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Friese

Boston

Lewitzer I Hengst I 0 Punkte

Boston
Friese, 10 Juni 2019
    • Friese
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      sweetvelvetrose - 01. September 2017
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      Kurzer Besuch bei Xanti / Didga/ Bosten
      Grade als ich Rübergehen wollte klingelte das Telefon sie sei noch unterwegs und ob ich ihr Xanti, Didga und Bosten von der Koppel holen könnte und den Hengst in die führ Anlage und die Stuten in der Halle Laufen lassen könnte.

      Gesagt getan ich fand die beschrieben Koppel schnell und holte die Stuten raus und brachte sie in die Reithalle dort machte ich die Stricke los und die Mädels Xanti und Didga tobten los als hätten sie auf der Koppel dazu keine Gelegenheit gehabt.

      Nach einer Weile beruhigten sie sich und ich ließ sie noch etwas im Schritt rumlaufen und holte derweil den Hengst und führte ihn in die Führmaschine. Die Beiden Stuten führte ich nach dem ich geschaut hatte wo sie stehen in ihre Boxen der Hengst würde noch etwas im Kreislaufen müssen.

      Ich hinterließ einen Zettel an der Tür das wir gut angekommen sind und Bosten der Hengst in der Führmaschiene war und nun auch in seiner Box stand. Das würde ich jetzt noch machen ehe ich wieder auf meinen Hof zurück lief. Ein Fahrrad hatte ich ja noch nicht.
    • Friese
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      Veija- 11.November 2017
      Whisk(e)y on the rocks
      Octavia
      Fröhlich schlenderte ich am Zaun der Südkoppeln vorbei und betrachtete die Pferde, die ich ganz offiziell mein Eigen nennen durfte. Fünf Stuten und ein Wallach zierten meine kleine, aber sehr bunte Truppe. Minnie Maus, meine Rappstute, die ich vor einiger Zeit von Gwendolyn abgekauft hatte, zierte die Truppe als kleinstes Pferd. Knapp darüber kam Hot Spot, die nur acht Zentimer größer war, aber um einiges größer aussah. Nun wurde es etwas komplizierter. Im Pass standen die Größen der Pferde genau, doch ich versuchte nur sie anhand der jetzigen Situation einzuordnen. Ich vermutete, dass als nächstes Flashlight folgte. Sie sah minimal kleiner aus als mein Wallach Magic Lanijos. Wer nun aber von Lani und Raspberry größer oder kleiner war, konnte ich nicht einschätzen, sie sahen irgendwie gleich groß aus. Die letzte im Bunde, Samarra, stand noch immer etwas abseits der Truppe. Ich schätzte, dass sie ungefähr so groß wie Raspberry war, konnte es aber nicht genau sagen. Allesamt waren sie wundervolle Wegbegleiter und ich wollte niemanden von ihnen missen.
      Als Test schlüpfte ich durch den Zaun, holte ein paar Leckerlis aus meiner Tasche und schnalzte ein paar Mal. Sofort flogen die Köpfe in die Luft und ich sah aus dem Augenwinkel, dass Minnie Maus und Raspberry auf mich zugaloppiert kamen. Samarra und Lani bewegten sich nicht vom Fleck, senkten die Köpfe wieder und fraßen weiter. Hot Spot und Flashlight kamen eher gemütlich auf mich zu. "Na ihr Beiden..", sagte ich liebevoll und tätschelte die Hälse der beiden Stuten, ehe ich ihnen ein Leckerli gab. Auch Spot und Flashlight bekamen ihre Portion.
      Als ich näher zu Lani und Samarra hinging, nahm die Stute reißaus und trabte von mir weg. Lani allerdings blieb stehen und bekam als Belohnung auch ein Leckerli. Samarra ging leider leer aus, da sie nicht zu mir kommen wollte.
      Wenig später ging ich nach drinnen und setzte mich an den Computer, um mir mal wieder ein paar Pferdeanzeigen anzusehen. Dabei stieß ich auf Whiskey. "Hey Travis schau mal, wie findest du den?", fragte ich meinen Mitarbeiter, der gerade hinter mir vorbei ging. Er drehte auf dem Absatz um und schaute mir über die Schulter. "Der hat ja eine tolle Farbe...", murmelte er. "Ja, der passt farblich total hier her, findest du nicht?", lachte ich und scrollte ein wenig runter. "1,70m, Red Dun Overo.", las ich vor. Damit wäre er der Größte von meinen Pferden, dachte ich in Gedanken versunken. "Der Charakter scheint nicht ganz einfach.", sagte Travis dann und ich löste mich wieder von meinen Gedanken, um auf den Bildschirm zu schauen. "Ja das stimmt...aber er wäre eine Herausforderung- und sehr wahrscheinlich würde ich ihn kastrieren, damit er mit meiner kleinen Truppe zusammen stehen kann.", sagte ich und las weiter. "Oh, der gehört sogar Elena!", lachte ich. "Gehst du mir bitte mal Bellamy holen?", fragte ich Travis und er nickte, ehe er verschwand.
      Nach einiger Zeit kam er mit Bell im Schlepptau wieder. "Bell schau mal, den würde ich gerne kaufen als Erweiterung meiner Truppe. Zum Geländespringen ist er noch nicht zu gebrauchen, aber ich denke das bekomme ich irgendwann hin.", sagte ich und fügte noch hinzu, bevor Bellamy etwas sagen konnte: "... und er gehört Elena. Lust auf einen Abstecher nach Deutschland?", fragte ich ihn und sah, wie er zwar mit den Augen rollte, dann aber lächelnd 'ja' sagte.

      Nur ein paar Tage waren vergangen, doch nun saßen wir im Flieger und waren fast an unserem Ziel angekommen. Wir, das waren Bellamy, Dell, Betsy und ich. Die Anderen hatten leider in Amerika bleiben müssen. Eine Ranch führte sich schließlich nicht von alleine. Eigentlich hatte ich mit Bellamy alleine fliegen wollen, aber Betsy hatte unbedingt mitgewollt und ich hatte sie auch nicht davon abbringen können. Deshalb saß sie nun mit ihrem Vater zusammen ein paar Reihen hinter uns und schlief. Sie war so aufgeregt gewesen, viele neue Pferde zu sehen, dass sie irgendwann einfach eingeschlafen war, während sie die Namen von Elenas Pferden säuselte. Ich schaute aus dem Fenster und merkte, wie ich langsam eindöste.
      "O, aufstehen. Hey, O...", hörte ich eine leise Stimme und öffnete langsam die Augen. Ich schaute aus dem Fenster und erschreckte mich kurz, als ich keine Landschaft, sondern Beton sah. "Sind wir abgestürzt?!", fragte ich erschrocken und Bellamy lachte. "Nein, gelandet. Komm jetzt, Dell und Betsy warten schon draußen.", erklärte mein Bruder mir und wir gingen nach draußen, warteten auf unser Gepäck und riefen uns dann ein Taxi, welches uns zu Elena und ihrem Gestüt bringen sollte.
      Die Fahrt dauerte eine Weile und Betsy fragte alle fünf Sekunden, wann wir denn da wären. Sie freute sich so darauf, die Tiere zu sehen, dass sie schon gar nicht mehr ruhig sitzen bleiben konnte. "Guck mal, Pferde!", rief sie plötzlich und alle im Wagen zuckten zusammen, einschließlich dem Taxifahrer. "Betsy nicht so laut.", tadelte Dell sie und sie sagte noch einmal, diesmal aber etwas leiser: "Da sind Pferde, Daddy."
      Wir bezahlten das Taxi und bedankten uns herzlich, bevor wir auf das Haupthaus zusteuerten und Elena nach draußen kam. "Hallo ihr alle.", begrüßte sie uns herzlich und Bellamy und ich umarmten sie, ehe ich ihr Dell und Betsy vorstellte. "Magst du uns vielleicht erst ein wenig den Hof und die Pferde zeigen? Betsy stirbt sonst noch vor Neugierde.", lachte ich und legte meine Hand auf die Schulter des Mädchens, die keine Sekunde ruhig stehen konnte. "Na gut, dann kommt mit.", sagte Elena freundlicherweise. "Welche Pferde interessieren dich denn am Meisten, Betsy?", fragte Elena sie und blieb kurz stehen. "Ponys!", sagte sie und Elena nickte. "Davon haben wir einige hier.", lächelte sie und führte uns auf direktem Weg zu einer Koppel, die voll von kleinen, gescheckten Ponys war. "Wow!", sagte Betsy. "Wie heißen die alle?" Elena kratzte sich am Kopf und fing dann an zu erzählen. "Das dunkelrote Pferd da hinten mit dem weißen Kopf und den Flecken...." "Du meinst Scheckung.", warf Betsy ein und Elena lachte. Da schien wohl jemand schon Ahnung von Pferden zu haben. "Na gut.. der Dunkelfuchsschecke da hinten mit dem weißen Kopf und dem blauen Auge heißt Paintball Gun. Den habe ich ganz neu gekauft, er ist noch gar nicht so lange hier. Die Braunscheckstute mit den vielen braunen Punkten in ihrer Scheckung ist Xanti. Die hat ein Temperament, das kann ich dir sagen! Das fast ganz weiße Pferd mit dem dunkelbraunen Schweif und der braun weißen Mähne ist Didga." "Witziger Name.", warf Betsy ein und ließ Elena dann weiter erzählen: "Der Palomino da ist Boston. Ein kleiner Angeber. Ruf ihn mal, dann siehst du es.", erklärte sie ihr und Betsy fing an, den Hengst zu rufen. Er hob den Kopf und kam an den Zaun getrabt, nur um dann sogleich im gestreckten Galopp davon zu preschen. "Siehst du.", sagte Elena und alle lachten. "Dann haben wir noch Shades of Grey, der Graue da hinten. Rechts neben ihm steht Vermillion." "Woooow.", sagte Betsy. "Der ist hübsch!" "Ja, das ist er. Aber leider nicht ganz einfach. Er ist sehr schüchtern." "Oh, das ist schade. Also kann ich ihn nicht streicheln?" "Nein, leider nicht.", enttäuschte Elena die Kleine und klopfte ihr auf die Schulter. "Die kleine schwarze Stute, die jetzt hier zu uns kommt ist River's Batida de Coco. Die kannst du streicheln.", sagte sie zu ihr und Dell hob seine Tochter hoch, damit sie besser an das Pferd heran kam, denn der Zaun war im Weg. "Wir schauen uns die Westernpferde noch an.", sagte mein Bruder dann zu Dell und Betsy. "Bleibt ihr hier?" "Bleiben wir hier, Betsy?" "Ja, Daddy." "Also wir bleiben hier.", lachte Dell und Elena, Bellamy und ich gingen zu einer anderen Koppel, auf der die Westernpferde standen. "War ja klar, dass du dir die anschauen musst.", murmelte Elena und Bellamy lachte. "Wieso, hast du Angst ich klau sie dir?", fragte er und Elena verdrehte die Augen. "Nein. Nur dass du an meinem Training was zu meckern hast und wie sie aussehen.", meinte sie und Bellamy legte den Kopf schief, ehe er lachte. "Ach quatsch. So schlimm bin ich nun auch nicht.", meinte er und ich fiel ein wenig hinter den Beiden zurück. Bahnte sich da etwas an? Hoffentlich nicht, dachte ich und ging wieder ein wenig zügiger, nachdem sich Bellamy zu mir umgedreht und mich auffordernd angeschaut hatte.
      An den Koppeln angekommen fiel mir sofort ein Pferd ins Auge, welche sich als Easy Going herausstellte. "Wow, was ein hübsches Pferd!", sagte ich und schaute mich auf der Koppel weiter um, während Elena erzählte: "Der Fuchs da hinten mit dem Badger Face ist General's Coming Home, ein Sohn von General Jack und Miss Independant." "Oh, von der Stute haben wir auch den ein oder anderen Nachkommen.", meinte Bellamy. "Hast du General Jack eigentlich noch? Verena hatte mir mal von ihm erzählt.", fragte Bellamy und sah Elena fragend an. "Klar hab ich den noch.", sagte sie und schaute auf die Koppel. "Aber gehen wir doch mal zu Whiskey, deshalb seit ihr doch hier.", schlug Elena dann vor und wir folgten ihr unauffällig.
      Auf dem Weg zu dem Hengst trafen wir auch Dell und Betsy wieder. "Wir gehen nun unser neues Pferd anschauen.", sagte ich zu der Kleinen und sah, wie groß ihre Augen wurden. Da freute sich jemand. "Hier ist er.", sagte Elena dann und zeigte auf einen missmutig gelaunten Rotfalben. "Der schaut aber böse.", stellte die Kleine fest und ging zusammen mit Dell umher, um sich die anderen Pferde anzuschauen. "Wir können ihn mal rausholen und in der Halle laufen lassen.", schlug Elena vor und ich nickte. Sie holte ihn aus der Box und zusammen gingen wir in die Halle, wo sie ihn ein wenig laufen ließ. Er war ziemlich ungestüm und schien gar nicht richtig zu wissen, war er hier eigentlich sollte. "Du musst dir im Klaren darüber sein, dass er kein einfaches Pferd ist.", sagte Elena zu mir und ich nickte. "Er ist eine Herausforderung. Und geh nicht mit ihm ins Gelände, bevor du ihn wirklich ordentlich auf dem Platz reiten kannst.", riet sie mir und ich nickte ebenfalls. "Trotzdem will ich ihn haben.", sagte ich dann und wir fingen ihn wieder ein, um ihn in die Box zu bringen. Noch am Abend kam ein Tierarzt und untersuchte ihn, ehe wir den Abend bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen ließen.
      Am nächsten Morgen reisten wir wieder ab. "Aber wir kommen schon nochmal wieder hier her, oder?", fragte Betsy in die Runde, nachdem der Hengst im Flieger war. Elena, die uns zum Flughafen begleitet hatte lachte. "Darum bitte ich doch.", sagte sie und schaute verräterisch in Bellamys Richtung. Er übersah das natürlich und winkte ihr nur zum Abschied- Trottel. Typisch Bellamy, dachte ich und umarmte Elena zum Abschied, ehe wir die Heimreise antraten.

      Ein paar Tage später hatten wir den Hengst bei uns auf der Ranch, wo wir ihn zusammen mit Lani auf die Koppel stellten. Whiskey schien auf Lani ziemlich neugierig zu sein und wollte ihn beschnuppern, doch unser Wallach fand das gar nicht so toll. "Mensch Lani...", sagte ich und schaute zu Bellamy. "Scheint so als hätten wir einen Whisky on the rocks.", meinte er beiläufig und zuckte mit den Schultern. "Wie meinst du das denn?", fragte ich ihn sichtlich verwirrt und wartete auf eine Antwort. "Na, Whisky liebt jeder. Aber sobald man Eiswürfel dazupackt, verwässert er sich und schmeckt nicht mehr so gut, den mögen nicht viele. Lani scheint unseren Whiskey auch nicht zu mögen- noch nicht.", erklärte mir Bellamy und ich lachte nur, ehe ich meinen Blick wieder auf die Koppel richtete.
    • Friese
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      Veija - 09. Dezember 2017
      Dragons Heartbreaker, Snap Cat, Xanti, Didga, Boston, Shades of Grey, Vermillion, Easy Going, Spat Split and White, Finn, Pennyroyal, River’s Batida de Coco, Averything Black, Erdbeerflavour, Vision, Classic Cinnamon, Gabriella, PFS’ Stormer’s Victory, Underground, Nightstorm, Kahula, Cup Cake, Bellami, Circle of Unbroken, Sweet Poison, Love Me Lara, Legacy of Gold, Inspiration, Schwalbenfeder, General’s Coming Home, Zokni, Kentucky Bourbon, Paintball Gun, Avalon-Fiffenity, Roses are Red, Northern Dancer, Chester, Hall of Fame, Face Down, Louis, San Diago, General Jack, Galawayn, A Rose from Nevada, Fireball, Ghost’s Phenomena, Hollywood Dragon, Anouk, Royal Kiss, Overo, Almost Illegal

      Elena hatte gerade viel damit zu tun die Fotos für die Inserate der Pferde zu machen, welche sie nun verkaufen wollte und so war ich bereit sie zu besuchen. Sie war schließlich auch oft für uns dagewesen. Des Weiteren wollte heute noch ein Interessent kommen und sich Overo und Almost Illegal anschauen. Ich brachte die anderen Pferde nach draußen und machte gemeinsam mit Joyce die Boxen sauber. Danach richtete ich noch das Futter her. Elena kam mir relativ schweigsam entgegen und auf meine kurze Frage, bekam ich keine Antwort. Dies verstand ich auch. Bei ihr ging es gerade einfach drunter und drüber. Sie musste einiges im Stall ordnen und auch der Verkauf ihrer geliebten Pferde machte ihr ganz schön zu schaffen. Deshalb wollte ich ihr wenigstens das Nötigste abnehmen.
    • Friese
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      Friese - 22. April 2018
      Die Reise von Deutschland nach Russland

      Bericht für Augenblick, Time to go, Daling, A Brave Heart’s Freedom, Sharon IV, King of Night, Inspiration, Louis, Schwachkopf, Cinnemonts Accento, Shades of Grey, Vermillion, Boston, Paintball Gun, Xanti, Didga, Pennyroyal, Pandora II, Roses are red, Ramazotti Amaro, Hannelore, Calacirya, Walking to the Moonlight, Hermelin Jaela, Götterdämmerung, Pancake Killer, Geoffrey’s Brother, Hermann, Lotte Buff, Alice Cullen, Royal Rubina, Icaria, Bajau, Quintessa, Millenium’s Pride, Dark Sweet Temptation, Hero of Heaven, Burnin‘ Awake and Lifeless, Antaris, Get a Movie

      Es war alles vorbereitet. Sowohl in Deutschland, von wo unsere neuen Pferde kommen sollten, als auch hier in Russland. Die Pferde würden heute in die Hänger verladen werden und dann zu uns gefahren werden. Die Entscheidung die Pferde mit dem Hänger und nicht dem Flugzeug zu uns kommen zu lassen war eine einfache finanzielle Überlegung gewesen. Bei zirka 40 Pferden wäre das einfach viel zu teuer gewesen. So hatten wir einem Unternehmen den Auftrag über zwei LKW’s gegeben. Der eine Hänger würde die Stuten und Fohlen transportieren und der zweite die Hengste. Nachdem wir nicht vor Ort sein konnten beim Verladen hatten wir nachdringlich nach Fotos gefragt und dies wurde auch erfüllt. Auch das Unternehmen hatte sich bereit erklärt uns regelmäßig mit Fotos zu versorgen. Schließlich würde der Transport ja auch ein paar Tage dauern. Es handelte sich immerhin um rund 2.000 Kilometer. Die Fahrt war für alle Pferde sehr anstrengend und somit war uns bereits klar, dass sie die Tage danach komplett auf den Koppeln verbringen durften. Wir waren schon sichtlich nervös, denn schließlich war der Kauf von 44 Pferden auch nicht einfach ein Pappenstiel und wenn etwas passierte, dann konnte es ganz schnell sehr teuer werden. Uns war die Gestütsauflösung ganz gelegen gekommen, denn so konnten wir relativ schnell unsere Zucht aufbauen.

      Nach mehreren Tagen kamen dann auch endlich unsere Pferde an. Die Briefe für jedes Pferd hatten die Fahrer dabei und wir unterschrieben nachdem wir jedes Pferd angeschaut hatten, dass alles in Ordnung war. Die Stuten kamen alle gemeinsam auf eine große Weide mit den Fohlen. Die Hengste teilten wir vorab in die Gruppen ein, in welchen sie auch auf dem vorherigen Hof gestanden waren. Gemeinsam verträumten wir noch das Zubehör und verstauten dann die Briefe und alles weitere der Pferde. Dies nahm einiges in Zeit in Anspruch und so wollten wir heute nur nochmal kurz schauen, ob soweit alle gut angekommen waren. Bis auf kleine Kratzer hier und da, war aber bei allen Pferden alles in bester Ordnung. Die nächsten Tag würden alles weitere mit sich bringen und ihnen noch zur Ruhephase dienen.
    • Friese
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      Sevannie - 21. Oktober 2018
      Bericht für:
      Paintball Gun, Vermillion, Shades of Grey, Boston, Xanti, Didga, Louis, Schwachkopf, Cinnemonts Accento, Ramazotti Amaro, Inspiration, Sharon IV, King of Night, Time to go Darling, A Breave Heart's Freedom, Augenblick, Golden Quabri, Pennyroyal, Rosewood, Pandora II, Roses are red, Quintessa, Hannelore, Calacirya, Hermelin Jaela, Waling to the Moonlight, Götterdämmerung, Hermann, Geoffrey's Brother, Pancake Killer, Lotte Buff, Alice Cullen, Royal Rubina, Icaria, Dark sweet Temptation, Hero of Heaven, Burnin' Awake and Lifeless, Antaris, Get a Movie, Bajau, Millenium's Pride

      Heute war ich wieder unterwegs für mich und meine Freundin Elena. Es war noch recht früh am Morgen, also begann ich damit alle Pferde von dem Gestüt Newa zu füttern. Jeder bekam seine eigene Portion, welche extra für das Pferd berechnet wurde. Hier war der Hof sehr individuell gestaltet. Kein Pferd kam zu kurz und jedes der Pferde bekam seinen eigenen Trainings- und Futterplan. Nachdem alle Pferde fertig gefressen hatten brachte ich sie nach und nach auf die vorhergesehenen Weide. Schmunzelnd schaute ich mir das Schauspiel an, wie die Hengste ihre kleinen Machtkämpfe austrugen und dann sich doch lieber dem Gras mit frischem Tau widmeten. Ich grinste und machte mich in den leeren Stall zurück, ehe ich anfing die Boxen zu misten. Hierbei hatte ich Unterstützung von einigen Stallhelfern. Gegen Mittag waren wir auch schon fertig. Ich bereite die Boxen mit ihren Portion Heu für heute Abend vor.

      Gegen Abend brachte ich zusammen mit den Stallhelfern die Pferde wieder herein und wir fütterten ihre abendliche Portion. Die Pferde wurde von uns allesamt über den Tag bewegt, die einen weniger intensiv die anderen mehr. Manche kamen nur in die Führanlage andere wurden geritten oder longiert.
    • Friese
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      Friese - 21.April 2019
      Bericht für:
      Paintball Gun, Vermillion, Shades of Grey, Boston, Xanti, Didga, Louis, Schwachkopf, Cinnemonts Accento, Ramazotti Amaro, Inspiration, Sharon IV, King of Night, Time to go Darling, A Breave Heart's Freedom, Augenblick, Golden Quabri, Pennyroyal, Rosewood, Pandora II, Roses are red, Quintessa, Hannelore, Calacirya, Hermelin Jaela, Waling to the Moonlight, Götterdämmerung, Hermann, Geoffrey's Brother, Pancake Killer, Lotte Buff, Alice Cullen, Royal Rubina, Icaria, Dark sweet Temptation, Hero of Heaven, Burnin' Awake and Lifeless, Antaris, Get a Movie, Bajau, Millenium's Pride

      Heute ging es für mich wieder in den Stall zu unseren Pferden. Wie jeden Tag mussten diese gemistet und gefüttert werden. Doch davor wurden erstmal alle auf die Koppel gebracht. Bei dieser Anzahl an Pferden würde das alleine zu lange dauern und so war ich wirklich froh, dass wir eigentlich immer zu zweit waren. Nachdem alle draußen waren machten wir uns gemeinsam an das ausmisten und neueinstreuen der Boxen. Danach wurden noch alle Heunetzte gestopft und in den Boxen platziert. Ich prüfte noch alle Tränken und füllte bei jedem Pferd das entsprechende Futter auf. Leider war heute zeitlich auch mal wieder kein Training drinnen, da wir wieder viel zu organisieren hatten. Dementsprechend hieß es nun für uns ab vor die Computer und planen. Unsere Pferde durften den ganzen Tag auf den Koppel ihre Ruhe genießen. Erst als es abends wieder dunkel wurde mussten alle wieder rein.
    • Friese
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      Friese - 29. Juli 2019
      Pflegebericht für Pandora II, Mayloo, Rosewood, Calle Cool, What Rainbow, Roses are Red, PFS‘ Northern Dancer, Pennyroyal, Devotion, Vision, Vermillion, Underground, Spat Split and White, Shades of Grey, Nightstorm, Louis, Focus, Chester, Boston, Animus Peredur, Classic Cinnamon, Erdbeerflavour, Dragons Heartbeaker, The Circle of Unbroken, Ramazotti Amaro, Golden Quabri, Cinnemonts Accento, Paintball Gun, Didga, Galawayn, Schwachkopf, Time to go, Darling, Augenblick, A Brave Heart’s Freedom, Gabriella, River’s Batida de Coco, Xanti, Bellami, Kahlua, Averything Black, San Diago, PFS‘ Stromer’s Victory, Hall of Fame, King of Night, Sharon IV, PFS‘ Snap Cat, Finn, Alaric, Kentucky Bourbon, Cup Cake

      Ein neuer Abschnitt beginnt.

      Aus Elenas Sicht:

      Manchmal muss man Entscheidungen treffen die einem nicht gefallen und manchmal sind diese Entscheidungen sehr schmerzhaft. Dennoch war es immer in mein größter Wunsch und meine größte Aufgabe gewesen zum Wohle der Pferde zu handeln. Jeder meiner Entscheidung wollte ich pro Pferd fällen, auch wenn dies teilweise hieß, dass sie mir das Herz brach. Auch dies war nun wieder der Fall. Manchmal war die beste Entscheidung dann leider auch gegen ein Pferd. Dies war auch dieses Mal der Fall. Nur hieß es nun nicht gegen ein Pferd, sondern gegen alle. Aktuell waren sowohl die zeitlichen, als auch finanziellen Mittel komplett ausgeschöpft. Die Ereignisse der letzten Monate hatten ein gewaltiges Loch in unsere Leben gerissen. Heute stand das Verladen aller Pferde an. Ich war sehr dankbar, dass Jan sie übernommen hatte. Er wollte sein Zuchtgebiet und die Zucht erweitern. Ebenfalls hatte ich mitbekommen, dass er die Pferde aus Russland wieder zurückgekauft hatte. Auch hierfür war ich ihm sehr dankbar. Das Geschwisterpaar war leider mit den vielen Pferden auf einmal sehr überfordert gewesen und so fanden sie heute ebenfalls den Weg zu Jan. Ich hatte ihm versprochen noch beim Umzug zu helfen. Die Pferde wurden von Deutschland mit großen LKWs in die Niederlande transportiert, ebenso erging es den Pferden aus Russland. Sie waren jedoch schon länger unterwegs. Ich klopfte jedem Pferd nochmal den Hals während ich sie dann auf die Ladefläche führte.



      Jans Sicht:

      Der Tag hatte heute schon sehr früh begonnen. Ich hatte vor einigen Wochen den Stall meiner Eltern übernommen und hier einiges umstrukturiert. Dies hatte auch den Verkauf einiger Pferde zur Folge gehabt. Meine Mutter hatte sich neben den Friesen noch Araber eingebildet. Leider konnte ich mit diesen anmutigen Geschöpfen nicht wirklich viel anfangen. Es war einfach nicht meine Rasse und so hatte ich nach der Übernahme beschlossen die Pferde zu verkaufen. Meinen Eltern war dies egal. Mutter und Vater hatten sich am Meer ein neues Haus gekauft und wollten nun mit dem Hof endlich abschließen. Mit diesem Gedanken hatten die beiden schon länger gespielt, jedoch hatte es Mutter nie über das Herz gebracht den Hof zu verkaufen, welcher schon so lange in der Familie war. Die neuen Pferde hatte sie nur gekauft, damit sie sich vielleicht noch ein bisschen mehr mit dem Hof anfreunden konnte, aber auch das war nicht der Fall gewesen. Die Entscheidung den Hof an mich zu übergeben war somit für uns alle das Beste gewesen. Ich hatte in letzter Zeit einiges an Herzblut in die Pferde und Stallungen gesteckt. Außerdem hatte ich mich durch einige Kurse weitergebildet und in letzter Zeit die Buchhaltung ebenfalls alleine übernommen. Bis zur Übernahme standen somit nur noch die Namen meiner Eltern im Papier, die Leitung war jedoch schon lange nicht mehr bei Ihnen. Mit dem Geld des Verkaufs der teuren Araber hatte ich genug Geld gehabt um einige Pferde aus zwei Gestütsauflösungen aufzukaufen. Alle kannte ich bereits. Sie gehörten meiner guten Freundin Elena oder hatten ihr gehört. Ich war schon längere Zeit am Überlegen die Zucht zu erweitern, damit ich mehr Kundenwünsche abdecken konnte. Da kam es genau richtig Ponys, Warmblüter und Tinker aufzunehmen. Direkt nach dem Frühstück hatte ich heute also damit begonnen die neuen Boxen einzustreuen und nochmal alle Tränken zu reinigen. Ebenfalls beschrieb ich die neuen Boxenschilder, damit auch meine Mitarbeiter wussten um wen es sich in den neuen Boxen handelte. Alaric, Dragons Heartbreaker, Classic Cinnamon, Erdbeerflavour und The Circle of Unbroken waren bereits auf den Koppeln und genossen noch die Zeit vor dem Trouble. Als erstes rollte einer der Transporthänger mit ein paar der Hengsten auf den Hof. Hierbei handelte es sich laut den Papieren des Fahrers um Vermillion, Shades of Grey, Boston, Spat Split and White, Chester, Vision, Underground, Nightstorm und Ramazotti Amaro. Der Fahrer half mir dabei alle Pferde zu kontrollieren und sie danach in die Boxen zu bringen. In der Zwischenzeit war bereits der zweite Hänger vorgefahren. Dieser war auch wieder mit neun Pferden beladen. Als erstes lud ich Cinneonts Accento ab. Ihm folgten zwei für ihn bekannte Pferde. Louis und Golden Quabri. Beide ließen sich brav in die Boxen bringen und begann ihr Heu zu mümmeln. San Diago war als nächstes an der Reihe. Sein Weg ging als erstes zur Tränke. Die Fahrt war für alle Pferde sehr anstrengend gewesen. Ebenfalls auf dem Hänger stand ein Hengst, welcher nicht direkt von Elena kam. Er wurde am Flughafen abgeholt und zugeladen. Sein Name lautete Focus und ich hatte ihn vor nicht allzu langer Zeit in einer Verkaufsanzeige entdeckt. Nun fehlten nur noch vier Hengste. Als nächstes lud ich PFS‘ Stormer’s Victory von dem LKW. Ihm folgte sein Bekannter Hall Of Fame. Als nächstes folgte ein Hengst, welcher mit Focus gemeinsam gereist war. Der hübsche Schecke hörte auf den Namen Animus Peredur. Der letzte Hengst aus diesem Hänger war Sharon IV. Der dritte Hänger kam auch bereits an. Laut des Scheins, welchen mir der Fahrer aushändigte handelte es sich bei den drei Hengsten um King of Night, Time to go, Darling und A Brave Heart’s Freedom. Wir luden diese drei schon ab. Danach schaute ich mir erneut den Schein an. Die nächsten Namen auf meiner Liste lauteten Rosewood, Pennyroyal und Xanti. Sie zogen in die Box neben meiner Barockpintostute. Averything Black war bereits auf der Koppel und bekam von den ganzen neuen Pferden noch gar nichts mit. Auf der anderen Seite der Stute zogen Didga, Roses are red und Pandora II ein. Averything Black teilte sich die Weide aktuell bereits mit Mayloo. Diese stand nun in der Box direkt neben Augenblick, River’s Batida de Coco und Gabriella. Die drei Stuten waren jedoch nicht bei den anderen Stuten im Hänger sondern in einem weitern LKW. Die ersten LKWs hatten den Hof bereits wieder verlassen und das war auch gut so. Sonst wäre es mittlerweile sehr voll geworden. Kentucky Bourbon folgte den Stuten in den Hauptstall. Kahlua und Bellami zogen rechts und links von ihr ein. Die Stuten kannten sich bereits und so wollte ich sie zusammen lassen. Auf die andere Seite zogen Cup Cake und PFS‘ Northern Dancer. Nun waren alle Pferde angekommen und ich war fix und fertig. Dennoch hieß es jetzt aufräumen. Alle Pferde hatten dünne Decken und Transportgamaschen angehabt. Diese verstaute ich in den Spinden. Das restliche Zubehör würde innerhalb der nächsten Tag mit einem Umzugswagen auf unserem Hof ankommen. Nachdem alles verstaut war, schaute ich nochmal einzeln nach jedem Pferd. Ich füllte allen das Heu auf und holte danach die Pferde von der Weide, welche bereits länger Teil des Gestüts waren. Sie konnten nun durch die Boxengitter ihre neuen Nachbarn kennenlernen. Dies führte natürlich auch zu ein bisschen Gequitsche und Aufgespiele, aber damit hatte ich bereits gerechnet. Ich blieb noch bis es dunkel war im Stall und rief dann Elena an. Sie freute sich, dass alle Pferde gut angekommen waren und nun nur noch zwei Pferde aus Russland ein Zuhause suchten. Hierbei handelte es sich um Paintball Gun und Schwachköpfchen. Elena hatte bereits überlegt Schwachkopf in Rente zu schicken und ich spielte mit dem Gedanken ihn auch aufzunehmen. Jedoch wusste ich selbst noch nicht was aus Galawayn und Aldaire werden sollte. Doch darüber wollte ich mir aktuell auch noch keine Gedanken machen, denn dafür war ich nun viel zu müde. Total erschöpft fiel ich also einfach nur ins Bett.
    • Friese
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      Friese - 28. Januar 2020
      Pflegebericht für Pandora II, Mayloo, Sissi di Royal Peerage, Rosewood, Calle Cool, What Rainbow, Roses are Red, PFS‘ Northern Dancer, Pennyroyal, Devotion, Vision, Vermillion, Underground, Spat Split and White, Shades of Grey, Nightstorm, Louis, Focus, Chester, Boston, Animus Peredur, Classic Cinnamon, Erdbeerflavour, Dragons Heartbeaker, The Circle of Unbroken, Ramazotti Amaro, Golden Quabri, Cinnemonts Accento, Paintball Gun, Didga, Galawayn, Schwachkopf, Time to go, Darling, Augenblick, A Brave Heart’s Freedom, Gabriella, River’s Batida de Coco, Xanti, Bellami, Kahlua, Averything Black, San Diago, PFS‘ Stromer’s Victory, Hall of Fame, King of Night, Sharon IV, PFS‘ Snap Cat, Finn, Alaric, Kentucky Bourbon, Cup Cake


      Erneuter Umzug – Part 1:

      Eigentlich sollte mit den neuen Pferden alles besser werden. In die Umstrukturierung des Hofes hatte ich viel Hoffnung gesteckt. Eigentlich war lange Zeit alles gut. Naja doch eigentlich war nun Mal nicht die knallharte Realität. Und irgendwann muss man sich eben eingestehen, wenn es nicht so weitergehen konnte. Für mich hieß es, dass ich einige Pferde verkaufen würde beziehungsweise müsste. Nicht immer hießen viele Pferde viel Erfolg. Durch meinen Beruf als Trainer konnte ich ebenfalls nicht allen Tieren gerecht werden. Die Wahl fiel mir natürlich außerordentlich schwer, denn viele von ihnen hatte mir Elena damals im Vertrauen übergeben. Dennoch musste auch ich mir eingestehen, dass es so eben nicht weitergehen konnte. Der Verpachtungsvertrag für unseren ehemaligen Hof war bereits unterschrieben. Ich hatte es nicht über mein Herz gebracht unsere Familiengeschichte zu verkaufen. Außerdem waren die Schulden des Kaufs bereits über die Generation abbezahlt und so war die Entscheidung der Verpachtung schnell gefallen. Meine Eltern konnten diesen Beschluss nicht verstehen. Beide wollten mit dem Stall nichts mehr zu tun haben, dennoch wollten sie auch nicht, dass der Hof verkauft werden sollte. Über die Verpachtung waren sie auch nicht wirklich glücklich, da der Pächter jeder Zeit nicht zahlen konnte oder sonstige Probleme auftreten konnten. Ich jedoch wollte endlich meinen eigenen Hof aufbauen und meine eigene Zucht. Immer hatte ich versucht in die Fußstapfen meines Opas zu treten, doch je mehr Zeit verging desto bewusster wurde mir, dass ich meinen eigenen Weg gehen musste. Schließlich sollte ich mit meinem Gestüt glücklich werden und die Entscheidungen nach außen vertreten.


      Die neuen Pächter würden bereits im ersten Quartal 2020 noch auf unserem Hof einziehen und somit hatten wir nur auch innerhalb der nächsten Wochen umzuziehen. Hierfür hatte ich bereits das komplette Haupthaus ausgemistet. Zum Teil hatte sich hier in den letzten Jahren einiges angestaut, was eigentlich nicht mehr benötigt wurde. Nun folgte auch noch der Stall. Alles was kaputt oder nicht mehr benutzt wurde, wurde aussortiert. Schritt für Schritt kamen wir dem Umzug bereits näher. Alles was nicht dringendst benötigt wurde, wanderte bereits in Kartons. Die Pferde sollten vorher alle nochmal kurz durchgecheckt werden, damit sie die Reise ohne Probleme meisterten. Schließlich war es für sie auch nicht das Normalste so eine weite Strecke zurückzulegen. Damit der Hof nicht komplett unordentlich wurde in der Übergangsphase, brachten wir die fertigen Kartons bereits in einen der leeren Räume im Haupthaus. Jede der Kisten wurde ordentlich beschriftet, damit alles schnell auf dem neuen Hof wieder zu finden war. Da die Kartons regelmäßig ausgingen, musste ich in immer geringer werdenden Abständen zum nahegelegenen Baumarkt. Diese hatten mittlerweile auch schon Probleme, dass sie auch wirklich immer XXL Kartons für mich auf Lager hatten. Leider konnte ich mit den kleineren Kartons nur im Wohnhaus etwas anfangen. Das größere Zubehör der Pferde würde außerdem in einem Container verladen werden. Ebenfalls in einem zweiten Container würde das Stallzubehör transportiert werden wie zum Beispiel die Mistboys. Da einiges des Zubehörs nicht durch die Pächter übernommen wurde, aber noch gut war, wollte ich es mitnehmen. Man musste ja schließlich nicht immer alles entsorgen und danach neu kaufen. Bevor der Umzug vorangeschritten war, hatte ich bereits einige lange Listen am Computer erstellt. Diese arbeitete ich nun nach und nach immer weiter ab. Ein Umzug mit so einer hohen Anzahl an Pferden wollte schließlich auch bewerkstelligt und gut geplant werden. Alles andere würde sonst an den Umzugstagen zu Stress führen. Von den eigentlichen Tagen des Umzugs waren wir aktuell jedoch noch weit entfernt. Dennoch demontierten wir bereits die Namensschilder und weitern Kleinkram, welcher nicht überlebensnotwenig war. Die Pferde durften in dieser Zeit den Großteil ihres Tages auf der Koppel genießen. Wirklich arbeiten musste niemand mehr. Hierfür fehlte mir einfach die Zeit und ich war froh, wenn ich abends total erschöpft ins Bett fallen konnte.

      Der Container war innerhalb der letzten Tage ebenfalls angekommen. Diesen hieß es nun bereits zu Beladen. Die Schränke für das Zubehör würden zum Großteil im Stall bleiben. Die leeren hatten wir jedoch umgebaut. So konnten wir die Sättel so sicher wie möglich während des Umzuges schützen. Die Trensen wurden ebenfalls in umgebauten Schränken untergebracht. Auf den zweiten Container würden wir noch ein bisschen warten müssen. Aber auch das war nicht schlimm, schließlich hatten wir noch einige andere Sachen zu erledigen.
    • Friese
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      Friese - 27. Juni 2020
      Zwischenbesuch bei Mayloo, Sissi di Royal Peerage, Rosewood, What Rainbow, Roses are Red, Pennyroyal, Devotion, Vision, Vermillion, Underground, Spat Split and White, Shades of Grey, Nightstorm, Louis, Focus, Chester, Boston, Animus Peredur, Classic Cinnamon, Erdbeerflavour, Dragons Heartbeaker, The Circle of Unbroken, River’s Batida de Coco, Xanti, Bellami, Kahlua, Averything Black, San Diago, Finn, Alaric, Kentucky Bourbon, Alesco Requiem di Royal Peerage, Aquito, River Flows in You


      Heute stand ein kleiner Zwischenbesuch bei den Pferden an. Leider hatte ich in der letzten Zeit nicht sonderlich viel Zeit für meine vierbeinigen Freunde gehabt, denn der Umzug hatte einiges an Zeit in Anspruch genommen. Ich freute mich schon sehr auf die Zeit, wenn sich das alles geändert hatte. Bald wäre unser neuer Hof soweit fertig und ich könnte mich wieder voll und ganz auf die Pferde konzentrieren. Kurz nach der Ankunft auf unserem neuen Hof hatte ich mich ebenfalls dazu entschlossen, den Bestand meiner Pferde ein weiteres Mal deutlich zu reduzieren. Ich wollte einfach allen Pferden gerecht werden und das schaffte ich derzeit nicht. Ein paar der Pferde hatten bereits ein neues Zuhause gefunden und ich freute mich, dass sie im neuen Heim mehr gefördert werden könnten. Mein heutiges Tagesziel bestand jedoch nicht darin, dass ich mich mit neuen potenziellen Käufern treffen wollten, sondern im Zeit verbringen mit meinen Pferden. Ich wollte mit einem meiner absoluten Lieblingspferden anfangen. Ich holte mir Sissi die Royal Peerage von der Weide und putzte sie. Ich wollte sie nicht großmächtig arbeiten, sondern einfach nur eine Runde mit ihr im Gelände spazieren gehen. Für mich war diese halbe Stunde abschalten äußerst wichtig. Ich konnte nicht rund um die Uhr durcharbeiten ohne Pause. Am Hof angekommen stellte ich die Stute wieder auf die Weide und für mich ging es wieder zurück an die Arbeit. Neben Büroarbeit stand heute auch noch weitere Arbeit am Stallgebäude an. Und damit ging es nun auch gleich los.
    • Sosox3
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      Sosox3 - 06. Oktober 2020
      Pflegebericht
      Sosox3 - September 2020

      Xanti - Vermillion - Shades of Grey - Boston - River’s Batida de Coco - Alesco Requiem di Royal Peerage - Aquito - River Flows in You - Animus Peredur - Mayloo - Sissi di Royal Peerage - Classic Cinnamon - Erdbeer Flavor - Dragon’s Heartbreaker - The Circle of Unbroken - San Diago - Devotion - Roses are Red - Kentucky Bourbon - What Rainbow - Bellami - Kahlua - Chester - Louis - Focus - Spat Split and White - Alaric - Finn - Pennyroyal - Vision - Underground - Nightstorm


      Ich war noch nicht lange auf dem Gestüt, doch sollte ich diese Woche, weil mein Neuer Arbeitgeber mit Animus Peredur, River Flows in You und Classic Cinnamon auf eine Show gefahren war, wo er die drei Hengste bei einer Barockshow vorstellte, den gesamten Hof alleine schmeißen. Das hieß für mich, morgens stellte ich die Ponyhengste Xanti, Vermillion, Shades of Grey und Boston auf die Weide, dann River’s Batida de Coco gemeinsam mit den Warmblutstuten Devotion, Roses are Red, Kentucky Bourbon, What Rainbow, Bellami und Kahlua auf eine andere und die Hengste Focus, Louis, Chester und San Diago stellte ich einzeln auf die Paddocks. Anschließend mistete ich die Boxen aus und legte jedem sein Kraftfutter in den Trog. Dann ritt ich die übrigen Pferde. Erst den KWPN-Hengst Spat Split and White, mit ihm ritt ich mehrere Übergänge und verfeinerte die Hilfengebung bei der Kehrtwendung. Er machte ziemlich gut mit. Dann kam auch er auf ein Paddock und ich nahm mir Alesco Requiem di Royal Peerage um den Junghengst zu longieren. Der Schecke machte gut mit, war aufmerksam und es machte wirklich Spaß mit ihm zu arbeiten. Als auch er nun auf die Weide ging, nahm ich mir Aquito, den Rapphengst und ritt mit ihm aus. Es tat gut zwischendurch einfach mal die Seele baumeln zu lassen und sich etwas auszuruhen, denn Aquito war mit das freundlichste Pferd, dass ich bisher kennenlernen durfte. Mayloo war ein schönes Pferd, genauso wie die junge Stute Sissi di Royal Peerage. Erdbeer Flavor und Dragon’s Heartbreaker longierte ich ebenfalls jeweils eine halbe Stunde und ließ sie dann etwas laufen. Beide wälzten sich und sahen danach aus wie panierte Schnitzel, ehe ich sie weg brachte. Dann kümmerte ich mich um Alaric, der Friesenmix stand auch zum Verkauf. Ich konnte es gar nicht verstehen, denn er war hübsch und auch im Umgang wahrlich ein Schatz. Ich führte ihn eine Runde spazieren und ließ ihn dann nochmal kurz die Beine vertreten. Diese 10 Minuten nutzte er auch gut. Dann nahm ich die Porzellanscheckstute Pennyroyal raus und ritt sie etwas in der Dressur. Vision, Underground und Nightstorm brachte ich auf die Paddocks und kümmerte mich dann um Finn. Da ich wusste, dass er zum Verkauf stand, rief ich Brooke an. “Hier steht ein wunderschöner Hengst, willst du ihn dir mal ansehen?”
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  • Album:
    Hilltop Stable
    Hochgeladen von:
    Friese
    Datum:
    10 Juni 2019
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    11
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    Von unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

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    Rasse: Lewitzer
    Geburtsdatum: 07.01.2014
    Geschlecht: Hengst
    Stockmaß: 146 cm
    Fellfarbe: Palomino
    Kopfabzeichen: //
    Beinabzeichen: hinten, links: halbweiße Fessel
    hinten, rechts: halbweißer Fuß

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    Boston ist ein umgänglicher Hengst, jedoch hat er auch manchmal seinen typischen Ponysturkopf. Er sucht generell keinen Streit, aber er geht ihm dennoch nicht aus dem Weg. Obwohl er 'nur' ein Pony ist, weiß er trotzdem wie er sich in Szene setzten muss oder kann. Er gibt gerne an, sowohl auf der Weide, als auch unter dem Sattel.

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    Zuchtpapiere: Nein
    Gekört/Gekrönt: Nein

    Vererbung:
    Farbe: unb.
    Charakter: unb.
    Gangarten: unb.

    Nachkommen:
    //

    Besitzer: Friese
    VKR/Ersteller: Sosox3
    Pferdewert: //

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    Springen: E
    Western: E
    Dressur: E
    Military: E
    Distanz: E
    Rennen: E
    Fahren: E

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    Fohlen ABC ✔
    Eingeritten ✔
    Eingefahren ✔
    Verladefromm ✔
    Schmiedefromm ✔

    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Komando kommen x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x​