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Lanie

Brief an Dich | ♂ | Deutsches Reitpony

Brief an Dich | ♂ | Deutsches Reitpony
Lanie, 20 Nov. 2015
Maleen gefällt das.
    • Lanie
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      Alte Berichte
      Maleen
      29.Juni Brief an Dich & Kiro
      Buddy stand dösend auf seinem Paddock ich rief ihn leise. Er drehte seinen Kopf zu mir und schaute mich ein wenig verwundert an ganz langsam setze er sich in Bewegung und kam zu mir. Ich machte das Tor auf und Buddy folgte mir brav ihn den Stall. Während Buddy ganz mit dem Fressen beschäftigt war ging ich wieder nach draußen um Kiro zu holen. Kiro war weitaus dreckiger als Buddy, weshalb ich auch bei ihm mit dem Putzen anfing. Nach einer gefühlten Ewigkeit war er endlich wieder sauber und ich konnte mit Buddy weiter machen....
      Links und Rechts jeweils ein Strick in der Hand - so ging es auf den Reitplatz mit den beiden Hengsten. Buddy und Kiro hatten sich schon von Anfang an prächtig Verstanden und so auch heute die beiden tobten miteinander herum und liefen um die Wette. Ich ließ die Beiden eine Weile laufen bis sie keine Lust mehr hatten und von ganz allein wieder zu mir zurück kamen.

      15.05.2013 - 18:08 Uhr
      Hufschmiedbericht für Brief an Dich
      Heute sah ich mir die Hufe von Brief an Dich an. Ich kam ziemlich pünktlich, er wurde gerade draußen angebunden. Ich streichelte ihn kurz, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass kaum etwas ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das wenige lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch eine Weile an seinen Hufen herum, und schon war ich auch damit fertig. Ich ließ ihn probeweise ein wenig traben und galoppieren. Die Hufe waren jetzt wieder normal. Ich klopfte ihn kurz auf den Hals und gab ihm ein Pferdeleckerli. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihm, und fuhr vom Hof, meine Sachen sicher im Kofferraum verstaut.

      01.07.2013 - 21:51 Uhr
      Pflegebericht:
      Ich hatte mich dazu entschlossen heute Brief an Dich ein bisschen zu quälen. Der hübsche Blue Roan stand noch nicht lange bei mir und ich musste noch viel mit ihm arbeiten bis wir ein richtiges Dreamteam waren. Ich holte Buddy also aus seiner Box und schmuste erst mit ihm. Danach putzte ich sanft sein Fell und holte dann seinen Sattel und die Trense. Ein bisschen Dressur und Springen stand auf dem Plan. Ich zog den Sattelgurt sanft nach als wir auf dem Platz waren und stieg dann auf. Erst ließ ich die Zügel locker, nahm sie dann nach ca 5 Minuten locker auf und fing an ein bisschen im Schritt zu arbeiten. Handwechsel, Zirkel und sowas. Ich trabte ihn auf dem Zirkel an und ritt dann auf das Cavaletti zu. Er sprang brav drüber und schnaubte dann tief ab. Ich lobte ihn stark und trabte ihn weiter. Ich stand mit der Bewegung des Hengstes auf und saß dann aus. Sanft nahm ich meinen äußeren Schenkel nach hinten und galoppierte ihn an. Dann ließ ich ihn auf das höhere Hindernis zu galoppieren und drüber springen. "Gut Buddy!" meinte ich und lobte ihn kräftig. Ich parierte ihn in den Trab und ließ ihn vorsichtig seitwärts gehen. Brav führte er die Anweisung aus. Ich freute mich, dass ich ihn von Maleen bekommen hatte. Ich hoffte ihn später auch in der Zucht einsetzten zu können. Nachdem wir noch eine halbe Stunde auf dem Platz gearbeite hatten, ritt ich ihn ab. Dann brachte ich ihn auf die Weide und machte seine Box sauber. Dies war auch schnell erledigt und so fuhr ich heim. Später würde ich wiederkommen und ihn reinholen und füttern.

      21.08.2013 - 13:47 Uhr
      Besuch bei Friese
      © Gwen
      „Guten Morgen Gwen!“ wurde ich fröhlich von einer jungen Frau begrüßt, als ich gerade vom Fahrrad abstieg. „Morgen!“ rief ich zurück und stellte schnell mein Rad an die Hauswand. „Nochmals danke, dass du dich bereiterklärt hast, mir zu helfen! Ich glaube, sonst würde ich heute niemals mit allen Ponys fertig werden.“ grinste Friese. Ich selbst freute mich ehrlich gesagt schon auf den heutigen Tag, denn ich war den Ställen schon wieder viel zu lang fern geblieben. „Ich habe schon alle gefüttert und auf die Weide gebracht.“ ich nickte, dass hieß, wir konnten direkt mit der Stallarbeit anfangen. Da Frieses Pferde alle tagsüber auf den Weiden standen, waren wir mit den Boxen schnell durch und konnten uns an das eigentliche machen. „So, ich hol mir Lestat de Lioncourt und du kannst dir den Schimmel dort schnappen, er heißt Almost Illegal.“ lächelte mich Friese an und gab mir ein Halfter. Gemeinsam brachten wir die beiden Hengste zum Putzplatz, putzten sie ausgiebig und sattelten dann auf. Als wir beide im Sattel saßen, ritten wir ein kleines Ründchen aus, um den Pferden Bewegung zu verschaffen. Friese zeigte mir das herrliche Ausreitgelände rund um ihren Hof. Als wir wieder da waren, sattelten wir die Chaoten nur schnell ab und brachten sie wieder auf die Weide. Die nächsten beiden waren Ron und Overo. Ich durfte mich um den kleinen Rappschecken kümmern. Wie immer putzten wir beide gründlich und machten sie dann fertig zum Longieren. Overo lief braver als gedacht an der Longe, auch wenn wir uns noch ein wenig einspielen mussten. Bei Friese und Ron sah das wesentlich besser aus. Dennoch lief Overo schön vorwärts abwärts, was sich sehen lassen konnte. Beide Hengste brachten wir zurück auf die Weiden, um uns direkt um die nächsten zu kümmern. Für ein klein wenig Abwechslung sorgten nun nämlich die beiden Fohlen Rebell und Can anybody hear me?. Mit den beiden übten wir ausführlich das Fohlen-ABC am Putzplatz, ehe sie noch eine kleine Runde spazierengehen durften. Als wir wieder da waren, nahmen wir uns direkt die anderen beiden Zwerge, nämlich Einfari und Bem-Te-Vi. Auch sie putzten wir gründlich und gingen dann mit beiden Spazieren. Als wir wieder da waren, machte wir erstmal eine kleine Mittagspause und genossen die Ruhe, ehe es schon wieder an Arbeit ging. Diesmal schnappte sich Friese ihr Pünktchenpferd Norik und ich mir den kleinen Rappen Navelrock. Gemeinsam putzten wir sie wieder und gingen dann auf den Reitplatz für ein wenig Dressurarbeit. Nach einer Stunde waren sowohl Pferde als auch Reiter verschwitzt. Deshalb gönnten wir uns danach erst einmal einen Ausritt mit den beiden Stuten Happy Mistake und Best Look for the Weekend. Beide Schecken waren total entspannt und genossen die Ruhe. Allerdings neigte sich auch der Tag langsam dem Ende zu, weshalb wir uns schnell auf den Heimweg machten. Mit Brief an dich und Dancing in the Dark gingen wir auf den Springplatz und hatten tierisch viel Spaß. Als Abschluss des tages ritten wir nochmal mit Dracula und Cap ein wenig auf dem Reitplatz, um danach nochmal kurz ins Gelände zu gehen. Als wir wieder da waren, schafften wir alle Pferde in den Stall und ich half Friese noch bei der Abendfütterung.

      Pflegebericht Dezember 2013
      Neue Zucht und alles auf unserem Hof
      -Aus Rachels Sicht-

      Es war schon ein Gutes Gefühl zu wissen das man wieder in der Zucht einsteigen konnte und diesmal würde meine Begleiterin Elena sein. Wir blieben auf meinem Hof welcher nur ein wenig Ausgebaut wurde um all unsere Pferde unter zu bringen, doch das war nicht so schlimm. Denn die Umkosten würden wir später mit unseren Zuchtfohlen wieder rein bekommen. Zudem kommt das ich mehrere Pferde erwartete. Und diese sollten im Laufe der Woche nach langem Transport und Flug ankommen. Simon und ich waren wieder fleißig bei uns auf der Ranch am Arbeiten und misteten mit unseren Stallarbeitern als ich nur noch ein Rattern auf dem Parkplatz war nahm. Mit Neugierigen Blicken schaute jeder zu dem Pferdetransporter und ich wusste das einer Von ihnen nun auf dem Weg war bei uns einzuziehen. Die Freien Boxen hatten wir schon länger eingestreut und würden heute bewohnt werden. Ein Junger Mann, mittleren Alter’s lud einen Braunschecken aus und ich konnte mir denken wer das Pferd war. Es war Stardust, ein gescheckter Mustanghengst, welcher zu unserer Zucht beitragen würde. Stardust war ein schöner Hengst, mit recht wenig Hengstmanieren. Brav stolzierte er hinter dem Mann her und sah sich wiehernd nach anderen Pferden um, welche Neugierig die Köpfe aus den Boxen streckten und zu ihm sahen. Ich staß meinem Bruder den Ellenbogen leicht in die Hüfte und sagte ihm leise das ein neuer Frauenheld eingekehrt wäre. Simon sah mich nur beleidigt an und ging zu Shirasagi an die Box. Unser Stallbursche Taylor durfte sich um Angel’s Pferd Shira mitkümmern und so wie es schien wollte er sich heut ein wenig vertrauter machen. Simon wusste das Angel Shirasagi ein wenig mit dem Putzen vertraut gemacht hatte und sie die Mähne ausgelesen hatte. Sie war nicht mehr verfilzt und die Stute hatte einen besseren Eindruck gemacht als am Ersten Tag. Mitlerweile stand sie auch schon in einer unserer Boxen und wurde von Tag zu Tag friedlicher. Taylor ging in ihre Box und Shirasagi beäugte den 19-Jährigen Mann kritisch. Doch ließ sich nach kurzem Hin und her doch ans Halfter holen. Simon musste kurz schmunzeln, ging dann aber zu Yaris um ihn ein wenig zu putzen. Der junge Freiberger hob seinen Kopf aus der Box und begrüßte den 18 Jährigen Simon. "Na großer. Wie gefällts dir hier?", sprach er mit dem Pferd und bekam ein freundliches Stupsen wieder. Yaris wurde heute ein wenig an die Kutsche gespannt und schien die Pflege und die Aufmerksam sichtlich zu genießen. Simon hatte sich von Dead and Gone Trennen müssen da er einen Weiteren Umzug nicht verkraften würde. Holy Boy war auch umgezogen und weitere würden folgen. Viele Pferde hatten uns Verlassen doch durch Jesse's einzug kamen auch viele wieder dazu und hatten sich einen Platz in der Herde arrangiert, wie zum Beispiel American Rush, Horror Halloween, Flintstone, Wings Of Butterfly, Juno und Dancing Moonrise Shadows. Alle seine Pferde hatten ihren Platz gefunden und Jesse hatte einen Platz in meinem Herzen gefunden. Acacia hatte bei einer Krönung nur Knapp verloren, doch machte sie sich im Training sehr gut. Nach ein paar Tagen kam auch Elena mit je 6 Pferden pro Transporter an. Im ersten waren Nanu Nana, Slush, Zott Monte von Danone, Shettyhengst Floh, Jacko und Keep the Faith, welche alle auf 2 Weiden geteilt wurden. Im Zweiten waren dann Kajano, Girlie, Gabriella, das Fohlen Face Down, Smokey Gun und Cup Cake welche den Anderen nun Gesellschaft leisteten. Als nach einer Halben Stunde auch schon der Dritte Transporter mit Conan's Serenity, Easy Going, Roxy, Batida de Coco und Classic Gold ankam füllte sie die Große Weide ein wenig und die anderen Erwarteten schon die 6 weiteren Pferde aus Transporter 4 welche Northern Dancer, Shadow on the Wall, Shadow of a Murderer, Celly und Villain waren. Der 5. Transporter bestand aus den Hengsten Galawayn, Walking the Damon, General Jack, Hall of Fame, King of Night und Dashing Blade. Und auch der 6. Transporter rollte nach einer Stunde an mit Coda, A Brave hearts Freedom, Time to Go ,Darling; Heart Of Ocean, Blood Spill's, und Shay Petit. Auch der 7. kam nach einer Zeit an und Louis, Lestat de Lioncourt , Ron, Almost Illegal, Overo und Dancing in the Dark wurden verladen und auf die Weide gebracht. Elena und ich tranken einen Kaffee ehe wir auch die Letzten 2 Transportern mit Cap, Brief an dich, Miami's Blue Boy, Argente Noir und den Rettungspferden Caress, Nameless, Pusteblume, Smoking Jade, Schwachköpfchen, Ameer und Touchdown welche zum Teil auf der Weide und zum Teil in den Boxen ihren Platz fanden. Am Abend bekamen die Pferde futter und Elena dekorierte ihre Wohnung.

      Pflegebericht
      Kritisch schaute ich in den Himmel - würde es heute trocken bleiben? Eigentlich wollte ich gegen Nachmittag noch einen kleinen Ausritt machen. Ich hoffte das Beste, während ich mich auf den Weg zur Ponystallung machte.
      Ich genoss den Moment der Ruhe im Stall, wo nur das malmen der Pferde zu hören war, die gerade ihre Heuportionen fraßen. Aus der Sattelkammer holte ich die Halfter vonRon und Overo. Ron war schon fertig mit seinem Frühstück und daher ging ich zuerst zu ihm, halfterte ihn auf und band ihn kurz auf der Stallgasse fest. Overo war nicht so ganz begeistert, bei seinem Frühstück gestört zu werden. „Hey du, du kommst doch jetzt auf die Weide, da kannst du ihn Ruhe weiterfressen“, meinte ich grinsend zu ihm, während ich ihm das Halfter anzog. Ich führte ihn aus der Box, band Ron los und ging in Richtung Weide. Ron war heute jedoch mal wieder sehr stur und blieb immer wieder stehen. Overo war anschließend so genervt, dass er nach Ron schnappte. „Na toll, vielleicht war das mit den beiden doch keine so gute Idee“, dachte ich. Nachdem ich mich endlich durchgesetzt hatte, kamen wir an der Weide an. Ich klickte die Stricke aus und die Hengste tobten sofort los. Nach ein paar spielerischen Rangeleien hatten sie sich ausgetobt und begannen zu fressen. Beruhigt ging ich zurück zum Stall.

      Nun war Dancin‘ in the dark an der Reihe. Der junge Hengst schaute mich schon erwartungsvoll an, als ich seine Boxentüre öffnete. Nach dem Aufhalftern führte ich ihn zum Putzplatz und band ihn fest. Seinen Putzkasten hatte ich vorher bereits aus der Sattelkammer geholt. Dort hatte ich nach langem Suchen in den Umzugskisten auch doch noch eine Longe gefunden. Ich war froh, dass das meiste schon eingepackt war, jedoch war da jemand mit einigen essentiellen Ausrüstungsgegenständen doch zu voreilig gewesen... Nachdem ich den kleinen Hengst gründlich geputzt hatte, trenste ich ihn auf und ging mit ihm zur Reithalle. Ich hatte Glück, sie war gerade frei und so hakte ich die Longe in die Trense ein und schickte Dancin‘ in the dark auf den Zirkel. Nach ein paar Schrittrunden, streckte er sich bereits sehr schön, sodass ich ihn mit einem Schnalzen in den Trab brachte. Immer wieder übte ich die Tempowechsel mit Stimmkommando. Der Junghengst war sehr eifrig und konzentriert bei der Sache, sodass wir schnell einen gemeinsamen Rhythmus fanden. Nach etwa 10 Minuten wechselte ich die Hand und übte auch hier die Tempowechsel. Zum Schluss fragte ich noch einmal den Galopp auf beiden Händen ab. Hier merkte man, dass es ihm auf der linken Hand noch etwas schwer fiel. Das würde ich nachher mal in seinem Trainingsplan notieren. Er war heute nicht sehr geschwitzt, sodass ich gegen Ende nur ein paar Schrittrunden an der Longe machte und ihn dann frei laufen ließ. Hier gab er noch einmal kurz Gas, um sich dann anschließend genüsslich im Hallensand zu wälzen. „Na toll, warum habe ich dich vorhin eigentlich so gründlich geputzt?“, fragte ich ihn, während ich ihn wieder einfing und zurück zum Putzplatz brachte. Ich kratzte den Dreck aus den Hufen und stellte ihn dann für den Rest des Tages auf den Paddock.

      Dann ging ich zurück zur Halle und baute ein paar Hindernisse zum Freispringen auf. Anschließend holte ich Brief an dich aus der Box, putzte ihn schnell und brachte ihn dann in die Halle. Als der die Hindernisse sah, merkte man, wie sich das ganze Pferd anspannte. Buddy liebte das Freispringen. Erwartungsvoll tänzelte er um mich herum. Zuerst wärmte ich ihn an der Longe etwas auf, bevor er dann ins Freispringen gehen durfte. Hier merkte man seine Begeisterung und auch seine Begabung für das Springen sehr. Mit großer Kraft drückte er sich ab und sprang mit viel Luft über die Hindernisse. Hier musste man ihn eher bremsen, als anfeuern. Nach dem Springen brachte ich ihn ebenfalls Danin‘ in the dark auf den Paddock.

      Erfreut blickte ich erneut in den Himmel, es war aufgeklart und die Regenwolken verzogen. Also stand meinem geplanten Ausritt nichts im Wege. In der Sattelkammer suchte ich mir die Utensilien von Lestat de Lioncourt und Almost Illegal zusammen. Anschließend holte ich die beiden braven Hengste aus den Boxen und machte sie nacheinander für einen Ausritt fertig. Ich würde Lestat, der ein absolutes Verlasspferd war, reiten und Almost Illegal, ebenfalls ein absolut problemloser Hengst, würde als Handpferd mitgehen. Schnell zog ich mir meinen Helm über und stieg auf. Dann löste ich Almost Illegals Strick vom Haken und ritt im Schritt vom Hof. Nachdem wir eine ganze Weile entspannt durchs Gelände geritten waren, kam eine wunderschöne gerade Strecke. Die nutzte ich, um mit beiden Hengsten einen flotten Trab zu reiten. Hierbei hielt ich besonders Lestat im Auge, der sich manchmal von anderen etwas anstecken ließ. Beide Hengsten blieben jedoch absolut brav und so konnte ich sie am Ende der Strecke gut bremsen. Wir genossen zu dritt die gemütliche Runde im Abendlicht. Nach etwa einer Stunde erreichten wir den Hof. Ich stieg ab, band die Hengste an, nahm ihnen das Sattelzeug ab und kratzte ihnen die Hufe aus. Beide erhielten ihre Portion Kraftfutter in der Box.
      Nun war es bereits Zeit, die anderen Hengste in den Stall zu holen. Nach und nach brachte ich jeden in seine Box, kratzte schnell die Hufe aus und versorgte alle noch mit Kraftfutter und Heu.
      [5306 Zeichen, lettercount.com, Text: Rasha]

      Häufchen Elend - 25. Juli 2015
      POV: Jamie

      'Ernsthaft mal, wer kam auf die Idee hier her zu gehen? Wir züchten nicht mehr, haben die meisten unserer Pferde verkauft und halten nur noch ein paar, von denen wir uns einfach nicht trennen können, was machen wir also hier?!'
      'Ich dachte es wäre vielleicht mal wieder ganz nett ein paar Pferde anzugucken und vielleicht das ein oder andere bekannte Gesicht zu sehen. Vor ein paar Monaten warst du immer gern auf solchen Veranstaltungen. Nur weil es mit unserer Zucht nicht so geklappt hat wie wir es wollten können wir doch trotzdem noch spekulieren was aus den Pferden hier mal werden wird. Weißt du noch? Wie oft standen wir da am Zaun und haben Wetten darüber abgeschlossen welches Pferd wann und wie Erfolg haben wird.'
      Hunter schien trotz unserer missglückten Zucht irgendwie trotzdem noch das positive in der ganze Sache zu sehen.
      'Oh man den kenne ich doch' rief Jenna einige Meter hinter mir. Sie hatte schon den ganzen Morgen immer wieder Pferde gesehen, dessen Besitzer wir kannten oder die so erfolgreich waren dass sie so gut wie jeder hier kannte. Ich hingegen hatte bisher nur dem Boden und den Steinen die ich vor mir her kickte Aufmerksamkeit geschenkt, ich hatte immer noch ein schlechtes Gewissen gegenüber den Pferden, die bei uns ein zu Hause finden sollten nun aber doch in der Welt verstreut waren, weil wir es uns einfach nicht mehr leisten konnten sie zu behalten.
      Ich hörte wie die Schritte hinter mir langsamer wurden und schließlich verstummten, die anderen drei waren stehen geblieben. Schauten vermutlich irgendein Pferd an, ich ging einfach weiter. Nach einiger Zeit schien ich den ganzen Trubel hinter mir gelassen zu haben. Ich schaute hoch und schien plötzlich in einer anderen Welt, den Pferden, die hier in den kleinen Paddocks standen, schenkte keiner der Menschen Beachtung. Sie waren abgemagert, ungepflegt und desinteressiert. Mein Blick blieb an einer Schimmelstute hängen, sie schaute traurig ins Leere und reagierte erst als ich vorsichtig über ihre Nüstern strich. Ich wusste genau wen ich da vor mir hatte, auch wenn die Stute nun weitaus heller war und ich sie Jahre nicht gesehen hatte, ihre unverkennbare Blesse war noch gut zu erkennen und auch die roten Strähnen im zerzausten Langhaar waren mir wohl bekannt. Ohne jegliche Emotionen zu zeigen stand ich einfach da und strich der armen Stute über den Kopf. Was Äußerlich nicht zu erkennen war in mir tobte meine Wut, unsere ehemalige Reitponystute Shadow of a Murderer so zu sehen brachte in mir etwas hervor was ich nicht beschreiben konnte.
      'Na hast du eine neue Freundin?' Hunter hatte mich inzwischen gefunden und stand nun neben mir.
      'Shadow', flüsterte ich so leise das er es unmöglich verstehen konnte.
      'Das ist Shadow', sagte ich noch einmal lauter und blickte in Hunters Augen. Nun erkannte auch er unsere ehemalige Stute wieder und legte eine Hand auf meine Schulter, vermutlich um mich ein wenig zu trösten, denn er wusste wie sehr ich an jedem unserer Pferde hing.
      Irgendwann gingen wir dann weiter, aber erst nachdem wir Shadow versprochen hatten wieder zu kommen. Doch der nächste Schlag ins Gesicht ließ nicht lange auf sich warten, eine braune Criollostute stand angebunden an einem Zaun. Wir hatten sie zwar damals nur wenige Tage bei uns gehabt, weil sie nur ein Einsteller war, aber dennoch wussten wir alle das war Adrenaline. Auch sie wurde kurz gestreichelt und bemitleidet, denn sie sah auch nicht viel besser als Shadow aus. Dann ging es weiter. Nun kamen wir langsam zu den Hengsten, ein trauriges Augenpaar nach dem anderen blickte uns an und ich war kurz davor umzudrehen. Ich wollte dieses Elend einfach nicht mehr mit ansehen. Doch dann schauten mich zwei braune Augen, die ich nur zu gut kannte, an. Ich ging zu dem Roanhengst, hielt einen Kopf, fiel auf die Knie und fing an zu weinen. Der kleine Kopf zwischen meinen Hängen gehörte Brief an Dich, meinem alten Reitponyhengst. Von seinem rebellischen Aussehen von damals war nichts mehr übrig geblieben, er war einfach nur noch ein Häufchen Elend. Auch die Anderen konnten kaum glauben wie der gute Buddy aussah. Nach ein paar Minuten ging Hunter weg, wohin wusste niemand, er tauchte auch erst mal nicht mehr auf.
      Erst eine halbe Stunde später war Hunter wieder da, zwei Pferde am Strick und ein drittes Halfter über die Schulter geworfen. Er sagte nichts, streifte Buddy nur das Halfter über de Kopf und drückte mir den Strick in die Hand. Wir folgten ihm. Auf dem Parkplatz hielten wir vor einem großen Hänger an, ein netter Mann halt uns die Pferde zu verladen und fuhr sie uns nach Hause.
      Beim Abendessen, als alle wieder zusammen am Tisch saßen, fing Hunter an zu erzählen. Wie er Shadow, Adrenaline und Buddy für wenige Euro kauft hatte und dann den netten Mann gefunden hatte, der bereit war die drei nach Hause zu bringen.
    • Lanie
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      Pflegebericht - 20. November 2015
      Irland, nahe Callan im County Kilkenny
      „Ist der Anhänger schon da?“ Zum wiederholten Male fragte ich das jetzt, obwohl ich mir die Antwort selbst geben könnte. In Peggys Büro stand ein weiches Sofa direkt vor dem Fenster, das den Hof mit dem Mühlenstein überblickte und auf dem ich gerade kniete. Die Einfahrt hatte ich fest im Blick, und bis jetzt war kein Transporter zu sehen.
      Ich schob die Unterlippe vor. Jetzt wartete ich schon geschlagene dreizehn Minuten und vierunddreißig Sekunden und der Neuankömmling war noch nicht einmal in der Nähe. Von Peggy kam nur ein Seufzen. „Wenn du vor einer viertel Stunde die SMS gekriegt hast, dann wird es wohl noch eine Weile dauern.“ Als ich mich umdrehte, strafte sie mich mit einem skeptischen Blick über ihre Brille. „Hast du wirklich nichts anderes zu tun?“
      „Naja …“ antwortete ich. Eigentlich hatte ich Connie versprochen, ihm beim Anlongieren eines von Peggys Trainingspferden zu helfen. Aber das war nur unter dem Vorwand gewesen, würde Brief an dich heute nicht mehr kommen können. Tja, das hatte sich jetzt als falsch herausgestellt. Buddy, wie er wohl genannt wurde, würde heute kommen und Peggy hatte es zwar nicht ganz so formuliert, aber ich war für ihn zuständig und er müsste doch jetzt bald kommen?!
      Gerade, als ich mich wieder umdrehen wollte, stöhnte Peggy hinter mir auf. „Meine Güte, Faye – schnapp dir ‘nen Besen und feg die Stallgasse, du machst mich noch verrückt!“ Und so wurde ich kurzerhand aus dem Haus rausgeschmissen. In das nasse, kalte, irische Novemberwetter. Grummelnd machte ich mich auf den Weg zum Stall und machte mich nützlich.
      Letzten Endes hatte ich dann doch schon die Stallgasse und die Sattelkammer gefegt und wollte gerade anfangen, die Tränken auszuwischen, als mein Batmangehör ein Auto samt Anhänger auf dem Kies hörte. So schnell wie nur möglich quetschte ich mich aus der Box eines großen Rappens, der bestimmt irgendeinen Namen hatte den Peggy wusste aber mir gerade nicht einfallen wollte. Das Tuch schmiss ich schnell in den Eimer, dann rannte ich auf den Hof hinaus. Ohne Jacke natürlich, also war ich binnen weniger Sekunden bis auf die Haut durchgeweicht. Aber da war der Transporter endlich!
      Und Conny hatte mich beim Ausladen geschlagen. Während Peggy gewohnt professionell den Besitzer in ihr Büro lotste, kletterte der Mann bereits die Rampe hinauf, und da ich wusste, wie der liebe Constantin reagieren würde, wenn ich jetzt auch noch helfen wollte, blieb ich lieber unter dem etwas hervorstehenden Dach des Hauptstalles stehen. Wenigstens war es da einigermaßen trocken.
      Mit lautem Stampfen auf der Rampe kündigte Buddy sich dann endlich an. Dann dauerte es keine Minute mehr und das deutsche Reitpony stand im strömenden Regen mit aufgewecktem Blick und aufgestelltem Schweif. Noch ein wenig steif folgte er Connie in den Stall, wo er erstmal seine neue Box beziehen sollte. „Denkst du nicht, wir sollten ihn vielleicht mal die Beine vertreten lassen?“ fragte ich vorsichtig, während der Blondschopf die Transportgamaschen abnahm. Connie sah mich mit einer hochgezogenen Augenbraue an. „Du meinst du willst dafür sorgen, dass er sich die Beine vertritt, damit ich alleine mit dem Sattelzeug sein kann?“
      „Wenn du das so verstehst,“ murmelte ich und strich dem Blue Roan über die kleine Schnippe zwischen den Nüstern. Buddy prustete leise. „Er stimmt mir zu!“
      Ich konnte Connies Augenrollen nicht sehen, aber spüren. „Ist ja nicht so, als ob ich es vor deiner Zeit nicht auch alleine hingekriegt hab.“ Nachdem auch die Decke abgenommen war, stand der Mann langsam wieder auf.
      „Ich nehme das mal als Ja!“ trällerte ich daraufhin und nahm Buddys Führstrick. Ich würde es persönlich auch bescheuert finden, wenn ich nach einer langen Reise keine Gelegenheit hatte, mir die Beine ordentlich zu vertreten. Also nahm ich den Ponyhengst mit in die Reithalle, die gerade frei war – Connie hatte also selbst noch nicht einmal mit dem Anlongieren angefangen, ha! – und hakte dort den Panikhaken am Führstrick aus. Für ein paar Augenblicke stand Buddy mit gespitzten Ohren neben mir, dann, noch etwas zögerlich und steif, machte er die ersten Schritte in die Hallenmitte.
      Und dann dauerte es nicht lange und Buddy rannte buckelnd durch die Bahn. Fast wünschte ich, ich hätte meine Kamera mitgenommen, doch die lag neben meinem Smartphone in meinem Zimmer. Super gemacht, Faye. Aber so konnte ich dem Hengst wenigstens ungestört beim Austoben zugucken.
      Kurz darauf klopfte Connie an die Bandentür und zeigte stumm auf die Uhr. Nur knapp konnte ich ein Augenrollen unterdrücken, stattdessen pfiff ich Buddy zu mir und führte ihn noch ein paar Minuten trocken. Er würde sich wohl auf dem Weg zur Box keine Erkältung holen, doch better safe than sorry.
      In der Box dann stürzte er sich sofort auf das Heunetz – ich war uninteressant geworden. Ein wenig beleidigt zog ich die Boxentür hinter mir zu und folgte dann Connies Ruf in die Reithalle.
    • Cooper
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      Pflegebericht | by Cooper | 1. März 2016
      Irland, nahe Callan im County Kilkenny

      Heute führte es mich nach Irland. Eine Bekannte hatte mich geben mich um ihr Reitpony, Brief an dich, genannt Buddy, zu kümmern, da sie beruflich sehr beschäftigt ist. Ich zögerte nicht lange um machte mich auf die Reise. Reisen machte mir mittlerweile nichts mehr aus, hatte es mir auch schon vor meiner Zeit als Tierärztin nie. Ganz im Gegenteil, es war sehr schön. Auf den Hof von Lanie angekommen lief ich direkt in den Stall. Ich rief Lanie unter der Nummer an die sie mit gegeben hatte. Sie erklärte mir wo alles stand und das Buddy ein sensibler und unkomplizierter Genosse ist. "Mal eine Abwechslung" lachte ich, da ich mit meinen Vollblütern immer alle Hände voll zu tun hatte. Ich begrüßte Buddy zuerst und ließ ihn mich erstmal kennen lernen, bevor ich ihn dann aus der Box holte um ihn eine Grundreinigung zu verpassen. Buddy genoss die Aufmerksamkeit, auch wenn es von einer Fremden kam. Der kleine Hengst freute sich sogar so sehr darüber, dass er mich kaum putzen ließ. Deshalb entschloss ich zuerst ihm einige Streicheleinheiten zu bieten. Nachdem auch das erledigt war putze ich weiter. "Na?, lust dich mal wieder richtig zu Bewegen?" sagte ich euphorisch und sattelte den kleinen Allrounder. Er wusste was auf ihn zukam und wurde vor lauter Vorfreude sehr nervös. "Na, dann komm". Ich war relativ lange nicht mehr auf einem Pony geritten und konnte es mir schon fast gar nicht mehr Vorstellen. Doch als ich in die Reithalle aufstieg, wurde mir bewusst wie nett es doch ist. Der Regen plätschere auf das Dach der Halle und Buddy konnte es kaum erwarten los zu reiten. Ich musste ihn schwer in Zaun halten, das er nicht gleich losrannte, denn er musste sich vorher etwas aufwärmen, ansonsten hätte er sich sicherlich eine Verletzung zugezogen. Aber nach einigen Minuten Schritt und Trab durfte er dann endlich galoppieren. Seine Hinterhand war sehr stark und schwungvoll, was mich ein wenig überraschte. Vorher hatte ich schon ein paar Sprünge aufgestellt um ihn richtig aus zu powern. Nachdem auch die Bewegung erledigt war und ich ihn ordentlich, erneut, geputzt hatte, gab es noch eine leckere Belohnung in Form einer Banane. Buddy wirkte jetzt wesentlich ausgeglichener und ich war froh ihm dabei eine Hilfe gewesen zu sein. Ich rief Lanie zurück um ihr zu sagen das es Buddy gut geht und ich fertig war. Sie bedankte sich aufrichtig und dann fuhr ich nach der Verabschiedung von Buddy wieder nach Kanada.

    • Occulta
      Verschoben am 26.11.2016
      Grund: 6 Monate lang keine Pflege
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Lanie
    Datum:
    20 Nov. 2015
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  • Brief an Dich
    "Buddy"

    Mutter: Cinnemont's History
    Vater: ÉdC's Velino
    Geburtsdatum: 03. März 2009
    Geschlecht: Hengst
    Rasse: Deutsches Reitpony
    Fellfarbe: Blue Roan
    Charakter: Buddy hat ein großen Talent für Dressur und Springen. Beim Freispringen zeigt er sich mit schöner Manier und wie seine Eltern auch hat er schwungvolle und taktklare Gänge. Buddy ist ein sensibler Hengst der seine Kuschelstunden und Aufmerksamkeit braucht.
    Stockmaß: 1,45 m
    Besitzer: Maleen - geliehen
    Pferd erstellt von: Maleen

    Galopprennen Klasse: -/-
    Western Klasse: -/-
    Fahren: E/A
    Spring Klasse: A/L
    Military Klasse: E/A
    Dressur Klasse: E/L
    Distanz Klasse: A/L

    Erfolge:
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    [38.Synchronspringen] [147.Distanzturnier] [340. Dressurturnier