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Elsaria

Boulevard Showcaster geköhrt

Boulevard Showcaster geköhrt
Elsaria, 23 Apr. 2018
Tassila, Muemmi, Bracelet und 9 anderen gefällt das.
    • Elsaria
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      Ein Tag mit der Mama auf der weide
      Nur ein paar wochen alt war der kleine Boulevard Showcaster und hielt das ganze Team auf trab. Die Trächtigkeit von Bolonya Joleen war eine totale katastrophe ich hatte gehofft das die Stute lieber wurde, was leider nicht der fall wurde, wir stellten sogar darauf ein, das Bolonya biestiger und aggressiver wurde um ihr Kind zu schützen. Das Trat auch ein, zumindestens bei den anderen, ich konnte und durfte in die Box und mit dem kleinen arbeiten, ausschließlich ich. Alle anderen verjagte sie, indem sie mit geblänkten zähnen auf sie zustürmte oder den hinterteil zu wendete um kräftig auszutretten. Desshalb war es nun an der Regel das keiner sich der Stute nähert.

      Boulevard hatte wohl die charakterzüge seiner Mutter vererbt, er hatte den sanften Kopfform seines Vaters und auch die Bewegung kamen eher vom Vater als von der Mutter, desto trotz legten wir alle hoffnungen auf das kleine Wesen,. Aber erstmal durfte er ganz Fohlen sein, der ernst seines lebens begann früh genug.

      Seit einigen Tagen war es richtig warm in der Eifel so beschloss ich Bolonya Joleen und Boulevard Showcaster auf die angrenzende hausweide zu bringen, vor einer Stunde kam Hunter, mein bester Freund aus England und mein vertrauter, mein Hufschmied, ich ließ keinen anderen an meine Pferde als ihn. Bin auch schon gespannt wie er mit Showcaster klar kommt wenn es soweit ist.

      Noch saß ich mit ihm auf dem Frühstücktisch und frühstückten. Lucy war bei der oma für ein paar Tagen. „ was willst du heute machen?!“ fragte mich hunter. „ Ich lasse bolonya und Showcaster das erste mal auf die weide!“ sagte ich mein vorhaben. „ Soll ich helfen?“ fragte er mich. Ich sah ihn an. „ Du kennst Bolonya sehr gut, sie hat sich verschlimmert und als der kleine da war, darf nur ich in ihrer und seine nähe, du kannst aber im sicheren sicherheitsabstand hinterherlaufen!“ sagte ich. „ nicht das was passiert!“ fügte ich leise hinzu.

      Als wir mit dem Frühstück fertig waren gingen wir in den Zuchtstall dort halfterte ich Bolonya auf und holte sie aus ihrer Box. Der kleine drehte noch etwas wild in der Box rum und konnte nicht verstehen warum mama ging, doch als er begriff das er auch rauskam stürmte er aus der box auf den hof und drehte dort ab wie eine rakete. Ich hatte mühe die aufgeregte mutter die immer wieder nach ihrem Fohlen dieser nicht auf sie hörte wohlgemerkt rief, aber da sie ihn sehen konnte war es nicht so schlimm. Ich fing den kleinen wildfang gekonnt mit mama ein und lief mit ihr richtung weide. Hunter lief hinter uns. „ Denk an deinen Sicherheitsabstand!“ erinnerte ich ihn noch lachend. Ich hörte nur noch ein „ jaja uhhh ouh!“. Ich drehte den kopf um und sah wie sich hunter krümmte und sich im schritt griff. „ Der kleine Mistkerl!“ rief er noch aus . Showcaster hatte wohl ausgeschlagen und ihn getroffen . „ jackpot!“ lachte ich. Wir kamen jetzt nach einigen minuten unfallfrei an, ich klickte den strick vom halfter und lies Bolonya Frei, sie stürmte los buckelte und lief einigen runden, dicht neben ihr ihr kleines Fohlen.
      Bracelet und Rinnaja gefällt das.
    • Elsaria
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      06. Juli 2017 | 29.947 Zeichen von adoptedfox und sadasha
      Pflege für Elsarias Pferde [17]
      Privatpferde [3] | Horik, Belijana, Lindwedel
      Fohlen [5] | Donnerschall’s Jubilee, Connery’s Brownie, Boulevard Showcaster, Mystical Grey, Con Heartlife
      Zuchtstuten [4] | Jinx, Bolonya Joleen, Mystical Star, Petite Jayaprada
      Deckhengste [5] | Orpheo, Schwarzgold, Golden Jam, Sir Outlaw, Connery

      Hunter | War das… War das Sonne? Da draußen? Heute Morgen? Ungläubig ging ich ans Fenster und stellte sicher, dass ich nicht noch schlief. Es hatte sich tatsächlich über Nacht aufgeklart. In der Küche redeten gleich drei Leute auf mich ein: “Wann fährst du los?” - “Fütterst du die Pferde noch?” - “Hast du einen Moment?” Gine, Isaac und meine Mutter. Müde sah ich vom einen zum nächsten, nahm mir in aller Ruhe meine Kaffeetasse, füllte sie und setzte mich anschließend hin. Die drei sahen mich weiterhin an. “Hunter?” hakte Gine nach. “Antwortest du bitte?” Ich nahm einen Schluck und erwiderte ihren Blick. “Guten Morgen. Ich fahre in einer Stunde los. Die Pferde füttere ich noch und nein, ich habe keine Zeit jetzt zu reden, weil ich noch nicht wach bin.” Isaac und meine Mutter verschwanden prompt. Doch Gine verharrte. Genervt sah ich sie an. “Wenn du mir bei der Fütterung hilfst, können wir dann reden.”
      Gine tat wie geheißen und half mir bei der Fütterung. Währenddessen textete sie mich zu und ließ mir keine Möglichkeit selbst zu Wort zu kommen. Als sie fertig war standen wir schon fünf Minuten mit leeren Futtereimern auf der Stallgasse. “Wir hatten das schon mal Gine und ich habe meine Meinung dazu noch nicht geändert. Wenn es dir zu viel ist hier zu arbeiten und damit meine ich nicht die Arbeit an sich, dann musst du gehen.” sagte ich hart und ging los um den Eimer, samt Futterkarren wegzubringen. Gine sagte jetzt keinen Ton mehr. Auch sie brachte den Eimer weg und ging anschließend zu den Weiden, soweit ich das beurteilen konnte.
      Um großartig darüber nachzudenken fehlte mir die Zeit. Ich hatte gestern Abend schon gepackt und räumte jetzt alles in den Wagen. “Wann bist du wieder da?” meine Mutter wollte das wissen. Ich antwortete ihr knapp, dass es sicher eine Woche werden würde. Sie wusste, dass ich mich sowieso zwischendurch meldete, also fragte sie nicht weiter sondern wünschte mir eine gute und sichere Fahrt nach Deutschland.

      20:00 Uhr auf dem Gestüt zur Lindweide von Fleur. Im Haus fand ich einen Zettel auf dem stand, dass die Pferde heute noch komplett versorgt wurden. Also hatte ich den Abend noch Ruhe. Trotz Allem machte ich eine Kontrollrunde durch den Stall. Die Weiden lief ich erst am nächsten Morgen ab. Gut eine Stunde war ich damit beschäftigt, sodass ich erst wieder in den Stall kam, als auf dem Parkplatz schon das erste Auto stand. Im Stall war jedoch niemand. Vermutlich erledigte er vorher noch andere Sachen und würde dann zur Arbeit kommen. Ich dachte mir nichts Weiter und ging in die Futterkammer und bereitete nach den Plänen die hier hingen alles vor.

      Käthe | 4:00 Uhr. In zwei Stunden würde ich bereits im Flugzeug nach Deutschland sitzen. Vor ein paar Tagen erreichte mich eine Nachricht von Fleur in der sie mich um Hilfe bat und natürlich sicherte ich ihr diese zu. Nachdem ich mich im Badezimmer fertig gemacht hatte ging ich ins Schlafzimmer und packte eine kleine Tasche mit Kleidung für die kommenden Tage. In der Hoffnung dass es warm werden würde in Deutschland wählte ich ein knielanges schwarzes Kleid aus. Ich zog meine Pumps an und betrachtete mich vor dem Spiegel. “Auf das ich mir den Hals breche!” lachte ich und ging mitsamt meiner Tasche in den Hof. Bevor ich los fuhr verabschiedete ich mich von meinen beiden Fohlen. In meiner Abwesenheit würde Erin sich um die Pferde kümmern.
      In Deutschland angekommen holte ich meinen Mietwagen ab und fuhr zum Gestüt. Dort angekommen stellte ich den Wagen auf dem Parkplatz ab. Ich nahm meine Tasche aus dem Kofferraum und ging in Richtung des Hauses. Im Vorbeigehen musterte ich den Wagen neben dem ich geparkt hatte. Das ist doch Hunter? dachte ich, schüttelte den Kopf und ging zur Tür. Ich stellte meine Tasche ab und klingelte. Als auch niemand auf mein Klopfen reagierte beschloss ich im Stall nachzusehen. Ein Pferd brummelte nervös als ich die Stallgasse betrat und ich hörte, dass sich jemand in der Futterkammer befand. “Mr. Crowley welch Freude sie zu sehen!” sagte ich übertrieben laut und lachte. Als Hunter sich zu mir umdrehte blieb mir das Lachen jedoch im Hals stecken. Noch bevor er etwas sagen konnte fragte ich: “Was hast du getan?”.
      “Was machst du hier?”
      “Fleur schrieb mich vor ein paar Tagen an ob ich ihr helfen könne. Die gleiche Frage könnte ich dir aber auch stellen.” antwortete ich und sah ihn fragend an.
      “Bei mir verlief es ähnlich.” meinte ich knapp und grinste sie an. “Schön dass du da bist, wie kam sie auf dich?”
      Ich lächelte ihn an. “Ich war vor ein paar Monaten schon einmal hier, beruflich.”
      “Gut, dass du das ‘beruflich’ erwähnt hast, sonst hätte ich mir echt Gedanken machen müssen.” erwiderte ich lachend. “Die Pferde sind gefüttert, hinten ist eine Weide wo Jakobskreuzkraut steht, das muss raus. Traust du dir das zu oder willst du die Fohlen versorgen, während ich das Kraut raus mache?”
      “Ich würde mich gern erstmal umziehen wenn es recht wäre.” sagte ich lachend und sah ihn an. “Wie kommt es denn, dass du rasiert bist?”

      Hunter | Das klang so, als sähe es aus wie ein Unfall. “Wurde mal wieder Zeit.” sagte ich kurz angebunden. Ich hatte wieder viel zu viel geredet. “Fang dann einfach bei den Fohlen an, wenn du schon mal hier warst… Du weißt bescheid.” Gerade als ich merkte wieder zu viel zu erzählen hielt ich inne. Vermutlich klang es so, als würde ich noch weiter reden, aber ich nahm mir stattdessen ein paar Handschuhe, einen Eimer und eine Gartenschippe und ging damit zu der Weide wo das giftige Kraut stand.

      Käthe | Ich sah ihm nach und drehte mich dann um, um zum Haus zu gehen. Erst jetzt bemerkte ich, dass die Tür nicht abgeschlossen war und ging mit meiner Tasche ins Haus. Da ich nicht wusste wo sich das Gästezimmer befand stellte ich die Tasche auf den Sessel im Wohnzimmer und beschloss mich dort auch umzuziehen. Ich steckte mein Telefon in die Tasche meiner Reithose und ging zurück in den Stall um mich den Fohlen zu widmen. “Wir haben uns aber lange nicht gesehen!” begrüßte ich Mystical Grey und kraulte der jungen Stute die Stirn. Ich zog ihr das Halfter an und führte sie in die Stallgasse um ihren Boxennachbar Con Heartlife ebenfalls aus der Box zu holen. Mit einem Fohlen links- und einem Fohlen rechts von mir verließ ich die Stallgasse und ging zu den Weiden. Hunter schien noch immer mit dem Jakobskreuzkraut beschäftigt und so brachte ich die Fohlen auf die nebenliegende Weide. Nachdem auch Connery’s Brownie und Boulevard Showcaster auf der Weide waren wartete ein Fohlen allein im Stall auf mich. Ich hatte die Boxentür noch nicht ganz geöffnet, da versuchte Donnerschall’s Jubilee sich bereits an mir vorbei zu drängen. Ich schob die Stute zurück und zog ihr das Halfter über. “Da kann es jemand aber gar nicht erwarten!” sagte ich lachend und brachte sie ebenfalls auf die Weide. Nachdem ich den Zaun geschlossen hatte ging ich zur Weide auf der Hunter war und stellte mich neben ihn: “Kann ich dir helfen?”

      Hunter | Das Kraut war zum Glück noch nicht allzu hoch gewachsen und so konnte ich es gut samt Wurzeln entfernen. Blöd war nur, dass es sich schon recht weit verteilt hatte. Immer wieder entdeckte ich noch einen Ableger. Ich richtete mich kurz auf und sah zu ihr hoch, da ich noch immer auf den Knien saß. “Nein ich komme zurecht. Bist du schon fertig mit den Fohlen?”
      “Ja deswegen bin ich ja hier!” antwortete sie und sah mich an.
      Ich maß sie spielerisch. “Ponys würden zu dir passen. Da hinten stehen drei.” sagte ich grinsend und zeigte auf den Nebenstall, wo Lindwedel, Belijana und Horik standen.
      “Weil ich klein bin oder was?” fragte sie lachend und sah zum Stall.
      Schmunzelnd wandte ich mich ab und schaufelte die nächste Pflanze samt Wurzeln aus der Erde. Sie hockte sich neben mich, riss ein Büschel Gras ab und sah mich provokant an. “Mit Bart hast du mir besser gefallen. Da hat man nicht alles gehört was du sagst.” sagte sie und hielt das Büschel Gras vor mein Gesicht.
      Ich lachte abfällig. “Ja genau.” antwortete ich und wandte mich wieder der Arbeit zu. Sie warf das Grasbüschel in den Eimer neben mir und legte ihre Arme um meinen Hals. “Dann geh ich mal zu meinen Ponyfreunden.” sagte sie leise und drückte mir einen Kuss auf die Wange.
      Käthe verschwand anschließend in Richtung Ponys. Ich war nach einer Stunde endlich fertig mit dem Unkraut. Als ich sämtliche Utensilien weggebracht hatte, ging ich zu Schwarzgold und holte ihn aus seiner Box. Der Rappe war nicht sonderlich dreckig, trotzdem bürstete ich nochmal drüber bevor ich ihn sattelte und aufzäumte.
      Der Reitplatz war noch nass von den Regentagen zuvor, also entschied ich mich für die Reithalle. In der Mitte stieg ich auf und ritt den Hengst erstmal warm.

      Käthe | Nachdem ich Lindwedel geputzt hatte holte ich einen Kappzaum aus der Sattelkammer und legte ihn dem Ponywallach an. Ich führte ihn auf den Hof und ging zur Reithalle. “Kann ich mit rein kommen?” rief ich über die Bande. Hunter hielt Schwarzgold an und rief “Ja”, sodass ich ich das Tor öffnen konnte und mit Lindwedel eintrat. Ich schloss das Tor wieder und führte Lindwedel in die Mitte der Halle. Der Ponywallach wich brav auf den Zirkel und zog im Schritt seine Runden. Ich konzentrierte mich voll auf Lindwedel und ignorierte Hunter, der mit Schwarzgold auf dem anderen Zirkel blieb. Nach zwanzig Minuten beendete ich die Trainingseinheit und holte Lindwedel zu mir. Ich lobte den Wallach ausgiebig und warf Hunter einen flüchtigen Blick zu. Er schien zu verstehen und wechselte auf den unteren Zirkel. Ich führte Lindwedel aus der Halle und brachte ihn auf die Weide.
      Hunter arbeitete noch eine ganze Weile mit Schwarzgold, bis er ihn ebenfalls auf die Weide entließ und sich stattdessen Connery aus der Box holte. Ich ging zurück in den Stall und begann Belijana in ihrer Box zu putzen. Nachdem die Stute sauber vor mir stand fuhr ich mit meinen Fingern durch ihre dichte Mähne um diese aufzulockern. Ich verließ ihre Box und wandte mich ihrem Boxennachbarn zu, Horik. Der Norwegerhengst streckte sein Maul neugierig durch die Gitterstäbe seiner Box. Ich betrat sie und begrüßte ihn ausgiebig bevor ich mit dem Putzen begann. In der Zwischenzeit klopfte Belijana mit ihrem Huf gegen die Boxentür. “Geduld!” rief ich lachend und kratzte die Hufe von Horik aus. Ich hängte den Führstrick in das Halfter von Horik ein und führte den ruhigen Hengst in die Stallgasse. Ich entschloss mit dem Hengst eine Runde spazieren zu gehen und lief an der Reithalle vorbei um Hunter Bescheid geben zu können. Wir schlugen einen Pfad ein der uns genau in den Wald führen würde. Im Wald war es angenehm kühl und bis auf ein paar Bremsen kamen wir relativ glimpflich davon. Zurück auf dem Hof brachte ich Horik auf eine Weide abseits der Fohlen und ging in den Stall wo Belijana bereits auf mich wartete. Bevor ich die Stute aus der Box holte ging ich in die Sattelkammer um eine Longe zu holen. Ich hängte die Longe in das Halfter ein und führte Belijana zum Reitplatz um Hunter in der Halle nicht zu stören. Anscheinend hatte es die letzten Tage geregnet, denn mit jedem Schritt sanken wir etwas in den weichen Sand ein. Ich ging in der Mitte des Reitplatzes und schickte Belijana auf den Zirkel. Im Schritt ließ ich sie ein paar Runden warm laufen bevor ich ihr das Kommando gab anzutraben. Belijana folgte und ich hatte zu tun die Stute auf dem Zirkel zu halten. Auch wenn sie nicht besonders groß war hatte sie ordentlich Kraft! Ich ließ Belijana zum Abschluß ein paar Runden galoppieren bevor ich sie zum Stand parierte und betrachtete. Der nasse Sand klebte sowohl an den Beinen der Stute, als auch an ihrem Bauch. “Sieht so aus als müssten wir dich abduschen.” stellte ich fest und führte die Stute zum Waschplatz. Ich tauschte die Longe gegen einen Führstrick und band sie fest.

      Hunter | Connery arbeitete ein wenig besser mit als Schwarzgold. Der Braune war so motiviert, dass ich irgendwann abstieg und ein Hindernis aufbaute. Ich legte die Stange nicht allzu hoch, da ich keine Höchstleistungen am Sprung erwartete. Connery freute sich über diese Gelegenheit sich außerhalb der Dressur zu verausgaben. Nach einer guten Stunde ritt ich ihn ab und brachte ihn im Anschluss auf seine Weide. Aus ich wieder zum Stall kam sah ich, dass Käthe noch dabei war Belijana abzuwaschen. Ich nahm mir die Zeit um mich neben sie zu stellen. Eigentlich hätte ich jetzt gerne geraucht, aber das war ein Laster, das Käthe noch nicht von mir kannte und so lenkte ich mich ab. Die schwarze Stute genoss ihr Bad und Käthe versuchte gerade den wohl hartnäckig festsitzenden Sand aus dem Behang zu lösen. Sie hatte mich noch nicht bemerkt und da ich sie nicht unnötig erschrecken wollte… wir wissen ja wohin sowas führt… blieb ich ruhig stehen und verhielt mich leise.

      Käthe | Stöhnend stand ich aus der Hocke auf und begutachtete den Behang von Belijana der nun endlich von Sand befreit war. Zufrieden stellte ich das Wasser ab und hängte den Wasserschlauch über den Anbindebügel. Ich löste den Strick von Belijana und erschrak als ich Hunter hinter mir bemerkte. “Stehst du schon lange da?” fragte ich ihn und sah ihn forschend an. “Nur einen Moment lang. Kann man dir helfen?” antwortete er und schmunzelte. Ich sah an Belijana herab, antwortete knapp “Nein, bin schon fertig.” und ging an ihm vorbei um die Stute auf die Weide zu bringen. Als ich das Weidetor geschlossen hatte drehte ich mich um und wollte gerade zurück zum Stall gehen als ich sah dass Hunter sich eine Zigarette anzündete. “Hunter? Am Stall rauchen?” rief ich ihm zu und hob mahnend den Finger. Er nahm das Feuerzeug runter und nuschelte irgendwas von: “Hier ist ja direkt Wasser.” Er nickte zum Schlauch rüber. “Du willst also duschen?” fragte ich grinsend und griff nach dem Wasserschlauch. Langsam schüttelte er den Kopf, machte jedoch keine Anstalten die Zigarette zu löschen. “Dann geh wenigstens in den Hof, Hunter.” bat ich ihn und räumte den Waschplatz auf. “Aber… hier ist es eigentlich sicherer.” widersprach er und lehnte sich gegen den Anbindebügel. “Dann mach doch was du willst!” sagte ich gespielt wütend und ging in den Stall. Hunter rauchte seine Zigarette zu Ende und folgte mir dann. Ich war gerade dabei Petite Jayaprada zu putzen als Hunter den Stall betrat. Ich tat so als wäre ich noch wütend und ignorierte ihn.

      Hunter | Gleich neben Petite Jayaprada stand Mystical Star. Die Falbstute drängte sich so sehr an die Boxentür, dass ich sie kaum aufschieben konnte. Mit der einen Hand schob ich Mystical zurück und mit der anderen öffnete ich die Türe. Als die Stute endlich angebunden auf der Stallgasse stand, war Käthe schon so gut wie fertig. Sie kratzte die Hufe der Stute aus und sah nicht ein Mal zu mir. Ich brauchte gut zwanzig weitere Minuten bis ich endlich fertig war und Mystical Star aus dem Stall führte. Käthe gurtete Petite Jayaprada nach und schwang sich in den Sattel. Ich setzte den Helm auf und tat es ihr gleich. Eigentlich hatte ich vor Mystical Star in der Reithalle zu arbeiten, doch Käthe griff mir in den Zügel und führte mich neben ihr her “Wir haben noch einen Ausritt ausstehend.” sagte sie und lächelte mich an. “Redest du also wieder mit mir.” stellte ich fest und warf ihr einen provokanten Blick zu.
      “Soll ich nicht?” antwortete sie ohne mich anzusehen. Als sie den Zügel los ließ nahm ich ihn wieder auf und reihte mich hinter Petite Jayaprada ein.
      Die deutsche Eifel bot ein wunderschönes Reitgelände. Nach einer Stunde kamen wir wieder auf den Hof zurück und brachten die beiden Stuten auf ihre Weide. Nun waren Bolonya Joleen und Jinx an der Reihe.
      Wir beschlossen die beiden übrigen Stuten nur abzulongieren. “Drei Hengste haben wir noch, dann müssen wir nur noch die Ställe misten.” stellte Käthe fest und machte sich auf den Weg zu Sir Outlaw. Sie ging in die Box des Hengstes und begann damit ihn zu putzen. “Ich werde mit ihm in die Halle gehen wenn das ok geht?” fragte sie mich und sah durch die Gitterstangen hindurch. “Klar.” gab ich zurück und nahm Orpheo aus seiner Box. Als der Hengst gesattelt war führte ich ihn auf den Reitplatz und stieg auf.

      Käthe | Nachdem Sir Outlaw bewies dass er Temperament hatte arbeitete er fleißig mit. Nach einigen Gang- und Handwechseln parierte ich den Hengst in den Stand und holte ihn zu mir. Ich lobte ihn ausgiebig und brachte ihn auf die Weide. Auf dem Rückweg hielt ich am Reitplatz und sah Hunter und Orpheo zu. Die beiden schienen miteinander zu harmonieren. Hunter hielt den schönen Hengst auf meiner Höhe an und legte die Hände auf dem Zwiesel ab. “Kümmerst du dich um Golden Jam? Ich werde noch eine Weile brauchen.” sagte er und ich nickte zustimmend. “Das sah gut aus!” lobte ich ihn als er die Zügel wieder aufnahm und anritt. Ich ging in den Stall und begrüßte das letzte Pferd, Golden Jam, befestigte den Führstrick an seinem Halfter und führte ihn hinaus in die Stallgasse wo ich ihn vor seiner Box festband. Geduldig ließ er sich von mir putzen. Als wir fertig waren ging ich in die Sattelkammer und holte die Longe um sie an Golden Jams Halfter zu befestigen. Aufgeregt folgte der Hengst mir in die Reithalle und ließ sich auch beim longieren kaum beruhigen. Er war auf ganzer Linie unkonzentriert. Ich wechselte die Hand und versuchte es erneut doch ohne Erfolg. Nach einer gefühlten Viertelstunde gab ich es auf und holte Jam zu mir. “Du willst raus, oder?” fragte ich ihn und zupfte seinen Schopf zurecht. Auf dem Weg zur Weide hielt ich Golden Jam mehrfach an da er versuchte mich zu überholen. Hunter sah mich fragend an und ich zuckte die Schultern als Antwort. Ich konnte die Longe gerade abnehmen, da schoss der Hengst auch schon los und galoppierte ungestüm über die Weide. Da Hunter noch auf dem Reitplatz war begann ich damit die Stallgasse aufzuräumen und wusch die Tränken aus. Kurze Zeit später kam Hunter mit Sattel und Trense unter dem Arm in den Stall und ging in die Sattelkammer um die Sachen zu verstauen. Während er die Boxen der Pferde ausmistete folgte ich ihm und streute sie neu ein. Nun da die Arbeit erledigt war ging ich ins Haus und beseitigte meine Unordnung vom Vormittag. Wenige Minuten später öffnete Hunter die Tür und ging wortlos an mir vorbei ins Badezimmer.

      Hunter | Da nichts im Haus war bestellten wir uns etwas zum Essen. Satt und alle Arbeiten erledigt saßen wir im Wohnzimmer. Ich hatte nach langer Zeit wieder mein Skizzenbuch rausgeholt und kritzelte darin herum. “Was machst du da?” fragte Käthe die in der Küche stand und sich einen Kaffee machte. “Ich zeichne.” antwortete Hunter geistesabwesend. Sie goss sich eine Tasse ein und lehnte sich über meine Schulter. “Du kannst zeichnen?” fragte sie und sah mich fragend an. Ich hielt kurz inne und sah sie an. “Für meine Verhältnisse ist es ausreichend.” - “Ausreichend ist untertrieben Hunter!” sagte sie begeistert und schob meine Füße vom Sofa um sich selbst zu setzen. Ich brummte zustimmend und legte Stift und Buch auf den Wohnzimmertisch, da ich nicht weiter machen konnte, wenn ich mich beobachtet fühlte. “Hab ich was falsches gesagt?” - “Nein, ich… kann nur nicht zeichnen, wenn mir jemand dabei zusieht.” Zögernd nippte sie an ihrer Tasse: “Darf ich mal sehen?”.
      Ich nickte und gab ihr das Buch. Sie legte es auf ihre Beine und blätterte darin herum. “Das hätte ich dir nicht zugetraut, wirklich.” sagte sie und ich konnte nicht wirklich einschätzen ob es sich dabei um ein Lob handeln sollte. Sie lächelte und gab mir mein Skizzenbuch zurück. “Ich mach dann mal einen Rundgang.” sagte sie und stand auf. Während sie sich die Schuhe anzog fragte sie: “Wie lange bleibst du eigentlich hier?”.
      “Bis zum Ende der Woche. Dann kommt Fleur zurück.” antwortete ich und nahm mein Buch wieder auf den Schoß, in der Erwartung, dass Käthe gleich weg wäre.
      “Achso, na dann.” sagte sie und ging nach draußen.
      Nach einer halben Stunde kam sie zurück. “Weißt du wo wir schlafen sollen?” Doch bevor ich antworten konnte fügte sie “...oder wo ich schlafen soll.” hinzu. Einen Moment lang sah ich sie schweigend an, da ich selber nicht wusste wie der Plan war. “Es gibt ein Gästezimmer.” sagte ich irgendwann. “Fleurs Zimmer sind abgeschlossen, das macht sie immer so.” fügte ich noch hinzu. - “Soll ich auf dem Sofa schlafen? Dann weck ich dich morgen nicht wenn ich losfahre.” fragte sie und sah mich an. Überrascht sah ich sie an. “Du fährst morgen wieder?” fragte ich ohne auf ihre Frage einzugehen. “Ja, so war es geplant.” antwortete sie und griff nach ihrer Tasche, welche noch immer auf dem Sessel stand. “Okay.” meinte ich geknickt und dachte weiter über das Zimmerproblem nach. Sie nahm ein paar Sachen aus ihrer Tasche und ging ins Badezimmer. Als sie wieder kam hatte sie ihre Haare zusammen gebunden und trug ein längeres Shirt. “Wollen wir dann schlafen gehen? Nicht dass es zu spät wird.” fragte sie und lehnte sich gegen die Badezimmertür. “Oben steht ein Doppelbett in dem Gästezimmer.” erwähnte ich trocken, um zu sehen wie sie darauf reagieren würde. Sie sah auf den Boden und lächelte: “Hunter, wir sind zu Besuch.”.
      “Deshalb musst du ja nicht auf dem Sofa schlafen.”
      Sie zögerte und atmete hörbar aus. “Okay, aber ich gehe dann jetzt schon.” antwortete sie und räumte ihre Sachen in die Tasche. “Aber ich will morgen keine Beschwerden hören wenn du aufwachst!” fügte sie hinzu und warf mir einen frechen Blick zu.
      “Wann geht dein Flug?” fragte ich immer noch schmunzelnd über ihre vorige Bemerkung. “Um zehn Uhr. Und davor muss ich den Leihwagen noch abgeben.”
      “Ich könnte dich zum Flughafen bringen. Oder du bleibst hier.”
      Nachdenklich sah sie mich an. “Ich kann Erin doch heute nicht mehr anrufen und fragen, ob sie die Pferde die ganze Woche betreut.” sagte sie schließlich und wirkte traurig.
      “Wenn sie nein sagt, würde Isaac sicher einspringen. Er wohnt sowieso bei dir um die Ecke.”
      “Du willst dass ich hier bleibe?” fragte sie mich überrascht.
      “Wenn ich das nicht wollte, hätte ich es nicht als Option genannt.”
      Sie nahm ihre Tasche und brachte sie zur Treppe. “Dann bleibt mir ja nichts anderes übrig” sagte sie lächelnd.
      “Sag mir nur Bescheid, wenn ich Isaac anrufen soll.”
      Sie rollte mit den Augen und zog ihr Handy aus der Tasche. Das Gespräch dauerte keine fünf Minuten, doch es schien positiv verlaufen zu sein. “Erin wird mich ausfragen wenn ich wieder komme.” sagte sie und sah mich lachend an.
      “Wäre das ein Problem für dich?” meinte ich grinsend. “Ich weiß es nicht.” antwortete sie und zuckte mit den Schultern. Sie nahm ihre Tasche und ging die Treppe hinauf. “Welches der Zimmer ist das Gästezimmer?” rief sie durch das Haus und wartete meine Antwort ab.
      “Das, das nicht abgeschlossen ist.” rief ich zurück. Ich konnte ihr genervtes Stöhnen hören. “Ich versuche in einem fremden Haus nicht in jedes Zimmer zu schauen, Hunter!” rief sie.
      Ich lachte und rief dann: “Das kannst du auch nicht, wenn die privaten Räume der Besitzerin abgeschlossen sind.”. “Hast du das getestet?” fragte sie mahnend und setzte sich auf die oberste Treppenstufe. “Muss ich hoch kommen?” drohte ich noch immer lachend. “Vor dir hab ich keine Angst mehr.” sagte sie lachend und blieb sitzen.
      Ich seufzte schwer, legte mein Buch weg und stand auf um die Treppe hoch zu gehen. Käthe beobachtete mich, machte jedoch keine Anstalten aufzustehen.
      Hinter ihr blieb ich stehen. Da sie sich noch immer nicht rührte hob ich sie mit einem beherzten Griff unter die Arme hoch und schob sie zur Tür des Gästezimmers. “Ich geh ja schon!” rief sie lachend und sprang auf das Bett.
      “Gut, kommst du jetzt zurecht?” fragte ich lächelnd und wollte das Zimmer wieder verlassen.
      “Wann willst du denn schlafen gehen? Immerhin müssen wir morgen wieder in den Stall.” fragte sie und stützte ihren Kopf auf ihre Arme.
      “Gleich.” gab ich knapp zurück und schloss die Tür hinter mir um wieder ins Wohnzimmer zu gehen. Nachdem ich es mir gemütlich gemacht hatte nahm ich mein Skizzenbuch wieder auf. Eine Stunde lang kritzelte ich rum, bis es mir langweilig und ich ebenfalls müde wurde.
      Als ich ins Gästezimmer kam, schien Käthe bereits zu schlafen. Also versuchte ich mich so ruhig und unauffällig wie möglich zu verhalten und legte mich ebenfalls ins Bett. “Wie spät ist es?” fragte Käthe müde und erschreckte mich damit zu Tode. “Schlaf weiter.” antwortete ich ruhig. Sie drehte sich um und legte ihren Arm auf meinen Rücken.

      Käthe | Als ich aufwachte streckte ich mich genüsslich aus. Hunter schlief noch. Ich beobachtete ihn eine Weile um zu überlegen wie ich ihn wecken könnte, bevor ich mich auf ihn setzte und seine Arme fest hielt. “Aufwachen. Crowley!” rief ich und lachte ihn an.

      Hunter | Noch halb im Schlaf spürte ich, wie mich etwas in die Kissen drückte und meine Arme dabei fest hielt. Unzufrieden knurrte ich und versuchte mich aus dem Griff zu lösen. Als ich es endlich schaffte, drehte ich mich auf den Rücken um Käthe anzusehen. “Was soll das?” - “Wir müssen aufstehen, die Pferde warten!” antwortete sie und blieb weiterhin sitzen. Wieder knurrte ich und drehte mich zur Seite, so gut es eben ging. Ich war nicht mal wach!
      “Wie möchtest du denn morgens geweckt werden? Mit einem Glas Wasser?” fragte sie frech, legte sich auf mich und spielte mit meinen Haaren. “Morgen… stellen wir den Wecker.” schlug ich vor. “Wie langweilig!” lachte sie und legte ihr Kinn auf meine Schulter.
      “Ich erinnere dich daran wie langweilig Wecker sind, wenn ich dich mal mit einem Glas Wasser wecke.” - “Sei kein Brummbär immerhin hab ich es nicht getan!” antwortete sie. Ich brummte abermals, konnte dabei aber nicht ernst bleiben. “Wenn du nicht aufstehst muss ich wohl zum Flughafen fahren.” sagte sie gespielt beleidigt und stand auf.
      “Ich steh ja auf!” murrte ich und kroch so langsam es mir möglich war aus dem Bett, streckte mich und zog mich dann an. “Na geht doch” sagte sie und ging die Treppe runter. Ich hörte wie sie ins Badezimmer ging und überlegte mich doch wieder hinzulegen. Mehr als nochmal geweckt zu werden, konnte nicht passieren. Also ließ ich mich rücklings aufs Bett fallen und schloss die Augen. “Das ist nicht dein Ernst!” rief Käthe, als sie das Zimmer betrat und rüttelte an meiner Schulter. “Ist ja gut!” nuschelte ich und sprang wieder auf um ins Bad zu gehen und mich fertig zu machen. Erst nach einer Tasse Kaffee war ich richtig wach. Käthe setzte sich zu mir an den Küchentisch. “Wir dürfen den Leihwagen nicht vergessen.” sagte sie und sah mich erwartungsvoll an. “Tun wir nicht. Teilen wir uns bei der Fütterung auf?” fragte ich und stand auf um in den Stall zu gehen und alles vorzubereiten. Wenig später folgte sie mir in den Stall und holte ein paar Eimer. Als ich den letzten Eimer im Trog von Sir Outlaw leerte holten wir die Pferde hinein. “Können wir dann los?” fragte Käthe und hielt den Autoschlüssel in die Luft. Ich nickte und ging ins Haus um meinen Wagenschlüssel zu holen.

      Käthe | Nachdem ich den Wagen abgegeben hatte, fuhren wir mit Hunters Wagen zurück zum Hof. Ich nutzte die Gelegenheit und kontrollierte meine Emails. “In einer Woche gibt es eine Pferdemesse in der Nähe.” sagte ich und öffnete die Mail. “Wann?” fragte er interessiert, konzentrierte sich jedoch weiter auf die Straße. “Am Wochenende, nächstes Wochenende.” antwortete ich leise und las weiterhin in der Mail. Hunter nickte nur und fuhr auf den Hof von Fleur. Ich stieg aus und ging zum Haus. Hunter folgte mir. Als wir drinnen waren fragte er, ob ich ihm die Mail weiterleiten würde. “Was krieg ich dafür?” fragte ich und zwinkerte ihm zu. “Was verlangst du denn?”. Ich beschloss ihm nicht zu antworten und sah lächelnd auf mein Telefon um ihm die Mail weiterzuleiten. Wenige Sekunden später klingelte sein Telefon. Er sah mich prüfend an und zog das Telefon aus der Tasche: “Hab ich damit jetzt einen Pakt mit dem Teufel geschlossen?”. “Das hast du bereits.” antwortete ich ihm und lachte. Er schluckte. “Achja?” - “Ja und jetzt lies deine Mail!” sagte ich und wusch die Tassen vom Morgen ab. Er traute der Sache noch immer nicht, ging aber raus und starrte dabei auf sein Telefon. Ich stellte die Tassen zum Trocknen auf ein Handtuch und folgte ihm nach draußen. “Du rauchst ganz schön viel in letzter Zeit.” bemerkte ich und sah ihn an. “Das kommt dir vielleicht nur so vor.” sagte er vorsichtig. “Gehst du hin?” fragte ich und nickte in Richtung des Telefons. Er nickte und machte die Zigarette aus. “Ja, klingt gut. Gine hätte vielleicht auch Interesse daran.” Ich sah ihn an: “Klingt gar nicht schlecht. Vielleicht bessert sich dann das Verhältnis zwischen euch beiden wieder.”. Er brummte nur irgendwas vor sich hin. “Wie machen wir heute die Pferde?” - “Es ist ziemlich warm. Lassen wir ihnen heute ihre Ruhe auf der Weide.” - “Na gut.”

      Der Rest der Woche verlief recht ereignislos. Am letzten Tag kam Fleur mit ihrer Tochter nach Hause. “Wie war die Show?” wollte Hunter wissen und fing an mit Fleur zu plaudern. “Hat dir die Cremellostute zugesagt, für die du dort warst?” Fleur erzählte ihm angeregt von ihren Erfahrungen. Ich hatte das Gästezimmer aufgeräumt und bekam von Fleurs Rückkehr nichts mit. Als alles fertig war ging ich die Treppe runter. Da Hunter offenbar nicht im Haus war wollte ich im Stall nach ihm sehen. “Fleur! Schön dich zu sehen!” rief ich als ich die Tür öffnete und sie mit Hunter im Hof entdeckte. Ich lief zu der kleinen Gruppe und begrüßte Fleur und ihre Tochter Lucy. Überrascht sah sie mich an: “Käthe! Du auch noch hier?” Peinlich berührt biss ich mir auf die Unterlippe. “Ich wurde… überredet zu bleiben.” sagte ich und warf Hunter einen Blick zu, der nur blöd grinste. Fleur fragte zum Glück nicht weiter nach.
      Ein paar Stunden später saßen Hunter und ich schon im Wagen und waren auf dem Weg nach Frankreich zur Fähre. “Das wird eine lange Fahrt werden.” sagte ich als wir im Stau standen. “Oh ja…” gab Hunter zurück und streckte sich soweit es ihm möglich war. Beinahe hätten wir die Fähre verpasst und auch in England erwarteten uns zwei schier endlose Staus, bis wir endlich auf unseren jeweiligen Höfen ankamen.
    • Elsaria
      Mein Besuch bei Fleur Mc Cain


      Der Dritte im Bunde kamen wir nach dem Notieren der Impfung von Connery´s Brownie zu einem Rapphengstfohlen welches mir auf Anhieb gefiel. Ich hatte eine Schwäche für Rappen und Boulevard Showcaster gefiel mir außerordentlich gut. Fleur Mc Cain hatte mich bereits bei Auftragsvergabe vorgewarnt, dass der Hengst ein klein wenig temperamentvoll und wild ist. Ich sah ihm eine Weile zu und näherte mich langsam und vorsichtig dem wunderschönen Tier. Auf einmal drehte sich das Fohlen, drohte mir und wandte sich dann blitzschnell um. „Hey du kleiner Frechdachs, na komm schon je eher wir beginnen desto schneller ist es vorbei.“ lockte ich den Rappen. Nach einiger Zeit strat er etwas näher. Fleur kam und fing den Wildfang ein. Mit kurzen Unterbrechungen und deutlich mehr Abstand als bei den bisher untersuchten Fohlen schafften wir auch diese Untersuchung und das Abhören. Hier war es teilweise schwierig an den kleinen Mann zu kommen, da er sich mit aller Kraft gegen die Berührungen von mir als fremde Person wehrte. Nach einiger Zeit wurde die Gegenwehr jedoch immer geringer und ich wurde wieder einmal in der Annahme bestätigt, dass man mit Ruhe und Geduld so ziemlich jedes Pferd behandelt bekam.Auch bei Boulevard Showcaster war alles im Rahmenbereich und nach einigen Zickereien schaffte ich es die Spritze anzusetzen und den Impfstoff zu injizieren. Ich notierte auch hier alles im Equidenpass und folgte Fleur zur nächsten Box."So frech der Kleine auch war, er ist wirklich bildhübsch und wird sicher einmal ein großartiges Pferd" teilte ich Miss Mc Cain mit.

      Zeichen: 1602 Findu
    • Elsaria
      Trakehnergestüt lindenweide


      Fleur /Lucie

      Julia

      Sonja

      Maikus



      Pferde: Horik, Beljana,Lindwedel,Donnerschall´s Jubilee, Connery´s Brownie, Boulevard Showcaster,Mystical Grey, Con Heartlife,Caramell, Jinx, Bolonya joleen,Mystical Star, Petite Jayaprada, Connery, schwarzgold, Sir Outlaw,Orpheo, Golden Jam,




      Die kälte naht


      Mit Donnerschall´s jubilee war meine Fohlensaison beendet und gleichzeitig verabschiedeten wir ihren erfolgreichen Vater Donnerschall in seine wohlverdiente Rente. Er durfte jetzt auf der Gnadenweide sein Restleben genießen während seine kleine Tochter auf ihr leben vorbereitet wurde.

      Es wurde merklich kalt und das erst ende oktober. Ich stand in der küche und kochte für alle Kaffe und richtete das Frühstück her. Lucie ist 7 geworden und lernte gerade auf Lindwedel das reiten. Sie machte es gut. Julia Sonja und Maikus und meine Tochter kamen etwas verschlafen in die Küche. „ Morgen!“ kam es aus jedem Mund. Gemeinsam frühstückten wir und ich vergab die heutigen aufgaben. „ Sonja macht heute die Stuten, julia die fohlen und Maikus die hengste und alle helfen bei reparaturen und Lucie kümmert sich um Lindwedel und Belijana und ich um horik, leider habe ich selbst kaum zeit, da ich heute noch zum arzt mus“ schloss ich ab und trank meinen kaffee. Julia begann mit Doonnerschall´s Jubilee, sie musste jetzt endlich am halfter gehen, sie war die einzigste die sich bis jetzt sträubte. Maikus und Sonja fuhren die weiden ab der sturm letzte nacht hat bestimmt einige schäden verursacht. Lucie und ich gingen in den Privat stall. Sie holte ihren Lindwedel aus der box und band ihn an., Ich kontrollierte ob er wirklich angebunden war, dann striegelte lucie lindwedel sauber. „wollen wir einen ausritt machen?!“ fragte ich sie und sie bejahte also machte ich Horik fertig. Gab meinen Mitarbeitern bescheid und machte mich mit horik und Lindwedel lucie auf den Weg in den Wald.

      Der Herbst war schon lange eingezogen mittlerweile haben alle Bäume ihre Farben der blätter auf Braun gelb und rötlich gewechselt.. lucie hatte lindwedel unter kontrolle.


      Julia war inzwischen bei Connery´s Brownie an der reihe, sie ließ ihn in der halle frei laufen Zu Connery holte sie noch showcaster hinzu die 2 fohlen tobten wie im Frühling. Man konnte ihre lebensfreude richtig erkennen. Showcaster hatte sich wirklich toll entwickelt der junge hengst ist der hingucker der hengste dieses Fohlenjahrgangs.


      „Da ist was kaputt Maikus!“ bemerkte Sonja. Inzwischen hatten sie alle 7 Weiden abgefahren und 5 Weiden mussten geflickt werden, 4 vom Sturm und 1 Weide mussten irgendwelche in nacht und nebel aktion aufgeschnitten haben weil sie meinten das da noch pferde drauf standen. Zum glück hatten wir alle wegen der Sturmwarnung reingeholt. „ Ob wir noch die Pferde schaffen!“ meinte Maikcus. „ Dann haben sie heute mal Frei!“ sagte sonja und begann mit der reparatur.


      Inwzischen kamen Lucie und ich an eine trabstrecke an und ich trieb meinen Fjordhengst in den Trab. Auch lucie gab den befehl lindwedel und trabte locker neben uns her.

      Wie lange ich mich lucie schon nicht mehr zusammen ausgeritten bin. Mir fehlte einfach die zeit und ich war froh das lucie sich auf dem hof einbringte und das mit ihen 7 jahren. Bald kommt die Galloppstrecke japste lucie freudig. Sie liebte es schnell zu sein.


      Nachdem Julia Connerys Brownie und Showcaster in ihre Boxen versorgt hatte holte sie Mystical Star. Die Graufalbe war die 2 älteste und echt eine schönheit, auch sie durfte zusammen mit con Heartlife in die Halle, da bekam sie einen anruf von sonja, die sie bat die stuten und hengste zu übernehmen da sie mit den reparaturen länger dauerten.


      „Ich hab jetzt Julia angerufen und gefragt ob sie die pferde macht!“ gab ich maikus zur info. Inwzischen hatten wir die pfähle neu gesetzt und die kaputten holzblanken ersetzt. Maikus schlug gerade den letzten Nagel rein. „ So erste weide Fertig!“ sagte er und wischte sich die Stirn fertig. Sonja kontrollierte noch die tränke. Dann fuhren sie wieder auf die 2 weide. Dort mussten sie nur die latten ersetzten.


      Inzwischen waren wir auf der Galloppstrecke angekommen und feuerte meinen Hengst an zu gallopieren, die ersten paar metern waren wir in führung doch lindwedel mit lucie holten uns schnell ein und bald hatten wir mühe mitzuhalten. 2 Jippiiii!“ rief lucie freudig und klopfte seinen Hals.


      Nachdem julia mit den Fohlen fertig war, holte sie Caramell und longierte diese. Caramell war eine Trakehnerstute der besonderen art ihre Farbe war selten bis gar untypisch.

      Die Stute kam direkt aus amerika . Caramell arbeitete gut mit nachdem diese wieder in der box war brachte julia Jinx, Bolonyja joleen, Mystical star und Petite jayaprada in die Führanlanlage.

      Danach ging sie zu den hengsten und holte den braunschecke orpheo aus seiner box.

      Sie wollte ihn longieren.


      „Nur noch 3 Weiden noch!“ seufzte sonja, inzwischen war es mittag, darum beschlossen die 2 auf der wiese zu essen und etwas ausruhen danach würden sie sofort weiter machen.



      Endlich hatte ich meine Tochter eingeholt und brachen zum umkehren auf, denn lucie musste sich noch um Beljana kümmern, wenn sich kein käufer findet würde sie auf die Gnadenweide kommen den sie mochte es nicht gearbeitet zu werden und nur in der box zu stehen und schön auszusehen geht einfach nicht. „ das war eine tolle idee mama! Hörte ich meine tochter sagen.


      Inzwischen war julia schon bei Golden Jam. Schwarzgold hatte nur eine putzaktion bekommen, da sie merkte das er etwas lahmte. Golden Jam war schon lange auf dem Hof, und nach Sir Outlaw wird er für die Körung vorbereitet. Golden Jam nahm alles gemütlich. Nachdem ich jam wieder in die box brachte holte ich den Fuchshengst, dieser durfte in die Halle, bei ihm warteten wir noch auf die entscheidung ob er nun gewonnen hatte oder nicht.


      Nachdem wir gegessen hatten waren wir bei der letzten weide angekommen, dieser sah wild aus, umgefallene bäume die wir entfernen mussten da sie eine gefahr für die pferde darstellte zäume repariert werden. Aber wir kamen gut voran, wir sahen wie unsere Chefin und ihe Tochter aus dem wald nachhause ritten.



      Auf dem hof angekommen versorgten wir Horik und Lindwedel mit abschwitzdecken in ihre boxen und schaute nach dem rechten, dann musste ich zum arzt. Lucie kümmerte sich um die rappstute. Beljana durte heute etwas auf das Paddock.


      Julia war mit Sir outlaw fertig und ritt Connery. Connery war ihr lieblingshengst, der ruhige 10 jährige nahm auch alles gelassen


      Gegen späten nachmittag trafen alle ein um den abenddienst einzuplanen und dann war der tag auch schon zu ende.
    • Elsaria
      Neues Jahr Neue Herausforderungen


      Weihnachten und Silvester haben wir alle gut flüssig verbracht und die ersten Tagen im Jahr 2018 haben wir mit putzen von hof und versorgen der aufgeregten pferde verbracht, auch das kontrollieren der jahresweiden für die jungtiere war nun erfolgt, heute würden wir die halbstarken auf die weide entlassen, dies wäre der vorletzte sommer bevor es an die richtige arbeit ging. Den Winter über hatten alle in grossen gemeinschaftsboxen verbracht. Lucie würde nun nach England ziehen, da sie ein stipendium einer renormen reiterschule erhalten hat. Mein Herz blutet wenn ich den gedanken heckte meine kleine die mittlerweile 16 war loszulassen müssen. Sie hingegen schien alles gelassener zu nehmen. Es wäre mächtig leer im Hause sein, das war klar. Aber wir hatten noch ein paar Tage zusammen und diese möchte ich gut nützen solange es noch ging.

      « Heute müssen die 1,5 jährigen wieder auf die Weide, Torte ist 3, sie wird nun langsam angefangen zu arbeiten und ausgebildet werden, damit wir sie weiterverkaufen können. Die Junge Hannoveranerstute kam zurück an ihren Geburtsort, früher hatten wir noch kurz hannoveraner vertreten, uns aber ganz auf die Trakehner konzentriert.» Sonja und Maikus sollten mir helfen die junge herde auf die weide zu treiben, dazu sollte sonja und maikus Caramell und Jinx reiten ich würde mit Bolonya Joleen das schlusslicht bilden. Lucie und Julia sollten sich dann um die Zuchttiere kümmern, die bereits hochtragend waren, und auch diese durften über tag auf die Hausweide verbringen. Anderst als bei den Fohlen werden diese jedoch wieder in die Boxen gebracht. Das war sicherer. Als die aufgaben bekannt war tranken wir noch unseren Frühstückskaffee zuende und machten unsere Pferde fertig. Als wir auf unseren pferde sassen liesen Lucie und Julia die die halbstarken aus den boxen. « Passt auf das Torte nicht ausbüchst+» rief ich noch und es war zu spät sie war mitten in der herde. Die mussten wir nun noch aus dem volk fischen. « Bringt sie in die halle+» als julia sie erwischt hatte. Wir machten uns dann auf den Weg. Die Aufzuchtweide lag 2h ritt entfernt. « Bald wird’s leer wenn lucy weg ist!» meinte Sonja. Ja seufzte ich nur und überlegte mir ob ich nicht einen hund anschaffen sollte. Der ritt zur weide war ohne Komplikationen, auf dem Rückweg galloppierten wir Caramell Jinx und bolonya An. Nur Ich würde die Galloppstrecke verkürzen da Bolonya tragend war und nicht zu sehr anstrengen wollte. Als wir auf dem Hof ankamen sahen wir das Petit Jayaprada, Mystical Star auf der weide war und das lucy gerade den boxen fertig auszumisten denn Donnerschall Jubilee Brownie, Showcaster Mystical Grey und Heartlife waren jetzt tag und nacht auf der Weide. Wir brachten unsere Pferde weg und Sonja nahm sich torte an. Sie würde sie etwas in der halle laufen lassen, sie wäre bestimmt nur in der halle rum gelaufen ganz entspannt. Maikus würde den auspen platz mit den Hengsten arbeiten, und ich schnappte mir eine mistgabel und half meiner Tochter, nach dem wir fertig waren fragte ich um einen ausritt mit den 2 unseren hengsten. Lucy freute sich und wollte Schwarzgold reiten, ich nahm mir Orpheo und den rest sollte maikus machen, er hatte gerade connery sauber geputzt der alte hengst machte uns sorgen, sein auge erblindete immer mehr und darum musste er jetzt mehr auf stimme programiert werden. Wir sattelten unsere Hengste und stiegen auf. Es war eines unsere Letzten ausritte im leben, was ich noch nicht ahnen konnte. Unser ausritt war wunderschön und als wir zurückkamen waren Julia und Sonja gerade dabei die Tragenden Stuten wieder in die Boxen zu bringen, und Maikus war nun mit Golden Jam an der reihe, ich würde nun noch Sir Outlaw machen, und lucie würde den mädels mit der abend fütterung helfen, als wir fertig waren assen wir zu abend.


      So vergingen einige Tage bis nun der abschied von meiner Tochter war, ich konnte kaum noch schlafen und machte mir sorgen, jetzt aber sass sie im flieger richtung england.
    • Elsaria
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      Pflegebericht 19.3.18


      Ein Abschied war gekommen und einige neue Pferde waren hinzugekommen, so war das züchterische leben. Mystical Champion dürfte inzwischen in New mexico angekommen. Seine Mutter ist wieder bereit belegt zu werden, doch welcher hengst das musste ich mir noch überlegen. In der zwischenzeit wollte ich mich um meine Pferde kümmern. Ich stiefelte also aus dem Haupthaus und ging in den Stallungen um die Pferde zu füttern. Die erste box stand ein schimmelhengst namens Dusty catcher er kam gestern an. Daneben bekam Butterfly Stanly seine box, er war auch relativ neu im Stall aber ging schon auf Tunieren und das ziemlich erfolgreich. Daneben kam ein alter Holsteiner-Pinto hengst namens Cadoc´s Rohdiamant. Er wurde gerettet und darf hier sein lebensabend verbringen. Dann folgte ein Apfelschimmel Hengst namens Archibald. Er war kein Trakehner sondern ein Berber, ich konnte einfach nicht wiederstehen. Eyeball war sein Boxnachbar. Als nächstes kam Pennywise der braune Hengst wollte eine streicheleinheit abholen. Dann kamen 2 fohlen in einer box, connerys brownie und Boulevard Showcaster auch diese sollten ihr Futter bekommen nun kam der geköhrte Scheckhengst Orpheo daneben bewohnte Schwarzgold die Box und dann kam Golden Jam. Da Golden Jam sich gut mit sir outlaw verstand kam dieser neben jam und zu guter letzt kam Connery an der reihe, nun waren die Hengste erstmal gefüttert und auf der anderen seite geht der weg rückwerts angefangen mit der Falb Stute mystical Star neben ihr kam die schöne Bolonya joleen, da sie noch tragend war bekam sie mehr futter dann kam eine schimmelstute Jinx die am wochenende an einer sk teilgenommen hatte und wir gespannt auf die ergebnisse warteten. Daneben kam eine Stute namens Con Heartlife und Donnerschall´s jubilee, auch diese 2 fohlen bekamen ihre Ration. Dann kam Caramell und Petit jayaprada hatte die Box direkt daneben. Lacuranja mochte Petit jayaprada sehr und sie schaute immer in die nachbarsbox neben Lacuranya stand Morgenstern auch diese Stute war neu und musste sich erstmal angewöhnen. Und in der ersten Box Stand Mystical Grey die Stute wurde hier auf dem hof geboren und aufgezogen nun ist sie mittlerweile 3 Jahre alt und wir konnten mit ihrer ausbildung beginnen, aber erstmal durfte sie ihr frühstück verschlingen. Als die Pferde gefüttert waren ging ich wieder ins haupthaus um den angestellten zu sagen das sie die boxen misten sollen, die sahen aus als hätte man die tage nicht gemacht, und da war es verständlich das ich außer mir war vor wut! Für was bezahl ich sie, um rumzustehen, desshalb versammelte ich sie alle und zitierrte sie ins Büro.

      Ich machte ihnen klar, das wenn nochmal sowas vorfällt sie gerne einen neuen Job suchen dürfen.

      Als ich mit meinem kaffee fertig war beschloss ich mit Mystical Grey anzufangen. Ich holte die hübsche Mausfalbenstute aus ihrer Box und band sie locker an. Vorsichtig striegelte ich die stute und redete sanft mit ihr. Am halfter und longe ging es in die halle, dort wollte ich sie im kreis laufen lassen ganz ohne Stress und hektik. Grey machte sich sehr gut und sie war sehr aufmerksam. Ich freute mich schon wenn ich sie zum ersten mal auf Tunieren vorstellen konnte. Nach dem die rechte seite gut klappte ließ ich sie noch eine weile auf der linken seite gehen, und beendete das training für heute. „ Gut gemacht!!“ lobte ich sie. Ich brachte sie auf ihr Paddock und widmete mich nun morgenstern. Als ich die fuchsstute putzte kam eine freundin , „ hey wollen wir ausreiten?!“ fragte sie mich. Ich bejahte und fragte sie ob sie mir heute bei meinen pferden helfen wollte. Zum glück behjate sie und holte sich caramell. Schnell hatten wir unsere Pferde fertig und saßen im Sattel. So ging es für die Boxenmister schneller wenn 2 pferde draußen waren. Wir ritten die straße entlang richtung wald. „ Deine boxen sehen ja grauenhaft aus!“ meinste sie. ! ja da ist man ein paar tage wegen krankheit auser gefecht, läuft gar nix! Ich hoffe das meine schätze unbeschadet davon gekommen sind!“ sagte ich etwas verärgert. Ich nahm wohl unmerklich die zügel auf und Morgenstern wurde schneller. „ He was machst du da!“ raunzte ich. „ Beruhig dich doch, du hast das signal gesetzt!“ hörte ich meine freundin rufen die mit Caramell nachtrabte. Ich ritt gerne in den wald, denn er war so ruhig und man konnte gut nachdenken. Nun ließen wir unsere 2 Pferde gallopieren. dEr ausritt tat wirklich gut. Nun den wir mussten zurück es warten noch 20 pferde auf uns. Als wir auf dem hof zurückkamen sahen wir wie sie rum saßen. „ Was ist los!“ die 2 Boxen sind fertig. Hörte ich . Ach und da wartet ihr auf bessere zeiten oder waS? Wie wärs mit den Pferden auf die Paddocks zu bringen. Ist wohl zu viel verlangt. Ich stieg ab drückte die zügel in die hand eines mitarbeiters. Sattelt sie ab und bringt sie auf die paddocks. Und stapfte davon. Wir also meine freundin und ich brachten die anderen alle auf ihre paddocks bis aus Dusty Catcher und Butterfly Stanly. Wir machten die 2 hengste fertig und stiegen auf. Mit ihnen gingen wir in die halle da Dusty noch neu war. Meine Freundin ritt meinen Tuniercracker Butterfly Stanly. Mein Schimmelhengst bewegte sich gut, er ist zwar noch etwas untraniert aber das sollte machbar sein. Ich ritt ihn mittlerweile im lockeren trab und meine freundin hatte stanly bereits versammelt. „ Er holt bestimmt schon einige schleifen nachhause stimmts?“ fragte sie . ja und wie und ich habe ihn nicht mal ein halbes jahr und traniert hatten wir auch nicht. Er wird bald der nächste sein den wir zur körung anmelden können erzählte ich stolz und gallopierte Dusty an. Dusty setzte seine kraft ein und wir gallopierten unsere runden. Ich denke ich suche mir eine Trainerin, den ich kann nicht alles alleine machen. Grey ist in der ausbildung, Dusty und morgenstern Caramell brauchen welches. Und der Tag hat einfach zu wenige stunden seufzte ich. Als wir fertig waren brachten wir die hengste auf die Paddocks und holten Archibald und Cadoc´s Rohdiamant. Im Stall ging es endlich vorwährts. „ Einen Berber und irgendein mix fragte mich julianne?. „ Ja den berber konnte ich einfach nicht wiederstehen, und der mix wurde hier wohl geboren und aufgezogen, eine bekannte bat mich ihn aufzunehmen, und da er bereits geköhrt ist habe ich nicht so die arbeit, eher verwende ich ihn zum ausreiten und ab und an decksprünge zu verkaufen. Er hatte es in letzter zeit echt schlecht gehabt.

      Archibald wollte ich heute longieren und julianne machte es mit rohi auch. Desshalb gingen wir in der halle auf unsere zirkel und begannen zu longieren. Archibald macht sich ganz gut und auch Rohi stellte sich mit seinem alter von 19 jahren nicht schlecht an. Nachdem wir eine halbe stunde gut traniert hatten brachten wir sie weg und holten lacuranja und Petit jayaprada. Die schwarze stute wird von julianne geritten ich nam meine jayaprada. Wir gingen auf den außenplatz und tranierten etwas dressur. Lacurjana machte sich gut und petite natürlich auch, sie war aber schon viel weiter austranierter als lacuranja desshalb nahm ich sie etwas zurück. Nachdem wir auch diese 2 gearbeitet haben beschlossen wir erstmals die fohlen Donnerschall´s jubilee, Connery´s Brownie, boulevard Showcaster und Con heartlife auf die weide zu bringen. Wir sahen die jährlinge zu wie sie freudig über die wiesen sprangen. Nun holten wir Eyeball und Pennywise. Da eyeball noch nicht lange unter dem sattel läuft nahm ich den porzelanschecke und meine freundin den braunen hengst. Wir gingen wieder in die halle da es einfach sicherer war- Wir wärmten unsere Pferde auf und begannen dann locker mit der Arbeit. Pennywise war ein alter hase und desshalb musste ich auch nicht so aufpassen da er alles machte als hätte er das schon immer gemacht. Eyeball hingegen musste noch viel lernen. Vielleicht suchte ich wirklich nach einem Trainer mal sehen. Eyeball lief locker im sattel und machte keine anstalten durchzudrehen. 8 pferde waren noch vor uns und dann hatten wir alle 23 pferde gemacht. Die mehrzahl hatten wir sogar vor dem mittagessen geschafft. Nachdem wir die hengste genügend gearbeitet hatten brachten wir sie weg und gingen zum mittagessen unsere magen knurrten vor hunger. Nachdem essen holten wir orpheo und Schwarzgold. Wir ritten wieder etwas aus. Die 2 hengste benahmen sich aber wir waren ja auch gute reiter. Nach einer guten stunde brachten wir die 2 wieder auf die paddocks und holten jinx und Bolonyja joleen, diese 2 liesen wir in der halle laufen während wir uns um Golden Jam und Sir outlaw kümmerten die wir auf dem außenplatz indem wir sie longierten. Nachdem wir fertig waren mit der longenarbeit brachten wir zuerst die hengste in die boxen und dann holten wir die stuten aus der halle, nun kamen noch mystical Star und connery an der reihe, dann waren die pferde für heute versorgt. Wir ritten sie in der halle. Mystical Star machte sich sehr gut nachdem sie gerade ihr fohlen abgesetzt bekommen hatte. „ Welchen hengst nimmst du diesmal?!“ fragte meine freundin mich. „ Das weiß ich noch nicht!“ gab ich zu. Connery machte sich sehr gut.

      Nun brachten wir die 2 wieder in die boxen holen den rest wieder rein fütterten zu abend und verabschiedete mich von meiner freundin.9226
    • Elsaria
      3 Jahre
      Boulevard Showcaster


      Kaum zu glauben wie schnell es ging . Vor 3 jahren kam ein wunderschöner Rapphengst zur welt und nun ist er drei und strozt vor energie und hinterlistigkeit. Den Charakter seiner erfolgreichen Mutter hatte er wohl doch vererbt. Heute war der Tag gekommen wo wir ihn von seiner Hengstweide geholt und morgen würde das training beginnen. Heute war wellness tag angesagt für den jungen hengst. Früh morgens holten wir ihn in seine box und ließen ihn dort eingewöhnen, das halfter ließen wir noch an. Dann erledigten wir den rest der bande. Gegen 14 uhr holte ich meinen liebling aus seiner Box. Ich band ihn an und redete auf ihn ein. Showcaster legte immer wieder seine ohren an. Ich redete beruhigend auf ihn ein, und putzte sein Fell. Er benahm sich artig und darum beendete ich die saison als er fertig war und fuhr zur ner party
    • Elsaria
      Pflegebericht Hochsetten!


      Hazel erzählte mir von ihrer Suche nach passenden Stuten für ihre zucht. Ich unterstütze sie bei ihrem Vorhaben auch auf meinem Gestüt anfangen darf, egal was meine tollen halbgeschwister meinten. Bald hätte ich das geld zusammen um sie auszuzahlen, ich hatte die letzten monate hart verhandelt und die Familie akzeptierte nun das Testament. Ich musste das Hazel bald erzählen, aber sie war gerade eifrig dabei von ihren Erlebnissen zu erzählen. Dieser Züchter schien mir etwas dubios zu sein, Hazel erzählte mir von einem Rapphengsten der nicht eingeritten war und eine Stute die er über Wert anbot. Ich bot ihr an, bei den verhandlungen dabei sein zu können und schlug ihr einen plan vor in dem sie ein Angebot für die stute machte und ich einen wesentlich niedrigen Preis anbot, und sehen was er annimmt.

      Während wir redeten machten wir erstmal den Futterdienst zusammen. Als wir bei den jungpferden waren fragte ich hazel wie es so läuft. Hazel kümmerte sich um die Ausbildung der Jungpferde. Sie war ganz begeistert von Con Heartlife, sie schien gut mitzuarbeiten und ich war froh drum. Ich beschloss das wir heute gemeinsam um die Pferde kümmerten. Maximilian war sowieso mit dem Misten an der reihe. Ich sprach mich mit Hazel ab, da sie mit Heartlife das erste mal auf den Sattel setzten wollte und sie sowieso jemand brauchte der an der Longe war freute sie sich. Wir machten die Junge stute fertig. Hazel wärmte die Stute auf in der zwischenzeit brachte ich Carlifonia Dream auf die Weide den sie hatte heute frei. Dann kam ich wieder in die halle und hazel war nun bereit. Ich übernahm die longe und hazel begann behutsam mit der arbeit ich ließ sie machen denn da sie erfahrung hat. Con Heartlife machte brav mit und wir lobten die Stute. Hazel konnte auf beiden Seiten schon im schritt und Trab gehen, die Balance müssen wir noch stärken aber wir waren auf einen guten Weg dahin. Nachdem heartlife fertig war brachten wir sie auf ihr Paddock und holten Showgirl und boulevard Showcaster. Showgirl war gerade mal gute 2 Monate auf dem hof und war auch gut erfolgreich auf Tunieren und unser Nachkommen aus Bolonya joleen gab immer mehr auf hoffnung auf großes. Wir beschlossen mit den 2en auszureiten. Hazel nahm die Stute und ich den hengst. Wir striegelten unsere Pferde und sattelten sie auf. Nun stiegen wir auf und ritten richtung wald. Showcaster war etwas hibbelig, aber ich machte ihm klar das es nicht läuft und benahm sich auf dem restlichen Ausritt. Showgirl war seelenruhig und genoss die ruhe . Wir redeteten und ich erzählte nun meiner Freundin von meinem Durchbruch von meiner komischen Familie. Ob sie sich freuen würde? Das hieße für den hof neue Leute einzustellen. Nach einer Stunde kamen wir zurück brachten die Pferde auf die paddocks und holten Dusty Catcher und Mystical Grey. Wir wollten beide longieren damit sie etwas bewegung bekamen. Hazel kümmerte sich um dem gelben Schimmel und ich um die Mausfalbe. Beide waren super drauf und arbeiteten brav mit. Nach 20 minuten beendeten wir die lession weil die konzentration weg war. Nun gönnten wir uns eine kleine erfrischung nun kam maximilian und sagte mir das er fertig war nun sollte er sich um morgenstern kümmern. Die junge stute sollte spazieren geführt werden.

      Maximilian kümmerte sich nun um die stute und wir holten nach der Pause Butterfly Stanly und Archibald. Den berber war wieder ein Schimmel und ich mochte diese nicht gerade besonderst darum machte ihn hazel. Wir striegelten und kontrollierte die Hengste auf verletzungen. Beide waren in bester gesundheit darum durften sie auf die Weide und wir holten nun die nächsten Kandidaten. Den alten holsteinerpinto hengst Rohdiamant und eyeball. Auch diese wurden nur auf die Weide gebracht nachdem wir sie geputzt und gepflegt hatten. Auf dem zurückweg kam maximilian und ich sagte ihm das er danach um Caramell kümmern sollte und wir kümmerten uns um Pennywise und Petit jayaprada . hazel ritt penny und ich kümmerte mich um die trächtige stute. Ich genoss mein leben, ich war zufrieden auch wenn es eine heiden arbeit war. Ich brachte die gute Stute auf ihr Paddock und kümmerte mich um die 3 jährige Stute Donnerschall jubilee . Ich wollte sie heute nur striegeln den rest machte dann hazel. Als ich mit der Stute fertig war brachte hazel penny auf Paddock und maximilian caramell. Nun kümmerte sich Maximilian um jinx die trächtig war, hazel um Brownie und ich um orpheo. Bald war ein ende in sicht und wir machten weiter nachdem wir unsere pferde bewegt hatten sollte Golden Jam von Maximilian bewegt werden ich nahm schwarzgold und hazel kümmerte sich um die tragende stute Bolonya. Maximilian und ich waren in der halle. Ich musste zugeben, das er gut reiten konnte, aber ich mochte ihn einfach nicht, es war einfach zuviele intriegen vorgefallen. Nun kamen die letzten pferde Mystical star war meine alte Stute ich liebte sie, musste sie aber bald in ihre Rente schicken musste. Sobald ihre Tochter geköhrt wäre. Maxi kümmerte sich um Outlaw und Hazel um connery. Nachdem wir alle durch hatten holten wir alle wieder rein und fütterten sie und gingen nachhause.
    • Sammy
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      Trainingsbericht Dressur E-A
      30. September 2018
      25.067 Zeichen | by Sammy
      Ich streckte den Kopf in den Hengsttrakt und rief nach meinem Angestellten Samuel. Gleich darauf stand ein kräftiger junger Mann mit knallrotem Kopf vor mir. "Sie haben gerufen euer Majestät?", fragte er mit einer übertriebenen Verbeugung. Ich kicherte: "Quatschkopf. Ich wollte nur wissen, ob die Box für Showcaster fertig ist. Die von Jubilee ist hergerichtet." Damit meinte ich die beiden Trainingspferde, die in Kürze hier eintreffen sollten. Sie kamen vom Gestüt Hochsetten in Deutschland und stammten beide von der Trakehnerstute Bolonya Joleen ab, die ich bereits selbst trainiert hatte. Ich war sehr gespannt darauf zu sehen, ob ihre Nachkommen ebenso schwierig unterm Sattel waren wie die stolze Stute. Während Showcaster in der Dressur in Klasse A aufsteigen sollte, würde ich Jubilee im Springen trainieren. "So gut wie fertig. Musste grade Amayyas auf die Koppel bringen, weil Brian noch mit Black Soul im Gelände ist. Und ähm... du weißt ja.", sagte Samuel mit einem schiefen Grinsen. Ich nickte. Mein Berberhengst war eigensinnig und bei meinen Angestellten nicht gerade beliebt. Dennoch sagte ich: "Ruf mich doch nächstes Mal einfach, die Boxen müssen hergerichtet sein, wenn die Trainingspferde ankommen, immerhin haben sie eine lange Reise hinter sich und es kann durchaus auch mal vorkommen, dass jemand etwas früher hier eintrifft." Samuel senkte beschämt den Kopf und verschwand wieder in der Box, um sie fertig einzustreuen. Ich dagegen ging wieder in mein Büro und las mir nochmal kurz die Infos zu den beiden Trakehnern durch, die ich schon erhalten hatte. Aus dem Augenwinkel heraus betrachtete ich die Überwachungskamera der Hofeinfahrt, damit ich die Ankunft meiner neuen Schützlinge nicht verpasste.
      Kurz darauf fuhr ein großer Hänger auf den Hof. Ich sprang sofort auf und lief über den Hof zum Parkplatz um Elsaria und ihre beiden Pferde in Empfang zu nehmen. "Hattet ihr eine gute Überfahrt?" fragte ich die junge Frau. Sie rollte die Augen und erwiderte: "Die beiden sind super anstrengend. Das Meer finden sie wohl weniger toll. Ich glaube, du wirst ganz schön Arbeit mit ihnen haben." "Och, das macht mir nichts. Ab und an sind schwierige Pferde eine ganz schöne Abwechslung. Ich hab ja auch so ein paar Kandidaten hier stehen...", lachte ich. Elsaria ließ die Rampe des Hängers hinunter und führte gleich darauf ihren wunderschönen Rapphengst Boulevard Showcaster hinaus. Samuel begleitete sie zu den Hengststallungen und zeigte ihr Showcaster's vorübergehendes Heim. Ich dagegen nährte mich langsam der ebenso schönen wie imposanten Scheckstute Donnerschall's Jubilee und streckte ihr meine Hand hin. Sie sah mich neugierig an und senkte schließlich den Kopf, um an meiner Hand zu schnuppern. Gleich darauf schnaubte sie und schlug mit dem Kopf. "Hm und was soll mir diese Geste jetzt sagen? Bis ich das herausgefunden habe, bringen wir dich wohl besser mal in deine Box, was?", sagte ich zu Jubilee, während ich den Führstrick löste. Die Stute sprang mehr aus dem Hänger heraus, als dass sie die Rampe hinunter ging und stand dann erst einmal stocksteif mit geblähten Nüstern auf dem Parkplatz. Ich führte sie mit einem Schnalzen an und ging mit ihr über den Hof. Anders als viele andere Neukömmlinge störte Jubilee sich nicht an dem großen Brunnen vor dem Haupthaus, sondern schien eher erpicht darauf, zu den Stallungen zu kommen. Im Stalleingang blieb sie stehen und stieß ein lautes Wiehern aus, dass mehr oder weniger Vielstimmig erwidert wurde. Die meisten meiner Pferde befanden sich nämlich um diese Zeit auf den Koppeln oder im Training. Jubilee tänzelte neben mir her zur Putzbox, wo ich sie erst einmal von Transportdecke und Gamaschen befreite, bevor ich sie in ihre Box mit angebautem Paddock entließ. Die Box neben ihr bewohnte mein deutsches Reitpferd Glammy. Die Stute war extrem umgänglich und stand schon drinnen, um Jubilee Gesellschaft zu leisten. Ich versicherte mich nochmals, dass es der Stute an nichts fehlte, dann ging ich hinüber in den Hengsttrakt um nach Showcaster zu sehen. Der große Hengst stand ebenfalls auf dem Paddock seiner Box, machte sich groß und blickte sich aufmerksam um. Langweilig wurde es mit den beiden sicherlich nicht. Elsaria drehte sich um, als sie mich kommen hörte. "Alles gut mit der Kleinen?", fragte sie. "Klar. Sie hat sich lautstark angekündigt, aber das darf sie ja.", antwortete ich grinsend. Neben Showcaster stand mein Andalusierhengst Ojos Azules. Er durfte bei den Neuankömmlingen immer Boxnachbar spielen, da er sich nicht aus der Ruhe bringen, sich aber auch nichts gefallen ließ. Er hatte schon so manchen Jungspund zur Raison gebracht. "Soll ich dich ein bisschen rumführen oder musst du gleich weiter?", fragte ich Elsaria. Sie entschied sich für einen Coffee to go und eine Führung über das Gestüt. Ich hatte im Büro eine herrliche Kaffeemaschine und daneben Thermobecher. Perfekt im Herbst und Winter. Flott ließ ich uns beiden einen Latte macciato aus der Maschine und begann meine Führung dann im Stall, bevor es hinüber zu den Koppeln ging. Vor allem meine Vielseitigkeitspferde hatten es der jungen Frau angetan, aber immerhin züchtete sie selbst Trakehner. Zum Schluss klapperten wir die verschiedenen Trainingsanlagen ab. Auf dem Springparcours legte Samuel gerade eine eindrucksvolle Runde mit meinem Jolympiasieger Levistino hin, in der Reithalle trainierte Donald mit meiner Paintstute My Golden Heart und als wir an der Rennbahn vorbeikamen, ritt uns Brian auf dem nachtschwarzen Hannoveranerhengst Black Soul entgegen. "Wie war das Training?", fragte ich, als er mit uns gleich auf war. "Hervorragend! Er ist gesprungen wie ein Reh und die Sache mit dem Wasser wird auch immer besser!", sagte Brian stolz. Ich strich Black Soul liebevoll über die Nüstern und ging dann mit Elsaria an der Fohlenkoppel vorbei zurück zum Stall. Es war nun Zeit für sie zu gehen, immerhin musste sie ihre Fähre zurück nach Deutschland erwischen. "Ich schicke dir regelmäßig Bilder und Mails mit Fortschritten der Beiden und sage dir auch rechtzeitig Bescheid, wann du sie wieder holen kannst.", versprach ich Elsaria, nachdem sie sich von Showcaster und Jubilee verabschiedet hatte.
      An diesem Abend holte ich die Neuankömmlinge höchstpersönlich vom Paddock, schloss die Außentüren der Boxen und legte ihnen die Stalldecken für die Nacht an. Obwohl es erst Ende September war, hatten wir hier nachts schon Temperaturen um die Null Grad. Jubilee ließ sich kurz kuscheln, bevor sie mich zum Dank dafür angiftete und bei Showcaster brauchte ich eine ganze Weile, um ihm seine Decke überzulegen. Der Hengst wich immer wieder mit der Hinterhand aus und schien sich einen Spaß mit mir zu erlauben. Irgendwie sympathisch.

      ~*~

      Am nächsten Morgen stand schon die erste Trainingseinheit mit den beiden Trakehnern auf dem Plan. In den Sattel würde ich mich heute noch nicht schwingen, erst einmal wollte ich Jubilee und Showcaster ein wenig kennen lernen. So führte ich kurze Zeit später Showcaster über den Hof hinüber zur Longierhalle. Die Beine des Hengstes hatte ich bandagiert, außerdem hatte ich mir extra viel Zeit genommen, um ihn zu putzen. Wenn irgendwie möglich machte ich meine Pferde immer persönlich fürs Training fertig, um eine Bindung zu ihnen aufzubauen. Der nachtschwarze Hengst tänzelte neben mir her und sein Atem bildete helle Wölkchen in der kühlen Morgenluft. Als wir am Brunnen vorbeikamen, wich Showcaster zur Seite aus, doch ich hatte ihn fest im Griff. In der Halle angekommen, schloss ich die Tür, erleichtert der Kälte entkommen zu sein. Ich dirigierte Showcaster auf einen großen Zirkel und ließ ihn im Schritt um mich herumgehen. Der Hengst hielt nicht allzu viel von der langsamen Gangart. Er sprang immer wieder zur Seite oder machte einen Bocksprung. Also begann ich den Wirbelwind zu beschäftigen. Ich ließ ihn immer wieder aus dem Schritt halten und wieder antreten, und wechselte schließlich zu Trab-Halten-Übergängen. Dabei gab ich die Kommandos teilweise so dicht hintereinander, dass Showcaster sich auf mich konzentrieren musste. Und arbeiten wollte er scheinbar, denn er führte die Aufgabe hervorragend aus. Ich dagegen konnte mir schon einmal ein Bild von seinen Gängen und seinem Ausbildungsstand machen, immerhin sollte ich ihn in der Dressur fortbilden. Showcaster lief leichtfüßig und gleichmäßig und wenn er sich konzentrierte, ließ er auch schon den Rücken schwingen und trat mit der Hinterhand unter. Sobald ihn jedoch etwas ablenkte, fiel er vollkommen auseinander. Als Vorbereitung auf die erste Lektion unter dem Sattel wollte ich heute schon einmal mit dem Rückwärtsrichten vom Boden aus beginnen. Ich konnte mir vorstellen, dass gerade ein solch dominantes Pferd wie Showcaster damit so seine Probleme haben würde. Ich positionierte den Hengst in der Mitte des Zirkels und stellte mich ihm gegenüber auf. Dann hob ich die Hand, in der ich das Bodenarbeitsseil hielt und sagte: "Back!". Showcaster stand mit erhobenem Kopf da und schaute mich abschätzend an. Entweder überlegte er, was ich von ihm wollte oder aber er dachte darüber nach, was er als nächstes anstellen könnte. Ich gab ihm erst gar nicht die Zeit, das herauszufinden. Wieder gab ich das Kommando, allerdings wackelte ich diesmal gleichzeitig mit dem Seil, dessen Ende an Showcaster's Knotenhalfter befestigt war. Diese Bewegung ließ ich allmählich größer werden. Das tat dem Hengst nicht weh, aber die Wackelei an seinem Halfter schien ihm auch nicht unbedingt zu gefallen. Er nahm den Kopf ein Stück höher und machte einen Schritt nach hinten, woraufhin ich ihn sofort lobte und jegliche Zappelei einstellte. Das Ganze wiederholte ich noch ein paar Mal, bis Showcaster es gar nicht erst zu den größeren Bewegungen kommen ließ, sondern ziemlich gleich nach meinem Stimmkommando und ein bisschen Seilgezuppel einen Schritt zurück machte. Ich lobte den Rappen und ließ ihn noch ein paar Runden frei laufen. Anschließend durfte er zusammen mit Ojos Azules für den Rest des Tages hinaus auf die Koppel.
      Nun holte ich Donnerschall's Jubilee aus ihrer Box und machte sie ebenfalls für unser erstes gemeinsames Training fertig. Mit ihr ging ich allerdings in die Halle, wo ich bereits einige Trabstangen und Cavaletti ausgelegt hatte. Zunächst jedoch stand auch für die temperamentvolle Jubilee das Aufwärmen auf dem Programm. Ich ließ die junge Stute erst im Schritt und dann im Trab auf dem Zirkel gehen. Auch Jubilee beschäftigte ich mit vielen Übergängen, um sie geschmeidig zu machen und vor allem um ihre Konzentration bei mir zu halten. Schließlich begannen wir mit der Stangenarbeit. Ich hatte eine Stangen an der langen Seite ausgelegt, andere auf dem zweiten Zirkel und wir begannen mit den Stangen, die Jubilee in gerader Linie überwinden konnte. Die Stute hatte kurz Zeit, die bunt bemalten Stangen zu beschnuppern, dann ging es auch schon los. Die erste Runde war eine mehr oder minder große Katastrophe. Jubilee schaute überall hin, nur nicht auf den Weg, der vor ihr lag und stolperte somit mehr über die Stangen, als dass sie darüberging. Auch mein unterstützendes Schnalzen half nichts. In der zweiten Runde hatte die Scheckstute jedoch offenbar dazugelernt, denn nun richtete sie ihre Aufmerksamkeit zumindest solange auf den Boden und damit auf die Stangen, bis sie die letzte überwunden hatte. Ich lobte sie und wiederholte das Ganze sogleich auf der anderen Hand. Anschließend waren die Stangen auf gebogener Linie an der Reihe. Mittlerweile hatte Jubilee erkannt, dass sie für die verlangte Aufgabe ihre Konzentration brauchte und ich hatte den Eindruck, sie hatte sogar Spaß an der Arbeit. Die Stangen auf dem Zirkel klappten tatsächlich auf Anhieb besser als die auf gerade Linie und so führte ich Jubilee schon bald auf die Cavaletti zu. Die Stute spitzte die Ohren und versuchte schneller zu werden, doch ich hielt sie zurück und wendete auf eine großzügig geschnittene Volte ab. Das machte ich von nun an jedes Mal, wenn Jubilee Anstalten machte, mir davon zu rennen. Als wir die Cavaletti schließlich das erste Mal überwunden hatten, war ich sehr zufrieden mit den Fortschritten, die Jubilee heute gemacht hatte. Wenn sie so weitermachte, würde sie sicherlich noch sehr weit kommen. Ich legte Jubilee ihre Abschwitzdecke auf und führte sie zum Trocknen ein wenig auf dem Hof spazieren. Die junge Stute sah sich aufmerksam um, wieherte ab und an herausfordernd und verlangte mir doch einige Mühe ab, sie im ruhigen Schritt neben mir zu halten. Auch Jubilee durfte den Rest des Tages natürlich auf der Weide verbringen. Sie giftete ihr Weidegenossin Glammy zwar gleich zu Beginn an, doch die ältere Stute ließ sich davon nicht im Mindesten beeindrucken und graste in aller Seelenruhe weiter, sodass auch Jubilee schließlich den schönen Kopf in das Spätsommergras sinken ließ.

      ~*~

      Ende der Woche führte ich den gesattelten und getrensten Showcaster in die Reithalle. Heute war zwar wunderschönes Wetter, doch da sich der Hengst so leicht ablenken ließ, trainierte ich ihn lieber in der Halle. Der Dressursattel stand ihm ausgesprochen gut und ich war schon sehr gespannt darauf, mich endlich auf seinen muskulösen Rücken zu schwingen. Die ganze Woche über hatten wir vom Boden aus miteinander gearbeitet. Showcaster war ein sehr intelligentes Pferd. Mittlerweile musste ich nur noch mit dem erhobenen Zeigefinger wackeln und er ging prompt rückwärts. Auch die Vorhandwendung, die ja für Klasse A der Dressur gefordert war, hatte ich bereits vom Boden aus erarbeitet und das Schenkelweichen aus Klasse E hatten wir auch wiederholt. Ich stellte den glänzenden Rappen auf der Mittellinie auf, gurtete nach, zog die Steigbügel herunter und schwang mich auf seinen Rücken. Dank der vielen Lektionen vom Boden aus, klappte das Stillstehen mittlerweile sehr gut, auch wenn aus Showcaster wohl nie ein sehr geduldiges Pferd werden würde. Ich setzte mich im Sattel zurecht, nahm die Zügel auf und ritt den Rappen im Schritt an. Bei jedem Tritt spürte ich die kräftigen Muskeln spielen und ich spürte auch die mühsam zurückgehaltene Power, die in diesem Pferd steckte. Damit dem Trakehner nicht langweilig wurde, ritt ich Zirkel, Volten und einfache Schlangenlinien, bis ich ihn schließlich antrabte. Showcaster's Trab war genauso wie er aussah: Schwungvoll und elastisch. Es fühlte sich himmlisch an. Außerdem ließ sich der Hengst schön biegen und stellen. Zur zweiten Ecke der langen Seite hin, stellte ich Schowcaster leicht nach innen, legte den äußeren Schenkel eine Handbreit hinter den Gurt und galoppierte ihn im Arbeitstempo an. Nun hatte ich alle Hände voll zu tun, um den Hengst bei mir zu halten - er wäre nämlich durchaus gerne ein flotteres Tempo gegangen. Dennoch fühlte ich mich ein wenig wie auf einem überdimensionalen Schaukelpferd. Showcaster hatte wirklich eine sehr schöne bergauf Galoppade. Als ich ihn wieder durchparierte sträubte er sich kurz und viel dann in einen etwas holprigen Trab. Nun wurde es Zeit, mit den eigentlichen Lektionen zu beginnen. Zuerst war das Rückwärtsrichten an der Reihe. Dazu parierte ich Showcaster bei A zum halten durch, hob mich leicht aus dem Sattel, ließ die Zügel anstehen und gab das zuvor trainierte Stimmkommando "Back". Der Rappe zögerte kurz, gab dann jedoch dem leichten Druck der Zügel nach und machte einen Schritt zurück. Sofort ließ ich die Zügel locker und kraulte ihm den glänzenden Hals. Beim zweiten Versuch ließ ich die Zügel auch noch anstehen, als Showcaster schon einen Schritt zurück gemacht hatte und schließlich wich er eine Pferdelänge zurück. Nun bekam er eine kurze Schrittpause am langen Zügel, bevor wir uns dem Viereck verkleinern und vergrößern widmeten. Ich hatte festgestellt, dass man mit Showcaster wunderbar arbeiten konnte, wenn man ihn nur genug beschäftigte. Diese Klasse A-Lektion leitete ich ein, indem ich den Rappen bereits in der zweiten Ecke der kurzen Seite leicht nach außen stellte, dann mit dem äußeren Schenkel vorwärts-seitwärts trieb und die Bewegung mit dem inneren Bein abfing. Mit den Zügeln gab ich lediglich leichte Impulse. Da Showcaster das Schenkelweichen hervorragend beherrschte, sollte die Übung kein große Problem darstellen. Wir ritten im Seitwärtsgang bis zur Mittellinie, dann stellte ich Showcaster für etwa zwei Pferdelängen geradeaus und trieb ihn anschließend seitlich zurück zur Bande. Anschließend wiederholten wir die Lektion auf der anderen Hand und gingen weiter zur Vorhandwendung. Diese hatte ich mit Showcaster schon vom Boden aus erarbeitet und musste sie nun nur noch aufs Reiten übertragen. Ich wendete den Hengst auf den zweiten Hufschlag ab und parierte ihn zum Halten durch. Dann stellte ich ihn leicht in Richtung Bande, trieb mit dem äußeren Schenkel seitwärts und begrenzte mit dem inneren Schenkel. Die Zügel ließ ich dabei ganz leicht anstehen, damit Showcaster nicht vorwärts lief. Ich beendete die Übung mit einer ganzen Parade und brachte Showcaster so zum Stehen, nachdem er Tritt für Tritt 180° um seine Vorhand herumgegangen war. Anschließend lobte ich ihn ausgiebig. Nun war nur noch eine letzte Lektion übrig, die wir ebenfalls schon erarbeitet hatten: die Schritt-Galopp-Übergänge. Bei übermütigen Pferden begann ich stets mit dem Übergang vom Schritt in den Galopp, weil sie in der Regel lauffreudiger waren. Bei fauleren Pferden hielt ich es andersherum. Also ritt ich Showcaster im Schritt um die Bahn und gab ihm in die zweite Ecke der langen Seite hinein das Zeichen zum Angaloppieren. Wie erwartet reagierte Showcaster sofort und sprang mit einem gewaltigen Satz los, sodass ich gut zu tun hatte, in in einem ordentlichen Arbeitsgalopp zu bekommen. Nach einigen Anläufen klappte das aber einigermaßen und für das Feintuning blieb uns noch genug Zeit. Also versuchte ich es nun andersherum und wollte Showcaster aus dem Galopp in einen schönen Schritt durchparieren. Beim ersten Versuch wehrte sich der Hengst, indem er meine Paraden schlichtweg ignorierte. Beim zweiten Mal fiel er in einen so holprigen Stechtrab, dass ich ihn kaum Aussitzen konnte und beim dritten Mal ging er plötzlich ohne Murren Schritt. Ich war mir nicht ganz sicher, was diesen Sinneswandel ausgelöst hatte, doch nachdem es auch auf der anderen Hand klappte, beendete ich das heutige Training. Vielleicht war Showcaster auch einfach müde. Wir würden die nächsten Male gleich mit dieser Lektion beginnen, dann sah ich ja, ob ich mit meiner Theorie richtig lag. Für heute jedoch hatte Showcaster seine Sache absolut hervorragend gemacht.

      ~*~

      Nachmittags am selben Tag führte ich Donnerschall's Jubilee auf den Springplatz. Auch die Stute würde ich heute zum ersten Mal reiten, da mir die Bodenarbeit bei ihr fast noch wichtiger gewesen war, als bei Showcaster. Ein Sturz war immer gefährlich, doch wenn Hindernisse im Spiel waren, war ich doch noch etwas vorsichtiger. Wir hatten sehr viel mit den Trabstangen und Cavaletti gearbeitet, hatten aber auch die ein oder andere Dressurlektion der Klasse E in unser Training eingebaut. Meine Reitlehrerin hatte immer gesagt: "Springen ist Dressur, nur eben mit Hindernissen." Und an diesen Spruch hielt ich mich, seit ich bei ihr angefangen hatte. Außerdem war ich mit Jubilee zwei Mal draußen im Gelände spazieren gewesen, um ihre Muskeln aufzubauen und ihre Kondition zu trainieren. Das war nun für Klasse A im Springen noch nicht so wichtig, würde aber in höheren Klassen sehr wohl relevant werden. Jubilee trug neben ihrem Springsattel, Satteldecke und mexikanischer Trense auch Gamaschen und Streichkappen, um die Beine zu schützen. Wir würden heute das erste Mal einen richtigen Parcours springen und ich war schon gespannt, wie Jubilee sich dabei anstellen würde. Noch war der Parcours auf E-Niveau, nur zwei der Sprünge besaßen A-Höhe bzw. -Weite. Das würden wir in den kommenden Tagen natürlich ausbauen. Zunächst führte ich Jubilee auf den angrenzenden Dressurplatz, um sie dort aufzuwärmen. Auf dem Springplatz würde ich dann immer noch genug damit zu tun haben, Jubilee's Konzentration bei mir zu behalten. Im Vergleich zu Showcaster ließ sich die Stute nämlich noch leichter ablenken. Als ich nachgurtete und die Steigbügel herunterließ, tänzelte Jubilee schon die ganze Zeit auf der Stelle und drehte die Hinterhand zur Seite. Also ging ich zu meiner altbewährten Methode über und führte sie bei jeder Bewegung im Kreis, um sie wieder neu aufzustellen. Als Jubilee schließlich lang genug still stand, damit ich mich in ihren Sattel schwingen konnte, ging das ganze Spielchen von vorne los, da Jubilee sofort losging, als mein Hintern den Sattel berührte. "Äh nein, so nicht meine Liebe. Ich hab ganz viel Zeit für dich, also wenn du unser Training so beginnen möchtest - okay!", sagte ich, während ich eine Volte ritt und Jubilee wieder in die Ausgangsposition stellte. Irgendwann kam Samuel an den Platz und winkte mich zu sich. Da hatte ich gerade damit begonnen, Jubilee aufzuwärmen. "Alles okay bei euch? Ich warte schon seit zehn Minuten im Parcours auf euch.", fragte er besorgt. Ich schlug mir mit der flachen Hand gegen die Stirn: "Entschuldige Samuel! Wir sind gleich da. Jubilee wollte nicht still stehen und du weißt ja, wie ich so etwas liebe." Der junge Mann schaute die Stute mitleidig an. "Du Ärmste. Mach dir nichts draus, da mussten viele deiner Leidensgenossen hier auch durch. In diesem Punkt ist sie wirklich unerbittlich." An mich gewandt sagte er grinsend: "Ich geh wieder zum Platz, wir sehen uns dann gleich!" Ich nickte und trabte Jubilee locker an. Auch die Stute hatte wirklich schöne Gänge und war toll zu sitzen. Allerdings hatte sie die nicht ganz so schöne Angewohnheit, beim Angaloppieren zu buckeln. Aber alles zu seiner Zeit. Jubilee war ja noch sehr jung und durfte ihre Flausen haben. Nachdem ich die Scheckstute auf beiden Händen im Schritt und Trab aufgewärmt und kurz abgaloppiert hatte, ritt ich im Schritt hinüber zum Springplatz. Zunächst würden wir einen einzelnen Sprung überwinden und dann ging es ans Eingemachte. Jubilee wurde sofort ein paar Zentimeter größer, als sie sah, wo es hinging und begann zur Seite zu tänzeln. Ich glich die Bewegung mit Schenkelhilfen aus und galoppierte Jubilee an, während Samuel das Gatter hinter uns schloss. Jubilee wusste gar nicht, wohin sie zuerst sehen sollte und stolperte erst einmal über ihre eigenen Füße. Ich rettete mich mit einem Griff in die Mähne und versicherte mich, dass mein Trainingspferdchen sich nicht vertreten hatte und lahmte. Nun rahmte ich sie noch deutlicher mit den Beinen ein und dirigierte sie auf den freistehenden einen Meter hohen Steilsprung zu. Die Stute spitzte die Ohren, gehorchte aber meinen Hilfen und blieb bei dem verlangten Tempo, sodass wir mit genügend Abstand über die bunt bemalten Stangen flogen. Auch als wir den Sprung von der anderen Seite aus angingen, klappte alles perfekt, sodass wir uns bald dem eigentlichen Parcours zuwenden konnten. Er bestand aus sieben Sprüngen, darunter eine zweifache Kombination. Zwei davon maßen bereits die in Klasse A üblichen 1,10 Meter. Anfangs war Jubilee sehr gut zu halten, doch dann wurde sie etwas übermütig und ich musste sie vor der zweifachen Kombination in eine Volte lenken, damit sie mir nicht voll in das zweite Hindernis hineinkrachte. Nach diesem kleinen Zwischenfall jedoch lief alles ganz hervorragend und Jubilee sprang wie ein Flummi. Nachdem wir den letzten Sprung - einen dunkelblau gestrichenen Oxer- hinter uns hatten, parierte ich Jubilee zum Schritt durch und ritt sie am langen Zügel trocken, bevor ich sie liebevoll versorgte. Der Grundstein war gelegt, nun ging es nur noch um das Verfeinern des bisher Gelernten.

      ~*~

      Schließlich war der Tag gekommen, an dem Elsaria ihre beiden Schützlinge wieder abholte. Das Training mit Boulevard Showcaster und Donnerschall's Jubilee hatte mir sehr viel Freude bereitet und ich war gespannt darauf wieder von den beiden zu hören. Denn das die zwei mit ihrem Talent noch einiges erreichen würden, stand für mich felsenfest. Mit Showcaster hatte ich die vier Lektionen der Klasse A verfeinert und das Viereck verkleinern und vergrößern auch im Trab geübt. Mittlerweile galoppierte der schicke Hengst auch aus dem Schritt heraus kontrolliert an und das Rückwärtsrichten klappte schön flüssig. Jubilee hatte ich allmählich an die Anforderungen eines A**-Parcours herangeführt und war überzeugt davon, dass die Stute für die höheren Klassen gemacht war. Sie hatte weder mit der Kondition noch mit Höhe und Weite der Sprünge Schwierigkeiten. Einzig und allein ihr hitziges Gemüt konnte ihr zum Verhängnis werden, aber das war eine Sache an der man viel und lange arbeiten musste. Insgesamt erinnerten mich alle beide sehr an ihre talentierte Mutter Bolonya Joleen, an deren Training ich trotz der Herausforderung immer wieder gerne dachte. Ich half Elsaria beim Verladen, übergab ihr die Urkunden über den Stufenaufstieg ihrer Pferde und verabschiedete mich dann mit einem lachenden und einem weinenden Auge von ihr. Vielleicht würde ich Jubilee und Showcaster ja eines Tages wieder im Training auf meinem Hof begrüßen dürfen...
    • Elsaria
      Tierklinik Zur Lindenweide
      Gestüt Hochsetten/ Alexandra Winkler/ Boulevard Showcaster und Donnerschall´s Jubilee /HK und SK Grunduntersuchung 07.11.18
      Nun fuhr ich wieder auf Gestüt Hochsetten auf den heute hatte ich 2 Patienten die für die Hengst und sowie Stut Körung vorbereitet wurden. Alexandra winkler war mächtig stolz das ihre Nachkommen endlich soweit war. Es war kalt geworden dick eingepackt parkte ich mein Auto auf dem Hof und ich wurde schon von Alex mit einem Kaffee begrüßt. Wir waren inzwischen Freunde geworden. Wir redeten noch etwas als ich meinen Kaffee ausgetrunken hatte besprachen wir noch unser vorgehen. Wir beschlossen mit dem Hengst anzufangen der im umgang etwas schwieriger war. Alex holte also Boulevard Showcaster und trabte mir vor. Noch benahm sich der Hengst wunderbar. Er hatte feine gänge und mir fiel nichts besonderes auf. Dann band Alex ihn an blieb aber an seinem kopf um mich sofort unterstüzen zu können. Ich tastete den Rapphengsten ab. Der mittlerweile 5 jährige Hengst sah wunderbar aus. Ich fand nichts dann hörte ich ihn ab und auch da war alles in ordnung. nun Impfte ich ihn und sedierte ihn etwas um seine zähne zu machen. Showcaster hatte heute wohl einen guten Tag den er machte reingar nichts. Als er in den Weiden der Träume war begann ich seine zähne abzuschleifen. Dies dauerte ca 10 minuten wir waren fertig. Dann banden wir ihn in der Box an und ich trug alles in seinen Pass ein. während ich dies das machte holte Alex Donnerschall Jubilee die letzte nachkommen vom berühmten Donnerschall. Schon beim hinlaufen fiel mir auf das die Stute lahmte. Die zähne hatten wir gerade vor ein paar tagen gemacht . Ich tastete sie nun gründlichst ab auch das bein wo sie lahmte. diese fühlte sich heiß an und fand dann am kronenrand einen abzess, diesen ich aufschnitt, damit das eiter abfließen konnte. Dann hörte ich die Stute ab. Da war alles in ordnung. Ich impfte sie und verabreichte ihr ein Antibiotikum und verband das bein mit einer tinktur. Ich ließ alex beides da und sagte das sie das antibiotikum 1x täglich geben musste und die tinktur 2x täglich bis beides fertig war. an einer körung kann sie trozdem teilnehmen, den die lahmheit müssten in 2 tagen wieder weg sein. Auch bei ihr trug ich alles ein und verabschiedete mich.
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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Elsaria
    Datum:
    23 Apr. 2018
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  • Abstammung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Von Schwarzgold

    Aus der Bolonya joleen
    Von // Aus der //

    Exterieur
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    Hengst
    3 Jahre
    Rasse:
    Trakehner
    End-/Stockmaß: 172cm
    Gewicht: 450kg
    Fellfarbe: Rappe



    Interieur / Beschreibung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Verhalten in der Box: frech,biestig
    Verhalten auf der Weide: Verspielt, Wild

    Charaktereigenschaften:
    selten freundlich, stürmisch, temperamentvoll, loyal, menschenbezogen, unerschrocken

    Vorgeschichte

    Charakter

    Weide: Jungpferdeweide
    Unterbringung: Weide / Box
    Einstreu:
    Stroh
    Futtersorte: Rau- und Saftfutter
    Fütterungszeiten: morgens, abends

    Besitzer: Elsaria
    VKR/Ersteller: Sadasha


    Qualifizierungen & Erfolge
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    ● Schleifenaufstieg ● Trainingsaufstieg ● Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's

    Dressur E A L M S S* S** S***
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S S* S** S***

    Western E A L M S S* S** S***
    Western Pleasure: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Reining: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Cutting: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Barrel Racing: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Pole Bending: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Roping: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Hunter under Saddle: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1

    Springen E A L M S S* S** S***
    Stilspringen & Zeitspringen: E A A* A** L M M* M** S S* S** S*** S**** S*****

    Military E A L M S S* S** S***
    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****

    Distanz E A L M S S* S** S***
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4 CEN* CEN** CEN***

    Fahren E A L M S S* S** S***
    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4
    Trabrennen: 800m 1000m 1600m 1760m 1900m 2100m 2300m


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    Offiziell
    1/- 1. Platz im 251 Synchronspringen
    2/3.Platz im 252 Synchronspringen
    3/3.platz im 254 Synchronspringen
    4/2. platz im 257 Syncronspringen
    5/2.Platz im 258 Synconspringen
    6./3.platz im 259 Syncronspringen
    7./ 3. Platz im 260 Syncrhornspringen
    8./ 3. Platz im 261 Synchronspringen
    9, 3 Platz im 264 Synchronspringen
    10./ 2 Platz m 266 Syncrohnspringen
    11.3 platz im syncronspringen



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    Inoffiziell
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    Zuchtverband
    Gestüt Hochsetten:
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    GHP - Prüfungen
    -

    Gewinnsumme: x
    Verursachte Kosten: x


    Ausbildung und Zuchtdaten
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    Trainingsplan
    Fohlen ABC x | Eingeritten x | Eingefahren x



    Fohlenausbildung (bis 2 Jahre)
    Anfassen ✓ | Putzen ✓ | Aufhalftern ✓
    Führen x | Hufe geben x

    1 = Sehr gelassen, 6 = schlechtes / unsicheres Verhalten
    ● Angeboren ● Antrainiert ✪ Prüfung Abgeschlossen

    Fremde Umgebungen: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Platz/Halle: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Hufschmied: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Tierarzt: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Wasser: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Gelände: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Straßen: 6 5 4 3 2 1 ✪


    Stangenarbeit: 3 2 1 ✪
    Longenarbeit: 3 2 1 ✪
    Verladefromm: 3 2 1 ✪
    Schrecktraining: 3 2 1 ✪


    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Komando kommen x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Pferdepass

    Schleife

    Zur Zucht zugelassen: Ja
    Eingetragene Zucht: Gestüt Hochsetten
    Decktaxe: 700
    Züchter/Herkunft: Sadasha
    Trächtig [] Nächste Rosse (alle 21 Tage): x


    Nachkommen
    0/5
    -

    Gesundheitszustand
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Letzter Tierarztbesuch: unbekannt
    Chipnummer: xxx
    zuletzt kontrolliert []

    Letzte Zahnpflege (jedes Jahr) überfällig
    Wurmkur (jedes Jahr) überfällig
    Tollwut Impfung (jedes Jahr) überfällig
    Tetanus Impfung (alle 2 Jahre) überfällig
    Influenza Impfung (alle 6 Monate) überfällig
    EHV-1 + EHV-4 (alle 6 Monate) überfällig

    Gesamteindruck: gut
    Aktue Krankheit/en: x
    Chronische Krankheit/en: x
    Erbkrankheit/en: x

    Letzter Hufschmiedbesuch: unbekannt
    Ausgeschnitten/Korrigiert: x
    Hufbeschaffenheit: x
    Hufkrankheit/en: x

    Beschlag vorne: -
    Beschlag hinten: -

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    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund