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Friese

Brookton - Englisches Vollblut

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Brookton - Englisches Vollblut
Friese, 21 Feb. 2015
    • Friese
      Alte Berichte:
      Pflegebericht für Brookton:
      Mein Wecker klingelte. Ich schreckte auf und und begriff das der Wecker dieses Unerträgliche Geräusch machte.Heute war der erste Tag bei meiner neuen Reitbeteiligung Bookton! Ich lief schnell ins Badezimmer, wusch mich und zog mich an. Dann rannte ich die Treppe runter und ging zum Kühlschrank. Meine Schwester kam verschlafen rein:"Was machst du denn hier für einen Lärm? Es gibt auch noch andere Menschen in diesem Haus!" ranzte sie mich an. "Guten Morgen meine Liebe!" sagte ich freundlich und schmierte mir ein Käsebrot. Ich setzte mich an den Tisch und aß. Mein Vater kam fertig runter und grinste mich an. "Na? Gut geschlafen?" fragte er. Er nahm sich einen Kaffee und setzte sich zu mir. "Ja! Können wir jetzt los?" fragte ich ihn eilig nachdem ich mein Brot runter geschlungen hatte. Wir standen auf und ich nahm meinen Helm und meine Sicherheitsweste. Wir stiegen ins Auto und mein Vater führ mich zum Hof. Ich stieg aus und gab ihm einen Kuss. "Danke! Bis nachher!" sagte ich und schlug die Tür zu. Ich lief in den Stall und begrüßte Brookton. Ich gab ihm eine Möhre und holte dann sein Halfter. Ich machte die Box vorsichtig auf und schlüpfte hinein. Dann tätschelte ich ihm den Hals und halfterte ihn auf. Ich führte ihn aus der Box und band ihn davor an. Dann holte ich seinen Putzkasten und fing an ihn zu Putzen. Nach fünfzehn Minuten war ich fertig und holte seinen Sattel. Ich legte ihn behutsam auf und strich die Satteldecke glatt. Ich trenste ihn auf und setzte mir meinen Helm auf und zog meine Weste an. Ich führte ihn nach draußen. Ich ging mit ihm in die Halle wo nur 2 weitere Reiter mit ihren Pferden waren. Ich ritt ihn am Langen Zügel warm. Er bewegte sich toll und war sehr Brav. langsam nahm ich die Zügel auf. Er zuckte kurz mit den Ohren aber es störte ihn nicht weiter. Ich drückte ihm leicht die Waden in die Seite und er setzte zum Trab an. Er war sehr brav und ging ordentlich. Ich ritt ein paar Volten und Zirkel bevor ich angaloppierte. Brookton schoss auf einmal los. Ich konnte mich grade im Sattel halten aber als er dann noch einen Bocksprung machte landete ich mit meinem Hintern voran im Sand. Ich blieb erstmal sitzen und sortierte mich. Brookton stand in einer Ecke und guckte mich belustigt an. Ich stand auf und gin langsam aber bestimmt auf ihn zu. Als er in Reichweite war schnappte ich mir einen Zügel und führte ihn wieder in die Mitte. Ich stieg vorsichtig auf. Ich ließ ihn antraben und legte in der nächsten Ecke das äußere bein zurück. Auf alles Gefasst nahm ich die Zügel ein bisschen Kürzer aber Brookton galoppierte gelassen an. Nach einem Zirkel parierte ich ihn wieder durch und ließ ihn mir die Zügel aus der Hand kauen. Ich warf die Abschwitzdecke über und ritt ihn ab. Nach zehn Minuten pumpte und Schwitzte er nicht mehr und ich Stieg ab. Ich brachte ihn in den Stall und band ihn dort an. Dann nahm ich ihm Sattel und Trense ab und legte ihm eine leichte Decke über. Ich mistete schnell seine Box aus und streute sie neu ein. Ich brachte Brookton in die Box und gab ihm sein Futter. Dann ging ich noch zu Dondi und Donna und gab jedem einen Apfel. Mein Vater kam und wir fuhren anch hause. Es war ein sehr Spannender und aufrgender Tag gewesenen.


      Hoffe das das so gut ist :D ^^

      by Lina1998

      (Vom 1. März!)
      Reitunterricht & co.
      Ich betrat den Stall. Grummelnd begrüßte mich Ronny und Dondi wieherte leise. Ich lächelte und fütterte dann alle. Dann setzte ich mich in das Reiterstüble und verteilte die Pferde für den ertsen Reitunterricht. Ich hatte heute zwei Fortgeschrittenenstunde. Es waren in der ersten Stunde zwei Mädchen und ein Junge und in der zweiten vier Mädchen. Ich teilte in der ersten Stunde Donna einer Lucy zu, Tanja bekam Banjo und der Junge, Paul, Dondi. In der zweiten Stunde bekam Karin Donna, Nicky Dondi, Sandra Banjo und Larissa meinen Neuen, Jackpot.
      Heute war Montag, heute fand die erste Reitstunde statt. Ich ging wieder aus dem Rieterstüble und brachte alle Pferde auf die Koppel, dann machte ich mich ans Ausmisten. Nach dieser körperlichen Arbeit ging ich erst mal rein und aß ein Müsli, denn heute früh hatte ich fast nichts gegessen. Aber gleich danach ging ich wieder raus und hlte mir New World von der Koppel. Ich putzte sie gründlich, was eine heiden Arbeit war, denn sie war mitten im Fellwechsel und am Schluss war mindestens die Hälfte des Pferdes auf meinem Fleecpollover. Ich seufzte und holte den Sattel. ich überlegte noch ob ich in die Halle sollte, entschied mich aber dann fürs Ausreiten.
      New World blickte sich neugierig um, als wir vom Hof ritten. Erst auf einem Feldweg am Wald entlang. Dort passierte etwas ganz gruseliges! Da lag doch tatsächlich eine Plastiktüte im Gras!!! New tänzelte, doch mit einigen ruhigen Worten ging sie daran vorbei. Ich lobte sie kräftig. Sie musste sich schließlich daran gewöhnen, dass so eine Plastiktüte absolut nichts schlimmes ist. An einem langen Weg ließ ich sie auch mal galoppieren. Sie streckte sich und wurde immer schneller. Hilfe! Sie geht mir durch!, dachte ich und nahm sie zurück. New hörte sofort auf meine Hilfen und wurde langsamer. Wieder lobte ich sie kräfteg. Sie ist doch ein feines Pferd! ich trabte mit ihr noch einige Zeit durch den Wald. Willig hörte sie auf alle Hilfen, sie schaute sich um und war die ganze Zeit bei der Sache. Zufrieden ritt ich wieder zurück. Ich stieg ab. Dann tauschte ich die Trense gegen das Halfter aus. Ich band New World an die Putzstange und nahm ihr den Sattel ab. Da heute herrliches wetter war, war sie etwas verschwitz, doch bei der Sonne und bei diesen 20°C ist wohl eine Decke überflüssig. Also wusch ich sie nur etwas ab und brachte sie dann wieder auf die Koppel, die sie sich mit den anderen Pferden teilte. Nur Liebeskummer hatte eine eigene Weide.
      Ihn holte ich jetzt. Als ich ka legte er gleich die Ohren an. Er fand wohl, es sei keine gute Idee ihn jetzt beim Fressen zu stören. Doch schließlich hatte ich ihn eingefangen. Liebeskummer schien heute seinen guten Tag zu haben. Er zappelte ein wenig beim Putzen, aber das war bei ihm ja normal und solange er nicht ausschlug fand ich es ertragbar. Liebeskummer schlug auch nicht aus. Er zwickte mich zwar, als ich ihn satteln wollte, aber sonst.... Beim Reiten stellte er sich auch ganz gut an. Da ich ihn vorher longiert hatte, war er ruhiger und ich konnte gut mit ihm arbeiten. Ich übte Übergänge, Stellungen und Galoppwechsel. Bei den Galoppwechselt buckelte Liebeskummer immer wieder, aber es waren eher Freudenbuckler. Nach einer Stunde Reiten brachte ich Liebeskummer wieder auf die Weide. Er hatte sich sogar eine Karotte verdient.
      Als nächstes schnappte ich mir Brookton. Freundlich stubste er mich an, als ich kam. Ich halfterte ihn auf und band ihn locker an die Anbindestange, denn band man ihn fest an, so zerriss er jedes noch so gute halfter um sich zu bereien. Brookten machte keine Faxen beim Putzen und war echt lieb. Beim Sattel war er auch die Ruhe selbst und ich überlegte mir, ob ich ihn nicht auch in den Unterricht nehmen konnte. Bei den Fortgeschrittenen bestimmt! Auf dem Reitplatz wärmte ich Brookten im Schritt und Trab auf. Er höhrte gut und folgte willig meinen Hilfen. Schließlich wollte ich ihn angaloppieren. Plötzlich schoss Brookton in einem wahnsinnigen Thempo los und buckelte durch die ganze Bahn. Ich griff in die Mähne und stellte mich in den Steigbügeln auf. Als ich etwas sicherer wurde konnte ich Brookten auh schnell wieder beruhigen. Vollblut, dachte ich nur und arbeitete mit ihm weiter. Zufrieden stieg ich nach einiger Zeit ab und führte Brookton zurück. ich sattelte ihn ab, gab ihm etwas zu naschen und brachte auch ihn wieder auf die Weide.
      Ich sah auf die Uhr. In einer halben Stunde sollten die Ersten Kinder kommen. Ich holte schon einmal Donna, Dondi und Banjo. Nach ein paar Minuten kamen die zwei Mädchen. "Hallo. Ich bin Cowii, eure Reitlehrerin. " sagte ich freundlich. Eines der Mädchen sagte: "Hi, ich bin Lucy und das ist Tanja." Ich fragte sie, wie lange sie schon ritten. Tanja antwortete: "Seid drei Jahren und Lucy auch." Ich zeigte ihnen welches Pferd sie reiten sollten und sie putzten sie. Kurze Zeit später traf auch Paul ein. Auch er putzte sei zugeteiltes Pferd, Dondi. Ich zeigte ihnen das Sattelzeug und ging mit ihnen auf den Reitplatz. Sie stiegen auf. Ich sagte:"So nun bewegt ihr euch frei. ich möchte, dass ihr die Pferde selbst kennen lernt und eine Abteilung stört da nur. Bleibt aber bitte erst mal im Schritt." Die drei nickten und ritten an. Paul kam mit Dondi gut zurecht. Dondi hörte gut und Paul machte sinnvolle Sachen mit ihm. Auch Tankja und Lucy wärmten ihre Pferde sinnvoll auf. Lucy stellte Donna und machte Seitengänge, Tanja ritt viele Volten und Schlangenlinien um Banjo zu lockern. "Gut macht ihr das. Jetzt geht bitte alle auf die linke Hand und trabt an. Leichttraben" Paul wendete Dondi, denn er war auf der rechten Hand. Tanja trabte Banjo an. Banjo lief flüssig und ging gut am Zügel. "Moment mal. Lucy, Paul ihr bracht Ausbinder!" Ich verließ kurz den Platz, denn am Rande lagen Ausbinder. Ich schnallte sie ein Tanja und Paul konnten weiterreiten. Ich war sehr zufrieden mit den dreien. Galoppieren ließ ich sie einzeln. Zu erst durfte Paul galoppieren. Tanja und Lucy blieben im Trab auf dem zweiten Hufschlag. Paul gab die Galopphilfe, doch Dondi trabte nur in einem Stechtrab weiter. Paul versuchte es noch einmal. "Gerte!" rief ich. Paul gab Dondi die Gerte. Dondi schlug einmal aus, galoppierte dann aber willig. Sie gaoppierten Zirkel. Auch auf der anderen Seite lief es gut. Banjo schien ein ausgzeichnetes Schulpferd zu sein, denn er machte alles, was man von ihmm verlangte. Somit verlief bei Tanja und Bano alles glatt. Auch Lucy hatte keine Schwierigkeiten. Ihre Zirkel waren zwar nicht so rund, aber das spielte keine große Rolle. Als die Pferde abgeritten waren, kam ein anderes Mädchen, das sich als Larissa vorstellte. Ich ging mit ihr zur Weide und holte Jackpot. Sie putzte ihn und brachte ihn, als sie fertig war zum Reitplatz. Lucy, Tanja und Paul stiegen gerade ab. Am Reitplatz warteten auch schon die Anderen. Ich teilte Karin Donna zu, Nicky Dondi und Sandra Banjo. In der Stunde hatte ich mit Jackpot viel zu tun. Er versuchte immer und überall seine meinung durch zu setzten. Aber Larissa kontrolierte ihn gut und kämpfte die ganze Zeit mit ihm. Am Schluss schaffte sie auf ihm einen, meiner Meinung nach, sehr gekonnten Galopp. Karin, Nicky und Sandra kamen auch gut mit ihren Pferden zurecht.
      Ziemlich erschöpft brachte ich nach dem Unterricht alle Pferde in den Stall und fütterte sie. Dann fiel ich zu Hause totmüde ins Bett.

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      Ich wachte auf Grud des Klingelns meines Weckers auf. Ich sah auf die Uhr. Sieben Uhr. Ich rächelte mich und stand dann auf. Es war schön draussen. Die Sonne schien und es war sehr mild. Nachdem ich einen Toast und einen Apfel zum Frühstück verdrückt hatte ging ich raus zu den Pferden. Ich hatte mir meine Reithose und ein grünes T-Shirt übergezogen. An den Füßen trug ich Turnschuhe. Meine Reitstiefel waren im Reiterstüble untergebracht. Im Stall wurde ich sofort von den Pferden begrüßt. Einige scharrten im Stroh und Ronny und Donna grummelten. Ich lächelte. Nach einer kleinen Schmuseeinheit, die die Pferde kaum geniesen konnten, wahrscheinlich auf Grund ihres Hunger. Also bekamen sie ihr Futter. Heu und ein wenig Müsli. ich hatte Müsli ohne Hafer, wel es meine Pferde so hyperaktiv machte. Ich ging raus auf die Koppel und kontrolierte die Zäune, solange es noch aus zuhalten war, denn es sollte heute um die 30°C haben. Ich musste einige Zäune ausbessern und füllte die Tränke. Heute brachte ich die Pferde nur auf Weiden, auf denen sie Schatten suchen konnten. Davon hatte ich drei zur Verfügng. Eine kleine und zwei größere. Ich brachte Liebeskummer, wie immer, alleine auf die Kleine. Auf die eine große kamen dann die Stuten und auf die andere die Hengste. Ich hatte nämlich nicht vor irgendwelche Koppelunfälle in meinem Stall zu haben. Gegen Koppelunfälle hatte ich ja eigentlich nichts, aber ich brauchte keine.
      Als alle Pferde außer Dondi auf der Weide waren, kümmerte ich mich um ihn. Ich striegelte ihn. Dondi hatte jetzt sein glattes Sommerfell zurück. Ich brauchte nicht viel zu putzen, denn er war so gut wie sauber. Mit Don Dijon ging ich auf den Platz. Ich wollte mit ihm mal wieder springen. Der Kleine machte sich ganz gut. Nur beim Absprung haperte es noch ein bisschen, aber es ist nicht schlimm.
      Nach einem erfolgreichen Traiing widmete ich mich Lille Star. Sie war jetzt zu geritten und heute wollte ich das Erste mal mit ihr alleine ins Gelände. Little ging brav und willig. Bei ihr braucht man nur sehr sanfte Hilfen. Sie ist und bleibt eben ein kleines Sensibelchen. ich kam sehr gut mit ihr zurecht. Sie konsentrierte sich auf den Reiter und versuchte alles richtig zu machen.
      Mir Mixxi ging es mir fast genauso. Sie war auch willig und hörte gut, wobei man bei ihr wirklich korrekte Hilfen geben musste, sonst verstand sie nicht. Beide brachte ich wieder raus, nachdem ich mit ihnen gearbeitet hatte.
      Als nächstes schnappte ich mir Liebeskumer. heute machte ich mit ihm nur Longenarbeit. Er trabte schwungvoll und flüssig vorwärts. Heute war er sehr gut drauf und versuchte nicht andauernd aus zu brechen. Liebeskummer hatte sich in letzter Zeit wirklich gut gehalten. Er war ein talentiertes Pferd, aber sehr ungeduldig und missmutig.
      Liebeskummer durfte auch wieder auf die Weide und dort suchte er sich einen schattigen Platz, wie die anderen Pferde auch.
      Es war jetzt zwei Uhr und erdrückend heiß. ich legte eine kleine Pause ein. Hunger hatte ich eigentlich nicht, deshalb holte ich mir aus dem Reiterstüble ein Eis. Es war ein großes Schokoladeneis mit Vanilie gefüllt. Doch nach diesem Eis hatte ich noch nicht genug und nahm mir auf den Weg zur Koppel noch einen Flutschfinger mit.
      Ich entschied mich, dass New World, De Luxe, Banjo und Ronny heute Hitzefrei hatten. Brookton und Donna longierte ich noch.
      Mit Georgi ging ich spatzieren, allerdings in den Wald. Später nahm ich auch Behind the Name auf enen Spatziergang mit und verdrückte noch zwei Eis.
      Nach getaner Arbeit kamen alle wieder in den Stall, doch davor musste ich noch misten. Ich gab jedem Pferd ein wenig Heu und holte si rein. Total verschwitzt und müde ging ich ins Haus und duschte. Zum Abend aß ich brot und zum Nachtisch: EIS

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      Pflegebericht für alle meine Pferdis
      Ich sah aus dem Fenster. Es war warm. Nicht zu warm, aber warm. Ich nickte und ging zu meinen Pferden. Sie bekamen ihr Kraftfutter. Als alle fertig waren, brachte ich alle auf die Matschkoppel. Dort lag etwas Heu bereit. Liebeskummer kam auf die kleine Koppel, während die Stuten und die hengste je eine große bekamen. Ich ging wieder in den Stall und widmete mich meiner Arbeit. Der Stall musste gemistet werden. Es dauerte eine Weile, bis ich mit allem fertig war. Doch anschließend fing ich an mit den Pferden zu arbeiten. Als erstes schnappte ich mir Mixxi und machte sie fertig. Bald war sie gesattelt und getrenst. Sie machte sich ausgezeichnet. ich wollte mit ihr ein wenig in die Halle und am Ende eine Runde raus. Mixxi lief schön und hörte gut auf meine Hilfen. Ich lobte sie dafür. Im Galopp sprang sie richtig an. Sogar auf beiden Seiten, da war ich mächtig stolz auf sie. Draussen lief Mixxi ebenso gut. Sie sah sich neugierig um und lief flott vorwärts.
      Als nächstes holte ich Little Star. Little war auch total lieb und hörte gut. Sie war ein wenig sensibler als Mixxi. Litte entwickelte sich prächtig. Auch mit ihr ging ich noch ein paar Minuten raus. Hier zeigte sie sich etwas zurückhaltend, aber sehr aufgeweckt und neugierig.
      Jetzt kam mein Schätzchen Dondi dran. Ihn sattelte ich und ritt in die Natur. ich liebte Ausritte auf ihm. Dondi war wie immer ruhig und aufgeweckt. Man sah ihm seine Lauffreudigkeit an, doch er ließ sich leicht halten. Zur Belohnung durfte er dann mal richtig rennen. Er war einfach mein Schätzchen!
      Als nächstes wollte ich mit Liebeskummer arbeiten. Heute war er sehr gut drauf und nachdem ich ihn longiert hatte, machte er unterm Sattel alles was ich wollte. Er ging mir sogar einen einfachen Galoppwechsel. Nur einmal bockte er und rannte eine halbe Bahn unkontroliert durch die halle, als ich seinen Verhassten Linksgalopp gefordert hatte. Doch ich hatte ihn schnell wieder unter Kontrolle und so passierte alles nach meinem Willen.
      Nun überlegte ich, was ich mit Ronny machen sollte. Ich könnte ihn nicht reiten und longieren war für ihn zu langweilig. Er brauchte ständig eine neue Aufgabe. Schließlich wollte ich mit ihm einen etwas größeren Ausflug machen. ich ritt auf georgian Summer und nahm The big Geronimo als Handpferd mit. Wir ritten lange über die Felder und dann ein wenig in die Stadt. Es war eine richtige Stadt, es war mehr eine kleine Siedlung. Georgi war neugierg und spitzte die ganze Zeit die Ohren und auch Ronny war sehr gebannt von seiner Umgebung. Bald waren wir wieder aus dem Städtchen draussen und erreichten den Hof. Es war ein sehr interessanter und lustiger Ritt gewesen.
      Brookten schaute mir schon entgegen auf der Koppel und so entschloss ich mich, ihn jetzt zu holen. Ich wollte mit ihm springen. Auf der Springwiese war er gut drauf und als ich die ersten Sprünge ansteuerte, hatte er kein Problem damit und sprang leichtfüßig darüber. Doch als ich die Sprünge immer höher setzte wurde er immer wilder. Irgendwann rannte er einfach los und sprang mit einem riesen Satz ab. ich konnte mich kaum halten. Ich hatte Brookton nicht mehr unter Kontrolle. Doch nach einigen Runden mit ständihger Beschäftigung, Volten, Zirkel, Stellungen und Gangartwechseln, schaffte ich es ihn wieder in den Griff zu bekommen. ich versuchte noch einen Sprung und schloss damit das Training ab.
      Jetzt holte ich mir Donna von der Stutenweide. Ich übte mit ihr in der Reithalle Galoppwechsel und Außengalopp. Ich hatte das Gefühl, Donna konnte alles im Schlaf, sie wollte nur nicht, denn sie sträubte sich ab und zu, aber im Großen und Ganzen war ich mit dem Training zufrieden.
      Mit Behind the Name war ich auch sehr glücklich. Sie war eine liebe kleine Stute und ich leistete uns unseren ersten Ausritt. Sie ging brav am Zügel und hörte auf eine Komandos. Ab und zu war sie nicht 100% meiner meinung und versuchte ihren Kopf durchzusetzten, doch es gelang ihr nicht. Ich liebte sie und ihre weichen Gangarten.
      Zu guter Letzt nahm ich mir noch Little Memorise. Die schöne Scheckstute rief ich Memo. Wir gingen in die Halle und ich ritt sie dort ein wenig. Wir sprangen auch, was ihr großen Spaß zu machen schien, allerdings sprang sie noch nicht sehr hoch und war noch nicht sehr erfahren, doch mit einigem Training ließ sich da sicher etwas machen.
      Gegen Abend brachte ich alle wieder rein, fütterte sie und dann wurde noch ein wenig geschmust. Das war ein erfolgreicher und schöner Tag

      Sammelpflegebericht für alle Pferde

      Am gestrigen Tag war ich von 99Cowgirly99 angerufen und gefragt worden, ob ich heute ihre Pferde pflegen könne. Natürlich sagte ich sofort zu und machte mich heute nun auf den Weg zu ihr. Der kleine Hof war etwas versteckt gelegen, daher fand ich ihn nicht so leicht. Doch dann war ich da und schaute mich zuerst einmal um. Mir fielen sofort die großen saftigen Weiden ins Auge und dann der schick aufgemachte Stall. Ich trat ein und mir stieg sofort der wohlvertraute Pferdegeruch in die Nase. „Ja dann wollen wir Mal“ sagte ich in den Raum hinein und suchte das schwarze Brett, an dem mir 99Cowgily99 einen Fütterungsplan hinterlassen haben wollte. Das schwarze Brett fand sich dann in der Nähe des Halleneingangs und ich nahm den Fütterungsplan ab. „Hey, life! Schön, dass du den Zettel gefunden hast! Ich wollte dir erst einmal kurz etwas allgemeines sagen: Alle Pferde müssen heute gemistet werden. Wenn du zum reiten Sättel, Trensen etc. brauchst, findest du diese in der Sattelkammer mit Namensschilder an den Haltern befestigt. Die Sattelkammer liegt gleich, wenn du reinkamst die erste Tür links. Die Futterkammer ist die Tür, wenn du die ganze Stallgasse durchgehst hinten rechts. An den Ställen stehen überall die Namen der Pferde. Alle Pferde bekommen Heu. Ich verlass mich einfach mal auf dich und denke, dass du die Menge selbst einschätzen kannst. Sonst bekommen die Pferde(nicht die Ponys) alle eine Schippe Pellets und zwei Schippen Zuckerrübenschnitzel. Die Ponys bekommen nur Zuckerrübenschnitzel.“ Gut, damit würde ich fertig werden. Flott ging ich zur Futterkammer und fing an den Ballenheu zu zerlegen. Immer wenn ich einen Haufen fertig hatte, schob ich es dem Pferd zu in die Box, für das ich es gemacht hatte. Das Rupfen des Heus war eine Mühselige Angelegenheit, dich jedoch nur zu gut kannte. Bald war die Luft erfüllt vom Geräusch Mahlender Pferdekiefer und dem Geruch nach frischem Heu. So machte ich mich ans Füttern mit Kraftfutter. Ich öffnete die Futtertonnen und tat jedem Pferd und Pony das in den Trog, was mir 99Cowgirly99 gesagt hatte. Als alle Pferde gefüttert waren, füllte ich die Zeit, in der die Pferde fraßen damit, dass ich einen Schubkarren und eine Forke suchte. Beides fand ich draußen und nahm es mit auf die Stallgassen, wo ich es am Rand abstellte. Bevor ich die Pferde auf die Wieden lassen würde, kontrollierte ich dir Zäune. Dann ging ich in die Sattelkammer und holte die Halfter für die ersten beiden Pferde heraus. Es waren die für die beiden Quaterhorse- Stuten Mixxi und Little Star. Beide holte ich aus ihren Boxen und machte ihre Hufen sauber, damit sie den Dreck nicht über den ganzen Hof verteilten. Dann brachte ich sie zusammen auf die Stutenkoppel und lief zurück zum Stall, wo ich mir die nächsten beiden Halfter holte. Behind the Name und What a Feeling K beziehungsweise Donna sollten als nächstes auf die Weide zu Mixxi und Little Star kommen. Auch ihnen säuberte ich die Hufe vorher und brachte sie dann zu den anderen auf die Koppel. Nun warteten von den Stuten nur noch Emilia und Little Memories darauf endlich den morgendlichen Wind um den Nüstern spüren zu dürfen. Doch erst wurden auch bei diesen beiden die Hufe gründlichst ausgekratzt, bevor sie die Stutenherde aufmischen durften. Eine Weile lang beobachtete ich das Treiben der sechs Stuten. Die eine wälzte sich hier, die anderen beknabberten sich da, doch die meisten hatten schon die Nase am Boden und rupften das saftige Gras aus dem Boden.
      Mein Weg führte mich dann zurück zum Stall um auch die Hengste herauszulassen. Zuerst holte ich Liebeskummer und Brookton aus ihren Boxen. Brookton döste dabei weg, als er, während ich Liebeskummer die Hufe machte, selbst darauf wartete, die hufe gesäubert zu kriegen und endlich auf die Weide zu dürfen. Als beide sauber waren, durften sie als erste auf die Hengstkoppel, was sie ausnutzten um den Stuten ohne viel Konkurrenz zu imponieren. Kopfschüttelnd ging ich zurück zum Stall und holte vorerst die letzten zwei Hengste, die Jetzt auf die Weide kamen: Georgian Summer und Dondi. Auch sie mussten die Prozedur der Hufpflege erst über sich ergehen lassen, bevor ich sie zu Liebeskummer und Brookton auf die Koppel ließ.
      Nur The Big Geronimo stand jetzt noch im Stall. Aus dem einfachen Grund, weil ich mit ihm zuerst heute arbeiten wollte. Ein wenig Training an der Doppellonge sollte er heute bekommen. Geronimo schien verärgert darüber, noch allein im Stall zu stehen und scharrte ungeduldig mit den Hufen an der Tür im Stroh. Mit tiefer Stimmer redete ich auf den Shetlandponyhengst ein und streifte ihm dann sein Halfter über. Auf der Stallgasse angekommen, band ich den Zwerg an und begann ihn zu putzen. Trotz, dass er nicht der Größte war, brauchte ich bei ihm nicht weniger lange zu putzen, als bei einem Pferd, denn er hatte sich ordentlich dreckig gemacht. Auch auf der Stallgasse scharrt er weiter. Ich gab ihm immer dann, wenn er gerade wieder anfangen wollte einen sanften, aber bestimmten Klaps vorne auf die Brust. Am Anfang riss er dabei immer erst den Kopf hach und dann unterließ er das Scharren auch ganz, denn es nützte nichts, weder ihm, noch mir und außerdem litten seine Hufe darunter. Schließlich war Geronimo sauber und ich legte ihm einen Longiergurt an, holte eine Doppellonge und trenste ihn auf. Mit der Peitsche in der einen, Geronimo in der anderen Hand, gingen wir auf den Platz nach draußen. Das Gatter schloss ich hinter uns und legte die Peitsche zuerst in die Mitte des Zirkels, auf dem ich den kleinen Hengst dann anfing zu longieren. Schnell merkte ich jedoch, dass ich die Peitsche benötigte, weil Geronimo sonst fast einschlief und nahm sie wieder dazu. Ab da arbeitete er fleißig mit und versuchte immerzu das beste draus zu machen, egal, was ich ihm „sagte“, was er zu tun und zu lassen hatte. Bald war er nach vielen Handwechseln und verschiedenen Übungen nass geschwitzt und schien etwas erschöpft. Da beendete ich für ihn das Training für heute. Er hatte es soweit eigentlich sehr gut gemacht. Mir waren seine für ein Shetlandpony sehr schönen Gangarten sehr ins Auge gestochen und hatten mich beeindruckt. So führte ich den kleinen trocken und wie verließen dann wieder den Reitplatz und kehrten auf die Stallgasse zurück, wo ich ihm das Longierzeug und die Trense abnahm, seine Hufen machte und mit einem Nassen Schwamm über die Schweißflecken ging. Die Abkühlung tat im mit Sicherheit gut. Er war als erster heute fertig mit dem Training und konnte den Rest seines Tages bei den anderen Hengsten auf der Koppel zubringen.
      Jetzt entschied ich mich dazu erst die Ställe zu misten, bevor ich mit dem nächsten Pferd arbeitete. Ich holte mit der Forke allen Mist und alles dreckige Stroh aus jeder Einzelnen Box und den Schubkarren, den ich immer wieder ausleeren musste, weil einfach nicht so viel hineinpasste. Es kam mir vor, als wäre eine Ewigkeit an Zeit verstrichen, ich alle Boxen „sauber“ hatte und sie nur noch mit neuem, frischem Stroh aufzustreuen brauchte. Dann war auch das erledigt und ich machte mich daran alles gebrauchte wieder wegzuräumen und dann einmal die Stallgasse zu fegen.
      Ich hatte von 99Cowgirly99 gehört, dass viele von ihren Pferden das Springen liebten. So baute ich in der Halle einen Parcours zum Freispringen auf. Ein Steilsprung, dann ein flacher Ochser, wieder ein Steil und zum Krönenden Abschluss ein höherer Ochser. Natürlich baute ich erst einmal die Sprünge recht tief, um sie dann den verschiedenen Pferden im Niveau anpassen zu können. Ich entschied mich dazu, zuerst Behind the Name springen zu lassen. Dazu musste ich sie erst einmal von der Stutenkoppel pflücken. Als ich davor stand, war ich hilflos überfragt, wer denn jetzt Name war. Also lief ich noch einmal zurück zum Stall um auf ihr Boxenschild zu gucken, was mir dann Aufschluss darüber gab, wer Name war. Achja- die braune Welsh Stute“ sagte ich zu mir selbst. Nun fand ich sie problemlos unter den Stuten heraus und brachte sie auf die Stallgasse, wo ich sie ordentlich putzte und mich auch Hufen und ihrem Langhaar widmete. Dann trenste ich sie auf und nahm die Kleine am Strick mit in die Reithalle. Ich hatte mich auch eine Gerte mitgenommen, falls sie nicht springen wollte, doch eigentlich hatte ich da wenig bedenken. Dann ließ ich sie laufen, als ich die Hallentür hinter uns geschlossen hatte und ließ sie erst einmal zum warm werden ein paar Runden innen vorbei an den Fangständern Schritt gehen, dann traben und schließlich galoppieren nach ein- zwei Handwechseln führte ich Name dann an die Sprünge heran, die sie sofort gerne sprang. Das wiederholten wir ein paar Mal, bis ich sie locker noch einmal Traben ließ und sie danach trocken führte. Sie hatte ihre Arbeit gut gemacht und verdiente dafür Lob. Auf der Stallgasse trenste ich sie wieder ab und machte nochmals ihre Hufen und ging auch ihr mit einem nassen Schwamm über die Schweißflecken. Draußen die Sonne hatte schon ordentlich an Kraft gewonnen, sodass Name schnell trockenen würde. Auch sie entließ ich dann auf die Koppel, auf die Stutenkoppel. Liebeskummers Halfter hatte ich schon in der anderen Hand und holten den Hengst dann von der Wiese. Er war unverwechselbar, wegen seiner Scheckung. Eine Ähnliche hatte ich noch bei keinem andere Pferd zu sehen bekommen. Ein schöner Winterrappe mit dem Splashed Gen gesegnet, einfach wunderbar. Das machte ihn fast nur noch größer, obwohl seine normale Größe auch schon bemerkenswert war. Er ließ sich gerne Putzen und fertig machen. Dann ging es in die Halle, wo ich auch ihn frei ließ. Der Große ließ erst einmal alle überschüssige Energie heraus und tobte durch die Halle. Einen Buckler hier, ein austreten da und wieder ein Bocksprung hier. Kopfschüttelnd fing ich an auf ihn einzureden um ihn ein bisschen ruhiger zu bekommen. Ich wollte ihn erst einmal warm werden lassen und innen an den Sprüngen vorbeitraben lassen, doch als ich ihn trieb nahm er sofort alle Sprünge gern. Sie waren für ihn natürlich ein Klacks, weil vorher hier Name am Sprung gewesen war und der etwa einen halben Meter kleiner war als Liebeskummer. Damit er nicht schon wieder die Sprünge nahm, sondern sich erst aufwärmte zog ich sofort die Sprünge hoch, sodass er unmöglich freiwillig diese Sprünge nehmen würde. Dann konnte ich ihn erst einmal aufwärmen und wieder ruhig bekommen.. Als ich beschloss, dass er warm genug war, führte ich ihn an die Sprünge heran, die er mit bester Manier nahm. Wir wiederholten es ein paar Male und immer ließ er die Stangen liegen und berührte sie auch nicht. Ich lobte ihn dafür und ließ ihn locker wieder Traben und führte schließlich auch diesen Hengst trocken. Er genoss es, als wir wieder auf der Stallgasse angekommen waren, ich ihm die Hufe ausgekratzt hatte und ihn nun mir einem nassen Schwamm die verschwitzten Stellen abrieb. Nun schnappte ich mir Dondis Halfter und hielt Ausschau nach dem Schecken, als ich Liebeskummer zu den anderen wieder auf die Wiese brachte. Dan hatte ich in am Strick und nahm den kleinen mit auf die Stallgasse, wo ich ihn gründlichst putzte und wienerte. Dann bekam auch er die Trense auf und wurde von mir in die Halle geführt. Dort wärmte ich ihn in allen Grundgangarten auf und baute dann die Sprünge wieder weiter runter, um ihn nicht gleich zu überfordern. Ich musste etwas nachtreiben, als ich Dondi das erste Mal an die Sprünge heranführte, weil er langsamer wurde, als er auf den ersten Sprung zukam und bei diesem Tempo verweigert hätte. Die nächsten paar Male sprang er ohne „Wiederrede“ und mit fantastischer Beinarbeit. Ich zog die Sprünge noch ein wenig höher, um noch mehr von seinem Talent aus ihm herauszukitzeln. Er sprang einfach nur fantastisch. Dann hatte er sich das Ende seines Trainings verdient und ich führte ich trocken, nachdem er locker war. Er schnaubte einige Male selbstzufrieden vor sich hin und dann brachte ich ihn wieder auf die Stallgasse, wo ich ihm die Trense abnahm. Noch bevor ich ihm das Halfter überstreifen konnte, scheuerte sich Dondi erst einmal. Ich legte ihm den Strick um den Hals, damit er nicht abhauen konnte und halfterte ihn dann auf, als er fertig war mit Scheuern. Nachdem ich seine Hufe gesäubert und die Schweißflecken weggewaschen hatte, tobte er sich auf der Koppel noch einmal so richtig aus und mischte dabei die Gaze Hengstherde auf. Zusammen galoppierten sie über die Weide und machten Bocksprüngen und schlugen spielerisch nacheinander aus.
      Ich wandte mich Mixxi zu, die heute als letzte Freispringen durfte. Sie hatte eine echt tolle Mähne, die mir sofort ins Auge stach, so schön dick und doch seidig, wunderbar. Ich führte die Quaterhorse- Stute in den Stall, um sie dort zu putzen. Dort nahm mir vor gleich, nachdem ich sie bewegt hatte, einmal die Stallgasse zu fegen, denn hier türmten sich schon fast die Haare und der Staub, der aus den Fellen der Pferde herausfiel. Auch bei Mixxi war das nicht anders. Si staubte ordentlich, doch bald hatte ich ein einigermaßenes Ergebnis erzielt. Auch ihre Trense holte ich, legte sie ihr an und brachte sie in die Halle zum Freispringen. Als sie warm wurde, betrachtete ich die Scheckung der Stute genauer. Interessant, wie sie noch am Hals Punkte hatte und dann zu einem Overo auslief. Noch dazu war sie Falbe und hatte einen Zweifarbigen Schweif. So etwas hatte ich selten gesehen. Im Trab schien Mixxi etwas träge und ich hoffte, das würde sich legen, sobald sie an den Sprung kam, doch schon im Galopp zeigte sie weitaus mehr Enthusiasmus. So ließ ich sie springen und da Quaterhorses nicht dazu gezüchtet waren machte sie ihre Sache wirklich gut. Ein- zweimal riss einen Sprung und der letzte Ochser machte ihr sehr zu schaffen. Daher beendete ich das Training frühzeitig und führte Mixxi mit Lobenden Worten trocken. Schnell hatte ich sie abgetrenst, die Hufe gesäubert und sie mit dem Schwamm abgerubbelt, da brachte ich sie auch schon wieder auf die Wiese, wo sie sich direkt an der sandigsten Stelle vorne im Eingang wälzte. Sie zauberte mir ein Lächeln auf die Lippen und verschmitzt dachte ich bei mir „Wie gut, dass ich sie nicht als nächste zu putzen habe. Doch bevor ich mit ihr gearbeitet hatte, hatte sie nicht ganz viel anders ausgesehen. Als nächstes baute ich rasch die Sprünge wieder weg und holte dann What a Feeling K beziehungsweise Donna und Little Memories von der Weide. Sie schienen sich recht gut zu vertragen. Deshalb wollte ich mit den beiden einen kleinen Ausritt wagen. Donna wollte ich als Handpferd mit nehmen. Es dauerte eine Weile bis ich endlich beide komplett sauber hatte und sie weiter fertig machen konnte, doch das ging dann recht Flott. Bald war Memories gesattelt und getrenst und auch Donna hatte eine Trense auf, in die ich eine Longierbrille eingehakt hatte und daran einen Strick befestigt hatte. Ich gurtete Memories nochmals nach bevor ich aufsteigen wollte, denn das Nachgurten mit Handpferd hatte sich bisher für nicht immer ganz leicht erwiesen. Dann gingen wir drei nach draußen, ich stieg auf und wir trotteten los. Zuerst einen Feldweg entland, der zu unserer linken von einem kleinen Bachlauf und zu unserer rechten von einem hoch in der Blüte stehendem Weizenfeld gesäumt war. Wir ritten weiter und bogen bald rechts, bald links ab und schließlich hatten wir vereinzelte Bäume, die uns Schatten spendeten. Plötzlich hüpfte ein Kaninchen unerwartet aus dem Graß und sprang vor die Pferde. Donna machte einen Satz zur Seite und Memories riss den Kopf nach oben. Ein wenig redete ich den beiden gut zu und schon waren beide wieder die ruhe selbst. Nun trabten wir ein Stückchen und gingen schließlich wieder Schritt. Ich wollte keine ganz große Runde reiten, trabte nochmals und schlug dann wieder im Schritt den Weg zum Hof zurück ein. Fast beim Hof angekommen, wieherte Memories leise. Es klang ähnlich wie dieser Ruf, mit denen Mutterstuten ihre Fohlen liebkosen. Als Antwort wieherten einige der anderen Stuten von der Weide aus zurück. Die Hengste hoben nur kurz den Kopf und auch der ein- oder andere Brummelte Memories entgegen. Sie schien recht hoch in der Rangordnung zu stehen, denn alle Pferde hatte reichlich Respekt vor ihr. Endlich waren wir wieder beim Stall und ich stellte die beiden Stuten wieder auf die Stallgasse um sie von Zaumzeugen und dem Sattel zu befreien. Während des Ausritts waren beide etwas dreckig geworden, sodass ich mich dazu entschloss sie abzuspritzen. Die Abkühlung schien beiden wohl zu bekommen und dann waren sie auch wieder sauber. Ich kratzte ihnen nur noch schnell die Hufe aus und stellte sie dann wieder zurück auf die Koppel.
      Das Halfter von Georgian Summer in der Hand schritt ich über die Wiese um ihn zu holen. Doch er ließ sich zuerst gar nicht, dann nur ungern einfangen. Ich auch er musste heute seine Bewegung kriegen und trainiert werden. Ich würde ihn erst etwas frei longieren und dann etwas Führtraining mit dem Hengst machen. Wir schlenderten zur Stallgasse und ich säuberte Summer. Dann betraten wir beide die halle. Er trug noch das Halfter und ich hatte mir eine Dressurgerte mitgenommen. Ich fing an frei mit ihm zu arbeiten und er arbeitete willig mit. Dann fing ich ihn ein und begann mit dem Führtraining. Erst neben mir auf Schulterhöhe herlaufen. Dann gemeinsam stehen bleiben, Rückwärtsrichten, Seitwärtsgänge. All das schien er bereits zu kennen und war ziemlich unbeeindruckt. Er hatte sein Training für heute überstanden. ER war nicht nass sondern eher mental erschöpft, als ich ihn, nachdem ich ihm die hufe gesäubert hatte zurück zu den anderen Hengsten stellte. Auch Little Star, die andere Quaterhorse- Stute musste ein ähnliches Führtraining über sich ergehen lassen, dem das Freilongieren vorherging. Sie tat sich jedoch weitaus schwerer damit, als der kleine Hengst Summer. Star klebte wie eine Klette an mir und fand einfach nicht die Distanz zu mir, die für die Übungen nötig waren. Als sie ihr bestes gegeben hatte, schloss ich das Training für heute und brachte sie wieder heraus, kratzte ihr Hufe aus und plapperte sie zu, dass ich Verständnis für sie hätte in Hinsicht auf ihre Leistung und so weiter und so fort. Doch dann musste ich sie wieder wegstellen, schließlich warteten noch zwei Pferde darauf bewegt zu werden. Erst holte ich Emilia, die Knappstruppermixstute und putzte sie grünlich. Einige dieser hässlichen gelben Flecken, die man bei Schimmeln oft sah, hatte sie am Bauchfell und an den Beinen. Wie immer, obwohl ich mir Mühe gab, gingen sie nicht weg. Dann holte ich Trense und legte ihr den Sattel auf. Etwas Dressurarbeit würde ihr gut tun. Als wir in der Halle waren, und ich aufgestiegen war, begann ich mit lösenden Übungen im Schritt, dann gurtete ich nach und trabte leicht. Sie hatte federnde Gänge und einen guten Schwung. Wir ritten viele Handwechsel und gebogene Linien, damit sie locker wurde. Bald nahm ich sie auf und saß erst aus, dann galoppierte ich sie an. Ich kombinierte die verschiedenen Gangarten und Übungen miteinander, um sie bestmöglichst zu beschäftigen und zu fordern. Wir probierten den Außengalopp, Vor- und Hinterhandwendungen und Seitwärtsgänge im Schritt und Trab. Einiges verstand und kannte sie, anderes nicht. Mit den Vorhandwendungen tat sie sich etwas schwer, doch nach ein paar mal Üben war sie sich sicherer in dem, was sie tat. Dann beendete ich das Training, um den Erfolg etwas verstanden zu haben an das Ende einer Trainingseinheit zu setzen. Emilia schnaubte ab und ich ließ die Zügel mir aus der Hand kauen. Wir parierten durch zum Schritt und ich lobte die Stute ausgiebig. Auch sie spritzte ich ganz ab, weil sie Schweißnass war und machte ihr die Hufen. Sie döste während dessen weg und war dann dankbar, wieder bei den anderen auf der Weide zu stehen. Der letzte für heute war Brookton ein Vollblüter, der englisch geritten war. Ich hatte bisher noch nie einen Vollblüter in der Dressur unter mir gehabt und hatte mir ihn deshalb für ganz zum Schluss „aufgehoben“. Er folgte mir gerne auf die Stallgasse und ließ sie vorm reiten putzen und satteln. Dann waren wir in der Halle und auch ihn begann ich erst im Schritt zu lösen und gurtete dann nach. Im Trab merkte ich schon seinen immensen Vorwärtsdrang. Er brauchte Beschäftigung und wollte gefordert werden. Ich versuchte ihn mit allen mitteln der Kunst zu Beschäftigen durch Handwechsel, viele verschiedene Bahnfiguren, Wechseln der Gangart, Tempiwechsel in einer Gangart und vieles mehr, als ich aussaß, merkte ich schon, wie kribbelig er wurde, weil er ahnte, dass ich gleich den Galopp dazunehmen würde. Deshalb arbeitete ich ihn auch erst einmal noch, während ich aussaß ordentlich und galoppierte dann, wann er es nicht erwartet hätte an. Zuerst galoppierte er nur etwas zu schnell und zog den Kopf etwas hoch. Als ich ihm die Zügel etwas vorgab, um den Kopf weiter herunter zu bekommen, fing der kleine Witzbold an zu buckeln. Ich setzte mich direkt hin, sorgte dafür, dass er den Kopf herunternahm und arbeitete weiter. Ich wusste genau, dass Schimpfen oder Ausrasten nichts brachte, sondern nur Geduld und Wiederholung bei so etwas half. Also saß ich es jedes Mal wieder aus, wenn er zu buckeln oder Boken anfing und dann unterließ er es auch. Damit beendete ich das Training und ritt ihn trocken. Nachdem er wieder auf der Stallgase stand und ich ihn Abgespritzt hatte, war er der erste, den ich wieder in die Box stellte. Verärgert darüber, allein im Stall stehen zu müssen, trat er gegen die Boxentür. Ich beeilte mich Liebeskummer und Dondi von der Wiese in den Stall zu bringen und damit Brookton zu beruhigen. Auch The Big Geronimo und Georgian Summer standen im Nu im Stall. Schon waren alle Hengste drinnen und ich machte mich daran auch die Stuten reinzuholen. Als erstes Mixxi und Little Star, dann What a Feeling K und Behind the Name und zuletzt Little Memories und Emilia.
      Nun waren alle Pferde im Stall und ich fütterte zuerst wieder allen Heu. Als das erledigt war, schnappte ich mir den Apple Boy und einen Schubkarren und Äppelte die Weiden ab. Es dauerte eine Weile, sodass, als ich in den Stall kam, die Pferde schon ordentlich viel Heu aufgefressen hatten und auf ihr Kraftfutter warteten. Auch das war im Nu gefüttert und alle Pferde zufriedengestellt. Nun fegte ich nur noch flott die Stallgasse, schaute bei jedem Pferd nach, ob alles OK war und löschte das Licht. Grade, als ich die Türen schloss, rollte 99Cowgily99 auf den Hof und fragte, ob alles gut gelaufen sei und alle Pferde Bewegung hatten. Lächeln bejahte ich beides und fuhr dann schließlich nach hause.
      Es war ein langer, aber auch erlebnisreicher und schöner Tag gewesen, den ich heuteverbracht hatte. Vielleicht würde ich ja irgendwann noch einmal die Möglichkeit bekommen, mit Pferden von 99Cowgily99 zu arbeiten.
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      Sammelpflegi für alle

      Ich sah aus dem fenster. Schönes Wetter. Gut. Ich ging in den Stall, es war noch früh, es war halb sieben. Dondi und Emilia begrüßten mich mit einem grummeln, die anderen streckten mir ihre Köpfe entgegen. "Guten Morgen" trällerte ich und sreichelte Little Star und Mixxi über die Nase, dann ging ich in die Futterkammer und holte das bereitgestellte Futter. Einige bekamen nur Mineralien, andere Kraftfutter. Dann setzte ich mich auf einen Hocker und sah den Pferden beim Fressen zu. Als die ersten fertig waren brachte ich sie auf die Koppel. Die Stuten und die hengste kamen jeweils auf eine. Ich merkte wie dieser teil schon gewohnheit war. Ich sah den Pferden ein wenig beim Toben zu und merkte, dass mit Ronny, mein ehemaliges Shetty fehlte, doch ich hatte nicht mehr genug Zeit für alle pferd. Leider. Ivch sah auf die Uhr. Sieben Uhr. ich machte mich daran die Boxen zu säubern und nach einer guten Stunde war ich mit all dem fertig. Die Boxen waren frisvch eingestreut und frisches heu war in den Raufen.
      Nun fing ich an, die Pferde zu bewegen. Als erstes schnappte ich mir Liebeskummer, der ja auch schon halbwechs verkauft war. Um ihn durfte sich nun LaScala, eine gute Freundin von mir, kümmern. Es tat mir weh ihn wegzugeben, doch es musste sein. Liebeskummer ließ sich gut von der Koppel holen und zappelte nur ein wenig beim putzen. Beim Hufe auskratzen versuchte er mich in den Hintern zu zwicken, schaffte es aber nicht. Fertig geputz und gesattelt ging ich mit ihm in die Halle. Ich longierte ihn ab, dort tobte er sich ordentlich aus, dann stieg ich auf. ich ritt viele wendungen und beschäftigte Liebeskummer so, auch im Trab. Im Galopp machte ich Zirkel. Liebeskummer sprang mir Bocken an, ließ sich aber leicht wieder beruhgen, als wir am tor vorbeikamen drehte er leicht die Ohren nach hinten, ich wusste war jetzt passieren würde und nah,m die Zügel kürzer, da sprintete Liebeskummer auch schon los, doch er kam nicht weit, denn ich trieb ihn in die Enge, so dass er weiterarbeiten musste. Zufrieden mit ihm durfte er dann wieder auf sdeine Einzelkoppel.
      Als Nächstes holte ich Brookton, den ich heute nur lonngierte. Ich band ihn aus, als er geputz war und ließ ihn Runde um Runde traben, immerwieder wechselte ich die Hand. irgendwann fing Liebeskummer an zu kauen und ging von alleine mit dem Kopf runter. Ich lobte ihn und ging noch mit ihm spatzieren. Brookton war aufmerksam, aber mir gegenüber konsentriert. Er lief brav neben mir her und machte keine Spacken. Er machte zwar einen kleinen satz, als ein motorad aus dem Feldweg geschossen kam, aber der Satz war nicht der Rede wert. ich war zufrieden mit Bruki. Wieder am Hof ließ ich ihn wieder auf die Koppel, dort trabte er gleich zum wassertrog und trank.
      Ich guckte in den Trog, es war nicht mehr viel drinne, also füllte ich ihn und die anderen auf. Bald waren sie voll und ich zog die Schläuche heraus.
      Dann schnappte ich mir Mixxi von der Koppel und ritt mit ihr aus. Das Wetter war schön und sonnig. ich ritt mit ihr an einem kleinen Bach entlang und als ich eine kleine Einlaufstelle fand, beschloss ich mit Mixxi planschen zu gehen. Ich stieg ab und führte sie ans Wasser. Glücklicherweise hatte ich heute morgen meine Stioefeletten nicht gefunden und trug Gummireitstiefel. Mixxi beschnupperte das Wasser. Und prustete hinein, dann ging sie immerweiter bis sie mit den fesseln im Wasser stand. Der Bach war sehr klein und flach, aber es reichte um Mixxi anzuregen wie wild im Wasser zu planschen. Sie klatschte mehrmals ihren Huf hinein, bis ich ganz nass war. Dann schrarrte sie und wollte sich hinlegen, da sie aber noch ihren sattel trug scheuchte ich sie wieder hoch. Unwillig schüttelte sie den Kopf. Ich zupfte am Strick und holte sie wieder aus dem wasser. Wir ritten noch über ein paar Felder und kehrten dann um. Auf der Koppel lief Mixxi gleich zu ihrer besten Freundin Little Star. Spielerisch zwickte Mixxi Little in den Hals, die sich sofort aufbäumte. ich lächelte und holte mir Don Dijon von der Koppel.
      Dondi wurde geputz und gesattelt. Ich ging mit ihm auf den Reitplatz und sprang mit ihm. Er verbesserte sich immermehr. Inzwischen raste er nicht gleich los, sobald er einen Sprung sah, er ließ sich gut kontroluieren, sodass wir immer den richtigen Absprung fanden. Selbst über einen Oxer, der die größe eines schweren A Sprunges hatten, meuisterten wir mit Leichtigkeit. Als Belohnung machte ich dann Schluss und ritt ihn im Gelände trocken.
      Als Nächstes ließ ich Behind the name und Georgian Summer auf dem Springplatz rennen. ich stellte ein Cavaletti auf und scheuchte sie einige Male darüber. Georgi wich oft aus, doch Name sprang fast jedes Mal. Ich lächelte, die zwei waren so ein tolles team geworden.
      Little Memorise longierte ich im Round pen, denn sie hatte nicht so viel Kondition, diese Wollte ich an der Longe lagsam aufbauen. Memo trabte und galoppierte flüssig, machte aber bald schlapp. Ich wollte sie nicht überansträngen, deshalb ließ ich sie wieder auf die Kopple, und nahm mir vor sie jetzt öfter zu longieren.
      Mit Donna sprang ich auch, machte aber ein wenig locker. Sie nahm jedes Hinderniss einwandfrei und blieb nur einmal stehen. Das lag aber an mir, denn ich hatte mich zu sehr auf die Zuschauer am Rand gekümmert. Im Großen und ganzen hat sie ihre Sache aber gut gemacht.
      Mit Little machte ich heute spielerisches Schrecktraining. Über eine Plane laufen, durch ein altes, ausrangiertes Planschbecken, ohne Wasser. Sie war bei allem zögerlich, machte es aber doch und wurde dafür auch groß belohnt.
      Nun kam Emilia an die Reihe. Mit ihr ging ich in die Halle und übte uns an der Dressur. Schenkelweichen waren ihre Spezialität. Stolz ging sie seitwärts, aber beim Rückwärts treten, war sie nicht so bei der sache, immerwieder brach sie seitlich aus.
      Als alle Pferde bewegt waren, fiel mir auf, wie hunrig ich war. ich hatte zu Mittag nur einen Sandwich gegessen und jetzt war es schon vier Uhr. Ich beschloss mir etwas zu kochen.
      So gegen sieben Uhr holte ich die Pferde dann alle wieder vrein und fütterte sie mit Heu und Kraftfutter.
      [6109 zeichen by Cowii, mit Lehrzeichen]

      SCHOCK !!!

      Ich hatte die Pferde den ganzen Nachmittag auf der Koppel gelassen, denn es war schönes Wetter und nicht zu heiß, die Pferde waren auf Grund des schlechten Wetters der letzten Tage kaum draussen gewesen und waren sehr hitzig. Ich ließ sie laufen und fuhr ins Krankenhaus um eine Freundin zu Besuchen. Anschließend ging ich auf die Weide und holte die Pferde rein, doch Brookton stand teilnahmslos in einer Ecke. Erschrocken ging ich zu ihm und fand vorne links eine große Wunde. sehr erschrocken sah ich sie mir an. Sie schien tief zu sein. Ich stillte mit einem Tuch die Blutung und rief den tierarzt.


      Ich hatte gerade in der Zeitung inseriert und schon rief die erste Kundin an. Es war Cowii und ihr pferd Brookton hatte eine große klaffende Wunde. Dies hörte sich nicht gut an darum war eile geboten. Schnell packte ich alles zusammen was ich brauchte und verstaute es in meinem Geländewagen und fuhr los. Die Straßen war heute sehr stark befahren und ich musste höllisch aufpassen das ich keinem hinten auffuhr. Nach einer guten viertelstunde war ich angekommen. Cow wartete bereits mir ihrem Schützling. „ Hallo. Ich bin Dr. med. Angy was ist denn genau passiert?!“ fragte ich nun meine aufgelöste Kundin. „ Ich hab Brookton von der weide geholt und hab dann bemerkt das er eine Wunde hat!“ gab diese mir kurz zur antwort und deutete auf Brookton. Nun trat ich näher an ihn rann und schaute sie mir genau an. „ die müssen wir nähen! Sagte ich und fragte gleich ob Brookton geimpft wäre. Da er das war begann ich mit meiner Arbeit. Cow beruhigte ihr Pferd. Ich setzte ihn in eine leichte narkose, so das er nicht alles mitbekam und fing dann an die wunde zu säubern. Da er womöglich hingefallen ist könnte sich kleinste Dreckpartikel reingezogen worden sein, diese später zu erheblichen Problemen führen können. Als ich merkte das Brookton nicht mehr da war, begann ich mit den zunäharbeiten. Vorsichtig nähte ich die Wunde mit einem speziellen faden zu, der Faden würde sich mit der zeit von alleine auflösen, so erspart man das ziehen der fäden später. Nun machte ich noch einen Silber spray rauf und wartete bis Brookton erwachte. Dann verabschiedete mich bei ihm und meiner Kundschaft und fuhr zufrieden zurück in die Praxis. (Zeichen: 1630)

    • Friese
      Alte Berichte:
      Ich wurde von dem nervtötenden Geräusch meines Weckers wach. Mühsam rappelte ich mich auf, machte den Wecker aus und ging ins Bad.
      Vor dem Frühstück ging ich erst in den Stall und fütterte die Stallpferde. Momentan standen in den Paddockboxen Dondi, Donna, Brookton und Winnie. Ich schmiss allen eine Portion Heu rein und ging dann zu den Koppelpferden. Nelli begrüßte mich brummeln und schickte Nick, der in ihrer Nähe stand weg. Er gehorchte.
      Als dann alle fraßen konnte auch ich richtig frühstücken. Ich machte mir drinne ein ausführliches Frühstück und ging dann gleich wieder in den Stall. Ich mistete erst die vier Boxen und anschließend auch den großen Paddock. Mit dem Paddock war es viel einfacher und ging auch schneller. Nach insgesammt zwei Stunden war ich schon fertig. Als erstes nahm ich mir Nelli und ging mit ihr ins Round Pen. Reiten konnte ich sie nur noch selten und wenn, dann lag ich immer schnell wieder unten. Ich war inzwischen doch einfach zu groß für sie. An der Longe lief sie locker und nahm auch schön den Kopf runter. Dann schleppte ich vier Standen ins RoundPen und legte jeden viertel Zirkel eine auf den Boden. Jetzt musste Nelli die Füße heben! Die ersten Runden schlürfte sie immernoch drüber, aber irgendwann merkte sie wohl, dass es so total unangenehm für die Füße ist. Nun hob sie schön die Beine und schlürfte nicht mehr so. Zufrieden mit ihr brachte ich sie wieder auf den Paddock.
      Als nächstes band ich Kaja am Putzplatz an und putze sie ausgiebig. Ich wollte heute mal ausprobieren, ob Tyron auch als Handpferd lief. Ich konnte mir vorstellen, dass es nicht ganz einfach würde, da Tyron ja Herdenchef war. Ich putze beide und legte Kaja den Westernsattel auf. Tyron verpasste ich nur ein Knotenhalfter. An dieses schnippte ich einen sehr langen Strick. Beim Aufsitzen lief noch alles glatt, auch im Schritt war das Ganze kein Problem, aber im Trab wurde es schwieriger. Tyron wollte dauernd überholen, aber Kajas Ego ließ das nicht zu. Es war gar nicht so einfach beide Pferde zu halten, aber nach einer Weile ging auch das. Den Galopp wollte ich heute noch nicht ausprobieren, es war mir einfach noch zu riskant.
      Wieder am Stall kam ich zu dem letzten Paddockpfferd. Nick. Ihn ritt ich ein wenig auf dem Platz. Ich übte Stellen und Biegen und einfache Galoppwechsel. Er ging sehr schön an den Zügel und wölbte den Hals schön auf. Ich war sehr zufrieden mit ihm, er machte schöne Fortschritte.
      Jetzt holte ich mir den etwas hibbeligen Brookton. Ihn wollte ich auf dem Reitplatz mal ordentlich laufen lassen. Ich halfterte ihn auf und führte ihn dort hin. Dort longierte ich ihn erst ein paar Minuten, dass er nicht gleich von 0 auf 100 ging. Dann schnallte ich die Longe aus und scheuchte ihzn ein wenig. Einen kleinen A Sprung baute ich auch noch auf, aber Brookton flog nur so darüber, dass ich die Stange auch höher legte. Momentan war er auf L-Niveau und meisterte dieses auch mit Bravur.
      Als Brookton sich ordentlich ausgetobt und ausgesprungen ahtte ritt ich Donna in der Halle Dressur. Ich ging eine A-Dressur durch und sie klappte ganz gut. Ich arbeitete jetzt mit ihr an besseren Übergängen, die noch nicht ganz flüssig liefen. Nach einer dreiviertelstrunde war ich aber ganz zufrieden und ließ sie zur Belohnung lang.
      Mit Dondi ging ich usreiten. Wir waren lange nicht draußen gewesen und er freute sich sichtlich. Er war sehr flott und im Trab streckte er sich richtig. Ich ließ ihn auch mal einen kleinen Hügel hinauf heizen und er gab richtig Gas. Ein wenig verschwitzt kamen wir wieder im Stall an.
      Als Letztes bewegte ich Winnie. Mit ihm ging ich auch in die Halle. Wir übten den Rechtsgalopp, der schon immer besser klappte. Ich war total stolz auf mein Baby.
      Durch und durch zufrieden brachte ich Dondi, Donna, Brookton und Winnie auf die Matschkoppel. ich richtete das Futter her und hatte dann den halben Nachmittag noch für mich.
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      LaScala
      14.09.2013 - 15:42 Uhr
      Sammelpflegi
      Heute besuchte ich Cowii. Da sie keine Zeit hatte kümmerte ich mich um ihre Pferde. Zuerst brachte ich ihre Pferde auf die Weide um die Boxen auszumisten. Als ich fertig war holte ich Dondi von der Weide, putzte ihn und longierte ihn ab. Ich brachte ihn in die Box und holte Brookton von der Weide. Auch ihn putzte und longierte ich ihn ab, ritt ihn aber auch kurz. Als er in der Box stand holte ich What a feeling K (Donna) von der Weide. Als sie gesattelt war ritt ich mit ihr aus. Anschließend putzte ich Nelli und ging mit ihr spazieren. Nach Nelli ritt ich Nikolaos und Wicher (Winnie). Nando Tyron und Modern Walking (Kaja) longierte ich ab. Als alle Pferde in ihre Boxen waren ging ich nach Hause.
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      Cowii
      03.11.2013 - 01:34 Uhr
      Mit einem freundlichen Wiehern wurde ich von den Pferden im Stall begrüßt. ich sagte allen kurz Hallo, dann fütterte ich das Heu. Wie jeden Morgen ging ich dann erst einmal frühstücken. Als ich damit fertig war, ging ich wieder in den Stall. Die Pferde fraßen noch, also machte ich mich mit Schubkarre, Mistboy und Harke auf den Weg zu den Koppeln. Ich sammelte erst den Offenstall und die Matschkoppeln ab, dann stellte ich die Pferde raus. Die Ponys fingen gleich an, herum zu toben. Winnie provozierte wieder die anderen und Donna wälzte sich. Ich leerte die Schubkarre und mistete dann den Stall aus. ich richtete Futter und ging dann auf die Koppel um Dondi zu holen. Ich sattelte ihn und ging mit ihm auf den Reitplatz, auf dem schon drei Sprünge aufgebaut waren. Ich ritt Dondi warm. Dann galoppierte ich aus einem Zirkel auf einen Sprung zu. Wir trainierten momentan an der richtigen Distanz und den Galoppsprüngen. Dondi machte sich gut, auch wenn es sehr viel Arbeit war.
      Als ich mit ihm zufrieden war, ritt ich ihn ab und stellte ihn wieder auf die Matsche. Als nächstes holte ich Brookton. ich longierte ihn erst ab und und startete dann für eine Runde ins Gelände. Im Schritt und Trab war es momentan kein problem mehr, aber im galopp hatten wir nach wie vor noch Probleme. Ich galoppierte Brooton an. er galoppierte sofort an. Er war wie immer schnell, aber noch kontroliert. Dann merkte ich, wie meine Anweisungen immer weniger ankamen und er schneller wurde. Ich gab Paraden, die ihn aber nicht interessierten. Ich gab stärkere und versuchte ihn leicht abzubiegen. irgendwann hatte ich ihn wieder unter Kontrolle. Gut, dass wir hier so lange Strecken haben!
      Das Nächste Pferd, das ich bewegte war Donna. Donna ließ ic heute Freispringen, was sie auch gut machte. Sie sprang schön ab und ich konnte nicht meckern.
      Mit Nelli ging ich heute eine Runde mit der Kutsche raus und mit Nick machte ich Bodenarbeit. Ich ging dafür mit ihm auf den Platz. Nick hatte ein Knotenhalfter an, mit dem er ganz gut zu knotrolieren war. Nick war heute sehr aufmerksam und lernbegierig. Sehr zufrieden durfte er auch wieder raus. Tyron und Kaja hatten heute einen Pausetag.
      Dann holte ich meinen persönlichen Liebling. Winnie kam mir schon entgegen und ließ sich willig mitführen. Mit Winnie ging ich ohne Sattel und nur mit Knotenhalfter ausreiten. Ich genoss den entspannten Ausrit. Winnie war super drauf und reagierte perfekt auf sehr feine Hilfen.
      Abends fütterte ich die Pferde und brachte sie in den Stall.

      Last Base Ranch #2
      Vorbereitungsstress
      Elena und ich waren in Vorbereitungsstimmung für unseren Baldigen Umzug in die Türkei. Ich wäre ja lieber in den USA geblieben, am liebsten in Wyoming oder Kansas. Doch hatten wir dort direkt einen Stall am Strand ersteigert, welcher wegen Insolvenz versteigert wurde. Wir hatten bis jetzt nur Bilder des Gestüts zu Gesicht bekommen, doch kannte ich diesen Überraschungseffekt schon von Angel. Unsere Kartons waren schon gepackt und die Möbel standen schon zusammen gepackt. Zumindest war das der Standpunkt meiner Wohnung. „Schatz?“, fragte die dunkle Stimme meines Freundes so das es durch die Wohnung hallte. „Ja?“, antwortete ich ihm. „Brookton kam gestern an und es scheint so als möchte er bewegt werden. Der dreht nämlich in der Box schon seine Kreise“, erzählte Nathan mir. „Ja, dann...“ ich verstummte kurz, „... bring ihn und Acacia ein wenig raus auf die Weiden, aber getrennt“, sagte ich und verschwand dann aus dem Wohnzimmer, rüber in die Küche um mir grad einen Snack zu gönnen. Das getrennt hätte ich mir auch sparen können. Ich musste diese negativen Gedanken unbedingt zur Seite schieben. Sie schienen mich zu blockieren und ich konnte keinen Klaren Gedanken fassen. Meine Pferde mussten richtig bewegt werden und nicht nur locker auf die Weide gepackt werden, sondern mussten sie unbedingt geritten und gearbeitet werden. Ich rannte Nathan Hinterher. „Nate!“, rief ich ihm nach. „Vergiss es. Ich reite Acacia und Brookton gleich!“ Der dunkelhaarige 1,80 m große Junge drehte sich um und sah mich verwirrt an. „DU reitest Brookton heute nicht!“, sagte er sauer und hielt mich fest. Ich zog meinen Arm zurück und sah ihn an. „Nate. Es ist MEIN Pferd! Und ich werde tun und lassen was ICH möchte!“, wurde ich etwas lauter und rauer. Ich konnte es nicht leiden wenn man mich anschrie oder im falschen Ton mit mir sprach. „Der ist viel zu aufgeregt heute! Das ist beinahe glatter Selbstmord...“, meinte er und sah mich mit einem besorgten Blick an. „Aber du hast recht... es ist dein Pferd und ich kann es dir nicht verbieten.“ „Gut“, war das einzige Wort das ich rausbrachte und ging nun weiter zum Stall. Ich spürte seinen besorgten und zugleich bedrückten Blick in meinem Rücken, aber das sollte jetzt nicht mein Problem sein... oder doch?
      Ich hörte die Schritte auf dem Asphalt, welche er ging um ebenfalls in den Stall zu kommen. Aber kam er nicht meinetwegen dort rein, sondern nahm sich seinen Hengst Flintstone und fing an den verschmusten zu putzen.
      „Weißt du Rachel...seitdem du Krank bist, weiß ich nicht wie ich mit dir leben soll. Ich weiß nicht mal wie ich mit dir umgehen oder gar reden soll. Ich mach mir verdammte Sorgen um dich und du interessierst dich nicht mal dafür. Brookton würde dich heute Platt machen, das merke ich. Wir kennen ihn beide ja nicht mal richtig und wissen noch nicht wie er tickt.“
      „No risk, No Fun“, entgegnete ich ihm trocken und hatte den Braunen auch schon aus der Box. Als er Flintstone sah, war es auch schon um. Er versuchte sich los zu reißen, zu Steigen und alles was dazu gehörte und Flint versuchte sich zu wehren. „Rachel!“, rief Nate und rannte zu mir, so schnell es nur ging und riss mir den Strick aus der Hand. „Geh auf Seite!“, befahl er mir, aber ich stand da, wie paralysiert. „Geh Rachel!“, wiederholte er sich und schubste mich zu meiner eigenen Sicherheit. Ich nahm nichts mehr wahr und hörte nur noch Schreie, das drohende Wiehern der beiden Hengste und das Geräusch der Hufen, welches sich ergab während sie den Boden berührten und sich wieder erhoben. „Hey!“, rief Nate laut und dominant, so das es durch den Stall hallte und er die Aufmerksamkeit der beiden Hengste auf sich zog. „Ist gut jetzt, ihr behinderten...“, regte Nate sich weiterhin auf und führte den Vollblüter neben sich her zum Round Pen. „Das hast du jetzt davon!“, sagte er sauer und schloss das Tor hinter sich zu. Nate stellte sich in die Mitte und ließ die schwarze Peitsche knallen. Erschrocken sah sich Brookton um, ehe er los peste und vor dem Zaun aprupt stehen blieb und kehrt machte. Das Schnalzen, welches Nate von sich gab hörte man laut als er den braunen Hengst in den Galopp trieb. „Du hast aber schöne Gänge“, sagte Nate beeindruckt und ließ ihn sich ein wenig beruhigen. Brookton schnaufte laut auf und senkte den Kopf ein wenig tiefer im Trab und entlastete sich ein wenig.
      „Guter Junge“, lobte Nathan ihn und pfiff. Nathan wollte das der braune Vollbüter in die Mitte des Kreises kam und vor Nate stehen blieb. Brookton aber blieb am Rande stehen und sah ‚seinen‘ Menschen an. „Na komm“, sagte der Junge Mann und kramte eines seiner selbstgemachten Leckerlis ais seiner Hosentasche. Nathan backte gerne und viel. Cupcake’s und Cakepops waren seine Spezialitäten und ich liebte die Dinger. Dank seinen Backkünsten hatten wir uns beide kennengelernt.
      „Nate? Soll ich dann grade Flintstone Reiten, oder zumindest fertig machen?“
      „Achja, der steht ja auch noch in der Stallgasse“, sagte er nachdenklich. „Ja schau erstmal ob er verletzt ist, ich glaub der hat von Brookton eine Abbekommen.“
      „Okey, Schatz“, sagte ich und machte mir ein wenig gedanken um Flintstone. Ich hoffte das er nichts hatte, aber mehr blieb mir auch nicht übrig, außer eben das Hoffen. Der Kies unter meinen Füßen knirschte mit jedem Schritt den ich machte bis ich schließlich im Stall ankam und der Schecke an den Gittern seiner Box mit seinen Zähnen berührte und entlang fuhr. „Flinstone“, sagte ich mit musikalisch unterlegter Stimme und berührte das weiche Fell des Kopfes. Flintstone’s Ohren schnellten nach vorne und der Paint Horse Hengst genoss das Zärtliche Streicheln und Massieren seines geraden Profil’s. „Das gefällt dir, was?“, lächelte ich fröhlich, schaute dann aber nach ob er irgendwo verletzt war. Ich fand nichts auf Anhieb, außer eine geschwollene Stelle an der Kruppe und an seinem Hals. „Dummer Hengst den ich mir da gekauft hab“, murmelte ich vor mir her. Ich war mir ehrlich nicht sicher ob Brookton sich jemals mit Flintstone verstehen würden, oder gar mit anderen Hengsten. Aber dies war nur eine Frage der Zeit. Als nächstes würde ich unsere Tierärztin von der Clinic Cean anrufen und sie um Rat und
      eine Untersuchung bitten, denn das Wohl unserer Tiere ging nun mal vor.


      *

      Ich hatte den Anruf getätigt und musste nun warten. Als Alternative ging ich mit Flint eine Runde um den Hof spazieren und ein wenig in den Wald rein und wieder raus. Es war ein Sonniger Tag und auch ein wenig zu viel für mich. Flint lahmte zwar nicht, doch hielt ich mehr von Vorsorge und bezahlte die Untersuchung vom Pferd meines Freundes aus eigener Tasche, da ich meinen Willen durchgesetzt haben wollte und im Endeffekt 4 Leben aufs Spiel gesetzt. Ich hatte mega Schuldgefühle, da sollte ich doch wenigstens ein wenig Vernunft besitzen und etwas gutes Tun. Aber eins wusste ich nun sicher: Brookton würde niemals mit anderen Hengsten auf die Weide kommen. Allerhöchstens mit Wallachen oder zum Decken mit einer Stute. Aber ich wollte das Risiko nicht eingehen das ein weiteres Pferd verletzt wurde oder gar zu Tode kam. Die Anfangsmelodie von Historia Calamitatum war hörbar und ich ging an mein neues Lumia. „Hey Schatz.“ Pause. „Ja. Ich hab schon Eddi von der Klinik angerufen, das sie ihn untersucht. Er hat zwei angeschwollene Stellen. Sie solle es sich bitte mal anschauen.“ Wieder folgte eine kurze Pause. „Ja ich hab ja daraus gelernt. Ich hab mir auch schon geschworen, das er niemals mehr mit einem unserer Hengste Raus kommt. Ja einfach weil es ein viel zu großes Risiko ist.“ „Ja ich komm jetzt. Bin ja schon auf dem Rückweg.“ Stille. „Okey, Schatz. Ich liebe dich!“, verabschiedete ich mich und wir hatten uns auch schon auf dem Heimweg gemacht. Eine Viertelstunde Später waren wir ein wenig geschafft wieder im Stall und ich legte ihm eine Abschwitzdecke auf, da er doch ein wenig kaputt vom Joggen war. „Hast du fein gemacht ,Großer!“, hörte man mich loben und ich legte einen Apfel in meine Hand, den er selbst sanft aus meiner trockenen Hand nahm und ihn zwischen seinem Kiefer zermahlte. Dann durfte er auch wieder in seine Box.
      Eine Hand umfasste meine Taille und zog mich sanft an seinen Körper. Einen Moment später küsste er mich leidenschaftlich und zart, so wie ich es gewohnt war. „Hey Schatz“, hauchte er mir leise in mein Ohr. „Sollen wir einen Ausritt zu zweit machen? Dann kommst du auch ein wenig zur Ruhe. Und die brauchst du jetzt ehrlich“, beschloss Nate und sah mich liebevoll und wohlwollend an. „Na gut. Ich sattel Acacia schnell und dann reiten wir los“, lächelte ich ihn an und ging auf die Falbstute zu. Ihr Fell war ein wenig glanzlos und auch ziemlich verdreckt, und es hatte nicht mehr dieses Schimmern das es früher hatte. Und schon wieder bedrückte mich dieses schwere Gefühl, als würde man mir einen Anker auf die Brust legen, sodass es schwerer wurde zu atmen. Das Geräusch von raschelndem Stroh brachte mich wieder an die Realität und ich erhielt einen warmen, sanften Stupser von der Warmblut Stute. Ich hatte sie nun seit über einem Jahr und hatte schon einiges mit ihr erlebt, zum Beispiel damals als Basti zu mir Kam und wir mit Cindy und ihr ausgeritten sind. Bis zum heutigen Zeitpunkt war sie niemals krank geworden und war immer eine Kämpferin, egal zu welcher Situation. Aber für die Vergangenheit, gab es nun keinen Platz mehr. Mein Schädel war ein füchterlicher Platz im Moment und ich kramte ein Leckerli aus meiner Hosentasche. „Hier mein Mäuschen.“ Liebevoll entnahm sie das kreisförmige Gebäck aus der Kuhle meiner Hand und ging ein paar Schritte rückwärts, damit ich ihr das bordeuxfarbene Halfter anlegen konnte. Mit gespritzten Ohren trottete sie mir hinterher und zeigte Respekt mir gegenüber, so wie sie es immer tat und getan hat. Acacia ließ sich weniger gern Putzen, aber sie liebte es mit dem Massagestriegel massiert zu werden und das wusste ich. Ich fühlte das auch ihr die Nähe zu mir fehlte und ich in der letzten Zeit ziemlich nachlässig mit all meinen Tieren umgegangen war. „Rachel, mach dir keine Vorwürfe“, sagte Nate. Er schien meinen Gesichtsausdruck mitbekommen zu haben, weder zu meinen, noch zu seinen Gunsten. „Aber ich hab sie in letzer Zeit so vernachlässigt...“, trotzte ich ihm, Acacia schien aber anderer Meinung zu sein und stupste mich heftig an. Als würde sie sagen wollen, es macht nichts. Du bist Krank und du musst Gesund werden. Aber als ich in ihre strahlenden Augen sah strich ich ihr über das kurze Fell an ihrer Stirn. „Aber die Fühlen das es dir auch nicht gut geht und das du nichts dafür kannst. Ich will nicht das du dich daran aufhängst“, versuchte er mich zu trösten und putzte meinen Horror Halloween blitz blank. Die beiden verstanden sich echt prächtig und wären bestimmt ein Super Team. Auch als Nate mit dem Putzen fertig war knuddelten die beiden und dieser Anblick ließ mein Herz schneller schlagen. Es erhellte mein Herz. Mein Junge mit meinem Pferd. „Wie süß“, quietschte ich durch die ruhige, nur mit ein paar Sperlingen besetzt die durch das Tiefe Dach flogen und ab und an einen Laut von sich gaben. Perplex sahen beide mich an und Nate lächelte mich fröhlich an. Vielleicht war er froh mich wieder lachen zu sehen, vielleicht aber auch nur weil ich gerade gequietscht hatte als wäre ich im Schweinestall. „Können wir Satteln?“, fragte er mich und kam auf mich zu. Im Nächsten Moment hatte er mich auch schon im Arm und trug mich in Richtung Sattelkammer, wo meine Füße sanft den mit Matten ausgelegten Boden berührten und mich abfederten. „Danke für’s Runter lassen Schatz“, sagte ich und gab ihm einen Sanften Kuss auf seine Wange. Dann packten wir uns Die Vielseitigkeitssättel von den Beiden und deren Trensen und sprachen auf dem Weg zurück über Horror. Wie er denn zu reiten wäre und was ihm besonders liegen würde. Auf alles konnte ich ihm eine Antwort geben, denn Horror war anders wie die anderen Hengste. Er war ruhig, nachdenklich und gerade zu einwandfrei. Was auch der Grund dafür war, das ich mit Acacia und ihm ausreiten gehen konnte. „Bebiiii“, begrüßte ich die Stute wieder und lächelte sie an, ehe ich den Schritt verschnellerte und die Trense an die hölzerne Boxentür hing. Erst legte ich die Schabracke auf den Rücken der Grullostute und hievte dann den staubigen Ledersattel auf den Rücken des Pferdes. Schnell war der Gurt auch zugegurtet und wir führten die beiden aus dem Stall raus. Die Sonne hatte gerade ihren Höchststand und brannte dementsprechend stark auf unserer Haut. „Rachel?!“ Eine tiefe Männerstiefe rief meinen Namen und ich konnte mir denken wer das war. Simon. „Was denn?“, rief ich ihm zu und drehte mich langsam um. Der weiße mit ein paar Punkten besetzte Hund rannte auf mich zu. „Du holst den Smartie mit okey!“, rief er mir bestimmend und leicht wütend zu. „Ja kann ich machen.“
      Mit diesen Worten stieg ich auf’s Pferd und Acacia setzte sich auf die minimale Schenkelhilfe in Bewegung. Horror hatte jetzt schon seine Probleme mit der großen Warmblutstute im Gleichschritt zu bleiben, doch schaffte auch er das. Der Dogo-Argentino rannte im Vollen Lauf an uns Vorbei, als er den brauen Feldhasen erblickte. „Lauf Smartie!“, rief ich ihm lachend und forndernd zu und er rannte. Er rannte so als gäbe es für ihn kein Morgen mehr. Aber der Hase war einen ticken Schneller und verschwand ebenso schnell, wie er aufgetaucht war. „Da hat er wohl pech gehabt“, grinste Nathan mir zu und gab dem Hengst unter sich ein paar Paraden, und er folgte ihm willig. Er klopfte ihm auf den Hals und Horror Haloween’s Ohren stellten sich aufmerksam nach vorne. Etwa im letzten Viertel kamen dann auch Elena auf Hall of Fame dazu und wir beredeten vom Pferd aus über die geplante Zucht. Momentan war alles etwas schwierig und die Zucht ging etwas unter, aber waren wir wieder im Kommen und ließen unsere Pferde in kommenden Turnieren wieder und wieder Teilnehmen. Wir wussten was sie draufhatten und zeigten dies auch regelmäßig, nur kamen wir noch nicht dazu sie auch auf Körungen anzumelden. Nach etwa 2 Stunden ausreiten kamen wir dann auch wieder auf dem Hof an und geschafft vom Reiten und der Arbeit mit den Pferden, durften Acacia, Hall of Fame und Horror Halloween auf die Weide. Das erste was die geschwitzte Falbstute tat, war sich in den Dreck zu werfen und sich zu wälzen. „Du bist mir eine!“, lachte ich mit der verdutzt schauenden Warmblut Stute. Kurz legte sie die Ohren an und drehte sich weg von mir, ging ein paar Schritte und blieb dann doch wieder stehen. „Ciao ihr kleinen!“, sagten wir drei und gingen dann noch ein wenig in die Stadt um einen Kaffee zu trinken.
      Magic Attack ; Brookton- August 14
      -Aus der Sicht von Rachel-

      Der Tag verlief bislang gut, ich hatte viel Zeit mit Manu verbracht und nun machte ich meinen Vollblüter fertig für sein Renntraining. Wie immer hielt er beim Striegeln und Bürsten besondern still und genoss die Aufmerksamkeit. Mit freundlichen Augen schrubbte er seinen Kopf an meinem Oberkörper als ich ihm mit einer weichen Bürste die Stirn bürstete. Mein kleiner Schatz, dachte ich mir und kratzte ihm noch die Hufe aus. Bald musste er mal wieder Besuch vom Schmied bekommen und von unserer Tierärztin, wobei ersteres kein Problem werden würde. Beim Zweiten allerdings machte ich mir so meine Gedanken. Ich nahm mir den leichten, Kastanienbraunen Sattel und die Renntrense des Tigerscheckens und stattete diesen mit seinem Zubehör aus. Draußen machte Manu in der Zwischenzeit Brookton Sattelfertig zu machen und ihn auch aufzusatteln. Ich musste beide getrennt fertig machen, damit Brookton nicht noch einen Ausraster bekam wie beim letzten Mal, wo er Flintstone echt erwischt hatte. Heute benahm er sich dafür aber umso besser. „Bist du fertig, Schatz?“, rief ich ihn durch den Stall nach draußen zu. „Jaa!“, rief er mir zurück. Dann führte ich ihn zu unserer Ovalbahn und Brookton wurde von meinem Freund dorthin geführt. Dort warteten auch schon Angel und Manu’s Kumpel Sehad, diedie beiden heute trainieren würden. Angel gurtete Magic nach und auch Sehad gurtete nach und stieg auf. Sie ritten beide kurz Warm und schon ging es los.
      Kemal unserer Renntrainer, welcher mit seinen 68 Jahren nun bei uns war gab uns das Signal das es los ging. Beide galoppierten los, Magic war deutlich langsamer wusste aber das er sich nicht verschätzt hatte. Brookton gab Vollgas, von Anfang an, bis er eben nicht mehr konnte. Trotzdem zog er vor. 200 Meter vor dem Ziel gab Magic dann Gas und ließ Brookton alt aussehen als er mit Meterweiter Führung ins Ziel Kam. „38 Sekunden“, sagte Kemal. „Das muss besser werden...“, fügte er hart hinzu. Doch ich wusste er war ein netter und guter Trainer. „Ich bin trotzdem Stolz auf Magic“, lächelte ich ihn an und die beiden Pferde durften wieder auf die Weide. Morgen würde noch mal mit beiden Trainiert werden, aber für heute war ich zufrieden.
    • Eddi
      Pflegebericht:
      Heute machte ich mal einen kurzen Abstecher zu Elena. Lange war ich nicht mehr bei ihr gewesen und war deshalb recht neugierig, was sich alles auf der Last Base Ranch getan hatte. Elena war gerade bei der Morgenfütterung im Vollblutstall, als ich kam. Ich begrüßte kurz Riverside und Classic Gold, welche beide neugierig den Kopf über die Boxentür streckten und auf ihr Futter warteten. Elena begrüßte mich kurz und reichte mir direkt vier Eimer. Also durfte ich Northern Dancer, Wild Reflex, Prides Heart and Perfektion und Ice Black füttern. Da alle Pferde gut erzogen waren, wichen sie zurück als ich die Box betraten und warteten geduldig mit dem Fressen bis ich gegangen war. "Schön, dass du mir hilfst!", meinte Elena grinsend und fütterte noch fix Rosenprinz und Walking the Damon. Danach waren alle fertig und wir konnten uns für einen kleinen Plausch eine Pause gönnen. Ich erkundigte mich über Coulee, welche noch bis vor kurzem bei uns gestanden hatte und Friese zeigte sie mir direkt. Zufrieden futternd stand die Scheckstute in ihrer Box und ließ sich auch nicht von ihrer zickigen Boxennachbarin Dashin Blade stören. Dann erzählte mir Elena noch von dem letzten Training, bei welchem Coulee die beiden Hengste Brookton und Magic Attack verwundert am Start hatte stehen lassen und alleine davon gesaust war. Grinsend hörte ich ihr zu, während wir uns auf dem Weg zum nächsten Stall machten.
    • Friese
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      Friese - 23. September 2015
      Umweiden oder auch: Wer keine Arbeit hat macht sich eben welche!
      Ich führte The Circle of Unbroken neben Hall of Fame über die Stallgasse. Ich hatte die Lichter schon sehr früh heute angemacht und war nun schon mit meiner Arbeit in vollem Gange. Verschlafen schlürfte Rachel neben der fitten Joyce zu mir in den Stall. Beide sahen mich sahen mich total geschockt an. „Guten Morgen“ meinte ich dann fröhlich zu den zweien. „ Du meintest ja gestern du willst die Pferde umstellen, aber wir haben jetzt acht. Warum bist DU da schon wach?“ fragte mich Joyce lachend. Die zwei sahen sich um und staunten dann noch mehr. Ich hatte alle Boxenschilder bereits an die neue Box gehängt und den Großteil von unseren Pferden auf die Weide gebracht. Sie sahen sich weiter um. „ Wo sind denn die anderen Pferde?“ Ich ging an ihnen vorbei und meinte dann „ Draußen auf den Koppeln. Simon hat mir geholfen“ Dieser war mittlerweile jedoch duschen, weil er zu seiner Freundin fahren wollte. Meine zwei Freundinnen folgten mir nach draußen. Gemeinsam standen wir an der Weide der Hengste und sprachen weiter drüber ab, welches Pferd wo stehen würde. „ Wir sollten uns auch nochmal über die nächsten Turniere und die weitere Planung der Zucht unterhalten“ sagte ich mit ein bisschen Nachdruck in der Stimme. Wir kamen mit allem sehr gut voran seitdem wir auf dem neuen Hof waren. In kurzer Zeit hatten wir viele Zuchtpferde begrüßen dürfen und auch selbst ein paar gekört bekommen. „ Was muss heute noch alles gemacht werden?“ fragte Joyce und riss mich mal wieder aus meinen Gedanken. Rachel erklärte, dass sie mit ein paar ihrer Pferde für das nächste Turnier trainieren wollte. Ich stimmte ihr zu und gemeinsam gingen wir wieder in den Stall. Das Ausmisten war schnell erledigt, da wir drei gut zusammen halfen und schon ein eingespieltes Team waren was die Aufgaben anging. Joyce mistete, ich fuhr den Mist weg und brachte dann neues Heu und Rachel verteilte es in den Boxen. So waren bei uns immer mindestens zwei Schubkarren in Gebrauch und man hörte zwischen durch ein Knallen oder Knarren. „ Wir sollten die letzten schönen Tage eigentlich noch nutzen bevor es dann Winter wird. Das Sattelzeug einiger Pferde müsste nämlich auch mal gefettet werden“ meinte sie dann und ich nickte kurz. Ich stand auf dem Gang und bohrte die letzten Namensschilder an die Boxen während die anderen das Futter richteten. „Mal schauen wie die Hengste ihre neue Boxenordnung so finden. Auf den Koppeln stelle ich sie auch gleich noch in andere Gruppen. Ich wollte nur, dass sie erstmal noch ein bisschen entspannen können.“ Mit diesen Worten ging ich aus dem Stall und zu meinen Hengsten. Ich hatte bereits eine der leeren großen Koppel in kleinere unterteilt, da die Gruppen nun überschaubarer werden sollten und nicht mehr alle 18 Hengste zusammen stehen sollten. Als erstes holte ich Circle und Hall von der großen Weide und ging mit ihnen zu den vier abgegrenzten Stücken. Gemeinsam stellte ich sie auf die erste, welche auf der linken Seite lag. Zwischen den vier Stücken hatte ich ein Stück frei gelassen, damit ich sie zwischen durch führen konnte. Ich lobte die zwei und ging dann wieder zur Weide. Von dieser holte ich San Diago und Coming Home. Sie stellte ich zu den anderen zweien. Ich musste nicht damit rechnen, dass es zu arge Kämpfe gab, da sie ihre Rangfolge untereinander schon ausgemacht hatten. Der ein oder andere würde die Rangfolge durch die neuen Gruppen vielleicht in Frage stellen, aber auch dies würde sich bald geregelt haben. Im Gedanken holte ich Hrafn von der großen Weide. Ihn brachte ich auf die kleinste der vier Weiden. Fahd und Mökkur folgten Hengst und irgendwie tat der Araber mir schon leid, dass er mit zwei Fohlen auf einer Weide stand. Ich hatte es mir auch lange überlegt, dennoch war ich zum Entschluss gekommen, dass es für ihn so am besten war. Er hatte sich in der Gruppe zwischen den anderen Hengsten nicht sonderlich wohl gefühlt, da er doch wahnsinnig sensibel war. Ich war der Meinung, dass deswegen der schüchterne Mökkur zu ihm passte. Als nächstes holte ich meinen schwarzen Berber. Ich brachte ihn auf seine neue Weide, welche neben der meiner anderen vier Hengste lag. „ Brav Ameer“ meinte ich zu ihm und ging dann wieder auf die große Weide zurück. Riverside und Rosenprinz holte ich zu ihm auf die Weide und ging ein weiteres Mal zurück. Müde streckte ich mich. Auf der Weide angekommen, klinkte ich den Strick in das Halfter meines Hengstes. Ich führte Lambardo zu den dreien auf die Weide. Bis jetzt waren alle noch ruhig und ich musste mir noch keine Sorgen machen, dass etwas passiert. Die letzte Weide war am schwierigsten. Sie war auch die größte mit 5 Pferden. Ich holt Flopp oder Hopp wieder von der Weide und stellte ihn dann auf die große abgetrennte Weide. Nun waren es nicht mehr viele Pferde, welche auf die Weide mussten. Während ich wieder an der alten Weide ankam, hörte ich schon ein paar laute Wieherer. Mit Dashing Blade an der Hand ging ich wieder zu den neuen abgetrennten Stücken. Dort sah ich wie sich Circle und Sanny stritten. Die beiden machten anscheinend gerade ihre neue Rangfolge aus. Ich war mir ganz sicher, dass Circle sich nicht einfach so von ihm unterdrücken lassen würde. Ich brachte Dashing auf die Weide zu Flopp oder Hopp. Dann sah ich kurz nach den zwei Streithähnen und den anderen Koppeln. Ich ließ die zwei einfach ihren Kampf selbst austragen und ging dann wieder zu der großen Weide. Von dort holte ich Magic Attack und Ice Black. Auch sie kamen auf die größte der vier Weiden. Bei ihnen blieb ich kurz stehen. Ice Black legte seine Ohren tief in den Nacken und ging so auf die anderen zu. Er wollte anscheinend seine Position in der Herde klar stellen und nicht wieder im Mittelfeld der Herde sein. Bis jetzt war aber der eigentliche Chef der Herde auf der Weide. Ich holte Brookton von der Koppel. Er war der vorletzte der Gruppe und bei ihm hatte ich mir eigentlich keine Sorgen. Zwei Hengste fehlten insgesamt noch. Diese holte ich auch zusammen. Walking the Damon stellte ich zu der einen Gruppe und Galawayn zu der ersten Gruppe. Zwischen Circle und Sanny wurde es nun auch schon ruhiger und ich machte mir keine Sorgen, dass es zwischen den beiden nicht klappte. Als ich mich umdrehte sah ich wie Damon auf Ice Black zuging. Er schnappte nach ihm und beide galoppierten über die Weide. Immer wieder buckelte Ice Black nach ihm. Ich seufzte kurz und ging dann in das Haupthaus. Die anderen zweien saßen dort bereits auch schon. „ Ich war gerade mit Café Latte beim trainieren. Er hat so toll mitgemacht“ erzählte uns Joyce und Rachel fügte hinzu, dass sie es gesehen hatte, als sie mit Zot auf dem Platz war. Die zwei hatten anscheinend schon mehr erledigt wie heute. „ Ich muss morgen die Hengst dann genauer anschauen und die Wunden versorgen. Soll ich mich um eines eurer Pferde dann auch noch kümmern und untersuchen?“ sagte ich zu den zweien. Rachel antwortete mir, dass sie ihre selbst erst ein bisschen angeschaut hatte und keiner was hatte. Joyce fügte hinzu, dass sie morgen mithelfen würde und ihre Pferde auch gleich anschauen würde. Ich lächelte und nickte dann. „Ich schau mal schnell nach den Stuten und hol sie dann auch schon rein“ meinte ich und stand dann auf. Bei den Stuten war alles in Ordnung. Mein erster Weg wieder in den Stall war mit Face Down und Gabi, welche nebeneinander in den ersten zwei Boxen standen. Ich ging wieder raus und holte Cup Cake und Easy Going. Ich ging mit ihnen rein und stellte sie gegenüber den anderen zwei Westernpferden. Ihnen folgten Spotted Face, Luna, Hollywood Undead und Kristy Killings. Ich ging ein weiteres Mal auf die Weide und holte meine Englische Vollblutdame Coulee. Die Stute folgte mir lieb und schnaubte auch lieb ab. Die nächsten waren Shay Petit und Lysanne. Sie folgten auch lieb und ich brachte sie in ihre neuen Boxen. Ich empfand die neue Stallordnung und Boxenordnung als viel besser. Die letzten zwei die noch in ihre Boxen mussten waren Prides Heart and Perfektion und Northern Dancer. Sie kamen in die letzten zwei Boxen auf der rechten Seite. Bis die zwei dann verstaut waren hatte der Großteil meiner Stuten schon gefressen. Ruhig kehrte ich den Gang draußen. Nun waren die Hengste an der Reihe. Bei ihnen war es die ganze Zeit ruhig gewesen während ich die Stuten in den Stall gebracht hatte. Als erstes brachte ich Mökkur und Hrafn in ihre Boxen. Ihnen folgte in die dritte Box des Hengstkomplexes mein Araber Fahd. Somit war die erste Koppel schon leer. Die zweite Koppel war auch mit zwei Gängen leer, da ich beim ersten Mal Riverside und Rosenprinz in ihre Boxen führen konnte und dann Lambardo und Ameer. Sie standen den anderen drei Hengsten gegenüber. Die nächste Weide war nun die schwierigste. Ich holte als erstes die zwei Kämpfer rein. Walking the Damon und Ice Black hatten beide ihre Ohren tief in den Nacken gelegt und ich führte den einen auf die rechte Seite und schließlich den anderen auf die linke. Schnell ging ich wieder nach draußen, da es langsam dunkel wurde. Ich holte Dashing Blade und Magic Attack rein und stellte sie beide auf die linke Seite. Brookton und Flopp oder Hopp nahmen den Platz ihnen gegenüber an. Müde gähnte ich und war froh, dass es jetzt nur noch 5 Hengste waren. Als erstes holte ich Galawayn und San Diago herein. Der eine kam auf die rechte Seite und der andere auf die linke. Die zwei fraßen wie die anderen und ich holte meine letzten drei Hengste rein. Diese drei nahm ich auf einmal mit rein. Circle und Coming Home kamen auf die linke Seite. Der letzte war dann Hall of Fame, welcher auf die rechte Seite kam. Auch die Hengste hatten schon gefressen und so fegte ich nur noch schnell. Dann ging ich ins Haus und duschte.
    • Eddi
      Verschoben am 31.03.2016
      Grund:
      6 Monate lang keine Pflege.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Friese
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    21 Feb. 2015
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  • Brookton
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    Von: unbekannt
    Aus der: unbekannt


    Rufname: Brook

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    Rasse: Englisches Vollblut[100%]
    Geburtsdatum: 01.01.2003
    Geschlecht: Hengst
    Stockmaß: 160 cm
    Fellfarbe: Dunkelbrauner
    Kopfabzeichen: //
    Beinabzeichen: //


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    Charakter| Beschreibung
    lieb | Springer | Schnell | unberechenbar


    Brookton ist lieb und mag gerne Gesellschaft, allerdings kann er auch mal kurz ohne auskommen. Da Brookton ein Vollblut ist, kann er manchmal unerwartet losgehen und wie bekloppt buckelnd durch die Halle rennen. Wenn man ihn machen lässt, beruhigt er sich meistens aber schnell wieder. Sonst ist Brookton echt lieb, er ist ein super Springer und zudem echt schnell. Er wurde als Vielseitigkeitpferd ausgebildet. Er braucht viel Auslauf, sonst neigt er zu Unarten.

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    Zuchtpapiere: Nein
    Gekört/Gekrönt: Nein

    Vererbung:
    Farbe: unb.
    Charakter: unb.
    Gangarten: unb.

    Nachkommen

    Besitzer: Friese
    VKR/Ersteller: niolee
    Pferdewert: //


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    Eingeritten: Ja
    Eingefahren: Nein
    Verladefromm: Ja
    Schmiedefromm: Ja

    Springen: E
    Western: E
    Dressur: E
    Military: E
    Distanz: E
    Rennen: E



    [1]

    Ausbilder:
    Trainer:
    Reitbeteiligung: