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Stelli

Call me bubble | Hannoveraner x Trakehner *

Call me bubbleRufname BubbleGeburtsdatum *10.04.2010Stockmaß 1,71mFellfarbe Braun-SchabrackenscheckeAbzeichen Blesse, h.l. halbw. Fuß, h.r. halbw. FußCharakter neugierig, teilweise hinterlistigGesundheit gesund Hufzustand 2x vorne beschlagenaus der Forever Yoursaus der unbekanntvon unbekanntvon Dark Firestormaus der Hot Girlvon FirewallRasse Trakehner x Hannoveraner (gez. Trakehner)Geschlecht StuteZur Zucht zugelassen ja[x] nein [ ]Zucht Hofgut TannenheideBesitzer StelliErsteller / Züchter StelliVKR Stelli lebenslangVerkäuflich NeinReitbeteiligung -QualifikationenGalopprennen Klasse -Western Klasse -Spring Klasse EMilitary Klasse EDressur Klasse EDistanz Klasse -Fahren Klasse EEignung Dressur & SpringenTraining -HGT's Celebrity Girl | Call me bubble x Donnerschallderzeit keine weiteren Erfolge

Call me bubble | Hannoveraner x Trakehner *
Stelli, 12 Apr. 2012
    • Stelli
      Pflegebericht Hauptstallungen

      Um 12 Uhr hatte ich Schule aus und fuhr eilig nach Hause, um mich um meine Pferde zu kümmern. Ich ging zuerst in den Hauptstall und fing dann an, meine Pflichten zu erledigen. Zuerst holte ich meinen Ponywallach Ben aus seiner Box. Der arme hat nun schon seit 4 Wochen keinen Paddock, geschweige denn Koppel gesehen, da seine Sehnenverletzung noch nicht vollständig ausgeheilt war. So putzte ich ihn und ging dann mit ihm 40 Minuten raus spatzieren. Er freute sich besonders, als er am Wiesenrand 10 Minuten grasen durfte. Dann kehrte ich zurück zum Stall, spritze ihm das rechte Vorderbein ab und brachte Ben wieder in seine Box. Danach kümmerte ich mich um Secret Sign und Minstrel. Mit ihnen hatte ich ebenfalls vor, spatzieren zu gehen, da beide Momentan auch nicht die fittesten waren. Secret Sign hatte gestern Anzeichen einer leichten Kolik gezeigt, die sich dann aber wieder legten. Minstrel dagegen hustete und ihr kam der Kotz aus den Nüstern. "Hach man, nur kranke Pferde", seufzte ich und ging los. Beiden tat die leichte Bewegung gut, vorallem weil sie zu zweit waren. Die stürmische Minstrel tippelte an und an mal auf der Stelle herum, während der Appaloosahengst gelassen nebenher lief. Ich ließ beide Pferde ebenfalls 10 Minuten anweiden, da ich vor hatte, die Beiden unter anderem den Sommer über auf die Koppel zu schicken und nur zum reiten rein zu holen. Nach 45 Minuten kam ich wieder am Hof an und stellte die beiden Pferde auf zwei Paddocks. Ich gönnte mir kurz eine Pause mit Fanta und nem Kreppel, bevor ich mich um das nächste Pferd, dem Fohlen Kalinka, kümmerte. Sie sollte ebenfalls mit den anderen Jungen Pferden über den Sommer raus auf die Koppel und September oder Oktober wieder reinkommen, um dann eingeritten zu werden. Also blieb mir wieder nicht anderes Übrig als: Anweiden. ich wollte endlich mal reiten. Da Kalinka momentan noch nicht gern allein blieb, schnappte ich mir ihren Boxenpartner Grande Coleur. Alle jungen Pferde standen zusammen in einer riesigen Box. Ich putzte beide kurz und dackelte dann los. Kalinka war schon ganz aufgeregt als sie die Wiese erblickte, und auch der sonst so brave Grande Coleur war etwas hibbelig. Mit einem Ruck rissen beide Pferde die Köpfe ins Gras, als ich das Grün erreichte. Mampfend, als würde ihnen das Gras wegrennen, verschlangen die Halm um Halm. Nach einiger Zeit versuchte ich, beide von dem Grün wegzuholen, aber die Beiden weigerten sich strikt dagegen. Erst nachdem ich mal kurz Brüllen musste, standen beide stramm und willig neben mir und folgten mir zurück in den Stall zu ihrer Laufstallbox. Als nächstes kam mein Lusitanohengst Jade dran. Da ich Lust auf Gelände hatte, setzte ich das in die Tat um. Schnell war Jade geputzt, gesattelt und getrenst und fertig für einen Ausflug nach draußen. Ich hatte Glück, dass es heute die Sonne schien und es zudem auch relativ warm war. So machte der Ausritt doppelt so viel Spaß. Jade spitzte die Ohren und ich merkte, das er endlich die Sau rauslassen wollte. Endlich erreichten wir die Trabstrecke und Jades Energieschub war vorerst gestillt. Am Ende parierte ich durch und ritt im Schritt zum Feld. Ich wählte die längste Galoppstrecke, denn Jade musste sich mal auspowern. Ich galoppierte aus dem Schritt an und ließ die Zügel halb lang. Jade hatte so einen Schub, das er kurzzeitig auf der Stelle galoppierte und nicht wegkam. Ich beugte mich tief über seinen Hals und seine lange Bähne peitschte mir ins Gesicht. Sein Galopp war unglaublich, ich dachte ich würde jeden Moment abheben. Nach 5 Minuten war der Galopp vorbei und Jade prustete heftig. Ich tätschelte ihn und ritt im Schritt zurück zum Hof. Denn dort musste ich als Nächstes meine beiden DRP's Kovu und La Bella Goia trainieren. Ich zog die doppelspännige Kutsche aus der Scheune und stellte sie im Hof ab. Dann putzte ich zuerst Kovu, dann Goia. Dann legte ich ihnen das Geschirr an und führte sie raus auf den Hof, wo ich sie einspannte. Dann stieg ich ein und fuhr los. Das hatte ich schon lang nicht gemacht und freute mich tierisch auf die Fahrt. Ich bog ein auf den gepflasterten Feldweg und fuhr Schritt, irgendwann schnalzte ich und die beiden Trabten folgsam an. In einem leichten Trab fuhren wie die lange Strecke im Feld entlang. Nach einer Stunde kam ich am Hof an und spannte zwei rundum zufriedene Pferde aus und versorgte sie. Zur Belohnung kamen sie auf den Paddock und würden erst am Abend reingeholt werden. Dann hieß es wieder: Anweiden. Langsam nervte das ganze und ich war froh, wenn die Koppelpferde endlich raus kommen. Ich schnappte mir Ready to Talk, der mittlerweile fast alt genug war, um eingeritten zu werden. Trotzdem ließ ich ihn noch einen Sommer auf die Koppel, weil er immernoch recht schmal war. Ready to Talks Anweidepartnerin war mein Neuankömmling Call me bubble, auf die ich recht Stolz war, denn sie war der erste Nachkomme meiner Trakehnerstute Forever Yours. Bubble war recht zurückhaltend, Talk auch eher ein ausgeglichenes junges Pferd. So machte das Anweiden mit beiden Spaß, da sie leicht zu händeln waren. Nach 20 Minuten brachte ich sie zurück zum Stall, wo ich sie nochmal schnell putzte, was ich vorher vergessen hatte. Danach kamen sie zurück in den großen Laufstall für meine Jüngsten. Ich ging zurück in den Stall und holte meinen Oldenburgerhengst Lago Puccini. Ich putzte ihn gründlich und sattelte ihn. Ich packte außerdem Vorderzeug, Gamaschen und Hufglocken dran, denn heute gings rund. Ich ritt zuerst raus ins Gelände und wärmte mich im Schritt auf. Nach 10 Minuten trabte ich eine Wiese auf und ab und bog dann in einen Waldweg ein. Denn ab hier begann unsere Militaryübungsstrecke mit allem Drum und Dran. Ich galoppierte an und galoppierte erstmal ein kurzes Stück. Dann sprang ich den ersten Sprung, einen Mini-baumstamm. Lago liebte es und überwand alle Sprünge mit Spaß. Ich lobte ihn und ritt gemütlich zum Stall zurück. Dann sattelte ich ihn ab und brachte ihn auf den Paddock. Ich gönnte mir eine zweite Pause und machte dann mit meiner DRP-Stute Never Say Never weiter. Die gute wird grade ausgebildet und musste auch heute weiter gefördert werden. Heute wollte ich es wagen, zum ersten Mal frei zu galoppieren. Ich machte die schwarzweisse Stute fertig und ging in die Halle. Ich stieg auf und ritt an. Im Schritt und Trab war sie schon recht sicher, aber galoppiert sind wir bislang noch nie, ausser an der Longe. Nach einer halben Stunde war der Moment dann gekommen. In einer Ecke wollte ich sie angaloppieren. Die ersten Versuche scheiterten, doch dann galoppierte sie an, zwar eher hineingerannt, aber das war zu erwarten. Ich ging in den Entlastungssitz und ließ sie kurz ganze Bahn galoppieren. Ich lobte sie überschwänglich und ließ es dann auch sein. Ich ritt sie noch etwas schritt und brachte sie dann auf den Paddock. Nun kam meine Hannoveranderstute C'est la Vie dran. Ich holte die große, fuchsfarbene Stute aus ihrer Box und putzte sie. Ich holte Longiergurt, Trense ausbinder, Longe und brachte alles ans Pferd. Dann ging ich zum Roundpen und longierte meine Stute. Auf beiden Seiten longierte ich sie im Schritt, Trab und Galopp und legte am Ende 3 Stangen auf den Zirkel und longierte sie im Trab drüber. Als sie alles schön brav gemacht hat, beendete ich die arbeit und führte sie zurück zum Stall. Dort stellte ich sie zurück in ihre Box und ging raus auf den Hof.
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      Pflegebericht Call me bubble

      Was ein schöner Tag! Nachdem ich in den ersten 3 Stunden meine LK Klausur erfolgslos hinter mir hatte, ging ich nach Hause. Mich zog es irgendwie besonders zu Call me bubble, meiner kunterbunten Trakehnerstute von meiner Stute Forever Yours. Schon bald werden alle jungen Pferde auf die Sommerkoppel kommen.
      Die kleine Stute brummelte mir schon neugierig entgegen, als sie die Möhre in meiner Hand entdeckte. Knuspernd und schmatzend ließ sie sich aufhalftern und rausführen. Ich führte sie raus in die Sonne und band sie dort an. Dann nahm ich mir den Putzkasten und putzte sie ordentlich. Langsam entwickelte sich bei ihr ein heller Rand um die dunklen Augen. Während Bubble das putzen genoss, hatte ich allerhand mit den herumfliegenden Haaren zu tun, die mich ziemlich nervten. Als Call me bubble soweit geputzt hat, brachte ich die kleine raus auf die Koppel, wo sie bereits den Tag über verbringen darf. Sie sauste ausgelassen über das saftige Grün und freute sich, ihre Koppelgenossen zu sehen.
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      Pflegebericht Call me bubble

      Am späten Mittag besuchte ich mein Stutfohlen Call me bubble. Die kleine explodierte quasi; sie war ein mächtiges Stück gewachsen. Langsam wollte ich sie an Gewicht auf ihrem Rücken gewöhnen.
      Ich holte meine Stute aus dem großen Laufstall und band sie am Anbindeplatz an. Wie immer war Bubble ruhig und gelassen und ließ sich prima putzen. Als ich danach jedoch mit einem alten Sattel ankam, der lediglich für das Eingewöhnen genommen wird, schaute sie ziemlich skeptisch. Zuerst ließ ich sie in aller Ruhe den Sattel beschnüffeln, wobei sie immer kurz zurückwich aber wieder ankam. Als das große schwarze Teil aus Leder langsam uninteressant wurde, legte ich die Satteldecke auf ihren Rücken, was sie ja bereits kannte. Ich nahm wieder den Sattel und legte ihn langsam und behutsam auf ihren Rücken. Sie stellte zuerst ihren Hals auf und guckte argwöhnisch nach hinten. Lobend tätschelte ich ihren Hals und ließ den Sattel auf ihrem Rücken liegen. Danach holte ich einen Sattelgurt und schnallte den Sattel fest. Zum Glück kannte sie den Gurtdruck vom Longieren. Ich wandt heute die alte Methode an; ich brachte Bubble in die kleine Halle und führte sie etwas im Schritt. Sie schlug ab und an unzufrieden mit ihrem Schweif. Nach 5 Minuten machte ich den Strick ab und ließ sie laufen. Nachdem sie ein paar Schritte frei gelaufen ist, schoss sie wie ein Topedo los und buckelte wild durch die Halle um den Sattel auf ihrem Rücken loszuwerden; jedoch ohne Erfolg. Irgendwann schien sie es einzusehen, das das Ding auf ihrem Rücken fest sitzt. Sie lief zu mir, stellte sich vor mich und schnaufte. Lachend lobte ich sie, denn sie schien sich geschlagen zu geben. Ich führte sie aus der Halle zum Putzplatz und nahm ihr den Sattel wieder ab. Ich lobte sie nochmals und nochmals und brachte sie dann in ihren Laufstall zurück.
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      Pflegebericht Call me bubble

      Direkt nach dem Aufstehen ging mir ein Gedanke durch den Kopf: Call me bubble weiter trainieren. Darauf freute ich mich schon, nachdem ich sie gestern in den Stall brachte. Also machte ich mich fertig und ging zu ihrer Box. Neugierig kam sie angestapft und ich holte sie raus. Am Putzplatz band ich sie fest und machte sie sauber. Nach einer kurzen Überlegung, was ichb heute mit der kleinen Trakehnerstute machen könnte, beschloss ich, sie spatzieren zu führen. Ich war erst 2x mit ihr draußen, und sie tat so, als hätte sie nie was anderes gemacht. Also band ich sie wieder ab und führte die mittlerweile 1,57m große Call me bubble ins Gelände. Neugerig guckte sie sich um, war aber nie schreckhaft. Selbst als uns ein Radfahrer entgegenkam blieb sie gelassen; guckte ihm nur interessiert hinterher. Ich freute mich schon, wenn ich sie endlich im Gelände reiten kann, sie wäre sicher ein grandioses Geländepferd. Nach einer halben Stunde nach beendigung der kleinen Runde war ich im Stall zurück. Bubble schien rundum zufrieden und ausgeglichen. Ich stellte die Stute auf die Koppel und ging ins Haus.
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      Pflegebericht Call me bubble

      Was für ein mieses Wetter! Ich rannte durch den strömenden Regen hinüber zum Stall und rettete mich ins Trockene. Ich klappte meinen Schirm zu und pfefferte ihn irgendwo in die Ecke. Nun konnte ich endlich zu Call me bubble gehen. Die kleine Stute stand dösend in ihrer Box, ein Bein entlastetend. Als ich mit der Zunge schnalzte, wurde sie aufmerksam und kam an die Boxentür. Brav lies sich Bubble aufhalftern udn hinausführen. Ich band sie an und verschwand kurz in der Sattelkammer, um ihr Putzzeug zu holen. Bubble genoss die Putzeinheiten sehr und döste wieder rum. Als ich fertig mit putzen war, band ich sie los und führte sie in die Halle. Dort machte ich den Strick ab und ließ sie durch die Halle flitzen. Dabei präsentierte sie sich ganz schön und schmiss ihre Beinchen wie ein kleiner Totilas. Irgendwann fing sie an, die Halle nur mit Bucklern zu durchqueren. Sie quiekte dabei wie ein Schweinchen und ich musste lachen. Irgendwann schien sie aber keine Lust mehr zu haben und kam zu mir an die Bande. Ich kam zu ihr, klopfte ihren Hals und machte sie wieder fest um sie dann herauszuführen. Ich stellte sie wieder in ihre Box und war dann fertig.
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      Pflegebericht Call me bubble

      Heute war es mal wieder an der Zeit, mich mit meiner Jungstute Call me bubble zu beschäftigen. Ich lief in den Stall zu der großen Laufstallbox für unsere Fohlen und Jungpferde, wo Bubble ebenfalls stand. Ich schnappte mir ihr Halfter und wuselte mich durch die Box zu der Stute. Ich nahm sie mit raus und band sie am Putzplatz fest und putzte sie ausgiebig. Danach wechselte ich das normale Halfter zu einem Knotenhalfter und band sie los. Heute stand ein entspannter Spatziergang auf dem Programm. Gemütlich lief Bubble neben mir her, spitzte trotzdem die Ohren und sah sich aufmerksam um. Zuerst liefen wir durch den Wald, dann bog ich auf einen Pfad ein, wo Bubble ihre Trittsicherheit zeigen musste, die sie irgendwie von ganz Klein auf drauf hatte. Wir folgten dem ansteigendem Pfad, bis es wieder grade weiterging. Denn von hier aus ging es zu einer großen Wiese, wo ich Bubble hab grasen lassen. Nach 10 Minuten ging es weiter und ich wählte die Strecke so, dass sie gleichzeitig nach Hause führte. Nach 15 Minuten kamen wir wieder Zuhause an. Bubble schien sehr zufrieden; ihr hatte der Spatziergang wohl sehr gut gefallen. Ich kratzte vorsichtig ihre Hufe aus und brachte sie dann wieder in die Box zu ihren kleinen Freunden.
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      Pflegebericht Call me bubble

      Heute war ein besonderer Tag, denn ich hatte Großes vor mit meiner Stute Call me bubble. Nachdem ich mein Pferd aus dem Stall geholt hatte, putzte ich sie und kramte wieder den alten Sattel aus der Kammer. Mittlerweile war Bubble an den Sattel gewöhnt und ließ ihn sich brav auflegen. Danach ging ich einen Schritt weiter. Ich holte eine alte Trense, die ihr passen könnte, und schnallte ein dickes, weiches Gebiss ein. Bubble schielte etwas unglaubwürdig auf die Trense. Jedoch nahm sie das Gebiss bereits nach dem ersten Versuch an, kaute aber unwissend darauf herum und verusuchte es, auszuspucken. Blitzschnell zog ich die Trense über die Ohren und verschnallte alles gerecht. Einige Male schlug Bubble noch mit dem Kopf, ließ es aber dabei und gab sich dem Geschehen hin. Danach holte ich eine Longe und hakte sie in der Trense ein. Ich ging ins Roundpen und fing an, Bubble zu longieren. Sie sperrte noch des öfteren das Maul auf, was aber auch von Zeit zu Zeit weniger wurde. Nach 30 Minuten erfolgreicher Longenarbeit war ich mächtig stolz auf mein Stütchen. Ich lobte sie überschwänglich und zur Belohnung durfte sie den Tag über auf die Koppel.
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      Pflegebericht Weidenpferde

      Was ein krasses Wetter. Die Sonne knallte auf meinen Kopf und dazu war es noch so unglaublich schwül. Glücklicherweise hatte ich heute Schulfrei und konnte mich den ganzen lieben langen Tag um meine Vierbeiner kümmern. Nachdem ich Gefrühstückt hatte ging ich runter in den Hof. Ich hatte irgendwie Lust, heute mit den Weidepferden zu beginnen. Freidig hüpfte ich durch die Stallgasse und wollte heute mit Ben anfangen. Er pennte jedoch noch. Ich schnalzte und er brummelte mir zu, noch bevor er wach wurde. ich führte ihn raus und putzte ihn kräftig. Er hatte immernoch nicht komplett das Winterfell verloren, aber mit fast 18 Jahren war das noch zu verzeihen. Als er fertig geputzt war brachte ich ihn zum Waschplatz und spritzte seine Beine und Schweifrübe ab, denn da hat er immer etwas mit der Schubberei zu kämpfen, was aber schon deutlich besser wurde. Da ich Ben gestern geritten bin, hatte er heute frei. Ich brachte Ben auf die Koppel und giing zurück zum Stall, genauergenommen zu Secret Sign, meinen bunten Appaloosahengst. Ich stutze jedoch ziemlich, als er nicht in seiner Box zu finden war. Ich eierte auf unserem Gestüt herum und fand ihn letzendlich in einem der Paddocks. Freundlich kam er ans Tor und holte sich seine Begrüßung ab. In seinen Augen erkannte ich die purer Abendteuerlust, also hatte ich schon beschlossen, was ich heute mit ihm anstellte. Schnell war Sign geputzt und gesattelt; dann ging es auch schon los. Ich schwingte mich auf seinen Rücken und ritt raus ins Gelände. Nach reichlich Schritt trabte ich los zu der Distanztrainingsstecke. Als wir die erreichten, war er mehr als aufgewärmt. Auf uns warteten 400m Trab- bzw Galoppstrecke. Sign fegte wie der Wind über die Strecke, die Ohren stets nach vorne. Im leichten Sitz geritten genoss ich den ewig scheinenden Galopp. Doch irgendwann war auch diese vorbei und Sign schnaufte angestrengt und hibbelig zugleich. Da kam der Hengst wieder durch. Im Schritt ritten wir zurück zum Hof, wo ich ihn dann abspritzte und auf die Koppel stellte. Nach einer kurzen Pause meierseits war Trakehnerstute Minstrel an der Reihe. Sie mochte mir momentan nicht so recht gefallen. Sie wirkte matt, lustlos und lag oft. Auch wenn sie mit ihren 13 Jahren noch top im Alter lag, machte ich mir heftig Sorgen. Ich holte sie aus ihrer Box und putzte sie gründlich. Dabei wirkte sie weiterhin eintönig matt. Solang es ihr nicht gut ging ritt ich sie auch nicht sondern stellte sie auf die Stutenkoppel. Sie graste zwar, jedoch nicht mit dem Elan, die sie sonst hat. Ich ging also ins Haus und wählte die Nummer der Tierärztin, die versprach, morgen vorbeizukommen. Etwas beruhigter fuhr ich mit meiner Pferdepflege fort. In meiner gedanklichen Liste waren nun Kalinka und Grande Coleur dran, die beiden Jungpferde, die noch rundum roh waren. Sie ließen sich zwar erst führen, aber das wars dann auch schon. Unser Stallbursche stellte die Fohlen, Jährlinge und Jungpferde heute früh morgens schon raus, also wusste ich, wo sie sich aufhielten. Zuerst fing ich meine Kalinka ein, im wahrsten Sinne einfangen. Sie flüchtete 2,3 Mal vor mir, doch dann hatte ich sie. Ich brachte sie zum Stall und band sie fest. Manmanman, sie sah komisch aus. Irgendwie wie ein Islandpferd, obwohl sie ein reinrassiges Vollblut war. Also machte ich kurzen Prozess und schnitt Mähne und Schweif ordentlich. Die Mähne klassisch sportlich und den Schweif eben so, wie das bei Vollblütern üblich ist. So mochte sie mir schon um einiges besser gefallen. Zufrieden putzte ich weiter und übte anschließend das Hufe-geben, was Kalinka mitterweile schon mit allen Vieren brav über sich ergehen lässt. ich tätschelte ihren Hals und sie bekam ein Leckerchen zur Belohnung. Dann kam sie wieder auf die Koppel zu ihren Kumpels, wo ich die Initiative ergriff ung gleich den kleinen Grande Coleur einsammelte. Er fand das gar nicht witzig, von dem saftigen grün weg zu kommen, aber was muss, das muss. Trotzig folgte er mit mit zum Stall und wartete immernoch mürrisch, bis ich mit dem Putzkasten wiederkam. Auch er war grade in der Phase, wo alle 3 Jährigen schrecklich aussahen. Auch das kürzlich geschnittene Langhaar haute nichts raus, also hoffte ich wirklich, das sich sein Körperbau noch großartig verändert. Ich checkte schnell, ob die Halle frei war und ließ ihn dann 10 Minuten laufen, da er sich auf der Koppel nicht ausreichend bewegt, im Gegensatz zu den anderen. Danach durfte er selbstverständlich wieder zu den anderen. Noch ein kleines bisschen beleidigt, aber schon wesentlich freundlicher als eine halbe Stunde davor. Ich nahm es mir nicht und gab ihm einen kleinen Klapps auf seine Kruppe, worauf er wieder beleidigt abzog. Ich musste total lachen; was war er doch für eine Memme. Ich ging schnell ins Haus, denn mittlerweile war er 12 Uhr und heute kochte meine Mutter früher. Lasagne! Vollgefressen stand ich eine halbe Stunde später wieder in der Stallgasse vor Jades Box. Dem Lusitanohengst gab ich heute frei, da er erst gestern einen stressigen Tag auf der Hengstkörung verbrachte. ich holte ihn trotzdem aus seiner Box und putzte ihn. So dreckig war er allerdings nicht, da er ja gestern gewienert sein musste. Ich trenste Jade udn zog mir Handschuhe an, um dann zusammen mit ihm einen Spatziergang genießen wollte. Auch wenn es nur eine kleinere Runde war, Jade schien dankbar zu sein. An einer Wiese ließ ich ihn grasen und ich setzte mich daneben und sonnte mich etwas. Nach 10 Minuten grasen ging es wieder in Richtung Heimat. Jade durfte auf den Paddock und ich ging zu meinem Deutschen Reitpony namens Kovu. Das Pony lugte beim betreten der Stallgasse bereits schelmisch aus dem Fenster. Grinsen stand ich vor ihm und halfterte ihn auf um ihn herauszuführen. Draußen putzte ich ihn in der Sonne und er fing an, das putzen zu genießen und verfiel in Dämmrigkeit. Dann holte ich seinen Sattel und die Trense und machte ihn fertig fürs Reiten. Ich führte Kovu auf den Springplatz, gurtete nach und schwingte mich auf seinen kohlfuchsigen Rücken. Ich ritt zuerst am langen Zügel im Schritt los, nahm die Zügel nach 10 Minuten allmählich ganz auf und fing dann an zu traben. Nach einer langen Aufwärmphase gings auch ans galoppieren. Die aufgebauten Sprünge reizten mich sehr und mir fiel auf, dass Kovu schon lang nicht mehr gesprungen ist. Gedacht, getan. Zuerst ließ ich Kovu über ein Kreuz hüpfen, später natürlich auch Steilsprünge und den ein oder anderen Oxer. Kovu war voller Elan dabei und riss erstaunlicherweise kein Einziges Mal. Lobend ließ ich ihn die Zügel aus der Hand kauen und parierte dann auch zum Schritt durch, um ihn trocken zu reiten. Im Stall sattelte ich Kovu ab, spritzte seine Beine ab und brachte ihn dann auf den Paddock. Er ließ es sich nicht nehmen und schmiss sich mit seinem nassen Fell in den Dreck. Ganz toll! Ich war grade voll in Fahrt und verzichtete auf meine Pause, denn meine Rappstute La Bella Goia stand in den Startlöchern. Ich pflückte die Stute auf dem Rückweg in den Stall von der Koppel und band sie fest. Ich putzte sie ordentlich und kratzte säuberlichst die Hufe aus. Danach holte ich aus der Sattelkammer einen Longiergurt, Ausbinder, Gamaschen, ihre Trense, Longe und Peitsche. Das pferdige brachte ich auf Goia und führte sie dann ins Roundpen. Ich ließ sie zuerst auf der rechten Hand Schritt gehen und trabte sie nach 10 Minuten an. Nach einer guten viertel Stunde wechselte ich die Hand und auf der linken Hand erstmal Schritt, Trab und dann auch der erste Galopp. Am Ende galoppierte sie auch noch auf der anderen Hand. Zu guter Letzt legte ich 2 Stangen ins Roundpen, wo sie auch drübertraben und einmal galoppieren musste. Als sie schon bisschen geschwitzt war, brach ich das Training ab und führte sie zurück in den Stall. Dort putzte ich nochmal über die Stellen, wo der Gurt lag und brachte Goia dann in ihre Box. Von da aus kümmerte ich mich gleich um das nächste Pferd. Ready to Talk war mittlerweile so weit, dass er eingeritten werden konnte. Da mir aber jegliche Zeit fehlte, hatten wir beschlossen, uns einen guten Bereiter zu suchen und ihn für einige zeit dorthin zu stellen. Talk stand allerdings noch in der großen Laufstallbox mit den Kleinen zusammen und es war an der Zeit, für ihn eine eigene Box einzurichten. ich ging zurück zum Stall und suchte mir eine leere Box aus, die ich dann gleich darauf mit Stroh einstreute. Ich säuberte Krippe und Tränke und dann war soweit alles fertig. Ich ging zurück zu unseren Jungpferden und fischte mir Ready to Talk heraus. Unsicher und etwas aufgeregt betrat der die Stallgasse seines neuen Zuhauses, ließ sich aber brav in seine Box bringen. Dort ließ er sich gar nicht mehr stören und begann, Stroh zu knabbern. Mit einer Wurzelbürste putzte ich den braven Spanier etwas. Dann musste ich aber weitermachen. Lago Puccini musste nicht großartig bewegt werden, da sich seine neue Reitbeteiligung Tiferum heute um ihn kümmert. Wie ich sah war seine Box sowiso leer. Also musste sie auf dem Platz, Halle oder Gelände sein. ich hatte Glück und fand die beiden auf dem Dressurplatz vor. Was ich sah stellte mich zufrieden und sah den beiden noch kurz heimlich zu. Tiferum machte ihre Sache mit meinem Hengst sehr gut und ich war froh, jemanden für Lago gefunden zu haben. Das nächste Pony war Never Say Never aus der Zucht von meiner guten Freundin Ivi.Kiwi. Auch sie wollten wir in Beritt geben, weil wir einfach allerhand mit den Pferden zu tun hatten. Noch heute wollten wir im Internet nach einem zuverlässigen Ausbilder gucken, der beide Pferde fit machen sollte. Never Say Never stand grasend auf der Koppel, wobei ich das auch ließ. Ich hatte sie gerstern ausgiebig longiert und danach kurz laufen lassen, damit war sie ausgelastet. Nun ging ich zu C'est la Vie. Sie wirkte momentan auch ziemlich schlapp. Sie lag in ihrer Box und gefiel mir überhaupt nicht. Ich scheuchte sie hoch und miss dann Fieber. Über 40°C! Sofort musste sie von den anderen Pferden weggestellt werden. So schnell es ging streute ich eine seperate Box für unsere Kranken ein, wo ich CLV umstellte. Ich rief unverzüglich den Tierarzt an, der versprach, so schnell wie möglich vorbeizukommen. Ich beschloss, meiner Stute die Beine abzuspritzen. Brav ließ sie das Wasser auf ihre Beine prasseln und rührte sich keinen Zentimeter. Im Stall fiel mir auf, das die ihren Hafer von heuteg Morgen nicht gefressen hatte. Sofort machte ich ihr Mash, damit sie Flüssigkeit aufnehmen konnte, denn sie wirkte auch sehr ausgelaugt. Solange das Mash quoll, stellte ich sie in ihre Quarantänebox, wo sie weiterhin vor sich hin döste. Von dem Mash fraß sie glücklicherweise bisschen. Ich wusch mir die Hände, bevor ich zu Call me Bubble ging. Die süße Trakehnerstute hatte ich hervorragend in die Herde der Jungtiere eingelebt und verstand sich prächtig mit den anderen. Ich holte sie aus dem Laufstall und putzte sie eine lange Zeit in der Nachmittagssonne. Anschließend führte ich die zu der kleinen Halle, wo wir immer die Pferde laufen lassen konnten, da die große zum Reiten bestimmt war. Ich führte die Kleine erstmal 10 Minuten herum, um mögliche Verletzungen zu verhindern. Als sie hörte, wie der Strick sich abklingte, peste sie wild durch die Halle. Sie fing sich aber schnell wieder weil ihr Langweilig wurde. Warum auch doof im Kreis rennen? Sie guckte mich mit ihren großen Augen fragend an. Wenn Bubble keine Lust mehr hatte, war das auch so. Also führte ich sie wieder raus und brachte sie wieder in den Stall zu den anderen Jungen Pferden. Endlich kam ich zum letzten Pferd, dem relativ neuen Until Tomorrow, den jeder im Stall fürchtete. Er galt beim Vorbesitzer als aggressiv, ungezähmt, wild und bösartig. Um ehrlich zu sein machte er auch keinen allzunetten Eindruck auf uns, doch wenn ich mich nicht täusche wurde es schon ein kleines bisschen besser. Tomorrow stand so gut wie nur in seiner Box, da er nur Terz machte, wenn er draußen war. Doch ich hatte Mitleid mit dem jungen Hengst und wagte das beinahe Unmögliche: ihn herausführen. Mutig griff ich zu seinem alten Halfter und betrat seine Box. Er blickte mich böse an und wich mir aus. Doch dann gab er nach und ich nutzte den Augenblick, um ihn aufzuhalftern. Blitzschnell schoss ich den Haken. Mein Herz pochte, denn jetzt musste er rausgeführt werden. Wiehend, angespannt und tänzelnd zucktelte er neben mir her und ich hatte allerhand zu tun, ihn nicht zu "verlieren". Draußen auf dem Hof wurde es nochmal eine Spur schlimmer und ich muss zugeben, so ganz wohl war es mir nicht in meiner Haut. Er drehte sich um mich weil er herumtänzelte und stieg, aber er musste raus und wir beide da durch ! Endlich erreichte ich die Hengstpaddocks, die fürs erste langen müssten. Ich war so heilfroh als ich mein durchgeknalltes Pferd in einem der Paddocks drinnehatte. Er trabte mit gewaltigen Bewegungen den Zaun entlang, galoppierte 1,2 Mal wie gestochen los und trabte wieder am Zaun entlang. Zum Glück waren die Hengstpaddocks hoch genug, er würde also nicht rauskommen können. Dennoch fragte ich mich: Würde dieses Pferd je einmal reitbar werden?

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      Pflegebericht Hauptstallung

      Was ein warmer Sommertag! Bestens gelaunt ging ich in den Stall um mich um die Hauptstallpferde zu kümmern. Ich wollte mit meinem Wallach Ben beginnen. Ben stand wie gewöhnlich auf Paddock oder Koppel; dort suchte ich ihn letzendlich auf und fand ihn. Ich putzte den Scheckwallach ausgiebig und holte dann Sattel & Trense und den ganzen Beinschutz. Ich sattelte in Windeseile und stieg auf. Wir machten zusammen einen entspannten Schritt-Spazierritt, der 30 Minuten ging. Auf dem Hof zurück kam ben selbstverständlich wieder auf die Koppel, wo ich grade Secret Sign mitnahm. Ich führte ihn von der Koppel in den Stall und putzte ihn so schnell es ging. Dann holte ich mein Longierkram, das heißt Longiergurt, Longe, Kappzaum und Gamaschen und packte das ganze zeug auf den gepunketen Rücken. Ich trug mich schnell in die Round-Pen Liste ein und schnappte mir mein Pferd, um den Weg dorthin anzutreten. Ich begonn zu longieren; Schritt, Trab und Galopp auf beiden Händen, insgesamt 30 Minuten. Danach waren wir fertig und Secret Sign kam nach der Verpflegung auf die Koppel zurück. Weiter gings mit meiner Stute Minstrel. Sie stand noch in ihrer Box. Also schnell zurück zum Stall, das Pferd aus der Box geholt und geputzt, dann sattelte ich. Ich stieg auf und machte mich auf den Weg zum Wald. Dort ritt ich Schritt, bis ich die Wiese erreichte, wo ich traben und galoppieren konnte. Nach 45 Miunuten waren Minstrel und ich zurück am Hof und die Stute durfte nun auch raus auf die Stutenkoppel. Nach einer kurzen Pause wollten auch Kalinka und Grande Coleur versorgt werden. Ich holte die beiden Jungpferde im Zweierpack von der Weide der Fohlen und band sie nebeneinander draußen am Putzplatz an. Ich putzte zuerst die braune Kalinka und schnitt Mähne & Langhaar nach. Danach wurde auch Grande Coleur geputzt und ebenfalls ordentlich zurechtgeschnitten. Dann hieß es baden. Ich schnappte mir Grande Coleur und spritze ihn am Waschplatz ab. Er genoss die kalte Dusche sichtlich und spielte mit dem Wasserstrahl. Auch Kalinka hatte nach ein wenig zögern auch Vertrauen zum Wasser gefunden und ließ sich baden. Danach kamen die Zwei zurück auf die Jungpferdekoppel. Der Nächste war Kovu, mein Reitponyhengst. Ich holte Kovu aus dem Stall und putzte ihn sorgfältig. Danach band ich Kovu ab und führte ihn zu der kleinen Reithalle, wo ich immer die Pferde laufen ließ. Auch Kovu durfte heute mal für sich laufen. Nachdem ich ihn 5 Minuten Schritt geführt hatte, durfte er frei herumtollen. Ausgelassen bockte er von einer Ecke in die Andere. Nach 10 Minuten fing ich den Hengst ein und führte ihn aus der Halle, denn auch er durfte bei dem Wetter auf die Koppel. Ready to Talk wartete auch schon, endlich von dem Schlamm aus seinem Fell befreit zu werden. Kopfschüttelnd und lachend zugleich holte ich den Hengst von der Hengstkoppel. Am Stall befreite ich das Schlammpferd von der verkrusteten Erde, bis davon nichts mehr zu sehen war. Anschließend holte ich erneut das ganze Longierzeug und packte es aufs Pferd; anstatt Kappkaum nahm ich jedoch eine Trense. Die Arbeit mit Ready to Talk musste auch einmal losgehen, damit er später ein tolles Reitpferd werden würde. Nach 20 Minuten Longierarbeit war auch Ready to Talk fertig. Nachdem er geduscht wurde, durfte er sich erneut auf der Koppel suhlen. Als nächstes war Lago Puccini dran, ein Springpferd von uns. Ich holte den Hengst aus dem Stall und putzte ihn. Danach sattelte ich ihn und führte ihn auf den Springplatz. Nachdem ich aufgestiegen war, begann ich, ihn aufzuwärmen. Nach 20 Minuten konnte ich anfangen, ein paar Gymnastiksprünge zu springen, mehr wollte ich bei dem Wetter nicht machen. Auch Lago Puccini kam langsam ins Schwitzen. Ich ritt ihn noch eine kleine Runde ins Gelände durch unseren Bach den ‚Schwarzbach’, bevor er auch endlich zu den anderen auf die Koppel durfte. Nun war Valentines Never say Never an der Reihe. Ich holte die Scheckstute von der Koppel und putzte sie am Stall. Sie wurde ordentlich mit Fliegenspray eingesprüht, bevor wir unseren Spaziergang antraten. Wir gingen einen Feldweg entlang und kurz durch den Wald, bis wir wieder Zuhause waren. Am Stall zurück hatte das Fliegenspray bereits seine Wirkung verloren und ich konnte sie mit ruhigem Gewissen abbrausen. Danach kam neues Fliegenspray drauf und Valentines Never say Never durfte wieder zurück auf die Weide. Nun war C’est la Vie dran. Ich holte die Dunkelfuchsstute aus ihrer Box und putzte sie schnell, denn ich hatte bald Reitstunde. Nachdem sie gesattelt war longierte ich sie 15 Minuten vorher ab, damit sie nicht so steif war. Die Dressurreitstunde klappte super und am Ende waren wir alle zufrieden. Nach der Stunde duschte ich die schweißgebadete Stute gut ab und stellte sie danach auf die Koppel. Nun war ein weiteres Jungpferd namens Call me Bubble dran. Ich holte den Schecken aus ihrer Box und putzte sie. Danach führte ich Call me Bubble in die kleine Halle, wo ich sie zuerst 5 Minuten Schritt führte, bevor sie frei laufen durfte. Nach 10 Minuten stellte ich ein Cavaletti in die Halle, wo sie vergnügt drübersprang. Danach fing ich sie ein und brachte sie auf die Jungpferdekoppel. Das Vorletzte Pferd war Until Tomorrow, ein prächtiger Hengst. Ich holte das kleine Ungestüm aus seiner Box und putzte ihn so gut es ging, denn er war nicht wirklich händelbar. Einige Male musste ich zur Seite weichen, weil ich sonst vermutlich einen Hufabdruck kassiert hätte. Ich holte meine Führkette und schnallte sie korrekt ein, dann führte ich ihn zur kleinen Halle. Dort machte ich die Kette sofort ab und er lief frei, wälzte sich und tobte sich dann aus. Nach 10 Minuten hatte ich ihn endlich eingefangen. Ich führte ihn aus der Halle und brachte ihn auf einen Hengstpaddock. Das letzte Pferd für heute war Stute Esperanza. Ich holte die brave Stute von der Koppel und putzte sie. Anschließend sattelte ich sie und ging zur großen Reithalle, wo ich vorhatte, sie locker zu Arbeiten. Das Training klappte prima, ich ließ sie viel V/A laufen und ritt einige Tempiwechsel. Am Ende war sie wunderbar locker und als Belohnung beendete ich das Training nach 45 Minuten. Nachdem ich Esperanza sorgfältig versorgt hatte, kam sie zurück auf die Stutenkoppel.

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    • Stelli
      Großer Pflegebericht für Zucht-, Hauptstall- und Nebenstallpferde

      Heute hatte ich Großes vor. Ich wollte mich um jedes meiner Pferde an einem Tag kümmern. Zuerst ging ich in die Hauptstallungen, wo ich schon mit einem lauten Wieheren vieler Pferde begrüßt wurde. Erstmal kamen ein paar Pferde auf die Koppel oder Paddock, damit ich ihn Ruhe misten konnte, denn heute hatte unser Stallbursche frei. Ich brachte Ben, Kovu, Secret Sign und Lago Puccini zuerst auf die Koppel, dann Minstrel, Never say Never, C'est la Vie und Esperanza auf die Koppel gegenüber. Die Fohlen und Jährlinge Kalinka, Grande Coleur, Ready to Talk und Call me Bubble auf die südliche, längliche Koppel am Waldrand. Until Tomorrow war der Einzige, der alleine auf den großen Paddock kam. Quasi seine Privatkoppel, da er sich mit keinem Pferd verstand und agressiv wurde. Nun war der Stall leer und es herrschte eine ungewohnte Stille. Ich krallte mit Schubkarre und Mistgabel und friemelte Pferdeäpfel und nasses Stroh aus der Box. Ich war recht schnell fertig und holte nun die Schubkarre, mit der das saubere Stroh transportiert wurde. Ich streute jede Box nach, besonders in den 2 Laufställen von Kalinka und Call me Bubble und die andere von Grande Couleur und Ready to Talk musste wieder einiges rein. Endlich war ich fertig. Nun ging es ans bewegen der Pferde:
      Ben: Mit Ben ging ich nach dem Putzen 40 Minuten im Wald spazieren.
      Secret Sign: Mit dem Appaloosahengst machte ich ein leichtes Westerntraining.
      Minstrel: Minstrel wurde 30 Minuten von mir ausgebunden auf dem Reitplatz longiert.
      Kalinka und Call me Bubble: Die beiden Jährlinge nahm ich zusammen mit auf einen 20 minütigen Spziergang durch den Wald.
      Kovu: Ihn ließ ich nach dem warmlaufen 15 Minuten in der Halle frei laufen.
      Ready to Talk und Grande Couleur: Beide Jährlinge konnten zusammen in der Halle rumtoben.
      Lago Puccini: Nachdem er geputzt war, ritt ich ihn auf dem Springplatz und sprang ihn anschließend über ein paar Sprünge auf A und L Niveau.
      Valentines Never say Never: Sie longierte ich ausgebunden 30 Mintuten im Roundpen.
      C'est la Vie: Ich ritt die Hannoveranerstute 40 Minuten locker V/A in der großen Halle.
      Until Tomorrow: Mit ihm machte ich deutliches Dominanztraining.
      Esperanza: Wir genossen einen gemeinsamen 40-Minuten Ausritt durch Wald und Feld.
      Nachdem alle Pferde ihre Dosis Bewegung genossen hatten, ging ich rüber in den kleinen Stall, auch genannt Nebenstall. Dort machte ich das selbe Spiel von vorne. Ich beschloss, dass alle Pferde gemeinsam auf eine Koppel konnten, auch wenn Alcar ein Hengst war. Er war verträglich und nicht auf das Decken einer Stute aus. Ich nahm mir zuerst Kalympia, Glammy und Conversation und brachte sie auf die Koppel, bevor Sinita, Alcar und Lovestory folgen konnten. Diana nahm ich alleine, da sie recht quirlig ist. Zufrieden grasten alle Pferde in der Sonne und ich konnte mich ans misten machen. Hier ging es fast gauso schnell wie in dem anderen Stralltrakt, lediglich Sinitas Box sah aus wie ein saustall, da sie ihren Mist immer vergrub. Nach einer halben Stunde konnte ich de Boxen wieder mit frischem Stroh einstreuen und danach mit dem Bewegen der Pferde weiter machen:
      Kalympia: Ich ritt die Falbscheckstute eine gute Stunde dressurbetont auf dem Dressurplatz.
      Sinita: Im Westernoutfit gings 30 Minuten raus ins Gelände.
      Glammy: Glammy wurde 30 Minuten im Roundpen mit Kappzaum longiert.
      Alcar: Er durfte nach Schrittführen 15 Minuten in der kleinen Halle frei laufen.
      Diana: Sie wurde nach Alcar ebenfalls laufengelassen.
      Lovestory oder so: Ich bin sie eine dreiviertelstunde geritten und danach etwas gesprungen.
      Conversation: MIt ihr hab ich lockere Dehnübungen während der Dressurarbeit gemacht.
      Somit waren auch die Pferde in den Stallungen versorgt und genossen noch eine Weile die angenehme Mittagssonne bei guten 18 Grad. Also gings weiter mit den wertvollen Zuchtpferden. Hier musste ich beim rausstellen schon deutlicher ordnen, zumindest bei den Hengsten. Also brachte ich erstmal die raus, die am verträglichsten miteinander waren, beginnend mit den Hengsten. Schoko kam gemeinsam mit Silvano, Pount, Jade, Realités, Mejorano und Edurance Clash raus. Die Gruppe verstand sich ziemlich gut. Die nächste Gruppe bestand aus Red Diamond, All in All, Pacey und Akhawi.Somit waren alle Hengste draußen und es folgten nurnoch die Stuten. Summer Wine, Embassy, Arrivederci, Dance for Winning, Ysun, Falada, Palimé, Forever Yours, Saphir und Mara kamen alle zusammen auf die riesengroße Koppel. Eine riesige Gruppe! Aber alle verstanden sich prima. Jetzt ehlte nurnoch Millenium GC, die dann auch noch zu den Stuten durfte. Schon leicht müde und kaputt ging ich wieder in den Zuchtstall um zu misten. Ich brauchte fast über eine Stunde, bis die Boxen frei von Mist waren. Ich streute sie frisch nach und kehrte dann die Stallgasse, damit alles schön sauber war. Dann ging es ans bewegen meiner teuren Pferde:
      Schoko: Mit Schoko machte ich eine halbe Stunde Doppellongentraining
      Summer Wine: Summer Wine hatte heute frei und durfte 15 Minuten unters Solarium
      Embassy: Sie wurde 30 Minuten im Roundpen ausgebunden longiert
      Silvano: Er wurde etwas im Westernmäßigen Bereich trainiert, insgesamt 40 Minuten
      Red Diamond: Ihn ritt ich erst 40 Minuten dressurmäßig, danach sprang ich ihn beginnend von A bis M.
      Pount: Mit ihm ging ich 20 Minuten durch den Wald spazieren
      Jade: Jade und ich genossen einen einstündigen Ausritt durch einen Bach, Wald und Wiese.
      Arrivederci: Sie ließ ich nachdem ich sie warmgeführt hatte 15 Minuten in der Halle freilaufen.
      All in All: Er wurde nach dem Warmreiten im Bereich Springen trainiert.
      Dance for Winning: Mit ihr ging ich 30 Minuten spazieren
      Ysun: Sie ritt ich im Gelände zur Galoppstrecke und ließ sie 3 Kilometer galoppieren.
      Falada: SIe longierte ich 30 Minuten ausgebunden auf dem Reitplatz.
      Palimé: Ich trainierte ihren Tölt auf der Rundbahn im Nachbarort.
      Forever Yours: Ich trainierte die angerittene Stute weiter, 40 Minuten leichte Arbeit
      Pacey: 30 Minütiges Springtraining nach dem Warmreiten auf dem Springplatz
      Akhawi: 30 Minuten Schrittausritt durch den Wald
      Saphir: Sie stellte ich 30 Minuten auf das Laufband, während ich Realités machte
      Realités: Ihn longierte ich 30 Minuten im Roundpen
      Millenium GC: Mit ihr übte ich das Aufsatteln und Auftrensen
      Mara: Sie ritt ich 30 Minuten in allen GGA und sprang dann mit ihr über Gymnastiksprünge.
      Der Tag nahte schon dem Ende, als ich mit allen Pferden fertig war. Aber ich war glücklich und zufieden. Die Pferde, die noch draußen waren, stellte ich am Abend wieder rein. Nun war fütterungszeit. Eine halbe Stunde, bevor es Kraftfutter gab, fütterte ich Heu und kehrte anschließend wieder die Stallgasse. Nach dem Kehren konnte ich dann mit der Fütterung des Kraftfutters beginnen. Jedes Pferd bekam nach Größe, Leistung und Dicke sein passendes Futter. Die Pferde schienen glücklich und ausgeglichen. Ich brachte den Futterwagen zurück und ging dann auch ins Haus zurück.


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    Himmel - ungepflegte Pferde
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    Stelli
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    12 Apr. 2012
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