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Sosox3

BOS Schneefürstin | 16 Punkte

BOS Schneefürstin | 16 Punkte
Sosox3, 11 Dez. 2021
    • Sosox3
      Pflegebericht
      Juli 2020
      Tesla|In The Shadows|Sharona|Cinnemont's Accento|Autumnmoon|Batman's Rendezvous|BOS Nandor|Caprimond|Conway| Dorincourt| Eyeball| Free Willy| Whiskey| Primo| Baltic Wave| BOS Gracy| Coleur's Candycane| Darlington| Diet Mountain Dew| Gold Veronica| BOS Lavendeltanz| Malboro Nights| Mirabelle| Pandora II| Patagonia| BOS Schneefürstin| Norisk|Didga| Golden Samurai| Rhoda| Sunshine Shadow| Myrkvidr| Espiritu| Descarado| Mercedes| Maybach| Connery's Brownie| Capri| SH Benice| Secret Harm| Dentsply

      Als ich heute morgen den Stall betrat wiehrte mit Tesla schon entgegen. Ich ging in dei Futterkammer um das Futter für die Pferde zu holen und kippte dann jedem seine Portion in den Trog. Nachdem alle Pferde gefüttert waren, brachte ich sie nacheinander auf die Koppeln. Als alle Pferd draußen waren begann ich zu misten. Nachdem die Boxen alle sauber waren begann ich mit dem Training der Pferde.
    • Sosox3
      Trainingsbericht
      Dezember 2020
      Dressur E-A
      Dressur E-A
      Nephilims Nemesis mit Tamara Jones
      Conway mit Brooke Scott
      Mirabelle mit Nathan Scott
      Deloryan mit Jack Baldwin
      Coleur’s Candycane mit Tanja Müller
      Dragon’s Heartbreaker mit Jan van de Berg

      Gold Veronica mit Nathan Scott
      Rhoda mit Jack Baldwin
      BOS Nandor mit Brooke Scott
      BOS Schneefürstin mit Tamara Jones

      Nathan | Der Tag heute war wieder einer von der anstrengenden Sorte. Ich wusste, dass Nephilims Nemesis so langsam bereit für die ersten A-Dressur-Lektionen war und zum anderen würde Jan van de Berg mit Dragon’s Heartbreaker anreisen um mit uns zu trainieren. Tamara machte Nemesis gerade fertig, Brooke hatte sich Conway geschnappt und ritt die ersten paar Bahnen Schritt durch die Halle, Jack trainierte unseren Dunkelbraunen Deloryan, seine noch Frau Tanja unsere Coleur’s Candycane und ich ritt die Mirabelle, die Stute in Sonderlack. Während wir die Pferde warm ritten, fiel mir auf, dass Heartbreaker nicht gut untertrat und somit keine Last aufnahm. Im Trab sah das ganze anders aus. Er trat vermehrt unter und hatte vorne eine hohe Knieaktion, so wie es sich für ein Barockpferd gehörte. Durch den hohen Friesenanteil in ihm war das aber auch kein Wunder. “Jan, reite ihn vermehrt auf großen Volten und biege ihn. Dann verkleinere die Volten, wenn du dich sicher fühlst, dass er mehr Last aufnimmt!” Jan lobte Dragon immer zum richtigen Zeitpunkt und so prägte der Friesenmix sich schnell ein, was er zu tun hatte. Wenn er ihm mehr Zügel gab, dehnte er den Hals und so entstand ein schönes Zügel überstreichen. Eine der A-Lektionen. “Sehr gut!”, lobte ich das Paar. Mirabelle hatte sich in der Zeit in der sie bei uns war gut gemacht. Vom grauen Mäuschen zum extrovertierten Dressurtalent. Den Mitteltrab und Mittelgalopp zeigte sie selbstsicher unter dem Reiter, sodass wir heute vermehrt auf die Bahnfiguren fixiert waren, wobei das bei so vielen Reitern eine kleine Herausforderung war. Die saubere Ausführung war mir sehr sehr wichtig und so frustrierte es mich, dass Miri sich nicht ordentlich konzentrierte und immer wieder abgelenkt durch die Hengste in der Halle war. Ich entschied mich dazu weiter auf dem Platz zu trainieren. Brooke übernahm dann weiter die Reitstunde. Sie war ebenso wie ich ein großer Fan von Übergängen und legte auch dort großen Wert auf einen flüssigen Übergang.

      Brooke | Der große Springhengst unter mir war noch jung, gerade mal drei Jahre mit großen Potential am Sprung. Conway bot es immer wieder an ihn Anlehnung geritten zu werden. Er wölbte auch hervorragend den Rücken bei der Galopparbeit und war alles in allem ein toller Kerl, der es genoss, wenn er Aufmerksamkeit bekam. Ich bemerkte, dass er sich noch nicht lange genug tragen konnte und machte des öfteren Schrittpausen und ließ ihn dort fünf Minuten am langen Zügel im fleißigen Schritt pausieren. Es tat ihm gut, das merkte man. Mit hoher Selbsthaltung zeigte er mir dann aber auch wieder, dass er arbeiten wollte. Er merkte noch nicht, wann er sich selbst überforderte. Ich jedoch schon. Jack warf mir immer wieder Blicke zu, während er den dunkelbraunen Hengst mit Schritt-Halt-Übergängen ‘quälte’. “Das macht der doch schon gut, Jack. Bring mehr Abwechslung rein, sonst wird er nur frustriert. Reite mehr Bahnfiguren, mal eine Schlangenlinie oder ein paar Volten, damit auch er mehr Last aufnimmt und die Hankenbeugung verbessert.” Sobald Jack ein wenig mehr verschiedene Übungen mit rein brachte konzentrierte er sich auch wieder und Deloryan zeigte, was er konnte und hatte dabei eine tolle Ausstrahlung. Tanja ging derzeit mit Candycane eine A-Dressur durch und ich bemerkte ihre etwas zu hohen Hände. “Tanja? Nimm die Hände etwas runter. Dann geht sie auch in Anlehnung und du kannst sie besser versammeln, so weiß sie nicht, was du genau von ihr willst und will es dir irgendwie recht machen. Sie ist ein kleines Sensibelchen.” Tanja nickte nur, und achtete nun auf ihre Hände. Ich wusste noch immer nicht, ob er, also Jack, es ihr gesagt hatte. Es machte zwar immer noch nicht den Anschein als wisse sie es nicht, aber man konnte nie sicher sein. Candycane zeigte sich von ihrer besten Seite und ging die Lektionen sicher und routiniert durch.

      Tamara | Nemesis hatte in der letzten Zeit immer mehr Vertrauen zu mir gefunden, wodurch wir schon das ein oder andere Turnier für uns gewinnen konnte. Immer wieder hatten wir in den letzten Wochen darauf hin gearbeitet bald eine A-Dressur nennen zu können und ich empfand uns beide als sicher genug diese mit Bravour zu absolvieren. Also ging ich eine A-Dressur im Kopf durch und arbeitete sie nach. Nemesis blieb die ganze Zeit über aufmerksam und folgte jeder Hilfe mit der passenden Lektion. Die Bahnfiguren ritten wir sauber durch und auch beim Zügel aus der Hand kauen lassen, dehnte sie sich. “Sehr gut”, lobte ich sie und klopfte ihr dabei auf den Hals. “Gut gemacht, du schwarze Perle”, sagte ich leise zu ihr und begann dann mit dem Abreiten.


      Nachdem ich mit der Reitstunde vorhin fertig wurde, nahm ich mir die Scheckstute Gold Veronica. Wir hatten sie als eine ehrgeizige junge Stute kennengelernt, die nicht nur schön anzusehen war, sondern auch mit viel Potenzial gesegnet war. Vera ging artig neben mir her zur Reithalle. Etwas unruhig war sie ja schon, als Brooke uns mit BOS Nandor Gesellschaft leistete. Jack ritt Rhoda nun in der englischen Reitweise und versuchte sie zu motivieren, doch triebig war sie immer noch. Wir hatten uns damit abgefunden, dass sie einfach faul war, Als wir in der Halle ankamen waren die anderen beiden schon in der Halle und waren sich am warm machen. “Und wie läuft Schneefürstin?”, fragte ich Tamara, die die dunkelbraune Stute gerade durchparierte. “Sie macht sich echt gut, hätte ich nicht gedacht, dafür, dass sie so’n Körperklaus ist.” Ich nickte und unterdrückte mein Lachen. Es war kein Geheimnis, dass sie viel zu fett zu uns kam. “Aber sie ist ja bemüht und gewillt zu arbeiten”, fügte ich hinzu und zwinkerte. Vera tat sich schwer sich selbst zu tragen und sich in Dehnhaltung zu begeben. Als wir aber am Ende alle die A-Lektionen zufriedenstellend geritten sind, ließen wir die Pferde in Ruhe und brachten sie zum Abschwitzen in die Box.
    • Sosox3
      Pflegebericht
      Januar 2021
      Nate | "Brooke, wir müssen unsere Pferde besser trainieren. Sie sollen unser Aushängeschild sein, aber das geht nicht, wenn die nur auf E oder A Niveau starten." "Ich kann mich nicht um alles kümmern!", sie runzelte die Stirn, während sie soeben zwei neue Einstellerverträge bereit machte. Sie und Jack hingen immer noch wie Pech und Schwefel aneinander und Tanja sah es immer noch nicht oder es war ihr einfach egal. Ich seufzte und verließ das große Büro, schloss die massive Holztür eher unsanft hinter mir und lief den Weg in unsere Stallgasse entlang. Kyle hatte nun neben Maybach, Mercedes, Descarado und Espíritu nun auch noch Tesla. Er hatte einen Faible für die Barocken beziehungsweise die Spanier. Ich konnte hingegen absolut nichts mit ihnen anfangen. Selbst in der Dressur fand ich sie schwer zu reiten, da die meisten bügelten. Zu den schlechten Nachrichten zählte aber, dass Baltic Wave die Prämierung nicht geschafft hatte. Und zwar nur knapp, umso mehr hoffte ich, dass ich sie im Training weiter bringen konnte. Sie hatte Potenzial bis in den hohen Sport und das wollte ich nutzen.

      "Jack, was machst du hier?!", rief ich ihm mürrisch zu. Er hatte mir jetzt noch gefehlt. "Ich warte auf Brooke, sie wollte gleich den Vertrag von Rhoda vorbei bringen und dann wollte sie Patagonia trainieren am Sprung." "Aha." Ein Nicken kam meinerseits, mehr bekam er nicht. "Dann geh am besten ins Büro, da ist die noch", fügte ich bei und ging zu Baltic Wave. Die Schimmelstute blieb zum Glück in ihrer dunklen Apfelschimmeljacke und wurde nicht heller. Der Ton, den sie hatte, gefiel mir und ich hoffte, dass sie nur minimal heller werden würde. Rabea hatte uns die Stangen in der Halle auf L-Niveau hoch gestellt und ich ritt Baltic nun in einem ordentlichen Tempo .

      Brooke | Jack hatte nicht lange warten müssen und stand keine zwei Minuten in meinem Büro, da hatte er den Einstellervertrag von seiner Norikerstute in der Hand. "Eigentlich wollte ich Patagonia noch springen, aber ich glaube ich mach das später. Tamara wollte noch mit Schneefürstin in die Halle, dann nehm ich Toxy in der Zeit in die Mangel und übe mit ihm noch 15 min Hufe Heben und geführt werden." "Okey, soll ich dir mit nem anderen Fohlen helfen oder so?", fragte er mich zuvorkommend. "Also, wenn du magst, aber nur wenn du magst, kannst du Dentsply nehmen und ihr die Trense näher bringen." "Klar, mach ich gerne!" Toxic Compound gab mir die Vorderhufe artig, die Hinterhufe nur widerwillig. Immer wieder schlug er mit dem Schweif oder drohte damit, mich zu treten und immer wieder musste ich ihn Maßregeln. Dentsply hingegen nahm brav das Gebiss an und Jack zeigte seine behutsame Art und gab der Stute viel Zeit, sich daran zu gewöhnen. "Lief doch gut", sagte ich und sah ihn schüchtern an. "Ja." Ja... "Hast du Lust vielleicht heute Abend noch was Essen zu gehen?" "Öhm, ja gerne, mit oder ohne Tanja?" Er seufzte laut und rollte seine Augen. "Ohne." Ich nickte, "Ja, dann reden wir gleich nochmal drüber. Ich muss Autumnmoon jetzt fertig machen und ihn mal eine Runde ausreiten. Aber vorher stell ich noch Schneefürstin, Nandor, Darlington, Capri und Coleur's Candycane in die Führmaschine bringen und noch Norisk mit Sunshine Shadow und Primo mit Dourincourt auf die Paddocks bringen." "Okey, dann bis später."

      Nathan | Ich hatte Baltic Wave grade wieder in die Box gestellt, mit ihrer Abschwitzdecke, da ging es für mich schon weiter. Rabea hatte sich schon In the Shadows und Sharona gepackt und sie in das Round Pen gelassen, damit sie sich ein bisschen Austoben konnten und machte sich dann Connerys Brownie für an die Longe fertig. Ich hatte Tosca, Secret Harm, SH Benice und Secret Fashion auf die Weide gestellt und sah kurz nach Tamara, die meinen Accento im Springen trainierte. "Ich komme mit Free Willy gleich dazu. Ich hoffe, das Brooke mit Jack ausreiten geht, dann muss ich den erstmal nicht sehen." "So schlimm?" "Ja, der hat ne Freundin und die trainiert grade Golden Samurai auf dem Platz." Tamara nickte. "Ja gut. Aber immerhin hat sie Ablenkung, jetzt wo Tiara nach Canada zieht. " "Ja, stimmt schon. Wie macht sich eigentlich das Fohlen von Batman's Rendezvous? Benice wars oder?" "Ganz gut soweit. Eine zutrauliche und intelligente Junge Stute, die weiß, wie sie sich präsentieren muss. Sie ist uns echt gut gelungen!" Der Gedanke an das tolle Fohlen ließ meine engstirnige Miene etwas aufleben. "Von Whiskey haben wir hier auch eine Stute stehen. Wishful Drinking." "Ach die tolle Stute ist von dem Psycho. Wie ist die denn so gut geworden?!" Tamara's verdutztes Gesicht brachte mich zum Lachen. "Ja, auch die schlimmsten Väter bekommen die besten Kinder", grinste ich und dachte an meine Kindheit zurück. Mein Vater war ein Tunichtgut. Er saß mehr hinter Gittern als, dass er sich um seine Familie kümmerte. Meine Mutter war eine hartarbeitende Frau, kümmerte sich sich sowohl um die Bürokratie, als auch um die Pferde und die Leitung der Rennen. Einmal im Monat hatten Brooke und ich ihn sehen können. "Von Eyeball gibt es aber keine Fohlen oder?" "Nicht, dass ich wüsste. Aber ich würde von ihm auch gerne eins haben", zuckte ich mit den Schultern. "Aber ohne prämierte Stuten wird das leider nichts. Und von denen haben wir leider echt viele und bis auf Patagonia noch keine Prämierte. Und die ist eher Springgezogen. Und so wie ich Brooke kenne, wird sie das nicht wollen. Ich muss Pandora II und Gold Veronica endlich so weit bekommen, die beiden sind noch jung und haben die Möglichkeit durch ihr gutes Exterieur tolle Nachkommen zu bekommen, die gute Sportpferde werden." "Und was ist mit Lavendeltanz? Die ist doch eigentlich ein gutes Dressurpferd oder Diet Mountain Dew? Marlboro Nights gäbs da ja auch noch. Auch wenn die eher vom schweren Typ ist. Oder BOS Gracy, aber die ist ja auch Brooke's." "Ja wir müssen schauen, dass wir die mal prämiert bekommen!"

      Brooke | Mirabelle war Nathan's Pferd, doch ich kümmerte mich momentan um ihr Training und da machte sie sich bestens. Ich hatte mit ihr besonders im Springen einige Erfolge erzielen können und so brachte ich die erfolgreiche Stute wieder aufs Paddock zu Darlington. "Bis später ihr zwei hübschen!", sagte ich und stupste Line an. "Brooke!" "Hm...?" Ich drehte mich um sah, dass es Jack war. "Was gibts? Schrei nicht so! Tanja ist auf dem Platz", merkte ich nervös an. "Komm mit, ich muss zu Coffee Breath. Da sieht uns keiner", lächelte ich zaghaft und griff nach seiner Hand und so bewegten wir uns schnellen Schrittes und mit einem Lächeln auf den Lippen zum Stallgebäude in dem mein Hengst stand. "Ich wusste gar nicht, dass du so gerne die Leitung übernimmst", grinste er mich an, drehte mich zu sich um und führte mich langsam an den Pfeiler neben der Box von Coffee. Seine Hand lehnte er neben meinem Gesicht an die Wand und kam mir sehr Nahe mit seinem Gesicht. Ich konnte seinen Atem auf meiner Haut spüren und ich schaute mit großen Blauen Augen in seine. Ich wollte was sagen, konnte es aber nicht. Ich bekam keinen Ton raus. Ich wollte es, das alles. Mit ihm, doch ich hatte immer noch Tanja im Kopf. Aber sie gab ihm ja auch keine Aufmerksamkeit mehr und ... Versuchte ich mich grade zu rechtfertigen bei mir selber? Ich brauchte es doch nicht. Es war ja nicht nur meine Schuld, oder Entscheidung, sondern auch die von Jack. Und dann spürte ich seine Lippen auf meinen. Ich schloss die Augen und als der Kuss vorbei war, sah ich ihn kurz an, ehe ich einen zweiten einforderte, und einen dritten. "Wow." "Jack, ich muss mich um Coffee kümmern. Tanja kommt gleich hier rein und trainiert Grey Starbucks und du musst dich um Deloryan kümmern. " Ich war ein Stimmungkiller. Auch wenn ich echt gerne weiter gemacht hätte, hatte ich dennoch Angst, dass wir erwischt wurden. "Aber was spricht denn gegen noch einen?", zog er eine Augenbraue hoch und grinste provokativ. "Ich muss wirklich los", ich gab ihm einen Kuss auf die Wange und öffnete dann die Box von dem Braunen.

      Nathan | Ich wählte die Nummer von Rabea und bat sie Conway für sich fertig zu machen. Sie sollte ihn springen, während ich Caprimond trainierte. Eine kleine Reitstunde für unsere beste Stallhilfe. Allerdings war sie auch die einzige. Wir brauchten definitiv mehr Bereiter und Stallpersonal. So würde es nie was werden, mit dem Gestüt.
    • Sosox3
      Trainingsbericht
      Dezember 2021
      Springen E-A
      Springen E-A

      British Gold mit Jayden Parker
      Grey Starbucks mit Tamara Jones
      Finn mit Aníbal Cortéz
      Deloryan mit Brooke Scott

      Eyeball mit Brooke Scott
      Schneefürstin mit Jack Baldwin
      Nandor mit Tamara Jones
      Watschelente mit Alicia Farina

      Der Winter hatte Einzug gehalten und mit der Temperatur die gegen 0°C ging, war es ganz schön kühl, besonders dann wenn man sich in der Halle kaum bewegte, sowie Nate, der wieder einmal eine Reitstunde gab. Die erste am heutigen Tag und zwei weitere würden noch folgen. Während die vier ihre Pferde, allesamt Warmblüter, aufwärmten im Schritt und Trab, stellte Nate ein paar Stangen auf eine Acht. Es sollte helfen den Pferden die Beine zu sortieren und für die Reiter war es eine gute Übung die Distanzen besser abschätzen zu können, bevor die vier mit den unerfahrenen Pferden die ersten Sprünge auf A Niveau überspringen sollten. “Soo, mit dir Jayden fangen wir an. British Gold sollte sich eigentlich ziemlich gut bei der Übung machen. Zunächst im Grundtempo, dann versammelter, okey?”, gab Nate den Ton an und Jayden kam ihm direkt nach. Genau wie Nate gesagt hatte war es für Nugget ein leichtes die Übung zu verstehen und zeigte sich von der besten Seite. Als nächstes folgte Aníbal Cortez mit dem Dunkelbraunen Finn, der erst seit kurzem auf Roanoak Stables war. Es war eine kleine Premiere, denn Aníbal, Spitzname Rio, war ebenfalls seit Dezember auf dem Hof als Bereiter eingestellt worden. Finn zeigte sich artig, hatte am Anfang noch Mühe die Stangen noch unberührt zu lassen. Aber nach ein paar Wiederholungen ging es besser. Bei Deloryan gab es kaum Probleme, ganz im Gegensatz zu Grey Starbucks. Das gewünschte Tempo beizubehalten bereitete ihm noch Schwierigkeiten. Also musste Tami ihm noch ein paar extra Runden geben. In der Zwischenzeit baute Nate einen kleinen Parcours auf. “Bei dem Oxer musst du etwas aufpassen, dass die Distanz auch passt. Nugget hat eine ordentliche Galoppade. Nimm sie etwas kürzer und lass sie erst gegen Ende den Schwung mitnehmen.” British Gold hatte eine super Manier und noch ordentlich Luft nach oben. Sie würde es mal weit bringen. Grey Starbucks hatte erstaunlicherweise auch keine Probleme mit den niedrigen Sprüngen der Klasse A, ganz im Gegensatz zu den Stangen am Boden. Finn hingegen ließ eine der Stangen bei mindestens drei Hindernissen. Gerade beim Oxer fielen die Stangen wie beim Mikado. Darauf würde sich Nate bei den nächsten Trainingseinheiten ein Auge drauf werfen. Aber Deloryan schien Spaß am Springen zu haben, sodass Brooke ihn auf jeden Fall weiter im Springen fördern würde. Während die vier schon am Abreiten waren und die Pferde bereits ihre Abschwitzdecken trugen, kam Jack mit Schneefürstin und Nandor rein. Rabea hatte Eyeball für Brooke fertig gemacht und führte ihn anschließend in die Halle. Die Reitschülerin von Außerhalb war Alicia Farina mit ihrer Reitponystute Watschelente. Eine kleine, feine Rappstute mit grazilen Schritt. “Wärmt euch erstmal ordentlich auf. Ihr könnt euch auch bevorzugt die Stangen die auf dem Boden liegen mit rein nehmen oder auch ein zwei Kreuze, die ich euch umbaue, damit ihr die Knalltüten auch n bisschen vorbereitet und bei Laune halten könnt.” Als Brooke von Deloryan abstieg und ihn Rabea in die Hand drücken wollte, da gab es zwischen den Hengsten schon den ersten Pallaver. Eyeball, oder einfach nur Baller genannt, trat nach vorne in Richtung Brooke und dem dunkelbraunen Hengst mit einem lauten Quietschen aus. Die jungen Paare erschraken teilweise, ritten jedoch drüber hinweg oder aber warteten einen Moment ab, bis sie aufstiegen. “Alles gut, ist nichts passiert! Der ist nur n bisschen bekloppt!”, entschärfte Brooke die angespannte Stimmung in der Halle und lachte ein klein bisschen verzweifelt hinterher. Sie stellte sich in den Steigbügel und schwang sich dann in den Sattel. Der Porzellanschecke wollte gleich weiter, doch Brooke hinderte ihn daran. Tamara wechselte in der Zwischenzeit auch die Pferde. Zuvor noch auf Grey Starbucks, saß sie nun auf Shkurti, der seit einiger Zeit bei Nate zu Beritt war. Also waren nun zwei Ponies und zwei Großpferde in der Halle. Alicia nutzte besonders die Stangen in ihrem Aufwärmprogramm, Tamara ritt ihn erst in den Grundgangarten ohne die Stangen, sie wollte, dass er sich bog und dehnte, bevor sie ihn stellen wollte. Nachdem nun alle warm waren, Brooke mit Eyeball ausdiskutiert hatte, konnten die vier mit dem Parcours anfangen. Die Pferde waren alle routiniert. Der erste war Jack mit Schneefürstin. Dafür, dass er noch nicht lange springt, machte er doch einen routinierten Eindruck bei Nathan und vermittelte ihr die nötige Sicherheit und lenkte die doch leicht ablenkbare Stute mit ein paar Paraden ab. Den Oxer hatte er etwas knapp angeritten, also gab es am Ende noch eine kleine Aufgabe für die vier, welches das Anreiten schulen sollte. Die nächste war Brooke mit dem Scheckhengst, der mehr Flausen im Kopf hatte als die Fohlen auf Roanoak. Am Sprung zeigte er sich aber aufmerksam und auch die Distanzen passten die zwei gut ab. Darauf folgte nun Alicia mit Watschelente. Die sechsjährige Stute zeigte sich nun ziemlich tollpatschig und nahm so gut wie jede Stange mit. Also gab Nate ihr die Anweisung nochmal den Parcour zu durchreiten und gab ihr zwischen den Sprüngen mehr Hilfestellung. Es klappte nun etwas besser, also müssten die beiden nur öfter die Ratschläge annehmen und sie würden bald einen A-Parcour gut durchspringen können. Für Tamara und Shkurti war es der letzte Parcour im Beritt und die beiden machten einen super Job. Zu guter Letzt erklärte Nate die Übung um das Anreiten zu verbessern. Jack verstand schnell, welche Fehler er beim vorherigen Anreiten gemacht hatte und nun klappte es schon besser für ihn. Aber auch Alicia und Watschelente nahmen das gelernt schnell auf. “So, das wars für heute!”, beendete Nathan die Reitstunde und baute während die Paare die Pferde abritten, den Parcours ab.
    • Sosox3
      Pflegebericht
      März 2022
      Nate | "Oh nein. Das ist aber nicht unser Pferdetransporter oder?", verdutzt drehte ich mich zu Tamara um und sie bemerkte gleich meinen hoffnungslosen Blick im Gesicht. "Ich glaube schon. Nein, nein. Ich sollte eher sagen: Ich weiß es." "Und warum hast du mir nichts gesagt?!" Mein enttäuschter Blick brachte sie zum Lachen. "Weil du Brooke davon abgehalten hättest!" 1:0 für sie. "Ja aber wir haben nicht mehr viele Pferde und auch nicht mehr so viel Geld dafür. Wir müssen langsam machen..." Ich hatte keine Zeit für sowas. Ich musste mich jetzt um Symphonie De La Bryére kümmern und außerdem hatte ich noch einen straffen Trainingsplan. Ich hatte für in ein paar Stunden noch eine Hand voll Reitschüler, denen ich eine Reitstunde geben musste und heute Abend sollte eigentlich der erste Abend seit zwei Jahren sein, an dem ich ausgehen wollte. "Nate! Schau mal!" Ich hörte, wie das Pferd die Pflastersteine das erste Mal berührte und drehte mich kurz um. "Ist die nicht hübsch?!" "Ja, Brooke", dann drehte ich mich um und flüsterte nur: "Ich hab keine Zeit für deine Fantasien vom Reiterhof..." Nach den letzten drei Wochen Regenwetter hatten wir hier noch immer ordentlich zu tun, auch wenn die vorherigen Tage sehr sonnig waren, waren die Wiesen matschig, die paar Pferde die wir hatten dreckig und ich hatte gerade jetzt im Moment die Sorge am Eingang mit Nymphe auszurutschen und hinzufallen. Aber ich hatte Glück gehabt. Nymphe hatte sich im vergangenen halben Jahr toll entwickelt. Sie hatte ordentlich an Höhe gewonnen und hatte die Muskeln an der richtigen Stelle. Wenn man sie vor sich hatte, sah sie typisch nach filigraner Stute aus. Lange Beine, feiner Kopf und ihre Abzeichen auf eben diesem machten sie zu einem Hingucker. Wir waren gerade dabei, sie einzureiten, damit sie bald auf ihre ersten Turniere konnte, schließlich wollte ich sie zur Stutenleistungsprüfung anmelden. Ich führte Nymphe in die Stallgasse und band sie dort an. Mir gingen im Moment zu viele Sorgen in meinem Kopf herum und ich hatte Mühe mich zu konzentrieren bei allem was ich tat. "Nate?" Tamy's Stimme riss mich aus meinen Gedanken. "Ja?" "Wir bekommen kommende Woche ein Berittpferd. Einen Lusitanohengst namens Huracan, kurz Cani genannt. Sein Besitzer Travaris lässt alles in unseren Händen. Ich kümmer mich um den Beritt." "Oh, ja gut. Alles klar", mehr verwundert und geschockt, dass wir wieder Beritte hatten, als dass ich gefasst damit umgehen konnte, antwortete ich. “Ich muss jetzt aber auch weiter und Eyeball reiten, ich wollte dir nur eben bescheid sagen, nicht dass du dann verwirrt schaust, wenn nächste Woche der nächste Transporter auf den Hof rollt.” Ich lächelte kurz. “Danke, dass du an meinen Blutdruck denkst.” Tamy lachte kurz und verschwand dann wieder. Ich widmete mich nun also komplett Symphonie und machte sie fürs Longieren fertig. Es hatte schon was gutes, wenn ein Teil der Pferde auf den Sommerwiesen waren und im Stall etwas Ruhe herrschte. Rhoda, Pandora II, Golden Samurai, Espirítu, Darlington, Grey Starbucks und Deloryan befanden sich im Moment in der Auszeit. WHC Secret Fashion tobte mit ein paar weiteren Jungpferden auf der Aufzuchtswiese des Nachbarstalls, weil wir nur Jungstuten besaßen. Leider war Patagonia, die Mutter von Rosemary di Royal Peerage, kurz nach der Geburt verstorben. Es hatte Brooke’s Herz gebrochen, ihre Lieblingsstute zu verlieren und ich konnte sie erst nach zwei Wochen dazu bringen, sich wieder um ihre Pferde zu kümmern. Ich hoffte, dass ihre neue Stute ihr zu neuer Lebenskraft verhelfen würde. Im Longierzirkel angekommen lief sie zum Aufwärmen die ersten Minuten im Schritt.

      Brooke | Ich war mehr als glücklich endlich wieder eine Stute zu haben, die ich auch Probegeritten hatte und eine Anwärterin für unsere Turniere sein sollte. Auch wenn sie erst A-platziert war hatte sie deutlich mehr Potenzial gehabt. Das hatte ich beim Freispringen letzte Woche schon gesehen. Ich hatte London, so wie ich sie nannte, schon in ihre Box geführt. Bjama von Atomic war jetzt mit ihren vier Jahren soweit, dass wir mit dem Anreiten beginnen konnten. Darum kümmerte sich aber Mike kümmern. Er kannte sich bei den Gangpferden besser aus. Merida sollte auch noch ein Jahr auf der Wiese Pause zum Wachsen bekommen, nachdem sie die Grundlagen unterm Sattel kannten. Rabea hatte Free Willy und Whiskey in die Führmaschine gepackt, denn die beiden hatten heute ihren Freien Tag. Ich sah auf den Plan in der Halle, Nate war gerade wohl Symphonie am longieren und ich war gerade auf dem Sprung, denn ich musste auf das naheliegende Gestüt einer Freundin fahren, die gerade fünf unserer Pferde zum Beritt hatte. Auch von Kyle und Jack waren die Pferde im Moment dort. Also musste ich heute die Pferde abholen fahren. Ich fuhr also mit unserem großen Transporter dorthin und parkte das große Gefährt auf dem Parkplatz. Sie hatte die fünf alle im selben Stalltrakt stehen, sodass ich gar nicht so viel Lauferei haben würde. Darlington und Pandora II ritt ich jedoch vor dem Transport noch unter ihrer Aufsicht, sodass ich sah, was sie gelernt hatten. Die beiden Stuten waren tolle Partner und taten alles um dem Reiter zu gefallen. Ebenso lernwillig waren sie auch und hatten eine Schnelle Auffassungsgabe, was uns zugute kam. Rhoda war die erste die ich verlud, dann die beiden Warmblüter, dann den Haflinger ohne Hengstmanieren und dann den baldigen Wallach Espirítu. “Danke, dass du uns geholfen hast!” “Kein Problem, ihr helft uns doch auch öfter, Brooke”, verabschiedeten Linda und ich uns und schon gings wieder nach Hause. Die halbe Stunde Fahrt verging wie im Flug und als ich zuhause ankam, brachte ich die fünf Schützlinge in ihre Boxen. Es wurde langsam Zeit, dass ich mich um Deloryan kümmerte; Er stand heute noch mit Grey Starbucks auf meinem Trainingsplan. Im Hengststall angekommen sah ich nach dem unscheinbaren Braunen. Er hatte gut an Selbsthaltung gewonnen und je mehr wir trainierten umso mehr muskelte er auf. So langsam sah er wieder nach Pferd aus. “Na mein Großer.” Meine Hand strich kurz über seine Stirn bevor ich ihm das Halfter anlegte. Er forderte regelrecht seine Streicheleinheiten ein, was ihn umso liebenswürdiger machte. “Na komm, ich putz dich mal eben.” Er stand entspannt am Putzplatz, den linken Hinterhuf angewinkelt und döste als ich aus der Sattelkammer spazierte. Erst sattelte ich ihn und erst beim Trensen wachte er auf. “Du bist mir einer. Wenn du gleich beim Reiten so träge bist, dann stimmt was nicht”, lächelte ich und führte ihn dann in der Halle ein paar Runden warm. Tamy ritt gerade Batman’s Rendezvous, vielleicht nicht die Beste Kombi von Hengsten in der Halle, aber ich konnte mich auf Ray verlassen, dass er beim Training bei mir war. Hauptsächlich arbeiteten wir heute an der Lastaufnahme und der Selbsthaltung. Besonders in den schnelleren Gangarten musste ich darauf achten, dass er nicht unter dem Reiter wegrannte. Als wir nach einer halben Stunde Training fertig waren, ritt ich ihn trocken und kümmerte mich dann um Grey Starbucks. Während ich ihn dann putzte kam Kyle kurz zu uns beiden und fragte mich dann ob ich mit ihm fahren wollte. “Wohin?” “Zu Tosca nach Italien.” “Klar, ich sag Nate grad, dass ich die nächsten Tage weg bin. Nee, Kyle, ich muss hier arbeiten. Tut mir leid!”, leider musste ich ihm absagen, auch wenn ich gerne mit ihm gefahren wäre, ging das im Moment leider nicht, denn wir mussten den Hof auf Vordermann und auf die Reihe bekommen. “Okey, alles gut. Ich kanns verstehen!”, sagte der Spanier in gebrochenem Deutsch und machte sich dann auf den Weg. Buck würde im nächsten Monat sein erstes A-Springen gehen, deswegen trainierten wir die richtigen Distanzen und Wendungen zu finden, damit er nicht übereifrig mit mir einfach nur den Parcours sprang. Als ich den geschwitzten Hengst nun abritt, kam auch Nate kurz in die Halle und ich konnte mir den kleinen Spaß nicht vorenthalten. “Weißt du was? Morgen kommt noch ein Pferd für mich!”, grinste ich über beide Ohren und sein vorher noch so neutrales Gesicht, “Nicht noch eins, Brooke!” Ich kicherte kurz und verließ kurzerhand die Halle. “Brooke, du haust jetzt nicht ab!” Ich verschwand schnell in die kalte Luft mit dem Schecken und brachte ihn für 15 Minuten unter das Solarium. Ich spürte mein Handy vibrieren, wer rief mich denn jetzt an während ich gerade Cardica, eine hübsche Schimmelstute, aufhalfterte an. Ein kurzer Blick auf den Spiegelnden Display meines Handy verriet es mir gleich und ich überlegte einen Moment, ob ich dran gehen sollte oder nicht. „Ja?“ „Hey, Jack hier. Hast du gerade eine Minute?“ Er atmete laut auf und ich konnte etwas unbehagliches in seiner Stimme hören. Ob er wieder Stress mit seiner Alten hatte? Ich konnte es nur vermuten. „Nein Jack, ich muss mich um Cardica kümmern. Danach hab ich kurz Zeit, wenn das okey ist?“ Ich hatte den Kontakt zu ihm vernachlässigt, aus dem einfachen Grund, dass er sich nicht von seiner Freundin trennen konnte. Und ich war mehr wert als nur eine Option oder zweite Wahl, das wusste ich. Tamy machte gerade Finn fürs Paddock fertig. BOS Schneefürstin verbrachte den Tag heute mit Gracy auf der Weide.
    • Sosox3
      Trainingsbericht
      März 2022
      Springen A-L
      German Horse Center
      Nathan Scott

      Springen A-L
      BOS Schneefürstin mit Jake Baldwin
      Grey Starbucks mit Brooke Scott
      Mabon di Royal Peerage mit Jamie Lewis

      Nathan Scott | Die drei Reitschüler waren schon die Pferde am lösen und am Arbeiten während ich die Stangen und Hindernisse in der Halle aufstellte. Heute wollten wir an den Distanzen arbeiten und deshalb baute ich einen Steilsprung und einen Oxer auf. Brooke war mit Grey Starbucks als erstes dran und ritt auf einem zwanzig Meter Zirkel in ruhigem Galopptempo auf den Sprung zu. Starbucks war wieder voll in seinem Element und da man die Sprünge mit einer acht in allen Seiten anreiten konnte, war es die perfekte Übung um Ruhe und das Anreiten an einen Sprung zu perfektionieren. Um in der Lage zu sein, beide Sprünge gut anzureiten, musste das Pferd nach innen gestellt sein und gut an den Hilfen stehen. Grey Starbucks tat sich anfangs etwas schwer, doch mit etwas Übung ging es dann auch. Der nächste war Jack Baldwin mit unserer Stute BOS Schneefürstin. Noblesse, so wie Jack sie mittlerweile nannte, war zwar gelehrig aber leicht abzulenken, also tat er sein bestes sie bei ihm zu behalten und trickste sie öfter mal auf. Am Sprung hatte sie allerdings eine schöne Manier und musste nur gefördert werden. Den Takt zu finden fiel ihr schwer und so galoppierte sie oft übereifrig auf den Sprung zu. Dann war auch schon Jamie mit Mabon di Royal Peerage, dem schönen und grazilen Hengst dran. Er hatte ordentliches Potenzial, doch auch ihm schien die klare Linienführung schwer zu fallen. Doch nach einer Zeit verstand er das Prinzip und ließ sich besser stellen.
    • Sosox3
      Trainingsbericht
      Military E-A
      Juni 2022
      [​IMG]
      Military E-A
      Nathan Scott
      _________________

      BOS Nandor // Tamara Jones
      BOS Schneefürstin // Angela Pablo Romero
      Streets Of London // Brooke Scott
      Lavendeltanz // Talha Yedikardas
      Pocahontas // Jack Baldwin
      Ceara Isleen // Octavia Blake
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      Wieder hatten wir Besuch von Octavia Blake, diesmal wollte sie mit uns auf unseren Geländeparcours. Ich war mit unserem Wagen vorgefahren und hatte ihn am Waldweg abgestellt. Die Gruppe aus sechs Reitern hatte die Pferde auf dem Weg dorthin schon warm gemacht, sodass es gleich direkt los gehen konnte. Der erste der die festen Hindernisse überspringen sollte war Talha. Ich musste mir immer wieder in den Kopf rufen, dass ich Englisch mit ihm sprechen musste, da er noch nicht so viel Deutsch verstand. Er verschätzte sich hier und da noch bei den Distanzen, doch genau hier war es wichtig, da wir nicht riskieren wollten, dass irgendjemand zu schaden kam. Lavendeltanz war nämlich so ein Pferd, das für seinen Reiter bis in den Tod springen würde und fast alle Fehler verzieh. Umso bedachter musste er mit seiner Tempiregulierung umgehen.
      Brooke und ihre Stute London kamen als nächstes dran. Da meine Schwester mit ihr bereits M-Springen ging, war ich guten Gewissens sie den Parcours bestreiten zu lassen. London hatte ein konstantes Tempo und Brooke behinderte die gescheckte langbeinige Stute nicht dabei. Sie hatten eine hervorragende Taktik an die Sprünge anzureiten und auch die Kondition war ziemlich gut. Alles in allem eine super Runde.
      Tamy zog mit Nandor gleich hinterher. Er gehörte jedoch noch zu den eher unerfahrenen Pferden, absolvierte seine Aufgaben aber immer mit Bravour und war mit ganzem Herzen dabei. Tamy musste mit Nando unbedingt noch mehr an den Distanzen üben und auch das Anreiten an die festen Hindernisse waren öfter noch ein Problem. So wenig wie er über normale Sprünge wollte, so empfand er die festen scheinbar deutlich angenehmer. Man sah schon Potenzial in dem dunkelbraunen Riesen.
      Bei Angela und der Fürstin schaute ich nur zu. Angela machte das schon. Sie war erfahren im Busch und erfolgreich international geritten, da konnte ich mir eher noch eine Scheibe von Abschneiden. Gerade in den höheren Klassen wollte ich, dass sie Unterricht gab. Bis A kannte ich mich aus und war selbst mal gestartet, aber mehr traute ich mir nicht zu. Man musste dafür schon ein bisschen verrückt sein.
      Octavia war auf ihren roten Pony mit dem großen Kopfabzeichen auch dabei. Die beiden kannte ich schon eine Weile und ich denke, es war gar keine schlechte Idee die beiden bald im Military zu sehen. Kira gab viel Gas und heizte sich kurz vor den Sprüngen enorm auf. Octavia musste sie zügeln, sonst würde das ganze in einer Katastrophe enden. Und das wollten wir alle nicht. Immerhin konnte Octavia die Stute gut an die Sprünge reiten und bis auf die Hektik waren die beiden ein gutes Team.
      Jack saß heute auf einem etwas älteren Semester und hatte Mühe dabei die Stute zu reiten. Octavia hatte ihm von Pocahontas Vergangenheit erzählt und nun behandelte der Typ mit den ganzen Tattoos und dem einschüchternen Aussehen das Pferd wie ein rohes Ei. “Du darfst sie schon noch Treiben!”, rief O ihm vom Feldrand aus zu. Und dennoch lief es nicht so, wie es sollte. Er war zu zögerlich und Pocahontas wusste einfach nicht was er von ihr wollte. Ich entschied, dass O sich draufsetzen sollte und siehe da, es lief wie geschmiert.
    • Mohikanerin
      Hufschmiedbericht
      September 2022

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      Deloryan / Finn / BOS Gracy / Pandora II / BOS Schneefürstin

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      Krachend fiel die Schiebetür des Transporters zu. Der Lärm hallte über das ganze Gestüt und in der Ferne bellte ein Hund.
      „Sorry“, murmelte ich den Kragen meines Hemdes und schleppte die Tasche die letzten Meter zu Stall. Sogleich begrüßte mich Brooke, die ich von all meinen anderen Besuchen auf dem Gestüt schon kannte.
      „Heute hast du zu tun“, schmunzelte sie, „wir beginnen mit den Hengsten, dann können die danach raus.“
      Zustimmend nickte ich und bereitete meine Sachen vor. Zur gleichen Zeit holte die Brünette Ray, einen dunkelbraunen Oldenburger. Der Hengst hob skeptisch den Kopf beim Vorbeiführen. Besonders der Hufbock jagte ihm einen gehörigen Schrecken ein. Ich kannte ihn bereits, wusste, dass er sensibel gegenüber mir war und einer der ungeduldigen Kandidaten. Wie gewohnt schlug er mir den Kopf, dabei versuchte er mir den Huf wieder aus der Hand zu ziehen, während ich die Eisen entfernte. Eins nach dem anderen landete ich in meinem Eimer. Im Anschluss kam der neue Beschlag mit sechs Nägeln im Horn befestigt. Um die Wartezeit zu verkürzen, holte Brooke Finn. Der Hengst musterte seinen Kollegen, schnaubte ab und stand ruhig im Gang. Nach einem kurzen Vorführen des Oldenburgers, um den Beschlag zu prüfen, aber damit lief er rein und konnte auf die Weide.
      Währenddessen widmete ich mich dem nächsten Kandidaten, der deutlich ruhiger stand. Wie zuvor nahm ich den Beschlag ab, kürzte das Horn und formte die neuen Eisen. Es dauerte eine Weile. Seine Hufe waren schmaler, wodurch die Standardform an allen Stellen nicht passte. In großen Schlägen prallte der Hammer auf den Stahl und Brooke schaute meiner handwerklichen Arbeit fasziniert zu.
      “Dann schauen wir mal”, grinste ich. Wir liefen zusammen zum Pferd. Sie hob den Huf und ich testete die Form. Endlich passte der Beschlag. Ich änderte noch die anderen Hufeisen, befestigte den Beschlag und Brooke holte Gracy.
      Die Stute hatte ein einfachere Programm. Sie hatte nur ein Eisen verloren, dass ich neu machen musste. Im Huf steckte noch ein Nagel, den ich mit der Zange herauszog und die Kanten raspelte.
      Nach einer kurzen Kaffeepause folgen noch zwei Pferde, Pandora und Schneefürstin. Der Beschlag dauerte ewig, was mit meiner Müdigkeit zusammenhängen könnte. Dennoch konzentrierte ich mich auf die Arbeit, nahm nur das Tempo zurück, um Fehler zu vermeiden.
    • Sosox3
      Trainingsbericht
      September 2022
      Springen L-M
      Springen L-M
      Nathan Scott
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      Finn // Tamara Jones
      BOS Schneefürstin // Jack Baldwin
      BOS Gracy // Brooke Scott
      Coffee Breath // Rabea Dyck
      Deloryan // Jack Baldwin
      Mirabelle // Melisa Olivia Rodriguez
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      Auf dem heutigen Turnier ging es mir darum, dass unsere Pferde die ersten M-Parcours gehen würden. Die erste Starterin war Tamara Jones auf Finn, die gerade im Trab auf dem Grasplatz ein ritt. Finn hatte heute einen deutlich guten Tag, denn er war heute ziemlich spritzig unterwegs. Während Tammy Mühe hatte, ihn vor jedem Sprung etwas mehr zurückzuhalten, gab er nach jedem Sprung etwas mehr Gas. Zum Leidwesen von Tammy. Immerhin wussten wir bei ihm, woran wir arbeiten mussten. Jedoch fiel kein Mal die Stange und er behielt fürs erste die Bestzeit.
      Jack lief mit der großrahmigen Fürstin nun ihr erstes Turnier zusammen und die beiden hatten noch einige Differenzen, was die Wendungen und die Distanzen betraf. Während Jack lieber auf Nummer sicher ging, liebte Schneefürstin das Risiko. Mit vier Fehlerpunkten kamen sie raus und diese Strafpunkte waren nur den Diskussionen zwischen den beiden geschuldet…
      Bei Brooke und Gracy sah ich keine Probleme. Hier und da hätte man den Weg verkürzen und so Zeit rausschlagen können, aber Brooke glaubte an sich und Gracy. Und so war es auch. Sie kamen in einem ruhigen Galopp nach dem letzten Sprung ins Ziel und wurden Fehlerfrei zweiter. Gracy hatte sich von einem Tollpatsch in ein wunderschönes und erfolgreiches Springpferd entwickelt.
      Rabea hatten wir gedrängt an dem Turnier teilzunehmen. Sie traute sich das nicht zu, ich hingegen schon. Brooke hatte auch ihre Bedenken, alleine weil es ihr selbstgezogener Hengst ist, der nun laufen sollte. Kurzerhand entschied sie sich doch ihn selbst vorzustellen und der Jungspund hatte gut Gas gegeben und eine ordentliche Manier am Sprung gezeigt, was mir zu denken gab, dass sie eine echt gute Hand hatte, was das Züchten und aussuchen der Hengste anbelangte.
      Melisa und Mirabelle waren nun auch langsam ein Team und bestritten das Turnier fehlerfrei, dafür aber zu langsam um noch platziert zu werden. Die letzten von uns waren Jack und Deloryan. Die zwei harmonierten schon besser und bis auf einen Abwurf, weil die Distanz nicht gestimmt hatte, liefen die zwei gut. Da mussten wir dann noch ein Auge drauf werfen, dass Jack die Distanzen besser schätzen konnte.
    • Sosox3
      Trainingsbericht
      Oktober 2022
      Springen M-S
      Springen M-S
      Nathan Scott

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      Jokarie // Matteo Aubré
      BOS Gracy // Brooke Scott
      BOS Schneefürstin // Jack Baldwin

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      Brooke ritt ihre großrahmige braune Stute Gracy an der langen Seite der Reithalle warm, auf dem oberen Zirkel stellte und bog Matteo seine Dunkelfuchsstute Jokarie und Jack dümpelte so ein wenig mit der Fürstin vor sich her. “Na Jack!”, rief ich ihm rüber. “Mehr Tempo, die schläft dir gleich ein! Oder willst du mit ihr über die Sprünge fallen, weil sie die Augen zu hat und Scheintod spielt?!” “Ich weiß auch nicht, was die heute hat! Die ist schwer triebig!” Ich stiefelte auf ihn zu. In meiner Hand eine Gerte, die ich ihm gleich reichte und wieder meinen Platz auf meinem Stuhl einnahm. Bei Matteo und Jokarie sah ich zunächst nur zu. Ich hatte noch nie einen so hoch springenden Freiberger gesehen, vorallem keinen, der so hitzig war. Sie zog ordentlich an vor dem Sprung, jedoch schliff der dicke Schweif über die Stange und so hörte es sich immer mal wieder so an, als würde die Stange gleich ihren Weg zum Boden finden. Tat es jedoch nie. Wo ich noch mehr Potenzial sah, waren die Wendungen, da konnte man noch etwas rausholen. Ich legte ihm ans Herz etwas wendiger an den Sprung anzureiten, das würde ihm enorm viel Zeit schenken und Jokarie schätzte ich so ein, dass sie das auch schaffen würde. Ich stellte eine Übung auf um die Wendigkeit trainieren zu können und gab ihm die Hilfestellung dazu. Das selbe sagte ich auch den anderen beiden Trantüten, wobei Brooke wenigstens heute ihr Pferd von der Stelle bekam und erstaunlich gut arbeitete und konzentriert war. Vielleicht wollte sie aber auch Matteo schöne Augen machen und zeigen, dass sie’s drauf hat. Oder Jack. Ich war mir bei ihr auch einfach nicht mehr sicher. Gegen Ende lobte ich allesamt, auch wenn Jack Schneefürstin nicht über einen einzigen Sprung bekommen hat.
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  • Album:
    RS Zuchtstuten
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    Sosox3
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    11 Dez. 2021
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  • BOS Schneefürstin
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    Abstammung

    Von Unbekannt
    Aus der Unbekannt


    Exterieur

    Oldenburger
    12.07.2012| Stute| 182cm

    Dark Brown| Dunkelbrauner
    Ee Ata

    Interieur

    Schneefürstin ist eine sehr gelehrige, aber leider schnell ablenkbare Stute, die bei Laune gehalten werden muss, damit sie auf dem richtigen Weg bleibt. Sie hat dabei eine gute Auffassungsgabe und versteht ziemlich schnell, wenn man ihr etwas neues beibringt. Beim Arbeiten schäumt sie stark mit dem Mund, was an ihrer Konzentration und Maultätigkeit liegt. Im Umgang ist sie ein Schatz, es sei denn es ist Wasser in der Nähe, dann verliert sie ihre guten Manieren und scheut wo es nur geht.

    Besitzer: Jack Baldwin (30)
    Züchter: Unbekannt
    VKR/Ersteller: Laraya13
    Kaufpreis: 0

    Karriere
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    Platzierungen 1/1/6
    Trainingsstatus inaktiv
    Registriert in -

    Dressur A

    Springen S
    Military A L M
    Distanz E A
    Rennen E A L M S
    Western E A
    Fahren E A


    Klasse E
    667. Springturnier, 3. Platz
    391. Synchronspringen, 3. Platz
    668. Springturnier, 1. Platz
    392. Synchronspringen, 3. Platz
    393. Synchronspringen, 2. Platz
    394. Synchronspringen, 3. Platz
    532. Militaryturnier, 3. Platz
    534. Militaryturnier, 3. Platz

    Klasse A
    -

    Inoffiziell
    Großer Preis von der Nordwacht - E-Klasse - 6. Platz

    Zuchtverband
    -
    Zuchtinformation


    Zuchtverfügbarkeit [​IMG] Geschlossen [​IMG]
    Zuchtbedingungen:
    Nur offen für Warmblüter
    Hengste müssen mind. im L Dressur platziert erreicht haben
    Name des Fohlens muss bei Stutfohlen den Anfangsbuchstaben der Mutter erhalten
    Decktaxe: -

    Nachkommen:
    1.
    2.
    3.
    4.
    5.

    Bilder

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