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Westichan

Cap | Connemara Mix | Hengst

Cap | Connemara Mix | Hengst
Westichan, 14 Juli 2014
    • Westichan
      Alte Berichte über Cap
      Pflegebericht-Cap

      Es war das erste Mal das ich diese Stalltür öffnete. Sie war groß und knarrte beim Öffnen. Doch der Geruch, der mir dabei in die Nase stieg, war mir nicht so fremd wie diese Tür. Frisches Stroh, Hafer und Heu. Ja, das kannte ich.
      Ich betrat die Stallgasse. Sie war sauber und mit Sonnenlicht durchflutet.
      Und aus der Box ganz rechts, schnupperte schon eine Pferdenase mir entgegen. „Na, du“, ich streckte dem Hengst meine Hand entgegen und streichelte seine Nase. Sein Boxenschild sagte mir das in dieser Box Cap zuhause ist. „Na dann bin ich hier ja richtig“, sagte ich und streichelte seinen Kopf. Er schnaubte und guckte mich aufmerksam an.
      Ich öffnete seine Box und grub ein Leckerli aus meiner Jackentasche. Genüsslich schlabberte er meine Hand ab. Ich fuhr mit meiner durch sein weiches Fell und über seinen kräftigen Hals.
      Ich schloss wieder seine Tür und ging ans Ende der Stallgasse. Von links und rechts drehten sich Ohren nach mir um und streckten sich neugierige Pferdenasen mir entgegen.
      Ich öffnete Caps Schrank. Dressursattel, Springsattel, Decken, Gamaschen, Halfter, Trense, Bandagen, Putzkasten- alles war da. Ich griff nach dem Halfter und nach dem Putzkasten. Zurück bei Caps Box, halfterte ich ihn auf und führte ihn aus seiner Box. Mit dem gut ausgestatteten Putzkasten schrubbte ich sein Fell, bürstete seine Mähne und reinigte seine Hufe. Ich griff nach dem Dressursattel und legte ihn Cap auf den Rücken. Gurt festgeschnallt und Steigbügel eingestellt waren wir schon fast fertig. Noch getrenst und den Schrank geschlossen dann ging es auch schon in Richtung Halle.
      Ich stieg auf. Auf seinem Rücken fühlte ich mich wohl und sicher. Ich streichelte seinen Hals und er schnaubt laut hörbar. Als mir schon ein bisschen wärmer war trabten wir an. Sein Trab war sehr locker und gut zu reiten. So arbeiteten wir und lernten uns kennen. Sein Trab war seine absolute Stärke, genauso wie seine Seitengänge. Doch ich musste energisch treiben, aber nach einer halben Stunde hatte er sich auf mich eingelassen und arbeitete freudig mit. Bis zum Ende wurde es immer besser und am Ende gaben wir im leichten Sitz noch mal im Galopp Gas. Seine kräftigen Beine stampften in den Boden und wir zischten richtig ab. Draußen gingen wir danach durch den leicht fallenden Schnee Schritt.
      Cap musste dann einmal stehen bleiben und seine Nase in den Schnee tauchen:D. Schneeberieselt kehrten wir in die Stallgasse zurück. Dort hebte ich den Sattel von seinem Rücken und warf seine Abschwitzdecke über ihn. Noch einmal fuhr ich mit einer weichen Bürste über seinen Körper und nahm ihm seine Trense ab. Er trottete zufrieden in seine Box. Zum Schluss gab es noch eine saftige Portion Möhren und trocken Brot.
      Der kleine, schwarze Hengst nebenan wurde schon neidisch und fing an zu randalieren. „Ruhig dancin´ in the drak, ich komme ja schon“…..

      Hufschmiedbericht für Cap

      Heute sah ich mir Cap's Hufe an. Ich war schon auf dem Hof, denn ich hatte vorher schon einige andere Pferde überprüft. Ich streichelte ihn kurz, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass normal viel ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch eine Weile an seinen Hufen herum, und schon war ich auch damit fertig. Ich ließ ihn probeweise ein wenig traben und galoppieren. Die Hufe waren jetzt wieder normal. Ich streichelte ihn kurz und gab ihm ein Stück Apfel. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihm.




      Besuch bei Friese
      © Gwen

      „Guten Morgen Gwen!“ wurde ich fröhlich von einer jungen Frau begrüßt, als ich gerade vom Fahrrad abstieg. „Morgen!“ rief ich zurück und stellte schnell mein Rad an die Hauswand. „Nochmals danke, dass du dich bereiterklärt hast, mir zu helfen! Ich glaube, sonst würde ich heute niemals mit allen Ponys fertig werden.“ grinste Friese. Ich selbst freute mich ehrlich gesagt schon auf den heutigen Tag, denn ich war den Ställen schon wieder viel zu lang fern geblieben. „Ich habe schon alle gefüttert und auf die Weide gebracht.“ ich nickte, dass hieß, wir konnten direkt mit der Stallarbeit anfangen. Da Frieses Pferde alle tagsüber auf den Weiden standen, waren wir mit den Boxen schnell durch und konnten uns an das eigentliche machen. „So, ich hol mir Lestat de Lioncourt und du kannst dir den Schimmel dort schnappen, er heißt Almost Illegal.“ lächelte mich Friese an und gab mir ein Halfter. Gemeinsam brachten wir die beiden Hengste zum Putzplatz, putzten sie ausgiebig und sattelten dann auf. Als wir beide im Sattel saßen, ritten wir ein kleines Ründchen aus, um den Pferden Bewegung zu verschaffen. Friese zeigte mir das herrliche Ausreitgelände rund um ihren Hof. Als wir wieder da waren, sattelten wir die Chaoten nur schnell ab und brachten sie wieder auf die Weide. Die nächsten beiden waren Ron und Overo. Ich durfte mich um den kleinen Rappschecken kümmern. Wie immer putzten wir beide gründlich und machten sie dann fertig zum Longieren. Overo lief braver als gedacht an der Longe, auch wenn wir uns noch ein wenig einspielen mussten. Bei Friese und Ron sah das wesentlich besser aus. Dennoch lief Overo schön vorwärts abwärts, was sich sehen lassen konnte. Beide Hengste brachten wir zurück auf die Weiden, um uns direkt um die nächsten zu kümmern. Für ein klein wenig Abwechslung sorgten nun nämlich die beiden Fohlen Rebell und Can anybody hear me?. Mit den beiden übten wir ausführlich das Fohlen-ABC am Putzplatz, ehe sie noch eine kleine Runde spazierengehen durften. Als wir wieder da waren, nahmen wir uns direkt die anderen beiden Zwerge, nämlich Einfari und Bem-Te-Vi. Auch sie putzten wir gründlich und gingen dann mit beiden Spazieren. Als wir wieder da waren, machte wir erstmal eine kleine Mittagspause und genossen die Ruhe, ehe es schon wieder an Arbeit ging. Diesmal schnappte sich Friese ihr Pünktchenpferd Norik und ich mir den kleinen Rappen Navelrock. Gemeinsam putzten wir sie wieder und gingen dann auf den Reitplatz für ein wenig Dressurarbeit. Nach einer Stunde waren sowohl Pferde als auch Reiter verschwitzt. Deshalb gönnten wir uns danach erst einmal einen Ausritt mit den beiden Stuten Happy Mistake und Best Look for the Weekend. Beide Schecken waren total entspannt und genossen die Ruhe. Allerdings neigte sich auch der Tag langsam dem Ende zu, weshalb wir uns schnell auf den Heimweg machten. Mit Brief an dich und Dancing in the Dark gingen wir auf den Springplatz und hatten tierisch viel Spaß. Als Abschluss des tages ritten wir nochmal mit Dracula und Cap ein wenig auf dem Reitplatz, um danach nochmal kurz ins Gelände zu gehen. Als wir wieder da waren, schafften wir alle Pferde in den Stall und ich half Friese noch bei der Abendfütterung.

      Es war schon ein Gutes Gefühl zu wissen das man wieder in der Zucht einsteigen konnte und diesmal würde meine Begleiterin Elena sein. Wir blieben auf meinem Hof welcher nur ein wenig Ausgebaut wurde um all unsere Pferde unter zu bringen, doch das war nicht so schlimm. Denn die Umkosten würden wir später mit unseren Zuchtfohlen wieder rein bekommen. Zudem kommt das ich mehrere Pferde erwartete. Und diese sollten im Laufe der Woche nach langem Transport und Flug ankommen. Simon und ich waren wieder fleißig bei uns auf der Ranch am Arbeiten und misteten mit unseren Stallarbeitern als ich nur noch ein Rattern auf dem Parkplatz war nahm. Mit Neugierigen Blicken schaute jeder zu dem Pferdetransporter und ich wusste das einer Von ihnen nun auf dem Weg war bei uns einzuziehen. Die Freien Boxen hatten wir schon länger eingestreut und würden heute bewohnt werden. Ein Junger Mann, mittleren Alter’s lud einen Braunschecken aus und ich konnte mir denken wer das Pferd war. Es war Stardust, ein gescheckter Mustanghengst, welcher zu unserer Zucht beitragen würde. Stardust war ein schöner Hengst, mit recht wenig Hengstmanieren. Brav stolzierte er hinter dem Mann her und sah sich wiehernd nach anderen Pferden um, welche Neugierig die Köpfe aus den Boxen streckten und zu ihm sahen. Ich staß meinem Bruder den Ellenbogen leicht in die Hüfte und sagte ihm leise das ein neuer Frauenheld eingekehrt wäre. Simon sah mich nur beleidigt an und ging zu Shirasagi an die Box. Unser Stallbursche Taylor durfte sich um Angel’s Pferd Shira mitkümmern und so wie es schien wollte er sich heut ein wenig vertrauter machen. Simon wusste das Angel Shirasagi ein wenig mit dem Putzen vertraut gemacht hatte und sie die Mähne ausgelesen hatte. Sie war nicht mehr verfilzt und die Stute hatte einen besseren Eindruck gemacht als am Ersten Tag. Mitlerweile stand sie auch schon in einer unserer Boxen und wurde von Tag zu Tag friedlicher. Taylor ging in ihre Box und Shirasagi beäugte den 19-Jährigen Mann kritisch. Doch ließ sich nach kurzem Hin und her doch ans Halfter holen. Simon musste kurz schmunzeln, ging dann aber zu Yaris um ihn ein wenig zu putzen. Der junge Freiberger hob seinen Kopf aus der Box und begrüßte den 18 Jährigen Simon. "Na großer. Wie gefällts dir hier?", sprach er mit dem Pferd und bekam ein freundliches Stupsen wieder. Yaris wurde heute ein wenig an die Kutsche gespannt und schien die Pflege und die Aufmerksam sichtlich zu genießen. Simon hatte sich von Dead and Gone Trennen müssen da er einen Weiteren Umzug nicht verkraften würde. Holy Boy war auch umgezogen und weitere würden folgen. Viele Pferde hatten uns Verlassen doch durch Jesse's einzug kamen auch viele wieder dazu und hatten sich einen Platz in der Herde arrangiert, wie zum Beispiel American Rush, Horror Halloween, Flintstone, Wings Of Butterfly, Juno und Dancing Moonrise Shadows. Alle seine Pferde hatten ihren Platz gefunden und Jesse hatte einen Platz in meinem Herzen gefunden. Acacia hatte bei einer Krönung nur Knapp verloren, doch machte sie sich im Training sehr gut. Nach ein paar Tagen kam auch Elena mit je 6 Pferden pro Transporter an. Im ersten waren Nanu Nana, Slush, Zott Monte von Danone, Shettyhengst Floh, Jacko und Keep the Faith, welche alle auf 2 Weiden geteilt wurden. Im Zweiten waren dann Kajano, Girlie, Gabriella, das Fohlen Face Down, Smokey Gun und Cup Cake welche den Anderen nun Gesellschaft leisteten. Als nach einer Halben Stunde auch schon der Dritte Transporter mit Conan's Serenity, Easy Going, Roxy, Batida de Coco und Classic Gold ankam füllte sie die Große Weide ein wenig und die anderen Erwarteten schon die 6 weiteren Pferde aus Transporter 4 welche Northern Dancer, Shadow on the Wall, Shadow of a Murderer, Celly und Villain waren. Der 5. Transporter bestand aus den Hengsten Galawayn, Walking the Damon, General Jack, Hall of Fame, King of Night und Dashing Blade. Und auch der 6. Transporter rollte nach einer Stunde an mit Coda, A Brave hearts Freedom, Time to Go ,Darling; Heart Of Ocean, Blood Spill's, und Shay Petit. Auch der 7. kam nach einer Zeit an und Louis, Lestat de Lioncourt , Ron, Almost Illegal, Overo und Dancing in the Dark wurden verladen und auf die Weide gebracht. Elena und ich tranken einen Kaffee ehe wir auch die Letzten 2 Transportern mit Cap, Brief an dich, Miami's Blue Boy, Argente Noir und den Rettungspferden Caress, Nameless, Pusteblume, Smoking Jade, Schwachköpfchen, Ameer und Touchdown welche zum Teil auf der Weide und zum Teil in den Boxen ihren Platz fanden. Am Abend bekamen die Pferde futter und Elena dekorierte ihre Wohnung.

      Abenteuer Highlands | © Ravenna | 8522 Zeichen
      Der Morgen begann mit Nebel über den Highlands, wie ich diesen Ausblick aus dem Fenster genoss! Mit einem schnellen Frühstück befanden wir uns nur eine Dreiviertelstunde später auch schon vor unserer extra abgesteckten Weide. Einen Teil der Jungpferdekoppel hatten wir abgezweigt um darauf unsere vier Turteltauben zu platzieren, in einem Teil befanden sich mein Moon und Kürbis auf der anderen Seite Finlay und die Stute dessen Name ich immer wieder vergaß. Natürlich waren die Fohlen mehr als interessiert an dem Geschehen auf ihrer Weide, waren dieser Tage jedoch eher unten am Strand anzutreffen, denn oben auf den Wiesen. Nymeria und Noomie passten zu unserem bedauern unter dem abgesteckten Zaun hindurch, zwar gab es keine Probleme mit den beiden jedoch sollten sich Cayden und Aiden – Kathis Stallpfleger- darum kümmern damit dies nicht mehr geschah. Später am Nachmittag wollte sich eine Freundin auf dem Hof „blicken lassen“ um sich mit der Stute Scylla bekannt zu machen, sie wollte diese eventuell als Reitbeteiligung haben. Zusammen mit Kathi , zwei weiteren Pflegern machten wir uns auf den morgendlichen Rundgang über die Koppeln, durch den Stall und allgemein über den Hof um zu schauen ob überall alles in Ordnung war. Vor etwas mehr als einer Woche war eine Trainerin auf dem Hof gewesen um sich die Fohlen ein wenig vorzunehmen, da der Frühling immer näher rückte waren sie mit der Weide genug ausgelastet. Thowra und Aesi hatten mit ihren knapp zwei Jahren noch Zeit, doch die beiden Shettystuten hatte ich vor demnächst ein wenig intensiver zu arbeiten. Zwar waren auch die beiden erst zwei Jahre alt, sollten jedoch schon etwas mit dem „Einfahren“ konfrontiert werden. Dies bedeutete erstmal die Bodenarbeit im Round Pen, Spaziergänge um sie an die Umgebung zu gewöhnen sowie erste Erfahrungen mit dem Geschirr. Doch zunächst durften sie ihren Sommer auf der weitläufigen Weide genießen, erst im Herbst würde ich diesem Plan folgen.
      Auf dem Rundgang folgten uns Gamhain und Corvus quer über den Hof, der kleine Parson Russel hatte sich schnell mit der Bearded Collie Dame angefreundet, gemeinsam schliefen sie nun in einer der Boxen – vorsichtshalber hatte ich Corvus per Chip „kastrieren“ lassen um keine Welpenüberraschung zu erhalten. Zusammen mit dem Rundgang brachte ich gleich Varulv und Cayden Willow Maiden mit hoch an den Putzplatz. Mit etwas Abstand zueinander banden wir die beiden an, um anschließend ihr Sattelzeug zu holen. Die beiden wollten wir ein wenig auf dem Platz bewegen. Während unseres Gesprächs kam auch Kathi dazu, erzählte das einige ihrer Pferde nun ebenfalls verkauft werden würden, da sie sich ganz auf die Zucht konzentrieren wollte, wenig später stand sie mit ihrer Stute Green Tea ebenfalls neben uns am Anbindeplatz. Einer der Pfleger beschäftigte sich bereits mit dem Isländerhengst Uprising der nun bald eingeritten werden sollte. Die einfachen Dinge des Longierens hatte der nette Hengst bereits begriffen, eine Trense trug er ebenfalls schon. Um ihn nicht zu überfordern wollten wir mit dem Sattel und dem Reitergewicht noch ein wenig warten, doch im Grunde machte sich Uprising besonders gut. Desweiteren gefiel es mir zu sehen wie er und mein Dülmenerhengst Sturmwind einander zu gefallen schienen. Vielleicht lag dies daran, dass beide Hengste erst neu auf dem Hof waren. Nachdem die Pferde alle gesattelt waren machten wir uns zu dritt auf den Weg zum Platz, dort begannen wir zunächst recht unabhängig voneinander unsere Pferde warm zu reiten. Später als wir gemeinsam ritten hatten wir viel zu lachen, korrigierten einander und sprachen über all die möglichen Dinge die noch vor uns lagen oder getan werden mussten. Aiden war noch nicht ganz mit dem Ausmisten der Ställe fertig weswegen sie den Zaun noch nicht erledigt hatten, dafür hatten sie aber Nymeria und Noomie von der Jungpferdeweide geholt. Als Cayden sich nicht sicher war ob er das Tor geschlossen hatte zur Futterkammer gab er Willow einen ordentlichen Stupser in den Bauch, verließ im Galopp den Platz und ich schaute ihm Kopfschüttelt mit einem Lächeln auf dem Gesicht nach. Auch Kathi musste ein wenig lachen, fragte bald darauf ob wir nicht ein paar Cavaletties mit aufbauen wollten. So stieg ich von Varulvs Rücken, stellte die ersten beiden an den Rand und eines etwa in die Mitte des Platzes. Etwa zur selben Zeit kehrte auch Cayden zurück – er hatte das Tor zwar nicht verschlossen, jedoch hatte Aiden daran gedacht und so waren die vorwitzigen Shettys nicht in die Futterkammer gelangt. Somit gesellte sich auch Cayden zu den Sprüngen hinzu. Bald darauf musste ich jedoch schon wieder hinunter vom Pferd, da mein Besuch nun bald auftauchen würde. Während ich nun Varulv also absattelte, ihm einen Eimer hinstellte und derweil bereits Scylla von der Koppel zu holen – dauerte bei der Größe der Wiesen auch „nur“ eine Viertelstunde, der Rückweg konnte zumindest auf dem nackten Rücken der Stute zurück gelegt werden. Dann brachte ich fix den Rapphengst Varulv noch auf die Wiese, dort wurde er bereits von meinem Wish Sehnsüchtig erwartet. Wish hatte heute eine Pause, denn er hatte erst vor zwei Tagen einen langen Ausritt zusammen mit Cayden und mir unternommen. Cayden war dabei meinen neuen alten Hengst Cap geritten, damals hatte ich ihn bereits einmal in meinem Besitz, seit nunmehr vier Tagen stand er wieder bei mir. Cap hatte sich schön in die Hengstgruppe integrieren lassen und zeigte ein vorbildliches Verhalten, sodass auch er heute eine Pause einlegen durfte. Ich wollte sie, falls es die Zeit denn dann noch erlaubte später vielleicht noch ein wenig auf dem Platz laufen lassen, anderseits mangelte es ihnen auf den Wiesen nicht unbedingt an Bewegung, da das Heu oben verfüttert wurde, die Tränke sich jedoch weiter hinten in den Hügeln befand hatten die Hengste immer eine bestimmte Strecke zurück zu legen. Auf dem Rückweg erwartete mich bereits Julie, in der Eigeninitiative hatte sie bereits begonnen Scylla zu putzen. Mit einer Umarmung begrüßten wir uns einander, während ich ihr ein wenig von der jungen Stute erzählte, doch im Grunde sollte es mit Scylla keine weiteren Probleme geben. Erst am Vortag hatte ich mich der jungen Stute beschäftigt, denn bald wollte ich auch erste Springturniere mit Scylla gehen. Vom Longieren kannte die Schimmelstute bereits die Trabstangen, sodass die kleinen Hindernisse für sie keine weiteren Probleme dargestellt hatten. Wir unternahmen nur einen ersten Spaziergang, da sowohl Julie als auch ich nicht viel Zeit hatten. Im Grunde zeigte ich ihr nur wo alles war, hatte ihr gezeigt wie Scylla gern gekrault wurde und wir hatten besprochen was sie alles mit ihr vor hatte. Da ich Julie schon lange kannte, machte ich mir da weniger Sorgen, ihr vertraute ich Scylla nur zu gern an.
      Gegen Abend unternahmen wir dann noch alle einen schönen Ausritt, ich saß dabei auf dem Dülmenerhengst Sturmwind, Cayden hatte sich für Stormwind entschieden. Kathi gesellte sich auf dem Schimmelhengst mit der eigenwilligen Narbe dazu, Gwynnbleid war im Allgemeinen eine imposante Erscheinung. Um Finlay eine Pause zu gönnen von seinen Pflichten entschied Aiden sich für den etwas in die breite gegangenen Highlandhengst. So mit der ganzen „Familie“ in den Sonnenuntergang der Highlands zu reiten hatte etwas unheimlich entspannendes, auch kleine Galoppstrecken bauten wir ein, die Wettrennen die dabei entstanden waren immer mit dem selben Ergebnis – Gwynnbleidd gewann die Sache haushoch. Dahinter tauschten Stormy, Sturm und Finlay öfters die Plätze, nach mehr als drei Stunden – bereits im Dunkeln kamen wir zurück. Kathi und ich sagten den Jungs sie sollten die Pferde uns überlassen, mit wenigen Handgriffen war dieser Teil erledigt, jeder bis auf Finlay erhielt sein Futter. Danach brachten wir alle Hengste wieder auf ihre Wiesen, mit dreckigen Sachen huschten wir an den Jungs vorbei entledigten uns den Reitklamotten, wuschen uns ein wenig ehe wir aus der Küche alle Sachen für den Lagerfeuerabend hervor kramten. Neben ordentlich viel Gemüse, etwas Obst und dem Fleisch für die „Kerle“ hab es auch Marshmalows für uns alle. Aiden hatte aus dem Stall das Radio geholt, steckte den Musikstick hinein…bei den Klängen von Saltatio Mortis im Hintergrund ließen wir einen ereignisreichen Tag auspendeln. Dabei durfte gute Musik, Freunde und ein guter Met natürlich nicht fehlen! Im Flackern des Feuers war meine Zeit auf Heartland beinahe vergessen…hier lag nun mein neues Leben. Nach zwei Monaten hier fühlte ich mich endgültig angekommen.
      Willkommen auf Caed Crevan!| 3119 Zeichen | © Ravenna


      Die letzten Tage waren geradezu an mir vorbei gezogen, wir hatten bei unserer Freundin und Nachbarin Blue ihre Verlobung gefeiert. Mit Storm sowohl an einem Westernturnier als auch an einem Distanzturnier teilgenommen, beide Male sogar Erfolge für uns verbuchen können. Mit Sorge hatte ich beobachtet wie Pumpkin umher streifte, die stand seit etwas mehr als zwei Tagen nun zusammen mit Mama Kürbis auf der Jungpferdekoppel – sie war das einzige Jungfohlen. Aesi wowie Thowra waren Älter als sie, mit Noomie und Nymeria gab es zwar Annäherungen jedoch waren beide ein eingespieltes Team. So hatte ich Amy angeschrieben, ich wusste davon, das Money eine kleine Stute zur Welt gebracht hatte, die kleine und Pumpkin lagen nur zwei Wochen auseinander. In etwa einem Monat würde die kleine Omnia Lunaris nun nach Cead Crevan kommen. Doch heute stand etwas viel wichtigeres auf dem Spiel..Kathi und ich hatten einen neuen Highlandhengst gekauft, der zwar noch nicht gekört war, jedoch standen die Chancen nicht schlecht. Cayden holte ihn gerade aus Eriska ab, während Kathi und ich die Boxen fertig machten, denn zusammen mit Yael würde auch eine neuerliche Islandstute bei mir einziehen…Luna..einst schon einmal in meinem Besitz gewesen kehrte sie nun zu mir zurück. Mit Kathi zusammen ging die Arbeit leicht von der Hand, gemeinsam quatschten wir über alles mögliche….Seit der Verlobungsparty war ich unsicher geworden, wäre ich wirklich bereit mit Cayden mehr zu wagen als eine Beziehung. Eine Verlobung und die damit in die Nähe rückende Hochzeit würde unweigerlich eines Tages zu dem Wunsch Kind führen. Dabei drehte sich ein Kloß in meinem Hals…weder konnte ich mir vorstellen eine gute Mutter zu sein…noch die Sorge für ein Kind zu haben. Mal ganz davon abgesehen – ich konnte Kinder überhaupt nicht ausstehen. Sie stanken…sie sabberten und nerven taten sie obendrein auch noch…einen Sack Hundewelpen dagegen fand ich durchaus attraktiver. Mit Kathi hatte ich darüber gesprochen, doch so wirklich etwas dabei heraus gekommen. Seufzend setzte ich die Arbeit fort , während Kathi schnell zwei Heunetzte holte für die Neulinge.
      Gegen Mittag nun endlich kamen Cayden und Aiden wieder, die jeweils mit zwei unterschiedlichen Hängern gefahren waren. Wir halfen beim entladen der beiden Pferde, die Reise per Schiff musste ein anstrengend gewesen sein, denn beide Pferde stürzten sich auf ihre Heunetzte. Wirkten zwar neugierig auf ihre Umgebung, jedoch sahen ihre Augen geschafft aus. „Die beiden werden sich schon wieder erholen“ wisperte Cayden mir zu, der wohl den besorgten Blick auf meinem Gesicht gesehen haben musste. „Wollen wir vielleicht noch ein wenig Ausreiten?“ fragte mich da Cayden. „Nur wenn du die Kamera daheim lässt, du hast jetzt langsam genug an Fotos von mir gemacht meinst du nicht auch?“ Caydens grinsen wurde immer länger, eine Strähne seines Haares fiel ihm ins Gesicht als er auf mich zu kam. Sein warmer Atem auf meinem Gesicht. „Ich kann mich einfach an diesem Gesicht“ seine Hand fuhr meinen Rücken hinab, ich legte mich in diese Geste „diesem Körper“ dann drückte er seine Lippen auf die meinen, davor jedoch wisperte er Worte die kaum an meine Ohren drangen. „diesen Lippen nicht satt sehen kann?“ Ich zitterte bei dem Gefühl das er in mir auslöste, nach einer Weile ließen wir voneinander ab. Zusammen liefen wir auf die Weiden, Cap und Wish waren heute die auserkorenen. Wir ritten bis hinab zu den Klippen, sahen der Sonne zu wie sie langsam begann sich selbst im Meer zu ertrinken…Hier lag meine wirkliche Heimat, mit jedem Atemzug sog ich sie in mich auf, geliebt von einem Mann den ich mir hatte nie erträumt…wollte ich da überhaupt mehr? Die Hochzeitswünsche rückten in einen Teil meiner Gedanken an denen ich sie verbannen und halten konnte…
      Vom Renner zum Springer | © Ravenna | 12.413 Zeichen


      Ich stand am Putzplatz putze in aller Ruhe Uprising um ihn ein wenig zu longieren, da pfefferte jemand plötzlich seinen Helm auf den Boden. Sowohl der junge Hengst als auch ich schracken zusammen, mein Blick folgte der Flugbahn des Helmes. Eine missmutig dreinblickende Kathi stand dort, mit Ikarus am Zügel, dessen Atem noch immer nicht wieder ganz normal war. „Huch, was ist denn mit dir los?“ fragte ich Kathi. „Ach..die letzte Rennsaison war schon weniger gut verlaufen, wir haben ihn aus den Rennen genommen. Früher war er vollkommen wild auf das Rennen, war in den ersten Reihen mit dabei. Spätestens seit letztem Jahr scheint er nur noch mit der halben Arschbacke dabei zu sein. Zudem wird er mit seinen jetzt 6 Jahren langsam zu alt, für die kürzeren Strecken, auf die Dauer ist er einfach nicht schnell genug. Die Distanz macht ihm das Laufen schwerer, da er sowieso nicht richtig dabei ist erschwert das die gesamte Situation auch noch. Heute hab ich dann einen Übungsritt zusammen mit Aiden gemacht.“ Dabei schüttelte sie etwas hoffnungslos den Kopf „Selbst dein Moon hätte ihn einholen können! Das hab ich schon oft genug auf der Weide beobachten könne, wenn die Hengste wie die Irren darüber rennen.“ Während Kathi nun begann Ikarus abzusatteln, suchte ich nach irgendwelchen tröstenden Worten konnte in meinem Inneren jedoch keine entdecken. Da erfasste Kathi wieder das Wort „Ich hab ihn damals gekauft eben, weil er eben so gern gerannt ist. Ich habe ihm dabei nur zu gern zugeschaut. Jetzt wo er nicht mehr den Spaß daran hat bringt es mir absolut nichts ihn darin zu trainieren. Andererseits kann ich ihn nicht einfach aufgeben, so lang wie er bereits bei mir ist. Ein zusätzlicher Brotvertilger – wir können das stemmen, doch auch so, fett werden braucht er nicht.“ Missmutig und vor sich hin grübelnd verrichtete jeder seine Fertigkeiten. Uprising ließ sich mittlerweile ohne weitere Probleme auf dem Platz longieren, in dem jungen Hengst erkannte ich viele Charakterzüge seines Vaters wieder, sein Vertrauen in den Menschen hatte über die Monate immer mehr zugenommen. Das Klima stellte ihn auch nicht länger vor Probleme und durch den stetigen Wind hier an der Küste hatte er auch endlich wieder eine vollere Mähne und wurde nicht länger von Ekzem gequält. Im Trab zirkelte er brav um mich herum – auf der Wiese hatte er bereits einige Töltansätze gezeigt, doch beim Training war es bisher noch nicht dazu gekommen. Sobald er eingeritten war wollte ich ihn nach Holland zu Finya und Vina bringen um ihn ordentlich einzutölten oder ihm dort sogar den Pass näher zu bringen. Ich schüttelte den Kopf das würde noch eine Weile dauern, schließlich war er erst vier und ich hatte keine Eile. Den Sommer über würde er mit den jungen Hengsten auf der Hochebene verbringen, danach würde seine Arbeit weiter gehen. Glücklich kehrte ich mit einem leicht verschwitzten Pferd zurück, legte eine Decke auf seinen Rücken während er sein Futter bekam. Zu Besuch kamen derweil Noomie und Nymeria die ich aufgeregt davon scheuchte, nicht nur die Tatsache das Noomie rossig war – auch mussten sie Uprising ja nicht das Futter nehmen.
      Am Abend leistete ich Cayden Gesellschaft als er die Unterlagen durchsah, in letzter Zeit sortierte er die einzelnen Daten der Pferde des Hofes in verschiedenen Ordnern anzulegen. Dabei gab es eine Menge Papierkram – bei dem ich schon lang nicht mehr durchschaute. Da mir das beobachten und seine Wortkargheit irgendwann auf den Keks gingen. „Ich geh mal nach Kathi schauen, die war heute etwas betrübt da Ikarus nicht länger gefallen am Rennen hat.“ Ein geistesabwesendes „mhm“ kam von Cayden als ich lächelnd aus dem Raum schritt. Den Flur entlang führte eine Treppe in einen weiteren Flur von dort gelangte man in die nächste Wohnung – die von Kathi. Wie Cayden meinte ebenfalls von Aiden, doch eigentlich hatte der junge Stallbursche eine Wohnung neben der Reithalle, oder eher in ihr. Zwar hatte Kathi mir in der Hinsicht bisher noch nichts verraten, doch fanden wir erst langsam zueinander, schließlich kannten wir uns erst seit etwa drei Monaten. Klopfend blieb ich vor der Tür stehen, die bald darauf von Kathi geöffnet wurde. Im Hintergrund erkannte ich ein Lied der Band Eluveitie, glaubte darin Omnos zu hören. „Wieder ein wenig erholt?“ Kathie winkte ab, bot mir einen Tee an „Was soll ich machen? Heulen bringt mir herzlich wenig in dem Fall. Ich habe überlegt ihn jetzt mehr in der Dressur zu fördern, aber da zeigte er bisher auch nicht die nötige Ausdauer am lernen.“ Bedächtig hörte ich zu, wenn Ikarus auf langen Strecken die Ausdauer fehlte so fiel auch die Distanz weg, Dressur war nicht seine Stärke – er hatte auch einfach nicht den nötigen Pepp in den Gängen. „Wie macht er sich denn beim Springen?“ Kathi unterbrach ihre Überlegungen kurz, dann fuhr sie fort „Seine Vorbesitzerin hat nie davon gesprochen und auch ich hab ihn bisher nicht springen sehen oder lassen.“ Da erhellte sich ihr Gesicht ein wenig, und ich zeigte ein Lächeln „Lass uns morgen die Halle ein wenig abstecken, ein paar Hindernisse aufstellen und ein paar der Pferde zusammen mit Ikarus springen lassen? Am besten Moon und Varulv, die beiden haben bereits Erfahrung und können ihm den Weg zeigen.“ Kathi stierte auf die Wanduhr – sie zeigte gerade 21 Uhr – „Ich denke da das hier unser Hof ist…könnten wir das doch jetzt machen?“ Kathi hatte ein Gedanke gefasst und soviel hatte ich bereits mitbekommen, hatte sie diesen ließ sie davon nicht zu schnell ab. Also liefen wir über den Hof, holten vom Hengstpaddock – man war ich froh das die Pferde noch nicht auf den Sommerweiden waren…denn der Weg dorthin dauerte etwa eine Viertelstunde und ehe man die gewünschten Pferde dann mal gefunden hatte konnte schon mal eine weitere halbe Stunde vergehen. Zumindest hatte mir das Cayden oft gesagt, so hatte ich beschlossen immer ein paar der Pferde hier oben zu behalten – so konnte ich faul wie ich war hin reiten um die Pferde zu holen und das andere Pferd mitnehmen. Mit Ikarus, Moon und Varulv am Strick ging es hinein in die Halle, das Licht und der Lärm beim aufbauen der Hindernisse führte auch bald Aiden zu uns der etwas verwirrt auf das Geschehen blickte, mit einem schütteln des Kopfes jedoch mit dabei war. Nach einiger Zeit hatten wir tatsächlich alles aufgestellt, die Pferde hatten sich es im Dunkeln vor der Halle beinahe gemütlich gemacht und mussten drinnen ein wenig wach gemacht werden. Mit einer Anfangshöhe von einem knappen halben Meter begannen wir also unseren Versuch. Moon und Varul taten den Anfang, Ikarus war bereits ganz heiß hinter den beiden her zu rennen als Aiden ihn vom Strick löste. In einem Affenzahn raste er auf das Hindernis zu – ich dachte schon er würde mit voller Breitseite hinein rennen ehe er seine Beine mit einer ruckartigen Bewegung beinahe bis an die Ohren nahm und über das Hindernis hinweg fegte. Wir drei sahen uns alle ein wenig belämmert an – der junge Hengst war beinahe einen Meter höher gesprungen als nötig. „Na wenn der nicht für das Springen geeignet ist…fress ich nen Besen.“ kommentierte ich die Situation. Auch die weiteren Sprünge zeigten ein solches Muster, nachdem wir alle Pferde wieder an ihren Ort gestellt hatten, gingen wir wieder ins Haus hinein. Diesmal gesellten wir uns in die gemeinsame Küche im Erdgeschoss des Hauses. „Zumindest haben wir etwas gefunden für das Ikarus geschaffen zu sein scheint. Aber ich bin so lang nicht mehr gesprungen, vor allem nicht mit einem ungeübten Pferd.“ Warf Kathi ein. Unweigerlich musste ich an die Legende der Griechen denken…Ikarus mit den Flügeln aus Harz und Federn, der zu nah an die Sonne geriet und hinab stürzte. So war es auch mit dem Pferd…im Rennen war er hoch hinaus gekommen, war tief gefallen, doch wie der Ikarus aus der Legende der nach seinem Tod zum Olymp aufgestiegen war so hatte auch der Hengst einen neuen Weg gefunden. „Was hältst du davon, wenn ich ihn trainiere?“ Kathi stieß ein leichtes quietschen aus, ihre Augen leuchteten „Würdest du?!“ „Natürlich, dafür bin ich ja auch Trainer. Am besten wir nehmen gleich das Geländespringen in Angriff, du selbst hast mal gesagt gerade im Gelände sei er eine Lebensversicherung. So haben wir ein nahezu perfektes Geländespringpferd. Gewöhnen wir ihn noch an Dinge wie Baumstämme, Wassergräben , Büsche und die Sache könnte ein ziemlich guter Plan werden, oder?“ Kathi stimmte zu umarmte mich bevor ich nach oben ging – sagte mir eine gute Nacht. Oben angekommen kuschelte ich mich zu Cayden in unser gemeinsames Bett – mein irischer Bär schlief bereits, doch das Licht brannte noch und auf seiner Brust lag ein Buch „the Daylight War“ ich hatte es bereits gelesen, doch nun hatte es Cayden in seinen Bann gezogen. Mit langsamen Bewegungen nahm ich ihm das Buch, schaltete das Licht aus und legte stattdessen meinen Kopf auf seine Brust um dann die Decke über uns zu ziehen.
      Frisch aus den Federn, geduscht und satt gefuttert befand ich mich nun mit Ikarus am Halter auf der Hofinternen Geländestrecke, die Hindernisse die ich ihm bisher gezeigt hatte waren ihm minder egal gewesen. Der Wassergraben war nicht ganz sein Fall gewesen mit Argusaugen hatte er das Wasser beobachten, ein wenig gezögert ehe er sich durch ein Leckerli überzeugen ließ hindurch zu gehen. Ich musste nur einen Weg finden, dass er später darüber hinweg gehen würde. Später würde er einen Baumstamm überwinden müssen, dahinter ein Becken voller Wasser. Bis es jedoch dahin kommen würde musste er einige Turniere bestreiten, während dieser Zeit würden wir viel mit Wasser üben um ihn daran zu erinnern. Mit ihm kehrte ich wieder zurück, setzte mich auf seinen Rücken und kehrte mit ihm in die Halle zurück. Allein waren die Hindernisse kein Problem gewesen, doch wie sah es mit einem Reiter aus? Die ersten Sprünge machten mir recht schnell klar – nope es stellte keine Probleme dar. Also machten wir für diesen Tag Schluss mit dem Training. Am Nachmittag holte ich mir den Hengst noch einmal aus dem Stall, ging diesmal direkt mit ihm auf die Strecke. Kleine Baumstämme, die zu Trabstangen auf dem Boden lagen machten den Anfang. Es folgte ein erster Sprung, den der Hengst ein wenig widerspenstig nahm. Mit einem gewissen Mut machte er sich an den Ziellauf, zögerte einen Moment ehe ich ihm die Waden energisch in den Bauch drückte und er doch noch absprang. Also zog ich im leichten Trab einen Zirkel um das Hindernis herum um noch einmal darüber hinweg zu springen. Ein zweites und auch das dritte Mal erzielten das Ergebnis – er sprang ohne weitere Probleme. Nun folgten auch die weiteren Hindernisse in der Strecke, bis auf den Wassergraben denn da galoppierte er einfach hindurch. Da es früher Abend wurde machte ich Schluss, den Wassergraben konnte ich auch noch später in Angriff nehmen. Ich erzählte Kathi beim Abendbrot von unseren Erfolgen an diesem Tag, sie schien darüber zu strahlen und dieser Fakt machte auch mich Glücklich.
      Die nächsten Tage hatte ich vor den Wassergraben mit Caydens Hilfe einige kleine Büsche gepflant, so sah es nicht nur hübscher aus, nein der Hengst nahm es auch endlich als ein Hindernis wahr. Der Wassergraben stellte nicht länger ein Problem dar, Ikarus sprang geübt über die einzelnen Hindernisse, sogar in Begleitung von Moon. Da jedoch lag eines der kleineren „Probleme“ da fühlte er sich wie in einem Rennen und raste sosehr durch den Parcours das ich es mit der Angst zu tun bekam. Da in einem Turnier jedoch keine anderen Pferde mit im „Ring“ dabei waren, gab es da nicht viel zu tun. Ansonsten musste bei Ikarus nun einfach die Routine dazu kommen, mit jedem Training ob nun mit mir, Kathi oder aber Aiden würde egal sein. Hauptsache man blieb bei der Sache, aber da machte ich mir mit Kathi gar keine Sorgen, auch sie hatten ihn bereits einmal gesprungen nachdem sie sich auf Moon mit den ersten Geländehindernissen bekannt gemacht hatte. Danach machten wir einen entspannten Ausritt, diesmal begleiteten uns die „Männer“ des Hofes. Aiden hatte sich für diesen Ritt Gwynnbleidd herausgesucht. Cayden gesellte sich auf Sturmwind hinzu, während ich mit Kathi noch einmal die Pferde tauschte, sie auf Ikarus und ich auf meinem Moon. Zusammen mit unserer Truppe liefen auch Uprising und Cap ohne Reiter mit einher – wir befanden uns auf einer Insel mit sehr wenig Betrieb. Sie folgten Moon ihrem Herdenchef beinahe überall hin und würden uns somit sicher nicht abhanden kommen…






    • Eddi
      Die Reise geht weiter...
      Es war erst zwei Tage her, dass ich das regnerische Schottland und Julie verlassen hatte, doch schon stand ich vor den nächsten Stalltüren. Meine Heimreise führte mich über Deutschland und dort legte ich eine Pause im wunderbaren Brandenburg bei der lieben Westi ein. Sie hatte mich herzlich für ein paar Tage auf ihr Gestüt eingeladen und da sagte ich natürlich nicht nein.
      Ich kam erst spät abends an, da mein Bus es nicht pünktlich geschafft hatte und wir zudem noch im Stau gestanden hatten. Müde schleppte ich meinen kleinen Koffer mit mir und suchte nach Westi, dabei ging ich natürlich direkt in den Stall und da fand ich sie auch gerade bei der Fütterung. Ich wartete bis sie fertig war und dann gingen wir ins Haus. Ich bekam mein Gästezimmer gezeigt und wurde herzlich zum Abendbrot eingeladen.
      Am nächsten Morgen war ich schon früh auf den Beinen, denn ich hatte eine erholsame Nacht hinter mir. Westi ließ mich kostenlos bei sich wohnen, weshalb ich aktiv im Stall mithelfen wollte. Nach dem Frühstück fütterten wir die Pferde, brachten diese auf die Weide und machten uns dann an die anstehenden Stallarbeiten. Nachdem alle fünf Boxen ausgemistet waren, wollte ich Westi bei der Bewegung der Pferde helfen.
      Zuerst betüddelten wir die beiden Fohlen Ysjar und Celebration on the sky. Wir putzten sie gründlich und machten ein wenig Schrecktraining mit beiden in der Halle. Anfangs waren sie davon gar nicht angetan, doch irgendwann hatten sie auch Spaß. Danach holten wir Atztek von der Weide und machten ihn für das Springen fertig. Westi bat mich, ihr ein wenig Unterricht zu geben oder zumindest sie zu korrigieren. Ich gab natürlich mein bestes, um die beiden zu fördern.
      Danach waren beide zumindest kaputt und zufrieden, weshalb meine Arbeit getan war. Wir versorgten den Rappen gründlich und während Westi schon die beiden Hengste von der Weide holte, führte ich Atztek trocken und brachte ihn dann wieder auf seine Weide. Mit Cap und Made with Love wollten wir uns noch einen Ausritt gönnen. Ich bevorzugte dabei das kleine bunte Pony, welcher mich mit seinen klugen Augen anblickte.
      Wir machten beide fertig und dann zeigte mir Westi das herrliche Ausreitgelände Brandenburgs. Wir genossen das schöne Herbstwetter und waren sehr lange unterwegs. Zum Schluss gönnten wir uns ein kleines Wettrennen, auch wenn Love mit seinen großen schlanken Beinen viel schneller war als Cap. Wieder zu Hause versorgten wir die beiden und taten sie in ihre Boxen.
      Dann holten wir noch Atztek und die Fohlen herein und machten uns an die Abendfütterung. Alle warteten schon ungeduldig auf ihr Abendbrot und als wir im Stall fertig waren, konnten auch wir essen. Ich selbst würde noch den morgigen Tag bei Westi verbringen, ehe ich übermorgen wieder aufbrechen würde.
    • Eddi
      Clinic Caen - Prophylaxe

      Kurz vor Weihnachten hatte ich einmal einen größeren Auftrag entgegen genommen, um auch guten Gewissens am 24. Feiern zu können. Heute ging es auf das Gestüt von Tina, wo mich sechs Pferde erwarten würden. Ich hatte schon mein Zeug gepackt und machte mich mit meinem kleinen Volvo auf den Weg. Eine halbe Stunde später war ich auch schon da, leider war es schon dunkel, so dass ich etwas unbeholfen die Auffahrt entlang fuhr. Doch Tina nahm mich oben am Stall in Empfang und wir traten direkt ein. Wir fackelten gar nicht lange, sondern Tina holte direkt den Hengst Made with Love aus der Box. Kurz musterte ich ihn von oben bis unten und er schien gesund zu sein. Ich warf einen Blick in Augen und Maul, hörte den Hengst ab und fuhr vorsichtig mit der Hand über Rücken und Beine. „Alles okay.“, murmelte ich zufrieden und zog die Impfungen auf. Ein paar Minuten später war Love geimpft und hatte auch tapfer die Wurmkur geschluckt. Während Tina ihn zurückbrachte, räumte ich die benutzten Kanülen weg und packte neue aus. Der nächste Patient war der Mix Cap, welcher mich anfangs äußerst misstrauisch anstarrte, aber brav still hielt, während ich ihn von Kopf bis Huf untersuchte. Auch Cap konnte ich guten Gewissens impfen und entwurmen. Er wurde ausgiebig gelobt und durfte zurück in die Box. Wir machten fix weiter, um diesen Abend noch früh fertig werden würden. Nun holte Tina die Stute Mirabelle aus der Box. Sie war erst heute angekommen und sollte direkt einmal gecheckt werden. Sie wirkte etwas müde, schien die Reise hierher aber gut überstanden zu haben. Die Impfungen waren alle noch frisch, weshalb Mirabelle lediglich ihre Wurmkur bekam und dann zurück in die Box durfte, wo sie direkt wieder eindöste. Nächste Kandidatin war Ysjar, welche im Gegensatz zur vorherigen Stute viel aufgeweckter und zappeliger war. Das Isländerfohlen war gar nicht davon begeistert, sich von mir abtasten zu lassen und als sie Impfungen kamen, hatten Tina und ich alle Hände voll zu tun. Umso dankbarer war ich dann, als wir die kleine Zwergin hinter uns hatten. „Es wird aber nicht besser.“, meinte Tina lachend und führte Celebration on the Sky aus der Box. Die bunte Araberstute starrte mich ängstlich mit ihren großen Augen an. Ich versuchte sie zwar zu beruhigen, aber das schien nicht viel zu nützen. Irgendwann hatte aber auch sie alles geschafft und so stand nur noch Atztek auf dem Plan, der ruhige Oldenburgerwallach. Atztek machte gar keine Probleme und so konnten wir kurz darauf für heute auch Feierabend machen.
    • Zion
      Pflegebericht für Cap:
      Nachdem ich bei Made with Love war, ging ich zu Cap.
      Er sah echt total knuffelig aus. Da ich wahrscheinlich zu groß war für ihn, sah ich davon ab ihn zu reiten.
      Ich holte ihn aus der Box,band ihn an und holte seine Putzzeug.
      "Sssssss, ssssssss!!!",machte mein Handy.
      Es war eine Nachricht von Westi:

      Hey Fiona,
      ich hoffe du kommst mit den Pferden klar.
      Ich werde etwas später kommen als erwartet.
      Lg

      ich antwortete ihr und steckte mein Handy wieder in die Tasche.
      Danach wittmedte ich Cap wieder meine Aufmerksamkeit.
      Ich putzte ihn ausgiebig und holte danach ein Knotenhalfter.
      Cap war echt verschmust ich gab ihm ein Leckerli und danach gingen wir raus auf den Reitplatz. Dorrt hakte ich den Strick aus und machte mit ihm Bodenarbeit. Als erstest drehte ich mich weg und er folgte mir. Immer bekam er ein Leckerli.
      Dann rannte ich unerwartet los und er galoppierte mir hinterher das fand ich süß. "Ganz brav!",lobte ich Cap.
      Ich wollte ihn aber nicht zu doll an mich gewöhnen, weil ich ja nicht dauerhaft komme.
      Ich spiele noch ein bisschen mit ihm und ging dann mit ihm wieder in den Stall. Dort rubbelte ich ihn mit einem Handtuch ab, da er geschwitzt hatte. Dann putzte ich ihn nochmal und checkte seine Hufe. Dann stellte ich ihn wieder in die Box und gab ihm Futter.
      "Tschüssi Süßer!",verabschiedete ich mich und ging zur nächsten Box.
    • BellaS
      Ein Tag bei Westi

      Heute ging es zu Westi, die mich gebeten hatte ihre Pferde zu versorgen. Dieser Bitte war ich natürlich nachgekommen und so parkte ich mein Auto morgens auf ihrem Hof. Ich beschloss mit dem Laufstall der Fohlen zu beginnen. Celebration on the sky, Ysjar und Tempestatem begrüßten mich neugierig. Ich schnappte mir ihre Halfter von der Wand und brachte die ganze Rasselbande zum Putzplatzt, wo ich mich ihrer Fellpflegte widmete. Nach getaner Arbeit ging ich mit den drei Fohlen in den Roundpen, wo ich sie frei laufen ließ und ein bisschen mit ihnen herum tobte. Sie hatten alle drei keine besondere Lust in ihren Stall zurück zu kehren und versuchten mir zu entkommen, allerdings war ich vorgewarnt worden und so fiel es mir nicht schwer die drei Racker wieder einzufangen und in ihren Laufstall zu verfrachten.
      Weiter ging es mit den Stallungen, wo Made with Love, Cap und Mirabelle schon auf ihre Bewegung warteten. Als erstes nahm ich mir Made with Love vor, putze und sattelte ihn und ritt eine gute dreiviertel Stunde ehe ich ihn wieder in seine Box brachte. Auch Mirabelle wurde gewissenhaft gereinigt und eine gute Stunde lang bewegt. Ich hatte viel Freude an der hübschen Stute, stellte aber auch fest welcher Aufwand mit dieser Fellfarbe einherging. Cap war ein hübscher, kleiner Ponyhengst und ich machte mir nicht die Mühe ihn zu satteln sondern schwang mich auf seinen bloßen Rücken und erkundete den weitläufigen Hof. Ich stellte fest das die Koppeln, zu denen ich als nächstes musste, etwas außerhalb lagen und so begrüßte ich meine Entscheidung den Weg auf dem Rücken eines Pferdes zurück zu legen. Zwei Halfter für Atztek und Mahari hatte ich schnell aufgetrieben und so ritt ich mit zwei Pferden mehr aus vorher zurück zum Putzplatz. Auch diese beiden Putze ich, hatte aber keine große Lust mehr auf längere Reitaktionen und so brachte ich Cap zurück in seine Box und Mahari nahm seinen Platzt ein, während Atztek als Handpferd neben ihr her trottete. Trotzdem wurde ich, wie man so schön sagt, heute nicht mehr alt auf dem Pferd und so endete mein kleiner Ausritt doch recht schnell wieder an der Koppel. Nach einem kleinen Fußmarsch zurück zum Auto, bestieg ich dieses und machte mich auf den Weg nach Hause, wo auch noch jede Menge Arbeit auf mich wartete.
    • Rhapsody
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      Was war wohl besser, als die Familie zu überraschen? Richtig, nichts. Aber bevor ich meine Eltern überraschen konnte, musste ich erst noch einen Job erledigen in "good ol‘ Germany".

      Mit meiner wundervollen Ledertasche (ich war total verliebt in sie, wenn das noch nicht aufgefallen war) bepackt fuhr ich in meinem coolen Transporter – mit transportablem Ofen! – durch die Tore von Tinas Hof. Ihre zwei Pferde, einen Connemaramix namens Cap und eine Trakehnerstute Mahari, sollten beide beschlagen werden.

      Tina hatte anscheinend schon auf mich gewartet, denn sobald ich aus dem Auto stieg, begrüßte sie mich herzlich. „Wollen wir uns erst Cap angucken? Der steht schon bereit,“ grinste sie und ich folgte ihr in den Stall. Auf der Stallgasse stand ein Falbschecke und sah uns neugierig entgegen. Begrüßt wurde er von mir erst einmal mit einem Leckerli. „Irgendwelche Vorfälle bei anderen Schmieden?“ fragte ich Tina und fuhr dem Hengst noch einmal über den Hals. Sie schüttelte nur den Kopf und ich konnte mich an die Arbeit machen.

      Cap war ein Barhufer, der jetzt aber vermehrt auf hartem Boden laufen sollte und somit Hufeisen brauchte. Doch bevor es ans Beschlagen ging, mussten die Hufe erst einmal ausgeschnitten werden. Mir fiel sofort auf, dass Caps Hufe ein wenig weich waren – da waren also die normalen Eisen am besten. „Mit Hufschuhen geht das zwar auch,“ erklärte ich, als ich ein Eisen probeweise an Caps Huf hielt, um zu sehen, ob die Form passte, „aber Eisen sind da die einfachste und schnellste Methode.“ Beim Beschlagen zuckte Cap kein einziges Mal, sondern schmiegte sich eher an seine Besitzerin, die seinen Huf hielt. Nach dem Vernieten und Begradigen der Hufwand war das erste Pferd auch schon fertig.

      Als Tina Mahari hineinführte, war ich schlichtweg baff. Eine solche Farbe hatte ich selten gesehen – und dabei besaß ich selbst einen Leopardschecken. Favorita war jedoch noch um einiges dunkler und weniger weiß. Mahari hingegen strahlte fast, so weiß war sie. „Wie zur Hölle kriegst du die so weiß?“ staunte ich und Tina lächelte nur verschmitzt, verriet mir ihr Geheimnis jedoch nicht. Mist. Das hätte bei meinen Lewitzern gut gebrauchen können.

      Auch Maharis Hufe wurden erst einmal kontrolliert und ausgeschnitten, eh die Eisen draufkamen. Tina erzählte mir, dass sie mit der Stute viele Ausritte geplant hatte, teilweise auch über Tage hinweg und natürlich gingen ein paar Strecken auch an Straßen vorbei. Da war es besser, wenn die Stute Eisen bekam. Beim Auflegen zur Überprüfung der Passform zuckte Mahari nur kurz zusammen – jedoch eher, weil sie das Zischen nicht erwartet hatte und nicht aus Schmerzen. Auch die Nägel taten ihr nicht weh, genauso wenig wie das Vernieten. Eine letzte Kontrolle, und dann war auch die Stute fertig.

      Als wir wieder zurück zum Transporter gingen, versicherte ich Tina, dass sie bei Problemen sofort anrufen sollte – immerhin war ich noch ein paar Tage in Deutschland. „Aber natürlich auch gerne, wenn die Hufeisen in ein paar Wochen ausgewechselt werden. Meine Familie wird sich sicher freuen, wenn ich sie noch einmal besuchen kommen würde“ grinste ich und schloss dann die Tür. Außerdem hatte ich bis dann zwei Helfer und musste meine Pferde nicht von Elisa versorgen lassen.
    • Eddi
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      Für heute standen nun noch zwei weitere Patienten auf dem Plan und auf den Weg zu denen war ich gerade. Einen kurzen Zwischenstopp beim Bäcker hatte ich mir allerdings für einen Kaffee to go gegönnt und der ließ mich auch direkt wieder wacher werden, so dass ich eine halbe Stunde hochmotiviert Tina begrüßte. Die Besitzerin der beiden Pferde.
      Es handelte sich um Mahari und Cap, zwei wirklich schöne Vierbeiner. Wir wollten mit Mahari beginnen und so holte Tina ihre Stute erst einmal aus der Box und führte sie mir im Schritt und Trab auf der Stallgasse vor. Die Gangarten der Stute waren taktklar und locker. Somit ließ ich sie am Putzplatz anbinden, wo ich Mahari erst einmal genauer untersuchte.
      Zuerst warf ich einen Blick in Augen und Nüstern, ehe ich direkt die Zahnkontrolle ansetzte. Mahari bekam die Maulsperre angelegt und ich kontrollierte ihre Zahnreihen. Da aber alles in Ordnung war, konnte ich die Stute schnell wieder von ihrem Leid befreien und weitermachen.
      Als nächstes hörte ich Herz und Lunge ab und kontrollierte die Werte der Stute. Nachdem dort alles in Ordnung war, tastete ich sie einmal von oben bis unten ab, auch da war alles wunderbar und Mahari war kerngesund. „Dann können wir ja impfen“, meinte ich lächelnd zu Tina und bereitete die Spritzen vor. Vier Impfungen erhielt Mahari und die hielt sie auch tapfer aus.
      Nun wurde sie nur noch gechippt und entwurmt und dann hatte es auch Mahari schon geschafft und durfte wieder in ihre Box. Ihr Nachfolger, Cap, war jedoch gar nicht so angetan von mir und blieb lieber auf Sicherheitsabstand. Nachdem ihn Tina dann aber im Schritt und Trab die Stallgasse entlang geführt hatte, entspannte er sich allmählich.
      Nun konnte ich ihn auch gründlich untersuchen und es war wieder das gleiche Spiel wie bei Mahari: Zuerst kontrollierte ich Augen und Nüstern, um einen eventuellen Ausfluss zu entdecken und dann waren seine Zähne an der Reihe. Bei Cap musste ich da jedoch ein wenig mehr tun. Die rechte untere Kaufläche war leicht schief abgenutzt und musste begradigt werden. Desweiteren musste ich auch zwei Haken entfernen.
      Doch dann hatte Cap auch das schon geschafft. Nun hörte ich erst einmal Herz und Lunge ab, ehe ich ihn von oben bis unten abtastete. Auch dort war alles in Ordnung und da auch seine Körpertemperatur im Idealbereich lag, konnte auch Cap geimpft und entwurmt werden. Das folgte eben auch kurz darauf und brav hielt Cap die vier Spritzen aus.
      Den Schluss bildeten bei ihm das Chippen und die Wurmkur und dann hatte es auch der Schecke schon geschafft und durfte mich wieder verlassen. Ich fühlte noch die Impfpässe aus und dann war auch für mich schon Feierabend.
      2661 Zeichen (c) Eddi
    • Sevannie
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Westichan
    Datum:
    14 Juli 2014
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  • Abstammung
    v. Moonlight Shadowa.d. Nesquik

    ________________________________________________Exterieur
    Rasse Connemara x Welsh B
    Geschlecht Hengst
    Alter 2009
    Stockmaß 1.41 m
    Deckhaar Falbschecke
    ________________________________________________Charakter &. Beschreibung
    Cap ist ein Hengst wie viele ihn sich wünschen. Durch seine gutmütige und ruhige Art bringt er alle Kinderaugen zum Leuchten. Er ist nicht unartig , treten oder beißen würde er nie tun. Im Springparcours lebt er aber richtig auf. Dort kann es auch mal passieren das er buckelt , jedoch würde ihm nie einfallen vor einem Sprung stehen zu bleiben. Er liebt es vorallem auch im Gelände Baumstämme mitzunehmen , durch Bächer zu galoppieren , das macht ihm mehr Spaß als nur die langweiligen bunten Stangen. Auch in der Dressur ist er ein echtes Aß! Er ist zwar kein Pferd , das bis in hohe Klassen in der Dressur erflogreich sein wird , jedoch hat er tolle Gänge , und wenn man die mal in Gang bekommt , fliegt er fast über den Platz. In der Dressur ist er für die Anfänger jedoch nichts , da er da nicht einfach zu Reiten ist. Ich selber hatte ihn schonend Angeritten , wo er absolut keine Unarten hatte , jedoch hatte er oft den Besitzer gewechselt und ich weis nicht was ihm da passiert ist. Oft ist er sehr hart im Maul , braucht lange bis er locker geht und muss sehr energisch geritten werden. Im Springen hingegen wird er weich im Maul , ist entspannt und ein super Anfängerpony! Allgemein mag er es von Amateuren geritten zu werden , da er diesen viel lehren kann. Viele Kinder haben auf ihm das Springen gelernt. Caps lieblingsbeschäftigung ist es aber zu Schmusen. Seit sein Bruder Caper verschwunden ist , wurde er noch anhänglicher.
    ________________________________________________Zuchtinfos
    Gekrönt/Gekört Ja [] Nein [x]
    Nachkommen
    Besitzer Westi
    Vorbesitzer Ravenna
    VKR DasBaum/Sweetvelvetrose
    Verkäuflich Ja [] Nein [x]
    ________________________________________________Erfolge &. Qualifikationen
    Western [] Englisch [x]
    Dressur E
    Springen A
    Military E
    Distanz E
    Rennen E
    Western E
    Fahren E
    68.Synchronsringen
    ________________________________________________
    Offizieller HG​