentvolles Pony ist mir echt noch nicht untergekommen. Die Züchterin, der sie vorhin gehörte, meinte auch es wäre besser, wenn ich einen Profi dafür einstelle. Und wenn du natürlich die dafür notwendigen Reitkenntnisse aufbringen würdest...", ich grinste ihn an und warf ihm Brynjas Halfter zu, mir nahm ich Eljas. Er dachte kurz nach und musterte die Ponystute (Brynja) die ihn ihrerseits neugierig anstarrte, mit gespitzten Ohren, reglos. "Ich kann sie mir mal anschauen, obwohl ich jetzt nicht grade behaupten würde, ich wäre der absolute Isiprofi, aber..." Ich unterbrach ihn mit einem lächeln: "Lernt euch einfach mal kennen okey? Du kannst sie longieren und mit ihr Bodenarbeit machen, dann sehen wir ja wie ihr miteinander auskommt." Er gab sich geschlagen, nickte und ging in Brynjas Box. Ich ging zu Elja begrüsste sie ausgiebig. Ihre Scheckung fand ich einfach echt speziell und toll. Nur der Kopf war braun, der Rest des Körpers schneeweiss, ausser sie hatte sich gerade wiedermal im Dreck gesuhlt, etwas was sie sehr oft und gerne machte, ich konnte mich dann immer darüber ärgen, das ich jetzt schon wieder lange fürs Putzen brauchen würde. Doch heute war sie eingermassen sauber und ich hatte sie schnell fertig geputzt. "Irgendwie erinnert Brynja mich an meine Isistute Rhambra", hörte ich Marco rufen. Grinsend ging ich an Brynjas Box vorbei zur Sattelkammer. Mit Sattel und Zaumzeug beladen kam ich wieder zurück, er war gerade dabei ihre Hufe auszukratzen, die sie anscheinend nicht hergeben wollte. Er wurde energischer und gab der Stute einen kurzen Klapps mit der Hand auf die Kruppe. Ich ging weiterzu der ungeduldig wartenden Elja und legte ihr vorsichtig den Sattel auf. Von ihren früheren Besitzern schien sie einen Sattelzwang zu haben, denn als ich den Gurt unter dem Bauch hindurch ergriff und ihn langsam enger zog begann sie in die Luft zu schnappen, und zuckte nervös mit dne Ohren. Doch ich hatte es schnell gemacht und zäumte sie dann auf. Das ging problemlos. "Gehts?", fragte ich Marco als ich mit Elja am Zügel an ihm vorbeikam. Er war gerade daran Brynja aufzuzäumen. Sie blieb dabei erstaunlich ruhig, ich hatte es auch schin ein paar mal mit ihr versucht. Nun legte er ihr eine Schabracke auf den Rücken. "Hast du sie schon an den Sattel gewöhnt?",fragte er. Ich verneinte und ging dann weiter. Auf dem Innenhof stieg ich auf und gurtete rasch noch nach. Sie tänzelte ein paar Schritte zur Seite, ein grollen kam aus ihrem Maul. Doch ich war schon fertig und tätschelte ihr beruhigend auf den Hals. Nun lenkte ich sie aus dem Hof hinaus, die Strasse entlang. Dann bog ich auf einen Feldweg ab, auf dem ich sie dann nach rechts wendete zur Militarystrecke. Da sie schon warm war legte ich die Schenkel an und sie schoss im Galopp los. Wir bogen zur leichteren Strecke ab und schon waren wir mitten im Parcours. Elja ging aufmerksam unter mir, taxierte die Sprünge und flog blitzschnell über die hinweg. Am Ende klopfte ich ihr lobend auf den schweissnassen Hals, sie war ein bisschen zu schnell gegangen, aber noch in meiner Kontrolle. Da ich sie heute nicht überanstrengen wollte machten wir nun einen gemütlichen Ausritt. Bei der Galoppstrecke liess ich sie laufen. Wir genossen den kleinen Ausritt, bevor wir wieder zurück Ritten. Ich sass ab und versorgte sie, auch sie wurde auf die Weide gebracht. Dann nahm ich Fabias Halfter und ging zu ihrer Box, die recht weit hinten war. "Hey, meine Kleine", begrüsste ich sie und schmuste eine Weile mit ihr. Die zierliche Stute hatte schnell Vertrauen zu mir gefasst, sie war ein echtes Schmusepferd. Schliesslich halfterte ich sie auf und band sie in der Stallgasse an. Wie immer war sie besonders sauber, sie war sicher mein sauberstes Pferd. Rasch hatte ich sie geputzt und auch die Hufe ausgekratzt, nun zäumte ich sie auf, ich ritt sie oft ohne Sattel. Sie stand die ganze Zeit gelassen da, aber in ihrern Augen sah man die Abenteuerlust aufblitzen, sie konnte es kaum erwarten raus zu kommen. Ich führte sie hinaus, da kam mir Marco entgegen. E Er musterte meine Quarter Horse Stute neugierig. "Hübsches Pferd, etwas klein. Naja, ist ganz gut gegangen mit der süssen hier", er klopfte Brynja auf den Hals. Als sie schnaubte und ihn anscheinend zustimmend anstupste hob ich erstaunt eine Augenbraue. "Jaa, also wir kommen echt gut miteinander aus...", er berichtete kurz über das Training. Ich hörte zu und war etwas überrascht wie schnell Brynja ihn in ihr Vetrauen zu ziehen schien. "Okey, gut. Nimm du jetzt March To Glory, der gute wird dich auf Trab bringen", sagte ich dann und schwang mich vorsichtig auf ihren blanken, schlanken Rücken. Sie scharrte erwartungsvoll mit dem Vorderhuf und wieherte leise. Ich lächelte und nahm die Zügel auf, doch ihr lies ich sie meistens ziemlich locker, denn sie hörte auf das kleinste zupfen am Zügel. Dann drehte ich mich zu Marco um und gab ihm rasche Anweisungen was er machen sollte mit Glory. Er schien begeistert zu sein, in der Vorstellung endlich wieder einen Vollblüter unter dem Hintern zu haben. Grinsend lies ich Fabia jetzt antreten. Man sollte meinen, das Fabia eher gemütlich gehen wollte, da sie eher kurze Beine hatte und ruhige, sanfte Augen. Aber vonwegen! Ich brauchte sie nie zu bremsen, da sie immer schön gleichmässig, aber echt flott ging. Auch heute war sie total aufmerksam und munter. Wir trabten nun an, ich lenkte sie durch den Wald. Einige andere Reiter kamen uns entgegen, die ich alle mit einem freundlichen lächeln grüsste. Als ich nun dem nächsten Reiter zu nicken wollte, erkannte ich den schlanken, etwas älteren Mann, auf einem wunderschönen Vollblutschimmel, desse Muskeln man bei jeder Bewegung unter der Haut spielen sehen konnte. "Trevor!", begrüsste ich den Rennstallbesitzer freudig überrascht. "Lange nicht gesehen. Wie gehts denn so?", fragte er mich lächelnd und lenkte sein grosses Vollblut neben meine kleine Fabia. Ich musste richtig zu ihm aufschauen, doch Fabia schien ein so grosses Pferd neben sich nichts aus zu machen, da Trevor auch nicht zu nahe rankam. Ich erzählte ihm über meine neuen Pferde und wie es mit meinen Vollblütern lief. Er sagte er hätte schon von Sam einiges gehört. Wir schwatzten echt lange und lachten auch ab und zu. Als ich auf meine Uhr schaute, war es schon 2 Uhr, wir ritten schon ne Stunde lang im Schritt nebeneinander her und redeten. Trevor sagte, das er jetzt in den Festtagen nicht so viel zu tun hatte, und sowieso einen gemütlichen Ausritt machen wollte. "Hast du heute Abend schon was vor? Du könntest zu uns auf die Rennbahn kommen", schlug er vor, da er sich nun verabschieden wollte, er hatte noch einige Pferde zu reiten. "Hmm...nein tut mir leid. Meine Eltern kommen um 6 Uhr zu mir auf den Hof und meine Tante, mein Onkel und mein Cousin und meine Cousine", sagte ich entshuldigend. "Okey, dann komm doch morgend vorbei! Wir feiern sowieso meistens erst am 25ten eher mit allen, heute ist es mehr in enger Gesellschaft." Ich nickte beigestert und sagte zu. Dann verabschiedeten wir uns. Ich ritt mit Fabia zurück zum Hof und freute mich innerlich schon auf morgen. In letzter Zeit hatte ich kaum Zeit gehabt, mit meinen Vollblütern auf der Rennbahn zu trainieren und mal wieder was mit meinen Kollegen dort zu unternehmen. In Gedanken versunken stieg ich ab und versorgte Fabia. Auch sie lies ich auf die Koppel. Als ich zurück von der Weide kam ritt mir ein strahlender Marco entgegen. Er tätschelte mit einem liebevollen Lächeln Glorys schweissnasen Hals. "Wie wars?", fragte ich grinsend. Er sagte das er Glory`s Temperament einfach toll fand, und auch das Pferd ansich selber. Dann erzählte er noch über das Training und wendete dann den Hengt, um ihn noch trocken zu reiten. Ich ging weiter und öffnete die Stalltüre. Da fuhr ein eisiger Luftzug über mich hinweg und ich zod unwillkürlich meine Jacke enger um mich, auch den Schal zog ich enger an. Dann schloss ich die schwere Tür hinter mir und ging zu California Infinity`s Box. Die junge Stute, sie war erst vor einem Monat drei Jahre alt geworden, streckte mir sofort ihren edlen Kopf entgegen, ihre Ohren waren gespitzt. Lächelnd streckte ich meine Hand aus und fuhr langsam und zärtlich über ihre bebenden Nüstern. Sie schnaubte, spielte mit den Ohren warf den Kopf dann brummelnd hoch und tänzelte ein paar Schritte rückwärts, bevor sie wieder näher kam und mich anstupste. Ich lachte leise und halfterte sie auf. Dann holte ich ihre Putzbox und begann sie ausgiebig zu putzen. Ich stellte auch das Radio an und sang lauthals mit. Infinity schien das nichts auszumachen, sie zuckte nur ab und zu mit den Ohren und schob genüsslich die Unterlippe etwas vor. Da lehnte sich Marco an die Boxentüre und legte den Kopf leicht schief. "Und, was kommt jetzt?", fragte er. Ich kratzte den letzten Huf von der Stute aus und richtete mich dann grinsend auf. "Hol dir Vento, dann machen wir einen Ausritt. Vielleicht liegt auch ein kleines Wettrennen drinnen, wir haben ja jetzt "gleichberechtigte" Pferde", sagte ich lachend. Er grinste und verschwand. Da ich nun mit dem Putzen fertig war holte ich ihre Ausrüstung und legte die ihr an. Nun führte ich sie hinaus auf den Innenhof und schwang mich in ihren Sattel. Dann ritten wir im gemütlichen Schritt Kreise, wir mussten noch auf Marco und Vento warten. Da, endlich führte er den muskulösen Fuchshengst hinaus. Vento tänzelte schnaubend und hatte die Ohren zur Seite gespitzt. Er sass nun auf und wir ritten los. Er lenkte Vento neben meine Stute. Cali blieb wegen dem Hengst an ihrer Seite eigentlich recht ruhig, ich glaube das sie einfach vor Freude über den Ausritt, so herum tänzelte, den Kopf trug sie ganz hoch, leicht hinten geworfen. Marco dagegen hatte viel mehr Mühe mit seinem Hengst. Vento drängte immer näher zu Infinity herüber, brummelte und tänzelte hin und her. Nach der langen Trabstrecke, ging der Weg in einen hellen Sandweg über, der zum Glück nicht vereist war. Ich sah zu Marci hinüber, ein herausforderndes grinsen macht sich auf meinem Gesicht breit. Er musste auch grinsen und dannn stellten wir uns nebeneinander auf. Die Pferde standen regungslos da, sie schienen zu spüren das nun gleich was spannendes passieren würde. Wir sahen beide nach vorne, da rief ich gespannt "LOS!" Ich drückte meine Schenkel, natürlich nicht allzu fest an Infinity`s Seiten und sie schoss mit einem hellen wiehern los. Vento hatte mehr Erfahrung als meine Stute bei Rennen, und hatte einen perfekten Blitzstart hingelegt. Cali war auch schon Rennen gelaufen, hatte aber nie grosse Erfolge erzielt. Dann bei unserem ersten gemeinsamen Rennen, also ich war ihr Jockey, wurden wir 6te und beim zweiten Rennen darauffolgend landeten wir auf dem 2.Platz. Sie hatte eine etwas andere Art aufzuholen. Anfangs war sie eher im hinteren Feld oder im Mittelfeld, aber dann wenns aufs Ende zu geht, gibts sie wircklich alles und wir starten dann immer eine grandiose Aufholjagd, und einmal hats ja schon gut funktioniert, wir sind nahe am Gewinn dran gewesen. Nun lag Vento vorne, Cali`s Kopf reichte gerade mal an sein Hinterteil heran. Aber ich wusste das ich viel mehr Erfahrung mit Galoppern hatte, und mit Rennen hatte als Marco. Er hatte nur einmal bei einem Amateurrennen mitgemacht, sonst ritt ein Professioneller Jokey, ab und zu sein Vollblut auf Rennen. Ich stand in den Steigbügeln und beugte mich tief über Cali`s Mähne, die mir ins Gesicht peitschte. Ich hielt die Zügel eng angezogen, Marco liess Vento`s Zügel eher locker. Ich bewegte mich völlig im Einklang mit Cali`s Bewegungen und trieb sie kaum an, sie ging von selber immer schneller. Ich hörte nur noch das schnelle trappeln von den Hufen, das keuchen und prusten der Pferde und der Wind der mir entgegen pfiff. Endlich, da vorne kam der dicke, alte Eichenbaum in Sicht, bei dem das abgemachte Ziel war. Vento lag immernoch vorne, doch Cali holte nun Stück für Stück auf. Es waren nur noch ca. 50 Meter da lagen beide gleichauf. Ich trieb sie nun noch mit den Schenkeln an und sie schoss nach vorne. Kurz vor dem Ziel lagen wir eine Nasenlänge vorne, doch dann holte Vento mit einem grossen Schritt auf und wir schossen einträchtig nebeneinander übers Ziel hinweg. Ich lachte ausgelassen und liess die Zügel lockerer, setzte mich im Sattel wieder zurecht. Infinity kannte dieses Kommando und fiel in einen zuckelnden Trab, von dem sie aber rasch in einen ruhigen, aber doch flotten Schritt wechselte. Ihr Fell war von feinem Schweiss überzogen, doch sie schwitzte weniger, als es ein nicht Vollblut machen würde. Vento dagegen, wollte immer weiter stürmen, so das Marco ihn erst viel weiter vorne in den Griff kriegte und ihn Schritt gehen liess. Ich schüttelte grinsend den Kopf und und lies Cali im Trab zu den beiden aufholen. Neben ihnen ging sie von selber wieder Schritt. Ich lobte sie und wandte mich dann zu den beiden verschwitzten Kerlen hinüber. "Naja, ich nenne das gleichauf. Aber ihr wolltet anscheinend noch beweisen, das ihr noch mehr könnt", sagte ich lachen. Marco grinste schief. "Hey, man tut was man kann, um seine Männerehre zu Retten! Gell Grosser", sagte er und klopfte Vento auf den Hals. Der Hengst schüttelte den Kopf, es sah fast schin zustimmend aus und schnaubte zufrieden. Wir ritten im entspannten Schritt und fröhlich Schatzend zurück. Dann versorgten wir die beiden Pferde und brachten sie auf die jeweilige Koppel. Als wir wieder vor dem Stall standen und an der Tür nebeneinander lehnten lächelte ich Marco zu. "Hey, danke für deie Hilfe! Ich hab jetzt nur noch drei Pferde zu reiten, Chocolo wird sowieso nur longiert..." "Ach was", unterbrach er mich grinsend. "Wennschon helfe ich dir bis zum Schluss. Ich finds interessant mal andere Pferde zu reiten. Wenn soll ich jetzt nehmen?", fragte er und ging schon in den Stall hinein. "Okey, dann nimmst du jetzt Chocolo. Kannst den Kleinen aber ruhig reiten, ich dachte nur, wnen ich keine Zeit mehr habe wers bei ihm nicht mehr so nötig...", sagte ich und folgte ihm. Es war jetzt halb Vier, und ich hatte noch so verdammt viel zu tun, musste auch noch kochen, mich umziehen. Klar, das meiste brachten meine Besucher mit, aber ich musste ja noch decken und so. "Hmm...ich nehme Danger. Wir können mit beiden auf den Springplatz gehen." Schnell hatten wir beide Pferde fertig gemacht und ritten auf dne Springplatz. Danger war heute etwas Faul und ging nicht mit sehr viel Schwung, Chocolo dagegen trabte federnd um die Hindernisse herum. "Du nimmst mit Chocolo zuerst den L Parcours, dann trainierst mit ihm beim M Parcours, kannst auch zwei S Hindernisse mit einbeziehen, er soll sich aber nicht zu fest anstrengen heute. Ich nehme mit Danger die E und A Hindernisse", rief ich über den Platz und nahm eine Gerte. Als Danger warm war galoppierte ich ihn an. Er ging langsam und ohne Schwung. Ich drückte meine Schenkel etwas fester gegen seine Seiten und nahm die Zügel mehr auf, dann trieb ich ihn in gleichmässigem Takt mit dem Kreuz kräftig an, dazu tippte ich ihm noch mit der Gerte zweimal auf die Kruppe. Danger schüttelte den Kopf, schnaubte, peitschte mit dem Schweif und machte einen grossen Satz. Ich gab ihm dabei etwas mehr Zügel, die ich dann sofort wieder aufnahm, als er wieder langsamer wurde. Er spielte mit den Ohren und stapfte langsam weiter. Ich wiederholte die Hilfen von vorhin wieder, diesmal mit mehr Entschlossenheit und noch energischer. Als er endlich ein gewisses Tempo erreicht hatte, und mit etwas mehr Schwung kanterte, noch nicht ganz zufrieden stellend aber, lenkte ich ihn auf einen Steilsprung (E) zu. Ich musste jeden einzelnen Galoppsprung aus ihm heraus reiten, sonst wäre er sich in einenm zockelnden Schritt gefallen. Er sprang über das Hinderniss. Doch es war eigentlich mehr ein etwas grösserer Galoppsprung, und er streifte fast die Stangen. Da wurde es mir zu dicke. Ich trieb ihn nun wircklich energisch an, setzte Gewichtshilfen und Hilfen wie vorhin ein, dabei gab ich ihm noch einen etwas festeren Gertenklapps auf die Kruppe, natürlich nicht zu fest, ich wollte ihn ja nicht völlig erschrecken und ich wendete nie Gewalt bei meinen Pferden an. Er machte gerade einen riesen satz über einen Oxer und galoppierte dann auf das nächste Hinderniss zu. Okey, jetzt war er schneller und munterer geworden. Ich musste zwar imemrnoch jeden Galoppsprung aus ihm heraus holen, doch er ging mit mehr Schwung in der Hinterhand. Am Ende ritt ich ihn zufrieden trocken und versorgte ihn dann. Auf der Koppel gesellte er sich schnell zu den anderen und begann zu grasen. Marco brachte auch gerade Chocolo auf die Koppel. Wir diskutierten über das Training von beiden und machten gleichzeitig zusammen Red Rimini fertig. Er würde den Hengst springen reiten und ich holte mir noch Amika, um mit ihr ein bisschen Bodenarbeit zu machen. Die kleine fröhliche Stute machte sehr gut mit und wir hatten echt Spass. Sie lernte einiges dazu und hörte aufmerksam auf meine Handzeichen und Stimmbefehle. Als wir fertig waren versorgte ich sie und ging ins Haus hinein. Es war viertel ab 5. Mist, sie kamen bald. Ich duschte, zog mich um und deckte den Tisch im Esszimmer. Dann begann ich zu Kochen, ich hatte nur den Apéro zu machen, und einen Schokokuchen. Ich machte mich rasch daran. Als ich den Kuchenteig fertig hatte schob ich die Kuchenform rasch in den Ofen hinein und richtete die Vorspeise schön an. Als ich gerade die Teller mit den Vorspeisen auf den Tisch stellte und die vorige Lametta noch ein bisschen hinhängte an einigen Stellen, kam Marco herein. Er hatte Rimini versorgt, und stattete einen kleinen Bericht ab wie es gelaufen war. Ich nickte hektisch und zupfte noch ein bisschen an den Kugeln am Weihnachtsbaum herum, und zündete die Kerzen vorsichtig an. Als ich fertig war, war es 10 vor 6. Gleich kamen sie! Es war das erste mal das meine Eltern herkamen und auch die Familie meiner Tante, war noch nicht hier gewesen auf meinem Hof. Sie würden alle auch hier übernachten, das Haus war gross genug. Marco hatte mich grinsend beobachtet. "Ööhm, dann gehe ich sonst langsam nach Hause...", sagte er dann und zog seine Mütze wieder über. "Nein, warte! Du kannst gerne auch hier bleiben und mit uns essen, ich bin echt aufgeregt", sagte ich lächelnd. Er lächelte zurück und machte dann eine entschuldigende Geste: "Sorry, kann leider nicht. Meine Family feiert ja auch Weihnachten, mit Verwandten." "Achso, stimmt ja, naja wünsch euch frohe Weihnachten und nochmals ein grosses Danke für deine Hilfe!", sagte ich echt dankbar und drückte ihm dann ein kleines Päckchen in die Hände. Er sah mich erstaunt an: "Gern geschehen, aber das wäre echt nicht nötig gewesen..." Er gab mir auch ein kleines Geschenk, das er aus seiner Jackentasch zog. Ich bedankte mich mit einer Umarmung bei ihm und wir verabschiedeten uns voneinander. Er fuhr mit dem Auto weg, da sah ich auch schon die Lichter eines anderen Autos auf den Hof fahren. Es waren meine Eltern! Ich ging hinaus und begrüsste die beiden gut gelaunt. Sie sahen sich erstaunt um, sie fanden das ich einen echt grossen schönen Hof hatte. Ich wusste das sie nicht viel von Pferden hielten, vorallem meine Mutter, mein Vater ist sogar schon ein paar mal geritten. Da schiest meine Hofhündin Joy um die Stallecke und kommt bellend angerannt. Sie hatte sich den ganzen Tag nicht gezeigt, wahrscheinlich war sie herumstreunern. Meine Mutter sah sie erschreckt an, sie mochte Tiere nicht so, und auch vor kleinen Hundne hatte sie ein bisschen Angst. Ich packte Joy am Halsband, bevor sie meine Mum anspringen konnte. "Äh, das ist Joy, meine Hofhündin. Ich hab sie noch nciht soo lange", stellte ich die temperamentvolle Hündin vor. Meine Vater begrüsste sie ausgiebig dann gingen wie hinein. Joy trippelte hechelnd hinter uns her ins Haus hinein und legte sich dann in ihren Korb, neben dem Weihnachtsbaum in der Ecke. Ich machte eine kleine Hausführung für meine Eltern. Gerade als wir wieder im Esszimmer standen läutete es an der Tür. Joy sprang wieder bellend auf und lief Schwanz wedelnd zur Tür. Ich schob sie schimpfend zur Seite und öffnete die Tür. Es waren meine Tante und ihre Familie. Wir begrüssten uns alle, auch meine Eltern begrüssten sie. Zu der Familie zählten noch meine sechs Jahre ältere Cousine, mein gleichaltriger Cousin und der Mann von meiner Tante (Schwester meiner Mutter). Ich machte auch noch mit ihnen eine Hausführung. Dann setzten wir uns an den Tisch und schwatzten fröhlich. Es war schön warm, und draussen hatte es zu schneien begonnen, die Sterne leuchteten hell am dunklen Himmel. Wir assen die Vorspeise, Knoblauchbrot und Gemüse mit Dipsose. Nach der Vorspeise gingen wir alle nach draussen und ich führte alle durch meine beiden Ställe. Bevor sie gekommen waren, hatten ich und Marco ja noch alle Pferde wieder reingeholt. Sie bewunderten meine Pferde, Ponys und Fohlen, während Joy aufgeregt zwischen uns herumsprang, soo viele fremde Leute für sie. Auch die Pferde musterten die fremden, ungewohnt vielen Menschen, einige beobachteten sie nur scheu, einige steckten neugierig und mutig den Kopf mit gespitzten Ohren heraus. "Wie wärs nachher mit einem Weihnachtsritt?!", fragte meine Cousine, eher als Spass, niemand von ihnen Ritt ode rmochte Pferde jetzt besonders. Ich fand das eine geniale Idee und versuchte alle zu überreden. Schliesslich beschlossen wir es so: Wir würden nach dem Hauptgang einige Pferde rausholen. Die Väter würden reiten, die Mütter würden ein Fohlen neben sich führen, ich würde auch reiten, und mein Cousin und meine Cousine auch. Ich freute mich schon echt darauf, das würde siche voll lustig werden. Die Eltern gingen alle hinein, die Väter namen ein Glas Rotwein und die Mütter mussten einige Sachen noch rasch kochen. Wir drei jüngeren lieferten uns eine lustige Schneebalschlacht, die viel Spass machte. Das lustige daran war auch, wir machten sie auf der Fohlenweide, und die Fohlen hatten wir herausgeholt. Nun tollten die Fohlen mit uns im Schnee herum. Samaii schob mir lustigerweise immer ein Häufchen Schnee zu mit den Nüstern, damit ich das dann zu einem Schneeball verarbeiten konnte und auf meine beiden Cousins schiessen konnte. Cerise dagegen sprang immer wild um mich herum, so das ich Mühe hatte die beiden anderen zu treffen. Emilia zupfte neugierig an der Mütze meine Cousins herum, und rannte dann quitschend damit davon, er ihr stolpernd nach. Cheyenna sprang mit Scarlett übermütig im Schnee herum. Almox und Amika untersuchten meine Cousine nach Leckerlis, es war einfach zu lustig. Nach einer Weile, wir hatten eiskalte Hände und verfrorene Füsse, versorgten wir die Fohlen und gingen hinein, um uns aufzuwärmen. Das Essen war inzwischen fertig und wir setzten uns alle hungrig an den Tisch. Ich gab Joy noch ihr Futter, mit speziellen Weihnachtlichen Leckerbissen und fütterte dann die Pferde. Auch ihnen gab ich lecker Leckerbissen, wie Karotten,Äpfel und Leckerlis. Dann ging ich wieder hinein und wir schlugen uns alle den Bauch voll mit den leckern Sachen die es gab. Es gab Champagner zum anstossen, und die Eltern tranken Weisswein. Es war nun halb 9 Uhr. Alle zogen sich wieder warm an und gingen nach draussen. Joy folgte uns heftig Schwanz wedelnd, ihr gefiel das Familienzusammensein, Weihnachten. Meine Zuchtpferde hatte ich heute nicht gross bewegt, nur Morgens uns nachmittags in die Schrittmaschine gestellt und kurz alle morgens longiert. Ich holte mir nun Thorros, er liebte Schnee. Für meinen Vater holte ich Eisvögelchen, sie war zwar Temperamentvoll und frech, aber für einen Schrittausritt würd es gehen. Für den Vater meiner Cousins holte ich Fallin Leaves, die gute war eigentlich echt lieb, nur im Galopp konnte sie echt schnell werden.
      Für meinen Cousin machte ich Cual Fantastico fertig und für meine Cousine Sheza und Valley Victoria nahm ich als Handpferd mit, damit sie auch noch einen Spaziergang machen konnte. Es birgte zwar ein gewisses Risko alle auf meinen Zuchtpferden reiten zu lassen, aber es war ja nur ein Schrittausritt, und alle Pferde waren ziemlich ruhig, duch die vielen Turniere, Körungen und so kannten sie viel grössere fremde Menschenmengen. Meiner Mutter drückte ich den Führstrick von Samaii in die Hände. Ich hatte den kleinen Hengst gut erzogen und ich war ja dabei. Meine Tante hielt Cheyenna am Strick, das Stutfohlen war zutraulich und lieb, eins fröhliches aufgewcktes Tierchen. Unser kleine Parade setzte sich in Bewegung. Ich ritt an der Spitze, flankiert von meinen Cousins. Hinter den beiden ritten die Väter. Zwischen den Vätern, also hinter mir gingen die Mütter mit den Fohlen. Die Pferde gingen alle frisch und munter vorwärts. Meine Mutter hielt den Führstrick weg von sich, damit ihr Samaii ja nicht zu nahe kam, aber er ging nur gelassen neben ihr her mit gespitzten Ohren. Unsere kleine Kavallkade ging gemütlichen Schrittes über den verschneitem Weg. Thorros wollte schneller gehen, doch als ich ihn mit einem Zügel zupfen ermahnte, ging er brav im Schritt weiter. Den Kopf hielt er tief gesenkt und gestreckt, er genoss es am lockeren Zügel entspannt dahin zu trotten. Die anderen sassen zwar nicht ganz so locker und entspannt im Sattel wie ich, sie hielten sich zum Teil etwas verkrampft am Sattel fest, die Zügel zogen sie zum Glück nicht zu fest an und hielten sie aber auch nicht einfach ganz durchängend. Als ein niedliches Eichhörnchen vor Thorros auf den Weg sprang und dann erschreckt weiter hoppelte, es verschwand im Gebüsch, warf Thorros nur nervös den Kopf hoch, beovr er wieder entspannt weiter schritt. Die anderen Pferde wurden etwas unruhig, auch Vici, die ich ja als Handpferd hatte, schnaubte nervös. Ihr waren soviele Pferde um sich immer noch nicht geheuer, auch wenn es vertraute Pferde waren, vielleicht war sie auch nur wegen den vielen fremden Menschen so aufgeregt. Ich redete beruhigend auf sie ein. Der Ausritt war wunderschön. Es schneite immernoch ein bisschen, man hörte das knarzen des Schnees und es herrschte eine friedeliche Stille. Als wir wieder langsam auf dme Rückweg waren begannen sich alle mehr zu entspannen, und machten Witze, schwatzten los. Die Fohlen waren beiden brav geblieben, deshalb wurden die Mütter lockerer. Da auch die Pferde sich ruhig verhielten, konnten sich die Reiter lockern und redeten nun, darüber wie es war auf einem Pferderücken zu sitzen, was sie anderen schon geschcnkt hatten, was in den letzten Tagen passiert war oder was sie in den nächsten Tagen noch unternehmen würden. Ich selber schwieg die meiste Zeit über und genoss einfach das Zusammensein, ich fand das Gefühl wunderschön und genoss es. Die Pferde schienen diese fröhliche Stimmung auch zu spüren und waren vielleicht deshalb so ruhig. Als wir die Einfahrt hinunter zum Hof ritten, erklärte ich den anderen noch wie man die Pferde zu "bremsen" hatte. Sie mussten sich einfach etwas nach hinten lehnen, die Zügel leicht anziehen, und dann würden die Pferde stehen bleiben, sie waren schliesslich alle gut ausgebildet. Ich gab das Kommando wann sie die Hilfen geben sollten. Thorros und Vici lies ich noch einige Schritte vorwärts gehen, dann wenden, so das ich und die beiden gegen die anderen standen, sie also ansahen. Alle Pferden waren stehen geblieben, zwar ein paar Schritte mehr als erlaubt weiter vorne aber das machte nix. Zufrieden klatschte ich in die Hände, es hatten es alle gut gemacht. Auch die anderen begannen nun zu klatschen, bis schliesslich alle lachen mussten. Als wir uns wieder gefangen hatten, gab ich das Kommando zum absitzen. Ich schwang mich von Thorros Rücken, auf der rechten Seite aber, damit ich zwischen ihm und Vici stand. Mein Vater schwang sich problemlos, vielleicht etwas schwerfällig hinunter von Eisvögelchen. Die anderen sahen sich gegenseitig und dann die Pferdehälse etwas ratlos an. Ich musste lachen und erklärte dann wie sie sich runter schwingen sollten. Mein Vater kam allen zu Hilfe, und so standen keine 5 Minuten später alle wieder auf festem Boden, was mit erleichtertem Seufzen kommentiert wurde, ich grinste. Alle halfen die Pferd zu versorgen, auch wenn eigentlich das meiste machte. Dann führte jeder sein Pferd oder Fohlen das er geführt/geritten hatte in die jeweilige Box hinein und durfte dem/der ein Leckerli geben. Nun waren wieder alle munter, streckten ihre Beine, witzelten wie schlecht der andere im Sattel gesessen hatte. Wir gingen wieder hinein, es war wircklich kalt draussen, Atemwölkchen bildeten sich vor der Nase und beim Sprechen vor dem Mund. Drinnen war es schön warm und alle ausser unsere Mütter und ich, setzten sich an den Tisch. Ich überstreute meinen fertigen Schokokuchen noch mit Schokoglasur und bunten Streuseln. Jetzt wurden die Teller und Platten mit den leckeren Desserts darauf, auf den Tisch gestellt und auch wir setzten uns. Joy sass schwanzwedelnd da und hoffte mit einem Bettelblick, an einige Leckereien zu kommen, doch ich verbot es strengstens ihr etwas vom Tisch zu geben, das war nicht gut für sie, und sonst fing sie noch an immer zu betteln wenn ich ass. Stattdessen warf ich ihr ein paar Gourmetleckerlis, die nicht billig gewesen waren, zu. Sie fing das erste gleich in der Luft auf und machte sich dann hungrig über alle Leckelris her. Ich lächelte und begann nun auch von dn Desserts zu kosten. Am Ende war fast nichts mehr übrig, nur ein paar Kuchenstücke, von denen die Mütter ein paar einpackten um sie mitzunehmen. Draussen war es nun stockdunkel, nur die Lichterketten auf dem Stalldach und die um die Regenrinne geschlungen war leuchteten hell. Wir unterhielten uns noch ein bisschen, bevor ich schliesslich aufstand und sagte, das nun die Geschenke aufgemacht werden könnten. Ich spielte die Weihnachtsfee und verteilte die Geschenke an die jeweilige Person. Nun sah man in den Gesichtern abwechselnd dankbares, glückliches Strahlen und "schön das dir gefällt"-Lächeln. Von meinen Eltern bekam ich einen Gutschein, für einen neuen Sattel und auch ein Zaumzeug, dazu noch ein Pferderoman. Von meiner Tante und meinem Onkel kriegte ich ein teures, weiches, wunder schönes Lederhalfter, es war von einem dunklen Schokoladenbraun, mit ein wenig Schaffellpolsterung. Mein Cousin schenkte mir einen Büchergutschein und zusammen mit seiner Schwester (meine Cousine) eine niegelnagelneue sehr schicke dunkelbraune (mit beigen Verzierungen) Putzbox. Dazu gab mir meine Cousine noch eine grosse Packung Pferdeleckerlis und eine kleine Packung Hundeleckerlis. Ich bedankte mich herzlich bei allen, den die Geschenke waren echt super!! Auch die andern fanden ihr Geschenk fabelhaft und es gab ein kleines Dankegerangel. Als ich auf die Uhr schaute, war es halb 11. Wir drei jüngeren, spielten noch ein bisschen Wii, die Eltern tranken Rotwein und unterhielten sich. Als es halb 12 wurde gingen die Eltern nach draussen und machten einen kleinen Verdauungsspaziergang, über meinen ganzen Hof, bis hinauf zu den Koppeln. Auch wir drei gingen noch nach draussen. Meine Cousine und ihr Bruder setzten sich in dne Schnee und alberten miteinander. Ich ging in den warmen Pferdestall hinein. Einige der Pferde dösten in der Ecke, einige sahen mit gespitzten Ohren aus der Box raus.
      Einer von den noch munteren war mein kleiner Samaii, er war einer meiner engsten Lieblinge. Ich ging zu ihm und kraulte ihn gedanken verloren zwischen den Ohren, mit der anderen Hand strich ich ihm über den schlanken Hals. "Du bist schon richtig gewachsen mein kleiner, richtig gross bist du jetzt", sagte ich grinsend und drückte ihm kurz und zärtlich. Als ich gerade Sirio noch einen liebevollen Klapps gab und er leise wieherte, öffnete sich die Stalltüre und mein Vater steckte den Kopf rein. "Kommst du?? Wir wollen uns mal verabschieden, ist schon langsam spät", rief er leise und schloss die Türe wieder. Ich nickte, obwohl er das nicht mehr sehen konnte und stapfte in den Schnee nach draussen. Es hatte inzwischen aufgehört zu schneien, doch es lagen sicher ca. 30 cm Schnee überall. Im Haus drinnen verabschiedeten sich alle voneinander. Joy schien die Abschiedsstimmung zu spüren und sprang bellend an jedem abwechseln hinauf, bis ich sie schliesslich am Halsband packte, sanft zurückriss und leise mit ihr schimpfte. Doch zu Joy`s Freude verabschiedete sich jeder von ihr. Dann gingen wir alle nach draussen, Joy`s Beine tauchten ganz unter in dem Schnee, was sie besonders toll fand. Fröhlich hopste sie herum und hinterlies kleine Schneelöcher. Bei den Auto`s gabs nochmals Umarme, und das Versprechen, das alle bald wieder mal herkommen wollten. Schliesslich schlugen Autotüren zu, Motoren brummten leise surrend los. Es wurde noch wild gewinkt, bevor beiede Autos, hintereinander los fuhren. Ich winkte noch, bis die Autos verschwunden waren, das Gebrumme der Motoren wurde immer leise, bis es ganz in der Ferne verklang. Da die Strasse nicht so nahe am Hof dran war und eine wenig befahrene Strasse war, gab es zum Glück nur wenig Autolärm und selten Auspuffgestanl. Die Hauptstrasse war ziemlich weit weg. Ich ging mit Joy im Schlepptau zu den beiden Ställen, die ich verriegelte, dann ins Haus hinein. Joy legte ging in die Küche zu ihrer Wasserschale und trank durstig mehrere kräftige Schlucke. Währenddessen wusch ich ab, abgeräumt hatten wir vorhin schon, bevor sie gegangen waren. Es ging ziemlich schnell, da ich das meiste in den Geschirrspüler steckte. Ich ging die Treppe hinauf. Bevor ich mich waschen ging, machte ich noch Marcos kleines Geschenk auf. Es war ein dunkelbraunes, weiches Armband mit schönem Muster, in der Mitte konnte man ein Pferd erkenne, das stieg. Ich lächelte, es war echt schön, musste ihm dann noch danken dafür. Als ich fertig gewaschen im Pyjama auf dem Bett sass, wünschte ich Joy noch eine gute Nacht. Sie sass vor mir auf dem Boden, die Pfoten beide auf meinen Knien, den Kopf auf den Pfoten drauf. Ich gab ihr einen Schmatzer auf die feuchte Nase, knuddelte sie einmal liebevoll durch und flüsterte ihr glücklich zu: "Das war ein wundervoller Tag, findest du nicht auch? Könnte immer Weihnachten sein, auch wenn es ein bisschen stressig war. Gute Nacht meine Süsse." Sie leckte mir einmal zutraulich über die Nase, dann sprang sie wieder auf alle Viere und trippelte zu ihrem Korb in der Ecke, auch hier oben in meinem Schlafzimmer hatte sie einen Korb. Sie rollte sich richtig in die weichen Decken hinein und legte ihren Kopf auf die Pfoten. Ich lächelte wieder und schlief gleich ein. Es war ein anstrengender, aber wundervoller Tag gewesen...
    • Nano

      ~Die Körung


      Heute war es endlich so weit!Ich würde mit meinem kleinem Fohlen Cerise Rêve an einer Show Teilnehmen!Es war die 82. Fohlenshow und ich war schon sehr aufgeregt.Cerise auch, desshalb sprach ich beruhigend auf sie ein.Nun dröhnte es aus den Lautsprechern: “Nano und Cerise Rêve!Nano und Cerise Rêve bitte an den Start!“ Puh, jetzt geht’s los, dachte ich.Ich nahm den Strick in die Hand und joggte los.Cerise kam an meine Seite geschmust mit.“Nicht sabbern!“, lachte ich.Wir trabten in die Halle ein und ich hielt meine Stute beim X an.Ich grüßte die Richter.Die Zuschauer starrten uns an.Mir wurde es etwas flau im Magen.Doch ich machte einfach weiter.Ich redete mir ein die Zuschauer staunten über Cerises ausgefallene Scheckung.Nun kam die Kür darn.Ich ging im Schritt mit meinem Fohlen los.Wir machten eine Volte bei A,dann ging ich mit ihr auf der ganzen Bahn und dann bei C schließlich auf den zirkel.Ich hatte nicht besonderst spannende Übungen vorbereitet...Nun hielt ich sie an.Ich kloppfte ihr noch einmal beruhigend den Hals und sprach mit ihr.Danach rannte ich dann mit ihr los.Cerise Rêve verviel ion einen Traumhaften Galopp.Das Puplikum klatschte und die Richter sahen den Galopp skeptisch an.Ich ignorierte das und parrierte sie durch.Nun ging ich mit meiner Süßen wieder auf der ganzen Bahn und dann wechselten wir durch die halbe Bahn.Nun galoppierte ich wieder an.Das war der Höhepunkt.Ich lies Cerise Rêve laufen.Sich galoppierte brav weiter ganze Bahn.Dann pfiff ich und sie galoppierte zum X.Dort machte sie eine Vollbremsung.Nun kam der Gelassenheitsparcour. “Den schaffen wir“, flüsterte ich und ging mit Cerise auf deine Plastickplane zu.Ich führte sie ganz langsam darauf zu.Auf der Plane hielt sie an!Ich sprach auf sie ein,dann folgte sie zum Glück wieder.Nun die Wippe.Das konnte meine Stute!Ohne probleme ging sie darüber.Jetzt durch Wasser laufen.Auch kein Problem.Meine Stute folgte und war total gelassen.Ich lobte sie, da sie ja so brav und knuddelig gewesen war und ging dann mit ihr zum X.Dort erzählte ich etwas über ihren Carackter und ihre Abstammung.Ich begann mit anfangs etwas zittriger Stimme zu sprechen: “Cerise Rêve ist bis jetzt eine freche, niedliche, neugiereige kleine Stute.Der Charackter kann sich aber noch ändern.Sie stammte von zwei sehr erfolgreichen und lieben Reitpferden ab.Ihr Vater ist ein berühmtes Turnierpferd.Ihre Mutter ein Reitpferd, das Kinderlieb ist.“ Ich hatte meinen Arm um Cerise Rêves Hals gelegt und hatte angefangen sie zu kraulen.Schnell nahm ich den Arm weg und grüßte abermals.Nun joggte ich wieder mit meiner Stute los.Sie trabte geschmeidig und schnell.Ich verlies mit ihr die Halle und hielt sie dann an.Nun gabs Leckerchen!Ich zog einen Apfel aus meiner Tasche und gab ihn ihr.Schmatzend stürtzte sie sich darauf und ich musste grinsen.Nun gab es noch ein paar Apfel-Zimt Leckerlies, dann kraulte ich Cerise Rêve hinter den Ohren.Meine Stute Cerise war doch die beste!Vielleicht gewann sie ja noch ein zweites mal??
    • Nano
      Pflegebericht für alle Fohlen

      Ich pfiff durchdringend und öffnete das Koppeltor. Sofort hoben alle Fohlen die Köpfe und sahen mit gespitzten Ohren in meine Richtung. Ganz der Herdenchef stürmte Almox als erstes auf mich zu. Acina preschte dicht hinter ihm in mein Richtung, sie hatte sich schnell in der kleinen Fohlenherde hinter Almox`s Position hochgearbeitet und folgte ihm nun auf Schritt und Tritt, die beiden schienen sich zu mögen. Hinter den beiden setzten sich nun auch die restlichen Fohlen in Bewegung. Wir übten das ganze heute zum ersten mal. Ich öffnete das Koppeltor ganz und auch die Boxentüren von den Fohlen und würde versuchen, dass alle möglichst alleine über den Hof trabten und ihre eigene Box fanden und hinein gingen. Natürlich war mir klar, dass das nicht gleich von Anfang an klappen können würde. Deshalb hatte ich jetzt auch die lange Longierpeitsche dabei, damit ich die Fohlen sanft in die richtige Richtung treiben konnte. Obwohl mit Almox alleine hatte ich es schonmal versucht, er würde hoffentlich den restlichen Fohlen zeigen wo es langging. Almox wollte als erstes einfach an mir vorbei schiessen, entschloss sich dann aber plötzlich anders und blieb rutschend dicht vor mir stehen. Dann wieherte er zur Begrüssung und rieb seinen Kopf an meinem Arm. Ich lächelte glücklich und liebkoste ihn am Hals und zwischen den Ohren. Acina hatte ich noch nicht soo lange und sie war auch ein eitles Ding. Normalerweise wäre sie wahrscheinlich einfach weiter gegangen, ihrer Freiheit entgegen, aber sie schien wircklich auf Almox zu warten. Einen Meter von mir entfernt stand sie mit spielendne Ohren wartend da, als Begrüssung hatte sie mir immerhin ein leises Brummeln geschenkt. Die anderen Fohlen waren hinter Acina stehen geblieben und warteten ebenfalls. Almox schien hier viel Einfluss zu haben. Er schnaubte mir nun noch zu, trottete ein paar Schritte den Sandweg hinunter, der in Richtung zu den Ställen und dem restlichen Hof führte und blieb dann stehen, den Kopf trug er in stolzer Haltung oben, sein Blick wanderte über "seine" kleine Herde. Acina stellte sich dicht neben ihn und schien ihn aus dunklen Augen anzuschmachten, was er mit einem tiefen Brummeln quittierte. Er wartete auf den Rest der Fohlen, ganz der Leithengst. Als erstes drängelte Cerise zu mir und legte ihren edlen Kopf auf meine Hand um mich dann lieb aus grossen Augen anzuschauen, leise schnaubte sie. Sie war wircklich gewachsen in den letzten Wochen und hatte sicher schon ungefähr eine Grösse von 135 cm und sie würde noch grösser werden, geschätzt wurde so auf 153 cm. Nachdem ich ihr einen Kuss auf die weichen,schmalen Nüstern gedrückt hatte gab ich ihr einen Klaps und sie schritt anmutig tänzelnd zu Almox und Acina. Zuerst schien sie an den beiden vorbei zu wollen, doch als Almox warnend schnaubte und ihr in den Weg trat, blieb sie Kopf schüttelnd stehen und begann ein paar Grashalme am Wegrand abzuzupfen. Scarlett trat als nächstes zu mir, rieb ihren kleinen Kopf zur Begrüssung an meinem Bauch und liess sich die buschige Stehmähne kraulen, bevor sie neben Cerise trat. Cheyenna wieherte übermütig und stupste mich gut gelaunt an. Leise lachend rubbelte ich ihr über die Brust und strich ihr dann sanfter über den Rücken. Die hübsche Scheckstute schüttelte mit einem aufgeweckten Ausdruck in den dunklen Augen den Kopf, wedelte mit dem Schweif und stolzierte mit gebeugtem Hals neben Almox. Das Hengstfohlen brummelte wieder, scharrte mit einem Huf und senkte den Kopf, um ihr mit den Nüstern über den Widerrist zu fahren. Sie quitschte und tänzelte keck ein paar Schritte zur Seite. Acina sah das gar nicht gerne und giftete eifersüchtig zu Cheyenna hinüber, was Almox gelassen beobachtete, ihm schien die Aufmerksamkeit um ihn von den Mädels zu gefallen. Ich lachte, ich würde ihn wohl schon bald mal von den Stuten trennen müssen. Als Sulaika und Amika, Seite an Seite noch zu mir traten umarmte ich beide vorsichtig und kraulte beide am Hals, bis ich den beiden einen auffordernden Klaps auf die Kruppe gab. Nun stand die ganze Fohlenherde eng zusammen gedrängt auf dem hellen Sandweg, mit Almox und Acina an der Spitze, dicht dahinter Cheyenna und die anderen. Acina und Cheyenna konnten sich wircklich nicht ausstehen, Cheyenna zwickte schnell Acina einmal in die Kruppe. Wütend schnappte die nach ihr, doch Cheyenna wich geschickt aus und schüttelte zufriden den Kopf. Ich blieb am Ende der Herde, und würde dafür sorgen, das keines ausbrach, aus der Truppe. Almox hatte vorne alles im Griff und warf mir nun einen fragenden Blick zu. Ich schnalzte aufmunternd mit der Zunge und nickte ihm zu. Er wandte sich nach vorne, stiess ein wiehern aus und trabte dann in einem flotten Tempo los. Acine ging dicht neben ihm, ihren Kopf auf Höhe seiner Kruppe, Cheyenna trabte leicht versetzt(ungefähr auf höhe Acina`s Kruppe) auf Almox`s anderer Seite, die drei hielten sich gehorsam schön auf dem Weg. Ich joggte hinter der ganzen Gruppe hinterher und hatte etwas Mühe Amika und Sulaika am ausbrechen zu hindern, doch nach zwei leichten Peitschentippen an den jweiligen Seite wo sie ausbrechen wollten, blieben sie brav auf dem Weg, alle dicht hintereinander. Nun ging es schon über den Hof, alle immernoch erstaunlich dicht zusammen. Nach einem Wiehern von Almox, blieb Cerise gehorsam bei der Herde, obwohl sie vorhin gerade nach rechts weg laufen wollte. Almox schien wircklich alles gut im Griff zu haben, ich half ihm ja auch hier hinten ein bisschen. Wir hatten es schon durch die offene Stalltüre geschafft und nun gingen die Fohlen von selbst ohne zu zögern schneller vorwärts. Mit sicheren Schritten fand jedes seine eigene Box. Natürlich wollte Acina zuerst bei Almox hinein, doch als ich gerade sie wieder hinaus locken wollte, stampfte Almox unwillig mit den Hufen und drängte sie aus seiner Box hinaus. Das hier war seine, aber nur seine Box, das zeigte er ihr deutlich. Etwas beleidigt, aber ohne ihm zu widersprechen tänzelte sie zu der Box nebenan und ging hinein. Mit einem zufriedenen Lächeln schloss ich alle Boxentüren und lobte alle ausgiebig, das hatten sie gut gemacht. Vorallem Almox lobte ich, er hatte seine Sache gut gemacht. Stolz und zufrieden legte er mir für einen kurzen Moment den Kofp auf die Schultern und trottete dann in seinen Paddock hinaus. Glücklich lächelnd gab ich allen noch eine Portion Heu und kontrollierte die automatischen Tränken. Als ich damit fertig war verabschiedete ich mich noch schmusend von Cerise und Cheyenna, die anderen waren schon in den Paddocks draussen.
    • Nano
      Pflegebericht

      Ich lehnte mich an die Boxentür und musterte Cerise Rêve. Sie war inzwischen richtig gewachsen, kein kleines unbeholfenes Fohlen mehr, sondern eine stolze, elegante Stute. Lächelnd kraulte ich sie an der weissen Stelle bei der Unterlippe. Mit der anderen Hand fuhr ich durch ihre wunderschöne, rot-braune Mähne. Ich fand, kein anderes Pferd hatte so schönes Langhaar wie sie. Erstmal war die Farbe schick, vorallem im Kontrast zu ihrem dunkelgrauen Fell. Dann war ihr Langhaar echt lang und hatte einiges an Volumen, wo bei anderen Pferden das Langhaar einfach glatt hinunter ging, aber auch nicht so viel Volumen, dass es wieder unnatürlich ausgesehen hätte. Ausserdem war es seidenweich. Man musste es natürlich gut pflegen, aber schon nach wenigem Kämmen schimmerte es seiden und war auch genauso so weich anzufühlen wie es aussah. Nach einer Weile des schmusens halfterte ich sie auf und band sie draussen auf dem Putzplatz an. Langsam konnte ich die Pferde wieder draussen ander frischen Luft putzen, es war nicht mehr soo kalt wie vor einigen Tagen. Nachdem ich ihren Putzkasten geholt hatte stellte ich noch das Radio auf dem Strohballen laut an und begann summend Cerise zu putzend. Es kam gerade "Shut Up And Smile". Beim Refrain begann ich dann ausgelassen mitzusingen und tanzte ihr Fell putzend um Cerise herum. Die Stute warf mir einen Blick zu, der wohl deuten sollte, dass sie mich für verrückt hielt. Doch sie blieb die ganze Zeit still stehen, ihre Ohren zuckten abundzu zur Musik. Als ich endlich fertig war holte ich eine Longierleine, ein Kappzaum mit Gebiss, eine Satteldecke und eine lange Longierpeitsche aus der Sattelkammer. Den Kappzaum war Cerise gewöhnt vom Longieren, aber ohne Gebiss. Ich würde sie langsam daran heran führen. Zu erst wollte ich sie ohne Gebiss longieren, wie sie es gewohnt war. Sie hielt mir brav den Kopf hin, so konnte ich es ihr problemslos über den kpf ziehen. Ich zog die Schnallen noch fest, klinkte die Longierleine ein und führte sie in den Longierzirkel. Sie ging von selbst nach aussen und schritt mehrere Runden im ruhigen Schritt. Die lange Peistche lag locker in meiner Hand, leicht in der Luft. Ich benutzte sie nicht um meine Pferde zu schlagen, ich schlug meine Pferde nie. Aber manchmal konnte es eine kleine Hilfe von einem verlängerten Arm sein und ich konnte soe das jeweilige Pferd sanft anstupsen um schneller zu gehen, langsamer oder um es draussen zu halten anfangs. Sie kam aber selten zum Einsatz. Ich rief "Teerab" dabei schnalzte ich noch auffordernd mit der Zunge. Nach noch einem ganz kurzen Galopp und das Wiederholte in die andere Richtung liess ich sie zu mir in die Mitte kommen. Die Stute musterte das Gebiss das ich in den Händen hielt neugierig und mit gespitzten Ohren. Ich befahl ihr still stehen zu bleiben und nahm ihr den Kappzaum ab. Schnell hatte ich das Gebiss daran befestigt. Misstrauisch hatte Cerise alles beobachtet. Ich trat dicht neben ihren Kopf, die eine Hand schlang ich um ihren Kopf damit sie nicht abhauen konnte, mit der anderen Hand drückte ich sanft ihr Maul auf. Verwirrt liess sie es geschehen. Als ich dann aber das kalte Gebiss in ihr Maul schob, schüttelte sie den Kopf und versuchte sich aus meinem Arm rasuzuwinden. Ich hatte noch versucht das Gebiss etwas mit der Hand aufzuwärmen, aber es war nunmal unangenehm anfangs. Die Stute warf mir einen ungläubigen Blick zu. Das sollte sie im Maul tragen?!, dachte sie sich wohl empört. Ich redete beruhigend auf sie ein und strich ihr immer wieder über den Hals, bis sie wieder entspannter dastand. "Braav soo. Komm, versuchen wir es nochmals", murmelte ich mit sanfter Stimme und schob ihr das Gebiss ins Maul. Bevor sie gross Mätzchen machen konnte, hatte ich ihr schon alles zugeschnallt und strich ihr wieder auf sie einredend über den angespannten Hals. Die Stute peitschte unruhig mit dem Schweif und kaute auf dem Gebiss herum, das Gefühl war für sie noch sehr ungewohnt und etwasunangenehm, aber sie würde sich daran gewöhnen. Als sie nicht mehr so sehr mit dem Kopf schlenkerte, klinkte ich die Longierleine wieder ein und führte sie ein bisschen an der lockeren Leine im Longierzirkel herum. Die Stute schnaubte, und tänzelte mit hochgeworfenem Kopf neben mir her. Sie wollte das Gebiss nicht, doch sie schien es mir zuliebe ertragen zu wollen. Denn nach einer Weile des ruhigen Herumlaufens im Longierzirkel wurde sie Ruhiger und hampelte nicht mehr so herum. Sie war zwar nicht völlig entspannt, aber sie kaute auch nicht mehr so hektisch auf dem Gebiss herum. Ich blieb in der Mitte stehen und lobte sie:"Braaves Mädchen, braav." Nachdem ich ihr den Kappzaum abgenommen hatte, kaute sie befreit und schüttelte schnaubend den Kopf, als würde sie sagen "Na endlich!". Lächelnd gab ich ihr ein Leckerli, eines mit Bananen Aroma, diese liebte sie überalles, bekam sie aber nicht oft, da sie nicht so gesund waren, wie alles Süsse. Ich klopfte ihr noch einmal auf den schlanken Hals, dann führte ich sie zurück auf den Hofplatz. Nachdem sie gut versorgt in ihrer Box stand, fütterte ich alle.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
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    Nano
    Datum:
    21 Sep. 2009
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