1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Julia

Caprice on Ice (Deutsches Reitpony)

[center][font='Century Gothic'][img]http://i48.tinypic.com/ridpon.png[/img] Von: Carlos Aus der: Iced Dream Dance Geburtsdatum: *2000 Geschlecht: Hengst Rasse: Deutsches Reitpony Fellfarbe: Grauschecke Charakter: Munter, freundlich Stockmaß: 1,45 m Gesundheit: 100% Besitzer: Julchen Ersteller: Julchen Caprice gehörte vor einiger Zeit mir, dann verkaufte ich ihn Katrüün. Da diese ins Ausland ging ohne sich weiter um ihre Pferde zu kümmern, landeten sie im Tierschutzverein. Hier fand ich Caprice wieder. Er ist ein sehr schicker, munterer Hengst. [img]http://i47.tinypic.com/seoz2e.png[/img] Galopprennen: L Western: S Springen: S* Military: E Dressur: S Distanz: E Fahren: S [img]http://i45.tinypic.com/jpbko5.png[/img] 2. Platz 89. Dressurturnier 3. Platz 85. Springturnier Sieger der BHK DRPs und Pferde mit braunen Augen 3. Platz 105. Dressurturnier für Ponys 1. Platz 110. Galopprennen 2. Platz 91. Westernturnier 3. Platz 138. Galopprennen 1. Platz 139. Dressurturnier 1. Platz 110. Westernturnier 1. Platz 119. Springturnier 1. Platz 143. Dressurturnier 2. Platz 12. Hengst des Monats Wahl 2. Platz 49. Fahrturnier 1. Platz 53. Fahrturnier 1. Platz 54. Fahrturnier 1. Platz 59. Fahrturnier 1. Platz 143. Westernturnier 2. Platz 137. Westernturnier 1. Platz 152. Springturnier 2. Platz 166. Springturnier [img]http://i45.tinypic.com/28bh6pi.png[/img][/font][/center]

Caprice on Ice (Deutsches Reitpony)
Julia, 1 März 2010
    • Julia
      [​IMG]
      Die Ankunft
      Heute Mitttag entdeckte ich ein großes Plakat an einer Hauswand: Der Tierschutzverein wird ab sofort geschlossen! Alle Pferde für jeweils 50 Joellen abzugeben!
      Ich schluckte. Was war denn nun kaputt? In aller Eile fuhr ich mit meinem Auto zum Tierschutzverein. Ich sprang heraus und lief zur geöffneten Tür. Zum Glück war es noch nicht so spät, und es war noch nicht allzuviel los. Ich ging die Stallgasse entlang und entdeckte als erstes Orlando, ein ehemaliges Pferd von Uni. Kurz entschlossen nahm ich die Karte die an der Box hing ab. Mit dieser Karte konnte man das Pferd im Büro bezahlen. Als ich weiterging sah ich ein kleines Falbscheckfohlen verschüchtert in einer Box stehen. Einieg Leute standen drum herum. ich traute meinen Augen nicht. es war Serenity, eins meiner Zuchtfohlen. Ich drängte mich durch die Menschen und riss die Karte von der Box. Böses Gemurre machte sich breit aber ich funkelte die Leute nur böse an und ging weiter. Zwei Boxen weiter fand ich Bridge, daneben stand Caprice on Ice. Beides ehemalige Pferde von mir. Wie im Wahn riss ich die Karten von den Boxen. Schließlich fand ich noch Lightning von Hafifreund, sowie ein kleines Fohlen von Ivi.Kiwi namens Navalis. Der Kartenstapel in meiner Hand wurde immer größer, als ich schließlich vor der Box von Diabolo stand. Einem Scheckaraber. Ich seufzte und schaute ihn an. Mit traurigen Augen schaute er aus seiner Box. Dann schwenkte er nach rechts und prustete einer schwarzen Araberstute zärtlich zu. Ich betrachtete die Stute. Sie war abgemagert und in denkbar schlechtem Zustand. So kamen noch zwei Karten dazu. Schnell ging ich ins Büro und bezahlte die Pferde, die wirklich für einen Spottpreis abgegeben wurden. Am selben Tag engagierte ich einen großen Anhänger meine Pferde abzuholen. Als sie bei mir ankamen kamen sie zunächst auf die Weide. Ich betrachtete sie. Ich würde sie wieder aufpäppeln. Dann rief ich Uni an. Ich erzählte ihr das ich Orlando hatte. Sie freute sich riesig und kam sofort vorbei um ihn abzuholen. Plötzlich klingelte das Telefon, es war Sammy. Sie bat mich unter Tränen ihr Serenity wiederzugeben. Nach einiger Zeit stimmte ich zu. Ich würde oft bei sammy vorbeischauen und nach dem Fohlen schauen. Erschöpft ging ich an diesem Tag ins Bett.
    • Julia
      [​IMG]
      BHK DRPs und Pferde mit braunen Augen
      Aufmunternd klopfte ich Caprice den Hals und setzte mich fester in den Sattel. Mein Ponyhengst schnaubte und galoppierte an. Das Tor auf den Platz war geöffnet worden und wir galoppierten hinein. Als wir den Hufschlag erreicht hatten parierte ich Caproce durch zum Trab. Munter schielte er unter dem Schopf auf die vielen Zuschauer. Wir trabten einmal um die ganze Bahn und er hatte Zeit sich alles im Schnelldurchlauf anzuschauen. Dann wendeten wir auf die Mittellinie ab. Am Punkt X parierte ich Caprice aus dem Trab durch zum Halt. Ich grüsste die Richter. Im Schritt liess ich meinen Scheckhengst wieder antreten. Wir ritten auf den Hufschlag und wendeten dann ab zu einer Volte. Brav trat Caprice an den Zügel und bg sich wunderbar. Beim erreichen des Hufschlags liess ich ihn wieder antraben. Wir ritten an der langen Seite eine einfache Schlangenlinie die uns sehr gut gelang. Anschließend ritten wir auf den Zirkel. Caprice griff munter aus, trotzdem war sein butterweicher Trab sehr gut zu sitzen. Nun trabten wir wieder ganze Bahn, auf einige Trabstangen zu. Ich liess Caprice die Zügel etwas länger damit er sah wohin er seine Beine setzen musste. Schaukelnd trabten wir über die Stangen. Weiter ging es ganze Bahn. Als wir wieder fast einmal herum waren parierte ich ihn durch zum Schritt. Auch im Schritt ging er ohne Fehler über die Stangen. Nun kamen einige Hindernisse an die Reihe. Ich liess meinen Hengst angaloppieren. Im Handgalopp ging es auf eine knallrote Mauer zu. Gleichmütig nahm Caprice das Hinderniss in Augenschein und sprang ohne zu zögern hinüber. Als nächstes kam ein recht breiter Wassergraben an die Reihe. Ich liess Caprice etwas zulegen damit er den nötigen Schwung hatte. Mit einem gewaltigen Satz kamen wir über den Graben. Ich schaute schon zum letzten Sprung, einer Triplebare. Nach dem monstermäßigen Wassergraben war der Sprung nur noch ein Klacks für meinen Hengst. Ich galoppierte mit Caprice noch eine Runde ganze Bahn was ihm sichtlich gut gefiel. Mit aufgestelltem Schweif schebte er nur so dahin. Ich parierte ihn schließlich durch zum Trab um mit ihm durch die ganze Bahn zu wechseln. Nachdem wir das hinter uns hatten lenkte ich ihn erneut auf die Mittellinie. Am Punkt X hielten wir und ich verabschiedete mich von den Richtern. Glücklich verliessen wir die Halle.
    • Julia
      [​IMG]
      Im Wald
      Caprice hatte erfolgreich seine zweite Körungsbewerbung hinter sich gebracht und da stand ich nun: Zwei Reitponyhengste, aber keine Stute. Natürlich waren zur Zeit Reitponys mit viel Araberblut beliebt, und an Araberstuten mangelte es ja wirklich nicht, aber trotzdem überlegte ich mir eine Reitponystute zuzulegen. Ich ging mit Caprice heute für eine Stunde ins Gelände. Wir bummelten im kühlen Wald umher, ohne Hast und Zeitdruck. Zwischendurch machten wir Pause am See. Caprice frass ihn dieser Zeit. Nach zwei Stunden kamen wir wieder zuhause an. Ich sattelte Caprice ab und ging mit ihm zum Waschplatz. dann spritzte ich ihm die Beine ab. Caprice genoß die Abkühlung sichtlich. Anschließend brachte ich ihn zurück auf die Weide.
    • Julia
      [​IMG]
      Springen A-L
      Training mit Caprice on Ice- Springen A-L-
      Nachdem ich bei Ravini war, ging ich weiter zu Caprice on Ice, dem zweiten DRP- Hengst von Julia. Er stand gesattelt am Anbindeplatz. Ich nahm ihn und führte ihn zum Springplatz. Ich gurtete seinen Sattel nach, setzte meine Kappe auf und schwang mich auf seinen Rücken. Zuerst ritt ich ihn warm. Er war das vorletzte Pferd, was ich heute von Julia trainieren sollte. Seine Gänge waren weich,nur der Trab war leicht huckelig. Danach fing ich an mit dem Springtraining. Zuerst A-Sprünge. Die konnte er schon sehr gut, so konnte ich weiter üben mit den L-Sprüngen. Dazu erhöhte ich zuerst die einfachen und Änfängerhindernisse. Ich lenkte ihn zu dem ersten L-Hindernis. Der Hengst wurde schneller und schneller. Er sprang ab und schaffte es gerade so. Also übte ich das Hindernis nochmal. Wieder sprang er ab, jetzt war es schon besser. Manchmal riss Caprice noch, doch das gab sie schnell. Ich übte mit ihm noch eine Stunde und konnte am Ende glücklich sagen, dass er nun in Springen auf L ausgebildet ist!
      [​IMG]
      (c) Cama
    • Julia
      [​IMG]
      Springen
      Caprice on Ice sollte heute mal wieder etwas springen. Also ging ich zur Weide, in der Hand ein Halfter schwenkend. Ich rief Caprice und er unterbrach seine Fressorgie und schaute zu mir herüber. Ich lockte ihn mit einem Leckerlie und er schien zu überlegen. Schließlich setzte er sich aber doch in Bewegung. Ich streifte ihm sein Halfter über und nahm ihn mit zum Hof. Ich putzte Caprice grübdlich sein grau-weißes Fell und sattelte ihn. Dann ging ich mit ihm zum Reitplatz auf dem ich schon einige Sprünge aufgebaut hatte. Ich ritt meinen Hengst warm und liess ihn dann über einige Trabstangen und Cavaletti gehen. Dann nahmen wir den ganzen Parcours in Angriff. Er lag etwa auf A-Niveau und war kein Problem für mein Pony. Er nahm ihn zweimal in Folge fehlerlos, dann ritt ich ihn trocken. Anschließend sattelte ich Caprice ab und putzte ihn noch einmal kurz über. Dann bekam er einen Apfel und ich brachte ihn zurück auf die Weide.
    • Julia
      [​IMG]
      Longieren
      Ich blieb noch auf Julias Hof, nachdem ich Liberty gepflegt und geritten habe, ich sollte noch Caprice on Ice pflegen. Er stand auf der Weide und schaute mich frech an. Ich nahm das Halfter und den Strick und versuchte, ihn einzufangen; was mir gar nicht gelang. Julia guckte mir belustigt zu, wie ich hinfiel, ihm hinterher rann und ihn endlich einfing. Mit vielen Schmutzflecken auf der Hose, aber mit einem wiehernden Reitpony an meiner Seite." Das ist nicht witzig!!", sagte ich, aber ich musste auch lachen. ich führte ihn auf den Putzplatz und bürstete das Fell durch. Dann kämmte ich die Mähne und den Schweif durch. Zu Guter Letzt kratzte ich die Hufe aus. Ich wollte Caprice on Ice nicht reiten, deshalb longierte ich ihn. Er war ein wenig bockig, als ich ihn antrieb. Dann aber ließ er sich aus und galoppierte echt wild und schnell. Ich lobte ihn und er trabte. Zehn Minuten später, standen wir wieder auf dem Putzplatz, wo ich Caprice abduschte. Danach trocknete ich ihn ab und kratzte seine Hufe aus. Zur Belohnung gab es viele Möhren für ihn. Dann verabschiedete ich mich!
      (c) Pferdechrash
    • Julia
      [​IMG]
      Blue Moon Stable
      Heute hatte ich einen großen Großauftrag bei Julia. Ich sollte bei allen ihren Pferden die Hufe verschneiden, natürlich Komplettkontrolle und auch Hufpflege. Also machte ich mich mit meiner ganzen Ausrüstung zu Julia. Ihr Hof lag nur eine Dreiviertelstunde entfernt. Als ich angekommen war fuhr ich auf ihren Parkplatz und parkte. Dann stieg ich aus und hinter mir sprang Nessie, meine Hündin, aus dem Auto. Julia stand schon da du schaute nun verwundert auf meinen Hund. „Äh ja, ich konnte sie heute nicht alleine lassen, sie war krank und muss unter Beobachtung bleiben .“ sagte ich vorsichtig. „Okay, nicht so schlimm, meine Pferde sind Hunde gewöhnt. Ich hole mal meinen Hengst Caprice von der Weide, fangen wir mit ihm an?“ „Also mir ist es egal.“ Sagte ich grinsend und schnappte mir meine Arbeitsmaterialien. Zusammen liefen wir zu den großen Stall. „Wo machen wir es?“ fragte ich Julia. „Am Putzplatz, ich bring dir die Pferde und du machst die Arbeit. Alle meine Pferde sind barfuß.“ Gab sie mir noch eine wichtige Auskunft. Ich ging nun schon zum Putzplatz und packte meine Sachen aus, während Julia schon das erste Pferd holte. Dann kam Julia mit Caprice zurück, dieser beäugte mich etwas misstrauisch. Fragend schaute mich Julia an, „Kein Problem.“ Beruhigte ich sie nur kurz und begann dann. Erstmal schaute ich mir die Hufen des Hengstes sehr genau an um auch den kleinsten Riss zu finden der sich vielleicht irgendwo versteckte. Caprice schaute öfters mal zu mir und wollte wissen was ich da machte. Nachdem ich keinen Riss und keine Anzeichen für Krankheiten gefunden hatte machte ich weiter. Nun schnappte ich mir das Hufmesser und schnitt die Hufen aus. Dazu gehörte der Strahl, die Hufsohle und der Tragrand. Nachdem der Hengst mir auch neugierig beim ersten Huf zugeschaut hatte ließ er die anderen drei auch über sich ergehen. Als ich nun auch damit fertig war und mit der Raspel die Ränder noch ‚geschliffen‘ hatte, holte ich das Hufpflegeset. Zuerst säuberte ich nun die Hufsohle mit Desinfizierspray. Nachdem ich das bei allen Hufen gemacht hatte sprühte ich die Innenseite nun mit einen Lotion ein, diese schützte vor Hufkrankheiten wie Strahlfäule oder gar Hufrehe. Nun säuberte ich auch noch die äußere Seite der Hufen und cremte diese mit einer Art Creme ein die Hufrisse verhinderte. Nachdem Caprice nun fertig war brachte Julia ihn wieder auf die Weide und brachte ein anderes Pferd.
      (c) Edfriend
    • Julia
      [​IMG]
      August 2009
      Ich sah einige ungläubige Blicke auf uns gerichtet als ich mit Caprice on Ice auf die Halle zuritt. Zugegeben, er hatte schon eine außergewöhnliche Scheckung...Caprice schnaubte und ich klopfte beruhigend seinen Hals. Ich nahm die Zügel kürzer und liess Caprice on Ice antraben. Im Mitteltrab ritten wir in die Halle in die die Hengst des Monats Wahl stattfinden sollte ein. Auch hier folgten uns einige Blicke und ich musste grinsen. Caprice stand gut am Zügel und trat sehr schön unter als ich ihn auf die Mittellinie abwenden liess. Beim Punkt X parierten wir durch zum Halten und ich grüßte die Richter, wobei ich mir immer noch das Grinsen verkneifen musste. Ich fasste die Zügel wieder kürzer und liess Caprice drei Schritte rückwärtsrichten. Ich sah den gespannten Blick der Richter und grinste jetzt wirklich. Ich gab Caprice eine kurze Hilfe und blitzartig warf er sich auf der Hinterhand herum, galoppierte in halsbrecherischem Tempo weiter und machte schließlich einen Sliding Stop. Es hatte nie jemand gesagt das man keine Westernlektionen einbauen durfte! Caprice stand wieder ordnungsgemäß und ich liess ihn im Anschluss gleich standesgemäß piaffieren. Die Zuschauer lachten. Ich trabte an und liess Caprice an der Seite eine Traversale zeigen. Seine Augen blitzten; ihm machte das ganze sichtlich Spaß. Ich liess meinen Hengst angaloppieren und ritt mit ihm einmal um die ganze Bahn. Dann liess ich ihm die Zügel lang und ritt am langen Zügel weiter. Ich ritt zu X und liess ihn schließlich auch noch im Spin herumwirbeln. Dann nahm ich die Zügel wieder auf und galoppierte auf die Diagonale, wobei ich ihn Zweierwechsel springen liess. Meine Mischung aus Western und Dressur schien gut anzukommen, es gab sogar einige Zuschauer, die begeistert pfiffen. Nun liess ich Caprice über einige Trabstangen traben, einmal die Bahn umrunden, um schließlich die Stangen im Schritt seitwärts und am langen Zügel zu überqueren. Nun kam auch noch meine Springeinlage. Ich lenkte Caprice auf eine Kombination zu, die er meisterhaft hinter sich brachte .Auch der anschließende Oxer bereitete ihm keine Probleme. Ich liess meinem Hengst die Zügel lang und liess ihm die Zügel lang. Wir ritten zum Punkt X und ich verabschiedete mich von den Richtern. Dann verliessen Caprice und ich im Handgalopp die Halle.
    • Julia
      [​IMG]
      Dressurübungen
      Caprice on Ice war zur Hengst des Monats Wahl angemeldet. Ich war wahnsinnig gespannt wie er abschneiden würde und wollte daher ein bisschen mit ihm trainieren damit er vorbereitet war. Ich holte den aussergewöhnlichen Schecken von der Weide und schlenderte zurück mit ihm zum Hof. Ich band ihn am Putzbalken an und ging in die Sattelkammer um den Putzkasten zu holen. Ich striegelte Caprice gründlich und holte dann seinen Dressursattel sowie seine Trense. Dann gingen wir zum Reitplatz. Ich wärmte Caprice auf und übte dann mit ihm leichtere Lektionen wie Hufschlagfiguren und schließlich auch Schenkelweichen und Traversalen. Der Hengst arbeitete sehr gut mit. Ich ritt ihn schließlich trocken und brachte ihn mit einer Möhre zurück auf die Weide.
    • Julia
      [​IMG]
      Ausgerissen!
      Jetzt war Caprice on Ice dran. Gut gelaunt lief ich in die Sattelkammer und suchte nach Caprice on Ice’ schwarzweißen Halfter. Als ich in den Schränken herumwühlte, fiel mir ein Fotoalbum auf. Auf dem verstaubten Deckblatt stand in goldenen, verschnörkelten Buchstaben ‚Caprice on Ice‘ drauf. Eigentlich sollte man ja nicht in Sachen rumstöbern, die einem nicht gehörten, aber ich war zu neugierig, um es einfach so liegen zu lassen. Ich schlug leicht die erste Seite auf. Es war Caprice on Ice als Fohlen. Wie süß er da ausgesehen hatte! Dann sah man den Hengst, als er noch Katrüün gehört hatte. Damals war er nicht so schön wie jetzt, trotzdem war er wunderschön. Ich blätterte eine Seite weiter, dort sah man den Hengst mit Sattel und Trense. Es passte perfekt zum ihm. Die weiße Schabracke und das braune Sattelzeug passten super zu seiner Fellfarbe. Eine Seite weiter stand in krackeliger Schrift: ‚Caprice on Ice 2004‘ Über der Schrift war ein anderes Foto. Der DRP-Hengst buckelte übermütig auf der Weide herum. Wahrscheinlich war das gewesen, als er gerade aus dem TSV gekommen war. Besonders schön war er da nicht, er hatte sehr struppiges Fell, das bemerkte man sofort. Kaum blätterte ich eine Seite weiter, hörte ich ein Mädchen den Song Gloria mitsingen, konnte ein lautes „WAAAH“ hören und dann stolperte jemand über mich. Erschrocken ließ ich das Fotoalbum aus der Hand fallen, es klappte zu und ich starrte das Mädchen an, das gerade über mich gestolpert war und sich nun an dem kleinen Schränkchen festhielt. „Hey Else!“, meinte das Mädchen und umarmte mich. Überrascht schaute ich es an. Da erkannte ich, dass es Toffifee war und ich erwiderte die Umarmung. Toffifee lief zu Eishexe’s Spint und nahm ihr Halfter mit. Dann verschwand sie aus der Sattelkammer. Ich stellte das Fotoalbum zurück in Caprice on Ice‘ Spind und nahm sein Halfter und den passenden Strick mit. Fröhlich steckte ich mir ein paar Leckerlis in die Hosentasche, dann lief ich summend die Stallgasse entlang und kam anschließend bei der Weide an. Heute standen anscheinend alle Zuchthengste von Julia auf der Weide, so sah es jedenfalls aus. Ich brauchte eine Weile, bis ich Caprice on Ice sah. Der Hengst döste gerade am anderen Ende der Weide. Ich öffnete das Gatter des Weidezauns und schloss es hinter mir wieder. Dann ging ich summend auf Caprice on Ice zu, der sofort den Kopf hob, als er mich hörte. Ich hatte schon Bekanntschaft mit ihm geschlossen, als ich für Julia in einer Reitstunde eingesprungen war, deshalb kannten wir uns schon. Der DRP-Hengst trabte zu mir und suchte in meiner Hand nach einem Leckerli. Ich lachte und nahm dann eins aus meiner Hosentasche, was ich dem Hengst hinhielt. Caprice schnupperte zuerst, dann fraß er es vorsichtig auf. Das Maul des Hengstes war weich wie Samt. Ich lächelte leicht, dann halfterte ich den Hengst auf. Als ich den Strick einklinkte und den Hengst von der Weide zum Putzplatz führte, kam Toffifee mir mit Eishexe entgegen. Eishexe war vor kurzem gekrönt worden, deshalb stand sie jetzt auch im Zuchtstall.
      „Hey Töff, seit wann ist Eishexe denn deine RB?“, fragte ich neugierig und ging dann mit Toffifee, die inzwischen Eishexe angebunden hatte, in die Sattelkammer, um das Putzzeug der beiden DRP’s zu holen.
      „Ich habe sie am selben Tag bekommen wie du Elijah, Severius Snape und Caprice on Ice“, grinste sie und öffnete dann Eishexe’s Spind. Schnell holte sie das Putzzeug der Stute heraus, während ich das für Caprice on Ice aus seinem Spind mitnahm. Fröhlich plaudernd verließen wir die Sattelkammer wieder und während wir zum Putzplatz liefen, unterhielten wir uns über allen möglichen Kram. „Mist!“, fluchte ich, als mir plötzlich der Sattel, den ich gerade holte, fast herunterfiel. Doch Toffifee war schneller und fing ihn auf. „Danke“, keuchte ich und lief dann mit dem Sattel auf dem Arm weiter zu Caprice on Ice, der schon ungeduldig mit dem Huf auf dem Boden schabte. In Windeseile legte ich den Sattel auf den Rücken des Hengstes und rückte den Sattel an die richtige Stelle. Der Hengst schnaubte kurz und drehte seinen Kopf dann so herum, dass er mich ansehen konnte. Ich zog den Sattelgurt fest, dann ging ich mit der Trense in der Hand zu Caprice’s Kopf. Schnell nahm ich ihm das Halfter ab und streifte ihm blitzschnell die Trense über. Der Hengst nahm willig das Gebiss ins Maul, sodass ich nur noch die Gamaschen befestigen musste. Bei Eishexe lief es nicht halb so gut. Zuerst wollte die Stute das Gebiss nicht nehmen, dann zappelte sie noch herum. Doch nach einiger Zeit gelang es Toffifee doch, Eishexe fertig zu machen. Wir hatten beschlossen, zusammen auszureiten. Und da Julia die Erlaubnis vom Nachbarn hatte, aufs Feld zu reiten, hatten wir beschlossen, dort einmal zu reiten. Wenn man über das Feld ritt, kam am Ende ein kleiner Waldweg, wo man anschließend bei dem alten Hof auskam. Und genau diesen Weg wollten wir nehmen. Grinsend stiegen wir auf und ritten im Schritt auf das Feld. Toffifee und ich quatschten über alles mögliche, zum Beispiel die Schule. Wir fanden beide, dass Schule ätzend war. Da waren wir uns einig. Als wir etwa 10 Minuten lang im Schritt geritten waren, gurtete ich nach und trabte an. Toffifee tat es mir nach und einige Zeit trabten wir nebeneinander her. Es war eine Viertelstunde später, wir waren immer noch nicht am Ende vom Feld angekommen. Plötzlich rief ich: „Wer als letztes beim Waldweg ist, ist ein Loser!“ Beinahe gleichzeitig galoppierten Caprice und Eishexe an. Ein paar Mal buckelten unsere RB’s herum, dann liefen sie wieder gleichmäßig weiter. Wer wohl am Ende gewinnen würde? Ganz klar: Der mit dem Pony, das mehr Ausdauer hatte. Doch welches war das? Ich hatte keine Zeit, zu grübeln oder groß darüber nachzudenken, denn es waren nur noch wenige Meter bis zum Waldweg. Caprice on Ice war zurückgefallen, holte aber wieder auf. Und... Toffifee und Eishexe erreichten gleichzeitig mit mir und Caprice on Ice die Ziellinie. Grinsend parierten wir die beiden DRP’s wieder in den Schritt durch und ritten dann plaudernd den Waldweg entlang, bis wir an dem alten Hof ankamen, an dem ich das Falabella-Fohlen und Lola vom Rothhof gefunden hatte. Insgeheim nannte ich diesen Hof Rothhof, deshalb auch Lola vom Rothhof. Doch davon wusste niemand nichts. Selbst Pharlap nicht. Grinsend, jedoch sehr ernst erzählte ich Toffifee einiges über den Hof, auch, dass ich hier ein Falafohlen und einen Husky gefunden hatte. Zuerst gingen wir ins Haupthaus. Dort war ich selbst noch nicht gewesen und fand es etwas unheimlich. Aber: Wem sollte dieses verlassene Grundstück schon gehören? Nach einiger Zeit zeigte ich Toffifee noch den Schuppen und die Scheune, ganz am Ende noch den Stall. Toffifee staunte nicht schlecht, wie herunter gekommen der Hof war. Nach einiger Zeit ritten wir wieder zurück. Als wir wieder bei Julia angekommen waren, übten Toffifee und ich etwas Dressur. Gemeinsam verbesserten wir die Fehler des anderen, ehe wir unsere Reitbeteiligungen wieder auf die Weide brachten. Anschließend halfen wir Julia noch etwas mit den Arbeiten auf dem Hof. Wir misteten Ställe aus, fegten die Stallgasse und halfen noch bei anderen Sachen mit. Als wir anschließend wieder nach unseren RB’s sahen, bekamen wir einen großen Schreck: Sie waren weg! Die Weide war leer! Erschrocken suchten wir den ganzen Hof ab, fanden jedoch keine Deutschen Reitponys. Nach endlos langem Suchen fanden wir unsere RB’s anschließend auf dem Feld des Nachbarn. OH NEIN!!, schrillten bei mir die Alarmglocken. Wenn...wenn der Bauer das sieht...
      Doch es blieb keine Zeit zum Nachdenken. Blitzschnell lief ich auf das Feld und versuchte gemeinsam mit TöFF, die DRP’s wieder zurück zu Julias Hof zu scheuchen. Das klappte eher nicht, deshalb holten wir schnell die Stricke. Da sie alle Halfter umhatten, sollten sie eigentlich leicht zu fangen sein. Doch auch das wollte nicht klappen. Toffifee hatte bei Eishexe den Strick schon beim Halfter eingeklinkt, die Stute jedoch sträubte sich, sodass Toffifee auf dem nassen Boden ausrutschte. Klar, es hatte vorige Nacht geregnet, deshalb war der Boden sehr rutschig und durchweicht. Während Toffifee immer wieder versuchte, Eishexe mitzukriegen, rutschte ich aus, als ich Elijah einfangen wollte. Sofort kam der Ponyhengst zu mir getrabt. Vorher hatte ich ihm schon den Strick eingeklinkt. Immer wieder versuchte ich, den Strick zu packen, doch Elijah wich immer wieder aus. Anschließend ich mich um. Ravini und Caprice beknabbern sich die ganze Zeit. Snape fraß etwas Stroh vom Feld und Nacro stand daneben. Dann guckte ich wieder zu Toffifee. Eishexe war inzwischen zickig geworden und hatte sich losgerissen, sodass der Strick kaputtgegangen war. Plötzlich hörten wir einen Traktor. Auch die Ponys blieben still stehen, ehe sie den Traktor erblickten und zurrück auf Julias Hof galoppierten, direkt in die Weide. Toll, dachte ich, jetzt war das alles umsonst. Und ich kann heute abend erstmal duschen.
      Ich seufzte leicht und rannte dann vom Feld herunter, doch wir erreichten Juu erst, nachdem der Bauer sich schon bei ihre beschwert hatte. Schüchtern erzählten Toffifee und ich von unserem Nachmittag. Anschließend musste der Bauer sogar drüber lachen. TöFF und ich holten uns unsere Fahrräder und laberten solange über den Nachmittag, bis wir beide bei uns zuhause ankamen.
      Dort schloss ich die Haustür auf und stieg erstmal unter die Dusche. Anschließend zog ich mir bequeme Klamotten an und setzte mich vor den Fernseher, doch mit den Gedanken war ich beim heuten Nachmittag...
      (c) Else
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    Juu's Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Julia
    Datum:
    1 März 2010
    Klicks:
    1.047
    Kommentare:
    16