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Sosox3

Caprimond | 17 Punkt

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Caprimond | 17 Punkt
Sosox3, 25 Jan. 2020
Bracelet, Canyon, Zion und 2 anderen gefällt das.
    • Sosox3
      Pflegebericht
      April 2020
      Kapitel 2

      Nathan | Ich lag gerade vor dem Fernseher auf der Couch, Brooke ein Meter neben mir, da klingelte ihr Handy. Warum konnte sie es nicht einmal stumm schalten? Mit einem Lächeln entsperrte sie ihr Smartphone und antwortete direkt im selben Atemzug. Ich schüttelte nur mit dem Kopf. Cooper hatte sich längere Zeit nun nicht gemeldet, seitdem wir abends essen gegangen waren und ich hatte ihr auf die Mailbox geantwortet, dass unser Caprimond dringend eine Untersuchung brauchte, für die Körung, die Anstand. Das war jetzt vor einer Woche. Erneut nervte mich dieser Pfeifton, als eine weitere Nachricht einging. “Wer ist das?”, fragte ich sie genervt von den Umständen. “Nur der neue Besitzer von Norisk.” Sie lächelte wie ein Honigkuchenpferd. “Und was will der?” Er war mir nicht sonderlich sympathisch. Er schien mir ziemlich geblendet und auch sonst redeten wir nicht viel. “Nichts.” Und wieder der nervige Klingelton. “Brooke, jetzt schalt gefälligst dein Handy auf Stumm. Es nervt!” “Beruhig dich”, sagte sie und stand dann auf. Immerhin konnte ich jetzt in Ruhe nach dem harten Tag meine Serie auf Netflix weiter schauen. Doch im Augenwinkel sah ich immernoch meine kleine Schwester hibbelig an der Kücheninsel sehen. “Brooke, mach, dass du wegkommst, sonst hol ich dir das Handy weg. Du nervst!” Die braunhaarige junge Frau seufzte, verschwand dann aber in ihr Schlafzimmer und schloss die Tür hinter sich. Endlich konnte ich die Serie genießen.

      Es war kurz vor halb elf als ich den Fernseher aus machte und mich in mein Zimmer begab um mich nach dem harten Tag endlich aufs Ohr zu legen. Doch auch als ich im Bett lag, hörte ich ihre helle aufgedrehte Stimme. Ich drehte mich um und legte mein Kopfkissen auf den Kopf. Aber auch das brachte nichts. Ich konnte sie immer noch hören, mit einem Lachen immer mal wieder zwischendurch. Ich seufzte auf und ging zu ihr rüber. Ohne eine Vorwarnung stürmte ich in das Zimmer und sah, wie sie facetimte. “Was willst du? Geh raus”, sagte sie und lachte. “Wer ist das, Brooke?” “Geht dich nichts an!” Sie verbarg ihr Handy als ich zu ihr näher herantrat um zu schauen wer es ist. “Brooke?”, die Stimme aus dem Telefon kam mir bekannt vor. “Ich mach jetzt schluss, ich muss weg, bis morgen!” und schon hatte meine kleine Schwester aufgelegt. “War das Jack?” Sie sagte nichts, sondern grinste nur. Es war Jack. “Mach ja keinen Fehler. Seine Freundin hat sich jetzt nen Haflinger gekauft und bringt den Morgen an den Stall. Ich kanns mir nicht leisten, wenn noch mehr Einsteller gehen.” “Hab dich mal nicht so!” Sie begriff es einfach nicht. “Aber sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt!” Und dann verschwand ich auch und konnte endlich schlafen.

      Der Morgen begann wie immer. Die Rumänen waren um sechs Uhr schon dabei die Boxen zu misten und ich fütterte währenddessen die Pferde mit dem Kraftfutter. Als das erledigt war, ging ich zu Sacred Assault in die Box. Ich zog ihm das Halfter über und führte ihn raus zum Putzen. Er war nicht sonderlich dreckig und so konnte ich ihn putzen und das letzte bisschen Unterwolle aus seinem Fell putzen. Aber nicht jedes unserer Pferde hatte Glück mit dem leichten Winterfell. Batman’s Rendezvous hatte zum Beispiel viel Fell geschoben und auch Conway und Connery’s Brownie sahen aus wie Teddybären, wenn sie nicht gerade geschoren waren um das Trocknen nach getaner Arbeit zu erleichtern. Ich sattelte ihn und führte ihn dann in die leere Halle. Ich hatte sie gestern abend noch abgezogen, sodass sie jetzt noch unberührt war. Ich ritt ihn im Schritt warm und mailte Rabea fix, dass sie doch bitte, wenn sie um acht Uhr kam, Eyeball und Primo in die Führmaschine zu stellen und Free Willy gemeinsam mit Conway auf ein Paddock zu stellen. Die beiden verstanden sich nämlich außerordentlich gut. Dann ritt ich ihn im Trab ein paar Runden als Brooke mit Marlboro Nights reinkam rein kam. “Was machst du denn schon hier?” Ich hatte so früh noch nicht mit ihr gerechnet. “Ich arbeite, siehst du doch!”, knatschte sie mich an. Ich hob beide Hände auf Höhe meiner Brust. “Ist ja gut, ich hab nichts gesagt”, sagte ich und ritt den Hengst unter mir vorwärts, der jetzt mit mir die Galopparbeit durchmachen musste, während Marlboro durch die Gegend dümpelte. “Treib die mal vorwärts, das ist kein Warm reiten was du da machst... “ Sie quittierte meine Aussage mit einem Bösen Blick und ich musste mir ein Lachen verkneifen. Margo, so wie wir die Oldenburgerstute nannten, war ein Schatz, neigte aber zum schlurfen und stolpern, wenn sie unterfordert war. Meine Stunde mit Sacred war vorbei und ich ritt den guten ab, er hatte sich gut im Training gehalten und das war gut. Wir hatten auch sein erstes Fohlen ‘Secret Harm’ Nun bei uns auf dem Hof, welches Sharona, Dentsply, SH Benihana und In the Shadows Gesellschaft leistete. Wir hofften, dass Secret Harm sich gut machen würde und in die Fußstapfen von ihrem Vater treten würde. Sie hatte schließlich beachtliche Eltern. "Nate… Ich glaub ich hab ein Problem", kam es dann ziemlich leise von ihr. "Warum?", fragte ich und sah sie fragend an. Schließlich wollte ich gleich aus der Halle raus und Sacred Assault aufs Paddock bringen. "Ich glaub… Ich muss dir das später erzählen!" unterbrach sie sich dann selbst und ich folgte ihrem Blick. Tanja stand an der Bande und sah sich unser Rumdümpeln an. "Morgen!" rief ich ihr zu. Ich hatte die Befürchtung, dass sie etwas sagen wollte, was höchstwahrscheinlich mit meiner Schwester zu tun hatte. "Ich wollte nur bescheid sagen, dass ich meinen neuen Haflingerhengst in die Box neben Norisk gestellt hab!" Ich nickte zustimmend. "Alles klar, dann wissen wir bescheid." Dann verließ sie uns auch wieder und ich sah, wie Brooke tief ausatmete. "Ich komm gleich mit Baltic Wave in die Halle, dann reden wir okey." Sie nickte stumm. Ich ritt mit Sacred aus der Halle, sattelte ihn ab und brachte ihn auf eines der leeren Paddocks.

      Brooke | Kurz nachdem Nate die Halle mit dem schwarzen Hengst verlassen hatte begann ich auch schon mit der Trabarbeit und ich hätte es besser wissen sollen. Ich hätte besser wissen sollen, dass wenn ich Zeit mit Jack verbrachte, meine Gedanken sich nur um ihn drehen würde. Aber ich war doch kein verliebter Tennager mehr. Ich war Stalleigentümerin und das mit knapp 23 Jahren. Aber vielleicht sehnte sich mein Körper nach der Aufmerksamkeit, die er mir gab und ich wusste dennoch, dass es falsch war an mehr zu denken als nur Freundschaft, denn er hatte eine Partnerin. Doch Margo verzieh mir keine Fehler. Wenn ich nicht mit dem Kopf da war, ließ sie einen kleinen Buckler sehen, der mich wieder in den Sattel brachte. “Ey!”, schrie ich den Fuchs an und trieb sie ordentlich vorwärts. Das hatte sie jetzt davon. Ich übte mit ihr die Grundlagen der Dressur und nahm neben den Bahnfiguren auch noch die Übergänge rein. Margo war erst ein halbes Jahr unterm Sattel. Einen Monat davon bei uns am Stall und sie machte sich prima! Anfangs waren die Trab-Galopp-Übergänge holprig und an Balance war kaum zu denken. Aber je öfter ich mit ihr in der Halle gearbeitet hatte, desto besser wurden die fließenden Übergänge und so war ich gerade am Trockenreiten, als Jack unerwartet mit Norisk reinkam. Ich schaute auf, meine Augen wurden groß. “Was...Was machst du denn hier?” “Reiten?” Als hätte er die Frage nicht verstanden. “So früh?” “Ja, Tanja’s Pferd kam ja an. Das war auch der Grund weshalb sie bei euch nicht nach einer Reitbeteiligung gefragt hatte. “Oh Okey”, ja ich hab das eben nicht mitbekommen… Aber ich muss jetzt auch die Halle verlassen. Margo ist etwas fertig und deutete auf das leicht geschwitzte Pferd unter mir. Er nickte lächelnd, sah jedoch auch ein bisschen verwirrt aus. Ich ritt aus der Halle raus und entschied mich auf dem Platz weiter zu reiten. Hauptsache raus aus der Räumlichkeit mit Jack, bevor Tanja was merkte. Ich mein eigentlich konnte es mir ja herzlich egal sein, ich war schließlich auf meinem Grundstück, aber momentan war mir nicht so nach vermeidbaren Streitthemen zu Mute. Ich ritt in einem zügigen Schritt aus der Halle und an einem unserer Privaten Stallgassen vorbei. Ein paar der Stuten schauten raus, darunter Coleur’s Candycane und unsere neue Oldenburgerstute in Sonderfarbe Mirabelle. Margo brummelte kurz auf, als sie die anderen Stuten sahen. “Ja du kommst gleich mit den anderen auf die Paddocks”, murmelte ich und konnte meinen Augen kaum trauen, als ich sah, dass Tanja gerade einen Haflinger ritt. Aber diesen konnte ich von weitem nicht erkennen. Was sollte ich auch sagen… Für mich sahen Haflinger alle gleich aus. Mal mit größerer und mal mit schmalerer Blesse. Je näher ich zu ihr kam, desto eher sah ich um welches Pferd es sich handelte. Es war einer der beiden Hafi’s von Melanie, die ich seit einiger Zeit nicht mehr hier auf dem Hof gesehen hatte. Auch Meike sah trotzdessen, dass wir sie fütterten, nicht mehr so gut aus. Ich wusste, dass die Stute was älter war, etwas über 20, aber für ein Pony war das eigentlich kein Alter. Ich hinterließ Melanie auf Whatsapp eine kleine Nachricht mit dem Hinweis, dass sie sich bitte etwas mehr um Meike kümmern musste, da ich die Befürchtung hatte, dass sie bald einging. Ich entschied mich dann dafür eine kleine Runde außen rum zu reiten um Margo das nötige Cool Down zu geben, das sie brauchte. Denn sie war leicht geschwitzt und nicht geschoren. Als wir wieder am Stall ankamen war sie immer noch leicht feucht. “Dann bekommst du halt eine Abschwitzdecke drauf”, zuckte ich mit den Schultern. “Was wolltest du mir sagen, Brooke?”, fragte mich die dunkle raue Stimme meines Bruders. “Ich.. Ich glaub ich hab mich etwas verguckt…” “Ich wusste es , denk gar nicht dran. Du musst dich ablenken!” “Lustig Nate, ganz lustig… Ich hab die letzte Nacht kein Auge zugemacht , weil ich an ihn denken musste.” “Du hast sie nicht mehr alle!” Nate murmelte was unter seinem Atem und ich sah ihn nur an, ehe ich mich umdrehte und zu Patagonia lief. Mein Schmuckstück sah mich neugierig aus ihren großen dunklen Augen an. “Was hast du wieder mit deiner Tränke angestellt!”, lächelte ich sie an und ging in ihre Box. Pata folgte mir und ich musste grinsen, als ich die Tränke von dem ganzen Heu befreite. “Du Ferkel!”, lächelte ich sie an und strich ihr über die große Schnippe. “Du hübsches Mädchen.” Ich nahm sie aus der Box und wollte sie gerade putzen, da kam auch schon Jack um die Ecke. "Hey… Ich wollte dir eben eigentlich nur sagen, dass ich mir ein zweites Pferd gekauft habe. Eine…" Ich ließ ihn gar nicht ausreden. "Jack, du darfst hier nicht sein, dass ist unser privater Stalltrakt!" Sein verwirrter Blick brannte sich in meinen Kopf ein. "Ich dachte nur, dass es dich interessieren könnte, dass ich jetzt noch eine Stute gekauft hab. Rhoda heißt die." "Jack… Wenn uns hier jemand sieht… Das kann Ärger geben mit Nate oder Tanja!" Er gestikulierte nur locker meine Worte weg. "Da passiert schon nichts!" Er kam ein Stück näher und ich fühlte seine Körperwärme nur zu gut. Und am liebsten hätte ich mich direkt von ihm umhüllen lassen. "Jack, das geht wirklich nicht", versuchte ich dagegen anzukommen und sah zu Pata, die neben uns etwas Aufmerksamkeit erhaschen wollte. "Die ist genauso hübsch wie ihre Besitzerin", umschmeichelte er mir und sah mich während er sich leicht auf die Unterlippe biss von unten nach oben an. Viel zu gerne, wäre ich mit ihm zu uns in die Wohnung gegangen, aber es ging einfach nicht. "Jack, komm gleich ins Büro wegen dem Einstellervertrag für Rhoda." Damit kappte ich unser Gespräch und stürmte in die Sattelkammer um das Putzzeug zu holen. Doch er stand immer noch da und wartete auf mich. Also entschied ich mich dazu das Sattelzeug in einem mitzunehmen. Ich musste für die Anstehende Prämierung trainieren, denn bald würde es für meine Stute so weit sein. Ich durfte Jack jetzt keine Beachtung mehr schenken, das lenkte mich zu sehr ab. Also sagte ich ihm, dass er in einer Stunde bitte in mein Büro sollte und ging nach dem Aufsatteln schnurstracks auf den Reitplatz, wo Tanja nun mit Golden Samurai trainierte und mich nur anlächelte als ich Aufstieg. Ich zwang mich trotz schlechtem Gewissen auf den Rücken und ritt erstmal warm.
    • Wolfszeit
      Pflegebericht
      Juli 2020
      Tesla|In The Shadows|Sharona|Cinnemont's Accento|Autumnmoon|Batman's Rendezvous|BOS Nandor|Caprimond|Conway| Dorincourt| Eyeball| Free Willy| Whiskey| Primo| Baltic Wave| BOS Gracy| Coleur's Candycane| Darlington| Diet Mountain Dew| Gold Veronica| BOS Lavendeltanz| Malboro Nights| Mirabelle| Pandora II| Patagonia| BOS Schneefürstin| Norisk|Didga| Golden Samurai| Rhoda| Sunshine Shadow| Myrkvidr| Espiritu| Descarado| Mercedes| Maybach| Connery's Brownie| Capri| SH Benice| Secret Harm| Dentsply

      Als ich heute morgen den Stall betrat wiehrte mit Tesla schon entgegen. Ich ging in dei Futterkammer um das Futter für die Pferde zu holen und kippte dann jedem seine Portion in den Trog. Nachdem alle Pferde gefüttert waren, brachte ich sie nacheinander auf die Koppeln. Als alle Pferd draußen waren begann ich zu misten. Nachdem die Boxen alle sauber waren begann ich mit dem Training der Pferde.
    • Sosox3
      Trainingsbericht
      September 2020

      Distanz E-A
      HMJ Exaltation
      Caprimond

      Jake Baldwin | “Ich kenn mich mit dem Distanzreiten nicht aus. Ich weiß nicht mal, was ich da beachten muss!” Brooke hyperventilierte fast, die Nervosität sah man ihr auch in ihrem knallroten Gesicht an und ich legte ihr meine Hand auf die Schulter. Die beruhigende Geste, die ich ihr vermitteln wollte, tat allerdings nicht das, was sie sollte. Die noch immer aufgedrehte und scheinbar leicht in Überforderung geratene Brooke schloss ich kurzerhand in meinen Arm. “Ich helf dir dabei! Ich kenn mich in der unteren Klasse noch aus.” “Wirklich?” Ihr Blick schnellte nach oben und ihre wohlgeformten Lippen umspielte ein sanftes Lächeln. Ich nickte nur und setzte mich mit ihr an den Tisch. “Du nimmst Exaltation und ich reite dann Caprimond, das findet Nate bestimmt nicht so schlecht.” Ich nickte und sah mir die Karte auf der Wand an. Wir werden die nächsten zwei Wochen alle 3 Tage einen freien Tag einlegen. Die beiden werden ordentlich Muskelkater haben, aber es tut ihnen gut.” HMJ Exaltation, ein schneeweißer Traberhengst mit dunkler Mähne, machte mir das Putzen schwer, weil er wohl ziemlich empfindlich am Bauch war, ich ihn aber dennoch Satteln musste. Ich versuchte ihm das zwar so angenehm wie möglich zu machen, aber nach mir geschnappt hat er trotzdem. Die ersten Tage fingen wir mit einer Distanz von 15 km an, steigerten diese dann aber von Tag zu Tag um 2 km. Exaltation tat sich schwer zusammen mit Caprimond ordentlich nebeneinander zu gehen und stachelte Caprimond ziemlich oft an. Das sonst so zutrauliche Baby legte nun auch mal die Ohren an und so entschied ich, dass Brooke mit Capri hinter mir trabte und ich vorritt. Die Idee war zwar gut, aber Capri hatte Drang vor ihm zu sein und legte demnach nach. “Parier ihn etwas durch. Er muss lernen die Kraft und Kondition zu halten, wir haben noch 10 km vor uns”, sagte ich und galoppierte in einem gesetzten Galopp an. Capri hatte hinter uns Mühe in einem langsamen Galopp folgen. Er wollte schneller ans Ziel. Es ist auch nicht so, als hätte er kein Potenzial in der Distanz, aber seine beste Eignung war nunmal das Springen und darin wollte Nate ihn auch trainieren. Nur mit viel Überzeugungskraft hatten wir ihn überredet bekommen, dass Jack Exaltation trainieren durfte. Wir tränkten die beiden Pferde in unserer kleinen Pause und maßen den Puls. Die Werte lagen im Rahmen, Exaltation war definitiv besser in Form als Capri und je öfter wir trainierten um so schneller baute er Muskulatur auf. Natürlich durften Streicheleinheiten auch nicht fehlen und so führte ich ihn jeden Abend eine Runde um den Hof und kraulte ihm die Ohren. Er schien gänzlich zu entspanne, sobald man damit anfing und auch wenn er schwierig im Umgang war, ich ihm das Schnappen nicht abgewöhnen konnte und er mit Capri nicht gut klar kam, war er ein tolles Pferd mit Potenzial. Am Ende konnten beide ihre 35km ohne große Mühe beschreiten und ich war stolz auf beide Pferde. Und auf Brooke, der ich wieder etwas näher kommen konnte.
    • Sosox3
      Trainingsbericht
      Oktober 2020
      Dressur E-A
      Dorincourt
      Caprimond
      Darlington
      Coffee Breath
      Dressur A-L
      Diet Mountain Dew
      Autumnmoon
      Springen E-A
      Cinnemont’s Accento
      Pandora II
      Patagonia

      Nathan Scott | Der Morgen verlief wie erwartet ziemlich routiniert, um 8 Uhr waren die Pferde gefüttert, die Boxen gemistet und die ersten Pferde wurden schon in der Halle warm geritten. Während Brooke ihr neues Pferd Coffee Breath gerade in die Halle führte, ritt Tamara Caprimond und Rabea Darlington warm. Ich hingegen widmete mich gerade Dorincourt, meinem Spinner. Ich hatte ihn jetzt knapp 40 Minuten in der Führmaschine gehabt, damit er auch gut aufgewärmt ist, Diamond Mountain Dew und Autumnmoon würden dort noch ein bisschen laufen. Nachdem ich nach gegurtet hatte stieg ich auch schon auf und ritt in Richtung der Halle. Ich hatte darauf verzichtet eine Abschwitzdecke mitzunehmen, weil ich wusste, dass mein Spinnerchen sonst wieder Geister sehen würde, wo keine sind. In der Halle sah ich, dass alle schon fleißig an den Übergängen der Tempi im Galopp arbeiteten. Tamara versuchte Caprimond den Galoppwechsel schmackhaft zu machen und ich trieb Dorincourt zunächst ordentlich vorwärts. Wir hatten in den letzten drei Wochen schon vermehrt die Dressurarbeit vorgeschoben um in der nächsten Woche die ersten L-Lektionen mit reinzunehmen. Sobald man den Schimmelhengst nämlich unter dem Sattel hatte, machte er seine Arbeit mehr als gut und hoch konzentriert. Immer Mal wieder schaute ich zu den anderen und schaute ob das Training auch lief. Coffee Breath ließ öfter mal die Zunge aus seinem Mund hängen, was mich etwas stutzig machte. “Brooke! Komm später nochmal hier hin, wenn du deinen Hengst weg gebracht hast.” “Okey”, nickte sie außer Puste und ritt ihn dann ab. So langsam leerte sich die Halle und ich war der einzige in der Halle. Dorincourt war auch langsam fertig und ich ritt ihn etwas länger Schritt, weil wir die Abschwitzdecke ja im Stall liegen lassen hatten.


      Brooke | Nachdem ich Coffee auf ein Paddock gebracht hatte, lief ich noch einmal in die Halle zurück. Nate ritt Dörthe, wie ich Dorincourt nannte, noch im Schritt trocken und hielt dann an der Bande, wo ich stand, an. “Coffee Breath hängt beim Reiten die Zunge raus, hast du falsch getrenst oder der hat was am Kiefer.” “Nein, das hat er wohl schon seit Tag eins, aber ich lass ihn nochmal durchchecken, nicht dass es auf Turnieren zu Problemen kommt”, nickte ich und fragte ihn dann ob er Autumnmoon trainieren könnte, während ich Diet Mountain Dew für die nächsten Turniere der L-Lektion trainierte. “Ja, kann ich machen”, sagte Nate und lobte den Schimmelhengst bevor wir gemeinsam zu den Stalltrakten gingen. Ich putzte meine erste Stute und genoss die Kuschelsession bis ich sie dann schließlich fertig machte und vor der Halle aufstieg. Nate und Autumnmoon kamen kurz nach uns in die Halle. Da Diamond aber rossig war, entschied ich mich dazu, lieber auf den Platz zu trainieren. Es war zwar um einiges kälter dort, aber es war besser um beide Parteien konzentriert arbeiten lassen zu können. Wir trainierten ganz normal in unseren Trainingsprogramm, denn Diamond war auf einem soliden L-Niveau und so war die L-Dressur eher easy peasy für sie. Autumnmoon hingegen hatte noch einiges vor im Training, denn er war vor kurzem erst im A-Niveau vorgestellt und musste noch etwas aufholen. Kurz nachdem auch die beiden fertig waren, begann Tamara und ich bereits damit die Halle vorzubereiten. In der Zwischenzeit machte Rabea Pandora II und Patagonia für die kommende Springstunde mit Nate fertig. Ich würde meine Stute Patagonia reiten, Rabea ritt Pandora und Tamara Cinnemont’s Accento gleich nach uns. Wir hatten erst ein paar Kreuze zum Aufwärmen und dann begannen wir auch schon mit Sprüngen auf E-Level. Ein Klacks für Pata und Pandora. Beide hatten unglaublich hohes Potenzial im Springen und nutzten dies auch ohne, dass man nachfragen muss. Cinni hatte allerdings mehr Vorsicht und mit ihm mussten wir etwas langsamer machen. Er zeigte sich vorsichtig am Sprung, doch sobald er gefallen daran gefunden hatte, war er nicht mehr zu halten. Alles in allem war der heutige Trainingstag gut gelungen und ich machte gegen 12 Uhr eine Stunde Pause.
    • Sosox3
      Tierarztbericht
      November 2020
      Heute war ich auf dem Weg zu Nathan Scott. Es war einer meiner routinemäßigen Besuche und heute standen insgesamt fünf Pferde auf dem Plan. Dementsprechend früh traf ich auch auf dem Hof ein und wurde schon von Nathan und der wartenden Baltic Wave in Empfang genommen. Nachdem ich beide begrüßt und mich kurz eingerichtet hatte, bat ich Nathan, mir die Stute direkt einmal vorzuführen. Einmal im Schritt und einmal im Trab. Die Gänge waren taktklar und die Beugeprobe bestand Baltic Wave ohne Probleme.
      Als nächstes warf ich also einen Blick in Ohren, Augen, Nüstern und Maul, um zu schauen, ob da grundlegend alles in Ordnung war. Nathan hatte auch keine Probleme bemerken können. Zuletzt hörte ich also noch Herz, Lunge und Darm ab und da auch dort alles im grünen Bereich war, konnte Baltic Wave ohne Probleme geimpft und entwurmt werden. Etwas mürrisch nahm sie die Wurmkur an, aber ansonsten lief alles problemlos.
      Während Nathan die Stute wieder in die Box brachte, füllte ich den Impfpass aus und setzte meine Unterschrift an die nötigen Stellen. Kurz darauf stand bereits Caprimond vor mir. Es handelte sich bei ihm um einen windfarbenen Hengst und er war wirklich eine Schönheit. Auch ihn ließ ich mir erst vorführen, dann tastete ich ihn ab, hörte ihn ab und nachdem alles in Ordnung war, wurde auch er geimpft und entwurmt. Er machte vorbildlich mit, bekam zum Abschied noch ein Leckerli und war nach zehn Minuten mit seinem Besuch bei mir durch.
      Ähnlich schnell verlief das Prozedere bei Cinnemont's Accento, welchen ich bereits schon länger kannte. Wir waren ein eingespieltes Team und ruckzuck war er vorgeführt, abgetastet und abgehört. Die Impfungen nahm er ohne jedes Zucken an und auch die Wurmkur hatten wir schnell im Pferd. "Solche Patienten wünscht man sich", meinte ich grinsend zu Nathan, welcher selbst sehr zufrieden war.
      Wir näherten uns dem Ende, denn als nächstes stand Patagonia vor mir. Die schöne Stute machte uns heute ein wenig Ärger, denn sie war nicht so begeistert, von mir abgetastet oder abgehört zu werden. Leider hatten wir sie eben auch in ihrer Rossezeit erwischt und wie die meisten Stuten war auch sie da deutlich sensibler. Dennoch konnten wir alles erfolgreich erledigen und nachdem ich sie untersucht hatte, wurde sie geimpft und entwurmt und durfte dann schon wieder zurück in ihre Box.
      Der letzte im Bunde war Norisk. Ein kräftiger Norikerhengst, welcher schon eine ganz schöne Erscheinung war. Doch genauso gutmütig war er auch. Er ließ sich einwandfrei vorführen, muckte nicht beim abtasten und abhören und auch beim Impfen hielt er super still. Die Wurmkur nahm er nicht so gerne, aber man bekam sie ins Maul. Ausgiebig wurde er danach gelobt und durfte gehen. Ich erneuerte noch alle Impfpässe, gab diese dann Nathan zurück, verabschiedete mich und machte mich wieder auf den Weg zum Auto.
    • Sosox3
      Pflegebericht
      Januar 2021
      Nate | "Brooke, wir müssen unsere Pferde besser trainieren. Sie sollen unser Aushängeschild sein, aber das geht nicht, wenn die nur auf E oder A Niveau starten." "Ich kann mich nicht um alles kümmern!", sie runzelte die Stirn, während sie soeben zwei neue Einstellerverträge bereit machte. Sie und Jack hingen immer noch wie Pech und Schwefel aneinander und Tanja sah es immer noch nicht oder es war ihr einfach egal. Ich seufzte und verließ das große Büro, schloss die massive Holztür eher unsanft hinter mir und lief den Weg in unsere Stallgasse entlang. Kyle hatte nun neben Maybach, Mercedes, Descarado und Espíritu nun auch noch Tesla. Er hatte einen Faible für die Barocken beziehungsweise die Spanier. Ich konnte hingegen absolut nichts mit ihnen anfangen. Selbst in der Dressur fand ich sie schwer zu reiten, da die meisten bügelten. Zu den schlechten Nachrichten zählte aber, dass Baltic Wave die Prämierung nicht geschafft hatte. Und zwar nur knapp, umso mehr hoffte ich, dass ich sie im Training weiter bringen konnte. Sie hatte Potenzial bis in den hohen Sport und das wollte ich nutzen.

      "Jack, was machst du hier?!", rief ich ihm mürrisch zu. Er hatte mir jetzt noch gefehlt. "Ich warte auf Brooke, sie wollte gleich den Vertrag von Rhoda vorbei bringen und dann wollte sie Patagonia trainieren am Sprung." "Aha." Ein Nicken kam meinerseits, mehr bekam er nicht. "Dann geh am besten ins Büro, da ist die noch", fügte ich bei und ging zu Baltic Wave. Die Schimmelstute blieb zum Glück in ihrer dunklen Apfelschimmeljacke und wurde nicht heller. Der Ton, den sie hatte, gefiel mir und ich hoffte, dass sie nur minimal heller werden würde. Rabea hatte uns die Stangen in der Halle auf L-Niveau hoch gestellt und ich ritt Baltic nun in einem ordentlichen Tempo .

      Brooke | Jack hatte nicht lange warten müssen und stand keine zwei Minuten in meinem Büro, da hatte er den Einstellervertrag von seiner Norikerstute in der Hand. "Eigentlich wollte ich Patagonia noch springen, aber ich glaube ich mach das später. Tamara wollte noch mit Schneefürstin in die Halle, dann nehm ich Toxy in der Zeit in die Mangel und übe mit ihm noch 15 min Hufe Heben und geführt werden." "Okey, soll ich dir mit nem anderen Fohlen helfen oder so?", fragte er mich zuvorkommend. "Also, wenn du magst, aber nur wenn du magst, kannst du Dentsply nehmen und ihr die Trense näher bringen." "Klar, mach ich gerne!" Toxic Compound gab mir die Vorderhufe artig, die Hinterhufe nur widerwillig. Immer wieder schlug er mit dem Schweif oder drohte damit, mich zu treten und immer wieder musste ich ihn Maßregeln. Dentsply hingegen nahm brav das Gebiss an und Jack zeigte seine behutsame Art und gab der Stute viel Zeit, sich daran zu gewöhnen. "Lief doch gut", sagte ich und sah ihn schüchtern an. "Ja." Ja... "Hast du Lust vielleicht heute Abend noch was Essen zu gehen?" "Öhm, ja gerne, mit oder ohne Tanja?" Er seufzte laut und rollte seine Augen. "Ohne." Ich nickte, "Ja, dann reden wir gleich nochmal drüber. Ich muss Autumnmoon jetzt fertig machen und ihn mal eine Runde ausreiten. Aber vorher stell ich noch Schneefürstin, Nandor, Darlington, Capri und Coleur's Candycane in die Führmaschine bringen und noch Norisk mit Sunshine Shadow und Primo mit Dourincourt auf die Paddocks bringen." "Okey, dann bis später."

      Nathan | Ich hatte Baltic Wave grade wieder in die Box gestellt, mit ihrer Abschwitzdecke, da ging es für mich schon weiter. Rabea hatte sich schon In the Shadows und Sharona gepackt und sie in das Round Pen gelassen, damit sie sich ein bisschen Austoben konnten und machte sich dann Connerys Brownie für an die Longe fertig. Ich hatte Tosca, Secret Harm, SH Benice und Secret Fashion auf die Weide gestellt und sah kurz nach Tamara, die meinen Accento im Springen trainierte. "Ich komme mit Free Willy gleich dazu. Ich hoffe, das Brooke mit Jack ausreiten geht, dann muss ich den erstmal nicht sehen." "So schlimm?" "Ja, der hat ne Freundin und die trainiert grade Golden Samurai auf dem Platz." Tamara nickte. "Ja gut. Aber immerhin hat sie Ablenkung, jetzt wo Tiara nach Canada zieht. " "Ja, stimmt schon. Wie macht sich eigentlich das Fohlen von Batman's Rendezvous? Benice wars oder?" "Ganz gut soweit. Eine zutrauliche und intelligente Junge Stute, die weiß, wie sie sich präsentieren muss. Sie ist uns echt gut gelungen!" Der Gedanke an das tolle Fohlen ließ meine engstirnige Miene etwas aufleben. "Von Whiskey haben wir hier auch eine Stute stehen. Wishful Drinking." "Ach die tolle Stute ist von dem Psycho. Wie ist die denn so gut geworden?!" Tamara's verdutztes Gesicht brachte mich zum Lachen. "Ja, auch die schlimmsten Väter bekommen die besten Kinder", grinste ich und dachte an meine Kindheit zurück. Mein Vater war ein Tunichtgut. Er saß mehr hinter Gittern als, dass er sich um seine Familie kümmerte. Meine Mutter war eine hartarbeitende Frau, kümmerte sich sich sowohl um die Bürokratie, als auch um die Pferde und die Leitung der Rennen. Einmal im Monat hatten Brooke und ich ihn sehen können. "Von Eyeball gibt es aber keine Fohlen oder?" "Nicht, dass ich wüsste. Aber ich würde von ihm auch gerne eins haben", zuckte ich mit den Schultern. "Aber ohne prämierte Stuten wird das leider nichts. Und von denen haben wir leider echt viele und bis auf Patagonia noch keine Prämierte. Und die ist eher Springgezogen. Und so wie ich Brooke kenne, wird sie das nicht wollen. Ich muss Pandora II und Gold Veronica endlich so weit bekommen, die beiden sind noch jung und haben die Möglichkeit durch ihr gutes Exterieur tolle Nachkommen zu bekommen, die gute Sportpferde werden." "Und was ist mit Lavendeltanz? Die ist doch eigentlich ein gutes Dressurpferd oder Diet Mountain Dew? Marlboro Nights gäbs da ja auch noch. Auch wenn die eher vom schweren Typ ist. Oder BOS Gracy, aber die ist ja auch Brooke's." "Ja wir müssen schauen, dass wir die mal prämiert bekommen!"

      Brooke | Mirabelle war Nathan's Pferd, doch ich kümmerte mich momentan um ihr Training und da machte sie sich bestens. Ich hatte mit ihr besonders im Springen einige Erfolge erzielen können und so brachte ich die erfolgreiche Stute wieder aufs Paddock zu Darlington. "Bis später ihr zwei hübschen!", sagte ich und stupste Line an. "Brooke!" "Hm...?" Ich drehte mich um sah, dass es Jack war. "Was gibts? Schrei nicht so! Tanja ist auf dem Platz", merkte ich nervös an. "Komm mit, ich muss zu Coffee Breath. Da sieht uns keiner", lächelte ich zaghaft und griff nach seiner Hand und so bewegten wir uns schnellen Schrittes und mit einem Lächeln auf den Lippen zum Stallgebäude in dem mein Hengst stand. "Ich wusste gar nicht, dass du so gerne die Leitung übernimmst", grinste er mich an, drehte mich zu sich um und führte mich langsam an den Pfeiler neben der Box von Coffee. Seine Hand lehnte er neben meinem Gesicht an die Wand und kam mir sehr Nahe mit seinem Gesicht. Ich konnte seinen Atem auf meiner Haut spüren und ich schaute mit großen Blauen Augen in seine. Ich wollte was sagen, konnte es aber nicht. Ich bekam keinen Ton raus. Ich wollte es, das alles. Mit ihm, doch ich hatte immer noch Tanja im Kopf. Aber sie gab ihm ja auch keine Aufmerksamkeit mehr und ... Versuchte ich mich grade zu rechtfertigen bei mir selber? Ich brauchte es doch nicht. Es war ja nicht nur meine Schuld, oder Entscheidung, sondern auch die von Jack. Und dann spürte ich seine Lippen auf meinen. Ich schloss die Augen und als der Kuss vorbei war, sah ich ihn kurz an, ehe ich einen zweiten einforderte, und einen dritten. "Wow." "Jack, ich muss mich um Coffee kümmern. Tanja kommt gleich hier rein und trainiert Grey Starbucks und du musst dich um Deloryan kümmern. " Ich war ein Stimmungkiller. Auch wenn ich echt gerne weiter gemacht hätte, hatte ich dennoch Angst, dass wir erwischt wurden. "Aber was spricht denn gegen noch einen?", zog er eine Augenbraue hoch und grinste provokativ. "Ich muss wirklich los", ich gab ihm einen Kuss auf die Wange und öffnete dann die Box von dem Braunen.

      Nathan | Ich wählte die Nummer von Rabea und bat sie Conway für sich fertig zu machen. Sie sollte ihn springen, während ich Caprimond trainierte. Eine kleine Reitstunde für unsere beste Stallhilfe. Allerdings war sie auch die einzige. Wir brauchten definitiv mehr Bereiter und Stallpersonal. So würde es nie was werden, mit dem Gestüt.

    • Sosox3
      Trainingsbericht
      Februar 2021
      Springen E-A
      Cornetto, Pluie, Caprimond, Coffee Breath, Conway, Marlboro Nights


      Nathan Scott | Wir hatten nun seit knapp einen Monat Cornetto und Pluie bei uns auf dem Hof um sie im Springen weiter zu bilden, also hatten wir uns entschieden noch vier unserer Pferde mit ins Programm rein zu nehmen. Nachdem sich die beiden Hengste eingelebt hatten, begannen wir mit langsamen Training und Eingewöhnung unserer Anlage. Wir fingen mit E-Sprüngen an, die meisten waren auf E-Niveau um die Pferde an die Höhe zu gewöhnen. Pluie, der Red Roan, hatte eine ansehnliche Manier am Sprung und würde für seinen Reiter wohl auch die schlechteste Distanz springen oder aber auch vom schlechtesten Winkel aus abfußen. Tamara ritt ihn drei Mal die Woche, den Rest der Woche blieb er mit Cornetto auf dem Paddock oder in der Führmaschine um sie täglich bewegt zu bekommen. Um Corni kümmerte sich Brooke, die den Reitponyhengst schnell ins Herz schloss. Sowohl die Dressurarbeit als auch im Springen machte er sich gut und brauchte nur etwas mehr Überzeugung in der Distanz. Der Schecke zeigte sich aber auch im Umgang brav und ließ sich super händeln. Hengstmanieren waren ihm ein Fremdwort und er machte sich hervorragend. Marlboro Nights zeigte sich am Sprung anfangs nicht so grazil. Als die Routine jedoch reinkam, entwickelte sie sich prächtig. Nur das Schlurfen mussten wir ihr noch abgewöhnen. Caprimond hatte vor kurzem erst ein Springturnier gewonnen und zeigte sich im Training sehr motiviert und hitzte sich etwas auf. Genauso tat es auch Coffee Breath. Der junge Hengst war erst seit kurzem unterm Sattel, doch er zeigte viel Potenzial, gerade im Zeitspringen, was vielleicht an seiner Abstammung lag. Aber ein Schatz war er trotz allem. Conway, der langbeinige Hengst war auch schon fest im Training eingebunden. Sein Potenzial war hoch, das hatte er uns im Freispringen zu genüge gezeigt, also wurde es so langsam Zeit für die A-Spring-Höhen. Wir trainierten hart für die kommende Saison und sollten dafür gut belohnt werden. Pluie und Cornetto durften sich nach einem Monat intensiven Trainings verabschieden, doch sie hatten erfolgreich die A-Höhe gepackt, ebenso unsere Pferde.
    • Mohikanerin
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      Falzeisen aus Stahl Beschlag für Baltic Wave, Cinnemont's Accento, Caprimond
      15. Februar 2021 // Mohikanerin

      Oh wieder der Roanoak Stables, stelle ich fest, als ich durch die App scrolle. Einen Termin habe ich bereits Nathan Scott vereinbart, der in der nächsten Woche erst ist, sodass meine Auszubildende mit kommen kann.
      “Bist du so weit?”, frage ich Johanna, die an ihrem Handy sitzt. Sie nickt und zusammen steigen wir aus dem Auto. Freundlich begrüßen wir den Kunden und besprechen zunächst was gemacht werden soll.
      “Ich war echt begeistert von dem Beschlag von Norisk”, erzählt er, als Baltic Wave und Caprimond am Anbinder stehen. Als erstes führt Nathan uns Baltic Wave vor, damit auch Johanna sich das Gangbild mal mehr trachten kann.
      “Und fällt dir was auf?”, frage ich sie.
      “Nein, sieht super aus”, antwortet Johanna. Ich stimme ihr zu und der Kunde wechselt das Pferde. Als nächstes ist Caprimond dran, der mit seiner Hinterhand deutlich nach Innen läuft und deswege immer wieder auf nach Vorn wippt. Bei ihm gibt es einiges zu tun. Zunächst beginnt mein Azubi der Stute die alten Eisen zu entfernen und beiseite zu packen. Auch schneidet sie ihr mit dem Hufmesser sauber die Hufe aus. Nach einem Moment komme ich dazu und zeige ich noch, was verbessert werde kann. Sie nimmt Hilfe dankend an und wendet das gesagt an. Dann geht sie mit Nathan noch einmal das Pferd vorführen. In der Zeit kümmere ich mich mit der Raspel um die Hufen des Hengstes um so gut es geht die Stellung der Huf zu verändern. Als die Drei zurück kommen, hole ich mit Nathan ran.
      “Nathan, du solltest Caprimond etwas mehr zu füttern mit Biotin. Die Hufe sind besonders vorne etwas zu Steil und er tritt deutlich nach Innen. Zum Schutz mach’ ihm Glocken dran.”, erkläre ich dem Besitzer und zeige ihm am Huf, was ich genau meine. Da er nichts da hat, holt Johanna aus dem Auto einen kleinen Becher mit Biotin, die er höflich annimmt. Mittlerweile sind die Hufen von beiden Pferden ausgeschnitten und ich mache zusammen mit Johanna sie Eisen fertig. Als erstes machen wir Baltic Wave die Stahleisen dran und auch mein Azubi darf dabei Helfen, die Eisen an den Huf zu bekommen Dafür erkläre ich ihr erneut, wo die Nägel sitzen müssen und wo die Durchblutung entlangläuft. Auch Nathan scheint gespannt dem Gespräch zu verfolgen und stellt einige Fragen, die wir ihm sehr gern beantworten. Nach einer halben Stunde sind wir fertig mit der Stute. Gucken wir erneut das Gangbild an, alles super und Cinnemont's Accento wird geholt. Ich bearbeite in der Zeit die Eisen Caprimond. Um seinen kleinen Fehler im Gangbild zu verbessern, arbeite ich an den Vorderen Eisen eine leichte Schräge nach Außen mit ein, damit es besser werden kann. Beim Vorführen ist der Hengst schon deutlich besser. In der Zeit hat Johanna bereits Accento die alten Eisen entfernt und angefangen zu Schneiden.
      “Am besten gibst du ihm die nächsten paar Tage eine Pause, damit er sich an die leichte Veränderung der Eisen gewöhnen kann. Danach longiere ihm am besten etwas, damit die Muskeln auch anpassen können”, erkläre ich Nathan, als Caprimond zurück zu den anderen Pferden kann.
      Zusammen mit Johanna gucke ich mir noch mal das Gangbild nach dem Schneiden und Raspel an. Die Hinterhufe müssen noch außen ein Stück mehr geraspelt werden. Ich fange bereits die Eisen zu Schneiden und zu Formen. Der Hengst hat sehr gute Hufen und braucht keine spezielle Veränderung der Eisen, sodass ich die alten als Vorlage verwenden kann. Als alle drauf sind, kann auch der letzte Kandidat zurück und wir fahren zum Nächsten Kundin, die gleich um die Ecke ist.
      Eine Woche später bekomme ich eine freundliche Nachricht von Nathan, der heute wohl das erste mal wieder mit Caprimond in der Reithalle war und positiv überrascht ist, wie gut er unter dem Sattel gelaufen ist. Das zeigt mir wieder, wie wichtig die richtigen Schuhe am Huf eines Pferdes sind.
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  • Album:
    RS Zuchtanwärter
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    Sosox3
    Datum:
    25 Jan. 2020
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  • Caprimond
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    Abstammung

    Von
    Cover the Sun
    Von Darym Aus der Swarowski Salinera

    Aus der Unbekannt
    Von Unbekannt Aus der Unbekannt

    Exterieur

    Oldenburger
    **.**.2017| Hengst|178 cm

    Silver Bay| Braunwindfarbener
    Ee Aa nZ

    Interieur

    Caprimond ist ein Tollpatsch. Er weiß wie er Dinge umsetzen soll, hat aber öfter mal Probleme damit, sie richtig umzusetzen. Das ist auch der Grund, weshalb man ihn bei allen Lektionen festigen muss. Er ist im Umgang jedoch ein ganz großer Schatz und respektiert den Platz, den der Mensch braucht. Er beißt und tritt nicht und falls man doch mal unten sitzt, passt er darauf auf, dass nichts passiert. Eine weitere Schwäche sind Leckerlis, bettelt dabei jedoch nie und freut sich einfach nur wenn er eins bekommt. Bisher wurde er noch nie krank und hat auch sonst keine Fehler im Exterieur, die ihn einschränken. Nur den Tierarzt mag er trotzdem nicht. Einfach, weil er Impfungen hasst. Er reagiert auch meist etwas darauf und braucht ein paar Tage Ruhe und nur leichte Arbeit. Sollte ein Pferd bei der Arbeit in der Halle oder auf dem Platz durchgehen, lässt er sich schnell mitreißen, weshalb nicht gerade Anfänger auf ihm sitzen sollte, die die Situation nicht händeln können. Plötzliche Geräusche schrecken ihn schnell auf und schon hat er seinen Kopf in der Luft, weshalb man sicher gehen sollte, dass man jede Quelle für solch ein Geräusch eliminiert, sonst hat man schnell einen Angsthasen unter sich und man meint, er sei kein Hengst sondern ein Schoßhund.
    In der Herde ist er rangniedrig und man sollte ihn möglichst nicht mit ranghohen Hengsten zusammenstellen, da er sonst gerne mal verprügelt wird, weil er eben rangniedrig ist. Er kommt jedoch immer schnell zu den Menschen, die ihn von der Weide holen wollen.

    Besitzer: Nathan Scott (23)
    Züchter: Gestüt Birkhof| Donzdorf, Deutschland
    VKR/Ersteller: Sosox3
    Kaufpreis: 0 Joellen

    Karriere
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    Platzierungen 4/1/1
    Trainingsstatus aktiv
    Registriert in -

    Dressur E A L
    Springen E A L M S
    Military E A L

    Distanz E A L M
    Rennen E
    Western E A
    Fahren E A



    Klasse E

    599. Springturnier, 1. Platz
    600. Springturnier, 1. Platz
    332. Synchronspringen, 1. Platz
    602. Springturnier, 3. Platz
    614. Springturnier, 2. Platz
    Klasse A
    344. Synchronspringen, 1. Platz
    621. Springturnier, 3. Platz

    Inoffiziell
    Großer Preis von der Nordwacht - E-Springen - 9. Platz

    Zuchtverband
    -
    Zuchtinformation

    Abstammung: 3
    Schleifen: 4
    HS: 0
    TA: 0
    Trainer: 2
    Zubehör: 0
    Gesamt: 9

    Zuchtverfügbarkeit [​IMG] Geschlossen [​IMG]
    Zuchtbedingungen:
    Nur offen für Deutsche Warmblüter
    Hengste müssen mind. im L Springen platziert erreicht haben
    Name des Fohlens muss bei Stutfohlen den Anfangsbuchstaben der Mutter erhalten
    Decktaxe: -

    Nachkommen:
    1.
    2.
    3.
    4.
    5.
    Zuchtpotenzial:
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    Bilder