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Zasa

Caplin van Hoel // Friese // Hengst

Caplin van Hoel // Friese // Hengst
Zasa, 15 Apr. 2016
    • Zasa
      Wilkommen! [​IMG]

      Es regnete schon seit Tagen, ebenso wie heute. Die betrübte Stimmung liegt hier bereits eine Weile in Luggala. Alles und jeder wartet auf den lang ersehnten Sonnenschein, mir inklusive. Doch wenigstens gab es einen freudigen Anlass , wieder einmal zog ein neues Pferd ein. Ja ihr denkt jetzt sicher "schon wieder?" oder "hast du nicht schon genug?".. 19 Pferde und noch eines folgt bald, aber Luggala ist groß mit viel Platz und mittlerweile hab ich auch 2 Angestellte die mir wunderbar helfen. Außerdem ist Luggala ein Vollzeitjob mit gewissen Vorzügen, kein Grund zur Sorge. Denn jeder einzelne Vierbeiner bekommt die Zuneigung die er braucht und zusätzlich eine ausgewogene Ausbildung nach Körperlichen und Mentalen Verausetzungen. Caplin van Hoel, ein wunderschöner junger Friesenhengst mit diesen einzigartigen blauen Augen. Er ist kein Typischer Vertreter seiner Art, seine Augen im Kontrast zu der rabenschwarzen Jacke, seine sportliche Statur unterstrichen von einer kurzen Mähne und ein unbeschreiblicher Charakter machten ihn zu einem Juwel der alle Herzen erobert. Ich hab ihn in einer deutschen Verkaufsanzeige gefunden, Freunde berichteten mir von einem außergewöhnlichen Friesen. Ich suchte ja sowieso für die Zucht, aber als ich ein Bild von ihm sah war klar - der musste es sein! Immer wieder wenn ich dran denke geht mein Herz auf, vielleicht mein Seelenpart? Egal egal, ich war nämlich zuerst sehr verstutzt als das Wort "roh" viel.
      Eigentlich wollte ich ein bereits erfahreneres Pferd, aber das Abenteuer lockte mich in mir. So schnell wie ich mich entschloss, besuchte ich ihn und fix war auch der Kaufvertrag unterschrieben. Ich regelte also den Transport nach Irland, in Dublin würde ich ihn holen und selber zu mir fahren.
      Damit ich nicht alle meine Fingernägel abkaute kam eine gute Freundin mit. Judy kenn ich von einer Feier im Pub, mittlerweile war sie regelmäßig bei mir, ritt
      meinen Oldi Shapaan und nahm Unterricht von mir. Auf jeden Fall war sie der perfekte Gegenpart um mich zu beruhigen *schmunzelte ich*. Wir waren bereits eine Stunde unterwegs, plauderten ohne Pause bis endlich das Dubliner Stadtschild zu sehen war. Nun war es nicht mehr weit bis zum Flughafen. Cap müsste bereits auf dem Boden sein und die Kontrollen hinter sich haben. Aufgeregt rannte ich vom Parkplatz in die Tierabteilung. Ja den Ort kannte ich ja bereits sehr gut, weshalb ich mir das Fragen ob ich schon hin darf meist ersparte..außerdem konnte ich es gar nicht erwarten ihn endlich wieder zu sehen. Als ob bereits auf mich gewartet wurde stand bereits ein junger Mann mit einem Stapel an Papieren in der Hand am Tor und begrüßte mich freundlich. Ich versuchte so schnell wie möglich alles z unterschreiben und drängelte zu meinem Pferd. Dann war es so weit, hinter einem großen Tor erstreckten sich ein paar provisorische Boxen und in der 3. rechts stand er, große neugierige blaue Augen steckten sich einen entgegen. Mit sanften krabbeln seiner samten Lippen begrüßte er mich. Ein toller Moment, wir erkannten uns beide direkt wieder. Als Judy langsam hinterher kam hatte sie einen Lederhalfter, Abschwitzdecke sowie neue Transportgamaschen dabei. Der Hengst hatte ein einfaches Halfter um und war dünn einbandagiert, allerdings wollte der Vorbesitzer den Krempel wieder, so das ich es direkt noch zurück schicken lies. Ich öffnete die Boxentür und viel ihm direkt um den Hals. Was ein Prachtkerl und noch so ungeschliffen! Ich machte die Bandagen und das alte Halfter ab und drückte es Judy in die Hand, welche für mich das verschicken übernahm. Im tausch dafür legte ich ihm den Lederhalfter mit der Aufschrift: Caplin van Hoel, an..ja er hatte sich bereits einen eigenen Halfter verdient, wie jedes Pferd bei mir, das ist quasi selbstverständlich. Wie ein Musterschüler steckte er seinen Kopf fast alleine in den Halfter. Glaubt mir, unbeschreiblich! Allerdings beim Decke überwerfen schreckte er zusammen, das kannte er noch nicht so gut vergas ich. Doch selbst unter Angst meisterte er es. Ich führte ihn nun aus der Box raus und legte ihm alle 4 Transportgamaschen an, fand er noch nicht so cool und watschelte die ersten Schritte. Lachend klopfte ich seinen Hals: "Hihi, du bist einer, einerseits groß und erhaben, andererseits eine kleine Nuss.". In der Zeit war auch meine Freundin wieder da, welche statt mir Caps Papiere in die Hand nahm. Wir checkten kurz alles und dann ging es ans Verladen. Gott sei dank hab hielt ich den größten Schatz auf Erden in der Hand, und alles klappte ohne muckern..okay, man darf oben ja neugierig wiehren. "Ja Cap, dies ist nun dein Land, es wird ein großes Abenteuer!"
      Nach einer ruhigen Fahrt kamen wir in Luggala an. Der Hengst wiehrte ur ein paar mal, doch als er meine anderen Pferde hörte war er ruhig und entspannt. Es regnete immer noch in Massen, hoffen wir das die nächsten Tage das Wetter umschlägt. Ich hielt direkt vor dem Offenstall wo Calle bereits wartete. Ich hatte den Stall für Cap in 2 Teile getrennt, so dass er zunächst seine Ruhe hat, aber schon Kontakt zu seinem zukünftigen Partner haben konnte.
      Es war frisch eingestreut und es gab genug Heu unterm Dach, sowie auf der Koppelfläche, natürlich auch überdacht. Das abladen verlief ähnlich wie das aufladen, ein wenig Neugier lockte ihn allerdings schneller heraus..aber das ist ja kein Problem. Ich entfernte die Gamaschen und Decke, schnappte mir den Eimer Möhren und machte mich auf den Weg in sein neues Bettchen. Er gierte ein paar mal in den Eimer, leider mit Erfolg, aber ich war ihm nicht böse *schmunzelte ich*. Judy schloss die Tür hinter mir und ich befreite Cap von seinem Halfter. Zunächst schoss er los zur Trennung, wo Calle neugierig stand wer da gerade angekommen ist. Die zwei beschnupperten sich erst quitschend doch nach ein-zwei Mal war Ruhe und der Hengst kam zurück zu mir.
      "So Cap, ich lasse euch nun bis heut Abend in Ruhe, vertragt euch!" Ich entleerte den Eimer mit Möhren in seinem Futtertrog, und gab den zweien jeweils eine direkt. Mit Tränen in den Augen, vor Freude natürlich, verließ ich den Offenstall, blickte noch einmal zurück und machte mich nun daran den Hänger zu säubern. Judy blieb noch bis zum Abendessen bei mir, half später mit zu füttern und begüßte mich morgen wieder.
    • Zasa
      Hufschmiedbericht Cheveyo, Flopp oder Hopp, Caplin , Nandalee , Nachtschwärmer

      Wir hatten uns verfahren. Mitten in der Pampa hatten Smetti und ich auch keinen Empfang. Ich schaute verzweifelt auf mein Arbeitshandy. Einem schwarzen Blackberry mit einer Miniaturtastatur mit der ich mich auch noch schwer tat. Ich versuchte zwanghaft Zasa zu erreichen und war echt froh als ich sie nach abermaligen Versuchen endlich am Telefon zu hören. Mit bedauern teilte ich ihr mit das es wohl noch etwas dauern würde.

      Nach gut 40 Minuten erreichten wir doch noch den Hof. Wir hatten es geschafft, betraten den Stall und sahen auch gleich die Junge frau und ihren Scheckhengst. Das musste Cheveyo sein. Eine wahnsinnige Ausstrahlung hatten alle ihre Pferde und am meisten hatte es mir der Shettyhengst „Flopp oder Hopp“ angetan. Ihn kannte ich sogar noch von Elena. Smetti machte sich schon mit Cheveyo bekannt und kürzte ihm ordentlich die Hufe. Er war die Ruhe selbst, die ganze Zeit döste er und ließ den Auszubildenden seine Arbeit machen bis ich dann einsprang und dem Lewitzer die Hufeisen anpasste und aufnagelte. Als er fertig war, kam der freche Shettyhengst dran und zeigte uns wie prächtig er war und wie er uns aufgrund seiner mangelnden Größe an der Nase herumführen konnte. Der Rappe machte es Smetti unerträglich schwer die Hufe zu kürzen und zu feilen, da er so klein war. „Das nächste Shetty machst du, Rachel“, hatte er mürrisch gesagt. Ich hatte nur beiläufig zugestimmt, weil ich das Prozedere mit den kleinen schon kannte. Er gab sich nicht so leicht zufrieden und hielt auch nichts vom Still halten, ganz im Gegensatz zu unserem ersten Kunden, der so schön brav gedöst hatte. Er trickste meinen Azubi lieber aus, bis ich dann zum Aufnageln meiner kleinsten Hufeisengröße drankam und ihn etwas härter anpackte als Smetti. Ein wenig besser funktionierte es dann schon als es bei Smetti der Fall war. Er war erstaunt, kraulte dem Hengst die weiße Stirn und genoss seine kurze Pause bis Zasa uns ihren neuen fischäugigen Friesen vorstellte und wir auch ihm die Hufe kürzten und die Hufeisen aufschlugen. Caplin war toll. Sehr schick sogar und auch sein Verhalten war sehr schön. Nur als er wie die anderen sein Leckerli bekam, begann er zu betteln und sein Babyface wurde ausgepackt. Die nächsten zwei Opfer waren die Schimmelstute Nandalee und der Haflinger Nachtschwärmer. Nandalee verhielt sich echt schwierig, ganz und gar nicht wie eine Stute. Eher ein Hengst auf Anabolika. Sie entsprach schon eher der Sparte Rebellin und zeigte uns dies bei unserer Arbeit auch sehr deutlich. Smetti hatte nur Mühe sich durchzusetzen und auch ich hatte so meine Probleme beim Aufnageln der Hufeisen. Nachtschwärmer hingegen war so das komplette Gegenteil von ihr und wir konnten unsere Arbeit in Ruhe und auch langsam von Statten gehen lassen. Ich war froh, dass ich abends gemütlich und an meinen Partner gekuschelt auf der Couch liegen würde. Nachtschwärmer machte ich im Alleingang – Hufe wurden gekürzt, geraspelt und gefeilt. Eine kleine Korrektur der Fehlstellung wurde vorgenommen und die Hufeisen angepasst und draufgenagelt. Endlich waren wir mit dem Großauftrag fertig geworden und konnten noch eine kurze Pause auf dem Hof machen ehe wir uns auf den Heimweg machten.
      by Sosox3
    • Zasa
      Endlich Sommer in Luggala!

      Wie gewohnt schmiss mich erneut die Sonne aus dem Bett, vllt waren es auch die Vögel, aber wach ist wach. Ich zog mich also direkt an, schlenderte in die Küche und schon ging der erste Weg zu meinen vierbeinigen Freunden. Zunächst ging es zum Offenstall von Caplin v. Hoel und Calle Cool. Die zweit Chaoten warteten bereits ungeduldig am Zauntor, ließen mich beinahe nicht rein. Mit großen Lachen drängte ich die zwei Perlen zur Seite und schnappte mir direkt die Gabel.
      Ich lockerte das Stroh im Stall auf, streute ein wenig frisch darüber und füllte beide Heunetze. Wie typisch gierte Calle direkt aufs Futter zu, während sich Caplin nochmal ausgiebig kraulen lies bis doch das frische Heu interessanter wurde. Mein nächster Halt war der Offenstall meiner drei gekörten Sportliebhabern Chaveyo, Shapaan und Colour Paint. Wie ebend schon wurde ich freudig begrüßt und auch hier gab es frisches Stroh, sowie Heu. Momentan füttere ich kaum Kraftfutter zu, da die Gräser ausreichend versorgten. Lediglich Shapaan bekam früh sein Mineralmüsli, mit 19 und vielen Erfolgen in der Tasche, darf er da ruhig etwas zusätzlich Kraft bekommen. Mein letzter Halt bei den Offenställen war der Stall von meinen zwei Shettyhengsten Flop oder Hop und What does the fox say. Hier gab es ausnahmsweise nur frisches Stroh, Shettys sind ja bekanntlich Vielfraße, weshalb das grün auf der Wiese mehr als ausreichte. Auch die zwei genossen ihre Streicheleinheiten bis es letztendlich zur Sommerkoppel ging, wo meine Stuten und Fohlen bis Oktober einquartiert sind. Ich checkte hier nur den Zustand von Meilenstein, Nandalee, Nachtschwärmer, Jinx, Spencer...ja dem einzigen Wallach hier, Kaabal, Snottles Peppermint, Nienke und Crying Dream. Allen ging es augenscheinlich gut, sodass ich beschloss zur Sattelkammer zu gehen.
      Leider hab ich es nicht geschafft zu reiten, doch dafür haben wir morgen großes vor, Kaabal lernt nämlich den ersten Reiter auf ihrem Rücken kennen.
      Nun war es bereits 16 Uhr und ich wurde immer ungeduldiger, denn es zogen zwei neue Pferde im schönen Luggala ein.
      Diesmal hatte ich sogar einen ganz lieben Service, welcher mir die Pferde direkt auf dem Hof brachte, da mein Auto derzeit in der Werkstatt ist.
      Bei einer guten Freundin, wo ich vor kurzen Cheveyo erstanden hab, kaufte ich nun auch Donatella und Caillou. Beides ebenfalls gekörte Lewitzer, Stute und Hengst.
      Zwei junge tolle Ponys, für Sport sowie Zucht.
      Nachdem endlich der Hänger zu sehen war, platzte ich fast vor Freude. Wir öffneten den Hänger, Stute und Hengst schauten neugierig, zwischen beiden war ein Platz frei. Sie hatten etwas geschwitzt, weshalb wir sie kurz abduschten und dann zu den Boxen brachten. Ich stellte Cheveyo zwischen beide, zwar standen so auch Hengst und Stute nebeneinander, jedoch war Chev eher der Wallach unter ihnen. Da sie ihn schnell wiedererkannten, stellte sich auch schnell Ruhe ein. Ich fütterte nun allen nocheinmal etwas Heu, unterschrieb die Papiere und verzog mich erst einmal in mein Haus.
      Ausruhen vor morgen.​
    • Zasa
      Der Weihnachtsmann naht!

      Es ist bereits sehr frisch und eisig geworden in Luggala. Heute stand ein kurzer Stallcheck auf dem Plan, da ich später wohl ein neues Pferd empfangen würde.
      Ich war schon putzmunter als mich der Wecker versuchte aus dem Schlaf zu reißen. Nach einer ruhigen Tasse Kaffee und einem kleinen Frühstück machte ich mich auf den Weg in den 2. Offenstall wo mich Calle Cool und Caplin v. Hoel schon freudig erwarteten. Ich fütterte die beiden Rappen zunächst ihr tägliches Kraftfutter, bevor ich anfing das Stroh neu aufzustreuen, sowie das Heu in den Vorrichtungen zu verteilen. Nun schnappte ich mir die Karre und befreite die Koppel von sämtlichen Pferdeäpfeln. Als die beiden Burschen fertig waren, schnappte ich mir die rumliegenden Putzsachen und putze sie kurz über. Nun ging der Weg zu meinen anderen männlichen, in den Offenstall Nummer 3..lustig, denn der 1. war immer noch frei. Genau wie bei den Friesen, fütterte ich die 4 Burschen und säuberte stall und Koppel. Auch Calour Paint, Alvari, Nachtschwärmer und Descarado freuten sich über die kleine Putzeinheit. Im Offenstall 4. standen meine 3 Stuten, Kabaal, Fraena v. Hulshóf und Mahamadou. Nach kurzem Streitschlichten, da sich die Zicken um ihr Futter beklauten, ging es auch hier wie bei den anderen zur Sache.
      Ich legte eine kurze Mittagspause kam auch schon der heiß erwartete Anruf, das mein Neuzugang mich gleich erwarten würde. Der schöne Rapphengst Thorin, ein Noriker, darf nun das Leben auf Luggala mit meinen anderen 9 Pferden genießen. Ihn erwartet eine abwechslungsreiche Ausbildung, er soll kein Sportpferd werden, aber er darf wohl gefördert werden.
    • Zasa
      Kurz-Besuch

      Der Wecker klingelte früh, die Sonne schien bereits und es schien heute ein etwas wärmerer Tag zu werden. Nach meinem allmorgendlichen Kaffee, sprang ich in meine schon leicht schmutzigen Arbeitsklamotten und machte mich raus in die Ställe.
      Im kleinen Offenstall 2 begrüßte ich zuerst Calle Cool sowie Caplin van Hoel. Die zwei Friesenhengste tretelten schon ungeduldig vor sich her.
      Nach dem das Kraftfutter verschlungen war sperrte ich den Unterstand zu und fing an gründlich zu misten. In einer der Ecken kam eine Strohmatte, der Rest war eher trocken gestaltet..es ist einfach besser für die Hufe.
      Nun lief ich das Paddock nach Äpfeln ab, öffnete das Tor und erlaube den zwei Hengsten nun freien Zugang zur Koppel.
      Der nächste Stop war der Offenstall 3, dort standen Colour Paint, Nachtschwärmer, Alvari und Thorin. Ebenfalls eine kleine Gruppe von Hengsten, welche sich sehr harmonisch zusammen gefügt haben. Ähnlich wie bei den Friesen, ging es auch hier zu, allerdings bekamen nur Colour Paint und Alvari ein wenig Kraftfutter.
      Als ich hier fertig war, öffnete ich nun auch den Koppelzugang.
      Laut Wetterbericht soll es nun keinen Bodenfrost mehr geben, weshalb ich die Offenställe wohl bald Sommer-tauglich machen müsste.
      Als letztes besuchte ich meine Stuten, Kabaal, Mahamadou und Fraena. Von ihnen bekam keiner Kraftfutter, allerdings verteilte ich ein wenig Heu zum knappern in ihrem Unterstand.
      Später ging es an das Training.
    • Zasa
      Kurzer Pflegebericht für alle Pferde

      Es frostet bereits also bepackte ich mich mit sämtlichen Jacken und marschierte los zu den Ställen. Mein morgendlicher Kaffee hielt mich wenigstens etwas warm.
      Im ersten Offenstall begrüßte ich Thorin und All Pride. Die zwei Hengste mit großem Größenunterschied verstanden sich prächtig.
      Ich mistete etwas, streute ein und gab den Burschen Heu und Kraftfutter. Genau so machte ich es auch im zweiten Offenstall bei Calle Cool, Caplin van Hoel und Appolinaris. Im dritten Offenstall begrüßte ich die letzte Gruppe von Hengsten. Hier wohnen Colour Paint, Nachtschwärmer und Alvari. Die bunte aber ruhige Mischung klappte auch hier super. Auch die drei mistete und fütterte ich. Die Stuten stehen alle zusammen im vierten Offenstall. Kabaal, Fraena, Mahamadou, Glamour's Rubina, Happy Steffi und Shari wohnen hier. Im Stutenstall gab es immer mehr zutun, mehr zu misten, mehr zu füttern, weshalb es bereits kurz vor 12 war, als ich alles geschafft hatte. In den nächsten Tagen stand wieder etwas Training auf dem Plan.
    • Zasa
      Kurzer Pflegebericht für alle Pferde

      Mittlerweile kehrte endlich der Frühling in Luggala wieder ein. Die Sonne blinzelte bereits, als ich meine Augen langsam öffnete. Etwas verschlafen kroch ich aus meinem Bett und stolperte in die Küche hinunter. Ich wollte heute schnell die Pferde versorgen, ehe ich die Planungen für die kommende Zeit starten werde.
      Viel hat sich hier getan, und endlich werden die Pferde wieder mehr im Mittelpunkt stehen können.
      Nach einem kleinen Frühstück mit Denkpause, startete ich in den Offenstall 1 zu Thorin und dem kleinen All Pride. Da beide gut im Futter standen und aktuell nicht viel arbeiten, bekamen sie nur ihre Ration Heu und ein paar Möhren, nachdem ich den Offenstall abäppelte und neu einstreute.
      Die Ställe waren noch abgesteckt, da es die letzten Wochen so extrem matschig war, jedoch durften sie ab heute wieder die kompletten Ausläufe betreten.
      Im nächsten Offenstall standen Calle Cool, Caplin v. Hoel und Apollinaris. hier fütterte ich noch zusätzlich ein wenig Hafer bei. Auch sie mistete ich und steckte den Bereich wieder zurück. Nur noch zwei Gruppen an Pferden mussten versorgt werden, bevor es mit dem Auto in die Stadt ging.
      Colour Paint, Nachtschwärmer und Alvari waren nach schnellen zehn Minuten glücklich und auch im letzten Stall beeilte ich mich voran zu kommen.
      Hier brauchte ich allerdings am längsten, denn Kabaal, die kleine Fraena v. Hulshof, Mahamadou, Glamour's Rubina, Happy Steffi und Shari brauchten ein wenig mehr Aufmerksamkeit.
      Nun mussten ein paar Besorgungen gemacht werden, Papiere weg geschickt und noch nötige Dinge eingekauft werden.
    • Zasa
      Kurzer Pflegebreicht für alle Pferde

      *brrr* Trotz Sonne wurde dieser Tag mit klappernden Zähnen begonnen. Keine 10 Grad waren es die Nacht gewesen, sodass ich meinen Kaffee schnell schlürfte um mich ein wenig aufzuwärmen und Motivation zu schöpfen. Nun machte ich das Kind fertig, ja es gab Nachwuchs in Luggala. Die kleine, Nora, hatte einen guten Tag, sodass ich sie ohne Bedenken in die Obhut von einer Freundin geben konnte. Sie kam täglich, damit ich wenigstens ein wenig für meine Pferde da sein konnte..außerdem hatte sie meine Pferde während meiner Schwangerschaft geritten. Im ersten Offenstall begrüßten mich lautstark Thorin und All Pride. Die beiden Jung warteten auf ihren Hafersnack. Nach dem Füttern, mistete ich schnell ab und streute neues Stroh über. Ich kontrollierte auch die Tränke ehe es in den nächsten Offenstall zu Caplin v. Hoel, Calle Cool und Appolinaris ging. Die drei Barocken Hengste genossen ein paar Streicheleinheiten. Auch hier mistete ich und gab den Burschen noch frisches Heu. Da alle derzeit pausierten, gibt es immer nur am Abend Kraftfutter. Nun warteten Colour Paint, Nachtschwärmer, und Alvari auf ihr Frühstück. Das selbe Spiel, jedoch putzte ich Cloud schnell über um ihn später schneller fertig machen zu können. Die Stuten Kabaal, Fraena v. Hulshof, Mahamadou, Glamours Rubina, Happi Steffi und Shari. Hier dauerte es am längsten, ehe alle an ihrem Platz waren und gemächlich fraßen. Nur klein Fräni holte sich noch ein paar extra Möhren bei mir ab, indem sie mächtig nervte. Nach dem misten rief auch schon meine Freundin an. Das Kind rufte.
    • Sissicat
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      Der kalte Wind der Highlands blies mir an dem heutigem Morgen ungehindert in mein Gesicht, während ich meine Werkzeuge in meinen Truck hievte. Ich hatte wieder einen Großauftrag, bei den Ställen von Luggala. Acht Pferde sollte ich an diesem Tag behandeln, weshalb ich schon ein paar Tassen Kaffee intus hatte, ich wollte ja nicht während des Auftrags müde werden, so stieg ich nun in meinen kleinen Truck und fuhr auch schon los. Nach kurzer Zeit war ich auch schon bei dem Gestüt angekommen, wo die Besitzerin Zasa Levy bereits auf mich wartete. Wir begrüßten uns freundlich und ich begann mein Werkzeug aufzubauen. Als dies getan war, führte Zasa auch schon meine erste Patientin zu mir, die Achal Tekkiner Stute Kabaal. Die Stute machte einen freundlichen Eindruck und da ich bei allen acht Pferden heute nur ausschneiden und raspeln musste, hoffte ich das der Auftrag nicht zu lange dauern würde. Bei der braunen Achal Tekkiner Stute trügte jedoch der erste Eindruck einwenig, still da zu stehen und Hufe zu geben schien der kleinen Diva zu langweilig, sie wollte beschäftigt werden und nicht nur dastehen. Immerwieder stupste die Stute mich an während ich meine Arbeit tat oder entriss mir ihren Huf, jedoch legte sich dies als Zasa anfing die Stute hinter ihren Ohren zu kraulen. Kabaal war dann auch schon fertig und Zasa tauschte die junge Stute mit dem Suffolk Punch Hengst Angus aus. Wie von Kaltblütern erwartet schien der große Hengst die Ruhe in Pferdeform zu sein, brav tat er was ich von ihm verlangte und hielt die ganze Zeit überstill, hin und wieder bekam ich zwar das Gewicht eines Kaltblütes zu spüren, da er genau das gerade von mir gehalten Huf am meisten belastete. Trotzdem war ich schnell mit Angus Hufe fertig und Zasa brachte auch schon den nächsten Patienten. Dieser stellte sich als Freisenhengst Calle Cool heraus. Jung und dynamisch trabte der Hengst neben Zasa her und musterte mich neugierig. Auch er wollte nicht wirklich ruhig stehen - lag wohl daran das dies so langweilig war - aber lies sich von Zasa dazu überreden wenigsten die kurze Zeit die ich brauchen würde um seine Hufe zu behandeln stehen zu bleiben. Nachdem auch Calle Cool fertig war kam der zweite Friesenhengst an dem heutigen Tag zu mir, sein Name war Caplin van Hoel. Was mir bei diesem Rappen sofort auffiel war die Friesen untypischen blauen Augen, die sofort herausstachen. Sein Charakter ähnelte dem von Calle Cool sehr viel wodurch wir bereits wussten wie wir ihn "ruhig stellen" konnten. So waren auch die Hufe dieses Hengstes schnell fertig ausgeschnitten und geraspelt wodurch Zasa schon die nächste Patientin holen konnte. Meine nächste Patientin war die Araber Stute Nora. Bei der Stute mit der besonderen Zeichnung ging das ausschneiden sehr schnell und auch das raspeln war überraschend schnell erledigt. "Brave.",meinte ich lächelnd und tätschelte ihren Hals, dann wurde sie auch wieder gegen den Hannoveraner Hengst Colour Paint ausgewechselt. Der große Hengst hielt die ganze Zeit über ruhig und schien keinerlei Probleme mit meiner Arbeit zu haben, wie auch zuvor war meine Arbeit bei dem Fuchsfarbenem Pferd schnell erledigt und er bekam von mir eine stolze Streicheleinheit. Dannach kam mein vorletzter Patient, der riesige Hannoveraner Hengst Weltgiri. Dieser Fuchs jedoch wirkte etwas ängstlich als er mich sah, schien sich aber nach einer kurzen Streicheleinheit beruhigt zu haben und hielt brav still. Zasa musste den Hengst zwar immerwieder einmal überzeugen das alles gut aber dennoch war Weltgiri schnell fertig und konnte zurück in seine Box. Müde streckte ich mich nun und wartete auf meinen letzten Auftrag, nach kurzer Zeit kam Zasa aber auch schon zurück mit der fuchsfarbenen Stute Glamour's Rubina. Neugierig streckte mir die New Forest Pony Stute ihre Nüstern entgegen und wieherte freundlich. "Ach bist du süß.",lachte ich und tätschelte ihren Hals. Ihre Hufe gab die Stute mir ohne langes zögern und hielt auch die ganze Zeit über still. So war ich wirklich überraschend schnell mit allem fertig und konnte nach dem kurzem geschäftlichen Gespräch mit Zasa auch schon nachhause fahren.
      4122 Zeichen | Sissicat
    • Zasa
      Kurzer Pflegebericht für alle Pferde

      Die Sonne schien, es wird endlich Frühling in Luggala! Umso motivierter kroch ich aus dem Bett um nach einem schnellem Frühstück mit Kaffee zu den Pferden zu gehen. Meine Tochter bepackt, ging es zuerst in den Offenstall 2 zu Caplin van Hoel, Calle Cool und Appolinaris. Erst gab es Hafer, dann in den Paddocks Heu und danach folgte das Misten des Stalls. Mit genug Übung ging das recht flott. Im Offenstall 3 begrüsten mich Colour Paint, Weltgiri, Angus und Tiramisu. Eine bunte Mischung, von Voll- bis Kaltblut, aber alle verstanden sich. Hier ebenfalls gab es zuerst Hafer, dann heu und darauf folgte das misten. Im nächsten Offenstall standen Kabaal und Glamour's Rubina. Wie zuvor arbeitete ich alles ab und putzte die dreckige Tekkenstute einmal grob über. Im großen und letzten Offenstall standen die Araberstuten Nora, Cardic, Rubina und Le Petit. Ebenfalls wie zuvor machte ich den Stall fertig, allerding checkte ich hier alle Stuten über, da sie dieses Jahr ihr erstes Fohlen erwarten sollten.
      Nach einem entspannten vormittag, ging es erstmal zum Mittag zurück ins Haus, wer weiß was der Abend so bringt.
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  • Album:
    ~Gnadenbrotpferde~
    Hochgeladen von:
    Zasa
    Datum:
    15 Apr. 2016
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  • [​IMG]
    Name: Caplin van Hoel
    Geboren: 03.05.2011
    von Bearbrook
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    Rasse: Friese

    Stockmaß: 1,62m
    Farbe: Rappe Ee
    Geschlecht: Hengst

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    A. d.: Unknow
    Unknow x Unknow
    V.d.: Unknow

    Unknow x Unknow
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    Geschichte:

    Ein Junger Hengst, geboren in einem Niederländischem Gestüt. Er wuchs ohne Komplikationen auf, bis er
    mit 4 Jahren zu mir nach Luggala zog.

    Charakter:
    Caplin ist ein junger und dynamischer Friesenhengst. Sein charakterliches Rundum-Paket machen ihn aus. Er ist sehr verspielt, manchmal kommt der Macho raus, von Hengstmanieren ist allerdings nicht zu sprechen. Cap ist trotz des Kindes was in ihm schlummert ein schon sehr "erwachsenes" Pferd, kaum schreckhaft und ausgeglichen. Er reagiert sehr sensibel auf die Körpersprache, ist stehts mit einem Ohr beim Reiter und versucht alles richtig zu machen. Natürlich hat auch Caplin ein paar Ecken und Kanten, aber lernt ihn doch einfach selbst kennen!

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    Ausbildungsstand & Erfolge:
    Cap lernte bereits die Grundlagen der Dressur, und steht momentan auf sicherem A Niveau.
    Er arbeitet gut mit, ist sehr fein an den Hilfen und mag alles richtig machen.

    366. Dressurtunier
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    388. Dressurtunier
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    Dressur: L | Springen: E | Distanz: E | Military: E | Rennen: E | Western: E | Fahren: E

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