1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Rajandra

Bubi ♣

Bubi ♣Rufname: BobbelchenGeburtsdatum: *06.05.2005Stockmaß: 1,78 mFellfarbe: Sommerrappe/SchwarzbraunerAbzeichen: Stern; Schnippe; h.r. halbweißer FußGesundheit: gesund und gepflegtMutter: Deisi | HannoveranerVater: Nordyk | HannoveranerRasse: HannoveranerGeschlecht: HengstGekört: jaSieger der [BHK 431] für SchwarzbrauneNachkommen: jaInsaneHGT's Royal DreamHGT's Be my SunshineWie wäre er wohl am besten zu beschreiben? Er ist einfach... ja Bubi eben. Bubi ist verschmust und sucht ständig nach irgendetwas Essbarem. Wenn man ihm etwas gibt, nervt er so lang und starrt einen mit seinen dunkelbraunen Augen an, bis man das scharfe 'Nein' sein lässt und ihm noch etwas gibt. Er ist ein Kasper, guckt man einen Moment nicht hin, hat er sich eine Bürste aus dem Putzkasten geangelt oder sich seine Gamasche ausgezogen und kaut darauf herum. Der Rappe bringt einen immer zum schmunzeln, doch er kann einen auch zur Weißglut treiben. Unter dem Sattel ist er ein Traum, wenn er es nicht so eilig hätte. Weiche, raumgreifende Gänge, stets Losgelassen und in perfekter Anlehnung doch kann er auch richtig stur werden, sobald man ihn ein wenig ärgert. Im Gelände ist er immer brav und gelassen es sei denn, es begegnen ihm Kühe - die Flecken sind ihm nicht geheuer. Er will immer dazulernen, ist aber wenn ihm etwas nicht passt schwer zu überzeugen. Mit viel Geduld hat man ihn immer auf seiner Seite. Zu anderen Menschen ist er sehr aufgeschlossen und neugierig, Personen die er lange kennt vertraut er voll und ganz.Besitzer: RajandraErsteller / Züchter: FasahnVKR: //Verkäuflich: NeinKaufpreis: unbezahlbarQualifikationenGalopprennen Klasse: EWestern Klasse: ESpring Klasse: LMilitary Klasse: EDressur Klasse: ADistanz Klasse: EFahren Klasse: EEignung: Springen, Military & FahrenErfolge: 3. Platz 40 Synchronspringen3. Platz 223. Dressurturnier3. Platz 269. SpringturnierPNG-DateiBitte keine Kommentare!Nur Pflegeberichte, sowie Tierarzt- und Hufschmiedberichte!

Bubi ♣
Rajandra, 31 Juli 2012
    • Rajandra
      [​IMG]
      1.Pflegebericht - Die Ankunft von Bubi & Bonanza​

      Geschnaube und wiehern kam mir aus dem Anhänger entgegen, als ich die Klappe öffnete. Lächelnd klopfte ich den beiden schönen Warmblütern auf den Po und beruhigte sie. Heute war mein Glückstag. Eddi hatte mich gestern angerufen und wir hatten verabredet, dass Bubi, mein Liebling, wieder zurück zu mir kommen sollte. Er war die Zeit nach meinem Unfall und der Auszeit bei Ed geblieben, die ihn gepflegt und trainiert hatte. Sie bot mir ebenfalls an, Valentines Ke Zee Bonanza zu übernehmen, eine gekrönte Pinto-Holsteinerstute. Ich willigte ein, da somit Seference und Atraxe eine neue Kameradin hatten, die sich vielleicht auch mit Origini verstehen würde. Mit Pete hatten sowieso alle Frieden geschlossen. Edfried lud Bonanza ab und ich Bubi und wir führten beide in die Paddockboxen, die mit dem Offentstall verbunden waren. Natürlich blieben die Hengste in den hochumzäunten Paddockboxen, doch die Stuten durften zusammen mit den Wallachen tagsüber in den Offenstall, der hinaus zu den Weiden führte. Bubi benahm sich sehr gut, er ließ sich brav in die Box führen, pendelte ein wenig zwischen Paddock und Box umher und knabberte dann zufrieden an seinem Heu. Schließlich kannte er die Box von früher. Bonanze dagegen war ein wenig aufmüpfig und Eddi hatte ein bisschen damit zu kämpfen ihr das Halfter abzunehmen. Ersteinmal kam sie auch in eine der Stutenpaddockboxen, über dessen Zaun sie Atraxe und den Rest beschnuppern konnte. Später würde ich sie auch zu den anderen in den Offenstall lassen. Nachdem die Boxentüren alle verschlossen und die Pferde versorgt waren bot ich Ed noch einen Kaffe an. Wir gingen gemeinsam zum Haus, ich machte Kaffe und wir setzten uns gemeinsam auf die Terasse, von der wir guten Blick über den gazen Hof hatten und quatschten noch ein wenig.​
    • Rajandra
      [​IMG]
      2.Pflegebericht - Freispringen​

      Nachdem ich Rubicon und die Fohlen versorgt hatte machte ich mich auf den Weg zu Bubis Box. Mein Liebling schaute mir schon neugierig aus dem Offenstall entgegen. Schnell schob ich ihm ein Leckerchen ins Maul und halfterte ihn auf. Dann führte ich ihn zum Putzplatz, wo bereits seine Putzkiste und ein Paar Gamaschen lagen. Ich säuberte sein Fell und krazte die Hufe aus, dann legte ich ihm Gamaschen an und führte ihn in die Halle. Ich lief mit dem Braunen zur kleinen Halle, dort ließ ich ihn vom Strick und schloss die Tür hinter uns. Bubi lief im Schritt seine Runden und ich kramte einige Stangen, Cavalettis und Ständer heraus. Dann baute ich eine Reihe auf, denn heute war er an der Reihe mit Freispringen. Zuerst eine Stange, dann 2 x Cavaletti danach Kreuz,jeweils auf zwei Galoppsprünge kleiner Steil und großer Steil und am Ende auf drei Galoppsprünge einen Oxer. In der Zeit in der ich aufgebaut hatte war Bubi einige Runden Schritt gegangen und hatte die Hindernisse neugierig beäugt. Ich nahm ihn ersteinmal an die Longe und ließ ihn sich aufwärmen, bevor wir uns der Reihe widtmeten. Nun lies ich ihn einige Schritt-Trab Übergänge auf beiden Händen machen und auch galoppieren. Eine viertel Stunde später war der Hengst gut aufgewärmt um zu Springen, also lies ich ihn auf die Reihe los. Beim ersten Versuch missglückte die Beinkoordination noch ein wenig und eine Steilstange flog, doch nach 2 weiteren Versuchen hatte Bubi den Dreh raus und meisterte die Reihe mit Bravur. Ich zog die Sprünge alle jeweils noch um zwei Löcher an und auch das machte er ausgesprochen gut. Da der Braune sehr sicher sprang beschloss ich, den hintersten Sprung, also den Oxer ein wenig in die Höhe zu ziehen. Mit Schwung galoppierte Bubi auf die Reihe zu, kam passend. Rythmisch sprang er die Hindernisse, drückte sich vor dem Oxer nocheinmal richtig ab und flog nur so über den Sprung also lobte ich mit lauter, sanfter Stimme und ließ ihn in den Schritt fallen. Er kam kauend zu mir. Ich klopfte den braunen, glänzenden Hals, gab ihm ein Leckerchen und führte ihn trocken. Zur Entspannung gingen wir auch noch eine Runde um den See. Dort lies ich Bubi ein wenig grasen und wir gingen dann zurück zum Putzplatz, bei dem ich ihn anband und die Gamaschen abnahm. Da er ein wenig verschwitzt aussah spritze ich ihn auch noch ab und führte den Hengst danach wieder zurück in seine Offenstallbox. Nachdem ich ihm das Halfter abgenommen hatte knabberte er an meiner Jackentasche und ich gab ihm zum Abschied noch ein Leckerchen und einige Streicheleinheiten, bevor ich ging um die Sachen wegzuräumen und den Putzplatz zu kehren.​
    • Rajandra
      [​IMG]
      3.Pflegebericht - Ein schöner Hoftag​
      Gähnend trank ich meinen Kaffe aus, stand auf und räumte meine Tasse in die Spülmaschine. Ein Blick aus dem Fenster sagte mir, dass es kalt war. Wenige Sonnenstrahlen brachen durch den dichten Morgennebel und ich schüttelte mich. "Na da ist wohl ne dicke Jacke angesagt heute.", sagte ich zu Salomon, meinem Schäferhund, der schon erwartungsvoll vor mir saß und endlich raus wollte. Er dackelte hinter mir her in den Flur. Schnell schlüpte ich dann in meine gefütterten Stiefeletten und zog mir meine dicke Jacke plus dünnem Schal an. Dann öffnete ich die Haustüre des Haupthauses. Salomon drängelte sich an mir vorbei und sprintete ersteinmal eine Runde über den Innenhof. Ich ging heraus und lies die Tür hinter mir ins Schloss fallen. Heute hatte ich mehr als genug zutun, ich musste alle meine Pferde allein versorgen, da ich allen freigegeben hatte oder sie krank waren, zum Glück hatte Stefan heut morgen schon gefüttert. Zuerst wollte ich mich auf den Weg zu meinen zwei Neuankömmlingen, den zwei Mustangs machen, also schlug ich den Weg zu den Einzelpaddockboxen ein. Throw a Diva streckte mir schon erwartungsvoll den Kopf entgegen und grummelte. Sanft strich ich ihr über die Nase. "Na meine Hübsche, schon gut eingelebt?", fragte ich lächelnd und schaute dann zu Aerion in die Box, er knabberte ruhig sein Heu. Ich schnappte mir Divas Halfter und öffnete die Boxentür, dann halfterte ich sie vorsichtig auf und führte sie zum Wind und Wetter geschützen Putzplatz. Dort band ich sie an und ging in die Sattelkammer einen Putzkoffer und ein paar Gamaschen holen. Wieder zurück bei Throw a Diva fand ich sie nochimmer ruhig vor. Ausgiebig striegelte ich die Hübsche dann, bis sie komplett sauber war und legte ihr Gamaschen an. Da heute erst ihr zweiter Tag auf dem Hof war wollte ich sie nur ein wenig laufen lassen und ihr die Halle zeigen. Dort angekommen führte ich sie ersteinmal einige Runden auf beiden Händen, danach ließ ich sie vom Strick und sie erkundete die Halle ersteinmal auf eigene Faust. Nachdem sie sich alles genaustens angeschaut hatte bewegte ich sie auf beiden Händen in Trab und Galopp und führte sie nach getaner Arbeiter trocken. Dann führte ich sie zur Wiese, dort nahm ich ihr die Gamaschen ab und lies sie frei. Einen Moment schaute ich zu wie sie aufgeregt über die Wiese jagte und die anderen Pferde begrüßte und ging dann zu Aerion, mit dem ich das gleiche vorhatte. Auch ihn holte ich aus der Box, striegelte ihn und ließ ihn dann laufen. Der Fuchsschecke verhielt sich noch aufgeregter als die Stute. "Ruhig kleiner, alles ist gut Aerion.", flüsterte ich, als er nach einem wilden Galopp und einigen Bucklern auf mich zu kam und streichelte ihm die Nase. Anschließend führte ich auch ihn trocken und brachte ihn auf eine der kleineren, extra hoh eingezäunten Wiesen. Auch ihm nahm ich die Gamaschen ab, schloss das Tor und ließ ihn los. Er benahm sich lieb, also machte ich mich auf den Weg zu meiner kleinen Rasselbande, den Fohlen. Ceredwen, Little Askim und Ravallo standen zusammen in dem großen Laufstall. Also schnappte ich mir eine Schubkarre, Schaufel und Besen und fuhr damit zu ihnen in den Stall. Neugierig kamen die Drei auf mich zu. "Hallo meine Lieben, ich muss hier sauber machen, also schön lieb sein!", sagte ich lachend und streichelte Ravallos Stirn. Dann fing ich an die Äppel einzusammeln und dreckiges Streu zusammen zu kehren. Ceredwen knabberte neugierig an der Schubkarre herum, doch ich ließ der kleinen Stute ihren Spaß, schließlich war sie sehr vorsichtig. Nachdem alles sauber war füllte ich den Dreien die Heuraufe auf und kontrollierte die Tränken. Alle funktionierten einwandfrei, also schob ich die Schubkarre aus dem Laufstall. Als ich das Tor schließen wollte, kam eine kleine schneeweiße Nase zum Vorschein. Askim hatte noch keine Streicheleinheiten bekommen. "Na komm her!", sagte ich lachend und kraulte den kleinen Hengst noch ein wenig. Den Genuss sah man ihm an, und als ich dann ging, schien er damit garnicht einverstanden. "Die Anderen wollen auch noch versorgt werden mein Süßer!" Ich schloss das Tor, brachte die Schubkarre weg und lief dann zu Rubicon. Der Braune erwartete mich schon freudig. "Na schöner Mann.", begrüßte ich ihn. Ich halfterte den Hannoveraner auf und führte ihn zur Führanlage, dort stellte ich ihn in einen der Sechs Abschnitte und sagte:"Heute ist Faulenzen angesagt, brauchst ausnahmsweise mal nicht viel tun." Ich lachte und holte auch schnell die zwei Stuten Atraxe und Seference Surprime. Auch die Zwei stellte ich in jeweils einen Abschnitt, ließ aber immer einen Frei. Dann stellte ich die Führmaschine an. Auf eine Dreiviertelstunde. Die Führmaschine war praktisch, sie lief bloß im Schritt und im Trab, allerdings wechselte sie bei Zeiten die Richtung. Später würde ich die Drei wieder abholen und auf die Weide bringen. Als nächstes wartete Pete's Peppermill auf mich. "Wie geht es dir heute mein Süßer?", fragte ich als ich ihn aufhalfterte. Ihn wollte ich heute bloß Putzen und ein wenig mit ihm Spazieren gehen. Auf dem Weg zum Putzplatz schrieb ich Sarah eine Sms. Hey, Lust auf Ausreiten? Bonanza braucht noch einen Captain, allein ist immer so blöd. :) , schrieb ich. Am Putzplatz angekommen band ich Pete fest und find an sein Fell zu striegeln. Nachdem dies glänzte widtmete ich mich seinem Langhaar, dies war sehr schwierig, da er ellenlanges feines schwarzes Haar besaß, aber mit ein wenig Geduld hatte ich auch das entwirrt. Mein Handy vibrierte, ich fischte es aus der Tasche und las. Gern! :) Bin in einer Stunde da. Bis dann. Klasse, dachte ich mir und krazte meinem Rappe noch die Hufe aus. Pete hatte leider eine fiese Schramme und ein klein wenig dickes Bein also gingen wir nur eine Runde um den Hof spazieren. Er graste ein wenig und ich erzählte ihm alle möglichen Geschichten. Auch Salomon lief mit und mir, Gott weiß, wo er sich vorher herumgetrieben hatte. Er wedelte mit der Rute als Pete ihn skeptisch musterte und zog dann wieder in Richtung Stall ab. Zurück am Putzplatz sprühte ich die Macke noch mit Aluspray ein und kühlte das Bein etwas. Dann brachte ich ihn auf die Weide. Die Pferde in der Führmaschine waren sicher schon fertig, also lief ich nach dort um zu checken wie weit sie waren. Die Drei maschierten noch brav im Schritt und ich stoppte die Anlage. Einen nach dem anderen brachte ich auf die Weide. Dann ging ich in die Sattelkammer und trug schonmal das Sattelzeug von Valentines Ke Zee Bonanza und Bubi zum Putzplatz. Grade als ich die letzte Sachen abgelegt hatte kam Sarah mir entgegen. "Hey, super Idee mit dem Ausreiten! Danke, ich hab echt voll Lust.", begrüßte sie mich und wir umarmten uns. "Gerne, alleine reiten ist ja auch Blöd. Lass und sie Pferde holen, ich hab schon alles vorbereitet.", sagte ich und drückte ihr grinsend das Halfter in die Hand. Nachdem ich Bubi und Sarah Bonanza auf Hochglanz gebracht und gesattelt hatten stiegen wir auf. Dann ritten wir im Schritt vom Gelände. Eine Runde um den See herum und dann in den Wald. Dort trabten wir einige Male und schließlich kamen wir an einer Lichtung an. An dieser bogen wir links auf einen breiten Sandweg ab. "Wollen wir?", fragte ich lachend? "Das fragst du noch?", entgegnete Sarah. "Wer zuerst oben ist!" Beide Pferde liefen zu Hochtouren auf und jagten im Galopp den leichten Anstieg hoch. Bubi gab ordentlich Hackengas und überholte, doch so leicht ließ sich Bonanza das nicht gefallen und startete durch zum Überholmanöwer. Alledings schaffte sie es bloß bis auf Bubis Schulterhöhe. Oben angekommen parierten wir beide in den Schritt. Schnaufend tuckerten die Zwei nebeneinander her. "Haha, unendschieden würde ich mal sagen." Wir schauten einander an und nickten. Dann ritten wir in einem leichten Trab und einem weiteren ruhigen Galopp durch den Wald und einen Feldweg entlang. Am See angekommen parierten wir dann entgültig wieder zum Schritt und ritten auf den Hof zu. Dort angekommen versorgten wir die Pferde und brachten sie beide auf die Wiese. Danach räumten wir die Sachen vom Putzplatz. "Hast du Lust noch Origini ein wenig Dressur zu reiten? Ich muss noch alle Boxen misten.", bot ich Sarah an. "Nur zu gern." Sie lächelte und machte sich auf den Weg. Ich hingegen schappte mir eine große Schubkarre und mistete alle neun Boxen der Großpferde. Danach streute ich großzügig ein und gab jedem einige Scheiben Heu sowie jeweils jedem Pferd seine Menge an Kraftfutter. "Fertig!", stöhnte ich. Beim Kehren entdeckte ich Salomon, der Faul im Stroh lag. Nachdem alles gefegt und sauber war und Sarah auch fertig damit war Origini zu reiten und sie auf die Weide gebracht hatte gingen wir dann zurück ins Haupthaus. Wir wollten zusammen etwas kochen und ein wenig Faulenzen, Salomon ließ ich auch draußen weiter schlummern, bis die Pferde nachher wieder hereingeholt werden mussten.​
    • Rajandra
      [​IMG]
      4.Pflegebericht - Arbeit an der Doppellonge​

      Nachdem ich Pete's Peppermill versorgt hatte ging ich ersteinmal wieder zurück ins Wohnhaus. Ich machte mir eine Tasse Kaffee und schrieb dabei einen Plan, welche Pferde noch anstanden heute. Die Fohlen waren gestern dran gewesen, Pete hatte ich schon, also kritzelte ich eine beliebige Abfolge auf das Stück Papier und trank meinen Kaffe. Später guckte ich mir dann den Plan an und sah, dass ich als erstes den großen Bubi eingeplant hatte. Also machte ich mehr oder weniger schnell auf den Weg in die Sattelkammer und holte sein Halfter, dann gings sofort in den Stall, wo Bubi mir schon entgegenwieherte. Schnell machte ich die Box auf und begrüßte Bubi mit einem freundlichen "Hallo Großer, hast du heute Nacht gut geschlafen?", natürlich antwortete er mir nicht, und dennoch stelle ich meinen Pferden oftmals Fragen, auch wenn sie unbeantwortet bleiben. Ich war sehr stolz auf meinen großen Schwarzbraunen, denn wir hatten am Wochenende den 3. Platz auf dem 223. Dressurturnier belegt, nachdem wir zwei Wochen zuvor schon beim 40. Synchronspringen erfolgreich gewesen waren. Ich halfterte ihn auf, und ging mit ihm am durchhängenden Strick zum Putzplatz, dort putze ich ihn gründlich, und gab ihm ab und zu ein Leckerlie, wenn er mich malwieder mit seinen rehbraunen Augen anguckte, bei so einem Blick kann einfach niemnad wiederstehen! Das Putzen ging recht flott, und schon bald fand ich mich in der Sattelkammer wieder, um Bandagen, ein Pad, einen Longiergurt, einen Kappzaum und eine Doppellonge zu holen. Neugierig guckte Bubi mich an, als ich so voll beladen aus der Sattelkammer kam, als Erstes lud ich also alles ab, und fing dann an Bubis Beine einzubandagieren, anschließend legte ich das Pad auf seinen Rücken, strich es glatt, und legte den Longiergurt darauf, zog den Gurt fest, und zog ihm anschließend noch den Kappzaum an. Komplett ausgestattet ging auf den Reitplatz, wo ich die Doppellonge durch die Ösen am Longiergurt zog, und anfing mit Bubi im Schritt Doppellongenarbeit zu machen, anfangs gingen wir größere Wendungen wie Zirkel, einfache Schlangenlinie, und Schlangenlinien durch die Bahn. Dann gings auch schon flott im Trab um mich herum, nach genügend aufwärmen auch im Galopp. Da Bubi super mitgearbeitet hatte, machte ich etwas früher Schluss als geplant, und ging zurück in seine Box. Ausnahmsweise nahm ich ihm dort die ganze Ausrüstung ab, und gab ihm Kraftfutter und Möhren, da der Putzplatz gerade sehr voll war. Nachdem Bubi gefressen hatte, stellte ich ihn noch etwas auf den Padock, und mistete seine Box und reinigte seine Tränke, dann holte ich ihn auch schon wieder rein, und sagte noch während dem Verlassen der Box " Bis später Bubi, machs dir bequem in deiner sauberen Box!". Und schon war ich wieder weg und auf dem Weg zum nächsten Pferd.​
    • Rajandra
      [​IMG]
      Eilig zog ich meine gefütterten Schuhe an und schlüpfte in die Jacke. Es war Heilig Abend und eisig kalt. Für Weihnachten hatte ich mir Schnee gewünscht und diesen auch bekommen. Nachdem ich die Bescherung und das Weihnachtsessen im engsten Kreis hinter mich gebracht hatte saßen alle im Wohnzimmer vor dem Kamin beisammen. Eine letzte Kontrollrunde wollte ich heut Abend noch drehen und alle Tor verschließen, bevor wir zu Bett gingen. Schnell wickelte ich mir den Schal um, trat heraus und ließ die Tür hinter mir ins Schloss fallen. Zuerst verschloss ich das Hoftor und machte mich dann auf den Weg in den Stall. Bubis Wiehern erklang, als ich den Stall betrat und ein kleines gedämmtes Licht anschaltete. Seine Box war die erste auf der rechten Seite und ich streichelte liebevoll seine Nase. Die anderen Pferde streckten mir entweder die Köpfe entgegen oder knabberten weiter am Heu. Jedes der Pferde bekam noch einen Weihnachtsapfel von mir bevor ich die Stallgasse verlassen wollte. Die kleine Uhr schlug gerade Mitternacht, als ich aus dem Stall gehen wollte. Verwundert drehte ich mich um. Ich lächelte den vielen zufriedenen Köpfen nocheinmal zu und wollte grade das Licht erlöschen, als es mir so vorkam, als würden die Pferde reden. In einigen der Weihnachtsgeschichten hieß es, dass um Punkt Mitternacht die Stimmen der Tiere erklingen konnten, solang man sie wirklich zu vernehmen mochte. Unsinn! So lansam wirst du schon verrückt, dachte ich. Langsam ging ich nocheinmal die Boxenreihe entlang und schaute in jede Box doch mir viel nichts Merkwürdiges auf. Als ich bei Seference Surprime und Atraxe vorbeikam hörte ich schonwieder eine Stimme, diesmal war es eine andere. Verwundert schaute ich die zwei Stuten an. "Aber das kann doch nicht…“ murmelte ich fassungslos. "Und ob. Du wirst nicht verrückt, glaub mir", schallte es leise aus der großen Fohlenbox, in der Ceredwen, Little Askim, Ravallo und seit neustem ein kleiner Falbhengst namens Piccobello standen. Ihn hatte ich heute von RoBabeRo zu Weihnachten geschenkt bekommen. "Kann ich vielleicht noch einen Apfel haben?", fragte Petes Peppermill und auch Na'im schloss sich seiner Nachfrage an. Wie benebelt verteilte ich also noch eine Runde Äpfel an alle. "Ich schlage vor, jeder darf einen Satz sagen, warum er dich liebt und dann einen, was er sich wünscht!", sagte Post War. "Okay, ja, einverstanden.", erwiderte ich bloß und die Pferde begannen vorn. "Ich liebe dich weil du immer mit mir schmust und dir Zeit nimmst. Und ich wünsche mir mehr Zeit für Ausritte und Spiele.", wisperte Bubi. Andächtig nickte ich. "Du bist immer sehr geduldig und wir möchten mehr Action!", klang es aus Seferences und Atraxes Boxen. Ich lachte nochimmer ungläubig, was hier grad geschah und gab das Wort weiter an Pete, der die Ausritte genoss und länger gestriegelt werden wollte und an Origini, die es toll fand, dass ich ins Training so viel Abwechslung brachte und sich einen bisschen mehr Ruhe wünschte. Die Fohlen waren bis auf ein paar mehr Leckerlis wunschlos glücklich. Auch Rubicon und die drei Mustangs Aerion, Throw a Diva und Have a Cigar waren bescheiden. Sie wünschten sich mehr Streicheleinheiten und lobten die langen Weidezeiten. "Mir gefällt das Training sehr, aber auf der Weide ist es mir echt zu kalt.", lachte die Quarterstute Candy and A Current Bun. "Dein Einfühlungsvermögen ist toll und wir wünschen uns mehr Turniere und du kannst uns ruhig ein wenig mehr fordern." Post War Dream und Obscured by Clouds waren sich da einig. Die zwei Araber Na'im und Farasha langweilten sich ebenfalls manchmal, fanden das Training aber immer gut auf alle zugeschnitten. "Ich hab euch echt lieb, aber ich kann nochimmer nicht glauben, dass das grade passiert!", stotterte ich vor mich hin. Bubi stupste mich vorsichtig an. Ich küsste ihn auf die Nüstern und strich ihm über den hübschen Kopf. Es war Punkt ein Uhr und nun war nichts mehr zu hören. Alles war still, bis auf einige Tritte und zufriedenes kauen. Das kann nicht sein, dachte ich erneut und sank sanft ins Heu. Eine Weile saß ich noch so dort und dachte über das nach, was gerade passiert war. Ein kleines Weihnachtswunder. "Ich liebe euch, meine Süßen! Schlaft gut.", verabschiedete ich mich sprachlos, löschte das Licht und schloss die Türe. Dann schlenderte ich zurück zum Haus, wo ebenfalls grad die letzten Lichter gelöscht wurden.​
    • Rajandra
      [​IMG]
      6.Pflegebericht - Dressurtraining​

      Der Papierkram im Haupthaus war erledigt also beschloss ich nun einige Pferde zu bewegen. Der erste in der Reihe war mein Ein und Alles. Bubi und ich wollten heute etwas Dressurarbeit machen. Lächelnd betrat ich seine Box und schob dem Schwarzbraunen ein Leckli ins Maul. "Na, mein Schöner? Alles gut bei dir? Wir werden uns heut mal ein bisschen anstrengen, was?", fragte ich als ich ihm das Halfter überstrich und es verschloss. Danach band ich Bubi vor der Box an und ging alle Sachen aus der Sattelkammer holen. Als ich zurückkehrte zog ich ihm seine Decke aus und fing an den Hengst ausgiebig zu striegeln und ihn zu säubern. Als er auf Hochglanz poliert war kratzte ich noch Hufe aus und legte dann Gamaschen und Sattelzeug an. "Jetzt kann es ja losgehen!", sagte ich freudig und wir machten uns auf den Weg in die Halle. Nachdem ich aufgesessen hatte drehte ich einige Runden im Schritt auf beiden Händen am lange Zügel und nahm diese danach auf. Wir ritten einige große Bögen und wechselten oft die Hand. Als ich Bubi locker am Zügel hatte trabte ich an und ritt ihn auch dort auf beiden Händen in weiten Wendungen. Der Hengst schnaubte einige Male zufrieden ab und ich parierte zurück in den Schritt, nun ritt ich Volten und Schlangenlinien um ihn noch lockerer zu bekommen. Außerdem übten wir noch das Schenkelweichen, was Bubi allerdings schon perfekt beherrschte. Nachdem dies gut klappte kamen auch Schritt-Trab Übergänge hinzu und schließlich auch das Halten aus dem Trab. Willig folgte der Schwarzbraune meinen Hilfen und gab ganz weich im Genick nach. Langsam nahm ich ebenfalls den Galopp auf beiden Händen dazu, und verband diesen mit vielen Übergängen und Tempiwechseln. Zuletzt übte ich noch den Außengalopp, der langsam immer besser gelang. War ich konzentriert und saß genug gegen klappte dieser hervorragend. Dafür, dass wir das noch nicht lange übten war ich begeistert. "Guuut gemacht!", lobte ich und ließ ihn im Trab am langen Zügel in der Dehnungshaltung laufen. Nachdem er sich auf beiden Händen schön mit der Nase bis unters Buggelenk gestreckt hatte parierte ich zum Schritt und klopfte ihn zufrieden. Einige Runden ging ich so Schritt und schnappte mir dann die Abschwitzdecke. Nachdem wir trocken geritten waren stieg ich ab und führte Bubi zurück auf die Stallgasse. "Ich hab dich sooo lieb, mein Junge.", sagte ich als er mich mit großen Augen ansah. Langsam öffnete ich alle Schnallen der Trense und tauschte diese gegen sein Halfter. Nun hatte er sich einen Apfel verdient, den er auch genüsslich verschlang. Ich nahm dem Hengst das restliche Sattelzeug ab und räumte es zurück in die Sattelkammer. Dann zog ich ihm wieder seine Decke an und entließ ihn zurück in seine Paddockbox, in der er sich direkt über seine Extraportion Futter hermachte.​
    • Rajandra
      [​IMG]
      7.Pflegebericht - Versorgung der Pferde​

      Endlich wieder Wochenende! Die Sonne stand schon hoch am Himmel, was mir sagte, dass dies ein schöner Tag werden sollte. Schnell stand ich auf, duschte, frühstückte und zog dann meine Reitsachen an, und rannte rüber zu den Pferden. Ich nahm mir vor heute alle Pferde zu bewegen. Ich ging also in die Sattlkammer und stellte mich vor die Halfterhaken. Ich entschied mich zuerst Seference Surprime und Atraxe zu putzen. Gesagt, Getan. Nachdem alle beide geputz waren, brachte ich sie nacheinander in die Führanlage, wo sie sich bewegen konnten. Ich stellte ein, dass sie sich ca. 1 Stunde bewegen sollten, im Schritt und Trab auf beiden Händen. Nachdem dort alles geklärt war ging ich weiter zu meinen zwei Freizeitpferden Pete's Peppermill und Origini. Auch die beiden putzte ich, aber ich sattelte und trenste Origini, bevor ich den beiden Gamaschen und Streichkappen anlegte. Dann drehte ich eine recht flotte Runde im Gelände mit dem Wallach Pete als Handpferd. Pete und Origini verstanden sich gut, so war es kein Problem die zwei so zu bewegen, da sie in etwa auch das gleiche Tempo hatten. Wir galoppierten langsam das Feld entlang und trabten viel. Zu schnell waren wir wieder auf dem Hof, wo ich die beiden versorgte und sie auf den Paddock entließ. Anschließend holte ich Seference Surpime und Atraxe aus der Führmaschine, zog ihnen die Regendecken an und stellte auch sie auf den Paddock. Als nächstes war Rubicon dran. Der Braune folgte mir auch brav aus seiner Box. Da er beim Putzen sehr hektisch und enegiegeladen war, machte ich die Prozedur so kurz wie möglich, und striegelte nur die wichtigsten Stellen ausgiebig.Dann sattelte und trenste ich ihn, und marschierte mit ihm schnurstracks in die Reithalle. Dort stieg ich auf, und ritt ihn erstmal im Schritt warm, anschließend trabte, und galoppierte ich ihn, und schließlich übte ich auch noch ein paar Seitengänge und schwierige Übergänge mit ihm. Nach gelungenem Training lobte ich den Braunen und ritt trocken. Anschließend versorgte ich Rubicon und brachte ihn mit Regendecke auf den Paddock. Bubi schaute aus Box freundlich zu mir herüber, und so beschloss ich ihn als nächstes zu holen. Da er morgens schon geputzt worden war und er nicht sehr dreckig war ging ich nur einmal grob über sein Fell und legte ihm einen Halsring an. Dann ging ich mit ihm in die Reithalle, wo ich aufstieg und ihn etwas mit Halsring ritt. Er reagierte sehr fein, und ich konnte auch etwas höhere Dressurlektionen abrufen, sodass ich schließlich noch etwas mit ihm um ein nahegelgenes Feld ausritt. Auch hier benahm sich mein Herzchen gut und zurück am Stall bekam auch er seine Decke an und wurde auf den Paddock neben Rubicon entlassen, bevor ich den Vollbluthengst The Post War Dream holte. Ich ging mit ihm zum Roundpen, und machte etwas Freiheitsdressur mit ihm, und machte Bodenarbeit zur Abwechslung seines Alltags, er machte alles gut mit, nur bei den Planen war er erst etwas irritiert, ließ sich aber am Ende auch gut darüber dirigieren. Ich machte auch ein paar Dressurlektionen vom Boden aus, und ging anschließend noch etwas mit ihm spazieren. Dann kam er ebenfalls auf den Paddock und ich ging zurück zum Stall. Dort traf ich eine Freundin von mir, die gerade ihr Pferd putze und mich fragte, ob ich Lust hätte mit ihr eine kleine Runde im Wald zu drehen. Ich antwortete:“ Ja klar, warum nicht? Ich denke ich werde Obscured by Clouds reiten und Farasha als Handpferd mitnehmen, die verstehen sich ja alle gut!“, antwortete ich lächelnd und Sie erwiderte. „Ja, mach das, das wird bestimmt spaßig. Soll ich auch noch ein Pferd von dir als Handpferd mitnehmen, damit es bewegt wird?“. Ich überlegte kurz, und sagte schließlich: „Das ist eine gute Idee, kannst du Throw a Diva mitnehmen?“,sie bejahte sofort, und wir putzen die Pferde. Dann sattelten wir beide unsere Reitpferde, und legten auch den Handpferden Gamaschen und Streichkappen an, damit sie sich im unebenen Gelände nicht verletzten. Als wir aufstiegen wollte Farasha erst loslaufen, ließ sich aber doch recht gut von mir kontrollieren. Fröhlich quatschend ritten wir los, in einen Ausritt, der sehr schnell, lustig und auch etwas kaotisch werden sollte. Wir hatten viel Spaß und die Pferde liefen wirklich brav, einfach toll! Zurück am Hof bedankte ich mich, bei meiner Freundin, dass sie ein Handpferd mitgenommen hatte, und sie meinte: „Gerne, immer wieder, es war super! Kann ich sonst noch was für dich tun?". Ich sagte ihr, dass alles bis auf die restlichen Pferde bewegen erledigt wäre, und ich das schon schaffen würde. Danach versorgten wir noch die 4 Pferde, die sich den Paddock danach auch absolut verdient hatten. Meine zwei Mustanghengste Aerion und Have a Cigar waren gestern auf Turnier gewesen und hatten sich heute einen freien Tag mehr als verdient, also verfrachtete ich auch diese zwei mit einer Regendecke aufs Paddock. Anscheinend hatten die Zwei trotzdem noch sehr viel Energie, denn sie sprangen wie die wilden auf und ab. Anschließend ging ich Interstellar Overdrive , der aussah wie ein kleines Drecksschweinchen. Ich holte sein Halfter, und ging zu seiner Box. Er stand brav still, während ich ihn aufhalfterte und anschließend auch putze. Es dauerte gefühlte Stunden, bis er wieder halbwegs ansehnlich aussah. Doch meine Arbeit hatte sich gelohnt, ein großer Mistfelck war komplett verschwunden, und halbwegs zufrieden mit seinem Aussehen ging ich mit ihm zum Laufband, wo ich ihn raufführte, ihn festband, und schließlich das Laufband anstelle. Er war diese Prozedur gewöhnt und ging sofort frischen Schrittes los, als das Laufband anfing sich zu bewegen. Der Hengst hatte die vergangenen Tage gut gearbeitet und war sehr belastet worden, deswegen sollte er heute nur etwas auf das Laufband. Ich brachte alle Halfter die noch überall rumflogen zurück, blieb auf dem Weg ein paarmal stehen und ging in die Boxen meiner baldigen Zuchtstuten Your Possible Pasts, On the Turning Away, und Wearing the Inside Out vorbei, um alle zu streicheln und ihnen etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Außerdem bekamen diese Pferde alle ihr Heunetzte mit frischem Futter aufgefüllt, und ich reinigte ihre Tränken. Auf einmal hörte ich das Piepen des Laufbands, das mir signalisierte, dass Interstellar Overdrive nun genug gelaufen war, und ich runterholen konnte. Ich entließ Männi in seine Box wo ich ihm noch ein paar Leckerli und eine Möhre gab, bevor ich ihn alleine ließ und zum nächsten Pferd lief. Ich wollte nun mit Na'im in die Halle gehen, eigentlich hatte ich geplant mit ihm etwas Schrecktraining bei einem Spaziergang zu machen, da es aber nun regnete, verwarf ich diesen Plan, und konzentriere mich darauf ihn in seiner Box sauber zu bekommen. Nachdem mir das gut gelungen war sattelte ich ihn mit einer neuen Schabracke als Unterlage, und den neuen, passenden Bandagen dazu. Mir gefielen die neuen Sachen sehr gut an ihm, und ich war stolz darauf mal wieder den richtigen Riecher bei der Auswahl von neuen Sachen gehabt zu haben. Stolz über sein Aussehen also ging ich mit ihm zur Reithalle, den unüberdachten Weg trippelte ich mit ihm, und er folgte mir brav am durchhängendem Zügel im Trab. In der Halle angekommen schwang ich mich auf seinen Rücken und begann ihn warm zu reiten. Er war sehr angenehm zu reiten, er reagierte gut auf meine Schenkelhilfen, und war die ganze Zeit aufmerksam, und hat auch noch neure Lektionen gut gemeistert. Zum Lob sprang ich am Ende noch etwas mit ihm, was ihm immer sehr viel Freude bereitet. Dann war er aber auch viel geschwitzt, weswegen ich ihn noch trockenritt, und ihn dann in den Stall zurück brachte. Dort nahm ich ihm die ganze Reitausrüstung ab, rieb ihn mit frischem Stroh trocken und gab ihn sein Futter, dann legte ich ihn noch seine Abschwitzdecke an, auf den Paddock kam er heute lieber nicht, so geschwitzt wie er war wollte ich keine Erkältung riskieren. Die letzte im Bilde war Candy and a Currant Bun, die ich am Halfter longieren wollte. Ich holte sie aus der Box und putzte sie ein wenig, danach legte ich Gamaschen und Knotenhalfter an und wir gingen in die Halle. Erst machten wir einige Führübungen, dann lies ich die Stute in allen Gangarten um mich herum laufen und achtete genau darauf, dass sie auf meine Stimmkomandos hörte. Dies tat sie meist brav, und wenn nicht, übten wir es so lange bis es klappte. Am Ende machte sie einen guten Job und ich holte sie wieder zu mir. Einige Runden führte ich noch Schritt, dann ging es wieder auf die Stallgasse. Dort machte ich die Gamaschen ab, legte ihr eine Regendecke an und auch sie durfte jetzt aufs Paddock. Die Fohlen Ceredwen, Little Askim, Ravallo, Piccobello und Burnin Malcolm besuchte ich heute nur auf der Weide. Die fünf standen alle im Unterstand und kauten an ihrem Heu. Die Heuraufen füllte ich auch noch auf und kontrollierte die Tränken, die einwandfrei funktionierten und dann bekam jedes der Fohlen seine Streicheleinheiten. Dabei konnte ich sie praktischerweise auch auf Verletzungen untersuchen und ein bisschen Hufe geben mit ihnen üben. Nachdem ich damit fertig war räumte ich die Stallgasse auf und alles übrige Zeug weg. Die Stallgasse kehrte ich und ordnete dann noch die Sattelkammer. Jetzt hatte ich mir ersteinmal eine Pause verdient und ging zurück ins Wohnhaus. Nachdem ich meine Stallsachen von mir geschmissen hatte kochte ich mir einen Tee und setzte mich aufs Sofa um etwas Fernsehn zu schauen. Später erwartete ich noch einige neue Pferde und musste die Pferde noch reinholen und füttern, doch das hatte noch Zeit, also lehnte ich mich zurück und schlürfte meinen Tee.​
    • Rajandra
      [​IMG]
      8.Pflegebericht - Springtraining​
      Als letztes für den heutigen Tag war der Hengst Bubi an der Reihe. Er hatte beim Shoppen eine neue Schabracke, neue Gamaschen, einen neuen Sattelgurt, und eine neue Trense mit den passenden Zügeln bekommen. Ich ging zu seiner Koppel, wo er mir entgegen getrabt kam und ich ihn zuerst mit einem Apfel und Streicheleinheiten begrüßte. Dann nahm ich das Halfter und zog es ihm vorsichtig an. Er folgte mir brav bis zum Putzplatz, wo ich ihn anband und ihm zuerst die Beine abspritzte. Bubi genoss das kalte Wasser an seinen Beinen und fing an zu entspannen. Damit er etwas trocknen konnte ging ich dann ein wenig auf die nahegelegene Wiese, wo Bubi etwas fressen konnte, während die Sonne ihre Arbeit verrichtete. Es dauerte nicht lange, bis sein kurzes Fell wieder komplett trocken war, und ich anfangen konnte ihn zu putzen. Das Fell putzte ich mit einer Wurzelbürste und anschließend verlas ich Mähne und Schweif. Zum Schluss kratzte ich dann noch die Hufe aus und brachte dann das ganze Putzzeug zurück in die Sattelkammer. Auf dem Rückweg nahm ich direkt die neue Schabracke und Bubi’s Springsattel mit. Zurück bei ihm legte ich ihm beides an und zog dann sorgfältig den Sattelgurt an. Als nächstes holte ich noch Gamaschen und Streichkappen sowie seine neue Trense. Auch dies legte ich alles an, wobei ich die Trense noch einstellen musste, was aber kein Problem war. Nun war Bubi komplett fertig gerüstet für die folgende Springeinheit und ich ging mit ihm rüber zur Reithalle. Dort hatte ich schon verschiedene Hindernisse mit verschiedener Höhe aufgebaut. Vor dem Springen musste ich ihn aber zuerst gründlich aufwärmen. Dies erledigte ich mit etwas dressurmäßiger Arbeit in den drei Grundgangarten. Dann steuerte ich die ersten, noch sehr niedrigen Sprünge an, die Bubi ohne Probleme überwand. Bald schon sprangen wir auch über Oxer und höhere Steilsprüngen, und am Ende sprangen wir sogar einmal den ganzen Parcours, wo wir zwar eine Stange beim Oxer streiften, allerdings blieb sie liegen und völlig zufrieden mit dem Ergebnis parierte ich durch zum Schritt, ließ Bubi die Zügel lang und ritt ihn noch trocken. Dann stieg ich ab und führte ihn zum Putzplatz, wo ich ihm sein ganzes Equipment abnahm und ihm sein Futter brachte. Auch er verschlang es schnell und ich brachte ihn zurück auf die Koppel.​
      Bubi in seinem Trainingsoutfit:​
      [​IMG]
    • Rajandra
      [​IMG]
      9.Pflegebericht - Ausritt mit Svartur​
      Erwartungsvoll schaute ich um die Ecke, auf die lange Straße hinaus. Svartur hätte schon seit zehn Minuten hier sein müssen und langsam fing ich an mir Sorgen zu machen, da sie meistens sehr pünktlich war. Als ich gerade zum Telefon greifen wollte, fuhr sie jedoch in ihrem Wagen heran und winkte mir fröhlich zu. Sie parkte schnell ihren Wagen und kam dann zu ihr. Wir umarmten uns zur Begrüßung und Svartur entschuldigte sich für ihr Zuspätkommen, sie hatte im Stau gestanden. Da sie nun aber ja da war, fragte ich sie: „Hast du Lust mit mir ein Ründchen auf Bubi und Rubicon ausreiten zu gehen?“. Erfreut bejahte sie und fragte mich, ob sie den Hannoveranerhengst Bubi reiten dürfte, den seit der ersten Minute an mochte. Da es mir egal war, welches meiner beiden Pferde ich reiten würde, erlaubte ich es ihr sofort und wir gingen die Pferde holen. Die beiden Halfter hingen am Haken neben ihren Paddockboxen und jeder ging sein Pferd holen. Während wir die Pferde begrüßten und sie aufhalfterten redeten wir über Neuigkeiten wie Pferdezuwachs und vieles anderes. Dann gingen wir zum Putzplatz und banden Bubi und Rubicon nebeneinander an. Wir quatschten weiter während wir die Pferde putzen. Ich fing an mit einem Striegel und nahm dann die Kardätsche, zum Schluss bearbeitete ich Mähne und Schweif, sowie die Hufe. Svartur war schon etwas vor mir fertig gewesen und hatte deshalb Bubi’s Hufe auf Hochglanz poliert und strich gerade mit dem Pinsel etwas Huföl über die vier Hufe. Als wir beide dann fertig waren, gingen wir gemeinsam in die Sattelkammer und holten Sättel und Trensen. Svartur wusste genau, wo sie Bubi’s Zeug finden würde und so konnte ich mich auf Rubicon konzentrieren. Zuerst legte ich den Sattel vorsichtig auf und schloss dann den Sattelgurt. Als nächstes nahm ich mir seine Trense und schob ihm behutsam das Gebiss ins Maul uns schloss alle Riemen. Als letztes holte ich noch seine Gamaschen aus der Sattelkammer und legte ihm auch diese an. Svartur tat es mir gleich und kurz später befanden wir uns schon im Sattel der beiden und ritten fröhlich redend los. Nach einer Weile fingen wir auf einem Feldweg an zu traben. Im Schritt und Trab ritten wir weiter, bis die Pferde aufgewärmt waren und wir an eine Galoppstrecke kamen. Ich fragte Svartur: „ Hast du Lust auf ein kleines Wettrennen?“. Svartur antwortete gehetzt: „ Und wie!“. Und weg war sie. Im Renngalopp jagten wir unsere bekannte Strecke entlang und die Pferde streckten sich unter uns. Bubi war am Ende jedoch derjenige, der das Rennen für sich entschied und Svartur und ich parierten die Pferde laut lachen durch. Wir ritten insgesamt fast zwei Stunden im Schritt und Trab noch weiter, mit einem Galopprennen zwischendurch, welches diesmal Rubicon für sich entschied. Am Hof zurück sattelten wir glücklich unsere Pferde ab und machten für die beiden Kraftfutter. Während sie fraßen verstauten wir das Sattelzeug und brachten sie dann anschließend auf die Weide. Svartur und ich gingen noch etwas in das Wohnhaus, um weiter zu reden.​
    • Rajandra
      [​IMG]
      10.Pflegebericht - Zirkuslektionen​
      Noch müde zog ich mir gemütlich die Stallschuhe an und ging hinaus. Sofort wurde ich um einiges wacher als mir die kühle Morgenluft entgegenschlug. Ich atmete einmal tief durch und holte dann das Halfter des Hengstes aus der Sattelkammer. Bubi schaute mir neugierig aus seiner Box entgegen als ich kam und ich musste unwillkürlich lächeln. Ich begrüßte ihn indem ich ihn ausführlich kraulte und ihm dann ein Leckerchen gab, welches er genüsslich zermalmte als ich ihm das Halfter überzog. Dann ging ich mit ihm zum Putzplatz, wo ich ihn sorgfältig an einem der Anbinderinge anband und seinen Putzkasten aus der Sattelkammer holte. Zuerst schnappte ich mir den Gummistriegel hinaus und fing an damit Bubi’s Fell zu bearbeiten. Anschließend kämmte ich Mähne und Schweif gründlich durch bevor ich mir den Hufkratzer holte und damit die vier, schon recht sauberen, Hufe reinigte. Zum Schluss fuhr ich nochmal mit einer weichen Kardätsche über sein samtweiches Fell und löste somit den Staub hinaus. Da es nun leider anfing etwas zu regnen stellte ich schnell den Putzkasten zurück in die Sattelkammer und brachte direkt Bubi’s Springglocken mit, die ich zum Schutz der Hufe befestigte. Dann ging ich zügig mit ihm in die Reithalle, wo ich ihn erst mal etwas im Schritt führte. Nach mehreren Runden löste ich dann den Strick von seinem Halfter und sofort rannte der kräftige Hengst bockend los und sprang freudig in der Halle umher. Nach ein paar Runden hatte er sich wieder beruhigt und kam zu mir, wo er ein Leckerli bekam. Da er sich nun ausgetobt hatte, wollte ich mit dem wiederholen von ein paar bekannten Lektionen anfangen. Um die Verbeugung einzuleiten touchierte ich ihn leicht mit der Gerte an der Gurtlage und kam ihm das Kommando. Sofort ging Bubi in die Verbeugung über und schaute mich mit großen Augen, bittend um ein Leckerli an. Lachend holte ich ein Leckerli aus meiner Tasche und lobte den Hengst für die korrekt ausgeführte Übung. Nun erweiterte ich die Lektion und touchierte ihn vorher am Röhrbein, dann an der Gurtlage. Der aufmerksame Hengst merke sofort den Unterschied und führte brav das Kompliment aus. Ich lobte ihn wieder und fing dann mit der Arbeit am Spanischen Gruß an, den Bubi gerade anfing zu lernen. Leicht touchierte ich seine Schulter und lobte ihn sofort als er sein Vorderbein leicht hob. Nach einer Weile hob er das Bein schon deutlich höher und schien verstanden zu haben, was ich von ihm wollte. Da es so super klappte beendete ich dann das Training, da er sich toll konzentriert hatte und gab ihm noch etwas Kraftfutter am Putzplatz. Anschließend brachte ich ihn noch etwas auf das Sandpaddock wo er sich genüsslich wälzte. Ich ging unterdessen weiter zum nächsten Pferd.​
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Rajandra
    Datum:
    31 Juli 2012
    Klicks:
    1.820
    Kommentare:
    20