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Mongofisch

Caletta

[b]Caletta[/b] Rasse: Tinker Alter: 1 Jahr Geburtstag: 2013 Geschlecht: Stute Stockmaß: wird ca. 1,55m Fellfarbe: Buckskin-Schecke Abzeichen: Blesse, 4 halbweiße Beine Vater: / Mutter: / Bis jetzt zeigt sich Caletta aufgeschlossen und neugierig. Sie hat sich besonders mit meiner Stute Calacirya angefreundet und sieht in ihr eine Ziehmutter. Sie fasst schnell vertrauen, mag aber nicht zu viele Leute um sich herum. Wenn es um ihre Milch geht, kann sie auch schon mal zickig werden. Caletta wurde mir sechs Monaten erfolgreich von Calacirya getrennt, die beiden haben es super verkraftet und Caletta steht nun mit Maira und Luisa in einem Offenstall. Sie zeigt bereits jetzt ein ausgeprägtes Sozialverhalten und wunderschöne, schwungvolle Gänge. Eingeritten: Nein Eingefahren: Nein Eignung: Stellt sich noch raus Galopprennen: Western: Springen: Military: Dressur: Distanz: Fahren: Hufe: Sehr gut Gesundheit: Sehr gut Gekört/Gekrönt: Nein Nachkommen: Keine Besitzer: Mongofisch Vorbesitzer: / Vkr/Ersteller: Mongofisch [FS218] Schecken [img]http://www.abload.de/img/1r5j9g.png[/img] Offizieller Hintergrund [img]http://abload.de/img/offiziellerhgadsw0.jpg[/img]

Caletta
Mongofisch, 26 Juli 2014
    • Mongofisch
      Pflegebericht 9 - 15.03.2014
      "Hallo ihr Mäuse", begrüßte ich meine drei Fohlen in ihrem Stall.
      Sie waren in den letzten Wochen eine Menge gewachsen und machten sich wirklich gut. 9 Monate sind nun schon seit Calettas turbulentem Start ins Leben vergangen und sie entwickelte sich zu einer hübschen jungen Stute. Stolz war ich auch auf ihre Fohlenschau, die sie hervorragend meisterte und eine Schleife mit nach Hause brachte. Insgesamt war ich wirklich zufrieden mit der Entwicklung meiner drei Fohlen.
      Maira stupste mich zärtlich von der Seite an. "He", lachte ich. "So geht das aber nicht." Ich krauelte ihr die Stirn und holte ein paar Leckerlis aus meiner Tasche. Die drei konnten sich gar nicht entscheiden, wer zuerst eins bekommen sollte, blieben dabei aber trotzdem ruhig. Ich steckte jedem eine Möhre zu.
      "Na", erschrak Lina mich. "Alles gut bei den Kleinen?" Ich drehte mich um und sah meine Freundin mit Mieke auf dem Arm. "Ja, sie sehen toll aus. Aber sie werden auch viel zu schnell groß", sagte ich und schlüpfte aus der großen Box. "Da hast du recht, Mieke wird auch von Tag zu Tag schwerer", nickte Lina grinsend. Ich lachte und nahm ihr meine Tochter ab: "Hallo Prinzessin!" Lachend schaute die Kleine mich an und streckte ihre kurzen Ärmchen aus. "Wo ist denn Kimi? Ich dachte er passt auf sie auf, die Fohlen müssen immerhin noch auf den Paddock", fragte ich Lina, während wir zum Haus gingen. Sie zuckte mit den Schultern: "Ich habe keine Ahnung." Im Wohnzimmer wurden wir schließlich fündig: Kimi saß gemütlich vor dem Fernseher. "Hier", grinste ich und gab ihm Mieke. "Pass auf deine Tochter auf, wir müssen die Pferde raus bringen." Ohne eine Antwort abzuwarten, gingen Lina und ich erneut in den Stall und schnappten uns die Halfter der Fohlen. "Nimmst du Luisa? Ich nehme dann Caletta und Maira", sagte ich zu Lina. Sie nickte nur und wir brachten die drei jungen Stuten auf ihren Paddock, wo sich alle erst einmal ausgiebig wälzten. "Das werden mal wirklich prächtige Tinker", schwärmte ich, als wir am Zaun standen und die Fohlen beobachteten. "Werden sie", nickte Lina. Wir standen noch eine ganze Weile schweigend da und schauten den Damen beim Toben zu.
    • Mongofisch
      Tierarztbericht 2 - 30.03.2014
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      Nachdem meine Praxis für einige Monate geschlossen war, konnte ich nun endlich wieder meiner Arbeit nachgehen und schon nach kurzer Zeit hatten sich meine ersten Patienten angekündigt.
      Es sollte zu Lisas Gestüt gehen, wo ich Calista, eine Trakehner Stute, Caletta, ein Tinkerfohlen, und HeadHunter, einen Tinkerhengst, untersuchen sollte.
      Als ich die Auffahrt hinauf fuhr, standen die beiden Stuten bereits angebunden da.
      Lisa empfing mich sehr freundlich: „Calista und Caletta sollen einfach nur durchgecheckt und mit allen Impfungen und einer Wurmkur versorgt werden. HeadHunter hustet seit einigen Tagen ein wenig.“, erklärte sie. „Gut.“, antwortete ich, „dann fangen wir mit Caletta an.“.
      Ich nahm meine Tasche aus meinem Wagen und gab den beiden Stuten zur Begrüßung ein Leckerli. „Na, Caletta, dann wollen wir doch mal sehen.“. Ich hörte die Stute ab und tastete behutsam Beine und Bauch ab, während ich mit der Stute redete. Ich überprüfte Augen, Ohren und Nüstern und kontrollierte ihre Temperatur.
      Anschließend sah ich in ihr Maul und sah mir ihre Zähne an. „Kerngesund.“, diagnostizierte ich.
      Nun nahm ich eine Wurmkur aus der Tasche und verabreichte sie der Stute. Diese wollte die Wurmkur erst wieder ausspucken, doch ich gab ihr ein Stück Brot und sie schluckte alles brav runter.
      Nun zog ich die Spritze mit allen notwendigen Impfstoffen auf.
      Als ich diese Caletta spritzte, zuckte sie erst kurz zusammen, doch ließ alles über sich ergehen.
      „Eine tolle Stute!“, sagte ich und klopfte ihr den Hals.
      „Dann zu dir, Calista.“, ich wandte mich der schönen Fuchsstute zu und kontrollierte auch bei ihr alles.
      „Die Augen sind ein bisschen entzündet, wasche sie am besten jeden Tag mit klarem Wasser aus, dann ist das schnell wieder weg.“, riet ich Lisa nachdem ich Calistas Augen überprüft hatte, „Ansonsten ist alles in Ordnung.“.
      Calista wehrte sich etwas gegen die Wurmkur – entweder sie machte den Mund gar nicht auf, oder sie spuckte es so schnell aus, das ich gar nicht reagieren konnte. „Das hat so keinen Sinn.“, erklärte ich,
      „Ich lasse eine Wurmkur hier und die mischen sie heute Abend in ihr Futter.“
      Je mehr sich Calista bei der Wurmkur gewehrt hat, desto braver war sie bei dem Impfen.
      „Gut gemacht.“, lobte ich und gab den beiden Stuten zum Abschied jeweils ein Stückchen Möhre, „Dann hol mal Hunter.“, sagte ich an Lisa gewandt.
      Wenige Minuten später kam sie mit dem schönen Hengst um die Ecke und band ihn an. Während der Untersuchung hustete er immer wieder leicht. Ich hörte ihn gründlich ab und sah nach, ob er noch irgendwo anders ‚Schwachstellen‘ hatte, da sein Immunsystem schließlich geschwächt war.
      Allerdings konnte ich nichts feststellen. „Vom Husten abgesehen ist er gesund.“, verkündete ich, „Ich werde ihn nun impfen, eine Wurmkur verpassen und ihm einen Hustenlöser verabreichen.“
      Gesagt getan, Hunter ließ alles lammfromm über sich ergehen und selbst den Hustenlöser schluckte er brav runter.
      „Er sollte, bis keine merkbare Verbesserung erkannt wird, nicht bei den anderen Pferden stehen. Sichtkontakt ist erlaubt, aber kein Pferd sollte länger in seiner nächsten Umgebung bleiben, da dieser Virus sehr ansteckend ist. Longieren ist erlaubt, reiten noch nicht. Ansonsten die nächsten Tage einmal am Tag das Medikament geben und dann sollte das ganze schnell vorüber sein.“, sagte ich noch vor dem Abschied und fuhr dann vom Hof.

      3367 Zeichen © by Jual
    • Mongofisch
      Pflegebericht 10 - 18.04.2014
      Die Fohlen von Lisa standen alle zusammen in einer Paddockbox die wir notdürftig aus zwei Boxen gemacht hatten. Dazu hatten mein Vater und Kimi die Trennwand entfernt und den Paddock etwas vergrößert damit die Fohlen jeder Zeit, jede Menge Platz zum spielen hatten. Lisa und ich betraten den Stall und schnappten uns Caletta, Maira und Luisa. Wir banden sie in der Stallgasse an und putzen sie nach einander gründlich sauber. Caletta war die entspannteste von allen, sie kannte das ja schon. Nur beim Hufe geben zickte sie noch etwas rum. Maira und Luisa hingegen sträubten sich strikt dagegen auch nur an den Beinen berührt zu werden. Kam man ihnen zu nahe, musste man aufpassen nicht getreten zu werden. Mir kam eine Idee: „Warte kurz, ich hol schnell Karotten!“ rief ich Lisa zu und rannte an ihr vorbei ins Haus. Dort lagen diese schon in kleine, handliche Stücke zerhackt in einer Tüte. Ich schnappte sie und lief wieder zurück zum Stall. Dort angekommen hielt ich Maira ein Stück hin und Lisa schnappte sich einen Huf. Ich lenkte Maira weiterhin mit kleinen Möhrenstücken ab währen Lisa alle vier Hufe ohne Probleme auskratzen konnte. Bei Luisa wiederholten wir die Prozedur doch die hatte nach dem zweiten Huf unseren Plan durchschaut und weigerte sich den Huf anzuheben. Mit vereinten Kräften schaffte Lisa es aber doch und Luisa musste sich geschlagen geben. Dann gingen wir mit den dreien und einem großen Gymnastikball auf den Reitplatz. Erst hatten sie ein bissen Angst aber als Caletta todesmutig einen Tritt gegen den Ball wagte, brach das Eis und wir kickten lustig den Ball über den Platz. Luisa war wieder eine kleine Spielverderberin in dem sie sich auf den Ball legte und ihn nicht heraus rückte. Wir mussten sie ein paar mal am Halfter packen und wieder herunter holen, oder eines der beiden anderen Fohlen verscheuchte sie. Nachdem sich die drei halbwegs ausgetobt hatten, brachten wir Luisa und Maira wieder in den Stall. Mit Caletta drehten wir noch eine kleine Runde um den Hof. Sie machte super mit, lies sich gut führen und blieb brav stehen. Sie war ein wirklich unkompliziertes Fohlen und ich drückte die Daumen das es auch weiterhin so gut mit ihr lief.
      Loi
    • Mongofisch
      Pflegebericht 11 - 23.05.2014
      „Morgen Loi!“ rief ich fröhlich und stieg aus dem Auto. „Danke, dass du mir hilfst! Ich glaube sonst schaffe ich heute nicht alle Pferde.“ stöhnte sie und sah jetzt schon ganz gestresst aus. Ich bot ihr erst einmal einen Thermosbecher Kaffee an und nickte ihr aufmunternd zu. „Zu zweit wird das doch kein Problem.“ grinste ich und wir machten uns gemeinsam auf den Weg in den Stall. Lisa war momentan nicht in der Lage, sich um ihre Pferde zu kümmern, da dass Kind mehr Aufmerksamkeit als gedacht benötigte und Loi hatte die Fürsorge für ihre Pferde übernommen. Doch im Moment war viel los, so dass auch Loi mit ihrer Zeit zu tun hatte, weshalb ich ihr heute unter die Arme griff.
      Erst einmal fütterten wir alle Vierbeiner, ehe es dann auch schon auf die saftigen Weiden ging. Schon jetzt Ende Mai waren die Temperaturen um die 25°C angestiegen und die Pferde genossen einfach nur das Wetter auf der saftigen Wiese. Während die Pferde ihre Pause genossen, machten Loi und ich uns an die Stallarbeit, denn es hieß Boxen ausmisten und wieder herrichten. Danach kehrten wir die Stallgasse und entfernten noch hier und da Spinnenweben.
      Als das geschafft war, beschäftigten wir uns auch schon mit den Pferden und begannen bei den jüngsten. Alle drei Jungstuten forderten unsere gesamte Aufmerksamkeit. Lisas Schützling Calette überließ ich lieber Loi, da sie die kleine Dame schon länger kannte. Ich nahm stattdessen Maira, sie war genauso aufgeweckt wie ihre Freundinnen. Wir putzten die beiden gründlich und gingen dann mit ihnen ein wenig in der Halle Fange spielen, um die Bindung zu den Menschen zu fördern. Während Loi die beiden Fohlen bespaßte, holte ich noch Luisa dazu, damit auch sie gleich beschäftigt wurde. Danach durften die drei Schecken wieder auf ihre Weide und der Ernst begann.
      Wir nahmen uns zuerst die Hengste vor, denn bei ihnen würden wir wohl mehr Kraft brauchen – außer bei Dave. Das Pony wollten wir später mit zu einem Ausritt mitnehmen, stattdessen waren jetzt Angus the Brave und Monster Energy an der Reihe. Ich putzte und sattelte Brave, während Loi sich Monster fertig machte. Dann marschierten wir auf den Reitplatz und begannen ein wenig Dressurarbeit. Brave besaß zwar nur ein Stockmaß von 1.49m, aber dennoch hatte er raumgreifende und schwungvolle Gänge. Auch Loi musste sich zu Anfang erst einmal an das kräftige Pferd unter ihr gewöhnen. Ich hatte kaum Probleme mit Brave, er machte seinen Namen eben alle Ehre, aber Monster schien das Gleiche zu tun. Anfangs testete er nur zu gerne aus und Loi musste ihn sehr beschäftigen, damit er keinen Blödsinn machte.
      Umso froher war sie, als wir endlich fertig waren, die beiden Hengste absattelten und wieder auf die Weide brachten. „Wollen wir erst einmal eine Pause machen?“ fragte Loi und lud mich zu einem Ausritt zum See ein. Ich sagte begeistert zu und holte HeadHunter, den hübschen Wallach von der Weide. Loi schnappte sich Grey Love, außerdem nahmen wir Dave und Feather, die beiden Shettys, als Handpferde mit. Flott waren wir sechs fertig und konnten los. Mit den Tinkern war der Ritt richtig entspannt und sie planschten auch gerne im Wasser umher, so dass wir sie anscheinend richtig beschäftigt hatten.
      Wieder auf dem Hof standen noch drei Pferde an und dann hätten wir es auch schon geschafft. Ich kümmerte mich um die Trakehnerstute Calista und machte sie für ein wenig Springen fertig. Loi holte Summer Holiday, sie wollte lieber noch ein wenig Dressur reiten. Ich nickte ihr zu und dann machten wir uns an die Arbeit. Beide Stuten arbeiteten wunderbar mit und zufrieden kamen wir auch nach der Stunde wieder zurück in den Stall. Loi wollte schon den Stall für den Abend fertig machen, so dass ich mich noch um Calacirya kümmern würde.
      Ich putzte die Stute gründlich und ging dann mit ihr auf den Platz, um sie noch ein wenig zu longieren, denn das würde ihr sicherlich gut tun. Und tatsächlich machte ihr es einen riesigen Spaß und sie war danach richtig zufrieden. Ich ließ sie noch kurz laufen, ehe es auch für sie zurück in den Stall ging. Loi hatte schon alle Pferde reingeholt und wir fütterten nur noch schnell, ehe wir uns wieder auf den Heimweg machten. „Noch einmal Danke für deine Hilfe!“ meinte Loi lächelnd und winkte mir noch einmal.
      Edfriend
    • Mongofisch
      Pflegebericht 12 - 22.08.2014
      Nachdem ich Moonlight sicher in ihre neue Box gebracht hatte, verließ ich den Stutenstall und lief zu den Fohlen rüber.
      "Na ihr Süßen", begrüßte ich die drei einjährigen Stuten. Sie schienen grade Mittagspause zu machen, Maira und Luisa lagen dösend im Stroh, Caletta hingegen kam freudig zu mir. "Du holst dir immer dein Leckerli ab, nicht wahr?", lachte ich und steckte dem Buckskin ein Möhrchen zu. Aber auch Maira und Luisa bekamen ihre Möhre, ehe ich das Putzzeug der Fohlen holte. Heute wollte ich erneut ein wenig mit ihnen üben. Bis auf das Hufegeben war das Putzen eigentlich gar kein Problem mehr, die drei genossen es immer mehr.
      Ich nahm mir den Hufkratzer und begann bei Caletta, da sie es bereits am besten machte. Langsam strich ich an ihrem Vorderbein runter: "Huf!" Ein kleiner Druck mit der Hand genügte und Caletta hob ihren Huf. Eilig, aber ordentlich säuberte ich den Huf und stellte ihn dann behutsam wieder ab. Ich lobte die Stute und fuhr mit den anderen Hufen fort.
      Auch mit Maira und Luisa klappte das Hufeauskratzen heute besonders gut. Ich war stolz auf meine kleinen Mädchen. "Ich schaue später noch einmal nach euch", verabschiedete ich mich, nachdem alle Fohlen sauber waren.
    • Mongofisch
      Tierarztbericht 3 - 08.11.2014
      Heute kam ich wieder auf den Hof von Lisa, um mich um ihre Pferde zu kümmern.
      Mittlerweile kannte ich mich hier relativ gut aus, da ich bereits einige Male bei ihr gewesen war.
      Rückwärts parkte ich das Auto vor dem Stall. Das Licht war abgeschaltet und insgesamt war der Hof recht still.
      Langsam und mit zusammengezogenen Augenbraunen stieg ich aus und ging auf das Stallgebäude zu. An der Tür heftete ein Zettel.
      „Hallo Maren! Bin kurz weggefahren, komme in etwa einer Stunde (also ca. um 17 Uhr) wieder. Du weißt ja, wo alles steht, die Fohlen stehen schon auf der Gasse. Grüße, Lisa“
      Meine Augenbrauen schnellten in die Höhe. Das war mir vorher auch noch nicht passiert!
      Frohen Mutes ging ich nun also wieder zum Auto und holte den Kram, den ich für die Fohlen brauchte. Erstrangig also zunächst das Stethoskop. Welches Pferd welche Impfung und Wurmkur bekäme, müsste ich am Gesamtzustand sehen.
      Als ich also die Tür zum Stall aufstieß, wieherten mir vier kleine Damen direkt entgegen.
      Kurz begrüßte ich alle, dann begann ich mit der Arbeit und kontrollierte zunächst den Gesundheitszustand. Hier achtete ich besonders auf den äußeren Zustand, schaute nach, ob das Fell glänzte, ob die Hufe brüchig waren, ob die Augen und Nüstern frei von Ausfluss waren und wie die Bemuskelung aussah. Dann wollte ich abhören und grob abtasten.
      Ich begann mit der Jährlingsstute Caletta. Sie war wirklich in einem hervorragenden Zustand. Bei Luisa sah es ähnlich aus, nur hier fiel mir auf, dass die Vorderhufe etwas schief wuchsen. Hier sollte unbedingt zeitnah ein Hufschmied draufschauen. Keine dieser Sorgen machte die Scheckstute Maira, die nicht nur sehr glänzendes Fell hatte, sondern insgesamt von sehr guter Konstitution. Als letztes kam das Sorgenkind Smeara, welche aus schlechter Haltung zu Lisa gekommen war. Ihr Fell war noch etwas matt, ansonsten sah sie jedoch bereits viel besser aus als bei meinem letzten Besuch.
      Allen Stuten außer Smeara impfte ich Tetanus und Influenza. Dies klappte ziemlich gut, sodass ich rasch fertig war.
      Bei Smeara war eine Impfung erst wieder im Februar nächsten Jahres fällig.
      Anschließend bekamen die vier Stuten von mir eine Wurmkur, die auch gegen Dasseleier und Co half, sodass sie bestens für die anstehende Stallsaison gerüstet waren.
      Kurz schrieb ich einen Zettel mit den Dingen, die ich gemacht hatte, und den Befunden, die ich gefunden hatte. Diesen hinterlegte ich für Lisa und trug anschließend die Impfungen in die Pferdepässe, die sie im Stall für mich bereitgelegt hatte, ein.
      „So weit so gut“, summte ich, bevor ich auf meinen Terminkalender schaute, um nachzusehen, was als nächstes anstand.
      Eowin
    • Eddi
      Pflegebericht 13 - 22.01.2015
      Es war nur ein kurzer Besuch bei Mongofisch, weil ich heute kaum Zeit hatte. Dennoch hatte ich ihr versprochen, mich um ihre vierbeinigen Lieblinge zu kümmern. Es war kurz nach 8 Uhr, als ich auf dem Hof ankam. Im Stall war es noch relativ ruhig, doch als ich das Futter verteilte, waren sofort alle hellwach. Ich wartete geduldig, bis alle fertig waren, ehe ich die Stuten als erste auf die Weide brachte. Ich nahm immer zwei Stuten, eine rechts, eine links. Zuerst durften Grey Love und Summer Holiday auf ihre Weide. Danach kamen Calacirya und Feather raus und zu guter Letzt noch Walking to the Moonlight und der Wallach HeadHunter. Die würden heute auf jeden Fall frei haben, denn eigentlich wollte ich nur die Hengste etwas beschäftigen, ehe ich fuhr. Dementsprechend brachte ich als nächstes die Fohlen raus. Auch wieder als erstes Caletta und Luisa (Gott waren die gewachsen!) und dann Maira und Smeara. Die vier Ladys jagte überglücklich über die großen Weiden und schienen nichts dagegen zu haben, heute frei zu haben. Nun standen nur noch die drei Hengste im Stall. Als erstes schnappte ich mir Dave. Den Shettyhengst longierte ich ausgiebig, führte ihn dann trocken und brachte ihn auf die Weide. Danach sattelte ich mir Angus the Brave und trainierte ein wenig Dressur. Zum Abschluss gönnte ich mir noch einen Ausritt mit Monster Energy. Als dann alle Hengste auf der Weide standen, machte ich mich auf den Heimweg.
    • Sevannie
      Verschoben am 27.08.2015
      Grund: 6 Monate lang keine Pflege
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Mongofisch
    Datum:
    26 Juli 2014
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