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Veija

Call Of Pripyat

Call Of Pripyat
Veija, 20 Juli 2015
Eddi gefällt das.
    • Veija
      Alte Pflegis

      by Jackyline
      Call of Pripyat wird abgeholt
      Endlich war es soweit. Ich hatte mich schon vor einer gefühlten Ewigkeit als Interessent für Call of Pripyat gemeldet und jetzt konnte ich ihn tatsächlich mit nach Hause nehmen. Ich fuhr sofort los. Auf dem Hof von flyka angekommen, machte ich die Klappe runter und wir holten ihn. Er war blitzschnell aufgeladen und schon waren wir auf dem Heimweg. Ich freute mich wie ein kleines Kind. Nicht nur, dass ich jetzt tatsächlich dieses bildhübsche Quarterhengstfohlen gekauft hatte sondern auch, dass Cassie nicht mehr alleine im Fohlenlaufstall stehen musste. Als ich den kleinen Hengst auslud und ihn in den Laufstall brachte, kam Cassie aufgeregt angetrabt. Ich ließ Pri einfach mit Halfter hineinlaufen und nachdem die beiden Fohlen sich beschnuppert hatten, schossen sie wie die wildern los und tobten. Das war ein wundervoller anblick.


      Sunnyyy Mit meiner plüschigen Mütze auf dem Kopf, trat ich aus der Tür raus. Das Thermometer zeigte 2°C an und ich guckte auf die Uhr. Fast 8:00 Uhr... Ich ging in die Futterkammer und füllte den Futterwagen auf. Dann ging ich meine Runde. Zuerst bekamen die Stuten ihr Futter, dann die Hengste und am Ende bekamen die Fohlen noch ihr Spezialfutter. Nachdem alle Pferde aufgefressen hatten, brachte ich die Großen in die Führmaschine. Sie liefen alle brav und friedlich hintereinander her. Pri und Cassie brachte ich in die Halle und scheuchte sie ein wenig, bis die beiden leicht nassgeschwitzt waren. Ich ließ sie noch ein bisschen zum Trocknen in der Halle stehen und dann schmiss ich sie wieder in den Laufstall. Bevor ich die Großen Pferde aus der Führmaschine holte, machte ich die Boxen. Mit Noell wollte ich heute wiedermal nur longieren. Sie machte sich diesmal ganz gut, sodass ich früh aufhören konnte. Dafür brauchte ich mit Nova etwas länger, weil ich mit ihr auf die Rennbahn ging. Heute trainierten wir das starten aus der Startbox, wobei sie noch nicht so ganz begriff, dass sie sofort loslaufen musste, wenn sich die Türen öffneten. Ansonsten brachte sie aber mal wieder Höchstleistungen. Ich hatte vor, sie demnächst zum Renntrainier zu geben. Und wollte sie beim nächsten Rennen starten lassen. Dafür brachte sie aber erstmal Ausrüstung. Mit Woodstock Lady ging ich dann in die Halle und trainierte Western. Heute hatte ich das Gefühl, dass sie eher weniger Lust hatte und ein bisschen Schlampte, weshalb ich dann ein paar E-Sprünge aufbaute und ein bisschen mit ihr sprang. Mit Filou machte ich einen gemütlichen Ausritt, wobei er sehr ruhig war. Er erschrak vor nichts und war selbst im Galopp zu Kontrollieren. Mit Marid machte ich ein bisschen Join up, mehr aber auch nicht, da er ja noch neu war.

      Sunnyyy Es fing schon langsam an zu dämmern, doch ich musste noch einmal raus und die Pferde füttern. Ich ging in die Futterkammer und füllte den Futterwagen mit Quetschhafer und Leistungsfutter einmal für Fohlen und Jungpferde und einmal für erwachsene Pferde. Dann ging ich los. Zuerst gab´s für Nova eine Schaufel Hafer und eine Schaufel Leistungsfutter. Sie kam sofort rein und ich stieg in die Box um die Tür zum Paddock zu schließen. Auch Woody bekam die Portion die Nova bekommen hatte und ich machte hinter ihr auch die Tür zu. In den Laufstall, wo zur Zeit nur der kleine Pri steht, schütte ich das Fohlenleistungsfutter in den Trog. Der kleine kam herein getrabt und ich schloss die Tür nach außen. Eigentlich brauchte er einen Spielgefährten. Als nächstes war Filou dran. Er bekam dann wieder eine Schaufel Hafer und eine Leistungsfutter. Und auch bei ihm schloss ich die Tür. Marid erfuhr ebenso wie Aca die gleiche Prozedur. Noell fütterte ich auch. Genauso wie Fürstentraum. Als letztes waren noch One More Night und Pleasure dran. Dann machte ich das Licht im Stall aus und ging ins Haus.

      Sunnyyy Frühjahrsputz

      Die verspätete Frühlingssonne, schien mild auf den kleinen Hof und der noch feuchte Boden glitzerte und glänzte in ihrem Licht. Ich nahm mir Pri´s Halfter und ging zu seiner Box. Die Nase von dem kleinen ragte knapp über die Boxentür, als er neugierig wieherte. Lächelnd streichelte ich sein samtweiches Maul und öffnete die Tür. Brav ließ er sich aufhalftern und aus der Box führen. Während aus draußen langsam wärmer wurde, ließ ich ihn sich erstmal in der Halle austoben und bereitete alles für seine erste Dusche vor. Als es warm genug war, holte ich ihn aus der Halle und zeigte ihm den Schlauch, aus dem schon das Wasser plätschterte. Der kleine war eher weniger beeindruckt und biss erstmal rein. Ich drückte meinen Finger so auf das Schlauchende, dass ein Duschen ähnlicher Strahl herauskam und machte den kleinen nass. Für das Gesicht benutzte ich einen Schwamm. Dann griff ich zu dem neuen Shampoo für dunkel Fell und schäumte ihn richtig ein. Am Ende hatte ich lauter Fell und Schaum am meinem ganzen Körper kleben. Aber ich hatte ja zum Glück extra Drecksachen angezogen, die nach dem Duschen in den Müll konnten. Zuerst wischte ich ihm sanft mit dem Schwamm den Schaum aus dem Gesicht ohne dass er was in Augen, Maul oder Nüstern bekam. Dann nahm ich wieder den Schlauch in Spritze alles ab, bis kein bisschen Schaum mehr aus dem Fell kam. Doch wir waren noch nicht fertig. Nachdem ich ihn mit einem Schweißmesser abgezogen hatte, nahm ich mir einen Kamm und eine Schere. Er war noch so jung, dass seine Mähne noch kurz und flauschig war. Also musste ich ihm eine Stehmähne machen. ich kämmte sie durch und schnitt alle Haare ab, die zu den Seiten herausstanden. Als das erledigt war, schnitt ich ihm einen schönen Bogen über den Hals, sodass er gleich erwachsener wirkte. Bei dem Schweif verfuhr ich ähnlich, sodass er weniger Babyhaft aussah. Zum Glück war er so bemuskelt, dass man wirklich denken konnte, er wäre älter. Als er getrocknet war, zog ich ihm eine Decke an, damit er sich bis zur Fohlenschau nicht mehr dreckig machen konnte. So kam der kleine dann wieder in seine Box.


      Sunnyyy Heute war ein ausgesprochen heißer Tag. Ich war schon um 6 Uhr davon aufgewacht, dass mir zu heiß war. Gegen halb 8 fütterte ich dann alle Pferde ihr Frühstück. Auf die Weide mochte ich sie bei dieser Hitze nicht stellen. Nach einer kurzen Ruhepause, aß ich dann auch Frühstück. Danach bewaffnete ich mich mit Schubkarre und Mistforke und mistete die vier Boxen aus. Als ich damit fertig war, war es schon wieder Mittagszeit und es gab wieder Futter. Nachdem ich mich dann auch verpflegt hatte, holte ich den kleinen Pri raus und ließ ihn ein wenig in der Halle toben. Danach spritzte ich ihn noch einmal komplett ab. Ich stellte ihn zurück in seine Box und holte Noell aus ihrer Box. Sie longierte ich heute nur. Nach der Arbeit durfte sie ebenfalls duschen. Als dritter war Fürstentraum an der Reihe. Der wurde heute von einer meiner Reitschülerinnen geritten. Sie war schon recht weit und würde wohl bald auf Turniere gehen können. Da wäre Fürst ganz gut für geeignet. Zufrieden mit dem Geleisteten, ließ ich sie den hübschen hengst auch noch einmal abspritzen. Jack wurde auch nur longiert, weil ich mit ihm nochmal mehr trainieren wollte, dafür aber heute keine Zeit hatte. Danach war auch schon wieder abend. Ich fütterte die letzte Mahlzeit und machte alle Lichter aus.

      Sunnyyy Die letzten Wochen waren reichlich anstrengend . Wir haben alle Pferde Stück für Stück nach Amerika geflogen. Nur die Rettungsstation ist noch in Deutschland. Die Pferde werden dann in den nächsten Wochen folgen. 16 Pferde sind in den letzten zwei Wochen von Deutschland nach Amerika exportiert worden. Wir haben mit den Hengsten Call of Pripyat, For Pleasure, GH's Acapulco Gold und Jack angefangen. Von einer Transporterverleihfirma, haben wir uns einen großen Pferdetransporter geliehen. Morgens ging es ersteinmal damit los die Pferde schon um fünfe zu füttern, damit sie das Futter bis es losging einigermaßen verdaut hatten. Schließlich wollten wir ja nicht, dass irgendeines von ihnen kolikte. Während die Pferde also fraßen, fegten wir noch einmal den Transporter aus und streuten ihn mit einer ordentlichen schicht Stroh ein. Wir befülllten 4 Heunetze und hingen sie in die Pferdebuchten. Darauf hin luden wir hinten in den Kofferraum noch 4 weitere kleine Ballen Heu für die Boxen im Flugzeug. Außerdem kam das ganze Zubehör der Pferde auf die Rückbank. Schatz und ich machten uns auf und holten die vier Hengste. Zuerst brachte ich den kleinen Pri auf den Transporter. Er kaum über seine Wand hinüber gucken, aber er war trotzdem völlig gelassen. Coco verhielt sich nicht anders. Das war der Vorteil an den meisten Quartern. Anders war es mit Jack. Der junge Hengst war völlig durch den wind. Nichtmal der alte Pleasure konnte ihn von seinem Baum holen. Dennoch verlief das Aufladen ziemlich problemlos. Mein Mann setzte sich ans Steuer und ich schaltete sicherheitshalber das Navi an. Es waren ganze 2 Stunden fahrt bis zum Flughafen. Immerhin stand der Flieger schon bereit, als wir ankamen. Wir richteten die Boxen ein und liefen mit den Pferden jeweils nochmal ein Stück über's Gelände, damit sie sich die Beine vertreten konnten. Danach mussten sie direkt in den Flieger. Ein bisschen Bamel hatte ich ja schon, aber der Steward versicherte uns, dass unseren Schätzen ncihts passieren könne. Darauf folgten weitere Stunden Flug. In Los Angeles am Flughaven erwartete uns Brandons Bruder mit einem weiteren TRansporter. Was für eine Familie. Wir begrüßten ihn und luden die Pferde auf. Wärend die Pferde nun von Brandons Bruder zu unserem Gestüt gefahren wurden, setzten wir uns direkt in den Flieger nach HAuse. Genauso verfuhren wir dann auch mit den anderen Pferden.

      Sunnyyy Heute war wieder einer dieser Tage, an denen ich mich mit dem kleinen Racker Pri auseinander setzten wollte. Ich holte ihn aus seinem Auslauf und musste ihn erstmal odentlich putzen, da er sich über die nassen Regentage schön im Schlamm gesuhlt hatte. Nachdem ich alles einigermaßen wegbekommen hatte, ging ich mit ihm in den RoundPen, wo ich ihn ersteinmal freilaufen ließ. Er buckelte nur so herum und ich musste aufpassen, dass er mich nciht über den Haufen lief. Als er sich dann ausgetobt hatte, nahm ich ihn wieder an den Strick und ging hinaus. Ich wollte mit ihm eine Runde spazieren gehen. Zuerst begegneten wir ein paar Touristen, die es wohl toll fanden mit dem Fahrrad runter zum strand zu fahren. Runter war ja auch kein Ding. Nur hoch würde für sie wohl reichlich anstrengenden werden. Vorallem nach einem Tag am Strand. Als wir ein Stück weiter waren, traf ich unsere Nachbarin, die gerade mit einem ihrer Pferde von einem Ausritt zurück kam. Ich entschloss mich dazu, umzukehren und ein Stück mit ihr zu gehen. Unterwegs erzählte sie mir, dass sie das Züchten doch sein lassen wollte, da ihr eigentlicher Job sie zu sehr einspannte. Deshalb ging ich dann noch zu ihr und schaute mir ihre PFerde an. Bald hatte ich entshclossen einige zu übernehmen. So würde sie die süßen auch mal Besuchen können. Am Ende war Pri dann so genervt vom rumgestehe, dass ich entshcloss ihn fix wieder wegzubringen. So kam er ohne wietere Behandlung auf seinen Auslauf und bekam noch Heu und sein Kraftfutter.

      Sunnyyy Die Sonnenstrahlen kitzeln durch das Fenster mein Gesicht. 08:00 Uhr morgens, unser Schlafzimmer ist auf der Ostseite. Ich strecke mich genüsslich und kuschel mich noch einmal kurz an Brandon bevor ich ihn dann mit einem Kuss auf die Wanga alleine lasse und mir Stallsachen anziehe. Als ich aus dem Fenster schaue, kriege ich eine Gänsehaut. Draußen ist alles von einem Hauch von Schnee bedeckt. Warum waren wir nochmal ausgewandert? Ach genau, weil Deutschland zu kalt war! Ich lächel müde, schwinge mir den Schal um und ziehe meine dicke Jacke an. Ich flitze direkt vom Haus zum Stall, um der Kälte zu entgehen. Als ich die großen Tore öffne, kommt mir eine Menge warme Luft entgegen und es mief so richtig nach Schlaf. Ich reiße ersteinmal alle Fenster und Türen auf, damit die Luft anständig ausgetauscht wird. Das ist bisher noch das einzige Manko an dem Stall, dass die Belüftung noch repariert werden muss. Aber andererseits haben's die Pferde so wenigstens schön warm. Als nun die Pferde langsam alle wach werden und anfangen nach Futter zu grummeln, fülle ich den Futterwagen auf und gehe rum. Während man durch den ganzen Stall das zufriedene gemalme der Pferde hört, mache ich mich auf den Weg zu den beiden Junghengsten in ihrem Offenstall. Die armen Würstchen mussten bei der Kälte draußen schlafen. Aber stören scheint es die beiden nicht. Sie toben schon wieder munter über die Koppel und stäuben den Neuschnee auf. Mit meiner reichlich beladenen Schubkarre fahre ich hinauf und werde von den beiden fast über den Haufen gerannt. Ich muss lachen, obwohl ich die beiden eigentlich zurecht weisen müsste. Heile an der Heuraufe angekommen, fülle ich das Heu nur schnell auf und hole direkt das Kraftfutter. Sie bekommen beide noch das selbe, aber wenn sie eingeritten sind, wird sich das wohl ändern, da sie ja unterschiedliche Sportler sind. Danach mache ich noch schnell de Offenstall ein wenig sauber, muss dann aber auch schon wieder los, die anderen rauslassen. Zuerst kommen die Hengste raus. Da sie aber unter sich die Rangordnung noch nicht ganz geklärt haben, bringe ich sie alle einzeln raus. Ich möchte ungern dazwischen stehen, wenn sich die Kerle anzicken. Als Matter, Shadil und Joker auf der Koppel sind, spacken sie erstmal richtig ab und Matter packt sich auch erstmal fast hin. Immer diese Kerle. Hauptsache da verletzt sich nicht mal einer. Die Weiber kann ich teilweise zuzweit nehmen, aber teilweise eben auch nicht. Deswegen fang ich mit Razouna und Noell an. Beide habe ich von den Stuten am längsten und sie sind auch am verträglichsten. Noell fängt auch direkt an zu grasen, währen Razouna erstmal mit hoch erhobenem Kopf und Schweif um sie herum trabt. Da merkt man dann doch, dass sie noch jung ist. Danach nehme ich Hestia und Leave. Noch steht Hestia ja mit bei den Nachwuchsstuten, da ich noch nicht ausreichend gekörte Pferde habe. Nachdem dann noch Woody und Heretic auf der Koppel sind, muss ich nur noch Girly und Fee einzeln heraus bringen, da ich Girly noch nicht so gut einschätzen kann und dann ungern die kleine Fee dazwischen haben will. Aber zum Glück ging das ja alles reibungslos. Nun fahre ich erstmal mit dem Jeep ins Dorf Brötchen holen, damit Brandon und ich in Ruhe Frühstücken können. Nach dem Frühstück steht dann erstmal noch Boxenmisten an, bevor wir mit dem täglichen Training beginnen.

      Sunnyyy Vorbereitungen auf den großen Sturm
      Heute ist ein ausgesprochen ungemütlicher Tag. Aber wie das so ist, muss ich natürlich trotzdem raus und mich um die Dicken kümmern. Es soll ein Sturm aufkommen. Hier im Gebirge soll man zwar nicht allzu viel davon merken, aber dennoch braust der Wind schon reichlich über die Koppeln und bring die Kiefern zum schwangen. Brandon und ich sitzen am Frühstückstisch, um den heutigen Tag zu planen. „Wir müssen uns überlegen, wie wir das machen. Die Zuchtpferde und die Sportpferde kommen auf jeden Fall in den Stall. Wie viele Rettungspferde haben wir aktuell?“, ich schaue Brandon in seine strahlen blauen Augen. Er denkt kurz nach und antwortet dann: „Es sind 18. Und im Zuchtstall haben wir ja noch reichlich Platz.“ „Aber der Zuchtstall ist noch nicht ganz dicht, in den hinteren Boxen könnte es ganz schön ziehen!“, gebe ich zu bedenken. Er schüttelt den Kopf: „Das lass man meine Sorge sein. Du machst die Boxen bewohnbar und ihr sorge dafür, dass der Stall sicher ist.“ Ich lächle ihn an und gebe ihm einen Marmeladenkuss auf den Mund. Zum Glück haben wir uns schon mit reichlich Heu und Stroh für alle Fälle ausgestattet. Nachdem wir beide mit dem Frühstück fertig sind, gehen wir getrennte Wege.
      Die Pferde standen alle über Nacht auf der Koppel, weil das Wetter am Vortag so klasse war. Aber heute sieht es schon wieder völlig anders aus. Typisch April. Ich gehe erst einmal rüber zum Sportpferdestall. Dort müssen die Boxen nur sauber gemacht werden, weil die ja vor kurzem noch Nachts drinnen standen. Ich fange also damit an die Äppel und das Nasse aus den Boxen zu räumen. Danach stelle ich die Leiter an den Heuboden und kraxel trotz meiner Höhenangst tatsächlich alleine, ohne dass jemand die Leiter unten festhält die 5 Meter hinauf. Was man nicht alles für die Pferde tut. Von oben schmeiße ich jeweils 20 Heu- und Strohbunde herunter. Diese verteile ich dann in die Boxen. Zuerst das Stroh, damit die Pferde eine schöne dicke Matte haben und dann schiebe ich eine Ecke aus, in die das Heu kommt. Als nächstes gehe ich ihn die Futterkammer und fülle den Futterwagen mit dem Grundfutter auf und stelle noch die Eimer mit den verschiedenen Spezialfuttersorten hinein. Während ich nun in jede Box das entsprechende Kraftfutter fülle, überprüfe ich direkt noch die Tränken. Aber die funktionieren alle einwandfrei. Ich muss lediglich aus der einen und anderen ein wenig Heu raus fischen, da ein paar Spezialisten darauf stehen, ihr Heu einzuweichen. Aber das ist ja nichts neues. Nachdem ich noch einmal die Stallgasse gefegt habe, kann ich rüber in den Zuchtstall gehen.
      Im Zuchtstall sind es nur zwei Boxen, die sauber gemacht werden müssen. Also Erledige ich das kurz und gehe dann auf den Heuboden in diesem Stall. Hier gibt es zum Glück eine Treppe nach oben, weil der Zuchtstall etwas neuer ist. Ich muss Brandon wohl mal darauf ansprechen, ob so was im anderen Stall nicht auch möglich wäre. Diesmal sind es 38 Stroh- und 20 Heubunde, da in die meisten Boxen ja noch mehr Stroh rein muss, weil da noch gar keines drin ist. Nachdem ich diese nun alle runter geschmissen habe, ist mir auch reichlich warm. Nun muss ich nur noch alle verteilen, aber das ist deutlich weniger anstrengend. Allerdings hätte kein Asthmatiker jetzt in den Stall kommen dürfen. Der wäre wohl auf der Stelle erstickt. Als letztes muss ich dann wieder nur Futter verteilen und die Tränken kontrollieren. Allerdings kommt bei den meisten Pferden erst einmal nur das Grundfutter rein, weil ja nicht klar ist, in welche Box nun welches Pferd kommt.
      Nun kommen also als erstes die Rettungspferde in den Stall. Zuerst schnappe ich mir nur Black Amore, weil man den Braten ja nur alleine führen kann. Er regt sich zwar dann in der Box erst mal auf, weil er für ein paar Sekündchen alleine ist, aber das ist mir nun auch egal. Als Brandon sieht, dass ich die Pferde rein führe, nimmt er sich die Zeit, mir zu helfen. Also nimmt er als nächstes Arikado und Enjoy und ich mache mich an die Stuten. Dort erwarten mich bereits Black Ops und Cara Mia. Während Schatz danach Fate und Glove Lover rein bringt, nehme ich Pünktchen und Diamond mit. Die letzten beiden Stuten, die ich holen muss, sind Strigoi und Xana und Hell und Sunshine kommen auch gerade in den Stall, als ich die beiden Ladys wegstelle. Nun brauche ich nur noch Schatz helfen, die Hengste reinzubringen und dann haben wir die erste Herde durch. Er nimmt nun Iceking und Invisible und ich kriege Gallahead und Tikitak. Somit haben wir's geschafft. Während Brandon nun das Spezialfutter verteilt hole ich noch Hestia und Maifee rein.
      Als letztes kommen jetzt die Sport- und Nachwuchspferde in den Stall. Da teilen wir es nicht anders auf als zuvor. So kommen zuerst Amir, Pri, Changa und Goldy rein. Darauf folgen Copper, Massacre, Heretic und Höllenflüstern. Die nächsten sind Smoky, Matter, Leave und Noell. Die letzte Vierer-Gruppe besteht aus Shadil, Shakoor, Razouna und Woody und dann werden noch Sinorabis und Joker rein geholt. Erleichtert lehne ich mich gegen Jokers Boxentür und atme erst einmal durch.
      „Geschafft!“, sage ich mit einem müden Lächeln auf den Lippen. Brandon entgegnet: „Naja, fast. Ich muss noch den Zuchtstall weiter abdichten. Mir fehlen auch noch ein paar Materialien.“ „Pass auf, jetzt essen wir erst einmal Mittag und danach fahren wir nach Topanga , besorgend die restlichen Materialien und fragen Titus, ob sein Sohn und dessen Freunde nicht ein wenig helfen wollen!“, schlage ich ihm vor. Er nickt und so gehen wir erst einmal rein und ich mache eine klassisch deutsche Kartoffelsuppe zum Mittag.


      Sunnyyy Neuorientierung
      Es war wohl einer der heißesten Tage des Jahres. Schon morgens früh war es so warm, dass ich mich eher aus'm Bett fallen ließ, als geplant, weil ich die Hitze nicht mehr ertragen konnte. Eigentlich war ich noch todmüde, weil ich die Nacht bis 3 nicht schlafen konnte. Brandon und ich hatten uns gestern gestritten und er hatte den Hof verlassen. Was nun war wusste keiner. Ich strauchelte in die Küche und setzte mir erst einmal einen Kaffee auf. Alles war so anders, so still und leer ohne ihn. Nachdem ich die Zeitung durchgeblättert und zu meinem Kaffee noch ein paar Pancakes gegessen hatte, zog ich mir Stallsachen an und ging hinaus. Die Pferde waren auch alle schon wach und standen in ihren Paddocks. Als sie mich erblickten, hörte man es gleich aus alles Ecken wiehern. Ich musste lächeln. Sie waren meine Schätze. Auf sie konnte ich mich immer verlassen. Als erstes fütterte ich einmal alle Pferde und kümmerte mich um die Offenställe. In dem einen standen Arikado, Amore, Enjoy, Fate, Glove, Hell, Sunshine, Iceking, Invisible, Gallahead und Tikitak. In dem anderen Ops, Mia, Angel, Pünktchen, Dia, Strigoi und Xana. Während die Stute n recht friedlich waren, ging bei den Hengsten gleich die große Kabbellei los. Normalerweise fütterte ich sie ja alle einzeln. Aber dafür hatte ich heute nicht auch noch Zeit. Als nächstes brachte ich erst einmal Pleasure, Emilio und Marid auf die Hengst-Weide. So trafen sie einzeln auf den Rest der Heide. Eigentlich kannten sich ja die meisten, aber es würde sicher einiges zu klären geben. Nach einander brachte ich dann auch die anderen Hengste dazu: Amjad, Pri, Copper, Massacre, Smoky, Matter, Shadil, Shakoor, Sinorabis und Joker. Zu Anfang war die Situation noch friedlich, doch je mehr Hengste es wurden, umso unruhiger wurde es auch. Am ende schossen sie alle buckelnd über die Koppel. Da aber keiner versuchte jemandem ernsthaft zu schaden, sah ich da kein großes Problem. Ich hatte kaum Zeit zu zuschauen und brachte direkt noch Hestia und Maifee auf die Zuchtstutenweide. Von den anderen Stuten brachte ich alle bis auf Noell auf die Stutenweide: Changa, Girly, Heretic, Hölle, Leave, Razouna und Woody fingen direkt an zu grasen. Noell ließ ich noch im Stall und machte mich auf den Weg zum Flughaven. Dort sollte nämlich Calista ankommen. Wieder. Nur diesmal sollte sie bleiben. Als ich ankam, war der Flieger bereits dabei zu landen und ich positionierte den Hänger um sie direkt hinein führen zu können. Es ging alles Blitzschnell die Arbeiter packten mit an und ehe ich mich versah, stand das Pferd im Hänger. Und so gings auch direkt wieder nach Hause. Zu Hause ließ ich sie auf eine Koppel, die direkt an der der Stutenherde angrenzte und stellte Noell dazu. So konnten die beiden sich anfreunden und Calista konnte schonmal die anderen beschnuppern. Jetzt mussten nur noch die Ställe gemacht werden und dann war ich damit schon mal fertig. Aber auf dem Schreibtisch wartete auch noch einiges an Papierkram.

      Gwen Der Herbst kommt
      „Dringend spontane Aushilfe im Stall gesucht!“ - so lautete die Überschrift der Anzeige, welche direkt ganz oben am schwarzen Brett angepinnt war. Ich zögerte nicht lange und riss eine der Telefonnummern ab, um mich mit der Besitzerin des Inserats in Verbindung zu setzen. Schon zehn Minuten später hatte ich meine Antwort und der Plan für den morgigen Tag stand fest: Ich würde im Stall von WCR aushelfen!
      Schon kurz nach um sieben schwang ich mich auf mein Rad und machte mich auf den Weg zur Ranch. Es dauerte nicht gar so lange und ich war auch schon da, wurde herzlich von Sunny begrüßt, welche mir auch die gesamte Ranch ausgiebig zeigte. Dann erledigten wir erst einmal die anstehenden Stallarbeiten, ehe die Pferde an der Reihe waren.
      Wir begannen mit den Fohlen und so holte Sunny Call of Pripyat, Sinorabis und Massacre Boy von der Weide. Wir putzten die drei gründlich und ließen sie dann kurz in der Halle laufen, ehe sie auf ihre Weide durften. Danach waren die älteren an der Reihe. Zuerst kümmerten wir uns um Woodstook Lady und Small Joker like Duns it. Die beiden Westernpferde putzten wir gründlich und longierten sie dann nacheinander.
      Der hübsche Araber Shakoor bekam heute komplett frei, genauso wie sein Kumpel Shadil – beide durften den Tag auf der Weide genießen. Die Araberstute Razouna hingegen musste sich etwas mehr bewegen, genauso wie die Warmblüterin Noell. Danach putzten wir No matter what that say und Marid, ehe ich eine Pause hatte, während Sunny I'll never leave you ritt.
      Als circa die Hälfte geschafft war, gönnten wir uns einen Ausritt auf Hot Smoking Chev und Höllenflüstern, wobei ich ersteren ritt. Als wir wieder mit neuer Energie auf der Ranch ankamen, putzten wir direkt noch Heretic Anthem und Golden Girl. Danach ließen wir Emilio und Copper Nightmare in der Halle laufen, ehe wir noch Change besuchten.
      Zuletzt waren Calista und Amjad Amir an der Reihe. Beide longierten wir noch ein Weilchen, ehe wir uns dann daran machten, den Stall für den Abend vorzubereiten und alle Pferde wieder hineinzuholen.

      Eddi Sammelpflegebericht Privatpferde
      Es erst kurz nach sieben Uhr morgens, als ich bereits das Haus verließ. Momentan war ich des Öfteren wieder auf der Suche nach Arbeit, wurde aber schnell fündig. Sunny musste für ein paar Tage weg und hatte mich aus dem Grund gebeten, mich um ihr Gestüt zu kümmern. Natürlich nahm ich dieses Angebot gerne an, so dass ich eine Stunde später auf dem großen Hof stand.
      Sunny war schon weg, hatte mir aber in einem kleinen Notizheft alles Wichtige aufgeschrieben, so dass ich mich bereits jetzt schon relativ gut auskannte. Es begann sowieso wie in jedem Stall, das hieß also Pferde füttern, Stallgasse kehren und dann die Pferde nacheinander auf die Weide bringen. Danach wurde erst einmal die Stallarbeit erledigt, also die Boxen ausgemistet und wieder hergerichtet.
      Ehe ich damit fertig war, war es bereits kurz vor Mittag und machte erst einmal eine kleine Pause, um was zu essen. Mein Plan war es, erst die Kleinen zu beschäftigen und dann die Großen. Also gesagt getan. Ich schaute im Notizbüchlein nach und schnappte mir dann das Halfter von Abqa Hasna. Die hübsche Araberstute war ziemlich aufgeweckt, weshalb ich mit ihr ein wenig die Grundlagen üben wollte. Sie war inzwischen 3 Monate alt und ließ sich schon allmählich aufhalftern. Dennoch wich sie ihrer Mama immer noch nicht wirklich von der Seite, so dass wir auf der Weide blieben und das ganze übten.
      Danach war Call of Pripyat an der Reihe. Ich holte den hübschen Quarter von der Weide, putzte ihn gründlich und ging dann mit ihm in die Halle, um ihn dort etwa 20 Minuten zu longieren. Danach führte ich ihn noch trocken und wieder zurück auf die Weide. Damit hatte ich die Zwerge auch schon hinter mich gebracht und machte mit den Großen weiter.
      Ich begann mit Amjad Amir, dem hübschen Rappen. Ich sammelte ihn von der Weide ein, putzte und sattelte ihn. Dann gingen wir gemeinsam in die Halle und ich wärmte ihn auf. Danach trainierten wir ein wenig die fließenden Übergänge zwischen den Gangarten und das feine hören auf die leichtesten Gewichtshilfen. Zufrieden konnte ich die Trainingseinheit beenden und das Kerlchen zurück bringen.
      Calista war direkt danach an der Reihe. Die große Fuchsstute blickte mich aufmerksam an, während ich sie putzte und ihr dann den Kappzaum anlegte. Ich wollte sie etwas longieren und dabei vor allem auch Stangenarbeit einbauen. Sie machte wunderbar mit und schon nach 20 Minuten lief sie locker flockig.
      Als kleine Pause gönnte ich mir kurz darauf einen Ausritt mit Changa. Die Stute war wirklich ein Sonnenschein und der Ausritt machte sehr viel Spaß. Ich hatte Copper Nightmare als Handpferd mitgenommen und das ganze klappte besser als gedacht, so dass wir auch wieder heil zu Hause ankamen.
      Dort machte ich direkt weiter und holte Golden Girl von der Weide, putzte sie gründlich und gab ihr eine ausgiebige Massage. Sie schien manchmal ziemlich aufgeregt zu sein, weshalb ich mit ihr lockere Bodenarbeit machte. Das Gleiche tat ich auch mit dem jungen Massacre Boy, ehe beide zurück auf die Weide durften.
      Laut dem Notizheft hatten heute die Pferde Heretic Anthem, Hot Smoking Chex und Höllenflüstern frei, so dass ich die drei nur gründlich putzte. Mit No matter what the say machte ich einen kleinen Spaziergang und als ich zurückkam, schnappte ich mir direkt Noell und ging noch einmal die Runde.
      Razouna war als Nächstes an der Reihe. Ich putzte und sattelte die Stute und ging dann raus auf den Platz. Am Anfang lauerten überall Gespenster, doch schon bald war die Luft raus und wir konnten entspannt arbeiten. Genauso gut lief danach das Longieren von Shadil, so dass ich zufrieden eine Nachmittagspause einlegen konnte.
      Danach ging es aber noch mal voller Motivation weiter: Mit dem jungen Hengst Shakoor machte ich 20 Minuten Bodenarbeit, bei welcher er wirklich wunderbar mitarbeitete und schnell neue Dinge lernte. Sinorabis gönnte ich durch einen Spaziergang eine kleine Auszeit, ehe ich mich auch schon auf Small Joker Likes Dun schwang, Woodstook Lady als Handpferd, und den Tag mit einem schönen Ausritt beendete.

      Sunnyyy Pflegebericht Mai 2015
      Heute Morgen waren die Wolken etwas grau und die Sonne war weit und breit nicht zu sehen. Trotzdem hörte man überall die Vögel zwitschern. Ich quälte mich aus meinem Bett und zog mich an. Auf dem Weg in die Küche, weckte ich meine Schwester und während sie sich anzog, kochte ich Kaffee und deckte den Frühstückstisch. Gemeinsam frühstückten wir und planten den heutigen Tag. Zuerst wollten wir uns zusammen um Hestia und Maifee kümmern.

      Als wir mit dem Frühstück fertig waren, zogen wir Gummistiefel und Stallkluft an und gingen in den Zuchtstall. Sobald ich die Türen öffnete, begannen Hestia und Fee zu wieheren. Wir gaben den beiden erst einmal ihr Futter und statteten uns mit Mistgabeln und Schubkarren aus. Ich machte das Radio an und während Vera die Box von Fee ausmistete, machte ich Hestias Box sauber. Nachdem die beiden Stuten ihr Futter ausgefressen hatten, schauten sie uns neugierig beim sauber machen zu und ließen sich von uns durch die Box dirigieren, sodass sie nie im Weg standen. Als der ganze Dreck aus den Boxen raus war, kletterte ich auf den Heuboden und schmiss Vera zwei Strohballen runter, die sie in den Boxen verteilte.

      Nun holten wir die beiden aus ihren Boxen raus und banden sie auf der Stallgasse an. Die beiden hatten noch etwas Winterfell, was wir ihnen ausbürsteten. Ansonsten waren sie aber sehr sauber, da sie ja über Nacht noch in der Box standen. Hestia stattete ich mit ihrem Westernsattel und Zaumzeug aus, Fee legte Vera den Longiergurt und die Trense mit Langzügeln an. So führten wir die beiden in die kleine Reithalle, wo ich aufsaß. Wir wärmten die beiden Stuten im Schritt und Trab auf und begannen dann mit der Arbeitsphase. Ich übte mit Hestia zuerst ihre Lieblingslektionen, bis sie zufrieden schnaubte und ganz locker und fleißig lief. Jetzt machten wir weiter mit den Lektionen, die sie noch nicht so gut konnte. Vera übte währenddessen mit Fee die Dressurlektionen. Als bei beiden Pferden die Luft raus war, hörten wir auf und machten noch ein paar Runden im Schritt weiter, damit sie trocken wurden.

      Nach getaner Arbeit nahmen wir ihnen alles wieder ab und bürsteten sie noch einmal über. Danach durften Fee und Hestia auch raus auf die Koppel. Zuletzt füllten wir schonmal Heu und Kraftfutter für den Abend auf und gingen dann zum Privatstall.

      Dort bekamen dann auch erst einmal alle Pferde ihr Futter. Als erstes nahmen wir uns dann Abqa Hasna und Call of Pripyat vor. Während ich mit Abby lediglich am Putzplatz übte, ging Vera mit Pri auf den Longierplatz und longierte ihn mit Ausbindern, damit er schon einmal die anlehnung kennen lernte. Abby schlug sich ganz gut und war recht brav, sodass ich sie am Ende mit lockerem Strick stehen hatte. Pri versuchte sich zu Anfang sehr dem Druck zu entziehen und buckelte auch ein paar Mal rum. Als er aber bemerkt hatte, dass das nichts brachte, fand er heraus, wie es mit Ausbindern am angenehmsten zu laufen war und lief nachher schon ganz schön. Nach getaner Arbeit brachten wir die beiden dann schon einmal auf die entsprechenden Koppeln und holten uns Amjad Amir und Calista. Die beiden bekamen ihre Vierseitigkeitssättel auf und dann ging es zur Geländestrecke. Dort wärmten wir uns erst einmal auf und fingen dann an an einzelnen Sprüngen zu üben. Wir schauten uns gegenseitig ein wenig zu und gaben Tipps, was noch zu verbessern wäre. Am Ende ritten wir dann noch eine kleine Strecke zusammen und machten ein kleines Wettrennen drauß, dass Vera auf Amjad gewann. Wir ritten die beiden trocken und brachten sie auch auf die Koppeln, sodass Abqa Hasna und Call Of Pripyat nicht mehr alleine waren. Als nächstes waren Changa und Copper Nightmare dran. Die beiden bekamen ihre Westernausstattung an und dann ging es wieder in die kleine Halle. Wir wärmten die beiden ordentlich auf und begannen dann mit dem Westerntraining. Hier gab ich meiner Schwester nebenbei eine kleine Westernreitstunde, da sie darin noch etwas unsicherer war. Dafür war Changa, als Verlasspferd natürlich super geeignet und da Copper mich schon sehr gut kannte, benahm er sich auch, wenn ich mal mit der Aufmerksamkeit nicht hunderprozentig bei ihm war. So lernte Vera noch was dazu und ich übte mich mal wieder als Reitlehrerin. Auch die beiden kamen nach der Arbeit auf die Koppel und wir holten uns Golden Girl und Heretic Anthem. Während Vera Girly nur draußen im Longierzirkel longierte, ritt ich Heretic in der Hallle Western. Die Stute hatte sich mittlerweile sehr gut gemausert und war zu einem stattlichen Quarter geworden, dem man seine Vergangenheit garnicht ansah. Nachdem ich sie trockengeritten hatte, brachten wir die beiden Mädels raus und Vera erzählte mir kurz, wie Girly sich geschlagen hatte. Dann holte ich mir HGT's Massacre Boy und Vera Sinorabis. Massacra bekam seinen Rennsattel auf und Sinorabis seinen Gangreitsattel und dann gingen wir auf die kleinere Ovalbahn. Nachdem die beiden aufgewärmt waren, versuchte ich aus Massacre seine besten Zeiten rauszuholen und Vera trainierte mit Sinus Tölt und Pass. Wenn ich mal kurze Pausen einlegte, konnte ich den beiden zusehen. Sinus lief mittlerweile schon sehr klasse. Am Ende ritten wir noch ein paar Runden im Schritt und brachten die beiden danach auch weg. Die nächsten, die arbeiten mussten waren Hot Smoking Chex und Höllenflüstern. Mit ihnen gingen wir wieder in die Halle und trainierten sie im Western. Auch hier ritt Vera wieder das bravere von beiden Pferden und setzte die Tipps vom letzten Mal um. Nachdem wir die beiden auf die Koppel gebracht hatten, holten wir uns I'll Never Leave You und Noell. Wir machten sie fertig und ritten mit ihnen ein wenig ganz in Ruhe aus und unterhielten uns über Gott und die Welt. Danach konnte Vera dann ganz ihn Ruhe selbständig Shadil reiten, während ich mit Razouna an der Ausbildungsskala arbeitete. Die kleine war mittlerweile schon deutlich sicherer und lief ganz anständig unter dem Sattel. Als nächstes arbeitete ich dann mit Shakoor und Vera mit Small Joker Likes Dun. Shakoor hatte sich zu einem klasse Distanzpferd entwickelt und so trainierte ich in weiter in Distanzen. Während dessen ritt Vera mit Joker ein wenig Western. Als letztes bekam Vera noch eine Reitstunde auf Woodstook Lady. Woody war ganz brav und Vera ritt mittlerweile auch shcon ganz gut Western.
    • Veija
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      Oktober 2015, by Veija

      Besuch bei den "Kleinen"

      Als ich mein Tagebuch zuschlug musste ich schon lachen. "Die Kleinen", hatte ich eben noch hineingeschrieben, dabei waren sie ja gar nicht mehr so klein. Ich legte das Buch weg und schaute aus dem Fenster, von dem ich die Kleinen natürlich nicht sehen konnte. Kurz seufzte ich, zog mich an und ging dann nach unten, um zum Offenstall zu gehen. Vorher schaute ich jedoch bei Zues vorbei. Endlich hatte ich verstanden, dass ich nicht alleine mit ihm klar kam, weshalb ich mir Hilfe gesucht hatte. Die ehemalige Besitzerin von Stormi hatte sich angeboten, mir ein wenig unter die Arme zu greifen. In den nächsten Tagen würde entweder sie, oder ihr Mitarbeiter Hansi vorbeikommen, um sich das Tier mal anzuschauen.
      Dann ging es zum Offenstall, wo ich mir zunächst die Hengste anschaute. Wildfire xx kam brav auf mich zugetrottet und holte seine Streicheleinheiten ab. "Braver Junge, was?", sagte ich und kraulte seinen Schopf, ehe ich ihn zur Seite schob und ein paar Mal laut pfiff. Wildfire legte zwar kurz die Ohren an, drehte sich aber dann irgendwann weg und fing an zu fressen. Dann kamen auch schon Lil Nucu Omira und Gunna Whiz angetrabt, die sich wohl ziemlich angefreundet hatten. Doch auch Bella's Dun Gotta Gun, Call of Pripyat, Dynur fra Frelsi, Bellamy' O, Days Gone By, Kunis und Funky's Wild Berry waren nicht weit und nach und nach, kamen alle angetrottet. Ich kontrollierte alle Pferde auf äußere Verletzungen, äpfelte den kleinen Paddock und den Offenstall ab, füllte das Heunetz nach und ging dann zu den Stuten rüber.
      Sofort angetrottet kamen Snapper Little Lena und Miss Holly Golightly. Die beiden waren sehr, sehr groß geworden in letzter Zeit und kamen auch bald in den Trainingsstall. Nur Lenas Blindheit machte mir zu schaffen, doch damit würden wir auch klar kommen. Nun piff ich, wie bei den Hengsten zuvor, ein paar Mal, ehe schon die ersten Pferde zu mir kamen. Striga und Natsu's Little Harley waren ganz vorne dabei, Raised from Hell und Ocarina of Time hoben erst gar nicht die Köpfe. Plötzlich stupste mich jemand von hinten an, ehe ich Aquila T Mistery's Schopf streichelte und mich weiter umsah. Magnificient Crow und Crescent Moon standen auch weiter hinten auf der Koppel, kamen jedoch ebenfalls angetrabt, als ich noch einmal pfiff. Ich kontrollierte alle Pferde auf äußere Verletzungen, äpfelte Paddock und Stall ab, ehe ich die Heunetze befüllte. Dann ging ich auch schon wieder ins Haus, um mich dem Papierkram zu widmen.
    • Veija
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      Oktober 2015, by Veija

      the prisoners

      Es war Anfang Oktober, 5 Uhr morgens. Das Wetter war bescheiden- eher schlecht als recht, denn es regnete. Ab und zu donnerte es auch, aber es war ja auch Gewitter gemeldet- schon wieder. Heute würden wir die Sonne wohl nicht zu Gesicht bekommen, doch das brauchten wir auch nicht, denn wir würden heute mit der gesamten Mannschaft ins Gefängnis fahren. Warum? Tja, das wussten die anderen auch noch nicht. Zu erst mussten wir jedoch die Pferde füttern, weshalb wir alle ja auch schon um 5 Uhr aufstehen mussten. Alexis übernahm den Verkaufsstall, Caleb kümmerte sich um die Zuchtstallung, Aliena übernahm die Vollblüter und Aaron später die Jungpferde. Zu guter Letzt übernahm ich die Trainingspferde.
      Als wir damit fertig waren, sprangen wir alle schnell unter dich Dusche, packten etwas zu essen ein und machten uns mit dem 7-Sitzer und dem Pick Up auf den Weg zum Gefängnis, wo wir eine Aktion unterstützen wollten, die jugendlichen Kriminellen half, wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen. Es dauerte gute 2 Stunden, ehe wir am Gefängnis ankamen, die Autos am Parkplatz parkten und erstmal alle Sachen im Auto ließen, die wir wahrscheinlich nicht durch die Sicherheitskontrolle bekommen hätten. So blieben alle Handys im Auto und auch Caleb ließ, wenn auch wiederwillig, sein Messer im Wagen. So gingen wir also "unbewaffnet" zum Eingang und wurden sofort in eine große Mensa geführt, wo die Gefangenen schon auf uns und andere Rancharbeiter warteten. Ich hatte eine Präsentation vorbereitet, so wie die anderen auch, die wir den Gefangenen zeigen würden, damit sie eine Ahnung davon hatten, was sie auf den Höfen erwartete. Beim Rundumblick fielen mir sofort 4 Personen ins Auge, drei Jungs und ein Mädchen, die zusammen an einem Tisch saßen, wovon zwei Jungs den dritten argwöhnisch ansahen. Dieser grinste sie jedoch nur süffisant an und das Mädchen legte ihm eine Hand auf den Arm, sagte ihm etwas und schon wandte er den Blick wieder nach vorne, während die anderen beiden Jungs ihn noch seltsam anschauten. "Schaut euch die vier da hinten mal an", sagte ich zu meinen Mitarbeitern und sie nickten. Caleb setzte ebenfalls sein süffisantes Grinsen auf und schaute damit das Mädchen der vier an. Von dem Jungen rechts von ihr, der ihr sehr ähnlich sah, bekam er einen ziemlich eindeutigen Blick ab, so dass Caleb den Blick abwendete. Nun erhob der Chef des Gefängnisses das Wort.
      "Da nun alle eingeladenen Personen angekommen sind, herzlich willkommen Ihnen allen. Sie wissen hoffentlich alle warum Sie hier sind", begann er seine Rede und uns wurde etwas zu trinken gebracht. "Von einem Gefängnis in Colorado wissen wir, dass die Arbeit mit Pferden Jugendliche stark verändern kann. Sie alle", sagte er und zeigte zu erst auf die Gefangenen, dann auf uns: "haben ein besseres Leben bei diesen Leuten verdient. Sie werden die Chance haben, auf einer Ranch zu leben und zu arbeiten, wieder zur Schule zu gehen und sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Die Arbeit auf der Ranch wird so lange dauern, wie sie Ihre Gefängnisstrafe hier eigentlich absitzen müssten. Wenn sie dann Fuß gefasst haben, können sie selbst entscheiden, ob sie weiterhin auf der Ranch bleiben wollen, oder ob Sie einen anderen Weg einschlagen möchten. Ich wiederhole es nur gerne noch einmal, es ist eine riesen Chance für Sie, etwas aus ihrem Leben zu machen. Ruinieren Sie sich das nicht. Over and out.", sagte der stämmige Mann zum Schluss noch und gab das Wort an die erste Ranch. Insgesammt standen 7 Ranches zur Auswahl, wovon wir die letzte waren, die sich vorstellte. Ich schmiss meinen Stick in den Laptop, startete die Präsentation und wandte mich den Jugendlichen zu.
      "Hallo und herzlich willkommen auch noch einmal von mir und meinen Mitarbeitern. Ich bin Verena O'Connor, das ist meine Cousine Alexis O'Connor, das Aaron Felhorn, Caleb O'Dell, Aliena O'Dell und unser neusterZugang Riley Fortin. Wir kommen von der Gips Reminder Ranch in Kanada und möchten Sie heute aufmerksam auf unseren Hof machen.", sagte ich und atmete einmal tief durch. Es waren doch viele Augen die mich anstarrten und wissbegierig zwischen der Leinwand und meinen Mitarbeitern hin und her sahen. Nun ergriff Caleb das Wort, der nicht so nervös war und mir einfach nur unter die Arme greifen wollte, obwohl er keine Ahnung von der Präsentation hatte. "An erster Stelle steht das Wohl der Pferde auf unserer Ranch. Ich sag es Ihnen sofort klipp und klar wie es ist. Sehen wir einen von euch, der die Pferde misshandelt, seinen es unverdiente Schläge, Tritte oder Sonstiges, sei es mutwillig falsch gemischtes Futter...", sagte er und merkte, wie das Mädchen, welches sich als Octavia herausstellte große Augen machte. "Ja Octavia, man kann ein Pferd umbringen, wenn man sein Futter falsch mischt. Das ist so. Also wo war ich.. ach ja.. wenn ihr den Pferden Leid antut, geht es für euch zurück ins Gefängnis. Es kommt jedoch auf die Schwere des Vergehens an, wir werden da jedoch nicht zimperlich sein. Wenn ihr jedoch meint, euch gegenseitig an die Gurgel zu gehen, dann schön. Wir schicken euch nicht zurück, aber ihr müsst mir Konsequenzen rechnen..", erklärte er und ich räusperte mich, damit ich wieder die schönen Seiten des Ranchlebens erläutern konnte. "Zur Zeit besitzen wir um die 60-70 Pferde. Es kommen und gehen immer andere Pferde, so dass ihr nie mit den Selben arbeiten werdet. Wenn ihr also mit uns auf den Hof kommt, sollte euch bewusst sein, dass wir euch zunächst einen Monat beobachten, wie ihr füttert, mistet, Pferde auf die Koppel bringt, im Haushalt helft und und und.. Bemerken wir besonderes Interesse an den Pferden, bringen wir euch das Reiten bei und ihr dürft uns auf Turniere und Ausritte begleiten.", erklärte ich und setzte dann zu meiner ersten Frage an. "Wer von euch ist denn schon einmal geritten?", fragte ich die jungen Menschen und sah zu meiner Erleichterung, dass Octavia aufzeigte. Ich schenkte ihr ein kurzer Lächeln und sah dann in die Runde. Es sah relativ karg aus. "Wer von euch möchte denn reiten lernen?", zaghafte Hände hier und da, Octavias Hand ganz weit nach oben gestreckt. Die anderen 3 an ihrem Tisch hoben ebenfalls kurz die Hände. "Gut", sagte ich. "Sehr gut. Wisst ihr warum ihr auf der Gips Reminder Ranch besonders gut aufgehoben seit? Wir haben viele Pferde der Westernsparte, Quarter und Paint Horses. Wir haben jedoch auch zwei Missouri Foxtrotter, die es nicht so oft gibts. Zudem haben wir eine ganze handvoll Englische Vollblüter, wir haben Dressur, Spring, Distanz und Military Pferde. Eininge sind auch im Fahrsport tätig. Isländer und Ponies gibt es auch!", erklärte ich ihnen freundlich und sah, wie Octavia sich zu dem Mann an ihrer rechten wandte und ihm freudenstrahlend etwas erzählte. Er strich ihr sanft über den Arm und bewegte sie dazu, wieder nach vorne zu schauen. "Ihr werdet also eine riesige Auswahl an Pferden haben, mit denen ihr täglich arbeiten könnt. An Wochenenden gilt es auch früh aufstehen, auch wenn ihr abends mal raus feiern wart.. ja, das dürft ihr bei uns auch. Jedoch kommt immer einer oder ein paar von uns mit. Wir sind schließlich auch noch jung und möchten das Leben genießen.", sagte ich und lachte kurz, als Caleb mir einen vorwurfsvollen Seitenblick zuwarf. "Ich denke das war alles, wenn ihr noch fragen habt kommt gerne hier zu uns rüber. Danke für eure Aufmerksamkeit!", beendete ich meine Rede und setzte mich unter Applaus wieder an unseren Tisch. Wir redeten eine ganze Weile mit den jungen Leuten, erklärten ihnen noch mehr über den Hof und verließen dann mit den anderen Arbeitern den Raum. Wir bekamen Mappen vorgelegt und sollten uns die Jugendlichen näher anschauen. Es dauerte eine ganze Weile, ehe wir alle Mappen durch hatten und uns wirklich für die 4 entschieden, die ich mir am Anfang schon ausgesucht hatte. Zu meiner Freude hatte jeder der 35 Jugendlichen einen Platz auf einer Ranch gefunden... Voraussetzung war, dass sie dort hin wollten. Auf einer Liste die uns vorgelegt wurde, standen die Namen derer drauf, die auf unsere Ranch wollten. Es waren 7 Leute, von denen wir vier sicher mitnehmen würden, die anderen 3 waren unsicher, weshalb wir zunächst die sicheren Kandidaten verkündeten. "Bellamy Blake, Octavia Blake, Finn Collins und Jonathan Murphy, wenn ihr möchtet, könnt ihr mit zu uns", sagte ich ihnen und die vier nickten. Sie durften aufstehen und ihre Sachen zusammenpacken. Nun standen noch 3 Leute auf unserer Liste.
      Emily, Grace und Ethan. Ich schaute meine Mitarbeiter kurz an. Wir hatten im Auto keine Plätze mehr frei, da im Pick Up nur 3 Sitze waren. Sie schüttelten bedrückt den Kopf. "Leider können wir im Moment nur 4 neue Arbeiter aufnehmen, doch ich weiß welche Ranches euch gerne hätten, da werdet ihr es auch sehr gut haben!", erklärte ich Emily, Grace und Ethan. Ich schüttelte ihnen die Hand und wir 6 machten uns dann zu unseren vier auf. Sie stellten sich uns nochmal einzeln vor und Jonathan wollte einfach nur John oder Murphy genannt werden.
      "Finn und Murphy zu mir, Bellamy und Octavia zu Caleb", sagte ich freundlich und hielt Finn und Murphy die Tür auf, so dass sie in den 7-Sitzer steigen konnten. Bellamy und Octavia gingen zusammen mit Caleb in den Pick Up. Die restlichen Mitarbeiter kamen mit zu mir, so dass es auch gleich losgehen konnte. Die Fahrt dauerte nicht allzulange, so dass wir recht schnell am Hof ankamen und Octavia ohne zu warten aus dem Auto raussprang, um sich umzusehen. Ich wollte ihr noch nachrufen, da nickte mir ihr Bruder, wie ich erfahren hatte, zu und sprang ihr hinterher, um sie am Arm fest zu halten. "O, warte doch", sagte er leise und schaute etwas eingeschüchtert zu mir rüber. Finn und Murphy waren auch schon ausgestiegen und schauten sich mit großen Augen um. "Willkommen in eurem neuen Zuhause!", sagte ich freundlich und blickte in 4 endlos zufriedene Gesichter. "Ich habe euch 2 Zimmer fertig gemacht, eins mit 3 Betten, eins mit 2. Wenn es für dich, Octavia jedoch oke ist, können du und dein Bruder zusammen in einem Zimmer schlafen, anstatt du alleine und die drei Jungs zusammen?", fragte ich sie und sah, wie sie fragend zu ihrem Bruder sah. "Okay, dann das Einzelzimmer. Die Zimmer liegen ja nebeneinander", sagte ich und zeigte auf ihr Gepäck. "Holt euer Zeug, ich zeig euch die Zimmer. Und ihr anderen, ab an die Arbeit!", frügte ich mit Nachdruck an, weil ich sah, wie Caleb mich wieder angaffte. "Caleb, now", sagte ich lachend und gab ihm einen Klaps gegen den Arm. Entschied mich dann jedoch, Caleb mitzunehmen. Ich traute John und Bellamy noch nicht so wirklich über den Weg, vor allem da sie sich die ganze Zeit herablassend anschauten. "Das klappt ja mit euch 3 auf einem Zimmer, oder?", fragte ich skeptisch und schaute zwsichen den 3 Jungs hin und her. "Ja..", sagte Bellamy dann und setzte ein Lächeln auf, ehe er seiner Schwester einen Arm um die Schultern legte und sie zu sich heran zog. Er flüsterte ihr etwas ins Ohr, ehe sie zu strahlen anfing und sich umschaute. "Ich glaube, ich habe genau das richtige Pferd für dich, Octavia", sagte ich und zauberte ihr ein noch größeres Lächeln ins Gesicht. Unterwegs kam uns Amy Lee entgegen, die auch erst seit kurzem hier war. "Amy hat zur Zeit ein Einzelzimmer, aber falls du dich mit ihr verstehst, Ocativa, könnte ihr gerne zusammen in eins", erklärte ich lächelnd, nachdem ich Amy vorgestellt hatte. Dann waren wir an den Zimmern angekommen und ich ließ die 4 in Ruhe auspacken. In der Zwischenzeit ging ich runter in die Küche und bereitete einen kleinen Snack vor, da die vier bestimmt Hunger hatten. Zwischendruch kam Amy in die Küche, um zu fragen, was sie arbeiten solle. In der letzten Zeit ging leider alles etwas drunter und drüber, weshalb die Arbeitspläne natürlich auch hinterher hingen. "Geh die anderen fragen welche Pferde noch übrig sind, die kannst du dann arbeiten", sagte ich lachend. "Spätestens in zwei Tagen sind die neuen Pläne fertig, dann hast du fest zugeteilte Pferde", erklärte ich ihr und fing Octavia ab, die schon fertig mit auspacken war. Sie setzte sich an den Tisch und aß meine Snacks mit Freude, während sie etwas über ihr bisheriges Leben erzählte. Auch Bellamy, Finn und Murphy kamen nach einer Weile in die Küche, um sich zu uns zu gesellen.
      Dann gingen wir zum Offenstall, wo die Jungpferde der Gips Reminder Ranch standen. Nach und nach stellte ich ihnen die Pferde vor. Snapper Little Lena, Miss Holly Golightly, Striga, Natu's Little Harley, Raised from Hell, Ocarina of Time, VK Aquila T Mistery, Magnificient Crow, Crescent Wolf, Blossom Magic, Invest in Enterprise, VK Funky's Wild Berry, Day Gone By, das namenlose Fohlen, welches wir Bellamy 'O tauften, Dynur fra Frelsi, Call of Pripyat, VK Bella's Dun Gotta Gun, Kunis, VK Gunna Whiz, Lil Nucu Omira, Wildfire xx und Zues. Octavia war sofort von den Fohlen begeistert, während Murphy sich besonders für Zues interessierte. Na das konnte ja was werden, dachte ich mir lachend und ging dann mit den vier in den Stall. Zu erst waren die Zuchpferde dran: Amarula van Helsing, Bella Dun Del Cielo, Cherokee Rose, Funky Powerbabe, Goodbye Graceful, Hollywood's Silver Dream, Souls Sisters Brother of Time, Sacramento xx, Spooks Gotta Gun, Stormbringer, Supernova, Wimpys Little Devil und Yoomee. Anscheinend war kein Pferd dabei, was den vier gefiel. Aber das lag wahrscheinlich auch daran, dass sie sowieso nicht mit ihnen arbeiten durften. Dann ging es weiter zu den Vollblütern: Drag me to Hell, I've got the moves like Jagger, Faster, Augen auf! Ich komme, Zuckerschock, Wild Reflex, Nyanda, Scoubidou, Seattle Slew, Priamos Ruffia Kincsem, My lovely Horror Kid, Deadly Ambition, HGT's Massacre Boy, Chocolate Dream und Versatilely Gold. Hier war Octavia nun Feuer und Flamme. Sie wusste gar nicht, welches Pferd sie als nächstes Steicheln sollte. Kurz lachte ich. "Leider dauert es noch eine ganze Weile, bis du eines von diesen reiten darfst, Octavia.", entmutigte ich sie und sah ihr an, wie enttäuscht sie war. "Naja, vllt darfst du dich bald mal auf Chocolate Dream setzen", sagte ich lächelnd und zeigte ihr den Hengst, der ihr brummelnd die Nase entgegenstreckte. "Der ist wunderschön", sagte sie leise und streichelte über seine Nase. "Ja, das ist er."
      Flink klapperten wir nun die Pferde im Trainingsstall ab: Siku, Firewalker, Solitary, Skrúður, Eldrian Antrax, Cauldron of Renascence, Ravi, Blazing Flame, Snuff, Ahyoka, Horror Halloween, Nojrsodsch, Maracuja Limes, Bijou, Náttdís van Ghosts, Genuine Lil Cut, What Lies Ahead, Gun and Slide, Lovely Summertime, Sympathy for the Devil, Comeback of a fallen Goddess, My sweet little Secret, Marly's Pluie, Crusing's Dawn of Hope, Annie get your gun, My Blue Gun, Your possible Pasts, Hot Smoking Chex, Sheza bat cat, HGT's Enjoy Nature, Woodstock Lady, Ciel.os Double Dun It und Lucy never say goodbye.
      Spätestens jetzt war mindestens ein Pferd dabei, wofür sich die vier begeistern konnten. Außer natürlich Octavia, denn sie war für jedes Pferd zu begeistern. "Ich hoffe, euch hat der kleine Rundgang gefallen und ihr habt ein Pferd gefunden, das ihr später mal arbeiten möchtet.", erklärte ich ihnen fröhlich. "Doch bis da hin, ab an die Arbeit", fügte ich nun lachend bei und drückte jedem eine Mistgabel in die Hand, mit denen ich sie in die Boxen schickte, wo die Pferde schon auf der Koppel standen.
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  • Album:
    BRR Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Veija
    Datum:
    20 Juli 2015
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    EXIF Data

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    by Veija

    Exterieur
    Name: Call of Pripyat
    Rufname: Pri
    Geburtsdatum/Alter: 22.10.2012, 2 Jahre
    Geschlecht: Hengst
    Größe: geschätzt 1,55m
    Rasse: American Quarter Horse
    Fellfarbe: Dappled Bay
    Abzeichen: unterbrochene Blesse, v.l. Halbweiße Fessel, v.r. Halbweiße Fessel, h.l. Weiße Fessel

    Stammbaum
    von: unbekannt

    von: unbekannt
    aus der: unbekannt

    aus der: unbekannt
    von: unbekannt
    aus der: unbekannt

    Charakter:
    Pri ist ein sehr dominanter Hengst. Schon als Fohlen führt er die kleine Fohlenherde an. Er hat keine Scheu. Weder vor Hunden noch vor Traktoren. Dafür ist die Arbeit mit ihm auch nicht leicht, weil er sich von einem nicht so leicht beeindrucken lässt. Es dauert lange bis er einen als dominateren akzeptiert. Bei dem Versuch der Ranghöhere zu sein, kann es auch mal passieren, dass er einen angreift, weshalb Pri nichts für schwache Nerven ist. Wenn er aber weiß wer den Chef ist, ist ein ein super Partner für´s Leben.

    Zuchtinfos
    Gekört: nein
    Vorgesehen für die Zucht: ja

    Decktaxe: -
    Nachkommen:
    -
    Geschwister: -
    Besitzer: Veija
    Vorbesitzer: Sunnyyy
    Gezüchtet bei/Zucht: -
    VKR: Mohikanerin

    Kaufpreis: -
    Zu Verkaufen: nein
    Verkaufspreis: -

    Qualifikationen:
    Eingeritten: nein
    Eingefahren: nein

    Eignung:
    Dressur:
    Galopprennen:
    Springen:
    Military:
    Fahren:

    Distanz:
    Western:


    Erfolge:


    Gesundheit:
    Gesundheitszustand:
    Letzter Besuch:

    Hufschmied
    Letzter Besuch:

    Beschlag: