1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Samarti

Burnin' Unbridled Dreams, DRP

*2013, im Besitz seit dem 01. März 2014

Burnin' Unbridled Dreams, DRP
Samarti, 22 Juli 2015
    • Samarti
      [​IMG]
      Kanada, wir kommen!
      03. März 2014
      Hochwasser.
      Ein Wort, das allein schon dämlich genug klingt – welcher Idiot hatte sich das denn bitte ausgedacht?
      Nachdem Cornwall noch immer unter Wasser stand und unser ganzes Gestüt tatsächlich darunter zu leiden hatte, indem die Weiden, Reitplätze und auch die Reithalle nun völlig verstört worden waren, hatten Matthew und ich uns dazu entschieden, dass etwas Neues her musste. Und das so schnell wie möglich. Es war auch für die Pferde unzumutbar, sie noch im Stall stehen zu lassen, weshalb diese inzwischen schon auf dem neuen Gestüt untergebracht worden waren.
      So sehr es mir auch im Herzen wehtat, aus England wegzuziehen – hatte ich hier doch eine lange Zeit gelebt – so war es dennoch eine Erleichterung, dass wir zumindest unseren treuen Vierbeinern ein vernünftiges Zuhause bieten konnten. Obwohl wir erst vor knapp zwei Monaten nach Penzance gezogen waren, was für mich ein Stich ins Herz war. Ich liebte England, aber besonders nach der Zeit, die wir im ungewünschten Wasser verbracht hatten, wurde mir klar, dass dringend eine Lösung her musste.
      Zu meinem Glück sah Matthew, mit dem ich mich inzwischen wieder ziemlich gut verstand, das Ganze genauso; ebenso meine anderen paar Mitarbeiter. Bei einigen hatte ich Glück, Matthew, Sophia, Charles und seine Frau Lucy hatten beschlossen, mich zu begleiten, da ihnen die Lage in England förmlich zu Kopf stieg. Hätte ich mich zuvor nicht mit Matthew versöhnt, würde er mich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht begleiten.
      So traf es sich gut, dass neben der Ranch Gwen, dessen Hengst Altair ich bereits im Training gehabt hatte, ein leerstehendes Gestüt zum Verkauf stand. Ursprünglich wollte ich nie nach Kanada ziehen – doch das Mädchen hatte mich dann schlussendlich doch überzeugen können und inzwischen war ich mir ziemlich sicher, dass uns eine schöne Zeit bevorstand. Natürlich war ich mir über die Wetterumschwünge in Kanada im Klaren, dennoch würde es mit Sicherheit eine interessante, neue Erfahrung sein.
      Die letzten Umzugskartons waren gerade verpackt, als jemand von hinten seine Arme um meinen Torso schlang und sein Kinn auf meiner Schulter bettete. Ohne hinsehen zu müssen, wusste ich, dass es sich um Matthew handelte.
      „Ich werde England vermissen“, murmelte er leise in mein Ohr. Sein Atem kitzelte auf meiner Haut; jagte mir einen wohligen Schauer über den Rücken und sorgte dafür, dass sich Gänsehaut auf meinem Körper ausbreitete.
      „Ich auch.“ Meine Stimme war kurz vorm Versagen. Ja, ich würde England vermissen – und wie ich das tun würde. In diesem Land hatte ich so viele Erlebnisse machen dürfen, war selbstständig geworden, hatte mein erstes, komplett eigenes Gestüt aufbauen können, hatte neue Freunde gefunden, Bekanntschaften geschlossen, mit Leuten zerstritten, meistens wieder mit jenen Leuten versöhnt, hatte mir eine neue Menge Pferde gekauft, hatte viele Pferde trainiert und, und, und. Ich könnte die Liste ewig weiterführen, doch irgendwas findet alles sein Ende.
      „Wir schaffen das. Zusammen.“ Er stockte kurz und senkte seine Stimme, während sich auf meinem Gesicht ein Lächeln ausbreitete.
      „Zusammen.“

      Endlich hatte ich den ganzen Trubel um den Check-In am Flughafen hinter mir und konnte mich nun auf den Flug nach Kanada begeben. Mein Handgepäck hatte ich rasch in der Ablage verstaut, nachdem ich meine Sitzreihe, F, gefunden hatte. Matthew war mir dicht auf den Fersen, die Anderen waren schon alle längst in Kanada, um das neue Gestüt auf Vordermann zu bringen. Ich seufzte leise und ließ mich dann auf meinen Sitz sinken, ehe ich mir die Ohrstöpsel ins Ohr steckte und Musik hörte. Meine Musik wurde aber leider Gottes nur kurz darauf von den nervigen Ansagen unterbrochen, die man sowieso vor jedem Flug hörte. Ich konnte sie inzwischen schon auswendig, schließlich flog ich nicht gerade selten, um neue Pferde zu holen oder einfach nur an internationalen Turnieren teilzunehmen.
      Zum Glück war die Ansage schon bald beendet und ich startete mein Handy erneut, um mich Flappy Bird zu widmen. Ich hasste dieses Spiel abgrundtief, hing ich doch immer noch bei meinem Highscore von 73 Röhren fest, doch ich wollte eben diesen unbedingt brechen. Das bedurfte nicht nur einer Menge Geduld, sondern auch viel Zeit – zu viel Zeit. Denn irgendwann gab mein Handyakku auf und ich musste mich anders beschäftigen, weshalb ich Matthew anstieß, welcher kurz zusammenzuckte und dann überrascht aufsah. Es dauerte nicht lange und wir waren in eine Unterhaltung darüber vertieft, wie es wohl in Kanada für uns weitergehen würde.

      Das neue Gestüt war riesig. Mir stand der Mund vor lauter Staunen offen, als ich aus dem Taxifenster blickte und unser großes Gelände erspähen konnte. Überall erstreckten sich lange, grüne Wiesen, dichter Wald umgab uns und hin und wieder sah man einmal ein Feld. Kurzum: Es war unglaublich. Das CHS in England war im Vergleich zu diesem winzig gewesen und ich zweifelte daran, ob es gut war, ein solch großes Gestüt zu besitzen. Schnell schlug ich mir den Gedanken wieder aus dem Kopf. Wir hatten uns vergrößert und würden auch demnächst noch einige neue Pferde erwarten, weshalb so viel Platz vielleicht ein ziemlicher Vorteil war, sollten doch bald eventuell sieben weitere Zuchtpferde von Elena bei uns ankommen, um die wir uns kümmern sollten.
      Mein Weg führte mich zunächst einmal ins Haus, wo Matthew und ich die restlichen Kartons und Koffer ablegten, ehe er mich völlig unerwartet bei der Hand nahm. Ein leichtes Kribbeln breitete sich an der Stelle aus, weshalb ich lächelnd zu Boden sah und ihm nicht ins Gesicht blicken wollte. Er grinste kurz, zog mich dann aus dem Haus heraus und wir standen etwas ratlos auf dem Gestüt herum, da wir nicht wussten, wo was war – weshalb wir uns erst einmal zu dem längsten Gebäude begaben, welches, wie nicht anders zu erwarten, der Stall war.
      Die Pferde standen momentan alle in ihren Boxen und zermalmten zufrieden ihr Heu, während wir an den neuen Außenboxen vorbeiliefen. Diesmal hatten wir uns gegen die Innenboxen und für die Außenboxen entschieden, da die Pferde somit einfach mehr „Luft“ hatten, es schien ihnen allerdings auch zu gefallen. Scheinbar hatten sie alle die anstrengenden Reisen gut überstanden, lediglich Pushin' Jazz for Cash hatte eine kleine Schürfwunde an der Brust, welche jedoch nicht allzu schlimm aussah. Kein Grund, sich Sorgen zu machen.
      Casey brummelte mir freundlich zu und sah neugierig auf, als wir an ihrer Box vorbeiliefen, doch ich streichelte ihre Stirn nur kurz zur Begrüßung und wir liefen weiter. Rapsoul beachtete mich nicht weiter, ebenso Audio Delite at Low Fidelity – sie beide waren nur mit ihrem Heu beschäftigt und hatten keine Zeit für uns übrig. In der Box gegenüber der Mixstute stand eine Kabstrupper-Stute, die ich vor kurzer Zeit von Elena gekauft hatte, aber bisher noch nicht selbst in Empfang nehmen konnte, da sie sofort nach Kanada gebracht worden war, ohne einen Zwischenstopp in England einzulegen. Die Gute hieß Sambuca und wollte sich lediglich einige Streicheleinheiten erbetteln, ehe auch sie sich wieder dem Futter zuwandte.
      Die drei kleinen Fohlen auf unserem Gestüt Dajeen, Beverly und Lunaris schienen sich trotz ihres niedrigen Alters ebenfalls schon ziemlich gut eingelebt zu haben, widmeten doch auch sie sich lieber dem Futter, als mich zu begrüßen. Lediglich der neue Hengst im Bunde, ein Buckskin Roan aus der Zauberhaft, der vor einem Tag geboren worden war und dementsprechend noch wackelig auf den Beinen stand und sich nur bei Zauberhaft in der Box befand, sah mich etwas verängstigt an. Der kleine war ein Nachkomme von dem Deutschen Reitponyhengst Unique Affair, der in der Zucht Burnin' Valentine stand und hatte daher auch seinen Namen bekommen: Burnin' Unbridled Dreams.
      Auch Sonic Syndicate war gut angekommen, ebenso Nacromancer in the Dark und Nickles 'n Dimes, auf den ich inzwischen meine ganzen Hoffnungen setzte. Der schon etwas ältere Kerl hatte eine ausgesprochen interessante Fellzeichnung, die auch der Farbzucht neues Leben einhauchen würde. Romantica und Ace of Clubs, die Farbwechsler-Stute, hatten wir inzwischen wieder auf dem Gestüt, nachdem sie eine Zeit lang bei Lisa auf dem Hof gelebt hatten, wo sie in der Dressur jeweils eine Stufe höher trainiert worden waren. Monsta lag dösend in ihrer Box und schien nicht mehr hungrig zu sein; sie blickte allerdings auch nicht auf, als ich an ihrer Boxentür vorbeiging und kurz herein sah. Das letzte meiner inzwischen sieben Sportponys war nun Firebird geworden, die junge Sooty Palomino-Stute, die ich von kira gekauft hatte.
      Schließlich folgten noch die Zuchtpferde, die wir uns einen Moment lang ansahen und bei denen wir kontrollierten, ob alles in Ordnung war. Beginnend bei Herbstblatt arbeiteten wir uns weiter voran, besuchten Pamino, Dahiba, Da Vinci und auch Star's Diamond nacheinander. Bei Goldherz verharrten wir eine Sekunde – sie brummelte mir erfreut zu und schmiegte sofort ihren Kopf gegen meine Brust, als sie mich sah. Das zwischen uns hatte sich wirklich zu etwas Besonderem entwickelt, so kitschig es sich jetzt auch für Außenstehende anhören mag. Sie war schon immer mein Lieblingspferd gewesen und nichts oder niemand könnte sich jemals wieder zwischen uns stellen, waren wir doch inzwischen beste Freunde geworden. Sie begleitete mich überall hin und das bereits seit fast fünf ganzen Jahren. Um nichts in der Welt würde ich sie jemals eintauschen oder hergeben wollen, so viel stand fest.
      Nachdem ich mich von Goldherz lösen konnte, liefen Matthew und ich zur nächsten Box, in der Zauberhaft ihr Heu fraß. Direkt neben ihr stand der einen Tag alte Hengst von Unique Affair, der es mir schon im ersten Moment angetan hatte. Ich hoffte wirklich, dass aus ihm mal ein ganz Großer werden würde, denn die richtigen Veranlagungen dazu hatte er allemal.
      Die letzten drei vergebene Boxen waren von den drei Neuen belegt worden. Wir hatten sie, wie auch Star's Diamond und Zauberhaft, von Husky kaufen können und so standen sie nun bei uns in Kanada. Ebenso wie Sambuca waren auch sie sofort nach Kanada gebracht worden, sodass ich sie zuvor noch nicht wirklich hatte sehen können.
      Der erste Hengst war ein Brauner, der bereits zwölf Jahre alt war; Dancer in the Moonlight. Der Hengst war ziemlich menschenbezogen, was mir schon in den ersten Sekunden auffiel: Er kam sofort zu mir, drückte sein Maul gegen meine Jackentasche und suchte nach Leckerlis, wollte aber zeitgleich auch gestreichelt werden.
      Daraufhin folgte Kronjuwel, der Papa von meiner Stute Zauberhaft. Er war ein wirklich schöner Buckskin, wurde ebenfalls im Jahre 2002 geboren und sein Charakter ähnlich wie der von Dancer in the Moonlight. Liebenswert, menschenbezogen und einfach ein Prachtkerl, der nicht nur sein faszinierendes Äußeres, sondern auch sein Interieur bisher immer mit vollem Erfolg weitergeben konnte.
      Das letzte der drei neuen Ponys war eine gekrönte Deutsche Reitponystute, die ich bereits von früher nur zu gut kannte. Inzwischen hatte ich eine stolze Zahl von vier gekrönten Deutschen Reitponystuten im Stall stehen, was mich ziemlich erfreute – war es doch vor gut zwei Monaten lediglich Goldherz, die bei mir im Stall stand. Nun jedoch hatte auch Star's Diamonds Mutter, Star, zu uns gefunden, die früher mal Juliane gehört hatte, mit der ich vor einigen Jahren mal das Gestüt Liberté geführt hatte. Ich war besonders froh darüber, sie bei mir haben zu können, strahlte sie doch schon früher solch einen Lebensmut aus, dass er beneidenswert war. Zwar war sie inzwischen schon fünfzehn Jahre alt, führte sich aber dennoch immer noch auf, als wäre sie eine dreijährige Stute, die erst noch eingeritten werden müsste.

      „Scheint, als ginge es ihnen allen gut“, bemerkte Matthew das Offensichtliche und ich lachte als Antwort nur kurz auf. „Ja, da magst du recht haben. Zum Glück haben sie die Reise alle gut überstanden“, seufzte ich erleichtert und fügte dann hinzu: „Aber jetzt werden wir erst einmal unsere neue Nachbarin begrüßen gehen.“
    • Samarti
      [​IMG]
      Zurück nach Deutschland
      27. Juli 2014
      Momentan stand ich wirklich unter Stress, und das bekamen leider auch meine vierbeinigen Lieblinge zu spüren. Ich beschäftigte mich kaum noch mit ihnen, ließ vielmehr mein Personal alles mit ihnen machen und sie trainieren und das nur, weil ich kurzerhand zurück nach Deutschland reisen musste, um dabei zuzusehen, wie meine Tante ihre letzten Stunden mit ihrer Familie verbrachte. Sie leidete schon länger an Krebs, der inzwischen so weit fortgeschritten war, dass ihr nicht mehr viel Zeit blieb – genauer gesagt erwarteten die Ärzte ihren Tod in wenigen Tagen, weshalb ich auch noch einmal anreisen wollte, um sie ein letztes Mal zu sehen.
      Während sich Rapsoul, Casey, Beverly, Audio Delite at Low Fidelity, Pushin' Jazz for Cash, Skyrim, Dajeen, Burnin' Unbridled Dreams, Sambuca, Sonic Syndicate, Romantica, Nacromancer in the Dark, Monsta, Nickles 'n Dimes, Ace of Clubs, Firebird, Trés Jolie, Santa Fee (die vor kurzem wieder zu uns zurückgekehrt war), Herbsblatt, Pamino, Dahiba, Da Vinci, Star's Diamond, Star, Zauberhaft, Goldherz, Dancer in the Moonlight, Kronjuwel, Darym, Yanetha, Casablanca, Laurencio, Fine Frenzy, Draugsa, Silenc Dream und Season's Princess also in Kanada auf den weitläufigen Weiden fröhlich ihre Bäuche vollschlugen, verbrachte ich meine Zeit in meinem Heimatland. Und erst dann wurde mir klar, wie sehr ich meine Familie vermisst hatte – dennoch zog es mich zurück nach Kanada.
    • Samarti
      [​IMG]
      Tierarztbesuch
      29. Juli 2014 - von Eddi
      Mein nächster Termin stand auf Crown Hill an. Endlich bekam ich mal wieder die Gelegenheit mit Elisa zu reden. Ich war ehrlich gesagt aber froh, als ich sicher im Windschatten des Stalles parkte, denn während der Fahrt hatte das Wetter plötzlich umgeschlagen. Ein richtiges Gewitter war aufgezogen und der Himmel hatte sich stark verdunkelt. Nun begann es auch aus Eimern zu gießen. In Windes Eile sauste ich in den Stall, dort stand auch schon Elisa, nämlich von oben bis unten pitschnass. Links und rechts neben ihr standen zwei Reitponyfohlen und schaute auch betröppelt aus der Wäsche. „Sind das meine Patienten?“ fragte ich grinsend und Elisa nickte lachend.
      Während sie die beiden Fohlen am Putzplatz anband, packte ich meine Sachen aus, denn bei beiden Fohlen stand heute eine Großuntersuchung an. Inzwischen schienen die beiden dankbar zu sein, im Stall zu stehen, denn draußen donnerte es gewaltig. „Mit wem fangen wir an?“ fragte ich Elisa und sie deutete auf den kleinen Rappschecken. „Mit Skyrim.“
      Also begann ich mit der Grunduntersuchung, erst einmal ein Blick ins Maul und dann wurde der Zwerg auch schon komplett abgehört und abgetastet. Sowohl äußerlich als auch innerlich ging es ihm wunderbar und auch seine Körpertemperatur befand sich im Idealbereich. So konnten wir ihn ohne Probleme impfen. Er bekam insgesamt vier Spritzen, war aber nicht sonderlich davon angetan. Im Pass konnte ich dann aber wenigstens eintragen, dass er gegen Influenza+Herpes, Tetanus, Tollwut und Fohlenlähme geimpft war.
      Danach gab es erst einmal noch die Wurmkur und während Skyrim diese schmatzend verschluckte, bereitete ich das Präparat mit dem Chip vor. Kurz darauf verschwand dieser unter der Pferdehaut. Vorsichtig fuhr ich mit dem Lesegerät über die Stelle und schnell war der Chip registriert. Die Lebensnummer des Fohlens trug ich im Pferdepass ein. Fertig war Skyrim aber dennoch noch nicht.
      Stattdessen waren noch seine Augen und Zähne an der Reihe. Wegen seines jungen Alters gab es da aber nicht viel zu tun und schon bald war er fertig. Elisa führte ihn mir noch einmal im Schritt und Trab vor und dann durfte er auch schon in seine Box.
      Ich wechselte geschwind die benutzten Sachen gegen frische aus, denn nun war Unbridled Dreams an der Reihe. Der kleine Hengst stammte aus der Zucht von Ivi und besaß eine schicke Abstammung. Auch er ließ sich brav untersuchen und ich konnte ihn schnell guten Gewissens impfen. Dann gab es erst einmal die Wurmkur, ehe auch er gechippt werden sollte.
      Als das geschafft war, warf ich auch noch einmal bei ihm einen Blick auf Zähne und Augen und schon hatte er es ebenso geschafft, nur vorgeführt werden, musste er noch. Während Elisa Dreams vorführte, sah ich eine leichte Lahmheit vorne links. Beim Abtasten hatte ich nichts gespürt, aber nach der Bewegung wurde die Stelle ein wenig wärmer als vorher. „Wahrscheinlich hat er sich auf der Weide nur vertreten oder zu wild gespielt.“ erklärte ich Elisa.
      „Einfach immer kühlen. Ich lasse dir Heilerde da, die kannst du über Nacht immer drauf machen, dann sollte es bald weg sein.“ meinte ich lächelnd, reichte ihr die Heilsalbe und packte dann die Sachen zusammen. Die beiden Fohlen waren fertig und für mich hieß es nun nach Hause fahren, und zwar durch ein äußerst unangenehmes Unwetter.
    • Samarti
      [​IMG]
      Weihnachtliche Vorbereitungen
      22. Dezember 2014
      „Star's Diamond und Trés Jolie befinden sich in den Boxen, holst du eben Ace of Clubs und Romantica? Dann kümmere ich mich noch um Monsta und Goldherz. Julien, nimm du bitte noch Beverly und bring sie in die Box!“, bat ich Joline und Julien im Vorbeigehen im Stall, eilte dann zu den Halfterhaltern und zückte die Halfter der beiden Reitponystuten, welche ich in ihre Boxen bringen wollte. Die verbleibenden Stuten Audio Delite at Low Fidelity, Sambuca, Pina, Star, Yuki, Star und neuerdings auch Hall of Fame standen auch nicht mehr auf der Weide.
      Unbridled Dreams, Skyrim und Bacardi Mojito waren schon gut versorgt und standen in ihrem Stall, ebenso wie Pinero.
      Auch die Hengste des Gestüts – Rapsoul, Kronjuwel, Capriciasso, Diggin' in the Dirth, Levi, Unbroken Soul of a Rebel und Cardillac – machten sich bereits eifrig über ihr Futter her.
      Es war ein anstrengender Tag gewesen und die Kälte machte dies nicht besser. Nächsten Samstag sollten es bis zu -25 Grad Celsius werden! Minus!
      Umso glücklicher war ich, als ich endlich mit Julien im Haus verschwinden und mich vor den Kamin schmeißen konnte. Doch natürlich musste diese schöne Stille direkt unterbrochen werden.

      »Last Christmas I gave you my heart,
      But the very next day, you gave it away.
      This year, to save me from tears,
      I'll give it to someone special.«

      „Mach es sofort aus!“, rief ich verzweifelt und stürzte in Richtung des Radios, um dieses schreckliche Lied endlich zum Verstummen zu bringen. Es war genau wie letztes Jahr, als wir an Heiligabend alle beisammen waren und plötzlich Last Christmas ertönte. Jedes Jahr war es dasselbe, dämliche Lied, welches die Radiosender in Dauerschleife auf und ab spielten, und es nervte mich. Umso schöner war die Stille, wenn die letzten Töne verklungen und ich diese Melodie nicht mehr hören musste.
      Möglicherweise war ich ein Weihnachtsmuffel, den man erst einmal in Stimmung bringen musste, doch genau mit diesem Lied ging es in die ganz falsche Richtung, weshalb das Radio bei uns an Heiligabend ein totales No-Go war.
      „Ich sag' es zwar nicht gern, aber Matthew hat mich geschickt, um dir zu sagen, dass er mit dir reden möchte“, stürmte Joline in das Zimmer und vergewisserte sich erst dann, dass niemand in der Nähe war. Bis auf Julien war dies nicht der Fall – und der konnte es meinetwegen wissen.
      Woher der plötzliche Sinneswandel?“, wollte ich fragen, doch ich hielt lieber meinen Mund und nickte ihr dankend zu, ehe ich zu Matthew ging, von dem ich wusste, dass er sich in seinem Schlafzimmer verkrochen hatte.
      „Hey“, lächelte Matthew mich zaghaft an, nachdem ich sein Zimmer betreten hatte und wir uns einige Minuten stillschweigend und irgendwie steif angesehen hatten. Still erwiderte ich sein Lächeln und seufzte dann.
      „Äh, ich wollte dir nur sagen, dass ich es total schade finde, wie es gelaufen ist und … na ja, es tut mir leid.“ Der Mann hob den Blick und sah mir direkt in die Augen, was mir einen Schauer über den Rücken sandte.
      „Schon … okay“, stammelte ich nervös und nickte dann, „mir tut es auch leid. Vergeben und vergessen?“
      „Ich verspreche dir, ich versuche, mich zu bessern. Du hast mir wirklich gefehlt.“ Angespannt stand er von seinem Stuhl auf und bewegte sich auf mich zu.
      „Ich hab dich wirklich vermisst“, flüsterte ich in Matthews Schulter, als er mich in seinen Arm genommen hatte und ich mich an seine Brust kuschelte. Ich liebte es, wenn Männer gut rochen – und dieses Exemplar tat dies momentan ganz besonders gut.
      Nach einer Weile entfernten wir uns etwas voneinander, doch der Mann vor mir beobachtete mich noch immer ganz genau und sah mir eindringlich in die Augen. Seine Augen wanderten zwischen den meinen und meinen Lippen hin und her, und auch, wenn ich intuitiv wusste, worauf er hinaus wollte, zögerte ich keine Sekunde, als der Abstand zwischen unseren Mündern immer kleiner wurde und schließlich ganz verschwunden war und wir unsere Lippen versiegelten. Und Gott, fühlte sich das gut an!
    • Samarti
      [​IMG]
      „Du hast mich nicht erkannt“
      26. Februar 2015
      „Äh, Matthew? Möchtest du mir immer noch nicht verraten, warum du mir aus dem Weg gehst? Was ist passiert?“
      Stirnrunzelnd blieb der Mann vor mir stehen und drehte sich um. War ich ihm gerade eben noch hinterher gerannt, so rannte ich in diesem Moment voll in seinen Rücken, weil ich nicht darauf vorbereitet gewesen war, dass er so abrupt vor mir anhalten würde.
      Nachdem er mich eine Weile lang stumm angesehen hatte, schüttelte er ungläubig den Kopf und lief schnellen Schrittes weiter.
      „Matthew?“
      Er beachtete mich doch tatsächlich nicht! Wütend verschränkte ich die Arme vor der Brust und stampfte mit dem Fuß lautstark auf den Boden auf. Ich hasste sowas!
      „Matthew!“
      Noch immer kam keine Reaktion von dem blöden Kerl, der mich da so eiskalt ignorierte und einfach weiter auf eines der Stallgebäude zueilte.
      „Matthew, verdammte Scheiße!!“, schrie ich völlig genervt über den Hof, sodass sogar Sophia, die sich gerade mit Unbridled Dreams (der momentan von ihr ständig völlig verwöhnt wurde) beschäftigte, erschrocken aufsah und mit ihren himmelblauen Augen direkt in unsere Richtung starrte. Dabei zog sie eine Augenbraue hoch, was sie noch ungefähr tausendmal unsympathischer aussehen ließ – und das sollte schon was heißen. Denn auch, wenn Sophie eine tolle Person war, war sie teilweise allerdings schon fast zynisch und ständig ignorant.
      „Was zur Hölle willst du wissen?! Was du getan hast, als du stockbesoffen warst? Oh, das ist ja gar nicht so viel, lass mich doch mal alles eben durchzählen …“, fauchte er mich völlig sarkastisch an und zählte dann, um mich noch lächerlicher dastehen zu lassen, an seinen Fingern bis sieben.
      „Auf die Schnelle fallen mir da sechs Sachen ein. Und das sind bestimmt noch mehr.“
      „Aber … du hast gerade bis sieben abgezählt!“, korrigierte ich ihn und biss mir im nächsten Moment reuevoll auf die Unterlippe. Du machst es nicht besser, Elisa!
      Wortlos und völlig distanziert betrachtete Matthew mich, um dann mit den Augen zu rollen. „Ich dachte, du willst es wissen?“
      „Tut mir ja leid“, murmelte ich nur kleinlaut und wenig glaubwürdig, „erzähl es mir, bitte!“
      Seufzend gab der Schwarzhaarige nach und deutete dann auf einen Strohballen, der, wieso auch immer, mitten in der Stallgasse rumlag?! Theatralisch ließ er sich auf den Ballen fallen und bedeutete mir dann mit einem Kopfnicken, mich ebenfalls hinzusetzen.
      Knappe zwei Minuten wartete ich nur schweigend darauf, dass er irgendetwas sagen würde – ich hatte auf die Uhr geschaut und mit Adleraugen den verdammten Sekundenzeiger verfolgt!
      Als ich gerade zum Reden ansetzen wollte, begann Matthew mit Punkt Nummer eins: „Du hast mir beim Aussteigen auf meine Schuhe gekotzt!“
      „... Ups?“
      „Nummer zwei: Auf dem Weg vom Auto ins Haus bist du einfach irgendwann verschwunden, kamst dann aus irgendeiner Ecke wieder herausgekrochen und bist quietschend an uns vorbei gerannt. Und während du das getan hast, hast du mir jauchzend mit der Hand auf den Hintern gehauen.“
      „Na ja, komm schon, wer könnte da schon wider-“, fing ich an, hielt dann aber lieber den Mund und nickte Matthew nur entschuldigend zu. „Und weiter?“
      „Als Gwen schon schlafen war, bist du mir die ganze Zeit wie so ein Dackel hinterhergelaufen und hast versucht, mich flachzulegen … oder so. Auf jeden Fall fandest du es wahnsinnig lustig, mich von hinten zu packen und immer wieder mit deiner Hüfte zuzustoßen, während ich mich übers Waschbecken gelehnt habe, um mein Gesicht zu waschen.“ Beim Erzählen der Geschichte verdrehte Matthew die Augen und seufzte dann.
      „Das ist alles?“, fragte ich verwundert, sah ich doch noch nicht wirklich einen Grund darin, dass er wirklich sauer auf mich sein könnte?
      „Du hast vergessen, wer ich bin, als ich euch abgeholt habe!“, beschwerte er sich dann, verschränkte – wie ich es zuvor ebenfalls getan hatte – die Arme vor der Brust und schob schmollend die Unterlippe vor.
      „Hä?“
      „Als ich euch abgeholt habe, hast du nur gepfiffen und gemeint: 'Wer ist denn der heiße Feger? Den würde ich ja zu gerne …' Danach bist du zusammengesackt und eingeschlafen, also weiß ich nicht, was du damit ausdrücken wolltest, aber du wusstest nicht mehr, wer ich bin!“
      „Oh Gott, das ist gerade ja schon fast süß“, musste ich mir eingestehen und nickte dann, um meine Aussage zu bekräftigen. „Aber jetzt los, Pina und Bee brauchen Beschäftigung!“
      „Du findest das 'süß'? Ich finde das nicht ansatzweise lustig! Was, wenn wir irgendwann zu- … äh, ich meine, was, wenn du irgendwann einen Freund hast und den nicht wiedererkennst?!“
      „Du bist ja niedlich“, grinste ich nur und kniff Matthew in die Wange, ehe ich seine Hand schnappte und ihn hochzog, um ihn mit zu den Boxen von Pina und Beverly zu ziehen.

      Pina hob inzwischen sogar den Kopf, wenn ich an ihre Box kam. Während Matthew sich mit Bee beschäftigte, die er gewissermaßen unter seine Fittiche genommen hatte, wollte ich mich lediglich ein wenig um Pina kümmern.
      „Wollen wir die Beiden einfach in der Halle laufen lassen?“, wandte ich mich an Matthew, der seinen Kopf zu mir drehte und mir bestätigend zunickte. „Gute Idee. Dann können wir Fame gleich mit reinlassen, meinst du nicht?“
      Diesmal war ich diejenige, die nickte. Da die drei Stuten untereinander inzwischen wohl auskamen und auch auf der Weide ziemlich oft zusammen spielten, sollte es kein Problem sein, Pina, Beverly und Hall of Fame CU gemeinsam in die Reithalle zu lassen.
      Nachdem wir also die beiden jüngeren Stuten zunächst einmal in die Reithalle verfrachtet hatten und Matthew Fame holte (ich wollte ihn nicht mit Pina alleine lassen, denn die kleine Stute akzeptierte noch immer nur Gwen und mich), sorgte ich dafür, dass sich die beiden Roans schon einmal austobten.
      Mit beiden wurde momentan mehr als genug Bodenarbeit gemacht. Bei Pina, um ihr Vertrauen wieder aufzubauen und ein gewisses Vertrauensfundament errichten zu können; bei Bee, um sie langsam aber sicher an Sattel und Trense zu gewöhnen und deren Gewicht ebenfalls mit einzubeziehen. Beide steckten momentan in einer Phase, in der sie vieles zu lernen hatten; dennoch gab es noch immer viel zu viel zum Entdecken.
      Ruhig und gemütlich kam der Palomino mit der kurzen Stehmähne in die Halle geschritten, mit hoch erhobenem Kopf beobachtete sie dann interessiert das Treiben in dieser. Als die inzwischen fünfjährige Stute die beiden anderen Ponys erblickte, schnaubte sie und scharrte mit dem Huf, darauf wartend, dass Matthew ihr das Halfter abstreifte. Obwohl sie unter dem Reiter ein Traumpferd war und auch charakterlich total klasse, hatte sie doch noch ihre kindlicheren Momente, in denen sie es liebte, mit den anderen Pferden durch die Halle zu toben und sich einmal richtig auszulassen. Beinahe direkt, nachdem der Mann ihr das Halfter abgezogen und sie verabschiedet hatte, preschte sie im Galopp auf die anderen beiden Stuten zu.
      Während die drei Reitponys sich gegenseitig immer weiter hochschaukelten und kaum zur Ruhe kamen, weil sie immer wieder mit dem Buckeln anfingen, standen Matthew und ich in der Reithallenmitte und verfolgten die Ponys mit unseren Augen.
      „Gibt dir das wirklich zu denken? Dass ich dich nicht erkannt habe, meine ich?“, hakte ich dann nach einer Zeit nochmal nach und hob meinen Blick, um Matthew anzusehen. Da er seinen Blick stur geradeaus hielt, konnte ich nur sein Profil mehr als gründlich studieren und ließ mir diese Möglichkeit dann auch nicht nehmen.
      „Wenn du dann mit dem Starren fertig bist, möchtest du noch eine Antwort?“, grinste der Mann und schmunzelte dann nur noch leichte.
      „Ja“, erwiderte ich und senkte meinen Blick wieder, sah Matthew danach aber erneut an.
      Ein leise gemurmeltes, kaum hörbares „Ja, tut es“ war das Letzte, was ich von Matthew hörte, ehe er auf dem Absatz kehrtmachte und die Halle verließ. Völlig überrumpelt starrte ich ihm hinterher, beobachtete ihn, wie er das Hallentor hinter sich schloss und Joline im nächsten Moment hereingeplatzt kam.
      „Matthew hat gesagt, du bräuchtest gleich Hilfe beim Pferde zurückbringen?“
    • Samarti
      [​IMG]
      Spaziergang
      24. März 2015 - von Rhapsody
      Der Vorteil von Nachbarn war, dass man sie immer fragen konnte, wenn man Hilfe brauchte. Der Nachteil: sie konnten das gleiche tun.

      Und so war ich an einem kalten (2°C und Regen) Märztag bei Elisa und sah ihr zu, wie sie ein Buckskin Roan Fohlen von der Weide führte.
      „Jojo, das ist Unbridled Dreams. Unbridled Dreams, Jojo,“ sagte sie und drückte mir mit einem fetten Grinsen den Strick in die Hand. Der kleine Hengst sah mich wenig begeistert an.
      „Ich muss nur wirklich wirklich WIRKLICH was in der Stadt besorgen und er soll nicht schon wieder einen faulen Tag kriegen.“ Elisa schob die Unterlippe vor. „Nur für heute?“
      Ich seufzte. „Solange du nicht von mir erwartest, ihm Kunststückchen beizubringen –“
      Elisa quiekte. „Super! Du bist die Beste!“ – Und schon war sie verschwunden.
      Dajun – wie auch immer man von Unbridled Dreams auf Dajun kam – sah immer noch nicht wirklich überzeugt aus, doch ich steckte ihm ein Leckerli zu und zupfte leicht am Führstrick. „Na komm, Kleiner.“

      Da ich mich immer noch nicht ganz genau auskannte im Gelände um Pine Grove – und Crown Hill – entschied ich mich für einen entspannten Spaziergang entlang der Geländestrecke. Dajun lief ruhig neben mir her, schupperte ab und zu an den Hindernissen aber interessierte sich sonst eher für das Gras, das langsam wieder grün und saftig aussah.

      Nach einer halben Stunde kehrte ich wieder um, steckte dem kleinen Hengst noch ein paar Karotten zu, ehe ich zurück auf meinen Hof ging.
    • Samarti
      [​IMG]
      Die fünf Kleinen und Mama
      24. März 2015
      Der Schnee begann langsam zu schmelzen und der Frühling hielt endlich ein wenig Einzug, auch, wenn man dies aufgrund der ständigen Unwetter kaum zu glauben vermochte. Dennoch raffte ich mich an diesem Morgen schwermütig hoch, denn mir stand einiges bevor: Meine fünf Jüngsten wollten schließlich beschäftigt werden!

      Dementsprechend machte ich mich schon bald, bewaffnet mit einem Apfel und einem Trinkpäckchen Orangensaft als Frühstück, auf den Weg in jenen Stalltrakt der Nachwuchspferde und ließ um fünf Uhr morgens das erste Licht durch das riesige Stalltor hineinfallen. Es war ruhig im Stall und die Fünf (plus Romantica) waren noch sichtlich müde, denn Beverly sah ich nur dösen und Pina, die zwar hochschreckte und mich neugierig und mit der gewohnten Portion Skepsis und Argusaugen beobachtete, hatte sogar noch einen relativ verschlafenen Blick auf dem Gesicht, bei dem ihr die Augen fast wieder zufielen. Mir bedeutete allein dieser Ausdruck schon eine ganze Menge – vor einem halben Jahr hätte sie die Box zertreten, doch Gwens und mein Training mit ihr tat das Beste, um sie sozialer zu machen. Dies schafften wir auch bisher ganz gut. In der Nähe von uns beiden ließ sie sich inzwischen sogar einigermaßen fallen und das füllte meine Brust mit unbändigem Stolz, der meine Brust wohl auf das Dreifache anschwellen ließ.
      Da es noch sehr früh war, hatten die Ponys noch kein Futter bekommen, weshalb ich die Aufgabe heute einfach mal übernahm, ohne groß zu murren. So ein bisschen Zeit im Stall, wenn die Pferde zufrieden auf ihrem Futter herumkauten, war auch mal etwas schönes und so konnte ich zumindest noch einen dezenten Schönheitsschlaf ergattern, der mir in meinem Zustand echt gut tat. Augenringe bis zum Gehtnichtmehr, meine Haut war irgendwie ein wenig gerötet und würde mich so jemand sehen, würde er denken, ich wäre todkrank.
      Anfangen tat ich mit Burnin' Unbridled Dreams, Rozene und Chesmu, nachdem sie ihr Futter zufrieden aufgefressen hatten und nun glücklich in der Box standen. Die zwei waren nur ein Jahr auseinander, und Chessi sah zwar schon sehr viel weiter entwickelt aus, doch verstehen taten die beiden sich mehr als gut; beinahe prächtig. Dies war auch der Grund, warum sie so oft zusammen laufen gelassen wurden, denn es freute die beiden fast mehr als mich, wenn ich zusehen konnte, wie sie zusammen Fangen spielten oder gemeinsam herum tobten.
      Heute durften Chessi und Dajun zwar „nur“ in die Halle und wurden laufen gelassen, doch man merkte, wie sie sich über die Bewegung freuten und trotz der Tatsache, dass es noch viel zu früh am Morgen war, tobten sie ausgelassen über den Sand und wirbelten diesen hinter sich auf.

      Genauso handhabte ich es mit Pina und Bee. Auf der Weide sah man die beiden Roans stets zusammen, fast nie traf man sie allein an – Bee war so etwas wie Pinas beste Freundin, die ihr alles Neue und Unbekannte geduldig gezeigt hatte und sie nun vor allem Bösen beschützte. Irgendwie war der Gedanke daran, dass die nur knapp ein Jahr ältere Stute der jüngeren alles beibrachte und lehrte, verdammt niedlich. Anfangs hatte ich eher daran gedacht, Pina zu Goldherz zu stellen, denn die gute Stute hatte mehr als genug Erfahrung mit Fohlen und jüngeren Pferden, und aufgrund ihrer Gutmütigkeit wäre auch sie wohl mehr als perfekt für diese Aufgabe gewesen. Als ich dann aber gesehen hatte, wie prächtig Bee und Pina miteinander auskamen, brachte ich es nicht mehr übers Herz, die zwei voneinander zu trennen.
      Der Hocker, auf dem ich in der Mitte der Reithalle saß, wackelte zwar etwas hin und her, wenn ich mein Gewicht verlagerte, doch irgendwie hatte ich es geschafft, ihn so tief im Sand zu verankern, dass er still blieb, selbst, wenn ich mich fast komplett nach hinten in den Sand fallen ließ.

      Rozene war die letzte, die an der Reihe war. Sie stand jedoch bei Romantica, da sie noch lange nicht soweit war, entwöhnt zu werden. Dementsprechend hatte ich beschlossen, mit Mutter und Fohlen einen Spaziergang zu unternehmen, der allerdings nur knappe zwanzig Minuten anhielt, denn das kleine Stutfohlen hatte noch lange nicht genügend Ausdauer, um viel mehr auszuhalten. Wer konnte es ihr übelnehmen – sie war erst fast drei Monate alt und dementsprechend noch nicht „das Gelbe vom Ei“.
      Romantica war eine ausgezeichnete Mutterstute, was mir immer wieder bewiesen wurde. Auch jetzt gab sie sich sichtlich gelassen, wenn Rozene sich erschrak, hatte Geduld mit ihr und gab ihr liebevoll den Freiraum, den das Fohlen zum Erkunden der ungewohnten Umgebung benötigte. Rozene dankte es ihr und sprang ausgelassen herum, schnupperte an fremden Büschen und schrak zurück, wenn es im Unterholz raschelte, um sich dann ängstlich hinter Mama zu verstecken. Es war ein wahrlich idyllisches und harmonisches Bild, das das Paar abgab.
    • Samarti
      [​IMG]
      Überredungskünste
      12. April 2015 - von Rhapsody
      Eigentlich war ich ja total tough. Ich war resistent gegen Hundeaugen aller Art.

      Nur irgendwie … klappte das in letzter Zeit nicht so. Erst hatte ich Vendetta getauscht, dann übernahm ich noch die Pflege des kleinen Unbridled Dreams für heute.

      Elisa hatte mir bestimmt etwas ins Essen gemischt.

      Der Himmel war voller Wolken, deswegen ging ich mit Dajun – wirklich, wie Elisa auf diesen Spitznamen gekommen war, war mir schleierhaft – in die große Halle auf Elisas Gestüt. Alle Trainer waren heute irgendwo anders beschäftigt und wir waren ungestört. Zuerst ließ ich den kleinen Hengst ein paar Runden rennen (und holla hatte er das nötig!) ehe ich ihn zu mir rief und ein paar Grundkommandos abfragte; Komm, Steh, Zurück und solche Spielchen. Dajun wirkte heute viel konzentrierter als das letzte Mal (was vielleicht an den Leckerlis liegen könnte.

      Gerade, als wir die Halle verließen, begann es, in Strömen zu regnen. Dem Hengst machte das jedoch nichts aus, es schien fast, als würde er Regentropfen jagen. Also brachte ich ihn zurück auf die Weide.
    • Samarti
      [​IMG]
      Hufschmiedbesuch
      26. April 2015 - von Rhapsody
      Mein erster Auftrag brachte mich, wer hätte das gedacht, gerade einmal über die Straße.

      „Weltweit!“ murmelte ich als ich durch das Stalltor von Elisas Hengsttrakt ging. „Weltweite Hufschmiede und ich muss in Kanada bleiben.“ Wieso nicht Spanien? Oder Griechenland? Oder Deutschland? Wenigstens irgendwo, wo es nicht so windig war wie hier. Und läppische 16°C – da war ich vom April ganz anderes gewohnt.

      Aber naja, das war nun wohl mein erster Auftrag und ich konnte ja kaum absagen. Glücklicherweise war es nur für Barhufer – mein nagelneuer Transporter mit transportablem Ofen wartete also nach wie vor auf seinen ersten Einsatz. Das Huffett, die Raspel und meine anderen Geräte hatte ich alle in einer schicken, alt aussehenden Ledertasche, die Schürze war locker über meinen Arm gehängt. Ich war fertig.
      Nur … war kein Mensch hier.
      Ich rief nach Elisa, Matthew, Joline, sogar nach Charles – aber ich bekam keine Antwort. Eines der Pferde, die ich heute behandeln sollte, war Unbridled Dreams – oder Dajun – den ich schon kannte; schließlich hatte ich ein paar Mal babysitten müssen. Doch als ich an seine Box trat war da auf einmal kein kleines süßes Fohlen mehr, sondern ein halbwüchsiger Hengst. Die Mähne legte sich langsam und allgemein schien es, als würde es nur noch ein paar Monate dauern, bis er nichts mehr von dem liebevollen Baby hatte.
      Da Elisa oder irgendjemand anderes immer noch nicht aufgetaucht war, legte ich kurzerhand meine Tasche und Schürze ab, führte Dajun auf die Stallgasse und band ihn dort an. Das würde mir Elisa bestimmt nicht übel nehmen. Überraschend für einen so jungen Hengst war, dass Dajun kein einziges Mal den Huf zurückzog – er ließ das Ausschneiden und Abraspeln der vier Hufe einfach so über sich ergehen. Vielleicht hoffte er auf Leckerlis für gutes Verhalten, immerhin musste ich für ihn ja die Leckerli-Tante sein.

      Als ich zufrieden war, holte ich mein neues Huffett aus der Tasche und pinselte dem Hengst die Hufe ein, damit sie auch weiterhin gesund blieben.

      Gerade, als Dajun zurück in der Box stand und ich mich nach Azraels Box umgucken wollte, hörte ich, wie jemand meinen Namen rief. Und endlich, da stand Elisa in der Stallgasse mit einem entschuldigenden Lächeln auf den Lippen.
      „Ich hätte nicht gedacht, dass du so früh kommst!“ rechtfertigte sie sich und zeigte mir schließlich Azrael.

      Der hübsche Fuchs war erst vor wenigen Wochen auf ihr Gestüt gekommen, aber natürlich in aller Munde. Nicht nur war er ein wunderschöner Fuchs, er war schon ziemlich bekannt in der Springszene und als ich ihn das erste Mal gesehen hatte, kam er mir sofort bekannt vor – ich war schon gegen ihn gestartet.
      Als Elisa den Hengst auf die Stallgasse führte, erklärte sie mir, dass er ein totaler Charmeur war. Das bekam ich auch sofort selbst zu spüren. Es schien fast, als plusterte er sich auf, sobald ich einen Schritt in seine Richtung tat. Azrael spitzte die Ohren und sah mich neugierig an. „Na du?“ begrüßte ich ihn und bot ihm ein Leckerli an. Dann ging es an die Arbeit.

      Nach einer ausgiebigen Kontrolle der Hufe begann ich mit dem Raspeln und Ausschneiden der Hufe. Diesmal hatte ich Elisa, die ich als Helfer beauftragen konnte, und so sparten wir ein paar Minuten ein. Als der Tragrand meinen Wünschen entsprach, feilte ich die Sohle noch etwas glatt, ehe es an das Einpinseln galt.

      Und danach, weil ich natürlich keine Zimmer streichen musste, ließ ich mich von Elisa überreden, eine Tasse Tee (aus der dann zwei Kannen wurden) zu trinken. Die Zimmer mussten warten.
    • Samarti
      [​IMG]
      Nichts geht über die Süßheit von Fohlen
      22. Mai 2015 - von Gwen
      Wie wurde man am besten wach? Genau, indem man erst einmal die tausenddreihundertundzweiundvierzig Nachrichten las, die während der Nacht im Gruppenchat verfasst wurden. 90% stammten davon von Elisa, welche lallend irgendwelche Songtexte auf und ab trällerte und 10% von Elena beziehungsweise ihrer augenrollenden Smileys und den „BESOFFEN!“-Kommentaren. Gab es etwas Schöneres auf der Welt? Nein, natürlich nicht oder doch?
      Gerade als ich nur noch gefühlte weitere tausend Nachrichten vor mir hatte, wurde plötzlich meine Zimmertür aufgerissen und Kathy rannte im Pyjama in mein Zimmer, sprang auf mein Bett und entriss mir meine Decke. „Ey hallo?! Privatsphäre, Schönheitsschlaf, Ruhezeit? Schon mal was davon gehört?“, fauchte ich sie an, battelte zwei Sekunden um meine Decke und - verlor.
      „Okaaaay, was ist?!“, fragte ich, warf den Laptop beiseite und setzte mich in den Schneidersitz (Nein, ich bockte nicht! Ein bisschen vielleicht…). „Du musst sofort mit in den Stall! Mama hat eine Überraschung für dich! Es geht um Nayala!“, meinte Kathy und zwinkerte mir zu. Toll, jetzt hatte das dicke Ding wegen seinem Übergewicht auch noch eine Kolik bekommen?!
      Seufzend hob ich mich aus dem Bett und marschierte zum Schrank, sprang in Jeans und Shirt, ehe ich kurz darauf das Haus verließ und durch die kühle Morgenluft zum Stall stapfte. „Was gibt’s denn?“, fragte ich neugierig, als ich die Tür hinter mir gelassen hatte. Mein erster Blick galt Nayala, aber die stand zum Glück auf allen vieren und sah gar nicht mehr so dick aus wie sonst oder hatte ich einen Knick in der Optik?
      „Dein Geburtstagsgeschenk! Etwas verspätet, aber man kann sowas ja nicht immer beeinflussen“, meinte Mama entschuldigend und machte einen Schritt zur Seite. Ab dem Moment hatte ich vollen Blick auf das kleine schwarze Bündel, was neben Nayala im Stroh lag. „OH.MEIN.GOTT!“, quietschte ich aufgeregt und sank direkt vor dem Kleinen auf die Knie. Meine erste Amtstat? Ein Foto machen und den anderen schicken mit „#LIEBE#PUR#SCHAUTESEUCHAN!“
      Dann widmete ich mich vollkommen dem kleinen Bündel, was inzwischen von meinem Gequietsche geweckt worden war und zweifelnd zu seiner Mama aufschaute. Die futterte nur zufrieden ihr Heu und ignorierte mich weitestgehend. Also entschied das kleine Fohlen, dass ich okay war und schob mir vorsichtig sein Mäulchen entgegen. „Es ist ein Mädchen“, meinte Mama lächelnd und erst jetzt fiel mir auf, dass das Kleine sogar helles Langhaar hatte. Ein Windfarbener? Ein Rappwindfarbener? Da hatte sich Nayala ja ganz schön ins Zeug gelegt!
      Meinen restlichen Morgen verbrachte ich bei dem kleinen Zwerg und philosophierte über einen Namen, bis ich plötzlich Hufgeklapper hörte und dann Elisas neugierige Stimme. „Wo ist es? Ich muss es sehen! Und anfassen!“, quiekte es am anderen Ende des Stallgangs. Ich lehnte mich vorsichtig aus der Box und sah, wie Elisa Romantica in der Stallgasse anband und zu mir gehüpft kam, um dann genauso quietschend, wie ich vorhin, das Fohlen zu begrüßen.
      „Hast du schon einen Namen?“, fragte sie sofort und ehe ich mit Vorschlägen überhäuft wurde, sagte ich direkt „Nuriya?“, etwas unsicher, denn Elisa war sehr kritisch was Namen betraf. „Oh ja! Akzeptiert! Sehr akzeptiert!“, grinste sie und misshandelte den Namen direkt wieder nach allen Künsten einer Elisa: „Nuriyaiii! Nuriyaiii!“
      Mit geschürzten Lippen starrte ich sie an bis sie endlich aufhörte. „Ist ja schon gut! Aber weißt du eigentlich waaaaas? Hast du schon Aponi gesehen? Ich habe auch so ein super süßes Fohlen!“, meinte Elisa, sprang auf und weckte damit die frisch getaufte Nuriya. Die schaute wieder zweifelnd zu Mamapferd, die das ganze Getue aber rein gar nicht störte, stattdessen wurde Nayala mit Leckerlis vollgestopft, was ihr besonders gut gefiel.
      Dennoch schien auch sie froh, als wir sie endlich alleine ließen und sie sich entspannen konnte. Dann legte sie sich neben Nuriya, putzte ihr Fohlen kurz sanft, ehe sie sich erneut und vor allem liegend ihrem Heu widmete. „Ich glaube Nayala wird demnächst dauerträchtig und Dauer-Mama, wenn ihr die so verwöhnt“, meinte Elisa lachend und schnappte sich Romanticas Zügel.
      „Wir haben nur ein Pferd, also entweder du läufst oder steigst mit auf“, das war die Wahl die mir blieb. Da ich keine Lust hatte zu laufen, schwang ich mich hinter Elisa und den Sattel. „Juhu! Los geht’s“, meinte ich lachend und tatsächlich schafften wir es heil auf die andere Seite des Waldes.
      Dort wurden wir mit den bereits allbekannten Worten „Ihr seid doch bescheuert“, begrüßt, welche dem Mund des tollen Schwarzhaarigen entstammten, der gerade mit dem Junghengst Unbridled Dreams auf dem Reitplatz arbeitete, natürlich vom Boden aus. „Hallo Unbriddle!“, rief ich provozierend zurück und erhielt den Blick des Todes, aber nicht nur von Matthew sondern auch von Elisa, die meine Umgestaltung des Namens nicht sonderlich mochte und mich eiskalt vom Pferd schubste.
      „Das ist Aponi!“, meinte Elisa einige Minuten später stolz, nachdem ich wieder aufgestanden war und mein Krönchen gerichtet hatte. „Oh ist die süß!“, sagte ich und schlich mich schon professionell an das Reitponyfohlen heran, um es direkt komplett durchzuknuddeln. „Sie und Rozene werden tolle Gefährtinnen für Nuriya!“ und schon begann die Planung der Zukunft unserer Stutfohlen, durchaus etwas chaotisch.
      Währenddessen jagte Aponi im Zuckel-Fohlengalopp über die Weide und versuchte einen Schmetterling zu fangen. Da sie dabei aber nicht hinschaute wohin sie lief, rannte sie beinahe den Baum um, zumindest hätte sie es getan, wenn der Baum nachgegeben hätte. Natürlich wurde sie sofort von uns bemitleidet, getröstet und geknuddelt, also nach allen Künsten der Süßheit verwöhnt.
      Matthew quittierte das Ganze nur mit einem Augenroller (da machte er langsam Elena Konkurrenz), aber selbst er konnte Aponis Süßheit nicht widerstehen und knuddelte sie zumindest kurz vor unseren Augen. „Eigentlich verbringt er fast den ganzen Tag bei ihr!“, meinte Elisa lachend.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    2.2 - Südstall
    Hochgeladen von:
    Samarti
    Datum:
    22 Juli 2015
    Klicks:
    1.158
    Kommentare:
    25

    EXIF Data

    File Size:
    189,4 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    600px
    Height:
    400px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Rufname: Dajun
    geboren: August 2013

    [​IMG]
    ____I____
    I_________I
    [​IMG]
    [​IMG]
    ________I _____ I________
    I________I_______I________I
    [​IMG] [​IMG] [​IMG]
    [​IMG]

    Rasse: Deutsches Reitpony
    Geschlecht: Hengst

    Farbe: Buckskin Roan (Ee Aa Rnrn Lplp Cc)
    Stockmaß: 147 cm

    Beschreibung:
    Ein Buckskin Roan - und der erste des Gestüts. Genau das ist Burnin' Unbridled Dreams, der schon am ersten Tag auf dem Gestüt viele Anhänger und Fans gefunden hat, die ihn vergöttern. Seine Sonderlackierung zieht alle Augen auf ihn und macht Beverly dabei schon Konkurrenz, lässt er das Bay Roan Stutfohlen neben sich doch alt aussehen.
    Dajuns liebevoll kecke Art und die humorvollen Streiche, die er seinem Umfeld spielt, machen ihn noch liebenswürdiger, als er ohnehin schon ist. Ob er nun frech die Karotten aus der Jackentasche klaut, jemanden leicht schubst oder versucht, mit einem Fangen zu spielen - man muss diesen kleinen Hengst einfach gernhaben, denn der junge Charmeur weiß, wie er Herzen für sich gewinnt.

    Schon im Alter von wenigen Monaten zeigt das Fohlen, über welch großartiges Potential es verfügt. Bereits jetzt zeigt Dajun, wie ausbalanciert er läuft und was für raumgreifende Gänge er besitzt. Dennoch hat er noch nicht viel Ausbildung genossen, lediglich das Halfter lässt er sich inzwischen anlegen - und einige kleinere Bestandteile des Fohlen-ABCs wie das Anfassen oder Putzen lassen kennt er auch schon. Dennoch steht ihm noch eine ganze Menge bevor.

    Besitzer: Samarti
    Ersteller: Ivi.Kiwi

    Ausgewachsen | Ausgewachsen PNG

    Fohlen: Offizieller Hintergrund | PNG
    Offizieller Hintergrund | PNG | Puzzle PNG