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Juliette

*Candy ♥ Lusitano

_______________________________________« C A N D Y »___________________________Aus der; Black Lady NightVon; PikassoroGeschwister: //Halbgeschwister: //Nachkommen: //Geschlecht: StuteRasse: LusitanoGeburtsdatum:18.09.2004Geburtsort: unbekannt, Alyssas Gestüt___________________________E x t e r i e u r Besitzer: JulietteVorbesitzer: ArijaErsteller: AlyssaVorkaufsrecht: //Fellfarbe: BraunscheckeStockmaß: 1.63mKopfabzeichen: BlesseBeinabzeichen: v.r., v.l. & h.l. hochweißer Fuß, h.r. weiße FesselAugenfarbe: BraunGesundheit: Sehr Gut - GesundBesonderes: RasseSeltenheitsgrad: DurchschnittlichCharakter: Aufrichtig, immer freundlich, das BarbierösschenEignung: Dressur & SpringreitenBeschreibung:Candy ist ein wahres Wunder. An manchen Morgen betretet man den Stall, müde und verschlafen, und schon reisst sie einen mit, zupft an der Jacke und verbreitet früh schon wundervolle Laune. Viele Bezeichnen Candy als das Barbierösschen aus dem Wunderland, dass nirgendwo den Muffel raushängen lässt , egal wie wenig Schlaf man der Guten lässt, oder wie sehr man sie stresst. Sie scheint der wohl aufrichtigste Optimist weit und breit zu sein. Wilde weisse Flecken an Hals, Schulter & Po lassen Candy wie ein typischer Braunschimmel aussehen, was sie auch ist. Eine fransige Blesse ziert ihr typisch Portugiesisches Gesicht & ihre Kruppe ist recht muskulös. Die junge Stute hat auch kaum Knieaktion, anders als bei den übrigen Pferden auf dem Gestüt, die schliesslich überwiegend Andalusisch sind. Die Gänge Candys sind raumgreifend und Turniergeeignet, und dabei ist die Stute auch noch sehr Sitzbequem, was vor allem Reiter mit Rückenproblemen sehr zu schätzen wissen.Zitat Juliette___________________________Q u a l i f i k a t i o n e n &'nd E r f o l g efett = erreichte QualifikationEingeritten: JaGekört/Gekrönt: JaGalopprennen: # # # # # #..........Western: # # # # # # .........Springen: # # # # # # .............Military:# # # # # # ............Dressur: # # # # # # .............Distanz: # # # # # # .............Fahren: # # # # # #3. Platz des 33. MilitaryturnierGewinnerin eines Stutbuchwettbewerbs

*Candy ♥ Lusitano
Juliette, 14 Okt. 2010
    • Juliette
      Berichte von Candy während ihrem Aufenthalt bei Arija

      [quote name='Arija' date='07 November 2008 - 06:29 PM']
      Pflegebericht für alle meine Zuchtpferde:

      Heute versorgte ich alle meine Zuchtpferde. Sie waren schon erfreut, als sie mich kommen sahen. Ich streichelte einige, vor allem Cadoc. Dann führte ich sie alle hinaus auf die weiten Koppeln. Die Hengste auf ihre Weide, die Stuten auf die andere Weide. Dann machte ich mich ans Ausmisten. Ich räumte jede Box aus und streute sie frisch ein. Dann gab es Hafer und Müsli. Zuletzt kehrte ich die Stallgasse und räumte die Sattelkammer auf. Nun nahm ich mir ein Pferd nach dem anderen und ritt sie jeweils eine halbe Stunde in der Bahn. Als ich damit fertig war führte ich jedes wieder in seine Box und putzte es. Die Hufe wurden ausgekratzt, die Mähne durchbürstet und das Fell seidig gekämmt. Nun waren alle Pferde versorgt. Sie hatten frische Boxen, frisches Futter, hatten Bewegung und waren geputzt. Nun wollte ich mir endlich einen Tee gönnen.
      [/quote]

      [quote name='Arija' date='18 December 2008 - 03:04 PM']
      ----------------------- ~*~ -----------------------


      Zauberfee - Carina
      Yateem - Sasi
      Rojoneio - Viola
      Barriq - Cowboy
      Yatimah - Sarah
      Shatir - Bora
      Calina - Toffifee
      Cool Mint - Moni
      Croix De Cour Noir - Kamas Handpferd
      Simlir - Stellis Handpferd
      Casanova II - Loli
      Imergency - Eli
      Seana - Horsegirl
      Fun Spirit - Dine
      Red Diamond II - Muemmi
      Choclate Plate - Analena
      Cadoc - Kama
      Mahagoni - Magic
      Tigerwood - Fiesta
      Misses Foxi - Alyssa
      Shiran - Stelli
      Believe Me - Davii
      Polarfuchs - Angy
      Spring Break - Handpferd von Toffifee
      Finish - Regina
      Candy - Edfried
      Zingara - Lambada
      Aestas Amor - Fink
      Samantha - Pilar
      Bendo - Jassy
      Dead Rising - Handpferd von Fiesta
      Levisto Z - Handpferd von Sweetvelvetrose
      Legendarió - Vroni
      Fee - Chica
      Resident Evil - Handpferd von Melina
      Schneefeuer - Melina

      zusätzlich dabei sind:

      Xaras - Sweetvelvetrose
      Cascavelle - Handpferd von Kama



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      Der große Winterausritt mit allen meinen Pferden

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      Ich schaute mich um und lächelte. Es war reger Betrieb auf meinem Hof, wo ich nur hinsehen konnte waren Pferde, Reiter und gute Laune. Die Sonne schien sanft ihre ersten Strahlen duch die Wolken, die langsam aufbrachen. "Da haben wir uns ja ein gutes Wetter ausgesucht, was Red Diamond II?" sagte ich zu meinem dunkelbraunem Hengst, lobend klopfte ich ihm den Hals, während er sich in der Sonne das Fell wärmen ließ. Die Hufe klapperten über den Teer, der unter der letzten Schicht von Schnee vervorlugte. Ich hatte für heute den gesamten Hof geräumt, denn es war der große Tag. Ich hatte einige Leute zusammengetrommelt, damit wir einen riesen Ausritt mit allen meinen Pferden machen konnten. Ich war schon daran Red Diamond II zu putzen, während einige erst ihre Reitpferde aus dem Stall holten. Ich sah dort Jassy mit Bendo, dem schönen Fuchs, den ich erst neulich aus dem TSV gerettet hatte. Er schien sich richtig zu freuen, Jassy schien er auch total zu mögen. Lambada und Zingara waren schon ein eingespieltes Team, die Friesenstute war früher in ihrem Besitz gewesen. Lambada sattelte sie bereits. Da kamen auch schon Dead Rising und Levisto Z an mir vorbei, die beiden sollten als Führpferde bei Fiesta und sweetvelvetrose mitlaufen. Sie schüttelten freudig die Mähnen, ihr Atem war deutlich zu sehen in der Winterkälte. Aestas Amor und Candy kraulten sich liebevoll, während die Reiter Edfried und Fink zusammen lachten und das Fell ihrer Pfrede putzten. Angy schwang sich schon elegant auf Polarfuchs, der bei dem ganzen Trubel wirklich etwas schwer zu halten war. Aber ich vertraute Angy, sie war sogar eine bessere Reiterin als ich. "Reit einfach in die große Halle und geh etwas Schritt mit ihm, wir schließen auf und gehen dann komplett!" meinte ich zu ihr, und legte Diamond den Sattel auf. Ich streichelte über seinen Hals und trenste ihn. Er stand geduldig still und schnaubte gelassen. "Gut, bleib hier schön stehen ja?" sagte ich und half Pilar beim Satteln von Samantha. Ihr damaliges Reitpferd Thomas war schon lange nichtmehr in meinem Besitz. Seitdem war sie aber eine bessere Reiterin geworden, so traute ich ihr schon eine gekrönte Stute zu, die einfach nur total liebevoll war. Samantha schnaubte sanft und verstand sich gut mit ihr. Mit viel Zuversicht ging sie Samantha am Zügel führend hinter Angy in die Halle und saß dort auf. "Gut, wieviele sind schon fertig?" fragte ich in die Runde. "Ich!" sagte Lambada und ich bat sie Red Diamond II für mich mit in die Halle zu nehmen, damit ich noch einigen helfen konnte. "Gerne!" sagte sie und nahm den Hannoveraner und die Friesenstute mit in die Reithalle. Ich half Vroni beim Aufsitzen auf Legendarió und Edfried beim Nachgurten. Dann konnten die zwei mit Fink auch aufbrechen. Weiter entfernt saß auch Carina schon auf Zauberfee und unterhielt sich mit Melina, die sich ebenfalls auf den Vollblüter Schneefeuer schwang. Neben ihm war das Führpferd von ihr, Resident Evil. Die beiden waren auch eine der guten Reiter und hatten die Situation im Griff. Sie unterstüzten mich sehr. Hufe klapptern über den Hof, als Sasi und Cowboy mit Barriq und Yateem ihre fertig gemachten Pferde vor die Halle führten. Viola auf Rojoneio ging im zügigen Schritt auch darauf zu. Sie hielt den Lustianoschimmel um die Steigbügel auf ihre Größe anzupassen. Da kam Sarah und strahlte mich an. Sie war auch das zweite mal dabei und freute sich unglaublich. "Yatimah ist echt ein Traumpferd!" sagte sie munter und führte die Araberin weiter. Ich stellte mich nun zu Bora, die leichte Probleme hatte Shatirs Hufe auszukratzen. "Ich sollte es ihm wirklich abgewöhnen, dass er die Hufe immer mit Absicht auf den Boden stellt!" sagte ich und lachte. Ich klopfte meinem Hengst auf den Hals, forderte ihn energisch auf und bekam nach zwei Versuchen den Huf in die Hand. "Setz dich durch, der will dich testen! Wenn du Schwierigkeiten hast, ich bin immer in der Nähe!" meinte ich und Bora bedankte sich. "Shatir ist auch wirklich eine Zicke für einen Mann... Echt wahr!" dachte ich mir und konnte nicht umhin zu grinsen. Der Hengst hatte schon einige male versucht mich zu ärgern, was ihm ab und an gelang. Da hörte ich schallendes Lachen, als ich sah, dass Moni versucht hatte sich auf Cool Mint zu schwingen. Sie war wie Pilar eher unerfahrener und hatte Probleme aufzusteigen. Cool Mint war leicht kitzelig. Dafür war er ein Hammer Reitpferd und total unerschrocken. Ich ging zu den beiden und sah Toffifee an, die sich vor lachen kringelte. "Sie hat sich einmal im Kreis gedreht!" kicherte sie. "Sah fast so aus wie bei dir!" meinte sie und drückte Calina weich die Beine in die Flanken auf der sie saß. Sie war die jüngste bei dem Ausritt, noch ein kleines Fohlen. Immernoch kichernd ritt sie davon, wie die meisten zur Halle. Rot werdend dachte ich an das erste Mal, als Toffifee bei mir war und ich Cool Mint das erste mal reiten wollte. Ich verdrängte den Gedanken und half Moni auf, indem ich mich auf die andere Seite stellte und beruhigend auf Cool einredete. Da saß sie auch schon oben und musste ebenfalls lachen. Sie war nicht beleidigt auf Toffifee, sie fand es ebenfalls lustig und wartete auf Cool Mint sitzend, bis ich auch Analena geholfen hatte. Choclate war das erste mal mit so einer großen Herde unterwegs und war etwas nervös. Ich führte beide zur Halle und gab sie in die Obhut von Angy, die eine große Runde in der Halle ging. Die fertigen Reiter folgten ihr wie in der Reitstunde hintereinander im Schritt. Da sah ich auch Horsegirl, die in der Mitte auf der hübschen Seana saß und nachgurtete. Auch Eli und Dine machten es ihr nach und kontrollierten Steigbügel und Sattelgurt. Sie waren anscheinend ausreitfertig. Imergency schnaubte und Fun Spirit döste vor sich hin. Auch dort war die Wahl der Reiter keine schlechte gewesen. Da trabte auch schon jemand an mir vorbei. Cadoc machte sich mal wieder wichtig. "Kama, einsitzen und tief im Sattel bleiben, Schultern nach hinten, sonst haut der dir draußen ab!" rief ich ihr hinterher, doch sie hatte die Lage schnell wieder im Griff und reihte sich ein. Nun kamen auch die letzten, die mitreiten wollten. Jassy reihte sich mit Bendo ein, Loli auf Casanova II verschafften sich Platz, Fink auf Aestas und auch Regina auf Finish. Zuletzt hörte ich Stelli über den Hof reiten, sie saß auf Shiran und hatte Simlir und Croix De Cour Noir als Führpferde dabei. Croix würde sie an Kama übergeben. Sie blieb neben Alyssa stehen, die die schöne Misses Foxi ritt. Deren Vorbesitzerin Davii saß auf Believe Me, sie hatte ebenfalls keinen Platz mehr in der Halle bekommen. "Wir warten lieber draußen, wir kennen die Pferde ja schon!" meinte Davii zu mir und Lambada nickte, die immernoch Red Diamond II bei sich hatte. Der stand leicht dösend neben Tigerwood, dem größten Pferd, dass ich besaß. Fiesta klopfte ihm liebevoll den Hals, während sie Dead Rising festhielt. Ich lächelte Magic zu, die sich ebenfalls auf eines meiner Pferde geschwungen hatte. Mahagoni schien auch mit ihr zufrieden zu sein. Die einzigen die noch fehlten waren Chica mit der Saddlebredstute Fee und Sweetvelvetrose mit ihrem Criollo Xaras. Ich band Levisto Z von der Stange ab, an die man ihn nicht weit entfernt der Halle angebunden hatte und streichelte ihn. "Lambada, sag Angy doch bitte, dass wir nach einer Runde in der Halle aufbrechen!" Lambada war so nett und ließ es ausrichten, dann übergab sie mir Red Diamond II. Ich hielt Levisto Z fest und schwang mich auf den Rücken meines Hannoveraners. In dem Augenblick kam auch schon Chica mit Fee im Schritt geritten. "Tschuldigung, ich hab mich in der Zeit verschätzt, ich hab aber nicht aufgehalten oder?" meinte sie, als sie Fee parierte und die Zügel enger nahm. "Perfektes Timing!" lachte Stelli und grinste. "Auf gehts!" sagte ich und wir ritten los.
      Es dauerte nicht allzulange, als ich mich von der Gruppe trennte und mit Red Diamond II zu Sweetvelvetroses Hof ritt. Levisto Z wurde deshalb wieder übernommen. Carina schnappte sich den Lustiano und ritt auf Zauberfee die große Kollone an. Ich trabte derweil über die verschneite Wiese, nicht weit entfernt stieg Rauch aus dem Kamin auf. Dort traf ich auch Sweetvelvetrose, die mit mir zusammen wieder zur Gruppe aufschloss. "Das wird ein wunderbarer Ausritt!" sagte sie und klopfte ihrem schönen Xaras den Hals. Wir galoppierten den Waldweg entlang, der schon total aufgewühlt von den Hufen der anderen Pferde war. Wir wollten sie einholen, aber achteten auch auf unsere Pferde. Red Diamond II und Xaras stoben nach vorne und der Schnee flog auf unter den Hufen. Die kalte Winterluft wehte uns ins Gesicht und ließ es klamm werden. Als wir die Gruppe hinter einer Waldecke entlangreiten sahen, waren Sweetvelvetroses und meine Nase schon leicht rot. Glücklich lächelten wir uns an und nahmen die Abkürzung durch den Wald. Der kleine Pfad war nur leicht verschneit, ab und an rießelte es von den Tannenspitzen. Unsere beiden Pferde waren leicht angespannt, da sie die anderen Pferde hörten, aber noch nicht sahen. Nach einigen Minuten hörten uns die anderen und riefen uns zu. Da waren wir auch schon bei ihnen und alle begrüßten Sweet, die dankend Levisto Z von Carina übernahm. Zauberfee wollte endlich nach vorne gehen und sich etwas bewegen, auch die anderen Pferde wollten nichtmehr im Schritt gehen. Ich sagte den anderen Bescheid und gab das Kommando an Lambada auf Zingara und Fiesta auf Tigerwood weiter, da dies die größeren Pferde wahren. Wir ritten auf ein Wort alle im Trab an und folgten dem Waldrand entlang über die Wiese, die noch zur Zucht Anura gehörte. Diese grentze an Sweetvelvetroses und Stellis Gelände an. Wir durchquerten nun das Waldgebiet der Gemeinde und kamen auf einen breiten, ebenen Feldweg, der direkt unter den schweren Ästen der Buchen Schutz vor dem Schnee gefunden hatte. So konnten wir nach und nach angaloppieren und jagten in Zweiergruppen den leichten Hang hinauf. Gelächter, Pferdeschnauben und das Klappern der Hufe erfüllte die Luft und den Wald um uns. Lambada gab Zingara das Zeichen und preschte los, dicht gefolgt von Fiesta, die sich tief über den Nacken von Tigerwood beugte und dabei Dead Rising mitnahm. Der Barockpinto galoppierte neben dem Kaltblut her und donnerte über den Weg. Doch lange zuschauen konnten wenige, denn ihre Pferde drängten nach vorne und verfolgten die anderen. Carina und Sasi lieferten sich einen Wettkampf, der sich gewaschen hatte. Zauberfee war eine der schnellsten Stuten, doch auch Yateem war nicht langsam. So flogen die beiden über den Weg und trieben ihre Pferde an. Da passierte es. Ich sah auf einmal Levisto Z aus der Menge herrausbrechen und den beiden folgen. Sweetvelvetrose schrie auf und gab Xaras wortwörtlich die Sporen. Der ehrgeizige Schecke sprengte hinterher und verfolgte den Ausreißer. Eli und Horsegirl auf Imergency und Seana folgten ihr um den Hengst zu fangen. Ich sah den drei nach. Levisto Z kam nicht weit, denn Fiesta hatte Tigerwood den Weg versperren lassen. Pilar und Moni trabten hinterher, um Levisto nicht weiter zu erschrecken und den Weg nach hinten zu blockieren. Ich nickte Toffifee zu, die mit Calina und der kleinen süßen Cascavelle ebenfalls den Weg entlangtrabte. Kama lenkte Cadoc ebenfalls in die Richtung und schloß zu ihnen in einem weichen Galopp auf. Dann kamen wieder die zweier Paare. Cowboy sah die gleichaltrige Viola an, kurz genannt Loli. Sie galoppieren ebenfalls laut lachend den Weg hinauf. Dann durfte Melina mit den beiden Vollblütern Schneefeuer und Resident Evil hinaufgaloppieren. Die drei waren nach Fink mit Aestas Amor die schnellsten. Shatir und Yatimah folgten sogleich. Nach und nach war die Gruppe am oberen Wegende immer größer geworden. Diese gingen langsam im Schritt weiter, damit die anderen sie nicht blockierten. Die einzigen beiden, die noch unten waren, waren ich und Dine. Sie saß auf Fun Spirit, er war fast so lange in meinem Besitz wie Red Diamond. Die beiden waren miteinander aufgewachsen und waren enge Freunde. Ich nickte Dine zu und ließ Red Diamond antraben. Dann ließ ich mich leicht nach vorn gebeugt in den Galopp über gehen und trieb Red Diamond an. Dine war gleich auf mit mir und feuerte Fun Spirit an. Beide preschten unsere Pferde den Hang hinauf. Dine lag nun leicht vorne, sie war leichter als ich, aber genauso gut. Ich feuerte Red Diamond II ebenfalls an und trieb ihn mit den Beinen. Doch ich hatte mit meinem Hannoveraner eindeutig das nachsehen. Dine jubelte, als sie knapp eine Nüsternspitze über die abgemachte Grenze galoppierte. Die anderen jubelten und lachten über mich. Doch ich war keineswegs sauer. "Jaja, lach nur Stelli, das nächste mal werde ich dich wieder schlagen!" meinte ich ebenfalls lachend. Es hatte mir wirklich großen Spaß gemacht. "Dann nehme ich aber Shiran!" lachte sie ebenfalls und erinnerte sich an den Frühlingsausritt. Damals hatte ich nur ganz knapp gewonnen. Vielleicht lachte sie genau deshalb, weil Dine eben so knapp gewonnen hatte. Es war ein total schönes Jahr mit allen vom Joelletal und ich liebte die riesen Ausritte mit allen. Da waren alle meine liebsten Freunde zusammen und konnten zusammen Spaß haben. Kama winkte mir zu uns strahlte, denn sie saß auf Cadoc, den sie ebenfalls mochte. Daneben standen die beiden Führpferde Croix De Cour Noir und das Fohlen Cascavelle, das ihren Vater Cadoc anstupste. Toffifee knuddelte sich derweil an dessen Tochter Calina. Angy strahlte mich an, es war einer der selten gewordenen Ausritte zusammen. Wir hatten viel Arbeit auf der Zucht, aber unser Leben machte uns Spaß. Wir liebten es. Und dann war eben diese tollte Atmosphäre, die man selten hatte, bei dem ganzen Stress im Stall. Da kam der Winterausritt gerade recht, der sich langsam seinem Ende hin neigte. Nach dem Galopp gingen wir eine lange Strecke im Schritt, bevor wir nach einer halben Stunde langsam den Hof sahen und nach einer weiteren halben Stunde darauf eintrudelten.
      Es war wie am Anfang reges Treiben, als jeder sein Reitpferd versorgte, es in die Box brachte oder es noch auf die Weide ließ. Jeder hängte ordentlich den Sattel an der Boxenstange auf und wusch die Trense aus. Die Handpferde wurden ebenfalls versorgt und mit Leckerlis verwöhnt. Zufriedenes Schnaufen und wirres Erzählen erfüllte die Stallgasse. Da bellte auf einmal ein Hund. Idefix kam angerannt in die Menschenmenge und wedelte jeden freudig an. Er sprang an Beinen hoch und duckte sich freudig. "Och ist der süß!" kam von einigen und der kleine Terrier wurde gestreichelt. Der freute sich sichtlich über die Abwechslung. Bellend kam er auf mich zugerannt, als er mich sah und sprang aus vollem Lauf in meine Arme. Das machte er immer, wenn er mich länger nicht gesehen hatte. Einige lachten und sahen ihm noch ein wenig zu, bevor sie den Stalldienst in den Boxen ihrer Reitpferde machten. Ich entschädigte sie dafür mit einem guten Essen, dass ich bei mir im Wohnzimmer aufgebaut hatte und lud sie alle zu Plätzchen, Tee oder Kaffe ein. Nach einer guten Stunde war der Stall sauber, alle Pferde in ihren Boxen und die Reiter glücklich. Auch Sweetvelvetrose hatte Xaras versorgt. Dieser durfte eine Nacht bei mir im Stall bleiben, damit Sweet morgen in der Früh nach Hause reiten konnte. Cascavelle von Toffifee durfte mit Calina die Box teilen, denn auch sie blieb über Nacht bei uns als Gast. Zufrieden über den wunderschönen Tag rief ich alle zusammen und wir gingen hinein in die warme Stube, um unsere kalten Glieder aufzuwärmen und bei einem kleinen Schmaus die erlebten Eindrücke auszutauschen. Eines würde uns aber immer im Gedächtnis bleiben - Levistos Ausbruch und das Erlebnis zusammen etwas unternommen zu haben.



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      [quote name='Arija' date='12 July 2009 - 12:55 PM']
      Pflegebericht für alle meine Zuchtpferde

      Heute war ein großer Tag, denn ich hatte viel zu tun. Die Stuten mussten schön herrausgeputzt werden und die Hengste vorgestellt. Bald würde meine eigene, noch relativ kleine, Zucht eröffnen. Ich holte den Schubkarren und fuhr durch die Stallgasse. Dann machte ich jede einzelne Box sauber. Cadoc schnaubte zufrieden, als er sein Heu fraß und Ocean stupste mich an, um ein Leckerchen zu bekommen. Währenddessen schnüffelte mein Hund Idefix interessiert durch die Gänge und winselte ab und an vor einer Pferdebox. Als ich fertig war, holte ich frisches Heu und füllte die Raufen wieder auf. Dann holte ich eine Stute nach der anderen und fing an sie zu bürsten, ihre Mähne zu entwirren und den Schweif schön zu sortieren. Candy schnaubte gelassen, als ich ihr den Bauch schrubbte, da sie unter dem Sommer litt. Kleine Fliegen machten ihr des Leben schwer und sie kräuselte die Nüstern, als ich ihr die betroffenen Stellen säuberte und sie liebevoll kratzte. Auch Tell Me und Shaking Girl sahen wunderbar aus wie immer, nachdem ich sie noch schöner gemacht hatte. Ihre seidigen Mähnen lagen leicht auf dem muskulösen Hälsen und ihre Felle schimmerten leicht. Auch die Hengste wurden schön gebürstet und gekämmt. Zudem würden die Hufen eingefettet und die rauen Nüstern eingesalbt, sodass sie glänzten. Als ich mit dem Putzen fertig war, stand ich vor Dreck, war aber zufrieden. Idefix hatte sich schon in seine Decke in der Stallecke gelegt und schlief vor sich hin, während ich mit einem feuchten Lappen die Boxenschilder reinigte. Zuletzt fegte ich noch die Stallgasse und verteilte das morgendliche Futter, um Idefix schließlich aufwecken zu müssen und weiter zu den Offenstallpferden zu gehen.
      [/quote]

      [quote name='Angy' date='18 August 2009 - 01:55 PM']
      Pflegebericht für Muemmis Zuchtpferde: Cadoc,Rubicon,Morning hail, Let me be, Mahagonie, Ithilien,Brown Bear, Spring break,Weygana, Misses foxi,Starlight expressing, MArah, Shaking girl, Tell me, Shiran, tainted love Toiffifee,Oceans Avenue,Tepantions pokerfas,Candy,Polarefuchs

      Mit Bedrückter Stimmung fuhr ich zu Muemmi´s Hof. Ich hatte ihr versprochen, einmal bei ihren pferden vorbei zu kommen.
      Dort angekommen, stieg ich leicht bedrückt aus meinem auto aus. Ich würde hier, Let me be begegnen, der mir so viel bedeutet hatte. Aber naja. Ich lies einen seufzer aus und machte mich zuerst Cadoc zu holen.
      Er stand in der Box und wartete schon darauf geholt zu werden. Ich halfterte ihn auf und führte ihn aus seiner box. Dort band ihn ihn drann und mistete erstmals seine Box aus. Dann striegelte ich den gescheckten hengst und sattelte ihn anschliesend auf. In der halle übten wir springen. Ich war nicht ganz bei sache und flog in der Flugphase herunter genau auf das hinterniss.
      Mühsam rappelte ich mich auf und stieg wieder auf. Ich ritt das nöchste hinterniss an. Nach einer halben stunde und trockenritt brachte ich den hengsten zur weide und holte Rubicon und Mornin hail herunter. Ich striegelte die 2 und lies sie in der halle frei springen, damit sie auch etwas bewegung hatten dann kam der schmerz, let me be sah mich an, als würde er mich noch erkennen, was ich bezweifle. Ich führte ihn mit alleine von der weide und striegelte ihn ganz sauber. Dann longierte ich ihn und brachte ihn wieder zurück. Auf ihn reiten wollte ich nicht, das wäre für mich eine qual gewesen. Dann holte ich Mahagonie und Ihtlien, die 2 haben sich gut eingelebt ich striegelte die stuten und bewegte sie dann holte ich Brown bear und Spring break ich striegelte die 2 hübschen und bewegte auch diese dann kamen Wey und Misses Foxe an, auch die waren schnell versorgt dann kam Starlight expressing und Mara und shaking girl. auch die drei waren wohl auf versorgt wieder zurweide zurück gekommen dann kam Tell me und Shiran, die 2 machten auch keine Probleme. Wie es muemmi ging, fragte ich mich und machte weiter mit Tainted love toffee und ocean avenue. Nach dem sie fertig waren holte ich Tepantions pokerface Candy und plarfuchs.
      Auch diese waren fertigu nd ich ging zum stall.
      [/quote]

      [quote name='Arija' date='11 September 2009 - 01:32 PM']
      Pflegebericht für alle meine Zucht-, Offenstall- und Weidepferde

      Nach langem Urlaub seuftze ich, als ich wieder in den Stall zu meinen Pferden kam. Die guten hatten mich wohl kaum vermisst und schnaubten mir wie eh und je entgegen. Langsam fuhr ich mit dem Mistkarren durch die langen Stallgassen und säuberte jede Box. Den Offenstall machte ich komplett sauber, spritzte den Dreck mit dem Wasserschlauch in Richtung Weide und fegte die große Betonplatte mit dem Besen trocken. Dann kam frisches Einstreu darauf und vor allem frisches Heu in die riesigen Traufen. Sidun schnaubte gelassen und stubste mich an, der weiße Schimmelwallach war recht dreckig. "Oh mein Gott, ich weis schon was du von mir willst! Und ich glaube das soll ich bei allen anderen auch machen?!" Fragend sah ich ihn an und wusste, dass ich mich nicht ums Putzen herrumdrücken konnte. Ein Pferd nach dem anderen wurde gesäubert, die Hufe ausgekratzt und die Mähne gekämmt. Zuletzt bekam auch jedes Offenstallpferd eine leichte Regendecke auf, da es anfing Novemberwetter zu haben. Ich freute mich schon irgendwie auf den Herbst, doch ich wusste nicht, wieviele Pferde bei mir bleiben würden, wenn ich erstmal auf die neue Schule ging. Nachdem die Offenstall und Weidepferde versorgt, geputzt und vor allem gefüttert waren, ging ich zurück in den großen Hauptstall, indem sich meine Zuchthengste und -stuten befanden und einige meiner besonderen Schätze. Candy stupste mich wie Sidun an und sah mich treu aus ihren schwarzen Augen an. Auch sie machte ich sauber und kehrte erschöpft nach gut drei Stunden Arbeit die Stallgasse. Sidun lugte aus seiner Boxentüre zum Offenstall herraus und schnaubte erwartungsvoll. "Oh ja!" dachte ich mir, holte sein Sattelzeug und ritt mit ihm hinaus ins Gelände, Red Diamond II und Cadoc an der Hand mit Idefix im Schlepptau. Als Belohnung für den arbeitsreichen Tag!
      [/quote]

      [quote name='Arija' date='22 September 2009 - 05:49 PM']
      Pflegebericht für alle meine Pferde
      Erste Herbstnacht


      Es war einer dieser langen Abende, als ich wieder einmal beim Ausmisten war. Meine Pferde hatte ich geputzt und gefüttert und ich machte mich nun daran sie auf die Paddocks zu lassen. Schnaubend gingen sie hinaus in die kalte, erste Herbstnacht, während ich drinnen weiterarbeitete. Die Boxen der Fohlen waren schnell gereinigt und auch die kleinen Rationen von Heu aufgefüllt. So machte ich nun mit den Hengstboxen weiter, da ich dafür wohl später keine Nerven mehr gehabt hätte. Cadoc blickte in den Sternenhimmel, als ich zu ihm in die Box kam. Ruhig blieb er stehen, auch als ich auf ihn zuging und neben ihm auf Höhe seiner Schulter stehen blieb und meine Hand auf seinen Widerrist legte. Neugierig geworden drehte er den Kopf zu mir und sah mich treu an. "Na mein Guter?" fragte ich ihn und streichte ihm sanft die Strähnen seines Schopfes aus dem Gesicht. Schnobbernd antwortete er irgendwie und sah wieder nach vorne, diesmal in Richtung der Stuten. Ich klopfte ihm auf den Hals und sagte ihm, dass ich seine Box ausmisten würde. Oft verblüffte es mich, da Cadoc sich zwar umdrehte, die Box aber nicht betrat. Gelangweilt stand er an der Schwelle und streckte den Kopf herrein. "Sowas macht doch sonst nur Sidun...?" fragte ich mich in Gedanken und schüttelte dann den Kopf über meine eigenen Gedanken. Dieser stand direkt neben Cadoc, er war wie Diamond einer der Pferde, die Cadoc am liebsten hatte und auch nicht angiftete. Der einzige Wallach den ich besaß war auch das älteste Pferd auf dem Hof. Ich Narr hatte mich einfach Hals über Kopf in den Mix verliebt und hatte ihn damals vom Härtsfeldhof erworben. Seitdem konnte ich nun jeden Tag zu ihm gehen und ihn verwöhnen. Lange Ausritte machte ich mit ihm am liebsten, da er der Ruhigste von meinen drei Lieblingen neben Cadoc und Red Diamond II war. Als ich mit Siduns Box fertig war streichelte ich Pokerface, den schönen Paintschecken, der neben Diamond stand. Auch er ließ sich hinausschicken und so konnte ich ziemlich zügig die Boxen reinigen. Nun ging ich schon völlig erschöpft zu den geräumigsten Boxen, der der Stuten. Shaking Girl sah mich mit feuchten, schwarzen Augen an und ich raffte mich nocheinmal zusammen. Innerhalb einer guten Stunde hatte ich auch die Boxen der Perlen meiner Zucht gerreinigt und die gesamte Stallgasse gefegt. Nun klopfte ich mir den Dreck von der Hose und der Reiterjacke und holte ächzend den nagelneuen Sattel von Red Diamond II aus der Kammer. Ich hatte noch vor ein wenig mit ihm zu trainieren. Der Junghengst stand am Ende seiner Ausbildung und war zu einem kräftigem Burschen herrangewachsen. Ich besaß ihn nun schon seit er ein kleines Fohlen war und hatte ihn nie wieder hergegeben. Ich hatte ihn genauso lieb wie Cadoc. Ruhig ließ er sich den Sattel auflegen und die weinrote Samtschabrake zurechtzupfen. Auch nahm er willig die Trense an und hielt unglaublich still, als ich sie schloß. Dann legte ich ihm die Bandagen an. Dort war Diamond besonders empfindlich. Ich brauchte für die Wollschutzverbände, die ebenfalls weinrot waren, genauso lange wie für den Rest der Ausrüstung. "Mensch Diamond!" entfuhr es mir dann doch und ich schloß fix die letzte Bandage. Er tänzelte immernoch, da ihn nicht nur meine Berührungen, sondern auch die Bandagen noch unangenehm kitzelten. "Beim Hufeauskratzen stehst du wie ein Lämmchen brav und auch beim Schmied rührst du dich nicht einen Millimeter vom Fleck und hier...." Ich seufzte. Ich wusste nicht, woher seine Empfindlichkeit an den Röhrbeinen herrührte und nahm stattdessen meine Handschuhe, die Kappe und den Rückenprotektor zur Hand. Jetzt galt es an mir, mich zu schützen. Ich machte mich springfertig und führte meinen Hannoveranerhengst hinaus in die Nacht. Ein schnüffeldes Geräusch verriet mir, dass Idefix in meiner Nähe war. "Du drückst dich immer, wenn ich die ganze Arbeit mache, du Streuner!" lachte ich und pfiff ihn zu mir her. "Bleib neben mir!" sagte ich, doch Idefix dachte nichmal im Traume daran! Freudig hechelnd rannte in Richtung Halle. Ich schüttelte lächelnd den Kopf und schwang mich auf Diamonds Rücken. Dann trieb ich ihn in die beleuchtete Halle, in der einige an interessanten Hindernissen standen. Doch da Red wie Cadoc für sein Leben gerne sprang hatte er keine Problem bei den wöchentlichen Trainingseinheiten. "Bald wirst du auch gekört werden mein Schöner und dann wirst du viele süße Nachkommen haben!" meinte ich zu ihm und klopfte seinen Hals. Wir übten eine gute Stunde fliegende Wechsel, einige Bodenarbeitsübungen und richtige Absprünge. Die Halle wurde erfüllt vom Schnauben meines Hengstes, meinen Lobrufen und ab und an von einem Bellen meines kleinen Idefixes. Dann sagte ich endlich :" Schluss für heute!" und ließ Diamond am langen Zügel laufen um trocken zu werden. "Idefix koooomm!" rief ich und öffnete das Hallentor von Diamonds Rücken aus. Langsam zuckelten wir drei in Richtung des Hauptstalles, indem mein Brauner seine Box hatte. Noch stand Anwärter darauf, doch ich hoffte, dass sich das bald ändern würde. Nun völlig geplättet rutschte ich aus dem Vielseitigkeitssattel und machte die Trense auf, während Idefix sich in Diamonds Box ins Stroh legte und wegpennte. Schnell hatte ich das Sattelzeug herrunten und auf die Haltestange gelegt, die an jeder Box befestigt war und trocknete meinen Hengst mit Stroh ab. Zuletzt legte ich ihm eine weiche Wolldecke über, damit er sich nicht verkühlte und gab ihm etwas Kraftfutter mit einigen ölgetränkten Apfelschnitzen und Karottenstückchen, da er heute besonders gearbeitet hatte. Dann durfte Diamond in seine Box, in der er Idefix anschnaubte, der beleidigt, gestört geworden zu sein, abhaute, und wandte sich dann seinem Heu zu. "Na du Schlafmütze?" fragte ich meinen Mischling, der nun neben mir Sitz machte und mich ansah, während ich den Sattel auf seine eigentliche Stange in der Sattelkammer wuchtete und die Trense abwusch, damit ich sie ebenfalls dazuhängen konnte. "Aufgehts nach Hause, wir brauchen ein Bad!" sagte ich und verabschiedete mich von meinen Pferden, nun doch schlaftrunken. Klappernd ging die Stalltüre zu und ich löschte das Licht.
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      [quote name='Arija' date='30 December 2009 - 01:44 AM']
      Pflegebericht für alle meine hübschen Pferde

      Es war mal wieder an der Zeit, an der ich alle meine Pferde besonders pflegte und sie liebevoll umsorgte. Ich trommelte einige Freunde zusammen und bürstete die Stuten, Hengste und Fohlen. Es herrschte reger Betrieb auf dem Hof. Als wir feritg waren ließen wir die Pferde auf die gefrorene Weide und machten uns an die Stallarbeit. Nach gut zwei Stunden Ausmisten, Heu auffüllen und Stallgasse kehren hatten wir es geschafft. Froh über die Hilfe teilte ich ersteinmal Tee aus und schlug vor, einige der Pferde zu Satteln und auszureiten. Damit bin ich auf Begeisterung gestoßen und verteilte nun die Paare. Mahagoni wurde zum Beispiel von Lulu geritten, Sarah hatte sich Weyganda genommen, ich holte Red Diamond als Reit- und Polarfuchs als Handpferd, Stelli schwang sich auf Marah, Cleo auf Pokerface, Edfriend auf dem einzigen Wallach Sidun und so ging es weiter. Die einzigen, die leider nicht mitkonnten waren die Fohlen, aber diese waren mit so viel Zuneigung überschüttet worden, dass sie nicht vernachlässigt wurden. Sechzig Minuten waren rum und die große Herde machte sich auf dem Weg vom Hof in Richtung Wald um dann weiter über die weiten Felder des Gestütes zu reiten. Als es dämmerte kehrten wir zurück, versorgten nocheinmal die Pferde, fegten ein letztes Mal die Stallgasse und löschten das Stalllicht.

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      [quote name='Arija' date='28 March 2010 - 07:19 PM']
      [​IMG]
      (c) Aríja

      * Zuchtpferde *
      Red Diamond II
      Candy
      Polarfuchs
      Temptations Pokerface
      Oceans Avenue
      Cadoc
      Smetanka
      Dark Firestorm
      Bengelchen
      Unwritten
      Ividi
      Lacura
      Dream of Wyoming
      Splashed it!
      Don Pedro
      Rubicon
      Believe Me
      Samantha
      Little Sweetness
      Moring Hail
      Let me be
      Weyganda
      Spring Break
      Tainted Love Toffifee
      Brown Bear
      Mahagoni
      Ithilien
      Shaking Girl
      Marah

      * Offenstallpferde *
      Countdown
      Aileen
      Thunder
      Rahula
      Sidun Lola
      Seana
      Kalita

      * Fohlenstall *
      Dark Jewel
      Costa de la Bryére
      Arija
      Worring Tumble
      Warcraft
      Rasputin
      Desert
      Petit Canard
      East
      April
      Leona


      * Bericht *

      Müde stapfte ich über die matschige Wiese zu meinen Pferden in den Stall. Neben mir lief mein kleiner Hund Idefix. Ich streichelte ihn und warf ihm ein Stöckchen, damit er sich ein wenig austoben konnte und ging dann hinein. Mich empfing der altbekannte Duft von frischem Heu, warmem Pferdeatem und staubigem Stroh. Zudem schien die Sonne und da es vorher leicht geregnet hatte und der Asphalt nun trocknete, stieg mir auch der so sommerlich angehauchte Duft von trocknendem Beton in die Nase. Dann mal ran an die Arbeit! sagte ich und packte einige Halfter um den Großteil meiner Pferde, sowie alle Fohlen auf die frühlingshaften Wiesen zu treiben. Wiehernd und buckelt stoben sie auseinander, die Stuten den Fohlen hinterher, die Hengste im Wetteifer gegeneinander und die Jungpferde zum Spaß an der Bewegung. Ich sah ihnen nach und holte nach und nach die restlichen Pferde aus dem Stall, deren Ausbildung ich mich gerade widmete und putzte sie. Cadoc wurde von mir heute nicht gefordert und durfte weiter auf dem Sandplatz toben, da ich wegen seiner Kolikanfälligkeit lieber auf einen Weidegang verzichtete. Doch Red Diamond II und mein hübscher Shire-Warmblutmix Weyganda sahen mich herrausfordernd an und so machte ich mich an die Spring- und Dressurlektionen, die die beiden fordern sollten. Nach gut zwei Stunden war ich mit den beiden fertig und brachte sie auf die Weide zu den anderen Zuchthengsten. Ich ging so durch die Stallgasse und sah mir interessiert ein Boxenschild nach dem anderen an und fand, dass ich einige kleine Juwelen zusammengekauft hatte. Da waren auch einige von der gleichen Linie dabei, nur um einmal Cadoc und Countdown oder Dark Firestorm und Dark Jewel zu nennen. Letztere nahm ich mir an und brachte sie zum Lonigeren. Nachdem sie ihre Aufgaben gut bewältigt hatte, holte ich noch Rasputin und Worring Tumble, sowie meine hübsche kleine East dazu und ließ sie etwas toben und freispringen. Die werden mal die hübschesten und talentiertesten Fohlen im Tal! dachte ich bei mir und sah meinen kleinen Terrier Idefix an. Nachdem ich die Kleinen zurück in den gesäuberten Stall gebracht und sie mit Futter, Streicheleinheiten und warmen Decken versorgt hatte, ging ich in den Hauptstall und fing an die Boxen zu misten. Nach und nach holte ich auch Hengst für Hengst und Stute für Stute herrein und gab ihnen Futter, Mineralienzusätze für die werdenen Mütter und Apfleschnitzel für die gute Laune sowie eine gute Portion Heu für jeden. Als ich die Stallgasse gekehrt und die Sattelkammer wieder aufgeräumt hatte, holte ich mir meinen alten Wallach Sidun aus dem Stall, putzte ihn liebevoll und schwang mich auf dem Reitplatz auf seinen Rücken. Komm Idefix, wir reiten gemächlich eine kleine Runde über den Galopprennplatz, da kannst du dann noch etwas rennen. Langsam verließen wir teils mein Gelände und ritten auf der Galopprennbahn einen Teil der Distanzstrecke durch den Wald zurück zum Hof im Schritt und Trab ab. So hatte ich alle meine Aufgaben erfüllt, meine Pferde waren zufrieden, glücklich und gut versorgt und ich hatte durch den kleinen Ausritt auch meinen Spaß. Sogar mein kleiner süßer Hund war mit dem erreichten Tagesziel zufrieden und legte sich müde auf den Rücksitz in meinem Audi, als ich einstieg und nach Hause fuhr.
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      [quote name='Arija' date='21 May 2010 - 11:09 AM']
      [​IMG]
      © Aríja

      Cadoc Red Diamond II Weyganda Oceans Avenue Candy Polarfuchs Marah Rubicon Let me be Moring Hail Ithilien Mahagoni Little Sweetness Believe me Spring Break Brown Bear Samantha Ehrengold Unwritten Ividi Don Pedro Splashed it Lacura Bengelchen Smetanka Dark Firestorm

      Black Dew on the Street Finest Selection Celebrity Skin Mercurdio Trink aufs Leben Miss Underworld Jay Denise Countdown Aileen Thunder Rahula Sidun Kalita Lola Seana

      Suada de la Bryere Dark Jewel Costa de la Bryere Arija Rasputin II Desert Petit Canard East April Leona


      *Bericht*

      Lange war es her, dass ich wieder zu meinen Pferden in den Stall gegangen bin und alle mit so viel Liebe zu überschütten , die sie alle, jeder einzelne, verdient haben. Cadoc, Red Diamond II und Weyganda wurden von mir öfters bewegt und durften deshalb heute mal raus auf den Paddock. Auch Black Dew, einer der neuen Hengste in meinem Stall konnte sich austoben. Trink aufs Leben und Ehrengold stoben den anderen hinterher, die beiden hatten erst eine Körung hinter sich und waren auf Tunieren erfolgreich gewesen. Die restlichen Hengste bekamen in der Führanlage ein wenig Bewegung und durften anschließend auch auf den Paddock. Später wollte ich sie für eine Stunde zum Angrasen auf die Weide lassen. Die Stuten ließ ich in ihren Boxen und putzte sie, kontrollierte ihre Beine, Augen und Maul und klopfte jeder stolz den Hals. Marah und Mahagoni stupsten mich neugierig an und erhielten ihre Möhre, Rahula döste vor sich hin und auch Samantha brummelte zufrieden, als ich ihr ihr Heu brachte. Nach zwei guten Stunden hatte ich die Stuten sauber und packte sie in leichtere Fleecedecken, damit sie sich nicht wieder so schnell dreckig machten und entließ sie auf die Stutenweide zum Angrasen. Dabei wechselten jetzt auch die Hengste auf die Weide und hatten vorher wohl kaum Bewegung gehabt, so wie es aussah. Buckelnd und furzend preschten sie alle auseinander, jagten sich und stiegen spielerisch voreinander. Kopfschüttelnd, mit einem Lächeln im Gesicht ging ich zurück in den Stall und bog ein in den Fohlenstalltrakt. Dort lagen einige im Heu und schliefen, andere wieherten ungeduldig über die Boxentüren hinweg und Rasputin kaute auf dem Salzleckstein herrum. "Kleiner, drüberschlecken, nicht beißen!" mahnte ich ihn und strubbelte ihm durch die Mähne. Spielerisch schnappte er nach meinem Ärmel und ich musste mich an die Zeit mit Polarfuchs erinnern, als der noch ein kleines Fohlen war. "Lass das!" sagte ich und knutschte ihn auf sein weiches Fohlenmaul. Der Fohlenstall war insgesamt sauber, nur die Stallgasse musste etwas gekehrt werden. Meine RB´s hatten sich um ihre Pferde gekümmert, was sie aber nicht davon abhielt auch mal in den Fohlenstall zu kommen. Ich deckte alle kleinen ein und brachte sie auf den großen Paddock, den ich extra für die Kleinen hergerichtet hatte. So konnte man diese auch einmal kurz unbeaufsichtigt lassen, ohne dass sie irgendwelchen Blödsinn anstellten. Ich ging zurück in den Stall und schwang mit Willi, meinem Stallpfleger der mich etwas unterstützte, die Mistgabel. Nach einer guten Stunde waren alle Boxen sauber gemistet und ich konnte die Pferde wieder herreinholen. Nacheinander trabten sie die Gasse entlang und jeder ging in seine Box. Nur die neuen Black Dew, Selection und Skin musste ich führen und ihnen ihre Box zeigen. Sie mussten sich ja erst eingewöhnen. Zuletzt kehrte ich die Gasse und sah meinen Pferden glücklich dabei zu, wie sie ihr Futter verschlangen. Es ging ihnen wirklich gut. Nach und nach ging ich von einer Box zur anderen und nahm ersteinmal den Stuten und Fohlen die Decken wieder ab. Die Hengste waren härter im Nehmen, sahen dementsprechend aber auch aus. Cadoc hatte ein paar neue Flecken erhalten und Dark Firestorm hatte die Leuchtkraft seines fuchsfarbenen Felles eingebüst. "So ihr Dreckspatzen!" meinte ich und ging wieder an die Arbeit. Nach einigen Stunden war ich total fertig, aber glücklich. Ich hatte alle Pferde komplett sauber gebürstet und ihnen die Hufe ausgekratzt. Jetzt konnte ich unter die Dusche springen und mich mit Idefix, der sich die ganze Zeit irgendwo verkrümmelt hatte auf die Couch legen. "Das war wieder ein ganz besonderer Tag", dachte ich bei mir und schaltete das Licht im Stall aus, bevor ich die Türe schloß.​

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      [quote name='Arija' date='21 July 2010 - 12:52 PM']
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      (c) Text/Grafik Arija

      Cadoc, Red Diamond II, Weyganda, Calina, Oceans Avenue, Candy, Polafuchs, Marah, Rubicon, Let me be, Morning Hail, Ithilien, Mahagoni, Little Sweetness, Ividi, Believe me, Spring Break, Brown Bear, Samantha, Ehrengold, Unwritten, Don Pedro, Dark Jewel, Splashed it!, Lacura, Bengelchen, Smetanka, Dark Firestorm, Maroni IX

      Herbstfee, Romy, Fatima, Farin, Donnerkeil´s Closer to Heaven, Black Dew, Finest Selection, Celebrity Skin, Mercudio, Trink aufs Leben, Countdown, Aileen, Thunder, Seana

      Raunchy´s Limited, Stromer, All American Day de la Bryere, Suada de la Bryere, Costa de la Bryere, Arija, Rasputin II, Desert, Petit Canard, East, April, Leona


      Früh klingelte der Wecker. Es war 6.oo Uhr. "Oh Gott. Pflegetag! Raus aus den Federn!" sagte ich mir und stand auf. Ersteinmal ins Bad und frisch machen, ab in die Reitklamotten und in die Küche. Dort machte ich mir ersteinmal einen frischen, leckeren Minzetee und ein Müsli. Idefix war auch schon aufgewacht und setzte sich neben mich auf den gefließten Boden. "Na? Guten Morgen Kleiner!" sagte ich und streichelte ihn liebevoll. "Hier hast du was zu fressen!" sagte ich, stellte meine Tasse auf die Seite und machte seinen Napf voll. Während er diesen leer fraß machte ich mich über mein Müsli her und lass etwas in der Zeitung. Nach einer guten halben Stunde packte ich alle meine Sachen zusammen - Leckerlis, Schlüssel, Geldbeutel, Äpfel und Möhren, zwei genähte Schabracken, eine gewaschene Decke und ein Halfter - und machte mich auf zum Hof. Idefix war nun hellwach und sah aus dem Fenster meines alten Audis, als wir auch schon auf dem Hof ankamen. Freudig sprach er raus aus dem Wagen und schnüffelte auch schon über den Hof, als ich mich daran machte und die Sachen die ich mitgebracht hatte in der Sattelkammer zu verstauen. Dort räumte ich auch ersteinmal auf und kehrte diese sauber herraus. So konnte ich nachher sicher sein, dass ich gut an meine Sachen kam, denn ich wollte heute zumindestens zwei meiner Pferde reiten. Dann machte ich mich daran in den Fohlenstall zu gehen. Ich liebte jedes meiner Fohlen und sah mit wachsendem Erstaunen, dass ich in dieser Saison viele das erste mal reiten werden würde. April und Leona waren hierbei nicht die Einzigen. Zufrieden mit dem Zustand meiner kleinen Schützlinge entließ ich sie in aller Frühe auf die Weide. Sie waren die Einzigen, die über Nacht im Stall blieben, da sie mir noch zu jung waren. Die Hengste und Stuten jedoch standen weitgehend Spätnachmittags, Nachts und am frühen Vormittag auf der Weide, um viel Auslauf zu erhalten und der schweren Mittagshitze zu entgehen. Verspielt stoben die Kleinen auf die Weide und ich überlegte mich eine Alternative zur Boxenhaltung über Nacht. Die Fohlen sollten auch mehr Auslauf erhalten. Ich machte mich schnell daran die Gemeinschaftsboxen auszumisten und neues Streu einzufüllen, sowie frisches, knackiges Heu dazu zu geben. Hier war ich auserordentlich schnell fertig, fegte die Stallgasse und rief nach Idefix. Dieser lag tatsächlich bei Cadoc auf der Wiese an dessen Hals gekuschelt. Beide hatten sie es sich im Schatten der großen Hängeweide gemütlich gemacht und dösten vor sich hin. Idefix ignorierte mich einfach und ich ließ ihn. Ich musste nun ja die Boxen der Stuten und Hengste sauber machen. Damit war ich gut eine Stunde beschäftigt und sah auf die Uhr: 8:23 Uhr. "Ok, jetzt reite ich ersteinmal aus!" dachte ich mir und ging zu Cadoc. Nachdem ich fertig war mit dem Ausritt und auch Weyganda versorgt hatte, holte ich alle Pferde von der Weide herrein und brachte ihnen frisches Futter. Dabei ging ich aber sparsamer um und gab ihnen dafür mehr Heu. Sie waren ja fast den ganzen Tag auf der Weide. Jetzt wollte ich mich um die Habseligkeiten meiner Pferde kümmern und verschanzte mich in der Sattelkammer. Ich nahm mich einen Sattel nach dem anderen und wischte diesen sauber ab. Einige, die ich öfter nutzte, fettete ich auch ein und ließ sie draußen auf der Putzstange im Schatten austrocknen. Auch die Schränke räumte ich komplett aus, wischte sie sauber und räumte alle Sachen wieder ein. Die Gamaschenkiste und das Regal mit den Schabracken machte ich ebenfalls sauber und sortierte die gewaschenen Decken gleich mit ein. Dies dauerte fast den ganzen Tag bis ich fertig war die Stallgasse zu kehren, alle Pferde zu putzen und zu pflegen und wieder auf die Weide zu bringen. "Ide. Jetzt gehts aber ab nach Hause!" sagte ich und verabschiedete mich von meinen Pferden.​

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    • Juliette
      Ein Tag im Stall && Die Neue


      Ich musste nicht mal die Augen öffnen, um zu wissen, was mich erwarten würde. Draussen dämmerte der Herbst und nahm mir die Wärme, die morgendliche Sonne und das Image eines Sonnenstrandes. Ich hatte noch immer den Sand zwischen meinen Zehen, von den Strandritten und den kleinen Picknicks im Sonnenschein. Und doch glühten jetzt die Blätter in bunten Farben, in Rottönen und Goldschimmern, Teilweise Braun und tot, teilweise Gelb und lebensfroh. Und doch wünschte ich mir nichts sehnlicher, als dass die Blätter ihren malerischen Anblick abwerfen würden und einfach wieder zu frischem Grün zu wechseln. Und doch blieb mir nichts anderes übrig, als mich aus dem Bett zu schleifen und mich hinter einem Becher Kaffee zu verstecken.
      Es fiel mir so schwer wie immer, einen Croissant hinunter zu würgen, und doch würde ich sonst auf meiner Reise Hunger verspüren. Dem Blätterteiggebäck schüttete ich eine weitere Kaffee-Ladung hinterher, ehe ich meine Thermoskanne füllte und mich ins Bad schleppte, um mich in einen zumindest einigermassen Anschaulichen Zustand zu bringen. Die Aktion kostete mich keine Viertelstunde, und schon griff ich nach meinen Autoschlüsseln, die ich am Abend vorher bereitgelegt hatte, denn sonst hätte ich sie wohl nie gefunden. Auch den Pferdehänger hatte ich schon am Auto angebracht, da ich um diese Morgendliche Stunde nicht dazu in der Lage sein würde.

      Die Fahrt war unangenehm, doch hatte ich schon ziemlich früh eine CD von the Baseballs eingelegt, die mich zusammen mit der Thermoskanne von den Toten holte. Und als ich bei Arija ankam, hatte ich mich zwar drei Mal verfahren, doch lebte ich noch, ebenso wie mein Auto und alle, die mir Begegnet waren. Ich hielt ein kurzes Schwätzchen mit Arija und zeigte ihr die Fotos von Trink aufs Leben, die ich für sie gemacht hatte. Und glücklicherweise war auch eines dabei, dass sie wollte. Und so plauderten wir weiter, unsere Gespräche schweiften auch gehörig ab. Arija war mir überaus sympathisch, sie hatte einen guten Humor und drückte sich irgendwie… freundlich aus. Sie brachte mich zu Candy und erklärte mir ihren Futterplan, ebenso wie ihre Papiere und alles andere, von dem ich noch nichts wusste. Ich nickte eifrig, nahm die Papiere entgegen und schliesslich unterzeichneten wir beide den Kaufvertrag, der mich als neue Besitzerin des Braunschecken anerkannte. Schliesslich verladeten wir die junge Stute, die dabei keinerlei Probleme hatte. Ich verabschiedete mich von Arija, ehe ich ebenfalls einstieg und wir abfuhren, auf zu meinem kleinen Gestüt.

      Zuhause brachte ich Candy in ihre neue Box, die ich ihr am Vorherigen Tag eingerichtet hatte. Sie scheute nicht, sondern blickte schlicht über den Rand der Box und beschnupperte ihren neuen Nachbarn, den jungen Hengst Lies. Auch später tauchten keinerlei Sozialen oder sonstige Probleme im Stall auf – Candy passte wunderbar in meine kleine Truppe. Ich brachte sie für einige Stunden mit den anderen Stuten und Lies auf die Weide, wo sie sich pudelwohl zu fühlen schien. Sie freundete sich mit Noisette an, wie es mir schien, und schon nach einer guten Stunde kraulten sie die beiden gegenseitig den Wiederrist. Sorraya tollte, wie sie es doch immer tat, mit Lies umher, die beiden preschten wie Wilde vom einen Ende zum anderen und wieder zurück. Die beiden schienen mehr Energie aufzubringen, als alle anderen Bewohner des Stalles zusammen. Ich begutachtete die Szene für eine Weile, bis mich etwas leicht an der Taille anstupste. Verblüfft drehte ich mich um und blickte an der Zotteligen Mähne Sockes vorbei, die wiedermal irgendwie von der Weide konnte. Es war verblüffend, wie sie es tat, aber es schien, als könne Socke einfach wann sie wolle von der Weide schlüpfen. Ich schüttelte seufzend den Kopf und kraulte das kleine Tier. Sie war ein wundersames Pony, und doch liebte ich sie unglaublich. Denn weggerannt war sie noch nie, sie schien mich einfach zu besuchen und mir Gesellschaft zu leisten, auch wenn ich mir tierische Sorgen machte. Ich lief zum Weidentor, Socke folgte mir auf den Fersen, und als ich das Tor aufmachte, trottete sie fröhlich hinein. Das Weidenleben auf dem Gestüt war immer wieder spannend, egal, wie müde man war.

      Schliesslich kümmerte ich mich um Alazan, den einzigen ausgewachsenen Hengst, der nicht mit auf die Stutenweide durfte. Ich hatte beschlossen, ihn etwas länger auszureiten, folgte dem Pfad zum Weiher im Wald, umkreiste ihn einmal mit dem eleganten Apfelschimmel, ehe wir noch eine Galopprunde drehten und wieder zum Gestüt zurück kehrten. Ich säuberte alle meine Pferde und legte schliesslich noch eine trainingsrunde mit den Fohlen ein. Sorraya bewegte sich schon langsam Richtung ausgewachsene Stute, ihr Fell wurde dunkler und auch wuchs sie stark. Ihre Mähne krümmte sich schon leicht über ihrem Hals, wie mir gerade auffiel, und auch an Eleganz hatte sie viel aufgebaut. Mit ihr machte ich eine Longier runde, wir übten schon seit einer Weile daran, ihre Gänge zu perfektionieren und auch ihr Verständnis für die Kommandos zu überarbeiten. Mit Lies hingegen trainierte ich noch immer stark Spielerisch, mit Bällen und Spielen. Es war nicht leicht, denn er erschrak schnell, doch hatte der kleine Schecke durchaus eine Gewisse Begabung. Aber es war nie leicht für einen Westernhengst unter Andalusiern und Lusitanos, die allesamt von der iberischen Halbinsel stammen.
      Schlussendlich ritt ich noch mit Noisette aus. Da ich mit Alazan bereits eine Runde um den Weiher gedreht hatte, folgten wir zwei Damen dem Tobel abwärts, bis wir bei den Wiesen und Feldern ankamen. Wir folgten dem kleinen Pfad, an den Feldern entlang, an denen momentan nicht gerade viel Wuchs. Sie zogen sich bereits zusammen, für den Winter.
      Und nach einem Tag Pflege und leben auf dem Gestüt konnte ich stolz von mir behaupten, wirklich etwas geleistet zu haben. Und als ich zuhause ankam, sehnte ich mich nur noch nach meinem Bett.
    • Shanon28
      TA Bericht für Candy (Barbiröschen) ;)


      Als nächstes war Candy dran und wie ich sah war sie bestens gelaunt als sie mit Juliette ankam. Sie trabte freudig neben ihr her und schmiss die beine nur so vorne weg. Ich denke am liebsten wäre sie im dreieck gesprungen. Auch wie bei Sahnebonbon taste ich ihre Sehnen und auch gelenke so wie den rest des körpers ab und zu schauen ob keine verletzungen da sind was meist auf der weide passiert, da die meisten pferde vor übermut auch mal gerne in den zaun springen oder sich gegenseitig kebbeln. Hierbei schaute sie mir mit gespritzen ohren zu und schnaufte hier und da mal. Danach stand ich wieder auf strich ihr über den zierlichen kopf und machte weiter mit dem abhören. Candy versuchte nach dem stetoskop zu schnappen aber da lachte ich und sagte: ´´nene du das brauche ich noch´´..
      Als ich mit dem abhören fertig geworden war klopfte ich sie freudig und daraufhin schnaubte sie lauthals. Dabei bekamen ich und juliette ein bisschen sabber ab woraufhin wir uns anschauten und anfingen zu lachen. Ich ging wieder zu meinem auto und machte die nächste impfung fertig. Als ich mit der Spritze wieder kam schaute sie ganz neugierig als wenns sie die spritze haben wollte. Aber nein sagte ich die kann man nicht essen. Auch ihr spritze ich die nötige impfdosis. Als ich fertig war schaute sie mich wie ein auto an als wolle sie sagen: ´´Hey, du hast mich gerade gepieckst´´.. Ich grinste steckte ihr ein lekerchen zu und auch sie durfte danach wieder auf die weide. Und hier rannte sie drauf wie von einer tarantel gestochen. Dann machte ich in der zeit wo juliette das nächste pferd holte die dritte impfung fertig, und wartete.
    • Juliette
      Ein Tag mit Schnee

      Schlaftrunken versetzte ich dem Wecker mit meiner Linken einen Schlag, damit er endlich Ruhe gab und mich schlafen liess. Doch schon nach wenigen Minuten trällerte das fürchterliche Ding erneuert und ich zwang mich, auf die Beine zu kommen.
      Zunächst streckte ich mich und überlegte mir, ob ich nicht vielleicht doch krank werden sollte, als mein Blick zum Fenster wanderte – draussen lag zwanzig Zentimeter Schnee. Ich versicherte mich, dass ich auch wirklich wach war, ehe ich nach unten lief und mir eine Tasse Kaffee machte. Schnee… das könnte spannend werden.
      Kaum hatte ich den Stall betreten, wiehere mir Socke wieder eifrig zu. Ihr Atem zeichnete sich in der kalten Luft ab, als ich lächelnd zu der Stute lief. Eifrig streckte und wand die sich, um mir ihren Kopf über die Box Türe zuzuwenden. Grinsend strich ich ihr durchs Fell, ehe ich meine ganzen kleinen Fütterte.
      Zunächst brachte ich die Stuten und Fohlen auf die Weide, wo Sorraya wie üblich mit Lies herumtobte. Mir fiel auf, wie viel die beiden doch gewachsen waren. Sorrayas Mähne wölbte sich bereits auf ihrem Hals, die junge Stute würde schon bald eine… Junge Stute halt sein. Und auch Lies machte sich prächtig, die meisten seiner Ängste waren verblasst und auch schien ihm Sorraya zutiefst ans Herz gewachsen. Es tat mir jetzt schon weh, dass ich die beiden irgendwann trennen musste, oder Lies kastrieren.
      Noisette stand zusammen mit Princesa und Sahnebonbon am Rande der Koppel, wo sie sich gegenseitig kraulten. Die Stutentruppe schien sich prächtig zu verstehen, nur war mir aufgefallen, dass sich Princesa und Caramel C viel aus dem Weg gingen. Caramel stand einige Meter entfernt bei Candy. Die beiden gruben im Schnee nach ein paar Grashalmen, als Lies im Gras ausrutschte und einen kleinen Krach auslöste, so dass die gesamte Stutenkoppel zu ihm blickte. Aber er preschte gleich weiter hinter Sorraya her, also liess ich beruhigt wieder den Blick schweifen. Caramel und Princesa musste ich beobachten, zunächst mieden sie sich nur etwas, aber ich wollte nicht, dass eine Rivalität entstand. Ich würde mit den Zweien ein bisschen trainieren müssen, so dass auch sie sich aneinander gewöhnen konnten.
      Auf der Hengstweide war weniger los, Anuschka und Alazan teilten sie sich. Dank Anuschkas Grösse hatte Alazan, der sonst so übereifrige und Machtbesessene Hengst, die Position des Rappen schnell akzeptiert. Während Anuschka vergnügt unter dem kahlen Apfelbaum Stand, lief Alazan eifrige um die Koppel, um den Stuten zu wiehern, in der Hoffnung, eine könne ihn vielleicht hören.
      Ich mistete die Boxen aus und sorgte dafür, dass das Material aufgeräumt war. Danach holte ich die Truppe wieder von der Weide und ritt mit Alazan aus, der kaum darauf warten konnte, durch den Wald zu traben. Jedoch war der Schnee momentan noch zu gefährlich, da man die Wege noch nicht mit Salzbestreuen konnte. Und da ich mit ihm am Kompliment üben wollte, verbrachten wir den Heutigen Tag wieder in der Halle.
      Darauf holte ich mir Sorraya, die auch schon bald eingeritten werden konnte, wie mir erneuert auffiel. Ich liess sie in der Halle umherpreschen und mir wurde bestätigt, dass sie die Gänge und Kommandos beherrschte.
      Gegen Abend lief ich schliesslich erneuert die Boxen ab, um zu sehen, dass alle ihre Pflege erhalten hatten. Ich war mit allen Ausgeritten, teilweise nur kurz, aber jeder hatte seine Portion Bewegung erhalten.
      Und so hatten wir unseren ersten Tag bei Schnee wunderbar überwunden und freuten uns alle gemeinsam auf die Schneefeier, die wir schon bald planten.
    • Juliette
      Ein harter Arbeitstag

      Es war ein kühler Samstagmorgen, und doch fiel es mir ungeheuer Leicht, mich aus meinem Bett zu begeben. Ich hatte mir eine neue Stereoanlage vor einigen tagen gegönnt, die mich mit einem Lied von den Dixie Chicks weckte, was in Kombination zu viel morgendlichem Kaffee sehr gut für mich funktionierte. Trotzdem hätte ich mich fast zu sehr zurückgelehnt und wäre zu späht gekommen.
      Ich schluckte, packte meine silberne Thermoskanne, aus der der verlockende Duft von weiterem Kaffee drang, ehe ich meine Jacke und die Bommelmütze anzog, die meine Mutter für mich gestrickt hatte. Ich fühlte mich gerüstet, wie ein Eisbär unter einem Dicken Fell, und doch kippte ich fast um, als mich der Eisige Wind draußen erreichte. Zu allem Überfluss regnete es, und dichter Nebel verdüsterte meine kleine Veranda. Hach, wie sehr ich den Winter doch liebte!

      Trotzdem riss ich mich zusammen, und stapfte zum Hof. Vieles stand kreuz und quer, Teile der Sattelkammer war bereits in Kisten verladen und auch hatte ich eine leere Box als vorübergehendes Atelier für meine Entwürfe missbraucht, da ich momentan keine Zeit hatte, die neue Kollektion anständig in einem Büro zu erarbeiten. Zudem stand mein Atelier noch nicht mal…
      Als erstes lief ich den Gang hinunter, warf einen kurzen Blick in die Boxen und Prüfte, dass grob alles Stimmte. Dann sah ich zum Futter- & Arbeitsplan, wo ich den Heutigen Ablauf notiert hatte. Lies wurde mit dem üblichen Fohlenfutter versorgt, Sorrayas bestand größtenteils aus Jungpferdefutter. Die Kleine konnte man kaum noch Fohlen nennen! Anmutig war sie herangewachsen, und trotz der Ähnlichkeit mit Noisette sah man stark den Hannoveraner in ihr. Die Stuten bekam allesamt ihr gewöhnliches Futter und etwas Kraftfutter, je nach Vorhaben für den Tag. Auch die Hengste wurden versorgt, wie es sich gehörte. Und während die Truppe fleißig ihre Mahlzeit einnahm, checkte ich nochmals die Zeit, bei der ich Hot n’ Cold abholen sollte. Zeitmäßig sollte ich gut durchkommen.
      Nach einigen Minuten herrschte wieder Ruhe. Die Truppe war fertig.
      Ich sammelte alle Eimer wieder ein, und holte mir Alazan. Zunächst führte ich ihn in die Sattelkammer, wo ich mich an seinem Fell zu schaffen machte, seine Hufe auskratzte und seinen Schweif sortierte. Ich holte seine Dressurausrüstung und legte sie ihm auf, er giftete etwas, doch es hielt sich in Grenzen. Darauf führte ich ihn in die Halle, um das Leder vor dem Regen zu schützen. Erst ein paar Runden schritt, dann einige im Leichttrab und schließlich ein paar Minuten Galopp, um den Hengst etwas warm zu bekommen. Dann ging ich an das Richtige Dressurtraining, welches ich eine Ganze Stunde mit ihm ausführte, ehe seine Nerven etwas nachließen. Ich putzte ihn darauf Gründlich und brachte ich zurück in seine Box.
      Als nächstes holte ich Lies. Der kleine Hengst hatte ein paar Tage weniger gefressen, und ich machte mir sorgen. Ich holte ihn in die Sattelkammer, wo ich ihn kurz pflegte und darauf ein paar Checks machte. Jedoch schien er in Ordnung, aber ich würde trotzdem zur Vorsorge für den kommenden Tag einen Termin bei einem Tierarzt machen.
      Ich brachte Lies in die Halle wie zuvor Alazan und ließ ihn an der langen Leine laufen. Ich übte die Groben Gangarten mit ihm, Und gegen Schluss des Trainings holte ich den großen Ball, mit dem er so gerne Spielte. Er jagte dem Orangen Ball nach, und sobald ich ihn anstieß, so dass er in seine Richtung prallte, hüpfte der Kleine erschrocken weg. Aber schon kurz darauf war er wieder mit Vollgas hinter dem Ball her.
      Sorraya hatte schlechte Laune.
      Sie zickte, schon bei der Säuberung, und das Training fiel ihr übersaus schwer. Es verärgerte mich, und doch wusste ich, dass es nichts brachte. Also spielte ich mit, und nach einer weile gab sie nach. Die Stute war wirklich prächtig gewachsen, und vielleicht könnte man sie schon bald wirklich erwachsen nennen. Auch bemerkte ich, dass sie Lies gegenüber Anders war, und ich hatte entschieden, die beiden bald auseinanderzunehmen, so schwer es mir fällt.
      Für Noisette baute ich einige Sprünge auf. Es hatte zu regnen aufgehört, also konnten wir raus auf den Springplatz. Ein Nebel hing noch immer über uns, doch kämpfte die Sonne. Vielleicht könnte ich sogar mit jemandem Ausreiten.
      Noisette machte gute Fortschritte beim Springen. Die Stute war noch Jung und zur Spanischen Dressur geboren, doch war ich von ihren Springkünsten vom ersten Tag an beeindruckt, und sie machte unglaubliche Fortschritte. Sie schien besserer Laune als ihre Halbschwester, und ich genoss die kleine Übung mit ihr.
      Candy war wieder bester Laune, ebenso wie Caramel C. Ich machte einen kleinen Spaziergang mit den beiden, hinüber zum Wald und entlang des Baches, der stark gestiegen war, eine Schlaufe über die Lichtung und auf der anderen Bachseite zurück. Für kurze Zeit hatten wir sogar Sonnenlicht, aber das konnte ich kaum genießen. Denn ein kleiner Hund hatte angefangen, die beiden Stuten anzukläffen, und ich hatte alle Hände damit beschäftigt, die Stuten ruhig zu halten. Caramel wäre fast weggeprescht, sie hatte die Ohren angelegt und tänzelte nervös, doch da war der Hundebesitzer schon zur Stelle und entschuldigte sich peinlich berührt. Danach war alles gut gelaufen. Zuhause ließ ich sie auf die Weide, ehe ich mich dem Rest der Truppe widmete.
      Mit Princesa machte ich einen Ausritt.
      Jedoch nicht zum Wald wie mit Caramel und Candy, sondern in die entgegen gesetzte Richtung über die Felder und Wiesen. Zunächst trabten wir ein bisschen auf dem unbefestigten Weg, dann galoppierten wir ein Weilchen. Ich wollte an Princesas Tempo arbeiten, da das das war, dass ihr an den Turnieren immer schwer fiel. Nachdem wir bei der Gablung ankamen, bogen wir links ab um in einem schönen Halbkreis hinüber zum Bach zu gelangen, um mein Gestüt herum. Dann folgten wir der Strasse, ehe wir Müde zuhause ankamen. Ich putzte die Stute Gründlich, ehe sie zu den anderen Stuten auf die Weide durfte. Auch Noisette und die Fohlen holte ich, damit sie auf die Weide konnten.
      Mit Sahnebonbon ging ich, wie mit Alazan, in die Halle um einige Dressurübungen zu machen. Am Spanischen Schritt musste man noch arbeiten, ebenso wie an der Piaffe. Ansonsten machte sie sich gut und mir fiel nur wieder verstärkt auf, wie weit sie es als Showpferd schaffen würde.
      Mit Anuschka übte ich das Fahren. Ich schnallte den Hengst an seine Kutsche, und führte ihn an der Landstrasse entlang. Nach dem Training pflegte ich ihn gründlich, was mich auch einiges an Mühe kostete, denn er hatte sich in irgendetwas gewälzt, was nicht gerade gut roch. Harz klebte außerdem an seiner Schulter.
      Mit Tovero auszureiten war wieder einmal so prächtig wie immer; einfach unnatürlich schön. Der Hengst hatte Gänge, die an Perfektion grenzten, und sein Gehorsam schien unendlich. Wie Delilah diesen Hengst so gut ausgebildet hat, das werde ich wohl nie Wissen.
      Dann kümmerte ich mich um Askana, den Neuankömmling im Stall. Sie war wirklich schön, und doch musste ich zunächst Vertrauen zu ihr aufbauen. Ich setzte mich zu ihr in die Box, mit nur einem Apfel bewaffnet. Sie war sehr neugierig und wollte unbedingt den Apfel, also dauerte es nicht lange, bis sie an mir zu zupfen begann. Ich gab ihn ihr, und sie schien noch immer gelassen mir gegenüber, also wagte ich einen ersten Ritt mit ihr, hinaus, um das Gestüt, an den Weiden entlang. Sie musste ihre neue Heimat kennenlernen, und sie schien sehr anpassungswillig.
      Gegen Abend setzte ich mich Erschöpft in Sockes Box. Die Stute kam, knuffte an meiner Jacke und schien irgendwie zu grinsen. Lachend öffnete ich das Tor und lief mit ihr in die Halle, wo ich auch sie mit dem Ball spielen ließ, Was war sie nur für ein Kindskopf!

      Nachdem auch Socke ihre Ration an Bewegung bekommen hatte, fuhr ich mit einer Karte und mehr Kaffee nach Norden, zu Toffifee’s Gestüt. Heute würde ich Hot n’ Cold abholen! [folgt]​
    • Juliette
      Vorfreude und Frühsommertage
      Pflegerbicht für alle Pferde

      Die Tage waren verstrichen wie Wellen im Meer; zeitlos rauschten sie an einem vorbei, bis man sich ihn ihnen verlor und vergas, wie viele schon an einem vorbei waren.
      Ich dachte viel an das Meer, an die Zeit; an alles Ungreifbare und alles Formlose. Ungreifbar, aber doch irgendwo das einzige, woran wir uns festhalten konnten, nicht?
      Der Wecker schrillte. Ich könnte kotzen.
      Es war Sonntagmorgen, die Vögel zwitscherten friedlich und aufmunternd, und doch donnerte ich nur blind meine Hand auf das Nachttischen mit dem quengelnden Wecker, schlug zuerst beinahe die
      Lampe auf den Boden und erwischte dann die “Sleep”-Taste. Nicht gerade graziös, muss ich gestehen, aber ich darf zu meiner Verteidigung sagen dass es sieben am Morgen war. Und, kaum hatte ich
      mich wieder in Position gerollt, quiekte der Wecker wieder. Konnte dass überhaupt sein? Das musste ein Fehler sein, ich hatte das erste mal nicht getroffen. Also, wieder blind die Hand aus den
      Federn strecken und die geliebte “Sleep”-Taste drücken. Und beim dritten mal halt noch mal, ich schaff’s eh nicht aus den Federn! Beim vierten mal begleitete mein Blick die Hand auf ihrem Gang
      zum quiekenden Wecker, worauf gleich der Schock folgte: 7:20 Uhr. Verdammt, jetzt musste ich aber Vollgas geben! Sofort flog die Decke zur Seite und ich richtete mich hastig auf, wobei ich
      schon wieder beinahe die Lampe umschmiss, und als ich in der Türe ankam musste ich trotzdem innehalten. Ich war zu schnell gewesen, jetzt wurde mir erstmal schwarz vor Augen. Knappe zwei Sekunden
      gönnte ich meinem übermüdeten Körper, ehe ich die Treppen hinunter eilte, in die Küche. Schnell meine Magnesium-Tabletten Schlucken, eine Schüssel “Froot-Loops” und die Thermoskanne mit einem
      halben Liter bestem Kaffee füllen, und mein Tag konnte starten.

      Natürlich sprang auch der Wagen nicht an. Ich rüttelte an der Gangschaltung und am Schlüssel, wollte beinahe verzweifelt aussteigen und wieder ins Bett hüpfen, da wollte der alte Volvo doch noch.
      Erleichtert trat ich in die Pedale und fuhr um die Ecke Richtung Wald. Ich hatte Naddie gesagt, dass ich heute wieder einmal kommen würde. Sie tat mir leid. Ich hatte viel mit meiner Ausbildung
      am Hut und hatte in letzter Zeit viel mit Daniel und Jasmin unternommen. Sie, und auch die Pferde, waren ziemlich zu kurz gekommen. Auch unsere Zucht stand irgendwo im Nirgendwo. Zur Zeit war es
      gerade einmal ein geteilter Hof. Aber sie arbeitete fleißig an der Eröffnung.
      Zunächst sorgte ich dafür, dass die gesamte Mannschaft Futter erhielt. Und dann wurden sie auch allesamt auf die Weide gebracht, während ich die Boxen ausmistete. Mit Askana, Princesa und Candy
      machte ich Dressur und Springübungen am Vormittag. Sie stellten sich alle gut an, Candy war etwas zickig aber dafür brach sie beinahe ihren eigenen Rekord beim letzten durchlauf, und Askanas
      Leistungen steigerten sich sichtlich, Sie hatte ein gewisses Talent. Princesa ließ sich sehr durch die anderen Pferde ablenken, sie war unkonzentriert, aber gegen Ende der Übung steigerte sie sich,
      Danach packte ich mir Hot n’ Cold und arbeitete an einigen Vertrauensübungen an der Longe mit ihr, Ich hatte sie noch nicht lange, aber sie war mir schon sehr ans Herz gewachsen. Mit Tovero und
      Alazan eilte ich noch ein paar mal die Rennstrecke hinauf und hinab, beide stellten sich sehr gut an. Vor allem an Tovero konnte man wirklich nichts aussetzten. Darauf gönnte ich mir eine Pause
      und setzte mich neben die Weide, um mein Sandwich zu essen und meinen Kaffee zu trinken. Das Wetter hatte etwas zugemacht, aber es sah so aus als ob es noch eine gute Stunde nicht regnen würde.
      Also packte ich mir Noisette und Caramel C, und ritt mit den beiden Stuten beim Bach aus. Mit Sahnebonbon arbeitete ich an der Spanischen Dressur, an ihren Gängen und der Gehorsam. Sie arbeitete
      wirklich gut, es schien ihr Tag zu sein. Mit Sorraya und Lies machte ich einige Spielerische Lernübungen, mit Bällen und Longieren. Ich hatte sie von einer Freundin empfohlen bekommen, und die
      Übungen waren wirklich klasse! Schlussendlich ging ich mit Socke spazieren. Ich erzählte der Stute begeistert von meinen Erlebnissen, von Dani und meinem Festival-Vorhaben nächste Woche. Es war
      eine schöne Zeit, und auch der nieselregen konnte mich nicht von meiner Tollen Laune runter bringen!​
    • Chequille
      Kurzer Besuch bei Lie

      Durch Zufall war ich bei Lie vorbei gekommen und hatte gesehen, dass die Pferde schon länger nicht mehr gepflegt worden waren. Ich schaute mich kurz bei ihr um und rief ihren Namen, doch niemand meldete sich. Da mir die Pferde leid taten, und ich nicht wollte, dass man sie Lie wegnahm, erlaubte ich es mir, den Voerbeinern etwas Gutes zu tun.
      Als erstes holte ich die drei Fohlen von der Weide, Farinesse Fara, Lies und Sorraya. Alle drei machten einen munteren Eindruck und schienen sich über meinen Besuch zu freuen. Nacheinander putzte ich sie und brachte sie dann in die Longierhalle, wo sie miteinander spielten und sich an einem kaputten Ball, den ich in einer Ecke gefunden hatte, erfreuten. Als sie sich ausgetobt hatten, brachte ich sie zurück zur Koppel, um mich als nächstes Socke, einem wunderschönen Shetlandpony zu kümmern. Auch die kleine Stute putzte ich, was sie sihtlich genoss. Dann machte ich einen kurzen Spaziergang mit ihr und kuschelte noch eine ganze Weile mit dem schmusebedürftigen Palomino. Solche Zärtlichkeiten hatte sie wohl vermisst!
      Nachdem ich Socke fertig gepflegt hatte, ging ich zu Noisette über. Nach der Fellpflege ließ ich sie in die Halle, wo sich ihr feuriges Temperament bemerkbar machte. Während sich die Braune austobte, fuhr ich mit Alazan fort, zumindest versuchte ich es. Er erwies sich als ziemlich stur und hatte scheinbar keine Lust, sich einfangen zu lassen. Schulterzuckend überlies ich ihn sich selbst und wandte mich Candy zu. Die Spanierin schien eine echte Frohnatur zu sein, mit ihren Spßen und Streichen brachte sie mich ständig zum Lachen. Es macht richtig Spaß, mit der Gescheckten umzugehen.
      Als nächstes brachte ich Candy, sowie Noisette auf die Koppel zurück und schaute mir Sahnebonbon, Princesa und Tovero genauer an. Alle Drei schienen fit zu sein und erfreuten sich bester Gesundheit. Ich steckte ihnen jeweils ein Leckerchen zu, tätschelte sie und begab mich dann zu Askana und Anuschka, die mich die ganze Zeit aufmerksam beobachtet hatten. Der große Rapphengst Anuschka blieb ruhig stehen, Askana hingegen legte misstrauisch die Ohren an und suchte das Weite. Soweit ich gesehen hatte, war aber alles okay mit ihr, sodass ich sie in Ruhe ließ. Das Shire Horse hingegen hatte eine kleine Schürfwunde am Bein. Ich holte ihn von der Koppel, putzte ihn und säuberte die Verletzung. Es war zum Glück nur oberflächlich, kaum mehr als etwas abgeschürftes Fell. Ich musste mir also keine Sorgen machen und konnte Anuschka guten Gewissens wieder auf die Koppel bringen.
      Jetzt erst viel mir Caramel C auf, eine Tochter meines Calibans. Sie stand ganz in der Nähe und schaute mich mit wachem Blick an. Freudig überrascht ging ich zu ihr und streichelte sie. Viel Ähnlichkeit hatte sie nicht mit ihrem Vater, aber dennoch war sie wunderschön. Ich begutachtete sie und gab ihr dann ein Leckerchen, ehe ich mich zum letzten Pferd, Hot n' Cold begab.
      Die kleine Reitponystute hatte mich sofort in ihren Bann gezogen. Das schwarze Pony machte einen freundlichen, aber etwas traurigen Eindruck. Ich nahm sie also mit zum Putzplatz und putzte sie ausgiebig, bis sie wieder richtig glänzte. Dann machten wir noch einen kleinen Spaziergang mit anschließenden Schmuseeinheiten. Als wir fertig waren, machte die junge Stute schon einen besseren Eindruck.
      Zufrieden, aber auch ziemlich geschafft, verabschiedete ich mich dann von der Herde. Ich hinterließ Lie einen Zettel mit meiner Telefonnummer und einem kurzen Text, dann machte ich mich auf den Heimweg.
    • Juliette
      Pflegebericht

      Ich war lange Zeit fort gewesen, hatte mich meiner Ausbildung widmen müssen. Zu dieser Zeit hatten viele Helfer sich um meine Pferde gekümmert; Mutter, Naddie, Chequi und einige anderen. Trotzdem muss ich gestehen, dass das Talent meiner Vierbeiner nicht genug gefördert wurde, weshalb ich ihnen versprach, dass dieses kommende Quartal unser Hof zu blühen beginnen würde. Wir waren alle etwas eingerostet, und doch lag Tau uns Staub lieblich auf den Stallungen, der Frost klebte an den Fenstern und feine, verkümmerte Blätter verwehten im Wind. Es war ein friedlicher Anblick, trotz allem. Ich freute mich auf einen Tag von guter Arbeit & Fleiß. Langsam schwang ich die großen Türen auf, schloss sie aber auch gleich wieder, damit es in den Stallungen warm blieb. Als erstes widmete ich mich meinen Fohlen, Lies, Sorraya und Farinesse. Ich holte einen nach dem anderen in die Haupthalle, in der wir spielerische Übungen ausführten. Einerseits ein Einlaufen mit Bällen, dann eine Longenübung und Sorraya bewältigte sogar einige Hindernisse. Himmel, war sie gewachsen!
      Mit Noisette und Caramel C führte ich einige Dressurübungen ebenfalls an der Longe aus, die die Stuten gut meisterten. Sie waren offensichtlich etwas eingerostet. Princesa, Candy und Askana ritt ich nacheinander aus, am Bach entlang durch den Wald. Es war ziemlich frostig, man konnte den Atem der Stuten gut sehen, als wir Müde & erschöpft zurückkehrten. Danach gönnte ich mir zur Ruhe eine Tasse Tee neben der Box von Socke. Die Gute schnupperte erfreut, mich wiederzusehen. Sie schaffte es sogar, mir mein Buch aus der Tasche zu stibitzen; Die Leiden des jungen Werthers von Goethe, das ich für die Schule las. Ich konnte es ihr jedoch wieder entwenden, bevor es auf dem Boden verteilt wurde. Mit Hot and Cold und Sahnebonbon machte ich leichte Bodenarbeit und danach einige schlichte Dressurübungen, die sie sehr genossen. Alazan und Tovero widmete ich viel Zeit in der Grossen Halle und übte einige komplexe Übungen der Spanischen Dressur. Vor allem Alazan war eingerostet, doch Tovero blieb der unglaubliche Hengst, wie immer. Zu guter letzt ritt ich noch mit dem Guten Anuschka zum Waldrand und den Wiesen, die er sehr gern hatte. Jedoch musste man immer ein Auge auf dem Dickerchen behalten, damit er sich nicht das Bäuchlein vollschlug.
      Zuhause brachte ich alle mit Decken auf die Weide und kümmerte mich um sämtliche Boxen. Als diese alle Blitzblank waren, schnappte ich mir noch Socke und ging mit ihr Spatzieren, sehr lange sogar, bis es dunkel wurde. Ich brachte alle in ihre Boxen, checkte Wasser und verteilte noch die eine oder andere Karotte, ehe ich mich selbst erschöpft ins Bett legte.
    • Juliette
      Pflegebericht

      Es war mal wieder an der Zeit, mich um meine Pferde zu kümmern. Es war eine lange Nacht gewesen gestern, ich war mit Freunden aus, und deshalb wünschte ich mir selbst nur den Tod, als am Morgen der Wecker rasselte. Ich grummelte, drehte mich, ehe ich an meine hungrigen Tierchen dachte. Schnell drehte ich mich, hüpfte aus dem Bett und in meine Kleider. Ich entschied mich für luftige Goa-Hosen & ein schlichtes Tanktop, packte eine Tüte Äpfel auf dem weg und ass dabei selber einen.
      Im Stall wand ich mich zuerst an meine Socke, die schon eifrig wartete. Ich öffnete ihre Box und liess sie mir zusehen, wärend ich die anderen Fütterte. Heute war training angesagt! Als erstes knüpfte ich mir meine Fohlen vor, Lies & Farinesse Fara. In einem Spielerischen Parkour wollte ich ihre Ausdauer und ihr Geschick fördern. Lies war gross geworden, der Quarter Horse Hengst weiste schon wirklich erwachsene Züge auf. Schon bald würde ich ihn einreiten lassen.
      Als nächstes nahm ich Sorraya und Noisette, die ich beide in der Halle etwas springen liess. Sorraya trainierte gerne mit ihrer grossen Schwester. Alazan nahm ich auf einen Ausritt durch den Wald, solange es noch nicht eisig war konnten wir hier noch etwas Galloppieren. Candy und Sahnebonbon führte ich spatzieren, da diese vom Vortag noch erschöpft waren. Ich hatte sie da stark gefördert. Princesa führte ich nur zur Weide, da sie eine leichte erkältung hatte und ich mich später um sie kümmern wollte. Anuschka und Tovero brachte ich auf die Hengstweide, wo sie etwas grasen konnten. Für Caramel C und Askana war ein kleiner Ausdauerparkour gedacht, den die beiden gerne machten. Hot n‘ Cold, Rainbow Dash und Her Bones in The Sand liess ich ebenfalls zusammen auf die Weide, da Gracie für die beiden ein Programm geplant hatte, das mit unserer Zucht zu tun hatte. Zum Schluss machte ich noch einen kleinen Ausflug über die Wiesen mit Long Way Around, den ich auch bald wieder Fördern wollte. Als es dunkel wurde, mistete ich sämtliche Boxen aus und brachte alle Tiere zurück in ihre Ställe. Was für ein Tag!
    • Juliette
      Vorübergehender Pflegebericht

      Es war schon eine wirkliche Zeit her, dass ich das letzte Mal in meinem Stall richtig aktiv war. Klar, ich hatte dafür gesorgt, dass es meinen Lieben gut ging, aber viel Energie hatte ich ihnen nicht geopfert. Aber dies lag natürlich auch auf der Hand, denn ich musste mich meiner Ausbildung und Kunst zuwenden. Ich hatte meinen Pferden Portraits und Skizzen gegönnt, und gemerkt, dass das Motiv der Rosses noch bei meinen Fähigkeiten lag.
      Als erstes Widmete ich mich Socke, Noisette und Sorraya. Die drei Stuten führte ich spazieren und liess sie später auf die Weide. Sie genossen meine Aufmerksamkeit sehr. Diese drei waren die ersten auf meinem Gestüt, und schon seit Jahren sind sie ein Teil meines Hofs. Lies, Alazan, Tovero und Anuschka brachte ich auf die Hengstweide, wo sie etwas Toben und grasen konnten. Candy, Princesca, Sahnebonbon und Caramel C führte ich nacheinander in die Halle, um mit ihnen einige Dressurübungen zu machen, da es draussen noch regnete. Das Wetter ärgerte mich enorm, doch wusste ich dass es am Wochenende schön werden sollte. Askana, Hot n’ Cold, Rainbow Dash und Her Bones In The Sand ritt ich aus, ebenso wie Long Way Around, als das Wetter etwas auf machte. Der Boden war matschig, trotzdem hatten wir grossen Spass. Mit Farinesse Fara machte ich einige Spielübungen, ehe ich mich verabschiedete und nach hause ging.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Juliette
    Datum:
    14 Okt. 2010
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