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Rajandra

Candy and a Current Bun ♣

Candy and a Current Bun ♣Rufname: CandyGeburtsdatum: *12.05.2008Stockmaß: 1,62 mFellfarbe: FalbeAbzeichen: h.recht halbweißer Fuß ; h.links halbweißer FußGesundheit: gesund und gepflegtMutter: Defineltly Sweet | Quarter HorseVater: tc My Golden Felix | Quarter HorseRasse: Quarter HorseGeschlecht: StuteGekört: neinNachkommen: ///Candy and a Current Bun besitzt ein hohes Maß an Arbeitsbereitschaft, sie ist stets motiviert und arbeitet gut mit. Auch denkt sie gut mit und ist sehr verträglich mit anderen Pferden. Ihre Abstammung und ihre GGA lassen keinerlei Wünsche offen und sie präsentiert sich stets solide.Besitzer: RajandraErsteller / Züchter: RoBabeRoVKR: RoBabeRoVerkäuflich: NeinKaufpreis: 20 000 JQualifikationenGalopprennen Klasse: EWestern Klasse: ESpring Klasse: EMilitary Klasse: EDressur Klasse: EDistanz Klasse: EFahren Klasse: EEignung: Western & GalopprennenErfolge: ///PNG - DateiBitte keine Kommentare!Nur Pflegeberichte, sowie Tierarzt- und Hufschmiedberichte!

Candy and a Current Bun ♣
Rajandra, 15 Okt. 2012
    • Rajandra
      Die Ankunft von Candy and a Current Bun
      Aufgeregt zog ich mir schnell meine dicken Socken über und schlüpfte in meine Stallschuhe, dann nahm ich meinen Schlüssel vom Schlüsselbrett und ging nach draußen. Es war ziemlich kalt geworden in den letzten Tagen, allerdings brachen schon einige Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke. Die Haustür fiel hinter mir ins Schloss und ich stiefelte los in den Stall, wo ich meine Lieblinge mit einem frohen 'Guten Morgen' begrüßte. Schnell stapfte ich in die Futterkammer und zog die Karre heraus. Ein schnaufen und leises wiehern ging durch den Stall und ich fütterte alle Pferde. Danach öffnete ich ihnen die Türen zu den Paddocks, damit sie raus konnten. Da ich letzte Woche einige sehr gute Pferde erstanden hatte sollte ich sie heute abholen, dazu musste ich aber ersteinmal ihre Boxen vorbereiten. Von den 20 Boxen im Hauptstall waren bloß 12 belegt, da ich vier neue Pferde erwartete streute ich diese auch ein und legte in jede Box einige Rippen Heu. Dann kontrollierte ich noch ob die Tränken funktionierten. Da es diese einwandfrei taten klopfte ich an mir haftendes Heu und Stroh ab. Heute musste ich wohl mit dem großen Trasporter fahren, da ich die vier leider nicht in einen Hänger bekam. 'Bis nachher, meine Süßen', verabschiedete ich mich von den anderen und lief zur Scheune in der der Transporter untergestellt war. Nachdem ich ihn herausgefahren, nocheinmal gecheckt und mit Heunetzen ausgestattet hatte konnte es losgehen. Die Fahrt bis zu RoBabeRo's Stall dauerte circa eine dreiviertelstunde. Auf dem Hof angekommen wurde ich freundlich empfangen. Wir unterhielten und noch einige Zeit bei einem Kaffe über die Pferde und gingen dann in den Stall um die Pferde verladefertig zu machen. Wir fingen mit den zwei Stuten an. Ich holte Obscured by Clouds, eine bildhübsche Englische Vollblutstute aus den Box und band sie an. Die muskelbepackte Mausgraue untersuchte mich und meine Taschen ersteinmal neugierig nach Leckerlies und gab erst auf, als ich ihren zierlichen Kopf vorsichtig beiseite schob und ihr versicherte, dass sie nichts finden würde. RoBabeRo hatte in de Zwischenzeit Candy and a Current Bun, eine Quarterhorsestute in schicker Jacke aus der Box geholt und angebunden. Wir kratzen beiden die Hufe aus und legten ihnen Fesselkopfgamaschen und Hufglocken an. Beide ließen die Prozedur artig über sich ergehen und wir führten sie zum Transporter in den sie beide bereitwillig einstiegen. Nachdem die zwei festgebunden und sicher verstaut auf dem Hänger standen gingen wir meine zwei neuen Hengste vorbereiten. Ich führte Have a Cigar aus der Box , der ersteinmal über die Kante der Boxentür stolperte, weil er wieder durch die Gegend geschaut hatte anstatt auf mich und seinen Weg zu achten. Ich beruhigte ihn und band ihn an. Der gescheckte Mustang blieb lieb stehen als ich ihm sein Transportoutfit anlegte, doch RoBabeRo hatte etwas mit meinem Englischen Vollbluthengst zu kämpfen. The Post War Dream kam von der Rennbahn direkt zu ihr und war noch etwas misstrauisch anderen gegenüber, darum hampelte er etwas herum. Nachdem der Rappe auch startklar war luden wir auch die beiden auf. Have a Cigar folgte mir brav, auch wenn ihm der Transporter etwas unheimlich zu sein schien. Post War tänzelte erst etwas aufgeregt drumherum, aber als RoBabeRo ihm einige Möhrenstückchen anbot, und wir ihn mir ganz viel Geduld die Rampe hochschoben lies auch er sich brav verladen. Wir schlossen alle Klappen und ich bedankte mich nocheinmal bei Babe. Das geschäftliche hatten wir schon geregelt so verabschiedeten wir uns und ich stieg in den Transporter. Als ich vom Hof fuhr winkte ich ihr nocheimal, dann zog sich die Dreiviertelstunde fahrt ziemlich, da ich etwas im Stau stand. Endlich Zuhause angekommen parkte ich und lud einen nach dem anderen ab. Nachdem alle vier in der passenden Box standen und zufrieden ihr Heu mümmelten beschloss ich den Transporter zu säubern und ihn wieder in der Scheune zu parken. Danach ging ich wieder ins Wohnhaus um einen Tee zu trinken.
    • Rajandra
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      Eilig zog ich meine gefütterten Schuhe an und schlüpfte in die Jacke. Es war Heilig Abend und eisig kalt. Für Weihnachten hatte ich mir Schnee gewünscht und diesen auch bekommen. Nachdem ich die Bescherung und das Weihnachtsessen im engsten Kreis hinter mich gebracht hatte saßen alle im Wohnzimmer vor dem Kamin beisammen. Eine letzte Kontrollrunde wollte ich heut Abend noch drehen und alle Tor verschließen, bevor wir zu Bett gingen. Schnell wickelte ich mir den Schal um, trat heraus und ließ die Tür hinter mir ins Schloss fallen. Zuerst verschloss ich das Hoftor und machte mich dann auf den Weg in den Stall. Bubis Wiehern erklang, als ich den Stall betrat und ein kleines gedämmtes Licht anschaltete. Seine Box war die erste auf der rechten Seite und ich streichelte liebevoll seine Nase. Die anderen Pferde streckten mir entweder die Köpfe entgegen oder knabberten weiter am Heu. Jedes der Pferde bekam noch einen Weihnachtsapfel von mir bevor ich die Stallgasse verlassen wollte. Die kleine Uhr schlug gerade Mitternacht, als ich aus dem Stall gehen wollte. Verwundert drehte ich mich um. Ich lächelte den vielen zufriedenen Köpfen nocheinmal zu und wollte grade das Licht erlöschen, als es mir so vorkam, als würden die Pferde reden. In einigen der Weihnachtsgeschichten hieß es, dass um Punkt Mitternacht die Stimmen der Tiere erklingen konnten, solang man sie wirklich zu vernehmen mochte. Unsinn! So lansam wirst du schon verrückt, dachte ich. Langsam ging ich nocheinmal die Boxenreihe entlang und schaute in jede Box doch mir viel nichts Merkwürdiges auf. Als ich bei Seference Surprime und Atraxe vorbeikam hörte ich schonwieder eine Stimme, diesmal war es eine andere. Verwundert schaute ich die zwei Stuten an. "Aber das kann doch nicht…" murmelte ich fassungslos. "Und ob. Du wirst nicht verrückt, glaub mir", schallte es leise aus der großen Fohlenbox, in der Ceredwen, Little Askim, Ravallo und seit neustem ein kleiner Falbhengst namens Piccobello standen. Ihn hatte ich heute von RoBabeRo zu Weihnachten geschenkt bekommen. "Kann ich vielleicht noch einen Apfel haben?", fragte Petes Peppermill und auch Na'im schloss sich seiner Nachfrage an. Wie benebelt verteilte ich also noch eine Runde Äpfel an alle. "Ich schlage vor, jeder darf einen Satz sagen, warum er dich liebt und dann einen, was er sich wünscht!", sagte Post War. "Okay, ja, einverstanden.", erwiderte ich bloß und die Pferde begannen vorn. "Ich liebe dich weil du immer mit mir schmust und dir Zeit nimmst. Und ich wünsche mir mehr Zeit für Ausritte und Spiele.", wisperte Bubi. Andächtig nickte ich. "Du bist immer sehr geduldig und wir möchten mehr Action!", klang es aus Seferences und Atraxes Boxen. Ich lachte nochimmer ungläubig, was hier grad geschah und gab das Wort weiter an Pete, der die Ausritte genoss und länger gestriegelt werden wollte und an Origini, die es toll fand, dass ich ins Training so viel Abwechslung brachte und sich einen bisschen mehr Ruhe wünschte. Die Fohlen waren bis auf ein paar mehr Leckerlis wunschlos glücklich. Auch Rubicon und die drei Mustangs Aerion, Throw a Diva und Have a Cigar waren bescheiden. Sie wünschten sich mehr Streicheleinheiten und lobten die langen Weidezeiten. "Mir gefällt das Training sehr, aber auf der Weide ist es mir echt zu kalt.", lachte die Quarterstute Candy and A Current Bun. "Dein Einfühlungsvermögen ist toll und wir wünschen uns mehr Turniere und du kannst uns ruhig ein wenig mehr fordern." Post War Dream und Obscured by Clouds waren sich da einig. Die zwei Araber Na'im und Farasha langweilten sich ebenfalls manchmal, fanden das Training aber immer gut auf alle zugeschnitten. "Ich hab euch echt lieb, aber ich kann nochimmer nicht glauben, dass das grade passiert!", stotterte ich vor mich hin. Bubi stupste mich vorsichtig an. Ich küsste ihn auf die Nüstern und strich ihm über den hübschen Kopf. Es war Punkt ein Uhr und nun war nichts mehr zu hören. Alles war still, bis auf einige Tritte und zufriedenes kauen. Das kann nicht sein, dachte ich erneut und sank sanft ins Heu. Eine Weile saß ich noch so dort und dachte über das nach, was gerade passiert war. Ein kleines Weihnachtswunder. "Ich liebe euch, meine Süßen! Schlaft gut.", verabschiedete ich mich sprachlos, löschte das Licht und schloss die Türe. Dann schlenderte ich zurück zum Haus, wo ebenfalls grad die letzten Lichter gelöscht wurden.
    • Rajandra
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      Endlich wieder Wochenende! Die Sonne stand schon hoch am Himmel, was mir sagte, dass dies ein schöner Tag werden sollte. Schnell stand ich auf, duschte, frühstückte und zog dann meine Reitsachen an, und rannte rüber zu den Pferden. Ich nahm mir vor heute alle Pferde zu bewegen. Ich ging also in die Sattlkammer und stellte mich vor die Halfterhaken. Ich entschied mich zuerst Seference Surprime und Atraxe[font=Calibri"] [/font]zu putzen. Gesagt, Getan. Nachdem alle beide geputz waren, brachte ich sie nacheinander in die Führanlage, wo sie sich bewegen konnten. Ich stellte ein, dass sie sich ca. 1 Stunde bewegen sollten, im Schritt und Trab auf beiden Händen. Nachdem dort alles geklärt war ging ich weiter zu meinen zwei Freizeitpferden Pete's Peppermill und Origini. Auch die beiden putzte ich, aber ich sattelte und trenste Origini, bevor ich den beiden Gamaschen und Streichkappen anlegte. Dann drehte ich eine recht flotte Runde im Gelände mit dem Wallach Pete als Handpferd. Pete und Origini verstanden sich gut, so war es kein Problem die zwei so zu bewegen, da sie in etwa auch das gleiche Tempo hatten. Wir galoppierten langsam das Feld entlang und trabten viel. Zu schnell waren wir wieder auf dem Hof, wo ich die beiden versorgte und sie auf den Paddock entließ. Anschließend holte ich [font=Calibri"]Seference Surpime und Atraxe [/font]aus der Führmaschine, zog ihnen die Regendecken an und stellte auch sie auf den Paddock. Als nächstes war Rubicon dran. Der Braune folgte mir auch brav aus seiner Box. Da er beim Putzen sehr hektisch und enegiegeladen war, machte ich die Prozedur so kurz wie möglich, und striegelte nur die wichtigsten Stellen ausgiebig.Dann sattelte und trenste ich ihn, und marschierte mit ihm schnurstracks in die Reithalle. Dort stieg ich auf, und ritt ihn erstmal im Schritt warm, anschließend trabte, und galoppierte ich ihn, und schließlich übte ich auch noch ein paar Seitengänge und schwierige Übergänge mit ihm. Nach gelungenem Training lobte ich den Braunen und ritt trocken. Anschließend versorgte ich Rubicon und brachte ihn mit Regendecke auf den Paddock. Bubi schaute aus Box freundlich zu mir herüber, und so beschloss ich ihn als nächstes zu holen. Da er morgens schon geputzt worden war und er nicht sehr dreckig war ging ich nur einmal grob über sein Fell und legte ihm einen Halsring an. Dann ging ich mit ihm in die Reithalle, wo ich aufstieg und ihn etwas mit Halsring ritt. Er reagierte sehr fein, und ich konnte auch etwas höhere Dressurlektionen abrufen, sodass ich schließlich noch etwas mit ihm um ein nahegelgenes Feld ausritt. Auch hier benahm sich mein Herzchen gut und zurück am Stall bekam auch er seine Decke an und wurde auf den Paddock neben Rubicon entlassen, bevor ich den Vollbluthengst The Post War Dream holte. Ich ging mit ihm zum Roundpen, und machte etwas Freiheitsdressur mit ihm, und machte Bodenarbeit zur Abwechslung seines Alltags, er machte alles gut mit, nur bei den Planen war er erst etwas irritiert, ließ sich aber am Ende auch gut darüber dirigieren. Ich machte auch ein paar Dressurlektionen vom Boden aus, und ging anschließend noch etwas mit ihm spazieren. Dann kam er ebenfalls auf den Paddock und ich ging zurück zum Stall. Dort traf ich eine Freundin von mir, die gerade ihr Pferd putze und mich fragte, ob ich Lust hätte mit ihr eine kleine Runde im Wald zu drehen. Ich antwortete:" Ja klar, warum nicht? Ich denke ich werde Obscured by Clouds reiten und Farasha als Handpferd mitnehmen, die verstehen sich ja alle gut!", antwortete ich lächelnd und Sie erwiderte. "Ja, mach das, das wird bestimmt spaßig. Soll ich auch noch ein Pferd von dir als Handpferd mitnehmen, damit es bewegt wird?". Ich überlegte kurz, und sagte schließlich: "Das ist eine gute Idee, kannst du Throw a Diva mitnehmen?",sie bejahte sofort, und wir putzen die Pferde. Dann sattelten wir beide unsere Reitpferde, und legten auch den Handpferden Gamaschen und Streichkappen an, damit sie sich im unebenen Gelände nicht verletzten. Als wir aufstiegen wollte Farasha erst loslaufen, ließ sich aber doch recht gut von mir kontrollieren. Fröhlich quatschend ritten wir los, in einen Ausritt, der sehr schnell, lustig und auch etwas kaotisch werden sollte. Wir hatten viel Spaß und die Pferde liefen wirklich brav, einfach toll! Zurück am Hof bedankte ich mich, bei meiner Freundin, dass sie ein Handpferd mitgenommen hatte, und sie meinte: "Gerne, immer wieder, es war super! Kann ich sonst noch was für dich tun?". Ich sagte ihr, dass alles bis auf die restlichen Pferde bewegen erledigt wäre, und ich das schon schaffen würde. Danach versorgten wir noch die 4 Pferde, die sich den Paddock danach auch absolut verdient hatten. Meine zwei Mustanghengste Aerion und Have a Cigar waren gestern auf Turnier gewesen und hatten sich heute einen freien Tag mehr als verdient, also verfrachtete ich auch diese zwei mit einer Regendecke aufs Paddock. Anscheinend hatten die Zwei trotzdem noch sehr viel Energie, denn sie sprangen wie die wilden auf und ab. Anschließend ging ich Interstellar Overdrive , der aussah wie ein kleines Drecksschweinchen. Ich holte sein Halfter, und ging zu seiner Box. Er stand brav still, während ich ihn aufhalfterte und anschließend auch putze. Es dauerte gefühlte Stunden, bis er wieder halbwegs ansehnlich aussah. Doch meine Arbeit hatte sich gelohnt, ein großer Mistfelck war komplett verschwunden, und halbwegs zufrieden mit seinem Aussehen ging ich mit ihm zum Laufband, wo ich ihn raufführte, ihn festband, und schließlich das Laufband anstelle. Er war diese Prozedur gewöhnt und ging sofort frischen Schrittes los, als das Laufband anfing sich zu bewegen. Der Hengst hatte die vergangenen Tage gut gearbeitet und war sehr belastet worden, deswegen sollte er heute nur etwas auf das Laufband. Ich brachte alle Halfter die noch überall rumflogen zurück, blieb auf dem Weg ein paarmal stehen und ging in die Boxen meiner baldigen Zuchtstuten Your Possible Pasts, On the Turning Away, und Wearing the Inside Out vorbei, um alle zu streicheln und ihnen etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Außerdem bekamen diese Pferde alle ihr Heunetzte mit frischem Futter aufgefüllt, und ich reinigte ihre Tränken. Auf einmal hörte ich das Piepen des Laufbands, das mir signalisierte, dass Interstellar Overdrive nun genug gelaufen war, und ich runterholen konnte. Ich entließ Männi in seine Box wo ich ihm noch ein paar Leckerli und eine Möhre gab, bevor ich ihn alleine ließ und zum nächsten Pferd lief. Ich wollte nun mit Na'im in die Halle gehen, eigentlich hatte ich geplant mit ihm etwas Schrecktraining bei einem Spaziergang zu machen, da es aber nun regnete, verwarf ich diesen Plan, und konzentriere mich darauf ihn in seiner Box sauber zu bekommen. Nachdem mir das gut gelungen war sattelte ich ihn mit einer neuen Schabracke als Unterlage, und den neuen, passenden Bandagen dazu. Mir gefielen die neuen Sachen sehr gut an ihm, und ich war stolz darauf mal wieder den richtigen Riecher bei der Auswahl von neuen Sachen gehabt zu haben. Stolz über sein Aussehen also ging ich mit ihm zur Reithalle, den unüberdachten Weg trippelte ich mit ihm, und er folgte mir brav am durchhängendem Zügel im Trab. In der Halle angekommen schwang ich mich auf seinen Rücken und begann ihn warm zu reiten. Er war sehr angenehm zu reiten, er reagierte gut auf meine Schenkelhilfen, und war die ganze Zeit aufmerksam, und hat auch noch neure Lektionen gut gemeistert. Zum Lob sprang ich am Ende noch etwas mit ihm, was ihm immer sehr viel Freude bereitet. Dann war er aber auch viel geschwitzt, weswegen ich ihn noch trockenritt, und ihn dann in den Stall zurück brachte. Dort nahm ich ihm die ganze Reitausrüstung ab, rieb ihn mit frischem Stroh trocken und gab ihn sein Futter, dann legte ich ihn noch seine Abschwitzdecke an, auf den Paddock kam er heute lieber nicht, so geschwitzt wie er war wollte ich keine Erkältung riskieren. Die letzte im Bilde war Candy and a Currant Bun, die ich am Halfter longieren wollte. Ich holte sie aus der Box und putzte sie ein wenig, danach legte ich Gamaschen und Knotenhalfter an und wir gingen in die Halle. Erst machten wir einige Führübungen, dann lies ich die Stute in allen Gangarten um mich herum laufen und achtete genau darauf, dass sie auf meine Stimmkomandos hörte. Dies tat sie meist brav, und wenn nicht, übten wir es so lange bis es klappte. Am Ende machte sie einen guten Job und ich holte sie wieder zu mir. Einige Runden führte ich noch Schritt, dann ging es wieder auf die Stallgasse. Dort machte ich die Gamaschen ab, legte ihr eine Regendecke an und auch sie durfte jetzt aufs Paddock. Die Fohlen Ceredwen, Little Askim, Ravallo, Piccobello und Burnin Malcolm besuchte ich heute nur auf der Weide. Die fünf standen alle im Unterstand und kauten an ihrem Heu. Die Heuraufen füllte ich auch noch auf und kontrollierte die Tränken, die einwandfrei funktionierten und dann bekam jedes der Fohlen seine Streicheleinheiten. Dabei konnte ich sie praktischerweise auch auf Verletzungen untersuchen und ein bisschen Hufe geben mit ihnen üben. Nachdem ich damit fertig war räumte ich die Stallgasse auf und alles übrige Zeug weg. Die Stallgasse kehrte ich und ordnete dann noch die Sattelkammer. Jetzt hatte ich mir ersteinmal eine Pause verdient und ging zurück ins Wohnhaus. Nachdem ich meine Stallsachen von mir geschmissen hatte kochte ich mir einen Tee und setzte mich aufs Sofa um etwas Fernsehn zu schauen. Später erwartete ich noch einige neue Pferde und musste die Pferde noch reinholen und füttern, doch das hatte noch Zeit, also lehnte ich mich zurück und schlürfte meinen Tee.
    • Rajandra
      Stangenarbeit& Reiten ohne Sattel mit Candy
      Heute war ich schon am Stall, als ich die schicke Falbstute Candy an a Current Bun besuchte. Aufmerksam beäugte sie mich, als ich sie streichelte, und fing nach einer Zeit an in meinen Taschen zu wühlen. Lachend sagte ich zu ihr:“ Na Süße, du weißt schon genau, wo ich die Leckerlis immer versteckt habe.“. Ich holte ein Leckerli heraus, und gab es ihr. Candy nahm es vorsichtig aus meiner Hand, und zermalmte es dann genüsslich. Währenddessen ging ich in die Sattelkammer, und holte ihr Halfter. Dann ging ich zurück zu ihr, halfterte sie auf, und ging dann mit ihr hinunter in den Roundpen. Dort nahm ich ihr das Halfter wieder ab, und holte ihren Putzkasten. Dann fing ich an sie im Roundpen zu putzen Zuerst nahm ich einen Striegel mit dem ich ihr Fell grob vorreinigte, danach nahm ich eine Kardätsche und bürstete den restlichen Dreck aus ihrem Fell. Candy blieb brav stehen, obwohl sie nicht angebunden war. Jetzt kratzte ich ihre Hufe aus. Zum Schluss nahm ich eine Mähnen- und Schweifbürste und kämmte dann ihre Mähne, sowie ihren Schweif. Nun war sie komplett sauber, und ich räumte das gante Putzzeug aus dem Roundpen hinaus. Mit viel Platz nun, stellte ich mich in die Mitte, und schnalzte einmal. Daraufhin setzte sich Candy in Bewegung. Mit großen Schritten lief sie außenherum. Immer wieder baute ich Wendungen ein, damit sie warm wurde. Nach einigen Runden Schritt, schnalzte ich ein weiteres Mal und Candy trabte an. Hier legte ich nach ein paar Runden zwei Trabstangen an den Rand, worüber sie dann trabte. Ihr machten die Stangen nichts aus, und ich ließ sie auch über die Stangen galoppieren. So ließ ich sie circa eine dreiviertel Stunde arbeiten. Anschließend rief ich sie zu mir, und ich setzte mich auf ihren Rücken. So ritt ich zur Roundpentür. Von ihrem Rücken aus, öffnete ich das Tor, und ritt hinaus. Candy reagierte fein auf meine Bein- und Gewichtshilfen, weswegen ich beschloss eine kleine Runde ins Gelände zu gehen. Da sie aber schon viel gearbeitet hatte, ging ich nur eine Runde um das nahegelegene Feld. Sie blieb die ganze Zeit über ruhig, und schon bald waren wir zurück am Hof. Dort stieg ich ab, und ging mit ihr zurück zu ihrer Paddockbox. Ich machte ihr noch etwas Kraftfutter mit trockenem Brot und Karotten, und brachte es ihr, dann ging ich wieder zurück ins Wohnhaus.
    • NeverTheLess
      [​IMG]Hufschmiedbericht
      Candy and a Current Bun, Your possible Pasts, On the turning away, Interstellar Overdrive, Wearing the Inside out, Chapter 24, Alans psychodelic Breakfast, Elasso

      Endlich hatte ich meine Schmiede eröffnen und somit auch meinen Traum erfüllen können. Schon immer wollte ich Hufschmiedin werden, wobei meine Eltern und meine Geschwister nicht sonderlich viel davon hielten. Ich hatte mich vorher auch immer gefragt, ob man mit diesem Beruf seinen Lebensunterhalt zahlen könnte, aber als heute der erste Auftrag in meine Schmiede kam, wusste ich, dass es bergauf ging. Ich sollte acht Pferde von Rajandra mit dem Sonderbeschlag Western beschlagen und ihre Hufe korrigieren und ausschneiden. Ich packte alles sorgfältig ein und fuhr dann los. Ihr Hof war nicht allzu weit entfernt, deswegen war ich schon nach fünfundzwanzig Minuten auf dem Parkplatz. Ich sah, wie Rajandra das letzte Pferd noch anband, dann begrüßte sie mich. Ich holte sofort meine Sachen heraus und ging meiner Arbeit nach. Als erstes war Candy and a Current Bun dran. Ich holte den Hufauskratzer und kratzte ihre Hufe so weit aus, bis man keinen Dreck mehr sah. Dann bürstete ich eben noch drüber, bevor ich die Feile holte und das überflüssige Horn entfernte. Dies wiederholte ich bei den restlichen drei Hufen und ich beschloss, erst alle anderen Pferde auszuschneiden und zu korrigieren, bevor ich sie beschlug. Daher machte ich das gleiche mit der Feile und dem Hufauskratzer auch bei Your possible Pasts, On the turning away, Interstellar Overdrive, Wearing the Inside out, Chapter 24, Alans psychodelic Breakfast und Elasso. Als ich fertig war, holte ich die ersten vier Hufeisen für Candy and a current Bun und erhitzte sie, bis ich die Hufeisen an Candy's Hufe anpasste und sie schließlich einbrannte. Mit Nägeln befestigte ich sie dann und schlug die herausstehenden Nägel aus der anderen Seite heraus. Das gleiche wiederholte ich auch mit allen anderen Pferden, nur bei Alan und Interstellar brauchte ich ein wenig Hilfe von Rajandra, da sie ihre Hufe kaum heben wollten, als sie das heiße Eisen sahen. Rajandra ließ noch alle Pferde auf der Weide laufen, damit ich sehen konnte, ob einer der acht Probleme hatte, doch alle konnten gut laufen. Ich verabschiedete mich schließlich von Rajandra und konnte nun meine Sachen einpacken und wieder zurück in die Schmiede fahren.
    • Rajandra
      Pleasuretraining mit Candy and a Current Bun
      Die Sonne schien angenehm vom Himmel herab und ich freute mich auch die folgende Arbeit mit meinen Westernpferden. Ich ging in die Sattelkammer und hielt Ausschau nach dem Knotenhalfter meiner Stute Candy and a Current Bun. Es hing nicht wie gewohnt an seinem Haken, was mich etwas stutzig machte. Ich suchte weiter, bis mir einfiel, dass ich die Stute gestern Abend noch in den Stall gestellt hatte, da es nachts ziemlich regnen sollte. Das Wetter war schön geblieben, aber das konnte ich am vorherigen Tag noch nicht sagen. Ich ging zu ihr und holte das Halfter von dem Boxenhaken. Dann ging ich zu ihr hinein und begrüßte sie mit einer kleinen Möhre. Langsam zerkaute die Stute den Leckerbissen und fing dann an meine Jackentaschen nach weiteren Leckerlis zu durchsuchen. Lachend, aber dennoch bestimmt schob ich ihren Kopf beiseite und halfterte sie dann auf. Brav blieb sie stehen und folgte mir dann am langen Strick zum Putzplatz. Dort band ich sie fest und holte ihren Putzkasten. Dann fing ich an mit einem Striegel den groben Schmutz zu entfernen, später holte ich eine Kardätsche und entfernte den heraus gebürsteten, übrig gebliebenen Staub mit langen Zügen. Anschließend widmete ich mich der Hufpflege. Hierzu kratze ich alle vier Hufe vorerst aus und holte mir dann einen Eimer mit Wasser und schrubbte die Hufe von außen und von innen, bis wieder alles blitzeblank war. In der Zeit, in der die Hufe trockneten kämmte ich Mähne und Schweif, dann strich ich noch etwas Hufbalsam auf Candy’s Hufe, bevor ich mich auf den Weg in die Sattelkammer machte um den Sattel zu holen. Dieser hing an seinem Platz und ohne zu suchen konnte ich den großen Westernsattel von seinem Halfter nehmen und zu Candy bringen. Vorsichtig legte ich zuerst das Pad auf und wuchtete dann den Sattel mit Gefühl auf ihren Rücken. Bevor ich den Sattel befestigte, indem ich den Sattelgurt schloss, überprüfte ich ob alles richtig saß. Zum Schluss holte ich noch eine von Candy’s Trensen. Ich entschied mich für das heutige Pleasuretraining die Westernkandare zu nehmen. Kaum stand mein Entschluss fest stand ich auch schon mit der Kandare vor Candy und zäumte sie vorsichtig auf. Als letztes holte ich noch ein paar Boots und legte sie um ihre Beine, dann ging ich mit ihr hinüber zur Reithalle. Innen stieg ich auf und ritt meine Stute zuerst etwas im Schritt und Trab warm. Hierbei ging ich viele Wendungen und Tempowechsel sowie Übergänge um Candy gut zu gymnastizieren. Dann galoppierte ich zweimal in einem ruhigen Arbeitstempo bevor ich mit den Übungen anfing. Zuerst fing ich mit dem Reverse im Walk an. Candy reagierte fein auf Schenkel- und Gewichtshilfen, was alles etwas leichter gestaltete. Da diese Übung im Walk einwandfrei geklappt hatte wiederholte ich sie in einem langsamen Jog. Hierbei wollte Candy zuerst nicht abbiegen, erfüllte dann jedoch brav die geforderte Aufgabe. Als Belohnung ließ ich sie eine Runde Schritt gehen und ritt dann im flotten Lope an. Candy trat gut unter und galoppierte flüssig vorwärts. Ich übte noch einige Tempowechsel im Jog und Lope, bevor ich auf die Mittellinie ritt und bei X anhielt. Nun würde ich eine letzte Aufgabe für heute üben, das Back up. Gut ließ meine Stute sich stellen und trat dann flüssig und flott nach hinten an. Sie ging einige Meter rückwärts, bevor ich sie wieder anhielt und lobte. Nun ritt ich sie noch ein wenig im Schritt trocken und führte sie dann zurück zum Putzplatz. Dort nahm ich ihr das ganze Zubehör ab und gab ihr ihr wohlverdientes Kraftfutter. Während sie fraß, räumte ich auf und brachte sie dann auf die Koppel. Dort bekam sie noch eine Möhre, bevor ich wieder zurück zum Hof ging, wo noch weitere Arbeit auf mich wartete.
    • Rajandra
      Halsringreiten mit Candy
      Voller Vorfreude machte ich mich mit dem Halfter in der Hand auf den Weg zu Candy and a Current Bunt. Die Stute wieherte, als ich den Sandpaddock betrat, auf dem sie stand. Lachend sagte ich leise zu ihr: „Hallo Süße, hast du Spaß hier draußen?“. Ich streichelte sie ein wenig bevor ich ihr das Knotenhalfter anlegte. Dann führte ich sie zum Putzplatz, wo ich sie anband und darauf folgend in die Sattelkammer ging um ihren Putzkasten zu holen. Ich nahm mir den Striegel aus dem Putzkasten heraus und fing an ihr Fell zu bearbeiten. Nachdem der grobe Dreck komplett aus dem Fell gelöst war nahm ich mir eine weiche Kardätsche und strich das Fell glatt. Außerdem entfernte ich so die letzten Schmutzreste. Um die Hufe zu säubern nahm ich einen Hufkratzer und entfernte den ganzen Sand vom Sandpaddock, wo sie bis eben gestanden hatte. Zuletzt kämmte ich noch Mähne und Schweif und räumte dann den Putzkasten wieder weg. Um nicht zweimal Laufen zu müssen brachte ich direkt zwei Boots, ein Paar Neoprenglocken und einen Halsring aus der Sattelkammer mit. Zuerst klettete ich die Boots an den Beinen der Stute fest, dann befestigte ich noch die Glocken an den Vorderhufen und legte ihr zum Schluss den Halsring um. Dann nahm ich ihr das Halfter ab und gab ihr das Kommando mir zu folgen. Da ich mit Candy schon viel Bodenarbeit gemacht hatte, folgte sie mir ohne zu zögern in die Reithalle hinein, auch ohne das Halfter. Dort angekommen holte ich schnell eine Aufsteighilfe und glitt von dort aus auf den Rücken der Quarterhorsestute. Candy kannte das Halsringreiten schon in den groben Zügen, jedoch hatte ich längere Zeit nicht mehr mit ihr daran gearbeitet, weswegen es beim Schrittreiten am Anfang ein paar Schwierigkeiten gab. Als ich dann jedoch nochmal alle Hilfen mit ihr wiederholt hatte, reagierte die stets motivierte Candy auf alle Hilfen wieder einwandfrei. Im Trab fing ich trotzdem mit einfachen Hufschlagfiguren wie Zirkel und große Schlangenlinien an, bevor ich auch anfing Volten und kleinere Wendungen zu reiten. Der anschließende Galopp klappte ebenfalls prima und ich lobte die Stute, die fein auf jedes kleine Signal von mir achtete. Ich genoss es jedes Mal aufs Neue die feinfühlige Stute zu reiten und war schon fast traurig, als ich sie wieder durchparierte und sie im Schritt trocken ritt. Ich beschloss Candy nun wieder öfter mit Halsring zu arbeiten, da sie damit auch schön locker lief und eine tolle Selbsthaltung bekam. Nach einigen Runden Schritt ritt ich sie noch bis zum Putzplatz, wo ich dann Abstieg, ihr den Halsring abnahm und ihr stattdessen wieder das Halfter anlegte. Ich gab ihr noch etwas Kraftfutter, bevor sie dann zurück in ihre Paddockbox kam.
    • Rajandra
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      Nachdem die letzte Woche ziemlich stressig gewesen war, und alle Pferde täglich gearbeitet hatten, beschloss ich heute den Tag etwas ruhiger anzugehen und den meisten Pferden heute einen Weidetag zu gönnen. Ich trank noch schnell in ein paar zügigen Schlucken meinen Kaffee aus und zog mir dann meine dicke Winterjacke über bevor ich das Haus verließ. Sofort schlug mir die eisige Kälte ins Gesicht und ich beschloss mich zu beeilen und die Pferde schnell auf die Koppeln zu bringen, um möglichst schnell wieder in den warmen Stall zu kommen. Zuerst schnappte ich mir in der Sattelkammer die Halfter von den beiden Hannoveranerstuten Seference Suprime und Atraxe. Beiden kratzte ich in der Box schnell die Hufe aus, zog ihnen eine warme Thermodecke an und legte ihnen zum Schluss noch ein paar Springglocken an, dann ging ich mit ihnen aus dem Stall hinaus in die Kälte. Den Stuten machte das Wetter nichts aus, sodass sie kurz nachdem ich ihnen auf der Koppel die Halfter ausgezogen hatte, sofort buckelnd losrannten. Leise musste ich Lachen und schaute den beiden noch ein wenig zu, ehe ich wieder in den Stall ging und The Post War Dream, Obscured by Clouds und Late Night Tales holte. Auch ihnen kratzte ich wieder die Hufe aus, legte ihnen die Glocken an und deckte sie warm ein, dann ging es für die drei auf die Koppel. Ungeduldig scharrte Clouds, als ich das Koppeltor öffnete. Kaum hatte ich ihren Strick gelöst rannte sie auch schon im Renntempo davon und genoss ihre Freiheit. Die anderen beiden folgten auf der gegenüberliegenden Hengstwiese, weil Obscured immernoch aufgeregt rumhüpfte waren die zwei Hengste auch ungeduldig. Während ich das Gatter öffnete und sie zu mir umdrehte löste ich die Stricke und sie trabten beide befreit über die Wiese. Die Halfter hängte ich an den Haken ans Tor, so musste ich sie später beim Reinbringen nicht mehr suchen. Die nächsten Pferde waren Na’im, Farasha, Bubi, Rubicon und Pete’s Peppermill. Zuerst kratzte ich einem nach dem anderen die Hufe aus, kramte dann aus der Sattelkammer für jeden seine passende Decke raus und legte sie ihnen an. Dann schnappte ich mir Na’im, Bubi und Pete und führte die drei zuerst auf die Koppel. Anschließend brachte ich Rubicon zu den Hengsten und Farasha zu Obscured auf die Stutenweide. Die Hengste widmeten sich eher dem Gras, anstatt zu spielen, lediglich Na’im versuchte einmal die anderen Pferde zum Spielen zu animieren, hatte jedoch keinen Erfolg. Wieder im Stall machte ich Dante und Rabbani fertig für die Koppel, dann brachte ich auch die beiden hinaus. Aus dem Turnierpferdestall fehlten nun nur noch Svea, Fanja und Ravallo. Ravallo wollte ich jedoch heute noch etwas reiten, da der Hengst schon am vorigen Tag frei gehabt hatte. Ich brachte also noch schnell die beiden Stuten hinaus, nachdem ich ihnen die Hufe ausgekratzt hatte, sie neu eingedeckt hatte und ihnen Glocken angezogen hatte. Anschließend machte ich mich auf den Weg zu Ravallo, der wiehernd in seiner Paddockbox umher lief, da er nun der einzige im ganzen Stall war. Als er meine Stimme hörte beruhigte er sich jedoch schnell wieder und stand brav still während ich ihm seine Decke auszog und anfing ihn gründlich zu säubern. Zuerst entfernte ich den groben Schmutz mit der Wurzelbürste aus seinem Fell, anschließend nahm ich mir eine Kardätsche und bürstete auch den Staub aus. Die Hufe kratzte ich gründlich mit dem Hufkratzer aus, bevor ich als letzten Schritt Mähne und Schweif verlas. Dann lief ich schnell in die Sattelkammer und holte von dort Ravallo’s Trense, seine Gamaschen sowie seinen Sattel. Alles legte ich ihm vorsichtig an und ging dann mit ihm in die nahe gelegene Reithalle. Dort angekommen schloss ich schnell wieder das Tor hinter mir um nicht zu viel kalte Luft hinein zu lassen und stieg dann auf. Der erst frisch angerittene Hengst stand noch immer etwas unruhig beim Aufsteigen, ließ mich jedoch gewähren und beruhigte sich beim Schritt reiten auch langsam wieder. Nach zwei Runden außen herum fing ich an einen Zirkel zu reiten, wobei er erst etwas unsicher seitwärts lief, bevor er nachgab, sich bog und den Zirkel brav lief. Ich lobte ihn sofort und machte weiter mit großen Wendungen. Nachdem dieses wieder gefestigt war fing ich an zu traben. Hierbei ließ ich meine Zügel noch halblang und verlangte nur Zirkel als Hufschlagfiguren von ihm, alles weitere würde ihn zu sehr aus dem Gleichgewicht bringen. Ravallo lief jedoch ganz artig und gab sein Bestes. Zum Abschluss dieser Reiteinheit wollte ich ihn heute zum ersten Mal angaloppieren. Sanft saß ich aus und trieb Ravallo weiter bis er – erst etwas unsicher – in den Galopp fiel. Sofort lobte ich ihn und hörte nach einer halben Runde überglücklich auf. Ich trabte ihn noch zwei Runden am komplett hingegeben Zügel ehe ich ihn zum Schritt durchparierte, abstieg und ihn trocken führte. Anschließend ging ich mit ihm zurück in den Stall, wo ich ihm sein Sattelzeug abnahm, ihm eine Abschwitzdecke überwarf und sein Kraftfutter gab, welches er sich redlich verdient hatte. Dann ging es auch für ihn auf die Koppeln. Ich stellte ihn zu Dante und Rabbani, die sich über den Neuzuwachs freuten und wieder anfingen zu spielen. Nun hatte ich den ersten Stall komplett versorgt und schaute auf die Uhr. Mit Erschrecken stellte ich fest, dass Stelli in einer halben Stunde schon zum Ausritt kommen würde. Ich schnappte mir schnell Candy and a Current Bun, Your Possible Pasts und Throw a Diva, band die drei nebeneinander an, kratzte ihnen die Hufe aus und zog allen dreien eine warm Decke an. Schnell waren die drei auf der Wiese und versorgt und ich ging weiter zu On the Turning Away und Wearing the Inside Out. Während ich bei Inside gerade die Hufe auskratzte, hörte ich auf einmal Stellis Stimme von hinten, die mich begrüßte. Ich kratzte noch schnell den Huf fertig aus und umarmte sie dann zur Begrüßung. Stelli bot mir ihre Hilfe beim Hinausbringen der Pferde an, was sehr hilfreich war, angesichts der vielen Pferde die noch auf die Koppeln mussten. Wir teilten uns die Arbeit auf, sodass Stelli die beiden eindeckte während ich noch Turning’s Hufe auskratzte, dann brachten wir die beiden hinaus. Anschließend holten Stelli und ich Chapter 24, Alans Psychodelic Breakfast, Elasso, und The Blister Exists. Schnell hatten wir die vier Hengste versorgt und hinausgebracht. Ich bedankte mich bei Stelli und fragte sie, wen sie nun gerne reiten würde. Sie antwortete mir, dass sie gerne mal die noch recht neue Stute Shattered Glass selber reiten würde, da ich in meinen Erzählungen immer von ihr geschwärmt hatte. Lachend gab ich ihr das Halfter und holte mir dann Interstellar Overdrives Halfter. Da beide mit einer leichten Übergangsdecke in der sauberen Paddockbox gestanden hatten, waren wir zügig mit dem Putzen fertig und befanden und schon kurz darauf beim Satteln. Stelli fand schnell Shattered’s Sattel sowie ihre Trense und rüstete die Stute für den Ausritt aus. Auch ich hatte Männi komplett geputzt und legte ihm nun vorsichtig den Sattel auf bevor ich sorgfältig den Sattelgurt zuzog. Anschließend trenste ich schnell und legte ihm ein Paar Gamaschen an. Auch Stelli hatte fertig gesattelt sodass wir uns in den Sattel schwangen und uns auf den Weg in Richtung Wald machten. Die Paint Horses waren beide gut drauf und gingen flott vorwärts, sodass wir sie anfangs ziemlich zügeln mussten, damit sie im Schritt blieben. Bald schon kam jedoch die erste Trabstrecke in Sicht und die Zwei beruhigten sich während dem flotten Trab am hingegebenen Zügel etwas. Nach weiteren Trabeinheiten kamen wir schließlich zu der ersten Galoppstrecke. Als ich Stelli gerade fragte, ob sie fertig zum galoppieren war schoss Männi unter mir auch schon im Renngalopp los und auch Shattered folgte ihm geschwind. Wir lachten beide und genossen den kühlen Wind, der in unser Gesicht peitschte während die Pferde sich ein Kopf an Kopf rennen lieferten. Am Ende gewann Shattered mit einem knappen Vorsprung und ließe sich auch nur wiederwillig bremsen, dennoch strahlte Stelli übers ganze Gesicht ung schwärmte von der Stute. Wir trabten und galoppierten noch einige Male bevor wir im gemütlichen Schritt zurück zum Hof ritten und dort die beiden versorgten und anschließend zusammen auf die Koppeln brachten. Leider musste Stelli dann schon wegen einiger Tierarzttermine schon wieder fahren, sodass wir uns trennen mussten. Ich gönnte mir nun auch eine kleine Pause und trank einen Kaffee im Haus bevor ich wieder hinaus ging und die beiden Hengste Mejorano und Aerion holte. Rano war erst vor Kurzem angekommen, verstand sich aber auf Anhieb gut mit dem Mustanghengst Rio, sodass ich die beiden heute zum ersten Mal zusammen laufen lassen wollte, in der Hoffnung, dass beide etwas miteinander spielen würden. Zuerst jedoch musste ich beide putzen, was jedoch wie zuvor mit Stelli recht schnell ging und die meiste Arbeit eigentlich aus dem Hufe auskratzten und dem Langhaar verlesen bestand. Als ich beide fertig geputzt hatte lief ich in die Sattelkammer wo ich für beide jeweils ein paar Springglocken holte und sie ihnen anlegte, dann ging ich mit ihnen hinüber zu der Halle. Drinnen machte ich sie los und beobachtete erst mal ihre Reaktionen. Beide quietschten sich etwas an, tobten aber kurz später schon ausgelassen zusammen in der Halle herum. Nach einer guten halben Stunde, in der ich das Spiel der beiden Hengste beobachtet hatte, fing ich beide wieder ein und brachte sie zurück in die Boxen, wo ich ihnen ihre Decken wieder anlegte und ihnen etwas Futter brachte. Nun musste ich noch alle Pferde von den Koppeln wieder hinein holen, bevor die kalte Nacht hinein brechen würde. Ich beeilte mich und hatte nach gut einer Stunde endlich alle Pferde zurück in den Stall gebracht und umgedeckt sowie Hufe ausgekratzt. Ermüdet ging ich nun in das Wohnhaus wo ich noch Abendessen kochte und auf Stelli wartete um mit ihr gemeinsam zu essen.
    • Stelli
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      Candy and a Current Bun - Kontrolle, Impfen, Wurmkur, Zahnkontrolle

      Heute sollte ich mich um vier Pferde von Rajandra kümmern. Dafür musste ich nichtmal ins Auto steigen, denn wir hatten bekanntlicherweise ein Gestüt zusammen. Ich packte das nötigste zusammen und ging in die Stallungen, wo die besagten Pferde standen, zumindest drei davon. Zuerst fing ich mit der Routineuntersuchung an. Dazu holte ich die Pferde On the Turning Away, Candy and a Current Bun, Your Possible Pasts und Wearing the Inside Out aus ihren Boxen und band sie nebeneinander in der Stallgasse an. Zuerst wollte ich bei allen vieren die Temperatur messen. Bei allen war die Temperatur im Normalbereich, was schonmal sehr gut war. Anschließend hörte ich erst bei Turning, dann bei Inside, Candy und Pasts Lunge und Herz ab. Hier hörte sich alles sehr gut an, bei Inside war ich besonders gründlich, da sie ja aktiv als Zuchtstute genutzt wird. ich notierte die bisherigen Ergebnisse auf meinem Klemmbrett und fuhr mit meiner Arbeit fort. Nacheinander nahm ich die Atemfrequenz der vier Stuten und notierte auch diese. Als nächstes sah ich mir Augen und Schleimhäute an; die Augen waren klar und die Schleimhäute hatten die richtige Farbe. Prima, soweit, sogut. Ich tastete nochmal Rücken und Beine ab, bevor ich zum unangenehmen Teil der Behandlung überging: dem Impfen und Blutabnehmen. Ich holte aus meinem Koffer Tupfer, eine Kanüle und Röhrchen und fing bei On the Turning way mit der Blutabnahme an. Ich reinigte die Halsvene und schon die Kanüle dann in die Vene hinein. Ich hielt das Röhrchen unter die Öffnung der Nadel und fing das Blut auf. Die Quarterstute war hierbei total gelassen. Als ich genug beisammen hatte zog ich die Kanüle heraus, verschraubte die Röhrchen und legte sie in die mitgebrachte Kühlbox, nachdem ich die Röhrchen namentlich beschriftet hatte. Ich schmiss das gebrauchte Material weg und holte alles nochmal steril aus meinem Koffer heraus. Die gleiche Prozedur musste nun Wearing the Inside Out über sich ergehen lassen. Auch sie zuckte wenn dann nur wenig mit der Wimper und binnen Sekunden war auch sie von der Kanüle befreit. Weiter gings mit Candy and a Current Bun. Sie war schon etwas feinfühliger, was den Piekser betrifft und zuckte kurz zusammen, beruhigte sich aber nach besänftigem Tätscheln wieder. Die letzte Kandidatin war Your Possible Pasts, die auch völlig unbeindruckt von der Behandlung war. Die Ergebnisse würde ich später im Labor auswerten. Nun musste ich die vier nochmal ärgern. Wieder holte ich sterile Nadeln heraus, Spritzen und den Impfstoff. Ich zog die erste Fuhre in einzelne Spitzen auf und impfte alle vier Stuten nacheinander. Wieder blieben alle unbeeindruckt, bis auf Candy, die kurz zusammenzuckte. Ich holte als nächstes die vier mitgebrachten Wurmkuren aus der Tasche, die ich den Pferden ins Maul geben würde. Ich stellte die Kilogrammanzahl der Stuten ein und gab die Wurmkuren ins Maul der Quarterstuten. Sie waren alles andere als Begeistert, aber was sein musste musste sein. Nun ging es über zur Zahnbehandlung. Ich holte aus meinem Kämmerchen, wo alle meine Behandlungsutensilien lagern, alles nötige für die bevorstehende Zahlbehandlung in den Stall. Mittlerweile war auch Rajandra dazugekommen um mir bei der Behandlung zu helfen. Beginnen würde ich mit On the Turning Away. Als ich alles aufgebaut hatte führte ich die Stute in die Behandlungsbox und spritzte ihr die Sedierung. Wenig später wurde sie müde und ich konnte beginnen. Rajandra hielt den Kopf der Stute oben, während ich mich ans Werk machte. On the Turning war hatte deutliche Haken an den Backenzähnen, welche ich rasch weggeschliffen hatte. Vorne musste ich einen schneidezahn kürzen, dann war alles geschafft. Während Rajandras Pferd sich mit einer fressbremse erholte, räumten wir das Zeug zur nächsten Box. Wir fuhren mit Wearing the Inside Out fort. Die Stute schaute etwas argwöhnisch zu den Utensilien, wurde aber von der Sedierung unterbrochen und befand sich wenig später in einer tiefen Dämmerung. Bei ihr waren nur wenige Haken, die ich wegschleifen musste. Es dauerte nicht lange, dann waren wir auch hier fertig. Weiter gings mit Candy and a Current. Rajandra führte ihre Falbstute in ihre Box. Schnell spritzte ich ihr die Sedierung. In der Zeit, wo die Sedierung wirken musste, baute ich wieder die Sachen auf. Nach 5,6 Minuten wirkte sie bereits und wenig später konnten wir dann auch beginnen. Bei der fünfjährigen war allerdings wieder einiges wegzuschleifen. Hinten hatte sich bereits eine kleine Stelle entzündet, da ein Haken reinpiekste. Schnell waren die Flächen wieder glatt und ein unbeschwertes Fressen war wieder möglich. Ich kürzte die Frontzähne der Stute noch ein wenig, dann waren wir auch hier fertig. Die letzte Patientin war Your Possible Pasts. Meine Geräte waren der wunderschönen Stute unheimlich. Doch die Aufregung ließ auch nach als die Sedierung wirkte. Bei ihr musste ich fast nichts wegraspeln, da sah soweit alles gut aus. Nach wenigen Minuten konnten wir die Stute von der Aufhalterung befreien und mein Dienst war getan. Ich packte alles zusammen und ging auf direktem Weg ins Labor um die Bluttests auszuwerten. Bei On the Turning Away, Candy and a Current Bun und Your Possible Pasts machte ich ein einfaches Blutbild, dessen Ergebnisse wirklich gut aussahen. Bis aus einen leichten Magnesiummangel von Candy war alles super. Bei Wearing the Inside Out machte ich stattdessen ein großes Blutbild, da sie fit sein musste für die Zucht. Doch Inside war topfit, was mich sehr freute. Weiteren Zuchtfohlen stand also nichts mehr im Wege!

      [5536 Zeichen (c) Stelli]
    • Rajandra
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      8.Pflegebericht - Ausritt​
      [Bericht folgt in kürze]​
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Rajandra
    Datum:
    15 Okt. 2012
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