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Flair

Burnin' Nero

Burnin' Nerovon: Cinnemont Moonvon: Cinnemontaus der: Moonaus der: Necromancervon: Demon in the Darkaus der: SchattenwandererAbstammung:"folgt folgt folgt Zuchtgestüt Burning Valentine"Grunddaten:Rasse: HolsteinerGeburtsjahr: 2013Geschlecht: HengstStockmaß: 1,68Farbe: RappeAbzeichen: -Besitzer: flairiErsteller/Züchter: Ivi.KiwiVKR: Ivi.KiwiCharakter:"folgt folgt folgt"Ausbildungstand:Dressur: ESpringen: EGelände: EDistanz: ERennen: EWestern: EFahren: ESchwerpunktdisziplinen:Dressur, SpringenEignung:Springen, Dressur, Gelände, DistanzZuchtdaten:Zur Zucht zugelassen: neinGencode: -Erbkrankheiten: -Vererbung: -Nachkommen:keineTurnier- und Zuchterfolge:

Burnin' Nero
Flair, 9 Mai 2014
    • Flair
      Burnin' Neros Umzug
      by Ivi.Kiwi │ 9. Februar 2014

      Eigentlich hatte der kleine Holsteinerhengst Nero bereits ein neues zuhause, doch leider kam der neue Besitzer nie um ihn abzuholen. Deshalb hatte ich beschlossen den jungen Holsteiner selbst zu behalten. Optisch schlug er stark nach seinem Vater Necromancer und ich war gespannt, wie er sich sonst entwickeln würde. Da er aus meiner eigenen Zucht stammt, stand dem kleinen Nero nur ein kleiner Umzug bevor, doch auch dieser konnte sich natürlich als abenteuerlich erweisen.
      Nero stand noch ganz nah bei seiner Mama Cinnemont Moon im Zuchtstall. Er war zwar jeden Tag draußen, kannte es aber noch nicht über einen längeren Zeitraum draußen zu sein. Heute sollte er allerding zu meinem anderen Junghengst Lantinus auf die Weide kommen, wo er in ruhe zu einem stattlichen Hengst heranwachsen sollte.
      Ich ging in den Zuchtstall zu Cinnemont Moons Box. Sie wieherte mir freundlich zu. Nachdem ich sie kurz gekrault hatte ging ich eine Box weiter zu Burnin' Nero. Seine Box hatte eine gute Verbindung zu der seiner Mutter, Nero kam direkt zur Boxentür und steckte seine Nase neugierig zu mir heraus. Ich kraulte ihn am Kopf, während er versuchte an meiner Hand zu knabbern. Ich nahm sein Halfter vom Haken und öffnete die Box. Nero blieb brav stehen, als ich ihn aufhalfterte. Diese Übung hatte er bereits gut gemeistert. Er lies sich auch brav aus dem Stall herausführen. Bevor ich ich ihn auf seine neue Weide brachte, wollte ich ihn zunächst einmal putzen. Ich band ihn vor dem Stallgebäude an und holte sein Putzzeug. Alleine gelassen zu werden beunruhigte ihn noch etwas und er wieherte mir kläglich hinterher. Ansonsten blieb er jedoch recht ruhig. Als ich zu ihm zurückkam began ich direkt ihn zu putzen und beachtete ihn sonst nicht, um ihm zu zeigen, dass mein weggehen nichts besonderes war. Bei jedem bürstenstrich zuckte seine Haut. Geputzt zu werden fand er nach wie vor etwas seltsam. Nacheinander hob ich auch jedes seiner Beine einmal hoch, als wollte ich ihm die Hufe auskratzen. Dies ließ er ruhig mit sich geschehen, machte nur halbe verrenkungen um zu sehen was ich da machte. Zum Schluss gab ich ihm noch ein Leckerchen und band ihn schließlich los. Im flotten Tempo machten wir uns auf den Weg zur Weide. Ich wollte ihn zunächst auf ein abgegrenztes Stück stellen, damit er sich mit Lantinus in Ruhe beschnuppern konnte ohne in eine Rauferei zu geraten. An der Weide angekommen wieherte auch Lantinus mir freundlich zu und kam zum Zaun getrabt. Nero spitzte die Ohren und hob den Kopf um zu sehen, wer da am Zaun stand. Nero wiehert Lantinus laut zu. Lantinus gab ihm jedoch keine Antwort, sondern trabte aufgeregt am Zaun hin und her. Ich öffnete das Tor von dem abgerenzten Stück Weide und führte Nero herein. Ich nahm ihm sein halfter ab, damit er sich nicht irgendwo verhedderte und ging von der Weide herunter. Ich beobachtete eine Weile wie sich Lantinus und Nero einfach nur entgeistert anstarrten ohne sich näher zu kommen. Schließlich kam Lantinus näher, doch Nero war die Sache noch nicht ganz geheuer.
      Als ich später noch einmal nach den beiden sah, waren beide firedlich am grasen. Nun wollte ich mich noch einen Moment um Lantinus kümmern und halfterte den kleinen Holsteinerhengst auf. Als ich ihn von der Weide führte, sah er neugierig zu Nero zurück. Dieser schaute kauend zu, wie ich Lantinus von ihm wegführte. Ich band auch Lantinus vor derm Stallgebäude an, um ihn zu putzen. Lantinus war schon geübter darin geputzt zu werden und benahm sich tadellos. Er genoss es sehr mit festen Bürstenstrichen geputzt zu werden und döste fast ein. Auch mit ihm übte ich noch einmal das Hufegeben, dann brachte ich ihn zurück auf die Weide. Diesmal war es an Nero aufgeregt umherzutraben. Lantinus ließ sich nicht beirren und trabte nachdem ich ihn abgehalfter hatte zum Trog, doch dieser war noch leer. Also machte ich mich auf den Weg um den beiden Holsteinern ihr abendliches Futter zu bringen. Ich füllte die Tröge und kontrollierte die Tränken. Alles war in bester Ordung, also verabschiedete ich mich von den beiden und ließ sich ihn ruhe fressen.
    • Flair
      Burnin' Neros erste Teilnahme an einer Fohlenschau
      [FS 221] Fohlen ohne Beinabzeichen
      by Ivi.Kiwi │ 9. Februar 2014

      Heute war Burnin' Neros erster großer Tag. Er sollte an einer Fohlenschau teilnehmen, dementsprechend sollte er super aussehen. Ich striegelte gerade noch einmal sein seidiges, schwarzes Fell, als wir auch schon aufgerufen wurden. Als der Lautsprecher ertönte, spitzte Nero neugierig die Ohren. Als ich ihn in Richtung Eingang führte, blickte er immernoch interessiert zum Lautsprecher herauf.
      Ich zupfte etwas am Strick, damit Nero in einen lockeren Trab viel. Nun richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf mich und lief brav neben mir her. Bei X blieb ich stehen und Nero reagierte sofort. Er hielt an und stand auch recht still, abgesehen davon, dass er mir neugierig an der Hosentasche herumspielte, als ich die Richter grüßte. Ich ließ mich davon jedoch nicht ablenken und ging direkt zügig weiter, sodass auch Nero einen flotten Schritt an den Tag legen musste um mitzuhalten.
      Ich führte Nero auf den Zirkel und trieb ihn zum Trab an. Er fiel sofort in einen flotten Trab, schaute dabei jedoch lieber in Richtung Zuschauertribünen als zu mit. Um ihn wieder aufmerksamer zu machen ließ ich ihn die Hand wechseln. Nach ein paar wieteren Runden auf dem Zirkel und ein paar wieteren Handwechseln, hatte ich seine Aufmerksamkeit wieder voll und ganz bei mir. Ich führte ihn zum Rand der Bahn und trabte noch ein Stück mit ihm mit. Dann ließ ich ihn noch einmal durchparieren, löste die Longe und schnalzte mit der Zunge. Burnin Nero lief darauf hin sofort los und lief an der Bande entlang. Ich trieb ihn noch etwas mehr, sodass er in einen lockeren Galopp fiel. Er raste nicht, sondern lief in einem schönen, ausgeglichenem Galopp um mich herum. Als ich ihn zu mir rief machte er noch einen kleinen Bocksprung, der ebenfalls nicht geplant war, kam dann jedoch brav zu mir zurück. Wieder wollte er seine Nase in meine Hosentaschen stecken, doch ich schob seinen Kopf sanft zurück, damit ich den Haken der Longe wieder an seinem Halfter befestigen konnte. Nun wollte ich mit ihm noch einen kleinen Parcour bewältigen. Dieser bestand aus einem Torbogen mit Flatterband, einer Plane und ein paar weiteren Hindernissen, die schon so manches Pferd aus der Fassung gebracht hatten. Nero kannte solche Dinge jedoch schon, denn wir hatten in den letzten Wochen fleißig geübt. Wir durchquerten also jedes Hindernis ohne Probleme. Bevor wir uns verabschiedeten wollte ich jedoch nochmal seinen wirklich schönen Trab zeigen und lief mit ihm ein paar Schlangenlinien. Zum Schluss ging es noch einmal im Schritt zurück zu X, wobei Nero schön gelassen, aber trotzdem kraftvoll neben mir her ging. Bei X angekommen parierte ich ihn durch und zeigte noch einmal, dass Nero sich auch Problemlos rückwärtsrichten ließ. Er blieb dabei schön auf einer Linie. Dann gingen wir wieder vor zu X, wo ich mit von den Richtern verabschiedete. Genau in diesem Moment schüttelte sich Nero, woraufhin einige Zuschauer lachten. Ich klopfte Nero lobend den Hals, den trotz kleiner Patzer hatte er seine Sache gut gemacht.
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    • Flair
      Rettung von Ivi's Pleasure Lady
      by Ivi.Kiwi │ 23. Februar 2014

      Für Februar war es ausgesprochen angenehm draußen und die Sonne schien sogar. Ich war gerade bei meinen Weidepferden. Heute wollte ich meine Pferde ausgiebig putzen. Ich begann mit meinem neuen Hengst Donnerwetter. Er stand zusammen mit Roheryn und graste friedlich vor sich hin. Seit ein paar Tagen war er wieder bei mir, denn ich hatte ihn in den Trainingstall von Cooper und Mongofish gegeben, damit er qualifiziert eingeritten wurde. Ich rief seinen Namen und er blickte auch direkt aufmerksam auf. Auch Roheryn hob den Kopf und brummelte. Ich begrüßte die beiden und steckte ihnen ein Leckerchen zu. Gleich kamen auch Nero, Lantinus, Grand Little und Mercudio dazu. Ich begrüßte alle, schickte sie jedoch dann auch gleich wieder weg, damit ich genug Platz hatte um Donnerwetter aufzuhalftern. Er folgte mir entspannt von der Weide herunter auf den Putzplatz, wo ich ihn anband. Er brummelte mir hinterher, als ich in die Sattelkammer lief, wo auch das ganze Putzzeug meiner Pferde gelagert war. Als ich zurückkam, hatte Donnerwetter sich soweit es ihm möglich war zu mir umgedreht und stupste mich sanft an. Ich klopfte ihm den Hals und drehte ihn wieder um, damit der Strick nicht die ganze Zeit so gespannt war. Ich begann damit den groben Schmutz aus seinem Fell zu entfernen, und ging dann noch einmal mit einer Kardätsche drüber. Sein Fell war so wunderbar weich. Donnerwetter stand einfach nur entspannt da, mit leicht geschlossenen Augen. Ich kratzte ich die Hufe aus, wusch sie und fettete sie ein. Dann entwirrte ich Mähne und Schweif. Dazu brauchte ich recht lange, denn er hatte sehr dickes Haar. Als ich fertig war, brachte ich Donnerwetter zurück auf die Weide und holte Grand Little. Ich war froh ihn zurückgekauft zu haben. Er stammte aus meiner allerersten Zucht zusammen mit Sydney. Die Zeit die er bis jetzt auf meinem Hof verbracht hatte tat ihm sichtlich gut. Er hatte sich positiv verändert, er sah wirklich super aus. Auch ihn putzte ich ausgiebig auf dem Putzplatz. Nach Grand Little war auch Mercudio an der Reihe. Der Araberhengst war heute etwas unruhig und tänzelte beim putzen aufgeregt herum. Die Sonner schien ihm Frühlingsgefühle zu bringen. Beim putzen war er heute ebenfalls ziemlich kitzelig und zuckte an bestimmten stellen. Jedesmal drehte er seinen Kopf um an der betroffenen stelle zu knabbern. Da machte die ganze Sache ziemlich langwierig. Als ich Nero von der Weide holen wollte, trabte Lantinus dicht neben ihm her. "Na wenn das so ist", sagte ich und halfterte Lantinus ebenfalls auf. Die beiden waren mittlerweile Dicke freunde geworden und spielten fast den ganzen Tag miteinander. Ich band die beiden nebeneinander an. Zum Glück verzichteten sie wenigstens hier darauf, sich die ganze Zeit zu ärgern. Nero genoss einfach nur die Sonnenstrahlen die ihm auf den Rücken vielen, Lantinus dagegen stand mit gespitzten Ohren da und beobachtete neugierig jeden Meiner Schritte und Handgriffe. Ich putzte beide und achtete darauf, beide überall anzufassen und abzutasten. Die beiden störten sich daran mittlerweile gar nicht mehr. Dann übten wir das Hufe geben. Für Lantinus war das gar kein Problem, Nero hatte manchmal noch seine Probleme damit das Gleichgewicht zu halten, doch ansonsten machte er seine Sache gut. Ich brachte auch die beiden zurück auf die Weide.
      Jetzt musste die Weide noch abgeäppelt werden. Ich trieb meine Pferde in eine Ecke die ich abtrennen konnte und holte eine Schubkarre. Ich äppelte die Weide ab, kontrollierte die Tränken und füllte den Trog mit frischem Heu auf. Dazu legte ich noch einige Stücke von frischen Äpfeln. Ich leerte gerade die Schubkarre, als mein Handy klingelte.
      Edfriend war am telefon. Sie begrüßte mich und kam auch direkt zur Sache. Sie berichtete mir, dass sie ein weiteres Pferd aus meiner alten Zucht gefunden hatte. Es war die Stute Ivi`s Pleasure Lady, ein Fohlen meiner Pintostute Ivi. Edfriend erzählte mir, dass sich die Stute in einem ausgesprochen schlechtem Zustand befindet und sie gerne aus ihrer derzeitigen Situation retten würde. Sie fragte mich, ob ich sie nicht bei mir aufnehmen könnte, da ich die Stute ja bereits gut kannte und auch aus meiner Zucht stammt. Ich erklärte mich bereit, mir die Sache einmal anzusehen, woraufhin Edfriend mir den Standort der Stute erklärte. Wir verabredeten uns für ein Treffen bei Pleasure Lady in etwa zwei Stunden. Ich verabschiedete mich von ihr und bereitete den Pferdetransporter vor. Je nachdem wie die Situation war und in welchen Zustand sich die Stute befand, wollte ich sie direkt mitnehmen. Der Weg zu dem Stall in dem Ivis Pleasure Lady war nicht schwer zu finden, trotzdem brauchte ich 1 1/2 Stunden bis ich da war. Auch Edfriend war bereits da. Wir begrüßten uns und direkt erzählte Edfriend in allen Einzelheiten wie es um die Stute bestellt war und was sie sonst über sie wusste.
      Bei dem Stall handelte es sich um einen Schlachthof. Wir gingen direkt in den Stall, denn Edfriend hatte uns bereits angemeldet und zeigte mir die Pintostute. Ich war erschrocken über das was ich sah. Die Stute war total zerzaust und abgemagert, überhaupt kein glanz mehr in den Augen. Ich ging nahe an die Box heran und sprach Pleasure Lady an. Die Stute reagierte gar nicht. Ich fragte ob ich die Box betreten durfte. Der Besitzer erlaubte es mir, also betrat ich die Box und sprach weiter auf die Stute ein. Wenigstens drehte sie die Ohren in meine Richtung. Sie ließ sich berühren, also streichelte ich die Stute einfach nur einen Moment lang und redete auf sie ein. Dann besprach ich mit dem Besitzer alles nötige um die Stute mitnehmen zu können. Wenig später hatte ich die Stute auch schon mit dem alten zefransten Halfter an ihrer Boxentür aufgehalftert und führte sie die Stallgasse herunter aus dem Stall heraus. Ich bemerkte, dass sie etwas lahmte, die Hufe waren nicht beschlagen und viel zu lang. Es stand uns eine Menge arbeit bevor.
      Ivi's Pleasure Lady ließ sich Problemlos verladen, generell zeigte sie auf nichts irgendeine große Reaktion. Ich verabschiedete mich von Edfriend und machte mich auf den Weg nach Hause. Die Fahrt verlief ruhig und Problemlos.
      Auf meinem Hof angekommen holte ich Ivi's Pleasure Lady aus dem Transporter und führte sie direkt in eine Box des Stalls der an meine Weide angrenzt. Ich hatte immer eine Box für solche Fälle vorbereitet, schön dicht ausgefüllt mit weichem Stroh. Ich führte die Stute hinein und nahm ihr direkt das Halfter ab. Dann lief ich direkt los um frisches Futter zu holen, füllte es in ihren Trog und kontrollierte die Funktion der Tränke. Alles war bestens. Ivi's Pleasure Lady drehte sich träge zum Trog um und knabberte etwas an dem Heu herum. Als erstes würde ich einen Tierarzt anrufen, damit er sie einmal genau unter die Lupe nahm. Wer weiß was der Stute so alles fehlte. Ich ließ die Stute ersteinmal in Ruhe, damit sie sich von der Fahrt erholen konnte, ging ins Haus und wählte die Nummer des Tierarztes.
    • Flair
      Herzlich Willkommen auf Green Hills, Nero! Ein neuer Freund für Pia
      by flairi│ 9. Mai 2014

      "Schön, dass du Dich so schnell zurückmelden konntest", sprach ich zu Ivi durch den Hörer. "Ich denke, bei dir wird er am besten aufgehoben sein. Da du "nur" ein weiteres Pferd hast, wird man ihm sicherlich besonders viel Aufmerksamkeit schenken". "Freut mich sehr Ivi, wirklich! Ich werde dir deine Joellen überweisen. " Einen Tag ist es nun her, seitdem feststeht, dass Green Hills ein weiteres Mitglied bekommen würde. Burnin' Nero, oder auch einfach nur Nero. Einen wunderschönen rabenschwarzen Holsteinerhengst mit beachtlicher Abstammung aus bekannter Zucht. Ein wahrer Hingucker! Ich betrachtete Ihn und Pia, die zusammen auf der Weide stehen. Eigentlich ein witziger Anblick. Die großrahnige Fuchsstute kaut genüsslich das frische Gras. Während der Jungspund definitiv viel lieber mit ihr spielen möchte. Andauernd fordert er sie auf, knabbert an ihrem Mähnenkamm und stolziert um sie herum. Pia, die Ruhe selbst, lässt sich nicht aus der Fassung bringen, und setzt ihren gemütlichen Gang zum nächsten saftigen Grasbüschel fort - völlig unbeeindruckt von Neros Spirenzchen. Ich musste schmunzeln, denn diese beiden würden ein witziges Paar abgeben. Dennoch musste ich mich von den beiden losreißen und mich nun geschäftlichen Angelegenheiten widmen. Green Hills war noch immer wunderschön. Allerdings musste das ein oder andere Gebäude dringend renoviert werden. Vorallem das Dach der Reithalle musste dringend gemacht werden. Um halb 12 hatte ich einen Termin von einem Dachdecker, der sich damit auseinandersetzten wollte. Also hatte ich noch gut eine viertelstunde Zeit. Somit machte ich mich auf den Weg in den Stall. Dort streute ich die Boxen der beiden Pferde ein und bereitete schonmal das Abendessen vor. Die beiden Eimer mit Müsli stellte ich dann vor die jeweiligen Boxen. Auch das Heu packte ich sorgfältig hinein. Halb 12. ich ging auf den Hof und in der ferne sah ich schon einen grau-blauen Bulli. Prüfend schaute ich mich noch einmal um. Nero und Pia rannten gemeinsam wie wild über die Weide - anscheinend wurde er letzendlich doch sehr provokant zu der Stute und hat seinen Willen bekommen. ich musste Lachen. Eines Tages würde es hier wieder so sein wie damals, mit wunderschönen, glücklichen Pferden auf der Wiese. Ein Hof voller Leben.
    • Flair
      Connerie's Ankunft
      by flairi│ 16. Mai 2014

      Es dauerte nicht lange, da hatte ich auch schon einen Dritten im Bunde. Einen wunderschönen braunen Hengst aus Irland schmückte nun meine Weide. Er machte kaum Anstalten, sich vor Pia und Nero zu behaupten. Recht unterwürfig gab sich der großrahmige Braune mit seiner Position in seiner neuen Gesellschaft zufrieden und knabberte genüsslich an dem Gras. Ab und zu hob er den Kopf, und hielt dabei inne um zu beobachten, was Pia und Nero trieben. Ein so ausgeglichenes Pferd wird mit sicherheit den etwas nervigen Nero ertragen können. Schlißelich musste ich aufpassen, dass es mir jetzt zu aller Unglück auch noch ein Weideunfall in die Quere kommt. Also muss noch eine Weidekollegin für Pia her, und ich hätte ersteinmal meine Ruhe was dies angeht. Ich halte schon seit einiger zeit die Augen nach einer Stute offen, am liebsten ein Buschpferd für mich, aber dies war ersteinmal nebensächlich. Denn Green Hills wieder instand zu setzen würde zu teuer werden. Deshalb musste ich wohl oder übel meine 3 Pferde einpacken und umziehen. Eigentlich kam mir das nicht ungelegen, denn der Hof ist für weit über 100 Pferde ausgelegt. Ein bisschen übertrieben, dies alles für nur 3 Pferde zu pflegen und instand zu halten. dennoch hängen so manche Erinnerungen an dem Gutshof. In meinen gedanken sehe ich noch die Fohlen der ersten Generation über die Weide spielen und prächtige Hengste in der Reithalle laufen und für bevorstehende Körungen trainiert wurden. Ich versuchte die Bilder aus meinem Kopf zu schlagen, denn nun beginnt für mich ein neuanfang - wohin es mich führen würde, wusste ich selbst noch nicht genau. Jedoch wird es mir finanziell zunächst nicht möglich sein in der hohen Liga mitzuspielen. Mit meinen Pferden muss ich wieder von ganz unten Anfangen und mich Stück für Stück hocharbeiten. Sowohl Nero, als auch Pia und Connerie haben Potenzial, das steht fest, aber ob sie den Legenden das Wasser reichen könnten..? Nun, es wird ein haufen Arbeit auf mich zukommen. Also ließ ich die Pferde noch eine Weile draußen, zur Abenddämmerung brächte ich sie sowieso zurück in den Stall. Ich machte meinen Computer an und schaute im Internet nach Immobilien in der Nähe. Einige Stunden vergingen, ohne dass ich etwas passendes gefunden hatte. Geknickt ging ich wieder nach draißen um die Pferde in die Boxen zu bringen und ihnen ihr Abendessen zu geben. Pia und Nero standen bereits am Koppeltor, Connerie döste gemütlich hinter den beiden. Als die Tür vom Gutshaus aufging, hoben alle drei ihre Köpfe an und beobachteten mich, wie ich auf sie zu kam. Connerie und Pia nahm ich gleichzeitig. beide kamen bereits gut miteinander aus, keiner von den beiden war auf Streit aus. Nero lief ebenfalls brav mit - er wusste wohl, dass es im Stall leckeres Fressen für ihn gab.
    • Eowin
      Tierarztbesuch bei Burnin‘ Nero
      22.05.2014

      Nachdem Connerie und Pia Facette fertig waren, kam Flair mit einem Jährling um die Ecke.
      Ich beobachtete aufmerksam, wie sie den Junghengst immer wieder zügelte, er immer wieder versuchte zu überholen, forsch in das Halfter trat, imponierend die Beine setzte.
      Sie hatte ihn gut im Griff, man spürte auch, dass der Holsteiner kein Wildfang war, aber er war einfach in einer Phase, in der er dafür war, dagegen zu sein. Zudem schien er sehr temperamentvoll zu sein.
      Als Flair ihn angebunden hatte und der Kleine sogleich nach seiner Herde rief, klärte sie mich auf. Es war Nero, ein Junghengst aus der Zucht von Ivi, die wohl jeder in der Gegend kannte.
      Flair erklärte mir zudem, dass der Rappe geimpft und routinemäßig untersucht werden sollte. Und dass der Kleine den Tierarzt noch nicht kannte. Na, das konnte ja heiter werden!
      Auf Nachfrage hin stellte ich dann auch fest, dass auch seine Besuche beim Hufschmied bisher alles andere als zahlreich gewesen waren – er war bisher also eigentlich immer in seinem bekannten Umfeld gewesen und wurde immer nur von den ihm bekannten Personen gepflegt.
      Ich machte einen leicht misstrauischen Laut, dann trat ich auf den Kleinen hinzu, der mich bereits mit einem Blick ansah, der mir wohl sagen wollte: „Wer bist du und was willst du von mir?“
      Aufmerksam hielt er die Ohren gespitzt, seine Augen folgten jeder meiner Bewegungen, die Nüstern hielt er leicht gebläht und sie zitterten unter seiner aufgeregten Atmung.
      Ob ich wollte oder nicht – wir mussten mit der Untersuchung anfangen. So trat ich vorsichtig auf ihn zu, säuselte leise beruhigende Worte vor mich hin und klopfte ihm sanft den Hals. Er wich der Berührung leicht aus, ließ es aber über sich ergehen.
      Ich behielt es bei, mich langsam und für ihn abschätzbar zu bewegen und schaute so eher verhalten nach seinen Augen und Nüstern, man sah jedoch schnell, dass er keinen Ausfluss hatte und fit war.
      Langsam begann ich, die Muskulatur und Gelenke abzutasten, zu überprüfen, ob es Verspannungen oder Fehlentwicklungen gab, ob die Gelenke warm waren und ob sie trocken waren. Auch überprüfte ich mit achtsamem Blick, ob er Fehlstellungen entwickelte.
      Doch so weit war alles in Ordnung und er ließ es auch erstaunlich gut über sich ergehen. Ich lobte ihn, dann nahm ich nach und nach die Hufe hoch, schaute mir den Zustand an und kontrollierte, ob er auf Druck hin Schmerzen anzeigte. Doch auch hier war so weit alles in Ordnung, bis auf, dass der Hufschmied hier ruhig einmal vorbei schauen könnte, denn die Hufe waren zu lang und würde dies nicht korrigiert werden, würde man Fehlstellungen provozieren. Aber so weit hatte er sehr gutes, schön hartes Hufhorn und einen guten Strahl.
      Endlich stellte ich auch den letzten Huf ab und klopfte den Hengst nochmals. Ja, er war temperamentvoll. Die ganze Zeit schon wieherte er immer mal wieder und trat von einem Huf auf den anderen, aber er war auch offen für neues und schnell von Kapé. So hatte er schnell begriffen, dass ich ihm nichts Böses wollte und zuckte unter meiner Bewegung immer weniger zusammen.
      Nun war nur noch eines notwendig: der kleine sollte gechippt werden.
      Ich hoffte inständig, dass ich mir meine brüchige Beziehung zu ihm nicht direkt wieder verbauen würde, aber es half ja nichts.
      Also wieder zum Auto, Transponder und Alkoholtupfer holen. Schon unter dem stechenden Geruch des Tupfers zog er von mir weg und beäugte mich aus einem merkwürdigen Winkel misstrauisch, sodass ich das Weiß in seinen Augen sehen konnte.
      Wieder beruhigte ich ihn; ich blieb vollkommen ruhig.
      Dann setzte ich die Spritze an, er quietschte, haute mit der Vorhand aus, stieg dann und ging ins Halfter – aber da war der Transponder bereits an Ort und Stelle, denn ich hatte einfach durchgedrückt, denn nur so hatte er es schnell hinter sich.
      Als er wieder hinunter kam, blieb er breitbeinig und schnaubend stehen. Ich beruhigte ihn, klopfte den Hals und gab ihm rasch eine Möhre zur Ablenkung, welche er dankend annahm und gierig verspeiste.
      Langsam wurde er wieder ruhiger, sodass ich ihn nochmals klopfte.
      Dann lächelte ich Flair an und erklärte, dass ich fertig sei. Sie bedankte sich bei mir, dann verabschiedete ich mich von beiden und stieg in das Auto – dankend, dass es eine Klimaanlage hatte -, während ich beobachtete, wie Flair mit dem Holsteiner die Boxengasse entlang lief.

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    • Flair
      Sammelbericht [August]
      by Cascar
      09.08.14

      Gestern Abend, relativ spät, hatte ich einen Anruf von Flairi erhalten. Sie bat mich, am folgenden Tag mal bei ihren Schützlingen vorbeizuschauen und außerdem für einen Hengst eine Stufenerhöhung vorzunehmen. Natürlich sagte ich zu; es war eine prima Gelegenheit, neue Pferde und Leute kennenzulernen.

      Heute stieg ich nun also halb sieben aus dem Bett, frühstückte eilig und warf mich in Schale. Der Tag würde mächtig lang und anstrengend werden.
      Kurz vor acht traf ich bei der Auftraggeberin ein, stellte nachsichtig mein Rad ab und begab mich zum Stall. Die Tür war noch zu, doch die Hofbesitzerin trat zu mir, begrüßte mich, schloss darauf auf und erklärte mir alles, was ich wissen musste. Demnach hing in der Sattelkammer eine Futterliste. Ich grübelte schon über so einiges, als sich die Liebe wieder verabschiedete und drei Minuten später aus dem Tor fuhr. Ich seufzte und betrat das Gebäude.
      Drinnen war es dunkel. Die Geräusche und der Duft der Pferde umfing mich, ich machte Licht. Es waren sechs Hühs und alle warteten darauf, dass ich fütterte und ausmistete. Es wurde also Zeit, dass ich zu arbeiten begann.
      Unter den Boxen verteilte ich ausreichend Heu, außerdem fand ich die von Flairi beschriebene Futterliste und konnte erfolgreich Kraftfutter bereitstellen. Als nächstes machte ich mich ans putzen. Mein erster Kandidat, besser Kandidatin, war Pia Facette. Ich beschränkte mich auf Pia. Die Stute konnte ich durch leises reden auf mich einstellen und problemlos in der Box putzen. Erfreulich und einfach. Zum Schluss klopfte ich ihre Schulter und machte zwei Schritte zum nächsten Pferd. Burnin' Nero. Hengst. Hübscher Hengst. Ich lächelte unwillkürlich, als er neugierig die Ohren aufstellte und den Hals wölbte. »Jaah, glaub mir, ich will zu dir!«, sagte ich und machte mich an die Arbeit. Auch er war hinsichtlich des Putzens unkompliziert und schien die Prozedur zu genießen.
      Und weiter ging's. Nächster Kandidat? Connerie. Noch so ein lieber Hengst. Er betrachtete mich schon mit einem so... Leuchtend-freundlichen Blick. Zum dahinschmelzen. »Mensch, was hat Flairi denn da für Pferde!?«, fragte ich den Dunkelbraunen, als ich den zweiten Hinterhuf ausgekratzt hatte. »Unglaublich.«
      An diesem Tag, um zehn Uhr dreißig, lernte ich Natsu Dragneel kennen. Der Jungspund war schon etwas aufgeweckter und außerdem der erste, den ich auf der Stallgasse anband. Da er immer mal wieder seinen Körper herumschwenkte, sah ich hier deutlich bessere Ausweichmöglichkeiten. Unabhängig davon sollte ich den Schecken im Springen trainieren. Den Körperbau dafür hatte er auf alle Fälle, den Ehrgeiz wohl auch. Letztendlich konnte ich auch diesen Kerl nur lobend in die Box zurückbringen, gleichzeitig lernte ich die absolut liebenswürdige Ponystute Happy kennen. Obwohl sie so klein war und ich in zehn Minuten mit dem Putzen hätte durch sein können, verbrachte ich die bisher meiste Zeit mit ihr. Eben weil sie so einnehmend war. Und weil Mähne und Schweif dazu einluden, verlesen zu werden. Aber unser Kaffeekränzchen musste beendet werden, da noch ein Pferd auf seine Pflege wartete. Lord of the Rings stellte sich mir als umgänglicher, aber ein wenig ungeduldiger Hengst vor. Er begann beispielsweise zu scharren, als ich seine Mähne entfitzte. Abschrecken ließ ich mich nicht und irgendwie entspannte sich der Hübsche dann auch.
      Als ich nun mit allen Pferden durch war, war es zwölf Uhr. Die Pferde brachte ich in Zweierteams auf die Weide, worauf ich darauf achtete, temperamentvoll mit ruhig zu kombinieren. Im Anschluss gönnte ich mir eine Pause, bevor ich den halben Nachmittag mit dem Ausmisten der Boxen zu zubrachte. An Einstreu geizte ich natürlich nicht und ich hoffe, die Hottas schätzten das, als ich sie gegen 17:00 wieder hereinholte.
      Flairi sah ich an diesem Tag nicht mehr, aber Natsus Stufenerhöhung würde mich ja schon bald wieder hierher führen...
    • Flair
      Der Winter steht vor der Tür [Sammelbericht]
      by flairi│ 9. Dezember 2014

      Mit eisigem Atem öffnete ich die schwere Stalltür. Irgendeins der Schaniere müsste dringend mal wieder geölt werden. Insgesamt schauten mich 16 Pferde und Ponyköpfe erwartungsvoll an - schließlich war es Zeit für das Frühstück. Auf dem Weg zur Futterkammer tätschelte ich kurz Conneries Kopf. "Du bekommst gleich deine Portion, mein Guter", murmelte ich. Ich schnappte mir den Futterwagen und stellte noch einen Eimer mit Pellets auf den Berg von Quetschgerste in dem Wagen. Natsu prügelte wild gegen seine Boxentür. Er stand im Gang recht weit hinten und wird ziemlich schnell gierig, wenn er mitbekommt, dass die Pferde vorn schon ihr Futter bekommen. Ich sollte ihn dringen mal umstellen, sonst wird er mir sicherlich eines Tages noch die Box zerlegen. Abgesehen von seinem Radau lief die Fütterung gut. Alle Pferde kauten genüsslich ihre Portionen. Ich schaute kurz Prüfend nach oben. Das Dach scheint wirklich wieder in Ordnung zu sein.
      Nachdem ich auf das heruntergekommene Green Hills zurückkehrte, musste sich tatsächlich dringend etwas tun. Die Gebäude waren nicht mehr besonders instand, die Reithalle sogar einsturzgefährdet. Allerdings stand für mich kein Umzug zur Option - Ich liebte diesen Ort zu sehr und es hingen zu viele Erinnerungen daran. Die Handwerker haben bis zum heutigen Tag gute Arbeit geleistet, und mein Portmonee ist auch nur noch halb so dick wie zuvor. Das Gelände und der Hof sind auf jeden Fall noch ausbaufähig, aber die wichtigsten Teile - wie zum Beispiel der Stall - sind wieder voll funktionsfähig.
      In einer halben Stunde würde ich die Pferde auf die Weide bringen, bis dahin wollte ich mir erst einmal mein Frühstück fertig machen. Ich stapfte zum Gutshaus und beobachtete den Himmel. Keine Wolke zu sehen, eisiger Ostwind wehte um meine Ohren. Ich zog mir meine Mütze weiter über den Kopf.. Wann wohl der erste Schnee fallen würde?
      Im späten Nachmittag waren alle Arbeiten erledigt. Die Pferde standen gut eingepackt auf der Weide und ich konnte in Ruhe die Hausarbeiten erledigen. Im Gutshaus sah es noch etwas chaotisch aus. Quasi als wäre ich erst gestern wieder eingezogen - tatsächlich ist das aber schon 4 Monate her. Ich beschloss einige Zimmer aufzuräumen und in der Küche klar Schiff zu schaffen. Ich hasse diese Arbeiten, da bin ich doch lieber draußen im Schlamm unterwegs und stelle Zäune auf. Aber was will man machen? Auch das muss erledigt werden. Nach einer halben Ewigkeit wollte ich mich selbst Belohnen. Ich zog meine Reithose an, vorsichtshalber mit einer Leggins darunter, und machte mich auf den Weg zur Weide. Ich holte Warrior am Halfter und brachte ihn in den Stall. Ein kleiner Ausritt würde sicherlich nicht schaden. Ich putzte den schneeweißen Schimmelhengst kurz über, auch wenn sich unter der Winterdecke kaum Dreck angesammelt hat. Ich legte ihm seinen Sattel auf und Trenste ihn. auf eine Abschwitzdecke verzichtete ich vorsichtshalber nicht, ich wollte sowieso nur eine kleine Runde im Schritt gehen. Draußen saß ich auf und freute mich auf den Ritt in der Kälte. Warrior schien sich ebenfalls zu freuen. Er schnaubte vergnügt, als es losging. Der Schimmelhengst ist wahrlich ein wundervolles Pferd. Ich war sehr froh darüber, dass er wieder Zuhause ist.
      Nach etwa 45 Minuten kehrten wir auf den Hof zurück. Mittlerweile war es 16.30 und stockduster. Wie sehr ich den Winter doch hasse. Ich ritt gleich bis in den Stall und saß dort ab. Trotz der Leggins war ich ganz schön durchgeforen und war zwischenzeitlich echt neidisch auf Warriors Abschwitzdecke. Ich saß ab, wobei mir ein kurzer Schmerz durch meine verfrorenen Füße fuhr. Ich glaube ich erwähnte schon, wie sehr ich den Winter hasse? Warrior war zufrieden. Ich stellte ihn in seine Box und realisierte, dass Natsu, Pia, Excaliber und Kirito auch schon in den Boxen standen. "Wunderbar", dachte ich. Die vier wurden also auch gearbeitet heute. Ich besuchte kurz noch Natsu in seiner Box und musterte ihn. Er hat sich in den letzten Tagen wirklich gut gemacht. Dann holte anschließend die restlichen Pferde wieder rein. Kronos stand schon am Tor, er hatte vermutlich auch die Nase voll von der Kälte. Pünktlich zu 18.00 standen alle Pferde wieder an Ort und Stelle und ich verteilte das Abendessen. Natsu randalierte wieder wie verrückt, als ich vorne die Scheffeln in die Tröge schüttete. Daran wird sich wohl nie etwas ändern.
    • Flair
      Erste Vorbereitungen [Sammelbericht]
      by flairi│ 6. Februar 2015

      Auf dem Hof herrscht das reinste Chaos: Überall laufen Handwerker und Helfer herum, und obendrein ist es auch noch saumäßig kalt. Ich fröstelte und zog mir Meine Ärmel bis über die Hände. "Könnten Sie sich auch nochmal ganz schnell eine meiner Boxentüren anschauen? Ich habe da einen Kerl der ständig wütend wird und in der Box etwas... randaliert." Der Handwerker nickt, ich habe es aber kaum mitbekommen. In Gedanken bin ich längst bei Natsu, ich muss ihn dringend woanders hinstellen, sonst wird er mir den Stall noch zerlegen. Ich folge dem Handwerker in den Stall und werde von einem Herzerwärmenden Wiehern meiner Lieblinge begrüßt. "Diese hier?", fragt der Handwerker und deutete auf die sichtlich geschundene Box von Natsu. "Ja.. Genau die müsste einmal wieder auf Vordermann gebracht werden." Ich hole Natsu nach draußen und er macht sich an die Arbeit. "Kommen Sie klar?", frage ich vorsichtshalber. "Ja natürlich, mittlerweile weiß ich ja, wo ich suchen muss, wenn ich etwas benötige." Ich gehe mit Natsu am Strick nach draußen und mache einen Spaziergang über den Hof. Am 1.2. wird mein unbewohnter Teil des Hofes bezogen, und am 6.2. findet die Eröffnung der Hengststation statt. Peinlich, ich habe bis zu diesem Termin nur drei Hengste im Angebot, eigentlich wollte ich Kronos längst mit dabei haben - Aber deswegen jetzt einen Rückzieher zu machen wäre äußerst umprofessionell, also werde ich bis dahin wohl das Beste aus der Sache machen. Immerhin wird nach der heutigen Aktion alles Tip-Top aussehen! Die Vorbereitungen für das Turnier sind auch schon getroffen, und heute morgen kamen per Post auch schon die Schleifchen an, welche für die die Gewinner der jeweiligen Prüfungen vorhergesehen sind. Dadurch, dass ich noch Kontakt zu einigen Sponsoren von damals habe, ist der Gewinnerpreis glücklicherweise recht hoch gesetzt, sodass hoffentlich viele Teilnehmer am 6.2. auf Green Hills eintreffen werden. Natsu schnaubt vergnügt und holt mich aus meinen Gedanken zurück zum heutigen Tag. Ich wuschle ihm lachend durch seine kurze Mähne. Es beginnt zu schneien, was mein Pferd höchst erfreut. Interessiert prustet er die Schneeflocken vor seiner Nase weg und erfreut sich darüber, wie sie durch die Luft gewirbelt werden. Natsu ist ein echter Schatz. ich freute mich schon, seine Fohlen auf unterschiedlichsten Höfen besuchen zu können und ihren Werdegang zu verfolgen. Als ich mit Nastu wieder vor dem Stall ankomme, ist der Mann immernoch damit beschäftigt, die Tür vernünftig hinzubekommen. Also bringe ich Natsu auf die Weide, in der Hoffnung, dass er sich nicht sonderlich an dem frisch gestrichenen Zaun interessiert. Als ich ihm das Halfter abnehme, dreht er sich auf dem Absatz um und rast bis zum anderen Ende der weitläufigen Weide, um dann mit dem Neuschnee zu spielen. Ich glaube, wegen des Zaunes muss ich mir keine Gedanken machen. Auf dem Weg zum Gutshaus fällt mir ein, dass ich noch unbedingt die Anmeldung für das Turnier online stellen muss.
      In der Küche pelle ich mich aus meiner Kleidung und setze erst einmal einen Kaffee auf. Die Internetseite war schnell aktualisiert. Ich checke noch schnell meine Mails und registriere eine neue aus Kanada. Gespannt klicke ich auf "öffnen" und lese den Inhalt. Der Einzug am 1.2. wird klappen! Zur Feier des Tages öffne ich einen Wein und stoße mit mir selbst an. Das wird eine abgefahrene Woche, auf jeden Fall!
    • Flair
      Endlich Sommer [Sammel-, Kurzbericht]
      by flairi│ 19. Juni 2015

      Langsam wurde es wieder wärmer und die ersten Stechmücken ärgern die Pferde auf der Weide. Es ist noch früh, halb 6 am morgen und trotz allem war mir beim füttern wahnsinnig heiß geworden. Das Thermometer in der Stallgasse zeigt schon jetzt 20° an. Heute wird es also wohl wahnsinnig heiß werden. Natsu polterte gegen seine Boxentür. Er machte mich so langsam aber sicher verrückt damit. Ich griff nach einem Halfter, ging zu seiner Box und holte ihn nach draußen - einfach nur um dem gepolter ein Ende zu machen. Touchi lag noch in seiner Box herum, der Rest der Mannschaft guckte noch recht schläfrig drein. War halt wieder nur der eine kleine Rabauke der hier Terror machte. Also schnell auf die Weide mit dem Störenfried. Ich stellte danach auch noch Pia, Connerie, Kronos, Davino, Kirito, Warrior, Bloody. Tsuki, Exi, Enjoy, Raggie, Happe, Fee und Nero nach draußen. bei dem Wetter sollte wirklich keiner in der Box bleiben. Ich setzte mich zum frühstücken nach draußen und beobachtete, wie auf meinem Hof einfach nichts passierte. Abgesehen davon, dass sich ab und an die Pferde anzecken, war es still. Herrlich. Gegen 9 trudelten die ersten Reiter ein. Zum ersten man in diesem Jahr war ich froh, selbst nichts tun zu müssen und den anderen bei der Arbeit zu zusehen zu können.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Flair
    Datum:
    9 Mai 2014
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