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jojomaus

Brave Quintus

Brave Quintus
jojomaus, 4 Jan. 2014
    • jojomaus
      Veränderung
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      Mit Musik in den Ohren ging ich zurück zum Reitplatz und räumte einen Teil meiner Stangenarbeit weg um mir einen kleinen Parcours auf zu bauen. Ich ließ mir jedoch noch einige für die Aufwärmübungen und der Springgymnastik liegen, denn ich hatte heute vor mit Fly das Springen zu festigen. Sie war ja bei einem Turnier, bei dem wir teil nahmen ohne mit einer Platzierung zu rechnen, überraschender weise dritter geworden. Damit zeigte sie ihre Springbegabung die ich unbedingt weiter fördern möchte. Nachdem der Parcours stand ging ich Flying Star von der Weide holen um sie für das Training fertig zu machen. Willig folgte mir die Stute zum Putzplatz und genoss es sich dort verwöhnen zu lassen. Nachdem sie geputzt und gesattelt war führte ich sie auf den Platzt und ritt sie warm. Dazu nutzte ich den Platz kreuz und quer aus. So gewöhnte Fly sich an die verschiedenen kleinen Hindernisse. Im ersten Teil des heutigen Trainings standen Stangenarbeit und Springgymnastik auf dem Programm dazu hatte ich extra eine Gymnastikreihe aufgebaut. Während ich mit Fly so vor mich hinarbeitete, vibrierte mein Handy in der Jackentasche. "Ruhig Fly, wir machen eine kurze Pause, mal schauen wer da etwas von mir möchte." Mit diesen Worten lenkte ich Fly an den Rand des Platzes und stieg ab um ans Handy zu gehen. Du Jojo, ich habe gerade einen Anruf vom Tierschutz erhalten.", meldete sich Jay vom anderem Ende der Leitung. "Sie fragen an ob wir nicht Brave Quintus übernehmen können, da ich die ehemalige Besitzerin von ihm war. Nun habe ich ganz schöne Gewissensbisse, denn eigentlich wollte ich keine weiteren Pferde. Da du dann die ganze Arbeit auf dem Hals hast. Zuerst wollte ich auch gleich verneinen, aber ... , nun ja ... " Natürlich nahmen wir ihn zu uns erklärte ich Jay Felsen fest. Schließlich gehörte er ja damals auch zur Familie, warum dann nicht auch heute wieder? So war das also abgemacht, wir bekamen heute noch einen neuen Hengst. Naja neu nicht direkt, denn Jay kannte ja den Hengst bereits. Damit widmete ich mich wieder meiner Stute zu. Nun konnte ich mich an den Parcours wagen. Fly reagierte gut auf alle meine Hilfen und ließ sich so leicht über den Parcours führen. Ich freute mich riesig darüber das Fly mir so sehr vertraute und keine Macken machte. Sie schien das Springen zu lieben. "So das wars für heute meine Süße. Du warst klasse." Ich ritt Fly trocken und sattelte sie anschließen ab. Den Rest des Tages durfte sie auf der Weide verbringen.
      ...​
      Am Abend traf er das endlich ein, Brave Quintus. Ich freute mich wie ein Honigkuchen Pferd. Alle unsere Pferde waren schon im Stall und hatten ihre Abendration schon erhalten. Nur unseren zwei Junghengsten hatten wir einen Teil der Ration vorenthalten, den anderen Teil bekamen sie sobald der neue Hengst im Stall war. Quinn sah ein wenig zerzaust aus, auch einen Hufschmiedbesuch könnte er vertragen. An Muskeln musste er tüchtig zunehmen, aber ansonsten machte er einen recht guten Eindruck. Er benahm sich beim Abladen, nur im Stall machte er sich laut wiehernd bemerkbar und Phey nahm das als Herausforderung und machte lautstark mit. "Der Hengst kann einen Wahnsinnig machen. Phey wenn du so weiter machst Endest du noch als Wallach.", drohte ich meinem Jungspund. Qinn bekam eine Box neben French Lover. Der war ruhiger wie Phey, war aber mit Phey zusammen für jede Dummheit zu haben. Qinn beruhigte sich in seiner Box und nahm das Futter das ich ihn anbot auch sofort an. Auch die anderen beiden bekamen den Rest ihrer Ration. Phey gebärdete sich immer noch unmöglich und rührte selbst das Futter nicht an. Das sagte mir das ich ihn noch nicht so schnell mit Quinn auf die Koppel lassen konnte.
    • Eddi
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      Mein nächster Patient wartete schon auf mich, so dass ich mich direkt von Pepe aus auf den Weg machte. Dieses Mal war ich bei jojomaus zu Besuch, welche mich auch direkt herzlich in Empfang nahm. Ich schnappte mir meine Tasche und folgte ihr in den gemütlichen und warmen Stall. Sie zeigte mir den Putzplatz, wo ich meine Sachen auspackte und mich ausbreitete, während sie den ersten Patienten holte. „Das ist Panthera, sie ist noch gar nicht so lange hier, hat sich aber schon wunderbar eingelebt.“ lächelte jojomaus und kraulte der schicken Warmblutstute die Stirn, während ich sie schon grob musterte. Sie sah richtig schön und gesund aus und schaute mich aus neugierigen Augen an. Sie schien ein äußerst freundliches Wesen zu besitzen, denn als ich mit der Untersuchung begann, hielt sie wunderbar still. Zuerst kontrollierte ich ihren Pupillenreflex, ehe ich noch einen Blick in Ohren und Nüstern warf, doch auch hier war alles okay. Als ich damit fertig war, konnte ich flott Herz und Lunge abhören. Danach schaute ich mir den restlichen Körper der Stute an, wobei ich ihren Rücken abtastete und einen genauen Blick auf Gelenke und Sehnen warf. „Ein sehr guter Kauf!“ lobte ich jojomaus, denn Panthera war rundum gesund. Auch ihre Körpertemperatur lag im Idealbereich, so dass ich guten Gewissens impfen konnte. Zuerst gab es die Impfung gegen Influenza und darauf folgte direkt die gegen Tetanus. Die beiden Spritzen waren kein Problem, aber ab der dritten wollte Panthera dann auch nicht mehr. Jojomaus hielt die Stute Gott sei Dank fest, so dass ich sie auch noch flott gegen Herpes und Tollwut impfen konnte. „Schon fast geschafft.“ lächelte ich der Stute aufmunternd zu und tätschelte ihr den Hals und massierte kurz die frisch geimpfte Stelle. Danach gab es nur noch die Wurmkur, welche Panthera ohne Probleme aufnahm. Nun war nur noch ihr Gebiss an der Reihe und ohne Probleme konnte ich ihr die Maulsperre einsetzen. Danach hatte ich einen wunderbaren Überblick über ihr Maul. Mit der Leuchte schaute ich mir alle Zähne genaustens an, konnte aber keine Auffälligkeiten entdecken. Stattdessen standen die Zähne wunderbar gerade und sahen auch in Ordnung aus. Ich befreite Panthera wieder von der Maulsperre und schon konnte jojomaus ihre Stute wieder zurück in die Box bringen. Während sie den nächsten Patienten holte, wechselte ich die Bestecke aus und legte frisches bereit. Als ich mich umdrehte, traf mich fast der Schlag! Vor mir stand ein in sich zusammengefallener brauner Hengst, welcher mich misstrauisch anblickte. „Er kommt aus schlechter Haltung und ist erst kürzlich hier eingezogen.“ erklärte jojomaus und strich dem Hengst vorsichtig über den Hals. Ich erfuhr, dass er Brave Quintus hieß und eigentlich ein wunderbarer Kerl war, der jedoch das Vertrauen in den Menschen verloren hatte. Was sofort auffiel, waren die ganzen Schürfwunden, welche er überall besaß. Es deutete auf eine ehemals kleine Box hin, wenn er nicht sogar angekettet gewesen war. „Also impfen müssen wir hier auf jeden Fall, gerade gegen Tetanus.“ erklärte ich jojomaus, denn mit den Wunden könnte er sich sonst schnell infizieren. Doch zuerst kontrollierte ich auch bei ihm den Pupillenreflex und hörte mir Lunge und Herz an. Danach schaute ich nach der Körpertemperatur, welche aber zum Glück im Normalbereich lag, so dass er kein Fieber besaß. Dann bat ich jojomaus um einen Eimer mit warmen Wasser und einen Schwamm. Gemeinsam machten wir die gesamten Wunden gründlich sauber und ich lobte jojomaus dafür, dass sie das schon einmal gemacht hatte. „Aber wenn ich sie desinfizieren will, muss wirklich jedes Schmutzkorn weg sein.“ erklärte ich und als wir fertig waren, machte ich mich auch direkt ans Werk. Danach kam auf jede Schürfwunde noch eine dicke Salbe, von welcher ich auch jojomaus eine zum Einschmieren da ließ. Nun machte ich mich noch an das Impfen, doch Quintus mochte definitiv keine Spritzen. Es war der reine Kampf ihn gegen Influenza, Tetanus, Herpes und Tollwut zu impfen und ich war froh, als wir es geschafft hatten. Zu guter Letzt gab es noch eine Wurmkur, denn das konnte auch ein guter Grund für seinen abgemagerten Körperbau sein. Zuletzt warf ich auch bei dem Hengst einen Blick in das Maul, auch wenn er die Maulsperre nur äußerst widerwillig annahm. Dort sah es nicht sehr berauschend aus und ich musste grundlegend mit der Raspel einmal über alle Zähne drüber, um wieder Ordnung zu schaffen. Dann zeigte ich jojomaus noch die gelbverfärbten Schleimhäute. „Die stehen für seine Mängel an Eisen, Kalzium, Eiweiß und vielen mehr. Also kannst du ab und an mal einen Blick ins Maul werfen und dann wirst du sehen, ob deine Fütterung anschlägt oder nicht.“ sagte ich lächelnd und befreite auch den Hengst wieder von der Maulsperre. Danach hatte es Quintus auch schon geschafft und durfte zurück in seine Box. „Ich denke du wirst ihn wieder gut aufpäppeln!“ munterte ich jojomaus auf. Nun würde nur noch ein Patient anstehen. Leider sah diese Stute nicht besser aus als ihr Vorgänger und wie ich erfuhr, stammte auch Samantha aus der Verwahrlosung. Das erste Geschenk was sie mir machte, war Schleim auf meine gesamte Hose zu niesen. Stöhnend wischte ich mich mit einem Tuch ab und schaute zu jojomaus. „Also sie können wir nicht impfen.“ sagte ich direkt und schaute die Stute zweifelnd an. Augen und Nüstern brauchte ich mir gar nicht anschauen, denn beides war stark gerötet und auch ihrer Lunge hörte man die Erkältung nur zu gut an. Zudem besaß die Stute leichtes Fieber und sie war rundum verspannt, da sie von Hustenanfällen geplagt wurde. Ich zog direkt zwei Spritzen auf und verabreichte sie der Stute, als sie noch gar nicht damit rechnete. Die erste war ein entzündungshemmendes Antibiotikum und das andere ein Schmerzmittel, damit sie sich wieder ein wenig entspannen konnte. Danach erklärte ich jojomaus, wie sie die Stute am besten gesund bekam. „Eindecken ist denke ich logisch und dann gebe ich dir noch ein Pulver, was du täglich unter das Futter mischen solltest. Außerdem wäre es gut, wenn du die Stute inhalieren lassen würdest.“ bei den Worten schaute jojomaus mich verwirrt an. „Jaja, richtig gehört. Das löst den Schleim.“ lachte ich und erklärte ihr kurz, dass es letztendlich das Gleiche war wie beim Menschen. Zum Schluss konnte ich Samantha aber zumindest noch ihre Wurmkur verabreichen. „Zum Impfen machen wir am besten später noch einmal einen Termin. Das mache ich dann aber als Anschluss an diese Behandlung hier.“ meinte ich lächelnd und verabschiedete mich von meiner letzten Patientin. Danach packte ich meine Sachen zusammen und verabschiedete mich auch noch von jojomaus, ehe ich mich auf den Weg zum nächsten Termin aufmachte.
    • jojomaus
      Schneegestöber
      Es schneite fürchterlich, als ich mit zügigem Schritt zur Futterkammer ging und mit der Morgenration der Pferde anschließend zum Stall eilte. Der Wind wehte mir hart die Flocken ins Gesicht. Im Stall war es mollig warm, es roch nach Pferden und Heu, man hörte die Tiere schnauben und grummeln. Kaum hatten sie mich bemerkt wurde es unruhig im Stall, ungeduldiges Wiehern und Stampfen. Mit routinierten Handgriffen verteilte ich jedem Pferd seine Ration und am Ende hörte man nur noch zufriedene Kaugeräusche. Während alle am Fressen waren, machte ich mich schon daran den gröbsten Mist aus den Boxen zu nehmen und neu Einzustreuen. Fertig mit der Arbeit, schaute ich kurz hinaus, es schneite immer noch, aber mir kam es weniger Windig vor.

      Als nächstes wollte ich Brave Quintus versorgen. Die Tierärztin hatte mir eine Salbe für das tägliche Versorgen seiner Schürfwunden da gelassen. Ganz sachte, mit vielem Loben und ruhigen Worten ging ich beim Salbe auftragen zu werke. Immer wenn ich eine Wunde berührte durchlief Quinn ein Zittern, ansonsten blieb er aber ruhig stehen. Nach diesem Prozedere bekam er einen süßen Apfel als Belohnung zu gesteckt, den ich ihm vorher halbierte. Samantha zu versorgen war dagegen nicht so einfach. Das Medikament in Pulverform hatte sie zwar gefressen ohne dieses zu bemerken, aber ich hatte noch den Auftrag erhalten sie Inhalieren zu lassen. Ich bestach die Fuchsstute mit einem kleinen Stück Apfel als ich mich zu ihr in die Box gesellte. Redete leise mit ihr und nahm die Decke ab um sie ein wenig mit der Bürste zu verwöhnen. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit ehe die Stute sich entspannte. Schnell lobte ich sie wieder mit einem Apfelstück und legte ihr schließlich wieder die Decke über. Ich hatte von einer Eimer-Handtuch-Methode gehört, welche ich aber gar nicht erst versuchen wollte, da Samantha noch nicht besonders viel Vertrauen zu mir Aufgebaut hat, in der kurzen Zeit die sie nun bei mir ist. Daher lieh ich mir auch gleich von der Tierärztin ein passendes Inhaliergerät aus. Samantha aber weigerte sich an das Gerät zu treten, unruhig schlug sie ihren Kopf herum und versuchte mir auszuweichen. Also legte ich es zur Seite und trat noch einmal zur Stute. Ich hielt sie am Halfter und streichelte sie bis sie sich beruhigt hatte. Missmutig zuckten ihre Ohren vor und zurück, schließlich entspannte sie aber doch. Ich gab vorerst auf, mit Jay´s Hilfe müsste es später klappen.
      ...​
    • Atha
      Hufschmiedbericht ~Freedom~

      Nach gefühlten 15 Jahren, ging mein Handy an. Ich hatte über 50 Nachrichten und plötzlich fuhr ein Schreck durch mich. Ich hastete aus dem Haus und zu meinem Wagen. Alpha, meine Hündin, rannte neben mir her und sprang in den Jeep. "Shit, die Arme jojomaus!" Ich drückte aufs Gas und raste vom Hof, ich wurde auf dem Weg zu jojomaus's Hof zweimal geblitzt, da ich nie meinen Fuß vom Gas nahm. Ich bog mal rechts, mal links ab und endlich kam der Hof in Sicht! Ich atmete auf, doch in dem Moment...bleibt der Wagen stehen! Ich fluche, schimpfe und was nicht noch alles. Ich sprang aus dem Wagen, ließ Alpha auch raus und knallte die Tür zu. Der Wagen stand am Straßenrand und mir war das im Moment egal! Zufälliger Weise kam gerade zwei Reiterinnen vorbei, sie blieben bei mir stehen "Alles okay? Können wir ihnen helfen?" Ich sah die beiden an "Ich muss zu dem Hof da!" antwortete ich. "Mmmhhh, kannst du reiten?" fragte die Frau auf einem ruhigen Hannoveraner. Ich nickte "Gut, du kannst mein Pferd mal eben nehmen, wir kommen zum Hof und holen ihn!" die Frau lächelte mich an. Sie schwang sich von dem Pferd und gab mir die Zügel. Ich blickte sie dankend an, holte meine Tasche, wo ich alles drin hatte und schwang mich auf das Pferd. Die Besitzern des Pferdes, ging zu der anderen Frau und sprang auf den Tinker. "Danke, ich warte auf dem Hof auf euch!" ich treibte den Hannoveraner an und sofort preschte er los. Alpha lief neben uns her und hielt gut mit. Nach weiteren 5 Minuten waren wir am Hof und kurz darauf kamen auch die Frauen. Ich bedankte mich nochmal und rannte zu jojomaus, die schon auf mich wartete. "Es tut mir so, so leid!" jammerte ich. Doch sie sagte das es nicht so schlimm wäre und führte mich zu den Pferden. Als erstes gingen wir zu French Lover, der junge Hengst blickte uns neugierig an. Wir brachten ihn zum Putzplatz und dort fing ich an seine Hufe zu säubern. Sofort fängt er an mit den Zähnen zu knirschen,doch ich machte einfach weiter. Nach dem alle vier Hufe sauber waren, fing ich an die Hufe zu schneiden. Erst beim linken Vorderhuf, dann beim linken Hinterhuf, danach beim rechten Hinterguf und schließlich beim rechten Vorderhuf. French Lover gefiel das gar nicht, er zog immer mal wieder den Huf weg, doch am Ende hielt er ganz lieb still. Danach brachten wir ihn zurück und gingen zu Brave Quintus, der Hengst sah sehr edeln aus. Auch ihn brachten wir zum Putzplatz, er wölbte beim führen den Kopf. Man sah ihm an das er ein großes Potenzial für Dressur hatte. Wie bei French Lover fing ich an seine Hufe zu säubern und dann zu schneiden. Er hingegen blieb die ganze Zeit lieb stehen und hatte die ganze Zeit den Kopf oben. Danach Brave Quintus holten wir Samantha, sie jedoch mussten wir hinter uns her ziehen. Da sie die Hufe in den Boden rammte und sich keinen Zentimeter wollte. Als ich dann auch noch anfing ihre Hufe zu säubern, knuffte sie mich in den Rücken. Ohne zu reagieren ließ ich sie in Ruhe und machte weiter, bei den Hinterhufen zog sie diese immer weg und es dauerte 20 Minuten bis ich die fertig hatte. Ich war froh als ich mit ihr fertig war, mir lief eine kleine Schweißperle über die Stirn. "Jetzt kommt die letzte!" meinte jojomaus. Sie brachte Panthera, die junge Hannoveraner Stute schnupperte an mir. Sie drückte ihren Kopf gegen meine Brust, liebevoll drückte ich sie weg und fing auch ich bei ihr an die Hufe zu säubern. Sie ist eine Traumpatientin, sie blieb die ganze Zeit still, mal hin und wieder schaute sie zu mir. Ich war nach 20 Minuten mit ihr fertig, dann nahm ich die Hufeisen ab und passte die neuen an. Wieder hielt sie still und nach weiteren 20 Minuten war auch das letzte Hufeisen am richtigen Platz. "Fertig!" triumphierend sah ich jojomaus an. Ich verabschiedet mich und rief den Abschleppdienst an, der mich dann nach Hause brachte.
    • jojomaus
      Neues im Stall
      Früh auf den Beinen, wie eigentlich jeden Tag, hatte ich nach dem erstem versorgen der Pferde nur eins im Sinn. Die neue Box für Baby Doll Melody fertig zu machen und einen Bereich der Stutkoppel abzugrenzen. Nach den beiden Proberitten war ich fest entschlossen sie zu kaufen. Jay hatte nur lächelnd den Kopf geschüttelt und gemeint ich solle machen was ich wollte. Nun das hatte ich auch gemacht, auch eigentlich wie immer. Nachdem die Box hergerichtet war kamen nun vorerst alle Stuten auf die Koppel, während Samantha vorerst im Stall blieb. San, wie ich die Stute liebevoll nannte, hatte sich zum Glück von ihrer Erkältung erholt und war auf dem gutem Weg wieder mehr wie ein gesundes Pferd auszusehen. Ein wenig Gewicht musste sie noch zulegen, aber die ersten Longiereinheit konnte ich heute mit ihr wagen.
      Bei den Hengsten im Stall durften zuerst Phey und French auf die Koppel, wobei ich jeden einzeln dort hin führen musste, da man beide zusammen nicht halten konnte. Sie ließen sich auch gleich auf ein Rangelndes Rennspiel ein und ignorierten mich komplett. So machte ich mich recht schnell wieder auf den Weg zu Brave Quintus, dem guten musste ich noch seine Schrammen versorgen. Auch er war auf dem Weg der Besserung, bei ihm würde es allerdings noch länger dauern als bei Samantha.
      Leider musste ich ihn auf eine extra Koppel stellen, da er sich so überhaupt nicht mit Phey vertrug und ich keine weiteren Verletzungen bei ihm Riskieren wollte. Eine bessere Lösung hatte ich bis jetzt noch nicht gefunden.
      Die Ankunft von Baby Doll war für den Vormittag angekündigt, da zu der Zeit der Verkehr noch recht ruhig war, und so wartete ich gespannt auf meine neue Appaloosastute während ich San am Putzplatz zurecht machte für eine kleine Longiereinheit. Die Hannoveraner Stute zeigte sich heute wieder einmal von ihrer zickigen Seite vor allem als ich versuchte ihr Gesicht zu säubern, den Rest der Putzaktion ließ sie sich jedoch gefallen. Selbst das Hufe säubern klappte erstaunlich gut. Als ich jedoch Longiergurt und Trense anlegen wollte versuchte sie erneut nach mir zu schnappen und drehte und wendete ihren Kopf herum in der Hoffnung mir zu entkommen. Doch bis auf ein `mir fast auf die Füße treten` erreichte die Fuchsstute überhaupt nichts. Am Ende war Longiergurt und Trense angelegt und passte wie angegossen und San schnaubte ergeben. Am Reitplatz angekommen schickte ich sie gleich von mir Weg in den Zirkel und begann sie warm laufen zu lassen, zu erst auf der Linken Hand und anschließend auf der rechten. Als ich sie zum traben animierte warf sie den Kopf hoch und versuchte sich zu weigern. Doch so schnell gab ich nicht auf. Nach energischem treiben trabte meine Fuchsstute gehorsam an und man konnte ihre eleganten Bewegungen erahnen. Ich Arbeitete noch einige Zeit mit San bis sie anfängliche Erschöpfung zeigte und führte sie dann noch etwas im Schritt herum um ihren Gehorsam ein wenig zu festigen. Anschließend putzte ich Samantha über, verwöhnte sie mit einigen Apfelstücken und entließ sie dann zu den anderen Stuten auf die Koppel.
      Die restliche Zeit vertrieb ich mir damit den Hof zu fegen, das war mal wieder dringend notwendig. Als ich das Auto kommen hörte verstaute ich schnell den Besen. Veija stieg aus und wir begrüßten einander freundlich. "Wie war die Fahrt? Habt ihr gut her gefunden?", erkundigte ich mich bei ihr, während ich ihr half die Verladerampe hinunter zu lassen. "Die Fahrt war recht lang, aber zum Glück ohne besondere Vorkommnisse." Baby Doll drehte ihren schönen Kopf zu uns und wieherte leise. "Ja mein Mädchen, du kommst ja sofort raus.", beruhigte Veija die junge Stute und zu mir gewandt fuhr sie fort: "Wo soll sie denn zum eingewöhnen hin, nach der langen Fahrt stelle ich sie ungern in die Box. Ein bisschen Bewegung würde ihr gut tun." "Kein Problem, ich habe eine Koppel bei unseren Stuten abgegrenzt, dort kann sie die anderen erst einmal beschnuppern." Ich geleitete beide zu der genannten Koppel und wir ließen Dolly dort laufen. Flying Star stand aufgeregt am Zaun und begutachtete die neue Stute. Ihr Motto war es schon zeitig allen klar zu machen das sie das Sagen hatte. Auch unsere anderen Mädels trotteten neugierig heran um den Neuling zu begrüßen. Bis jetzt sah alles harmonisch aus und einer Vergesellschaftung stand wohl nichts im Wege, solange Fly ihre Position halten durfte.
    • jojomaus
      Zeitiger Sommeranfang
      Nach wechselnden Sonnen- und Regentagen und auch einigen Stürmen kamen die Bauarbeiten an der Reithalle nur langsam voran. Ich freute mich aber schon riesig auf ihre Fertigstellung. Heute würde es aber noch nicht soweit sein und so brachte ich nach den frühmorgentlichen Arbeiten, zusammen mit Jay, unsere Vierbeiner auf ihre jeweiligen Koppeln. Cetera durfte allerdings noch immer nicht mit ins Grüne, sie musste vorerst noch mit ihrem Paddock vorlieb nehmen. Im Stall blieben nur Samantha und Quintus, mit denen ich heute erstmalig vom Sattel aus arbeiten wollte. Samantha war wieder fit und die regelmäßige Bodenarbeit und das Longieren zeigte bei ihr erste Erfolge. Sie setzte Muskeln an und faste Vertrauen zu uns auf, soweit man es so nennen konnte. Sie zickt viel rum und man muss ihre Zähne im Auge behalten, aber allmählich hatte ich den dreh mit ihr raus. Mit geschicktem Griff halfterte ich San auf und führte sie zum Putzplatz um sie zu putzen. Das klappte an und für sich ganz gut. Beim Hufe säubern brauchte ich dann einige Kraft da San sich immer auf den Huf stützte welchen ich gerade säubern wollte. Nachdem ich dann endlich alle 4 Hufe sauber hatte räumte ich schnell das Putzzeug bei Seite und holte Samanthas Trense und Sattel. Um den Bauchgurt zu zu bekommen kitzelte ich der Stute ein wenig den Bauch, damit diese ihn ein wenig einzog. Das Trensen dagegen verlief nicht ganz so leicht, da das zickige Tier den Kopf in die Höhe warf und die Zähne zusammen biss. Mit ihren 1,68m war sie mir um einiges Überlegen, aber irgendwie schaffte ich es doch ihr die Trense anzulegen. Ich tätschelte San erleichtert den Hals ehe ich sie zum Reitplatz führte. Beim Aufsteigen drehte sie sich Widerspenstig im Kreis um es mir so schwierig wie möglich zu machen, trotzdem war ich fix sicher im Sattel. Die Arbeit mit ihr war nicht so einfach, aber ich konnte doch ab und an ihre schönen Gänge heraus kitzeln und ihr ein wenig klar machen das ich mir nicht alles von ihr gefallen ließ. Für den Anfang hielt ich das Training kurz und konzentrierte mich auf Schritt und Trab in unterschiedlichen Tempis und einfache Bahnfiguren. Trotz dessen waren wir beide im Anschluss ziemlich nass geschwitzt so das ich meine erschöpfte Stute am Zügel nahm und sie trocken führte. Nach dem Absatteln und über putzen durfte Samantha zu den anderen auf die Koppel.

      Weiter im Programm ging es mit Brave Qintus, genannt Quinn, er zeigte ein stolzes Auftreten als ich ihn zum Putzplatz führte und ihn für das erste Training unterm Sattel zurecht machte. Das Putzen und Satteln ließ er anstandslos über sich ergehen, zusätzlich zur Satteldecke bekam er noch ein stoßdämpfendes Pad unter den Sattel. Recht schnell gelangten wir auf den Reitplatz, dort ritten wir einige Runden kreuz und quer. Zum einen um warm zu werden und zum anderen um uns auf einander einzustimmen. Bevor ich mit dem eigentlichen Training begann, gurtete ich noch einmal nach, auch hier blieb er ruhig. Bei dem kurzem Training war er konzentriert und zeigte Dressurpotenzial welches gefördert werden wollte. Allerdings war er noch recht verspannt und zeigte einige Taktfehler, vor allem bei den Übergängen. Ich hoffte mit Arbeit an der Longe und an der Hand seine kleinen Fehler beheben zu können und so beendete ich die kurze Trainingseinheit optimistisch. Eines wollte ich nämlich nicht, Qinn zu überlasten. Ich führte ihn trocken und putzte ihn über, bevor ich ihn auf die Koppel entließ. Welche heute noch abgetrennt war von den zwei Junghengsten, doch schon bald sollten sie sich eine teilen.
    • jojomaus
      Zusammenführung
      Heute war der große Tag gekommen, die Hengste sollten das erste Mal zusammen auf die Weide. Quinn war meines Erachtens fit genug sich mit Phey auseinander setzten zu können. Für den Notfall hatte ich trotzdem einen Wasserschlauch parat, in der Hoffnung so die Hengste auseinander zu bekommen, sollte das denn Nötig werden. Nach der Fütterung parkte ich jeden einzeln am Putzplatz. Silver und French dienten als Puffer zwischen meinen beiden Wilden Kerlen Phey und Quinn. Dann begann die große Putzaktion. Alle Hengste wurden geputzt und die Hufe kontrolliert. Phey versuchte zwar sich ein wenig wichtig zu machen, aber im allgemeinen blieb es doch recht ruhig. Da ich meine Pappenheimer nicht zusammen auf die Koppel führen konnte musste ich ganze vier Mal den Weg zur Weide laufen. Zuerst brachte ich Quinn hin, der auch gleich herum trabte und sich über die Freiheit erfreute. Danach brachte ich den chilligen Silver auf die Weide. Beide Hengste beschnupperten und stubsten einander und schienen mit einander zurecht zu kommen. Danach holte ich meinen kleinen Frechdachs French Lover. Auch hier blieb alles entspannt und ich verteilte die ersten Leckerchen weil ich froh war das bisher alles klappte. Phey der aufmüpfige war der letzte der zu Weide gebracht wurde. Ich versuchte so entspannt wie möglich auf zu treten, doch leicht angespannt war ich dennoch. Kaum hatte ich Phey vom Führstrick, donnerte er auch schon auf der Koppel herum und spielte den Macho. Silver blieb auf Abstand und auch French zog sich zurück als Quinn und Phey sich bepöbelten, zwickten und die Weide unsicher machten im wildem Tempo. Ich blieb am Zaun und beobachtete das ganze eine Weile, doch so wild beide auch waren, wirklich ernsthaft wurde es nicht. Ich war vorerst einmal erleichtert, das bis jetzt alles geklappt hatte. Blieb nur noch zu hoffen, das es auch so „friedlich“ blieb.Vorsichtshalber hatte ich neben dem Misten und dem Versorgen der Stuten immer ein Auge auf die Hengstkoppel, doch nach der ganzen Aufregung beruhigten sich die Hengst beim grasen und es blieb weites gehend ruhig, neben ein paar Reibereien.
    • jojomaus
      Taktverbesserung
      Ein wenig grummelig führte ich Brave Quintus von der Weide zum Putzplatz. Es gab Streitereien unter den Hengsten, ich musste die Weidesituation also noch einmal überdenken. Phey und Quinn hatten ein paar kleinere Bisswunden. Vorsichtig putze ich also meinen Großen und versorgte seine Schrammen mit einer Wundsalbe. An der Longenarbeit kam er trotzdem nicht vorbei. Ich kratzte noch seine Hufe aus ehe ich ihm Longengurt, Trense und Hilfszügel anlegte. Während der Vorbereitungen kreisten meine Gedanken um das Weideproblem. „So jetzt wird erst einmal gearbeitet. Schluss mit euren Reibereien, du hast ein Taktproblem das behoben werden muss.“ Ich tätschelte Quinn den Hals und führte ihn dann auf den Platz. Dort war erst einmal etwa zehn Minuten Schrittarbeit angesagt, die Hilfszügel waren lang und gleichlang angelegt. Danach waren längere Trabphasen an der Reihe. Nach dem erwärmen nutzte ich die vorbereiteten Bodenricks und gewöhnte Quinn an diese, in dem ich ihn im Schritt darüber führte. Langsam steigerte ich die Anforderungen, immer auf Quinns Reaktionen achtend, doch er nahm die Ricks auf Anhieb an. Schnell war sein optimales Grundtempo gefunden und dank der Arbeit auf großen Linien fiel die Arbeit recht Positiv aus. Ich war stolz auf seine Mitarbeit und nach und nach stellten sich Verbesserungen ein. Da die Taktfehler vor allem in den Übergängen auffielen übten wir diese intensiver. Die Arbeit beendete ich mit einer Entspannungsphase, bei der in Dehnungshaltung über den Rücken gearbeitet wurde, so lösten sich eventuelle Spannungen und war ein positives Ende der Arbeit. „Das war sehr vielversprechend. Dich bekommen wir schon noch auf die richtige Bahn.“ Erneut ging es zum Putzplatz und dort befreite ich meinen Hengst vom Longiergurt und Trense. "Habt ihr euch nun zusammengerauft oder nicht, das ist nun die Frage. Ich schau mir das jetzt noch einmal an mit euch, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt." So brachte ich Quinn mit einem mulmigen Gefühl zurück auf die Weide und nahm mir die Zeit die Jungs noch ein wenig zu beobachten.

      Ärger auf der Weide (27.07.14)
      Schon nach kurzer Zeit kam es zu einem größerem Streit zwischen Quinn und Phey und ich musste sie trennen. Fort an wird es zwei Hengstkoppeln geben auf unserem Hof. Weitere Verletzungen wollte ich meinem Sorgenkind definitiv ersparen, er hatte eine böse Bissverletzung an der Schulter davon getragen, so dass ich die Tierärztin anrufen musste. Phey hatte nur ein paar kleinere Schrammen, welche ich mit einer Wundcreme und der Hilfe von Jay versorgte. Zwei neue Junghengste habe ich mir schon angesehen, diese, so hoffte ich würden Quinn Gesellschaft leisten.
    • Eddi
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      Der heutige Tag war vollgestopft mit Terminen und ich stieg schon kurz nach sieben Uhr in meinen Kombi, um mich auf den Weg zum ersten Patienten zu machen.
      Erneut durfte ich jojomaus besuchen, bei welcher ich schon oft gewesen war. Bei einigen Pferden standen die Impfungen an, besonders bei denen, die sie damals aus schlechter Haltung gerettet hatte.
      Außerdem klagte einer ihrer Hengste über eine fiese Bisswunde, weshalb ich jojomaus auch direkt als erstes besuchte.

      Der verletzte Hengst hieß Brave Quintus und war noch nicht so lange bei jojomaus. Der Hengst war aus schlechter Haltung gerettet worden und jojomaus war inzwischen so weit gewesen, dass er in ihre Herde hatte eingegliedert werden sollen.
      Obwohl Quinn einen braven Charakter besaß, hatte es unter den Hengsten Stress gegeben und dieser hatte sich in einer blutigen Bisswunde an Quinns Schulter gewandelt.
      Jojomaus wartete bereits auf mich und hatte auch Quinn schon einzeln in seine Box gestellt. Ich schaute ihn mir direkt erst einmal an.
      Die Wunde blutete stark, war aber auf den zweiten Blick nicht so tief wie gedacht. Wir säuberten sie gründlich – erst mit lauwarmen Wasser und dann mit Desinfektionsspray.
      Als ich mir sicher war, dass die Wunde gesäubert war, legte ich dem Hengst einen Druckverband an, welcher vor allem auch die Blutung stoppen sollte. Außerdem sollte er ja nicht daran herumknabbern.
      Er bekam direkt ein Schmerzmittel und ein leichtes Antibitiotikum. Da ich gerade einmal da war, schaute ich ihn mir gründlich rundrum an.
      Abgesehen von dem Biss hatte er sich wirklich erholt, hatte wieder zugenommen und wirkte viel fitter.
      Also impfte ich ihn direkt noch komplett durch und entwurmte ihn, so hatten wir das auch erst einmal wieder weg und der nächste Tierarzttermin hatte Zeit.
      „Ich würde sagen, das bedeutet 3 Tage Boxenruhe. Danach kannst du den Verband vorsichtig lösen und schauen wie es aussieht. Auf jeden Fall noch einmal säubern. Ich lasse dir diese Wundsalbe hier für wenn es besser aussieht und den Druckverband falls noch einmal etwas drauf muss.“
      Erklärte ich fix jojomaus und sie nickte. Dann ließen wir den Hengst erst einmal in Ruhe, er schien sowieso ein wenig abwesend zu sein.
      Als nächstes war noch die Stute Panthera an der Reihe. Lächelnd begrüßte ich die Hübsche, denn wir kannten uns schon.
      Panthera war eine vorbildliche Patientin, denn sie ließ alles brav über sich ergehen. Wir begannen mit der äußeren Augenscheinnahme und ich schaute ihr in Augen und Maul.
      Dann tastete ich sie ab, kontrollierte die Temperatur, um auch wirklich sicher zu sein, dass sie kerngesund war.
      Danach gab es die Impfungen und die Wurmkur. Beides ließ Panthera tapfer über sich ergehen und dann hatte sie es auch schon geschafft.
      „Braves Mädchen.“ lobte ich sie und schon durfte sie zurück auf ihre Weide.
      Ich verabschiedete mich von jojomaus und verschwand direkt zum Auto, die nächsten Patienten warteten schon.
    • jojomaus
      Wieder Fit
      Nach langer Erholung im Stall und Einzelhaft sowie viel Zuwendung meinerseits hatte Quinn es wieder geschafft Fit zu werden. Nach der Stallruhe konnte er sich auf einer extra abgetrennten Weide ein wenig mit Sheregi und Joker beschnuppern, aber meistens ignorierten sich die Hengste. Hin und wieder hatten wir aber auch beobachten können wie sie, zwar durch den Zaun getrennt, trotzdem zusammen grasten und genau das gab mir wieder ein wenig Hoffnung das die Einzelhaft von Quinn vielleicht doch nicht für immer wären sollte. Bisher traute ich mich nicht recht den Hengst groß zu Arbeiten und ging nur mit ihm Spazieren, was unser Vertrauen zueinander aber weiter festigte. Heute wollte ich ihn aber wieder Longieren um zu sehen ob die Trainingspause unsere Fortschritte zunichte gemacht hatte. Wiehernd begrüßte mich mein Brauner und kam eiligen Schrittes zu mir, so konnte ich ihn ohne weiteres Aufhebens ans Halfter nehmen. Beim Putzen nutze er jede ihm bietende Möglichkeit um sich an mich zu Schmiegen, ich liebkoste ihn meinerseits natürlich auch. Es freute mich das er trotz seiner bisherigen Verletzungen immer noch solch ein Vertrauen aufbauen konnte. Irgendwann war Quinn dann bereit für seine Longiereinheit und wir konnten uns zur Reithalle begeben. Bodenricks hatte ich schon vorbereitet aufgestellt, um dort wieder ins Training ein zu steigen wo wir aufgehört hatten. Ich wärmte meinen Guten erst ein paar Runden auf beiden Händen auf und arbeitete anschließend noch etwas an seinem Trab ehe ich den Zirkel zu den Ricks verlegte. Aufmerksam arbeitete Quinn mit und wusste auch noch was es mit den Bodenricks auf sich hatte. So konnte ich wirklich dort ansetzten wo wir aufgehört hatten. Erfolgreich beendete ich schließlich unsere Trainingseinheit mit einer Abschließenden Entspannungsarbeit. Diese genoss mein Brauner sichtlich. „So das wars für heute, jetzt kannst du noch etwas die Sonne und frische Luft genießen.“ Als Quinn dann die Junghengste erblickte wieherte er pompös und musste sich aufspielen, was mir ein Lächeln entlockte. Der Hengst war definitiv wieder Genesen.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    jojomaus
    Datum:
    4 Jan. 2014
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  • Rufname: Quinn

    Abstammung

    Von: Unbekannt
    Aus der: Unbekannt


    Grunddaten

    Rasse: Trakehner
    Rassetyp: Warmblut
    Geschlecht: Hengst
    Alter: 10 Jahre
    Stockmaß: 1.64m
    Fellfarbe: Brauner
    Abzeichen: Hinten rechts Krone


    Beschreibung

    Er ist Temperamentvoll, Aufgeweckt und Mutig. Brave Quintus ist ein typischer Trakehner der viel Potenzial in der Dressur zeigt, sowie im Vielseitigkeitssport. Er zeigt deutliche Hengstmanieren, bleibt gegenüber Stuten aber kontrolliert und wird daher in der Zukunft bestimmt einen guten Zuchthengst abgeben.

    Zuchtdaten

    Züchter: //
    Zur Zucht vorgesehen: Ja
    Gekört/ Gekrönt: Nein

    Besitzer: Jojomaus
    Ersteller/Vkr: JayPie


    Qualifikationen

    Eignung: Dressur, Springen, Military

    Dressur: E A L M S S* S** S***
    Western:
    E A L M S S* S** S***
    Springen:
    E A L M S S* S** S***
    Distanz:
    E A L M S S* S** S***
    Military:
    E A L M S S* S** S***
    Fahren:
    E A L M S S* S** S***
    Galopp:
    E A L M S S* S** S***

    Erfolge

    Sonstiges

    HS-Besuch: war am 13.02.14
    Hufe: Barfuß

    TA-Besuch: war am 8.09.14
    (geimpft, entwurmt, Gesundheitskontrolle, Wundversorgung)
    Gesundheit: soweit wieder fit

    Tierarzt: Edfriend, Clinic Cean
    Hufschmied: //