Samanta

Carinoso

Carinoso ist ein edler, andalusischer Hengst, der gerne mal den Macho raushängen lässt.

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Carinoso
Samanta, 11 Okt. 2015
    • Samanta
      Der Neuzugang
      Das Probereiten
      Carinoso hieß der Hengst, den ich vor kurzem erst gekauft hatte. Er war ein stolzer, wunderschöner Andalusier, der sich dessen auch bewusst war, wenn man seinem Machogehabe Glauben schenken durfte. Nachdem ich die Anzeige gesehen hatte, hatte ich mich sofort mit seiner Besitzerin in Verbindung gesetzt und zwei Tage später waren ich und Juan ins Auto gestiegen. Der gebürtige Spanier kannte sich sehr gut mit diesen Tieren aus, weshalb ich ihn eigentlich immer mitnahm, wenn es um den Kauf eines spanischen Pferdes ging. Bei den anderen Pferden hatte ich ihn auch gerne dabei. Seine Expertise reichte weit und ich konnte noch viel von ihm lernen. "Er ist so eine Schönheit. Hab ich dir schon mal gesagt, was für Muskeln er hat..."Juan unterbrach mich und sagte:"Du kennst ihn bisher nur von Fotos und einem Video. Reiß dich zusammen, wenn wir ihn uns ansehen, sonst wird der Preis nochmal gewaltig in die Höhe schießen."Ich seufzte und sagte dann:"Männer, denken immer nur an den Preis."Aber ich hörte auf seinen Rat, wollte es mir ja nicht unnötig schwer machen. Seufzend konzentrierte ich mich auf die Straße, schließlich fuhr ich ja. Es hatte eine gewaltige Diskussion vorher gegeben, wer von uns beiden fuhr, die ich damit beendet hatte, dass ich einfach in den Wagen gestiegen war. Aufseufzend hatte er sich seinem Schicksal ergeben."Siehst du, ich fahre gut",sagte ich zum wiederholten Male und grinste ihn an. Er zuckte nur mit den Schultern und sagte:"Habs mir schlimmer vorgestellt."Macho. Juan war einer von der alten Schule, der glaubte, dass Frauen kein Auto fahren konnten und es auch gar nicht erst sollten, aber bei mir kam er mit dieser Masche nicht weiter. Nach einigen Stunden Anfahrt waren wir schließlich angekommen. Ich konnte meine Begeisterung kaum zügeln, aber ich schaffte es doch irgendwie. Die Besitzerin begrüßte uns freundlich und zeigte uns dann gleich den Hengst. Da stand er. Wunderschön anzusehen und ich wäre am liebsten in Freudesstürme ausgebracht, aber ich hielt mich zurück. "Würden Sie ihn uns mal vorreiten",fragte ich und seine Besitzerin nickte. Gemeinsam putzten wir den wunderschönen Hengst und nachdem sie ihn gesattelt hatte, führte sie ihn in die Halle. Dort ritt sie ihn uns vor. Er hatte raumgreifende Gänge und schien klar zu gehen. Natürlich würde er in der Ankaufsuntersuchung gründlich durchgecheckt werden. Nachdem sie ihn uns vorgeritten hatte, durften sowohl Juan, als auch ich ihn Probereiten. Wir versprachen uns zu melden. Im Auto unterhielten wir uns lange über den Hengst und kamen beide zu dem Schluss, dass er die Investition Wert war.

      Die Ankunft

      Die Ankaufsuntersuchung war ohne Probleme über die Bühne gegangen und wenige Tage später waren alle Formalitäten geklärt. Carinoso konnte in sein neues zu Hause einziehen. Juan begleitete mich wieder und während wir den Hengst abholten, bereitete Allison die Box für ihn vor und holte die Hengste in den Stall. Ich hoffte, dass er sich schnell an die anderen Hengste gewöhnte, damit er wenigstens mit einem anderen Hengst auf der Koppel stehen konnte. Das war wohl etwas schwierig, wie die Besitzerin mir erklärte. Wir würden es testen und wenn es nicht klappte, dann würde er eine Einzelkoppel mit Kontakt zu den anderen Hengsten haben. Das war überhaupt kein Problem. Ich hatte sowieso vor, noch weitere Koppeln in der Umgebung anzukaufen. Schließlich kamen wir am Hof an. Alle Pferdepfleger inklusive Isabella erwarteten uns schon sehnsüchtig und staunten nicht schlecht über die andalusische Schönheit. Ich brachte ihn in seine Box. Er war nervös, was sich aber sicherlich bald legen würde. Allison hatte ihm bereits Futter in die Box gebracht und er konnte den ersten vorsichtigen Kontakt zu seinen Boxennachbarn aufnehmen. Wir ließen sie erst einmal alleine und ich hoffte, dass er sich bald eingewöhnt haben würde.
    • Samanta
      Der erste Ritt für Carinoso
      "Hey Juan", rief ich, als dieser gerade im Stall verschwand. Er lugte um die Ecke und sah mich fragend an."Hast du nicht Lust doch jetzt Carinoso zu reiten?" Das Strahlen, das sich auf seinem Gesicht abzeichnete sprach Bände und so schnell, wie er verschwunden war, konnte ich gar nicht schauen. Ich schnappte mir Batteries not included und wir beschlossen erstmal in die Halle zu gehen. Mittlerweile hatte sich nämlich der Nieselregen in ausgewachsenen Regen gewandelt. Die Pferde hatte wir Gott sei Dank vorher alle nach drinnen geholt, sodass wir sie nun einigermaßen trocken putzen konnten. "Du willst es gleich ganz genau wissen, was", fragte Juan grinsend, als ich Batteries fertig machte. Ich erwiderte das Grinsen und sagte dann:"Ich vertraue deinen reiterlichen Fähigkeiten." Carinoso war ein sehr eigenwilliges Pferd und er war sehr auf Stuten fixiert. Da Batteries allerdings nicht in der Rosse war, konnten wir uns das eigentlich erlauben. Andernfalls hätte ich es einfach aus Prinzip schon nicht versucht. Nachdem wir die beiden fertig gemacht hatten, gingen wir in die Halle und ritten erstmal in der Abteilung - Batteries vorne und Carinoso dahinter - damit sich der Hengst an die Halle gewöhnen konnte. Schnell merkten wir, dass er nicht besonders schreckhaft war, sodass wir uns voneinander trennten, was dem Hengst erst gar nicht in den Kram passte,aber Juan mit seiner entspannten, spanischen Art, zeigte ihm, dass er sich solche Mätzchen bei ihm nicht erlauben durfte. Ein bisschen neidisch war ich darauf ja schon. Ich kam auch mit allen Pferden klar - so war das nicht - aber Juan brauchte nicht lange, um jedem Pferd zu zeigen, wer der Chef war und bei mir war das schon ab und zu ein Kampf. Wir ritten die beiden ungefähr 45 Minuten und ich merkte schnell, dass Batteries heute wirklich gut aufgelegt war. Ich genoss es mal wieder Western zu reiten und beschloss, dass ich die Stute auf jeden Fall auch weiter fördern würde. Das hatte die letzten Monate einfach irgendwie gefehlt und war untergegangen. Ich würde wieder bei der Gips Reminders Ranch anfragen, weil es mir dort sehr gut gepasst hatte. Carinoso lief einfach traumhaft und ich erwischte mich immer wieder dabei, wie ich Juan staunend zusah. "Tolles Pferd,oder",fragte ich und Juan nickte. "Hast du einen guten Kauf gemacht." Ich lächelte und schließlich beendeten wir das Training. Wir versorgten die beiden noch und dann wendete ich mich noch dem letzten "Patienten" auf meiner Liste zu. Unserem kleinen Wildfang.
    • AliciaFarina
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      Trainingsbericht für Carinoso
      Dressur E-A

      Wieder einmal fürhte mich mein Weg ins Vereinigte Königreich, auf den Hof von Samantha Thomsen. Schon öfter durfte ich ihre schönen Pferde weitertbilden, so auch heute. Dieses Mal war der schöne Andalusier Hengst Carinoso an der Reihe. Samantha hatte ihn mir als sehr Hengstig beschrieben und ich mürde mich durchsetzen müssen. Bei unserem ersten Training ließ ich ihn mir vorreiten. Der junge Palomino Hengst lie mit großen Tritten über den Platz. Hin und wieder wies ich seine Reiterin an, bestimmte Lektionen und korrigierte Fehler. In den nächsten Einheiten ließ ich ihn wieder von der Reiterin reiten, da ich vom Boden aus momentan mehr helfen konnte. Von Einheit zu Einheit wurde er sicherer und entwickelte mehr Ausdruck. Am Ende der Woche lief er sicher eine A-Dressur und wir hatte bereits, da er es anbot, erste Lektionen der L-Dressur trainiert. Das hieß für den Moment Abschied von Stoke Goldington zu nehmen, bald würde er es mich mit Sicherheit wieder dort hin führen.

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    • Samanta
      Ein ereignisreicher Tag
      17.10.2016

      "Ich werd noch irre." Heute hatte ich wirklich viele Pferde zu versorgen und das ganze wuchs mir doch etwas über den Kopf. HMB Mountain's Girl, Demba Diadem, Batteries Not Included, Levante und Carinoso wollten heute bespaßt werden und das würde sicher nicht so einfach werden, wie es sich für andere anhörte. "Brauchst du Hilfe?" Grinsend kam Juan um die Ecke und ich wäre ihm vor Erleichterung fast auf den Arm gesprungen. "Du bist meine Rettung. Könntest du dich um Levante und Carinoso kümmern?" Juan nickte und antwortete:"Klar, Sonnenschein. Kein Problem." Zwei Pferde weniger. Ich atmete erleichtert auf. Zu allererst ging ich zu Girly, die ich heute nur putzen wollte, da sie sich bei den Mounted Games gut geschlagen hatte und sich einen Tag Pause verdient hatte. "Das gefällt dir, was?" Lachend verstärkte ich den Druck, als Girly entspannt den Kopf sinken ließ und die Augen schloss. Es gefiel mir gut, dass sie sich so gerne putzen ließ, denn auch mich entspannte das wirklich sehr. Nachdem ich sie mit Striegel und Kardätsche bearbeitet hatte, machte ich mich daran ihre Mähne und den Schweif zu entwirren sowie anschließend ihre Beine noch mit der Wurzelbürste zu säubern und ihre Hufe auszukratzen. "Der Hufschmied müsste auch mal wieder vorbei schauen", überlegte ich und beschloss, dass ich das demnächst veranlassen würde. Erstmal musste ich mich aber um die anderen kümmern. Als nächstes kümmerte ich mich um Batteries Not Included, die letztens von Verena wieder im Western Pleasure trainiert wurde und mit der ich heute die gelernten Fähigkeiten vertiefen wollte. Wichtig waren die Übergänge, aber auch der gleichmäßige Takt innerhalb der Gangarten. Nachdem ich sie ordentlich geputzt hatte, ging ich mit der jungen Stute in die Halle. Die nächsten Trainingsschritte würden noch einige Jahre Zeit haben, denn ich wollte die Stute nicht überfordern und ihr Zeit geben. Immer wieder merkte ich, dass sie noch Probleme mit dem Gleichgewicht hatte. Das Rückwärtsrichten hatte sie hingegen schon gut drauf. Ich nahm sie also zum Schluss nochmal an die Longe, um sie dabei zu unterstützen ihr Gleichgewicht zu finden, Ich würde das in nächster Zeit öfter machen, damit sie Sicherheit gewann. Schließlich beendete ich auch das Training mit ihr und führte sie noch etwas trocken, bevor ich sie erstmal mit einer Decke in den Stall stellte und erst später, nachdem sie abgeschwitzt hatte, wieder auf die Koppel brachte. Als letztes nahm ich mir Demba Diadem vor. Die Stute war so vielseitig, dass ich wirklich einige Zeit überlegte, was ich heute mit ihr machen wollte. Schließlich entschied ich mich dafür mit der Stute ein wenig zu springen. Ich machte sie fertig und führte sie dann auf den Springplatz, wo einige leichte A-Sprünge aufgebaut waren. Ich wärmte sie erst einmal im Schritt auf und holte mir Allison dazu, die mir brav einige Stangen für Schritt, Trab und Galopp hinlegte, sodass wir uns beide aufwärmen konnten. Schließlich übersprang ich erst noch ein Kreuz, bevor ich mich den höheren Sprüngen zuwendete. Wir trainierten ungefähr eine Stunde und ich musste wirklich feststellen, dass die Stute wirklich Talent hatte. Größeres Talent hatte sie zwar in der Dressur, aber ich wollte sie auch im Springen noch weiter fördern. Nachdem ich Demba versorgt hatte, traf ich mich mit Juan, der mir kurz mitteilte, was er mit den beiden Pferden gemacht hatte. Mit Levante hatte er einen Spaziergang gemacht und wieder einmal Hufe geben geübt. Zwar hatte das quirlige Hengstfohlen schon das Fohlen-ABC gelernt, aber es bedurfte immer wieder einer Auffrischung und er erzählte, dass Levante immer wieder versucht hatte Leckerlis aus seiner Tasche zu ziehen und sie fast zerrissen hatte. Ich lachte und sagte dann:"Selbst schuld. Was hast du mit Carinoso gemach?"
      "Ich bin ein bisschen Dressur geritten. Dieses Pferd ist der Hammer. Du musst ihn auf jeden Fall weiter fördern. Er hat total Talent." Ich lachte über die Begeisterung, mit der Juan von diesem Pferd redete. "Wenn du Lust hast, kannst du ihn gerne regelmäßig trainieren." Er umarmte mich grinsend und dankte mir überschwänglich. Ich lächelte nachgiebig und kümmerte mich den Rest des Tages um all die anderen Aufgaben, die der Hof noch so mit sich brachte und um Alan, der sich beschwerte, dass ich nicht so viel Zeit für ihn hatte. Lachend umarmte ich ihn und sagte:"Och, du armer, vernachlässigter Mann." Lächelnd küsste ich ihn und machte es mir auf seinem Schoss bequem.
    • Samanta
      Schnee
      17.01.2017
      Beim letzten Mal hatte ich fünf Pferde auf einmal trainieren müssen. Um dem entgegenzuwirken, hatte ich mich entschieden, das Training mit Carinoso, Batteries Not Included und HMB Mountain's Girl vorzuziehen. "Guten Morgen, meine Süßen." Gut gelaunt betrat ich den Stall und kraulte alle drei zur Begrüßung. Ich hatte sie in weiser voraussicht gestern Abend in den Stall gebracht und begann dann damit Carinoso zu putzen. Der Hengst war heute irgendwie nicht ganz bei der Sache. Versuchte immer wieder die Stuten im Stall zu beeindrucken, sodass ich letztendlich beschloss mit ihm nach draußen zu gehen und ihn dort zu putzen. Das zeigte sofort Wirkung. Entspannt ließ sich der Hengst nun putzen. Juan kam kurz vorbei und kraulte den Hengst sanft. Die beiden waren ein Herz und eine Seele. Manchmal war ich zugegebenermaßen etwas neidisch, aber auch ich verstand mich gut mit dem Hengst. " Viel Spaß euch beiden", sagte Juan grinsend und ging dann seiner Wege. "Danke, aber hast du nicht Lust ihn zu trainieren? Das hatten wir doch beim letzten Mal besprochen, oder nicht?", rief ich ihm noch nach. Ich sattelte und trenste den Hengst und musste lachen, als Juan zurückgestürmt kam. "Sehr gerne." Strahlend nahm er mir den Hengst ab und ich lachte. "Aber beim nächsten Mal bin ich dann dran, nicht wahr?" Er nickte und verschwand mit dem Hengst in der Halle. Ich konnte mich also Betty zuwenden. Die Stute sah mir freundlich entgegen und ließ sich brav von mir putzen. "Frauen sind eben doch nicht so hysterisch, wenn Männer in der Nähe sind." Lachend klopfte ich der Stute den Hals und putzte sie fertig. Anschließend nahm ich sie ans Knotenhalfter und Longe, um ebenfalls mit ihr in die Halle zu gehen. "Darf ich mit rein", fragte ich Juan, der bereits beim Training war. "Klar, komm nur rein."
      "Ist es auch okay, wenn wir longieren?"
      "Sicher." Ich ging also rein und begann dann die Stute, so wie es Verena mir gezeigt hatte, zu longieren, da wir noch sehr an ihrem Gleichgewicht arbeiten mussten. Sie war schon viel besser geworden. Im Schritt und Trab hatte sie kaum noch Probleme, aber im Galopp auf der linken Seite war es doch noch etwas schwierig, obwohl sie mittlerweile auf LK 3 war. Vielleicht hatte ich sie zu schnell trainieren wollen, deshalb machte ich momentan mit dem Training etwas langsamer und arbeitete erstmal an den Grundlagen. Jeden Tag longierte ich die Stute, um an ihrem Gleichgewicht zu arbeiten. Schritt und Trab waren in den letzten Tagen wirklich gut geworden. Heute wollten wir vor allem am Galopp auf der linken Hand arbeiten, aber auch auf der rechten Hand würde ich arbeiten, damit sie auf beiden Händen gearbeitet wurde. Zunächst wärmte ich sie doch im Schritt und Trab auf beiden Händen auf, bevor ich sie mit meiner Stimme in den Galopp brachte. Zunächst auf ihrer stärkeren Seite. Das klappte schon viel besser, als noch zu Anfang, dann aber auch auf der anderen Hand. Hier sprang sie erst einmal falsch an, aber nachdem ich sie ein paar Mal angaloppiert hatte, klappte es auch auf der linken Hand. Ich beendete das Training für heute, da sie schon recht angestrengt wirkte und führte sie einige Runden im Schritt trocken. Schließlich brachte ich sie zurück. Juan arbeitete mit Carinoso noch ein paar Minuten weiter, bevor er ihn ebenfalls zurückbrachte. "Ach, er ist ein Traum." Ich lachte als Juan verliebt dem Hengst den Hals klopfte. "Hab ich ja endlich mal was richtig gemacht." Während ich Betty versorgte, tat Juan das gleiche mit Carinoso."Ich gehe jetzt noch mit Girly ausreiten", sagte ich, "falls wir in einer Stunde nicht zurücksind, schick einen Suchtrupp los." Er nickte und sagte:"Pass auf dich auf. An manchen Stellen ist der Schnee recht tief und nicht vom Weg abweichen."
      "Ja, das weiß ich doch." Ich machte Girly fertig und machte mich dann auf den Weg. Girly war völlig entspannt und wühlte sich wie selbstverständlich durch den Schnee, der teilweise wirklich recht hoch war. Das schien sie aber alles nicht wirklich zu stören und so machte ich mir da auch keine großen Sorgen. Traben konnten wir sogar auch an einigen Stellen und einmal galoppierte ich sogar. Anschließend machte ich mich im Schritt zurück auf den Weg nach Hause. Genau eine Stunde waren wir unterwegs. Grinsend erwartete mich Alan und sah auf die Uhr. "Eine Minute später und ich wäre losgestürmt, um dich zu retten." Ich lachte und sagte dann:"Keine Sorge, mein Süßer. Ich habs ja noch geschafft." Schmunzelnd sprang ich vom Pferd und umarmte Alan erstmal zur Begrüßung. "Ich hab heute schon die drei Süßen trainiert, damit ich mehr Zeit habe, mich um dich zu kümmern." Neckend streckte ich ihm die Zunge raus und lachte, als er mich packte, um mich zu küssen. "Ich muss Girly noch fertig machen." Seufzend ließ er mich los und sagte theatralisch:"Man, immer sind deine Pferde dir wichtiger." Grinsend machte ich Girly fertig und ging dann zurück zu Alan. "Was hältst du von nem Kaffee und einem Kuchen?"
      Versöhnlich nickte er und wir gingen ins Haus.
    • Samanta
      Zirzensikschule
      17.01.2017
      Mein nächstes Training führte mich auf den Hof "Rote Rosen". Nachdem ich eine ganze Weile durch einen wunderschöne Landschaft gefahren war, kam ich endlich auf dem Hof an, der mir auf Anhieb sehr gut gefiel.
      Mein Trainingspferd für heute war ein wunderschöner Palomino Hengst. Ich brauchte eine Weile, bis ich mich auf dem Hof zurecht gefunden hatte aber schließlich stand ich mit Pferd, Leckerlies und Gerte auf dem Sandplatz. Das Training startete ich mit ein paar Basics. Schließlich wollte ich Carinoso den Spanischen Gruß und den Spanischen Schritt beibringen.
      Ich merkte schnell, dass ich mich bei dem Hengst gut durchsetzen musste. Immer wieder testete er aus, wer der Chef von uns beiden war. Ich musste mich wirklich anstrengen, gegen den Dickkopf anzukommen aber nach ungefähr 15 Minuten hatte er mich akzeptiert und ich war zufrieden mit seinem Verhalten.
      Ich beschloss, mit der eigentlichen Übung anzufangen. Da der Andalusier es schon kannte seinen Huf zu geben, wenn man mit der Gerte sein Bein antippte, konnte ich direkt mit dem zweiten Schritt weiter machen. Ich tippte ihn mit der Gerte an und versuchte, sein Bein so lange wie möglich oben zu behalten, indem ich die Gerte an sein Vorderfußwurzelgelenk hielt. Schon nach kurzer Zeit hatte der Hengst verstanden was ich von ihm wollte und für jeden Fortschritt lobte ich ihn kräftig. Es dauerte weitere knappe 15 Minuten, bis Carinoso das Prinzip des Spanischen Grußes verstanden hatte. Ich entschied mich dazu, das Training für heute zu beenden. Bevor ich ihn zurück zu seiner Herde brachte, ging ich noch ein paar Runden mit ihm über den Platz.

      Am nächsten Tag machte ich mich erneut auf den Weg zu Carinoso. Die Basics klappten heute viel besser und ich konnte schneller mit den eigentlichen Übungen beginnen. Ich festigte noch einmal den Spanischen Gruß, bevor ich mich an den Spanischen Schritt machte. Da Carinoso am Tag zuvor sehr schnell gelernt hatte, hoffte ich, dass er auch den Spanischen Schritt gut verstehen würde.
      Während ich ihn in einem ruhigen Schritt neben mir führte, tippte ich abwechselnd das linke und das rechte Bein an. Carinoso stampfte auf den Boden und ich versuchte es erneut. Abwechselnd hob er seine Beine, allerdings ohne dabei seine Hinterbeine mitzunehmen. Ich schickte ihn wieder vorwärts und tippte seine Beine an. Mit jedem Mal wurde es besser und ich klopfte Carinoso zufrieden den Hals. Da die Übung für ihn sehr anstrengend war und ich ihn nicht überfordern wollte, beendete ich das Training für heute.

      Ein letztes Mal fuhr ich auf den Hof und trainierte mit Carinoso, um den Feinschliff zu machen. Den spanischen Gruß beherrschte er inzwischen wunderbar und zeigte diesen mit Stolz. Auch der Spanische Schritt klappte von Mal zu Mal besser.
      Carinoso war mir im Laufe der Tage richtig ans Herz gewachsen und trotz seines Temperaments kam ich inzwischen gut mit ihm zurecht. Ich war etwas traurig, dass ich nun mit dem Training fertig war aber freute mich, dass Carinoso so fleißig und lernfähig gewesen war.
      Mit einem guten Gewissen brachte ich Carinoso weg und verließ den Hof.
      by FrauHolle​
    • Samanta
      Energie und gute Laune
      08.06.2017
      "Weißt du eigentlich, dass deine Ponys dich ganz schön vermissen? Du kannst nicht immer nur mit mir herumhängen." Ich streckte Alan die Zunge raus und sagte:"Das sagt genau der Richtige. Du bist es doch, der immer mit mir herumhängen will." Ich gab ihm einen kleinen Kuss auf die Stirn und machte mich dann auf den Weg nach draußen. Heute wollte ich mich um Levante, Carinoso und HMB Mountain's Girl kümmern. Die drei hatten meine Aufmerksamkeit mehr als nur verdient. Zuerst wandte ich mich dem quirligen Hengstfohlen zu. Nachdem ich ihn über die Koppel gejagt und mit einem Leckerli endlich dazu überreden hatte können, doch mit mir zu kommen, beschloss ich mit ihm zuerst das Anbinden und Hufe auskratzen zu üben. Anbinden und putzen klappte mittlerweile schon ganz gut, aber fürs Hufeauskratzen holte ich mir doch lieber Juan dazu, der das Fohlen vorne hielt. Er gab zwar brav die Hufe, aber manchmal hatte er noch so seine Probleme damit, sodass ich es ihm so einfach wie möglich machen wollte. Nachdem wir dieses Training hinter uns gebracht hatten, machte ich mich auf den Weg, um einen kleinen Spaziergang mit ihm zu unternehmen. Am Halfter lief er schon wirklich gut, sodass wir einen recht entspannten Spaziergang hinter uns bringen konnten. Zwischendurch war Levante noch etwas übermütig und versuchte hier und da mal übermütig voranzustürmen, aber ansonsten benahm er sich ordentlich, sodass ich ihn nach einer Stunde schließlich wieder auf die Weide bringen konnte. Am Hof angekommen, entdeckte ich Juan. "Lust auf den Geländepacours zu gehen?" Der spitzbübische Spanier sah mich an und sagte dann:"Klar, wenn du Girly nimmst."
      "Geht klar." Gemeinsam machten wir die beiden Pferde fertig. Da Girly in dieser Disziplin eher unerfahren war, wollte ich mir nur die wirklich einfachen Hindernisse aussuchen, während Juan mit Carinoso schon den schwierigeren Pacours gehen würde. Wir machten uns gut gelaunt auf den Weg und quatschten unterwegs. "Mit Girly hättest du es eh nicht geschafft. Du brauchst halt was routiniertes", zog ich ihn lachend auf und wich seinem nicht ganz ernst gemeinten Seitenhieb aus. Girly blieb entspannt, Carinoso nutzte die gewonnene Freiheit, um anzutraben. Juan hatte alle Mühe den Hengst wieder langsamer gehen zu lassen. "Selbst schuld", kommentierte ich das ganze. Wir verbrachten einige Zeit auf der Geländestrecke und schon bald traute sich Girly das ein oder andere Hindernis zu. Schließlich beendeten wir das Training und ritten gemeinsam zurück zum Hof, wo wir die beiden Pferde versorgten und ich mich noch darum kümmerte, dass alles auf dem Hof rund lief. Anschließend gab es Kaffee und Kuchen. Isabella hatte mal wieder nicht widerstehen können und gebacken. Irgendwann würden wir alle dick und rund sein und uns nur noch rollend über den Hof bewegen können.
    • Samanta
      Ein flotter Ritt
      08.12.2017
      Heute wollte ich mit meinem Andalusier-Hengst Carinoso auf die nahegelegene Geländestrecke gehen. Wir hatten schon ein wenig Erfahrung sammeln können und ich war mir sicher, dass wir es noch weit bringen würden. Ich holte den Hengst also von der Koppel und musste ihn erst einmal zur Raison bringen, als er tänzelnd neben mir her lief, weil eine der Stute mal wieder rossig war und Carinoso meinte, dass er deshalb den Hermann machen durfte. Er ließ das Tänzeln zwar nicht sein, konzentrierte sich aber auf mich und folgte mir anständig zum Anbindeplatz, wo ich den Knoten mehrmals kontrollierte, denn ich hatte nun wirklich keine Lust auf unkontrollierte Zucht. Nachdem ich das Putzzeug geholt hatte, putzte ich ihn gründlich und augenblicklich war die Aufmerksamkeit des Hengstes vollkommen bei mir. Offenbar hatte er es gern geputzt zu werden, sodass ich mir hierbei etwas mehr Zeit ließ als gewöhnlich. Nachdem ich zu meiner vollen Zufriedenheit fertig war, sattelte und trenste ich ihn und ließ mir von Alan gegenhalten, der mir viel Spaß wünschte und wohl froh war, dass ich heute nicht mit ihm ausreiten wollte. Er mochte Pferde, aber reiten war nicht unbedingt seine Lieblingsbeschäftigung. "Wir wollen heute mal richtig Gas geben. Da störst du nur, nicht wahr mein Hübscher?" Carinoso 'antwortete' mit einem energischen Schritt nach vorne und ich musste grinsen. Ich packte die Zügel etwas fester und ritt mit ihm vom Hof. Nachdem wir den Hof hinter uns gelassen hatte, wurde der Hengst etwas entspannter, denn er hatte nicht mehr ständig den Geruch der rossigen Stuten in der Nase. Trotzdem hatte ich die Zügel stets dran, denn gerade auf den Galoppstrecken, wollte er immer seinen Kopf durchsetzen. Ich ließ ihn heute erstmal nur Schritt gehen, denn ich wollte ja, dass er für die Geländestrecke fit war. Schließlich jedoch legte ich etwas zu und trabte ihn ordentlich, bevor ich ihn kurz vorher auch nochmal - auf beiden Händen - galoppierte. Als wir an der Strecke ankamen, spürte ich die sofortige Spannung, die den Hengst befiel. Er war einsatzbereit und wollte sofort loslegen, aber ich ritt ihn erst einmal noch ein paar Runden entspannt im Schritt, denn ich wollte nicht, dass er sich so aufbauschte. Erst dann gingen wir auf den Pacours und suchten uns die Hindernisse aus, die noch nicht so gut klappten. Er war heute sehr motiviert und vorwärtsdrängend, sodass ich ihn immer wieder zurückholen musste, bevor es mit dem Training richtig Sinn machte. Nach und nach entspannte er sich, wurde seine überschüssige Energie los und zeigte, wie gut er wirklich im Springen war. Er hatte kaum Furcht und überwand jedes Hindernis ohne Probleme. Nachdem wir eine ganze Weile trainiert hatten, machte ich mich wieder auf den Heimweg. Ich blieb vorrangig im Schritt, damit er abschwitzen konnte. Trotzdem deckte ich ihn zu Hause noch ein bisschen ein und ließ ihn erstmal ein paar Stunden in der Box, damit er sich nicht doch draußen verkühlte. Ich war froh, dass ich all meine Hengste zusammen auf die Koppel tun konnte. Sie waren es von Anfang an gewohnt und so gab es kaum Probleme mit ihnen. Bei Simba musste ich ein bisschen aufpassen, weil er zum ersten Mal gedeckt hatte, aber bisher schien alles reibungslos zu funktionieren und das war auch gut so. Nachdem Carinoso abgeschwitzt hatte, brachte ich ihn wieder auf die Koppel und machte mich dann auf den Weg Girly von der Koppel zu holen, um auch mit ihr noch zu arbeiten.
    • Samanta
      Nach dem Regen...
      10.06.2018
      ... kommt wieder die Sonne. Ich kann diesen Ausdruck nicht leiden, aber er ist trotzdem wahr. Irgendwann kommt wieder die Sonne und auch wenn sie heute nicht scheint, sind meine Pferde für mich doch diese Sonne. Ich freue mich immer, wenn ich sie sehe und ich möchte, dass sie immer bei mir sind. Deshalb gehe ich jetzt auch zu Carinoso und Girly. Alan und ich wollen heute zusammen ausreiten. Mal eine längere Tour machen mit den beiden, damit sie sich so richtig auspowern können. "Möchtest du Girly oder Carinoso?" Alan überlegt und sagt dann:"Ganz ehrlich? Auf Girly würde ich schon ein bisschen komisch aussehen. Du hingegen mit deinen kurzen Beinen passt perfekt." Ich strecke ihm die Zunge raus, stimme aber trotzdem zu und so holen wir Carinoso und Girly. Die beiden sind aufmerksam. Wir binden sie nebeneinander an und beginnen zu putzen. Carinoso ist heute etwas nervös, aber Alan kommt damit schon klar. Er ist ein guter Reiter und Carinos mag ihn. Nicht so sehr, wie er Juan mag, aber das ist auch wirklich schwer, denn der Spanier und das spanische Pferd verstehen sich einfach super. Nachdem wir geputzt und die Pferde gesattelt und getrenst haben, gehen wir auf den Hof und gurten nach. Wir steigen auf und reiten vom Hof. Es ist angenehm dieses Wetter. Die letzten Tage war es beinahe unerträglich heiß und auch bei allem guten Willen hätte ich nicht für fünf Minuten aufs Pferd gewollt. Zumindest nicht tagsüber. Wir nehmen die Strecke in Richtung Wald, denn obwohl es angenehmer geworden ist, kehrt die Schwüle ein wenig zurück und wir wollen nicht, dass die Pferde keinen Schatten haben. Es ist ein schöner Ausritt. Alan macht immer wieder Witze, wenn er nicht gerade damit beschäftigt ist Carinoso zu bändigen, der heute einen enormen Vorwärtsdrang hat, sodass wir immer wieder Galopp einbauen müssen, damit er sich etwas beruhigt. Es ist schön, dass wir unsere Pferde eigentlich alle irgendwie zusammen arbeiten können. Nach dreieinhalb Stunden kehren wir zurück auf den Hof und versorgen die Pferde dort - sie bekommen auch eine kleine Dusche, denn im Laufe des Rittes ist es doch empfindlich wärmer geworden und sie haben ganz schön geschwitzt. Erst danach nehmen auch Alan und ich eine Dusche. Es war ein schöner Ritt und ich sage zu ihm, dass wir das auf jeden Fall wiederholen sollten.
    • Samanta
      Weihnachtszeit
      13.12.2018

      Nicht mehr lange bis Weihnachten. Ich mochte die Zeit vor und während Weihnachten sehr gerne. Alles war irgendwie magischer, besinnlicher und auch etwas entschleunigter. So auch auf meinem Hof. Am heutigen Tag wollte ich mich um Girly, Levante und meinen spanischen Hengst Carinoso kümmern. Weil eben alles irgendwie ein wenig entschleunigter war, entschloss ich mich aufgrund des guten Wetters dazu, heute mit allen dreien draußen zu arbeiten. Zuerst kümmerte ich mich um Carinoso. Ich wollte ein wenig Platzarbeit mit ihm machen, denn die letzten Male waren wir oft ausgeritten und ich war der Meinung, dass ein wenig lockerer Dressurunterricht nicht schaden konnte. Der Hengst war heute sehr entspannt, sodass ich mir beim Putzen und fertig machen viel Zeit mit ihm ließ und schließlich nach einer guten Dreiviertelstunde erst auf dem Platz eintraf, wo bereits Juan wartete, der uns ein wenig unterstützten wollte. Er kannte sich mit der barocken Reitweise und mit den barocken Pferden gut aus, sodass ich ihm sehr in dieser Hinsicht vertraute. Nachdem ich Carinoso warm geritten war, fingen wir mit ein paar lockeren Schritt- und Trabübungen an und schnell merkte ich, dass er heute wirklich gut drauf war. Er war geschmeidig und ließ sich durch die feinsten Hilfen animieren. Juan gab hier und da ein paar sehr hilfreiche Tipps und nach einer guten Dreiviertelstunde beendete ich das Training und ritt den Hengst noch 10 Minuten trocken. Da er ein wenig geschwitzt hatte, beschloss ich ihn erst einmal eingedeckt in den Stall zu stellen, wo noch ein paar andere seiner Kumpels gerade standen, weil sich jemand aus meinem Team um sie gekümmert hatte oder aber auch weil einige etwas Zusatzfutter bekamen. Nachdem ich mach ausgiebig von Carinoso verabschiedet hatte, kam ich zu Girly, die mir entgegensah, aber im Gegensatz zu Carinoso eher wenig begeistert war. Ich wusste, dass das Pottokpony momentan ihre trotzige Phase durchlebte und so wollte ich sie heute nicht mit Dressur versammeln, sondern einen kleinen Springpacours mit ihr absolvieren. Hier würden mir Alan und Jonathan helfen. Isabella hatte derweil Plätzchen und Kuchen gebacken und erklärte, dass sie den Kaffee aufsetzen würde, sobald die Arbeit für heute getan war. Gemeinsam mit Alan und Jonathan baute ich den kleinen Pacours auf, der aus 4 Hindernissen bestand, und machte dann Girly fertig, die heute wirklich nicht besonders gut drauf war, wie sie mir auch beim Putzen zeigte. Ich ließ mich davon nicht beirren und machte sie fertig. Nachdem ich sie erst einmal ordentlich warm geritten war, trabte ich locker über ein paar Trabstangen und nachdem ich sie auch im Galopp locker gemacht hatte, wendeten wir uns einem Kreuz zu, das sie übersprang ohne mit der Wimper zu zucken. Ich wusste, dass das Springen ihr nicht so sehr lag, aber heute schien es gut zu sein, denn sie konnte sich ein wenig auspowern und musste aufmerksam bleiben. Nachdem wir die Hindernisse einzeln übersprungen und die passende Höhe gefunden hatten, sprang ich den Pacours mehrmals durch und beendete das Training mit Girly, die sichtlich entspannter wirkte, aber dennoch noch nicht wirklich zufrieden. Ich würde es in den nächsten Tagen im Auge behalten und sollte es sich nicht ändern, würde ich mir überlegen müssen, woran ihre schlechte Laune lag. Als letzter an diesem Tag kam mein Fohlen Levante an die Reihe, der mit seinem Kumpel schon für viel Aufsehen gesorgt hatte. Ich war froh, dass mein Fohlen nun endlich jemanden zum Spielen hatte und deshalb machte ich mit ihm heute auch nicht so viel, denn er war artig und ließ sich brav putzen und führen. Auch das vorsichtige Longieren im Schritt und ein paar Tritte im Trab klappte so gut, dass ich schließlich nach einer halben Stunde das Training beendete und ihn erst noch einmal in den Stall brachte, wo er ein wenig abschwitzen konnte, bevor ich ihn wieder zu seinem Freund auf die Wiese ließ. Nachdem alles soweit klarschiff gemacht war, trafen wir uns alle in der gemütlichen Wohnstube, wo wir bei Kaffee, Kakao, Kuchen und Plätzchen noch einen schönen Nachmittag und später auch noch einen schönen Abend gemeinsam verbrachten. Ich war froh, dass ich eine so tolle 'Familie' hatte, denn hier auf unserem Hof war immer jeder für den anderen da und genau so sollte es sein.
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  • Album:
    Rote Rose - Hengste
    Hochgeladen von:
    Samanta
    Datum:
    11 Okt. 2015
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    Von: unbekannt
    Aus der: unbekannt

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    Rasse: Andalusier (100 %)
    Geschlecht: Hengst
    Geburtsdatum: 25.07.2009
    Stockmaß: 1,60 m
    Farbe: Palomino
    Langhaar: weiß
    Abzeichen: keine

    Gesundheitszustand: Sehr gut
    Letzter TA Besuch:
    Was wurde gemacht:

    Hufzustand: Sehr gut
    Letzter HS Besuch:
    Was wurde gemacht:

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    temperamentvoll | verschmust | eigensinnig
    Carinoso ist ein sehr hengstiges Pferd. Er weiß genau, dass er ein sehr schönes Tier ist und lässt dementsprechend den Macho raushängen. Im Umgang ist er ein Schatz, der sich gerne kraulen lässt, aber sobald eine Stute in der Nähe ist, will er sich präsentieren. Er ist nicht ganz einfach zu händeln und merkt schnell, wenn er die Oberhand hat. Er ist kein Anfängerpferd. Momentan steht er noch am Anfang seiner Ausbildung und braucht dementsprechend noch viel Geduld und Zuwendung. Er ist ein fleißiges Pferd mit einem starken Charakter und wenn man sich nicht durchsetzt, dann übernimmt er gerne die Führung. Er hat einen eigenen Kopf, den er immer wieder versucht durchzusetzen.

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    Besitzer: Samanta
    VKR: 90A
    Ersteller: 90A
    Verkäuflich: Nein
    Gekört/Gekrönt: Nein
    Für die Zucht vorgesehen: Noch unklar

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    Galopprennen: //
    Dressur: A - Barock -
    Springen: E
    Western: //
    Military: A
    Fahren: //
    Distanz: //
    Eignung: Dressur -Barock-

    Legende: Training | Turnier

    Zirzensik:

    Spanischer Gruß ✓
    Spanischer Schritt ✓
    Flehmen
    Nein sagen
    Ja sagen
    Küsschen geben
    Vorderbeine überkreuzen
    Bergziege
    Schaukelpferd
    Plié
    Kompliment
    Knien
    Liegen
    Flachliegen
    Sitzen
    Steigen
    Podest
    Slalom
    Teppich ausrollen
    Drehen



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    2. Platz | 269. Militaryturnier
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