MeisterYoda

Calle Cool

Friese I Hengst I 13 + 2 (Bild) = 15 Punkte

Calle Cool
MeisterYoda, 22 März 2020
Rose1, Zion und Bracelet gefällt das.
    • MeisterYoda
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      Cooper - 08. Dezember 2014
      Tierärztliche Klinik für Pferde, Caen
      Prophylaxe
      Dr.med.Cooper Chattahoochee
      Privater Auftrag

      Nach langer Zeit Pause hatte ich mal weider einen Auftrag, es war Zasa, die mich darum bat ihre neuen Friesen, Filou Farrige Etoile Filante und Calle Cool zu Untersuchen und ihnen die Grundimmunisierungen zu verpassen. Schleichend machte ich mich auf den Weg, von der Klinik aus. Ich verbrachte kaum eine Zeit im Auto und war dann schon da. Ich parkte meinen Van auf dem Parkplatz und nahm nur meine Tasche mit, da ich heute nicht mehr brauchte wie zwei Wurmkuren inklusive der Impfungen. Als ich die Sachen in die Tasche packte kam mir Zasa entgegen und begrüßte mich herzlich.Sie führte mich sofort zu ihren zwei Lieblingen denn sie hatte nicht lange Zeit und musste noch einige Sachen Erledigen. "Keine Sorge, das wird nicht lange dauern" sagte ich und zog die Spritzen auf. Die zwei Friesenhängste standen artig in der Stallgasse und warteten schon auf mein Gesicht. Neugierig aber distanziert gab sich Filou, der sich aber im nachhinein,nach ein paar Bestechungen doch sicher anfassen ließ und zutraulich wurde. Ich began bei der Routineuntersuchung, wie immer am Kopf. Ich kontrollierte seine Pupillenreflexe, schaute in die Ohren wie in den Mundraum. Dort war alles in Ordnung. Ich tastete mich Schritt für Schritt an seinen Körper entlang, schaute nach Wunden und kontrollierte nebenbei direkt die ertastbaren Organe, die eine Normgröße hatten und auch sonst keine Unannähmlichkeiten zu sehen waren. "Dann noch schnell Herzrythmus, Temperatur und Puls messen, dann können wir Impfen" sagte ich kontollierte all die Sachen und konnten dann ohne Probleme die ersten Impfungen geben. Influenza und Herpes, hinzu kamen danach Tetanus und Tollwut. Alles lief reibungslos und Filou schlägte sich super. "Toll gemacht" sagte Zasa und lobte ihren großen Friesen, der mit seinen etwas mitleidigen Blick auf uns herunter starrte. Diese ganze Prozedur erledigte ich dann noch bei Calle, bei ihm war das ganze aber ein wenig problematischer, da er eben etwas schwieriger zu Hand haben war als sein Kollege. Er schnappte gelegentlich bei der Körperuntersuchung, was Zasa aber nicht gelten ließ und ihn sofort zurecht wies. Stolz stand der Hengst nach den Impfungen da und man hätte meinen können das ihm die Impfungen nichts ausgemacht hätten, was aber noch vor einigen Sekunden ganz anders Aussah. Zufrieden entsorge ich die Spritzen und flößte den beiden schwarzen am Ende noch ihre Wurmkur ein, die sie beide gut schluckten und vertrugen. "Sooo, dann sind wir hier fertig" sagte ich zufreiden zu Zasa, die mich auch zufireden anlächelte. "Hoffe alles ist in Ordnung, und falls etwas ist ruf in der Klinik an, schick und eine Mail oder wenn es dringend ich bin ich ja ebenfalls auf dem Handy zu erreichen" sagte ich. "Bis zu nächsten mal" sagte Zasa und dann stieg ich in den Van.
    • MeisterYoda
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      Zasa - 18. Dezember 2014
      Die schwarzen Perlen kommen!

      Ich stand schon länger im Stall als ich endlich den so lang ersehnten Anruf bekam. Es war Snoopy, welche heute den ersten Friesen vorbei bringen wollte. Vor etwa einer Woche war ich bereits bei ihr um mir Filou Firrigé Étoile Filante, den 4 jährigen Hengst anzuschauen und Probezureiten. Da er mich von anfang an so begeistert hat, gab es da nicht mehr viel zu reden und er war gekauft.
      Ich bereitete bereits die zweite Box vor, als ich ein Auto anrollen hörte. Wie ein Kind zu Weihnachten freute ich mich und ging schnell schauen ob es denn auch wirklich Snoopy war - ja war sie!
      Ich legte die Gabel ab und maschierte in großen schritten voran.
      Freundlich begrüßte ich sie und dann ging es auch schon ans abladen. Snoop ging an den Kopf und während ich langsam die Klappe öffnete. Ein kräftiger Hintern stand nun vor mir. Wir luden ihn nun komplett ab und ich zeigte den beiden nun Filous übergangs Box, da wir in den kommenden Tagen umziehen wollten.
      In der Box abgestellt beschnupperte er alles und wiehte öfters, schönes Kerlchen, dachte ich mir.
      Nachdem wir bei einen Kaffee die Papiere übergaben, verabschiedete ich Snoopy auch schon, welche bald darauf den Hof wieder verließ. Nun dürfte es nicht lange dauern bis Calle Cool, ein ebenfalls vierjähriger Hengst ankommen wird.
      Ich ging zunächst in den Stall und versorgte die anderen Pferde, welche heute durch schlechtes Wetter zunächst drinnen verbringen müssen. Da noch genug Zeit war schnappte ich mir Shapaan, machte ihn mir fertig und ritt mit ihm etwa eine Stunde in der Halle.
      Wir beiden haben chon viel durch gemacht, von Spring- bis Dressursiegen, über Umzüge und etc. Als ich fertig war brachte ich ihn wieder zurück und erwartete nun den zweiten Hänger.
      Etwa eine halbe Stunde später kam er auch, von weiten hörte man das wiehren des jungen Hengstes. Rasch luden wir ihn ab und brachten ihn in seine Box. Auch er müsse sich nun erstmal daran gewöhnen. Aber das wird für beide denke ich kein Problem.
      Also ging ich bis zum Füttern zurück ins Warme.
    • MeisterYoda
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      Zasa - 22. Januar 2015
      Die große Reise

      Nach langen Vorbereitungen war es nun soweit, zwar hat es länger gedauert aber jetzt konnte es losgehen.
      Die letzten Tage habe ich schon fleißig Cartons gepackt, Möbel verschickt und den Hof von Interessenten anschauen lassen. Es hat nicht lange gedauert bis mein kleines Gestüt einen neuen Besitzer fand, doch trotzdem werde ich es mit kleinen Tränen verlassen. Vor etwa einem Jahr habe ich auf einen Mittelalterevent in Südeuropa Ally kennengelernt, eine junge Frau welche die gleichen Begeisterungen wie ich hatte.
      Ich traf mich das Jahr über öfter mit ihr, mal hier, mal da, bis uns die große Idee kam -
      Wir verwirklichen unsere Faszination für die alten Zeiten zusammen auf einem eigenen Hof.
      Dann begann auch schon die Suche nach einem geeigneten Grundstück. Zum Glück hatten wir keine wirklichen Begrenzungen was Land und so anging, deshalb stoßen wir aus Zufall über eine Anzeige
      im Internet, zu verkaufen war ein kleiner ausgebauter Hof in Irland, genauer in Luggala.
      Es besaß alles was wir uns vorgestellt haben und so war es uns klar. Dort beginnen wir
      ein neues Leben! Uns begleiten viele Ideen in Form von Mittelalter Events und auch eine eigene Reitweise,
      basierend auf Vertrauen zum Pferd war schon in Planung. Alles perfekt soweit.
      Vor einem Monat habe ich den Flug gebucht. Es war die größte Hürde die ich zu überbrücken hatte,
      den kaum ein passender Flug hatte Platz für 15 Pferde. Doch nach langen Suchen und hin und her telefonieren war auch dies geplant. Ebenfalls hatte ich eine Fähre für den ganzen Möbel und Schnickschnak kram gebucht, welche innerhalb eines Tages auch ankommen sollte.
      Zunächst ging ich raus in den Stall, ich fütterte und mistete ein letztes mal.
      Ich glaube die Pferde konnten es ebenfalls fühlen das bald Stress anstand. Sie wirkten irgendwie nervös
      und unruhig. Nach dem füttern ging ich zurück zum Haus wo mich schon einer der 3 LKWs erwartete.
      Jeder von ihnen hatte Platz für 5 Pferde, welche zum Flughafen gebracht werden sollten.
      Ich bat die Fahrer auf einen Kaffee pause zu machen und packte in der Zeit allen restlichen kram zusammen, so das nur noch die Pferde und ich fehlen. Die Möbel seien schon in Luggala angekommen was mich sehr beruhigte, denn ein Leben ohne Möbel? Ich schmunzelte und packte weiter zusammen.
      Nach cirka einer Stunde kam auch die Käuferin der Gestüts zur Schlüsselabgabe also dachte ich das nun ein guter Zeitpunkt war die Pferde zu verladen. Mit genügend Hilfe verluden wir Pferd für Pferd, jedoch waren alle sehr verschieden. Shapaan zum Beispiel ging hoch wie eine eins, da er durch viele Tuniere da ein alter Hase war, aber Pferde wie Hnakki machten da schon mehr Probleme, aber nach gut einer Stunde haben wir es trotz Turbulenzen endlich geschafft. Ich überreichte den Fahren die Pferdepässe und schickte sie los zum Flughafen.
      Noch kurz unterhielt ich mich mit der Hauskäuferin und Checkte mit ihr noch einmal die ganze Anlage das auch ja alles geklärt war. Wir unterschrieben den Vetrag und dann verabschiedete ic mich mit tränenden Augen bis mein Taxi da war. Nun war noch einmal die Zeit gekommen in sich zu gehen. Ich dachte über die vielen schönen Tage hier nach, und wie alles anffing. Die Zeit verging schnell da ich vermeindlich eingeschlummert war, doch
      der Taxifahrer weckte mich aus meinen Träumen. "Wir sind da, das macht dan 21,50€".
      Schnell übergab ich ihm das Geld und ging zum Check In. Mein Flug startete in einer Stunde und auch die LKWs waren bereits eingetroffen. Ich schaute noch einmal im Tierbereich vorbei, lies die Pässe checken und ging zurück zum Passagierbereich. Dann wurde mein Flug auch schon aufgerufen und nervös ging ich zum Flieger.
      Freundlich wurde ich auf meinen Platz gewiesen. Es war erstaunlich leer, aber wer flog auch schon groß nach Irland, schmunzelte ich erneut. Der Flug würde nur etwa 2 Stunden dauern was mich sehr beruhigte.
      Nachdem ich noch ein wenig am Laptop spielte und Ally berichtete das ich bereits im Flieger saß.
      Etwas aufgeregt war ich ja schon, den jetzt gab es kein zurück und alles musste einfach gut gehen. Nach kurzem einschlummern hieß es auch schon das wir in kürze landen werden und ich war sofort wieder Hellwach.
      Direkt nach dem Landen Ging ich flott zu den Pferden um zu schauen ob alles okay war. Alle außer Zuckerschock waren wohlauf, sie war leider etwas müde da die radau machte und sediert werden musste.
      Zum Gkück waren auch schon die organisierten Transporter da und wir luden nach einer Futterpause die
      Pferde erneut auf. Diesmal ging sogar Hnakki brav hoch. Ich durfte im LKW mitfahren und lehnte mich entspannt zurück und schaute mir ein wenig die Landschaft an. Insgesamt fuhren wir noch einmal 2 Stunden da Luggala etwas abseits aller Städte lag, doch dann htten wir es auch schon geschafft. Ich stieg aus und schaute mir zunächst die Ställe an. Eine unheimliche Stille lag momentan noch in der Luft, aber das sollte sich bald schon legen.
      Mit Hilfe einer Anwohnerin bereitete ich die Boxen und Ställe vor. Heu und Stroh wurde zum Glück bereits geliefert.
      Dann luden wir alle zusammen die Pferde ab und brachten die ind die vorher eingeteilten Ställe.
      Man man man war das vielleicht ein Stress. Erschöpft setzte ich mich auf einen Holzstamm neben den Offenställen und beobachtete die Pferde, ob alles gut gehen würde, wie sie sich verhalten und träumte bereits von der Zukunft.
      Nun war es an der zeit die Möbel einzuräumen, denn gerade als ich eine Runde laufen wollte hupte es im Wald.
      Gott sei dank hatten sie genug Hilfen dabei, denn alleine war es doch..etwas schwierig. Nach gut 2 Stunden war das gröbste eingeräumt, fehlten nur noch die Gästehäuser, aber dies hatte noch 2 Tage zweit.
      Langsam wurde es dunkel und ich machte meine Runde über das Gelände, alle Pferde bekamen noch einmal Futter, und dann genoss ich die letzten Stunden des Tagen. Ich chattete noch ein weinig mit Ally welche bald eintreffen wird und schlief dann nach einem langen stressigen Tag endlich ein.
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      jojomaus - 29. Januar 2015
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      Ausbildung Dressur von Klasse A auf L

      Ein neuer Tag, ein neuer Auftrag und für mich hieß es endlich mal wieder in der Dressur tätig zu werden. Auf dem Weg zu Zasa hörte ich meine Lieblingsmusik und kam dem zu Folge gut gelaunt bei ihr an. Ich sollte ihren Friesenhengst Calle Cool auf L-Dressurniveau bringen. Ein bildschöner Hengst, der sich auch gerne wie einer benahm. Freundlich wurde ich begrüßt und auch promt herum geführt. Ordentlich war es hier und auch sehr geschäftig. Am Ende der Runde waren wir im Stall an der Box von Calle Cool. Der Hengst nahm vorsichtig Kontakt zu mir auf. „So, ich würde dich vorerst einmal alleine mit meinem Guten lassen. Wenn was sein sollte, du findest mich im Büro. Viel Spaß euch beiden.“ Damit verabschiedete sich Zasa und ich war mit dem Friesen allein. Nachdem ich mir Halfter und Führstrick besorgt hatte holte ich Calle Cool aus der Box heraus und führte ihn zum Putzplatz. Ein wenig aufmüpfig und guckig verhielt er sich sich schon, ließ sich aber noch händeln. „Schon gut Großer, du kannst mir ja gleich zeigen was du kannst.“ Mit einem Leckerchen bestach ich Calle und holte schnell die Putzbox damit ich ihn zurecht machen konnte. Das Putzen und satteln nahm einige Zeit in Anspruch, machte ich mich doch nebenbei mit dem Hengst bekannt. Als Calle für das Training fertig zurecht gemacht war ging es zur Reithalle und auf dem Weg dorthin unternahm ich mit dem Friesen ein kleines Führtraining. „Sieht so aus als würdet ihr beide miteinander zurecht kommen.“ Zasa gesellte sich zu uns und begleitete uns die letzten Schritte zur Reithalle. Drinnen angekommen stieg ich in den Sattel und begann mit dem Aufwärmen. Schon jetzt spürte ich die Kraft in seinen Bewegungen und freute mich umso mehr aufs Training mit ihm. Zasa meinte das der Hengst Probleme mit dem Galopp hatte und daher begann ich mit Schritt-Trab Übergängen und verband diese Übung mit Zirkel, Volten, Schlangenlinien und Bahnwechsel. Nach und nach erlangten wir eine konstante Anlehnung und Durchlässigkeit und die bisher geforderten Lektionen waren für Calle nichts Weltbewegendes. Danach ging es an den Galopp, diesen übten mittels vieler Übergänge welche wir auf gebogenen Linien vollführten da es den Pferden dort leichter fiel. Nachdem wir das auf beiden Händen genügend geübt hatten, klopfte ich dem Friesen ein letztes mal anerkennend den Hals und ließ die Zügel lang, um ein wenig zu entspannen und uns ein Päuschen zu gönnen. „Das mit dem Galopp könnten wir heute vielleicht hinbekommen. Ein wenig verbessert hat er sich ja schon.“ Ich hatte mich zu Zasa gewandt und ritt nun in ihre Richtung, die Zügel annehmend. Calle schritt anmutig dahin, fast schon schwebend und trat fleißig mit der Hinterhand unter. Die Pause hatte ihm gut getan und wir erreichten fast eine Versammlung und ich lobte ihn umgehend und versuchte es gleich noch einmal. Danach wechselte ich in den Trab und versuchte auch dort eine Versammlung. Calle war äußerst konzentriert und arbeitete hervorragend mit und so war der Versammelte Trab auch bald schon abgehakt. An den Galopp wagte ich mich aber noch nicht sondern ging vorerst an den Kurzkehrt heran. Langsam entwickelte ich diesen aus einer Volte heraus und nutzte zusätzlich die Bande als Begrenzung. Nach und nach hielt ich die Vorwärtsbewegung auf und ließ Calle seitwärts treten. Diese Seitwärtsbewegung verstärkte ich um eine Wendung zu entwickeln, bei der die Hinterhand einen Kreis beschrieb. Durch versammelten Trab und stärkeres Aufnehmen gelang uns eine komplette Wendung. Unser erstes Kurzkehrt war somit geglückt und ich lobte den Friesen dafür ausgiebig. Nach einer weiteren Pause und einem Plausch mit Zasa übten wir noch einmal den Galopp mit seinen Verstärkungen, bis hin zur Versammlung und dem Außengalopp und erzielten zunehmend Erfolge. „Zasa, dein Hengst ist nun in der L-Dressur, herzlichen Glückwunsch.“ Ich lächelte Zasa zu und tätschelte dabei bestätigend den Hals von Calle Cool. Anschließend begann ich mit dem abreiten, denn der Hengst hatte tüchtig geschwitzt.
    • MeisterYoda
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      Zasa - 31. Januar 2015
      Drei Neuzugänge in Luggala

      Heute stand wieder ein ereignisreicher Tag an. Nachdem ich und meine Pferde uns bereits gut eingelebt haben sollte sich der Hof um einzelne Tiere erweitert werden. Zunächst ging es aber wie jeden Tag in den Stall. Schnell war das Futter angerichtet und ich stritt zur Gabel, zum Glück standen nur 4 Pferde in den Boxen, schmunzelte ich.
      Die Zeit verging schnell undso ertönte auch schon das Handy. Es war mein Bekannter, welcher für mich die neuen Pferde am Flughafen abholen sollte, es hieß er sei in 30 Minuten schon da.
      Wie ein kleines Kind sprang ich auf und machte schnell die Ställe für die neuen fertig. Es handelte sich un Nachtschwärmer, ein Haflingerhengstfohlen, welchen ich vom Käufer wieder zurpckholte, da diese leider keine Zeit mehr hatte. Desweiteren konnte ich eine Hannoveranerstute namens Golden Wonder ergattern. Sie war die Mutter der vielseitig bekannten To Where the Skies are Blue aus dem Stalle Saleras. Ein wenig stolz war ich auf den dritten aus der Runde, Nachtfalke aus dem Stalle Occultas. Ein kleiner Amarican Miniatur Horse Hengst von einem Jahr. Dann war es auch schon soweit. Ich hörte bereits den LKW im Walt, dann durfte ich ihn auch erblicken. Wir luden alle Pferde ab, brachten sie in ihre Ställe und ließen sie natürich zunächst in Ruhe.
      Morgen würde ich noch einmal nach ihnen schauen und alle ein wenig mehr umkümmern.
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      Islandpony - 18. Februar 2015
      Pferdeausbildung Mystical II Calle Cool II Dressur L-M
      (c) by Islandpony


      Tag 1 – Ausprobieren, Lektionen aus der L-Dressur
      Ich saß im Auto und meine Scheibenwischer wedelten durchgängig. Das Mistwetter draußen war auch Schuld an meiner schlechten Laune. Ausgerechnet heute, kurz bevor ich zu meinem ersten Auftrag losfuhr, musste mein Pony mich in den Dreck schmeißen. Natürlich hatte mir die Zeit gefehlt, mich zu säubern, sodass ich jetzt dreckverschmiert im Auto saß und dem Navi nach höchstwahrscheinlich zwanzig Minuten zu spät kommen würde. Der Navi hatte Recht. Zwanzig Minuten nach der verabredeten Zeit fuhr ich auf den Hof, parkte eilig, sprang aus dem Auto und stürmte zum Reiterstübchen, wo wir uns treffen hatten wollen. Dort angekommen klopfte ich an die Tür und ging leise rein. Meine Auftraggeberin saß noch da. „Hallo, ich bin Maya Kaiser. Tut mir Leid, dass ich so spät bin, aber ich hatte leichte Probleme mit meinen… Klamotten“, begrüßte ich sie. Die Frau stand auf und reichte mir die Hand. „Ich bin Zasa Levy. Und ja“, sie blickte auf meine Hose und ein Grinsen huschte über ihr Gesicht. „Das sehe ich. Ist aber gar kein Problem, ich habe Zeit.“ „Dankeschön“, sagte ich, erleichtert, dass sie nicht allzu ärgerlich schien. Dann erklärte ich ihr, wie ich mit ihrem Pferd arbeiten wollte. „Heute werde ich ihn mal normal reiten, also einfach ausprobieren, wie er so auf mich reagiert und ab morgen fange ich dann mit den neuen Lektionen an“, erklärte ich. Zasa nickte und fing an, mir etwas über mein Trainingspferd zu erzählen. „Er heißt Calle Cool, ist ein Friesenhengst und eigentlich relativ leicht händelbar, aber im Moment kommt bei ihm immer wieder ein bisschen der Hengst raus und er macht Theater oder erschreckt sich vor völlig vertrauten Dingen“, sagte sie. „Okay“, meinte ich. „Dann wollen wir mal. Wo steht er denn?“ Zasa ging mit mir zu einem der Ställe und zeigte in die erste Box. Darin stand ein bildschöner Friesenhengst mit einer Wahnsinnsmähne. „Wow“, meinte ich.

      Zasa blieb dabei, während ich zu dem Hengst herein trat und ihn mit freundlichen Worten begrüßte. „Na du Großer?“, sagte ich. Er kam mir gleich entgegen und ließ sich an seinem großen Kopf kraulen. Vorsichtig zog ich ihm das Halfter über und führte ihn auf die Stallgasse. Dort band ich ihn beidseitig an und ließ mir von Zasa den Putzkasten reichen. Ich bürstete ein wenig, aber da er nicht schmutzig war, ging das schnell. Zasa brachte mir Sattel und Trense und ich befestigte Selbige. Dann zog ich meinen Helm auf und führte den Hengst in die Halle. Dort ritt im Moment niemand, sodass ich die gesamte Bahn für mich hatte. Ich gurtete nach, stellte meine Bügel ein und saß dann auf. Die Höhe war ein wenig ungewohnt, war ich doch nur Ponys gewohnt. Aber die weiten Tritte fühlten sich toll an. Ich ließ die Zügel erst einmal lang und der Hengst streckte sich nach unten und vorne. Zehn Minuten ritt ich warm, bevor ich die Zügel aufnahm und mit ein paar Bahnfiguren begann. Erst einmal lenkte ich ihn im Schritt auf den Zirkel und merkte, dass er sehr sensibel auf die Hilfen reagierte. Ein Pluspunkt schon mal. Nach ein paar weiteren Zirkeln und Schlangenlinien trabte ich an. Als ich die Schenkel anlegte, machte Calle einen Sprung nach vorne und schnaubte. Ich ließ mich davon nicht irritieren, sondern ritt einfach weiter. Auch im Trab war er gehorsam und ließ sich gut lenken. Nach ein bisschen Trabarbeit ließ ich ihn angaloppieren und in dem Moment ging eine Verwandlung mit dem Hengst vor. Er bockte und schlug hoch aus. Da ich das von meinem Pony gewöhnt war, schaffte ich es aber schnell, ihn unter Kontrolle zu bringen. Kurz schimpfte ich, dann galoppierte ich erneut an. Diesmal gab ich nur einen ganz leichten Druck und es klappte. Er galoppierte brav an und bockte nicht im Geringsten. Ich konnte ihn gut halten und ritt ein paar Volten und Zirkel. Nachdem wir auch das auf beiden Händen gemacht hatten, entschied ich ein paar Lektionen aus L-Dressur zu Reiten, um zu überprüfen, wie weit es dort mit der Ausbildung stand. Ich trabte auf der langen Seite im Arbeitstrab an und saß aus. Bei den weiten Bewegungen war das gar nicht so einfach. Da Arbeitstrab noch nicht so schwer war, lief er brav und auch gut am Zügel. An der kurzen Seite parierte ich durch, um an der nächsten langen im Mitteltrab anzutraben. Hierbei trabte ich leicht. Nun spürte ich schon, dass er ein wenig hart war. Aber das würde schon noch werden. Trotzdem blieb er brav. Ich parierte wieder durch und setzte mich ruhiger hin. Kurz ließ ich ihn ein Travers gehen und dann trabte ich erneut an, diesmal im versammelten Trab. Es klappte. Er ließ sich gut versammeln und es fühlte sich auch wirklich so an. Eine Runde trabte ich schon, dann machte ich das Gleiche im Galopp. Der versammelte Galopp klappte überraschend gut und Mittel- und Arbeitsgalopp waren überhaupt kein Problem. Nun ritt ich einen Kurzkehrt aus dem Schritt. Hier musste ich den Schenkel ziemlich fest einsetzen, um durchzukommen, aber sonst klappte es gut. Dann hielt ich an und gab die Hilfen zur Hinterhandwendung. Das machte er gut und so langsam war ich sicher, dass er auf jeden Fall für Lektionen der M-Dressur bereit war. Nun noch der Außengalopp. Ich stellte ihn im Trab ein wenig nach außen und gab die Hilfen. Er galoppierte brav im Außengalopp und ließ sich auch leicht wieder durchparieren. Ich ließ ihn noch abtraben und ritt ab. Damit hatte er frei. Ich schwitzte heftig. Es war anstrengender gewesen, als ich gedacht hatte. Ich saß ab und führte Calle aus der Halle. Zasa nahm ihn mir ab. „Ich sattle ihn schon ab. Du siehst ja völlig aus, als wärst du am Ende. Dabei sah es super aus mit den beiden.“ Ich bedankte mich für das Kompliment und dafür, dass ich nicht absatteln musste und verabschiedete mich dann.

      Tag 2 – Starker Trab, Starker Schritt, Starker Galopp
      Heute kam ich bereits früh zu Calle. Wir wollten uns den Verstärkungen widmen. Ich ging zu seiner Box und begrüßte ihn. Er streckte seine Nase zu mir und bekam eine Karotte. Da auf der Stallgasse noch gefegt wurde, putzte und sattelte ich in der Box und ging dann in die Halle. Heute konnte mir Zasa leider nicht zusehen, aber sie hatte gemeint, es würde ja sowieso klappen. Ich gurtete nach und ließ mir wieder die Steigbügel runter. Heute schien Calle es eiliger zu haben. Er lief bereits los, als ich aufsitzen wollte. Großer Fehler. Ich ließ ihn erst einige Schritte rückwärts gehen und dann vom Boden aus seitwärts treten. Danach blieb er beim Aufsitzen brav stehen. Ich ritt als erstes ab und ritt danach im Schritt und Trab einige Wendungen und Zirkel. Dann ließ ich ihn einmal angaloppieren. Und er schoß los. Zwar bockte er nicht, aber er rannte wie eine gesengte Sau. Mit Mühe brachte ich ihn auf dem Zirkel zu stehen. „Gleich noch mal“, sagte ich kurz und ließ ihn wieder angaloppieren. Diesmal klappte es. Danach fingen wir mit der Arbeit an. Als erstes widmeten wir uns dem starken Trab. Ich ließ ihn im versammelten Trab antraben, trieb dann stärker, gab minimal mehr Zügel und erstmal wurde er nur unkontrolliert schneller. Ich parierte ihn wieder durch und versuchte es dann erneut. Diesmal klappte es besser und er erweiterte seine Tritte. Nach ein paar Schritten parierte ich durch und machte das ganze erneut. Immer wieder und wieder, bis es wirklich klappte. Dann ließ ich ihn zwei Runden und einen Zirkel durchgängig im starken Trab gehen, lobte ihn und widmete mich dem starken Schritt. Ich ritt normal Schritt, rahmte ihn ein, gab ein bisschen mehr Zügel und trieb ein wenig stärker. Das begriff er schnell und innerhalb von einer Viertelstunde hatte ich ihn in einem starken Schritt. Nun fehlte nur noch der starke Galopp. Ich galoppierte an, wobei er diesmal keine Probleme machte und erweiterte die Galoppsprünge. Auch das klappte und nach ein paar Übungen im starken Galopp begann ich, abzureiten. Er hatte heute wirklich einen großen Schritt gemacht und seine Erholung verdient. Nach dem Abreiten saß ich ab, sattelte ab und deckte ihn ein, bevor ich den Stall verließ.

      Tag 3 – Schulterherein, Travers, Renvers, Traversalen
      Heute bekam ich eine Überraschung, als ich am Hof ankam. Zasa wartete mit dem gesattelten Calle auf dem Hof und übergab ihn mir gleich. „Ich habe ihn schon mal gesattelt, weil du ja meintest, deine Zeit ist heute knapp“, sagte sie. Sie hatte Recht, ich war heute Abend noch zum Essen verabredet. Trotzdem wäre das doch nicht nötig gewesen. Ich bedankte mich und ging mit Calle in die Halle. Heute wollten wir an den Seitengängen arbeiten. In der Halle saß ich auf und ritt erst ab. Dann ritt ich in allen Gangarten einige Wendungen, damit er locker wurde. Nun fing es mit dem Schulterherein an. Ich trieb mit dem inneren Schenkel, mein Äußerer lag verwahrend. Mit dem äußeren Zügel führte ich die Vorhand nach innen. Als würde er es jahrelang tun, lief Calle ein Schulterherein. Ich lobte ihn. Jedoch sprang er plötzlich, mitten in den Seitengängen bockend nach vorne. Ich nahm ihn energisch zurück und schimpfte. Dann machte das ganze noch ein paar Mal auf beiden Händen. Dann merkte ich, dass er lockerer wurde. Nun wollten wir das Travers reiten. Ich ritt tief in die Ecke, trieb verstärkt mit dem äußeren Schenkel, so ging seine Hinterhand leicht in die Bahn. Dann nahm ich beide Hände leicht nach innen. Beim ersten Mal klappte es noch nicht wirklich, er war noch ziemlich unsicher, was er tun sollte, aber nach einiger Zeit wurde er sicherer und trat besser unter. Ich gab die Hilfen deutlicher und es war schon recht annehmbar. Da ich ihn nicht dauernd mit der gleichen Lektion langweilen wollte, gingen wir nun über zum Renvers. Da dieses ähnlich funktionierte wie das Travers, dauerte es nicht lange, bis er es begriff. Nun kam der schwerste Schritt. Die Traversale. Erst einmal ritt ich ein Travers auf dem Zirkel, dann arbeiteten wir uns langsam auf die Traversale hin. Erst von der Mittellinie zur Bande. Calle schien heute extrem lerneifrig und sein Spaß an der Sache war nicht zu übersehen. Nach fast eineinhalb Stunden machten wir Schluss. Ich war zufrieden, wir würden in den nächsten Tagen auch an diesen Sachen weiterarbeiten. Ich ritt ab und sattelte und trenste ihn dann ab. Damit verabschiedete ich mich von ihm.

      Tag 4 – Fliegender Galoppwechsel
      Heute stand Calle auf der Koppel und ich brauchte erst einmal eine halbe Stunde, um die gefühlt meterdicke Dreckschicht von seinem Fell zu kratzen und dann noch zu satteln. Aber irgendwann wurde ich dann auch fertig. Diesmal ging ich auf den Reitplatz, da in der Halle zu viel los war und ich meine Ruhe brauchte. Heute kamen nämlich die fliegenden Galoppwechsel an die Reihe. Ich legte mir gleich ein 20 cm hohes Cavaletti für die Übungen bei X hin, dann saß ich auf, wobei Calle heute brav ruhig stand, und ritt erstmal ab. Danach machte ich ihn ein bisschen locker, wobei ich heute auch einfache Galoppwechsel mit einbrachte. Dann übte ich noch ein bisschen Seitengänge, um das zu festigen, was wir gestern geübt hatten. Dann ging es richtig los. Ich galoppierte erst einmal in den Unterschiedlichen Galopparten und ritt dann durch die ganze Bahn wechseln. Aber da lag ja das Cavaletti im Weg. Erstmal wollten wir normal drüber gehen, ohne Wechsel. Zuerst schien Calle ein wenig verunsichert, dann hüpfte er jedoch brav über das Cavaletti. Das machten wir ein paar Mal, dann fing ich wirklich an. Über dem Hindernis stellte ich ihn um und verlagerte das gewicht. Es klappte überraschend gut. Er zeigte nicht den geringsten Widerstand, sondern schien Spaß an der Sache zu haben. Nach ein paar Wechseln räumte ich das Cavaletti weg und nun klappte es auch ohne. Das hatte er wirklich schnell begriffen. Ich ritt ab und brachte ihn dann in den Stall, wo ich absattelte und eindeckte.

      Tag 5 – Schrittpirouette
      An diesem Morgen wartete Calle bereits auf mich. Er streckte mir die Nase entgegen und begrüßte mich. Langsam fingen wir an uns zu verstehen. Gerade jetzt, wo morgen doch unser letzter, gemeinsamer Tag sein würde. Ich seufzte. Am liebsten hätte ich ihn mitgenommen. So ein motiviertes, lernwilliges Pferd hatte ich selten erlebt. Aber Zasa würde ihn sicher nicht verkaufen. Ich schob den Gedanken aus meinem Kopf und putzte und sattelte Calle erstmal. Dann gingen wir in die Halle. Dort saß ich auf, wärmte ihn in allen Gangarten auf und übte noch einmal Seitengänge und fliegende Galoppwechsel, bevor wir uns dem widmeten, was wir eigentlich vor hatten. Eine Schrittpirouette. Da diese nichts anderes war, als zweimal das Kurzkehrt, erarbeiteten wir uns das gleich so. Wir ritten zwei Kurzkehrt hintereinander. Anfangs verstand er das nicht, aber nach einer Zeit schien er es zu begreifen und machte brav mit. Nachdem er es so schnell verstanden hatte, ritten wir noch ein bisschen einfach so und machten vor allem Galopparbeit. Ich war erstaunt, wie er sich seit dem ersten Tag gebessert hatte. Er ging nicht mehr zu schnell und man musste auch nicht stark mit treiben. Nach einer halben Stunde beendeten wir das Training und ich ritt noch ab. Danach brachte ich ihn zurück in den Stall, sattelte ab und verabschiedete mich dann. „Denk dran, morgen ist unsere Feuerprobe“, flüsterte ich ihm noch zu.

      Tag 6 – Fertig?
      Ich kam heute ein wenig deprimiert zu Calle. Es war der letzte Tag zusammen. Außerdem war ich nervös. Heute sollte ich Zasa eine M1-Aufgabe vorreiten. Hoffentlich schafften wir das. Als ich an Calle Box kam, stand er nicht darin. Überrascht ging ich zur Halle um Zasa zu fragen. Und darin ritt sie auch. Auf Calle. „Da ist er ja“, rief ich von der Bande aus. Zasa kam zu mir geritten. „Ich bin nur ein bisschen Schritt und Trab, ich hoffe, das macht dir nichts aus. Aber er ist wirklich ein Traumpferd geworden in der vergangenen Woche. Richtig brav“, meinte sie. Ich lächelte stolz. „Danke. Und nein, das macht mir gar nichts. Ist ja dein Pferd“, sagte ich und ging dann zu ihr in die Halle. Wir tauschten Pferd. Ich ritt noch einmal alle Lektionen und Gangarten durch, dann begann Zasa vorzulesen. Ich „ritt ein“ und grüßte. Dies im versammelten Trab. Calle benahm sich toll. Dann ritt ich im versammelten Trab bis M, dort ritt ich ein durch die ganze Bahn wechseln im Mitteltrab und ritt auf der anderen Hand im versammelten Trab weiter. Dann ritt ich ein paar Übergänge vom versammelten zum Mittel und vom Mittel zum versammelten Trab. Zwischen D und H ließ ich ihn traversieren. Auch das konnte er nach dem Training in den letzten Tagen ziemlich gut. Erneut ritt ich Mittel- versammelter Trab Übergänge und traversierte dann noch einmal an der gleichen Stelle wie vorher. Dann ein Schulterherein. Bei A hielt ich, ließ ihn rückwärts treten und ritt daraus wieder im Mittelschritt an. Dann wechselte ich im starken Schritt durch die ganze Bahn. Nun kam eine halbe Pirouette. Auch das meisterten wir. Dann ritt ich im versammelten Schritt weiter. Daraus galoppierte ich an, wechselte die Hand und ließ ihn auf X einen Wechsel vollführen. Dann parierte ich zum Trab durch, um wenig später wieder im Außengalopp anzugaloppieren. Nun kamen einige Übergänge vom Mittel- zum versammelten Galopp und andersherum. Danach marschierte ich wieder auf, grüßte und lobte Calle begeistert. Zasa kam zu uns. „Das sah super aus“, sagte sie begeistert und kraulte Calle. „Danke“, ich wurde ein wenig rot. Dann saß ich ab und überließ Zasa den Sattel. Nun ritt sie einige Lektionen und ich sah ihr noch zehn Minuten zu, bevor ich mich von ihr verabschiedete und Calle noch einmal streichelte und lobte. Danach ging ich vom Hof. Aber wer wusste es schon, vielleicht war ich bald wieder hier…
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    • MeisterYoda
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      Zasa - 15. April 2015
      Willkommen in Luggala & Pflegebericht

      Leider hatte ich heute nur wenig Zeit, so weckte mich mein Handy bereits um 6. Seit der Zeitumstellung war es mittlerweile schon hell und das aufstehen fiel mir umso leichter. Nachdem ich mich kurz anzog, huschte ich mit einem Brot durch die Küche. Schnell aß ich auf und lief rüber zum Boxenstall. NAch etlichen wiehren fütterte ich Colour Paint, Flopp oder Hopp, Shyvana und Crazy in Love. Während die Pferde aßen, mistete ich die Boxen und verteilte die Heusäcke in den Paddocks. Als nächstes kümmerte ich mich um die Offenställe, wo Calle Cool, Filou und Circle standen. Die drei Friesenhengste kamen auch direkt neugierig vorbei und holten sich ihr Frühstück ab. Auch hier füllte ich die Heuraufen auf, sodass sie bis morgen reichen würden.
      Im nächsten Offenstall standen nur Shapaan und Hnakki, wie zuvor auch versorgte ich sie mit Kraft und Raufutter.
      Der letzte Weg führte zur Sommerkoppel, wo mich meine Stuten und Jungpferdeherde erwartete. Desire H, Jinx, Nachtschwärmer, Nachtfalke, All about und Golden Wonder warteteten bereits sehnsüchtig auf das Heu. Da die Herde ganztags viel mehr Gras als die anderen hatten, gab es für sie kein Kraftfutter, aber brauchten sie nicht, sichtlich wohl genährt, schmunzelte ich über die Vierbeiner. Nun hieß es warten..im laufe des Nachmittages sollten
      zwei neue Pferde Luggala bereichern. Es handelte sich um ein Fohlen, Pantoffelchen, welches bei mir geboren, verkauft und verwahrlost wurde, sowie um ein Fohlen von Cloud, welches bei einer befreundeten Bereiterin geboren wurde.
      Kurz nach dem ich darüber nachdachte traf der Transporter auch schon ein, und wir brachten die Pferde wie es sich gehört zunächst in eine Box, wo sie sich erstmal erholen konnten. Am Abend als ich erneut fütterte, brachte ich die beiden Fohlen auf die Sommerkoppel.
    • MeisterYoda
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      Sevannie - 10. August 2015
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      Nachdem ich mal wieder etwas Luft zwischen meinen Terminen hatte, machte ich mich heute wieder mal zu Zasa. Heute sollte ihr Friesenhengst Calle Cool dran kommen, einmal Durchchecken und dann mal schauen. Vielleicht schaffte ich ja noch mehr Pferde. Zasa holte gerade Calle, da es so warm war hatte ich zu ihr gemeint wir könnten das ganze draußen machen. Im Stall war es mir etwas zu stickig. So band Zasa den hübschen Friesen an und ich machte Bekannschaft mit ihm. Er schnupperte mich neugierig ab und ich streichelte seine weichen Nüstern etwas, ehe ich mir die Augen und sein Zahnfleisch anschaute. Calle begriff schnell und war auch schnell wieder abgeneigt von mir, jedoch machte er nichts schlimmes sondern legte nur die Ohren etwas an. Ich begann ihn abzutasteten, die Beine, den Bauch, den Rücken, die Kruppe. Fast alles was an dem hübschen Hengst dran war, doch nirgends machte er anstalten das ihm was weh tat. Nur das es ihm unangenehm war. ,,So ist's fein.'',lobte ich ihn kurz, ehe ich mir mein Stethoskop schnappte und ihn abhörte. Seine Atemfrequenz und sein Puls waren ebenfalls in bester Ordnung, so nahm ich noch mein Thermometer zur Hand und lief an die Kruppe. Zasa stellte sich an den Kopf und redete mit dem Junghengst, während ich die Körpertemperatur maß. ,,38,7°C, alles ist dein hübscher Calle putzmunter! Ich hab zumindest nichts dran auszusetzen!';schmunzelte ich und lobte den schwarzen Riesen, ehe Zasa ihn wieder weg brachte. ,,Hast du noch etwas Zeit?'',fragte sie und ich nickte. ,,Jap'' - ,,Gut dann gleich zum nächsten Pferd.'',lächelte sie und verschwand wieder im Stall.
    • MeisterYoda
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      Zasa - 25. August 2015
      Der letzte Rest des Sommers

      Der Wecker klingelte pünktlich um 7. Müde und gakelig kletterte ich aus dem Bett, etwas verwundert das es noch so dunkel war..normal strahlte mich jetzt schon die Sonne an. "Wie schnell der Sommer wieder um gegangen ist.." stöhnte ich vor mich hin. Mit dicken Augen bemühte ich mich der Kleiderwahl, ehe ich mein Frühstücks Müsli in der Küche zu mir nahm. Ach mein Hund Luna wartete bereits gefühlt 10 Stunden auf ihr Futter, weshalb ich es auch nicht länger warten lies.
      Nun zog ich mir fix die Schuhe an, und eine etwas wärmere Jacke..es waren schon wieder nur noch 10°C.
      Zuerst ging es in den Boxenstall wo ich Tiara und Colour Paint mit Futter versorgte. Frisch gemistet gab es noch eine große Ladung frisches Heu, ehe die zwei zu den anderen auf die Padocks durften. Weiter ging es im Offenstall, wo bereits Shapaan und Calle Cool auf mich warteten. Bevor ich jedoch mit dem einstreuen und Heu füttern begann, nahm ich mit Calle zur Hand. Brav lies er sich das Halfter überziehen und sich am Pfahl des Offenstalls anbinden. Ich lobte meinen jungen Prachtburschen, dann begann ich bereits damit die alten Zöpfe auf zu machen, zu verlesen und neu zu flechten. Seine lange Mähne bedarf viel arbeit, aber da Shapaan Gott sei dank keine Mähne anfraß und Calle auch kein Ekzemer war, klappte das mit dem wachsen gut und sogar recht schnell, sodass ich immer mal die Spitzen nachschneiden musste, ehe diese versplissten. Nun streute ich den Offenstall neu mit Stroh ein und fütterte die 2 mit dem frischem Heu.
      Als letztes checkte ich die Sommerkoppel, mit Stuten und Fohlen ab, fütterte dort nur die die es nötig haben, denn das Gras steht noch hoch genug, sodass ich noch nicht anfangen muss Stroh und Heu zuzufüttern. Also versorgte ich Emese, Crazy in Love, Nandalee, Salea, Forza, Nachtfalke, All About, Nachtschwärmer, Shyvana, Jinx und Meilenstein mit genügend streicheleinheiten. Als alles fertig war ging ich bis zum Abend wieder ins Haus und setzte mich entspannt an den Laptop.
    • MeisterYoda
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      Vhioti - 26. November 2015

      S-Dressur|by Catalina|3884 Zeichen
      Eines schönen Tages Ende November hatte ich so wenig zu tun, dass ich Danielle beim Wändestreichen half. Ja, sie wollte ihrem neuen Zimmer etwas Eleganz verleihen und so stand ich in Malerklamotten und einem dicken Pinsel in dem Zimmer des Teenagers und fing mit Lavendel an. Meine Aufmerksamkeit wurde dann durch einen Transporter abgelenkt, der dann auf dem Parkplatz hielt. Luggalla stand auf der Seite geschrieben. "Zasa Levy?", sonst fiel mir keiner ein. "Tut mir Leid, aber du musst jetzt alleine weiterstreichen, ich habe Kundschaft!" Ich warf den Pinsel platschend in den Farbeimer – ein Glück war auch der Boden abgedeckt – und lief dann aus dem dritten Stock ins Erdgeschoss.

      Die blond-brünette Schönheit ließ die Klappe ihres Transporters geräuschvoll runterfallen. "Guten Morgen Ms Levy." Wir gaben uns die Hand, dann half ich ihr beim Ausladen ihrer Schützlinge. Das sehr ungleiche Paar guckte sofort auf die Weiden. "Ist die Fahrt gut verlaufen?", fragte ich und kratzte mich dann an der Nase. Zasa guckte mich erst verwundert an und fing dann an zu kichern. Mein Blick fiel auf meine Hand, an der noch Farbe war. "Na toll.", brummte ich. "Du kannst deine Pferde schon in den Trainingsstall da vorne bringen. Ich wasche mir kurz die Farbe ab und fange dann direkt mit Calle an, wenn das okay ist?"
      *
      Schon am nächsten Morgen zahlte sich das Anfangstraining aus. Ich kam mit Rückenschmerzen in den Stall. Denn der Friese hatte ein gutes Tempo drauf und gab die Vorderhand gut vor. Wer auch immer den Hengst vorher trainiert hatte, hatte gute Arbeit geleistet. Trotz oder gerade wegen seiner gemächlich-schnellen Gänge hatte ich das Gefühl auf einem Edeldressurhengst zu sitzen, der aber bei Zirkelwechseln den Kopf unruhig hin- und herriss. Auch im Galopp war es schwer ihn vorwärts treiben zu können. Genau deshalb tat mir auch der Rücken weh. Aus dem Grund begann ich heute mit Dragon Fly. Die Jungstute war selber erst kürzlich bei Zasa eingezogen.
      Das Kleinpony ließ sich nicht davon begeistern, aus seiner Box zu gehen. Mit einer Möhre kam Dragon dann aber doch raus und ließ sich putzen. Dann band ich sie außen an, klopfte ihren Hals und lief dann einmal um das Gebäude herum, um aus der Scheune eine kleine Kutsche zu holen. Sie war auch für zwei Ponys geeignet, aber ich hatte keines in der Größe des Shettys und so musste sie sich alleine dem stellen. Doch die Stute war neugierig und scheute sich nicht, das Geschirr anzusabbern. Auch das Anlegen stellte sich als keine große Herausforderung heraus. Lediglich das Auftrensen klappte bei ihr nicht so toll. Trotz ihrer Größe von knapp einem Meter wehrte sie sich dagegen, dass – zu meiner Verteidigung angewärmte – Gebissstück in ihr Maul zu nehmen. Dann aber begnügte sie sich damit, auf dem Stück herumzukauen, sodass ich noch einmal ein letztes Mal die Gurte kontrollieren konnte und prüfenden Blickes gen Himmel schaute. Noch war der Himmel grau. "Komm, Dragon. Aufi, wir machen eine kleine Runde."

      Eine Woche später

      Wie ein Rohrspatz schimpfend schüttelte ich mich und klopfte den Dreck von meiner Hose ab. Als deutsches Landei war ich es gewohnt im Mist zu stehen, durch Schlamm zu waten oder sonst wie mit Unrat in Berührung zu kommen, aber dass direkt vor der Veranda ein See aus Schlamm war, hätte niemand erahnen können. Nun gut, meine Stiefel waren eh schon dreckig. Dann lief ich rüber zum Stall. Das Training der beiden Schützlinge von Zasa Levy war abgeschlossen. Insgeheim fehlte mir jetzt schon der recht aktive Friese, der gestern beim Abschlusstraining freudig über den Platz gedonnert war. Ich öffnete sämtliche Türen und Fenster, um die doch stickige Luft da rauszuholen. Calle und Dragon beschwerten sich kurz darauf. Einen Blick in ihre Boxen werfend scheuchte ich sie direkt auf ihre Paddocks, und begann zu misten. Gegen elf Uhr fuhr dann auch Zasa Levy auf den Hof und holte ihre Pferde ab.
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  • Album:
    Hengststall
    Hochgeladen von:
    MeisterYoda
    Datum:
    22 März 2020
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    Von
    unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

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    Rasse: Friese
    Geburtsdatum: 18.05.2010
    Geschlecht: Hengst
    Stockmaß: 166 cm
    Fellfarbe: Rappe
    Kopfabzeichen: //
    Beinabzeichen: //

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    Geschichte:
    Calle stammt aus einer gut geführten niederländischen Zucht.
    Er kam mit 4 Jahren, frisch von der Koppel, nach Luggala und genoss hier eine langsame und wohl überlegte Ausbildung.
    Nun ist er bereits hoch platziert in der großen Dressur und zeigte sich auch an kleinen Sprüngen, dem Gelände und vor dem Wagen sehr begeistert.


    Charakter:
    Calle Cool ist ein junger dynamischer Friesenhengst. Momentan ist er zeitweise echt schwierig. Er zeigt seine hengstigkeit offen, ist jedoch mit gewisser Konsequenz gut handelbar. Trotz alledem ist er ein eigentlich ausgeglichener und motivierter Mann, der sich einem immer von der besten Seite zeigen will.
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    Zuchtpapiere: Nein
    Gekört/Gekrönt: Nein

    Vererbung:
    Farbe: unb.
    Charakter: unb.
    Gangarten: unb.

    Nachkommen:
    //

    Besitzer: Friese
    VKR/Ersteller: Sweetvelvetrose
    Pferdewert: //

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    Springen: L
    Western: A
    Dressur: S**
    Military: L
    Distanz: E
    Rennen: E
    Fahren: A

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    296. Dressurtunier, 355.Dressurtunier, 357.Dressurtunier, 384. Dressurtunier
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    329. Westerntunier
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    246. Militarytunier, 249. Militarytunier
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    289. Fahrtunier
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    Fohlen ABC ✔
    Eingeritten ✔
    Eingefahren ✔
    Verladefromm ✔
    Schmiedefromm ✔

    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Komando kommen x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x

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