1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Samarti

Capriciasso, DRP *

*2008, im Besitz seit dem 03. August 2014

Capriciasso, DRP *
Samarti, 27 Nov. 2015
    • Samarti
      [​IMG]
      Unerwarteter Zuwachs
      04. Mai 2014 - von Eddi
      Momentan schien der Pferdemarkt beinahe überschwemmt von guten Pferden, denn sobald ich den PC nur eingeschaltete, erreichten mich ständig neue Benachrichtigungen über neue Verkaufsthemen. Kopfschüttelnd schaltete ich den PC wieder aus und machte mich auf dem Weg raus in den Stall, denn während andere ihre Pferde verkauften, hatte ich für heute fünf neue Pferde angekündigt. „Meg? Hilfst du mir mit den neuen Boxen?“ fragte ich unsere Auszubildende lächelnd und sie nickte begeistert. Wir machten geschwind die Boxen fertig, denn die ersten Nächte würden die neuen Pferde noch in den Boxen verbringen müssen, bis wir sie in unsere Sommerherden eingegliedert hätten. Als die Boxen fertig waren, nahm ich Tom und Meg mit zum Kauf. Wir fuhren bei Jani vorbei, denn sie hatte kürzlich allerhand Pferde aus der damaligen Zucht zurückgenommen, wusste aber nun nicht wohin mit den fünf Vierbeinern. Für mich waren alle mehr oder weniger ideal, deswegen wollten wir uns heute alle einmal genauer anschauen.
      „Guten Morgen!“ begrüßte ich Jani lächelnd, als wir um 10 auf ihrem Gestüt eintrafen. Jani züchtete Araber und es waren wahrlich traumhafte Pferde mit dabei, aber bei meinen heutigen Interessen war kein Araber dabei. „Wollen wir mit Capriciasso anfangen?“ fragte Jani und ich nickte. Gemeinsam liefen wir zu einer kleineren Weide, auf welcher ein hübscher Apfelschimmel stand. Meg war sofort hin und weg, denn Apfelschimmel vergötterte sie. Capriciasso war ein reinrassiger Reitponyhengst, welcher sogar schon erfolgreich seine Körung hinter sich hatte. Er war sechs Jahre alt und noch sehr frech, aber damit würden wir wohl keine Probleme haben. Jani holte ihn uns von der Weide und dann konnten wir ihn putzen. Capriciasso ließ alles brav über sich ergehen und war wirklich vorbildlich im Umgang. Auch das Satteln war kein Problem und kurzerhand konnten wir schon auf den Reitplatz. Meg sollte ihn als erstes reiten und darauf freute sie sich schon riesig. Nach einer halben Stunde stand sie neben Capriciasso wieder vor mir und strahlte von einem Ohr zum anderen. Für mich stand eigentlich schon fest, dass der Hengst mitkommen würde, doch auch ich wollte ihn noch einmal kurz reiten. Capriciasso war mit seinen 1.44m nicht sonderlich groß, besaß aber dennoch die Schritte eines Großpferdes und ließ sich klasse reiten. Ich nickte begeistert und sagte Jani zu. Capriciasso würde als Veredler in unserer baldigen Lewitzerzucht eingesetzt werden, weshalb er eben auch im Moment perfekt passte.
      Das nächste Pferd war eine Paint Horse Stute, nämlich Ice Coffee. Ich hatte mich schon damals in sie verliebt, als sie von Jani zu der ersten Käuferin gezogen war. Die vierjährige Stute besaß eine tolle Farbe und einen ruhigen, ausgeglichenen Blick. Jani holte sie uns von der Weide und wieder begann das gleiche Spiel, so dass wir sie erst einmal gründlich putzten und danach sattelten. Auch Ice Coffee war ein Sonnenschein und schnell saß ich in ihrem Sattel. Ihre Gänge waren weich und fließend, genau wie ein Westernpferd sein sollte. Trotz ihres jungen Alters reagierte sie schon sehr gut auf die Hilfen und war immer vollkommen dabei. Zufrieden sagte ich auch hier Jani zu. Sollte Ice Coffee ihre Stutenprüfung irgendwann schaffen, wäre ich über ein Fohlen von Call me a Twist sehr erfreut.
      Nun kam das kleine Trio, auf was mich mich schon die ganze Zeit freute, denn es handelte sich um drei Shettys. Alle waren gekört und deshalb auch eine Bereicherung unserer Zucht. Die beiden Stuten hatten es mir schon auf den Bildern angetan, so dass ihr Kauf schnell feststand. Mondscheinsonate war eine so hübsche Scheckin, da konnte ich nicht nein sagen und Werina war das, was man sich als kleine Zuchtstute wohl einfach vorstellt. Aber auch der Hengst im Trio wickelte uns sofort um den Finger. Window war ein Palomino und einfach zu süß, als das man nein hätte sagen können. Ich machte mit Jani direkt die Kaufverträge fertig und dann wurden die fünf in den großen Transporter eingeladen. Ich verabschiedete mich von Jani und fuhr zufrieden nach Hause. Dort durften die fünf erst einmal ihre neue Box erkunden, ehe es dann auf einzelne Weiden ging.
    • Samarti
      [​IMG]
      Springtraining
      03. Juni 2014 - von Eddi
      „Bist du dir sicher, dass er heute auch einen guten Tag hat?“ meinte Mia grinsend, als sie mich mit dem Hengst Capriciasso die Stallgasse entlang laufen sah. Ich streckte ihr nur die Zunge raus und strich Capriciasso sanft über die Stirn. „Hör nicht auf sie, du bist viel lieber als alle denken!“ meinte ich lächelnd und band ihn am Putzplatz an.
      Der Apfelschimmel war noch nicht gar so lange bei uns auf dem Gestüt, hatte aber jetzt schon keinen guten Ruf mehr. Stattdessen zeigte er sich gerne als wild und ungestüm, meine Dressurlehrerin Mia hatte ihn schon wutschnaubend als unbelehrbar abgestempelt, als der kleine Reitponyhengst es tatsächlich geschafft hatte, sie abzuwerfen – und dazu gehörte wirklich eine Menge!
      Mir hingegen war er schon seit unserem ersten Treffen sympathisch und unter mir lief er komischerweise auch ganz normal. Das hatte natürlich auch meinen Ruf nicht gebessert, sondern nun wurde ich gerne als „Pferdehexe“ abgestempelt. Es war amüsant, wieder den Spitznamen zu tragen, welchen ich als 6-Jährige von meiner ehemaligen Reitlehrerin bekommen hatte.
      „Na da passen wir doch perfekt zusammen.“ meinte ich lachend zu Capriciasso und putzte ihn gründlich. Ich wollte heute mit dem hübschen Hengst springen, denn das liebten wir beide abgöttisch. Nachdem er gesattelt und getrenst war, befestigte ich nur noch die Gamaschen und Streichkappen und schon konnten wir uns auf den Weg zum Reitplatz machen. Am liebsten war ich draußen an der frischen Luft, die Halle war ab dem Frühjahr für mich meist tabu. Außerdem trainierte das die Pferde, dass sie auch unter Geräuschen ordentlich arbeiteten.
      Ich schwang mich in den Sattel und ritt Capriciasso erst einmal gründlich warm. Bevor wir mit dem Springen begannen, legte ich auch einige Gymnastikübungen ein und ritt erst einmal viele Wendungen, Handwechsel und Tempiwechsel. Dadurch wurde Capriciasso erst einmal lockerer und entspannter, auch wenn der Anblick der Hindernisse sein Herz schon höher schlagen ließ. „Gedulde dich.“ meinte ich lächelnd zu ihm und verstärkte seinen Trab auf der Diagonalen. Als er auch im Galopp geschmeidig voranschritt und schön bergauf sprang, waren wir bereit.
      Mir war es wichtig, dass er zwischen den Hindernissen ordentlich lief und nicht kopflos durch die Gegend bretterte. Durch die vorherige Dressur gelang mir das auch ganz gut. Wir liefen erst noch einige Trabstangen und Cavaletti, ehe wir mit einem simplen Parcours auf E-Höhe begannen. Er diente eher zur Erwärmung, auch wenn Capriciasso schnell abschalten wollte, da das nicht seine Höhe war. Erst bei A und höher wurde er allmählich wach und aufmerksam.
      Kurz darauf war er voll in seinem Element, er sprang elegant über jedes Hindernis, nahm die Wendungen sehr eng und doch sicher und legte zwischen den Hindernissen ein atemberaubendes und doch kontrollierbares Tempo hin. Mit ihm zu trainieren machte immer besonders Spaß, denn wir beide testeten gerne unsere Grenzen aus. Auch heute sprangen wir schon einige L-Höhen ohne Probleme.
      Nach einer Stunde ritt ich Capriciasso in Ruhe ab und ging noch eine Schrittrunde ins Gelände, wo wir beide entspannen konnten. Wieder am Stall sattelte ich ihn ab, kühlte seine Beine mit dem Wasserschlauch und brachte ihn dann wieder auf seine Sommerweide zu den anderen Hengsten. Capriciasso hatte sich schnell und wunderbar eingegliedert, so dass ich auch da keine großen Probleme gehabt hatte.
    • Samarti
      [​IMG]
      Neuer Stall, wir kommen!
      29. Juli 2014 - von Eddi
      Als ich heute Morgen aufstand, schien bereits die Sonne leicht durch meine Gardinen. Lächelnd schlug ich die Decke auf und sprang aus dem Bett. Mein Kater war auch direkt wach und folgte mir schnurrend mit ins Bad. Während ich duschte und mich fertig machte, putzte er sich gründlich. Eine halbe Stunde später waren wir fertig und liefen hinunter in die große Küche. Heute waren wir ausnahmsweise mal die ersten. Also gab es für meinen Kater sein Futter und ich schob die Brötchen in den Backofen. Danach machte ich die Kaffeemaschine fertig und machte den Wasserkocher für den Cappuccino an. Nun kochte ich noch die Eier und während alles so verlief wie es geplant war, deckte ich den Frühstückstisch. Pünktlich um acht kam mein gesamtes Team zusammen und wir frühstückten gemeinsam. Mia hatte die Post hineingeholt und verteilte die Briefe an die jeweiligen Empfänger. Ich hatte eine Postkarte meiner guten Freundin Lea erhalten, welche gerade ihren Urlaub an der Ostsee genoss. Lächelnd las ich ihre Worte, wenn sie nur wüsste was momentan hier los wäre. „Wir müssen heute die Jungpferde noch umweiden, sonst können die Bauarbeiten nicht beginnen.“ meinte Tom und ich nickte ihm zu. „Ja das machen wir heute.“ erklärte ich und hatte in Gedanken schon den heutigen Tagesablauf geplant. „Tamzin, Mia? Ihr fahrt heute aufs Turnier, richtig?“ hakte ich noch einmal nach, eigentlich wollte ich nur schauen, dass jeder wusste, was los war. „Ja, genau. Ich nehme Taktlos und Muskat mit.“ meinte Mia. „Talulah wollte wegen der Versorgung mitkommen, ansonsten habe ich eben Alazar und Vertigo dabei.“ fügte Tamzin hinzu. Ich nickte den beiden zu und gähnte leicht. Genüsslich biss ich in mein Brötchen und trank einen Schluck Cappuccino. „Wie geht es den Fohlen?“ fragte ich in die Runde und bekam direkt eine Antwort. „Nüsschen geht es wunderbar und Rosewell ist zwar noch schüchtern, aber ihr geht es bestens.“ erklärte Meg mir. Sie liebte Fohlen und war nur zu gerne bei den jungen Pferden unterwegs. Wir frühstückten zu Ende und dann machten wir uns auch schon an die Arbeit, denn die kommenden Wochen würde auf dem Gestüt viel los sein. Momentan bauten wir nämlich um, so dass es gar nicht so leicht war, für alle Pferde eine neue Weide zu finden, ohne den Bauarbeiten im Weg zu stehen. Aus diesem Grunde mussten die Jungpferde jetzt auch weichen. Also begannen wir unseren Tag mit Weide bauen. Es mussten insgesamt zwei Weiden her, damit wir Hengste und Stuten trennen konnten. Eine Stunde verbrachten wir damit und dann waren die großen Weiden am Rande des Waldes fertig. Nun hieß es die Jungpferde holen. Mit Halftern bewaffnet machten sich Tom, Meg und ich auf den Weg. Ich schnappte mir Prazzy's Goldbell, Feuervogel und Painted Blur, Tom fing sich Altyn und He's called Trüffel und Meg nahm schon die zwei Stuten Hollybrook's Fairy Bluebird und Joyce mit. Der Weg zu den neuen Weiden war weit und das nutzten die Hengste zu gern zum toben aus. Ich war froh, als wir dann endlich die erste Ladung drüben hatten. Nun liefen wir noch einmal um noch Hollybrook's Tiny Girl, Raunchy's Limited, Quintesse of Xaras, Rosewell und Shawneé zu holen. Danach waren wir sogar schon fertig. Während Meg und Tom die alten Weiden abbauten, lief ich zu unserem Stallgebäude. Momentan waren dort alle Mutterstuten mit Fohlen aufgestallt, allerdings wollte ich auch diesen Auslauf gönnen. Als erste halfterte ich Khiara El Assuad auf und brachte sie gemeinsam mit ihrem kleinen Stutfohlen Khaytara El Assuad auf die Weide vor dem Stall. Danach holte ich noch Napayné und Nesquik, unsere Welshstuten. Nandalee und Applaus waren voller Tatendrang und hüpften aufgeregt nebenher und freuten sich riesig auf Khaytara. Fröhlich jagten die kleinen Fohlen über die Weide, während die Stuten friedlich nebeneinander grasten. Nun holte ich noch Mokka mit ihrem frisch geborenen Fohlen Mon petit écrou aus dem Stall und ließ sie heute auf eine der kleineren Weide, denn noch wollte ich die beiden lieber alleine lassen, nur Mokkas beste Freundin Sonja durfte bisher mit zu ihr und dem Fohlen, weshalb ich die drei gerne zusammen stellte. Nachdem auch diese Pferde versorgt waren, nun konnte ich mich nicht länger drücken, denn die Bauarbeiter rückten an und direkt kam der Chef zu mir. Gemeinsam brüteten wir über den Plänen und diskutierten über die Aufteilungen. Ich wollte meinen Pferden ein anderes Leben gönnen und baute deshalb das gesamte Gestüt um. Es sollen zwei neue Paddocktrails und drei Aktivställe gebaut werden. Hinzu kommen sollten fünf Mini-Offenställe, in welchen immer nur 2-3 Pferde leben würden und zu guter Letzt noch einige Doppelboxen mit großen Paddocks für Gästepferde oder auch für unsere Pferde, wenn etwas großes anstand. Mein Team unterstützte mich dabei tatkräftig und schon bald würden die Umbauten fertig sein. Ich musste nur noch die neuen Herden einteilen und dann würden die Pferde auch schon bald auf ihre neuen Weiden ziehen dürfen. Aber heute waren wir davon noch weit entfernt. Lächelnd schlenderte ich über das Gestüt und verabschiedete Mia und Tamzin, sie würden erst heute Abend wieder zurückkommen. Ich entschied mich stattdessen, zu unseren Zwergen zu schauen. Also schnappte ich mir in der Futterkammer sechs Möhren und wanderte zu den Weiden, wo Werina, Mondscheinsonate, Weihnachtswichtel und Little Chocolate Chip standen. Als ich sie rief, kamen sie sofort angesaust und holten sich ihr Leckerchen ab. Danach schaute ich bei den Jungs Heartbreaker und Window vorbei und auch sie bekamen noch eine Möhre. „Guten Appetit, meine Lieben.“ meinte ich lächelnd und ging dann, denn im Stall stand die Teambesprächung an, wer nun was machen würde. Judi wollte heute mit Carachillo und danach mit Capriciasso zur Geländestrecke und die beiden trainieren. Danach würde dann eine Springstunde für ihre jungen Nachwuchsreiter anstehen. „Wen willst du heute mitnehmen?“ fragte ich, um zu wissen, wer dann noch bewegt werden müsste. „Ich wollte gerne Lucane, Nightfly, Pinocchio, Naimibia und Diggin' in the Dirth nehmen.“ erklärte Judi mir und ich nickte. „Alles klar.“ meinte ich lächelnd und verschwand. „Tom? Reitest du heute Absinth und Serafino?“ trug ich ihn auf und suchte dann Meg. „Komm, wir machen einen Ausritt mit Zarin und Death Pop Romance.“ meinte ich lächelnd, damit die junge Auszubildende eine kleine Pause bekam. Heute war sehr angenehmes Wetter und so konnten wir viel traben und galoppieren, was den beiden Hengsten sehr gut tat. Danach bat ich sie noch, sich auf Foxglove zu schwingen. Ich wollte stattdessen Allelujah beschäftigen, für ihn stand heute Longieren an mit viel Stangenarbeit, denn einfach war er immer noch nicht, aber es wurde langsam besser. Als ich mit dem Palomino fertig war, holte ich meinen Liebling Pajero von der Weide, um mit ihm unsere Geländestrecke als lockeren Spaß zu reiten. Wie immer war er super drauf und es war ein toller Ritt. Danach war noch Dr. Insektor an der Reihe. Unser Hengst hatte sehr gute Fortschritte gemacht und vielleicht würde er bald an Turnieren teilnehmen können. Für Ejadon gab es heute frei, denn er hatte die letzten zwei Tage mit Turnieren verbracht. Guaranà ging mit Monty heute eine kleine Runde ins Gelände, um ihn fit zu halten. Mennesse nahm er als Handpferd mit, damit der direkt auch bewegt wurde. Die spanischen Schönheiten Thorondor, Yerai und Aristo hatten heute auch frei, also bewegte ich nur noch Freeway. Danach war erst einmal das Mittagessen an der Reihe. Heute gab es Hefeklöße mit Vanillesoße und Kirschkompott. So kamen wir alle wieder zusammen und konnten eine kleine Pause machen, ehe es mit der Arbeit weitergehen würde. Am Nachmittag war noch genug zu tun und da drei Leute heute fehlten, mussten wir anderen uns besonders ins Zeug legen. Mein erster Gang nach dem Mittagessen war zu Carter, denn ich wollte mich über das Training der Vollblüter informieren. „Wenn es öfter mal ein paar Rennen geben würde, dann könnten Cassiopeia und Deadly Ambition auch einmal zeigen, was in ihnen steckt, aber momentan sieht es dort ja ziemlich mager besetzt aus. Pawaneeh lasse ich jetzt nebenbei aktiv auch in Dressur und Springen trainieren, das braucht er, so kann Susan ihn auch im Rennen besser kontrollieren. Magic Golden Dust macht sich gut im Training und ist topfit. Und Destiny Horror, na ja, ich denke die Dressur wäre eher was für die Hübsche.“ erzählte er mir und ich saugte alles in mir auf. Auch bei unseren Westernpferden tat ich momentan nicht gar so viel, das überließ ich lieber Monte und Elizabeth. Stattdessen schaute ich in die Halle, wo Monte gerade Unterricht gab. Vier junge Menschen hatte er unter seine Fittiche genommen. Heute wurden dadurch Rubina's Ravenclaw, Joyna, Apache's Tomahawk und Caribic Sue trainiert. Wie ich hörte waren Monte und Elizabeth schon mit Schneeleopard und Campéon unterwegs. Call me a Twist hatte momentan frei, denn er verbrachte gerade seine Zeit viel lieber mit potenziellen Stuten auf der Weide. Seitdem er gekört war, hatten wir nämlich äußerst viele Deckanfragen bekommen. Hidalgo wurde gerade von Elizabeth geritten. Die Stuten Chou und Ice Coffee hatten heute frei. Zuletzt standen meine Lieblinge an, die Ponys aus den Wales. Meine kleine Welsh Zucht war inzwischen schon gigantisch und ich freute mich jedes Mal, bei ihnen vorbeizuschauen. Die beiden Hengste Auftakt und Bonny Boy befanden sich inmitten der Turniersaison. Animby, unsere jüngste Stute, wurde hingegen auf ihre Krönung vorbereitet, denn sie sollte auch bald mit in die Zucht einsteigen dürfen. Fürst der Finsternis und Alice von Landwein hatten momentan eine Pause und liefen vermehrt in den Reitstunden der Fortgeschrittenen mit und gingen mit ihren Reitern auch die ein oder anderen Turniere. Die hübsche Herbsttraum hatte sich inzwischen wunderbar eingelebt und ich war ernsthaft am überlegen, mir aus ihr ein Fohlen zu ziehen. Zuletzt war da noch Single Malt, welcher bisher noch Schonfrist hatte. Der Tag ging schneller vorbei als gedacht und abends saßen wir alle beisammen am Tisch zum Abendbrot. Mia und Tamzin waren sehr erfolgreich auf den Turnieren unterwegs gewesen und auch bei den anderen hatte es heute super geklappt. Zufrieden konnten wir so mit dem Tag abschließen.
    • Samarti
      [​IMG]
      Vierbeiniger Zuwachs
      03. August 2014
      Farben, welche von einem blassen Lila zu hellem Gelb reichten, schmückten farbenfroh den Himmel und verliehen der Umgebung eine friedliche, ruhige Atmosphäre, in der man sich wohlfühlen musste. Leises Pfeifen ging vom Wind aus und sorgte dafür, dass mir ein wohliger Schauer über den Rücken fuhr und meine Härchen an den Armen, die sich dank meines orangen Shirts gut sehen ließen, sich aufstellten. Das Gras wiegte sich aufgrund des Winds leicht in die Richtung, in die es geschickt wurde und unter den zwölf Hufen meiner Neuankömmlinge knirschte der Kies, der sich auf dem Boden wiederfand. Die Sonne war schon halb hinter dem Horizont verschwunden und sie war das letzte Licht, welches uns großzügig gespendet wurde. Sie tauchte die Welt in ein mystisches, aber warmes Licht und schenkte uns das letzte bisschen Wärme, das uns noch blieb.
      „Ein tolles Bild, wir sollten hier öfter um diese Uhrzeit herkommen“, stellte Gwen nachdenklich fest und klopfte lobend den Hals des Falbschecken, dessen Fell im Glanz der Abendsonne in einem glänzenden Goldton schimmerte. Lucane war der einzige Hengst, der nicht ständig versuchte, sich auf dem Weg einige Grashalme vom Boden abzurupfen und fröhlich mampfend weiterzulaufen – ganz im Gegenteil zu Capriciasso und Carachillo. Alle drei waren erst heute aus Frankreich zu uns gekommen, weil Eddi ihren Bestand radikal verkleinern wollte, um schlussendlich mit ihren knapp zwanzig verbleibenden Pferden nach Wyoming auf eine kleine Ranch zu ziehen. Sie hatte mir schon zuvor von ihrer Ranch geschwärmt und auch ich hatte gewusst, dass es nur noch wenig Zeit brauchen würde, bis sie sich diesen mutigen Schritt wagen würde. Da die junge Frau sich von vielen Pferden trennen musste und wusste, dass ich die zierlichen, aber leichttrittigen Deutschen Reitponys nahezu vergötterte, bot sie mir zugleich ihre beiden gekörten Hengste an.
      Ein kurzer Blick zur Seite genügte. Carachillo reckte neugierig den Kopf in alle erdenklichen Richtungen, um die ungewohnte Landschaft und die vielen neuen Abenteuer, die hier in Kanada auf ihn warteten, zu erforschen und sich einen Überblick zu verschaffen. Lächelnd blickte ich auf den Hals Capriciassos, auf dessen Rücken ich selbst saß und betrachtete die dunkelgraue Mähne, in Gedanken schwelgend und nachdenkend. „Ich verstehe nicht, wieso er auf deinem Gestüt so unbeliebt gewesen ist“, murmelte ich leise vor mich hin, „er ist doch die Ruhe selbst.“
      „Warte ab“, grinste Eddi vielversprechend und musterte uns von der Seite; Gwen war schon einige Schritte weiter geritten und lachte immer mal wieder über Lucanes Reaktionen, wenn er etwas Neues sah. Sie hatte den inzwischen elfjährigen Hengst zuvor nie kennenlernen dürfen, hatte ich ihn doch vor knapp einem Jahr zu Eddi gegeben, doch allem Anschein nach war sie bereits jetzt begeistert von ihm, schwärmte ununterbrochen und warf jede Sekunde ein, was er gerade tat.
      „Hm“, machte ich nur und hob dann den Blick wieder, blinzelte der Sonne entgegen, welche allmählich beinahe komplett am Verschwinden war. Am Horizont türmten sich Berge auf, die der Sonne Schutz boten, düstere Wolken zogen hin und wieder an der Lichtquelle vorbei und warfen riesige Schatten auf den Boden, verhinderten, dass das Gras und die vielen Blüten ihr Sonnenlicht genießen konnten. Entferntes Donnergrollen, wie wir es in der letzten Zeit gewohnt waren, wütete einige Kilometer von uns und kündigte den Einzug eines Gewitters an. Der Wind verstärkte sich, Blätter flogen von den Bäumen und segelten mit dem Wind tänzerisch durch die Luft, wirbelten fröhlich umher, als wollten sie sich gegenseitig in den Schatten stellen.
      Pfeifend strich der Wind um unsere Körper, der sich derzeit verstärkt hatte und durchzog die Weiten Manitobas, riss dabei einige Zweige mit sich und ließ sie an anderen Stellen wieder nieder. Ein flüchtiger Blitz erhellte die Gegend und die Reflektion des Seewassers, dessen Strand sich nun vor uns befand, blendete uns, ließ uns wegsehen.
      „Das Unwetter scheint sich uns relativ schnell zu nähern“, rief Gwen von vorne gegen den Lärm verursachenden, strömenden Regen und trieb das Pony unter sich an, woraufhin Lucane in einen flotten Trab fiel und am sich am See entlang schlängelnden Sandstrand vorbeitrabte. Capriciasso und Carachillo wurden auf unser Kommando hin ebenfalls etwas schneller und kurze Zeit später galoppierten wir über einen hügeligen Waldweg, um den schnellstmöglichen Weg nach Hause anzusteuern und noch vor dem Eintreffen des Gewitters im sicheren Stall zu stehen.
      Während des Galopps stellte sich auch zugleich heraus, was an Capri so „ungern“ gesehen war – er wollte den Kopf nach unten ziehen und den Hintern stattdessen in die Luft schmeißen, um ein wenig sogenannte Abwechslung in den Ritt zu bringen und es kostete mich einige Mühe, seinen Kopf nicht nach unten wandern zu lassen. Ein paar Buckler legte der Hengst ein und auch Cari ließ sich kurz anstecken, indem auch er einen Seitensprung wagte und somit Eddi ein wenig ärgerte. Der Wind zischte uns um die Ohren und peitschte uns schmerzhaft ins Gesicht, das Unwetter verstärkte sich und bewegte sich mit rasender Geschwindigkeit in unsere Richtungen. Die alten Bäume um uns herum knarzten bedrohlich und ließen den Eindruck erwecken, dass sie jeden Moment umkippen würde. Der Himmel wurde verdüsterte sich und war schließlich stockdunkel, weshalb wir uns verlangsamten und darauf achteten, auf dem Weg zu bleiben und nicht von dort abzukommen.
      Irgendwie schafften wir es unverletzt und erblickten in der Ferne das leichte Leuchten der Lichter auf dem Gestüt durch die geschlossenen Fenster. Sobald wir den beigen Steinboden der heimischen Anlage betraten, parierten wir unsere drei durchnässten Hengste in den Schritt und machten uns auf den Weg in die Reithalle, wo wir uns erst einmal eine Pause gönnten und gemütlich die drei Pferde trocken ritten, damit sie sich keine Erkältung zuzogen. Das stürmische Unwetter tobte dort draußen, nicht nur einmal flackerten die Lichter und sorgten dafür, dass uns ein wenig unwohl wurde. Völlig verschnauft und mit vor Erschöpfung hängenden Köpfen aufgrund der langen Galoppphase schritten Lucane, Capri und Cari ermüdet vor sich hin und hoben ein Bein nach dem anderen, um es auf dem trockenen Sandboden wieder abzusetzen. Wir hinterließen feuchte Spuren aus Regentropfen, die von unseren Körpern abperlten auf dem Sand und verdunkelten diesen an den betroffenen Stellen, die Hufe der Vierbeiner vom Sand, der sich mit dem Wasser an ihnen vermischte, völlig verdreckt.
      Während draußen beinahe die Welt unterging und das Wasser sich immer höher staute, sich an den Abflüssen aneinander drängte und versuchte, möglichst viel möglichst schnell in jenen Abflüssen unterzubringen, der Wind die Bäume zur Seite wiegte und erbarmungslos ganze Äste abriss und rücksichtslos durch die Luft schleuderte, umgab uns das kalte Licht der Reithalle und das Pfeifen des Windes, der an den glücklicherweise verschlossen Fenstern vorbeizog.
      „Und so leben wir in Kanada“, erklärte ich Eddi grinsend und hatte dabei vor, die Stimmung etwas aufzulockern, waren wir doch alle noch völlig überrascht vom plötzlichen Umschwung des Wetters und des flotten, anstrengenden Heimritts.
      „Zerrt ganz schön an den Nerven“, gab sie schwer atmend zu und lehnte sich auf den Hals Lucanes, um den Falbschecken ausgiebig für sein tapferes Verhalten zu loben. Nickend blickte ich zu Gwen, die mich nur schelmisch angrinste. Sie wusste, wie schwer für mich die Umstellung von England nach Kanada war und auch ich hatte dies nur allzu gut in Erinnerung.

      Brummelnde Pferdeköpfe streckten sich über die Boxentüren und begrüßten uns und die drei Neuankömmlinge, als wir endlich den Stall betraten. Vom Unwetter war nicht mehr viel zu spüren, lediglich ein eiskalter Wind kitzelte uns im Gesicht, als wir uns auf den Weg in den Stall machten. Der vertraute Geruch von frischem Stroh empfing uns und ich atmete tief durch, nachdem ich Capri in seine neue Box verfrachtet hatte und mich über das Tor lehnte, um ihm dabei zuzusehen, wie er fröhlich sein Heu zermalmte, das in seinem Heunetz auf ihn gewartet hatte. Eddi und Gwen hatten sich um die Stellplätze der anderen beiden Ponys gekümmert. Cari stand, ebenso wie Capri, im dritten Stalltrakt – also dort, wo sich meine Zuchtpferde befanden. Lucane hatte es in den ersten Stalltrakt geschafft, er würde vorerst nur als Freizeitpferd dienen und eher seltener den Turnierstress miterleben. Erst einmal würden wir uns seinem Training widmen müssen, das noch nicht sehr ausgereift war.
      Plaudernd gingen Gwendolyn und ich dann in den ersten Stalltrakt, um Eddi abzuholen und sie im Wohnhaus auf eine Tasse heiße Schokolade einzuladen. „Wer könnte da schon 'Nein' sagen?“, gab sie lachend zu überlegen. Wir stimmten in das Gelächter ein und irgendwie schafften wir es dann doch noch mit einem Lächeln auf dem Gesicht in das Haupthaus, wo mich zugleich Matthew erwartete, der bei meinem Anblick die Stirn in Falten legte.
      „Was? Sehe ich etwa so schlimm aus?“, neckte ich ihn und lächelte ihm dann sanft zu, woraufhin er nur schmunzelnd ein „Ja“ erwiderte. Gespielt empört boxte ich dem Mann in die Seite, was er mit einem kurzen Kuss quittierte und mir dann leise ins Ohr murmelte, dass er noch in die Stadt müsse, um einige Besorgungen zu erledigen, weil unser Kühlschrank mal wieder leer wäre. Eine leichte Gänsehaut bildete sich in meinem Nacken und noch bevor Matthew seine Arme für mich geöffnet hatte, umarmte ich ihn kurz und atmete dann tief durch, um seinen wunderbaren Duft riechen zu können. Nach viel zu kurzer Zeit lösten wir uns wieder voneinander und ich fand mich mit gerötetem Gesicht vor Gwen und unserem Gast wieder, die mich fragend ansahen, dabei wurden ihre Lippen aber weiterhin von einem Grinsen geziert.
      „Hast du uns etwas zu erzählen?“, wollten beide gleichzeitig von mir wissen, als Matthew verschwunden war und verneinend zog ich sie mit mir in die Küche, um vom Thema abzulenken. Doch auch, als die Küche vom leckeren Duft des Kakaos förmlich durchflutet wurde und wir schweigend am Tisch saßen, spürte ich noch die zwei neugierigen Blicke der gegenübersitzenden Personen auf mir und konnte es mir nicht verkneifen, dass mein Gesicht eine zugegebenermaßen ziemlich ungesunde, rote Farbe annahm.
      Beide stichelten auf mir herum, wollten endlich erfahren, was das zwischen Matthew und mir nun wäre und nervten dabei so sehr, dass ich schließlich einfach ein „Ich weiß auch nicht so recht, was wir da haben“ seufzte und nervös mit dem Ring an meinen Fingern spielte, den er mir auf unserem Trip zu den Niagara-Fällen geschenkt hatte. Es war zwar ein relativ günstiges Teil von einem dieser gewöhnlichen Marktstände, doch für mich hatte er eine umso größere Bedeutung – auch, wenn das für manche schwachsinnig klingen mochte.
    • Samarti
      [​IMG]
      Tierarztbesuch
      04. August 2014 - von Eddi
      Meine Hengste Carachillo und Capriciasso waren kürzlich umgezogen, nämlich zu der liebsten Elisa nach Kanada. Ich hatte sie ihre gesamte Reise begleitet und harrte nun einige Tage in Kanada aus, ehe es wieder nach Hause ging. Grund dafür war aber auch mein eigentlicher Beruf als Tierärztin, denn ich hatte Elisa versprochen, mir die Hengste noch einmal anzuschauen, ehe ich fuhr und direkt alles aufzufrischen, was es aufzufrischen gab. Also ging es heute Morgen nach dem Frühstück direkt in den Stall, wo die beiden nun als Patienten auf mich warteten.
      Als erstes war Capri an der Reihe, denn er bockte beim Tierarzt nur zu gerne einmal herum. Da ich ihn schon länger kannte, sollte sich das Ganze hoffentlich einfacher gestalten, doch hier konnten wir uns wohl nur überraschen lassen.
      Zu Beginn warf ich einen Blick in Ohren, Augen und Maul, um erst einmal zu schauen, ob er sich während des Flugs nicht doch eine Infektion eingehandelt hatte. Dann hörte ich Herz, Lunge und Darm ab, ehe ich ihn direkt noch überall abtastete. Capri stand bisher ganz brav da und Elisa runzelte schon die Stirn. „Mit den Spritzen kommt das schon noch.“ meinte ich grinsend und kontrollierte noch die Körpertemperatur des Hengstes.
      Kurz darauf zog ich die ersten Impfungen auf, zuerst die Kombi aus Influenza und Herpes. Capri schlug kurz aus, als ich ihm die Spritze gab. Die nächsten zwei gegen Tetanus und Tollwut verliefen nicht anders. Dann hieß es noch die Wurmkur schlucken, ehe der hübsche Kerl noch gechippt wurde.
      Als das geschafft war, kontrollierte ich noch seine Augen. Erst den Pupillenreflex und dann schaute ich mir seine Augen genauer an. Kurz darauf waren noch die Zähne an der Reihe, doch alles war in Ordnung und Capri durfte mich verlassen.
      Cari war alles relativ schnuppe. Ich konnte ihm in die Ohren schauen, in die Augen leuchten und abhören ohne das er mit der Wimper zuckte. Auch beim abtasten hielt er wunderbar still und seine Temperatur lag auch im Idealbereich. Schnell impfte ich ihn und schob dann noch das Präparat mit dem Chip hinterher. Einmal mit dem Lesegerät drüber und auch sein Chip war registriert.
      Nun gab es noch die Augen- und Zahnkontrolle: Der Pupillenreflex funktionierte einwandfrei und auch sonst entdeckte ich keine Auffälligkeiten in seinen Augen. Bei den Zähnen musste ich zweimal mit der Feile ran und dann war aber das geschafft.
      „Na dann wünsche ich euch einen schönen Aufenthalt in Kanada.“ meinte ich grinsend, als auch Cari wieder auf seine Weide kam. „Alles in Ordnung bei den beiden.“ meinte ich lächelnd zu Elisa und sie nickte zufrieden.
    • Samarti
      [​IMG]
      Weihnachtliche Vorbereitungen
      22. Dezember 2014
      „Star's Diamond und Trés Jolie befinden sich in den Boxen, holst du eben Ace of Clubs und Romantica? Dann kümmere ich mich noch um Monsta und Goldherz. Julien, nimm du bitte noch Beverly und bring sie in die Box!“, bat ich Joline und Julien im Vorbeigehen im Stall, eilte dann zu den Halfterhaltern und zückte die Halfter der beiden Reitponystuten, welche ich in ihre Boxen bringen wollte. Die verbleibenden Stuten Audio Delite at Low Fidelity, Sambuca, Pina, Star, Yuki, Star und neuerdings auch Hall of Fame standen auch nicht mehr auf der Weide.
      Unbridled Dreams, Skyrim und Bacardi Mojito waren schon gut versorgt und standen in ihrem Stall, ebenso wie Pinero.
      Auch die Hengste des Gestüts – Rapsoul, Kronjuwel, Capriciasso, Diggin' in the Dirth, Levi, Unbroken Soul of a Rebel und Cardillac – machten sich bereits eifrig über ihr Futter her.
      Es war ein anstrengender Tag gewesen und die Kälte machte dies nicht besser. Nächsten Samstag sollten es bis zu -25 Grad Celsius werden! Minus!
      Umso glücklicher war ich, als ich endlich mit Julien im Haus verschwinden und mich vor den Kamin schmeißen konnte. Doch natürlich musste diese schöne Stille direkt unterbrochen werden.

      »Last Christmas I gave you my heart,
      But the very next day, you gave it away.
      This year, to save me from tears,
      I'll give it to someone special.«

      „Mach es sofort aus!“, rief ich verzweifelt und stürzte in Richtung des Radios, um dieses schreckliche Lied endlich zum Verstummen zu bringen. Es war genau wie letztes Jahr, als wir an Heiligabend alle beisammen waren und plötzlich Last Christmas ertönte. Jedes Jahr war es dasselbe, dämliche Lied, welches die Radiosender in Dauerschleife auf und ab spielten, und es nervte mich. Umso schöner war die Stille, wenn die letzten Töne verklungen und ich diese Melodie nicht mehr hören musste.
      Möglicherweise war ich ein Weihnachtsmuffel, den man erst einmal in Stimmung bringen musste, doch genau mit diesem Lied ging es in die ganz falsche Richtung, weshalb das Radio bei uns an Heiligabend ein totales No-Go war.
      „Ich sag' es zwar nicht gern, aber Matthew hat mich geschickt, um dir zu sagen, dass er mit dir reden möchte“, stürmte Joline in das Zimmer und vergewisserte sich erst dann, dass niemand in der Nähe war. Bis auf Julien war dies nicht der Fall – und der konnte es meinetwegen wissen.
      Woher der plötzliche Sinneswandel?“, wollte ich fragen, doch ich hielt lieber meinen Mund und nickte ihr dankend zu, ehe ich zu Matthew ging, von dem ich wusste, dass er sich in seinem Schlafzimmer verkrochen hatte.
      „Hey“, lächelte Matthew mich zaghaft an, nachdem ich sein Zimmer betreten hatte und wir uns einige Minuten stillschweigend und irgendwie steif angesehen hatten. Still erwiderte ich sein Lächeln und seufzte dann.
      „Äh, ich wollte dir nur sagen, dass ich es total schade finde, wie es gelaufen ist und … na ja, es tut mir leid.“ Der Mann hob den Blick und sah mir direkt in die Augen, was mir einen Schauer über den Rücken sandte.
      „Schon … okay“, stammelte ich nervös und nickte dann, „mir tut es auch leid. Vergeben und vergessen?“
      „Ich verspreche dir, ich versuche, mich zu bessern. Du hast mir wirklich gefehlt.“ Angespannt stand er von seinem Stuhl auf und bewegte sich auf mich zu.
      „Ich hab dich wirklich vermisst“, flüsterte ich in Matthews Schulter, als er mich in seinen Arm genommen hatte und ich mich an seine Brust kuschelte. Ich liebte es, wenn Männer gut rochen – und dieses Exemplar tat dies momentan ganz besonders gut.
      Nach einer Weile entfernten wir uns etwas voneinander, doch der Mann vor mir beobachtete mich noch immer ganz genau und sah mir eindringlich in die Augen. Seine Augen wanderten zwischen den meinen und meinen Lippen hin und her, und auch, wenn ich intuitiv wusste, worauf er hinaus wollte, zögerte ich keine Sekunde, als der Abstand zwischen unseren Mündern immer kleiner wurde und schließlich ganz verschwunden war und wir unsere Lippen versiegelten.
    • Samarti
      [​IMG]
      Ihr Ernst?!
      28. Februar 2015 - von Gwen
      Es war kurz nach acht und es schien wunderbar die Sonne. Die -17°C spürte man leider trotzdem und ich hatte mich warm eingepackt, ehe ich das Haus verließ. Kathy war schon auf dem Weg zum Bus und Mama machte in der Küche gerade den Abwasch. Ich war also dran, die morgendliche Stallroutine zu übernehmen. Aufgeregt brummelten mir die Pferde entgegen als ich den Stall betrat, denn jetzt hieß es Frühstückszeit! In aller Ruhe machte ich die einzelnen Portionen fertig, war danach aber etwas genervt und sehnte mich in die Zeit zurück, wo wir nur drei Pferde besessen hatten, das war wirklich tausend Mal angenehmer gewesen. Ich entschied auch, dass ab sofort Schluss war mit neuen Pferden.
      Nach dem Füttern rollte ich bereits einen Heu- und einen Strohballen in die Stallgasse und wartete dann mit meiner Thermoskanne darauf, dass die Pferde fertig wurden und ich sie auf die Weide bringen konnte. Das lief alles problemlos ab mit unseren vorbildlich ausgebildeten Pferden und dann konnte ich auch schon mit dem Ausmisten beginnen. Fünfzehn Boxen waren nicht gerade ohne und ich war mir ziemlich sicher, dass Kathy ab sofort immer mitmachen musste, wenn sie weiterhin jederzeit reiten wollte. Irgendwie war sie sowieso nie sonderlich motiviert oder aktiv und ich hegte insgeheim die Sorge, dass sie schon bald das Interesse an den Pferden verlieren würde…
      Irgendwann waren dann auch alle Boxen frisch eingestreut, die Heunetze gefüllt und die Stallgasse gekehrt und ich wollte mir erst einmal eine aufwärmende Dusche gönnen, ehe ich mit Mum zum Einkaufen in die Stadt fahren wollte. Leider würde genau das heute nichts passieren… Als ich den Stall verließ, erblickte ich Elisas grinsendes Gesicht und erahnte direkt nichts Gutes. Vorsichtig stieg sie von ihrem Apfelschimmel Capriciasso ab, da sie in der linken Hand einen Strick hielt. Am anderen Ende des Stricks befand sich ein junger Knabstrupperhengst, der sich etwas unsicher umschaute und dann begann Elisa auch schon zu erzählen:
      „Das ist Pinero! Aber leider finde ich keinen Draht zu ihm, aber er stammt von Sanssouci und ich kann es Elena doch nicht antun, ihn zu verkaufen, nachdem ich sie so lange genervt habe! Ich schenke ihn dir!“, meinte sie lachend und reichte mir den Strick. „Willst du mich verarschen?“, antwortete ich nur perplex und schüttelte den Kopf. „Vergiss es, mein Stall ist voll!“, knurrte ich und lief an Elisa vorbei. „Bitte!“, rief sie mir nach und zeigte mit Hundedackelblick auf Pinero. Natürlich schaffte ich es nicht, mich durchzusetzen und nein zu sagen, stattdessen durfte Pinero direkt meinen Junghengst Andvari kennenlernen und da sich die beiden von Anfang an perfekt vertrugen, durfte Pinero direkt mit auf die Weide.
      „So, und jetzt hätte ich Lust auf einen Ausritt!“, meinte Elisa grinsend und deutete auf Capriciasso, der dösend auf dem Hof stand, immer noch dort, wo Elisa in abgestellt hatte. „Okay“, grummelte ich immer noch etwas verstimmt und ging Ravi von der Weide holen, um sie schnell zu putzen und zu satteln. Eine Viertelstunde später saß ich auf meiner Scheckstute und wir machten uns auf den Weg in den verschneiten Nationalpark.
    • Samarti
      [​IMG]
      Entspannter Ausritt
      31. März 2015
      Man wird es kaum glauben, aber ab und an hatte auch ich mal eine ruhige Minute auf meinem Gestüt. Dann waren gerade mal nicht die allerbesten Freunde auf dem Hof unterwegs oder nervten mich und selbst Matthew riss sich zusammen. Unfassbar, das gerade heute tatsächlich so ein Tag war!
      Dementsprechend entspannt und motiviert betrat ich den Stall, wo schon meine geliebten Vierbeiner auf mich warteten. „Na, was machen wir denn heute?“, fragte ich lächelnd in die Runde und kam mir dann direkt wieder blöd vor, weil eh niemand antwortete.
      Es war erst März und in Kanada war es noch recht frisch, dementsprechend konnte ich meinen Wunschgedanken mit dem Baden gehen und Schwimmen mit den Pferden direkt in den Wind schießen. Schade eigentlich, aber der Sommer sollte ja heiß werden, da würden wir noch genügend Gelegenheit dazu erhalten!
      Stattdessen entschied ich mich aber trotzdem ins Gelände zu gehen, wenn auch mit gesattelten Pferden und selbst etwas wärmer angezogen. Dementsprechend schaute ich, wen ich denn so von meinem Team zusammengetrommelt bekam. Joline war auf jeden Fall auf meiner Seite und bei einem Ausritt immer dabei. Julien war kürzlich von einem Auslandsaufenthalt wieder da, also musste er mitkommen, da gab es kein Wenn und Aber! Und zu guter Letzt schleifte ich doch noch Domenic mit in den Stall und so waren wir tatsächlich zu viert.
      Ich schnappte mir direkt meinen Liebling Capriciasso, immerhin war er bei mir immer ein Schatz, allerdings war das eher die Ausnahme. Domenic holte sich Kronjuwel von der Weide und brachte für Joline gleich Rapsoul mit. Julien hingegen musste sich Diggi selber holen. Dann machten wir die Pferde fertig und eine gute halbe Stunde später standen wir zu viert auf dem Hof und schon konnte es losgehen.
      „Auf geht’s!“, grinste ich motiviert und trieb Capriciasso an. Der war auch Feuer und Flamme und so waren wir eigentlich die gesamte Zeit vorne, seinen Platz als Anführer ließ er sich von den anderen nicht gerne streitig machen und das zeigte er auch sehr deutlich, als ihm Diggi zu nah kam.
      Wir hatten einen herrlichen und sogar recht ruhigen Ausritt, man musste ja auch nicht immer quatschen, wobei Julien tatsächlich interessante Dinge zu erzählen hatte und es mal wieder viel auszutauschen gab, denn so oft sah ich mein Team leider gar nicht, obwohl wir alle auf dem gleichen Grundstück wohnten, eigentlich auch seltsam.
      Nach guten drei Stunden waren wir alle wieder auf dem Gestüt. Wir hatten uns ein hartes Wettrennen geliefert und zu meiner Enttäuschung waren wir nur zweiter geworden. Rapsoul war einfach am besten losgekommen und hatte dementsprechend auch einen riesigen Vorsprung gehabt! Dafür gab es für alle jetzt eine kühle Dusche, zumindest für die Beine.
      Wir Reiter blieben dank Domenic und seiner blöden Einfälle leider auch nicht trocken und so waren alle nach fünf Minuten pitschnass. Nachdem die Pferde versorgt waren, hieß es also erst einmal heiß duschen und warm anziehen, auf eine Erkältung hatte ich jetzt, Ende März, nun wirklich keine Lust.
    • Samarti
      [​IMG]
      Zukunftspläne
      30. April 2015
      Ich war wirklich mehr als erleichtert darüber, dass ich ständig Leute hatte, die mir mit allen Pferden unter die Arme griffen. So auch heute: Zum Monatsende hin wurde es auf dem Gestüt immer wieder viel zu stressig für mich allein und ich hätte das alles niemals auf die Reihe bekommen, hätten meine Freunde mir nicht geholfen.
      Star's Diamond und Hall of Fame CU hatten sich Sophia und Domenic, die sich überraschend gut verstanden, für einen Ausritt entführt – gegen neun Uhr waren die vier losgezogen und erkundeten nun ein weiteres Mal die kanadische „Prärie“, falls man das so nennen konnte. Ich hoffte nur, dass sie rechtzeitig vor dem Gewitter wieder auf dem Gestüt aufkreuzen würden, denn die Unwetterwarnung ließ mich ein wenig erschaudern, wenn ich daran dachte, dass sie mitten hinein geraten könnten.
      Namida und Ocean Water hatten Joline und ich heute bereits bewegt – ich auf Namida, die ich inzwischen problemlos reiten konnte, und Joline auf dem Gegenstück. Ein wenig sahen die zwei aus wie Yin und Yang, wenn sie so nebeneinander standen: die eine schwarz mit weißen Pünktchen, bei der anderen war es genau andersrum.
      Yuki hatte heute ein wenig Zirkuslektionen wiederholen dürfen, die sie noch von ihren Vorbesitzern kannte. Ich merkte immer wieder, wie viel Spaß sie bei der Arbeit hatte und wie sie es teilweise vermisste, diese Übungen durchzuführen.

      Nach den Stuten folgten noch Rapsoul, Kronjuwel, Capriciasso, Diggin' in the Dirth und mein liebster Levi. Letzterer würde demnächst für erste Nachkommen sorgen – das Fohlen aus ihm und Ace of Clubs, die auch endlich zur Zucht zugelassen worden war, hatte ich schon ewig geplant und so war es nur noch eine Frage der Zeit, bis es wirklich geschehen würde.
      Dann würden Jojo und ich vielleicht auch bald die Zucht eröffnen können. Paramour war inzwischen gekört, bei Chepa standen die Chancen auf einen Erfolg sehr gut und wir waren uns sicher, dass sie es ganz einfach durch die Prüfung schaffen würde. Aber das hatte alles noch Zeit und vorher mussten wir uns darum kümmern, dass wir die zukünftigen Zuchtpferde angemessen vorbereiteten.
    • Samarti
      [​IMG]
      Schnitzel, Schnitzel, Schnitzel! (Sagte ich bereits "Schnitzel"?)
      08. Mai 2015
      Es war fast schon ein weiterer Punkt für mich, als Matthew mich an diesem Abend zum Essen einlud – weiß Gott, wieso er auf einmal darauf gekommen war. Urplötzlich hatte er vor mir gestanden und gefragt, ob ich Bock auf Schnitzel hätte; so ganz nebenbei, als wäre es nichts.
      Tja, ich hatte Lust auf Schnitzel! Allein bei dem Wort (Schnitzel, Schnitzel, Schnitzel!) begann mein Magen, nur noch lauter zu knurren. (SCHNITZEL!)
      Er hielt mir sogar die Autotür auf, als ich auf den Beifahrersitz steigen wollte. Statt es zu hinterfragen, lächelte ich ihn einfach an und setzte mich dann gemütlich hin, um dann darauf zu warten, dass der Mann ebenfalls einsteigen und das Auto starten würde.
      Die Autofahrt war erstaunlich … gesprächig? Wir unterhielten uns fast durchgehend, aber das Thema „Arbeit“ durchquerte nicht einmal unseren Weg und so merkte man wirklich, dass es ein freier Tag war, den wir uns da genommen hatten. Es war wirklich angenehm, mit Matthew mal wieder über etwas anderes als das Gestüt und die Pferde zu reden.

      Eine sternklare Nacht empfing uns, als wir aus dem Restaurant traten und – endlich! – wieder die frische Luft einatmeten. Der Himmel war dunkelblau, beinahe schwarz, und die wenigen, aber hell leuchtenden Sterne schmückten diesen; es erinnerte mich beinahe an mein altes Kinderzimmer, wenn das Licht ausgeschaltet und die Leuchtsterne im Dunkeln die einzige Lichtquelle gewesen waren.
      Dennoch führte uns unser Weg beinahe direkt zum Auto, denn es war schon reichlich spät und wir beide mussten am nächsten Morgen früher raus, wenn wir vorhatten, nicht zu verschlafen.
      Reichlich verwirrt ließ Matthew mich dann vor der Tür zu meinem Schlafzimmer zurück, als er sich mit einem vorsichtigen Kuss auf die Wange von mir verabschiedet und mir eine gute Nacht gewünscht hatte – fast, als hätte er Angst gehabt, die Spannungen, die wir nun beinahe vergraben hatten, wieder auszubuddeln und an die Luft zu holen.
      (Fazit des Abends: Das Schnitzel war übrigens dann doch kein Schnitzel, aber ein Burger. Und der war echt geil!
      P.S.: Würde das ja echt weiterempfehlen, hätte ich mir den Namen gemerkt. Leider habe ich das nicht...
      P.P.S.: Gleichstand!)

      Trotzdem war ich am nächsten Morgen müde und wäre am liebsten einfach den ganzen Tag im Bett liegen geblieben; das begann schon damit, dass ich eine knappe halbe Stunde zu spät aufgewacht war und meinen Zeitplan somit ebenfalls um dreißig Minuten verschieben müsste.

      Rapsoul wurde eine halbe Stunde später als eingeplant trainiert, auch Kronjuwel musste ein wenig länger warten. Nicht, dass es sie stören würde – meine beiden Hengste freuten sich doch immer wieder darüber, wenn sie etwas mehr Zeit als zuvor vorgesehen bekamen, um einfach in der Box dösen zu dürfen.
      „Na, mein Großer?“, begrüßte ich den Rappschecken, als ich an seiner Box stand und den Riegel beiseite schob, um mir Eintritt zu gewähren. Rapsoul war, seit er bei mir eingezogen war, wirklich ein viel ruhigerer und vor allem zutraulicher Hengst geworden, zumindest mir gegenüber. Männer waren halt noch nie so wirklich sein Ding gewesen, dennoch war er mir sehr ans Herz gewachsen und ich hoffte, dasselbe auch von ihm behaupten zu können.
      „Joline! Sophia! Angetanzt, wir reiten aus!“, rief ich meinen beiden Bitches zu, die sofort an meinen Seiten standen und mich ansahen. „Joline nimmt Kronjuwel, Sophia, Capriciasso ist deins!“
      Und so verließen wir eine knappe halbe Stunde später den Hof; nur, um einen fünfzehnminütigen Schrittausritt zu unternehmen, der von einem nervigen Unwetter unterbrochen wurde. So ganz war das wechselhafte Wetter halt noch immer nicht weg.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    3 - Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Samarti
    Datum:
    27 Nov. 2015
    Klicks:
    994
    Kommentare:
    17

    EXIF Data

    File Size:
    182,9 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    600px
    Height:
    400px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Rufname: Capri
    geboren: März 2008


    [​IMG]
    ____I____
    I_________I
    [​IMG]
    [​IMG]
    ________I _____ I________
    I________I_______I________I
    [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]

    Rasse: Deutsches Reitpony
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: Apfelschimmel (aa Ee Gg)
    Stockmaß: 144 cm

    Beschreibung:

    Capriciasso (ehmaliger Max) ist ein wilder frecher Hengst. Er zeigt gerne was in ihm steckt und liebt es sich auszutoben.
    Er hat einen Zwillingsbruder namens Moritz. Sie sind total verschieden, doch waren ständig zusammen.

    Lange läuft der Hengst noch nicht unter dem Sattel, doch bereits jetzt hat er einige Erfolge zu verzeichnen. Bisher ist er noch nicht sehr erfahren, doch wir setzen große Hoffnungen in den 7-jährigen Hengst. Dennoch hat er noch einen langen Weg vor sich, um sein volles Potential ausschöpfen zu können.

    Besitzer: Samarti
    Ersteller: sweetvelvetrose

    Springen A - Galopp A - Distanz A

    BHK 146
    34. Synchronspringen
    250. Galopprennen
    134. Distanzturnier

    [​IMG]

    Vorheriges Bild | Fohlenbild
    Offizieller Hintergrund | PNG | Puzzle PNG